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Title:
ACCESS SYSTEM FOR ACTIVATING AT LEAST ONE FUNCTION IN A VEHICLE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/207291
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an access system (1) for activating at least one function in a vehicle (60), comprising an optical image generation device (10) for optically creating at least one manually actuatable actuation representation (50) on the vehicle (60), and a sensing device (20) for sensing the actuation of the actuation representation (50).

Inventors:
MÖNIG, Stefan (An der Rennbahn 7, Schwelm, 58332, DE)
Application Number:
EP2017/062004
Publication Date:
December 07, 2017
Filing Date:
May 18, 2017
Export Citation:
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Assignee:
HUF HÜLSBECK & FÜRST GMBH & CO. KG (Steeger Str. 17, Velbert, 42551, DE)
International Classes:
B60Q1/26; B60Q1/00
Attorney, Agent or Firm:
BALS, Rüdiger et al. (Universitätsstraße 142, Bochum, 44799, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

Zugangssystem (1 ) für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug (60) mit

einer optischen Bilderzeugungsvorrichtung (10) zur optischen Erzeugung wenigstens einer manuell betätigbaren Betätigungsdarstellung (50) am Fahrzeug (60),

einer Erfassungsvorrichtung (20) zur Erfassung der Betätigung der jeweiligen Betätigungsdarstellung (50).

Zugangssystem (1 ) nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erfassungsvorrichtung (20) als eine optische Erfassungsvorrichtung (20) ausgeführt ist, sodass die Betätigung der Betätigungsdarstellung (50), insbesondere eindeutig, erfassbar ist.

Zugangssystem (1 ) nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Bilderzeugungsvorrichtung (10) mindestens eine Lichtquelle (1 1 ) umfasst, wobei durch die Bilderzeugungsvorrichtung (10) die Betätigungsdarstellung (50) als ein optisches Bild auf einer Projektionsfläche (70) projiziert und/oder geschrieben wird.

Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Betätigungsdarstellung (50) als virtueller Türgriff (50) ausgeführt ist, sodass durch eine Betätigung durch einen Bediener (6) des Fahrzeuges (60) eine Aktivierung einer Schließvorrichtung (63) des Fahrzeuges (60) bewirkbar ist. Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Bilderzeugungsvorrichtung (10) an einer Fahrzeugkomponente, insbesondere an einem Außenspiegel (61 ) oder an einem Innenspiegel (62) des Fahrzeuges (60), angeordnet ist, und vorzugsweise derart ausgerichtet ist, dass die Betätigungsdarstellung (50) im am Fahrzeug (60) montierten Zustand der Bilderzeugungsvorrichtung (10) auf einer Projektionsfläche (70) des Fahrzeuges (60), bevorzugt einer Fensterscheibe (71 ) und/oder einer Tür (72), außerhalb und/oder innerhalb des Fahrzeuges (60) für einen Bediener (6) des Fahrzeuges (60) darstellbar ist.

Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erfassungsvorrichtung (20) an einer Fahrzeugkomponente angeordnet ist, wobei insbesondere sich die Fahrzeugkomponente mit der Erfassungsvorrichtung (20) von einer weiteren Fahrzeugkomponente mit der Bilderzeugungsvorrichtung (10) unterscheidet, wobei vorzugsweise die Erfassungsvorrichtung (20) derart ausgerichtet ist, dass die Betätigung der Betätigungsdarstellung (50) im am Fahrzeug (60) montierten Zustand durch die Erfassungsvorrichtung (20) erfassbar ist.

Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erfassungsvorrichtung (20) und die Bilderzeugungsvorrichtung (10) in einem gemeinsamen Bauteil (30) integriert sind.

Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Verarbeitungsvorrichtung (13) vorgesehen ist, insbesondere des Fahrzeuges (60), welche insbesondere mit einem nichtflüchtigen Datenspeicher (12) elektrisch verbunden ist, wobei vorzugsweise der Datenspeicher (12) digitale Informationen über eine Modulationsart zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung (50) durch die Bilderzeugungsvorrichtung (10) umfasst. Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Bilderzeugungsvorrichtung (10) wenigstens eine der folgenden Komponenten umfasst:

mindestens einen LCD-Projektor,

mindestens einen LCoS-Projektor,

mindestens einen Laser-Projektor,

mindestens eine Modulationseinheit (14) zur Modulation von Licht (8) zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung (50), vorzugsweise ein Mikrospiegelaktor und/oder ein akustooptischer Modulator und/oder ein elektrooptischer Modulator und/oder ein Flüssigkristallbildschirm,

mindestens eine Lichtquelle (1 1 ), bevorzugt wenigstens eine Leuchtdiode und/oder wenigstens ein Laser, insbesondere Diodenlaser,

mindestens ein elektronischer Datenspeicher (12),

mindestens eine Verarbeitungsvorrichtung (13).

Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erfassungsvorrichtung (20) wenigstens eine der folgenden

Erfassungskomponenten umfasst:

mindestens ein Sensorelement (22.1 ), vorzugsweise eine Photodiode, mindestens einen Bildsensor, vorzugsweise einen CCD-Sensor und/oder einen CMOS-Sensor,

mindestens einen kapazitiven Sensor,

mindestens einen akustischen Sensor,

mindestens eine 3D-Kamera, vorzugsweise eine Stereokamera,

mindestens ein Triangulationssystem,

mindestens eine TOF-Kamera,

mindestens eine Schnittstelleneinheit (23),

mindestens ein Array mit Mikrolinsen (22.4),

mindestens eine Bildanalysevorrichtung.

1 1 . Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Bilderzeugungsvorrichtung (10) an einer ersten Fahrzeugkomponente und/oder die Erfassungsvorrichtung (20) ebenfalls an der ersten oder an einer zweiten Fahrzeugkomponente angeordnet ist, wobei sich die erste und/oder zweite Fahrzeugkomponente, insbesondere ein Außenspiegel (61 ) und/oder eine Rückspiegelkamera und/oder ein Innenspiegel (62), von mindestens einer weiteren Fahrzeugkomponente unterscheidet, vorzugsweise eine Tür (72) und/oder eine Heckklappe (73) und/oder eine Fensterscheibe (71 ) und/oder eine Motorhaube (74) des Fahrzeuges (60), wobei die weitere Fahrzeugkomponente eine Projektionsfläche (70) für die Betätigungsdarstellung (50) aufweist, wobei die Betätigungsdarstellung (50) bevorzugt als virtueller Türgriff (50) körperlos auf der Projektionsfläche (70) angezeigt wird.

12. Verfahren (100) für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug (60), vorzugsweise zur Betätigung einer Schließvorrichtung (63) des Fahrzeuges (60), gekennzeichnet durch die nachfolgenden Schritte,

a) Erzeugen wenigstens einer manuell betätigbaren Betätigungsdarstellung (50) am Fahrzeug (60) durch eine optische Bilderzeugungsvorrichtung (10),

b) Erfassen der Betätigung der jeweiligen Betätigungsdarstellung (50) durch eine Erfassungsvorrichtung (20),

c) Aktivieren der Funktion des Fahrzeuges (60) in Abhängigkeit von der Erfassung der Betätigung.

13. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Aktivieren der wenigstens einen Funktion des Fahrzeuges (60) in Abhängigkeit von wenigstens einer durch die Erfassungsvorrichtung (20) erfassten definierten Betätigung erfolgt, insbesondere einer definierten Geste und/oder Betätigungshandlung und/oder Berührung einer Projektionsfläche (70).

14. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass wenigstens zwei unterschiedliche Funktionen in Abhängigkeit von jeweils zugeordneten definierten Betätigungen aktiviert werden, wobei vorzugsweise sich eine erste Betätigung für eine erste Funktion von einer zweiten Betätigung für eine zweite Funktion unterscheidet, bevorzugt in der Art der Betätigung und/oder der Position der Betätigung.

15. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass wenigstens zwei unterschiedliche Betätigungsdarstellungen (50) erzeugt werden, und bevorzugt gleichzeitig angezeigt werden, wobei besonders bevorzugt die Art der Betätigung durch die Art und/oder Modulation zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung (50) indiziert wird.

16. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine erste Betätigungsdarstellung (50a) benachbart zu einer zweiten Betätigungsdarstellung (50b) dargestellt wird, vorzugsweise an einer gemeinsamen Projektionsfläche (70) und/oder an einer gemeinsamen Fahrzeugkomponente, insbesondere einer Fensterscheibe (71 ) und/oder einer Tür (72) des Fahrzeuges (60).

17. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung (50) eine derartige Modulation von Licht durch die Bilderzeugungsvorrichtung (10) durchgeführt wird, dass eine vordefinierte funktionsbezogene optische Darstellung der Betätigungsdarstellung (50) erfolgt, wobei bevorzugt eine erste Modulation für eine erste Betätigungsdarstellung (50a) in unterschiedlicher Weise zu einer zweiten Modulation für eine zweite Betätigungsdarstellung (50b) erfolgt, sodass die erste Betätigungsdarstellung (50a) von der zweiten Betätigungsdarstellung (50b) deutlich unterscheidbar angezeigt wird.

18. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass Licht zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung (50) derart durch die Bilderzeugungsvorrichtung (10) zeitlich veränderlich moduliert wird, dass die Betätigungsdarstellung (50) als ein bewegtes Bild am Fahrzeug (60) angezeigt wird, wobei vorzugsweise bei einer Detektion einer Annäherung eines Betätigungsmittels (7) eines Bedieners (6) die veränderliche Modulation initiiert und/oder verändert wird.

19. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Erfassungsvorrichtung (20) und/oder die Bilderzeugungsvorrichtung (10) in Abhängigkeit von einer Detektion einer Annäherung eines Bedieners (6) aktiviert wird, sodass die Erzeugung der Betätigungsdarstellung (50) und/oder Erfassung der Betätigung erfolgt, wobei vorzugsweise die Detektion der Annäherung und/oder die Erfassung der Erfassungsvorrichtung (20) zyklisch und/oder getriggert durchgeführt wird.

20. Verfahren (100) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass ein Zugangssystem (1 ) des Fahrzeuges (60) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche betreibbar ist.

21 . Verwendung (200) einer optischen Bilderzeugungsvorrichtung (10) an einem Fahrzeug (60), vorzugsweise mit einem Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, zur optischen Erzeugung eines sichtbaren und körperlosen Türgriffes (50) am Fahrzeug (60).

22. Kraftfahrzeug (60), insbesondere ein Personenkraftfahrzeug und/oder ein Elektrofahrzeug und/oder ein Hybridfahrzeug, insbesondere mit einem Zugangssystem (1 ) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet,

dass eine Tür (72) des Fahrzeuges (60), insbesondere eine Fahrertür und/oder Beifahrertür und/oder jede Insassentür, im montierten und fahrbereiten Zustand des Fahrzeuges (60) eben ausgeführt ist, vorzugsweise frei von einem herausstehenden Außentürgriff.

Description:
Zugangssystem für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem

Fahrzeug

B e s c h r e i b u n g

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zugangssystem für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug. Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren und eine Verwendung für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug sowie ein Kraftfahrzeug selber.

Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, dass bei Fahrzeugen Zugangssysteme mit Sensoren zur Erfassung einer Betätigungshandlung eingesetzt werden. So kann bspw. durch einen Annäherungssensor die Annäherung einer Person oder eines Bediener an das Fahrzeug erfasst werden. Die Authentifizierung und ggf. auch die Detektion der Annäherung erfolgt bspw. durch eine Auswertung einer Kommunikation mit einem mobilen ID-Geber (Identifikationsgeber), der von der Person mitgeführt wird. Die Detektion der Annäherung kann dabei bspw. dazu genutzt werden, um eine Authentifizierungsabfrage mit dem ID- Geber auszulösen. Oft wird es zudem vorausgesetzt, dass zusätzlich eine aktive Handlung eines Bedieners zur Initiierung der Authentifizierung erfolgen muss, wie z. B. die Betätigung einer Taste des ID-Gebers. Bei Zugangssystemen, welche die sogenannte „Passive- Keyless-Entry' -Technologie unterstützen, ist es für den Bediener des Fahrzeugs dagegen nicht erforderlich, die aktive Handlung am ID-Geber vorzunehmen, um die Authentifizierung zu initiieren. Weiter kann es möglich sein, dass nach erfolgreicher Authentifizierung eine Zentralverriegelung oder eine Schließvorrichtung des Fahrzeugs angesteuert wird. Diese Ansteuerung bewirkt dabei z. B., dass ein Schloss einer Tür des Fahrzeugs entriegelt wird.

Um das Schloss und/oder die Tür zu öffnen, wird gewöhnlicherweise ein Türgriff des Fahrzeugs mechanisch durch den Bediener betätigt, z. B. durch ein Ziehen am Türgriff. Eine weitere Verbesserung des Komforts wird z. B. dadurch erzielt, dass Annäherungssensoren im Bereich des Türgriffs angeordnet sind. So kann z. B. ein kapazitiver Sensor im Türgriff die Annäherung der Hand des Bedieners detektieren und das Öffnen der Tür initiieren.

Allerdings setzen dennoch bekannte Zugangssysteme von Fahrzeugen die Anordnung eines mechanischen Türgriffs am Fahrzeug voraus. Dieser dient z. B. zur Beherbergung der Sensoren und/oder indiziert den Betätigungsbereich für den Bediener. Allerdings weisen bekannte Türgriffe von Fahrzeugen auch Nachteile in Bezug auf die Fahrzeugaerodynamik und die Sicherheit, z. B. die Fußgängersicherheit, auf.

Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, die voranstehend beschriebenen Nachteile zumindest teilweise zu beheben. Insbesondere ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine zuverlässige und sichere Möglichkeit zur Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug bereitzustellen. Vorzugsweise soll dabei die Sicherheit und/oder die Fahrzeugaerodynamik und/oder der Komfort beim Betrieb des Fahrzeugs und/oder bei der Nutzung des Zugangssystems des Fahrzeugs erhöht werden.

Die voranstehende Aufgabe wird gelöst durch ein Zugangssystem mit den Merkmalen des Anspruchs 1 , ein Verfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 12, eine Verwendung mit den Merkmalen des Anspruchs 21 sowie durch ein Kraftfahrzeug mit den Merkmalen des Anspruchs 22. Weitere Merkmale und Details der Erfindung ergeben sich aus den jeweiligen Unteransprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen. Dabei gelten Merkmale und Details, die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Zugangssystem beschrieben sind, selbstverständlich auch im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren, der erfindungsgemäßen Verwendung sowie dem erfindungsgemäßen Kraftfahrzeug, und jeweils umgekehrt, sodass bezüglich der Offenbarung zu den einzelnen Erfindungsaspekten stets wechselseitig Bezug genommen wird bzw. werden kann.

Die Aufgabe wird insbesondere gelöst durch ein System, insbesondere Zugangssystem, für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug, vorzugsweise einem Kraftfahrzeug und/oder einem Personenkraftfahrzeug und/oder einem Lastkraftfahrzeug und/oder einem Elektrofahrzeug, mit zumindest einer (oder mindestens zwei oder mindestens drei) optischen Bilderzeugungsvorrichtung(en) zur optischen Erzeugung wenigstens einer (insbesondere projizierten und/oder dargestellten und/oder geschriebenen) manuell betätigbaren Betätigungsdarstellung am Fahrzeug. Dies hat den Vorteil, dass durch die Betätigungsdarstellung die Fahrzeugaerodynamik im Gegensatz zu einem herkömmlichen Türgriff nicht reduziert wird und/oder die Sicherheit und der Komfort beim Betrieb des Fahrzeuges, z. B. zum Öffnen der Türen, erhöht werden. Insbesondere ersetzt dabei die Betätigungsdarstellung mindestens einen realen und/oder mechanischen und/oder verkörperten Türgriff des Fahrzeuges, sodass die Fahrzeugaerodynamik und/oder die Sicherheit durch den Verzicht auf den Türgriff erhöht werden kann.

Unter„manuell betätigbar" wird im Sinne der Erfindung insbesondere verstanden, dass zur Betätigung eine nicht mechanische Betätigung und/oder eine Annäherung und/oder eine berührungslose Betätigung und/oder eine bewusste Betätigungshandlung, wie eine Geste oder dergleichen, erfolgen kann bzw. muss. Die Betätigung erfolgt dabei z. B. durch einen Bediener, insbesondere durch ein Betätigungsmittel des Bedieners, wie einer Hand.

Vorzugsweise ist die Betätigungsdarstellung als ein (optisches und/oder projiziertes und/oder geschriebenes und/oder visuelles) Abbild und/oder als eine Projektion ausgeführt. Insbesondere ist die Betätigungsdarstellung als ein Abbild eines Türgriffes bzw. Fahrzeug- Außentürgriffes und/oder als ein virtueller Türgriff ausgeführt, und somit bspw. körperlos ausgebildet und/oder in der Form eines Türgriffes und/oder geschrieben und/oder projiziert (an der für den Bediener bekannten Stelle des Fahrzeuges, an der üblicherweise ein Türgriff vorgesehen ist) ausgeführt. Bevorzugt ist die Betätigungsdarstellung in Form und/oder Größe einem Fahrzeugtürgriff und/oder einem beweglichen Teil des Fahrzeuges, wie einer Tür und/oder Heckklappe und/oder Projektionsfläche, angepasst, insbesondere derart, dass die minimale Erstreckung der Betätigungsdarstellung (z. B. in Fahrzeuglängsrichtung und/oder -höhe) 2 cm oder 5 cm oder 10 cm beträgt.

Besonders bevorzugt ist die Betätigungsdarstellung (z. B. ausschließlich) dadurch durch den Bediener des Fahrzeuges visuell wahrnehmbar, dass sie an bzw. von einer Projektionsfläche am Fahrzeug geschrieben und/oder projiziert wird, und/oder in Form von Licht reflektiert bzw. gestreut wird. Insbesondere wird die Betätigungsdarstellung manuell durch den Bediener betätigt, z. B. berührungslos und/oder durch Annäherung an den Ursprung der Betätigungsdarstellung, z. B. der reflektierten/gestreuten Lichtstrahlen. Es kann weiter vorgesehen sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung derart am Fahrzeug angeordnet ist, dass bei einer Betätigung der Betätigungsdarstellung durch den Bediener die Betätigungsdarstellung stets weiter für den Bediener sichtbar bleibt, und somit z. B. der zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung genutzte Lichtstrahl (ausgehend von der Bilderzeugungsvorrichtung) nicht durch das Betätigungsmittel des Bedieners abgedeckt wird. Dies erfolgt z. B. dadurch, dass die Bilderzeugungsvorrichtung im Fahrzeuginneren und/oder an einem Außenspiegel des Fahrzeuges angeordnet ist und von innen an eine Scheibe vom Fahrzeug projiziert wird. Hierdurch wird der Komfort weiter erhöht.

Ferner ist insbesondere möglich, dass (ausschließlich oder mindestens) eine Erfassungsvorrichtung zur Erfassung der Betätigung der jeweiligen Betätigungsdarstellung vorgesehen ist, wobei die Betätigung z. B. als eine Annäherung an die Betätigungsdarstellung erfolgt. Bspw. ist hierzu die Erfassungsvorrichtung als optischer Sensor und/oder als kapazitiver Sensor ausgeführt, und vorzugsweise an einer Projektionsfläche der Betätigungsdarstellung oder entfernt von der Projektionsfläche angeordnet. Dies ermöglicht eine zuverlässige Erfassung der Betätigung.

Das Zugangssystem ist bspw. als„Passive-Keyless-Entry"- oder als„Active-Keyless-Entry"- oder als „Keyless-Go"-Zugangssystem ausgeführt. Vorzugsweise umfasst das Zugangssystem eine Kommunikationsvorrichtung zur Kommunikation mit einem ID-Geber (Identifikationsgeber), insbesondere einem mobilen ID-Geber, welchen ein Bediener des Fahrzeugs mit sich führen kann. Bevorzugt ist durch diese Kommunikation eine Authentifizierung am Zugangssystem möglich, z. B. indem ein Code von dem ID-Geber an das Fahrzeug übertragen wird.

Es kann weiter vorgesehen sein, dass ein Wecken des Zugangssystems dann erfolgt, wenn sich der ID-Geber an das Fahrzeug, z. B. in eine erste und/oder zweite Zone, annähert. Um die Annäherung zu erfassen, kann bspw. ein kapazitiver Sensor und/oder ein Annäherungssensor und/oder ein periodisch ausgesandtes Wecksignal genutzt werden, wobei das Wecksignal bspw. durch die Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs regelmäßig ausgesandt wird. Dabei kann es möglich sein, dass bei der Detektion der Anmeldung, z. B. bei einem Eintreten in die erste und/oder zweite Zone um das Fahrzeug, die Erzeugung der Betätigungsdarstellung initiiert wird. Somit wird bspw. der Energieverbrauch reduziert.

Es ist ferner denkbar, dass die Erzeugung und/oder Darstellung der Betätigungsdarstellung nur dann erfolgt, wenn eine Annäherung detektiert wird und/oder eine Authentifizierung erfolgt ist. Hierdurch lässt sich auch elektrische Energie einsparen. Die Annäherung wird bspw. durch einen Annäherungssensor, wie bspw. einen kapazitiven Sensor am Fahrzeug, detektiert. Alternativ oder zusätzlich wird die Annäherung dadurch detektiert, dass z. B. periodisch ein Wecksignal (durch das Fahrzeug) ausgesandt wird. Wenn dieses Wecksignal von dem ID-Geber empfangen wird, kann der ID-Geber bspw. ein Antwortsignal (an das Fahrzeug) übertragen. Durch den Empfang des Antwortsignals durch das Fahrzeug kann somit die Annäherung detektiert werden. Auch ist es ggf. möglich, dass die Annäherung durch eine Erfassung des ID-Gebers in einer ersten oder zweiten Zone um das Fahrzeug detektiert wird. Da dann bspw. die Betätigungsdarstellung deaktiviert ist, wenn sich der ID- Geber und/oder der Bediener in einer bestimmten Entfernung außerhalb der ersten und/oder zweiten Zone aufhalten, kann somit Energie bei der Nutzung des Zugangssystems gespart werden. Eine Entfernungsmessung erfolgt dabei bspw. durch die Auswertung der Kommunikation des ID-Gebers mit dem Fahrzeug. Ein weiterer Vorteil im Rahmen der Erfindung ist erzielbar, wenn die Erfassungsvorrichtung als eine optische Erfassungsvorrichtung ausgeführt ist, sodass die Betätigung der Betätigungsdarstellung, insbesondere eindeutig, erfassbar ist. Eindeutig bezieht sich insbesondere darauf, dass z. B. die Betätigung nur dann erfasst bzw. detektiert wird, wenn die Betätigungsdarstellung auch angezeigt wird und/oder die Annäherung des Betätigungsmittels auch an die Position der Betätigungsdarstellung erfolgt und/oder eine bestimmte Geste erfolgt. Alternativ oder zusätzlich kann die Erfassungsvorrichtung als eine kapazitive Erfassungsvorrichtung oder dergleichen ausgeführt sein. Auch ist es denkbar, dass weitere Erfassungsvorrichtungen vorgesehen sind, welche insbesondere unterschiedliche Erfassungstechnologien (z. B. optisch, kapazitiv, induktiv oder dergleichen) nutzen. Die optische Erfassungsvorrichtung umfasst bspw. eine Sensorvorrichtung (insbesondere im Folgenden auch Erfassungssensoreinheit genannt), wie einen Kamerasensor, um z. B. eine Geste des Bedieners im Betätigungsbereich zu erfassen. Vorzugsweise ist die Erfassungsvorrichtung derart, insbesondere an die Bilderzeugungsvorrichtung, angepasst, dass die Erfassung der Betätigung eindeutig möglich ist. Hierzu wird bspw. ausschließlich die Annäherung in den Betätigungsbereich oder nur eine bestimmte Geste als Betätigung interpretiert, was insbesondere durch eine digitale Auswertung durch die Erfassungsvorrichtung möglich ist. Dadurch wird gewährleistet, dass nicht durch eine beliebige Handlung des Bedieners die Betätigung versehentlich erfolgt.

Ferner ist es denkbar, dass die Bilderzeugungsvorrichtung mindestens eine Lichtquelle umfasst, wobei durch die Bilderzeugungsvorrichtung die Betätigungsdarstellung als ein optisches Bild auf einer Projektionsfläche projiziert und/oder geschrieben wird. Dabei dient bspw. eine Fahrzeugkomponente, wie eine Tür oder eine Fensterscheibe, als Projektionsfläche. Die Lichtquelle umfasst dabei bspw. mindestens eine Leuchtdiode und/oder mindestens eine Laserdiode und/oder mindestens eine Halogenleuchte und/oder mindestens eine Xenonlampe oder dergleichen. Vorzugsweise ist die Lichtquelle dazu ausgestaltet, sichtbares Licht zu emittieren. Besonders bevorzugt führt dabei die Bilderzeugungsvorrichtung eine Laserprojektion durch, sodass z. B. keine optische Abbildung mittels eines Objektivs erfolgt und/oder notwendig ist (objektivlose Projektion). Insbesondere werden zur Laserprojektion mindestens ein oder mindestens zwei oder mindestens drei Laserstrahlen auf die Projektionsfläche gelenkt. Der mindestens eine Laserstrahl wird dabei bspw. rasterartig, z. B. durch bewegte angesteuerte Spiegel, über die Projektionsfläche geführt, um so die Betätigungsdarstellung auf die Projektionsfläche zu schreiben. Es entsteht somit der visuelle Eindruck eines projizierten Bildes auf der Projektionsfläche. Dazu können insbesondere auch der mindestens eine Laserstrahl in der Helligkeit moduliert werden, wobei bspw. ein Laserstrahl in der Farbe Rot und/oder ein Laserstrahl in der Farbe Grün und/oder ein Lasterstrahl in der Farbe Blau verwendet wird. Dies hat den Vorteil, dass die Sichtbarkeit der Betätigungsdarstellung deutlich erhöht werden kann.

Es kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass die Betätigungsdarstellung als virtueller Türgriff ausgeführt ist, sodass durch eine Betätigung durch einen Bediener des Fahrzeuges eine Aktivierung einer Schließvorrichtung des Fahrzeuges bewirkbar ist. Die wenigstens eine Funktion bei dem Fahrzeug kann somit eine Funktion der Schließvorrichtung des Fahrzeugs sein. Insbesondere wird durch die Betätigung, z. B. durch eine erste Betätigungshandlung, eine erste Funktion aktiviert, und/oder durch eine zweite Betätigungshandlung eine zweite Funktion aktiviert. Die erste Funktion ist bspw. ein Öffnen eines Schlosses und/oder einer Tür und/oder der Schließvorrichtung, und/oder die zweite Funktion ist ein Schließen der Tür und/oder des Schlosses und/oder der Schließvorrichtung. Die Aktivierung der ersten Funktion erfolgt bspw. bei einer Betätigung in einem Aktivierungsbereich der Betätigungsdarstellung bzw. des Betätigungsbereichs, und/oder die Aktivierung der zweiten Funktion erfolgt bei einer Betätigung in einem Deaktivierungsbereich der Betätigungsdarstellung bzw. des Betätigungsbereichs. Auch ist es denkbar, dass weitere Betätigungsbereiche der Betätigungsdarstellung zur Aktivierung weiterer Funktionen des Fahrzeugs und/oder der Schließvorrichtung vorgesehen sind. Dies ermöglicht einen vielseitigen Einsatz der Betätigungsdarstellung für unterschiedliche Funktionen.

Es kann optional möglich sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung an einer Fahrzeugkomponente, insbesondere an einem Außenspiegel und/oder an einem Innenspiegel des Fahrzeuges, angeordnet ist, und vorzugsweise derart (an der Fahrzeugkomponente bzw. am Fahrzeug) ausgerichtet ist, dass die Betätigungsdarstellung im (am Fahrzeug) montierten Zustand der Bilderzeugungsvorrichtung auf einer Projektionsfläche des Fahrzeuges und/oder einer weiteren Fahrzeugkomponente, bevorzugt einer Fensterscheibe und/oder einer Tür, außerhalb und/oder innerhalb des Fahrzeuges (für einen Bediener des Fahrzeuges visuell sichtbar) darstellbar ist. Bevorzugt ist dabei die Bilderzeugungsvorrichtung derart am Fahrzeug angeordnet, dass bei einer Betrachtung der Fahrzeugkomponente (auf die Projektionsfläche) zwar die Betätigungsdarstellung sichtbar ist, jedoch nicht die Bilderzeugungsvorrichtung. Besonders bevorzugt ist die Bilderzeugungsvorrichtung und/oder eine Lichtquelle der Bilderzeugungsvorrichtung außerhalb des Fahrzeuginnenraums und/oder außerhalb eines Türgriffs des Fahrzeugs angeordnet, wobei insbesondere die Lichtstrahlen zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung vom Fahrzeugaußenbereich auf die Projektionsfläche treffen. Dies hat den Vorteil, dass die Betätigungsdarstellung in einfacher Weise einen herkömmlichen mechanischen Türaußengriff ersetzen kann.

Es kann ferner möglich sein, dass die Erfassungsvorrichtung an einer Fahrzeugkomponente angeordnet ist, wobei insbesondere sich die Fahrzeugkomponente (für die Erfassungsvorrichtung bzw. mit der Erfassungsvorrichtung) von einer weiteren Fahrzeugkomponente für die bzw. mit der Bilderzeugungsvorrichtung unterscheidet, wobei vorzugsweise die Erfassungsvorrichtung derart ausgerichtet ist, dass die Betätigung der Betätigungsdarstellung im (am Fahrzeug) montierten Zustand durch die Erfassungsvorrichtung erfassbar ist. Dabei kann auch die Erfassungsvorrichtung bspw. außerhalb des Fahrzeuginnenraums und/oder außerhalb eines Türgriffs angeordnet sein. Die Erfassungsvorrichtung umfasst bspw. eine Sensorvorrichtung wie einen Kamerasensor, um den Betätigungsbereich und/oder die Betätigungsdarstellung visuell zu erfassen. Dies ermöglicht eine zuverlässige Erfassung der Betätigung. Der Kamerasensor ist bspw. als Zeilensensor (z. B. als ein Photodiodenarray) und/oder als zweidimensionaler Sensor (z. B. als Photodiodenmatrix) ausgeführt. Gemäß einem weiteren Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Erfassungsvorrichtung und die Bilderzeugungsvorrichtung in einem gemeinsamen Bauteil integriert sind. Entsprechend ist es denkbar, dass die Erfassungsvorrichtung und die Bilderzeugungsvorrichtung ein gemeinsames Gehäuse aufweisen, in welchem die Erfassungsvorrichtung und/oder die Bilderzeugungsvorrichtung angeordnet und/oder z. B. zuverlässig vor äußeren Einflüssen geschützt sind. Insbesondere kann das Gehäuse eine Dichtung aufweisen, um die Erfassungsvorrichtung und/oder die Bilderzeugungsvorrichtung zuverlässig vor Feuchtigkeit zu schützen. Weiter ist es denkbar, dass das gemeinsame Bauteil in einer Fahrzeugkomponente, z. B. in einem Außenspiegel und/oder in einer Außenspiegelkamera und/oder in einem Innenspiegel integriert ist. Alternativ oder zusätzlich ist es denkbar, dass die Erfassungsvorrichtung eine Außenspiegelkamera aufweist oder zumindest teilweise durch die Außenspiegelkamera des Fahrzeugs gebildet ist. Weiter ist es denkbar, dass die Erfassungsvorrichtung und/oder die Bilderzeugungsvorrichtung (z. B. neben dem Gehäuse) noch weitere gemeinsame Komponenten, insbesondere Elektronikkomponenten, wie eine Verarbeitungsvorrichtung und/oder einen Datenspeicher, aufweisen.

Es kann ferner vorgesehen sein, dass die Erfassungsvorrichtung (und/oder die Bilderzeugungsvorrichtung und/oder ein gemeinsames Bauteil mit der Erfassungsvorrichtung) eine optische Vorrichtung zur Belichtung einer Sensorvorrichtung aufweist, wobei die Sensorvorrichtung bspw. zur Erfassung der Betätigung eingesetzt wird. Der Ausdruck „Belichtung" bezieht sich dabei insbesondere darauf, dass die optische Vorrichtung einfallendes Licht, d. h. insbesondere auf die optische Vorrichtung treffendes Licht, z. B. aus dem Betätigungsbereich und/oder von der Betätigungsdarstellung, auf die Sensorvorrichtung richtet und/oder weiterleitet. Dies erfolgt dann bspw. dadurch, dass die optische Vorrichtung den Lichtweg und/oder die Richtung des einfallenden Lichts bzw. eines einfallenden Lichtstrahls verändern kann, d. h. z. B. das einfallende Licht verändert und/oder umlenkt. Z. B. ist die optische Vorrichtung dazu geeignet, Licht zu bündeln und/oder abzulenken und/oder zu brechen. Weiter umfasst die optische Vorrichtung bspw. eine optische Struktur mit einer Anordnung optischer Mikroelemente, insbesondere Mikrolinsen. Dabei ist die optische Struktur bspw. derart ausgebildet, dass das auf Sensorelemente einer Erfassungssensoreinheit gerichtete Licht für lichtaktive Bereiche der Sensorelemente konzentrierbar ist. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, dass eine größere Lichtmenge zur Bilderfassung und/oder Erfassung der Betätigung von der Sensorvorrichtung genutzt werden kann.

Es ist gemäß einer weiteren Möglichkeit denkbar, dass die Erfassungsvorrichtung und/oder eine optische Vorrichtung der Erfassungsvorrichtung eine optische Struktur aufweist, welche als Mikrolinsenarray ausgebildet ist. Vorzugsweise umfasst das Mikrolinsenarray mehrere Mikroelemente, welche bspw. matrizenartig angeordnet sind. Vorzugsweise sind mindestens 10 und/oder mindestens 40 und/oder mindestens 100 und/oder mindestens 400 Mikroelemente vorgesehen und/oder matrizenartig angeordnet, um das Mikrolinsenarray zu bilden. Dadurch kann die Zuverlässigkeit bei der Erfassung der Betätigungsdarstellung weiter verbessert werden.

Zudem kann es im Rahmen der Erfindung möglich sein, dass die Erfassungsvorrichtung mindestens einen optischen Filter zur Filterung einer vorbestimmten Wellenlänge des einfallenden Lichts aufweist. Alternativ oder zusätzlich kann es vorgesehen sein, dass die Erfassungsvorrichtung Mikroelemente aufweist, welche z. B. aus einem Kunststoff ausgebildet sind und/oder derart vor einem Bildsensor angeordnet sind, dass das auf den Bildsensor eintreffende Licht durch die Mikroelemente verändert wird. Des Weiteren ist die Erfassungsvorrichtung insbesondere derart elektrisch mit einer Steuer- und/oder Auswertevorrichtung verbunden, dass die Erfassungsvorrichtung z. B. getaktet ansteuerbar ist, sodass insbesondere Time-Of-Flight-Aufnahmen durchführbar sind. Bevorzugt umfasst dabei die Erfassungsvorrichtung auch eine Lichtquelle oder nutzt die Lichtquelle der Bilderzeugungsvorrichtung, um insbesondere die Time-Of-Flight-Aufnahme durchzuführen.

Vorteilhafterweise kann es im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass die Erfassungsvorrichtung elektrisch mit der Bilderzeugungsvorrichtung verbunden ist. Die elektrische Verbindung kann dabei bspw. elektronisch und/oder direkt und/oder indirekt über z. B. eine Fahrzeugelektronik und/oder über Funk und/oder kabelgebunden vorgesehen sein. Insbesondere dient die elektrische Verbindung zur Koordination oder Ansteuerung der Erfassung der Betätigung, sodass bspw. durch eine getaktete und/oder gepulste Ansteuerung (z. B. der Bilderzeugungsvorrichtung und/oder Erfassungsvorrichtung) eine Time-Of-Flight-Aufnahme durchführbar ist. Hierzu kann bspw. eine Lichtquelle, insbesondere der Bilderzeugungsvorrichtung, (z. B. durch die Fahrzeugelektronik und/oder durch die Erfassungsvorrichtung) gepulst und/oder gesteuert zur Durchführung von Time-Of-Flight- Aufnahmen angesteuert werden.

Ferner kann es im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass eine Verarbeitungsvorrichtung vorgesehen ist, insbesondere des Fahrzeuges und/oder der (z. B. zentralen) Fahrzeugelektronik und/oder der Erfassungsvorrichtung und/oder der Bilderzeugungsvorrichtung, welche insbesondere mit einem (flüchtigen oder nichtflüchtigen) Datenspeicher elektrisch verbunden ist, wobei vorzugsweise der Datenspeicher digitale Informationen über eine Modulationsart zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung durch die Bilderzeugungsvorrichtung umfasst. Die Informationen, welche im Datenspeicher vorgespeichert sind, umfassen bspw. eine Vorgabe für die Darstellung der Betätigungsdarstellung und/oder zumindest eine Vektorgrafik, welche das Abbild der Betätigungsdarstellung vorgibt. Die Modulation erfolgt dabei bspw. durch eine Veränderung des zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung ausgestrahlten Lichts, insbesondere von einer Lichtquelle der Bilderzeugungsvorrichtung. Die Veränderung des Lichts kann bspw. darin bestehen, dass das Licht zumindest teilweise absorbiert und/oder abgelenkt und/oder reflektiert und/oder in Bezug auf die Phase des Lichts verändert wird. Auch ist es denkbar, dass eine erste Modulationsart zur Erzeugung einer ersten Betätigungsdarstellung und/oder eines Aktivierungsbereichs der Betätigungsdarstellung durchgeführt wird, und/oder eine zweite Modulationsart zur Erzeugung einer zweiten Betätigungsdarstellung und/oder eines Deaktivierungsbereichs der Betätigungsdarstellung durchgeführt wird. Dadurch wird es z. B. möglich, die Art der Funktion, welche durch die Betätigung (z. B. auch durch die erste und/oder zweite Betätigung) aktiviert wird, für den Bediener zu indizieren. Die Modulation kann dabei bspw. zeitabhängig erfolgen, sodass die Betätigungsdarstellung bspw. animiert wird.

Es ist denkbar, dass die Betätigungsdarstellung als eine farbige oder als eine monochrome und/oder als eine animierte Projektion erfolgt. Weiter kann es möglich sein, dass die Betätigungsdarstellung starr/still oder animiert angezeigt wird. Auch ist es denkbar, dass mehr als eine Betätigungsdarstellung, z. B. eine erste Betätigungsdarstellung oder eine zweite Betätigungsdarstellung, angezeigt wird. Zudem kann auch eine überlappende Darstellung verschiedener Betätigungsdarstellungen möglich sein, um z. B. in einfacher Weise weitergehende visuelle Effekte zu erzeugen. Alternativ oder zusätzlich kann es vorgesehen sein, dass mehrere Betätigungsdarstellungen auf unterschiedlichen Seiten des Fahrzeuges dargestellt werden, z. B. eine erste Betätigungsdarstellung auf der Fahrertürseite und eine zweite Betätigungsdarstellung auf der Beifahrertürseite des Fahrzeuges. Bevorzugt umfasst jede Betätigungsdarstellung jeweils einen Aktivierungsund/oder einen Deaktivierungsbereich.

Es wird insbesondere unter dem Ausdruck„Projektion" im Rahmen der Erfindung auch eine optische Darstellung verstanden, welche z. B. durch einen Laserprojektor auf der Projektionsfläche geschrieben (und damit im engeren Sinne nicht projiziert) wird. Ein weiterer Vorteil im Rahmen der Erfindung ist erzielbar, wenn die Bilderzeugungsvorrichtung wenigstens eine der folgenden, insbesondere elektronischen, Komponenten umfasst:

mindestens einen LCD(Flüssigkristallbildschirm)-Projektor,

mindestens einen LCoS(Liquid Crystal on Silicon)-Projektor,

mindestens einen Laser-Projektor,

mindestens eine Modulationseinheit zur Modulation von Licht zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung, vorzugsweise ein Mikrospiegelaktor und/oder ein akustooptischer Modulator und/oder ein elektrooptischer Modulator und/oder ein Flüssigkristallbildschirm,

mindestens eine Lichtquelle, bevorzugt wenigstens eine Leuchtdiode und/oder wenigstens ein Laser, insbesondere Diodenlaser,

mindestens ein Datenspeicher,

mindestens eine Verarbeitungsvorrichtung.

So kann bspw. die Bilderzeugungsvorrichtung als ein Flüssigkristallprojektor ausgeführt sein, welcher bspw. besonders einfach und kostengünstig herzustellen ist. Weiter kann es möglich sein, dass die Modulation zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung durch eine Pixelstruktur erzeugt wird, wobei die Pixelstruktur bspw. digital z. B. durch die elektronische Ansteuerung einer Verarbeitungsvorrichtung veränderbar ist. Es kann möglich sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung einen Bildwandler aufweist, z. B. einen DMD (Digital Micromirror Device)-Bildwandler. Auch kann es möglich sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung zur Erzeugung einer farbigen Betätigungsdarstellung ein rotierendes Farbrad aufweist. Des Weiteren kann es möglich sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung dazu ausgeführt ist, die Betätigungsdarstellung zeilenweise auf die Projektionsfläche zu schreiben. Hierzu ist bspw. mindestens ein bewegbarer Spiegel vorgesehen, durch welchen eine Ablenkung des Licht- und/oder Lasterstrahls erfolgen kann. Dies ermöglicht eine zuverlässige Anzeige der Betätigungsdarstellung.

Zum weiteren Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Erfassungsvorrichtung wenigstens eine der folgenden, insbesondere elektronischen, Erfassungskomponenten umfasst:

mindestens ein Sensorelement, vorzugsweise eine Photodiode, mindestens einen Bildsensor, vorzugsweise einen CCD(Charge-coupled Device)- Sensor und/oder einen CMOS(Complementary metal-oxide-semiconductor)-Sensor, mindestens einen kapazitiven Sensor,

mindestens einen akustischen Sensor,

wenigstens eine Lichtschranke,

mindestens eine 3D-Kamera, vorzugsweise eine Stereokamera,

mindestens ein Triangulationssystem,

mindestens eine TOF(Time-of-Flight)-Kamera, welche z. B. elektrisch zur Synchronisation mit der Bilderzeugungsvorrichtung verbunden ist,

mindestens eine Schnittstelleneinheit,

mindestens ein Array mit Mikrolinsen,

mindestens eine optische Vorrichtung, z. B. mit mindestens einem Mikroelement, mindestens eine Bildanalysevorrichtung.

Es kann dabei möglich sein, dass die mindestens eine Erfassungskomponente z. B. zumindest teilweise entfernt und/oder beabstandet von weiteren Erfassungskomponenten der Erfassungsvorrichtung angeordnet ist. Entsprechend kann die Erfassungsvorrichtung bspw. auch als ein Erfassungssystem ausgeführt sein, bei welchem unterschiedliche Erfassungskomponenten an unterschiedlichen Fahrzeugkomponenten angeordnet sind. So ist es z. B. denkbar, dass die Erfassung der Betätigung sowohl durch einen kapazitiven Sensor als auch durch einen weiteren Sensor, z. B. einen Bildsensor, durchgeführt wird. Der kapazitive Sensor kann dabei bspw. im Bereich der Projektionsfläche angeordnet sein oder der Bildsensor im Bereich eines Außenspiegels des Fahrzeugs angeordnet sein. Dies ermöglicht eine Verbesserung der Zuverlässigkeit der Erfassung, indem bspw. auch eine redundante Erfassung vorgesehen ist. Auch können die erfassten Daten der verschiedenen Sensoren komplementär bei der Auswertung genutzt und/oder miteinander verglichen werden, um die Erfassungsgenauigkeit oder Sensitivität zu verbessern.

Gemäß einem weiteren Vorteil kann vorgesehen sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung an einer ersten Fahrzeugkomponente, insbesondere einem Außenspiegel und/oder einer Rückspiegelkamera und/oder einem Innenspiegel, und/oder die Erfassungsvorrichtung ebenfalls an der ersten oder an einer zweiten Fahrzeugkomponente angeordnet ist, wobei sich die erste und/oder die zweite Fahrzeugkomponente, insbesondere ein Außenspiegel und/oder eine Rückspiegelkamera und/oder ein Innenspiegel, von mindestens einer weiteren Fahrzeugkomponente unterscheidet, vorzugsweise eine Tür und/oder eine Heckklappe und/oder eine Fensterscheibe und/oder eine Motorhaube des Fahrzeuges, wobei die weitere Fahrzeugkomponente eine Projektionsfläche für die Betätigungsdarstellung aufweist, wobei die Betätigungsdarstellung bevorzugt als virtueller Türgriff körperlos auf der Projektionsfläche angezeigt wird. Die Projektionsfläche kann bspw. durch die Außenfläche und/oder durch die äußere Struktur der Fahrzeugkomponente, z. B. der Tür, selbst gebildet sein. Insbesondere ist dabei die Fahrzeugkomponente eben und/oder türgrifffrei ausgeführt, sodass bspw. nur die Betätigungsdarstellung als virtueller Türgriff vorgesehen ist. Dies ermöglicht eine Verbesserung der aerodynamischen Eigenschaften des Fahrzeugs.

Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren für eine Aktivierung wenigstens einer Funktion bei einem Fahrzeug, vorzugsweise zur Betätigung einer Schließvorrichtung des Fahrzeuges. Insbesondere ist vorgesehen, dass die nachfolgenden Schritte durchgeführt werden, bspw. nacheinander oder in beliebiger Reihenfolge:

a) Erzeugen wenigstens einer manuell betätigbaren Betätigungsdarstellung am Fahrzeug durch eine optische Bilderzeugungsvorrichtung,

b) Erfassen der Betätigung der jeweiligen Betätigungsdarstellung durch eine (insbesondere optische) Erfassungsvorrichtung,

c) Aktivieren der (wenigstens einen) Funktion des Fahrzeuges in Abhängigkeit von der Erfassung der Betätigung.

Die Aktivierung der Funktion in Abhängigkeit von der Erfassung erfolgt z. B. dadurch, dass nur bei einer positiven Erfassung, d. h. wenn eine tatsächliche Betätigung erfolgt, die Funktion aktiviert wird. Damit bringt das erfindungsgemäße Verfahren die gleichen Vorteile mit sich, wie sie ausführlich mit Bezug auf ein erfindungsgemäßes Zugangssystem beschrieben wurden. Zudem kann das Verfahren geeignet sein, ein erfindungsgemäßes Zugangssystem zu betreiben. Vorteilhafterweise kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass das Aktivieren der wenigstens einen Funktion des Fahrzeuges in Abhängigkeit von wenigstens einer durch die Erfassungsvorrichtung erfassten definierten Betätigung erfolgt, insbesondere einer definierten Geste und/oder Betätigungshandlung und/oder Berührung einer Projektionsfläche. Die definierte Betätigung ist bspw. eine derartige Betätigung, welche anhand einer (z. B. in einem Datenspeicher digital vorgespeicherten Vorlage) identifiziert werden kann. Bestimmte charakteristische Eigenarten dieser definierten Betätigung sind damit vorbekannt und/oder vordefiniert. Vorteilhafterweise kann es vorgesehen sein, dass unterschiedliche Funktionen dadurch aktiviert werden, dass unterschiedliche Betätigungen und/oder Betätigungen in unterschiedlichen Betätigungsbereichen, wie z. B. in einem Aktivierungsbereich und/oder in einem Deaktivierungsbereich, erfasst werden. Die unterschiedlichen Funktionen umfassen bspw. ein Öffnen und/oder Schließen der Schließvorrichtung des Fahrzeugs und/oder ein automatisches Öffnen der Türen und/oder ein automatisches Schließen der Türen und/oder ein Verriegeln und/oder Entriegeln der Türen bzw. Schlösser des Fahrzeugs und/oder ein Starten und/oder Stoppen des Motors und/oder ein Aktivieren und/oder Deaktivieren einer Fahrzeugbeleuchtung und/oder das Aktivieren und/oder Deaktivieren einer Vorfeldbeleuchtung des Fahrzeugs. Dies ermöglicht eine Erhöhung der Sicherheit und des Komforts beim Betrieb des Fahrzeugs.

Des Weiteren ist es denkbar, dass wenigstens zwei unterschiedliche Funktionen in Abhängigkeit von jeweils zugeordneten definierten Betätigungen aktiviert werden, wobei vorzugsweise sich eine erste Betätigung für eine erste Funktion von einer zweiten Betätigung für eine zweite Funktion unterscheidet, bevorzugt in der Art der Betätigung und/oder der Position der Betätigung. Die Position der Betätigung unterscheidet sich bspw. dadurch, dass die Betätigung in unterschiedlichen Betätigungsbereichen erfolgt. Dies hat den Vorteil, dass mehrere Funktionen durch die Betätigungsdarstellung, insbesondere durch eine einzige Betätigungsdarstellung mit unterschiedlichen Betätigungsbereichen, aktivierbar sind.

Des Weiteren ist es im Rahmen der Erfindung optional möglich, dass wenigstens zwei unterschiedliche Betätigungsdarstellungen erzeugt werden, insbesondere für einen einzigen virtuellen Türgriff (bzw. welche einen einzigen virtuellen Türgriff bilden), und bevorzugt gleichzeitig angezeigt werden, wobei besonders bevorzugt die Art der Betätigung durch die Art und/oder Modulation zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung indiziert wird. Z. B. kann durch eine bestimmte Animation indiziert werden, dass eine Annäherung an die Betätigungsdarstellung erfolgen muss, um die Betätigung zu bewirken. Die erste und zweite Betätigungsdarstellung können z. B. gleichzeitig angezeigt werden und einen Aktivierungsbereich und einen Deaktivierungsbereich bilden. Auch eine zeitlich abwechselnde Darstellung ist denkbar. So kann es bspw. vorgesehen sein, dass bei einer positiven Erfassung der Betätigung, d. h. z. B. während die Betätigung aktiv durch den Bediener erfolgt, die Art und/oder Modulation zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung verändert wird. Bspw. wird dann die Betätigungsdarstellung animiert und/oder das Motiv der Betätigungsdarstellung verändert. Dies ermöglicht es, dem Bediener ein Feedback bei der Betätigung zu geben.

Gemäß einem weiteren Vorteil kann vorgesehen sein, dass eine erste Betätigungsdarstellung benachbart zu einer zweiten Betätigungsdarstellung dargestellt wird, vorzugsweise an einer gemeinsamen Projektionsfläche und/oder an einer gemeinsamen Fahrzeugkomponente, insbesondere einer Fensterscheibe und/oder einer Tür des Fahrzeuges. Alternativ oder zusätzlich kann auch eine einzige Betätigungsdarstellung, welche durch eine einzige Bilderzeugungsvorrichtung erzeugt wird, einen ersten Betätigungsbereich, z. B. einen Aktivierungsbereich, und/oder einen zweiten Betätigungsbereich, z. B. einen Deaktivierungsbereich, aufweisen. Die unterschiedlichen Betätigungsbereiche werden bspw. dadurch bewirkt, dass die Erfassungsvorrichtung zwischen den Betätigungsbereichen differenziert und/oder unterschiedliche den jeweiligen Betätigungsbereichen zugeordnete Erfassungsvorrichtungen vorgesehen sind. Dabei kann es möglich sein, dass die Betätigungsdarstellung vom Innenraum des Fahrzeugs an die Projektionsfläche und/oder vom Außenbereich des Fahrzeugs an die Projektionsfläche projiziert und/oder geschrieben wird. So ist bspw. eine Bilderzeugungsvorrichtung, z. B. eine erste Bilderzeugungsvorrichtung, im Innenraum des Fahrzeugs angeordnet, und/oder eine Bilderzeugungsvorrichtung, z. B. eine zweite Bilderzeugungsvorrichtung, im Außenbereich des Fahrzeugs, z. B. an einem Außenspiegel, angeordnet. Die erste und/oder zweite Bilderzeugungsvorrichtung kann z. B. in Abhängigkeit davon aktiviert werden, ob ein Bediener außerhalb des Fahrzeugs oder im Innenraum des Fahrzeugs detektiert wird. Damit ist eine vielseitige Bedienung des Zugangssystems möglich. Es kann ferner möglich sein, dass zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung eine derartige Modulation von Licht durch die Bilderzeugungsvorrichtung durchgeführt wird, dass eine vordefinierte funktionsbezogene optische Darstellung der Betätigungsdarstellung erfolgt, wobei bevorzugt eine erste Modulation für eine erste Betätigungsdarstellung in unterschiedlicher Weise zu einer zweiten Modulation für eine zweite Betätigungsdarstellung erfolgt, sodass die erste Betätigungsdarstellung von der zweiten Betätigungsdarstellung deutlich unterscheidbar angezeigt wird. Die funktionsbezogene optische Darstellung umfasst z. B. eine Darstellung als Piktogramm, z. B. als Schloss oder dergleichen. Die unterschiedliche Modulation wird dabei bspw. durch eine (z. B. einzige) Modulationseinheit ermöglicht, welche die Modulation in unterschiedlicher Weise durchführt. Auch ist es denkbar, dass mehrere Modulationseinheiten vorgesehen sind, um unterschiedliche Modulationen durchzuführen. Somit kann in kostengünstiger Weise eine vielseitige Darstellung der Betätigungsdarstellung erfolgen.

Bevorzugt kann im Rahmen der Erfindung vorgesehen sein, dass Licht zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung derart durch die Bilderzeugungsvorrichtung zeitlich veränderlich moduliert wird, dass die Betätigungsdarstellung als ein (animiertes bzw. zeitlich) bewegtes Bild am Fahrzeug angezeigt wird, wobei vorzugsweise bei einer Detektion einer Annäherung eines Betätigungsmittels eines Bedieners die veränderliche Modulation initiiert und/oder verändert wird. Das Betätigungsmittel ist bspw. eine Hand oder ein Finger des Bedieners. Insbesondere ist es dadurch möglich, dem Bediener die Annäherung durch die Betätigungsdarstellung zu signalisieren. Außerdem kann es im Rahmen der Erfindung von Vorteil sein, dass die Erfassungsvorrichtung und/oder die Bilderzeugungsvorrichtung in Abhängigkeit von einer Detektion einer Annäherung eines Bedieners aktiviert wird, sodass (durch die Aktivierung) die Erzeugung der Betätigungsdarstellung und/oder Erfassung der Betätigung erfolgt, wobei vorzugsweise die Detektion der Annäherung und/oder die Erfassung der Erfassungsvorrichtung zyklisch und/oder getriggert durchgeführt wird. Hierzu kann bspw. ein Wecksignal durch eine Kommunikationsvorrichtung des Fahrzeugs ausgesandt werden und/oder die Annäherung durch einen Annäherungssensor, z. B. einen kapazitiven Sensor, am Fahrzeug erfasst werden. Des Weiteren ist es denkbar, dass z. B. durch eine Entfernungsmessung und/oder den Einsatz von unterschiedlichen Sensoren zwischen der Annäherung in eine erste Zone und der Annäherung in eine zweite Zone um das Fahrzeug unterschieden werden kann. Damit kann bspw. die Betätigungsdarstellung erst dann angezeigt werden, wenn die Annäherung in die erste und/oder zweite Zone festgestellt wird, um z. B. Energie zu sparen. Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist eine Verwendung einer optischen Bilderzeugungsvorrichtung an einem Fahrzeug, vorzugsweise mit einem erfindungsgemäßen Zugangssystem, zur optischen Erzeugung eines sichtbaren und/oder körperlosen Türgriffes am Fahrzeug. Damit bringt die erfindungsgemäße Verwendung die gleichen Vorteile mit sich, wie sie ausführlich mit Bezug auf ein erfindungsgemäßes Verfahren und/oder mit Bezug auf ein erfindungsgemäßes Zugangssystem beschrieben worden sind. Der körperlose Türgriff wird dabei bevorzugt durch die Betätigungsdarstellung (gemäß einem erfindungsgemäßen Verfahren) gebildet, insbesondere als virtueller Türgriff.

Ebenfalls Gegenstand der Erfindung ist ein Kraftfahrzeug, insbesondere ein Personenkraftfahrzeug und/oder ein Elektrofahrzeug und/oder ein Hybridfahrzeug, insbesondere mit einem erfindungsgemäßen Zugangssystem. Hierbei ist insbesondere vorgesehen, dass eine Tür des Fahrzeuges, bevorzugt eine Fahrertür und/oder Beifahrertür und/oder jede Insassentür, im montierten und/oder fahrbereiten Zustand des Fahrzeuges eben (und/oder türgrifffrei) ausgeführt ist, d. h. vorzugsweise frei von einem herausstehenden Außentürgriff. Damit bringt das erfindungsgemäße Kraftfahrzeug die gleichen Vorteile mit sich, wie sie ausführlich mit Bezug auf ein erfindungsgemäßes Verfahren und/oder mit Bezug auf ein erfindungsgemäßes Zugangssystem beschrieben worden sind.

Ebenfalls unter Schutz gestellt ist ein erfindungsgemäßes (gemeinsames) Bauteil mit der Erfassungsvorrichtung und der Bilderzeugungsvorrichtung. Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnungen Ausführungsbeispiele der Erfindung im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in den Ansprüchen und in der Beschreibung erwähnten Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich sein. Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Systems sowie einer erfindungsgemäßen Verwendung, Figur 2+3 schematische Darstellungen von Betätigungsdarstellungen,

Figur 4-7 schematische Darstellungen eines erfindungsgemäßen Systems, Figur 8 eine schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Systems, insbesondere verschiedener Zonen um ein Fahrzeug,

Figur 9 eine schematische Darstellung eines Aufbaus einer Erfassungsvorrichtung und einer Bilderzeugungsvorrichtung,

Figur 10 eine schematische Darstellung zur Visualisierung eines erfindungsgemäßen

Verfahrens und

Figur 1 1 +12 schematische Darstellungen einer Erfassungsvorrichtung.

In den nachfolgenden Figuren werden für die gleichen technischen Merkmale auch von unterschiedlichen Ausführungsbeispielen die identischen Bezugszeichen verwendet.

In Figur 1 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Zugangssystem 1 sowie eine erfindungsgemäße Verwendung 200 gezeigt. Es ist ein Fahrzeug 60 mit einer Schließvorrichtung 63 dargestellt, welches zumindest eine Tür 72 und zumindest eine Fensterscheibe 71 aufweist. Beispielhaft ist auch ein Sensor 75 dargestellt, welche bspw. als Annäherungssensor oder als kapazitiver Sensor ausgebildet ist. Weiter ist erkennbar, dass eine Betätigungsdarstellung 50 an und/oder in der Fensterscheibe 71 von außen sichtbar dargestellt wird. Die Anzeige der Betätigungsdarstellung 50 wird insbesondere dann aktiviert, wenn die Annäherung eines ID-Gebers 2 und/oder eines Bedieners 6, z. B. durch den Sensor 75, detektiert wird. Durch die Anzeige ist es für den Bediener 6 möglich, den Betätigungsbereich 53 zur Durchführung der Betätigung mit dem Betätigungsmittel 7 des Bedieners 6 zu finden. Das Betätigungsmittel 7 ist bspw. die Hand des Bedieners 6.

Die Betätigungsdarstellung 50 wird bspw. dadurch erzeugt, dass eine bestimmte Art oder Modulation zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung 50 genutzt wird. Hierzu wird bspw. das Licht zur Erzeugung der Betätigungsdarstellung 50 moduliert. Unterschiedliche Modulationsarten sind dabei beispielhaft in Figuren 2 und 3 gezeigt. Es ist dabei auch zu sehen, dass eine einzige Betätigungsdarstellung 50 mehrere Betätigungsbereiche 53 aufweisen kann, z. B. einen Aktivierungsbereich 51 und einen Deaktivierungsbereich 52. Durch eine erste Betätigung, z. B. durch eine Annäherung des Betätigungsmittels 7 in den Aktivierungsbereich 51 , kann bspw. eine erste Funktion bei dem Fahrzeug 60 aktiviert werden. Durch eine zweite Betätigung, z. B. durch die Annäherung in den Deaktivierungsbereich 52 durch das Betätigungsmittel 7 kann bspw. eine zweite Funktion bei dem Fahrzeug 60 aktiviert werden. In Figur 3 weist die Betätigungsdarstellung 50 bspw. die Form eines Türgriffes aus und/oder bildet einen virtuellen Türgriff.

In den Figuren 4 bis 7 sind weitere mögliche Anordnungen für ein erfindungsgemäßes Zugangssystem 1 gezeigt. Gemäß Figur 4 ist es dabei bspw. möglich, dass durch eine einzige Bilderzeugungsvorrichtung 10, insbesondere eine erste

Bilderzeugungsvorrichtung 10a, zumindest ein oder zumindest zwei Betätigungsdarstellungen 50, z. B. benachbart, erzeugt werden können. Eine erste Betätigungsdarstellung 50a ist dabei bspw. an einer Projektionsfläche 70 an einer Tür 72 dargestellt. Eine zweite Betätigungsdarstellung 50b ist bspw. an einer weiteren Projektionsfläche 70 an einer Fensterscheibe 71 des Fahrzeugs 60 dargestellt. Auch kann es möglich sein, dass durch weitere Bilderzeugungsvorrichtungen 10, z. B. durch eine zweite Bilderzeugungsvorrichtung 10b, eine dritte Betätigungsdarstellung 50c erzeugt wird. Diese kann z. B. die Form eines Tankdeckels aufweisen und/oder auf einer Projektionsfläche 70 eines Tankdeckels (als Fahrzeugkomponente) dargestellt werden. Des Weiteren ist es auch denkbar, dass durch eine dritte Bilderzeugungsvorrichtung 10c eine vierte Betätigungsdarstellung 50d, z. B. an einer Heckklappe 73 des Fahrzeugs 60, dargestellt wird.

Ferner kann es möglich sein, dass auch eine weitere Betätigungsdarstellung 50, wie eine zweite Betätigungsdarstellung 50b, auf einer Motorhaube 74 des Fahrzeugs 60 dargestellt wird. Dies ist beispielhaft in Figur 5 gezeigt. Es kann dabei möglich sein, dass zumindest eine oder sämtliche der Betätigungsdarstellungen 50 durch eine Bilderzeugungsvorrichtung 10 erzeugt werden, welche im Innenraum des Fahrzeugs 60, z. B. an einem Innenspiegel 62 des Fahrzeugs 60, angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich kann es möglich sein, dass die Bilderzeugungsvorrichtung 10 mit einer Erfassungsvorrichtung 20 ein gemeinsames Bauteil 30 bildet. Allerdings ist auch die separate Anordnung von der oder weiteren Erfassungsvorrichtungen 20 möglich, um z. B. auch unterschiedliche Betätigungsbereiche 53 zu überwachen. Die Bilderzeugungsvorrichtung 10 (und selbstverständlich auch die Erfassungsvorrichtung 20 und/oder das gemeinsame Bauteil 30) können alternativ oder zusätzlich auch an weiteren Fahrzeugkomponenten angeordnet sein. So ist bspw. in Figur 4 gezeigt, dass die Bilderzeugungsvorrichtung 10 an einem Außenspiegel 61 angeordnet ist. Des Weiteren ist in Figur 4 gezeigt, dass auch die Erfassungsvorrichtung am Außenspiegel 61 angeordnet sein kann und/oder durch eine Rückspiegelkamera am Außenspiegel 61 gebildet wird.

Figur 6 zeigt, dass auch eine erste Bilderzeugungsvorrichtung 10a zur Erzeugung einer ersten Betätigungsdarstellung 50a an einem linksseitigen Außenspiegel 61 und eine zweite Bilderzeugungsvorrichtung 10b zur Erzeugung einer zweiten Betätigungsdarstellung 50b an einem rechtsseitigen Außenspiegel 61 angeordnet sein kann. Dabei ist es denkbar, dass zur Erfassung der Betätigung sowohl der ersten Betätigungsdarstellung 50a als auch der zweiten Betätigungsdarstellung 50b nur eine einzige Erfassungsvorrichtung 20, z. B. im Innenraum des Fahrzeugs 60, angeordnet ist. Die Erfassungsvorrichtung 20 kann dazu bspw. zwei Sensorvorrichtungen und/oder Bildsensoren (Kamerasensoren) aufweisen, die entsprechend in Richtung der jeweiligen Betätigungsbereiche 53 ausgerichtet sind.

Gemäß Figur 7 ist es auch denkbar, dass sowohl die Erzeugung der ersten und zweiten Betätigungsdarstellung 50a, 50b, als auch die Erfassung der Betätigung an den jeweiligen Betätigungsdarstellungen 50 aus dem Innenraum des Fahrzeugs heraus erfolgt. Hierzu ist bspw. ein gemeinsames Bauteil 30 mit der Erfassungsvorrichtung 20 und der Bilderzeugungsvorrichtung 10 im Innenraum, z. B. an einem Innenspiegel 62 des Fahrzeugs 60 angeordnet.

Selbstverständlich sind auch davon abweichende Anordnungsmöglichkeiten denkbar, sodass z. B. mindestens eine Erfassungsvorrichtung 20 an einer beliebigen Fahrzeugkomponente und mindestens eine Bilderzeugungsvorrichtung 10 an einer beliebigen Fahrzeugkomponente angeordnet ist. In Figur 8 ist gezeigt, dass z. B. eine erste Zone Z1 und eine zweite Zone Z2 um das Fahrzeug 60 herum definiert sein können. Anhand mindestens eines Annäherungssensors 75 (z. B. auch in Form einer Kommunikationsvorrichtung) kann dann bspw. die Annäherung des ID-Gebers 2 erfasst werden. Durch eine Laufzeitmessung und/oder eine Entfernungsmessung kann bspw. der Abstand des Fahrzeugs 60 zum ID- Geber 2 ermittelt werden. In Abhängigkeit von dem Abstand kann bspw. die Betätigungsdarstellung 50 und/oder sämtliche Betätigungsdarstellungen 50 durch die Bilderzeugungsvorrichtung 10 erst dann erzeugt werden und/oder (nur solange) angezeigt werden, wenn bzw. während der ID-Geber 2 sich innerhalb der ersten und/oder zweiten Zone Z1 , Z2 befindet.

In Figur 9 ist schematisch ein Aufbau einer Bilderzeugungsvorrichtung 10 und einer Erfassungsvorrichtung 20 gezeigt. Optional können die Bilderzeugungsvorrichtungen 10 und die Erfassungsvorrichtung 20 ein gemeinsames Bauteil 30 bilden, was durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Die Bilderzeugungsvorrichtung 10 umfasst dabei bspw. zumindest eine Lichtquelle n und/oder zumindest einen Datenspeicher 12 und/oder zumindest eine Verarbeitungsvorrichtung 13 und/oder zumindest eine Modulationseinheit 14, welche zumindest teilweise elektrisch und/oder elektronisch miteinander verbunden sind, z. B. auf einer gemeinsamen Leiterplatte. Des Weiteren umfasst die Erfassungsvorrichtung 20 zumindest eine Erfassungsverarbeitungsvorrichtung 21 und/oder zumindest eine Sensoreinheit 22 (insbesondere Erfassungssensoreinheit 22) und/oder zumindest eine Schnittstelleneinheit 23, insbesondere zur Verbindung mit einer zentralen Fahrzeugelektronik des Fahrzeugs 60. Die Erfassungsverarbeitungsvorrichtung 21 dient dabei bspw. dazu, ein Erfassungssignal der Erfassungssensoreinheit 22 auszuwerten, um so z. B. eine Betätigung und/oder eine Geste des Bedieners 6 festzustellen. Auf diese Weise kann zuverlässig die Betätigung der Betätigungsdarstellung 50 erfasst werden.

Gemäß Figur 10 ist schematisch ein erfindungsgemäßes Verfahren 100 visualisiert. Gemäß einem ersten Verfahrensschritt 100.1 erfolgt dabei eine Erzeugung wenigstens einer manuell betätigbaren Betätigungsdarstellung 50 am Fahrzeug 60 durch eine optische Bilderzeugungsvorrichtung 10. Gemäß einem zweiten Verfahrensschritt 100.2 erfolgt ein Erfassen der Betätigung der jeweiligen Betätigungsdarstellung 50 durch eine Erfassungsvorrichtung 20. Gemäß einem dritten Verfahrensschritt 100.3 erfolgt ein Aktivieren der Funktion des Fahrzeugs 60 in Abhängigkeit von der Erfassung der Betätigung.

Figur 1 1 zeigt schematisch den Aufbau einer Erfassungssensoreinheit 22. Dabei ist gezeigt, dass die Lichtstrahlen des einfallenden Lichts 8, welche z. B. von einem Betätigungsbereich 53 der Betätigungsdarstellung 50 stammen, zunächst von Mikroelementen 22.4 gebrochen und/oder derart umgelenkt werden, dass sie als auf die Sensorelemente 22.1 gerichtetes Licht 9 konzentriert auf lichtaktive Bereiche 22.2 der Sensorelemente 22.1 gerichtet und/oder fokussiert werden. Die Mikroelemente 22.4 sind dabei bspw. als Mikrolinsen 22.4 ausgebildet. Hierdurch wird die Beleuchtung der lichtaktiven Bereiche 22.2 erhöht und/oder die Beleuchtung der lichtinaktiven Bereiche 22.3 verringert, sodass insbesondere mehr Lichtinformationen zur Bilderfassung und/oder zur Erfassung der Betätigung genutzt werden kann. Vorzugsweise erfolgt dabei die Lichtbrechung des einfallenden Lichts 8 an den Mikroelementen 22.4 aufgrund des Brechungsindex der Mikroelemente 22.4, welcher sich von dem Brechungsindex der Umgebung (des Materials und/oder Gases außerhalb der Mikroelemente 22.4) unterscheidet. Die Sensorelemente 22.1 sind dabei bspw. als Pixel eines Bildsensors ausgeführt und/oder auf einem Sensorsubstrat 22.5 bzw. auf einer Leiterplatte 22.5 angeordnet.

Gemäß Figur 12 ist die Anordnung der Erfassungsvorrichtung 20 und der Bilderzeugungsvorrichtung 10 (optional in einem gemeinsamen Bauteil 30) gezeigt. Dabei sind die Bilderzeugungsvorrichtung 10 und die Erfassungsvorrichtung 20 direkt oder indirekt elektrisch miteinander verbunden, um z. B. eine Time-Of-Flight-Bilderfassung der Betätigung durchzuführen. Insbesondere sind die Bilderzeugungsvorrichtung 10 und die Erfassungsvorrichtung 20 über eine Verarbeitungsvorrichtung 13 miteinander verbunden und/oder über eine Schnittstelleneinheit 23 z. B. mit einer zentralen Fahrzeugelektronik des Fahrzeugs 60 verbunden. Durch die in Figur 12 gezeigte Anordnung wird z. B. ermöglicht, dass ein synchronisierter oder gepulster Betrieb der Lichtquelle n und/oder der Erfassungsvorrichtung 20 möglich ist. Hierzu wird bspw. durch eine Modulationseinheit 14, z. B. als eine aufweitende Optik 14, ein Betätigungsbereich 53 erzeugt, welcher insbesondere durch die Erfassungsvorrichtung 20 überwachbar ist. Die voranstehende Erläuterung der Ausführungsformen beschreibt die vorliegende Erfindung ausschließlich im Rahmen von Beispielen. Selbstverständlich können einzelne Merkmale der Ausführungsformen, sofern technisch sinnvoll, frei miteinander kombiniert werden, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.

B ez u g s ze i c h e n l i s te

1 Zugangssystem

2 ID-Geber

6 Bediener

7 Betätigungsmittel

8 Licht, einfallendes Licht

9 auf Sensorelemente gerichtetes Licht

10 Bilderzeugungsvorrichtung

10a erste Bilderzeugungsvorrichtung

10b zweite Bilderzeugungsvorrichtung

10c dritte Bilderzeugungsvorrichtung

11 Lichtquelle

12 Datenspeicher

13 Verarbeitungsvorrichtung

14 Modulationseinheit

20 Erfassungsvorrichtung

21 Erfassungsverarbeitungsvorrichtung

22 Erfassungssensoreinheit

22.1 Sensorelemente, Pixel

22.2 lichtaktive Bereiche

22.3 lichtinaktive Bereiche

22.4 Mikrolinsen

22.5 Sensorsubstrat, Leiterplatte

23 Schnittstelleneinheit

30 Bauteil

50 Betätigungsdarstellung, virtueller Türgriff 0a erste Betätigungsdarstellung

0b zweite Betätigungsdarstellung 0c dritte Betätigungsdarstellung

0d vierte, weitere Betätigungsdarstellung 1 Aktivierungsbereich

2 Deaktivierungsbereich

3 Betätigungsbereich 0 Fahrzeug

1 Außenspiegel

62 Innenspiegel

63 Schließvorrichtung

70 Projektionsfläche

71 Fensterscheibe

72 Tür

73 Heckklappe

74 Motorhaube

75 Sensor

100 Verfahren

100.1 erster Verfahrensschritt

100.2 zweiter Verfahrensschritt

100.3 dritter Verfahrensschritt

200 Verwendung

Z1 erste Zone, innere Zone

Z2 zweite Zone, äußere Zone