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Patent Searching and Data


Title:
ADAPTIVE STORAGE AREA
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/006714
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a storage area, particularly for vehicles, comprising a frame (10) having opposite legs (12, 13) and a plurality of bars (20) extending from one of the opposite legs (12) of the frame (10) to the other leg (13), wherein the bars (20) are each implemented as a detented system, so that they can be displaced independently of each other between a starting position and an ending position.

Inventors:
KREIS, Raimund (Ahornweg 2, Vilsbiburg, 84137, DE)
Application Number:
EP2010/058059
Publication Date:
January 20, 2011
Filing Date:
June 09, 2010
Export Citation:
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Assignee:
LISA DRÄXLMAIER GMBH (Landshuter Str. 100, Vilsbiburg, 84137, DE)
KREIS, Raimund (Ahornweg 2, Vilsbiburg, 84137, DE)
International Classes:
B60R7/02; B60N3/10
Attorney, Agent or Firm:
SIEGERT, Georg et al. (Hoffmann · Eitle, Arabellastrasse 4, München, 81925, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Ablage insbesondere für Fahrzeuge, umfassend

einen Rahmen (10) mit gegenüberliegenden Schenkeln (12, 13); und

mehrere Stäben (20) , die sich von einem der

gegenüberliegenden Schenkel (12) des Rahmens (10) zu dem anderen Schenkel (13) erstrecken, wobei die Stäbe (20) jeweils als bistabiles System ausgebildet sind, so dass Sie unabhängig voneinander zwischen einer Ausgangslage und einer Endlage bewegbar sind.

2. Ablage nach Anspruch 1, ferner umfassend eine

Bespannung, die wenigstens im Bereich der durch den Rahmen

(10) definierten Öffnung (11) angeordnet ist.

3. Ablage nach Anspruch 2, bei der die Bespannung

reversibel dehnbar ist.

4. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend eine Handhabe zur manuellen Bewegung der Stäbe (20) zwischen der Ausgangslage und der Endlage.

5. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, ferner umfassend eine Rückwand hinter dem Rahmen, wobei die Stäbe in der Ausgangslage oder der Endlage an der Rückwand anliegen.

6. Ablage nach Anspruch 5, wobei in der Rückwand wenigstens eine Mulde vorgesehen ist, die ein Eingreifen zwischen die Rückwand und wenigstens einen der Stäbe gestattet, um die Stäbe zwischen der Ausgangslage und der Endlage zu bewegen.

7. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei dem eine Lagerung der Stäbe durch ein zylinderförmiges Element gebildet ist, das in einer Führung drehbar aufgenommen ist.

8. Ablage nach Anspruch 7, bei der die Führung den Zylinder um mehr als 180° umschließt.

9. Ablage nach Anspruch 8, wobei der Zylinder beidseits abgeflacht ist, um den Zylinder in einer Montageposition zwischen der Ausgangslage und der Endlage aus der Führung entnehmen zu können.

10. Ablage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, ferner

umfassend eine Stelleinrichtung zum automatischen Bewegen der Stäbe (20) zwischen der Ausgangslage und der Endlage.

11. Ablage nach Anspruch 10, bei der die Stelleinrichtung einen Antrieb umfasst über den wenigstens ein Ende des jeweiligen Stabs oder dessen Lagerung in Längsrichtung des jeweiligen Stabes verschiebbar und/oder um eine Achse (23) senkrecht zur Längserstreckung verdrehbar ist, um den Stab zwischen der Ausgangslage und der Endlage zu bewegen.

12. Ablage nach Anspruch 10, bei der die Stäbe (20)

zumindest teilweise aus einem Formgedächtnismaterial gebildet sind und die Stelleinrichtung eine Aktivierungseinrichtung zur Aktivierung des Formgedächtnismaterials umfasst, um die Stäbe (20) zwischen der Ausgangslage und der Endlage zu bewegen.

13. Ablage nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei der die Stelleinrichtung ein Eingabegerät umfasst über den einzelne Stäbe (20) unabhängig voneinander auswähl- und bewegbar sind und/oder vordefinierte Stellungsmuster der Stäbe (20) zueinander auswählbar sind.

14. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der der Rahmen (10) und die Stäbe (20) einstückig ausgebildet sind.

15. Ablage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, bei der die Stabe (20) separat vom Rahmen (10) ausgebildet sind und bevorzugt eine Spannvorrichtung vorgesehen ist, über die die Vorspannung der Stabe (20) gegenüber dem Rahmen (10) einstellbar ist.

16. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der der Rahmen (10) und/oder die Stabe (20) mit einer

Schaumstoffschicht umschaumt sind.

17. Ablage nach einem der Ansprüche 1 bis 15, bei der der Rahmen (10) und / oder die Stabe (20) aus einem Schaumstoff bestehen.

18. Ablage nach Anspruch 16 oder 17, bei der Rahmen (10) und/oder die Stabe (20) eine die Schaumstoffschicht bzw. den Schaumstoff überdeckende Beschichtung aufweisen.

19. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die gegenüberliegenden Schenkel (12, 13) des Rahmens (10) in horizontaler Richtung verlaufen.

20. Ablage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, bei der die gegenüberliegenden Schenkel (12, 13) des Rahmens (10) in vertikaler Richtung verlaufen.

21. Ablage nach einem der vorstehenden Ansprüche, bei der die durch den Rahmen (10) definierte Öffnung (11) eine gekrümmte Ebene beschreibt und die Stäbe (20) in Ihrer Ausgangslage in der gekrümmten Ebene liegen.

Description:
Adaptive Ablage

Die vorliegende Erfindung betrifft Ablagen, die insbesondere in Fahrzeugen und im Speziellen in Automobilen zum Einsatz kommen. Der Einsatz ist aber auch in anderen Fahrzeugen, wie Luftfahrzeugen und Wasserfahrzeugen denkbar. Als Ablage im Sinne der vorliegenden Erfindung sind einerseits beliebige offene Behältnisse zu verstehen, die dazu dienen Gegenstände hineinzulegen bzw. abzulegen und andererseits frei

zugängliche Flächen, die es ermöglichen etwas ab- bzw.

aufzulegen. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung dabei Ablagen im Bereich des Fahrgast- oder Kofferraums der Fahrzeuge .

Solche Ablagen sind in großer Vielfalt bekannt.

Insbesondere vor dem Hintergrund der zu erwartenden

Einführung von Elektrofahrzeugen ist ein zunehmender Trend in Richtung Gewichts- und Bauraumeffektive Fahrzeugeinrichtungen zu verzeichnen.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung beruht darin eine Ablage zu schaffen, die diesem Trend genügt und damit eine Ablage, die adaptiv an die Bedürfnisse des Nutzers anpassbar ist, Gewicht einsparend ist, kostengünstig hergestellt werden kann und ein ästhetisch anspruchsvolles Design ermöglicht.

Diese Aufgabe wird durch eine Ablage mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen genannt.

Der vorliegenden Erfindung liegt der Gedanke zu Grunde wenigstens zwei Stäbe, die jeweils als bistabiles System ausgestaltet sind, eine von einem Rahmen definierte Öffnung überspannend vorzusehen, wobei die Stäbe jeweils eine stabile Ausgangs- und Endlage aufweisen, zwischen denen sie bewegbar sind. So kann beispielsweise ein Stab, der sich in der Endlage befindet ein offenes Behältnis bilden. Befinden sich beispielsweise zwei oder mehr der Stäbe, die direkt

nebeneinander angeordnet sind, in der Endlage, ergibt sich ein entsprechend größeres Behältnis. Sind beispielsweise drei oder mehr Stäbe vorgesehen, können die jeweils außen

angeordneten Stäbe in die Endlage bewegt werden, während der sich in der Mitte befindliche oder die sich in der Mitte befindlichen Stäbe in der Ausgangslage verbleiben, wodurch zwei getrennte offene Behältnisse geschaffen werden können. Damit wird durch die vorliegende Erfindung eine leicht auf die Bedürfnisse des Nutzers adaptierbare Ablage geschaffen, die kostengünstig hergestellt werden kann und ein

ansprechendes äußeres Design ermöglicht. Zugleich kann der Aufbau mit geringerem Gewicht ausgestaltet werden und ist daher, insbesondere bei Einsatz in Fahrzeugen und dort

Elektrofahrzeugen, energieeffizient .

Dementsprechend schafft die vorliegende Erfindung eine Ablage der eingangs genannten Art, die einen Rahmen umfasst. Der Rahmen kann dabei beispielsweise in die Instrumententafel (I-Tafel) des Fahrzeugs integriert (einstückig oder

verbunden) sein. Der Rahmen definiert eine Öffnung in beliebiger Form. Die Öffnung wird begrenzt durch je zwei gegenüberliegende Schenkel bzw. Kanten. Zwischen zwei der gegenüberliegenden Schenkel sind mehrere (wenigstens zwei) Stäbe angeordnet, die sich von einem der gegenüberliegenden Schenkel des Rahmens zu dem anderen Schenkel erstrecken. Die Stäbe können dabei im Querschnitt rund (kreisrund, oval, etc.) oder eckig (dreieckig, quadratisch, rechteckig, mehreckig, etc.) und/oder flach (d. h. breiter als hoch) ausgestaltet sein. Weiter können die Stäbe unterschiedliche Profile (Keilprofil, etc.) oder uneinheitliche Konturen aufweisen, um die Biegelinie zu beeinflussen. Ferner ist auch denkbar, zwei unterschiedliche Materialien in einander laufen zu lassen, um insbesondere den Härtegrad der Auflage variabel zu gestalten. Die Stäbe wie auch der Rahmen können aus

Kunststoff oder Metall gebildet sein. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform verlaufen die mehreren Stäbe parallel zueinander. Es ist jedoch auch denkbar, dass sich die Stäbe in einem Winkel (≠ 0°, 180°) zueinander erstrecken. Die Stäbe sind jeweils als bistabiles System ausgebildet. Unter einem bistabilen System ist dabei zu verstehen, dass die Stäbe jeweils (nur) zwei mögliche Zustände, eine Ausgangslage und eine Endlage einnehmen können, aber (nur) durch einen äußeren Impuls vom einen in den anderen Zustand überführbar sind. Damit die oben erwähnte Adaptivität erreichbar wird, sind die Stäbe unabhängig voneinander zwischen der Ausgangslage und der Endlage bewegbar. Bei der Auslegung des bistabilen

Systems helfen die Euler 'sehen Knickfälle und die

Balkentheorie .

Um den Boden des offenen Behältnisses zu bilden und

gleichzeitig für ein ästhetisch anspruchsvolles äußeres Erscheinungsbild der Ablage zu gewährleisten, ist es gemäß einer Ausführungsform bevorzugt, eine Bespannung vorzusehen, die wenigstens im Bereich der durch den Rahmen definierten Öffnung angeordnet ist, d. h. die durch den Rahmen definierte Öffnung verschließt. Rein beispielhaft sind hier Textilien, Planware (eine ein- oder mehrschichtige Polymerlage aus PU und/oder PVC), Leder, etc. denkbar. Bevorzugterweise wird auch der Rahmen von der Bespannung überspannt und ggf. auch das den Rahmen umgebende Bauteil, d. h. das Bauteil, in den der Rahmen integriert ist (z. B. die I-Tafel) . Dabei ist es für eine geschlossene Oberfläche besonders bevorzugt die Bespannung über den Stäben anzuordnen, d. h. die Bespannung liegt auf den Stäben auf. Es ist jedoch auch denkbar die Bespannung unterhalb der Stäbe anzuordnen. Ist die Bespannung über den Stäben angeordnet, so ist in der Regel eine

Verbindung der Bespannung mit den Stäben nicht erforderlich, kann aber dennoch vorgesehen werden. Ist die Bespannung unterhalb der Stäbe angeordnet, so empfiehlt sich in der Regel eine Verbindung der Bespannung mit den Stäben.

Beispielsweise könnten die Stäbe auch in die Bespannung eingearbeitet, z. B. eingenäht oder verklebt sein. Ist insgesamt keine Bespannung vorgesehen, so ist in der Regel unterhalb der durch den Rahmen gebildeten Öffnung ein vorzugsweise formstabiler Boden oder eine Rückwand

ausgebildet .

Um eine faltenfreie Oberfläche der Bespannung in beliebigen Zuständen der Stäbe zu gewährleisten, ist die Bespannung vorzugsweise reversibel dehnbar (elastisch verformbar) ausgestaltet. Die Bespannung sorgt ferner für

Abriebfestigkeit und trägt zur Formstabilität bei.

Ferner können die Stäbe, oder deren Bespannung aus im

Interieur bekannten Dekormaterialien, z.B. Furnier, Folie, Leder, bedruckte Oberflächen etc. bestehen, sofern sie die obigen Eigenschaften beinhalten oder entsprechende

Scharnierfunktionen vorgesehen sind.

Darüber hinaus kann der Impuls um die Stäbe von der

Ausgangslage in die Endlage bzw. umgekehrt zu bringen manuell erfolgen. Hierbei ist es bevorzugt eine Handhabe vorzusehen, die eine manuelle Bewegung der Stäbe ermöglicht. Ist eine Bespannung über den Stäben vorgesehen, so kann die Handhabe an der Bespannung vorgesehen werden und z. B. durch angenähte Zuglaschen/-ösen/-schlaufen erfolgen. Dies gilt auch bei Integrieren der Stäbe in die Bespannung, wie es oben erwähnt wurde. Ist die Bespannung hingegen unterhalb der Stäbe angeordnet, so kann die Handhabe durch die Stäbe selbst oder aber durch eine entsprechende Ausgestaltung an den Stäben erzielt werden. Ferner kann bei drehbar gelagerten Stäben, ein Stellmechanismus z.B. durch ein Rad oder einen Hebel an der Lagerung erfolgen.

Ferner ist es vielfach vorteilhaft, wenn mit dem Rahmen verbunden oder daran anschließend eine Rückwand ausgebildet ist, die konkav gewölbt bzw. nach hinten ausgeformt

ausgestaltet sein kann. Diese Rückwand kann notwendig sein, um die bistabilen Stäbe in einer der beiden stabilen Lagen, d. h. der Ausgangslage oder der Endlage aufzunehmen. Dabei ist es denkbar, dass der Wechsel von einer Lage in die andere Lage durch S-förmiges Durchschnappen der Stäbe (siehe auch Figur 3 später) erfolgt. Neben konkav gewölbten Rückwänden sind jedoch auch gerade oder konvex gewölbte Rückwände denkbar, aus denen die Stäbe zur Bildung einer Ablage herausgeklappt werden. Unabhängig von der Gestalt der

Rückwand ist es aus designerischen Gründen oft gewünscht Ablagen oberflächenbündig versenkbar zu gestalten. Um dies zu erzielen können die Stäbe an der Rückwand eng anliegend oder oberflächenbündig einliegend gestaltet sein, müssen für den Nutzer aber bedienbar bleiben. Hierzu ist es denkbar eine oder mehrere Mulden, vorzugsweise zwei Mulden in der Rückwand vorzusehen, die das Herausziehen der Stäbe beim Anliegen an der Rückwand erleichtern. Die Mulden können als Fingermulden oder Handmulde ausgeführt sein, um einen Eingriff zwischen dem Stab und der Rückwand zu gewährleisten.

Als weitere Funktion der Mulde kann diese als Aufnahme für entsprechend zur Rückwand vorragende Objekte der Stäbe dienen, z. B. Gumminoppen in halbzylindrischer Form. Auch kann die Ausbuchtung der Mulde selbst Flaschen am Verrutschen hindern. Die Mulde kann über die gesamte Erstreckung des Rahmens zwischen einander gegenüberliegenden Schenkeln ausgebildet oder nur lokal eingebracht sein. Insbesondere bei einer später beschriebenen Verstellbarkeit der Stäbe entlang der Schenkel ist es bevorzugt die Mulde bzw. die Mulden über die gesamte Länge der Schenkel vorzusehen. Ist die Rückwand konkav gewölbt, ist es vorteilhaft, dass die Mulde bzw. die Mulden idealerweise zwischen dem Scheitelpunkt des gebogenen Stabs und der seitlichen Führung des Stabs liegen. Durch das Vorspannen und das S-förmigen Durchschnappen der Stäbe sind die Betätigungskräfte dort am geringsten, so dass ein einfaches Bewegen der Stäbe zwischen den Lagen erzielt wird.

Zur Führung der Stäbe ist es denkbar, insbesondere bei

Verwendung konkav gekrümmter Rückwände lediglich eine drehbare Lagerung der jeweiligen Enden der Stäbe vorzusehen. Als einfachste Art haben sich hierbei Zylinder erwiesen, die an die Stäbe angespritzt oder mit diesen anderweitig

verbunden, z. B. verklebt, sein können. Die Zylinder können in entsprechenden Hohlkehlen im Rahmen oder gegebenenfalls der Rückwand bzw. zwischen Rahmen und Rückwand geführt sein. Durch die Vorspannung verspreizen sich die Stäbe quer zu den länglichen Führungen, die entsprechend parallel zur

Mittelachse der Zylinder verlaufen, so dass sie Kräfte in Führungsrichtung aufnehmen können.

Der Schwenkwinkel von der Ausgangs- in die Endlage bzw.

umgekehrt ist in der Regel deutlich kleiner als 180°. Um ein Herausreißen der Zylinder aus der Führung bei Missbrauch oder im Crashfall zu verhindern, kann die Führung den Zylinder um mehr als 180° umschließen. Um einen Austausch der Stäbe von der Sichtseite oder zum Montieren bei oben und unten

geschlossenen Führungen zu ermöglichen, kann der Zylinder beidseitig abgeflacht sein, um in einer Zwischenstellung zwischen der Ausgangs- und der Endlage ein Herausführen des Zylinders aus der Führung zu gestatten. In der

Zwischenposition, die auch als Montageposition bezeichnet werden kann, ist folglich ein Entnehmen der Stäbe möglich. Diese Position wird beim Durchschnappen der Stäbe von der Ausgangs- in die Endlage und umgekehrt durchlaufen, wobei Querkräfte, wie oben beschrieben, für das Andrücken der Zylinder in die Führungen sorgen und so ein Herausrutschen verhindert wird. In den stabilen Lagen, der Ausgangs- und der Endlage werden die Zylinder sicher umschlossen und dadurch am Herausrutschen gehindert. Alternativ sind Schnappverbindungen denkbar, d. h. die Führung ist als Schnappverbindung mit einem Umfangswinkel von wenig größer als 180° in Verbindung mit Vollzylindern ausgebildet, wobei die Zylinder unter „Aufbiegen" der Führung in die Führung einschnappen und anschließend in der Führung gehalten werden. Mit Vorteil verlaufen die Fuhrungen über die gesamte Lange des bzw. der Schenkel des Rahmens. Dadurch kann erreicht werden, dass sich die Stabe relativ zueinander in der Fuhrung verschieben und entsprechend optimal an die gewünschte

Konfiguration und Ausgestaltung anpassen. Um diese

Flexibilität weiter zu erhohen, kann es bevorzugt sein unterschiedliche Stabe zu verwenden. Beispielsweise kann ein breiter Stab mit flexiblem Boden, der in einer ausgeklappten Lage (Endlage) eine blickdichte Box bildet, vorgesehen sein. Dabei ist zu beachten, dass das Widerstandsmoment gegen Biegung (axiales Flachentragheitsmoment) bei rechteckigen Querschnitten linear mit der Breite und kubisch mit der Materialstarke zunimmt. Ist eine Verringerung der

Materialstarke nicht mehr sinnvoll können breite Stabe gelocht bzw. durchbrochen werden, um die Betatigungskrafte gering zu halten. Eine dünne flexible Bespannung des Stabs mit Folien, Stoffen etc. kann für Blickdichtigkeit sorgen. Ferner oder alternativ kann ein schmaler Stab mit flexiblem Boden vorgesehen sein, der über dem breiten Stab angeordnet sein kann und als Deckel für das dann geschaffene Behältnis durch den breiten Stab dienen kann. Alternativ können der breite Stab und der schmalere Stab jeweils mit flexiblem Boden oben offene Ablagen bilden. Die obige Konfiguration ergibt sich insbesondere dann, wenn die Schenkel des Rahmens vertikal verlaufen (siehe spater) . Alternativ oder zusätzlich kann ein weiterer schmaler Stab ohne flexiblen Boden

vorhanden sein, der als Halteband zum Einklemmen von

Gegenstanden dienen kann.

Bei kontinuierlich durchgehender Fuhrung entlang der Schenkel ist es ferner denkbar die Position der einzelnen Stabe durch Verschieben entlang der Fuhrung zu verandern und somit eine optimale Anpassung vorzunehmen. Bei Stäben mit flexiblem Boden, d. h. wobei der Boden beispielsweise aus einem elastischen Material gebildet ist, das sich beim Ausklappen des Stabs dehnt und einen Fachboden bildet, ist es zu diesem Zweck bevorzugt den flexiblen Boden an einer Seite relativ zu den Fuhrungen bzw. den Stäben zu halten, so dass er sich nicht mit den Fuhrungen bzw. Enden des Stabes mitdreht, sondern in jedem Fall entlang der Ruckwand gehalten wird.

Ferner wird bei Verwendung einer geraden Ruckwand das S- formige Durchschnappen der vorgespannten Stabe behindert. Um dies zu verhindern, konnte die Ruckwand S-formig gestaltet werden, so dass sich die Biegeelemente in einer

Zwischenstellung an die Ruckwand anlegen kann. Es besteht jedoch die Gefahr, dass der Stab aus dieser Stellung

zuruckschnappt . Zusätzliche losbare Halteelemente waren dann notwendig. Eine Losung dieser Problematik besteht darin die an und für sich nur oben beschriebene drehbare Lagerung der bistabilen Stabe ein- oder beidseitig zusätzlich verschiebbar zu gestalten. Dies ist deshalb notwendig, weil die Stabe nicht wesentlich längs dehnbar, sondern nur biegeelastisch sind. Dabei kann entweder der Stab relativ zu dem drehbaren Lager verschieblich gehalten sein, d. h. ein Ende des Stabs kann sich relativ zur Lagerung verschieben oder aber das Lager selbst ist verschieblich gestaltet.

Alternativ zur obigen manuellen Betätigung ist es jedoch auch denkbar zwischen den stabilen Zustanden (Ausgangslage und Endlage) automatisch umzuschalten. Mit anderen Worten ist es denkbar, dass die Ablage eine Stelleinrichtung zum

automatischen Bewegen der Stabe zwischen der Ausgangslage und der Endlage umfasst. Diese kann beispielsweise einen Antrieb umfassen, über den wenigstens ein Ende des jeweiligen Stabs oder dessen Lagerung in Längsrichtung des jeweiligen Stabs verschiebbar ist und/oder um eine Achse senkrecht zur

Längsrichtung bzw. -erstreckung verdrehbar ist, um den Stab zwischen der Ausgangslage und der Endlage zu bewegen.

Verfugen in einer Ausfuhrungsform jeweils beide Stabenden über Drehantriebe, die gleichläufig bewegt und/oder gehemmt werden, sind S-formige Biegelinien als Zwischenstellung zwischen den stabilen Endlagen möglich. Durch bekannte Rastungen oder Rastmechanismen in den Lagerungen der

Stabenden sind diese Zwischenstellungen auch bei rein manuell betätigbaren Ablagen möglich.

Alternativ ist es auch denkbar die Stäbe zumindest teilweise aus einem Formgedächtnismaterial oder

Formgedächtnislegierungen zu bilden. Die Stelleinrichtung umfasst in diesem Fall eine Aktivierungseinrichtung zur Aktivierung des Formgedächtnismaterials, um die Stäbe zwischen der Ausgangslage und der Endlage zu bewegen.

Bei der automatischen Schaltung der jeweiligen Stäbe ist es besonders bevorzugt, dass die Stelleinrichtung ein

Eingabegerät umfasst, über das einzelne Stäbe unabhängig voneinander auswähl- und bewegbar sind und/oder vordefinierte Stellungsmuster der Stäbe zueinander auswählbar sind. D. h. der Nutzer kann einzelne Stäbe unabhängig voneinander aus der Ausgangslage in die Endlage bewegen, um eine entsprechende Ablage, die seinen Wünschen entspricht zu bilden. Alternativ oder zusätzlich besteht die Möglichkeit vorgegebene

Stellungsmuster auszuwählen. Beispielsweise können bei drei Stäben in einem vordefinierten Stellungsmuster alle Stäbe in die Endlage gebracht werden oder gemäß einem anderen Muster nur die äußeren Stäbe während der mittlere Stab in der

Ausgangslage verbleibt, um, wie es oben erwähnt wurde, zwei separierte Ablagefächer zu bilden. In einem noch weiteren Stellungsmuster könnten der mittlere und ein äußerer Stab in die Endlage bewegt werden, während der verbleibende Stab in der Ausgangslage bleibt, usw.

Gemäß einer bevorzugten und besonders kostengünstigen und montagefreundlichen Ausführungsform der vorliegenden

Erfindung sind der Rahmen und die Stäbe einstückig,

beispielsweise über das In- mold Assembly Verfahren

ausgebildet, wobei sich hierbei der Rahmen und die Stäbe in einem Prozessschritt beim Spritzgießen gelenkig zueinander angeordnet herstellen lassen. Alternativ ist es jedoch auch denkbar die Stäbe separat vom Rahmen auszubilden. Bei dieser Ausführungsform ist es insbesondere bevorzugt eine Spannvorrichtung vorzusehen, über die die Vorspannung der Stäbe gegenüber dem Rahmen

einstellbar ist. Dies ermöglicht es ggf. bei Vorsehen einer Bespannung auch die Spannung der Bespannung einstellen zu können,, um ggf. geringfügige Toleranzen ausgleichen zu können. Die Trennung von Rahmen und Stäben mit einer

einstellbaren Vorspannung der Stäben hat den Vorteil, dass die Wölbung/Länge der Stäbe unabhängig von einer möglichen Krümmung der Ebene, die durch die vom Rahmen definierte Öffnung beschrieben wird, eingestellt werden kann. Bei einer einstückigen Ausgestaltung hingegen wird beispielsweise die Tiefe der Ablagefläche durch die Krümmung der von der Öffnung beschriebenen gekrümmten Ebene vorgegeben. Darüber hinaus ist es bei der separaten Ausgestaltung von Rahmen und Stäben möglich durch geeignete Führung und Lagerung der Stabenden neben einer Biegelinie erster Ordnung auch Biegelinien höherer Ordnung der Stäbe in der Endlage bzw. Ausgangsläge zu realisieren. Beispielhaft soll hier auf die bereits oben beschriebene S- förmige Biegelinie verwiesen werden.

Um die Ablage zu versteifen und zur Verbesserung der Haptik, können der Rahmen und/oder die Stäbe mit einer

SchaumstoffSchicht (z. B. PU-, EPP- oder EPS- Schaum) umschäumt sein. Ferner ist denkbar, dass der Rahmen und / oder die Stäbe selbst, aus Schaumstoff bestehen.

Zusätzlich kann es bevorzugt sein, eine die

SchaumstoffSchicht überdeckende Beschichtung im Bereich des Rahmens und/oder der Stäbe vorzusehen, wie beispielsweise eine Makrolon® (PC-Schicht), die als Dekor- und/oder

Verschleißschutzschicht dient.

Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung verlaufen die gegenüberliegenden Schenkel des Rahmens in horizontaler Richtung. D. h. ihre Haupt- bzw.

Langserstreckung verläuft im Wesentlichen in horizontaler Richtung (von links nach rechts oder umgekehrt) . Diese

Ausgestaltung kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn die vorliegende Erfindung ein offenes Ablagebehaltnis bildet.

Andererseits ist es jedoch auch denkbar die Ablage zur

Aufnahme eines Getrankbehalters, z. B. einer Flasche, einer Dose oder eines Bechers, auszugestalten. Bei dieser

alternative Ausgestaltung verlaufen die gegenüberliegenden Schenkel des Rahmens in vertikaler Richtung, d. h. sie erstrecken sich im Wesentlichen von unten nach oben bzw.

umgekehrt. Letztere Ausgestaltung ist insbesondere ohne Bespannung vorteilhaft, wobei unterhalb der Öffnung des Rahmens in diesem Fall ein fester Boden vorgesehen werden konnte. Alternativ kann auch ein flexibler Boden mit Hilfe einer Bespannung gebildet werden. Sofern die Bespannung die Stabe nicht miteinander verbindet, sondern nur den jeweiligen Stab mit dem Rahmen, kann mit dem Auswolben des Stabes ein Boden zwischen dem Stab und dem Rahmen bzw. der Ruckwand aufgespannt werden.

Um in einem Fall, in dem sich alle Stabe in der Ausgangslage befinden, eine geschlossene, gleichmaßige und ästhetisch ansprechende Oberflachenstruktur schaffen zu können, ist es bevorzugt, dass die Stabe in ihrer Ausgangslage in einer gekrümmten Ebene liegen, die durch die vom Rahmen definierte Öffnung beschrieben wird. Insbesondere, wenn eine Bespannung über den Stäben und vorzugsweise dem Rahmen vorgesehen ist, ergibt sich in diesem Fall eine geschlossene Oberflache entlang der gekrümmten Ebene bzw. parallel dazu. Insbesondere bei der Integration in einer I-Tafel ergibt sich damit eine aussparungsfreie Außenkontur der I-Tafel im Bereich der Ablage, wenn sich alle Stabe in der Ausgangslage befinden, während durch Bewegen einzelner Stabe oder aller Stabe in die Endlage ein offenes Behältnis zur Ablage geschaffen werden kann. Weitere Vorteile und Merkmale der vorliegenden Erfindung, die einzeln oder in Kombination mit einem oder mehreren der oben genannten Merkmale umgesetzt werden können, insofern sich die Merkmale nicht widersprechen, sind aus der folgenden

Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen ersichtlich. Diese Beschreibung erfolgt unter Bezugnahme auf die

begleitenden Zeichnungen, in denen:

Figur 1 eine schematische Perspektive einer Ablage gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung zeigt;

Figur 2 einen Querschnitt entlang der Linie 2-2 in Figur 1 zeigt;

Figur 3 einen Querschnitt einer alternativen Ausführungsform ähnlich der Darstellung in Figur 2 zeigt; und

Figur 4 eine weitere alternative Ausführungsform der

vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Draufsicht zeigt.

Figur 5 zeigt eine weitere alternative Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung in einer perspektivischen Ansicht;

Figur 6a-c zeigen die drehbare Lagerung eines Stabs in

Schematisehen Querschnittsansichten;

Figur 7 zeigt eine Querschnittsansicht durch einen Stab mit flexiblem Boden in a) Endlage und b) Ausgangslage, wobei in Figur Ic die Festlegung des flexiblen Bodens schematisch dargestellt ist;

Figur 8 schematisch eine Querschnittsansicht zur

verschieblichen Lagerung wenigstens eines Endes der Stabe mit a) relativ zum Lager verschieblichem Ende des Stabs und b) verschieblichem Lager. In den folgenden Zeichnungen sind gleich oder vergleichbare Elemente durch die gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.

Figur 1 zeigt eine Ablage gemäß der vorliegenden Erfindung in einer ersten Ausgestaltung.

Die Ablage weist einen Rahmen 10 und mehrere Stäbe 2Oi bis 2O 6 auf. Der Rahmen 10 ist in eine Instrumententafel 30 integriert. D. h. er kann in der Instrumententafel 30 angeordnet mit dieser verbunden oder einstückig mit dieser ausgestaltet sein. Der Rahmen 10 weist zwei gegenüberliegende Schenkel 12 und zwei weitere gegenüberliegende Schenkel 13 auf. Die Schenkel 13 verbinden dabei jeweils die

gegenüberliegenden Schenkel 12. Der Rahmen 10 definiert eine Öffnung 11, die durch die Schenkel 12 und 13 begrenzt wird. Darüber hinaus beschreibt die Öffnung 11 in der

Ausführungsform in den Figuren 1 und 2 eine gewölbte Ebene, wie es z. B. aus dem Schnitt in Figur 2 ersichtlich ist, wobei die Krümmung der Ebene im Wesentlichen an die durch die Instrumententafel 30 vorgegeben Außenkontur angepasst ist. Der Rahmen 10 kann aus Kunststoff oder einem Metall

hergestellt sein.

Bei der dargestellten Ausführungsform umfasst die Ablage ferner sechs Stäbe, die gleich oder unterschiedlich

ausgestaltet sein können. Insbesondere bevorzugt ist es, wie bei der dargestellten Ausführungsform, dass sich die Stäbe im Wesentlichen parallel zueinander erstrecken. Ferner

erstrecken sich die Stäbe hier von einem Schenkel 12 zu dem gegenüberliegenden Schenkel 12 und damit im Wesentlichen auch parallel zu den die Schenkel 12 verbindenden Schenkeln 13. Es sind jedoch auch diesbezüglich andere Ausgestaltungen denkbar. Insbesondere ist die Form der Öffnung 11 nicht auf eine eckige, insbesondere keine viereckige Form begrenzt. Vielmehr sind auch mehreckige oder runde und andere Formen denkbar. Auch müssen die Schenkel 12 nicht geradlinig verlaufen, sondern könnten in einer Wellenform oder gekrümmt verlaufen. Gleiches gilt für die Schenkel 13. Ferner

verlaufen die Schenkel 12 bei der dargestellten

Ausführungsform und bei der Integration in eine

Instrumententafel 30 im Wesentlichen in einer horizontalen Richtung, d. h. von links nach rechts. Mit anderen Worten ist ihre Haupterstreckung horizontaler Natur.

Die Stäbe 20 können gleichfalls aus Kunststoff oder aber Metall gebildet sein. Die Stäbe können einen runden

(kreisrunden, ovalen oder ähnlichen) Querschnitt aufweisen oder aber einen eckigen Querschnitt, wobei sie breiter als hoch (flach) ausgestaltet sein können. Darüber hinaus sind die Stäbe 20 jeweils als bistabiles System ausgebildet, d. h. sie weisen zwei stabile Zustände auf, die Ausgangslage und die Endlage. Dabei ist die Ausgangslage, wie es aus Figur 2 ersichtlich ist, vorzugsweise derart gewählt, dass die

Oberseite der Stäbe 21 mit den Oberseiten 15 des Rahmens 10 sowie der Oberseite der Instrumententafel 30 fluchtet, so dass in der Ausgangslage eine geschlossene Oberfläche entsteht. Durch Aufbringen eines Impulses sind die Stäbe jeweils von der einen in die andere Lage zu bringen, sind in Zwischenpositionen aber instabil und federn je nach

Zwischenposition entweder in die Ausgangslage oder in die Endlage (selbsttätig) . Zur Auslegung dieses Systems dienen die Euler 'sehen Knickfälle sowie die Balkentheorie.

In Figur 2 befindet sich der Stab 2O 2 in der Endlage während sich der Stab 2O 1 in der Ausgangslage befindet. Gleichermaßen befinden sich die Stäbe 2O 3 und 2O 6 in Figur 1 in der

Endlage, während sich die Stäbe 2O 4 und 2O 5 in der

Ausgangslage befinden. Um sich von der Ausgangslage in die Endlage bewegen zu können, müssen die Stäbe eine

Zwischenposition durchschreiten, in denen ihre

Längserstreckung zwischen den Schenkeln 12 größer ist als in den jeweiligen End- bzw. Ausgangsstellungen. Diese Länge muss entweder durch das Material der Stäbe ausgleichbar sein oder aber eines bzw. beide Enden der Stabe 20 müssen in ihrer Längsrichtung im Rahmen 12 verschieblich gelagert bzw.

gefuhrt sein. Zusatzlich können die Enden auch um eine Achse senkrecht zur Langserstreckung der Stabe und/oder parallel zu den Schenkeln 12 drehbar gelagert sein. Die überschussige Lange in der Zwischenposition kann beispielsweise bei einer einstύckigen Gestaltung der Stabe 20 mit dem Rahmen 10 auch durch ein Filmscharnier oder eine Verformung der Stabe erfolgen.

Alternativ zu einer Biegung erster Ordnung, wie sie in Figur 2 dargestellt ist, sind auch Biegelinien zweiter Ordnung (oder hoher) denkbar, wie sie in Figur 3 dargestellt sind. Hierfür ist jedoch eine Verschiebung beider Enden und eine drehbare Anordnung beider Enden erforderlich.

Um die Stabe 20 aus ihrer Ausgangslage in die Endlage oder aus der Endlage in die Ausgangslage zu bringen, kann manuell auf die Stabe eingewirkt werden bis diese die

Zwischenposition durchschreiten und in die Endlage federn. Ist die Instrumententafel 30 und damit der Rahmen 10 von unten zugänglich, können die Stabe auf die gleiche Weise aus der Endlage in die Ausgangslage zuruckgedruckt werden.

Alternativ ist es denkbar von oben an den Stäben 20 zu ziehen, um diese von der Endlage in die Ausgangslage

zurückzubringen, wobei die Stabe in diesem Fall als Handhabe dienen oder zusatzlich und, wie nicht dargestellt, mit einer entsprechenden Ausgestaltung und der Formgebung als Handhabe ausgestaltet sind, z. B. eine Grifflasche, ein Stellrad oder einen Stellhebel aufweisen. Alternativ können auch Laschen, Ösen oder Schlaufen an einer nicht dargestellten Bespannung vorgesehen, z. B. angenaht sein.

Eine solche Bespannung wird vorteilhafterweise zur Bildung einer geschlossenen Oberflache über den Rahmen 10 und die Stabe 20 gezogen. Dabei kann die Bespannung lose auf den Stäben 20 bzw. deren Oberseite 21 (Figur 2) aufliegen. Alternativ wäre es auch denkbar, dass die Bespannung auf der Oberseite 21 der Stäbe 20 befestigt bzw. mit diesen verbunden ist .

Alternativ könnte die Bespannung auch unter den Stäben vorgesehen sein, wäre in diesem Fall jedoch vorzugsweise mit der Unterseite 22 der Stäbe verbunden.

Neben der manuellen Betätigung der Stäbe wäre es auch denkbar eine automatische Stelleinrichtung (nicht dargestellt) vorzusehen. Für diesen Fall ist es denkbar entweder einen Antrieb vorzusehen, der die Stäbe an wenigstens einem Ende 24 in Längsrichtung der Stäbe, d. h. in einer Richtung zwischen den Schenkeln 12 verschiebt und/oder die Stäbe um eine Achse 23 parallel zu den Schenkeln 12 bzw. senkrecht zur

Längserstreckung der Stäbe entlang der Richtung A verdreht, insbesondere über die Zwischenposition hinaus verdreht, so dass die Stäbe die Ausgangs- oder Endlage einnehmen können.

Alternativ ist es auch denkbar die Stäbe 20 zumindest teilweise aus einem Formgedächtnismaterial zu bilden und die Stelleinrichtung so zu gestalten, dass sie eine

Aktivierungseinrichtung zur Aktivierung des

Formgedächtnismaterials umfasst. In diesem Fall ist

insbesondere ein Zweiweg-Effekt zu wählen, bei dem die

Formgedächtnislegierung einmal die Form in der Ausgangslage und einmal die Form in der Endlage einnimmt. Die

Aktivierungseinrichtung kann dabei eine thermische

Einrichtung sein, die die Stäbe entsprechend erwärmt bzw. abkühlt oder aber die Erwärmung bzw. Abkühlung

spannungsinduziert herbeiführt, z. B. durch Anlegen einer Spannung, eines Magnetfelds, etc.

Bevorzugterweise ist des Weiteren eine Eingabevorrichtung (nicht dargestellt) vorzusehen, über die ein Benutzer die Stäbe unabhängig voneinander auswählen und in die End- oder Ausgangslage bewegen kann. Auch sind gewisse Stellungsmuster denkbar, die gespeichert und über die Eingabevorrichtung ausgewählt werden können, wie es eingangs bereits erläutert wurde .

Ferner ist es denkbar eine (nicht dargestellte)

Spannvorrichtung vorzusehen, die es ermöglicht die

Vorspannung der Stäbe einzustellen. Auch ist es denkbar die Stäbe 20 und/oder den Rahmen 12 zu umschäumen oder aus

Schaumstoff herzustellen, um Stäbe und Rahmen zu versteifen und hinsichtlich der Haptik zu verbessern. Des Weiteren kann es bevorzugt sein über der Schaumstoffschicht bzw. dem

Schaumstoff eine Dekorschicht vorzusehen, die beispielsweise durch die Bespannung gebildet werden kann oder aber durch eine andere Schicht, wie beispielsweise eine Makrolon®- Schicht.

Bei der Ausgestaltung in Figur 4 besteht der einzige

Unterschied darin, dass entweder keine Bespannung vorzusehen ist, jedoch die Öffnung 11, die durch den Rahmen 12 definiert wird, durch einen formstabilen Boden 14 verschlossen ist oder aber eine Bespannung zwischen einem jeweiligen Stab 20 und den Schenkeln 12 und/oder 13. Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass die Schenkel 12 im Wesentlichen in vertikaler Richtung von oben nach unten verlaufen.

In der Endlage liegen die Stäbe beispielsweise am Boden 14 an.

Im Folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen

Figuren 1, 2 und 4 die Funktion der erfindungsgemäßen Ablage erläutert.

Je nach Wunsch des Benutzers können eine oder mehrere der Stäbe 2Oi bis 2O 6 aus der Ausgangslage in die Endlage

gebracht bzw. bewegt werden. Bei der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform befinden sich die Stäbe 2O 2 und 2O 3 sowie 2O 6 in der Endlage, während sich die Stäbe 2O 3. , 2O 4 und 2O 5 in der Ausgangslage befinden. Dadurch wird zwischen den Stäben 2O 1 und 2O 4 ein offenes Behältnis gebildet und zwischen dem Stab 2O 5 und dem Schenkel 13 ein weiteres offenes Behältnis. Diese offenen Behältnisse dienen der Ablage von Gegenständen und bilden eine Art Mulde in der Instrumententafel 30. Die offenen Behältnisse sind durch die Stäbe 2O 5 und 2O 4

voneinander getrennt. Alternativ ist es auch denkbar alle Stäbe 2Oi bis 2O 6 in die Endlage zu bringen, wobei ein großes offenes Behältnis bzw. eine große Mulde und damit eine große Ablagefläche entsteht. Eine weitere Alternative wäre alle Stäbe 2Oi bis 20 s in die Ausgangslage zu bringen, wodurch insbesondere bei Vorsehen einer Bespannung über den Stäben 20, dem Rahmen 10 und der Instrumententafel 30 eine

vollständig geschlossene kontinuierliche Oberfläche mit einem ansprechenden äußeren Erscheinungsbild entsteht. Diese

Beispiele sind selbstverständlich nicht abschließend und die Stäbe 20i bis 2O 6 können unabhängig voneinander in die

Endlage bzw. in die Ausgangslage gebracht werden, um

verschiedenartige Topographien zu bilden. Dies kann dabei manuell oder motorisch, wie es oben beschrieben wurde, erfolgen.

Bei der Ausgestaltung in Figur 4 befinden sich die Stäbe 2O x und 2O 2 in der Ausgangslage, während sich die Stäbe 2O 3 und 2O 4 in der Endlage befinden. Dadurch wird durch die Stäbe 2Oi und 2O2 eine Aufnahme für ein Gefäß, z. B. eine Getränkedose 40, gebildet, die in der Ablage aufgenommen werden kann. Je nach Höhe des Behältnisses können mehr oder weniger Stäbe 20 in die Ausgangslage bzw. die Endlage gebracht werden, um ein sicheres Halten des Behältnisses zu gewährleisten. Hier wäre es besonders bevorzugt die Stäbe anders als dargestellt besonders breit und mit nur einem geringen Zwischenraum zwischen den Stäben auszugestalten, so dass sich die Stäbe, wenn keine Getränkedose aufzunehmen ist und alle Stäbe 20 in der Ausgangslage angeordnet sind, eine im Wesentlichen geschlossene kontinuierliche Oberfläche ergibt. Figur 5 zeigt eine Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung vergleichbar zu der in Figur 4. Der Rahmen 10 weist die gegenüberliegenden Schenkel 12 auf zwischen denen sich bei der dargestellten Ausfuhrungsform drei Stabe 20i-20 3

erstrecken. Die Stabe 2O 1 -2O 3 befinden sich in Figur 5 in der Ausgangslage. Zwischen den Schenkeln 12 erstreckt sich hinter dem Rahmen 10 eine konkav gekrümmte Ruckwand 40, die

entsprechend an die Krümmung der Stabe 20 in der

dargestellten Ausgangslage angepasst ist. Die Stabe 20 liegen, wie in Figur 5 dargestellt, dabei bundig an der nach außen weisenden Seite der Ruckwand 40 an. In der Ruckwand 40 sind zwei Fingermulden 41 vorgesehen, die im Querschnitt einen Teilkreis bilden. Die Fingermulden 41 m Figur 5 erstrecken sich parallel zu den Schenkeln 12 des Rahmens 10 entlang derer gesamten Lange. Ferner befinden sich diese Griffmulden zwischen dem Scheitelpunkt 42 der jeweiligen Stabe 20 und den jeweiligen Fuhrungen 43 an den Enden der Stabe 20. Dort sind die Betatigungskrafte am geringsten und ermöglichen somit eine leichte Bewegung der Stabe zwischen der dargestellten Ausgangslage und der Endlage.

Die Fuhrungen sind bei der dargestellten Ausfuhrungsform als Hohlkehle im Rahmen 10 bzw. zwischen dem Rahmen 10 und der Ruckwand 40 ausgestaltet. Die Enden der Stabe 20 weisen jeweils zylinderförmige Lagerungen auf, die mit den Stäben 20 emstuckig verbunden oder verklebt sein können. Die Zylinder 44 sind in den Fuhrungen 43 gefuhrt, wie dies am besten aus Figur 6 ersichtlich ist. Durch die Vorspannung der Stabe 20 verspreizen sich die Stabe quer zu den Fuhrungen 43, so dass sie Kräfte in Fuhrungsrichtung aufnehmen können und moderat belastete Fachboden nicht zum Verrutschen des Elements fuhren.

Der Schwenkwinkel von der dargestellten Ausgangslage in die Endlage ist in der Regel deutlich kleiner als 180°. Um ein Herausreißen des Zylinders 44 aus der Fuhrung 43 bei

Missbrauch oder im Crashfall zu verhindern, kann die Fuhrung den Zylinder 44, wie in Figur 6 dargestellt um mehr als 180° umschließen. Um dennoch das Austauschen von Stäben oder das Montieren bei oben und unten geschlossenen Führungen 43 zu ermöglichen, kann der Zylinder 44 an gegenüberliegenden Seiten 45 abgeflacht sein. Dadurch ist der Zylinder 44 in einer Montageposition, wie sie in Figur 6a dargestellt ist, aus der Führung 43 entnehmbar oder in diese einführbar, um die Stäbe 20 austauschen und montieren zu können. In der in Figur 6b dargestellten Ausgangslage hingegen ist der Zylinder 44 sicher in der Führung 43 gehalten. Gleiches gilt für die in Figur 6c dargestellte Endlage. Beim Bewegen aus der

Ausgangslage in die Endlage, d. h. beim Durchschnappen der Stäbe 20 wird die Montageposition durchlaufen, wobei jedoch die Querkräfte, wie erwähnt, für das Andrücken der Zylinder 44 in die Führungen 43 sorgen und somit ein Herausrutschen in diesem Fall nicht möglich ist. In der End- und Ausgangslage werden die Zylinder 44 sicher umschlossen und dadurch am Herausrutschen gehindert. Alternativ wären auch

Schnappverbindungen denkbar, wobei die Führungen 43 in diesem Fall nur wenig größer als 180° ausgestaltet wären und die Lager durch Vollzylinder gebildet sind, die durch Aufspreizen der Fuhrungen einschnappbar sind.

Wie es aus Figur 5 weiter ersichtlich ist, verlaufen die Führungen vollständig entlang der Schenkel 12 und sind damit durchgehend gestaltet. Dadurch ist es möglich die einzelnen Stäbe 20 1 -2O 3 entlang der Führungen und damit der Schenkel 12 zu verschieben.

Um dies auch bei Stäben zu gestatten, die einen flexiblen Boden 51 aufweisen, muss der Boden 51 zusammen mit dem Stab 20 verschiebbar sein. Um dies zu realisieren, kann, wie in Figur 7 dargestellt, eine Halterung 50, hier in Form eines gebogenen Drahts, so mit den Lagern, hier den Zylindern 44, verbunden sein, dass eine Rotation der Zylinder 44 in den Führungen 43 nicht zu einer Rotation der Halterung 50 führt. Vielmehr kann sich der Zylinder 44 relativ zu der Halterung 50 verdrehen. Dies kann, wie in Figur 7c dargestellt, dadurch realisiert werden, dass die Halterung 50 lose entlang der Längsrichtung des zylinderförmigen Lagers 44 in einer zentrierten Durchgangsbohrung aufgenommen ist und lediglich auf der in Vertikalrichtung oberen Stirnseite des Zylinders 44 in Vertikalrichtung gegen ein Herausrutschen nach unten gehalten wird. In Figur 7c erfolgt dies oben durch Aufliegen auf der Stirnseite des Zylinders 44, so dass bei eingelegtem Gegenstand auf den Boden 51 eine sichere Abstützung

gewährleistet ist. Mit der Halterung 50 ist ein dehnbarer Boden 51 verbunden. D. h. eine Seite des Bodens 51 ist mit der Halterung 50 verbunden, während die gegenüberliegende Seite mit einer in Vertikalrichtung Unterkante des Stabs 20 verbunden ist. Bewegt sich der Stab 20 aus der in Figur 7b dargestellten Ausgangslage in die in Figur 7a dargestellte Endlage, so hält die Halterung 50, hier der gebogene Draht, die eine Seite des Bodens 51 benachbart zur Rückwand 40, während der Stab 20 die gegenüberliegende Seite des Bodens 51 von der Rückwand weg zieht und den Boden 51 dadurch dehnt. Dadurch wird eine oben offene Ablage geschaffen. Ein solcher Stab 2Oi wird vorzugsweise in Figur 5 ganz unten verwendet, nämlich für den Stab 2Oi . Ein solcher breiter Stab 20i kann zusätzlich gelocht oder durchbrochen werden, um die

Betätigungskräfte moderat zu halten, wie es zuvor beschrieben wurde. Eine dünne flexible Bespannung des Stabs 2Oi mit

Folien, Stoffen etc. kann für Blickdichtigkeit sorgen.

Vorteilhafterweise kann auch der Stab 2O 2 mit einem

derartigen flexiblen Boden 51 versehen sein, so dass die Öffnung des Behältnisses, das durch den Stab 2Oi in der in Figur 7a dargestellten Stellung erzielt wird, durch Bringen des Biegestabs 2O 2 in die Endlage und dessen Boden 51

verschlossen werden kann. Zusätzlich würde eine oben offene Ablage durch den zweiten Stab 2O 2 mit dem flexiblen Boden 51 gebildet werden. Der in Figur 5 dritte Stab 2O 3 dient ferner dazu Gegenstände einzuklemmen, wozu der Stab 2O 3 in die

Endlage gebracht wird. Im Anschluss werden Gegenstände z. B. eine Straßenkarte oder beliebige andere Gegenstande zwischen die Innenseite des Stabs 2O 3 und die Rückwand 40 gebracht, wonach eine Bewegung von der Endlage hin zur Ausgangslage erfolgt und der Gegenstand zwischen der Innenseite des Stabs 2O3 und der Ruckwand 40 eingeklemmt wird. Dieser Stab 2O 3 wäre damit vergleichbar mit einem Halteband. Durch die

Verschiebbarkeit der einzelnen Stabe 20i-20 3 , wie sie oben erwähnt wurde, ist es darüber hinaus denkbar die Stabe relativ zueinander in Vertikalrichtung zu verschieben, wozu die Zylinder 44 in der Fuhrung 47 längs verschoben werden können oder in der Montageposition zunächst gelost und in anderer Position wieder montiert werden.

Gemäß einer weiteren Ausfuhrungsform ist es auch denkbar die Ruckwand 40 nicht konkav gekrümmt, sondern geradlinig auszugestalten, wie es in Figur 8 dargestellt ist. Um eine Behinderung des Durchschnappens der Stabe 20 zwischen den zwei bistabilen Lagen nicht zu behindern, ist es bevorzugt die Stabe 20 zumindest einseitig verschiebbar zu gestalten. Dies ist auch dann einsetzbar, wenn die Ruckwand 40 leicht konvex gekrümmt ist und ist insbesondere deshalb notwendig, weil die Stabe nicht wesentlich längs dehnbar, sondern nur biegeelastisch sind. Wie in Figur 8a kann die

Verschiebbarkeit beispielsweise dadurch gelost werden, dass der mit dem Stab 20 an einem Ende verbundene Zylinder 44 eine der Form der Querschnittsform des Stabs 20 angepassten

Aussparung 46 aufweist, durch die das Ende des Stabs 20 dringt. D. h. das Ende des Stabs 20 kann sich relativ zu dem Zylinder 44 und damit der Lagerung verschieben. In Figur 8a ist der Stab 20 in durchgezogener Linie in der Endlage dargestellt und in der gestrichelten Linie in der

Ausgangslage. Ferner ist im Bereich der Fuhrung 43 eine Aussparung 47 zur Aufnahme des Endes des Stabs 20 in der Ausgangslage ausgebildet und eine Vertiefung 48, die die Relativverschiebung des Endes des Stabs 20 in der Endlage begrenzt. Wird der Stab 20 aus der in Figur 8a dargestellten (mit durchgezogener Linie gezeigten) Endlage in die Ausgangslage (gestrichelt dargestellt) bewegt, so bewegt sich das Ende des Stabs 20 in die Vertiefung 47, um so ein enges Anliegen des Stabs 20 an der Rückwand 40 zu gewährleisten.

Alternativ ist es wie in Figur 8b dargestellt auch denkbar die Führung 43 so zu gestalten, dass das Lager 44 selbst im Wesentlichen parallel zur Rückwand 40 verschiebbar ist.

Hierzu ist eine Führung in der Führung 43 vorgesehen, die einen Nocken 49 umfasst, der beim Bewegen von der Ausgangs- in die Endlage und umgekehrt zu überfahren ist. Wird der Stab 20 in Figur 8b aus der mit durchgezogener Linie dargestellten Endlage in die gestrichelt dargestellte Ausgangslage bewegt, so bewegt sich das Lager 44 bei entsprechender

Kraftaufwendung über den Nocken 49 bis der Stab 20 eng an der Rückwand 40 anliegt.

Beim Bewegen des Stabs 20 jeweils aus der Ausgangslage in die Endlage kehrt sich der Vorgang in den Figuren 8a und 8b lediglich um.

Die vorliegende Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen ist selbstverständlich nicht abschließend und dem Fachmann werden vielerlei Modifikationen und andere Anwendungsfälle der vorliegenden Erfindung ersichtlich sein. Insbesondere ist die Erfindung z. B. nicht auf die Anzahl der vorgesehenen Stäbe begrenzt. Lediglich müssen wenigstens zwei Stäbe vorhanden sein, bevorzugterweise sind es jedoch drei oder mehr, da durch die Anzahl der Stäbe die Adaptivität der Ablage erhöht werden kann.