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Patent Searching and Data


Title:
ADAPTER PART FOR ADAPTING A COUPLING HEAD, COUPLING HEAD HAVING AN ADAPTER PART AND METHOD FOR ADAPTING A COUPLING HEAD
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/149464
Kind Code:
A1
Abstract:
The present invention relates in particular to an adapter part (10) for adapting a coupling head (1) of a first type to a coupling head of a second type. The coupling head (1) of the first type comprises a coupling-head body (2), a hinged-jaws mechanism (6), which can be rotated horizontally, about a vertical bolt (5), relative to the coupling-head body (2), between a position ready for coupling and a closure position, and a closure mechanism for locking or unlocking the hinged-jaws mechanism (6) in the closure position thereof as required. The adapter part (10) according to the invention is designed so as to be releasably connected to the coupling head (1) of the first type and in particular to the coupling-head body (2) of the coupling head (1) of the first type, rather than being coupled to the hinged-jaws mechanism (6) of the coupling head (1) of the first type to be adapted.

Inventors:
JÜRSS, Dominik (Am Friedhof 6, Giesen, 31180, DE)
KONTETZKI, Arthur (Am Salgenteich 3, Salzgitter, 38259, DE)
Application Number:
EP2019/050085
Publication Date:
August 08, 2019
Filing Date:
January 03, 2019
Export Citation:
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Assignee:
VOITH PATENT GMBH (Sankt Pöltener Straße 43, Heidenheim, 89522, DE)
International Classes:
B61G3/04; B61G5/04
Foreign References:
DE2632571A11978-01-26
DE102014207689A12015-10-29
US1407402A1922-02-21
GB291730A1929-08-26
GB113822A1918-03-05
DE2632571A11978-01-26
DE2632751A11977-01-27
US1054298A1913-02-25
Attorney, Agent or Firm:
RUPPRECHT, Kay (Meissner Bolte Patentanwälte Rechtsanwälte Partnerschaft mbB, Widenmayerstr. 47, Munich, 80538, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Adapterteil (10) zum Adaptieren eines Kupplungskopfes (1) einer ersten Bauart mit einem Kupplungskopf einer zweiten Bauart, wobei der

Kupplungskopf (1) der ersten Bauart einen Kupplungskopfkörper (2), eine um einen senkrechten Bolzen (5) relativ zu dem Kupplungskopfkörper (2) zwischen einer kuppelbereiten Stellung und einer Verschlussstellung horizontal drehbare Gelenkbacke (6) und einen Verschlussmechanismus zum bedarfsweisen Sperren oder Entsperren der Gelenkbacke (6) in ihrer Verschlussstellung aufweist, wobei das Adapterteil (10) ausgebildet ist, anstelle der Gelenkbacke (6) des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart mit dem Kupplungskopf (1) der ersten Bauart und insbesondere mit dem Kupplungskopfkörper (2) des Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart lösbar verbunden zu werden.

2. Adapterteil (10) nach Anspruch 1,

wobei der Kupplungskopfkörper (2) des Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart ein Kupplungsmaul (8) aufweist, welches ausgebildet ist, in einem Zustand, wenn der Kupplungskopf (1) der ersten Bauart mit einem komplementär hierzu ausgeführten Gegen-Kupplungskopf ( ) der ersten Bauart gekuppelt ist, die Gelenkbacke (6') des Gegen-Kupplungskopfes ( ) zumindest bereichsweise aufzunehmen, wobei das Adapterteil (10) einen dem zu adaptierenden Kupplungskopf (1) der ersten Bauart zumindest teilweise zugewandten ersten Bereich (11) aufweist, welcher zumindest bereichsweise eine an das Kupplungsmaul (8) des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart angepasste Kontur aufweist.

3. Adapterteil (10) nach Anspruch 1 oder 2,

wobei das Adapterteil (10) einen dem zu adaptierenden Kupplungskopf (1) der ersten Bauart zumindest teilweise zugewandten zweiten Bereich (12) aufweist, welcher im Hinblick auf den Verschlussmechanismus des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart derart ausgeführt ist, dass das Adapterteil (10) in seinem zumindest teilweise in dem

Kupplungsmaul (8) des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart aufgenommenen Zustand durch den Verschlussmechanismus an dem Kupplungskopfkörper (2) fixiert wird.

4. Adapterteil (10) nach Anspruch 3,

wobei der zweite Bereich (12) des Adapterteils (10) zumindest

bereichsweise eine Kontur aufweist, die einer Kontur eines Bereiches der Gelenkbacke (6) entspricht, welcher mit dem Verschlussmechanismus des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart wechselwirkt.

5. Adapterteil (10) nach einem der Ansprüche 2 bis 4,

wobei der erste und/oder zweite Bereich (11, 12) des Adapterteils (10) ausgeführt ist, um eine zumindest im Wesentlichen spielfreie, lösbare Verbindung des Adapterteils (10) mit dem Kupplungskopfkörper (2) des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart auszubilden.

6. Adapterteil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 5,

wobei das Adapterteil (10) eine senkrechte Aufnahme oder Bohrung (15) aufweist zum Aufnehmen des senkrechten Bolzens (5) der zu

adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart.

7. Adapterteil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

wobei das Adapterteil (10) einen von dem zu adaptierenden Kupplungskopf (1) der ersten Bauart abgewandten dritten Bereich aufweist, welcher zumindest bereichsweise komplementär zu dem Kupplungskopf der zweiten Bauart ausgeführt und ausgebildet ist, mit dem Kupplungskopf der zweiten Bauart eine lösbare Verbindung auszubilden.

8. Adapterteil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

wobei das Adapterteil (10) einen von dem zu adaptierenden Kupplungskopf (1) der ersten Bauart abgewandten dritten Bereich (13) aufweist, welcher als Schnittstellenbereich ausgeführt und ausgebildet ist, um lösbar ein Übergangsteil zu halten, welches im Hinblick auf den Kupplungskopf der zweiten Bauart zumindest bereichsweise derart komplementär ausgeführt ist, dass dieses lösbar mit dem Kupplungskopf der zweiten Bauart verbindbar ist.

9. Adapterteil (10) nach Anspruch 8,

wobei der Schnittstellenbereich (13) eine Verzahnung (14) aufweist, welche ausgebildet ist, eine entsprechend komplementär hierzu

ausgeführte Gegenverzahnung des Übergangsteils vorzugsweise zumindest bereichsweise formschlüssig aufzunehmen.

10. Adapterteil (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9,

wobei der Kupplungskopfkörper (2) des Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart eine Janney aufweist.

11. Kupplungskopf (1) eines spurgeführten Fahrzeuges, insbesondere

Schienenfahrzeuges, wobei der Kupplungskopf (1) einen

Kupplungskopfkörper (2) mit Janney-Kontur und ein Adapterteil (10) aufweist, welches zumindest bereichsweise komplementär zu einem

Kupplungsmaul (8) des Kupplungskopfes (1) ausgebildet und zumindest teilweise in dem Kupplungsmaul (8) aufgenommen und dort mit Hilfe eines Verschlussmechanismus des Kupplungskopfes (1) lösbar fixiert ist, wobei das Adapterteil (10) einen von dem Kupplungsmaul (8) abgewandten Bereich (13) aufweist, welche entweder zumindest bereichsweise derart komplementär zu dem Kupplungskopf (1) einer Gegenkupplung ausgebildet ist, dass dieser lösbar mit dem Kupplungskopf (1) der Gegenkupplung verbindbar ist, oder welcher als Schnittstellenbereich ausgeführt und ausgebildet ist, lösbar ein Übergangsteil zu halten, welches im Hinblick auf den Kupplungskopf (1) einer Gegenkupplung zumindest bereichsweise derart komplementär ausgeführt ist, dass dieses lösbar mit dem

Kupplungskopf (1) der Gegenkupplung verbindbar ist.

12. Kupplungskopf (1) nach Anspruch 11,

wobei das Adapterteil (10) eine senkrechte Aufnahme (15) zum Aufnehmen eines entsprechenden mit dem Kupplungskopfkörper (2) verbundenen Bolzens (5) aufweist.

13. Verfahren zum Adaptieren eines Kupplungskopfes (1) einer ersten Bauart an einen Kupplungskopf einer zweiten Bauart, wobei der Kupplungskopf (1) der ersten Bauart einen Kupplungskopfkörper (2) mit einem Kupplungsmaul (8), eine um einen senkrechten Bolzen (5) relativ zu dem

Kupplungskopfkörper (2) zwischen einer kuppelbereiten Stellung und einer Verschlussstellung horizontal drehbare Gelenkbacke (6) und einen

Verschlussmechanismus zum bedarfsweisen Sperren oder Entsperren der Gelenkbacke (6) in ihrer Verschlussstellung aufweist, wobei das Verfahren Folgendes aufweist:

Austausch der Gelenkbacke (6) mit einem Adapterteil (10), wobei das Adapterteil (10) einen dem zu adaptierenden Kupplungskopf (1) der ersten Bauart zumindest teilweise zugewandten ersten Bereich (11) aufweist, welcher zumindest bereichsweise eine an das Kupplungsmaul (8) angepasste Korrektur aufweist.

14. Verfahren nach Anspruch 13,

wobei das Adapterteil (10) einen dem zu adaptierenden Kupplungskopf (1) der ersten Bauart zumindest teilweise zugewandten zweiten Bereich (12) aufweist, welcher im Hinblick auf den Verschlussmechanismus des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart derart ausgeführt ist, dass das Adapterteil (10) in seinem zumindest teilweise in dem

Kupplungsmaul (8) des zu adaptierenden Kupplungskopfes (1) der ersten Bauart aufgenommenen Zustand durch den Verschlussmechanismus an dem Kupplungskopfkörper (2) fixiert wird.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14,

wobei das Adapterteil (10) ein Adapterteil gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10 ist.

Description:
ADAPTERTEIL ZUM ADAPTIEREN EINES KUPPLUNGSKOPFES, KUPPLUNGSKOPF MIT ADAPTERTEIL SOWIE VERFAH REN ZUM ADAPTIEREN EIN ES

KUPPLUNGSKOPFES

Beschreibung

Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein das Adaptieren von Kupplungen ins besondere von spurgeführten Fahrzeugen, wie Schienenfahrzeugen. Im Einzelnen betrifft die Erfindung gemäß einem ersten Aspekt ein Adapterteil zum Adaptieren eines Kupplungskopfes einer ersten Bauart mit einem Kupplungskopf einer zwei- ten Bauart. Der Kupplungskopf der zweiten Bauart kann verschieden von dem Kupplungskopf der ersten Bauart sein. Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfin- dung betrifft diese einen entsprechenden Kupplungskopf mit einem solchen Adap- terteil zum Bereitstellen einer Übergangskupplung sowie ein Verfahren zum Adap- tieren eines Kupplungskopfes einer ersten Bauart an einen Kupplungskopf einer zweiten Bauart.

Übergangskupplungen werden bei Fahrzeugen mit unterschiedlichen Kupplungsty- pen oder Kupplungshöhen eingesetzt, z. B. beim Rangieren und Abschleppen. Zu diesem Zweck kommen üblicherweise bislang Spezialausführungen zum Einsatz, um entsprechende Kupplungsköpfe unterschiedlicher Kupplungstypen miteinander lösbar verbinden (kuppeln) zu können. Ein häufiger Ansatz besteht darin, ein so- genanntes Zwischenstück bereitzustellen, welches einerseits mit dem Kupplungs- kopf einer ersten Bauart und andererseits mit einem Kupplungskopf einer zweiten Bauart verbindbar ist. Ein solches Zwischenstück wird beispielsweise in der Druck- schrift DE 26 32 571 Al beschrieben. Der herkömmliche Ansatz, nämlich Kupplungsköpfe unterschiedlicher Bauart mit Hilfe eines Zwischenstückes zu adaptieren, eignet sich jedoch nur bedingt für Si- tuationen, in denen ein Kupplungskopf der Bauart„Janney" mit einem Kupplungs- kopf einer anderen Bauart zu verbinden ist, da aufgrund der Funktionsweise eines Kupplungskopfes der Bauart„Janney" ein Zwischenstück in der Regel nur mit zu- sätzlichen Konstruktionskomponenten, wie Federelementen, Gewindestangen, seitliche Angüssen (Wing-Pocket), wirksam mit dem Kupplungskopf der Bauart „Janney" verbunden werden kann, um eine entsprechende vertikale Fixierung zu erreichen.

Zum Erläutern des Kupplungsprinzips bei Kupplungsköpfen der Bauart„Janney" wird nachfolgend auf die Darstellungen in den FIGS. la bis lc Bezug genommen.

Im Einzelnen ist in FIG. la schematisch ein erster Kupplungskopf 1 der Bauart „Janney" sowie ein entsprechender Gegen-Kupplungskopf der gleichen Bauart jeweils im kuppelbereiten Zustand gezeigt. Die Kupplungskopfkörper 2, 2' dieser Kupplungsköpfe 1, der Bauart„Janney" weisen eine Janney-Kontur mit seitli- chem Starrmachungshorn 3, 3' und Tasche 4, 4' auf sowie eine an einem senk- rechten Bolzen 5, 5' horizontal drehbare Gelenkbacke 6, 6'. In FIG. la sind die beiden Kupplungsköpfe 1, jeweils in einem kuppelbereiten Zustand gezeigt.

Beim Kuppelvorgang (vgl. FIG. lb) greifen die Gelenkbacken 6, 6' der jeweiligen Kupplungen in das Kupplungsmaul 8, 8' der Gegenkupplung ein und verschwen- ken dabei die Gelenkbacke 6, 6' der Gegenkupplung in horizontaler Ebene um den entsprechenden senkrechten Bolzen 5, 5', mit welchem die Gelenkbacke 6, 6' mit dem entsprechenden Kupplungskopfkörper 2, 2' verschwenkbar gelagert ist.

Bei diesem Zusammentreffen der beiden Kupplungsköpfe 1, wird die Gelenkba- cke 6, 6' eines jeden Kupplungskopfes 1, durch Einwirkung des Gegenkupp- lungskopfes in die Verschlussstellung gedreht, in der sie durch im Inneren des Kupplungskopfkörpers 2, 2' befindlichen Teile eines Riegelsystems, wie Fallriegel und Riegelheber, gesperrt werden (vgl. FIG. lc). Zum Entkuppeln genügt es, wenn eine Gelenkbacke 6, 6' durch Anheben eines Verschlussriegels entsperrt wird. Beim Trennen der Kupplungsköpfe 1, werden die Gelenkbacken 6, 6' dann wieder in die kuppelbereite Stellung gebracht (wenn sich die Gelenkbacken 6, 6' in Verschlussstellung befinden, ist ein Kuppeln nicht möglich).

Im gekuppelten Zustand findet eine Zugkraftübertragung zwischen den Kupp- lungsköpfen über die Gelenkbacken statt. Druckkräfte hingegen werden über den Drucksitz der Gelenkbacken in dem Maul des Kupplungskopfkörpers übertragen.

Wird nun zum Adaptieren eines Kupplungskopfes der Bauart„Janney" ein ent- sprechendes, aus dem Stand der Technik allgemein bekanntes Zwischenstück in das Maul des zu adaptierenden Kupplungskopfes eingesetzt, sind - wie bereits angedeutet - zwangsläufig zusätzliche Komponenten notwendig, um eine verti- kale Fixierung des Zwischenstückes zu erreichen. Diese zusätzlichen Komponen- ten befinden sich zwangsläufig im Kraftfluss einer Zugkraftübertragung, was zur Folge hat, dass bei einer Zugkraftübertragung die Zugkräfte über die zusätzlichen zur vertikalen Fixierung des Zwischenstückes vorgesehenen Komponenten erfolgt, was wiederum die maximal zulässige Zugkraft stark limitiert.

Darüber hinaus würde bei der Verwendung eines Zwischenstückes zum Adaptie- ren eines Kupplungskopfes in der Bauart„Janney" die Kraftübertragung von dem Spiel der Gelenkbacke des zu adaptierenden Kupplungskopfes und dem Zwischen- stück in X- und Z-Richtung abhängen.

Aufgrund dieser Problemstellung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Übergangskupplung bzw. ein Adapterteil zum Adaptieren eines Kupplungskopfes einer ersten Bauart, insbesondere der Bauart„Janney", mit einem Kupplungskopf einer zweiten Bauart anzugeben, wobei hierzu keine zusätzlichen Komponenten zur vertikalen Fixierung erforderlich sind. Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Übergangskupplung für einen Kupplungskopf insbe- sondere der Bauart„Janney" anzugeben, welche höher belastbar ist.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Adapterteil gemäß dem unabhän- gigen Patentanspruch 1 sowie durch einen Kupplungskopf gemäß dem nebenge- ordneten Patentanspruch 11 gelöst, wobei vorteilhafte Weiterbildungen hiervon in den jeweiligen abhängigen Patentansprüchen angegeben werden. Die Erfindung wird ferner durch ein Verfahren zum Adaptieren eines Kupplungs- kopfes einer ersten Bauart an einen Kupplungskopf einer zweiten Bauart gemäß dem nebengeordneten Patentanspruch 13 gelöst.

Die erfindungsgemäße Lösung eignet sich insbesondere zum Adaptieren eines Kupplungskopfes, welcher einen Kupplungskopfkörper, eine um einen senkrechten Bolzen relativ zu dem Kupplungskopfkörper zwischen einer kuppelbereiten Stel- lung und einer Verschlussstellung horizontal drehbare Gelenkbacke und einem Verschlussmechanismus zum bedarfsweisen Sperren oder Entsperren der Gelenk- backe in ihrer Verschlussstellung aufweist.

Im Hinblick auf einen solchen zu adaptierenden Kupplungskopf, der vorzugsweise ein Kupplungskopf der„Janney"-Bauart ist, wird erfindungsgemäß ein Adapterteil vorgeschlagen, welches ausgebildet ist, anstelle der Gelenkbacke des zu adaptie- renden Kupplungskopfes mit dem Kupplungskopf und insbesondere dem Kupp- lungskopfkörper des zu adaptierenden Kupplungskopfes lösbar verbunden zu wer- den.

Mit anderen Worten, anstelle eines Zwischenstückes, wie es beispielsweise aus der Druckschrift DE 26 32 751 Al bekannt ist, wird erfindungsgemäß anstelle der Gelenkbacke des zu adaptierenden Kupplungskopfes ein Adapterteil verwendet. Durch diese Maßnahme ist sichergestellt, dass das Adapterteil sicher mit dem Kupplungskopfkörper des zu adaptierenden Kupplungskopfes fixierbar ist, ohne dass hierzu zusätzliche Komponenten zur vertikalen Fixierung des Adapterteils notwendig sind.

Auf solche zusätzlichen Komponenten zur vertikalen Fixierung des Adapterteils kann insbesondere verzichtet werden, weil nach der erfindungsgemäßen Lösung das Adapterteil die Gelenkbacke des zu adaptierenden Kupplungskopfes ersetzt und somit auf gleiche Weise wie die ersetzte Gelenkbacke durch die Struktur des Kupplungskopfkörpers und dem Aufbau des Kupplungskopfes sicher fixiert wird, insbesondere auch in vertikaler Richtung.

Wie bereits in der Beschreibungseinleitung unter Bezugnahme auf die Darstellun- gen in den FIGS. la bis lc ausgeführt, zeichnet sich der in dieser Offenbarung insbesondere berücksichtige Kupplungskopf der ersten Bauart (wie beispielsweise ein Kupplungskopf der Janney-Bauart) dadurch aus, dass der Kupplungskopfkör- per des Kupplungskopfes ein Kupplungsmaul aufweist, welches ausgebildet ist, in einem Zustand, wenn der Kupplungskopf mit einem komplementär hierzu ausge- führten Gegen-Kupplungskopf gekuppelt ist, die Gelenkbacke des Gegen-Kupp- lungskopfes zumindest bereichsweise aufzunehmen.

Gemäß Realisierungen des erfindungsgemäßen Adapterteils ist in diesem Zusam- menhang vorgesehen, dass das Adapterteil einen dem zu adaptierenden Kupp- lungskopf der ersten Bauart zumindest teilweise zugewandten ersten Bereich auf- weist, welcher zumindest bereichsweise eine an das Kupplungsmaul angepasste Kontur aufweist. Insbesondere ist der erste Bereich des Adapterteils entspre- chend komplementär zu in dem Kupplungskopfkörper des zu adaptierenden Kupp- lungskopfes ausgebildeten Vorsprüngen bzw. Nasen ausgebildet, welche im„nor- malen" Betrieb des Kupplungskopfes eine vertikale Fixierung der Gelenkbacke in ihrer Verschlussstellung bewirken.

Diese im Kupplungskopfkörper insbesondere eines Kupplungskopfes der Bauart „Janney" ausgebildeten Nasen sind in FIG. 2 gezeigt und werden beispielsweise in der Druckschrift US 1,054,298 A detailliert beschrieben. Zur Vermeidung einer Überfrachtung dieser Beschreibung wird im Hinblick auf das Zusammenwirken dieser Nasen mit dem Gelenkarm des Kupplungskopfes und im übertragenen Sinne auf das Zusammenwirken der Nasen mit dem anstelle des Gelenkarmes ein- gesetzten Adapterteils auf die Beschreibung der US 1,054,298 A verwiesen.

An dieser Stelle ist jedoch anzumerken, dass die Erfindung nicht auf Ausführungs- formen beschränkt ist, bei welchen in dem Kupplungskopfgehäuse des zu adaptie- renden Kupplungskopfes entsprechende Nasen, wie sie in der US 1,054,298 A be- schrieben und schematisch in FIG. 2 der vorliegenden Offenbarung gezeigt sind, beschränkt ist. Vielmehr liegt die Idee der vorliegenden Erfindung darin, auf die Komponenten des zu adaptierenden Kupplungskopfes und insbesondere auf die Komponenten des entsprechenden Kupplungskopfgehäuses im Hinblick auf die vertikale Fixierung des Adapterteils zurückzugreifen, welche im„normalen" Ge- brauch des Kupplungskopfes zum Fixieren des Gelenkarms in der Verschlussstel- lung dienen. Alternativ oder zusätzlich zu den zuvor beschriebenen Ausführungsformen ist ge- mäß Realisierungen des erfindungsgemäßen Adapterteils vorgesehen, dass das Adapterteil einen dem zu adaptierenden Kupplungskopf der ersten Bauart, insbe- sondere„Janney"-Bauart, zumindest teilweise zugewandten zweiten Bereich auf- weist, welcher im Hinblick auf den Verschlussmechanismus des zu adaptierenden Kupplungskopfes der ersten Bauart derart ausgeführt ist, dass das Adapterteil in seinem zumindest teilweise in dem Kupplungsmaul des zu adaptierenden Kupp- lungskopfes aufgenommenen Zustand durch den Verschlussmechanismus an dem Kupplungskopfgehäuse fixiert und insbesondere auch in vertikaler Richtung fixiert wird.

Mit anderen Worten, gemäß diesen Ausführungsformen ist das Adapterteil eine Art„Hybrid", welches strukturelle Merkmale der durch das Adapterteil ersetzten Gelenkbacke des zu adaptierenden Kupplungskopfes einerseits und strukturelle Merkmale der Gelenkbacke einer Gegen-Kupplung der gleichen Bauart aufweist.

In diesem Zusammenhang ist es insbesondere von Vorteil, wenn der zweite Be- reich des Adapterteils zumindest bereichsweise eine Kontur aufweist, die einer Kontur eines Bereiches der Gelenkbacke entspricht, der mit dem Verschlussme- chanismus wechselwirkt. Somit kann auch der im Inneren des Kupplungskopfkör- pers des zu adaptierenden Kupplungskopfes vorgesehene Verschlussmechanis- mus, insbesondere ein Riegelsystem, wie Fallriegel und Riegelheber, zum Fixieren des Adapterteils herangezogen werden.

Gleichwohl bietet es sich an, wenn das Adapterteil eine senkrechte Aufnahme, insbesondere Bohrung, zum Aufnehmen des senkrechten Bolzens des zu adaptie- renden Kupplungskopfes aufweist, d. h. zum Aufnehmen jenes senkrechten Bol- zens des zu adaptierenden Kupplungskopfes, welcher im„normalen" Zustand des zu adaptierenden Kupplungskopfes die Gelenkbacke, welche durch das Adapterteil ersetzt wird, horizontal drehbar lagert.

Gemäß Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Lösung weist das Adapterteil einen von dem zu adaptierenden Kupplungskopf der ersten Bauart abgewandten weiteren (dritten) Bereich auf, welcher zumindest bereichsweise derart komple- mentär zu dem Kupplungskopf der zweiten Bauart ausgeführt und ausgebildet ist, mit dem Kupplungskopf der zweiten Bauart eine lösbare Verbindung auszubilden. Alternativ hierzu ist das Adapterteil modular ausgebildet und weist einen von dem zu adaptierenden Kupplungskopf der ersten Bauart abgewandten weiteren (drit ten) Bereich auf, welcher als Schnittstellenbereich ausgeführt und ausgebildet ist, um lösbar ein Übergangsteil zu halten bzw. zu fixieren, welches im Hinblick auf den Kupplungskopf der zweiten Bauart zumindest bereichsweise derart komple- mentär ausgeführt ist, dass dieses lösbar mit dem Kupplungskopf der zweiten Bauart verbindbar ist. Hinsichtlich des Schnittstellenbereiches des modular ausge- bildeten Adapterteils hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn dieses eine Ver- zahnung aufweist, welche ausgebildet ist, eine entsprechend komplementär hierzu ausgeführte Gegenverzahnung des Übergangsteils vorzugsweise zumindest bereichsweise formschlüssig aufzunehmen. Durch eine derartige Verzahnung ist eine zusätzliche Fixierung insbesondere in der X- und Y-Richtung erzielbar.

Selbstverständlich kommen aber auch andere Ausgestaltungen für den Schnitt- stellenbereich in Frage.

Kurz zusammengefasst bleibt somit festzuhalten, dass das Adapterteil so ausge- bildet ist, um eine zumindest im Wesentlichen spielfreie, lösbare Verbindung des Adapterteils mit dem Kupplungskopfkörper des zu adaptierenden Kupplungskopfes der ersten Bauart auszubilden, wobei hierzu keine zusätzlichen Komponenten er- forderlich sind, um insbesondere eine Fixierung in Z-Richtung (vertikale Richtung) zu bewirken.

Die vorliegende Erfindung betrifft nicht nur ein Adapterteil, welches die Gelenkba- cke eines zu adaptierenden Kupplungskopfes ersetzt, um auf diese Weise eine Übergangskupplung zu bilden, sondern auch einen als Übergangskupplung ausge- führten Kupplungskopf eines insbesondere spurgeführten Fahrzeuges, insbeson- dere Schienenfahrzeuges, wobei der Kupplungskopf einen Kupplungskopfkörper mit Janney-Kontur und ein Adapterteil, insbesondere ein Adapterteil der zuvor ge- nannten Art, aufweist.

Das Adapterteil des als Übergangskupplung ausgeführten Kupplungskopfes ist zu- mindest bereichsweise komplementär zu einem Kupplungsmaul des Kupplungs- kopfes ausgebildet und zumindest teilweise in dem Kupplungsmaul aufgenommen und dort mit Hilfe eines Verschlussmechanismus des Kupplungskopfes lösbar fi- xiert.

Das Adapterteil gemäß dem als Übergangskupplung ausgeführten Kupplungskopf weist ferner einen von dem Kupplungsmaul abgewandten Bereich auf, welcher entweder zumindest bereichsweise derart komplementär zu dem Kupplungskopf einer Gegenkupplung ausgebildet ist, dass dieser lösbar mit dem Kupplungskopf der Gegenkupplung verbindbar ist, oder welcher als Schnittstellenbereich ausge- führt und ausgebildet ist, lösbar ein Übergangsteil zu halten, welches im Hinblick auf den Kupplungskopf einer Gegenkupplung zumindest bereichsweise derart komplementär ausgeführt ist, dass dieses lösbar mit dem Kupplungskopf der zweiten Bauart verbindbar ist. Die letztere Ausführungsform bildet dann einen modular ausgeführten Kupplungskopf einer Übergangskupplung.

Schlussendlich betrifft die Erfindung noch ein Verfahren zum Adaptieren eines Kupplungskopfes einer ersten Bauart an einen Kupplungskopf einer zweiten Bau- art. Der bei diesem Verfahren berücksichtigte Kupplungskopf der ersten Bauart weist einen Kupplungskopfkörper mit einem Kupplungsmaul, eine um einen senk- rechten Bolzen relativ zu dem Kupplungskopfkörper zwischen einer kuppelberei- ten Stellung einer Verschlussstellung horizontal drehbare Gelenkbacke und einen Verschlussmechanismus zum bedarfsweisen Sperren oder Entsperren der Gelenk- backe in ihrer Verschlussstellung auf. Zum Adaptieren eines solchen Kupplungs- kopfes ist bei dem erfindungsgemäßen Verfahren vorgesehen, die Gelenkbacke des zu adaptierenden Kupplungskopfes mit einem Adapterteil, insbesondere ei- nem Adapterteil der zuvor genannten Art, auszutauschen, wobei das Adapterteil einen dem zu adaptierenden Kupplungskopf der ersten Bauart zugewandten ers- ten Bereich aufweist, welcher zumindest bereichsweise eine an das Kupplungs- maul angepasste Kontur aufweist.

Nachfolgend werden exemplarische Ausführungsformen der vorliegenden Erfin- dung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:

FIG. la bis c: schematisch das Kuppelprinzip eines Kupplungskopfes der ersten

Bauart (hier: ,,Janney"-Bauart);

FIG. 2: schematisch im Kupplungskopfgehäuse einer exemplarischen

Ausführungsform eines Kupplungskopfes der ersten Bauart vor- gesehenen Nasen/Komponenten zum insbesondere vertikalen Fi- xieren einer Gelenkbacke des Kupplungskopfes in ihrer Ver- schlussstellung;

FIG. 3: schematisch und in einer Draufsicht eine exemplarische Ausfüh- rungsform eines weiteren Kupplungskopfes der ersten Bauart in einem mit einem Gegen-Kupplungskopf der gleichen Bauart ge- kuppelten Zustand;

FIG. 4a bis d : schematisch und in unterschiedlichen Ansichten eine erste

exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adap- terteils;

FIG. 5a, b: schematisch und in unterschiedlichen Ansichten die erste

exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adap- terteils in einem mit dem zu adaptierenden Kupplungskopf der ersten Bauart verbundenen Zustand; und

FIG. 6: schematisch und in einer isometrischen Ansicht eine weitere exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adap- terteils.

Die in den Zeichnungen exemplarisch dargestellten Adapterteile bzw. Ubergangs- kupplungen betreffen insbesondere Kupplungsköpfe der„Janney"-Bauart.

Die Janney-Kupplung ist eine automatische Kupplung für Schienenfahrzeuge, flä chendeckend eingesetzt bei den Eisenbahnen in Nordamerika sowie im südlichen Afrika. Es ist der am höchsten belastbare Kupplungstyp und ermöglicht auch die Bildung von kilometerlangen Zügen. In den USA wird diese Kupplung fast immer io

als„Automatic Coupler" bezeichnet. Offiziell heißt sie AAR-Coupler (AAR ist die Abkürzung der Normenorganisation„Association of American Railroads") oder Knuckle Coupler. Es gibt einige kompatible Varianten dieser Kupplung, die insbe- sondere im Güterverkehr genutzte unstarre Ausführung oder die bei Reisezug- und Triebwagen auch als„Tightlock Coupler" bezeichnete Ausführung.

Das Kupplungsprinzip dieser Kupplungstypen ist schematisch in den FIGS. la bis lc gezeigt.

Kurz zusammengefasst weist der Kupplungskopfkörper 2 des Kupplungskopfes 1 dieser Bauart eine Janney-Kontur mit seitlichen Starrmachungshorn 3 und Tasche 4 auf und eine an einem vertikalen Bolzen 5 horizontal drehbare Gelenkbacke 6. Nicht dargestellt sind die im Inneren des Kupplungskopfkörpers 2 befindlichen Teile eines Verschlussmechanismus, insbesondere Riegelsystems, wie Fallriegel und Riegelheber, die beispielsweise über eine nach außen führende Riegelwelle betätigt werden können.

Der Kupplungskopf 1 ist kuppelbereit, wenn die Gelenkbacke 6 nach außen steht. Beim Zusammentreffen zweier Kupplungsköpfe 1, wird die Gelenkbacke 6 durch die Einwirkung des Gegen-Kupplungskopfes in die Verschlussstellung gedreht, in der sie durch einen beispielsweise herunterfallenden Riegel des Verschlussme- chanismus gesperrt wird. Zum Entkuppeln genügt es, wenn eine Gelenkbacke 6 durch Anheben des Verschlussriegels entsperrt wird. Beim Trennen der Kupp- lungsköpfe 1, werden die Gelenkbacken 6, 6', welche auch als„Klauen" be- zeichnet werden, dann wieder in die kuppelbereite Stellung gebracht. Wenn sich die Gelenkbacken 6, 6' in Verschlussstellung befinden, ist ein Kuppeln nicht mög- lich.

In FIG. 2 ist schematisch und in einer Draufsicht eine weitere exemplarische Aus- führungsform eines Kupplungskopfes 1 der ersten Bauart gezeigt, und zwar in seinem mit einem Gegen-Kupplungskopf der gleichen Bauart gekuppelten Zu- stand.

FIG. 3 zeigt schematisch einen Bereich eines Kupplungskopfkörpers 2 eines Kupp- lungskopfes 1 der ersten Bauart, und zwar im Einzelnen entsprechend vorsprin- gende Bereiche 7 und Ausnehmungen in dem Kupplungskopfkörper 2, wobei diese vorspringenden Bereiche 7 („Nasen") mit Hilfe der Kreise in FIG. 3 hervorgehoben sind. Diese Komponenten dienen bei dem Kupplungskopf 1 gemäß der ersten Bauart dazu, die Gelenkbacke 6 in ihrer Verschlussstellung zu fixieren, insbeson- dere in vertikaler Richtung zu fixieren.

Wie nachfolgend näher ausgeführt, wird bei dem erfindungsgemäßen Adapterteil auf diese Funktion zurückgegriffen, da die in dem Kupplungskopfkörper 2 des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 vorgesehenen Merkmale, welche zur Fixierung der Gelenkbacke 6 des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 in ihrer Verschluss- Stellung dienen, ausgenutzt werden, um das Adapterteil 10, welches anstelle der Gelenkbacke 6 verwendet wird, entsprechend zu fixieren.

FIG. 4a bis 4d zeigt in verschiedenen Ansichten schematisch eine erste exemplari- sche Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapterteils 10.

Im Einzelnen ist das Adapterteil 10 gemäß der ersten exemplarischen Ausfüh- rungsform als„modulares" Adapterteil ausgeführt, da dieses Adapterteil 10 aus- gebildet ist, einen Kupplungskopf der ersten Bauart mit einem Kupplungskopf 1 einer beliebigen zweiten Bauart zu verbinden. Hierzu weist das Adapterteil 10 ei- nen Bereich 13 auf, welcher als Schnittstellenbereich ausgeführt und ausgebildet ist, um lösbar ein in den Zeichnungen nicht gezeigtes Übergangsteil zu fixieren bzw. zu halten. Das in den Zeichnungen nicht dargestellte Übergangsteil ist im Hinblick auf den Kupplungskopf der zweiten Bauart zumindest bereichsweise der- art komplementär ausgeführt, dass dieses lösbar mit dem Kupplungskopf der zweiten Bauart verbindbar ist.

Wie in FIG. 4a bis 4d dargestellt, ist bei der ersten exemplarischen Ausführungs- form des Adapterteils 10 der Schnittstellenbereich 13 mit einer Verzahnung 14 versehen. Diese Verzahnung 14 ist insbesondere ausgebildet, eine entsprechend komplementär hierzu ausgeführte Gegenverzahnung des in den Zeichnungen nicht dargestellten Übergangsteils vorzugsweise zumindest bereichsweise formschlüssig aufzunehmen. Der Vorteil einer solchen Verzahnung 14 ist insbesondere darin zu sehen, dass eine zusätzliche Fixierung in der X- und Y-Richtung realisierbar ist. Das Adapterteil 10 gemäß der ersten exemplarischen Ausführungsform ist insbe- sondere ausgebildet, mit dem Kupplungskopf 1 der ersten Bauart lösbar verbun- den zu werden, wobei hierzu der zu adaptierende Kupplungskopf 1 der ersten Bauart dahingehend verändert wurde, dass anstelle der üblicherweise bei diesem Kupplungskopf 1 zum Einsatz kommenden Gelenkbacke 6 das Adapterteil 10 ein- gesetzt wird. Das Adapterteil 10 ist somit ausgebildet, zu dessen Fixierung am Kupplungskopfkörper 2 auf die Merkmale des Kupplungskopfkörpers 2 zurückzu- greifen, welche im„normalen" Zustand des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 dazu dienen, die Gelenkbacke 6 des Kupplungskopfes 1 zu fixieren.

Beispielsweise weist die erste exemplarische Ausführungsform des erfindungsge- mäßen Adapterteils 10 einen ersten Bereich 11 auf, welcher zumindest bereichs- weise eine an das Kupplungsmaul 8 des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 der ersten Bauart angepasste Kontur aufweist. Dieser Bereich 11 des Adapterteils 10 ist insbesondere ausgebildet, mit den im Kupplungskopfkörper 2 des zu adaptie- renden Kupplungskopfes 1 vorgesehene Merkmalen (z. B. Nasen 7) zu korrespon- dieren, die ursprünglich dafür vorgesehen waren, die Gelenkbacke 6 des zu adap- tierenden Kupplungskopfes 1 zumindest in ihrer Verschlussstellung zu fixieren.

Darüber hinaus ist bei der ersten exemplarischen Ausführungsform des erfin- dungsgemäßen Adapterteils 10 vorgesehen, dass dieses einen weiteren (zweiten) Bereich 12 aufweist, welcher im Hinblick auf den Verschlussmechanismus des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 der ersten Bauart derart ausgeführt ist, dass das Adapterteil 10 in seinem zumindest teilweise in dem Kupplungsmaul 8 des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 der ersten Bauart aufgenommenen Zustand durch den Verschlussmechanismus an dem Kupplungskopfkörper 2 fixiert wird.

Dieser zweite Bereich 12 des Adapterteils 10 weist zumindest bereichsweise eine Kontur auf, die einer Kontur eines Bereiches der Gelenkbacke 6 des zu adaptie- renden Kupplungskopfes 1 entspricht, welcher mit dem Verschlussmechanismus des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 wechselwirkt.

Die erste exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapterteils 10, wie sie in den FIGS. 4a bis 4d schematisch dargestellt ist, zeichnet sich insbe- sondere auch dadurch aus, dass das Adapterteil 10 eine senkrechte Aufnahme 15, insbesondere Durchgangsbohrung, aufweist, welche dazu dient, den senkrechten Bolzen 5 des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 der ersten Bauart aufzuneh- men, welcher im„normalen" Betriebszustand des zu adaptierenden Kupplungs- kopfes 1 der ersten Bauart die durch das Adapterteil 10 ersetzte Gelenkbacke 6 horizontal drehbar lagert.

In den FIGS. 4a und 4b ist die erste exemplarische Ausführungsform des erfin- dungsgemäßen Adapterteils 10 in einem Zustand gezeigt, in welchem das Adap- terteil 10 mit dem zu adaptierenden Kupplungskopf 1 der ersten Bauart verbun- den ist, wobei in diesem Zustand das Adapterteil 10 die Gelenkbacke 6 des zu adaptierenden Kupplungskopfes 1 ersetzt.

FIG. 6 zeigt schematisch in einer isometrischen Ansicht eine weitere (zweite) exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapterteils 10. Diese zweite exemplarische Ausführungsform des erfindungsgemäßen Adapterteils 10 entspricht in funktioneller und struktureller Hinsicht im Wesentlichen der ers- ten exemplarischen Ausführungsform gemäß den Darstellungen in den FIGS. 4a bis 4d, wobei allerdings bei der zweiten exemplarischen Ausführungsform das Adapterteil 10 ohne senkrechte Aufnahme 15 bzw. Bohrung zum Aufnehmen des senkrechten Bolzens 5 des Kupplungskopfkörpers 2 ausgeführt ist.

Die Erfindung ist nicht auf die in den Zeichnungen dargestellten exemplarischen Ausführungsformen beschränkt, sondern ergibt sich aus einer Zusammenschau sämtlicher hierin offenbarter Merkmale.