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Patent Searching and Data


Title:
ADAPTER BODY FOR A BRAKE APPLICATION DEVICE OF A VEHICLE BRAKING SYSTEM, ADAPTER UNIT AND BRAKE APPLICATION DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/042655
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an adapter body (10) for a brake application device (100) of a vehicle braking system. The adapter body (10) has a first mounting surface (12) designed to be applied to a bulkhead of a vehicle, and a second mounting surface (14) designed to be applied to the brake application device (100), the first mounting surface (12) and the second mounting surface (14) being separated by a pre-determined distance (A). A receiving element (18) is embodied in the adapter body (10), for receiving a section of at least one fastening bolt (114, 118) for securing the brake application device (100) to a vehicle.

Inventors:
LEMKE, Klaus (Hauptstrasse 104, Hanroth, 56316, DE)
CALVO MARTINEZ, José Manuel (Roemerstrasse 3, Kruft, 56642, DE)
Application Number:
EP2018/069488
Publication Date:
March 07, 2019
Filing Date:
July 18, 2018
Export Citation:
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Assignee:
LUCAS AUTOMOTIVE GMBH (Carl-Spaeter-Strasse 8, Koblenz, 56070, DE)
International Classes:
B60T13/16; B60T13/567; B60T13/74
Foreign References:
US4269533A1981-05-26
JPS5224626U1977-02-21
US4567728A1986-02-04
EP2735483A12014-05-28
JP2016124344A2016-07-11
JP2016124355A2016-07-11
Attorney, Agent or Firm:
BEYER, Andreas (Wuesthoff & Wuesthoff, Patentanwälte PartG mbBSchweigerstrasse 2, Munich, 81541, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Adapterkörper (10) für eine Bremsbetätigungseinrichtung (100) einer

Fahrzeugbremsanlage, mit:

einer ersten Anlagefläche (12), die zur Anlage an einer Spritzwand eines Fahrzeugs ausgebildet ist,

einer zweiten Anlagefläche (14), die zur Anlage an der Bremsbetätigungseinrichtung (100) ausgebildet ist, wobei die erste Anlagefläche (12) und die zweite Anlagefläche (14) einen vorbestimmten Abstand (A) voneinander haben,

wobei in dem Adapterkörper (10) eine Aufnahme (18) für einen Abschnitt wenigstens eines Befestigungsbolzens (114, 118) zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung (100) an einem Fahrzeug ausgebildet ist.

2. Adapterkörper nach Anspruch 1,

wobei die Aufnahme (18) ferner einen Bereich zur Aufnahme eines Abschnitts einer Krafteingangseinheit (102) der Bremsbetätigungseinrichtung (100) aufweist.

3. Adapterkörper nach Anspruch 1 oder 2,

bei dem die Aufnahme (18) wenigstens eine Öffnung (22, 24) zum Durchtritt eines Abschnitts des wenigstens einen Befestigungsbolzens (114, 118) und/oder eine Ausnehmung (26) zum Durchtritt eines Abschnitts der Krafteingangseinheit (102) der Bremsbetätigungseinrichtung (100) aufweist.

4. Adapterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

ferner umfassend einen Verbindungsabschnitt (16), der die erste Anlagefläche (12) und die zweite Anlagefläche (14) miteinander verbindet und den vorbestimmten Abstand (A) zwischen der ersten Anlagefläche (12) und der zweiten Anlagefläche (14) festlegt.

5. Adapterkörper nach Anspruch 4,

bei dem die erste Anlagefläche (12) und die zweite Anlagefläche (14) an entgegengesetzten Enden (16a, 16b) des Verbindungsabschnitts (16) ausgebildet sind.

6. Adapterkörper nach Anspruch 5,

bei dem sich die erste Anlagefläche (12) ausgehend von einem Ende (16a) des Verbindungsabschnitts (16) nach außen erstreckt und der Verbindungsabschnitt (16) die zweite Anlagefläche (14) mit seinem anderen Ende (16b) umschließt.

7. Adapterkörper nach einem der Ansprüche 4 bis 6,

bei dem der Verbindungsabschnitt (16) und die zweite Anlagefläche (14) die Aufnahme (18) definieren, wobei die zweite Anlagefläche (14) den Boden der Aufnahme (18) bildet.

8. Adapterkörper nach einem der Ansprüche 3 bis 7,

bei dem die wenigstens eine Öffnung (22, 24) und die wenigstens eine Ausnehmung (26) in der zweiten Anlagefläche (14) ausgebildet sind.

9. Adapterkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

bei dem die Aufnahme (18) eine erste Öffnung (22) zum Durchtritt eines Abschnitts wenigstens eines ersten Befestigungsbolzens (114) zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung (100) an einem Fahrzeug und eine zweite Öffnung (24) zum Durchtritt eines Abschnitts wenigstens eines zweiten Befestigungsbolzens (118) zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung (100) an einem Fahrzeug aufweist.

10. Adapterkörper nach Anspruch 9,

bei dem die erste Öffnung (22), die zweite Öffnung (24) und die Ausnehmung (26) jeweils eine Mittelachse (M22, M24, M26) aufweisen, wobei die Mittelachsen (M22, M24, M26) der ersten Öffnung (22), der zweiten Öffnung (24) und der Ausnehmung (26) in ein und derselben Ebene (G) liegen.

11. Adaptereinheit (116) mit wenigstens einem Adapterkörper (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 und wenigstens einem Befestigungsbolzen (114, 118) zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung (100) an einem Fahrzeug, wobei ein Abschnitt des wenigstens einen Befestigungsbolzens (114, 118) in der Aufnahme (18) des wenigstens einen Adapterkörpers (10) aufgenommen ist.

12. Adaptereinheit nach Anspruch 11,

ferner umfassend wenigstens eine Mutter (120, 122) zum Verschrauben mit dem wenigstens einen Befestigungsbolzen (114, 118).

13. Bremsbetätigungseinrichtung (100), mit:

einer Krafteingangseinheit (102), die mit einem Bremspedal eines Fahrzeugs koppelbar ist, und

wenigstens einem Adapterkörper (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 oder einer Adaptereinheit (116) nach Anspruch 11 oder 12, wobei wenigstens ein Befestigungsbolzen (114, 118) fest mit der Bremsbetätigungseinrichtung (100) verbunden ist und sich durch die Aufnahme (18) des Adapterkörpers (10) erstreckt.

14. Bremsbetätigungseinrichtung nach Anspruch 13,

ferner umfassend eine Bremsdruckerzeugungseinheit (104).

15. Bremsbetätigungseinrichtung nach Anspruch 14,

ferner umfassend einen Hauptbremszylinder (106), der mit der Bremsdruckerzeugungseinheit (104) koppelbar ist.

Description:
ADAPTERKÖRPER FÜR EINE BREMSBETÄTIGUNGSEINRICHTUNG EINER

FAHRZEUGBREMSANLAGE,

ADAPTEREINHEIT UND BREMSBETÄTIGUNGSEINRICHTUNG

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Adapterkörper für eine Bremsbetätigungseinrichtung einer Fahrzeugbremsanlage sowie eine Adaptereinheit mit einem solchen Adapterkörper. Eine Bremsbetätigungseinrichtung mit einem solchen Adapterkörper oder einer solchen Adaptereinheit ist ebenfalls Gegenstand der vorliegenden Erfindung.

Aus den Dokumenten EP 2 735 483 AI, JP 2016 124 344 A und JP 2016 124 355 A sind Adapterplatten für Bremsbetätigungseinrichtungen bekannt. Diese Adapterplatten weisen Zugbolzen auf, die mit den Adapterplatten zugkraftübertragend gekoppelt sind und mit dem Fahrzeug fest verbunden werden.

Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung einen Adapterkörper mit einfachem Aufbau bereitzustellen, auf den bei der Montage und im Betrieb eines Fahrzeugs keine Zugkräfte einwirken.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Adapterkörper mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.

Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.

Der erfindungsgemäße Adapterkörper für eine Bremsbetätigungseinrichtung einer Fahrzeugbremsanlage umfasst eine erste Anlagefläche, die zur Anlage an einer Spritzwand eines Fahrzeugs ausgebildet ist, und eine zweite Anlagefläche, die zur Anlage an der Bremsbetätigungseinrichtung ausgebildet ist. Die zweite Anlagefläche hat einen vorbestimmten Abstand von der ersten Anlagefläche. In dem Adapterkörper ist eine Aufnahme für einen Abschnitt wenigstens eines Befestigungsbolzens zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug ausgebildet.

Der erfindungsgemäße Adapterkörper ist vorzugsweise topfförmig und hat einen einfachen Aufbau, der zusätzliche Befestigungsmittel zur Befestigung des Adapterkörpers an einem Fahrzeug entbehrlich macht. Der Adapterkörper kann in seiner Aufnahme wenigstens einen Teil eines Befestigungsbolzens aufnehmen. Der wenigstens eine Befestigungsbolzen erstreckt sich durch die Aufnahme des Adapterkörpers hindurch, wodurch der Adapterkörper zwischen einer Spritzwand eines Fahrzeugs und der Bremsbetätigungseinrichtung in einer vorbestimmten Position gehalten werden kann. Es werden keine zusätzlichen Befestigungsmittel oder Befestigungsbolzen benötigt, über die Zugkräfte auf den Adapterkörper übertragen werden könnten, um den Adapterkörper in seiner vorbestimmten Position am Fahrzeug zu halten. Aufgrund der Aufnahme, durch die sich der wenigstens eine Befestigungsbolzen erstreckt, ist der erfindungsgemäße Adapterkörper bei der Montage der

Bremsbetätigungseinrichtung und auch im montierten Zustand während des Betriebs des Fahrzeugs keinen Zugkräften ausgesetzt, da sowohl zwischen dem Befestigungsbolzen und dem Adapterkörper als auch zwischen dem Adapterkörper und dem Fahrzeug keine zugkraftübertragende Verbindung existiert. Dadurch kann der

Adapterkörper dauerhaft seine Form beibehalten und eine hohe Lebensdauer erreichen.

Der Adapterkörper kann mittels eines Spritzgussverfahrens hergestellt werden. Vorzugsweise ist der Adapterkörper ein Aluminium-Spritzgussteil.

Die Aufnahme kann ferner einen Bereich zur Aufnahme eines Abschnitts einer Krafteingangseinheit der Bremsbetätigungseinrichtung aufweisen. Die Krafteingangseinheit wird in einem Fahrzeug mit einem Bremspedal gekoppelt und der Adapterkörper kann zumindest einen Abschnitt der Krafteingangseinheit der Bremsbetätigungseinrichtung aufnehmen. Somit können sich sowohl der wenigstens eine Befestigungsbolzen als auch die Krafteingangseinheit durch die Aufnahme des Adapterkörpers erstrecken.

Die Aufnahme des Adapterkörpers kann wenigstens eine Öffnung zum Durchtritt eines Abschnitts des wenigstens einen Befestigungsbolzen zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug aufweisen. Ferner kann die Aufnahme eine Ausnehmung zum Durchtritt eines Abschnitts der Krafteingangseinheit der Betätigungseinrichtung aufweisen.

Der Adapterkörper kann einen Verbindungsabschnitt aufweisen. Der vorzugsweise zylindrische, alternativ aber auch konische Verbindungsabschnitt kann die erste Anlagefläche und die zweite Anlagefläche miteinander verbinden. Ferner kann der Verbindungsabschnitt einen vorbestimmten Abstand zwischen der ersten Anlagefläche und der zweiten Anlagefläche festlegen. Die erste Anlagefläche und die zweite Anlagefläche können zumindest annähernd parallel zueinander verlaufen, wobei der Verbindungsabschnitt unter einem Winkel - vorzugsweise rechtwinklig - zu der ersten Anlagefläche und der zweiten Anlagefläche verläuft. Die erste Anlagefläche kann Teil eines ersten Anlageabschnitts und die zweite Anlagefläche Teil eines zweiten Anlageabschnitts sein.

Die erste Anlagefläche und die zweite Anlagefläche können an entgegengesetzten Enden des Verbindungsabschnitts vorgesehen sein. Die erste Anlagefläche kann sich ausgehend von einem Ende des Verbindungsabschnitts vorzugsweise radial nach außen erstrecken. Der Verbindungsabschnitt kann die zweite Anlagefläche mit seinem anderen Ende umschließen. Die erste Anlagefläche kann einen umlaufenden Rand um das ihr zugeordnete Ende des Verbindungsabschnitts bilden. Im Gegensatz zu der ersten Anlagefläche kann sich die zweite Anlagefläche innerhalb des Endes des Verbindungsabschnitts erstrecken.

Der Verbindungsabschnitt und die zweite Anlagefläche können die Aufnahme des Adapterkörpers definieren. Die zweite Anlagefläche kann einen Boden der Aufnahme bilden. Der Verbindungsabschnitt kann eine Umfangswand der Aufnahme bilden und zusammen mit der den Boden der Aufnahme bildenden zweiten Anlagefläche die Aufnahme definieren. Ausgehend von der ersten Anlagefläche kann sich die Aufnahme innerhalb des Verbindungsabschnitts bis zu der zweiten Anlagefläche erstrecken. Die Kontur der Anlageflächen bzw. die Kontur des Adapterkörpers kann an die Form der Anlageflächen an der Bremsbetätigungseinrichtung und dem Fahrzeug angepasst werden, um eine möglichst flächige Anlage zu ermöglichen.

Die Aufnahme kann eine erste Öffnung zum Durchtritt eines Abschnitts wenigstens eines ersten Befestigungsbolzens zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug aufweisen. Ferner kann die Aufnahme eine zweite Öffnung zum Durchtritt eines Abschnitts wenigstens eines zweiten Befestigungsbolzens zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug aufweisen. Die erste Öffnung, die zweite Öffnung und die Ausnehmung können jeweils eine Mittelachse haben. Die Mittelachsen der ersten Öffnung, der zweiten Öffnung und der Ausnehmung können in einer gemeinsamen Ebene liegen. Die Ausnehmung kann zwischen der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung angeordnet sein.

Verglichen mit der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung weist die Ausnehmung zum Durchtritt eines Abschnitts der Krafteingangseinheit einen größeren Durchmesser auf. Der Durchmesser der ersten Öffnung und der zweiten Öffnung kann gleich sein, da die beiden Befestigungsbolzen zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug in der Regel gleiche Außendurchmesser aufweisen. Die Ausnehmung in der zweiten Anlagefläche kann eine konisch verlaufende Um- fangswand aufweisen, die auf die Außenkontur der Krafteingangseinheit abgestimmt ist. Der Innendurchmesser der Ausnehmung kann sich durch die konische Umfangs- wand reduzieren. Die Umfangswand der Ausnehmung kann ferner in die Aufnahme vorstehen und der Innendurchmesser der Ausnehmung kann sich verringern, je weiter sich die Umfangswand der Ausnehmung in die Aufnahme hinein erstreckt.

Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Adaptereinheit mit wenigstens einem wie beschrieben ausgebildeten Adapterkörper und wenigstens einem Befestigungsbolzen zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug. Der wenigstens eine Befestigungsbolzen erstreckt sich durch die Aufnahme des wenigstens einen Adapterkörpers hindurch. Der wenigstens eine Befestigungsabschnitt kann durch die Öffnung der Aufnahme in den Adapterkörper eindringen und sich anschließend durch die Aufnahme des Adapterkörpers hindurch erstrecken.

Der wenigstens eine Befestigungsbolzen kann mit einem seiner Enden mit der Bremsbetätigungseinrichtung fest verbunden sein. Dazu kann dieses Ende mit einem Gewinde versehen sein, mit dem der Befestigungsbolzen mit der Bremsbetätigungsvorrichtung verschraubt werden kann. Mit seinem anderen Ende kann der wenigstens eine Befestigungsbolzen mit dem Fahrzeug gekoppelt werden. Dazu kann der Befestigungsbolzen an diesem Ende ebenfalls ein Gewinde aufweisen, welches durch eine Öffnung in der Spritzwand eines Fahrzeugs geführt und über eine Mutter an der Spritzwand des Fahrzeugs befestigt werden kann. Der Befestigungsbolzen überträgt die bei einer Betätigung des Bremspedals auf die Bremsbetätigungseinrichtung einwirkenden Kräfte auf das Fahrzeug. Die Befestigungsbolzen wirken hier als Zugbolzen.

Die Adaptereinheit kann wenigstens eine Mutter aufweisen, die mit dem wenigstens einen Befestigungsbolzen zusammenwirkt. Die wenigstens eine Mutter kann mit dem Befestigungsbolzen verschraubt werden, um den Adapterköper an der Bremsbetätigungseinrichtung zu halten. Die wenigstens eine Mutter kann sich dazu an die zweite Anlagefläche bzw. an den Boden der Aufnahme des Adapterkörpers anlegen.

Ferner betrifft die vorliegende Erfindung eine Bremsbetätigungseinrichtung. Die Bremsbetätigungseinrichtung umfasst eine Krafteingangseinheit, die mit einem Bremspedal eines Fahrzeugs koppelbar ist, und wenigstens einen Adapterkörper oder eine Adaptereinheit, wobei wenigstens ein Befestigungsbolzen fest mit der Bremsbe- tätigungseinrichtung verbunden ist und sich durch die Aufnahme des Adapterkörpers erstreckt.

Die Bremsbetätigungseinrichtung kann einen Hauptbremszylinder aufweisen, an den die Radbremsen eines Fahrzeugs angeschlossen werden können. Die Bremsbetätigungseinrichtung kann eine Bremsdruckerzeugungseinheit aufweisen. Die Bremsdruckerzeugungseinheit kann mit dem Hauptbremszylinder gekoppelt sein. Die Bremsdruckerzeugungseinheit kann eine Bremskraftverstärkereinheit aufweisen, die zur Verstärkung der von einem Fahrer auf das Bremspedal ausgeübten Bremsbetätigungskraft dient. Die Bremskraftverstärkereinheit kann die Verstärkung elektrome- chanisch, hydraulisch oder pneumatisch erzeugen. Die verstärkte Betätigungskraft wird auf den Hauptbremszylinder übertragen, um hydraulisch einen Bremsdruck zu erzeugen, der der von dem Fahrer angeforderten Betätigungskraft entspricht. Der Hauptbremszylinder beaufschlagt die nachgeschalteten Rad bremsen mit dem hydraulischen Bremsdruck, um einen Bremsvorgang auszulösen. Die Bremsdruckerzeugungseinheit kann ferner Sensoren aufweisen, die die von einem Fahrer mittels des Bremspedals auf die Krafteingangseinheit ausgeübte Betätigungskraft erfassen.

Die Bremskraftverstärkereinheit kann beispielsweise einen elektromechanischen Bremskraftverstärker aufweisen. Der elektromechanische Bremskraftverstärker kann einen Motor, eine Steuereinheit, ein Getriebe und eine Betätigungseinrichtung umfassen. Die Betätigungseinrichtung kann mit dem Hauptbremszylinder gekoppelt sein. Die Betätigungseinrichtung kann mit einer Krafteingangseinheit bzw. mit dem Krafteingangsglied der Krafteingangseinheit gekoppelt sein. Die Betätigungseinrichtung kann über die Krafteingangseinheit bzw. über das mit dem Bremspedal gekoppelte Krafteingangsglied mit der von dem Fahrer auf das Bremspedal ausgeübten Bremskraft beaufschlagt werden. Die von dem elektromechanischen Bremskraftverstärker bereitzustellende Verstärkung kann von einer beispielsweise mittels der Sensoren erfassten Betätigungskraft des Fahrers oder von Befehlen eines Fahrdynamikregel- programms abhängen. Die Verstärkungskraft und auch die von dem Fahrer auf das Bremspedal ausgeübte Betätigungskraft werden über die Betätigungseinrichtung auf den Hauptbremszylinder übertragen. Die Verstärkung wird mittels des Elektromotors und des Getriebes erzeugt, die die Betätigungseinrichtung antreiben. Dazu wird die Betätigungseinrichtung von dem Elektromotor und dem Getriebe in Richtung des Hauptbremszylinders bewegt, um die vom Fahrer angeforderte Verstärkungskraft in den Hauptbremszylinder einzuleiten. Alternativ kann eine vom Fahrer über das Bremspedal angeforderte und von den Sensoren erfasste Bremskraft mittels einer elektromechanischen Antriebseinheit mit beispielsweise einem Elektromotor und/oder einem Getriebe vollständig von der Bremsdruckerzeugungseinheit erzeugt werden. Die von der Antriebseinheit erzeugte Kraft kann auf den nachgeschalteten Hauptbremszylinder oder einen zwischengeschalteten hydraulischen Druckerzeuger übertragen werden, um an den nachgeschalteten Radbremsen den angeforderten Bremsdruck für einen Bremsvorgang zu erzeugen. Der Hauptbremszylinder ist gemäß dieser Alternative im Normalbetrieb der Fahrzeugbremse nicht mit der Krafteingangseinheit gekoppelt. Die von dem Fahrer über das Bremspedal auf die Krafteingangseinheit ausgeübte Betätigungskraft wirkt vielmehr auf eine Gegenkraftsimulationseinrichtung, damit der Fahrer über die simulierte Gegenkraft eine gewohnte Rückmeldung von der Bremsbetätigungseinrichtung erhält. Derartige Bremsbetätigungseinrichtungen werden häufig als brake-by-wire- Betätigungseinrichtungen bezeichnet.

Ein Ausführungsbeispiel eines Adapterkörpers wird im Folgenden anhand der beigefügten, schematischen Figuren näher beschrieben. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Adapterkörpers;

Fig. 2 eine Vorderansicht des Adapterkörpers aus Figur 1;

Fig. 3 eine Seitenansicht des Adapterkörpers aus Figur 1;

Fig. 4 eine Schnittansicht des Adapterkörpers aus Figur 1;

Fig. 5 eine Seitenansicht einer Bremsbetätigungseinrichtung mit daran

angeordnetem Adapterkörper; und

Fig. 6 eine perspektivische Ansicht einer Bremsbetätigungseinrichtung mit dem daran angeordneten Adapterkörper.

Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Adapterkörpers 10. Der Adapterkörper 10 weist eine erste Anlagefläche 12 und eine in Fig. 1 lediglich abschnittsweise erkennbare zweite Anlagefläche 14 auf. Die erste Anlagefläche 12 und die zweite Anlagefläche 14 sind über einen Verbindungsabschnitt 16 miteinander verbunden. Der Adapterkörper 10 hat eine Aufnahme 18, die von der zweiten Anlagefläche 14 und dem Verbindungsabschnitt 16 definiert wird. Der Verbindungsabschnitt 16 bildet die Wand und die zweite Anlagefläche 14 den Boden der Aufnahme 18. Die erste Anlagefläche 12 ist an einem flanschartigen Fortsatz 20 eines ersten Endbereichs 16a des Verbindungsabschnitts 16 ausgebildet. Die zweite Anlagefläche 14 ist an einem zweiten Endbereich 16b des Verbindungsabschnitts 16 ausgebildet und erstreckt sich vollständig innerhalb des zweiten Endbereichs 16b des Verbindungsbereichs 16.

Die erste, hier ringförmige Anlagefläche 12 ist zur Anlage an einer Spritzwand eines Fahrzeugs ausgebildet und erstreckt sich hier rechtwinklig von dem Verbindungsbereich 16a radial nach außen und verläuft parallel zu der zweiten Anlagefläche 14. Der Adapterkörper 10 ist insgesamt becher- bzw. topfförmig ausgebildet. Die äußere Kontur des Adapterkörpers 10 kann an die Form der korrespondierenden Anlageflächen der Spritzwand (nicht gezeigt) eines Fahrzeugs und einer Bremsbetätigungseinrichtung 100 (siehe Fig. 5) angepasst sein. Die erste Anlagefläche 12 bildet einen inneren Umfangsrand, der den Verbindungsabschnitt 16 umrandet und zugleich den Rand der darin ausgebildeten Aufnahme 18 bildet.

Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Adapterkörpers 10 mit der ersten Anlagefläche 12, der zweiten Anlagefläche 14 und der Aufnahme 18. Die Aufnahme 18 ist mit einer ersten Öffnung 22 und einer zweiten Öffnung 24 versehen. Die erste Öffnung 22 und die zweite Öffnung 24 können jeweils einen Befestigungsbolzen 114, 118 (siehe Fig. 6) aufnehmen, der zur Befestigung einer in Fig. 2 nicht gezeigten Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug dient. Die Aufnahme 18 hat ferner eine Ausnehmung 26, die einen Abschnitt einer Krafteingangseinheit 102 (siehe Fig. 6) der nicht gezeigten Bremsbetätigungseinrichtung aufnimmt. Die erste Öffnung 22, die zweite Öffnung 24 und die Ausnehmung 26 sind in der zweiten Anlagefläche 14 ausgebildet, die den Boden der Aufnahme 18 bildet. In Figur 2 ist die Innenseite 28 der zweiten Anlagefläche 14 gezeigt, die die Bodenfläche der Aufnahme 18 bildet.

Die Ausnehmung 26 hat einen größeren Innendurchmesser als die erste Öffnung 22 und die zweite Öffnung 24. Die erste Öffnung 22 und die zweite Öffnung 24 haben hier einen identischen Innendurchmesser. Die innere Kontur der ersten, ringförmigen Anlagefläche 12 und damit die des Adapterkörpers 10 ist an die Innendurchmesser der Öffnungen 22, 24 und der Ausnehmung 26 angepasst. Der Adapterkörper 10 weist in seinem zentralen Bereich, in dem die Ausnehmung 26 angeordnet ist, einen größeren Querschnitt auf als in den Bereichen, in denen die erste Öffnung 22 und die zweite Öffnung 24 ausgebildet sind. Die erste Öffnung 22, die zweite Öffnung 24 und die Ausnehmung 26 haben jeweils eine in Längsrichtung des Adapterkörpers 10 verlaufende Mittelachse 22, M 2 , M 2 6- Die Mittelachsen M22, M 2 , M 26 der Öffnungen 22, 24 und der Ausnehmung 26 liegen in einer gemeinsamen Ebene G, die gleichzeitig eine Symmetrieebene des Adapterkörpers 10 bildet. Die Ausnehmung 26 ist mittig zwischen der ersten Öffnung 22 und der zweiten Öffnung 24 angeordnet. Ferner erweitert sich der Querschnitt des Adapterkörpers 10 ausgehend von dem Bereich mit der Öffnung 22, bis er auf Höhe der Mittelachse M 2 e der Ausnehmung 26 seinen größten Querschnitt erreicht. Ab dieser Stelle verringert sich der Querschnitt des Adapterkörpers 10 wieder bis zu dem Bereich, in dem die Öffnung 24 angeordnet ist.

Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Adapterkörpers 10. Zwischen der ersten Anlagefläche 12 und der zweiten Anlagefläche 14 erstreckt sich der Verbindungsabschnitt 16, der einen vorbestimmten Abstand A zwischen der ersten Anlagefläche 12 und der zweiten Anlagefläche 14 festlegt. Die erste Anlagefläche 12 erstreckt sich ausgehend von dem ersten Ende 16a des Verbindungsabschnitts 16 rechtwinklig radial nach außen. Die zweite Anlagefläche 14 erstreckt sich innerhalb des Verbindungsabschnitts 16. Die zweite Anlagefläche 14 hat eine Außenseite 30, die zur Anlage an einer Bremsbetätigungseinrichtung 100 (siehe Fig. 5) ausgebildet ist. Die erste Anlagefläche 12 und die Außenseite 30 der zweiten Anlagefläche 14 sind somit an entgegengesetzten Seiten des Adapterkörpers 10 ausgebildet und erstrecken sich hier parallel zueinander.

Fig. 4 zeigt eine Schnittansicht des Adapterkörpers 10. Der Adapterkörper 10 ist als hohler Formkörper ausgebildet, d.h. der Adapterkörper 10 ist becherförmig bzw. topfförmig. Der Adapterkörper 10 kann ein Aluminium-Spritzgussteil sein. Der Adapterkörper 10 weist eine Aufnahme 18 auf, die von dem Verbindungsabschnitt 16 und der zweiten Anlagefläche 14 begrenzt wird. Die zweite Anlagefläche 14, genauer deren Innenseite 28, bildet somit den Boden der Aufnahme 18. In der zweiten Anla ¬ gefläche 14 sind die Öffnungen 22, 24 sowie die Ausnehmung 26 ausgebildet. Die Ausnehmung 26 hat eine geneigte, sich in die Aufnahme 18 hinein erstreckende Umfangswand 32 auf. Die Umfangswand 32 ist einem komplementären Abschnitt der Außenkontur einer hier nicht gezeigten Krafteingangseinheit der Bremsbetätigungseinrichtung angepasst. An diesen Abschnitt kann sich die Umfangswand 32 anlegen, wenn dieser Abschnitt der Krafteingangseinheit von der Ausnehmung 26 aufgenommen wird. Die erste Anlagefläche 12 erstreckt sich von dem Endbereich 16a des Verbindungsabschnitts 16 nach außen. Die zweite Anlagefläche 14 erstreckt sich ausgehend von dem zweiten Endbereich 16b des Verbindungsabschnitts 16 nach innen. Die erste Anlagefläche 12 und die zweite Anlagefläche 14 haben einen vorbestimmten Abstand A voneinander. Mittels des Adapterkörpers 10 kann somit ein vorbestimmter Abstand zwischen einer Spritzwand (nicht gezeigt) eines Fahrzeugs und einer Bremsbetätigungseinrichtung 100 (siehe Fig. 5) eingestellt werden. Die Außenseite 30 der zweiten Anlagefläche 14 ist zur Anlage an einer korrespondierenden Anlagefläche der Bremsbetätigungseinrichtung 100 ausgebildet. Die erste Anlagefläche 12, die die Aufnahme 18 umrandet, ist zur Anlage an einer korrespondierenden Anlagefläche einer Spritzwand eines Fahrzeugs ausgebildet.

Durch die Öffnungen 22, 24 können sich Befestigungsbolzen 114, 118 (siehe Fig. 6) erstrecken, die zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung an einem Fahrzeug dienen. Die Befestigungsbolzen 114, 118 dringen durch die Öffnungen 22, 24 in den Adapterkörper 10 ein und erstrecken sich durch die gesamte Aufnahme 18 hindurch. Gleiches gilt für die in Fig. 4 nicht gezeigte Krafteingangseinheit 102 einer Bremsbetätigungseinrichtung. Diese erstreckt sich durch die Ausnehmung 26 in die Aufnahme 18 hinein und durch die gesamte Aufnahme 18 hindurch, um mit einem Bremspedal eines Fahrzeugs mechanisch gekoppelt werden zu können.

Fig. 5 zeigt eine seitliche Ansicht der Bremsbetätigungseinrichtung 100 mit dem daran angeordneten Adapterkörper 10. Die Bremsbetätigungseinrichtung 100 um- fasst eine Krafteingangseinheit 102 und eine Bremsdruckerzeugungseinheit 104. Die Bremsdruckerzeugungseinheit 104 ist mit einem Hauptbremszylinder 106 gekoppelt. An dem Hauptbremszylinder 106 ist ein Behälter 108 für Hydraulikfluid angeordnet, der die mit dem Hauptbremszylinder 106 verbundenen Bremskreise mit Hydraulikfluid versorgt.

Die Krafteingangseinheit 102 weist ein Krafteingangsglied 110 und einen Faltenbalg 112 auf, der das Krafteingangsglied 110 abschnittsweise umschließt und die Krafteingangseinheit 102 abdichtet. Das Krafteingangsglied 110 kann mit einem Bremspedal mechanisch gekoppelt werden. Die Krafteingangseinheit 102 erstreckt sich durch den Adapterkörper 10, wobei das Krafteingangsglied 110 zusammen mit dem Faltenbalg 112 aus dem Adapterkörper 10 vorsteht.

Ferner ist in Figur 5 ein Befestigungsbolzen 114 gezeigt, der mit der Bremsbetätigungseinrichtung 100 fest verbunden ist. Der Befestigungsbolzen 114 bildet zusam- men mit dem Adapterkörper 10 eine Adaptereinheit 116. Der Befestigungsbolzen 114 dient zur Befestigung der Bremsbetätigungseinrichtung 100 an einem Fahrzeug (nicht gezeigt). Der Adapterkörper 10 liegt mit seiner zweiten Anlagefläche 14 an der Bremsbetätigungseinrichtung 100 bzw. an der Bremsdruckerzeugungseinheit 104 an. Ausgehend von der zweiten Anlagefläche 14 erstreckt sich der Verbindungsabschnitt 16 des Adapterkörpers 10 in Richtung des Krafteingangsglieds 110. An dem der zweiten Anlagefläche 14 entgegengesetzten Ende des Verbindungsabschnitts 16 ist die erste Anlagefläche 12 erkennbar, die zur Anlage an einer Spritzwand eines Fahrzeugs ausgebildet ist. Wie die Krafteingangseinheit 102 erstreckt sich auch Befestigungsbolzen 114 durch die Aufnahme 18 des Adapterkörpers 10, die von der

Verbindungsabschnitt 16 und der Anlagefläche 14 definiert ist.

Fig. 6 zeigt eine perspektivische Ansicht der Bremsbetätigungseinrichtung 100 mit dem daran angeordneten Adapterkörper 10. In der Aufnahme 18 des Adapterkörpers 10 erstrecken sich Befestigungsbolzen 114 und 118 sowie die Krafteingangseinheit 102 der Bremsbetätigungseinrichtung 100. Die Ausnehmung 26 in der zweiten Anlagefläche 14 des Adapterkörpers 10 legt sich mit ihrer Umfangswand 32 an die Außenkontur der Krafteingangseinheit 102 an. Die Umfangswand 32 der Ausnehmung 26 steht axial konisch in die Aufnahme 18 vor. Der Adapterkörper 10 liegt mit der Außenseite 30 der zweiten Anlagefläche 14 an der Bremsbetätigungseinrichtung 100 bzw. an der Bremsdruckerzeugungseinheit 104 an. Die Befestigungsbolzen 114, 118 sowie die Krafteingangseinheit 102 erstrecken sich innerhalb der Aufnahme 18 des Adapterkörpers 10 durch den Adapterkörper 10 hindurch.

Die Adaptereinheit 116 ist mit Muttern 120 und 122 versehen, die mit den Befestigungsbolzen 114, 118 verschraubt sind. Über die Muttern 120, 122 kann der Adapterkörper 10 in seiner vorbestimmten Position an der Bremsbetätigungseinrichtung 100 gehalten werden. Die Muttern 120, 122 legen sich dazu an die Innenseite 28 der zweiten Anlagefläche 14 an. Die Muttern 120, 122 drücken die zweite Anlagefläche 14 gegen die Bremsbetätigungseinrichtung 100. Zwischen der Innenseite 28 der Anlagefläche 14 und den Muttern 120, 122 können sich Beilagscheiben befinden.

Die Befestigungsbolzen 114, 118 weisen an ihren Enden 124, 126 ein Gewinde auf. Mit diesem Gewinde können die Befestigungsbolzen 114, 118 an der Spritzwand eines Fahrzeugs angebracht werden. Dazu werden die Befestigungsbolzen 114, 118 durch Öffnungen in der Spritzwand des Fahrzeugs (nicht gezeigt) gesteckt und die erste Anlagefläche 12 des Adapterkörpers 10 mit der Spritzwand in Anlage gebracht. An der der Bremsbetätigungseinrichtung 100 und dem Adapterkörper 10 abgewand- ten Seite der Spritzwand werden Muttern auf die mit einem Gewinde versehenen Endabschnitte 124, 126 der Befestigungsbolzen 114, 118 aufgeschraubt, um die Bremsbetätigungseinrichtung 100 am Fahrzeug zu befestigen. Durch das Anziehen dieser Muttern (nicht gezeigt) werden Zugkräfte auf die Befestigungsbolzen 114, 118 ausgeübt. Die Befestigungsbolzen 114, 118 sind mit ihren den Endabschnitten 124, 126 entgegengesetzten Enden fest und zugkraftübertragend mit der Bremsbetätigungseinrichtung 100 gekoppelt, beispielsweise verschraubt. Die Befestigungsbolzen 114, 118 wirken demnach als Zugbolzen.

Bei der Montage der Bremsbetätigungseinrichtung 100 auftretende Zugkräfte werden nicht auf den Adapterkörper 10 übertragen, da sich die Befestigungsbolzen 114, 118 durch den Adapterkörper 10 erstrecken und der Adapterkörper 10 lediglich zwischen der Bremsbetätigungsvorrichtung 100 und der nicht gezeigten Spritzwand des Fahrzeugs klemmend gehalten ist.

Die Bremsbetätigungseinrichtung 100 kann über ein Bremspedal (nicht gezeigt) von einem Fahrer eines Fahrzeugs betätigt werden. Das Bremspedal im Fahrzeuginnenraum ist mit dem Krafteingangsglied 110 gekoppelt. Das Krafteingangsglied 110 überträgt die vom Fahrer auf das Bremspedal ausgeübte Betätigungskraft auf die Krafteingangseinheit 102, die wiederum die Bremsdruckerzeugungseinheit 104 betätigt. Über das Bremspedal und das Krafteingangsglied 110 der Krafteingangseinheit 102 werden bei der Bremsbetätigung Druckkräfte auf die Bremsbetätigungseinrichtung 100 übertragen. Da jedoch die Bremsbetätigungseinrichtung 100 über die Befestigungsbolzen 114, 118 am Fahrzeug befestigt ist, werden die Befestigungsbolzen 114, 118 bei der Bremsbetätigung mit Zugkräften belastet. Da keine zugkraftübertra ¬ gende Verbindung zwischen dem Adapterkörper 10 und dem Fahrzeug existiert und sich die Befestigungsbolzen 114, 118 sowie die Krafteingangseinheit 102 durch die Aufnahme 18 des Adapterkörpers 10 erstrecken, wirken bei einer Bremsbetätigung keine Zugkräfte auf den Adapterkörper 10. Dadurch behält der Adapterkörper 10 dauerhaft seine Form und hat eine erhöhte Lebensdauer.