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Title:
ADAPTER FOR A SUPPORT DEVICE FOR A STRING INSTRUMENT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/207047
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an adapter for attaching a support device for a string instrument, in particular for a violin or a viola. The adapter comprises a first component, which has a region for encompassing the tailpiece knob of the string instrument, a second component, and a connection device. The first component and the second component are arranged and connected by the connection device such that the region of the first component encompassing the tailpiece knob is fitted in a stationary manner on the tailpiece knob.

Inventors:
WIENER, Michael (Seeweingarten 26, 8592 Uttwil, 8592, CH)
Application Number:
EP2016/062388
Publication Date:
December 07, 2017
Filing Date:
June 01, 2016
Export Citation:
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Assignee:
MOLINA, Isabel (Seeweingarten 26, 8592 Uttwil, 8592, CH)
International Classes:
G10D1/02; G10D3/18
Foreign References:
DE3216759C11983-12-22
DE836591C1952-04-15
DE19717338A11997-09-11
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
LERMERRAIBLE PATENT- UND RECHTSANWALTS PARTGMBB (Lessingstr. 6, München, 80336, DE)
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Claims:
ANSPRÜCHE

1. Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7;) zum Anbringen einer Stützvorrichtung (10) für ein Streichinstrument, insbesondere für eine Geige oder eine Bratsche, umfassend:

eine erste Komponente (11 ; 21 ; 31 ; 41 ; 51 ; 61 ; 71), die einen Bereich zum wenigstens abschnittsweisen Umgreifen des Saitenhalterknopfes (8) des Streichinstruments aufweist;

eine zweite Komponente (12; 23; 32; 42; 52; 62; 72); und

eine Verbindungsvorrichtung , dadurch gekennzeichnet, dass

die erste Komponente (11 ; 21 ; 31 ; 41 ; 51 ; 61 : 71) und die zweite Komponente (12; 23; 32; 42; 52; 62; 72) derart angeordnet und durch die Verbindungsvorrichtung verbunden sind, dass der den Saitenhalterknopf (8) wenigstens abschnittsweise umgreifende Bereich (113; 313; 413; 513; 611 ,621 ; 713) der ersten Komponente (11 ; 21 ; 31; 41 ; 51 ; 61 : 71) stationär am Saitenhalterknopf (8) anliegt.

2. Adapter (3; 6; 7) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (3; 6; 7) zum

formschlüssigen Anbringen an ein Streichinstrument ausgebildet ist, wobei die erste Komponente (31 ; 61 ; 71) und die zweite Komponente (32; 62; 72) am Saitenhalterknopf (8) des Streichinstruments anliegen.

3. Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens die erste Komponente (11 ; 21 ; 31 ; 41; 51 ; 61 ; 71) und/oder die zweite Komponente (12; 23; 32; 42; 52; 62; 72) zur Anlage am Boden oder an der Decke des Streichinstruments ausgebildet ist.

4. Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung eine im Wesentlichen starre Verbindung zwischen der ersten Komponente (11 ; 21 ; 31 ; 41 ; 51 ; 61 : 71) und der zweiten Komponente (12; 23; 32; 42; 52; 62; 72) herstellt.

5. Adapter (1 ; 3; 4; 5; 6; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (11) einen Grundkörper aufweist, und der Bereich (113; 313; 413; 513; 611 ; 713) in Form eines Kreisabschnitts im Grundkörper ausgebildet ist, dessen Radius dem Radius des

Saitenhalterknopfes (8) entspricht

6. Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente (11 ; 21 ; 31 ; 41 ; 51; 61; 71) wenigstens einen ersten Befestigungsabschnitt (111 ; 211 ; 311 ; 411; 511; 711) zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung und/oder einen zweiten Befestigungsabschnitt (112; 212; 312; 412; 512; 712) zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung aufweist.

7. Adapter (2; 3; 5; 6; 7) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass

der erste Befestigungsabschnitt (311 ; 511 ; 711) und/oder der zweite Befestigungsabschnitt (312; 512; 712) jeweils wenigstens einen Durchgang mit einem Innengewinde zur Aufnahme der

Verbindungsvorrichtung aufweisen.

8. Adapter (1 ; 2; 4; 5) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (12; 23; 32; 52) bügelartig zur Auflage auf der Decke oder dem Boden des Streichinstruments ausgebildet ist.

9. Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (12; 23; 32; 42; 52; 72) einen dritten Befestigungsabschnitt (121 ; 231 ; 321 ; 421 ; 521 ; 721) zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung und/oder einen vierten Befestigungsabschnitt (122; 232; 322; 422; 522; 722) zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung aufweist.

10. Adapter (2; 3; 5; 6; 7) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass

der dritte Befestigungsabschnitt (121 ; 231 ; 321 ; 521; 721) und der vierte Befestigungsabschnitt (122; 232; 322; 522; 722) jeweils wenigstens einen Durchgang mit einem Innengewinde zur Aufnahme der Verbindungsvorrichtung aufweisen.

11. Adapter (3; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Komponente (12) einen Bereich (323; 723) zur Anlage am Saitenhalterknopf (8) des

Streichinstruments aufweist, wobei die erste Komponente (31 ; 71) und die zweite Komponente (32; 72) derart angeordnet und durch die Verbindungsvorrichtung verbunden sind, dass der Bereich (323;723) der zweiten Komponente stationär am Saitenhalterknopf (8) anliegt.

12. Adapter (2) zum Anbringen einer Stützvorrichtung (10) für ein Streichinstrument, insbesondere für eine Geige oder eine Bratsche, umfassend:

einen oberen (23), mittleren (22) und unteren Abschnitt (21), wobei der obere Abschnitt (23) zur Anlage an der Decke des Streichinstruments ausgebildet ist, der untere Abschnitt (21) zur Anlage am Boden des Streichinstruments ausgebildet ist, und der mittlere Abschnitt (22) der Verbindung des oberen (23) und des unteren Abschnitts (21) dient.

13. Adapter (2) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt (23) als

Befestigungselement ausgebildet ist, wobei das Element eine gerundete E-Form zum wenigstens teilweisen Umgreifen des unteren Bereichs des Saitenhalters des Streichinstruments aufweist.

14. Trägermodul (9), das mit einem Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7) nach den vorhergehenden Ansprüchen verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Trägermodul (9) zur Aufnahme von mindestens einer Stützvorrichtung (10) geeignet ist.

15. Stützvorrichtung (10) für ein Streichinstrument, umfassend mindestens ein Abstützelement zum Anlegen an den Hals-, Kinn-, und/oder Schulterbereich eines Benutzers, und einen mit dem

Abstützelement verbundenen Adapter (1 ; 2; 3; 4; 5; 6; 7) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.

Description:
TITEL

Adapter für eine Stützvorrichtung für ein Streichinstrument

TECHNISCHES GEBIET

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Adapter zum Anbringen einer Stützvorrichtung für ein

Streichinstrument, insbesondere für eine Geige oder eine Bratsche, umfassend: eine erste Komponente, die einen Bereich zum wenigstens abschnittsweisen Umgreifen des Saitenhalterknopfes des

Streichinstruments aufweist; eine zweite Komponente und eine Verbindungsvorrichtung.

Weiterhin umfasst die Erfindung ein Trägermodul, das mit einem Adapter verbunden ist sowie eine Stützvorrichtung für ein Streichinstrument, umfassend mindestens ein Abstützelement zum Anlegen an den Hals-/Kinn-/Schulterbereich eines Benutzers, und einen mit dem Abstützelement verbundenen Adapter.

STAND DER TECHNIK

Adapter für Stützvorrichtungen für Streichinstrumente, insbesondere für Geigen, Violinen und ähnliche Instrumente sind bekannt und dienen der mechanischen Verbindung zwischen Stütze und Instrument. Das Element der Stützvorrichtung als Ganzes dient der freihändigen Lagerung des Instruments am Körper des Benutzers während des Spielens, zu dem Zweck, dass die musizierende Person beide Hände zum Spielen des Instruments zur Verfügung hat. Die Stützvorrichtung weist dabei in der Regel Auflagen zum

Abstützen im Bereich des Kinns, der Schulter und der Brust auf. Der Kinnbereich ist in der Regel auf der Oberseite des Instruments angeordnet, der Schulter- / Brustbereich ist zumeist an der Unterseite des Instruments angeordnet. Das Instrument wird durch eine Anordnung zwischen Kinn und Schulter, bzw. Brust des Benutzers eingeklemmt.

Problematisch hat sich hierbei erwiesen, dass die vorgenannte Anordnung des Instruments an den entsprechenden Berührungspunkten des menschlichen Körper körperliche Beeinträchtigungen in den genannten Bereichen nach sich ziehen kann. Ursache hierfür ist, dass die herkömmlichen

Stützvorrichtungen nicht optimal an die individuellen ergonomisch-anatomischen Bedürfhisse angepasst werden können, obwohl dies erforderlich ist, da die körperlichen Gegebenheiten in den genannten Bereichen je nach Benutzer unterschiedlich sind. Ebenfalls wurde hierbei bislang auch nicht auf geschlechtsspezifische Unterschiede beim Körperbau Rücksicht genommen. Dies lag vor allem daran, dass bisher primär die bestmögliche Anpassung des jeweiligen Instruments an den Benutzer im

Vordergrund stand und dessen körperliche Begebenheiten hierbei nur sekundär Berücksichtigung fanden. Infolge einer unzureichenden Anpassung des Instruments an den Benutzer ist auch eine Benutzung des Instruments erschwert und die erwünschte Musikqualität wird gemindert. Die vorliegende Erfindung stellt aus diesem Grund die Anpassung der individuellen körperlichen Begebenheiten an das jeweilige Instrument in den Vordergrund.

AUFGABE DER ERFINDUNG

Von daher liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Adapter für eine Stützvorrichtung an einem Streichinstrument bereitzustellen, der eine stabile und flexible Verbindung zwischen Stützvorrichtung und Instrument im Hinblick auf statische, musikalische, physiologische und medizinische Anforderungen herstellt.

TECHNISCHE LÖSUNG

Die Aufgabe wird durch einen erfindungsgemäßen Adapter zum Anbringen einer Stützvorrichtung für ein Streichinstrument, insbesondere für eine Geige oder eine Bratsche, gelöst. Der Adapter umfasst eine erste Komponente, die einen Bereich zum Umgreifen des Saitenhalterknopfes des Streichinstruments aufweist; eine zweite Komponente und eine Verbindungsvorrichtung. Der Adapter ist dadurch gekennzeichnet, dass die erste Komponente und die zweite Komponente derart angeordnet und durch die

Verbindungsvorrichtung verbunden sind, dass der den Saitenhalterknopf wenigstens abschnittsweise umgreifende Bereich der ersten Komponente stationär am Saitenhalterknopf anliegt.

Der erfindungsgemäße Adapter stellt eine mechanische Verbindung der Stützvorrichtung mit dem Streichinstrument her. Die Verbindung des Adapters am Instrument wird zweckmäßigerweise durch Befestigung am Saitenhalterknopf des Streichinstruments hergestellt. Der Saitenhalterknopf, auch Endknopf genannt, hat die Aufgabe, die Henkelschlaufe des Saitenhalters aufzunehmen und die Kraft der Saiten in den Instrumentenkörper einzuleiten und sitzt formschlüssig in einem massiven Endblock, der im Instrumentenkorpus sicher verleimt ist. Die beschriebene Anordnung des Endknopfes hat keine

Auswirkungen auf den Klangkörper des Instruments, so dass keine Beeinträchtigung des Klangbilds, des Klangspektrums und der Lautstärke erfolgt. Von daher hat die Befestigung des Adapters am

Saitenhalterknopf zum einen den Vorteil der statischen Festigkeit, da bei einer sachgemäßen Benutzung der Geige keine horizontalen Zugkräfte am Endknopf wirken, da er durch vertikalen Zug der sogenannten Hängelsaite in seiner Position gesichert ist. Daneben wird die Belastung des Klangkörpers reduziert, wodurch Risse im Holz, bzw. dem Helmholzschen Körper vorgebeugt werden. Unter Verwendung des Stützzubehörs wird auch die mechanische Beeinflussung reduziert, wonach Lackabrieb und Lackschäden verhindert werden. Zum anderen bewirkt die Befestigung am Endknopf keine Beeinträchtigung des Klangs und der Lautstärke des Instruments, da der Endknopf infolge seiner Lagerung keine Auswirkung auf den Klangkörper hat.

Die Befestigung erfolgt durch zwei Komponenten des Adapters, die durch eine Verbindungsvorrichtung verbunden werden. Infolge der Verbindung der beiden Komponenten umgreift ein Bereich der ersten Komponente stationär den Saitenhalteknopf und schafft so eine mechanische Verbindung.

Der Adapter kann eine Anschlussvorrichtung aufweisen, an der eine separate Stützvorrichtung (über ein Trägermodul) befestigt werden kann.

In einer bevorzugten Ausführung der Erfindung ist der Adapter zum formschlüssigen Anbringen an ein Streichinstrument ausgebildet, wobei die erste Komponente und die zweite Komponente am

Saitenhalterknopf anliegen.

Dabei wird die Verbindung des Adapters mit dem Instrument durch beide Komponenten über den Saitenhalterknopf hergestellt, was die oben genannten Vorteile bzgl. Statik und Mechanik zur Folge hat und zu keinerlei Beeinträchtigung der Klangqualität und der Lautstärke führt. Die formschlüssige Verbindung kann durch Anliegen von jeweils einer Komponente oder durch das kombinierte Anliegen beider Komponenten erfolgen. Denkbar ist hierbei das Anliegen an zwei (gegenüberliegenden) Seiten des Saitenendknopfes, beispielsweise von unten und oben oder von links und rechts.

In einer weiteren bevorzugten Ausführung liegt wenigstens die erste Komponente und/ oder die zweite Komponente am Boden bzw. an der Decke des Streichinstruments an. Die jeweils andere Komponente liegt dabei wie bereits beschrieben am Saitenhalterknopf an und umfasst diesen wenigstens

abschnittsweise. Mit dieser Art der Verbindung wird neben der Lagerung am Endknopf eine weitere Lagerung des Adapters an der Unter- oder Oberseite des Instruments geschaffen. Die Lagerung auf der Oberseite erfolgt vorzugsweise auf dem unteren Sattel und in der Region des unteren Sattels/ des oberen Rands des Instruments im Deckenbereich über dem Endblock. Eine mögliche Drehbewegung um den Endknopf des Adapters wird somit wirksam unterbunden. Die Befestigung des Adapters an der Geige kann auch durch eine Klemmwirkung erfolgen, die durch die aufliegende Komponente und die mit dem Saitenhalterknopf in Kontakt stehende Komponente (verbunden durch die Verbindungsvorrichtung) erzeugt wird.

Die erfindungsgemäße Verbindungsvorrichtung stellt eine im Wesentlichen starre Verbindung zwischen der ersten Komponente und der zweiten Komponente her.

Die starre Verbindung ist erforderlich, um eine stabile und sichere Verbindung des Adapters zum

Instrument, z.B. durch Umgreifen oder Ineingriffnahme des Saitenhalterknopfes herzustellen. Dadurch wird eine unmittelbare und direkte Kraft- und Bewegungsübertragung zwischen Instrument und Benutzer erzielt, welche der uneingeschränkten Benutzung des Instruments dient. Verwendbar sind hierbei alle denkbaren Arten der Verbindung der beiden Komponenten des Adapters, wie z.B. durch Verschraubung, Verrastung, Klemmung, Verkeilung etc. Besonders bevorzugt weist die erfindungsgemäße

Verbindungsvorrichtung des Adapters wenigstens eine Schraubverbindung auf. Dadurch kann zum einen die präzise Anordnung der beiden Komponenten zueinander erzielt werden und zum anderen kann eine dauerhafte Fixierung der Komponenten an den Elementen des Instruments erlangt werden. Der Abstand zwischen den beiden Komponenten kann passgenau für die jeweilige Geige bzw. den jeweiligen

Saitenhalterknopf eingestellt werden.

In einer vorteilhaften Ausführung des erfindungsgemäßen Adapters ist es vorgesehen, dass die erste Komponente einen Grundkörper aufweist und ein Bereich in Form eines Kreisabschnitts im Grundkörper ausgebildet ist, dessen Radius dem Radius des Saitenhalterknopfes entspricht. Der kreisabschnittsförmige Bereich kann eine Rille aufweisen, die an den Saitenhalterknopf so angepasst ist, dass dieser in die Rille eingreift oder umgekehrt. Dadurch ist ein passgenaues und stabiles Aufliegen des Saitenhalterknopfes an der ersten Komponente möglich und ein Bewegungsspiel des Adapters und dadurch hervorgerufene Bewegungen, welche eine Benutzung des Instruments stören, können wirksam unterbunden werden.

Die erste Komponente weist in einer bevorzugten Ausführung wenigstens einen ersten

Befestigungsabschnitt zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung und/oder einen zweiten

Befestigungsabschnitt zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung auf.

Die Befestigungsabschnitte der ersten Komponente weisen entsprechende Elemente für die Verbindung mit den erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtungen auf, wie z.B. Aufnahmen, Bohrungen,

Ausnehmungen etc.

So können in einer besonders vorteilhaften Ausführung der Erfindung der erste Befestigungsabschnitt und/oder der zweite Befestigungsabschnitt jeweils wenigstens einen Durchgang mit einem Innengewinde zur Aufnahme der Verbindungsvorrichtung aufweisen.

Durch Verwendung einer Verbindungsvorrichtung mit einem entsprechenden Gegengewinde, z.B. in Form einer Schraube, kann eine gezielte Anordnung und eine anschließende Fixierung und eine sichere Arretierung der ersten Komponente erzielt werden.

In einer weiteren bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Adapters ist die erste Komponente im Wesentlichen U-förmig ausgebildet.

Die U-Form dient der Aufnahme eines Bereichs des Saitenhalterknopfes und unterbindet ein

Bewegungsspiel.

Vorzugsweise ist die zweite Komponente bügelartig zur Auflage auf der Decke oder dem Boden des Streichinstruments ausgebildet.

Der Bügel, bzw. Auflagenabschnitt der zweiten Komponente liegt dabei auf der Ober- oder Unterseite des Streichinstruments auf. Im Falle der Lagerung auf der Oberseite erfolgt diese vorzugsweise auf dem unteren Sattel und in der Region des unteren Sattels/ des oberen Rands des Instruments im Deckenbereich über dem Endblock. Die Lagerung auf der Ober- und Unterseite bildet mit der Auflage des Endknopfes auf dem Bereich der ersten Komponente eine stabile Lagerung des Adapters. Für einen guten Halt des Adapters am Instrument kann eine gewisse Verspannung der ersten relativ zur zweiten Komponente durch entsprechende Einstellung der Verbindungvorrichtung erzeugt werden. In einer besonders vorteilhaften Ausführung weist die zweite Komponente einen dritten und/oder einen vierten Befestigungsabschnitt zur Verbindung mit der Verbindungsvorrichtung auf.

Der Auflageabschnitt ist mit dem dritten Befestigungsabschnitt und dem vierten Befestigungsabschnitt verbunden. Hinsichtlich der dritten und vierten Befestigungsabschnitte gilt das zu den ersten und zweiten Befestigungsabschnitten oben Angeführte entsprechend. Die Abschnitte weisen Elemente für die

Verbindung mit den erfindungsgemäßen Verbindungsvorrichtungen auf, wie z.B. Aufnahmen, Bohrungen, Ausnehmungen etc. Der Auflagenabschnitt bietet hierbei eine Auflage auf der Ober- oder Unterseite des Streichinstruments .

Der dritte Befestigungsabschnitt und der vierte Befestigungsabschnitt weisen jeweils wenigstens einen Durchgang mit einem Innengewinde zur Aufnahme der Verbindungsvorrichtung auf.

Hierbei gilt das oben Gesagte im Hinblick auf den ersten und zweiten Befestigungsabschnitt

entsprechend, wonach mit einem Gegengewinde, z.B. in Form einer Schraube eine gezielte Anordnung, Fixierung und sichere Arretierung zur zweiten Komponente erzielt werden kann.

In einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Adapters besitzt die zweite Komponente einen Bereich zur Anlage am Saitenhalterknopf des Streichinstruments, wobei die erste Komponente und die zweite Komponente derart angeordnet und durch die Verbindungsvorrichtung verbunden sind, dass der Bereich der zweiten Komponente stationär am Saitenhalterknopf anliegt.

Beide Komponenten weisen jeweils Bereiche auf, um ein Anliegen am Saitenhalterknopf zu ermöglichen, wobei der Bereich der ersten und der zweiten Komponenten stationär anliegt. In der Regel geschieht die Anpassung des Saitenhalterknopfs von zwei Seiten, beispielsweise von unten und oben. Unter

Verwendung des Verbindungselements können die beiden Komponenten im Hinblick auf den Endknopf zueinander angeordnet, der Abstand eingestellt und fixiert werden. Durch das Anliegen des

Saitenhalterknopfs zwischen den beiden Komponenten wird eine bewegungsspielfreie Verbindung zwischen Adapter und Instrument geschaffen.

In einer bevorzugten Ausführung weist die zweite Komponente des erfindungsgemäßen Adapters einen Bereich zum wenigstens abschnittsweisen Umgreifen des Saitenhalterknopfes des Streichinstruments auf, wobei die erste Komponente und die zweite Komponente derart angeordnet und durch die

Verbindungsvorrichtung verbunden sind, dass der den Saitenhalterknopf umgreifende zweite Bereich der zweiten Komponente stationär am Saitenhalterknopf anliegt.

Neben der ersten Komponente, die an dem Saitenhalterknopf anliegt oder diesen umfasst, ermöglicht das Umgreifen des Bereichs der zweiten Komponente eine stabile, spielfreie Verbindung zwischen Adapter und Instrument. Möglich ist dabei auch, dass der Endknopf von beiden Komponenten von zwei Seiten umgriffen wird, z.B. von oben und unten oder auch von der linken oder rechten Seite. Im letztgenannten Fall würden die Komponenten auf der linken und rechten Seite des Saitenhalterknopfes angeordnet sein. In einer weiteren Ausführung der Erfindung weist der Adapter einen oberen, mittleren und unteren Abschnitt auf, wobei der obere Abschnitt zur Auflage an der Decke des Streichinstruments, der untere Abschnitt zur Auflage am Boden des Streichinstruments ausgebildet ist, und der mittlere Abschnitt der Verbindung des oberen und unteren Abschnitts dient.

Der Adapter kann einstückig sein oder entsprechend der oben beschriebenen Ausführungsformen aus zwei oder mehr Komponenten bestehen, bzw. die einzelnen Abschnitte können aus Einzelkomponenten bestehen.

Vorzugsweise wird der untere Abschnitt des Adapters am Boden des Instruments angeordnet. Der mittlere Abschnitt kann eine Aussparung aufweisen, in der der Saitenhalterknopf aufgenommen wird. Der Saitenhalterknopf wird dabei nicht berührt, bzw. es wird keine mechanische Verbindung zwischen Aufnahmeelement und Saitenhalterknopf hergestellt. Denkbar hierfür sind neben der beschriebenen Aussparung auch andere Formen des Adapters, um den Saitenhalterknopf berührungsfrei zu umschließen.

Der obere Abschnitt dient der Auflage des Adapters an der Decke des Instruments. Vorzugsweise erfolgt die Auflage auf dem unteren Sattel und in der Region des unteren Sattels/ des oberen Rands des

Instruments im Deckenbereich über dem Endblock. Hierfür sind verschiedene Möglichkeiten hinsichtlich der Befestigung und der Form des oberen Abschnitts denkbar. Die Befestigung an der Decke kann beispielsweise durch Verklemmung, Verrastung, Formschluss oder in ähnlicher Weise erfolgen. Die Form der Auflagefläche kann beispielsweise großflächig über die gesamte Breite des Adapters oder nur punktuell, z.B. durch entsprechende Haken, ausgeführt sein. Hierbei wird deutlich, dass der obere Abschnitt nicht als durchgängiges Teil gestaltet sein muss. Im Falle der durchgängigen Gestaltung kann der für den Saitenhalterknopf ausgesparte Bereich des mittleren Abschnitts durch den oberen Abschnitt abgeschlossen werden. Möglich ist aber auch, dass die Aussparung in Form eines U's nach oben offen bleibt und die Auflage des oberen Abschnitts durch zwei Bügel oder Haken erfolgt.

Im Falle einer mehrteiligen Ausführung besitzt der Adapter eine Verbindungsvorrichtung, wodurch die einzelnen Abschnitte derart angeordnet und durch die Verbindungsvorrichtung verbunden sind, dass der untere Abschnitt am Boden und der obere Abschnitt an der Decke des Streichinstruments anliegen.. Gemäß den vorgenannten Ausführungsformen kommen als mögliche Verbindungsvorrichtung alle denkbaren Arten der Verbindung der Abschnitte des Adapters, wie z.B. Verschraubung, Verrastung, Klemmung, Verkeilung etc., in Betracht. Besonders bevorzugt weist die erfindungsgemäße

Verbindungsvorrichtung des Adapters wenigstens eine Schraubverbindung auf. Dadurch kann zum einen die präzise Anordnung der Abschnitte des Adapters zueinander eingestellt werden und zum anderen kann eine dauerhafte und individuelle Fixierung des Adapters am Instrument erlangt werden. Der

erfindungsgemäße Adapter ist in einer speziellen Ausführungsform dadurch gekennzeichnet, dass der obere Abschnitt als Befestigungselement ausgebildet ist, wobei das Element eine gerundete E-Form zum wenigstens teilweisen Umgreifen des unteren Bereichs des Saitenhalters des Streichinstruments aufweist. Insbesondere kann der obere Abschnitt bügelartig ausgebildet sein, wobei der Mittelteil des Bügels am mittleren Abschnitt befestigt ist und die beiden sich vom Mittelteil erstreckenden Arme sich aus der Ebene des mittleren Abschnitts hinaus auf den Deckel der Geige (insbesondere auch über den Randsteg des Deckels des Geigenkörpers) erstrecken, um eine Klemmwirkung zu erzeugen bzw. formschlüssig am Geigenkörper befestigt zu werden.

Zum einen dient das Profil des Befestigungselements der Auflage am Deckel des Instruments. Dabei kann das Befestigungselement ein gerundetes Profil aufweisen, das sich der Rundung der Zarge des Deckels des Instruments anpasst und somit eine stabile Verbindung herstellt. Zum anderen dient die Bügelform bzw. die gerundete E-Form dem Umgreifen des unteren Endes des Saitenhalters. So kann der Adapter bequem am Geigenkörper justiert und befestigt werden.

Ein erfindungsgemäßes Trägermodul, z.B. in Form eines Halsteils, kann (einstückig) mit einem erfindungsgemäßen Adapter oder einer der Komponenten des erfindungsgemäßen Adapters ausgebildet sein. In alternativen Ausführungen kann der Adapter einen oder mehrere Anschlüsse aufweisen, an dem jeweils ein separat ausgebildetes Trägermodul (abnehmbar) befestigt werden kann, z.B. durch eine Steck- /Rastverbindung.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß auch gelöst durch ein Trägermodul, welches mit einem Adapter wie oben beschrieben verbunden ist, wobei es in der Höhe verstellbar ist und zur Anordnung von

Stützelementen geeignet ist.

Das Trägermodul dient zum einen der Aufnahme von Stützelementen für den Brust-, Kinn- und

Schulterbereich des Benutzers und dient zum anderen der Anpassung an die individuelle Länge des Halses. Das Trägermodul ist durch geeignete Verbindungsmethoden, wie z:B. Verschraubung, Verrastung, Verklemmung, etc. am Adapter befestigbar.

Daneben ist das Trägermodul vorzugsweise höhenverstellbar, um eine Anpassung an die individuelle Halslänge des Benutzers zu erzielen. Das Trägermodul besteht beispielsweise aus zwei Teilen, bei dem ein Teil mittels einer linearen Führung des anderen Teils höhenverstellbar ist. Infolge eines

Verriegelungsmechanismus mit Feder ist die gewünschte Höhe einstellbar und arretierbar. Die individuelle Höhe wird z.B. mit einer seitlichen Schraube fixiert.

Als Stützelemente kommen bekannte Elemente zur Abstützung auf Kinn, Brust und Schulter in Betracht, die mit entsprechenden Polsterungen versehen sind, um eine Anpassung an die individuellen körperlichen Gegebenheiten zu ermöglichen.

Die vorliegende Erfindung offenbart daneben eine Stützvorrichtung für ein Streichinstrument, die mindestens ein Abstützelement zum Anlegen an den Hals-/Kinn-/Schulterbereich eines Benutzers umfasst, das mit einem vorgenannten Adapter verbunden ist.

Das erfindungsgemäße Abstützelement dient der Halte- und Stützfunktion und Anpassungsmöglichkeit der musizierenden Person in Bezug auf seine individuelle Körperform des Kinns, der Brust, der Schulter und des Brust-Kinnwinkels. Hinsichtlich der Abstützung des Kinns und des Brust/ Schulterbereichs weist das jeweilige Abstützelement Polsterungen oder elastisches Material auf, um die Haut und die darunter liegende Muskulatur des Benutzers zu schonen und vor einer zu hohen Druckeinwirkung zu schützen. Die Bruststütze und Schulterstütze kann verstellbar gelagert sein, um an die individuelle Körperform angepasst werden zu können.

KURZE BESCHREIBUNG DER FIGUREN

Figur 1 Erfindungsgemäßer Adapter mit einer ersten unteren Komponente in Form eines

Bodenbügels und einer zweiten oberen Komponente in Form eines Untersattelbügels. Der Untersattelbügel hat eine gerundete E-Form, wodurch der untere und die seitlichen unteren Bereiche des Saitenhalters des Instruments beim Anbringen des Befestigungselements am Streichinstrument in Umgriff genommen werden. Der

Untersattelbügel und der Bodenbügel weist Schraubzonen auf, die mit zwei Drehverschlusshülsen verbunden werden. Ansicht vom Instrument her;

Figur 2 Erfindungsgemäßer Adapter entsprechend Figur 1 ; Ansicht zum Instrument hin;

Figur 3 Ausführung eines erfindungsgemäßen Adapters mit einem oberen (Untersattelbügel), mittleren (Mittelteil) und unteren Abschnitt (Bodenbügel). Das Mittelteil weist eine Aussparung zur Aufnahme des Saitenknopfes auf. Der Bodenbügel ist zur Auflage am Boden des Streichinstruments ausgebildet und hat eine Lasche zum Brustteil;

Figur 4 Erfindungsgemäßer Adapter entsprechend Figur 3 ; Ansicht zum Instrument hin

(angedeutet durch Saitenhalter);

Figur 5 Darstellung eines montierten Adapters gemäß Figuren 3 und 4. Draufsicht auf die

Oberseite der Geige. Der Saitenhalter liegt dabei berührungsfrei in der Aussparung des mittleren Abschnitts. Die Saitenhalterseile werden von der oberen Komponente in Umgriff genommen;

Figur 6 Erfindungsgemäßer Adapter, wobei eine Komponente einen Bügel und ein U-Profil zur

Auflage auf dem Saitenhalterknopf von unten aufweist und der Bügel zur Auflage am Boden des Instruments geeignet ist und die andere Komponente in Form eines Bügels zur Auflage an der Oberseite des Instruments ist. Beide Komponenten weisen Aufnahmen und Durchgänge für entsprechende Verbindungselemente auf. Die Zargen der Geige werden durch die beiden Komponenten von oben und unten in Eingriff genommen;

Figur 7 Adapter entsprechend Figur 6; Darstellung ohne Endknopf;

Figur 8 Erfindungsgemäßer Adapter, wobei eine Komponente im Wesentlichen in U-Form ist und ein U-Profil zur Auflage des Saitenhalterknopfs von unten aufweist und die andere Komponente in Form eines Bügels mit Zargenfüßchen zur Auflage an der Oberseite des Instruments ist. Beide Komponenten weisen Aufnahmen und Durchgänge für entsprechende Verbindungselemente auf;

Figuren Variante des Adapters gemäß Figur 8 in zwei Ansichten;

9 A, 9B

Figur 10 Erfindungsgemäßer Adapter, wobei der Saitenhalterknopf von beiden Komponenten umfasst wird;

Figur 11 Erfindungsgemäßer Adapter, wobei der Saitenhalterknopf auf einem Bereich einer

Komponente in U- Form und durch Auflage auf einem Bereich der anderen Komponente aufliegt. Beide Komponenten weisen Aufnahmen und Durchgänge für entsprechende Verbindungselemente auf; Ansicht vom Instrument her;

Figur 12 Adapter entsprechend Figur 11 ; Ansicht zum Instrument hin;

Figur 13 Variante des Adapters gemäß Figuren 11 und 12 in schlankerer Form;

Figur 14 Oberer Abschnitt des Adapters in Form eines Befestigungselements zur Befestigung am

Untersattel, das eine gerundete E-Form aufweist, wodurch der untere und die seitlichen unteren Bereiche des Saitenhalters des Instruments beim Anbringen des Befestigungselements am Streichinstrument in Umgriff genommen werden (obere Zeichnung). Oberer Abschnitt des Adapters in Form eines Befestigungselements in geschlossener Form, welche unter den Saitenhalterseilen durchgeführt wird (untere Zeichnung);

Figur 15 Gesamtdarstellung eines erfindungsgemäßen Adapters mit einem höhenverstellbaren

Trägermodul zur Verbindung mit einer Stützvorrichtung, welche mit Auflagen für Kinn, Brust und Schlüsselbein versehen ist.

BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSBEISPIELE

Aus den nachfolgenden Ausführungsbeispielen und den zugrundeliegenden Figuren wird der Aufbau des erfindungsgemäßen Adapters deutlich.

Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Adapter 1, der aus zwei Komponenten 11, 12 besteht. Die erste Komponente 11 ist ein Bodenbügel und ist im Wesentlichen U- förmig ausgeprägt und hat einen Bereich 113, der der Auflage und dem Umgreifen eines Abschnitts des Endknopfes 5 dient. Daneben hat die erste Komponente einen Bereich, der der Auflage am Boden des Instruments dient. Die erste Komponente 11 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 111, 112 in Form von Außengewinden für Befestigungsmittel auf. Die zweite Komponente 12 ist in Form eines Untersattelbügels 123 ausgebildet und dient der Auflage an der Oberseite, bzw. der Decke des Instruments. Die zweite Komponente 12 weist dabei eine gerundete E- Form 123 auf, wodurch eine vereinfachte Montage am Saitenhalter bezweckt wird. Diese dient zum einen der Auflage auf dem Instrument, zum anderen umgreifen die Schenkel der E-Form den Saitenhalter. Durch die gerundete E-Form 123 wird der Saitenhalter an seinem unteren Bereich an drei Punkten (unten und an beiden Seiten) in Umgriff genommen. Die zweite Komponente 12 kann auch insgesamt bügelartig ausgebildet sein. Die abgerundeten äußeren Schenkel der E-Form bzw. des Bügels sind zur

Symmetrieachse hin gebogen und abgerundet. Der mittlere Schenkel des„E" ist verkürzt. Außerdem sind die freien Endabschnitte zumindest der äußeren Schenkel aus einer Ebene herausgebogen, sodass sie einen über die Oberseite des Streichinstruments hinausragenden Randsteg übergreifen und so der Adapter 1 sicher fixiert werden kann. Die Form ist dazu angepasst, ein möglichst leichtes„Einfädeln" der zweiten Komponente 12 um den Saitenhalter herum zu ermöglichen.

Auch die zweite Komponente 12 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 121, 122 für Befestigungsmittel in Form von Außengewinden auf. Beide Komponenten 11, 12 werden durch geeignete Verbindungsmittel 13 , vorliegend zwei gegenläufige Drehverschlusshülsen mit Innengewinden zueinander angeordnet und infolge der Gewindeverbindung miteinander verbunden. Dabei liegt der Saitenhalterknopf 8 auf dem U- förmigen Bereich 113 auf und wird infolge der Verbindung mit der zweiten Komponente 12 in Eingriff genommen. Die zweite Komponente 12 liegt auf der Oberseite bzw. der Decke des Instruments auf und schafft eine stabile Verbindung der Komponenten mit dem Instrument. Die erste Komponente 11 liegt am Boden des Instruments an. Durch die Lagerung auf der Oberseite erfolgt die Auflage vorzugsweise auf dem unteren Sattel und in der Region des unteren Sattels/ des oberen Rands des Instruments im

Deckenbereich über dem Endblock. Durch die Lagerung an der Ober-, bzw. Unterseite des Instruments wird eine Verdrehung, bzw. Drehbewegung des Adapters 1 um den Endknopf 8 unterbunden.

Figur 2 zeigt den oben beschriebenen Adapter 1 von der entgegengesetzten Seite, d.h. mit Sicht auf das Instrument, von dem lediglich der Saitenhalterknopf 8 dargestellt ist.

Aus Figur 3 wird eine weitere erfindungsgemäße Ausführung des Adapters ersichtlich. Der Adapter 2 weist einen oberen Abschnitt 3 in Form eines Untersattelbügels, einen mittleren 22 und einen unteren Abschnitt 21 in Form eines Bodenbügels auf, wobei der mittlere Abschnitt 22 eine Aussparung 223 für den Saitenhalterknopf 8 des Streichinstruments aufweist. Der mittlere Abschnitt 22 kann auch eine andere Form aufweisen und muss nicht notwendigerweise eine Aussparung enthalten. Die genannten Abschnitte können einstückig oder auch mehrteilig ausgeführt sein und können im letzten Fall über entsprechende Verbindungselemente miteinander verbunden sein. Die Aussparung des mittleren Abschnitts 22 ist im Wesentlichen in U-Form zur Aufnahme des Saitenhalterknopfs 8 ausgebildet. Dadurch kann der Adapter 2 bündig an der Zarge des Instruments angebracht werden und der Endknopf 8 wird berührungsfrei in dem Bereich 223 aufgenommen. Der obere Abschnitt 23 ist am mittleren Abschnitt 22 befestigt und weist dabei die bereits oben beschriebene gerundete E-Form auf, wodurch eine vereinfachte Montage am Saitenhalter bezweckt wird. Der untere Abschnitt 21, bzw. der Bodenbügel ist im Wesentlichen L-förmig ausgebildet und hat eine Lasche 211 zur Befestigung eines Stützenelements zum Brust/Schlüsselbein des Benutzers hin. Der horizontale Schenkel des„L" ist zur Auflage an dem Boden des Instruments geeignet. Der Adapter 2 hat außerdem ein Element 24 zur Einstellung und Arretierung der Winkelstellung des Mittelteils 22 zur Lasche 211. Der mittlere Abschnitt 22 weist Aufnahmeelemente in Form von Hülsen 224, 225 zur Aufnahme eines Kinnhalters auf.

Im Falle der mehrteiligen Ausführung weist der Adapter 2 an seinen Außenseiten Aufnahmen 221, 222 für Verbindungsmittel, z.B. Schrauben, auf. Die gegenseitige Ausrichtung und die Arretierung der Abschnitte des Adapters 2 können beispielsweise mittels einer Schraubverbindung am oberen Abschnitt 23 erfolgen, wodurch der untere 21, mittlere 22 und obere Abschnitt 23 korrekt zueinander und im Hinblick auf die Anordnung am Instrument positioniert werden.

Figur 4 zeigt den vorher beschriebenen Adapter 2 der Figur 3 aus der Sicht zum Instrument hin, von dem lediglich dessen Endknopf 8 dargestellt ist.

Figur 5 zeigt den an einer Geige angebrachten Adapter 2, bei dem der Saitenhalterknopf 8 in der

Aussparung 223 des mittleren Abschnitts 22 berührungsfrei aufgenommen wird. Für die Montage des Adapters 2 wird der untere Abschnitt 21 an den Boden, bzw. an der unteren Zarge der Geige angelegt und der Saitenhalteknopf 8 in der Aussparung 223 berührungsfrei angeordnet. Unter Verwendung der Verbindungsmittel werden die Abschnitte des Adapters 2 zueinander angeordnet, wobei der untere Abschnitt 21 am Boden, bzw. der unteren Zarge und der obere Abschnitt in Form des

Befestigungselements 23 an der oberen Zarge der Geige befestigt wird. Dies erfolgt vorzugsweise in der Region des Untersattels. Dadurch wird eine stabile Verbindung des Adapters 2 mit dem Instrument erzielt. Durch die gerundete E-Form des Befestigungselements 23 werden die Saitenhalterseile umschlossen.

Die Befestigung erfolgt von daher an der Ober- und Unterseite des Instruments, wobei der

Saitenhalterknopf 8 nicht berührt wird. Durch die Verspannung, bzw. dem Abstand zwischen dem

Befestigungselement 23 und dem unteren Abschnitt 21 des Adapters 2, bzw. durch das formschlüssige Anbringen des Adapters 2 am Geigenkörper ist der Adapter 2 sicher am Resonanzkörper des Streichinstruments befestigt.

Aus Figur 6 wird eine zweite Ausführung des erfindungsgemäßen Adapters erkennbar. Der Adapter 3 besteht aus einer ersten unteren Komponente 31 in Form eines Bodenbügels und einer zweiten oberen Komponente 31. Die erste Komponente 31 ist hierbei im Wesentlichen in Form eines Bügels ausgeprägt und hat einen U- förmigen Aufnahmebereich 313, der der Aufnahme eines ersten Abschnitts des

Saitenhalterknopfs 8 dient. Die Bügelform der ersten Komponente 31 dient der Auflage am Boden des Instruments. Die erste Komponente 31 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 311, 312 für

Verbindungsmittel (nicht dargestellt) auf. Die zweite Komponente 32 weist einen Bereich 323 zur Aufnahme eines weiteren (dem ersten Abschnitt gegenüber liegenden) zweiten Abschnitts des

Endknopfes 8 auf. Auch die zweite Komponente 32 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 321, 322 für Befestigungsmittel auf. Unter Verwendung der Verbindungsmittel werden die beiden Komponenten zueinander angeordnet und der Endknopf 8 zwischen den beiden Auflagebereichen 313, 323 der beiden Komponenten formschlüssig in Eingriff genommen. Dadurch wird eine stabile Verbindung des Adapters 3 und dem Instrument erzielt. Die Befestigung erfolgt am Saitenhalterknopf 8 und dem Boden des

Instruments

Figur 7 zeigt den Adapter 3 gemäß Figur 6 ohne Darstellung des Endknopfes. Der Aufnahmebereich 323 des Endknopfes der oberen zweiten Komponente 32 ist deutlich erkennbar.

Figur 8 stellt eine weitere Ausführung des erfindungsgemäßen Adapters dar. Der Adapter 4 besteht aus zwei Komponenten 41 und 42. Die erste Komponente 41 ist im Wesentlichen U- förmig ausgeprägt und hat einen Bereich 413, der der Auflage und dem Umgreifen eines Abschnitts des Endknopfes 8 (nicht dargestellt) dient. Die erste Komponente 41 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 411, 412 m Form von Außengewinden für Befestigungsmittel auf. Die zweite Komponente 42 ist in Form eines

Untersattelbügels 423 mit Zargenfüßchen ausgebildet und dient der Auflage an der Oberseite, bzw. der Decke des Instruments. Auch die zweite Komponente 42 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 421, 422 für Befestigungsmittel in Form von Außengewinden auf. Beide Komponenten 41, 42 werden durch geeignete Verbindungsmittel 43, vorliegend zwei gegenläufige Drehverschlusshülsen mit Innengewinden, zueinander angeordnet und infolge der Gewindeverbindung miteinander verbunden. Dabei liegt der Saitenhalterknopf 8 auf dem U- förmigen Bereich 413 auf und wird infolge der Verbindung mit der zweiten Komponente 42 in Eingriff genommen. Die zweite Komponente 42 liegt auf der Oberseite bzw. der Decke des Instruments auf und schafft eine stabile Verbindung der Komponenten mit dem Instrument. Durch die Lagerung auf der Oberseite erfolgt die Auflage vorzugsweise auf dem unteren Sattel und in der Region des unteren Sattels/ des oberen Rands des Instruments im Deckenbereich über dem Endblock. Durch die Lagerung an der Ober-, bzw. Unterseite des Instruments wird eine Verdrehung, bzw.

Drehbewegung des Adapters 4 um den Endknopf 8 unterbunden. Figuren 9A und 9B zeigen eine Variante des Adapters 4 aus Sicht des Instruments (Figur 9A) und mit Sicht auf das Instrument (Figur 9B). Die erste Komponente 51 des Adapters weist hierbei an ihren Außenseiten Aufnahmen 511, 512 für Befestigungsmittel auf. Die zweite Komponente 52 ist in Form eines Untersattelbügels 523 in geschlossener Form ausgebildet und dient der Auflage an der Oberseite, bzw. am Untersattel des Instruments. Auch die zweite Komponente 52 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 521, 522 für Verbindungsmittel (nicht dargestellt) auf. Beide Komponenten 51, 52 werden durch geeignete Verbindungsmittel (nicht dargestellt) miteinander verbunden.

Figur 10 zeigt einen weiteren erfindungsgemäßen Adapter 6 mit zwei Komponenten 61, 62 in Form von zwei gleichförmigen Klemmteilen, die jeweils einen Bereich zur Auflage 611, 621 des

Saitenhalterknopfes 8 (nicht dargestellt) aufweisen. Die Bereiche sind an die Form des

Saitenhalterknopfes 8 angepasst. Beide Komponenten 61, 62 werden um den Saitenhalterknopf 8 des Streichinstruments von zwei Seiten zusammengezogen und im Anschluss arretiert. Das Zusammenziehen und die Arretierung kann beispielsweise mittels einer Schraubverbindung oder einer Keilverbindung (beides nicht dargestellt) erfolgen. Im letztgenannten Fall können durch ein Anziehen im Keil die beiden Komponenten 61, 62 korrekt zueinander positioniert werden. Die Befestigung erfolgt auch in diesem Ausführungsbeispiel nur am Saitenhalterknopf 8 ohne den restlichen Instrumentenkorpus zu berühren. Dies hat den Vorteil, dass die Verbindung keinerlei negative Auswirkung auf den Klangkörper des Instruments hat und der Klang und die Lautstärke nicht beeinträchtigt werden.

Figur 11 zeigt eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Adapters. Die erste Komponente 71 ist hierbei im Wesentlichen in U-Form ausgeprägt und ein Bereich 713 dient der Aufnahme eines ersten Abschnitts des Saitenhalterknopfs 8. Die erste Komponente 71 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 711, 712 für Verbindungsmittel (nicht dargestellt) auf. Die zweite Komponente 72 weist einen Bereich 723 zur Aufnahme eines weiteren (dem ersten Abschnitt gegenüber liegenden) zweiten Abschnitts des Endknopfes 8 auf und hat zwei Aussparungen 724 für Saitenhalterseile. Auch die zweite Komponente 72 weist an ihren Außenseiten Aufnahmen 721 , 722 für Befestigungsmittel auf. Unter Verwendung der Verbindungsmittel werden die beiden Komponenten zueinander angeordnet und der Endknopf 8 zwischen den beiden Auflagebereichen 713, 723 der beiden Komponenten formschlüssig in Eingriff genommen. Dadurch wird eine stabile Verbindung des Adapters 7 und dem Instrument erzielt. Die Befestigung erfolgt allein am Saitenhalterknopf 8 ohne den restlichen Geigenkorpus zu berühren. Dies hat den Vorteil, dass die Verbindung keinerlei negative Auswirkung auf den Klangkörper des Instruments hat und der Klang und die Lautstärke des Instruments nicht beeinträchtigt werden.

Figur 12 zeigt den vorher beschriebenen Adapter 7 aus der entgegengesetzten Ansicht, d.h. mit Blick zum Instrument hin (dargestellt durch Endknopf 8).

Figur 13 zeigt eine Variante des Adapters 7 in einer schlankeren Version ohne Darstellung des

Endknopfes, Figur 14 zeigt den oberen Abschnitt in Form eines Befestigungselements in zwei Ausführungsformen Als anschauliches, aber nicht abschließendes Beispiel hierfür, werden die Komponenten 23 des Adapters 2 und 523 des Adapters 5 verwendet. Durch die Aufnahmen 231 und 232; 521 und 522 können

Verbindungsmittel aufgenommen werden. Das Befestigungselement 23 weist beispielsweise eine gerundete E-Form (oben) oder eine Bügelform 523 (unten) auf, wodurch eine vereinfachte Montage am Saitenhalter bezweckt wird. Zum einen dient das Befestigungselement 23 der Auflage auf dem

Instrument, zum anderen umgreifen die Schenkel der E-Form den Saitenhalter. Durch die gerundete E- Form wird der Saitenhalter an seinem untern Bereich an drei Punkten (unten und an beiden Seiten) in Umgriff genommen. Das Befestigungselement 23; 523 kann insgesamt bügelartig ausgebildet sein. Die abgerundeten äußeren Schenkel der E-Form bzw. des Bügels sind zur Symmetrieachse hin gebogen und abgerundet. Der mittlere Schenkel des„E" ist verkürzt. Außerdem sind die freien Endabschnitte zumindest der äußeren Schenkel aus einer Ebene herausgebogen, sodass sie einen über die Oberseite des Streichinstruments hinausragenden Randsteg übergreifen und so der Adapter 2, bzw. 5 sicher fixiert werden kann. Die Form ist dazu angepasst, ein möglichst leichtes„Einfädeln" des Befestigungselements 23; 523 um den Saitenhalter herum zu ermöglichen. Im Falle der geschlossenen Bügelform 523 werden die Saitenhalterseile unter der Bügelform durchgeführt.

Figur 15 zeigt eine schematische Darstellung des prinzipiellen Aufbaus, bzw. der Verbindung von einem Streichinstrument mit einem erfindungsgemäßen Adapter 1 bis 7 (vorliegend Adapter 2) wie

beispielweise wie in den Figuren 1 bis 14 beschrieben, der über ein Trägermodul 9 mit einer

Stützvorrichtung 10 verbunden wird. Das mehrteilige Trägermodul 9 ist höhenverstellbar und ist auf diese Weise auf die Länge des Halses des jeweiligen Benutzers des Instruments einstellbar. Die

Stützvorrichtung 10 weist in ihrem unteren Bereich eine Schlüsselbeinauflage 102 und eine Brustauflage 103 sowie in ihrem oberen Bereich eine Stütze für das Kinn 101 auf. Die genannten Auflagen, bzw. Stützen weisen Polsterungen auf, um die Haut und Muskulatur des Benutzers zu schützen.