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Title:
ACYLSULFAMOYL BENZOIC ACID AMIDES, PLANT PROTECTION AGENTS CONTAINING SAID ACYLSULFAMOYL BENZOIC ACID AMIDES, AND METHOD FOR PRODUCING THE SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1999/016744
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to acylsulfamoyl benzoic acid amides of general formula (I), wherein R?1¿, R?2¿, R?3¿, R?4¿ and R?5¿ represent various organic radicals and X represents CH or N, and to plant protection agents containing said acylsulfamoyl benzoic acid amides.

Inventors:
Ziemer, Frank (Uhlandstrasse 2 Kriftel, D-65830, DE)
Willms, Lothar (Königsteiner Strasse 50 Hofheim, D-65719, DE)
Auler, Thomas (Kastanienweg 7 Kelsterbach, D-65451, DE)
Bieringer, Hermann (Eichenweg 26 Eppstein, D-65817, DE)
Rosinger, Christopher (Am Hochfeld 33 Hofheim, D-65719, DE)
Application Number:
PCT/EP1998/006097
Publication Date:
April 08, 1999
Filing Date:
September 24, 1998
Export Citation:
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Assignee:
AVENTIS CROPSCIENCE GMBH (Miraustrasse 54 Berlin, D-13509, DE)
International Classes:
C07D295/16; A01N25/32; A01N37/28; A01N41/06; A01N43/40; A01P13/00; C07C311/51; C07D213/81; C07D213/82; C07D307/52; C07C; (IPC1-7): C07C311/51; C07D213/81; A01N37/28; A01N43/40
Domestic Patent References:
WO1996010559A11996-04-11
Foreign References:
EP0567997A11993-11-03
DE19621522A11997-12-04
EP0562512A11993-09-29
EP0590520A11994-04-06
EP0673932A11995-09-27
Other References:
PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 009, no. 134 (C - 285) 8 June 1985 (1985-06-08)
CHEMICAL ABSTRACTS, vol. 84, no. 3, 19 January 1976, Columbus, Ohio, US; abstract no. 17204b, T. TOKUMITSU, ET AL.: "Reaction of alpha,beta-unsaturated beta-amino ketones with thiocyanogen" XP002092978
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Claims:
Patentansprüche
1. Gegebenenfalls mindestens ein Pestizid enthaltende nutzpflanzenschützende Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt mindestens eines Acylsulfamoylbenzoesäureamids der aligemeinen Formel I, gegebenenfalls auch in seiner Salzform, in der X CH oder N ; R'Wasserstoff, Heterocyclyl oder einen Kohlenwasserstoffrest, wobei die beiden letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, SO2NH2 und ZaRa substituiert sind ; R2 Wasserstoff, Hydroxy, (C1C6)Alkyl, (C2C6)Alkenyl, (C2C6)Alkinyl, (C1C6) Alkoxy, (C2C6)Alkenyloxy, wobei die fünf letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, (C,C4)Alkyl, (C1C4)Alkoxy und (C,C4)Alkylthio substituiert sind, oder R1 und R2 zusammen mit dem sie tragenden Stickstoffatom einen 3bis 8gliedrigen gesättigten oder ungesättigten Ring bildend ; R3 Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, SO2NH2 oder ZbRb ; R4 Wasserstoff, (C,C4)Alkyl, (C2C4)Alkenyl oder (C2C4)Alkinyl ; R5 Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, Phosphoryl, CHO, CONH2,ZcRc;oder Ra einen (C2C20)Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette einoder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, Heterocyclyl oder einen Kohlenwasserstoffrest, wobei die zwei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Monound Di [(C,C4)alkyl]amino substituiert sind ; Rb, Rc unabhängig voneinander einen (C2C20)Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette einoder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, Heterocyclyl oder einen Kohlenwasserstoffrest, wobei die zwei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Phosphoryl, (C,C4)Haloalkoxy, Monound Di[(C, C4)alkyl]amino substituiert sind ; za eine divalente Einheit aus der Gruppe O, S, CO, CS, C (O) O, C (O) S, SO, C(O)NRdoderSO2NRd;SO2,NRd, <BR> <BR> <BR> Zb, zc unabhängig voneinander eine direkte Bindung oder eine divalente Einheit aus der Gruppe O, S, CO, CS, C (O) O, C (O) S, SO, SO2, NRd, SO2NRd oder C (O) NID ; Rd Wasserstoff, (C,C4)Alkyl oder (C,C4)Haloalkyl ; n eine ganze Zahl von 0 bis 4 und m für den Fall, daß X für CH steht, eine ganze Zahl von 0 bis 5, und für den Fall, daß X für N steht, eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeuten.
2. Nutzpflanzenschützende Mittel nach Anspruch 1, worin R'Wasserstoff, 3bis 8gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, (C,C2)Alkyl, (C2C8)Alkenyl, (C2C8)Alkinyl, (CsC8)Cycloalkyl, (CsC8) Cycloalkenyl oder Aryl, wobei die sieben letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, SO2NH2 und ZaRa substituiert sind ; R5 Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, S02NH2 oder zc Rc ; Ra einen (C2C12)Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette einoder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, (C1C8)Alkyl, (C3C6)Cycloalkyl, (C2C8)Alkenyl, (C3C6)Cycloalkenyl, (C2C8)Alkinyl, Phenyl oder 3bis 6gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sieben letztgenannten Reste unabhängig voneinander gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Mono und Di[(C1C4)alkyl]amino substituiert sind ; Rb, Rc unabhängig voneinander einen (C2C, 2)Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette einoder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, (C,C8)Alkyl, (C3C6) Cycloalkyl, (C2C8)Alkenyl, (C3C6)Cycloalkenyl, (C2C8)Alkinyl, Phenyl oder 3bis 6gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Heteroatomen aus der Gruppe N, 0 und S, wobei die sieben letztgenannten Reste unabhängig voneinander gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene <BR> <BR> <BR> <BR> Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Phosphoryl, (CiC4)<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Haloalkoxy, Monound Di [(C,C4)alkyl]amino substituiert sind ; Za eine divalente Einheit aus der Gruppe O, S, CO, CS, C (O) 0, C (O) S, SO, S02, NRd oder C (O) NRd ; Zb, Zc unabhängig voneinander eine direkte Bindung oder eine divalente Einheit aus der Gruppe O, S, CO, CS, C (O) O, C (O) S, SO, SO2, NRd, SO2NRd oder C (O) NRd und Rd Wasserstoff, (C,C4)Alkyl oder (C,C4)Haloalkyl bedeuten.
3. Nutzpflanzenschützende Mittel nach Anspruch 1 oder 2, worin R'Wasserstoff, (C,C8)Alkyl, (C2C6)Alkenyl, (C2C6)Alkinyl, (C3Cs) Cycloalkyl, (C5C6)Cycloalkenyl, Phenyl oder 3bis 6gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sieben letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, Cyano, (C,C6)Alkoxy, <BR> <BR> <BR> <BR> (C,C6)Alkylthio, (C,C4)Alkylsulfinyl, (C,C4)Alkylsulfonyl, (C2C4)Alkenyloxy, (C2 (C2C4)Alkinylthio,(C3C6)Cycloalkyl,(C5C6)C4)Alkenlthio,(C2C4)Alkinyloxy, Cycloalkenyl, (C3C6)Cycloalkoxy, (CsC6)Cycloalkenyloxy, Monound Di[(C,C4) [(C1C6)Alkylthio]carbonyl,[(C1C6)Alkyl]alkyl]amino,[(C1C6)Alkoxy]carbonyl, carbonyl, Phenyl, Phenyl(C1C4)alkoxy, 5bis 6gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel und im Falle cyclischer Reste auch (C,C4)Alkyl substituiert sind, wobei die zwanzig letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen und Cyano und im Falle cyclischer Reste auch (C,C4)Alkyl substituiert sind ; R3, R5 unabhängig voneinander Halogen, Nitro, Amino, Hydroxy, Cyano, SO2NH2, <BR> <BR> <BR> <BR> (C,C6)Alkyl, (C3C6)Cycloalkyl, (C2C6)Alkenyl, (C2C6)Alkinyl, (C,C6)Alkoxy,<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> (C2C6)Alkenyloxy, (C2C6)Alkinyloxy, Monound Di[(C,C4)Alkyl]aminosulfonyl,<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> (C,C6)Alkylthio, (C,C8)Alkylsulfinyl, (C,C6)Alkylsulfonyl, (C,C6)Alkoxycarbonyl,<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> (C,C6)Alkylthiocarbonyl, (C,C6)Alkylcarbonyl, wobei die fünfzehn letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, (C,C4)Haloalkoxy, Cyano, (C1C6)Alkoxy und im Falle cyclischer Reste auch (C,C4)Alkyl und (C,C4)Haloalkyl substituiert sind, bedeuten.
4. Nutzpflanzenschützende Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, worin X CH, R'Wasserstoff, (C,C6)Alkyl, (C3C6)Cycloalkyl, (C2C6)Alkenyl, (CsC6) Cycloalkenyl, Phenyl oder 3bis 6gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sechs letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, (C1C6)Alkoyx, (C1C6) Haloalkoxy, (C3C6)Cycloalkyl,(C1C4)(C1C2)Alkylsulfonyl, Alkoxycarbonyl, (C,C4)Alkylcarbonyl und Phenyl und im Falle cyclischer Reste auch (C,C4)Alkyl und (C,C4)Haloalkyl substituiert sind ; R2 Wasserstoff, (C1C6)Alkyl, (C2C6)Alkenyl, (C2C6)Alkinyl, wobei die drei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, (C,C4)Alkyl, (C1C4)Alkoxy und (C,C4)Alkylthio substituiert sind ; R3 Halogen, (C,C4)Haloalkyl, (C,C4)Haloalkoxy, Nitro, (C1C4)Alkyl, (C1C4) Alkoxy, (C,C4)Alkylsulfonyl, (C,C4)Alkoxycarbonyl oder (C,C4)Alkylcarbonyl ; R4 Wasserstoff ; Rs Halogen, Nitro, (C1C4)Alkyl, (C1C4)Haloalkyl, (C1C4)Haloalkoxy, (C1C4)Alkoxy,Cyano,(C1C4)Alkylthio,(C1C4)(C3C6)Cycloalkyl,Phenyl, Alkylsulfinyl, (C,C4)Alkylsulfonyl, (C,C4)Alkoxycarbonyl oder (C,C4) Alkylcarbonyl ; n 0,1 oder 2 und m 1 oder 2 bedeuten.
5. Nutzpflanzenschützende Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin R1 Wasserstoff, (C1C6)Alkyl, (C3C6)Cycloalkyl, wobei die zwei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, (C,C4)Alkoxy, (C1C6) Haloalkoxy und (C,C4)Alkylthio und im Falle cyclischer Reste auch (C,C4)Alkyl und (C,C4)Haloalkyl substituiert sind, bedeutet.
6. Nutzpflanzenschützende Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin sich die Sulfamoylgruppe in 4Position des Phenylringes befindet.
7. Nutzpflanzenschützende Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 6, enthaltend mindestens ein Herbizid.
8. Nutzpflanzenschützende Mittel nach einem der Ansprüche 1 bis 7, enthaltend mindestens ein Herbizid aus den Gruppen A) Phenoxyphenoxyund Heteroaryloxyphenoxycarbonsäurederivate B) Sulfonylharnstoffe C) Chloracetanilide D) Thiocarbamate E) Cyclohexandionoxime F) Imidazolinone G) Triazolopyrimidinsulfonamidderivate H) Benzoylcyclohexandione I) Pyrimidinyloxypyridincarbonsäurebzw. Pyrimidinyloxybenzoesäure derivate J) S(NArylNalkylcarbamoylmethyl)dithiophosphonsäureester.
9. Verfahren zum Schutz von Nutzpflanzen vor den phytotoxischen Eigenschaften von Pestiziden, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8 in einer Nutzpflanzenkultur verwendet werden.
10. Acylsulfamoylbenzoesäureamide der allgemeinen Formel I nach einem der Ansprüche 1 bis 5, mit der Maßgabe, daß a) R5 in der Bedeutung von COORC oder CONRd nicht direkt benachbart zu X gebunden ist, wenn X für N steht b) R'nicht Phenyl, Benzyl oder 4Carboxyphenyl bedeutet, wenn X für CH und undR5jeweilsfürWasserstoffstehen.R2,R4.
11. Verfahren zur Herstellung von Acylsulfamoylbenzoesäureamiden nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß a) eine Verbindung der aligemeinen Formel II mit einem Acylierungsmittel der aligemeinen Formel III worin Nuc eine Abgangsgruppe ist, umsetzt, oder die Carbonsäure direkt unter Verwendung von Kupplungsreagenzien, wie Dicyclohexylcarbodiimid, mit dem Sulfonamid der Formel II umsetzt, oder b) eine Verbindung der allgemeinen Formel IV mit aktivierten Carbonsäurederivaten der aligemeinen Formel V worin Nuc eine Abgangsgruppe bedeutet, umsetzt.
Description:
Acytsutfamoytbenzoesäureamide, diese enthaltende nutzpflanzenschützende Mittel und Verfahren zu ihrer Herstellung Die vorliegende Erfindung betrifft nutzpflanzenschützende Mittel, die Acylsulf- amoylbenzoesäureamide und gegebenenfalls Pestizide enthalten, sowie bestimmte Acylsulfamoylbenzoesäureamide und Verfahren zu ihrer Herstellung.

Bei der Bekämpfung unerwünschter Organismen in land-und forstwirtschaftlichen Nutzpflanzenkulturen mit Pestiziden werden-in an sich unerwünschter Weise- häufig auch die Nutzpflanzen durch die verwendeten Pestizide mehr oder weniger stark geschädigt. Dieser Effekt tritt in besonderem Maße bei der Verwendung von zahlreichen Herbiziden-und dort in erster Linie bei der sogenannten Nachauflauf- applikation-in Nutzpflanzenkulturen wie Mais, Reis oder Getreide auf. Durch den Einsatz sogenannter"Safener"oder"Antidots"können in manchen Fällen die Nutzpflanzen gegen die phytotoxischen Eigenschaften der Pestizide geschützt werden, ohne daß die pestizide Wirkung gegenüber den Schadorganismen geschmälert wird.

Die bislang als Safener bekannt gewordenen Verbindungen weisen unterschiedliche chemische Strukturen auf. So sind aus US-A 4,902,340 Derivate von Chinolin-8- oxy-alkancarbonsäuren als Safener für Herbizide aus der Reihe der Diphenylether und der Pyridyloxyphenoxypropionsäuren und aus EP-A 0 520 371 Isoxazoline sowie Isothiazoline als Safener für verschiedene Arten von Herbiziden bekannt, wobei in der letztgenannten Veröffentlichung Aryloxyphenoxycarbonsäuren, Sulfonylharnstoffe und Imidazolinone als bevorzugte Herbizide genannt sind.

Imai et al. beschreiben in Nippon Kagaku Kaishi, 1975,123-126, (Chem. Abstr., (1976), 84 : 17204) drei Acylsulfamoylbenzoesäureamide, speziell die Verbindungen * 2- (Benzoylsulfamoyl)-N-phenylbenzamid<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> * 2-(Benzoylsulfamoyl)-N-benzylbenzamid<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> #4-(2-Benzoylsulfamoyl-benzoylamino)-benzoesäure.

Eine besondere biologische Wirkung oder andere Eigenschaften dieser Verbindungen sind nicht genannt.

In EP-A 0 562 512 werden Acylsulfamoylbenzoesäureamide beschrieben, die in 2- bzw. in 6-Position des Pyridinrings eine Aminocarbonylgruppe tragen. Aus EP-A 0 590 520 sind Acylsulfamoylbenzoesäureamide bekannt, die in 2-bzw. in 6- Position des Pyridinrings gegebenenfalls durch eine Estergruppe substituiert sind.

EP-A 0 673 932 nennt Acylsulfamoylbenzoesäureamide, die in 2-und 4-Position des Pyridinrings jeweils eine Aminocarbonylgruppe tragen. Die in diesen drei Veröffentlichungen genannten Acylsulfamoylbenzoesäureamide werden als Arzneimittel gegen fibrotische Erkrankungen beschrieben. Eine Safener-Wirkung von Acylsulf-amoylbenzoesäureamiden ist bislang nicht bekannt.

Bei der Anwendung von Safenern zum Schutz der Nutzpflanzen vor den Pestizidschädigungen hat sich gezeigt, daß die bekannten Safener in vielen Fällen immer noch gewisse Nachteile aufweisen können. Dazu zählen : 'der Safener vermindert die Wirkung der Pestizide, insbesondere die von Herbiziden, gegen die Schadpflanzen # die nutzpflanzenschützenden Eigenschaften sind nicht ausreichend in Kombination mit einem gegebenen Herbizid ist das Spektrum der Nutzpflanzen, in denen der Safener/Herbizid-Einsatz erfolgen soll, nicht ausreichend groß ein gegebener Safener ist nicht mit einer ausreichend großen Anzahl von Herbiziden kombinierbar. Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Bereitstellung nutzpflanzenschützender Mittel, die Verbindungen mit verbesserter Safener-Wirkung und gegebenenfalls Pestizide enthalten.

Die Lösung der Aufgabe sind gegebenenfalls mindestens ein Pestizid enthaltende nutzpflanzenschützende Mittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt mindestens eines Acylsulfamoylbenzoesäureamids der aligemeinen Formel I, gegebenenfalls auch in seiner Salzform, in der X CH oder N ; R'Wasserstoff, Heterocyclyl oder einen Kohlenwasserstoffrest, wobei die beiden letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, SO2NH2 und Za-Ra substituiert sind ; R2 Wasserstoff, Hydroxy, (C,-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, (C1-C6)- Alkoxy, (C2-C6)-Alkenyloxy, wobei die fünf letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, (C1-C4)-Alkyl, (C1-C4)-Alkoxy und (C1-C4)-Alkylthio substituiert sind, oder R'und R2 zusammen mit dem sie tragenden Stickstoffatom einen 3-bis 8-gliedrigen gesättigten oder ungesättigten Ring bildend ; R3 Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, S02NH2 oder Zb-Rb ; R4 Wasserstoff, (C1-C4)-Alkyl, (C2-C4)-Alkenyl oder (C2-C4)-Alkinyl ; R5 Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, Phosphoryl, CHO, CONH2, SO2NH2 oder ZC-R¢ ; Ra einen (C2-C20)-Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette ein-oder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, Heterocyclyl oder einen Kohlenwasserstoffrest, wobei die zwei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Mono-und Di- [ (Cl-C4)-alkyl]-amino substituiert sind ; Rb, Rc unabhängig voneinander einen (C2-C20)-Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette ein-oder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, Heterocyclyl oder einen Kohlenwasserstoffrest, wobei die zwei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Phosphoryl, (C1-C4)-Haloalkoxy, Mono-und Di- [ (Cl-C4)-alkyl]-amino substituiert sind ; za eine divalente Einheit aus der Gruppe O, S, CO, CS, C (O) O, C (O) S, SO, S02, NRd, C (O) NRd oder SO2NRd ; Zb, Zc unabhängig voneinander eine direkte Bindung oder eine divalente Einheit aus der Gruppe CO,CS,C(O)O,C(O)S,SO,SO2,NRd,SO2NRdoderS, C (O) NID ; Rd Wasserstoff, (C1-C4)-Alkyl oder (C1-C4)-Haloalkyl ; n eine ganze Zahl von 0 bis 4 und m für den Fall, daß X für CH steht, eine ganze Zahl von 0 bis 5, und für den Fall, daR X für N steht, eine ganze Zahl von 0 bis 4 bedeuten.

Die vorstehend und weiter unter verwendeten Bezeichnungen haben die im folgenden erläuterten Bedeutungen : Die Bezeichnung"Halogen"umfaßt Fluor, Chlor, Brom und Jod.

Unter dem Ausdruck" (CI-C4)-Alkyl" ist ein unverzweigter oder verzweigter Kohlenwasserstoffrest mit 1,2,3 oder 4 Kohlenstoffatomen, z. B. der Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, 1-Butyl-, 2-Butyl-, 2-Methylpropyl-oder tert.-Butylrest zu verstehen. Entsprechend ist unter Alkylresten mit einem größeren Bereich an Kohlenstoffatomen ein unverzweigter oder verzweigter gesättigter Kohlenwasserstoffrest zu verstehen, der eine Anzahl an Kohlenstoffatomen enthält, die dieser Bereichsangabe entspricht. Der Ausdruck"(C1-C6)-Alkyl"umfaßt demnach die vorgenannten Alkylreste, sowie z. B. den Pentyl-, 2-Methylbutyl-, Hexyl-Rest.1,1-Dimethylpropyl-und Ist die Kohlenstoffkette eines Alkylrests mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen, so bedeutet dies, daß zwei Sauerstoffatome niemals direkt benachbart sein sollen.

Unter"(C1-C4)-Haloalkyl"ist(C1-C4)-Haloalkyl"ist eine unter dem Ausdruck"(C1-C4)-Alkyl"genannte Alkylgruppe zu verstehen, in der eines oder mehrere Wasserstoffatome durch die entsprechende Anzahl gleicher oder verschiedener Halogenatome, bevorzugt Chlor oder Fluor, ersetzt sind, wie die Trifluormethyl-, die 1-Fluorethyl-, die 2,2,2-Trifluorethyl-, die Chlormethyl-, Fluormethyl-, die Difluormethyl-und die 1,1,2,2-Tetrafluorethylgruppe.

Unter"(C1-C4)-Alkoxy"ist(C1-C4)-Alkoxy"ist eine Alkoxygruppe zu verstehen, deren Kohlenwasserstoffrest die unter dem Ausdruck" (Cl-C4)-Alkyl" angegebene Bedeutung hat. Sinngemäß sind auch solche Alkoxygruppen zu verstehen, die einen größeren Bereich an Kohlenstoffatomen umfassen.

Die Bezeichnungen"Alkenyl"und"Alkinyl"mit einer vorangestellten Bereichsangabe von Kohlenstoffatomen bedeuten einen geradkettigen oder verzweigten Kohlenwasserstoffrest mit einer dieser Bereichsangabe entsprechenden Kohlenstoff-atomzahl, wobei dieser Kohlenwasserstoffrest mindestens eine Mehrfachbindung beinhaltet, und sich diese an beliebiger Position des betreffenden ungesättigten Restes befinden kann." (C2-C6)-Alkenyl" steht demnach z. B. für die Vinyl-, Allyl-, 2-Methyl-2-propenyl-, 2-Butenyl-, Pentenyl-, 2- Methylpentenyl-oder die Hexenyl-Gruppe." (C2-C6)-Alkinyl" steht z. B. für die Ethinyl-, Propargyl-, 2-Methyl-2-propinyl-, 2-Butinyl-, 2-Pentinyl-und die 2-Hexinyl- Gruppe.

"(C3-C8)-Cycloalkyl"steht für monocyclische Alkylreste,(C3-C8)-Cycloalkyl"steht für monocyclische Alkylreste, wie den Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Cycloheptyl-oder Cyclooctylrest und für bicyclische Alkylreste, wie den Norbornylrest.

Unter" (C3-C8)-Cycloalkoxy" oder" (C3-C8)-Cycloalkylthio" ist einer der oben angeführten (C3-Cs)-Cycloalkyl-Reste, der über ein Sauerstoff-oder Schwefelatom verknüpft ist, zu verstehen.

"(C,-C6)-Alkylthio"steht für(C,-C6)-Alkylthio"steht für eine Alkylthiogruppe, deren Kohlenwasserstoffrest die unter dem Ausdruck" (C,-C6)-Alkyl"angegebene Bedeutung hat. Analog bedeuten "(C,-C8)-Alkylsulfinyl"z.(C,-C8)-Alkylsulfinyl"z. B. die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, sek.-Butyl-oder tert.-Butylsulfinyl-Gruppe und" (C,-C6)-Alkylsulfonyl" z. B. die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, sek.-Butyl-und tert.-Butylsulfonyl-Gruppe.

"Mono-und Di- [(C1-C4)-alkyl]-amino"steht für ein Stickstoffatom, das durch ein oder zwei, gleiche oder verschiedene Alkylreste der obigen Definition substituiert ist.

Analog oben stehender Definitionen sind sinngemäß andere zusammengesetzte Bezeichnungen, wie (C3-C6)-Cycloalkenyl und [(C1-C6)-(Alkylthio]-carbonyl zu verstehen.

Unter dem Ausdruck"Aryl"ist ein isocyclischer, mono-, bi-oder polycyclischer aromatischer Rest mit vorzugsweise 6 bis 14, insbesondere 6 bis 12 C-Atomen, wie Phenyl, Naphthyl oder Biphenylyl, vorzugsweise Phenyl zu verstehen.

Der Ausdruck"Heterocyclyl"steht für einen mono-oder bicyclischen Rest, der vollständig gesättigt, teilweise oder vollständig ungesättigt ist und der ein bis funf gleiche oder verschiedene Atome aus der Gruppe Stickstoff, Schwefel und Sauerstoff enthält, wobei jedoch nicht zwei Sauerstoffatome direkt benachbart sein dürfen und noch mindestens ein Kohlenstoffatom im Ring vorhanden sein mu#, z. B. ein Rest von Thiophen, Furan, Pyrrol, Thiazol, Oxazol, Imidazol, Isothiazol, Isoxazol, Pyrazol, 1,3,4-Oxadiazol, 1,3,4-Thiadiazol, 1,3,4-Triazol, 1,2,4-Oxadiazol, 1,2,4-Thiadiazol, 1,2,4-Triazol, 1,2,3-Triazol, 1,2,3,4-Tetrazol, Benzo [b] thiophen, Benzo [b] furan, Indol, Benzo [c] thiophen, Benzo [c] furan, Isoindol, Benzoxazol, Benzothiazol, Benzimidazol, Benzisoxazol, Benzisothiazol, Benzopyrazol, Benzothiadiazol, Benzotriazol, Dibenzofuran, Dibenzothiophen, Carbazol, Pyridin, Pyrazin, Pyrimidin, Pyridazin, 1,3,5-Triazin, 1,2,4-Triazin, 1,2,4,5-Tetrazin, Chinolin, Isochinolin, Chinoxalin, Chinazolin, Cinnolin, 1,8-Naphthyridin, 1,5-Naphthyridin, 1,6-Naphthyridin, 1,7-Naphthyridin, Phthalazin, Pyridopyrimidin, Purin, Pteridin, Piperidin, Pyrrolidin, Oxazolin, Tetrahydrofuran, Tetrahydropyran, Isoxazolidin oder Thiazolidin.

Ein"Kohlenwasserstoffrest"ist ein geradkettiger, verzweigter oder cyclischer Kohlenwasserstoffrest, der gesättigt, teilgesättigt, ungesättigt oder aromatisch sein kann, z. B. Alkyl, Alkenyl, Alkinyl, Cycloalkyl, Cycloalkenyl und Aryl, vorzugsweise Alkyl, Alkenyl und Alkinyl mit bis zu 20 C-Atomen oder Cycloalkyl mit 3 bis 6 Ring- atomen oder Phenyl.

In den Fällen, in denen zwei oder mehrere Reste R3 und/oder R5 an einem Benzol- oder Pyridinring auftreten, d. h. wenn m und/oder n größer eins sind, können diese Reste jeweils gleich oder verschieden sein.

Bedeutet R1 in der allgemeinen Formel I einen Kohlenwasserstoffrest, so hat dieser vorzugsweise bis zu 20 Kohlenstoffatome. Trägt dieser Kohlenwasserstoffrest noch weitere kohlenstoffhaltige Substituenten, so ist die Gesamtzahl aller Kohlenstoffatome dieses Rests R'vorzugsweise 2 bis 30.

Für den Fall da# Za, Zb und/oder Zc eine divalente Einheit bedeuten, die unsymmetrisch ist, d. h. daß sie zwei Möglichkeiten der Verknüpfung erlaubt, sind <BR> <BR> <BR> jeweils beide Möglichkeiten der Verknüpfung von Za, Zb, Zc mit Ra, Rb, Rc einerseits und dem Rest des Moleküls andererseits durch die allgemeine Formel I umfaßt.

Die Verbindungen der allgemeinen Formel I können je nach Art und Verknüpfung der Substituenten als Stereoisomere vorliegen. Sind beispielsweise eine oder mehrere Alkenylgruppen vorhanden, so können Diastereomere auftreten. Sind beispielsweise ein oder mehrere asymmetrische Kohlenstoffatome vorhanden, so können Enantiomere und Diastereomere auftreten. Stereoisomere lassen sich aus den bei der Herstellung anfallenden Gemischen nach üblichen Trennmethoden, beispielsweise durch chromatographische Trennverfahren, erhalten. Ebenso können Stereoisomere durch Einsatz stereoselektiver Reaktionen unter Verwendung optisch aktiver Ausgangs-und/oder Hilfsstoffe selektiv hergestellt werden. Die Erfindung betrifft somit auch alle Stereoisomeren und deren Gemische, die von der allgemeinen Formel I umfaßt, jedoch nicht spezifisch definiert sind.

Die Kombinationsmöglichkeiten der verschiedenen Substituenten der allgemeinen Formel I sind so zu verstehen, daß die allgemeinen Grundsätze des Aufbaus chemischer Verbindungen zu beachten sind, d. h. daß nicht Verbindungen gebildet werden sollen, von denen der Fachmann weiß, daß sie chemisch instabil oder nicht möglich sind.

Die Verbindungen der Formel I können Salze bilden. Salzbildung kann durch Einwirkung einer Base auf solche Verbindungen der Formel I erfolgen, die ein acides Wasserstoffatom tragen, z. B. im Falle von R4= H oder R5 COOH.

Geeignete Basen sind beispielsweise organische Amine sowie Ammonium-, Alkali- oder Erdalkalimetatlhydroxide,-carbonate und-hydrogencarbonate, insbesondere Natrium-und Kaliumhydroxid,-carbonat und-hydrogencarbonat. Ebenso kann Salzbildung durch Anlagerung einer Säure an basische Gruppen, wie Amino und Alkylamino, erfolgen. Geeignete Säuren hierfür sind anorganische und organische Säuren, beispielsweise HCI, HBr, H2SO4, HN03 und Essigsäure.

In den nutzpflanzenschützenden Mitteln sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I von näherem Interesse, in der R'Wasserstoff, 3-bis 8-gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, <BR> <BR> <BR> <BR> (C,-C,2)-Alkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C2-C8)-Alkinyl, (C3-C8)-Cycloalkyl, (C3-C8)-<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Cycloalkenyl oder Aryl, wobei die sieben letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, SO2NH2 und Za-Ra substituiert sind ; R5 Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Carboxy, CHO, CONH2, SO2NH2 oder Zc-Rc; Ra einen (C2-C, 2)-Alkylrest, dessen Kohlenstoffkette ein-oder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, (C1-C8)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C3-C6)-Cycloalkenyl, (C2-C8)-Alkinyl, Phenyl oder 3-bis 6-gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sieben letztgenannten Reste unabhängig voneinander gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Mono- und Di- [(C1-C4)-alkyl]-amino substituiert sind ; Rb, voneinandereinen(C2-C12)-Alkylrest,dessenKohlestoffketteunab hängig ein-oder mehrfach durch Sauerstoffatome unterbrochen ist, (C1-C8)-Alkyl, (C3-C6)- Cycloalkyl, (C2-C8)-Alkenyl, (C3-C6)-Cycloalkenyl, (C2-C8)-Alkinyl, Phenyl oder 3-bis 6-gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei gleichen oder verschiedenen Heteroatomen aus der Gruppe N, O und S, wobei die sieben letztgenannten Reste unabhäng-ig voneinander gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, Cyano, Nitro, Amino, Hydroxy, Phosphoryl, (C1-C4)- Haloalkoxy, Mono-und Di- [(C1-C4)-alkyl]-amino substituiert sind ; za eine divalente Einheit aus der Gruppe 0, S, CO, CS, C (O) 0, C (O) S, SO, S02, NRd oder C (O) NRd ; Zb, zc unabhängig voneinander eine direkte Bindung oder eine divalente Einheit aus der Gruppe O, S, CO, CS, C (0) O, C (O) S, SO, SO2, NRd, SO2NRd oder C (O) NRd und Rd Wasserstoff, (C1-C4)-Alkyl oder (C1-C4)-Haloalkyl bedeuten.

Von besonderem Interesse sind in den nutzpflanzenschützenden Mitteln solche Verbindungen der aligemeinen Formel I, in der R'Wasserstoff, (C,-C8)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, (Cs-C6)- Cycloalkyl, (Cs-C6)-Cycloalkenyl, Phenyl oder 3-bis 6-gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sieben letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, Cyano, (C1-C6)-Alkoxy, (C1-C4)-Alkylsulfonyl,(C2-C4)-Alkenyloxy,(C2-(C1-C6)-Alkylth io,(C1-C4)-Alkylsulfinyl, <BR> <BR> <BR> C4)-Alkenylthio, (C2-C4)-Alkinyloxy, (C2-C4)-Alkinylthio, (C3-C6)-Cycloalkyl, (Cs-Cs)- (C5-C6)-Cycloalkenyloxy,Cycloalkenyl,(C3-C6)-Cycloalkoxy, und Di-[(C1-C4)- [(C1-C6)-Alkylthio]-carbonyl,[(C1-C6)-Alkyl]-alkyl]-amino,[( C1-C6)-Alkoxy]-carbonyl, carbonyl, Phenyl, Phenyl- (C1-C4)-alkoxy, 5-bis 6-gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel und im Falle cyclischer Reste auch (C,-C4)-Alkyl substituiert sind, wobei die zwanzig letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen und Cyano und im Falle cyclischer Reste auch (C1-C4)-Alkyl substituiert sind ; R3, R5 unabhängig voneinander Halogen, Nitro, Amino, Hydroxy, Cyano, S02NH2, (C2-C6)-Alkenyl,(C2-C6)-Alkinyl,(C1-C6)-Alkoxy,(C1-C6)-Alkyl ,(C3-C6)-Cycloalkyl, <BR> <BR> <BR> <BR> (C2-C6)-Alkenyloxy, (C2-C6)-Alkinyloxy, Mono-und Di-[(C1-C4)-Alkyl]-aminosulfonyl, (C1-C6)-Alkylsulfonyl,(C1-C6)-Alkoxycarbonyl,(C1-C6)-Alkylth io,(C1-C8)-Alkylsulfinyl, (C,-C6)-Alkylthiocarbonyl, (C,-C6)-Alkylcarbonyl, wobei die fünfzehn letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Reste aus der Gruppe Halogen, (C,-C4)-Haloalkoxy, Cyano, (C,-C6)-Alkoxy und im Falle cyclischer Reste auch (C1-C4)-Alkyl und (C,-C4)-Haloalkyl substituiert sind, bedeuten.

In den nutzpflanzenschutzenden Mitteln sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I bevorzugt, in der X CH ; R'Wasserstoff, (C-C6)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (Cs-C6)- Cycloalkenyl, Phenyl oder 3-bis 6-gliedriges Heterocyclyl mit bis zu drei Heteroatomen aus der Gruppe Stickstoff, Sauerstoff und Schwefel, wobei die sechs letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, (C1-C6)-Alkoxy, (Ci-Ce)- (C1-C2)-Alkylsulfonyl,(C3-C6)-Cycloalkyl,(C1-C4)-Haloalkoxy, (C1-C2)-Alkylsulfinyl, Alkoxycarbonyl, (C,-C4)-Alkylcarbonyl und Phenyl und im Falle cyclischer Reste auch (C,-C4)-Alkyl und (C1-C4)-Haloalkyl substituiert sind ; R2 Wasserstoff, (C1-C6)-Alkyl, (C2-C6)-Alkenyl, (C2-C6)-Alkinyl, wobei die drei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, Hydroxy, (C1-C4)-Alkyl, (C1- C4)-Alkoxy und (C1-C4)-Alkylthio substituiert sind ; (C1-C4)-Haloalkyl,(C1-C4)-Haloalkoxy,Nitro,(C1-C4)-Alkyl,(C1 -C4)-R3Halogen, Alkoxy, (C1-C4)-Alkylsulfonyl, (C1-C4)-Alkoxycarbonyl oder (C1-C4)-Alkylcarbonyl ; R4 Wasserstoff ; R5 Halogen, Nitro, (C1-C4)-Alkyl, (C1-C4)-Haloalkyl, (C1-C4)-Haloalkoxy, (C3- C6)-Cycloalkyl, Phenyl, (C,-C4)-Alkoxy, Cyano, (C,-C4)-Alkylthio, (C1-C4)- (C1-C4)-Alkoxycarbonyloder(C1-C4)-Alkylsulfinyl,(C1-C4)-Alky lsulfonyl, Alkylcarbonyl ; n 0,1 oder 2 und m 1 oder 2 bedeuten.

Besonders bevorzugt sind in den nutzpflanzenschützenden Mitteln solche Verbindungen der aligemeinen Formel I, in der R'Wasserstoff, (C,-C6)-Alkyl, (C3-C6)-Cycloalkyl, wobei die zwei letztgenannten Reste gegebenenfalls durch einen oder mehrere, gleiche oder verschiedene Substituenten aus der Gruppe Halogen, (C1-C4)-Alkoxy, (C1-C6)- Haloalkoxy und (C1-C4)-Alkylthio und im Falle cyclischer Reste auch (C1-C4)-Alkyl und (C1-C4)-Haloalkyl substituiert sind, bedeutet.

In den nutzpflanzenschützenden Mitteln sind solche Verbindungen der allgemeinen Formel I ganz besonders bevorzugt, in der sich die Sulfamoylgruppe in 4-Position des Phenylringes befindet.

Die erfindungsgemäßen Mittel können mindestens ein Pestizid enthalten. Als Pestizide kommen beispielsweise Herbizide, Insektizide, Fungizide, Akarizide und Nematizide, welche jeweils bei alleiniger Anwendung phytotoxische Schäden an den Kulturpflanzen ergeben würden oder bei denen eine Schädigung wahrscheinlich wäre, in Frage. Von besonderem Interesse sind entsprechende pestizide Wirkstoffe aus den Gruppen der Herbizide und Insektizide, insbesondere Herbizide.

Bevorzugt sind nutzpflanzenschützende Mittel enthaltend mindestens ein Herbizid und mindestens eine Verbindung der allgemeinen Formel I.

Für den Fall, daß die erfindungsgemäßen Mittel Pestizide enthalten, werden diese Mittel nach entsprechender Verdünnung entweder direkt auf die Anbaufläche, auf die bereits gekeimten Schad-und/oder Nutzpflanzen oder auf die bereits aufgelaufenen Schad-und/oder Nutzpflanzen appliziert. Für den Fall, daß die erfindungsgemäßen Mittel kein Pestizid enthalten, können diese Mittel im sogenannten Tankmix-Verfahren-d. h. unmittelbar vor dem Aufbringen auf die zu behandelnde Fläche erfolgt beim Anwender die Vermischung und Verdünnung der separat käuflichen Produkte nutzpflanzenschutzendes Mittel und Pestizid-, oder zeitlich vor der Anwendung eines Pestizids, oder zeitlich nach der Anwendung eines Pestizids, oder zur Saatgut-Vorbehandlung, d. h. zur Beizung des Nutzpflanzensaatguts verwendet werden.

Bevorzugt ist die gemeinsame Anwendung von Safener und Pestizid, insbesondere die von Safener und Herbizid als Fertigformulierung oder die Anwendung im Tankmix-Verfahren.

Die erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel I können zur gemeinsamen Anwendung mit Pestiziden gleichzeitig oder in beliebiger Reihenfolge mit den Wirkstoffen ausgebracht werden und sind dann in der Lage, schadliche Nebenwirkungen dieser Wirkstoffe bei Kulturpflanzen zu reduzieren oder völlig aufzuheben, ohne die Wirksamkeit dieser Wirkstoffe gegen unerwünschte Schadorganismen zu beeinträchtigen. Dabei können auch Schädigungen, welche durch die Anwendung mehrerer Pestizide entstehen, z. B. durch mehrere Herbizide oder durch Herbizide in Kombination mit Insektiziden oder Fungiziden, wesentlich reduziert oder völlig aufgehoben werden. Hierdurch kann das Einsatzgebiet herkömmlicher Pestizide ganz erheblich erweitert werden.

Insektizide, die allein oder gemeinsam mit Herbiziden Pflanzenschädigungen verursachen können, sind beispielsweise folgende : Organophosphate z. B. Terbufos (Counter#), Fonofos (Dyfonate#), Phorate (Thimet#), Chlorpyriphos (Reldan@), Carbamate, wie Carbofuran (Furadan°), Pyrethroid-lnsektizide, wie Tefluthrin (Forcet), Deltamethrin (Decis@) und Tralomethrin (Scout#) sowie andere insektizide Mittel mit andersartigem Wirkmechanismus.

Herbizide, deren phytotoxische Nebenwirkungen auf Kulturpflanzen mittels Verbindungen der Formel I herabgesetzt werden können, sind z. B. Herbizide aus der Gruppe der Carbamate, Thiocarbamate, Halogenacetanilide, substituierte Phenoxy-, Naphthoxy-und Phenoxyphenoxycarbonsäure-Derivate sowie Heteroaryloxy-phenoxyalkancarbonsäure-Derivate, wie Chinolyloxy-, Chinoxalyl- oxy-, Pyridyloxy-, Benzoxazolyloxy-und Benzthiazolyloxyphenoxyalkan- carbonsäureester, Cyclo-hexandionabkömmlinge, Imidazolinone, Pyrimidinyloxy- pyridincarbonsäure-Derivate, Pyrimidyloxy-benzoesäure-Derivate, sowieS-(N-Aryl-N-Sulfonylharnstoffe,Triazolo-pyrimidin-sulfo namid-Derivate alkylcarbamoylmethyl)-dithiophosphorsäureester. Bevorzugt sind dabei Phenoxyphenoxy-und Heteroaryloxyphenoxycarbonsäureester und-salze, Sulfonylharnstoffe, Imidazolinone sowie Herbizide, die gemeinsam mit ALS- Hemmstoffen (Acetolactat-Synthetase-Hemmstoffe) zur Erweiterung des Wirkungsspektrums eingesetzt werden, z. B. Bentazon, Cyanazin, Atrazin, Bromoxynil, Dicamba und andere Blattherbizide.

Geeignete Herbizide, die mit den erfindungsgemäßen Safenern kombiniert werden können, sind beispielsweise : A) Herbizide vom Typ der Phenoxyphenoxy-und Heteroaryloxyphenoxycarbonsäure-Derivate, wie A1) Phenoxyphenoxy-und Benzyloxyphenoxy-carbonsäure-Derivate, z. B. 2- (4- (2,4-Dichlorphenoxy)-phenoxy)-propionsäuremethylester(Diclo fop-methyl), 2- (4- (4-Brom-2-chlorphenoxy) phenoxy) propionsäuremethylester (DE-A 26 01 548), 2-(4-(4-Brom-2-fluorphenoxy) phenoxy) propionsäuremethylester (US-A 4,808,750), 2-(4-(2-Chlor-4-trifluormethylphenoxy)phenoxy)propionsäurem ethylester(DE-A 24 33 067), 2-(4-(2-Fluor-4-trifluormethylphenoxy)phenoxy)propionsäurem ethylester(US-A 4,808,750), 2- (4- (2, 4-Dichlorbenzyl) phenoxy) propionsäuremethylester (DE-A 24 17 487), 4-(4-(4-Trifluormethylphenoxy)phenoxy)pent-2-en-säureethyle ster, 2- (4- (4-Trifl uormethyl phenoxy) phenoxy) propionsäuremethylester (DE-A 24 33 067) ; Heteroaryloxyphenoxy-alkancarbonsäure-Derivate,z.B.A2)"Eink ernige" 2- (4- (3, 5-Dichlorpyridyl-2-oxy) phenoxy) propionsäureethylester (EP-A 0 002 925), 2-(4-(3,5-Dichlorpyridyl-2-oxy)phenoxy)propionsäurepropargy lester (EP-A 0 003 114), 2- (4- (3-Chlor-5-trifluormethyl-2-pyridyloxy) phenoxy) propionsäure-methylester (EP-A 0 003 890), 2- (4- (3-Chlor-5-trifluormethyl-2-pyridyloxy) phenoxy) propionsäureethylester (EP-A 0 003 890), 2- (4- (5-Chlor-3-fluor-2-pyridyloxy) phenoxy) propionsäurepropargylester (EP-A 0 191 736), 2- (4- (5-Trifluormethyl-2-pyridyloxy) phenoxy) propionsäurebutylester (Fluazifop-butyl) ; A3)"Zweikernige"Heteroaryloxyphenoxy-alkancarbonsäure-Deriv ate, z. B.

2- (4- (6-Chlor-2-chinoxalyloxy) phenoxy) propionsäuremethylester und-ethylester (Quizalofopmethyl und Quizalofopethyl), 2- (4- (6-Fluor-2-chinoxalyloxy) phenoxy) propionsäuremethylester (s. J. Pest. Sci. Vol.

10,61 (1985)), 2- (4- (6-Chlor-2-chinoxalyloxy) phenoxy) propionsäure-2-isopropylidenaminooxy- ethylester (Propaquizafop), 2- (4- (6-Chlorbenzoxazol-2-yl-oxy) phenoxy) propionsäureethylester (Fenoxaprop- ethyl), dessen D (+) Isomer (Fenoxaprop-P-ethyl) und 2- (4- (6-Chlorbenzthiazol-2- yloxy) phenoxy) propionsäureethylester (DE-A 26 40 730), 2-(4-(6-Chlorchinoxalyloxy)phenoxy)propionsäure-tetrahydro- 2-furylmethylester (EP-A 0 323 727) ; B) Herbizide aus der Reihe der Sulfonylharnstoffe, wie Pyrimidin-oder Triazinylaminocarbonyl-[benzol-,[benzol-, pyridin-, pyrazol-, thiophen-und (alkylsulfonyl)- alkylamino-]-sulfamide. Bevorzugt als Substituenten am Pyrimidinring oder Triazinring sind Alkoxy, Alkyl, Haloalkoxy, Haloalkyl, Halogen oder Dimethylamino, wobei alle Substituenten unabhängig voneinander kombinierbar sind. Bevorzugte Substituenten im Benzol-, Pyridin-, Pyrazol-, Thiophen-oder (Alkylsulfonyl)- alkylamino-Teil sind Alkyl, Alkoxy, Halogen, Nitro, Alkoxycarbonyl, Aminocarbonyl, Alkylaminocarbonyl, Dialkylaminocarbonyl, Alkoxyaminocarbonyl, Halogenalkoxy, Halogenalkyl, Alkylcarbonyl, Alkoxyalkyl, (Alkansulfonyl) alkylamino. Solche geeignete Sulfonylharnstoffe sind beispielsweise B1) Phenyl-und Benzylsulfonylharnstoffe und verwandte Verbindungen, z. B.

1- (2-Chlorphenylsulfonyl)-3- (4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl) harnstoff (Chlorsulfuron), 1- (2-Ethoxycarbonylphenylsulfonyl)-3- (4-chlor-6-methoxypyrimidin-2-yl) harnstoff (Chlorimuron-ethyl), 1- (2-Methoxyphenylsulfonyl)-3- (4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl) harnstoff<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> (Metsulfuron-methyl), 1- (2-Chlorethoxyphenylsulfonyl)-3- (4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)harn-stoff (Triasulfuron), 1- (2-Methoxycarbonylphenylsulfonyl)-3- (4, 6-dimethylpyrimidin-2-yl) harnstoff (Sulfumeturon-methyl), <BR> <BR> <BR> <BR> 1- (2-Methoxycarbonylphenylsulfonyl)-3- (4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-3- methylharnstoff (Tribenuron-methyl), 1- (2-Methoxycarbonylbenzylsulfonyl)-3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl) harnstoff (Bensulfuron-methyl), 1- (2-Methoxycarbonylphenylsulfonyl)-3- (4, 6-bis- (difluormethoxy) pyrimidin-2-yl)- harnstoff, (Primisulfuron-methyl), 3-(4-Ethyl-6-methoxy-1,3,5-triazin-2-yl)-1-(2,3-dihydro-1,1- dioxo-2-methylbenzo- [b] thiophen-7-sulfonyl) harnstoff (EP-A 0 796 83), 3- (4-Ethoxy-6-ethyl-1,3, 5-triazin-2-yl)-1-(2,3-dihydro-1,1,-dioxo-2-methylbenzo [b]- thiophen-7-sulfonyl) harnstoff (EP-A 0 079 683), 3- (4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-1- (2-methoxycarbonyl-5-jod-phenyl- sulfonyl)-harnstoff (WO 92/13845), DPX-66037, Triflusulfuron-methyl (s. Brighton Crop Prot. Conf.-Weeds-1995, S.

853), CGA-277476, (s. Brighton Crop Prot. Conf.-Weeds-1995, S. 79), Methyl-2- [3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl) ureidosulfonyl]-4-methansulfon-amido- methyl-benzoat (WO 95/10507), N,N-Dimethyl-2- [3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl) ureidosulfonyl]-4-formylamino- benzamid (WO 95/01344) ; B2) Thienylsulfonylharnstoffe, z. B.

1- (2-Methoxycarbonylthiophen-3-yl)-3- (4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2- yl) harnstoff (Thifensulfuron-methyl) ; B3) Pyrazolylsulfonylharnstoffe, z. B.

1- (4-Ethoxycarbonyl-1-methylpyrazol-5-yl-sulfonyl)-3- (4,6-dimethoxypyrimidin-2- yl) harnstoff (Pyrazosulfuron-methyl) ; <BR> <BR> <BR> <BR> Methyl-3-chlor-5- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-ylcarbamoylsulfamoyl)-1-methyl-pyrazo l- 4-carboxylat (EP-A 0 282 613) ; 5- (4, 6-Dimethylpyrimidin-2-yl-carbamoylsulfamoyl)-1- (2-pyridyl)-pyrazol-4-car- bonsäuremethylester (NC-330, s. Brighton Crop Prot. Conference'Weeds'1991, Vol. 1, S. 45 ff.), DPX-A8947, Azimsulfuron, (s. Brighton Crop Prot. Conf.'Weeds'1995, S. 65) ; B4) Sulfondiamid-Derivate, z. B.

3- (4, 6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-1- (N-methyl-N-methylsulfonylaminosulfonyl)- harnstoff (Amidosulfuron) und dessen Strukturanaloge (EP-A 0 131 258 und Z. Pfl.

Krankh. Pfl. Schutz, Sonderheft XII, 489-497 (1990)) ; B5) Pyridylsulfonylharnstoffe, z. B.

1-(3-N,N-Dimethylaminocarbonylpyridin-2-ylsulfonyl)-3-(4,6-d imethoxypyrimidin-2- yl) harnstoff (Nicosulfuron), 1- (3-Ethylsulfonylpyridin-2-yisulfonyl)-3- (- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl) harnstoff <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> (Rimsulfuron),<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> 2- [3- (4, 6-Dimethoxypyrimidin-2-yl) ureidosulfonyl]-6-trifluormethyl-3-pyridin- carbonsauremethylester, Natriumsalz (DPX-KE 459, Flupyrsulfuron, s. Brighton Crop Prot. Conf. Weeds, 1995, S. 49), Pyridylsulfonylharnstoffe, wie sie in DE-A 40 00 503 und DE-A 40 30 577 beschrieben sind, vorzugsweise solche der Formel worin E CH oder N, vorzugsweise CH, R6 Jod oder NR"R'2, R7 Wasserstoff, Halogen, Cyano, (C,-C3)-Alkyl, (C,-C3)-Alkoxy, (C1-C3)- Halogenalkyl, (C,-C3)-Halogenalkoxy, (C,-C3)-Alkylthio, (C,-C3)-Alkoxy- (C,-C3)-alkyl, oderDi-((C1-C3)-alkyl)-amino,(C1-C3)-Alkylsulfinyl(C1-C3)-Al koxy-carbonyl,Mono- oder-sulfonyl, SO2-NRaRb oder CO-NRaRb, insbesondere Wasserstoff, Ra,voneinanderWasserstoff,(C1-C3)-Alkyl,(C1-C3)-Alkenyl,unab hängig zusammen-(Ch)2)4-,-(CH2)5-oder-(CH2)2-O-(CH2)2-,(C1-C3)-Alki nyloder R8 Wasserstoff oder CH3, R9 Halogen, (C1-C2)-Alkyl, (C1-C2)-Alkoxy, (C1-C2)-Halogenalkyl, insbesondere CF3, (C1-C2)-Halogenalkoxy, vorzugsweise OCHF2 oder OCH2CF3, R'° (C,-C2)-Alkyl, (C,-C2)-Halogenalkoxy, vorzugsweise OCHF2, oder (C,-C2)- Alkoxy, und R" (C,-C4)-Alkyl und R12 (C,-C4)-Alkylsulfonyl oder R"und R12 gemeinsam eine Kette der Formel -(CH2)3SO2- oder -(CH2)4SO2- bedeuten, z. B. 3-(4,6-Dimethoxypyrimiden-2-yl)-1-(3-N-methylsulfonyl-N-meth yl- aminopyridin-2-yl)-sulfonylharnstoff, oder deren Salze ; B6) Alkoxyphenoxysulfonylharnstoffe, wie sie in EP-A 0 342 569 beschrieben sind, vorzugsweise solche der Formel worin E CH oder N, vorzugsweise CH, R'3 Ethoxy, Propoxy oder Isopropoxy, <BR> <BR> <BR> R'4 Wasserstoff, Halogen, NO2, CF3, CN, (C,-C4)-Alkyl, (C,-C4)-Alkoxy, (C,-C4)-<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Alkylthio oder (C,-C3)-Alkoxy)-carbonyl, vorzugsweise in 6-Position am Phenylring, n 1,2 oder 3, vorzugsweise 1, R'5 Wasserstoff, (C1-C4)-Alkyl oder (C3-C4)-Alkenyl, R'6, R"unabhängig voneinander Halogen, (C1-C2)-Alkyl, (C1-C2)-Alkoxy, (C1-C2)- Halogenalkyl, (C1-C2)-Halogenalkoxy oder (C,-C2)-Alkoxy-(C,-C2)-alkyl, vorzugsweise OCH3 oder CH3, bedeuten, z. B. 3-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-1-(2- ethoxyphenoxy)-sulfonylharnstoff, oder deren Salze ; B7) Imidazolylsulfonylharnstoffe, z. B.

MON 37500, Sulfosulfuron (s. Brighton Crop Prot. Conf.'Weeds', 1995, S : 57), und andere verwandte Sulfonylharnstoff-Derivate und Mischungen daraus ; C) Chloracetanilide, z. B. <BR> <BR> <BR> <P> N-Methoxymethyl-2,6-diethyl-chloracetanilid (Alachlor),<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> N- (3-Methoxyprop-2-yl)-2-methyl-6-ethyl-chloracetani lid (Metolachlor), N-(3-Methyl-1,2,4-oxadiazol-5-yl-methyl)-chloressigsäure-2, 6-dimethylanilid, N-(2,6-Dimethylphenyl)-N-(1-pyrazolylmethyl)-chloressigsäur eamid(Metazachlor); D) Thiocarbamate, z. B.

S-Ethyl-N, N-dipropylthiocarbamat (EPTC), S-Ethyl-N, N-diisobutylthiocarbamat (Butylate) ; E) Cyclohexandionoxime, z. B.

3- (1-Allyloxyiminobutyl)-4-hydroxy-6, 6-dimethyl-2-oxocyclohex-3-encarbon- säuremethylester, (Alloxydim), 2- (1-Ethoxyiminobutyl)-5- (2-ethylthiopropyl)-3-hydroxy-cyclohex-2-en-1-on (Sethoxydim), <BR> <BR> <BR> <BR> 2- (1-Ethoxyiminobutyl)-5- (2-phenylthiopropyl)-3-hydroxy-cyclohex-2-en-1-on<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> (Cloproxydim),<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> 2- (1- (3-Chlorallyloxy) iminobutyl)-5- (2-ethylthiopropyl)-3-hydroxy-cyclohex-2-en-1- on, <BR> <BR> <BR> <BR> 2- (1- (3-Chloral lyloxy) iminopropyl)-5- (2-ethylthiopropyl)-3-hydroxy-cyclohex-2-en-1- on (Clethodim), 2- (1-Ethoxyiminobutyl)-3-hydroxy-5- (thian-3-yl)-cyclohex-2-enon (Cycloxydim), 2-(1-Ethoxyiminopropyl)-5-(2,4,6-trimethylphenyl)-3-hydroxy- cyclohex-2-en-1-on (Tralkoxydim) ; F) Imidazolinone, z. B.

2-(4-Isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-5-methylben zoesäure-methylester und 2-(4-Isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazoline-2-yl)-4-methylbe nzoesäure (Imazamethabenz), 5-Ethyl-2(4-isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazoline-2-yl)-pyr idin-3-carbonsäure (Imazethapyr), 2-(4-lsopropyl4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-chinolin-3-c arbonsäure (Imazaquin), 2-(4-Isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-pyridin-3-c arbonsäure(Imazapyr), 5-Methyl-2- (4-isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)-pyridin-3-car bonsaure (Imazethamethapyr) ; G) Triazolopyrimidinsulfonamid-Derivate, z. B.

N- (2, 6-Difluorphenyl)-7-methyl-1,2,4-triazolo [1,5-c] pyrimidin-2-sulfonamid (Flumetsulam), N- (2, 6-Dichlor-3-methylphenyl)-5,7-dimethoxy-1,2,4-triazolo [1,5-c] pyrimidin-2- sulfonamid, N- (2, 6-Difluorphenyl)-7-fluor-5-methoxy-1,2,4-triazolo [1,5-c] pyrimidin-2-sulfonamid, N-(2, 6-Dichlor-3-methylphenyl)-7-chlor-5-methoxy-1,(2, 6-Dichlor-3-methylphenyl)-7-chlor-5-methoxy-1, 2,4-triazolo [1,5-c] pyrimidin-2- sulfonamid, N- (2-Chlor-6-methoxycarbonyl)-5, 7-dimethyl-1,2,4-triazolo [1,5-c] pyrimidin-2- sulfonamid (EP-A 0 343 752, US-A 4,988,812) ; H) Benzoylcyclohexandione, z. B.

EP-A2-(2-Chlor-4-methylsulfonylbenzoyl)-cyclohexan-1,3-dion( SC-0051, 0 137 963), 2- (2-Nitrobenzoyl)-4, 4-dimethyl-cyclohexan-1, 3-dion (EP-A 0 274 634), 2- (2-Nitro-3-methylsulfonylbenzoyl)-4, 4-dimethylcyclohexan-1, 3-dion (WO 91/13548) ; I) Pyrimidinyloxy-pyridincarbonsäure-bzw. Pyrimidinyloxybenzoesäure- Derivate, z. B.

3-(4,6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-oxy-pyridin-2-carbonsäurebe nzyl-ester(EP-A 0 249 707), 3- (4, 6-Dimethoxypyrimidin-2-yl)-oxy-pyridin-2-carbonsäuremethyle ster (EP-A 0 249 707), 2,6-Bis [ (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-oxy]-benzoesäure (EP-A 0 321 846), 2,6-Bis [ (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-oxy]-benzoesäure-1- (ethoxycarbonyl- oxyethyl)-ester (EP-A 0 472 113) ; J) S-(N-Aryl-N-alkyl-carbamoylmethyl)-dithiophosphonsäureester , wie S- [N- (4- Chlorphenyl)-N-isopropyl-carbamoylmethyl]-O, O-dimethyl-dithiophosphat (Anilophos).

Die Herbizide der Gruppen A bis J sind beispielsweise aus den oben jeweils genannten Schriften und aus"The Pesticide Manual", The British Crop Protection Council and the Royal Soc. of Chemistry, 10th Edition, 1994,"Agricultural Chemicals Book II-Herbicides-", by W. T. Thompson, Thompson Publications, Fresno CA, USA 1990 und"Farm Chemicals Handbook'90", Meister Publishing Company, Willoughby OH, USA, 1990, bekannt.

Das Gewichtsverhältnis Safener zu Pestizid kann innerhalb weiter Grenzen variiert werden und liegt vorzugsweise im Bereich von 1 : 10 bis 10 : 1, insbesondere 1 : 10 bis 5 : 1. Das optimale Gewichtsverhältnis Safener zu Pestizid hängt sowohl von den eingesetzten Wirkstoffen Safener und Pestizid als auch von der Art der zu schützenden Nutzpflanzen ab. Die erforderliche Aufwandmenge an Safener kann je nach verwendetem Pestizid und Art der zu schützenden Nutzpflanze innerhalb weiter Grenzen variiert werden und liegt in der Regel im Bereich von 0,001 bis 5 kg, vorzugsweise 0,005 bis 0,5 kg Safener je Hektar. Die für eine erfolgreiche Behandlung notwendigen Mengen und Gewichtsverhältnisse können durch einfache Vorversuche ermittelt werden.

In der Regel können die erfindungsgemäßen Mittel zum Schutz verschiedener Nutzpflanzenkulturen wie Baumwolle, Getreide, Mais, Raps, Reis und Sojabohne eingesetzt werden. Bevorzugte Nutzpflanzenkulturen sind Getreide und Mais.

Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Safener der Formel I ist bei deren Kombination mit Herbiziden aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe und/oder Imid- azolinone sowie mit Herbiziden vom Typ der Phenoxyphenoxy-und Heteroaryloxy- phenoxy-alkancarbonsäure-Derivate festzustellen. Zahlreiche Herbizide dieser Strukturklassen verursachen nämlich speziell in Getreidekulturen, Mais sowie Reis beträchtliche Schäden an den Nutzpflanzen und können bisher in diesen Kulturen nicht immer eingesetzt werden. Durch die Kombination mit den erfindungsgemäßen Safenern sind auch bei diesen Herbiziden in Getreide, Mais oder Reis hervorragende Selektivitäten zu erreichen.

Die Verbindungen der allgemeinen Formel I und deren Kombinationen mit einem oder mehreren der genannten Pestizide können in Abhängigkeit von den vorgegebenen chemisch-physikalischen und biologischen Parametern auf verschiedene Arten formuliert werden. Als Formulierungsarten sind beispielsweise geeignet : Emulgierbare Konzentrate, die durch Auflösen der Wirkstoffe in einem organischen Lösungsmittel, z. B. Butanol, Cyclohexanon, Dimethylformamid, Xylol oder auch höher siedenden Kohlenwasserstoffen oder Mischungen der organischen Lösungsmittel unter Zusatz von einem oder mehreren Tensiden ionischer und/oder nichtionischer Art (Emulgatoren) hergestellt werden.

Geeignete Emulgatoren sind beispielsweise alkylarylsulfonsaure Calcium- Salze, Fettsäurepolyglykolester, Alkyarylpolyglykolether, Fettalkoholpolyglykol- ether, Propylenoxid-Ethylenoxid-Kondensationsprodukte, Alkylpolyether, Sorbitanester und Polyoxyethylensorbitanfettsaureester Stäubemittel, die durch Vermahlen der Wirkstoffe mit fein-verteilten festen anorganischen oder organischen Stoffen, z. B. Talkum, natürlichen Tonen, wie Kaolin, Bentonit und Pyrophyllit, Diatomeenerde oder Mehlen erhalten werden Auf Wasser oder Ö# basierende Suspensionskonzentrate, die beispielsweise durch Naßvermahlung mittels Perlmühlen hergestellt werden können Wasserlösliche Pulver Wasserlösliche Konzentrate Granulate, wie wasserlösliche Granulate, wasserdispergierbare Granulate sowie Granulate für die Streu-und Bodenapplikation Spritzpulver, die neben Wirkstoff noch Verdünnungs-oder Inertstoffe und Tenside enthalten ##Kapselsuspensionen und mikrokapsein Ultra-Low-Volume-Formulierungen.

Die oben genannten Formulierungsarten sind dem Fachmann bekannt und werden beispielsweise beschrieben in : K. Martens,"Spray Drying Handbook", 3rd Ed., G.

Goodwin Ltd., London. 1979 ; W. van Valkenburg,"Pesticide Formulations", Marcel Dekker, N. Y. 1973 ; Winnaker-Küchler, "Chemische Technologie", Band 7, C.

Hauser Verlag München, 4. Auflage 1986 ;"Perry's Chemical Engineer's Handbook", 5th Ed., McGraw-Hill, N. Y. 1973, Seiten 8-57.

Die notwendigen Formulierungshilfsmittel wie Inertmaterialien, Tenside, Lösungsmittel und weitere Zusatzstoffe sind ebenfalls bekannt und werden beispielsweise beschrieben in : McCutcheon's"Detergents and Emulsifiers Annual", MC Publ. Corp., Ridgewood N. J. ; C. Marsden,"Solvents Guide", 2nd Ed., Interscience, N. Y. 1963 ; H. von Olphen,"Introduction to Clay Colloid Chemistry", 2nd Ed., J. Wiley & Sons, N. Y. ; Schönfeldt,"Grenzflächenaktive Athylenoxidaddukte", Wiss. Verlagsgesellschaft, Stuttgart 1976 ; Sisley and Wood, "Encyclopedia of Surface Active Agents", Chem. Publ. Co. Inc., N. Y. 1964 ; Watkins, "Handbook of Insecticide Dust Diluents and Carriers", 2nd Ed., Darland Books, Caldwell N. J. ; Winnacker-Küchler,"Chemische Technologie", Band 7, C. Hauser Veriag München, 4. Auflage 1986.

Außer den vorstehend genannten Formulierungshilfsmitteln können die nutzpflanzenschützenden Mittel gegebenenfalls übliche Haft-, Netz-, Dispergier-, Penetrations-, Emulgier-, Konservierungs-, Frostschutz-, Full-, Träger-und Farbstoffe, Entschäumer, Verdunstungshemmer sowie den pH-Wert oder die Viskosität beeinflussende Mittel enthalten.

Je nach Art der Formulierung enthalten die nutzpflanzenschützenden Mittel in der Regel 0,1 bis 99 Gew.-%, insbesondere 0,2 bis 95 Gew.-%, eines oder mehrerer Safener der allgemeinen Formel I oder eine Kombination von Safener und Pestizid.

Weiterhin enthalten sie 1 bis 99,9, insbesondere 4 bis 99,5 Gew.-%, eines oder mehrerer fester oder flüssiger Zusatzstoffe und 0 bis 25, insbesondere 0,1 bis 25 Gew.-% eines Tensids. In emulgierbaren Konzentraten beträgt die Wirkstoffkonzentration, d. h. die Konzentration von Safener und/oder Pestizid, in der Regel 1 bis 90, insbesondere 5 bis 80 Gew.-%. Stäubemittel enthalten üblicherweise 1 bis 30, vorzugsweise 5 bis 20 Gew.-% Wirkstoff. In Spritzpulvern beträgt die Wirkstoffkonzentration in der Regel 10 bis 90 Gew.-%. Bei den in Wasser dispergierbaren Granulaten liegt der Gehalt an Wirkstoff beispielsweise zwischen 1 und 95 Gew.-%, vorzugsweise zwischen 10 und 80 Gew.-%.

Zur Anwendung werden die in handelsüblicher Form vorliegenden Formulierungen gegebenenfalls in üblicher Weise verdünnt, z. B. bei Spritzpulvern, emulgierbaren Konzentraten, Dispersionen und wasserdispergierbaren Granulaten mittels Wasser.

Staubförmige Zubereitungen, Granulate sowie versprühbare Lösungen werden vor der Anwendung üblicherweise nicht mehr mit weiteren inerten Stoffen verdünnt. Mit den äußeren Bedingungen wie Temperatur, Feuchtigkeit, der Art des verwendeten Herbizids u. a. variiert die erforderliche Aufwandmenge der Safener.

Die Verbindungen der aligemeinen Formel I können hergestellt werden, indem man beispielsweise a) eine Verbindung der aligemeinen Formel II worin R', R2, R3, R4 und n wie oben definiert sind, mit einem Acylierungsmittel, z. B. einem Carbonsäurehalogenid, Carbonsäureanhydrid oder Carbonsäure-imidazolid, der Formel III worin Nuc eine Abgangsgruppe und X, R5 und m wie oben definiert sind, umsetzt, oder eine Verbindung der allgemeinen Formel III, in der Nuc für Hydroxy steht, unter Verwendung von Kupplungsreagenzien wie Dicyclohexylcarbodiimid mit dem Sulfonamid der Formel II umsetzt, oder b) eine Verbindung der aligemeinen Formel IV worin R'und R2 wie oben definiert sind, mit geeigneten aktivierten Carbonsäure- Derivaten der aligemeinen Formel V worin X, R3, R4, R5, n und m wie oben definiert sind und Nuc eine Abgangsgruppe bedeutet, umsetzt.

Die Umsetzungen nach Varianten a) und b) erfolgen vorzugsweise in einem inerten organischen Lösungsmittel in Gegenwart eines säurebindenden Mittels. Als Lösungsmittel eignen sich beispielsweise aprotische polare Lösungsmittel, z. B.

Ether, wie THF (Tetrahydrofuran), Dioxan, Acetonitril und Dimethylformamid. Als säurebindende Mittel werden Basen, vorzugsweise organische Basen, wie Triethylamin, Pyridin, Dimethylaminopyridin, DBU (1,8-Diazabicyclo [5.4.0]-undec-7- en), DBN (1,5-Diazabicyclo [4.3.0] non-5-en) und 1,4-Diaza-bicyclo [2.2.2] octan verwendet. Die Reaktionstemperaturen liegen vorzugsweise im Bereich zwischen- 20° C und 120° C. Die Verbindungen der aligemeinen Formeln II, 111, IV und V sind entweder käuflich oder können nach dem Fachmann bekannten Methoden hergestellt werden.

BEISPIELE 1 FORMULIERUNGSBEISPIELE 1.1 STÄUBEMITTEL Ein Stäubemittel wird erhalten, indem man 10 Gew.-Teile einer Verbindung der Formel I oder eines Wirkstoffgemischs aus einem Herbizid und einem Safener der Formel I und 90 Gew.-Teile Talkum als Inertstoff mischt und in einer Schlagmühle zerkleinert.

1.2 WASSERDISPERGIERBARES PULVER Ein in Wasser leicht dispergierbares, benetzbares Pulver wird erhalten, indem man 25 Gewichtsteile einer Verbindung der Formel I oder eines Wirkstoffgemischs aus einem Herbizid und einem Safener der Formel I, 64 Gewichtsteile kaolinhaltigen Quarz als Inertstoff, 10 Gewichtsteile ligninsulfonsaures Kalium und 1 Gew.-Teil oleoylmethyltaurinsaures Natrium als Netz-und Dispergiermittel mischt und in einer Stiftmühle mahlt.

1.3 WASSERDISPERGIERBARES KONZENTRAT Ein in Wasser leicht dispergierbares Dispersionskonzentrat wird erhalten, indem man 20 Gewichtsteile einer Verbindung der Formel I oder eines Wirkstoffgemischs aus einem Herbizid und einem Safener der Formel I mit 6 Gew.-Teilen Alkylphenolpolyglykolether (""Triton X 207), 3 Gew.-Teilen Isotridecanolpolyglykolether und 71 Gew.-Teilen paraffinischem Mineralöl mischt und in einer Reibkugelmühle auf eine Feinheit von unter 5 Mikron vermahlt.

1.4 EMULGIERBARES KONZENTRAT Ein emulgierbares Konzentrat wird erhalten aus 15 Gew.-Teilen einer Verbindung der Formel I oder eines Wirkstoffgemischs aus einem Herbizid und einem Safener der Formel I, 75 Gew.-Teilen Cyclohexanon als Lösungsmittel und 10 Gew.-Teilen oxethyliertes Nonylphenol als Emulgator.

1.5 WASSERDISPERGIERBARES GRANULAT Ein in Wasserdispergierbares Granulat wird erhalten, indem man 75 Gewichtsteileeines Safeners der Formel I oder eines Gemischs eines Pestizids und eines Safeners der Formel I, ligninsulfonsauresCalcium,10" 5"Natriumlaurylsulfat, 3"Polyvinylalkohol und 7"Kaolin mischt, in einer Stiftmühle mahlt und das Pulver in einem Wirbelbett durch Aufsprühen von Wasser als Granulierflüssigkeit granuliert.

Ein in Wasser dispergierbares Granulat wird auch erhalten, indem man 25 Gewichtsteileeines Safeners der Formel I oder eines Gemischs eines Pestizids und eines Safeners der Formel I, 5"2, 2'-dinaphthylmethan-6, 6'-disulfonsaures Natrium, oleoylmethyltaurinsauresNatrium,2" Calciumcarbonat,17" 50"Wasser und 1 Gewichtsteil Polyvinylalkohol auf einer Kolloidmühle homogenisiert, zerkleinert, dann in einer Perlmühle mahlt und die so erhaltene Suspension in einem Sprühturm mittels einer Einstoffdüse zerstäubt und trocknet.

2 HERSTELLUNGSBEISPIELE 2.1 4- (2-CHLORBENZOYLSULFAMOYL)-N-PROPYLBENZAMID (Beispiel 1-19 aus Tabelle 1) 2.1.1 N-PROPYL4-SULFAMOYLBENZAMID 10 g (0.05 mol) 4-Sulfamoylbenzoesäure werden in 100 ml Tetrahydrofuran bei <BR> <BR> <BR> <BR> Raumtemperatur gelöst und mit 8.1 g (0.05 mol) N, N'-Carbonyidiimidazol versetzt.

Nach 30 Minuten bei Raumtemperatur und weiteren 30 Minuten bei Rückflußtemperatur werden 2.9 g (0.05 mol) Propylamin bei Raumtemperatur zugegeben. Nach 2 Stunden wird die Reaktionsmischung eingeengt, mit Wasser verrührt, der Niederschlag abgesaugt und getrocknet.

Ausbeute : 8.8 g (70 %) ; Schmp. : 203° C.

2.1.2 4- (2-CHLORBENZOYLSULFAMOYL)-N-PROPYLBENZAMID <BR> <BR> <BR> <BR> 1.3 g (8.3 mmol) 2-Chlorbenzoesäure werden in 100 mi Tetrahydrofuran bei<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Raumtemperatur gelöst und mit 1.3 g (8.3 mmol) N, N'-Carbonyidiimidazol versetzt.

Nach 30 Minuten bei Raumtemperatur und weiteren 30 Minuten bei <BR> <BR> <BR> <BR> Rückflußtemperatur werden 2.0 g (8.3 mmol) N-Propyl-4-sulfamoylbenzamid bei<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Rückflußtemperatur zugegeben. Nach 10 Minuten werden 1.2 g (8.3 mmol) 1,5- Diazabicyclo (5.4.0)-5-undecen zugefügt und die Mischung weitere 3 Stunden lang auf Rückflußtemperatur gehalten. Anschließend engt man bis zur Trockne ein, nimmt den Rückstand in 60 ml Acetonitril auf und gibt die Lösung in 60 ml Wasser.

Nach Ansäuern der Lösung mit 2N HCI auf einen pH-Wert von 1 wird der Niederschlag abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.

Ausbeute : 1.8 g (54 %) ; Schmp. : 210° C.

2.2 2,4-DICHLOR-5- (2-CHLORBENZOYLSULFAMOYL)-N- (2-METHOXYETHYL)-BENZAMID (Beispiel 2-39 aus Tabelle 2) 2.2.1.2,4-DICHLOR-N- (2-METHOXYETHYL)-5-SULFAMOYLBENZAMID <BR> <BR> <BR> <BR> 15 g (56 mmol) 2,4-Dichlor-5-sulfamoylbenzoesäure werden in 350 ml<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Tetrahydrofuran gelost und bei Raumtemperatur mit 9 g (56 mmol) N, N'- Carbonyldiimidazol versetzt. Nach 30 Minuten bei Raumtemperatur und weiteren <BR> <BR> <BR> 30 Minuten bei Rückflußtemperatur werden 4.2 g (56 mmol) 2-Methoxyethylamin bei Raumtemperatur zugegeben. Nach 4 Stunden wird die Reaktionsmischung eingeengt, mit Wasser verrührt, der Niederschlag abgesaugt und getrocknet.

Ausbeute : 11.7 g (61 %) ; Schmp. : 158° C.

2.2.2.2,4-DICHLOR-5- (2-CHLORBENZOYLSULFAMOYL)-N- (2-METHOXYETHYL)-BENZAMID <BR> <BR> <BR> <BR> 1.0 g (6.1 mmol) 2-Chlorbenzoesäure werden in 120 mi Tetrahydrofuran bei<BR> <BR> <BR> <BR> <BR> Raumtemperatur gelöst und mit 1.0 g (6.1 mmol) N, N'-Carbonyldiimidazol versetzt.

Nach 30 Minuten bei Raumtemperatur und weiteren 30 Minuten bei Rückflußtemperatur werden 2.0 g (6.1 mmol) 2,4-Dichlor-N- (2-methoxyethyl)-5- sulfamoylbenzamid bei Rückflußtemperatur zugegeben. Nach 10 Minuten werden 0.9 g (6.1 mmol) 1,5-Diazabicyclo (5.4.0)-5-undecen zugefügt und die Mischung weitere 3 Stunden lang auf Rückflußtemperatur gehalten. Anschließend engt man bis zur Trockne ein, nimmt den Rückstand in 60 ml Acetonitril auf und gibt die Lösung in 60 mi Wasser. Nach Ansäuern der Lösung mit 2N HCI auf einen pH-Wert von 1 wird der Niederschlag abgetrennt, mit Wasser gewaschen und getrocknet.

Ausbeute : 1.8 g (61%) ; Schmp. : 181"C.

3 BIOLOGISCHE BEISPIELE 3.1 BONITIERUNG DER SCHADWIRKUNG Die Schadwirkung an den Pflanzen wird nach einer Skala von 0-100 % optisch im Vergleich zu Kontrollpflanzen bewertet : 0% = keine erkennbare Wirkung im Vergleich zur unbehandelten Pflanze 100% behandelte Pflanze stirbt ab.

3.2 HERBEIDWIRKUNG UND SAFENERWIRKUNG IM VORAUFLAUF Samen bzw. Rhizomstücke von mono-und dikotylen Schadpflanzen sowie von Kulturpflanzen werden in Plastiktöpfen von 9 cm Durchmesser in sandiger Lehm- erde ausgelegt und mit Erde abgedeckt. Alternativ hierzu werden im Paddy- Reisanbau vorkommende Schadpflanzen in einem mit Wasser gesättigten Boden kultiviert, wobei so viel Wasser in die Töpfe gefüllt wird, daß das Wasser bis zur Bodenoberfläche oder einige Millimeter darüber steht. Die in Form von Emulsions- konzentraten formulierten erfindungsgemäßen Herbizid-Safener-Wirkstoff- kombinationen sowie in parallelen Versuchen die entsprechend formulierten Einzelwirkstoffe werden dann als Emulsionen mit einer Wasseraufwandmenge von umgerechnet 300 I/ha, in unterschiedlichen Dosierungen auf die Oberfläche der Abdeckerde appliziert oder beim Reis ins Bewässerungswasser gegossen. Nach der Behandlung werden die Töpfe im Gewächshaus aufgestellt und unter guten Wachstumsbedingungen für die Unkräuter gehalten. Die optische Bonitur der Pflanzen-bzw. der Auflaufschäden erfolgt nach dem Auflaufen der Versuchspflanzen nach einer Versuchszeit von 2-3 Wochen im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen. Wie die Versuche zeigen, weisen die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel, welche z. B. einen Safener der Beispiele 1-17, 1-20,1-33,1-67,1-68,1-69,1-70,1-75,1-76,1-84,1-85,1-86,1-117 ,1-118,1-133, 1-150,1-151,1-153,1-162,1-163,1-195,1-197 in Kombination mit dem Sulfonylharnstoffherbizid 3- (4, 6-Dimethoxypyrimid-2-yl)-1- [3- (N-methyl-sulfonyl-N- methylamino)-pyridyl-2-yl-sulfonyl]-harnstoff oder 3- (4-Methoxy-6-methyl-1,3,5- triazin-2-yl)-1- (2-methoxycarbonyl-5-jod-phenyl-sulfonyl)-harnstoff (Natriumsalz) oder 1- (2-Methoxycarbonylthiophen-3-yl)-3- (4-methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2- yl) harnstoff (Thifensulfuron-methyl) oder 1-(3-N, N-Dimethyl-aminocarbonyl-pyridin- 2-ylsulfonyl)-3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl) harnstoff (Nicosulfuron) oder 1- (3-<BR> Ethylsulfonylpyridin-2-ylsulfonyl)-3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-harnstoff (Rimsulfuron) oder N, N-Dimethyl-2- [3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-ureidosulfonyl]- 4-formylaminobenzamid oder Methyl-2- [3- (4, 6-dimethoxy-pyrimidin-2-yl)- ureidosulfonyl]-4-methansulfonamido-methyl-benzoat oder mit dem Imidazolinonherbizid 5-Ethyl-2- (4-isopropyl-4-methyl-5-oxo-2-imidazolin-2-yl)- pyridin-3-carbonsäure (Imazethapyr) oder mit dem Aryloxyphenoxyherbizid 2- (4- (6- Chlorbenzoxazol-2-yl-oxy)-phenoxy)-propionsaureethyl-ester Fenoxaprop-ethyl) oder mit 2,6-Bis [ (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl)-oxy]-benzoesäure Natriumsalz im Verhältnis von Herbizid : Safener von 2 : 1 bis 1 : 20 enthalten, eine gute herbizide Vorauflaufwirkung gegen ein breites Spektrum von Unkräutern und Ungräsern auf, wobei Schäden an Kulturpflanzen wie Mais, Reis, Weizen oder Gerste oder anderem Getreide im Vergleich zur Anwendung der einzelnen Herbizide ohne Safener wesentlich reduziert sind, d. h. um 30% bis zu 100% weniger Herbizidschäden aufweisen.

3.3 HERBIZIDWIRKUNG UND SAFENERWIRKUNG IM NACHAUFLAUF Samen bzw. Rhizomstücke von mono-und dikotylen Schadpflanzen und von Kulturpflanzen werden in Plastiktöpfen in sandiger Lehmerde ausgelegt, mit Erde abgedeckt und im Gewächshaus unter guten Wachstumsbedingungen angezogen.

Alternativ hierzu werden im Paddy-Reisanbau vorkommende Schadpflanzen in Töpfen kultiviert, in denen Wasser bis zu 2 cm über der Bodenoberfläche steht. Drei Wochen nach der Aussaat werden die Versuchspflanzen im Dreiblattstadium behandelt. Die als Emulsionskonzentrate formulierten erfindungsgemäßen Herbizid- Safener-Wirkstoffkombinationen sowie in parallelen Versuchen die entsprechend formulierten Einzelwirkstoffe werden in verschiedenen Dosierungen mit einer Wasseraufwandmenge von umgerechnet 300 I/ha auf die grünen Pflanzenteile gesprüht und nach 2-3 Wochen Standzeit der Versuchspflanzen im Gewächshaus unter optimalen Wachstumsbedingungen die Wirkung der Präparate optisch im Vergleich zu unbehandelten Kontrollen bonitiert. Bei Reis oder bei Schadpflanzen, die im Reisanbau vorkommen, werden die Wirkstoffe auch direkt ins Bewässerungswasser gegeben (Applikation in Analogie zur sogenannten Granulatanwendung) oder auf Pflanzen und ins Bewässerungswasser gesprüht.

Wie die Versuche zeigen, weisen die erfindungsgemäßen herbiziden Mittel, welche z. B. einen Safener der Beispiele 1-75,1- 1-133,1-150,1-151,1-153,1-162,1-163,1-195, 1-197 in Kombination mit dem Sulfonylharnstoffherbizid 3- (4,6-Dimethoxypyrimidin- 2-yl)-1- [3- (N-methylsulfonyl-N-methylamino)-pyridyl-2-yl-sulfonyl]-harn stoff oder 3- (4-Methoxy-6-methyl-1,3,5-triazin-2-yl)-1-(2-methoxycarbonyl -5jod-phenylsulfonyl)- harnstoff (Natriumsalz) oder 1- (2-Methoxycarbonylthiophen-3-yl)-3- (4-methoxy-6- methyl-1,3,5-triazin-2-yl) harnstoff (Thifensulfuron-methyl) oder 1- (3-N, N- Dimethylaminocarbonylpyridin-2-ylsulfonyl)-3- (4, 6-dimethoxypyrimidin-2-yl)- harnstoff (Nicosulfuron) oder 1- (3-Ethylsulfonylpyridin-2-ylsulfonyl)-3- (4,6- dimethoxypyrimidin-2-yl) harnstoff (Rimsulfuron) oder N, N-Dimethyl-2- [3- (4,6- dimethoxypyrimidin-2-yl) ureidosulfonyl]-4-formylaminobenzamid oder Methyl-2- [3- (4,6-dimethoxypyrimidin-2-yl) ureido-sulfonyl]-4-methansulfonamido-methyl-benzoat oder mit dem Imidazolinonherbizid 5-Ethyl-2- (4-isopropyl-4-methyl-5-oxo-2- imidazolin-2-yl)-pyridin-3-carbonsäure (Imazethapyr) oder mit dem Aryloxyphenoxyherbizid 2- (4- (6-Chlorbenzoxazol-2-yl-oxy)-phenoxy)- propionsäureethylester (Fenoxaprop-ethyl) oder mit 2,6-Bis [ (4,6- dimethoxypyrimidin-2-yl)-oxy]-benzoesäure Natriumsalz im Verhältnis von Herbizid : Safener von 2 : 1 bis 1 : 20 enthalten, eine gute herbizide Nachauflaufwirkung gegen ein breites Spektrum von Ungräsern und Unkräutern auf, wobei Schäden an Kulturpflanzen wie Mais, Reis, Weizen oder Gerste oder anderem Getreide im Vergleich zur Anwendung der einzelnen Herbizide ohne Safener wesentlich reduziert sind, d. h. um 30% bis zu 100% weniger Herbizidschäden aufweisen.

In den nachfolgenden Tabellen sind beispielhaft eine Reihe von Verbindungen der aligemeinen Formel I aufgeführt, die in analoger Weise zu den obigen Beispielen und den weiter oben erwähnten Methoden erhalten werden können.

In den Tabellen bedeuten : ButylEt=EthylBu= Me = Methyl Nap = Naphthoyl Propylc=cycloPr= isos=sekundäri= t = tertiär F. P. = Festpunkt Ist den Tabellen ein Alkylrest ohne weitere Kennzeichnung aufgeführt, so handelt es sich um den geradkettigen.

Tabelle 1 : Nr. R3R4R5F.P.R2 [°C] H-H2-OMe1781-1Bu H-H2-OMe,5-Me1961-2Bu H-H2-Cl1311-3Bu H-H2-OMe,5-Cl2091-4Bu H-H2-NO2,4-Cl1-5Bu 1-6 Bu H-H 2, 5- (Me) 2 1-7 Bu H-H 2, 3- (Me) 2 H-H2-NO2,4-Cl1-8Bu 1-9 Bu H-Me 2-OMe H-Me2-OMe,5-Me1-10Bu 1-11 Bu H-Me 2-CI 1-12 Bu H-Me 2-OMe, 5-CI H2-NO2H2-OMe1-13Bu H2-NO2H2-OMe,5-Me1-14Bu H2-NO2H2-Cl1-15Bu H2-NO2H2-OMe,5-Cl1-16Bu 1-17 Pr H-H 2-OMe 170 1-18 Pr H-H 2-Me 120 H-H2-Cl2101-19Pr H-H2-OMe,5-Me1701-20Pr H-H2-OMe,5-Cl1801-21Pr H-H2,3-(Me)22001-22Pr H-H2-NO2,4-Cl1-23Pr H2-NO2H2-Ome,5-Cl1-24Pr H2-NO2H2,3-(Me)21-25Pr H2-NO2H2-OMe,5-Me1-26Pr 1-27 Pr H 2-NO2 H 2-OMe 197 1-28 Pr H-Me 2-OMe, 5-CI 1-29 Pr H-Me 2, 3- (Me) 2 H-Me2-OMe,5-Me1-30Pr 1-31 Pr H-Me 2-OMe H2-NO2Me2-OMe,5-Me1-32Pr H-H2-OMe,5-Me1611-33Allyl 1-34 Allyl H-H 2-Me 195 1-35 Allyl H-H 2, 5-CI2 178 1-36 Allyl H H 2, 3-(Me)(Me) 2 185 1-37 Allyl H-H 2, 5- (Me) 2 181 1-38 Allyl H-H 2-OMe, 5-CI 174 H-H2-Cl2011-39Allyl H2-NO2H2-OMe,5-Cl1-40Allyl 1-41 Allyl H 2-NO2 H 2-OMe 1-42 Allyl H - Me 2, 5- (Me) 2 H-Me2-OMe,5-Me1-43Allyl H-H2-NO2,4-Cl1-44Allyl 1-45 -H2,5-Cl2125Allyl 1-46 Allyl Allyl-H 2-Me 120 1-47 Allyl Allyl - H 2-OMe, 5-Me 120 1-48 Allyl Allyl-H 2-OMe, 5-CI 105 1-49 Allyl Allyl-H 2, 3- (Me) 2 158 Allyl-H-2Cl961-50Allyl 1-51 Allyl Allyl H 2, 5- (Me) 2 144 H-H1-MeO-2-Nap1801-52Allyl Me-H2-Me1711-53Allyl 1-54 Allyl Me H 2-OMe 1-55 Allyl Me H 2-OMe, 5-Me 1-56 Allyl Me H 2-Ome ; 5-Cl 214 1-57 -H2,3-(Me)2Me H-H2-Cl1-58c-Hexyl H2-NO2H2-OMe,5-Me1-59c-Hexyl H-Me2-OMe,5-Cl1-60c-Hexyl 1-61 c-Pentyl H-H 2-OMe 206 1-62 c-Pentyl H-H 2-Me 188 1-63 c-Pentyl H-H 2-CI 220 H-H2-OMe,5-Me1-64c-Hexyl H2-NO2H2-OMe,5-Me1-65c-Hexyl H-Me2-OMe,5-Me1-66c-Hexyl 1-67 c-Pr H-H 2-OMe 218 H-H2-Cl2071-68c-Pr H-H2-Me2261-69c-Pr H-H2-OMe,5-Me2111-70c-Pr H-H2,5-Cl22291-71c-Pr H-H2-NO2,4-Cl2051-72c-Pr H-H2-OMe,5-Cl2081-73c-Pr 1-74 c-Pr H H 2, 3-(Me) 2(Me) 2 233 1-75 c-Pr H H 2, 5-(Me) 2(Me) 2 225 H-Me2-OMe701-76c-Pr 1-77 c-Pr H Me 2-Me 122 1-78 c-Pr H Me 2, 5-(Me) 2 H-Me2-OMe,5-Me1-79c-Pr 1-80 c-Pr H 2-NO2 H 2, 5- (Me) 2 H2-NO2H2-OMe,5-Me1-81c-Pr H-H2-Cl1381-82C2H4-OEt H-H2-OMe1611-83C2H4-OEt H-H2-Me1621-84C2H4-OEt H-H2-OMe1871-85C2H4-OEt H-H2-Cl1631-86C2H4-OEt H-H2,5-(Me)21791-87C2H4-OEt H-H2,5-Cl21851-88C2H4-OEt 1-89 C2H4-OEt H H 2, 3-(Me)(Me) 2 195 H-H2-Me1591-90C2H4-OEt H-H2-OMe,5-Me1861-91C2H4-OEt 1-92 C2H4-OEt H-H 2-NO2, 4-CI 1-93 C2H4-OEt H H 2-OMe, 5-CI 193 1-94 C2H4-OEt H Me 2, 3-(Me)(Me) 2 1-95 C2H4-OEt H-Me 2-Me H=Me2-OMe,5-Me1-96C2H4-OEt H-Me2-OMe,5-Cl1-97C2H4-OEt 1-98 C3HrOMe H H 2-OMe 142 1-99 C3HrOMe H H 2-Me 93 H-H2-Cl1471-100C3H6-OMe 1-101 CH2-2-Furanyl H-H 2-Me 205 1-102 CH2-2-Furanyl H-H 2-OMe 190 H-H2-Cl2071-103CH2-2-Furanyl 1-104 CH2-2-Furanyl H-H 2, 3- (Me) 2 170 H-H2,5-Cl22001-105CH2-2-Furanyl 1-106 CH2-2-Furanyl H H 2, 5-(Me) 2(Me) 2 163 H-H2,5-Cl22091-107CH2-c-Pr 1-108 CH2-c-Pr H-H 2, 5- (Me) 2 145 1-109 CH2-c-Pr H H 2-Me 115 H-H2-OMe,5-Me1821-110CH2-c-Pr 1-111 CH2-c-Pr H H 2-OMe, 5-CI 192 H-H2-Cl1411-112CH2-c-Pr H-H2,3-(Me)21531-113CH2-c-Pr H-H2,5-Cl21751-114CH2C#CH H-H2,3-(Me)21921-115CH2C#CH H-H2-Me2151-116CH2C#CH H-H2-OMe,5-Me1661-117CH2C#CH 1-118 CH2C=-CH H-H 2, 5- (Me) 2 185 H-H2-OMe,5-Cl1821-119CH2C#CH H-H2-NO2,4-Cl1-120CH2C#CH H-H2-Cl2201-121CH2C#CH H2-NO2H2,5-(Me)21-122CH2C#CH CHH-Me2,5-(Me)21-123CH2C# CH2C#CH-H2,5-(Me)21-124CH2C#CH 1-125 CH2C=-CH CH2C=-CH-H 2-OMe, 5-Me 1-126CH2C=CHCH2C=CH-Me2,5- (Me) 2 1-127 CH2C=-CH CH2C=-CH-Me 2-OMe, 5-Me H-H2-Cl2131-128CH2-t-Bu 1-129 CH2-t-Bu H-H 2-OMe 170 H-H2-Me1761-130CH2-t-BU 1-131 CH2CH (OMe) 2 H-H 2-OMe 130 1-132 CH2CH (OMe) 2 H - H 2-Me 140 1-133 Et Et-H 2-OMe 136 Et-H2-Cl1801-134Et Et-H2,5-Cl21551-135Et 1-136 Et Et-H 2-OMe 1-137 Et H-H 2, 5- (Me) 2 H-H2-OMe,5-Me1-138Et H-H2-NO2,4-Cl1-139Et H-H2,3-(Me)21-140Et 1-141 Et H-Me 2-OMe H-Me2-OMe,5-Me1-142Et H2-NO2H2-OMe,5-Me1-143Et 1-144 i-Bu H-H 2-OMe 160 1-145 i-Bu H-H 2-Me 150 H-H2-Cl1691-146i-Bu 1-147 i-Bu H-H 2, 3- (Me) 2 H-H2-OMe,5-Me1-148i-Bu H-H2,5-(Me)21-149i-Bu 1-150 i-Pr H-H 2-Me 200 1-151 i-Pr H-H 2-OMe 224 H-H2-Cl2281-152i-Pr H-H2,4-Cl22581-153i-Pr H-H2,5-Cl22431-154i-Pr H-Me2-OMe,5-Me1-155i-Pr 1-156 i-Pr H Me 2, 5-(Me) 2 H-H2-NO2,4-Cl1-157i-PR 1-158 i-Pr H 2-NO2 H 2-Me H2-NO2H2-OMe,5-Me1-159i-Pr H2-NO2H2,5-(Me)21-160i-Pr 1-161 Me H-H 2, 3- (Me) 2 227 H-H2,5-Cl22781-162Me 1-163 Me H-H 2-Me 205 H-H2-OMe,5-Me2011-164Me 1-165 Me H-H 2, 5- (Me) 2 231 H-H2-NO2,4-Cl1-166Me H-H2-Cl2381-167Me H2-NO2H2-OMe,5-Me1-168Me 1-169 Me H 2-NO2 H 2, 5- (Me) 2 H-Me2-OMe,5-Me1-170Me 1-171 Me H Me 2, 5-(Me)(Me) 2 1-172 Me Et H 2-CI 188 1-173 Me Et-H 2-OMe 155 1-174 Me Et-H 2-Me 203 Et-H2-NO2,4-Cl1-175Me Et-H2-OMe,5-Me1-176Me Et2-NO2H2-OMe,5-Me1-177Me Et-Me2,5-(Me)21-178Me 1-179 Me Me H 2-OMe 136 1-180 Me Me H 2-Me 246 Me-H2-Cl2311-181Me Me-H2-OMe,5-Me1501-182Me Me-H2,5-(Me)21671-183Me 1-184 Me Me-H 2, 3- (Me) 2 205 1-185 Me Allyi-H 2-CI 177 -H2-OMe2121-186-(CH2)2-O-(CH2)2- -H2-Me2311-187-(CH2)2-O-(CH2)2- 1-188- (CH2) 2-O- (CH2) 2--H 2-NO2, 4-CI -H2,5-(Me)21-189-(CH2)2-O-(CH2)2- -H2-OMe,5-Me2301-190-(CH2)2-O-(CH2)2- -H2-Cl1-191-(CH2)2-O-(CH2)2- 1-192- (CH2) 4--H 2, 5- (Me) 2 212 -H2,5-Cl22011-193-(CH2)4- -H2,5-(Me)22021-194-(CH2)4- 1-195- (CH2) 4--H 2-Me 206 -H2-Cl2251-196-(CH2)4- -H2-OMe,5-Me1-197-(CH2)4- -H2-OMe,5-Cl731-198-(CH2)4- 1-199- (CH2) 4--H 1-MeO-2-Nap 158 -H2-NO2,4-Cl1-200-(CH2)4- 1-201- (CH2) 5--H 2, 5- (Me) 2 157 1-202- (CH2) 5--H 2, 5-Cl2 1-203- (CH2) 5--H 2, 3- (Me) 2 -H2-Me1951-204-(CH2)5- -H2-Cl1-205-(CH2)5- -H2-OMe,5-Me1-206-(CH2)5- -H2-OMe,5-Cl1691-207-(CH2)5- -H2-NO2,4-Cl1-208-(CH2)5- 1-209 -C2H4-C6H5 H-H 2-OMe, 5-Me 158 1-210-C2H4-C6H5 H H 2-OMe, 5-CI 172 1-211-C2H4-C6H5 H 2-NO2, 4-CI H-H2-OMe2011-212-C2H4-C6H5 -Me2-OMe,5-CloHarz1-213-(CH2)4- Et-Me2-OMe1111-214Me Pr-H2-OMe,5-Cl1431-215Pr Pr-H2,5-(Me)21341-216Pr H-H2-OMe2851-217Et H-H2-OMe,5-Cl2711-218Et CH2C#CH-H2-OMe,5-Cl1831-219CH2C#CH H-H2-OMe,5-Cl1771-220CH(CH2)-C3H7 H-H2-NO2,4-Cl2061-221CH(CH3)-C3H7 H-H2-OMe2221-222C6H5 H-H2-OMe,5-Cl2351-223C6H5 H-H2-OMe,5-Cl2641-2242,4-F2-C6H3 H-H2-O-CH2CH2-32641-225c-Pr H-H2-OMe,5-Cl1921-226s-Bu H-H2-OMe1831-227s-Bu H-H2-OMe,5-Cl1101-2282-Heptyl H-H2-OMe1431-2292-Heptyl Me-H2-OMe,5-Cl1541-230Me Et-Me2-MeHarz1-231Me H2-NO2H2-OMe2341-232c-Pr H2-ClH2-Me761-233Pr H2-ClH2-OMe2441-234c-Pr H2-ClH2-OMe-5-Cl1991-235c-Pr Tabelle 2 : R2R3R4R5F.PNr.R1 [OCI 2-1 Pr H 2, 4-CI2 H 2, 5- (Me) 2 159 H2,4-Cl2H2-OMe1412-2Pr H2,4-Cl2H2-Cl1272-3Pr H2,4-Cl2H2-Me2-4Pr H2,4-Cl2H2,3-(Me)22-5Pr 2-6 Pr H 2, 4-CI2 H 2-OMe, 5-Me 2-7 Pr H 2, 4-Cl2 H 2-OMe, 5-CI H2,4Cl2H2-NO2,4-Cl208Pr 2-9 Pr H 2, 4-CI2 Me 2-OMe, 5-Me 2-10 Pr H H H 2-OMe, 5-Me 2-11 Pr H H H 2-OMe, 5-CI HHH2-OMe2-12Pr HHH2,5-(Me)22-13Pr H2,4-Cl2H2,5-(Me)22-14Bu H2,4-Cl2H2-OMe,5-Me2-15Bu H2,4-Cl2H2-OMe,5-Cl2-16Bu H2,4-Cl2H2-NO2,4-Cl2-17Bu 2-18 Bu H H H 2-OMe, 5-Me 2-19 Bu H H 2-OMe, 5-CI 2-20 Bu H H H 2-OMe 202 2-21BuHHH2, 5- (Me) 2 2-22 Me H 4-CI H 2-CI H4-ClH2-Me2042-23Me H4-ClH2,3-(Me)22152-24Me Me2,4-Cl2H2-OMe,5-Me2-25Me Me2,4-Cl2H2-OMe,5-Cl2-26Me Me2,4-Cl2H2-NO2,4-Cl2-27Me 2-28 Me Me 4-CI H 2-OMe, 5-Me 2-29 Me Me 4-CI H 2-OMe, 5-CI Me4-ClH2-NO2,4-Cl2-30Me Me4-ClMe2-OMe,5-Me2-31Me 2-32 Me Me H H 2-OMe, 5-Me 2-33 Me Me H H 2-OMe, 5-CI Harz 2-34 Me Me H H 2-NO2, 4-CI 2-35 Me Me H H 2-OMe 202 H2,4-Cl2H2-OMe1772-36C2H4-OMe H2,4-Cl2H2-Me1802-37C2H4-OMe H2,4-Cl2H2,5-(Me)22-38C2H4-OMe H2,4-Cl2H2-Cl1812-39C2H4-OMe H2,4-Cl2H2,5-Cl22032-40C2H4-OMe 2-41 c-Pr H 2, 4-CI2 H 2, 5-(Me) 2(Me) 2 264 H2,4-Cl2H2-OMe1742-42c-Pr 2-43 c-Pr H 2, 4-CI2 H 2-CI 214 2-44 c-Pr H 2, 4-CI2 H 2-Me H4-ClH2-OMe1802-45c-Pr 2-46 c-Pr H 4-CI H 2-Me 250 2-47 c-Pr H 2, 4-CI2 H 2, 5-CI2 233 2-48 c-Pr H 2, 4-CI2 H 2, 3-(Me) 2 H2,4-Cl2H2-OMe,5-Me2-49c-Pr H2,4-Cl2H2-OMe,5-klCl2-50c-Pr 2-51 c-Pr H 2, 4-CI2 H 2-NO2, 4-CI 2-52 c-Pr H 4-CI H 2-CI 222 2-53 c-Pr H 4-CI H 2, 5- (Me) 2 H4-ClH2-OMe,5-Me2-54c-Pr 2-55 c-Pr H 4-CI H 2-OMe, 5-CI 2-56 c-Pr H 4-CI H 2-N02, 4-CI H4-ClMe2-OMe,5-Me2-57c-Pr 2-58 c-Pr H H H 2, 5- (Me) 2 2-59 c-Pr H H H 2-OMe, 5-Me 2-60 c-Pr H H H 2-OMe, 5-CI HHH2-NO2,4-Cl2-61c-Pr H2,4-Cl2H2-OMe1882-62Allyl H2,4-Cl2H2-Cl1472-63Allyl H2,4-Cl2H2-Me2-64Allyl 2-65 Allyl H 2, 4-CI2 H 2, 5-(Me)(Me) 2 H2,4-Cl2H2,5-Cl2902-66Allyl H2,4-Cl2H2,5-(Me)22-67CH2C#CH H2,4-Cl2H2-OMe,5-Me2-68CH2C#CH H2,4-Cl2H2-OMe,5-Cl2-69CH2C#CH H2,4-Cl2H2-NO2,4-Cl2-70CH2C#CH H2,4-Cl2Me2-OMe,5-Me2-71CH2C#CH 2-72 CH2C=CH H 4-CI H 2, 5-(Me)(Me) 2 H4-nClH2-OMe,5-Me2-73CH2C#CH H4-ClH2-OMe,5-Cl2-74CH2C#CH H4-ClH2-NO2,4-Cl2-75CH2C#CH 2-76- (CH2) 4- 2, 4-CI2 H 2, 5- (Me) 2 2,4-nCl2H2-OMe,5-Me2-77-(CH2)4- 2,4-CL2H2-OMe,5-Cl2-78-(CH2)4- 2,4-Cl2H2-NO2,4-Cl2-79-(CH2)4- 2,4-Cl2Me2-OMe,5-Me2-80-(CH2)4- 4-ClH2,5-(Me)22-81-(CH2)4- 2-82-(CH2) 4-4-CI H 2-OMe,(CH2) 4-4-CI H 2-OMe, 5-Me 2-83-(CH2) 4-4-CI H 2-OMe, 5-CI 4-ClH2-NO2,4-Cl2-84-(CH2)4- 4-ClH2-OMe2-85-(CH2)4- 4-ClH2-Cl2-86-(CH2)4- 4-ClH2-Me2-87-(CH2)4- HH2-OMe,5-Cl1782-88-(CH2)4- 2-89-(CH2) 4-H H 2-OMe(CH2) 4-H H 2-OMe 154 2-90 Me Et H H 2-OMe, 5-CI 82 2-91 Me Et H H 2-OMe 71 2-92 c-Pr H H H 2-OMe 185 2-93 c-Pr H H H 2-OMe 183 2-94 c-Pr H H H 2, 5- (Me) 2 216 2-95 i-Pr H H H 2-OMe 179 HHH2,5-(Me)21782-96i-Pr 2-97 Me H H H 2-OMe 117 2-98 Me H H 2, 5-(Me) 2(Me) 2 156 Tabelle 3 : R2R3R4R5F.P.Nr.R1 [°C] 3-1 HH2,5-(Me)2H 3-2 Pr H H H 2-OMe 3-3 Pr H H H 2-CI 3-4 Pr H H H 2-Me 3-5 HH2,3-(Me)2H 3-6 Pr H H H 2-OMe, 5-Me 3-7 Pr H H H 2-OMe, 5-CI 3-8 HH2-NO2,4-ClH 3-9 Pr H H Me 2-OMe, 5-Me 3-10 2-ClH2-OMe,5-MeH 3-11 Pr H 2-CI H 2-OMe, 5-CI 3-12 Pr H 2-CI H 2-OMe 3-13 Pr H 2-CI H 2, 5- (Me) 2 3-14 BuHHH2, 5- (Me) 2 3-15 Bu H H H 2-OMe, 5-Me 3-16 Bu H H H 2-OMe, 5-CI 3-17 Bu H H H 2-NO2, 4-CI 3-18 2-ClH2-OMe,5-MeH 3-19 2-ClH2-OMe,5-ClH 3-20 2-ClH2-OMeH H2-ClH2,5-(Me)23-21Bu 3-22 Me H 2-CI H 2-CI 3-23 Me H 2-CI H 2-Me H2-ClH2,3-(Me)23-24Me 3-25 Me Me H H 2-OMe, 5-Me 3-26 Me Me H H 2-OMe, 5-CI MeHH2-NO2,4-Cl3-27Me Me2-ClH2-OMe,5-Me3-28Me 3-29 Me Me 2-CI H 2-OMe, 5-CI Me2-ClH2-NO2,4-Cl3-30Me Me2-ClMe2-OMe,5-Me3-31Me Me4-NO2H2-OMe,5-Me3-32Me Me4-NO2H2-OMe,5-Cl3-33Me 3-34 Me Me 4-NO2 H 2-NO2, 4-CI 3-35 Me Me 4-NO2 H 2-OMe 3-36 C2H4-OMe H H H 2-OMe 3-37 C2H4-OMe H H H 2-Me 3-38 C2H4-OMe H H H 2, 5- (Me) 2 3-39 C2H4-OMe H H H 2-CI HHH2,5-Cl23-40C2H4-OMe HHH2,5-(Me)23-41c-Pr HHH2-OMe3-42c-Pr HHH2-Cl3-43c-Pr HHH2-Me3-44c-Pr 3-45 c-Pr H 2-CI H 2-OMe H2-ClH2-Me3-46c-Pr 3-47 c-Pr H 2-CI H 2-CI H2-ClH2,5-(Me)23-48c-Pr 3-49 c-Pr H 2-CI H 2-OMe, 5-Me 3-50 c-Pr H 2-CI H 2-OMe, 5-CI H2-ClH2-NO2,4-Cl3-51c-Pr H2-ClMe2-OMe,5-Me3-52c-Pr 3-53 HH2-OMeH HH2-ClAllylH 3-55 Allyl H H H 2-Me 3-56 Allyl H H H 2, 5- (Me) 2 3-57 Allyl H H H 2, 5-C12 HHH2,5-(Me)23-58CH2C#CH HHH2-OMe,5-Me3-59CH2C#CH HHH2-OMe,5-Cl3-60CH2C#CH HHH2-NO2,4-Cl3-61CH2C#CH HHMe2-OMe,3-62CH2C#CH 5-Me Tabelle 4 : Nr. Verbindung F. P. [°C 4-1 4- (2-Methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- propylbenzamid 4-2 3-(2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- propylbenzamid 4-3 N-Isopropyl-4- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- 230 benzamid 4-4 N-Isopropyl-4-(2-methylthioypyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-5 N-lsopropyl4-(2-methylpyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- benzamid 4-6 N-Isopropyl-4-(4-trifluormethylpyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-7 N-Cyclopropyl-4- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- 230 benzamid 4-8 N-Cyclopropyl-3-nitro-4- (2-methoxypyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-9 N-Cyclopropyl-4- (2-methylthiopyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-10 N-Cyclopropyl-4-(2-methylpyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- benzamid 4-11 N-Cyclopropyl-4- (4-trifluormethylpyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-12 N-Cyclopropyl-4- (2-chlor-6-methylpyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-13 206 ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-14 4- (2-Methoxypyridin-3-yicarbonylsulfamoyl)-N- (2- phenylethyl)-benzamid 4-15 2,4-Dichlor-N-cyclopropyl-5- (2-methoxypyridin-3- 224 ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-16 4-Chlor-N-cyclopropyl-3- (2-methoxypyridin-3- 185 ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-17 N-cyclopropyl-3- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- benzamid 4-18 N-cyclopropyl-2- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- benzamid 4-19 4- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- methylbenzamid 4-20 N-Ethyl-4-(2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- benzamid 4-21 2,4-Dichlor-5- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- propyl-benzamid 4-22 4-Chlor-3-(2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N propyl-benzamid 4-23 N,N-Dimethyl-4-(2-methoxypridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)- benzamid 4-24 N-Alllyl-4-(2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl) benzamid 4-25 4- (2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- propargylbenzamid 4-26 2,4-Dichlor-N-ethyl-5- (2-methoxypyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-27 4-Chlor-N-ethyl-3- (2-methoxypyridin-3- ylcarbonylsulfamoyl)-benzamid 4-28 2,4-Dichlor-5-(2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- methyl-benzamid 4-29 4-Chlor-3-(2-methoxypyridin-3-ylcarbonylsulfamoyl)-N- methyl-benzamid