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Title:
ADDRESS ASSIGNMENT AND CONFIGURATION OF COMPONENTS OF A LIGHTING SYSTEM BY MEANS OF TRANSPONDERS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/215955
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a control device for a component (1a..1h) of a lighting system, comprising a transponder (5) which is designed, in the disconnected state of the control device (1), to receive and to store data from a transmitter (2), and a control unit (6) which is designed to read the data stored in the transponder (5), at least after the control device (1) is switched on, and to use said data for controlling the component (1a..1h) to be controlled by the control device (1).

Inventors:
MAYR, Gregor (Rheinstraße 46a, 6974 Gaißau, 6974, AT)
KLOCKER, Bernhard (Pfeller 16, 6850 Dornbirn, 6850, AT)
Application Number:
EP2017/063457
Publication Date:
December 21, 2017
Filing Date:
June 02, 2017
Export Citation:
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Assignee:
ZUMTOBEL LIGHTING GMBH (Schweizerstrasse 30, 6850 Dornbirn, 6850, AT)
International Classes:
H05B37/02; G06K19/07; H04B5/00
Domestic Patent References:
WO2006016845A12006-02-16
Foreign References:
EP2704365A12014-03-05
DE102013205896A12014-10-09
DE102007036835A12009-02-05
US20120306621A12012-12-06
Attorney, Agent or Firm:
BARTH, Alexander et al. (Zumtobel Group IP Management, Höchsterstrasse 8, 6850 Dornbirn, 6850, AT)
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Claims:
Patentansprüche

1. Steuervorrichtung für eine Komponente (la..lh) eines Beleuchtungssystems, wobei die Steuervorrichtung (1) aufweist :

einen Transponder (5) , der dazu ausgebildet ist, zumindest im ausgeschalteten Zustand der Steuervorrichtung (1) Daten von einem Sendegerät (2) zu empfangen und zu speichern; und

eine Steuerungseinrichtung (6), die dazu ausgebildet ist, die in dem Transponder (5) gespeicherten Daten zumindest nach dem Einschalten der Steuervorrichtung (1) auszulesen und für die Steuerung der von der

Steuervorrichtung (1) zu steuernden Komponente (la..lh) zu verwenden .

2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Daten zumindest Informationen zur Konfiguration der Steuervorrichtung (1) selbst und/oder Informationen zur Konfiguration der von der Steuervorrichtung (1) zu steuernden Komponente (la..lh) beinhalten; und

die Steuerungseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, die Steuervorrichtung (1) und/oder die von der

Steuervorrichtung (1) zu steuernde Komponente (la..lh) entsprechend der Informationen zu konfigurieren.

3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Daten zumindest eine Adressierungs-Information, welche eine Netzwerkadresse anzeigt, mit der die

Steuervorrichtung (1) zu steuernde Komponente (la..lh) gegenüber Steuervorrichtungen anderer Komponenten (la..lh) des Beleuchtungssystems und/oder einer Vorrichtung zur Konfiguration des Beleuchtungssystems zu identifizieren ist, beinhalten.

4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Steuerungseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, die von der Steuervorrichtung (1) zu steuernde Komponente (la..lh) unter Verwendung der empfangenen Steuerdaten zu steuern .

5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass

der Transponder (5) dazu ausgebildet ist, eine zumindest dem Transponder (5) zugeordnete

Identifizierungs-Information an das Sendegerät (2) zu senden und mit der Identifizierungs-Information verknüpfte Daten von dem Sendegerät (2) zu empfangen; und

die Steuerungseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, die empfangenen Daten erst nach einer erfolgreichen

Prüfung der mit den empfangenen Daten verknüpften

Identifizierungs-Information zu verwenden.

6. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass

der Transponder (5) ein RFID-Transponder oder ein NFC-Transponder ist.

7. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei

die Steuerungseinrichtung (6) dazu ausgebildet ist, aktuell verwendete Steuerdaten, Informationen über aktuell gesetzte Konfigurierungen der Steuervorrichtung (1) und/oder der von der Steuervorrichtung (1) zu steuernden Komponente (la..lh) und/oder Funktionsfehler der

Steuervorrichtung (1) und/oder der Komponente (la..lh) zu bestimmen und in einem Speicher des Transponders (5) zu speichern; und

der Transponder (5) dazu ausgebildet ist, die

gespeicherten Steuerdaten, Informationen und/oder

Funktionsfehler an das Sendegerät (2) zu übertragen.

8. Sendegerät zum Senden von Daten an eine

Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass

eine Einrichtung (10) zum Bestimmen der zu sendenden Daten; und

einen Sender (7) zum Senden der bestimmten Daten an den Transponder (5) der Steuervorrichtung.

9. Sendegerät nach Anspruch 8, aufweisend

eine Anzeige (8) zum Anzeigen von zumindest einem Teil der bestimmten Daten und/oder eine Einrichtung (9) zum Eingeben oder Auswählen von Daten durch einen

Anwender, wobei die Bestimmungseinrichtung (10) dazu ausgebildet ist, die Daten entsprechend der durch den Anwender eingegebenen bzw. ausgewählten Daten zu

bestimmen .

10. Sendegerät nach Anspruch 8 oder 9, aufweisend

eine Schnittstelle zum Empfangen von an den

Transponder (5) der Steuervorrichtung (1) zu übertragenden Daten, wobei die Bestimmungseinrichtung (10) dazu

ausgebildet ist, die von der Schnittstelle empfangenen Daten als zu sendende Daten zu bestimmen.

11. Sendegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 10,

aufweisend

Mittel (13) zum Empfangen von Daten mit einem für die Datenübertragung an den Transponder (5) der

Steuervorrichtung inkompatiblen Kommunikationsprotokolls; und

ein Gateway zum Umsetzen des inkompatiblen

Kommunikationsprotokolls in ein für die Datenübertragung an den Transponder (5) der Steuervorrichtung (1)

kompatibles Kommunikationsprotokoll, wobei

die Bestimmungseinrichtung (10) dazu ausgebildet ist, die von dem Gateway konvertierten Daten als zu sendende Daten zu bestimmen. 12. Sendegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 11, wobei die an den Transponder (5) der Steuervorrichtung (1) zu sendenden Daten zumindest eine Adressierungs- Information, welche eine Netzwerkadresse anzeigt, mit der die von der Steuervorrichtung (1) zu steuernde Komponente (la..lh) gegenüber Steuervorrichtungen anderer Komponenten (la..lh) des Beleuchtungssystems und/oder einer

Vorrichtung zur Konfiguration des Beleuchtungssystems zu identifizieren ist, beinhalten; und

die Bestimmungseinrichtung (10) dazu ausgebildet ist, nach einer erfolgreichen Übertragung einer Adressierungs- Information an den Transponder (5) der Steuervorrichtung (1) automatisch eine neue Adressierungs-Information mit einer neuen Netzwerkadresse für eine Übertragung der neuen Adressierungs-Information an den Transponder (5) einer anderen Steuervorrichtung (1) zu erzeugen.

13. Sendegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 12,

dadurch gekennzeichnet, dass das Sendegerät (2) dazu ausgebildet ist, von dem Transponder (5) für die Steuerung der Komponente (la..lh) aktuell gesetzte Steuerdaten, Informationen über aktuell gesetzte Konfigurierungen der Steuervorrichtung und/oder über aktuell gesetzte Konfigurierungen der von der

Steuervorrichtung (1) zu steuernden Komponente (la..lh), eine aktuelle Netzwerkadresse und/oder Funktionsfehler der Steuervorrichtung oder der Komponente (la..lh) zu

empfangen oder abzufragen.

14. Sendegerät nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Bestimmungseinrichtung (10) dazu ausgebildet ist, eine Daten-Kopieroperation auszuführen, bei der zumindest die von dem Transponder (5) empfangenen oder abgefragten Steuerdaten und/oder Informationen als an den Transponder (5) einer anderen Steuervorrichtung zu sendende Daten von der Bestimmungseinrichtung (10) bestimmt werden. 15. Sendegerät nach einem der Ansprüche 8 bis 14,

aufweisend

Mittel zum Bestimmen der Position der von des

Sendegeräts 2 und Verknüpfen der an den Transponder (5) der Steuervorrichtung (1) gesendeten Daten mit der

bestimmten Position.

16. Beleuchtungssystem mit zumindest einer

Steuervorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7 und einem Sendegerät (2) nach einem der Ansprüche 8 bis 15.

17. Verfahren zum Übertragen von für eine Steuerung oder Konfiguration einer Komponente (la..lh) eines

Beleuchtungssystems von einer Steuervorrichtung (1) zu verwendenden Daten von einem Sendegerät (2) zu der die Komponente (la..lh) steuernden Steuervorrichtung (1) mit den Schritten:

Empfangen und Speichern der von dem Sendegerät (2) gesendeten Daten (2) mittels eines Transponders (5) der Steuervorrichtung (1) während die Steuervorrichtung (1) ausgeschaltet ist; und

Auslesen der in dem Transponder (5) gespeicherten Daten durch eine Steuerungseinrichtung (6) der

Steuervorrichtung (1) nach dem Einschalten der

Steuervorrichtung (1).

Description:
AdressZuweisung und Konfigurierung von Komponenten eines BeleuchtungsSystems mittels Transponder

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für eine Komponente eines Beleuchtungssystems, ein

Sendegerät zur Adresszuweisung und/oder Konfigurierung der Steuervorrichtung und/oder der Komponente, ein eine

Steuervorrichtung und ein Sendegerät aufweisendes

Beleuchtungssystem sowie ein Verfahren zum Übertragen von für die Steuerung oder Konfiguration der Komponente von einer Steuervorrichtung zu verwendenden Daten von einem Sendegerät zu der die Komponente steuernden

Steuervorrichtung . Beleuchtungssysteme können Komponenten wie Sensoren,

Leuchtmittel oder Aktoren, Schaltern und Dimmer,

aufweisen. Mit Hilfe von Betriebsgeräten für Leuchtmittel, wie Gasentladungslampen, Halogenlampen und insbesondere Leuchtdioden (LED) , kann die Funktion der Leuchtmittel überwacht und können die Leuchtmittel gestartet und/oder gedimmt werden. Mittels Sensoren, welche z.B. Bewegungen von Objekten und/oder die Umgebungshelligkeit erfassen, können die Leuchtmittel bei An-/Abwesenheit einer Person automatisch ein-/ausgeschaltet werden bzw. das Dimmen der Leuchtmittel kann automatisch an die Umgebungshelligkeit angepasst werden.

Insbesondere Betriebsgeräte von Leuchten mit Leuchtdioden (LED) enthalten oft Steuereinrichtungen, welche

Steuerdaten für die Einstellung von Betriebsparametern, wie zum Beispiel den maximalen Abgabestrom an die

Leuchtdioden oder die Farbtemperatur, von außen empfangen können. In Beleuchtungssystemen, in denen die Komponenten zum Datenaustausch vernetzt sind, sind die Komponenten mit jeweils einer Steuereinrichtung verbunden, welche unter anderem den Datenaustausch während des Netzwerkbetriebs steuert und durch ihre eindeutige Zuordnung die Komponente im Netzwerk identifiziert.

Die US 2012/0306621 AI offenbart eine Steuervorrichtung für eine in einem Beleuchtungssystem vernetzbare

Komponente, die Daten an eine Schreibe- und

Lesevorrichtung mittels eines Transponders drahtlos senden und empfangen kann. Der Transponder ist ein RFID (engl, radio-frequency identification) -Transponder, der mit einer Steuerungseinrichtung verbunden ist und eine von einer zentralen Steuereinheit auslesbare unverwechselbare

Kennung (UID, user identification) aufweist. Diese Kennung wird dazu verwendet, die Komponenten bei der ersten

Inbetriebnahme bzw. beim Einschalten des

Beleuchtungssystems durch die zentrale Steuereinheit zu identifizieren, um ihnen automatisch Netzwerkadressen zuordnen zu können.

Bei dem Beleuchtungssystem besteht jedoch das Problem, dass die Adresszuweisung erst nach dem Einschalten des Beleuchtungssystems erfolgt und der Installateur/Anwender des Beleuchtungssystems bei der automatischen Verwendung der RFID-Adressen keinen Einfluss auf die zugeordneten Adressen hat, wenn ihm die Kennung (UID) der jeweiligen Komponente bzw. des Transponders unbekannt ist. Zudem kann eine Parametrierung und Konfiguration der Komponenten durch den Installateur nicht vor dem ersten Einschalten oder der Inbetriebnahme erfolgen. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung und ein Verfahren anzugeben, die die beschriebenen

Probleme verringern. Aufgabe ist es insbesondere, eine Steuervorrichtung, ein Sendegerät, ein Beleuchtungssystem und ein Verfahren bereitzustellen, mit denen die

Steuervorrichtungen Komponenten eines Beleuchtungssystems in einfacher Weise vor der Inbetriebnahme adressiert und/oder konfiguriert werden können. Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Die Erfindung wird durch die Merkmale der abhängigen Ansprüche weitergebildet.

Gemäß der vorliegenden Erfindung weist eine

Steuervorrichtung für eine Komponente eines

Beleuchtungssystems einen Transponder auf, der dazu ausgebildet ist, zumindest im ausgeschalteten Zustand der Steuervorrichtung Daten von einem Sendegerät zu empfangen und zu speichern, und eine Steuerungseinrichtung, die dazu ausgebildet ist, die in dem Transponder gespeicherten

Daten zumindest nach dem Einschalten der Steuervorrichtung auszulesen und für die Steuerung bzw. Regelung der von der Steuervorrichtung zu steuernden bzw. zu regelnden

Komponente zu verwenden, auf. Für alle Ausführungen im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung wird

einheitlich der Begriff des „Steuerns" verwendet. Dies umfasst aber auch sämtliche Formen der Regelung.

Somit kann die Steuervorrichtung und/oder die Komponente des Beleuchtungssystems bereits bei ihrer Montage im noch stromlosen Zustand durch den Monteur konfiguriert werden, so dass die Komponente bzw. das Beleuchtungssystem mit dem ersten Einschalten sofort den regulären Betrieb aufnehmen kann. Die Daten können hierzu zumindest Informationen zur Konfiguration der Steuervorrichtung selbst und/oder

Informationen zur Konfiguration der von der

Steuervorrichtung zu steuernden Komponente beinhalten, wobei die Steuerungseinrichtung dazu ausgebildet sein kann, die Steuervorrichtung und/oder die von der

Steuervorrichtung zu steuernde Komponente entsprechend der Informationen zu konfigurieren. Es ist auch möglich, dass der Monteur/Anwender zu

vernetzenden Steuervorrichtungen des Beleuchtungssystems bereits bei ihrer Montage im stromlosen Zustand gewünschte Netzwerkadressen zuordnet, welche aus einem Montageplan hervorgehen. Die Daten können hierzu zumindest eine

Adressierungs-Information, welche eine Netzwerkadresse anzeigt, mit der die Steuervorrichtung im

Beleuchtungssystems zu identifizieren ist, beinhalten.

Die Steuervorrichtung kann dazu ausgebildet sein, die von der Steuervorrichtung zu steuernde Komponente unter

Verwendung der empfangenen Steuerdaten zu steuern.

Der Transponder kann dazu ausgebildet sein, eine zumindest dem Transponder zugeordnete Identifizierungs-Information an das Sendegerät zu senden und mit der Identifizierungs- Information verknüpften Daten von dem Sendegerät zu empfangen, wobei die Steuerungseinrichtung dazu

ausgebildet sein kann, die empfangenen Daten erst nach einer erfolgreichen Prüfung der mit den empfangenen Daten verknüpften Identifizierungs-Information zu verwenden.

Der Transponder kann ein RFID-Transponder oder ein NFC- Transponder sein. Die Steuerungseinrichtung kann dazu ausgebildet sein, aktuell verwendete Steuerdaten, Informationen über aktuell gesetzte Konfigurierungen der Steuervorrichtung und/oder der von der Steuervorrichtung zu steuernden Komponente, eine aktuelle Netzwerkadresse der Steuervorrichtung und/oder Funktionsfehler der Steuervorrichtung und/oder der Komponente zu bestimmen und in einem Speicher des Transponders zu speichern, wobei der Transponder die gespeicherten Steuerdaten, Informationen und/oder die gespeicherte Netzwerkadresse an das Sendegerät übertragen kann. Dies ermöglicht eine Konfiguration, Wartung oder Fehlersuche der Komponente oder der Steuervorrichtung nach der Inbetriebnahme vor Ort.

Alternativ oder zusätzlich können voreingestellte

Steuerdaten, voreingestellte Konfigurierungen der

Steuervorrichtung und/oder der von der Steuervorrichtung zu steuernden Komponente und/oder eine voreingestellte Netzwerkadresse der Steuervorrichtung in dem Speicher des Transponders z.B. vom Hersteller abgelegt sein, so dass diese vor der Inbetriebnahme ausgelesen, dokumentiert, überprüft und ggf. geändert werden können. Es ist auch möglich, in dem Transponder Ersatzteilnummern zu

speichern.

Gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein Sendegerät zum Senden von Daten an die oben beschriebenen

Steuervorrichtung eine Einrichtung zum Bestimmen der zu sendenden Daten und einen Sender zum Senden der bestimmten Daten an den Transponder der Steuervorrichtung auf. Das Sendegerät kann eine Anzeige zum Anzeigen von

zumindest einem Teil der bestimmten Daten und/oder eine Einrichtung zum Eingeben oder Auswählen von Daten durch einen Anwender aufweisen. Die Bestimmungseinrichtung ist dann dazu ausgebildet, die Daten entsprechend der durch den Anwender eingegebenen bzw. ausgewählten Daten zu bestimmen .

Alternativ oder zusätzlich kann das Sendegerät eine

Schnittstelle zum Empfangen von an den Transponder der

Steuervorrichtung zu übertragenden Daten aufweisen, wobei die Bestimmungseinrichtung dann vorzugsweise dazu

ausgebildet ist, die von der Schnittstelle empfangenen Daten als zu sendende Daten zu bestimmen.

Alternativ oder zusätzlich kann das Sendegerät Mittel zum Empfangen von Daten mit einem für die Datenübertragung an den Transponder der Steuervorrichtung inkompatiblen

Kommunikationsprotokoll und ein Gateway zum Umsetzen des inkompatiblen Kommunikationsprotokolls in ein für die

Datenübertragung an den Transponder der Steuervorrichtung kompatibles Kommunikationsprotokoll aufweisen, wobei die Bestimmungseinrichtung dazu ausgebildet sein kann, die von dem Gateway konvertierten Daten als zu sendende Daten zu bestimmen. Hiermit ist es möglich, Daten von mit

unterschiedlichen Kommunikationsprotokollen arbeitenden Geräten (PC oder Mobiltelefon) über das Sendegerät zu dem Transponder bzw. der Steuervorrichtung zu übertragen. Die Bedienung kann dann bequem am PC, Smartphone oder Tablet PC erfolgen.

Die an den Transponder der Steuervorrichtung zu sendenden Daten können zumindest eine Adressierungs-Information beinhalten, welche eine Netzwerkadresse anzeigt, mit der die Steuervorrichtung im Beleuchtungssystems zu

identifizieren ist, wobei die Bestimmungseinrichtung dazu ausgebildet sein kann, nach einer erfolgreichen

Übertragung einer Adressierungs-Information an den

Transponder der Steuervorrichtung automatisch eine neue Adressierungs-Information mit einer neuen Netzwerkadresse für eine Übertragung der neuen Adressierungs-Information an den Transponder einer anderen Steuervorrichtung zu erzeugen. Die erfolgreiche Übertragung kann dem Sendegerät von dem Transponder bekanntgegeben werden.

Zusätzlich kann das Sendegerät dazu ausgebildet sein, von dem Transponder für die Steuerung der Komponente aktuell gesetzte Steuerdaten, Informationen über aktuell gesetzte Konfigurierungen der Steuervorrichtung und/oder über aktuell gesetzte Konfigurierungen der von der

Steuervorrichtung zu steuernden Komponente, eine aktuelle Netzwerkadresse und/oder Funktionsfehler der

Steuervorrichtung oder der Komponente zu empfangen oder abzufragen .

Die Bestimmungseinrichtung kann dazu ausgebildet sein, eine Daten-Kopieroperation auszuführen, bei der zumindest die von dem Transponder empfangenen oder abgefragten

Steuerdaten und/oder Informationen als an den Transponder einer anderen Steuervorrichtung zu sendende Daten von der Bestimmungseinrichtung bestimmt werden. Hiermit ist es möglich, auf einfache und schnelle Weise eine neue

Steuervorrichtung zu konfigurierten, welche eine alte, defekte Steuervorrichtung ersetzen soll. Das Sendegerät kann Mittel zum Bestimmen seiner Position und damit letztlich der Position der von der

Steuervorrichtung zu steuernden Komponente und zum

Verknüpfen der an den Transponder der Steuervorrichtung gesendeten Daten mit der bestimmten Position aufweisen. Alternativ oder zusätzlich kann die bestimmte Position an den Transponder der Steuervorrichtung gesendet und von diesem zur weiteren Verarbeitung gespeichert werden. Gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein

Beleuchtungssystem zumindest eine der oben beschriebenen Steuervorrichtungen und eines der oben beschriebenen Sendegeräte auf. Gemäß der vorliegenden Erfindung weist ein Verfahren zum Übertragen von für eine Steuerung und/oder Konfiguration einer Komponente eines Beleuchtungssystems von einer Steuervorrichtung zu verwendenden Daten von einem

Sendegerät zu der die Komponente steuernden

Steuervorrichtung zumindest die folgenden Schritte auf: - Empfangen und Speichern der von dem Sendegerät

gesendeten Daten mittels eines Transponders der

Steuervorrichtung während die Steuervorrichtung

ausgeschaltet ist; und

- Auslesen der in dem Transponder gespeicherten Daten nach dem Einschalten der Steuervorrichtung.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel eines

Beleuchtungssystems mit einer Steuervorrichtung und einem Sendegerät erster Ausführung gemäß der vorliegenden

Erfindung,

Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel eines

Beleuchtungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung, und

Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines weiteren Sendegeräts gemäß der vorliegenden Erfindung. Komponenten mit gleichen Funktionen sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet.

Fig. 1 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung eines Beleuchtungssystems mit einer Steuervorrichtung 1 und einem mobilen Sendegerät 2 insbesondere zur Vergabe von Netzwerkadressen gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Steuervorrichtung 1 ist insbesondere ein Betriebsgerät zum Betreiben eines Leuchtmittels 4. Das Leuchtmittel 4 kann eine Leuchtdiode (LED) oder mehrere LEDs umfassen. Die LEDs können anorganische oder organische LEDs sein. Die mehreren LEDs können in Serie oder parallel geschaltet sein. Die mehreren LEDs können auch in komplexeren Anordnungen verschaltet sein,

beispielsweise in mehreren zueinander parallel

geschalteten Reihenschaltungen.

Die Steuervorrichtung 1, also im dargestellten Beispiel das Betriebsgerät, kann ein Konstantstrom-Konverter, z.B. ein LED-Konverter sein, der aus einer Netzspannung (nicht gezeigt) einen für den Betrieb der LEDs nötigen Strom erzeugt, wenn er am Netz angeschlossen ist. Die Steuervorrichtung 1 weist einen Transponder 5 und eine Steuerungseinrichtung 6 auf. Der Transponder 5 kann ein RFID-Transponder, insbesondere ein auf der RFID- Technologie basierender NFC-Transponder sein, der ein spezielles Kopplungsverfahren nutzt, dass auf gesonderte Frequenzbereiche und eine Kommunikation auf kurze

Entfernung genormt ist. Der Transponder 5 kann ein

passiver Transponder, der von dem Sendegerät 2 aus für eine Kommunikation mit Energie versorgt wird. In dem

Transponder 5 können Daten in einem nicht flüchtigen, wiederbeschreibbaren Speicher gespeichert werden, die über die Verbindung 11 nur gelesen werden können (R/O) sowie Daten, die über die Verbindung 11 sowohl gelesen als auch überschrieben/geändert werden können (R/W).

Die Steuerungseinrichtung 6 kann mit dem Transponder 5 über einen seriellen Datenbus I 2 C ( Inter-Integrated

Circuit) verbunden sein und kann eine integrierte

Halbleiterschaltung sein oder eine integrierte

Halbleiterschaltung umfassen. Die Steuerungseinrichtung 6 kann als ein Prozessor, ein Mikroprozessor, ein

Controller, ein MikroController oder eine

anwendungsspezifische Spezialschaltung (ASIC) oder eine Kombination der genannten Einheiten ausgestaltet sein.

Das Sendegerät 2 dient dazu, die Steuervorrichtung 1 kontaktlos zu konfigurieren/parametrieren und Werte

(Steuerdaten) auszulesen. Das Sendegerät 2 weist eine Sende- und Empfangseinheit 7 zum Senden und Empfangen von Daten zu/von dem Transponder 5, eine Anzeigeeinheit 8 zum Anzeigen der zu sendenden und/oder empfangenen Daten, eine Eingabeeinheit 9 zum Eingeben, Ändern und/oder Auswählen der Daten und eine mit der Sende- und Empfangseinheit 7, der Anzeigeeinheit 8 und der Eingabeeinheit 9 verbundene Steuereinheit 10 auf. Die Eingabeeinheit 9 kann in der Anzeigeeinheit 8 integriert sein (berührungsempfindlicher Bildschirm) . Für den mobilen Einsatz ist das Sendegerät 2 mit einer internen Batterie (nicht gezeigt) ausgerüstet. Diese liefert auch die Energie für den Transponder 5, so dass Lese- und Schreibvorgänge auch ausgeführt werden können, wenn die Steuervorrichtung 1 nicht mit einer

Netzspannung versorgt ist und auch selbst keine eigene Stromquelle besitzt.

Die Sende- und Empfangseinheit 7 stellt zu dem Transponder 5 eine drahtlose Verbindung 11 her. Für eine solche

Kopplung/Verbindung erzeugt die Sende- und Empfangseinheit 7 magnetische Wechselfelder mit geringer Reichweite oder hochfrequente Radiowellen, wodurch der (passive)

Transponder 5 mit Energie versorgt wird. Die Steuereinheit 10 ist ein Prozessor, auf dem eine Software (Mikroprogramm oder Anwendungssoftware, App) ausführbar ist, die den Lese- und Schreibprozess aber auch die Auswahl der zu übertragenden Daten steuert.

Über die drahtlose Verbindung 11 überträgt das Sendegerät 2 Daten für die Parametrierung/Konfiguration des

Betriebsgeräts, welche in einem Speicher (nicht gezeigt) des Transponders 5 abgespeichert werden. Die

Datenübertragung kann im stromlosen Zustand der

Steuervorrichtung 1 erfolgen. Wird die Steuervorrichtung 1, zum Beispiel bei der Inbetriebnahme, mit Strom

versorgt, liest die Steuerungseinrichtung 6 die

gespeicherten Daten aus dem Speicher des Transponder 5 aus und parametriert/konfiguriert das Betriebsgerät

entsprechend der ausgelesenen Daten. Die Steuervorrichtung 1 und das Leuchtmittel 4 können in einem Gerät, zum Beispiel einer eine Batterie aufweisenden Notleuchte, intergiert sein. Notleuchten werden meist in Dauerschaltung (bei Netzbetrieb EIN) oder in

Bereitschaftsschaltung (bei Netzbetrieb AUS, nur bei

Stromausfall EIN) betrieben. Oft sind die Notleuchten auf Dauerschaltung voreingestellt. Um von der standardmäßigen Dauerschaltung auf

Bereitschaftsschaltung zu wechseln, muss, insbesondere bei nicht-netzwerkfähigen Leuchten oder solchen, die

jedenfalls nicht in einem Netzwerk betrieben werden, in der Notleuchte normalerweise eine Drahtbrücke entfernt werden, was sehr zeitaufwändig und fehleranfällig ist. Gemäß der vorliegenden Erfindung kann das

Auswählen/Konfigurieren von Dauerschaltung oder

Bereitschaftsschaltung mittels der Eingabeeinheit 9 des Sendegeräts 2 durch den Anwender erfolgen, wobei

entsprechende Daten von der Steuereinheit 10 erzeugt und von der Sende- und Empfangseinheit 7 an den Transponder 5 gesendet werden. Eine solche Konfiguration kann mit dem Sendegerät 2 selbst bei einer Vielzahl von Notleuchten schnell erfolgen. Da die Datenübertagung auch im

stromlosen oder ungeladenen Zustand der Notleuchte möglich ist, kann die Konfiguration an einem von dem

beabsichtigten Montageort der Notleuchte verschiedenen Ort, zum Beispiel in einem Lager, mit einem stationären Sendegerät 2 durchgeführt werden.

Nach der Inbetriebnahme oder während des Betriebs kann die Steuerungseinrichtung 6 der Steuervorrichtung 1 die aktuell gesetzten Steuerdaten (Betriebsparameter) in dem Speicher des Transponders 5 abspeichern. Die Sende- und Empfangseinheit 7 kann die gespeicherten Steuerdaten ggf. auch im ausgeschalteten Zustand der Steuerungseinrichtung 6 auslesen und, wenn nötig, ändern. Die Steuereinheit 10 zeigt hierzu die empfangenen Steuerdaten auf der

Anzeigeeinheit 8 an und führt ggf. Änderungen an den angezeigten Steuerdaten entsprechend der mittels der Eingabeeinheit 9 von einem Nutzer empfangenen Eingaben aus. Die geänderten oder neu gesetzten Steuerdaten werden über die aufgebaute Verbindung 11 zu dem Transponder 5 übertragen und in diesem gespeichert. Die

Steuerungseinrichtung 6 fragt die neuen Steuerdaten von dem Transponder ab und verwendet sie. Zur Erhöhung der Sicherheit, insbesondere, damit keine unbefugten Personen Daten an die Steuervorrichtung 1 senden oder abfragen können, kann vor der Datenübertragung eine gegenseitige Authentifizierung durchgeführt werden. Es ist auch möglich zumindest einige der zu übertragenden Daten zu verschlüsseln bzw. mit verschiedenen Schlüsseln zu verschlüsseln. Diese müssen dann von der

Steuervorrichtung 1 bzw. dem Sendegerät 2 entschlüsselt werden .

Bei der Verschlüsselung können diversifizierte Schlüssel verwendet werden. Dabei wird ein privater Schlüssel mit einer eindeutigen ID (z.B. der Seriennummer des

Transponders) verknüpft und damit ein diversifizierter privater Schlüssel erzeugt. Dies hat den Vorteil dass, wenn der diversifizierte Schlüssel geknackt wird, nur der Code für ein Gerät offenliegt. Alternativ oder zusätzlich können verschiedenen Daten unterschiedliche Berechtigungen für eine Änderung

zugewiesen werden, so dass nur bestimmte Personen bzw. bestimmte Sendegeräte 2 bestimmte

Konfigurationen/Adressierungen ändern oder setzen können. Hierfür werden zumindest einige der Daten in

unterschiedliche Berechtigungsklassen eingeteilt und eine eine Befugnis für bestimmte Berechtigungsklassen

anzeigende Berechtigungsinformation von dem Sendegerät 2 an den Transponder 5 übermittelt. Die

Steuerungseinrichtung 6 bestimmt die Klasse oder Klassen der empfangenen Steuerdaten und prüft die Befugnis für die bestimmte Klasse oder Klassen mittels der empfangenen Berechtigungsinformation, wobei nur die Steuerdaten verwendet werden, welche einer Berechtigungsklasse

entsprechen, für die eine Befugnis entsprechend der

Berechtigungsinformation vorliegt. Alternativ können die Steuerdaten entsprechend ihrer jeweiligen

Berechtigungsklasse von der Steuerungseinrichtung 6 und/oder der Steuereinheit 10 verschlüsselt werden.

Die vorliegende Erfindung kann besonders vorteilhaft bei der Vergabe einer Adresse an eine zu vernetzende

Komponente wie z.B. einer Leuchte mit Betriebsgerät eines Beleuchtungssystems eingesetzt werden. Damit die

Komponenten eines Beleuchtungssystems untereinander und/oder mit einer zentralen Steuereinheit während der Initialisierung und/oder des Betriebs Daten übertagen können, benötigt jede Komponente eine Netzwerkadresse. Diese Adresse kann gemäß der vorliegenden Erfindung auf einfache Weise vor der Inbetriebnahme der jeweiligen

Komponenten vergeben werden. Fig. 2 zeigt in einem Ausschnitt ein zweites

Ausführungsbeispiel eines Beleuchtungssystems gemäß der vorliegenden Erfindung. Das in Fig. 2 gezeigte

Beleuchtungssystem enthält zwei Sendegeräte 2a, 2b und eine Vielzahl von Komponenten la..lh, die Sensoren,

Leuchten oder Aktoren, Schalter und/oder Dimmer sein können und über ein Bussystem 12 miteinander verbindbar sind . Jede Komponente la..lh weist einen Transponder 5a..5h, der mit den Sendegeräten 2a und 2b Daten austauschen kann und eine Steuerungsvorrichtung 1 (nicht gezeigt) zum Steuern der jeweiligen Komponente la..lh auf. Es ist auch möglich, dass eine gemeinsame Steuerungsvorrichtung 1 mehrere

Komponenten la..lh steuert.

Die Sendegeräte 2a und 2b werden in dem gezeigten Beispiel dazu verwendet, den Komponenten la..lh ihre Adressen zu vergeben, damit sie über das Bussystem 12 ansprechbar sind, wobei mit dem Sendegerät 2a die Komponenten la.. Italien konfiguriert/parametriert werden. Hierzu sind den Sendegeräten 2a und 2b unterschiedliche Befugnisse

zugeteilt. Beide Sendegeräte 2a, 2b sind befugt Daten mit Informationen zur Adressierung einer Steuervorrichtung 1/ Komponente la..lh zu übertragen, während z.B. nur das Sendegerät 2a befugt ist, Daten für die Konfiguration einer Steuervorrichtung 1/Komponente la..lh zu übertragen.

Die Adressierungs-Information gibt eine Netzwerkadresse an, mit der die von der Steuervorrichtung 1 zu steuernde

Komponente la..lh gegenüber anderen Komponenten la..lh des Beleuchtungssystems und/oder einer Vorrichtung zur Konfiguration des Beleuchtungssystems (nicht gezeigt) zu identifizieren ist.

Die Adressierungs-Information kann vom Monteur/Elektriker in die Sendegeräte 2a, 2b eingegeben oder in diesen bereits gespeichert sein und vom Elektriker ausgewählt werden. Die Adressierungs-Information kann Informationen über den Standort/Position und/oder die Funktion der jeweiligen Komponente la..lh anzeigen bzw. enthalten oder mit solchen Positionsinformationen verknüpft werden, wie zum Beispiel: Schalter 1 im Raum 2 (=S1/R2) oder Leuchte im Raum 5, vorne rechts (=L/R5/VR) , damit die Komponente la..lh später über eine zentrale Steuereinheit vom

Elektriker für die Konfiguration, welcher Schalter welche Leuchte zu schalten hat, leichter zu identifizieren ist.

Ist die eingegebene oder ausgewählte Adressierungs- Information an den Transponder 5a..5h übertragen worden, kann diese Adressierungs-Information in dem Sendegerät 2a, 2b gelöscht oder für eine weitere Übertagung gesperrt werden, um eine doppelte Vergabe der Adresse zu

verhindern. Hierzu könnte das die Adressierungs- Information übertragende Sendegerät 2a, 2b dem anderen Sendegerät 2a, 2b über eine Funkverbindung anzeigen, welche Adressierungs-Information bereits von ihm vergeben wurde .

Alternativ kann die zu vergebende Adressierungs- Information in einem Rechnernetz (Cloud) oder Server, auf das/den zumindest ein Sendegerät 2a, 2b zugreifen kann, gespeichert sein. Dieses Sendegerät 2a, 2b könnte auch als Smartphone ausgeführt sein. Dort läuft dann eine

entsprechende Applikation und das Smartphone ist mit einer zum Transponder 5 kompatiblen Sendevorrichtung 7

ausgerüstet .

Bei größeren Beleuchtungssystemen muss der

Monteur/Elektriker in einem Gebäudeplan dokumentieren, welche Leuchte er welcher Adresse zugewiesen hat. Dieser Schritt ist nötig, damit der Anwender/Benutzer die Leuchte beim Konfigurieren des Beleuchtungsrhythmus findet, die er gerne bedienen oder einrichten möchte. Das heißt auch, dass der Bediener neben dem Steuersystem auch den

Gebäudeplan benötigt. Der Gebäudeplan kann auf den

Sendegeräten 2a, 2b angezeigt oder mit Hilfe dieser erstellt werden. Es ist auch möglich, dass der Gebäudeplan mit einer entsprechenden Benutzeroberfläche aus dem

Rechnernetz (Cloud) oder von dem Server zu dem Sendegerät 2a, 2b (Smartphone) übertagen wird.

Durch entsprechendes Antippen des auf der Anzeigeeinheit 8 (berührungsempfindlicher Bildschirm) dargestellten

Gebäude-/Raumplans kann der Elektriker die Position markieren, an der sich die Komponente la..lh (Leuchte, Schalter oder Bewegungsmelder) , der gerade eine

Netzwerkadresse zugewiesen wird, befindet. Nach der

Übertragung der Adressierungs-Information an den

Transponder 5a..5h wird die Adressierungs-Information mit der durch Antippen eingegebenen Position verknüpft und gespeichert. Somit wird automatisch ein grafisches

Anlagenabbild in einem bestehenden Gebäudeplan erreicht.

Das Sendegerät 2a, 2b kann gleichzeitig als mobiles

Bediengerät dienen. Hierzu kann der Benutzer über ein entsprechendes Login auf das in dem Rechnernetz (Cloud) oder in dem Server abgelegte Anlagenabbild zugreifen und die Beleuchtung direkt ansteuern. Bei einer solchen

Funktionalität ist es vorteilhaft, wenn das Sendegerät als Smartphone ausgeführt ist oder über ein solches betrieben wird, wie nachfolgend unter Bezugnahme auf Figur 3

erläutert wird.

Tippt der Benutzer in einer grafischen Benutzeroberfläche eine dort in einem Plan dargestellte Komponente la..lh, wie eine Leuchte an, wird z.B. ein Slider angezeigt, mit dem Helligkeit oder Farbtemperatur einstellbar sind. Nach der Eingabe/Änderung der Helligkeit bzw. Farbtemperatur, sendet Sendegerät 2a, 2b drahtlos den Stellbefehl mit der zugehörigen Adresse (Adressierungs-Information) entweder über einen Router an einen Controller (drahtgebundenes Lichtmanagementsystem) oder direkt an die Leuchte

(wireless-System) .

Für eine Bestimmung der Positionen der Komponenten la..lh für eine Zuordnung der Adressierungs-Informationen können die Sendegeräte 2a, 2b GPS-Empfänger aufweisen.

Zusätzlich können, da im gebäudeinneren GPS-Signale meist nicht zur Verfügung stehen, in den Sendegeräten 2a, 2b Sensoren für eine Ermittlung einer Position des Geräts in Gebäuden (Indoor Positioning) , wie Beschleunigungssensoren und Gyroskope auf Mikrosystem-Basis (micro-electro- mechanical Systems, MEMS) verwendet werden. Das letzte zur Verfügung stehende GPS-Signal kann dabei als

Ausgangsposition mit den Daten der Mikroelektronik- Sensoren während der Bewegung verknüpft werden, um genaue Positionsdaten zu ermitteln. Die dafür nötige Sensorik ist meist in Mobiltelefonen (Smartphone) immer öfter bereits enthalten . Das mit dem oben beschrieben Positionssensor ausgestattete Sendegerät 2a, 2b erfasst fortwährend die Position des Elektrikers bzw. des von ihm mitgeführten Geräts im

Gebäude und sendet die Adressierungs-Information zusammen mit der ermittelten Sende-/Komponentenposition an den Transponder 5a..5h. Die in dem Transponder 5a..5h

gespeicherten Daten können während der Inbetriebnahme dann an eine zentrale Steuereinheit des Beleuchtungssystems ausgelesen werden. Eine entsprechende Software kann dann aus diesen Daten automatisch ein grafisches Anlagenabbild erstellen, bei dem jede Komponente la..lh in einem

Gebäude/Raum in der richtigen Position angeordnet ist. Alternativ oder zusätzlich kann das grafische

Anlagenabbild von dem Sendegerät 2a, 2b erstellt und angezeigt werden.

Fig. 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines

Sendegeräts 2 gemäß der vorliegenden Erfindung. Das

Sendegerät 2 weist wiederum die Anzeigeeinheit 8, welche ein kostengünstiges zweizeiliges LCD-Display mit einer 2x7-Segment-Anzeige sein kann, und die Eingabeeinheit 9 mit zwei Tasten auf. Mit der Eingabeeinheit 9 kann eine gewünschte Adresse oder Konfiguration eingestellt oder ausgewählt werden, welche an den Transponder 5 zu

übertragen ist. Die Übertragung wird einfach dadurch ausgelöst, dass das Sendegerät 2 in Empfangsreichweite des Transponders 5 gebracht wird. Das Sendegerät 2 ist somit sehr kompakt und könnte in ein anderes Gerät, wie eine kleine Taschenlampe, integriert werden. Umgekehrt ist auch die Integration einer LED z.B. möglich, so dass das

Sendegerät um ein Taschenlampenfunktion erweitert wird. Mit einer Schnittstelle (z.B. Mikro-USB oder Lightning Interface) ist das Sendegerät 2 über eine Kabelverbindung 13 mit einem Schreibe- und Lesegerät 14, das ein

Smartphone oder Tablet sein kann, verbindbar. Über diese Verbindung kann das Sendegerät 2 an einen Transponder 5 zu übertragende Daten empfangen und aus einem Transponder 5 ausgelesene Daten an das Schreibe- und Lesegerät 14 senden. Die Datenübertragung zwischen dem Schreibe- und Lesegerät 14 und dem Sendegerät 2 könnte auch über eine Funkverbindung (z.B. Bluetooth) erfolgen.

Das Sendegerät 2 dient in diesem Fällen als Gateway, welches eine Datenübertragung zwischen dem Transponder 5 und dem Schreibe- und Lesegerät 14, das selbst keine Daten an den Transponder 5 senden oder von ihm empfangen kann, ermöglicht. Das Sendegerät 2 kann Mittel zum Umsetzen einer Vielzahl von inkompatiblen Kommunikationsprotokollen in ein für die Datenübertragung an den Transponder 5 kompatibles Kommunikationsprotokoll aufweisen, so dass unterschiedliche Schreibe- und Lesegeräte 14 mittels des Sendegeräts 2 mit dem Transponder 5 verbindbar sind.

Das Schreibe- und Lesegerät 14 hat ein größeres Display und kann das oben beschriebenen Anlagenabbild erzeugen und darstellen. Bei Verwenden der in der Figur 3 dargestellten Konfiguration kann insbesondere die vollständige Bedienung über das Schreibe- und Lesegerät 14 erfolgen. Dieses ist hierzu mit einer entsprechenden Software ausgestattet.

Das Sendegerät 2 oder das Schreibe- und Lesegerät 14 kann dazu ausgebildet sein, Informationen über Funktionsfehler der Komponente la..lh, welche von der Steuerungseinrichtung 6 erfasst und in dem Transponder 5 gespeichert wurden, abzufragen. In dem Transponder 5 können zudem Ersatzteilnummern hinterlegt sein. Oft werden bei den Komponenten la..lh eines

Beleuchtungssystems Fehler und die Information, welches Bauteil defekt ist, nur über ein Blinkmuster der Status- LED angezeigt, so dass der Fehlertyp oder das Bauteil nur über ein Datenblatt entziffert werden kann, das aber vor Ort meist nicht verfügbar ist. Auch muss die passende Ersatzteil-Artikelnummer erst nachgeschlagen oder beim zuständigen Vertriebsmitarbeiter angefragt werden.

Sind in dem Transponder 5 die oben genannten Informationen gespeichert, kann das Sendegerät 2 oder das Schreibe- und Lesegerät 14 diese auch bei einem Defekt/Stromausfall auslesen und das richtige Ersatzteil ermitteln. Über eine weitere Verbindung kann das Datenblatt des Ersatzteils ermittelt und/oder Vertriebskontakt zur Bestellung

hergestellt werden.

Wird eine defekte Komponente la..lh ausgetauscht, müssen die Adresse und andere Einstellungen, wie Schaltungsart, Dimmlevel, Start der Funktionstests usw., auf die neue Komponente la..lh übertragen werden. Gemäß einem

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung sind zumindest einige der zu übertragenden Daten in dem

Transponder 5 gespeichert und das Sendegerät 2 weist eine Daten-Kopierfunktion auf, mit der die gespeicherten Daten auf die neue Komponente la..lh bzw. deren Transponder 5 übertragen werden können. Die beschriebenen Ausgestaltungen, wie zum Beispiel die Verschlüsselung oder Authentifizierung, sind nicht auf das jeweilige Ausführungsbeispiel beschränkt und können auch auf andere der beschriebenen Ausführungsbeispiele

angewendet werden.