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Title:
AIR-CONDITIONING CONTAINER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/121908
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an air-conditioning container (1) comprising: an air-conditioning chamber (3) surrounded by a chamber housing (2) of the air-conditioning container (1); and an air temperature control device (5) which, at least in sections, projects into an air duct (4) extending outside the air-conditioning chamber (3), and around at least sections of which or over at least sections of which an air stream flows during a cooling or heating operation. During the cooling or heating operation, an exhaust air duct portion (10) of the air duct (4) leads from the air-conditioning chamber (3) to the air temperature control device (5) and an intake air duct portion (12) of the air duct (4) leads from the air temperature control device (5) back into the air-conditioning chamber (3) so that, during the cooling or heating operation, air can be guided out of the air-conditioning chamber (3), cooled or heated by the air temperature control device (5), and then conducted back into the air-conditioning chamber (3). A valve device (8) is arranged in the air duct (4). The air duct (4) can be closed by the valve device (8) in a valve duct region (9) of the exhaust air duct portion (10) and/or in a valve duct region (11) of the intake air duct portion (12) so that it is possible to avoid air flow across the air temperature control device (5).

Inventors:
VOIGT, Martin (Holzstraße 3, Darmstadt, 64283, DE)
Application Number:
EP2018/085836
Publication Date:
June 27, 2019
Filing Date:
December 19, 2018
Export Citation:
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Assignee:
TEC4MED LIFESCIENCE GMBH (Otto-Hesse-Straße 19, Gebäudeteil T6, Darmstadt, 64293, DE)
International Classes:
F24F5/00; F24D11/00; F25B21/02; F25B21/04; F25D17/04
Domestic Patent References:
WO2005052474A22005-06-09
Foreign References:
US4682474A1987-07-28
ITUB20156859A12017-06-09
US20140157794A12014-06-12
US5301508A1994-04-12
Other References:
None
Attorney, Agent or Firm:
KATSCHER HABERMANN PATENTANWÄLTE (Dolivostraße 15a, Darmstadt, 64293, DE)
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Claims:
P A T E N T A N S P R Ü C H E

1. Klimatisierbehälter (1) mit einer von einem

Kammergehäuse (2) des Klimatisierbehälters (1) umgebenen Klimatisierkammer (3) und mit einer mindestens

abschnittsweise in einen außerhalb der Klimatisierkammer

(3) verlaufenden Luftkanal (4) ragenden

Lufttemperiervorrichtung (5) die während eines Kühl- oder Heizvorgangs mindestens abschnittsweise von einem Luftstrom um- oder überströmt wird, wobei während des Kühl- oder Heizvorgangs ein Abluftkanalabschnitt (10) des Luftkanals

(4) von der Klimatisierkammer (3) zu der

Lufttemperiervorrichtung (5) führt und wobei während des Kühl- oder Heizvorgangs ein Zuluftkanalabschnitt (12) des Luftkanals (4) von der Lufttemperiervorrichtung (5) zurück in die Klimatisierkammer (3) führt, sodass während des Kühl- oder Heizvorgangs Luft aus der Klimatisierkammer (3) herausgeführt, durch die Lufttemperiervorrichtung (5) gekühlt oder erwärmt und anschließend zurück in die

Klimatisierkammer (3) geleitet werden kann, wobei in dem Luftkanal (4) eine Ventilvorrichtung (8) angeordnet ist, und wobei der Luftkanal (4) in einem Ventilkanalbereich (9) des Abluftkanalabschnitts (10) und/oder in einem

Ventilkanalbereich (11) des Zuluftkanalabschnitts (12) durch die Ventilvorrichtung (8) verschließbar ist, sodass eine Luftströmung über die Lufttemperiervorrichtung (5) vermieden werden kann.

2. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lufttemperiervorrichtung (5) mindestens ein Peltier-Element oder ein vergleichbares thermoelektrisches Element aufweist.

3. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilvorrichtung (8) zwei Ventileinrichtungen (21, 22) aufweist, wobei eine Abluftventileinrichtung (21) in dem Abluftkanalabschnitt (10) angeordnet ist und wobei eine Zuluftventileinrichtung (22) in dem Zuluftkanalabschnitt (12) angeordnet ist.

4. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilvorrichtung (8) eine

gemeinsame Verstelleinrichtung zur Betätigung der

Ventileinrichtungen (21, 22) aufweist.

5. Klimatisierbehälter (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die

Ventilvorrichtung (8) bzw. die Ventileinrichtungen (21, 22) jeweils ein Verlagerungselement (14) aufweisen, wobei das Verlagerungselement (14) von einer ersten Position in eine zweite Position verlagerbar ist, wobei das

Verlagerungselement (14) während des Kühl- oder

Heizvorgangs in der ersten Position ist und die

Lufttemperiervorrichtung (5) über den Ventilkanalbereich (9, 11) mit der Klimatisierkammer (3) strömungsverbunden ist und wobei eine Strömungsverbindung zwischen der

Lufttemperiervorrichtung (5) und der Klimatisierkammer (3) über den Ventilkanalbereich (9, 11) unterbrochen ist, wenn das Verlagerungselement (14) in der zweiten Position ist.

6. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlagerungselement (14) in der zweiten Position bzw. in einer Schließposition in den

Ventilkanalbereich (9, 11) hineinragt und den

Ventilkanalbereich (9, 11) verschließt und wobei das

Verlagerungselement (14) in der ersten Position bzw. einer Öffnungsposition aus den Ventilkanalbereich (9, 11) heraus verlagert ist und den Ventilkanalbereich (9, 11) freigibt.

7. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 5 oder Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlagerungselement (14) durch einen verlagerbaren Gehäuseabschnitt (13) des

Kammergehäuses (2) gebildet ist, wobei der Gehäuseabschnitt (13) von der Schließposition in die Öffnungsposition verlagerbar ist, wobei der Gehäuseabschnitt (13) in der Öffnungsposition beabstandet zu Gehäuseelementen (17) des Kammergehäuses (2) angeordnet ist, wobei in der

Öffnungsposition mindestens ein Luftspalt (18) zwischen dem Gehäuseabschnitt (13) und den Gehäuseelementen (17) gebildet ist, wobei die Klimatisierkammer (3) über den mindestens einen Luftspalt (18) mit dem

Abluftkanalabschnitt (10) und/oder dem Zuluftkanalabschnitt (12) strömungsverbunden ist, so dass der mindestens eine Luftspalt (18) den Ventilkanalbereich (9) des

Abluftkanalabschnitts (10) und/ oder den Ventilkanalbereich (11) des Zuluftkanalabschnitts (12) bildet und wobei der Gehäuseabschnitt (13) in der Schließposition derart an den Gehäuseelementen (17) des Kammergehäuses (2) anliegt, dass der Luftspalt (18) verschlossen ist und eine Luftströmung zwischen dem Gehäuseabschnitt (13) und den Gehäuseelementen (17) hindurch vermieden ist.

8. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseabschnitt (13) ein flächiger Abschnitt des Kammergehäuses (2) ist und in einer Normalenrichtung (16) des Gehäuseabschnitts (13)

verlagerbar ist. 9. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Gehäuseabschnitt (13) in der

Schließposition eine Gehäusewand des Kammergehäuses (2) bildet . 10. Klimatisierbehälter (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis

4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkanalbereich (9, 11) jeweils innerhalb einer Umlenkeinrichtung (19, 20) der Ventilvorrichtung (8) bzw. der Ventileinrichtungen (21, 22) angeordnet oder ausgebildet ist, wobei die

Umlenkeinrichtung (19, 20) von einer ersten Position in eine zweite Position schwenkbar, drehbar und/oder

verlagerbar ist, wobei die Umlenkeinrichtung (19, 20) während des Kühl- oder Heizvorgangs in der ersten Position ist und die Lufttemperiervorrichtung (5) über den

Ventilkanalbereich (9, 11) mit der Klimatisierkammer (3) strömungsverbunden ist und wobei eine Strömungsverbindung zwischen der Lufttemperiervorrichtung (5) und der

Klimatisierkammer (3) über den Ventilkanalbereich (9, 11) unterbrochen ist, wenn die Umlenkeinrichtung (19, 20) in der zweiten Position ist.

11. Klimatisierbehälter (1) gemäß einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Klimatisierbehälter (1) einen ersten Außenluftkanal (23) und einen zweiten Außenluftkanal (24) aufweist, wobei die Außenluftkanäle (23, 24) jeweils mit einem Außenbereich (6) des

Klimatisierbehälters (1) strömungsverbunden sind, wobei der Ventilkanalbereich (9, 11) der Zuluftventileinrichtung (22) mit dem ersten Außenluftkanal (23) und dem ersten

Zuluftkanalbereich (25) strömungsverbunden ist, wenn das Verlagerungselement (14) oder die Umlenkeinrichtung (20) der Zuluftventileinrichtung (22) in der zweiten Position ist, wobei der erste Zuluftkanalbereich (25) von der

Lufttemperiervorrichtung (5) zu der Zuluftventileinrichtung (22) führt, wobei der Ventilkanalbereich (9) der

Abluftventileinrichtung (21) mit dem zweiten Außenluftkanal (24) und dem ersten Abluftkanalbereich (26)

strömungsverbunden ist, wenn das Verlagerungselement (14) oder die Umlenkeinrichtung (19, 20) der

Abluftventileinrichtung (21) in der zweiten Position ist, wobei der erste Abluftkanalbereich (26) von der

Lufttemperiervorrichtung (5) zu der Abluftventileinrichtung (21) führt, sodass ein Luftstrom von dem Außenbereich über die Außenluftkanäle (23, 24), den ersten Zu- und

Ablaufkanalbereich (25, 26) und die

Lufttemperiervorrichtung (5) geführt werden kann.

12. Klimatisierbehälter (1) gemäß Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Verlagerungselement (14) und/oder die Umlenkeinrichtung (19, 20) in eine dritte Position verlagerbar sind, wobei in der dritten Position sämtliche Strömungsverbindungen über die Lufttemperiervorrichtung (5) unterbrochen sind.

13. Klimatisierbehälter (1) gemäß einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Luftkanal (4) mindestens ein Pumpenelement angeordnet ist, sodass die

Luftströmung in dem Luftkanal (4) beschleunigt wird.

Description:
Klimatisierbehälter

Die Erfindung betrifft einen Klimatisierbehälter mit einer von einem Kammergehäuse des Klimatisierbehälters umgebenen Klimatisierkammer .

Solche Klimatisierbehälter werden unter anderem als

Camping-Zubehör angeboten und verwendet. Die

Klimatisierbehälter weisen zur Kühlung bzw. Erwärmung der Klimatisierkammer eine Lufttemperiervorrichtung auf, wobei üblicherweise Peltier-Temperiervorrichtungen mit Peltier- Elementen verwendet werden. Bei den bekannten

Klimatisierbehältern liegt das Peltier-Element mit einer ersten Seite an einer Außenfläche des Klimatisierbehälters an und ist mit einer der ersten Seite gegenüberliegenden zweiten Seite an einem Wärmeleitkörper zur Verbesserung der Wärmeleitung verbunden. Alternativ oder zusätzlich zu dem Wärmeleitkörper sind häufig auch Ventilatoren vorgesehen. Sofern die Peltier-Temperiervorrichtung zur Kühlung

verwendet wird, ist die erste Seite kühl und die zweite Seite warm. Beim Heizen ist die erste Seite warm und die zweite Seite kühl.

Solche Peltier-Temperiervorrichtungen werden bei

transportablen Klimatisierbehältern bevorzugt eingesetzt, da die Peltier-Temperiervorrichtungen eine vergleichsweise geringe Größe und ein vergleichsweise geringes Gewicht aufweisen. Zudem sind für den Betrieb von Peltier- Temperiervorrichtungen keine Kühlgase oder

Kühlflüssigkeiten erforderlich, wie sie zum Betrieb von Kältemaschinen üblicherweise zum Einsatz kommen. Auch der bei Kältemaschinen im Regelfall erforderliche Kompressor ist für den Betrieb einer Peltier-Temperiervorrichtung nicht erforderlich.

Ein Nachteil der bekannten Peltier-Temperiervorrichtungen ist der geringe Wirkungsgrad, der zu einer vergleichsweise hohen elektrischen Leistungsaufnahme bei einer lediglich geringen Kühl- bzw. Heizleistung führt. Herkömmliche

Klimatisierbehälter mit Peltier- Temperiervorrichtungen sind daher mit elektrischen Stromanschlüssen versehen, um die Klimatisierbehälter möglichst dauerhaft von einem elektrischen Stromnetz mit Energie versorgen zu können.

Camping-Klimatisierbehälter können üblicherweise alternativ an einem 12 Volt-Gleichspannungsnetz als auch an einem 220/240 Volt-Wechselspannungsnetz betrieben werden. Sofern über einen längeren Zeitraum keine Energieversorgung der Peltier-Temperiervorrichtung möglich ist, gleicht sich die Innentemperatur der Klimatisierkammer an die

Außentemperatur der Umgebung an, sodass sich beispielsweise in der Klimatisierkammer gelagertes Kühlgut erwärmt. Dabei findet der Wärmeaustausch über die Außenflächen des

Kammergehäuses mit der Umgebung statt. Um die erforderliche Temperatur in der Klimatisierkammer auch bei nicht

betriebener Peltier-Temperiervorrichtung möglichst lange in einem gewünschten bzw. zulässigen Temperierbereich zu halten, werden die Kammergehäuse üblicherweise wärmegedämmt ausgestaltet, um den Wärmedurchgangskoeffizienten des Kammergehäuses abzusenken. Eine Dämmung des Bereichs des Kammergehäuses, an dessen Außenfläche das Peltier-Element anliegt, ist jedoch nicht möglich bzw. erwünscht, um den Wärmeaustausch über das Peltier-Element nicht zu beeinflussen. Bei einer

ausgeschalteten Peltier-Temperiervorrichtung erfolgt daher ein erheblicher Wärme- bzw. Kälteeintrag über die Peltier- Temperiervorrichtung in die Klimatisierkammer. Als Aufgabe der Erfindung wird es angesehen, die dem Stand der Technik bekannten Klimatisierbehälter so

weiterzuentwickeln, dass die Temperatur in der

Klimatisierkammer auch bei ausgeschalteter

Lufttemperiervorrichtung möglichst lange in dem

vorgegebenen Temperierbereich verbleibt.

Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen

Klimatisierbehälter mit einer von einem Kammergehäuse des Klimatisierbehälters umgebenen Klimatisierkammer und mit einer mindestens abschnittsweise in einen außerhalb der Klimatisierkammer verlaufenden Luftkanal ragenden

Lufttemperiervorrichtung die während eines Kühl- oder Heizvorgangs mindestens abschnittsweise von einem Luftstrom um- oder überströmt wird gelöst, wobei während des Kühl- oder Heizvorgangs ein Abluftkanalabschnitt des Luftkanals von der Klimatisierkammer zu der Lufttemperiervorrichtung führt und wobei während des Kühl- oder Heizvorgangs ein Zuluftkanalabschnitt des Luftkanals von der

Lufttemperiervorrichtung zurück in die Klimatisierkammer führt, sodass während des Kühl- oder Heizvorgangs Luft aus der Klimatisierkammer herausgeführt, durch die

Lufttemperiervorrichtung gekühlt oder erwärmt und anschließend zurück in die Klimatisierkammer geleitet werden kann, wobei in dem Luftkanal eine Ventilvorrichtung angeordnet ist, und wobei der Luftkanal in einem

Ventilkanalbereich des Abluftkanalabschnitts und/oder in einem Ventilkanalbereich des Zuluftkanalabschnitts durch die Ventilvorrichtung verschließbar ist, sodass eine Luftströmung über die Lufttemperiervorrichtung vermieden werden kann. Dadurch, dass die Lufttemperiervorrichtung außerhalb der Klimatisierkammer angeordnet ist und den Luftstrom in dem Luftkanal kühlt oder erwärmt, ist ein unmittelbarer Wärmeübergang über die Außenwand der

Klimatisiergehäuses und die Lufttemperiervorrichtung vermieden. Zudem kann das Klimatisiergehäuse

vorteilhafterweise vollständig wärmeisoliert ausgeführt werden, da ein Wärmeaustausch über einen Gehäuseabschnitt des Klimatiergehäuses nicht erforderlich ist.

Dadurch, dass der Luftstrom über den in den Luftkanal ragenden Abschnitt der Lufttemperiervorrichtung durch die Ventilvorrichtung unterbunden werden kann, kann zudem ein unerwünschter Wärmeaustausch über die

Lufttemperiervorrichtung vermieden werden, während die Lufttemperiervorrichtung nicht betrieben wird. Die

Ventilvorrichtung weist vorteilhafterweise mindestens ein in dem Luftkanal angeordnetes Ventil auf.

Vorteilhafterweise grenzen der Ventilkanalbereich des Abluftkanalabschnitts an einen ersten und zweiten

Abluftkanalbereich und der Ventilkanalbereich des

Zuluftkanalabschnitts an einen ersten und zweiten

Zuluftkanalbereich an. Vorteilhafterweise strömt die Luft aus der Klimatisierkammer während des Kühl- oder Heizvorgangs durch den ersten Abluftkanalbereich, den

Ventilkanalbereich des Abluftkanalabschnitts, den zweiten Abluftkanalbereich, über die Lufttemperiervorrichtung in den ersten Zuluftkanalbereich, und von dort durch den

Ventilkanalbereich des Zuluftkanalabschnitts und den zweiten Zuluftkanalbereich zurück in die Klimatisierkammer. Es ist aber auch möglich und erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Ventilkanalbereiche unmittelbar an die

Klimatisierkammer oder die Lufttemperiervorrichtung

angrenzen.

Vorteilhafterweise ist die Lufttemperiervorrichtung

thermisch mit der Umgebungsluft in einem Außenbereich des Klimatisierbehälters verbunden, wobei aus dem Luftstrom in dem Luftkanal von dem in den Luftkanal ragenden Abschnitt des Lufttemperiervorrichtung aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft abgegeben wird oder aus der Umgebungsluft von der Lufttemperiervorrichtung aufgenommene Wärme über den in den Luftkanal ragenden Abschnitt an den Luftstrom abgegeben wird. Erfindungsgemäß handelt es sich bei dem

Klimatisierbehälter um einen transportablen

Klimatisierbehälter. Der Klimatisierbehälter weist

vorteilhafterweise ausschließlich eine mit elektrischer Energie betriebene Lufttemperiervorrichtung auf.

Insbesondere ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der

Klimatisierbehälter nicht mit einer Kältemaschine betrieben wird .

Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Lufttemperiervorrichtung mindestens ein Peltier-Element oder ein vergleichbares thermoelektrisches Element

aufweist. Eine erste Seite des Peltier-Elements ist vorteilhafterweise mit dem Luftstrom in dem Luftkanal direkt oder über ein Wärmeleitelement thermisch verbunden. Eine zweite Seite des Peltier-Elements ist

vorteilhafterweise thermisch mit der Umgebungsluft

verbunden. Auch die Anbindung der zweiten Seite kann über ein Wärmeleitelement oder beispielsweise auch über einen Ventilator oder dergleichen erfolgen.

Erfindungsgemäß ist vorteilhafterweise vorgesehen, dass die Ventilvorrichtung zwei Ventileinrichtungen aufweist, wobei eine Abluftventileinrichtung in dem Abluftkanalabschnitt angeordnet ist und wobei eine Zuluftventileinrichtung in dem Zuluftkanalabschnitt angeordnet ist. Die

Ventileinrichtungen weisen jeweils geeignete Ventile zur Steuerung der Luftströmung durch den Luftkanal auf.

Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Ventilvorrichtung eine gemeinsame Verstelleinrichtung zur Betätigung der Ventileinrichtungen aufweist. Durch die Verwendung einer gemeinsamen Verstelleinrichtung kann der Klimatisierbehälter leichter und kostengünstiger

ausgestaltet werden. Bei der Verstelleinrichtung kann es sich erfindungsgemäß um einen elektromotorisch oder

elektromagnetisch betriebenen Aktor handeln.

Zum Verschließen des Luftkanals und zur Vermeidung einer Luftströmung über den in dem Luftkanal angeordneten

Abschnitt der Lufttemperiervorrichtung ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Ventilvorrichtung bzw. die

Ventileinrichtungen jeweils ein Verlagerungselement

aufweisen, wobei das Verlagerungselement von einer ersten Position in eine zweite Position verlagerbar ist, wobei das Verlagerungselement während des Kühl- oder Heizvorgangs in der ersten Position ist und die Lufttemperiervorrichtung über den Ventilkanalbereich mit der Klimatisierkammer strömungsverbunden ist und wobei eine Strömungsverbindung zwischen der Lufttemperiervorrichtung und der

Klimatisierkammer über den Ventilkanalbereich unterbrochen ist, wenn das Verlagerungselement in der zweiten Position ist. Bei dem Verlagerungselement kann es sich

erfindungsgemäß um einen Ventilteller eines Tellerventils handeln, wobei der Ventilteller axial in Strömungsrichtung der Luftströmung verlagerbar in dem Luftkanal angeordnet ist und in der zweiten Position an einem Tellersitz des Tellerventils anliegt und das Ventil dadurch verschließt.

Es ist aber auch möglich und erfindungsgemäß vorgesehen, alternative Ventilformen zu verwenden, wobei die

Luftströmung durch das in den Luftstrom verlagerbare

Verlagerungselement unterbrochen werden kann.

Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verlagerungselement in der zweiten Position bzw. in einer Schließposition in den Ventilkanalbereich hineinragt und den Ventilkanalbereich verschließt und wobei das

Verlagerungselement in der ersten Position bzw. einer

Öffnungsposition aus den Ventilkanalbereich heraus

verlagert ist und den Ventilkanalbereich freigibt.

Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des

Klimatisierbehälters ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verlagerungselement durch einen verlagerbaren

Gehäuseabschnitt des Kammergehäuses gebildet ist, wobei der Gehäuseabschnitt von der Schließposition in die

Öffnungsposition verlagerbar ist, wobei der Gehäuseabschnitt in der Öffnungsposition beabstandet zu Gehäuseelementen des Kammergehäuses angeordnet ist, wobei in der Öffnungsposition mindestens ein Luftspalt zwischen dem Gehäuseabschnitt und den Gehäuseelementen gebildet ist, wobei die Klimatisierkammer über den mindestens einen

Luftspalt mit dem Abluftkanalabschnitt und/oder dem

Zuluftkanalabschnitt strömungsverbunden ist, so dass der mindestens eine Luftspalt den Ventilkanalbereich des

Abluftkanalabschnitts und/ oder den Ventilkanalbereich des Zuluftkanalabschnitts bildet und wobei der Gehäuseabschnitt in der Schließposition derart an den Gehäuseelementen des Kammergehäuses anliegt, dass der Luftspalt verschlossen ist und eine Luftströmung zwischen dem Gehäuseabschnitt und den Gehäuseelementen hindurch vermieden ist. Dadurch, dass durch den Gehäuseabschnitt das Verlagerungselement gebildet wird, kann auf ein zusätzliches Verlagerungselement

verzichtet werden, so dass ein einfacher und kompakter Aufbau des Klimatisierbehälters ermöglicht wird.

Es ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die

Ventilvorrichtung zwei verlagerbare Gehäuseabschnitte aufweist, wobei ein erster Gehäuseabschnitt Bestandteil einer Abluftventileinrichtung und ein zweiter

Gehäuseabschnitt Bestandteil einer Zuluftventileinrichtung ist. Es ist aber auch möglich und vorteilhafterweise vorgesehen, dass ein Gehäuseabschnitt sowohl als

Abluftventileinrichtung als auch als

Zuluftventileinrichtung dient.

Vorteilhafterweise ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Gehäuseabschnitt ein flächiger Abschnitt des Kammergehäuses ist und in einer Normalenrichtung verlagerbar ist. Die Normalenrichtung ist vorteilhafterweise senkrecht zu einander gegenüberliegenden Außenflächen des flächigen Abschnitts ausgerichtet. Vorteilhafterweise bildet der Gehäuseabschnitt in der Schließposition eine Gehäusewand des Kammergehäuses.

Zur Steuerung des Luftstroms durch den Luftkanal kann vorteilhafterweise alternativ vorgesehen sein, dass der Ventilkanalbereich jeweils innerhalb einer

Umlenkeinrichtung der Ventilvorrichtung bzw. der

Ventileinrichtungen angeordnet oder ausgebildet ist, wobei die Umlenkeinrichtung von einer ersten Position in eine zweite Position schwenkbar, drehbar und/oder verlagerbar ist, wobei die Umlenkeinrichtung während des Kühl- oder Heizvorgangs in der ersten Position ist und die

Lufttemperiervorrichtung über den Ventilkanalbereich mit der Klimatisierkammer strömungsverbunden ist und wobei eine Strömungsverbindung zwischen der Lufttemperiervorrichtung und der Klimatisierkammer über den Ventilkanalbereich unterbrochen ist, wenn die Umlenkeinrichtung in der zweiten Position ist. Das Umlenkventil weist vorteilhafterweise ein um eine Mittelachse in einem zylindrischen Gehäuse

schwenkbar gelagertes walzenförmiges Ventilelement auf, wobei das zylindrische Gehäuse Ausnehmungen aufweist, die mit dem Luftkanal strömungsverbunden sind und wobei das

Ventilelement einen Strömungskanal aufweist, der über die Ausnehmungen mit dem Luftkanal strömungsverbunden ist, wenn das Ventilelement in der ersten Position ist. Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des

erfindungsgemäßen Klimatisierbehälters ist vorgesehen, dass der Klimatisierbehälter einen ersten Außenluftkanal und einen zweiten Außenluftkanal aufweist, wobei die

Außenluftkanäle jeweils mit dem Außenbereich des

Klimatisierbehälters strömungsverbunden sind, wobei der Ventilkanalbereich der Zuluftventileinrichtung mit dem ersten Außenluftkanal und dem ersten Zuluftkanalbereich strömungsverbunden ist, wenn das Verlagerungselement oder die Umlenkeinrichtung der Zuluftventileinrichtung in der zweiten Position ist, wobei der erste Zuluftkanalbereich von der Lufttemperiervorrichtung zu der

Zuluftventileinrichtung führt, wobei der Ventilkanalbereich der Abluftventileinrichtung mit dem zweiten Außenluftkanal und dem ersten Abluftkanalbereich strömungsverbunden ist, wenn das Verlagerungselement oder die Umlenkeinrichtung der Abluftventileinrichtung in der zweiten Position ist, wobei der erste Abluftkanalbereich von der

Lufttemperiervorrichtung zu der Abluftventileinrichtung führt, sodass ein Luftstrom von dem Außenbereich über die Außenluftkanäle, den ersten Zu- und Ablaufkanalbereich und die Lufttemperiervorrichtung geführt werden kann. Auf diese Weise kann auf dem in den Luftkanal ragenden Abschnitt der Lufttemperiervorrichtung während des Kühl- oder

Heizvorgangs kondensierte Feuchtigkeit an die Umgebung abgeführt werden, wenn die Lufttemperiervorrichtung nicht zum Kühlen oder Heizen der Klimatisierkammer verwendet wird. Auf diese Weise ist neben einer Temperierung auch eine Steuerung der Luftfeuchte innerhalb der

Klimatisierkammer möglich.

Zur Steuerung der Luftfeuchtigkeit innerhalb der

Klimatisierkammer ist vorgesehen, dass das

Verlagerungselement und/oder die Umlenkeinrichtung in eine dritte Position verlagerbar sind, wobei in der dritten Position sämtliche Strömungsverbindungen über die

Lufttemperiervorrichtung unterbrochen sind.

Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass in dem Luftkanal mindestens ein Pumpenelement angeordnet ist, sodass die Luftströmung in dem Luftkanal beschleunigt wird. Bei dem Pumpenelement kann es sich vorteilhafterweise um einen Ventilator handeln.

Zum Betrieb des erfindungsgemäßen Klimatisierbehälters ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass der Klimatisierbehälter eine Batterie und/oder einen Stromanschluss aufweist. Bei der Batterie kann es sich sowohl um eine wiederaufladbare als auch um eine nicht-wiederaufladbare Batterie handeln.

Da durch die erfindungsgemäß vorgesehene Ventilvorrichtung die Temperatur in der Klimatisierkammer über einen längeren Zeitraum in dem vorgegebenen Temperierbereich gehalten werden kann, ist es bei dem erfindungsgemäßen

Klimatisierbehälter auch möglich, den Klimatisierbehälter über einen längeren Zeitraum mit Batterien zu versorgen, wobei auf Grund der im Vergleich zu herkömmlichen

Klimatisierbehältern mit Peltier-Temperiervorrichtungen erforderlichen geringeren elektrischen Leistungsaufnahme zur Aufrechterhaltung der Temperatur in der

Klimatisierkammer vergleichsweise kompakte und leichte Batterien bzw. Batteriemodule verwendet werden können.

Auf diese Weise ist es unter anderem auch möglich, den erfindungsgemäßen Klimatisierbehälter zum Transport von Gegenständen zu verwenden, deren Temperatur unbedingt in einem vorgegebenen Temperierbereich gehalten werden muss. So können mit dem erfindungsgemäßen Klimatisierbehälter beispielsweise Blutproben über weite Strecken temperiert transportiert werden. Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Klimatisierbehälters werden anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.

Es zeigt:

Figur 1 eine schematische Darstellung eines

Klimatisierbehälters, wobei ein Verlagerungselement einer Ventilvorrichtung durch einen ausschließlich in

Normalenrichtung verlagerbaren Gehäusewandabschnitt gebildet ist,

Figur 2 eine schematische Darstellung eines

Klimatisierbehälters mit Umlenkeinrichtungen und Figur 3 eine schematische Darstellung eines

Klimatisierbehälters, wobei ein Verlagerungselement einer Ventilvorrichtung durch einen schwenkbar angeordneten und in Normalenrichtung und quer zur Normalenrichtung

verlagerbaren Gehäusewandabschnitt gebildet ist.

In Figur 1 ist schematisch ein transportabler

Klimatisierbehälter (1) mit einer von einem Kammergehäuse (2) des Klimatisierbehälters (1) umgebenen

Klimatisierkammer (3). Der Klimatisierbehälter (1) weist einen außerhalb der Klimatisierkammer (3) verlaufenden Luftkanal (4) auf. In den Luftkanal (4) ragt eine

Lufttemperiervorrichtung (5) . Mit der Lufttemperiervorrichtung (5) kann über die

Lufttemperiervorrichtung (5) durch den Luftkanal (4) strömende Luft erwärmt oder abgekühlt werden.

Beispielsweise kann es sich bei der

Lufttemperiervorrichtung (5) um eine Peltier-

Temperiervorrichtung mit einem Peltierelement handeln. Die Lufttemperiervorrichtung (5) ist thermisch mit einem

Außenbereich (6) des Klimatisierbehälters (1) verbunden, wobei aus dem Luftstrom in dem Luftkanal (4) von dem in den Luftkanal (4) ragenden Abschnitt (7) der

Lufttemperiervorrichtung (5) aufgenommene Wärme an die Umgebungsluft in dem Außenbereich (6) abgegeben wird oder aus der Umgebungsluft von der Lufttemperiervorrichtung (5) aufgenommene Wärme über den in den Luftkanal (4) ragenden Abschnitt (7) an den Luftstrom abgegeben wird.

In dem Luftkanal (4) ist eine Ventilvorrichtung (8) angeordnet. Durch die Ventilvorrichtung (8) ist der

Luftkanal (4) in einem Ventilkanalbereich (9) eines

Abluftkanalabschnitts (10) und in einem Ventilkanalbereich (11) eines Zuluftkanalabschnitts (12) verschließbar, sodass eine Luftströmung über die Lufttemperiervorrichtung (5) vermieden werden kann. Die Ventilvorrichtung (8) weist ein durch einen

verlagerbaren Gehäuseabschnitt (13) des Kammergehäuses (2) gebildetes Verlagerungselement (14) auf. Der

Gehäuseabschnitt (13) kann mit Hilfe eines Spindelantriebs (15) der Ventilvorrichtung (8) von einer Schließposition in eine Öffnungsposition in einer Normalenrichtung (16) verlagert werden, wobei der Gehäuseabschnitt (13) in der Öffnungsposition beabstandet zu Gehäuseelementen (17) des Kammergehäuses (2) angeordnet ist, so dass Luftspalten (18) zwischen dem Gehäuseabschnitt (13) und den Gehäuseelementen (17) gebildet sind. In der Öffnungsposition ist die Klimatisierkammer (3) über die Luftspalten (18) mit dem Abluftkanalabschnitt (10) und dem Zuluftkanalabschnitt (12) strömungsverbunden, so dass die Luftspalten (18) den Ventilkanalbereich (9) des

Abluftkanalabschnitts (10) und den Ventilkanalbereich (11) des Zuluftkanalabschnitts (12) bilden.

In der Schließposition liegt der Gehäuseabschnitt (13) derart an den Gehäuseelementen (17) des Kammergehäuses (2) an, dass die Luftspalten (18) verschlossen sind und eine Luftströmung zwischen dem Gehäuseabschnitt (13) und den Gehäuseelementen (17) hindurch vermieden ist.

Bei dem in Figur 2 schematisch dargestellten

Klimatisierbehälter (1) sind die Ventilkanalbereiche (9, 11) jeweils innerhalb einer Umlenkeinrichtung (19, 20) zweier Ventileinrichtungen (21, 22) der Ventilvorrichtung (8) ausgebildet. Bei den Ventileinrichtungen (21, 22) handelt es sich um eine in dem Abluftkanalabschnitt (10) angeordnete Abluftventileinrichtung (21) und um eine in dem Zuluftkanalabschnitt (12) angeordnete

Zuluftventileinrichtung (22).

Die Umlenkeinrichtungen (19, 20) sind jeweils von einer ersten Position in eine zweite Position schwenkbar. Während des Kühl- oder Heizvorgangs sind die Umlenkeinrichtungen (19, 20) jeweils in der ersten Position, so dass die

Lufttemperiervorrichtung (5) über die Ventilkanalbereiche (9, 11) mit der Klimatisierkammer (3) strömungsverbunden sind .

Der Klimatisierbehälter (1) weist zudem einen ersten

Außenluftkanal (23) und einen zweiten Außenluftkanal (24) auf. Die Außenluftkanäle (23, 24) sind jeweils mit dem Außenbereich (6) des Klimatisierbehälters (1)

strömungsverbunden. Wenn die Umlenkeinrichtung (19, 20) en (19, 20) in der zweiten Position sind, ist der

Ventilkanalbereich (11) mit dem ersten Außenluftkanal (23) und einem ersten Zuluftkanalbereich (25)

strömungsverbunden, wobei der erste Zuluftkanalbereich (25) von der Lufttemperiervorrichtung (5) zu der

Zuluftventileinrichtung (22) führt. Der Ventilkanalbereich (11) der Abluftventileinrichtung (21) ist mit dem zweiten

Außenluftkanal (24) und einem ersten Abluftkanalbereich (26) strömungsverbunden, wobei der erste Abluftkanalbereich (26) von der Lufttemperiervorrichtung (5) zu der

Abluftventileinrichtung (20) führt. In der zweiten Position kann ein Luftstrom von dem Außenbereich (6) über die

Außenluftkanäle (23, 24), den ersten Zu- und

Ablaufkanalbereich (25, 26) und die

Lufttemperiervorrichtung (5) geführt werden. In Figur 3 ist schematisch der in Figur 1 gezeigte

Klimatisierbehälter (1) mit einer alternativ ausgestalteten Ventilvorrichtung (8) dargestellt. Die Ventilvorrichtung (8) weist ebenfalls ein durch einen verlagerbaren

Gehäuseabschnitt (13) des Kammergehäuses (2) gebildetes Verlagerungselement (14) auf. Der Gehäuseabschnitt (13) kann mit Hilfe einer Schwenkeinrichtung (27) der

Ventilvorrichtung (8) von einer Schließposition in eine Öffnungsposition, wobei der Gehäuseabschnitt (13) in der Öffnungsposition beabstandet zu Gehäuseelementen (17) des Kammergehäuses (2) angeordnet ist, so dass Luftspalten (18) zwischen dem Gehäuseabschnitt (13) und den Gehäuseelementen (17) gebildet sind. Der Gehäuseabschnitt (13) wird mit

Hilfe der Schwenkeinrichtung (27) in einer Normalenrichtung (16) und quer zur Normalenrichtung (16) verschwenkt .