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Patent Searching and Data


Title:
ADVERTISING MEDIUM AND BICYCLE COMPRISING SUCH AN ADVERTISING MEDIUM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2009/046467
Kind Code:
A1
Abstract:
A bicycle comprises a conical, disk-shaped cover (17), particularly in the region of the front wheel (12), on either side of the wheel (12), wherein the axis of the hub (13) of the front wheel (12) extends through a central opening (21) of the circularly and conically configured disks (17). The disks (17) are clamped between the nuts (22) of the hub (13) and the free ends of the front fork (11) such that they do not rotate when using the bicycle, even if the front wheel (12) is rotating, and (advertising) imprints applied thereon are easily visible even when the bicycle is in use.

Inventors:
JERNEJ, Martin (Walddorf 50, Klagenfurt, A-9020, AT)
Application Number:
AT2008/000247
Publication Date:
April 16, 2009
Filing Date:
July 07, 2008
Export Citation:
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Assignee:
JERNEJ, Martin (Walddorf 50, Klagenfurt, A-9020, AT)
International Classes:
G09F21/04; B60B7/00; B60R13/00
Attorney, Agent or Firm:
BEER, Manfred et al. (Lindengasse 8, Wien, A-1070, AT)
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Claims:

Patentansprüche :

1. Träger für Aufdrucke, insbesondere Werbeträger, für ein Rad, beispielsweise das Vorderrad 12 eines Fahrrades, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger eine Scheibe (17) ist, die konzentrisch zur Nabe (13) des Rades (12) stillstehend montiert ist.

2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (17) kreisrund ist. 3. Träger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (17) gewölbt oder konisch ist.

4. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (17) ein mittiges Loch (21) für die Achse der Nabe (13) aufweist. 5. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dem Zentrum der Scheibe (17) ein Distanzring (15) mit einem Aufnahmeraum (19) für die Mutter (22) der Nabe (13) zugeordnet ist.

6. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (17) im Bereich ihrer Mitte eine Ausformung (30) mit einem Aufnahmeraum (31) für die Mutter (22) der Nabe (13) aufweist.

7. Träger nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformung (30) an der konvexen bzw. erhabenen Seite der Scheibe (17) vorstehend vorgesehen ist, wobei der Aufnahmeraum (31) zur konkaven Seite der Scheibe (17) hin offen ist.

8. Träger nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnung (21) für die Achse der Nabe (13) in der Mitte der Ausformung (30) vorgesehen ist.

9. Träger nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausformung (30) topfförmig ausgebildet ist.

10. Fahrrad mit einem Träger für Aufdrucke, insbesondere Werbeträger, nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Scheibe (17) zwischen Fahrradgabel (11) des Fahrrades und der still stehenden Mutter (22) der Nabe (13) des Rades (12) geklemmt ist.

11. Fahrrad nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Distanzring (15) zwischen der Scheibe (17) und der Nabe (13) vorgesehen ist, dass die Mutter (22) der Nabe (13) im Aufnahmeraum (19) des Distanzringes (15) aufgenommen ist und dass die Scheibe (17) zwischen Distanzring (15) und Fahrradgabel (11) geklemmt ist.

— o —

12. Fahrrad nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Mutter (22) der Nabe (13) im Aufnahmeräum (31) der Ausformung (30) der Scheibe (17) aufgenommen ist.

13. Fahrrad nach Anspruch 10 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Außenseite der Ausformung (30) an der Innenseite des freien

Endes der Fahrradgabel (11) anliegt.

14. Fahrrad nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Achse der Nabe (13) die Scheibe (17) im Bereich der in ihrer Ausformung (30) vorgesehenen Durchgangsöffnung (21) durchgreift. 15. Fahrrad nach einem der Ansprüche 10 und 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (17) im Bereich ihrer Ausformung (30) zwischen Mutter (22) der Nabe (13) und einem freien Ende der Fahrradgabel (11) geklemmt ist.

16. Fahrrad nach einem der Ansprüche 10 bis 15, dadurch gekenn- zeichnet, dass Scheiben (17) auf beiden Seiten des Rades (12) angeordnet sind.

17. Fahrrad nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Scheibe (17) im Bereich des Vorderr- rades (12) des Fahrrades angeordnet ist.

Description:

Werbeträger und Fahrrad mit einem solchen Werbeträger

Die Erfindung betrifft einen Werbeträger, der an einem Fahrrad, insbesondere am Vorderrad eines Fahrrades angebracht werden kann.

Bekannt sind Werbeträger, die im Zusammenhang mit Fahrrädern verwendet werden können und die sich zusammen mit dem Rad drehen, wenn das Fahrrad bewegt wird.

Es sind auch Werbeträger für Fahrräder in Form von Scheiben bekannt geworden, die beim Benützen des Fahrrades, also wenn sich das Fahrrad bewegt, still stehen. In diesem Zusammenhang kann auf die US 2006/0005440 Al und die US 2005/0206123 Al verwiesen werden. In der US 2006/0005440 A sind keine näheren Angaben enthalten, wie die Werbeaufdrucke tragende Scheibe am Fahrrad so befestigt werden kann, dass sie still steht.

Bei der US 2005/0206123 Al ist eine vergleichsweise aufwändige Konstruktion mit einer inneren, sich mit dem Rad drehenden Scheibe und einer äußeren Scheibe vorgesehen. Die äußere Scheibe ist durch Halterungen an der Gabel des Fahrrades gehalten, sodass sie sich nicht dreht. Sowohl die innere, als auch die äußere Scheibe der US 2005/0206123 Al sind kreisrund ausgebildet und konisch bzw. gewölbt ausgebildet und weisen in der Mitte öffnungen auf, durch welche die Achse der Nabe des Rades des Fahrrades gesteckt ist.

Aus der EP 1 251 035 A2 ist eine Reklametafel bekannt, die an sich drehenden Gegenständen so montiert sein soll, dass sie sich auch dann nicht dreht, wenn sich der Gegenstand, z.B. ein Fahrzeugrad oder ein Ventilatorflügel, dreht.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach aufgebaute und einfach zu montierende und dennoch werbewirksame Ausführungsform eines Werbeträgers vorzustellen, der insbesondere für Fahrräder bestimmt ist, wobei vor allem das Anbringen des Werbeträgers im Bereich des Vorderrades eines Fahrrades in Betracht gezogen ist.

Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Werbeträger, der die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Werbeträgers sind Gegenstand der Unteransprüche.

Die Erfindung erstreckt sich auch auf ein Fahrrad, das den erfin- dungsgemäßen Werbeträger trägt.

Das erfindungsgemäße Fahrrad ist durch die Merkmale des unabhängigen, auf das Fahrrad gerichteten Anspruchs gekennzeichnet.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Fahrrades sind Gegenstand der Unteransprüche.

Weitere Vorteile, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbei- spiele, in der auf die Zeichnungen Bezug genommen wird, in welchen beispielhaft bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung gezeigt sind. Es zeigt:

Fig. 1 ein Vorderrad eines Fahrrades mit Gabel und erfindungsgemäßen Werbeträgern, Fig. 2 eine Seitenansicht zu Fig. 1,

Fig. 3 in Ansicht einen erfindungsgemäßen Werbeträger,

Fig. 4 eine Seitenansicht zu Fig. 3, die Fig. 5 und Fig. 6 in Seitenansicht bzw. im Schnitt Hilfsmittel zum Befestigen von Werbeträgern gemäß der Erfindung an einem Fahr- rad,

Fig. 7 eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Werbeträgers in Seitenansicht,

Fig. 8 eine Ansicht des Werbeträgers von rechts der Fig. 7, Fig. 9 teilweise zwei Werbeträger gemäß Fig. 7 und 8, die im Bereich des Vorderrades eines Fahrrades montiert sind, und Fig. 10 eine Einzelheit zu Fig. 9.

Bei der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsform eines Fahrrades mit einem Werbeträger, ist ein Vorderrad 12 über seine Nabe 13 mit Hilfe von Muttern 16 oder einer Spannvorrichtung an den freien Enden einer Vordergabel 11 des Fahrrades befestigt. Das Vorderrad 12 besitzt wie üblich eine Felge, Speichen und einen Reifen.

Auf beiden Seiten des Vorderrades 12 sind Werbeträger, in Form von Scheiben 17 als kreisrunde Abdeckungen des Vorderrades 12, angeord-

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net. Die Scheiben 17, welche die Werbefläche bzw. den Werbeträger bilden, sind kreisrund und konisch ausgeführt, sodass sie sich gut an die Form des Vorderrades 12 (konische Ausrichtung von Speichen) anpassen. Bevorzugt besitzen die Scheiben 17 einen Durchmesser, der dem Durchmesser der Felge entspricht, sodass die Scheiben 17 im Wesentlichen von innen her radial bis zum Reifen des Rades 12 (Vorderrades) reichen.

Am Außenrand der Scheiben 17 (Abdeckung) kann auf der in Gebrauchs- läge äußeren, konvexen Seite ein kreisrunder Streifen 18 aus reflektierendem Werkstoff angeordnet sein (Fig. 3) .

Um die Scheiben 17 im Bereich der Nabe 13 des Vorderrades 12 still stehend, also nicht drehbar zu befestigen, werden bei der in den Figuren 1 bis 6 gezeigten Ausführungsform Distanzringe 15 verwendet, wie sie in den Figuren 5 und 6 gezeigt sind. Jeder Distanzring 15 besitzt innenseitig eine Ausnehmung 19 für die Mutter 22 an der Nabe 13 des Rades 12 (Vorderrades) und eine Durchgangsöffnung 20, durch welche die Achse der Nabe 13 greift.

Mit Hilfe der Distanzringe 15 werden die Scheiben 17 so an der Vordergabel 11 im Bereich der Nabe 13 des Rades 12 befestigt, dass sie sich nicht drehen und die Bewegung des Rades 12 nicht behindern. Hierzu ist insbesondere vorgesehen, dass der an das Durchgangsloch 21 in der Scheibe 17 angrenzende Bereich der Scheibe 17 zwischen dem Distanzring 15 (an diesem außenseitig anliegend) und dem benachbarten Ende der Gabel 11 (an diesem innenseitig anliegend) angeordnet und durch Anziehen der Muttern 16 oder der Spannvorrichtung für die Nabe 13 des Rades 12 (Vorderrades) durch Klemmung festgehalten wird.

Bei der in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Ausführungsform sind gesonderte Distanzringe 15 entbehrlich, zumal die Scheiben 17 (Abdeckung) in ihrem radial innersten Bereich eine topfförmige Ausformung 30 aufweisen, die einen Aufnahmeraum 31 für die Mutter 22 der Nabe 13 bilden. Im Bereich dieser Ausformung 30 ist auch das Durchgangsloch 21 für die Achse der Nabe 13 des Rades 12 (Vorderr- rades) angeordnet, sodass die erfindungsgemäße Scheibe 17 (Abdeckung) an beiden Seiten des Rades 12 (Vorderrades) im Bereich der Nabe 13 zwischen der Mutter 22 der Nabe 13 und dem freien Ende der Gabel 11 geklemmt wird und so stillstehend festgehalten ist, auch

- - wenn sich das Vorderrad 12 dreht.

Die im Vorliegenden verwendeten Ausdrücke "Werbeträge", "Werbeaufdrucke" sind so zu verstehen, dass sie auch Aufdrucke erfassen, die keine Werbeaussagen enthalten.

Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden.

Ein Fahrrad besitzt, insbesondere im Bereich des Vorderrades 12, auf beiden Seiten des Rades 12 eine konische, scheibenförmige Abdeckung 17, wobei die Achse der Nabe 13 des Vorderrades 12 durch eine mittige öffnung 21 der kreisrund und konisch ausgebildeten Scheiben 17 greift. Die Scheiben 17 werden zwischen den Muttern 22 der Nabe 13 und den freien Enden der Vordergabel 11 klemmend festgehalten, sodass sie sich beim Benützen des Fahrrades, auch wenn sich das Vorderrad 12 dreht, nicht drehen und auf ihnen aufgebrachte (Werbe-) Aufdrucke auch dann gut erkennbar sind, wenn das Fahrrad benützt wird.