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Title:
AIR-CLEANING APPARATUS, IN PARTICULAR FOR COOKING FUMES, AND USE OF THE SAME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/210975
Kind Code:
A1
Abstract:
In order to address the problem of providing an air-cleaning apparatus (10) which does not have the disadvantages known from the prior art, the invention proposes one such in which the fan wheel (32) has an accommodating recess (36) with an inner circumferential surface (38) and a base surface (40), and in which the motor shaft (64) has an axial end surface (68) and an outer circumferential surface (66), wherein the motor shaft (64) can be arranged in the accommodating recess (36) of the fan wheel (32), and wherein it is also the case that an inner circumferential region (50) of the inner circumferential surface (38) is of conical design at least in the vicinity of, or adjacent to, the main surface (40) of the accommodating recess (36) and, correspondingly, at least an outer circumferential region (76) of the outer circumferential surface (66) of the motor shaft (64) is of conical design in the vicinity of, or adjacent to, the axial end surface (68) of the motor shaft (64), and therefore the inner circumferential surface (38) of the fan wheel (32) and the outer circumferential surface (66) of the motor shaft (64) butt against one another at least in the inner circumferential region (50) and the corresponding outer circumferential region (76).

Inventors:
BERLING, Udo (Pfarrer-Stumpf-Weg 4, Hopsten, 48496, DE)
Application Number:
EP2018/061568
Publication Date:
November 07, 2019
Filing Date:
May 04, 2018
Export Citation:
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Assignee:
BERLING AERO IP UG (HAFTUNGSBESCHRÄNKT) (Konrad-Zuse-Strasse 1, Ibbenbüren, 49479, DE)
International Classes:
F04D29/053; F04D29/26; F04D29/62; F24C15/20
Domestic Patent References:
WO2018050719A12018-03-22
WO2017055199A12017-04-06
Foreign References:
DE102009003142A12010-11-18
US7090467B22006-08-15
DE102015218612B32016-12-01
Attorney, Agent or Firm:
GESKES PATENT- UND RECHTSANWÄLTE (Postfach 51 06 28, Köln, 50968, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Luftreinigungsvorrichtung (10), insbesondere für Kochwrasen, mit einem Gehäuse (22), umfassend mindestens eine in einer Oberseite des Gehäuses (22) angeordnete Ansaugöff nung (26), eine in einem Innenraum (23) des Gehäuses (22) angeordnete Auffangwanne (56), mindestens ein innerhalb der Auffangwanne (56) angeordnetes Lüfterrad (32), welches eine Aufnahmeausnehmung (36) mit einer Innenumfangsfläche (38) und einer Grundfläche (40) aufweist, und mindestens eine in mindestens einem Seitenteil (28.1, 28.2, 29.1, 29.2) des Gehäuses (22) angeordnete Gehäuseausströmöffnung (27), weiterhin umfassend mindes tens einen an einem Bodenteil (30) des Gehäuses (22) und unterhalb des Lüfterrades (32) angeordneten Motor (62) mit einer Motorwelle (64) mit einer axialen Stirnfläche (68) und einer Außenumfangsfläche (66), wobei die Motorwelle (64) in der Aufnahmeausnehmung (36) des Lüfterrades (32) anordenbar ist,

dadurch gekennzeichnet, dass zumindest nahe oder angrenzend der Grundfläche (40) der Aufnahmeausnehmung (36) ein Innenumfangsbereich (50) der Innenumfangsfläche (38) ko nisch und entsprechend nahe oder angrenzend der axialen Stirnfläche (68) der Motorwelle (64) zumindest ein Außenumfangsbereich (74) der Außenumfangsfläche (66) der Motorwelle (64) konisch ausgebildet ist, so dass die Innenumfangsfläche (38) des Lüfterrades (32) und die Außenumfangsfläche (66) der Motorwelle (64) zumindest in dem Innenumfangsbereich (50) und dem entsprechenden Außenumfangsbereich (74) aneinander anliegen.

2. Luftreinigungsvorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem an den Innenumfangsbereich (50) der Innenumfangsfläche (38) angrenzenden Mittelbereich (52) die Aufnahmeausnehmung (36) zylindrisch ausgebildet ist.

3. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Öffnungsrandbereich (54) der Aufnahmeausneh mung (36) eine Fase (55) ausgebildet ist.

4. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in einem an den Außenumfangsbereich (74) der Außenum fangsfläche (66) angrenzenden Bereich (76) die Motorwelle (64) zylindrisch ausgebildet ist.

5. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenumfangsfläche (38) in dem konisch ausgebildeten Innenumfangsbereich (50) einen Konuswinkel a mit dem zylindrisch ausgebildeten Mittelbe reich (52) in einem Bereich von etwa 3° bis etwa 15° bildet.

6. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Lüfterrad (32) und Motorwelle (64) über eine Rastverbin dungseinrichtung (70) miteinander verbunden sind, wobei mindestens ein Hintergreifvor sprung (42) im zylindrischen Mittelbereich (52) der Aufnahmeausnehmung (36) ausgebildet ist.

7. Luftreinigungsvorrichtung gemäß Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinter greifvorsprung (42) in einer auf der Innenumfangsfläche (38) der Aufnahmeausnehmung (36) umlaufenden Ringnut (44) ausgebildet ist.

8. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren Ansprüche 6 bis 7, dadurch ge kennzeichnet, dass der Hintergreifvorsprung (42) eine im Wesentlichen senkrecht zu einer Mittelachse (11) der Luftreinigungsvorrichtung (10) ausgebildete Wand (46) ist.

9. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (44) an ihrer dem Hintergreifvorsprung (42) entgegenge setzten Flanke (48) radial ausgebildet ist.

10. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass durch den Hintergreifvorsprung (42) die Rastverbindungseinrichtung (70) eine axiale Verspannung von Lüfterrad (32) und Motorwelle (64) erzeugt.

11. Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diese ein Abdeckelement (80) zur Abdeckung der Auffang wanne (56) umfasst, wobei das Abdeckelement (80) in seinem Außenrandbreich (81) und die Auffangwanne (56) mit ihrem oberen Randbereich (57) ein Griffelement (78) zur gemeinsa- men Entnahme des Lüfterrades (32) und der Auffangwanne (56) aus dem Gehäuse (22) bil den.

12. Verwendung einer Luftreinigungsvorrichtung gemäß einem oder mehreren der vorher gehenden Ansprüche zur Absaugung von Kochwrasen bei Anordnung unterhalb eines Koch- feldes (12) mit mindestens einer in diesem angeordneten, bevorzugt zentralen, Öffnung (13), die der Ansaugöffnung (26) des Gehäuses (22) der Luftreinigungsvorrichtung (10) zugeordnet ist.

13. Kochstellenanordnung (100), umfassend ein Kochfeld (12) mit mindestens einer Öffnung (13) und eine unterhalb des Kochfeldes (12) angeordnete Luftreinigungsvorrichtung (10) gemäß einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Kochfeld (12) mit seiner Öffnung (13) über ein Verbindungselement (14) mit der Luftreinigungsvorrichtung (10) verbunden ist.

Description:
LUFTREINIGUNGSVORRICHTUNG, INSBESONDERE FÜR KOCHWRASEN, UND VERWENDUNG DAVON

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftreinigungsvorrichtung, insbesondere für Koch- wrasen, mit einem Gehäuse, umfassend mindestens eine an einer Oberseite des Gehäuses angeordnete Ansaugöffnung, eine in einem Innenraum des Gehäuses angeordnete Auffang wanne, mindestens ein innerhalb der Auffangwanne angeordnetes Lüfterrad und mindes tens eine in mindestens einem Seitenteil des Gehäuses angeordnete Gehäuseausströmöff nung, weiterhin umfassend mindestens einen an einem Bodenteil des Gehäuses und unter halb des Lüfterrades angeordneten Motor mit einer Motorwelle sowie eine Verwendung der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung zur Absaugung von Kochwrasen als auch eine die erfindungsgemäße Luftreinigungsvorrichtung umfassende Kochstellenanordnung.

Luftreinigungsvorrichtungen für Kochwrasen, also für Dünste und Dämpfe, die bei einem Kochvorgang entstehen, sind aus dem Stand der Technik vielfältig bekannt. So offenbart bei spielsweise DE 10 2015 218 612 B3 eine Luftansaugvorrichtung für eine Dunstabzugshaube mit einem Lüftergehäuse mit Lufteinlassöffnung und Luftauslassöffnung, wobei sich Luftein lassöffnung und Luftauslassöffnung axial gegenüberliegen. Weiterhin weist die dort offen barte Luftansaugvorrichtung einen Motor mit einer Motorwelle auf, die rastend mit einem Lüfterrad verbunden ist. Der Motor ist in Ansaugrichtung gesehen oberhalb des Lüfterrades angeordnet. Die in DE 10 2015 218 612 B3 offenbarte Luftansaugvorrichtung weist des Wei teren eine Drehmitnahmeeinrichtung auf mit einem Mitnahmevorsprung, der entweder an der Motorwelle oder in einer Aufnahmevertiefung des Lüfterrades angeordnet ist und einen längs einer Teilkreislinie verlaufenden Freilaufpfad für den Mitnahmevorsprung aufweist.

Der Freilaufpfades ist entweder in der Aufnahmevertiefung des Lüfterrades oder an der Mo torwelle ausgebildet. Längs des Freilaufpfades ist der Mitnahmevorsprung bei auf der Mo torwelle aufgestecktem Lüfterrad und bei einer Relativbewegung von Motorwelle und Lüf terrad bewegbar. Der Freilaufpfad weist eine Bewegungsbegrenzungsfläche zur Anlage durch die Mitnahmevorsprung und damit zur Mitnahme des Lüfterrades durch die drehbare Motorwelle auf.

Als nachteilig wird in der DE 10 2015 218 612 B3 beschrieben, dass bei einem Einsetzen des Lüfterrades dieses nicht in jeglicher relativer Drehposition zur Motorwelle auf selbige auf- steckbar ist, da aufgrund der Vorsehung des Freilaufpfades und eines Sperrsteges, der zur Ausbildung einer Bewegungsbegrenzungsfläche für den Mitnahmevorsprung dient, im Be reich des Sperrsteges ein Aufstecken nicht möglich ist. Problematisch an dieser in

DE 10 2015 218 612 B3 vorgeschlagenen Lösung ist neben einer fehlenden Aufsteckbarkeit in jeder relativen Verdrehposition von Lüfterrad zur Motorwelle, dass Lüfterrad und Motorwel le allein oder zusammen ausgewuchtet werden müssen, und dieses zum Auswuchten Mas senentnahmen beziehungsweise Massenzufügungen notwendig sind. Die

DE 10 2015 218 612 B3 beschreibt dafür die Vorsehung von Ausgleichsgewichten und den Einsatz sonstigen zusätzlichen Materiales, um die Unwucht aufgrund des exzentrisch ange ordneten Mitnahmevorsprungs und des Freilaufpfades als auch des Sperrsteges auszuglei chen.

Die vorliegende Erfindung stellt sich daher die Aufgabe, eine Luftreinigungsvorrichtung zur Verfügung zu stellen, welche die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile nicht auf weist.

Diese Aufgabe wird gelöst durch eine wie eingangs definierte Luftreinigungsvorrichtung, bei welcher das Lüfterrad eine Aufnahmeausnehmung mit einer Innenumfangsfläche und einer Grundfläche aufweist, und wobei die Motorwelle eine axiale Stirnfläche und eine Außenum fangsfläche aufweist, wobei die Motorwelle in der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades anordenbar ist, und wobei weiterhin zumindest nahe oder angrenzend der Grundfläche der Aufnahmeausnehmung ein Innenumfangsbereich der Innenumfangsfläche konisch und ent sprechend nahe oder angrenzend der axialen Stirnfläche der Motorwelle zumindest ein Au ßenumfangsbereich der Außenumfangsfläche der Motorwelle konisch ausgebildet ist, so dass die Innenumfangsfläche des Lüfterrades und die Außenumfangsfläche der Motorwelle zumindest in dem Innenumfangsbereich und dem entsprechenden Außenumfangsbereich aneinander anliegen.

Mit dem Begriff "nahe oder angrenzend" bzw. die Begriffe "nahe" oder "angrenzend" im Sinne der vorliegenden Erfindung sind Ausbildungen umfasst, bei welchen die Grundfläche und der konische Innenumfangsbereich der Innenumfangsfläche der Aufnahmeausnehmung aneinander mittelbar oder unmittelbar angrenzen, insbesondere auch solche Ausbildungen, bei welchen zwischen der Grundfläche und dem konischen Innenumfangsbereich der Auf nahmeausnehmung ein Übergangsbereich, insbesondere ein radialer Übergangsbereich vor liegt, der insbesondere auch durch das Herstellungsverfahren der Aufnahmeausnehmung im Lüfterrad in aller Regel vorliegt. Es fallen des Weiteren Ausführungsformen unter den Begriff "nahe oder angrenzend" bzw. die Begriffe "nahe" oder "angrenzend" im Sinne der vorlie genden Erfindung, bei welchen, gegebenenfalls auch nachfolgend einem insbesondere radial ausgebildeten Übergangsbereich, zwischen Grundfläche und konischem Innenumfangsbe reich der Aufnahmeausnehmung ein kurzer, nicht konisch ausgebildeter Zwischenwan dungsbereich vorliegt, wobei kurz eine Länge im Sinne einer Erstreckung entlang einer axia len Hauptachse des Lüfterrades beziehungsweise der Luftreinigungsvorrichtung bezeichnet. Entsprechend ist der Begriff "nahe oder angrenzend" bzw. die Begriffe "nahe" oder "an grenzend" im Sinne der vorliegenden Erfindung auf die Ausbildung der axialen Stirnfläche und des zumindest einen Außenumfangsbereichs der Motorwelle übertragbar. Auch hier kann ein Übergangsbereich, insbesondere radial ausgebildet, zwischen axialer Stirnfläche und dem Außenumfangsbereich der Motorwelle angeordnet sein, als auch, gegebenenfalls auch nur oder zusätzlich, ein kurzer Zwischenwandungsbereich, der nicht konisch ausgebil det ist. Bevorzugt im Sinne der vorliegenden Ausführung ist eine Ausführungsform, bei wel cher weder im Bezug auf die Aufnahmeausnehmung noch in Bezug auf die Motorwelle ein Zwischenwandungsbereich vorliegt. Es kann stets ein radialer Übergangsbereich an der Auf nahmeausnehmung und der Motorwelle ausgebildet sein.

Des Weiteren wird der Begriff "konisch" im Sinne der vorliegenden Erfindung dahingehend verstanden, dass sich in axialer Richtung der Innenumfangsbereich der Innenumfangsfläche der Aufnahmeausnehmung als auch der Außenumfangsbereich der Außenumfangsfläche der Motorwelle mit einem sich verringernden Innendurchmesser beziehungsweise Außen durchmesser ausgebildet sind, wobei die Verringerung stetig erfolgt. Der Begriff "konisch" wird daher im Sinne einer kreiskegelförmigen Ausbildung des Innenumfangsbereiches der Aufnahmeausnehmung als auch des Außenumfangsbereiches der Motorwelle verstanden. Die Verringerung des Innendurchmessers und des Außendurchmessers erfolgt in einer Ent nahmerichtung des Lüfterrades, z.B. zum Zwecke der Reinigung desselben. Die erfindungsgemäße Luftreinigungsvorrichtung zeichnet sich durch eine sehr kompakte Bauform aus und kann daher insbesondere unterhalb von Kochfeldern in Kücheneinbauten wie Auszügen von Unterschränken o. ä. angeordnet werden. Auch eine Nachrüstung ist ein fach möglich. Angesaugt werden Kochwrasen bzw. Luft in axialer Richtung, abgegeben wer den diese in radialer Richtung über mindestens eine bevorzugt in mindestens einem Seiten teil, bevorzugt in mindestens zwei Seitenteilen, weiter bevorzugt in zwei Querseitenteilen angeordneten Gehäuseausströmöffnung. Diese Gehäuseausströmöffnung kann dabei mit ei nem zusätzlichen Filter, insbesondere einem Geruchsfilter, versehen sein. Im Wesentlichen werden die Kochwrasen und die in diesen enthaltenen Öle und Wasser und damit auch die von diesen ausgehenden Duftstoffe in der Auffangwanne aufgefangen. Der mindestens eine zusätzliche Filter in mindestens einem Seitenteile des Gehäuses der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung dient dazu, eventuell mit der ausströmenden Luft noch fortge schleppte Restmengen von Duftstoffen o. ä. zu absorbieren. Bevorzugt sind in mindestens einem Seitenteil, weiter bevorzugt in mindestens zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen, insbesondere zwei Querseitenteilen des Gehäuses der erfindungsgemäßen Luftreinigungs vorrichtung jeweils mindestens eine Filterkassette, bevorzugt zwei oder mehr Filterkasset ten, weiter bevorzugt drei oder mehr Filterkassetten in einer Aufnahme für selbige in den Seitenteilen einschiebbar. Der mindestens eine weitere Filter weist bevorzugt Aktivkohle auf.

Die Auffangwanne der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung ist zusammen mit dem Lüfterrad aus dem Innenraum des Gehäuses entnehmbar ausgebildet, so dass die Auffang wanne und das Lüfterrad zusammen oder als getrennte Bauteile einfach in eine Spülmaschi ne gegeben und gereinigt werden können. Selbstverständlich ist eine Reinigung von Hand ebenfalls möglich. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Luft reinigungsvorrichtung ein Abdeckelement zur Abdeckung der Auffangwanne auf. Dieses Ab deckelement ist bevorzugt zusammen mit der Auffangwanne und dem mindestens einen Lüfterrad aus dem Innenraum des Gehäuses zum Zwecke der Reinigung entnehmbar und kann ebenfalls in einer Spülmaschine oder von Hand gereinigt werden. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bilden das Abdeckelement mit einem Außenrandbereich desselben und die Auffangwanne mit ihrem oberen Randbereich ein Griffelement, mittels dessen ein Benutzer das Lüfterrad und die Auffangwanne als auch das Abdeckelement gemeinsam aus dem Innenraum des Gehäuses entnehmen kann. Durch diese Ausgestaltung ist die erfindungsgemäße Luftreinigungsvorrichtung ausgesprochen be dienungsfreundlich zum Zwecke der Reinigung ausgebildet. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die vorstehend und auch im Nachfolgenden beschriebene Ausgestaltung der Entnehmbarkeit von Lüfterrad, Auffangwanne und Abdeckelement zusammen und deren Ausbildung im Einzelnen und Anordnung im Gehäuse der Luftreinigungsvorrichtung eine ei genständige Erfindung unabhängig von der teilweisen konischen Ausgestaltung der Motor welle und der Aufnahmevorrichtung im Lüfterrad ist und daher als davon losgelöste Erfin dung beanspruchbar ist.

Axial über die Ansaugöffnung in das Gehäuse einströmende Luft bzw. Kochwrasen werden durch das Lüfterrad und dessen Luftschaufeln radial umgelenkt und treffen auf eine Seiten wand der Auffangwanne. Diese Seitenwand kann als Prallwand bezeichnet werden. Ober halb der Auffangwanne ist ein Durchgang in einen außenliegenden Teil des Innenraums des Gehäuses der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung ausgebildet, insbesondere oberhalb eines oberen Randbereiches der Auffangwanne, weiter bevorzugt innerhalb des vorstehend bereits erwähnten Abdeckelementes. Über diesen mindestens einen Durchgang, in der Regel einer Mehrzahl von Durchgängen, wird dann die Luft über mindestens ein Sei tenteil des Gehäuses der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung mit mindestens ei ner Gehäuseausströmöffnung nach außen geleitet, bevorzugt über mindestens einen zusätz lichen Filter, wie weiter oben beschrieben. Besonders bevorzugt wird die Luft durch zwei sich gegenüberliegende Seitenteile, bevorzugt Querseitenteile des Gehäuses der erfindungs gemäßen Luftreinigungsvorrichtung nach außen geführt. Bevorzugt weist mindestens ein Seitenteil des Gehäuses mindestens eine Gehäuseausströmöffnung auf.

Durch die konische Ausbildung des Innenumfangsbereiches der Innenumfangsfläche der Aufnahmeausnehmung als auch der entsprechenden konischen Ausbildung des Außenum fangsbereiches der Außenumfangsfläche der Motorwelle derart, dass die Innenumfangsflä che des Lüfterrades und die Außenumfangsfläche der Motorwelle zumindest in dem In nenumfangsbereich und dem entsprechenden Außenumfangsbereich aneinander anliegen, wird eine einfache Zentrierung bei Einsetzen eines entnommenen Lüfterrades auf die Mo torwelle, in aller Regel zusammen mit der ebenfalls entnommenen Auffangwanne als auch ggf. dem Abdeckelement, ermöglicht. Weiter vorteilhaft wird durch diese symmetrische Ausbildung ein Auswuchten der Bauteile Motorwelle und Lüfterrad, allein oder zusammen, erleichtert, so dass in aller Regel Massenentnahmen bzw. Massenanhäufungen, beispiels weise in Form von Ausgleichsgewichten, nicht notwendig sind. Bevorzugt sind die Bauteile Lüfterrad und Motorwelle entlang mindestens einer Achse, weiter bevorzugt mindestens entlang zweier Achsen, noch weiter bevorzugt mindestens entlang dreier Achsen ausge wuchtet. Das Lüfterrad ist vorzugsweise derart ausgebildet, dass dieses ein Innenteil und ein Außenteil aufweist. Das Innenteil ist bevorzugt aus einem metallischen Material gebildet und ist bevorzugt aus Aluminiumguß gebildet. Das Außenteil ist bevorzugt aus einem Kunst stoffmaterial gebildet. Das Innenteil des Lüfterrades bildet letztendlich die Aufnahmeaus nehmung zur Aufnahme der Motorwelle des Motors. Die Anlage der beiden konusförmig ausgebildeten Flächen, nämlich der Außenumfangsfläche der Motorwelle in deren Au ßenumfangsbereich als auch der Innenumfangsfläche der Aufnahmeausnehmung des Lüfter rades in dessen Innenumfangsbereich sorgt zudem dafür, dass bei einem Betrieb der Luftrei nigungsvorrichtung ein Schlupf zwischen Motorwelle und Lüfterrad bei deren Rotation, ins besondere bei Beginn einer Rotationsbewegung der Motorwelle, verringert oder ganz ver mieden ist.

In einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung ist in einem an den Innenumfangsbereich der Innenumfangsfläche angrenzenden Mittelbereich die Aufnahmeausnehmung zylindrisch ausgebildet. Während der Innenumfangsbereich ko nisch ausgebildet ist, wie vorstehend beschrieben, ist der hieran mittelbar oder unmittelbar angrenzende Mittelbereich zylindrisch ausgebildet. Entsprechend ist in einer bevorzugten Ausführungsform in einem an den Außenumfangsbereich der Außenumfangsfläche angren zenden Bereich die Motorwelle zylindrisch ausgebildet. Bevorzugt liegen in diesem zylindri schen, angrenzenden Bereich der Motorwelle und dem Mittelbereich der Innenumfangsflä che der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades die Innenumfangsfläche der Aufnahmeaus nehmung als auch die Außenumfangsfläche der Motorwelle aneinander an. Bevorzugt ist der zylindrische Mittelbereich unmittelbar an den konischen Innenumfangsbereich der Innenum fangsfläche des Lüfterrades angrenzend ausgebildet. In einer weiter bevorzugten Ausfüh rungsform ist in Übergangsbereichen, die insbesondere radial ausgebildet sein können, zwi schen axialer Stirnfläche und Außenumfangsfläche der Motorwelle als auch der Innenum- fangsfläche und der Grundfläche der Aufnahmeausnehmung keine Anlage der jeweiligen Oberflächen der Motorwelle und der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades vorhanden. Ei ne Elektronik, insbesondere eine Steuerung, des Motors ist bevorzugt aus dem Gehäuse der Luftreinigungsvorrichtung ausgelagert. Bevorzugt in die Elektronik des Motors in einem von dem Gehäuse der Luftreinigungsvorrichtung separiertem Gehäuse angeordnet.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist in einem Öffnungsrandbereich der Auf nahmeausnehmung des Lüfterrades eine Fase ausgebildet. Diese erleichtert bei einer Einset zung des Lüfterrades, insbesondere nach einer Reinigung desselben, in der Regel zusammen mit der Auffangwanne als auch dem Abdeckelement, ein zentriertes Aufsetzen des Lüfterra des allein oder aber der Kombination aus Auffangwanne, Lüfterrad und Abdeckelement auf der Motorwelle. Der Winkel der Fase liegt üblicherweise in einem Bereich von etwa 20° bis etwa 50°.

Soweit in der vorliegenden Erfindung "etwa" oder "im Wesentlichen" in Bezug auf Werte, Wertebereiche oder Wertangaben, wie senkrecht, verwendet werden, wie den Konuswinkel oder aber den Fasenwinkel, ist hierunter dasjenige zu verstehen, was der Fachmann im ge gebenen Zusammenhang als fachmännisch üblich ansehen wird. Insbesondere sind Abwei chungen von den angegebenen Werten, Wertbereichen oder Wertangaben von +/- 10 %, bevorzugt +/- 15 %, weiter bevorzugt +/- 2 %, von dem Begriff "etwa" oder "im Wesentli chen" umfasst.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform bildet die Innenumfangsfläche in dem konisch ausgebildeten Innenumfangsbereich des Lüfterrades einen Konuswinkel a mit dem zylind risch ausgebildeten Mittelbereich der Innenumfangsfläche des Lüfterrades in einem Bereich von 3° bis etwa 15°, weiter bevorzugt in einem Bereich von etwa 4° bis etwa 12°, weiter be vorzugt in einem Bereich von etwa 4,5° bis etwa 9°. In den vorstehend angegebenen Berei chen für den Konuswinkel a kann vorzugsweise ein Schlupf zwischen Lüfterrad und Motor welle bei Rotation derselben, insbesondere bei einem Starten der erfindungsgemäßen Luft reinigungsvorrichtung, zumindest vermindert, wenn nicht gar vermieden werden. In einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind das Lüfterrad und die Motorwelle über eine Rastverbindungseinrichtung miteinander verbunden, wobei mindestens ein Hintergreif vorsprung im zylindrischen Mittelbereich der Aufnahmeausnehmung ausgebildet ist. Die Rastverbindungseinrichtung umfasst bevorzugt mindestens einen, weiter bevorzugt mindes tens zwei, mindestens drei, mindestens vier, mindestens fünf, mindestens sechs oder mehr Rastvorsprünge, die auf der Innenumfangsfläche des Lüfterrades oder aber auf der Außen umfangsfläche der Motorwelle angeordnet sind. Bevorzugt sind die Rastvorsprünge symmet risch auf der Innenumfangsfläche des Lüfterrades bzw. der Außenumfangsfläche der Motor welle angeordnet. In einer weiter bevorzugten Ausführungsform sind jeweils Paare von Rastvorsprüngen gegenüberliegend auf der Innenumfangsfläche des Lüfterrades bzw. der Außenumfangsfläche der Motorwelle angeordnet. Die Rastvorsprünge können insbesondere in Form sogenannter Druckbälle, d. h. federbelasteter Kugeln, ausgebildet sein. Aber auch jede andere Art der Ausgestaltung von Rastvorsprüngen, die dem angesprochenen Fach mann geläufig sind, wäre möglich.

Gegenüberliegend den Rastvorsprüngen, also entweder an der Innenumfangsfläche der Auf nahmeausnehmung des Lüfterrades oder aber der Außenumfangsfläche der Motorwelle, sind bevorzugt mindestens eine, weiter bevorzugt mindestens zwei, mindestens drei, min destens vier, mindestens fünf, mindestens sechs oder mehr Rastaufnahmen ausgebildet. Diese können beispielsweise in Form von Ausnehmungen auf der Innenumfangsfläche der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades bzw. der Außenumfangsfläche der Motorwelle an geordnet sein. Bevorzugt sind die Rastaufnahmen als Nuten ausgebildet, weiter bevorzugt als zumindest Teilringnuten. Bevorzugt ist eine einzige umlaufende Ringnut als Rastaufnah me vorgesehen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Innenumfangs fläche der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades eine umlaufende Ringnut zur Aufnahme von an der Außenumfangsfläche der Motorwelle angeordneten Rastvorsprüngen auf.

Bevorzugt ist die mindestens eine Rastaufnahme der Rastverbindungseinrichtung nutförmig ausgebildet, wobei die Nut eine erste, in Einsteckrichtung des Lüfterrades gesehen vordere Flanke und eine dieser gegenüberliegende zweite Flanke aufweist. Bevorzugt ist die mindes tens eine erste Flanke ausgebildet als Hintergreifvorsprung für den mindestens einen Rast vorsprung des gegenüberliegenden Bauteils, also entweder der Motorwelle oder aber des Lüfterrades. Besonders bevorzugt ist der Hintergreifvorsprung in einer auf der Innenum fangsfläche der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades vorgesehenen Nut, bevorzugt Ringnut, weiter bevorzugt umlaufenden Ringnut, ausgebildet. Bevorzugt ist die erste Flanke, die den Hintergreifvorsprung bildet, eine im Wesentlichen senkrecht zu einer Mittelachse der Luftreinigungsvorrichtung bzw. des Lüfterrades bzw. der Motorwelle ausgebildete Wand. Hierdurch kann vorteilhafterweise eine axiale Verriegelung bzw. Verspannung des Lüfterra des auf der Motorwelle erreicht werden. Denn die Rastvorsprünge, gleich in welchem Bau teil diese angeordnet sind, gleiten auf der Innenumfangsfläche der Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades bzw. der Außenumfangsfläche der Motorwelle entlang, bis diese eine Rast aufnahme, bevorzugt ausgebildet in Form einer Nut, mit einem Hintergreifvorsprung errei chen. In Einsteckrichtung bei Einsetzen des Lüfterrades auf die Motorwelle kommt bevorzugt die erste Flanke der Rastaufnahme bzw. der mindestens einen Rastnut, weiter bevorzugt der umlaufenden Ringnut, die den Hintergreifvorsprung bildet, mit dem mindestens einen Rast vorsprung in Kontakt dergestalt, dass der Rastvorsprung in die Rastausnehmung eintaucht. Die Bauteilgruppe aus Lüfterrad und Motorwelle ist dabei bevorzugt derart ausgebildet, dass in dieser Position die axiale Stirnfläche der Motorwelle in Anlage mit der Grundfläche der Ausnahmevertiefung des Lüfterrades ist. Sind dabei die Rastvorsprünge federnd ausgebildet, bringen diese aufgrund ihrer Federkraft eine Axialkraft auf das Lüfterrad in Richtung etwa der Mittelachse der erfindungsgemäßen Luftreinigungseinrichtung auf. Das Lüfterrad wird hierdurch vorteilhafterweise mit der Motorwelle verspannt. Dadurch erfolgt eine Stabilisie rung der Verbindung zwischen Lüfterrad und Motorwelle.

In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist die Nut, bevorzugt die teilweise umlaufen de Ringnut, weiter bevorzugt die vollständig umlaufende Ringnut an ihrer dem Hintergreif vorsprung entgegengesetzten zweiten Flanke radial ausgebildet. "Radial ausgebildet" im Sin ne der vorliegenden Erfindung bedeutet dabei, dass die zweite Flanke im Querschnitt gese hen eine bogenförmige, insbesondere gerundete, Ausbildung aufweist. Durch diese spezifi sche Ausgestaltung der mindestens einen Rastausnehmung ist sichergestellt, dass eine hin reichende axiale Verspannung von Lüfterrad und Motorwelle erfolgt. Dies ist bedingt durch die im Bereich der zweiten, radial ausgebildeten Flanke, die in Einsteckrichtung gegenüber liegend der ersten Flanke und näher am Motor der Motorwelle ausgebildet ist, eine Ein tauchtiefe der Rastausnahme für den Rastvorsprung verringert ist. Insbesondere bei einer Ausgestaltung der Rastvorsprünge mit einer federnden Lagerung, insbesondere in Form von Druckbällen, ist eine solche Ausgestaltung vorteilhaft. Letztendlich wird vorteilhafterweise durch den Hintergreifvorsprung, der in Einsteckrichtung des Lüfterrades gesehen an einer vorderen, ersten Flanke der Rastverbindungseinrichtung, insbesondere der mindestens ei nen ersten Rastausnahme, angeordnet ist, eine axiale Verspannung des Lüfterrades und der Motorwelle erzeugt, die bevorzugt durch eine radiale Ausbildung der zweiten Flanke der Rastaufnahme unterstützt ist.

Die vorliegende Erfindung betrifft weiterhin die Verwendung einer erfindungsgemäßen Luft reinigungsvorrichtung, wie vorstehend beschrieben, zur Absaugung von Kochwrasen bei An ordnung unterhalb eines Kochfeldes mit mindestens einer an diesem oder aber benachbart diesem angeordneten, bevorzugt zentralen, Öffnung, die der Ansaugöffnung des Gehäuses der Luftreinigungsvorrichtung zugeordnet ist. Bevorzugt ist die Öffnung im Kochfeld oder unmittelbar benachbart dem Kochfeld axial der Ansaugöffnung des Gehäuses der Luftreini gungsvorrichtung zugeordnet. Die Öffnung ist bevorzugt als Durchgangsöffnung ausgebildet. Bevorzugt ist diese eine Bohrung in einem Kochfeld oder in einer Platte eines Küchenmöbels, in der auch das Kochfeld angeordnet ist.

Weiter bevorzugt betrifft die vorliegende Erfindung eine Kochstellenanordnung, umfassend ein Kochfeld, bevorzugt ein Kochfeld mit mindestens einer Öffnung, bevorzugt mindestens einer zentralen Öffnung und eine unterhalb des Kochfeldes angeordnete erfindungsgemäße Luftreinigungsvorrichtung, wobei über die Öffnung, die als Durchgangsöffnung ausgebildet ist, über ein Verbindungselement eine Verbindung mit der erfindungsgemäßen Luftreini gungsvorrichtung erfolgt. Weist das Kochfeld die mindestens eine Durchgangsöffnung, be vorzugt genau eine Durchgangsöffnung, weiter bevorzugt eine zentral auf dem Kochfeld an geordnete Durchgangsöffnung, auf, ist diese bevorzugt axial ausgerichtet und zugeordnet dem Verbindungselement der Luftreinigungsvorrichtung. Es kann auch vorgesehen sein, dass die mindestens eine Öffnung in Form einer Durchgangsöffnung benachbart dem Kochfeld vorgesehen ist. Auch bei einer solchen Ausführungsform ist bevorzugt die insbesondere als Durchgangsöffnung ausgebildete Öffnung axial dem Verbindungselement der Luftreini gungsvorrichtung zugeordnet. Das Verbindungselement wiederum ist vorzugsweise axial ausgerichtet auf eine Ansaugöffnung der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kochstellenanord nung ist unterhalb eines Kochfeldes mit einer zentralen Durchgangsöffnung die erfindungs gemäße Luftreinigungsvorrichtung angeordnet und über ein Verbindungselement die Durch gangsöffnung des Kochfeldes mit der erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung verbun den, wobei die Durchgangsöffnung, das Verbindungselement und eine Ansaugöffnung der Luftreinigungsvorrichtung axial zueinander ausgerichtet und angeordnet sind. Das Verbin dungselement kann dabei insbesondere einen Höhenausgleich aufweisen, der die Montage der erfindungsgemäßen Kochstellenanordnung in einer Küche erleichtert. Besonders bevor zugt ist das mindestens eine Verbindungselement gleitend gelagert in der Luftreinigungsvor richtung und weiter bevorzugt durch das Kochfeld oder die Durchgangsöffnung bei Anord nung der Öffnung benachbart und neben dem Kochfeld fest gehalten. Besonders bevorzugt erfolgt die gleitende Lagerung in der Luftreinigungsvorrichtung über einen in der Ansaugöff nung derselben vorgesehenen Adapter für das Verbindungselement. Besonders bevorzugt an der erfindungsgemäßen Kochstellenanordnung ist, dass sämtliche Verbindungen als Steckverbindungen ausgestaltet werden können, so dass eine einfache Montage der erfin dungsgemäßen Kochstellenanordnung möglich ist. Das mindestens eine Verbindungsele ment, welches auch als Ansaugrohr bezeichnet werden kann, kann dabei in einen Adapter, angeordnet im Kochfeld und unterhalb einer Kochfläche desselben oder an einer Platte eines Küchenmöbels, aufnehmbar eingesteckt werden. Durch das Verbindungselement und/oder den Adapter kann darüber hinaus oberhalb der Kochfläche eines Kochfeldes ein Aufsatzele ment vorgesehen sein, welches unterschiedliche Höhen aufweisen kann, so dass dieses in der Nähe des Öffnungsrandes eines Kochgeschirrs die von diesem ausgehenden Kochwrasen absaugen kann. Auch das Aufsatzelement ist dabei durch eine Steckverbindung mit dem Adapter unterhalb der Kochfläche des Kochfeldes und/oder dem Verbindungselement ver bunden. Das Verbindungselement bzw. der Adapter können dabei einen Sicherungsschalter aufweisen, so dass bei Entfernung des Verbindungselementes die erfindungsgemäße Luft reinigungsvorrichtung sicher abgeschaltet ist. Besonders bevorzugt ist der Sicherungsschal ter an einem Adapter für das Verbindungselement angeordnet und steht über einen bevor zugt mechanischen Taster mit einer Außenfläche des Verbindungselementes in Kontakt.

Aber auch jede andere, insbesondere sensorische Möglichkeit zur Bestimmung des Vorhan denseins oder der Entfernung des Verbindungselementes ist möglich, beispielsweise eine Infrarotmessung mittels eines entsprechenden Sensors o. ä. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass der Sicherungsschalter am unterhalb der Kochfläche des Kochfeldes angeordneten Stutzen angeordnet ist und entweder mit dem Verbindungselement oder aber einer Ober seite, insbesondere einem Deckelteil, des Gehäuses der erfindungsgemäßen Luftreinigungs vorrichtung, in Kontakt steht. Das Verbindungselement ist vorzugsweise rohrförmig ausge führt, wobei das Rohr im Querschnitt gesehen rund oder auch eckig ausgebildet sein kann, beispielsweise dreieckig, viereckig oder sonst wie einen polygonalen oder auch ovalen Quer schnitt etc. aufweist. Das Verbindungselement wird bevorzugt zur Reinigung der erfindungs gemäßen Luftreinigungsvorrichtung nach oben aus der erfindungsgemäßen Kochstellenano rdnung in Richtung einer Mittelachse der Luftreinigungsvorrichtung bei axialer Anordnung der verschiedenen Bauteile durch den Benutzer von oberhalb der Kochfläche entnommen, beispielsweise durch ein dort ausgebildetes Griffelement. Bei Anordnung eines auf die Au ßenfläche des Verbindungselementes wirkenden Sicherungsschalters wird dann die Luftrei nigungsvorrichtung sicher abgeschaltet und kann beispielsweise bei Montage in einer Aus zugsschublade unterhalb des Kochfeldes geöffnet und einfach die Auffangwanne mit Lüfter rad und Abdeckelement, oder aber die jeweiligen Bauteile einzeln, aus dieser entnommen und gereinigt werden.

Diese und weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Figuren näher erläutert. Es zeigen:

Fig. 1: eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Kochstellenanordnung mit einer erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrichtung;

Fig. 2: eine Draufsicht auf die Kochstellenanordnung gemäß Fig. 1;

Fig. 3: eine Explosionsdarstellung der Kochstellenanordnung gemäß Fig. 1;

Fig. 4: eine teilweise Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrich- tung:

Fig. 5: eine weitere Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Luftreinigungsvorrich tung; und Fig. 6: eine Einzelheit A der Fig. 5.

Es sei an dieser Stelle vorausgeschickt, dass die in den Figuren dargestellten Ausführungs formen der Erfindung nicht beschränkend auszulegen sind. Vielmehr können die dort be schriebenen Merkmale untereinander oder mit den zuvor beschriebenen Merkmalen in der Beschreibung zu weiteren Ausgestaltungen kombiniert werden. So kann insbesondere die Ausbildung eines Übergangsbereiches zwischen einer Grundfläche 40 und eines Innenum fangbereiches 50 einer Innenumfangsfläche 38 eines Lüfterrades 32 mit radialen Elementen, wie in Fig. 6 gezeigt, anders ausgestaltet sein. Auch können beispielsweise ein Mittelbereich 52 der Innenumfangsfläche 38 des Lüfterrades 32 und entsprechend eine Umfangsfläche 66 der Motorwelle 64 nicht unmittelbar angrenzend, wie in Fig. 6 gezeigt, ausgebildet sein.

Fig. 1 zeigt eine Ansicht einer Kochstellenanordnung 100 von einem Querseitenteil 29.1 aus. Die Kochstellenanordnung 100 umfasst ein Kochfeld 12 mit einem Aufsatzelement 16 und eine unterhalb des Kochfeldes 12 angeordnete Luftreinigungsvorrichtung 10, die mit dem Kochfeld 12 über ein Verbindungselement 14 verbunden ist. Die Luftreinigungsvorrichtung 10 weist ein Gehäuse 22 auf, welches außer dem Querseitenteil 29.1 die Längsseitenteile 28.1 und 28.2 zeigt. Das gegenüberliegend dem Querseitenteil 29.1 liegende weitere Quer seitenteil ist nicht gezeigt. Schließlich ist aus Fig. 1 auch eine mögliche Anordnung eines Si cherungsschalters 20, der beispielsweise mit dem Verbindungselement 14 oder aber mit ei ner Oberseite des Gehäuses 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10 zusammenwirkt, gezeigt.

Fig. 2 zeigt in einer Aufsicht die Kochstellenanordnung gemäß Fig. 1 mit dem Kochfeld 12 und der Kochfläche 130, welche die Oberseite des Kochfeldes 12 bildet. Mittig zentral zwi schen vier nicht näher bezeichneten Kochstellen ist eine Durchgangsöffnung 13 in Form ei ner Bohrung im Kochfeld 12 ausgebildet, in welche das Verbindungselement 14 eingesetzt ist. Das Kochfeld 12 weist darüber hinaus ein Bediensegment 132 auf, über welches die nicht näher bezeichneten einzelnen Kochstellen als auch die Luftreinigungsvorrichtung 10 gesteu ert werden können. Auch ist ein Griffelement 110 des Verbindungselementes 14 mit vier Doppelstegen mit Leerräumen zwischen diesen und einer zentralen Mittelplatte zu erken nen, mittels welchem das Verbindungselement 14 entlang einer Mittelachse 11, wie in Fig. 4 gezeigt, der Luftreinigungsvorrichtung 10 nach oben außerhalb des Kochfeldes 12 entnehm bar ist, insbesondere zur Reinigung der Luftreinigungsvorrichtung 10.

Fig. 3 zeigt in einer Explosionszeichnung die Kochstellenanordnung 100 gemäß Fig. 1. Zusätz lich zu Fig. 1 ist ein Stutzen 15 erkennbar, der am Kochfeld 12 unterhalb der Kochfläche 130 im Bereich der Durchgangsöffnung 13 des Kochfeldes 12 anordenbar ist. Dieser wirkt mit dem rohrförmigen Verbindungselement 14 zusammen. Weiterhin ist der Sicherungsschalter 20 als auch ein Taster 21 bei Ausbildung des Sicherungsschalters als mechanisch wirkender Schalter ersichtlich, welcher an einer hier nicht näher bezeichneten Trägeraufnahme eines Adapters 18 für das Verbindungselement 14 anordenbar ist. Der Taster 21 kann mit dem Verbindungselement 14 eine Wirkverbindung eingehen, oder aber mit einer Oberseite des Gehäuses 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10, die durch eine alternativ vorhandene Ab deckplatte 25 oder ein Deckelteil 24, auch in Kombination, wie in Fig. 3 gezeigt, gebildet ist. Das Verbindungselement 14, der Stutzen 15 und der Adapter 18 sind mit rundem Quer schnitt ausgebildet, entsprechend die Durchgangöffnung 13 in dem Kochfeld 12 als auch ei ne Ansaugöffnung 26 (siehe Fig. 4) im Gehäuse 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10. Es kön nen aber auch andere Querschnitte verwendet werden, insbesondere dreieckige, viereckige, mehreckige oder polygonal Querschnitte oder aber auch ovale und sonstige gerundete Querschnitte.

Das Gehäuse 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10 wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, aus dem Deckelteil 24, den Längsseitenteilen 28.1 und 28.2, den Querseitenteilen 29.1 und 29.2 als auch einem Bodenteil 30 gebildet, die einen Innenraum 23 des Gehäuses 22 umschließen. Auf dem Bodenteil 30 angeordnet ist ein Motor 62 und eine Auffangwanne 56. Der Motor 62 greift zumindest mit einer hier nicht näher bezeichneten Motorwelle durch eine Öffnung in einem Boden der Auffangwanne 56 durch und in eine Aufnahmeausnehmung 36, die in Fig. 4 bis 6 gezeigt ist, eines Lüfterrades 32 hinein. Oberhalb des Lüfterrades 32 ist ein Abdeckele ment 80, welches als Strömungsgleichrichter ausgebildet ist und ein Gleichrichteraufnahme element 83 aufweist, angeordnet. Das Gleichrichteraufnahmeelement 83 wirkt mit einem oberen Randbereich der Auffangwanne 56 derart zusammen, dass nach Entfernung des De ckelteiles 24, bevorzugt zusammen mit ggf. der vorhandenen Abdeckplatte 25, ein Benutzer das Abdeckelement zusammen mit der Abdeckwanne 56 und dem Lüfterrad 32 vom Boden- teil lösen kann. Hierzu ist bevorzugt zumindest eine Rastverbindungseinrichtung 70 , die in Fig. 5 und 6 gezeigt ist, vorgesehen. Diese besteht zwischen einer Motorwelle 64 (siehe Fig.

4) des Motors 62 und der Aufnahmeausnehmung 36 des Lüfterrades 32. Zusätzlich können darüber hinaus auch noch Rastverbindungen bzw. Zentrierungseinrichtungen zwischen einer Unterseite der Auffangwanne 56 und einer Oberseite des Bodenteiles 30 ausgebildet sein. Sämtliche Verbindungen zwischen Luftreinigungsvorrichtung 10, dem Adapter 18, dem Ver bindungselement 14, dem Stutzen 15 als auch dem Aufsatzelement 16 sind als Steckverbin dung ausgebildet und ermöglichen daher eine einfache Installation und Desinstallation der Luftreinigungsvorrichtung 10. Das Aufsatzelement kann auch radiale Öffnungen aufweisen, und bei einer solchen Ausgestaltung an seinem oberen, dem Kochfeld 12 entgegengesetzten Endbereich verschlossen ausgebildet sein.

Fig. 4 zeigt nun die Luftreinigungsvorrichtung 10 mit an dieser angeordnetem Verbindungs element 14 und Adapter 18 in einer Schnittansicht. Dabei ist der Strömungsgleichrichter 80 aus Darstellungsgründen weggelassen worden, jedoch das Gleichrichteraufnahmeelement 83 in der Fig. 4 belassen worden. Das Bodenteil 30 weist eine Motoraufnahme 31 auf, auf welcher bzw. in welcher der Motor 62 mit der Motorwelle 64 aufgenommen ist. Eine nicht näher bezeichnete Elektronik mit Steuerung des Motors 62 ist bevorzugt ausgelagert und be findet sich außerhalb des Gehäuses 10, bevorzugt in einem von dem Gehäuse 10 der Luftrei nigungsvorrichtung räumlich getrennten Steuerungsgehäuse. Die Motorwelle 64 ragt in eine Aufnahmeausnehmung 36 des Lüfterrades 32 hinein. Zwischen Aufnahmeausnehmung 36 des Lüfterrades und die Motorwelle 64 ist eine Rastverbindungseinrichtung 70 ausgebildet. Diese besteht beispielsweise aus mehreren, federnd gelagerten Kugeln, sogenannten Druck bällen, die auf der Motorwelle 64 angeordnet sind. Bevorzugt können dabei zwei, drei, vier oder mehr solcher Druckbälle dort angeordnet sein. Diese greifen in hier nicht näher be zeichnete Nuten auf einer Innenumfangsfläche 38 der Aufnahmeausnehmung 36 ein. Dabei sind bevorzugt die Nuten ausgebildet als eine einzige umlaufende Ringnut. Die Ringnut weist dabei bevorzugt unterschiedlich ausgebildete Flanken auf, wie in Fig. 6 gezeigt. Insbesondere ist die dem Motor 62 näher ausgebildete zweite Flanke der Nut radial beziehungsweise bo genförmig ausgebildet. Das Lüfterrad 32 weist ein Innenteil 33 auf, welches beispielsweise aus Aluminiumguss ge bildet ist. Darüber hinaus weist das Lüfterrad 32 ein Außenteil 34 auf, welches aus Kunststoff gebildet ist. Die Auffangwanne 56 weist einen Boden 60, auf welchem sich insbesondere Wasser und Öl im Betrieb der Luftreinigungsvorrichtung 10 sammeln, und eine Seitenwand 58 auf, welche auch als Abprallwand für einen radial durch das Lüfterrad 32 erzeugten Luft strom dient. Durch die Seitenwand 58 wird letztendlich insbesondere der radiale Luftstrom, bevorzugt im Wesentlichen parallel zu einer Mittelachse 11 der Luftreinigungsvorrichtung 10, in Gegenrichtung zu der über die Ansaugöffnung 26 in der Oberseite des Gehäuses 22 einströmenden und angesaugten Luft umgeleitet, um dann über den Strömungsgleichrichter 80 in einen äußeren, als ringförmig anzusprechenden Bereich des Gehäuses 22 als gerichte ter Transportstrom zu strömen und über eine Gehäuseausströmöffnung 27, die durch die Querseitenteile 29.1 und 29.2 zur Verfügung gestellt ist, das Gehäuse 22 der Luftreinigungs vorrichtung 10 zu verlassen. Dabei können in den Querseitenteilen 29.1 und 29.2 auch er gänzende Filter, insbesondere in Form von Filterkassetten, vorgesehen sein, insbesondere eingeschoben werden in entsprechende, nicht näher bezeichnete Aufnahmen. Diese hier nicht gezeigten Filterkassetten können beispielsweise Aktivkohle enthalten und dienen im Wesentlichen der vollständigen Reduzierung von Gerüchen, soweit diese nicht durch die Luftreinigungsvorrichtung 10 ohne Einsatz solcher Filterkassetten bereits beseitigt sind.

Das Lüfterrad 32 weist mehrere Luftschaufeln 35 auf, die die durch die Ansaugöffnung 26 axial angesaugte Luft, insbesondere in Form von Kochwrasen, radial umlenken in Richtung der Seitenwand 58 der Auffangwanne 56. Die Ansaugöffnung nimmt den Adapter 18 und damit auch das Verbindungselement 14 auf.

Die Auffangwanne 56 weist einen oberen Randbereich 57 auf, der zusammen mit einem Au ßenrandbereich 81 des Gleichrichteraufnahmeelementes 83 wirkt und ein Griffelement 78 für einen Benutzer bildet, so dass dieser nach Entfernung des Deckelteils 24 als auch der al ternativ hier zusätzlich vorgesehenen Abdeckplatte 25 die Abdeckwanne 26 zusammen mit dem Lüfterrad 32 und dem Strömungsgleichrichter 80 samt Gleichrichteraufnahmeelement 83 aus dem Gehäuse 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10 entnehmen kann. In der Ausführungsform der Luftreinigungsvorrichtung 10 gemäß Fig. 4 zusammen mit dem Verbindungselement 14 und dem Adapter 18 für das Verbindungselement 14 ist das Zu sammenwirken des Sicherungsschalters 20 über einen Taster des Sicherungsschalters mit ei ner Außenfläche 112 des Verbindungselementes 14 zu erkennen. Soll zum Zwecke der Reini gung die beispielsweise in einer Auszugsschublade unterhalb eines Kochfeldes 12 in einem Küchenmöbel angeordnete Luftreinigungsvorrichtung 10 gereinigt werden, wird zunächst durch die in Fig. 1 und 2 gezeigte Durchgangsöffnung 13 das Verbindungselement 14 mittels des dortigen Griffelementes 110 nach oben entnommen. Dabei verliert der Taster 21 des Si cherungsschalters 20 den Kontakt zur Außenfläche 112 des Verbindungselementes 14 und schaltet die Luftreinigungsvorrichtung 10 sicher ab. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass beispielsweise der Taster 21 mit einer Oberseite des Gehäuses 22, beispielsweise der hier vorgesehenen alternativen Abdeckplatte 25 oder aber nur einem Deckelteil 24 zusam menwirkt, wobei dann der Sicherungsschalter 20 nicht auf der Oberseite des Gehäuses 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10 oder aber am Adapter 18, wie in Fig. 4 gezeigt, angeordnet ist, sondern vielmehr am Kochfeld 12, beispielsweise am Stutzen 15 gemäß Fig. 3. In der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform ist der Sicherungsschalter 20 auf einem Träger 126 des Adapters 18 angeordnet. Dieser Träger 126 kann als seitliche Erweiterung eines Flansches des Adapters 18 ausgebildet sein. Anschließend kann das Lüfterrad 32 zusammen mit der Auffangwanne 56 und dem als Strömungsgleichrichter ausgebildeten Abdeckelement 80 entnommen werden. Das Einsetzen des Lüfterrades 32 und Anordnen auf der Motorwelle 64 wird durch eine an eine an einem Öffnungsrandbereich 54 der Aufnahmeausnehmung 36 ausgebildeten Fase 55 erleichtert. Die Positionierung der Auffangwanne 56 kann durch nicht näher bezeichnete Positionsmittel auf dem Bodenteil 30 erleichtert sein.

Das Verbindungselement 14 ist gleitend im Adapter 18 über seine Außenfläche 112 gelagert, so dass hierdurch ein Höhenausgleich erfolgen kann. Denn je nach Einbausituation und Ma ßen der in der Regel als Einbauschränke ausgebildeten Küchenmöbel, in welche die erfin dungsgemäße Kochstellenanordnung 100 bzw. Luftreinigungsvorrichtung 10 angeordnet werden, ist der Abstand zwischen der Kochfläche 130 des Kochfeldes 12 und einer Oberseite des Gehäuses 22 der Luftreinigungsvorrichtung 10 unterschiedlich. Beispielsweise kann durch das Verbindungselement 14 ein Höhenausgleich von etwa 40 mm erfolgen, der in et wa in einem Bereich zwischen dem Flansch des Adapters 18 und einem unteren Rand, zuge- wandt dem Lüfterrad 32, des Verbindungselementes 14 definiert ist. Das Verbindungsele ment 14 selbst ist am Kochfeld 12 der Kochstellenanordnung 100 fest, aber mechanisch lös bar gehalten, beispielsweise über eine Rastverbindung, die durch den Adapter 15 in Zusam menwirkung mit dem Verbindungselement 14 zur Verfügung gestellt ist. Hingegen ist das Verbindungselement 14 gleitend im Adapter 18 angeordnet. Das Verbindungselement 14 bzw. der Adapter 15 können dabei in ihrem dem Kochfeld 12 zugewandten Endbereich eine Aufnahme für das Aufsatzelement 16 zur Verfügung stellen. Dieses kann somit einfach vom Benutzer abgenommen werden, so dass Töpfe und sonstiges Kochgeschirr auf der Kochflä che 130 einfach verschoben werden können. Das Aussatzelement 16 dient dazu, Luft, insbe sondere in Form von Kochwrasen, auf Höhe von Töpfen und nahe dem Öffnungsrand dersel ben abzusaugen. Es können dem Benutzer auch Aufsatzelemente 16 unterschiedlicher Höhe hierzu zur Verfügung gestellt werden. Das Verbindungselement 14 schließt mit seinem obe ren Endbereich bündig mit der Kochfläche 130 des Kochfeldes 12 ab, um ein Verschieben von Kochgeschirr nicht zu behindern. Zur Entnahme weist das Verbindungselement 14 mittig angeordnet ein Griffelement 110 gemäß Fig. 2 auf. Dieses Griffelement 110 kann auch derart ausgebildet sein, dass es ein Fallen von Partikeln oder Schmutz oder Kochresten in die Luft reinigungsvorrichtung 10 verhindert, wozu es beispielsweise auch netzartig ausgebildet sein kann. Im Übrigen kann es auch als Werbeträger dienen und auch Mittel aufweisen, welche das Ansauggeräusch bei Betrieb der Kochstellenanordnung 100 bzw. der Luftreinigungsvor richtung 10 vermindern, was durch spezifische Ausbildung der Kanten und Anordnung von Stegen im Griffelement 110 des Verbindungselementes 14 erfolgen kann.

Fig. 5 zeigt eine ähnliche Schnittansicht wie Fig. 4, jedoch nun mit eingesetztem Strömungs gleichrichter 80. Dieser umfasst das Gleichrichteraufnahmelement 83, dessen Außenrandbe reich 81 mit dem oberen Randbereich 57 der Auffangwanne 56 zusammenwirkt. Der Gleich richter 80 weist Strömungsrippen 82 in einem Außenbereich 86 desselben auf. Dem Lüfter rad 32 zugeordnet ist ein Innenbereich 84 des Strömungsgleichrichters 80, der auf seiner Un terseite im Innenbereich 84 angeordnet senkrecht und rechtwinklig ausgebildete Verstär kungsrippen aufweist.

Das Zusammenspiel zwischen Motorwelle 64 und Lüfterrad 32 ist im Detail A der Fig. 5 in Fig. 6 dargestellt. Zwischen Motorwelle 64 und dem Außenteil 34 des Lüfterrades 32 ist das be- vorzugt aus Aluminiumguss oder einem ähnlichen Material hergestellte Innenteil 33 der Lüf terrades angeordnet. Dieses weist eine Innenumfangsfläche 38 auf, welche in einem In nenumfangsbereich 50 konisch ausgebildet ist und in einem unmittelbar an diesen angren zenden Mittelbereich 52 zylindrisch. Die Aufnahmeausnehmung 36 weist eine Grundfläche 40 auf, die im zusammengesetzten Zustand, wie in Fig. 6 gezeigt, mit einer axialen Stirnflä che 68 der Motorwelle 64 zur Anlage kommt. Die Motorwelle 64 weist einen Außenum fangsbereich 74 auf, dessen Außenumfangsfläche 66 ebenfalls konisch ausgebildet ist derart, dass die Außenumfangsfläche 66 im Außenumfangsbereich 74 der Motorwelle 64 zumindest teilweise, bevorzugt vollständig zur Anlage mit dem konischen Innenumfangsbereich 50 der Innenumfangsfläche 38 der Aufnahmeausnehmung 36 gelangt. Zwischen der Innenumfangs fläche 38 im konischen Innenumfangsbereich 50 der Aufnahmeausnehmung 36 und der Au ßenumfangsfläche 66 im ebenfalls konisch ausgebildeten Außenumfangsbereich 74 der Mo torwelle 64 ist ein Konuswinkel a von 6° bestimmbar. Die Grundfläche 40 ist mit dem In nenumfangsbereich 50 über einen radial ausgebildeten Übergangsbereich verbunden, und ist im Sinne der vorliegenden Anmeldung als angrenzend an den Innenumfangsbereich 50 anzusprechen. Die axiale Stirnfläche 68 der Motorwelle wiederum ist in diesem Sinne an grenzend an den Außenumfangsbereich 74 ausgebildet mit ebenfalls einem radialen Über gangsbereich. Die radialen Übergangsbereiche der Motorwelle 64 und der Aufnahmeaus nehmung 36 berühren sich in ihren Oberflächen im Wesentlichen nicht. Dem zylindrischen Mittelbereich 52 der Aufnahmeausnehmung 36 gegenüberliegend ist ein zylindrischer Be reich 76 der Motorwelle 64 angeordnet, der unmittelbar angrenzend an den konischen Au ßenumfangsbereich 74 ausgebildet ist.

Sowohl das Lüfterrad 32 als auch die Motorwelle 64 sind gewuchtet, bevorzugt in mindes tens zwei, weiter bevorzugt in mindestens drei Achsen. Aufgrund der symmetrischen Ausbil dung der Motorwelle 64 und des Lüfterrades 32 ist dabei im Unterschied zum Stand der Technik keine Massenanordnung oder Massenentnahme, z.B. durch Ausgleichsgewichte, an den jeweiligen Bauteilen notwendig. Es ist eine sehr hohe Laufruhe mit entsprechend gerin gen Abnutzungen des Laufrades 32 erzielbar, verbunden mit verringerten Nutzungsgeräu schen. Fig. 6 zu entnehmen ist auch die Rastverbindungseinrichtung 70 mit einerseits einer umlau fend auf der Innenumfangsfläche 38 der Aufnahmeausnehmung 36 ausgebildeten und ange ordneten Ringnut 44 als Rastaufnahme der Rastverbindungseinrichtung 70. Diese weist an einer vorderen, ersten Flanke eine Wand 46 auf, welche im Wesentlichen senkrecht zu einer Mittelachse 11 gemäß Fig. 4 der Luftreinigungsvorrichtung 10 ausgebildet ist. Dieser Wand 46 gegenüberliegend ist eine zweite Flanke 48 radial ausgebildet. Nicht gezeigt ist in Fig. 6 im Detail die Anordnung federbelasteter Kugeln als Rastvorsprünge der Rastverbindungseinrich tung 70 auf der Motorwelle 64, der Ort der Anordnung der Druckbälle ist allgemein mit dem Bezugszeichen 72 bezeichnet. Im montierten Zustand greifen die Druckbälle in die umlau fende Ringnut 44 ein. Bevorzugt sind mindestens drei, vier oder mehr Druckbälle an der Mo torwelle 64 symmetrisch angeordnet. Grundsätzlich ist bevorzugt, dass entsprechende Rastmittel an der Motorwelle 64 stets symmetrisch an der Motorwelle 64 angeordnet sind. Das Eingreifen der nicht näher gezeigten federbelasteten Kugeln der Druckbälle in die um laufende Ringnut 44 erfolgt derart, dass eine axiale Vorspannung des Lüfterrades 32 erziel bar ist. Am durch die Wand 46 der Ringnut 44 gebildeten Hintergreifvorsprung 42 liegen vor teilhafterweise die Rastvorsprünge, beispielsweise in Form von federbelasteten Kugeln, der Rastverbindungseinrichtung 70 an. Da die federbelasteten Rastvorsprünge der Druckbälle eine radial nach außen wirkende Federkraft vermitteln, wird diese über den Hintergreifvor sprung 42, der durch die Wand 46 der Ringnut 44 zur Verfügung gestellt wird, in eine axiale Vorspannkraft des Lüfterrades 32 vermittelt, so dass sich das Lüfterrad 32 mit seiner Grund fläche 40 gegen die axiale Stirnfläche 68 der Motorwelle 64 spannt. So gelangt die Grundflä che 40 der Aufnahmeausnehmung 36 in engen Kontakt mit der axialen Stirnfläche 68 der Motorwelle 64. Die Dimensionen der Motorwelle 64 und der Aufnahmeausnehmung 36 sind derart aufeinander abgestimmt, dass die federbelasteten Rastvorsprünge in Form von fe derbelasteten Kugeln der Rastverbindungseinrichtung 70 an der Wand 46 anliegen, wenn die axiale Stirnfläche 68 der Motorwelle 64 die Grundfläche 40 der Aufnahmeausnehmung 36 kontaktiert.

Mit der vorliegenden Erfindung wird eine verbesserte Luftreinigungsvorrichtung und Koch stellenanordnung zur Verfügung gestellt, die mechanisch einfacher ausgebildet und damit auch kostengünstiger herstellbar ist als die aus dem Stand der Technik bekannten, insbeson dere da die Motorwelle des Motors als auch die Aufnahmeausnehmung des Lüfterrades und das Lüfterrad selbst als symmetrische Teile ausbildbar sind, so dass bei einem Auswuchten derselben alleine oder gemeinsam in aller Regel auf Massenverlagerungen oder Massenent nahmen verzichtet werden kann. Es wird ein ruhiger Lauf des Lüfterrades erzielt, wodurch dieses und damit insgesamt die Luftreinigungsvorrichtung langlebig ausgebildet sind. Zudem werden Betriebsgeräusche der Luftreinigungsvorrichtung durch den ruhigen Lauf vermin dert. Das Wiedereinsetzen des Lüfterrades, ggf. zusammen mit der Auffangwanne und dem als Strömungsgleichrichter ausgebildeten Abdeckelement, nach Entnahme zur Reinigung ist ebenfalls erleichtert, da in einer jeden Verdrehposition der Motorwelle und des Lüfterrades zueinander möglich.