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Patent Searching and Data


Title:
AIR CLEANSING APPARATUS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/061078
Kind Code:
A1
Abstract:
Air cleansing apparatus including an air exhaust, a ventilator, a moistening chamber with a number of nozzles, an air intake and a liquid collecting unit, where a central part is entirely or partly designed as a double-walled pipe section, that is with an internal and an external pipe, and that the apparatus furthermore includes an air diffuser which is disposed downstream of the ventilator at one end of the internal pipe.

Inventors:
Stã†hr, Preben (Oustrupvej 54, Aars, DK-9600, DK)
Application Number:
PCT/DK2004/000904
Publication Date:
July 07, 2005
Filing Date:
December 22, 2004
Export Citation:
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Assignee:
Turbovent, A/s (Nordvestvej 3, DK-9600, DK)
Stã†hr, Preben (Oustrupvej 54, Aars, DK-9600, DK)
International Classes:
B01D47/06; B01D50/00; F24F3/16; (IPC1-7): B01D47/06; A01K1/00; F24F3/16
Attorney, Agent or Firm:
Patrade, A/s (Fredens Torv 3A, Aarhus C, DK-8000, DK)
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Claims:
Patentansprüche
1. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung für eine mobile Reinigungsmaschine oder dergleichen, umfassend einen zumindest teilweise abgeschlossenen Raum (6) für die abzustellende mobile Maschine (7), Führungselemente (9a, 9b) zu deren exakter Positionierung in dem Raum, eine erste Versorgungseinheit (13) zum Füllen der maschineneigenen Energiespeicher und eine zweite Versorgungseinheit (10, 11) zum Füllen maschineneigener Behälter mit Verbrauchsstoffen.
2. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß verschließbare Behältnisse (28) für Ersatz , Austausch und Verschleißteile vorgesehen sind.
3. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Behältnisse (28) mit Schlössern versehen sind, welche durch Münzeinwurf, mittels individueller Benutzerkarte oder mittels eines einzugeben Codes zu öffnen sind.
4. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Versorgungseinheit mindestens einen Tank (10) mit einer Dosiervorrichtung für Reinigungsmittel umfaßt.
5. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine an einer äußeren Seitenwand (2) ab¬ klappbar angeschlagene Arbeitsfläche (33) vorgesehen ist.
6. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum (6) mittels eines Rolltores (5) verschließbar ist.
7. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Entsorgungseinheit mit einer Auf¬ bereitungsstufe (18, 19) für Schmutzwasser vorgesehen ist.
8. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbewahrungsstufe eine Schlammpresse umfaßt.
9. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Haltevorrichtungen (31) vorgesehen sind für vom Fahrgestell der jeweiligen Maschine (7) abnehmbare Aufbauaggregate.
10. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten und/oder der zweiten Versorgungseinheit Schnellwechselvorrichtungen (15, 20) zu deren Anschluß an die mobile Ma¬ schine (7) vorgesehen sind.
11. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (9a, 9b) auf unterschiedliche Maschinen einstellbar sind.
12. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Reinigungsvorrichtung zum Reinigen der maschineneigenen Behälter vorgesehen ist.
13. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Warmwasserbereiter vorgesehen ist.
14. Aufbewahrungs und Wartungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Räder (30) vorgesehen sind zu ihrer Abstüt zung auf dem Boden (1).
Description:
Aufbe ahrungs- und Wartungseinrichtung

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufbe¬ wahrungs- und Wartungseinrichtung für eine mobile Reinigungsmaschine oder dergleichen.

An mobilen Reinigungsmaschinen und dergleichen sind regelmäßig, zum Teil nach jedem Arbeits¬ einsatz wiederkehrende Wartungs- und Pflegear¬ beiten auszuführen; so sind regelmäßig nach einem Arbeitseinsatz der maschineneigene Ener¬ giespeicher (Akkumulatoren, Treibstofftank oder dergleichen) sowie Behälter für Verbrauchsstoffe (Frischwasser, Reinigungsmittel etc.) aufzu¬ füllen. Desweiteren sind in unregelmäßigen Abständen Verschleißteile auszuwechseln, und ggfs. erforderliche Reparaturen vorzunehmen.

Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für die Durchführung der erforderlichen Arbeiten optimale Voraussetzungen zu schaffen. D.h., die notwendigen Arbeiten und Tätigkeiten sollen einfach, schnell, zuverlässig und sicher ausgeführt werden können. Dabei soll die Maschine zudem vor Diebstahl und mutwilliger Beschädigung geschützt sein.

Gemäß der vorliegenden Erfindung wird diese Aufgabe durch eine Aufbewahrungs- und War¬ tungseinrichtung für eine mobile Reinigungsma¬ schine gelöst, die einen zumindest teilweise abgeschlossenen Raum für die abzustellende mobile

Maschine, Führungselemente zu deren exakter Posi¬ tionierung in dem Raum, eine erste Versorgungs¬ einheit zum Füllen der maschineneigenen Energie¬ speicher und eine zweite Versorgungseinheit zum Füllen maschineneigener Behälter mit Verbrauchs¬ stoffen umfaßt. Die Erfindung stellt somit eine kompakte "Servicestation" bereit, in welche die Maschine nach ihrem Arbeitseinsatz eingestellt und in der sie für den nächsten Einsatz vorbe¬ reitet wird. Die Sicherheit in dem Gebäude wird dadurch erhöht, daß keine Versorgungsleitungen oder dergleichen herumliegen. Infolge der erfin¬ dungsgemäß vorgesehenen Führungselemente nimmt die in die Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung eingestellte Maschine genau den für sie bestimmten Platz ein; sie befindet sich auf diese Weise automatisch in der Stellung, in der ein Befüllen insbesondere der maschineneigenen Behälter mit Verbrauchsstoffen automatisch möglich ist. Die Maschine braucht nach ihrem Arbeitseinsatz somit nur noch von der Bedien¬ person in die Aufbewahrungs- und Wartungs- einrichtung eingestellt zu werden, woraufhin die zur Vorbereitung auf den nächsten Arbeitseinsatz erforderlichen Tätigkeiten (Füllen der maschinen¬ eigenen Energiespeicher sowie der maschinen¬ eigenen Behälter mit Verbrauchsstoffen) automa¬ tisch durchgeführt werden können. Jegliche Fehl¬ bedienung, die zu einer Beschädigung der Maschine führen kann, ist sicher ausgeschlossen.

Bei einer bevorzugten Weiterbildung der erfin¬ dungsgemäßen Aufbewahrungs- und Wartungsein¬ richtung sind an dieser eine Arbeitsfläche sowie ein Werkzeugbehältnis vorgesehen. Während die Maschine in dem entsprechenden Raum der Aufbewah¬ rungs- und Wartungseinrichtung abgestellt und an die Versorgungseinheiten angeschlossen ist, können auf der zugeordneten Arbeitsfläche weitere notwendige Wartungsarbeiten durchgeführt werden. Das hierzu erforderliche Werkzeug ist leicht erreichbar in dem zugeordneten Werkzeugbehältnis untergebracht. Mit der dermaßen weitergebildeten Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung sind die erforderlichen Arbeiten besonders ökonomisch ausführbar.

Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die erfindungsgemäße Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung mit verschließbaren Behält¬ nissen für Ersatz-, Austausch- und Ver¬ schleißteile ausgestattet ist. Derartige Be¬ hältnisse sind zweckmäßigerweise mit Schlössern versehen, welche durch Münzeinwurf, mittels einer individuellen Benutzerkarte oder mittels eines einzugebenden Codes zu öffnen sind. Insbesondere im Hinblick auf Verschleißteile gestattet eine derartige Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung einen optimalen Service. Denn dem Anwender der Maschine können auf diese Weise Verschleißteile ständig zum Auswechseln angeboten werden, ohne daß er ein eigenes Lager hierfür anlegen müßte. Denn die

Behältnisse werden regelmäßig von dem zuständigen Serviceunternehmen überprüft und gegebenenfalls aufgefüllt. Es ergibt sich somit die Möglichkeit zu einer dezentralen Lagerhaltung für Ersatzteile durch das Serviceunternehmen; und dem Kunden werden die benötigten Verschleißteile erst dann in Rechnung gestellt, wenn er diese den verschließbaren Behältnissen entnimmt. Diese Aus¬ gestaltung der erfindungsgemäßen Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung trägt zu einer bedeutend höheren Verfügbarkeit der Maschine und somit zur Einsparung von Kosten bei. Mögliche Verschlei߬ teile sind beispielsweise Gummilippen, Bürsten, Pads und Filter.

Die erfindungsgemäße Aufbewahrungs- und War¬ tungseinrichtung kann darüberhinaus mit einer Entsorgungseinheit bestückt sein. Im Falle einer beispielsweise auf eine Scheuersaugmaschine abge¬ stimmten Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung dient eine derartige Entsorgungseinheit dem Entfernen des Schmutzwassers aus der Maschinen sowie ggfs. dessen Aufbereitung. Hierzu umfaßt die entsprechende Entsorgungseinheit einen Auf- fangtrichter sowie Leitungen für das Schmutz¬ wasser, ggfs. eine Pumpe sowie einen der Schmutzwasseraufbereitung dienenden Filter. Auch kann eine Presse zur Entwässerung des mit dem Filter aufgefangenen Schlammes vorgesehen sein. Ggfs. werden mittels einer gesonderten Reinigungsvorrichtung die maschineneigenen Behälter gereinigt, insbesondere die

Schmutzwassertanks gespült, um deren vollständige Entleerung sicherzustellen. Eine derartige zusätzliche Reinigungsvorrichtung umfaßt somit insbesondere eine Spülpumpe sowie Spülleitungen.

Die zweite Versorgungseinheit für die Versorgung der Maschine mit Verbrauchsstoffen umfaßt bevor¬ zugt einen Tank und ein Dosiersystem für Reini¬ gungsmittel sowie einen Frischwasser- versorgungsteil. Das Dosiersystem umfaßt zweck¬ mäßigerweise eine Dosierautomatik. An einer gut zugänglichen Stelle - bevorzugt in der Nähe der zentralen elektronischen Steuereinheit - kann dabei ein Bedienpult zur Einstellung der Dosier¬ automatik vorgesehen sein. Eine derartige Dosierautomatik gewährleistet insbesondere, daß das Reinigungsmittel stets in vorschriftsmäßiger Dosierung angewandt wird. Eine unbeabsichtigte oder beabsichtigte Fehldosierung ist nicht möglich. In Folge des dadurch gewährleisteten optimalen Reinigungsergebnisses bei minimalem Einsatz von Reinigungsmittel wird gleichermaßen ökonomisch und umweltfreundlich gearbeitet. Dar- überhinaus verhindert eine derartige Dosierau¬ tomatik, daß Reinigungsmittel entwendet werden kann. Denn durch eine derartige Automatik läßt sich sicherstellen, daß das Reinigungsmittel aus¬ schließlich in den entsprechenden maschi¬ neneigenen Behälter eingefüllt wird, nicht jedoch in irgendein anderes Behältnis, mit welchem das Reinigungsmittel weggeschafft werden könnte. Auch kann eine automatische Dosiervorrichtung dazu

beitragen, daß, auf den jeweiligen Arbeitseinsatz der Reinigungsmaschine abgestimmt, das richtige Reinigungsmittel der Maschine zugeführt wird.

Auch für andere Verbrauchstoffe ebenso wie für die der Maschine zuzuführende Energie können automatische Schaltungen vorgesehen sein, die eine Fehlbedienung ausschließen und die die entsprechenden Versorgungseinheiten einschalten, sobald die Maschine in die Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung eingestellt wird.

Zweckmäßigerweise ist an der Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung zusätzlich ein Warm¬ wasserbereiter vorgesehen. Dieser verfügt zweck¬ mäßigerweise über einen Temperaturregler, mit welchem die gewünschte Temperatur des Warmwassers eingestellt werden kann. Denn für bestimmte Reinigungsmittel muß das Wasser, dem es zugegeben wird, eine bestimmte Temperatur besitzen, um eine optimale Reinigungswirkung zu entfalten.

Eine weitere bevorzugte Weiterbildung der er¬ findungsgemäßen Aufbewahrungs- und Wartungs- einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie sich auf Rädern auf dem Boden abstützt. Hierdurch kann die Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung selbst im Falle ihrer Nichtbenutzung platzsparend verstaut werden. Infolge ihrer Ausrüstung mit Rädern kann die Aufbewahrungs- und Wartungs- einrichtung durch eine einzige Person dort aufge--

baut werden, wo sie benötigt wird, und im Falle des Nichtbedarfs entfernt werden.

Desweiteren kann die erfindungsgemäße Aufbe¬ wahrungs- und Wartungseinrichtung über Halte¬ vorrichtungen verfügen, mittels welcher Auf¬ bauaggregate gehalten werden können, die vom Fahrgestell der Maschine abnehmbar sind. In diesem Falle ist es insbesondere möglich, daß die Bodenreinigungsmaschine mit aufgesetzten Aufbau¬ aggregaten in die Aufbewahrungs- und Wartungs¬ einrichtung eingefahren wird; dabei greifen die Haltevorrichtungen in entsprechende Gegenstücke an den Aufbauaggregaten ein. Nun kann das Fahr¬ gestell der Bodenreinigungsmaschine unter den Aufbauaggregaten herausgezogen werden und gege¬ benenfalls mit einem anderen Aufbauaggregat für einen weiteren Anwendungszweck ausgerüstet werden, während das erste Aufbauaggregat für einen weiteren Einsatz vorbereitet wird (Laden der Energiespeicher, Füllen der maschineneigenen Behälter mit Verbrauchsstoffen etc.). Bei einem derartigen System genügt ein einziges Fahr¬ gestell, auf welches verschiedene Aufbauaggregate aufbaubar sind, um für verschiedene Einsätze passende Reinigungsmaschinen bereitzustellen.

Die verschiedenen Anschlüsse von der Aufbewah¬ rungs- und Wartungseinrichtung zur Industrie¬ maschine verfügen zweckmäßigerweise über Schneilandocksysteme, wodurch ein umständliches Hantieren mit entsprechenden Leitungen,

Anschlüssen und dergleichen vermieden werden kann. Hierdurch kann die erfindungsgemäße Ein¬ richtung noch kompakter ausgestaltet werden, nachdem es einer Zugänglichkeit der in dem Raum abgestellten Maschine zur Herstellung der erfor¬ derlichen Anschlüsse nicht bedarf. Eine weitere Maßnahme, die erfindungsgemäße Einrichtung möglichst kompakt zu gestalten, liegt in der ver¬ schwenkbaren Anordnung der Arbeitsfläche an der Einrichtung, beispielsweise indem die Arbeits¬ fläche abklappbar an einer Außenwand der Aufbe¬ wahrungs- und Wartungseinrichtung angelenkt ist.

Zweckmäßigerweise umfaßt die erfindungsgemäße Einrichtung eine Diebstahlsicherung für die in ihr abgestellte Maschine. Je nach dem Maschi¬ nentyp kann eine derartige Diebstahlsicherung darin bestehen, daß die Maschine mittels eines Sicherungselements an der Einrichtung ange¬ schlossen wird. Bei einer anderen bevorzugten zweckmäßigen Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist demgegenüber vorgesehen, den Aufbewahrungsraum für die Maschine abschließbar zu gestalten, beispielsweise unter Verwendung eines Rolltores. Um das Rolltor zu öffnen kann dabei insbesondere ein Magnetkartenleser vorge¬ sehen sein; oder aber es ist am Bedienpult der zentralen elektronischen Steuereinheit ein Code einzugeben, der die Berechtigung nachweist. In diesem Falle ist die Maschine nicht nur gegen unbefugtes Entfernen aus der erfindungsgemäßen Einrichtung geschützt; auch wird ein Manipulieren

an der Maschine sowie ggfs. ein Entwenden von Werkeug, Ersatzteilen und dergleichen wirksam verhindert. Darüberhinaus ist, wenn der Aufbe¬ wahrungsraum für die Maschine mittels eines Tores verschlossen werden kann, die Maschine auch gegen Verschmutzung gesichert; dies ist insbesondere im Falle einer schmutzigen Umgebung von Vorteil, wie beispielsweise auf Baustellen. Eine derartige im Freien aufgestellte Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung kann darüberhinaus die in ihr aufbewahrte Industriemaschine vor Witterungs¬ einflüssen schützen.

Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt

Fig. 1 eine Ansicht von hinten auf ein speziell auf eine Scheuersaugmaschine abgestimmtes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung;

Fig. 2 eine Schnittansicht gemäß Linie II-II in Fig. 1 und

Fig. 3 eine Schnittansicht gemäß Linie III-III in Fig. 1.

Die auf gewöhnlichem Untergrund 1 aufgebaute Auf¬ bewahrungs- und Wartungseinrichtung besitzt zwei äußere Seitenwände 2, eine Stirnwand 3 sowie ein Dach 4.

In der Aufbewahrungs- und Wartungseinrichtung ist ein Raum 6 vorgesehen, dessen Dimensionen die

vollständige Aufnahme der Scheuersaugmaschine 7 ermöglichen. Der Raum 6 wird durch zwei innere Seitenwände 8 sowie die Stirnwand 3 begrenzt. Die verbleibende Öffnung kann mittels eines Rolltores 5 verschlossen werden. An jeder der beiden inneren Seitenwände 8 ist ein Führungsbalken 9a vorgesehen. Diese dienen - ebenso wie die am Boden angeordneten Führungsleisten 9b - der Justierung der in den Raum 6 eingestellten Scheuersaugmaschine 7 in der Weise, daß diese sich stets an derselben Stelle befindet, in der - wie nachstehend erläutert wird - die Ver- und Entsorgung gewährleistet ist. Die Führungsbalken sind einstellbar, so daß sie an unterschiedlich breite Maschinen angepaßt werden können.

Über dem Raum 6 für die Scheuersaugmaschine 7 ist unterhalb der Decke 4 ein Tank 10 samt Dosier¬ einrichtung für Reinigungsmittel aufgehängt. Das von der Dosiereinrichtung zugemessene Reinigungs¬ mittel wird über den Stutzen 11 in den für das Reinigungsmittel vorgesehenen Behälter der Scheuersaugmaschine 7 eingefüllt. Gesteuert wird die Dosiereinrichtung von einer elektronischen Steuereinheit 12, die ebenfalls unter der Decke 4 angeordnet ist.

Zum Laden der Akkumulatoren der Scheuersaug¬ maschine 7 ist ein Ladegerät 13 vorgesehen. Dieses wird über ein Netzkabel 14 mit Wechsel¬ strom versorgt. Der vom Ladegerät bereitgestellte Ladestrom wird der Scheuersaugmaschine 7 über die

an der Stirnwand 3 vorgesehene Schnellwechsel- kupplung 15 zugeführt. Auch der Ladevorgang wird über die elektronische Steuereinheit 12 geregelt.

Zur Entsorgung des nach dem Reinigungseinsatz der Scheuersaugmaschine in dieser angesammelten Schmutzwassers ist an einer der inneren Seiten¬ wände 8 ein Trichter 16 vorgesehen, der unterhalb des Ablaßstutzens 17 des Schmutzwassertanks ange¬ ordnet ist. Das von dem Trichter aufgefangene Schmutzwasser wird mittels einer elektromotorisch getriebenen Pumpe dem austauschbaren Schmutz- wasserfilter 18 zugeführt. Hier wird das Schmutz¬ wasser aufbereitet und kann erneut für Reini¬ gungszwecke verwendet werden. Hierzu ist eine Wasser-Rezirkulation 19 vorgesehen. Zur Ein¬ speisung des aufbereiteten Wassers in die hierfür vorgesehenen Behälter der Scheuersaugmaschine 7. ist an der Stirnwand 3 eine Schnellwechsel¬ kupplung 20 angeordnet, die - ebenso wie die Schnellwechselkupplung 15 für den Ladestrom - beim Einfahren der Maschine 7 in den Raum 6 selbsttätig eine Verbindung zu dem entsprechenden Anschluß der Maschine herstellt. Über die Schnellwechselkupplung 20 kann der Maschine auch Frischwasser zugeführt werden, das der Aufbewah¬ rungs- und Wartungseinrichtung über die Frisch¬ wasserleitung 21 bereitgestellt wird.

Neben dem Raum 6 für die Scheuersaugmaschine 7 ist ein weiterer Raum 22 vorgesehen. Dieser Raum 22 dient der Aufnahme des Batteriewagens 23 mit

Wechselbatterien 2 . Auch die Wechselbatterien 24 können über das Ladegerät 13 geladen werden. Hierzu ist in dem Raum 22 an dessen Stirnwand 25 eine Schnellwechselkupplung 26 vorgesehen, die der Schnellwechselkupplung 15 für die Scheuer¬ saugmaschine 7 entspricht. Auch die Position des Batteriewagens 23 wird durch zwei Führungsleisten 27 definiert, so daß beim Einfahren des Batterie¬ wagens in den Raum 22 an der Schnellwechsel- kupplung 26 automatisch eine Verbindung für den Ladestrom für die Wechselbatterien 24 hergestellt werden kann.

Neben dem Raum 22 für den Batteriewagen sind acht Fächer 28 für Werkzeug sowie für Ersatz-, Austausch- und Verschleißteile vorgesehen. Sämtliche Fächer 28 sind mittels verschließbarer Klappen verschlossen. Die Fächer für die Ersatz-, Austausch- und Verschleißteile sind dabei nur von hierzu berechtigten Personen zu öffnen. Zu diesem Zweck ist mit der elektronischen Steuereinheit 12 ein Magnetkartenleser verbunden, und der Zugang zu den Fächern 28 für Ersatz, Austausch- und Verschleißteile wird durch die elektronische Steuereinheit 12 freigegeben, wenn eine zum Zugang berechtigende Magnetkarte in den Magnet- kartenleser eingeführt worden ist.

Eine Diagnoseeinheit 29 dient der Überprüfung des Zustandes der elektrischen Anlage sowie des Wassers; desweiteren findet durch sie eine

Funktionsprüfung der Aufbewahrungs- und Wartungs- einrichtung sowie der Scheuersaugmaschine statt.

Die gesamte Aufbewahrungs- und Wartungs- einrichtung stützt sich über Rollen 30 auf dem Boden 1 ab. Hierdurch wird ermöglicht, daß sie durch eine einzige Person bewegt werden kann, sofern dies gewünscht ist.

An den inneren Seitenwänden 8 des Raumes 6 sind Halteklauen 31 vorgesehen. Diese sind Teil einer Hubeinrichtung für den Tankaufsatz 32 der Scheuersaugmaschine 7. Mittels der Halteklauen kann der Tankaufsatz angehoben werden, so daß das Fahrgestell für einen anderen Einsatz zur Verfü¬ gung steht.

An einer der äußeren Seitenwände 2 ist eine als Arbeitsfläche 33 dienende Werkbank vorgesehen. Diese ist über Gelenke 34 mit horizontaler Schwenkachse herunterklappbar an der Seitenwand 2 angeschlagen. Die Streben 35 sind, um das Herunterklappen der Werkbank zu ermöglichen, an der Seitenwand 2 über Gelenke 36 mit vertikaler Schwenkachse angelenkt. Auf der Arbeitsfläche 31 ist ein Schraubstock 37 angebracht.

Unterhalb der Aufbewahrungs- und Wartungs- einrichtung ist ein Bodenabfluß 38 vorgesehen. In ihn kann Schmutzwasser aus der Scheuersaug¬ maschine, welches nicht aufbereitet werden soll, aus dem Schmutzwasserablauf 17 abgelassen werden.