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Title:
ACTUATOR FOR A SWITCHABLE HYDRAULIC BEARING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/140814
Kind Code:
A1
Abstract:
An actuator for a switchable hydraulic bearing, with a tappet (7), a tappet guide (6) which accommodates the tappet (7) and in which the tappet (7) is guided displaceably in an axial direction (3), a sealing head (8) which is fastened to the tappet (7) and is connected axially thereto and, on its front side (28) facing away from the tappet (7), comprises a sealing surface (9) for closing an air passage opening (10) of the or a switchable hydraulic bearing (11), wherein the sealing head (8) has elastically deformable axial ribs (23) protruding around its outer circumference, said axial ribs protruding with their front ends (24) axially from the front side (28) of the sealing head (8).

Inventors:
KIRCHHOFF, Thomas (Wachtelweg 35, Sinzig - Westum, 53489, DE)
SCHMITZ, Michael (Im Ziegelfeld 22, Bonn, 53229, DE)
WORMS, Stefan (Wallstrasse 19, Sinzig, 53489, DE)
Application Number:
EP2017/053559
Publication Date:
August 24, 2017
Filing Date:
February 16, 2017
Export Citation:
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Assignee:
BOGE ELASTMETALL GMBH (Dr.-Jürgen-Ulderup-Platz 1, Damme, 49401, DE)
International Classes:
F16F13/26; F16F1/373; F16F13/00; F16K31/06
Domestic Patent References:
WO2012022768A12012-02-23
Foreign References:
EP0690244A11996-01-03
KR20130003749A2013-01-09
EP1367289A12003-12-03
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
BOSSMEYER, Jörg Peter (Wassermannstraße 25, Osnabrück, 49074, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Aktor für ein schaltbares Hydrolager, mit einem Stößel (7), einer den Stößel (7) aufnehmenden Stößelführung (6), in welcher der Stößel (7) in einer axialen Richtung (3) verschiebbar geführt ist, einem an dem Stößel (7) befestigten und sich axial an diesen anschließenden Dichtkopf (8), der auf seiner dem Stößel (7) abgewandten Vorderseite (28) eine Dichtfläche (9) zum Verschließen einer Luftdurchlassöffnung (10) des oder eines schaltbaren Hydrolagers (1 1 ) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkopf (8) rings seines Außenumfangs radial vorstehende, elastisch verformbare Axialrippen (23) aufweist, die mit ihren vorderen Enden (24) axial von der Vorderseite (28) des Dichtkopfes (8)

hervorstehen.

2. Aktor nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtfläche (9) frei von den Axialrippen (23) ist.

3. Aktor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialrippen (23) mit ihren an den vorderen Enden (24) vorgesehenen Axialrippen-Innenflächen (25) von der Vorderseite (28) des Dichtkopfes (8) aus radial nach außen geneigt sind.

4. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialrippen (23) mit ihren hinteren Enden (26) an eine den Stößel (7) umringende Axialrippen-Anschlagfläche (32) anlegbar sind, die an der

Stößelführung (6) oder an einem mit dieser fest verbundenen Bauteil des Aktors (1 ) vorgesehen ist.

5. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialrippen (23) mit ihren hinteren Enden (26) axial von einer Rückseite (29) des Dichtkopfes (8) hervorstehen.

6. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialrippen (23) rings des Außenumfangs des Dichtkopfes (8) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.

7. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Axialrippen (23) drei oder wenigstens der beträgt.

8. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtkopf (8) aus einem elastischen Material besteht.

9. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stößelführung (6) als Hülse ausgebildet ist.

10. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Stößelfeder (15), mittels welcher der Stößel (7) gegenüber der Stößelführung (6) in einer axialen Stößelvorspannungsrichtung (17) vorgespannt ist.

1 1. Aktor nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch einen Antrieb, nnittels welchem der Stößel (7) in einer der Stößelvorspannungsrichtung (17) entgegen gesetzten Stößelantriebsrichtung (31 ) gegen die Kraft der Stößelfeder (15) bewegbar ist.

12. Aktor nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb eine den Stößel (7) umringende elektrische Spule (4) umfasst und der Stößel (7) zumindest bereichsweise aus einem ferromagnetischen Material besteht.

13. Aktor nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (1 ) in das oder ein schaltbares Hydrolager (1 1 ) eingebaut ist.

14. Schaltbares Hydrolager mit zumindest teilweise von elastischen Wänden (33, 34) begrenzten und mit Flüssigkeit gefüllten Flüssigkeitskammern (35, 36), mindestens einem die Flüssigkeitskammern (35, 36) miteinander verbindenden Flüssigkeitskanal (37), durch welchen hindurch Flüssigkeit zwischen den

Flüssigkeitskammern (35, 36) austauschbar ist, einer mit Luft gefüllten

Luftkammer (38), einer die Luftkammer (38) von einer ersten der

Flüssigkeitskammern (35) trennenden Entkopplungsmembran (39) und einem Luftdurchgang (40) zwischen der Luftkammer (38) und der Umgebung (41 ), der eine Luftdurchlassöffnung (10) zur Umgebung (41 ) hin umfasst, gekennzeichnet durch einen Aktor (1 ) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Luftdurchlassöffnung (10) mittels der Dichtfläche (9) des Aktors (1 ) verschließbar ist.

15. Schaltbares Hydrolager nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Axialrippen (23) mit ihren vorderen Enden (24) an eine der Dichtfläche (9) zugewandte und die Luftdurchlassöffnung (10) umgebende Dichtkopf- Anschlagfläche (30) des schaltbaren Hydrolagers (1) anlegbar sind.

Description:
Beschreibung

Aktor für ein schaltbares Hydrolager

Die Erfindung betrifft einen Aktor für ein schaltbares Hydrolager, mit einem Stößel, einer den Stößel aufnehmenden Stößelführung, in welcher der Stößel in einer axialen Richtung verschiebbar geführt ist, und einem an dem Stößel befestigten und sich axial an diesen anschließenden Dichtkopf, der auf seiner dem Stößel abgewandten Vorderseite eine Dichtfläche zum Verschließen einer

Luftdurchlassöffnung des Hydrolagers umfasst. Ferner betrifft die Erfindung ein schaltbares Hydrolager mit einem solchen Aktor.

Ein schaltbares Hydrolager weist beispielsweise zumindest teilweise von elastischen Wänden begrenzte und mit Flüssigkeit gefüllte Flüssigkeitskammern, mindestens einen die Flüssigkeitskammern miteinander verbindenden

Flüssigkeitskanal, durch welchen hindurch Flüssigkeit zwischen den

Flüssigkeitskammern austauschbar ist, eine mit Luft gefüllte Luftkammer, eine die Luftkammer von einer ersten der Flüssigkeitskammern trennende

Entkopplungsmembran, einen Luftdurchgang zwischen der Luftkammer und der Umgebung, der eine Luftdurchlassöffnung zur Umgebung hin umfasst, und einen Aktor der eingangs genannten Art auf, wobei die Luftdurchlassöffnung mittels der Dichtfläche verschließbar ist. Insbesondere wird ein solches Hydrolager zum Verbinden des Motors eines Kraftfahrzeugs mit dem Chassis des Kraftfahrzeugs eingesetzt.

Bei zur Umgebung hin geöffneter Luftdurchlassoffnung ist die durch die Membran und die Luftkammer gebildete Luftfeder des Hydrolagers relativ weich. Wird die Luftdurchlassoffnung mittels des Aktors geschlossen, ist diese Luftfeder hingegen relativ steif. Diese Unterschiede in der Federungscharakteristik der Luftfeder werden sich zu Nutze gemacht, um je nach Anforderung ein geeignetes

dynamisches Dämpfungsverhalten des Hydrolagers einzustellen.

Ein Problem bei diesen schaltbaren Hydrolagern besteht jedoch in einem hörbaren Schließgeräusch beim Verschließen des Luftdurchgangs. Ursache für dieses Schließgeräusch ist insbesondere das Anschlagen der Dichtfläche an eine die Luftdurchlassoffnung umgebende Dichtkopf-Anschlagfläche des Hydrolagers.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das

Schließgeräusch vermeiden oder zumindest reduzieren zu können.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einem Aktor nach Anspruch 1 gelöst. Bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und in der nachfolgenden Beschreibung gegeben. Der erfindungsgemäße Aktor für ein schaltbares Hydrolager weist einen Stößel, eine den Stößel aufnehmende Stößelführung, in welcher der Stößel in einer axialen Richtung verschiebbar geführt ist, und einen an dem Stößel befestigten und sich axial an diesen anschließenden Dichtkopf auf, der auf seiner dem Stößel abgewandten Vorderseite eine Dichtfläche umfasst, die insbesondere zum

Verschließen einer Luftdurchlassöffnung des oder eines schaltbaren Hydrolagers vorgesehen ist, wobei der Dichtkopf rings seines Außenumfangs radial

vorstehende, elastisch verformbare Axialrippen aufweist, die mit ihren vorderen Enden axial von der Vorderseite des Dichtkopfes hervorstehen.

Wird der Dichtkopf zum Verschließen der Luftdurchlassöffnung mit seiner

Dichtfläche in einer axialen Schließrichtung gegen eine die Luftdurchlassöffnung umgebende Dichtkopf-Anschlagfläche des schaltbaren Hydrolagers bewegt, so stößt der Dichtkopf zunächst mit den vorderen Enden der Axialrippen an der Dichtkopf-Anschlagfläche an. Bei weiterer Bewegung des Dichtkopfes in

Schließrichtung werden die vorderen Enden der Axialrippen elastisch verformt, sodass die Bewegung des Dichtkopfes gedämpft wird, bis die Dichtfläche an der Dichtkopf-Anschlagfläche anliegt und die Luftdurchlassöffnung verschließt.

Hierdurch kann das Schließgeräusch vermieden oder zumindest deutlich reduziert werden.

Unter dem Ausdruck "radial" oder "radiale Richtung" ist insbesondere eine oder jedweder quer zur axialen Richtung verlaufende Richtung zu verstehen. Als die oder eine Schließrichtung wird bevorzugt eine, insbesondere axial verlaufende, Richtung bezeichnet, die vom Stößel in Richtung der Dichtfläche weist und/oder von der Dichtfläche von dem Stößel weg weist. Als eine Öffnungsrichtung wird insbesondere eine der Schließrichtung entgegen gesetzte Richtung bezeichnet. Vorzugsweise bezeichnet die Öffnungsrichtung somit eine, insbesondere axial verlaufende, Richtung, die von der Dichtfläche zum Stößel weist. Dem Aktor und/oder dem Stößel und/oder der Stößelführung und/oder dem Dichtkopf ist insbesondere eine in axialer Richtung verlaufende Längsmittelachse zugeordnet.

Bevorzugt bestehen die Axialrippen, vorzugsweise zumindest teilweise, aus einem elastischen Material, insbesondere aus einem Elastomer, wie z.B. Gummi.

Vorteilhaft besteht der Dichtkopf, vorzugsweise zumindest teilweise, aus einem elastischen Material, insbesondere aus einem Elastomer, wie z.B. Gummi.

Vorzugsweise ist der Dichtkopf einstückig und/oder materialhomogen mit den Axialrippen ausgebildet. Bevorzugt ist der Dichtkopf im Wesentlichen

rotationssymmetrisch zur Längsmittelachse ausgebildet. Der Ausdruck im

Wesentlichen berücksichtigt dabei insbesondere die Axialrippen. Abgesehen von den Axialrippen ist der Dichtkopf vorzugsweise rotationssymmetrisch zur

Längsmittelachse ausgebildet. Die Dichtfläche ist bevorzugt eine ebene Fläche, die insbesondere senkrecht zur Längsmittelachse ausgerichtet ist. Vorzugsweise ist die Dichtfläche eine axiale Stirnfläche des Dichtkopfes, die insbesondere dem Stößel abgewandt ist. Gemäß einer Ausgestaltung sind die Axialrippen mit ihren vorderen Enden an die oder eine die Luftdurchlassöffnung umgebende Dichtkopf-Anschlagfläche des schaltbaren Hydrolagers anlegbar, die insbesondere der Dichtfläche zugewandt ist. Bei der Dichtkopf-Anschlagfläche handelt es sich vorzugsweise um eine axiale Stirnfläche des oder eines schaltbaren Hydrolagers und/oder eines, insbesondere die Luftdurchlassöffnung umfassenden, Bauteils des oder eines schaltbaren Hydrolagers.

Bevorzugt stehen die Axialrippen radial von einer Außenumfangsfläche des Dichtkopfes vor. Insbesondere stehen die Axialrippen radial von der Dichtfläche vor. Somit ist vermeidbar, dass sich die Axialrippen während der Bewegung des Dichtkopfes in Richtung auf die Dichtkopf-Anschlagfläche in den Zwischenraum zwischen der Dichtfläche und der Dichtkopf-Anschlagfläche hinein verformen. Insbesondere ist die Dichtfläche frei von den Axialrippen. Bevorzugt sind die an den vorderen Enden der Axialrippen vorgesehenen, insbesondere der Dichtfläche zugewandten, Axialrippen-Innenflächen von der Vorderseite des Dichtkopfes aus radial nach außen geneigt. Hierdurch wird zusätzlich sichergestellt, dass sich die Axialrippen während einer Bewegung des Dichtkopfes in Richtung auf die

Dichtkopf-Anschlagfläche nicht in den Zwischenraum zwischen der Dichtfläche und der Dichtkopf-Anschlagfläche hinein verformen können.

Wird der Stößel zum Öffnen der Luftdurchlassöffnung in der oder einen axialen Öffnungsrichtung von der Luftdurchlassöffnung weg bewegt, so kann der Stößel mit seiner dem Dichtkopf abgewandten Seite an einer Bodenfläche des Aktors anstoßen, wodurch ein hörbares Öffnungsgeräusch hervorgerufen wird, welches unerwünscht ist. Bevorzugt sind die Axialrippen daher mit ihren hinteren Enden an eine Axialrippen-Anschlagfläche anlegbar, die insbesondere an der Stößelführung oder an einem mit der Stößeführung fest, vorzugsweise starr, verbundenen Bauteil des Aktors vorgesehen ist. Bei dieser Axialrippen-Anschlagfläche handelt es sich insbesondere um eine, vorzugsweise dem Dichtkopf zugewandte, axiale

Stirnfläche der Stößelführung oder des mit dieser verbundenen Bauteils des Aktors. Bevorzugt umgibt und/oder umringt die Axialrippen-Anschlagfläche den Stößel. Die Axialrippen-Anschlagfläche ist vorzugsweise ringförmig. Wird nun der Stößel zum Öffnen der Luftdurchlassöffnung in Öffnungsrichtung von der

Luftdurchlassöffnung weg bewegt, so stößt der Dichtkopf mit den hinteren Enden der Axialrippen zunächst an der Axialrippen-Anschlagfläche an. Bei weiterer Bewegung des Dichtkopfes in Öffnungsrichtung werden die hinteren Enden der Axialrippen elastisch verformt, sodass die Bewegung des Stößels gedämpft wird. Somit kann das Öffnungsgeräusch vermieden oder zumindest deutlich reduziert werden.

Bevorzugt stehen die Axialrippen mit ihren hinteren Enden axial von einer

Rückseite des Dichtkopfes hervor. Somit kann allein durch die Ausgestaltung des Dichtkopfes erreicht werden, dass der Stößel nicht an der Bodenfläche anschlägt, ohne dass bauliche Veränderungen an anderen Komponenten des Aktors erforderlich sind. Insbesondere sind die an den hinteren Enden der Axialrippen vorgesehenen Axialrippen-Innenflächen von der Rückseite des Dichtkopfes aus radial nach außen geneigt sind. Die hinteren Enden der Axialrippen liegen in axialer Richtung bevorzugt den vorderen Enden der Axialrippen gegenüber.

Ferner liegt die Rückseite des Dichtkopfes in axialer Richtung bevorzugt der Vorderseite des Dichtkopfes gegenüber.

Die Axialrippen verlaufen insbesondere in axialer Richtung. Bevorzugt verläuft jede der Axialrippen zwischen ihren axialen Enden in axialer Richtung

durchgehend. Beispielsweise verlaufen die Axialrippen in axialer Richtung gerade oder im Wesentlichen gerade.

Der Dichtkopf kann lediglich zwei Axialrippen aufweisen. In diesenn Fall könnte der Dichtkopf beim Verschließen des Luftdurchgangs allerdings verkippen, wenn die vorderen Enden der Axialrippen an der Dichtkopf-Anschlagfläche anliegen, die Dichtfläche aber noch einen Abstand zu der Dichtkopf-Anschlagfläche aufweist. Bevorzugt beträgt die Anzahl der Axialrippen daher drei oder wenigstens drei. Hierdurch kann ein Verkippen des Dichtkopfes beim Verschließen des

Luftdurchgangs vermieden werden. Ferner sind die Axialrippen rings des

Außenumfangs des Dichtkopfes insbesondere gleichmäßig verteilt angeordnet. Auch dies wirkt einem möglichen Verkippen des Dichtkopfes beim Verschließen des Luftdurchgangs entgegen. Gemäß einer Ausgestaltung ist die Stößelführung als Hülse ausgebildet, die z.B. auch als Führungshülse bezeichnet werden kann. Bevorzugt ist die Stößelführung rotationssymmetrisch oder im Wesentlichen rotationssymmetrisch zur

Längsmittelachse ausgebildet. Vorzugsweise besteht die Stößelführung aus Metall oder aus Kunststoff.

Gemäß einer Weiterbildung umfasst der Aktor ein Aktorgehäuse. Bevorzugt umfasst oder bildet das Aktorgehäuse die Stößelführung und/oder die

Stößelführung umfasst oder bildet das Aktorgehäuse. Insbesondere bildet die Stößelführung einen Teil des Aktorgehäuses oder ein separates Bauteil, welches vorzugsweise an dem Aktorgehäuse befestigt ist. Bevorzugt ist die Stößelführung, insbesondere zumindest teilweise, in dem Aktorgehäuse angeordnet. Vorteilhaft ist die Stößelführung fest, insbesondere starr, mit dem Aktorgehäuse verbunden. Bevorzugt ist der Stößel, vorzugsweise mittels der Stößelführung, axial

verschiebbar in dem Aktorgehäuse gelagert und/oder geführt. Vorteilhaft ist der der Stößel, insbesondere zumindest teilweise, in dem Aktorgehäuse angeordnet.

Das Aktorgehäuse besteht z.B. aus Metall oder aus Kunststoff. Bevorzugt umfasst das Aktorgehäuse und/oder die Stößelführung die oder eine Bodenfläche, die insbesondere in axialer Richtung einer dem Dichtkopf abgewandten Rückseite des Stößels gegenüberliegt. Vorzugsweise ist zwischen den Stößel und das

Aktorgehäuse und/oder zwischen den Stößel und die Bodenfläche und/oder zwischen den Stößel und die Stößelführung eine, insbesondere in axialer Richtung wirkende, Stößelfeder geschaltet. Bevorzugt ist der Stößel nnittels der oder einer, insbesondere in axialer Richtung wirkenden, Stößelfeder, vorzugsweise

gegenüber dem Aktorgehäuse und/oder gegenüber der Bodenfläche und/oder gegenüber der Stößelführung, in einer axialen Stößelvorspannungsrichtung vorgespannt. Die Stößelvorspannungsrichtung ist insbesondere die

Schließrichtung oder die Öffnungsrichtung. Die Stößelfeder ist bevorzugt eine Druckfeder oder eine Zugfeder. Beispielsweise ist die Stößelfeder als

Schraubenfeder ausgebildet.

Der Stößel ist bevorzugt rotationssymmetrisch oder im Wesentlichen

rotationssymmetrisch zur Längsmittelachse ausgebildet. Beispielsweise besteht der Stößel aus Metall oder aus Kunststoff. Bevorzugt ist in der dem Dichtkopf abgewandten Rückseite des Stößels eine Federaufnahmeausnehmung

vorgesehen, in welche die Stößelfeder eingreift. Vorteilhaft ist in der Bodenfläche eine Bodenflächenausnehmung vorgesehen, in welche die Stößelfeder eingreift.

Gemäß einer Weiterbildung umfasst der Aktor einen Antrieb, mittels welchem der Stößel relativ zu der Stößelaufnahme, insbesondere axial und/oder in axialer Richtung und/oder in einer axialen Stößelantriebsrichtung, bewegbar ist. Die Stößelantriebsrichtung ist vorzugsweise der Stößelvorspannungsrichtung entgegen gesetzt. Bei diesem Antrieb handelt es sich z.B. um einen Linearantrieb. Vorzugsweise ist der Antrieb ein elektrischer oder elektromagnetischer, ein pneumatischer oder ein hydraulischer Antrieb. Bevorzugt drängt oder zieht oder drückt die Stößelfeder den Stößel in der oder einer axialen

Stößelvorspannungsrichtung aus dem Aktorgehäuse und/oder aus der

Stößelführung heraus oder in das Aktorgehäuse und/oder in die Stößelführung hinein. Die Stößelvorspannungsrichtung ist insbesondere die Schließrichtung oder die Öffnungsrichtung. Vorteilhaft ist durch den Antrieb der Stößel, insbesondere gegen die Kraft der Stößelfeder, in der oder einer der Stößelvorspannungsrichtung entgegen gesetzten Stößelantriebsrichtung, vorzugsweise in das Aktorgehäuse und/oder in die Stößelführung hinein oder aus dem Aktorgehäuse und/oder aus der Stößelführung heraus, bewegbar. Die Stößelantriebsrichtung ist insbesondere die Öffnungsrichtung oder die Schließrichtung.

Bevorzugt umfasst der Aktor und/oder der Antrieb eine den Stößel umgebende und/oder umringende elektrische Spule. Beispielsweise umgibt oder umringt die elektrische Spule, insbesondere zumindest teilweise, auch die Stößelführung. Vorzugsweise ist die elektrische Spule rotationssymmetrisch oder im

Wesentlichen rotationssymmetrisch zur Längsmittelachse ausgebildet. Bevorzugt ist die elektrische Spule in dem Aktorgehäuse angeordnet. Vorteilhaft ist die elektrische Spule fest, insbesondere starr, mit dem Aktorgehäuse und/oder mit der Stößelführung verbunden. Bevorzugt besteht der Stößel, insbesondere zumindest bereichsweise, aus Magnetwerkstoff und/oder aus einem ferromagnetischen Material und/oder aus einem magnetisierbaren Material. Beispielsweise bildet oder umfasst der Stößel einen Permanentmagneten, der vorzugsweise in axialer Richtung magnetisiert ist. Es ist aber auch möglich, dass der Stößel keine oder eine lediglich vernachlässigbare oder geringe remanente Magnetisierung aufweist. Der Aktor ist insbesondere ein elektromagnetischer Aktor. Vorteilhaft drängt oder zieht oder drückt die Stößelfeder den Stößel in der oder einer axialen

Stößelvorspannungsrichtung aus der elektrischen Spule heraus oder in die elektrische Spule hinein. Bevorzugt ist durch Einprägen eines elektrischen

Stromes in die elektrische Spule der Stößel, insbesondere gegen die Kraft der Stößelfeder, in der oder einer der axialen Stößelvorspannungsrichtung entgegen gesetzten Stößelantriebsrichtung, vorzugsweise in die elektrische Spule hinein oder aus der elektrischen Spule heraus, bewegbar. Die

Stößelvorspannungsrichtung ist insbesondere die Schließrichtung oder die

Öffnungsrichtung. Ferner ist die Stößelantriebsrichtung insbesondere die

Öffnungsrichtung oder die Schließrichtung.

Gemäß einer Weiterbildung ist der Aktor in das oder ein schaltbares Hydrolager eingebaut. Vorzugsweise ist der Aktor, insbesondere mittels des Aktorgehäuses und/oder der Stößelführung an dem oder einem schaltbaren Hydrolager und/oder an dem oder einem Bauteil des oder eines schaltbaren Hydrolagers befestigt.

Die Erfindung betrifft ferner ein schaltbares Hydrolager mit zumindest teilweise von elastischen Wänden begrenzten und mit Flüssigkeit gefüllten

Flüssigkeitskammern, mindestens einem die Flüssigkeitskammern miteinander verbindenden Flüssigkeitskanal, durch welchen hindurch Flüssigkeit zwischen den Flüssigkeitskammern austauschbar ist, einer mit Luft gefüllten Luftkammer, einer die Luftkammer von einer ersten der Flüssigkeitskammern trennenden

Entkopplungsmembran, einem Luftdurchgang zwischen der Luftkammer und der Umgebung, der die oder eine Luftdurchlassöffnung zur Umgebung hin umfasst, und einem erfindungsgemäßen Aktor. Dabei ist die Luftdurchlassöffnung insbesondere mittels des Aktors und/oder der Dichtfläche des Aktors

verschließbar.

Das erfindungsgemäße schaltbare Hydrolager ist gemäß allen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Aktor beschriebenen Ausgestaltungen weiterbildbar. Ferner ist der erfindungsgemäße Aktor gemäß allen im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen schaltbaren Hydrolager beschriebenen Ausgestaltungen weiterbildbar.

Bevorzugt sind die Axialrippen mit ihren vorderen Enden an eine der Dichtfläche zugewandte und die Luftdurchlassöffnung umgebende Dichtkopf-Anschlagfläche des schaltbaren Hydrolagers anlegbar.

Gemäß einer Weiterbildung umfasst das schaltbare Hydrolager einen die

Luftdurchlassöffnung umfassenden Trennkörper, mittels welchem insbesondere die Flüssigkeitskammern voneinander getrennt sind. Bevorzugt ist auch die Dichtkopf-Anschlagfläche an dem Trennkörper vorgesehen. Vorzugsweise weist der Trennkörper ferner den Flüssigkeitskanal und/oder die Luftkammer und/oder den Luftdurchgang auf. Insbesondere ist die Entkopplungsmembran an oder in dem Trennkörper vorgesehen und/oder angeordnet und/oder befestigt. Der Trennkörper kann beispielsweise auch als Kanalsystem bezeichnet werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand einer bevorzugten Ausführungsform unter Bezugnahme auf die Zeichnung beschrieben. In der Zeichnung zeigen:

Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Aktor gemäß einer Ausführungsform,

Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines aus Fig. 1 ersichtlichen Dichtkopfes des Aktors,

Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Abwandlung des Dichtkopfes,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Dichtkopfes nach dem Stand der Technik und

Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein den Aktor umfassendes schaltbares

Hydrolager.

Aus Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Aktors 1 gemäß einer

Ausführungsform ersichtlich, der ein Aktorgehäuse 2, eine in dem Aktorgehäuse 2 angeordnete und sich in einer axialen Richtung 3 erstreckende elektrische Spule 4, die fest mit dem Aktorgehäuse 2 verbunden ist und einen Spuleninnenraum 5 umschließt, eine in dem Spuleninnenraum 5 angeordnete und sich in der axialen Richtung 3 erstreckende, hülsenförmige Stößelführung 6, die fest mit dem

Aktorgehäuse 2 verbunden ist und sich in axialer Richtung 3 aus dem

Spuleninnenraum 5 heraus erstreckt, einen in der Stößelführung 6 axial verschiebbar geführten Stößel 7, der aus einem ferromagnetischen Material besteht, und einen an dem Stößel 7 befestigten und sich in axialer Richtung 3 an diesen anschließenden, elastischen Dichtkopf 8 aufweist, der auf seiner dem Stößel 7 abgewandten Vorderseite 28 eine Dichtfläche 9 zum Verschließen einer Luftdurchlassöffnung 10 eines in Fig. 1 lediglich schematisch dargestellten schaltbaren Hydrolagers 1 1 umfasst. Auf der dem Dichtkopf 8 abgewandten Seite des Spuleninnenraums 5 greift in den Spuleninnenraum 5 eine fest mit dem Aktorgehäuse 2 verbundene Federhalterung 12 ein, die an ihrer dem Stößel 7 zugewandten Stirnseite eine Bodenfläche 13 mit einer Bodenflächenausnehmung 14 aufweist, in der eine Stößelfeder 15 sitzt, die zwischen die Federhalterung 12 und den Stößel 7 geschaltet ist. Die als Druckfeder wirkende Stößelfeder 15 greift in eine in dem Stößel 7 vorgesehene Stößelfederausnehmung 16 ein und drängt den Stößel 7 in einer axialen Schließrichtung 17 von der Federhalterung 12 und/oder der Bodenfläche 13 weg in Richtung auf die Luftdurchlassöffnung 10. Der Stößel 7 weist an seiner Außenumfangsfläche einen radialen Vorsprung 18 auf, der hier in Form einer Ringschulter oder eines Ringbunds ausgebildet ist. Der Vorsprung 18 ist in axialer Richtung 3 zwischen der Federhalterung 12 und der Stößelführung 6 angeordnet und kann an eine dem Dichtkopf 8 abgewandte Stirnseite 19 der Stößelführung 6 anschlagen. Der Vorsprung 18 dient somit zur axialen Wegbegrenzung des Stößels 7 in Schließrichtung 17. Die Stößelführung 6 ist hier aus zwei ineinander angeordneten Hülsen 20 und 21 zusammengesetzt, wobei die äußere Hülse 20 zur Befestigung der Stößelführung 6 an dem

Aktorgehäuse 2 und die innere Hülse 21 zur Gleitlagerung des Stößels 7 dient.

Dem Aktor 1 ist eine Längsmittelachse 22 zugeordnet, die sich in axialer Richtung 3 erstreckt. Bezüglich der Längsmittelachse 22 sind die elektrische Spule 4, die Stößelführung 6 und der Stößel 7 rotationssymmetrisch ausgebildet. Ferner sind die elektrische Spule 4, die Stößelführung 6 und der Stößel 7 bezüglich der Längsmittelachse 22 koaxial angeordnet.

Aus Fig. 2 ist eine perspektivische Einzelansicht des Dichtkopfes 8 ersichtlich, der rings seines Außenumfangs drei radial vorstehende, elastisch verformbare Axialrippen 23 aufweist, die mit ihren vorderen Enden 24 axial von der Vorderseite 28 des Dichtkopfes 8 hervorstehen. Dabei sind die an den vorderen Enden 24 vorgesehenen Axialrippen-Innenflächen 25 der Axialrippen 23 von der Vorderseite 28 des Dichtkopfes 8 aus radial nach außen geneigt. Ferner stehen die

Axialrippen 23 mit ihren den vorderen Enden 24 gegenüberliegenden hinteren Enden 26 axial von einer dem Stößel 7 zugewandten Rückseite 29 des

Dichtkopfes 8 hervor. Dabei sind die an den hinteren Enden 26 vorgesehenen Axialrippen-Innenflächen 27 der Axialrippen 22 von der Rückseite 29 des Dichtkopfes 8 aus radial nach außen geneigt. Die Außenumfangsfläche des Dichtkopfes 8 ist mit dem Bezugszeichen 44 bezeichnet.

Nachfolgend wird die Funktion des Aktors 1 beschrieben. Im stromlosen Zustand der elektrischen Spule 4 drückt die Stößelfeder 15 den Stößel 7 in Schließrichtung 17, sodass der Dichtkopf 8 in Richtung der Luftdurchlassöffnung 10 bewegt wird. Dabei stößt der Dichtkopf 8 zunächst mit den vorderen Enden 24 der Axialrippen 23 an eine die Luftdurchlassöffnung 10 umgebende Dichtkopf-Anschlagfläche 30 des schaltbaren Hydrolagers 1 1 an. Bei weiterer Bewegung des Dichtkopfes 8 in Schließrichtung 17 werden die vorderen Enden 24 der Axialrippen 23 elastisch verformt, sodass die Bewegung des Dichtkopfes 8 gedämpft wird, bis die

Dichtfläche 9 an der Dichtkopf-Anschlagfläche 30 anliegt und die

Luftdurchlassöffnung 10 verschließt. Ein Schließgeräusch, welches durch das Anschlagen des Dichtkopfes 8 an die Dichtkopf-Anschlagfläche 30 hervorgerufen wird, kann somit deutlich reduziert werden.

Im bestromten Zustand der elektrischen Spule 4 wird der Stößel 7 durch das von der elektrischen Spule 4 aufgebaute Magnetfeld gegen die Kraft der Stößelfeder 15 in einer der Schließrichtung 17 entgegen gesetzten Öffnungsrichtung 31 in den Innenraum 5 der Spule 4 hinein bewegt und rückt somit von der

Luftdurchlassöffnung 10 ab. Dabei stößt der Dichtkopf 8 zunächst mit den hinteren Enden 26 der Axialrippen 23 an eine dem Dichtkopf 8 zugewandte Axialrippen- Anschlagfläche 32 der Stößelführung 6 an. Bei weiterer Bewegung des Dichtkopfes 8 in Öffnungsrichtung 31 werden die hinteren Enden 26 der

Axialrippen 33 elastisch verformt, sodass die Bewegung des Dichtkopfes 8 gedämpft wird, bis er schließlich zum Stillstand kommt. Ohne die Axialrippen 23 würde der Stößel 7 an die Bodenfläche 13 anschlagen, was mit einem hörbaren Öffnungsgeräusch verbunden wäre. Dieses Geräusch kann durch die Axialrippen 23 vermieden werden.

Fig. 3 zeigt eine perspektivische Einzelansicht eines Dichtkopfes 8 gemäß einer Abwandlung, wobei zu dem aus Fig. 2 ersichtlichen Dichtkopf identische oder ähnliche Merkmale mit denselben Bezugszeichen wie bei dem aus Fig. 2 ersichtlichen Dichtkopf bezeichnet sind. Der Dichtkopf 8 gemäß Fig. 3

unterscheidet sich von dem Dichtkopf gemäß Fig. 2 nur hinsichtlich der

Ausgestaltung der Axialrippen 23, die in Fig. 3 etwas dicker und/oder breiter als in Fig. 2 ausgebildet sind. Abgesehen davon stimmt der aus Fig. 3 ersichtliche Dichtkopf 8 mit dem Dichtkopf gemäß Fig. 2 überein, sodass zur weiteren

Beschreibung des Dichtkopf gemäß Fig. 3 auf die Beschreibung des aus Fig. 2 ersichtlichen Dichtkopfes verwiesen wird.

Aus Fig. 4 ist eine perspektivische Einzelansicht eines Dichtkopfes 8 gemäß dem Stand der Technik ersichtlich. Dieser Dichtkopf 8 weist keine Axialrippen auf, sodass beim Schließen der Luftdurchlassöffnung 10 der Dichtkopf 8 mit seiner an der Vorderseite 28 vorgesehenen Dichtfläche 9 ungedämpft an die Dichtkopf- Anschlagfläche 30 anschlägt, was mit einem hörbaren Schließgeräusch verbunden ist. Ferner schlägt beim Öffnen der Luftdurchlassöffnung 10 der Stößel 7 an die Bodenfläche 13 an, was mit einem hörbaren Öffnungsgeräusch verbunden ist.

Aus Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch das schaltbare Hydrolager 1 1 gemäß Fig. 1 ersichtlich, welches von elastischen Wänden 33 und 34 begrenzte und mit Flüssigkeit gefüllte Flüssigkeitskammern 35 und 36, einen die

Flüssigkeitskammern 35 und 36 miteinander verbindenden Flüssigkeitskanal 37, durch welchen hindurch Flüssigkeit zwischen den Flüssigkeitskammern 35 und 36 austauschbar ist, eine mit Luft gefüllte Luftkammer 38, eine die Luftkammer 38 von einer ersten der Flüssigkeitskammern 35 trennende Entkopplungsmembran 39 und einen Luftdurchgang 40 zwischen der Luftkammer 38 und der Umgebung 41 aufweist, der die Luftdurchlassöffnung 10 zur Umgebung 41 hin umfasst. Die Flüssigkeitskammern 35 und 36 sind durch einen die Entkopplungsmembran 39 tragenden Trennkörper 42 voneinander getrennt, der den Flüssigkeitskanal 37, die Luftkammer 38, den Luftdurchgang 40 und die Luftdurchlassöffnung 10 aufweist. Die Dichtkopf-Anschlagfläche 30 ist somit an dem Trennkörper 42 vorgesehen, der z.B. auch als Kanalsystem bezeichnet werden kann. Ferner weist das schaltbare Hydrolager 1 1 eine Aktoraufnahme 43 auf, in welche der Aktor 1 eingebracht ist, wobei die Luftdurchlassöffnung 10 mittels der Dichtfläche 9 des Aktors 1 verschließbar ist. Bezugszeichenliste

1 Aktor

2 Aktorgehäuse

3 axiale Richtung

4 elektrische Spule

5 Spuleninnenraum der elektrischen Spule

6 Stößelführung

7 Stößel

8 Dichtkopf

9 Dichtfläche des Dichtkopfes

10 Luftdurchlassöffnung

1 1 schaltbares Hydrolager

12 Federhalterung

13 Bodenfläche

14 Bodenflächenausnehmung

15 Stößelfeder

16 Stößelfederausnehmung

17 Schließrichtung

18 Vorsprung

19 Stirnseite der Stößelführung

20 Außenhülse der Stößelführung

21 Innenhülse der Stößelführung Längsmittelachse

Axialrippe

vorderes Ende der Axialrippe

Innenfläche des vorderen Endes der Axialrippe hinteres Ende der Axialrippe

Innenfläche des hinteren Endes der Axialrippe Vorderseite des Dichtkopfes

Rückseite des Dichtkopfes

Dichtkopf-Anschlagfläche des Hydrolagers Öffnungsrichtung

Axialrippen-Anschlagfläche der Stößelführung elastische Wand

elastische Wand

Flüssigkeitskammer / erste Flüssigkeitskammer Flüssigkeitskammer / zweite Flüssigkeitskammer Flüssigkeitskanal

Luftkammer

Entkopplungsmembran

Luftdurchgang

Umgebung

Trennkörper / Kanalsystem Aktoraufnahme

Außenumfangsfläche des Dichtkopfes