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Title:
AIRCRAFT CABIN DEVICE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2020/260644
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an aircraft cabin device comprising at least one first aircraft seat row (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f; 12g; 12h), which comprises at least two aircraft seats (16a, 18a, 20a; 16b; 16c; 16d;16e, 18e; 16g, 18g, 20g; 16h) arranged next to one another, and comprising at least one second aircraft seat row (26a; 26b; 26c; 26d; 26e; 26f; 26g; 26h), which is arranged directly in front of the first aircraft seat row (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f; 12g; 12h) and which comprises at least one aircraft seat (28a, 30a, 32a; 28b, 30b; 28c, 30c; 28d; 28e; 28f, 30f, 28g, 30g, 32g, 74g; 30h), wherein the aircraft seats (16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a; 16b, 28b, 30b; 16c, 28c, 30c; 16d, 28d;16e, 18e, 28e; 16g, 18g, 20g, 20g, 72g, 28g, 30g, 32g, 74g; 16h, 30h) of the first and second aircraft seat row (12a, 26a; 12b, 26b; 12c, 26c; 12d, 26d; 12e, 26e; 12f, 26f; 12g, 26g; 12h, 26h) have substantially the same seat direction. According to the invention, at least one sub-region (44a; 44b; 44c; 44d; 44e; 44f; 44g; 44h) of the front second aircraft seat row (26a; 26b; 26c; 26d; 26e; 26f; 26g; 26h) is designed to form a common use area (46a; 26b; 46c; 46d; 46e; 46f; 46g; 46h) together with the first aircraft seat (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f; 16g; 16h) of the rear first aircraft seat row (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f; 12g; 12h) arranged directly behind said sub-region.

Inventors:
SCHÜRG CHRISTOPH (DE)
KRETSCHMER THOMAS (DE)
MINZER HEIKO (DE)
Application Number:
EP2020/068114
Publication Date:
December 30, 2020
Filing Date:
June 26, 2020
Export Citation:
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Assignee:
RECARO AIRCRAFT SEATING GMBH & CO KG (DE)
International Classes:
B64D11/06
Domestic Patent References:
WO2004101310A12004-11-25
Foreign References:
US20080217477A12008-09-11
US2332841A1943-10-26
CN105291900A2016-02-03
FR2912700A12008-08-22
JPH11276295A1999-10-12
Attorney, Agent or Firm:
DAUB, Thomas (DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Flugzeugkabinenvorrichtung mit wenigstens einer ersten Flugzeugsitzreihe (12a;

12b; 12c; 12d; 12e; 12f; 12g; 12h), die zumindest zwei nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze (16a, 18a, 20a; 16b; 16c; 16d;16e, 18e; 16g, 18g, 20g; 16h) umfasst, und mit zumindest einer, unmittelbar vor der ersten

Flugzeugsitzreihe (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f; 12g; 12h) angeordneten, zweiten Flugzeugsitzreihe (26a; 26b; 26c; 26d; 26e; 26f; 26g; 26h), die zumindest einen Flugzeugsitz (28a, 30a, 32a; 28b, 30b; 28c, 30c; 28d; 28e; 28f, 30f, 28g, 30g, 32g, 74g; 30h) umfasst, wobei die Flugzeugsitze (16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a; 16b, 28b, 30b; 16c, 28c, 30c; 16d, 28d;16e, 18e, 28e; 16g, 18g, 20g, 20g, 72g, 28g, 30g, 32g, 74g; 16h, 30h) der ersten und zweiten

Flugzeugsitzreihe (12a, 26a; 12b, 26b; 12c, 26c; 12d, 26d; 12e, 26e; 12f, 26f; 12g, 26g; 12h, 26h) eine im Wesentlichen gleiche Sitzrichtung aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Teilbereich 44a; 44b; 44c; 44d; 44e; 44f; 44g; 44h) der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe (26a; 26b; 26c; 26d; 26e; 26f; 26g; 26h) dazu vorgesehen ist, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz (16a; 16b; 16c; 16d; 16e; 16f; 16g; 16h) der hinteren, ersten Flugzeugsitzreihe (12a; 12b; 12c; 12d; 12e; 12f; 12g; 12h) eine gemeinsame Nutzfläche (46a; 26b; 46c; 46d; 46e; 46f; 46g; 46h) auszubilden.

2. Flugzeugkabinenvorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der erste Flugzeugsitz (28a; 28b; 28c; 28d) der zweiten, vorderen

Flugzeugsitzreihe (26a; 26b; 26c; 26d) eine Rückenlehne (42a; 42b; 42c; 42d) umfasst, die zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche zumindest dazu vorgesehen ist, aus einer Nutzflächenhöhe herausbewegt zu werden. 3. Flugzeugkabinenvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (42a; 42c; 42d) zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche (46a; 46c; 46d) dazu vorgesehen ist, so nach hinten verschwenkt zu werden, dass sie zumindest teilweise zumindest im Wesentlichen parallel zu einem Sitzboden des Flugzeugsitzes (28a; 28c; 28d) ausgerichtet ist.

4. Flugzeugkabinenvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (28a) aus zumindest zwei über eine Gelenkvorrichtung (48a) zueinander beweglich gelagerte Rückenlehnelemente (50a, 52a) gebildet ist.

5. Flugzeugkabinenvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (42c) des ersten Flugzeugsitzes (28c) der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c) eine geringere Flöhe aufweist als eine benachbarte Rückenlehne (64c), wobei die geringere Flöhe der Rückenlehne (42c) so ausgebildet ist, dass die Rückenlehne (42c) in einer nach hinten umgeklappten Stellung mit einem oberen Ende an einem Sitzboden (36c) des ersten Flugzeugsitzes (16c) der ersten Flugzeugsitzreihe (12c) anschließt.

6. Flugzeugkabinenvorrichtung zumindest nach Anspruch 2, dadurch

gekennzeichnet, dass die Rückenlehne (42b) des ersten Flugzeugsitzes (28b) der zweiten Flugzeugsitzreihe (26b) zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche (48b) dazu vorgesehen ist, von dem Flugzeugsitz (28b) abgenommen zu werden.

7. Flugzeugkabinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch zumindest eine Polstereinheit (58a; 58b; 58c; 58e; 58f; 58g), die zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche (46a; 46b; 46c; 46e; 46f; 46g) zumindest einen zwischen einem Sitzbereich des ersten Flugzeugsitzes (16a; 16b; 16c; 16e; 16f; 16g) der ersten hinteren Flugzeugsitzreihe (12a; 12b; 12c; 12e; 12f; 12g) und dem Teilbereich (44a; 44b; 44c; 44e; 44f; 44g) der vorderen zweiten Flugzeugsitzreihe (26aM 26b; 26c; 26e; 26f; 26g)

angeordneten Zwischenbereich überspannt bzw. überbrückt. 8. Flugzeugkabinenvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstereinheit (58e) zusätzlich einen Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes (18e) der ersten hinteren Flugzeugsitzreihe (12e) überspannt.

9. Flugzeugkabinenvorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Polstereinheit (58g) zusätzlich einen Bereich zwischen dem Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes (18g) und der davor angeordneten Rückenlehne des zweiten Flugzeugsitzes (30g) der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe (26g) überspannt.

10. Flugzeugkabinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

gekennzeichnet durch wenigstens ein Abtrennelement (62a; 76a), das den gemeinsamen Nutzbereich (44a) von einem Sitzbereich eines benachbarten Flugzeugsitzes (30a) und/oder von einem Flugzeugkabinenbereich zumindest teilweise abtrennt.

1 1 . Flugzeugkabinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Flugzeugsitze (16a, 18a, 20a, 28a,

30a, 32a; 16b, 28b, 30b; 16c, 28c, 30c; 16d, 28d;16e, 18e, 28e; 16h, 30h) der ersten und zweiten Flugzeugsitzreihe (12a, 26a; 12b, 26b; 12c, 26c; 12d, 26d; 12e, 26e; 12f, 26f; 12h, 26h) kabinenwandseitig angeordnet sind.

12. Flugzeugkabinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass die ersten und zweiten Flugzeugsitzreihen (12g,

26g) in einem Centerbereich einer Flugzeugkabine angeordnet sind. 13. Flugzeugkabinenvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Flugzeugsitz (16b) der ersten hinteren Flugzeugsitzreihe (12b) eine Erweiterungsvorrichtung (78b) aufweist, die in einem Betriebszustand dazu vorgesehen ist, eine Sitzfläche des Flugzeugsitzes (16b) zu erweitern, und in zumindest einem weiteren Betriebszustand dazu vorgesehen ist, die gemeinsame Nutzfläche (44b) zumindest teilweise auszubilden.

Description:
Flugzeugkabinenvorrichtung

Stand der Technik

Die Erfindung betrifft eine Flugzeugkabinenvorrichtung nach dem Oberbegriff des

Patentanspruchs 1 .

Es ist bereits eine Flugzeugkabinenvorrichtung mit wenigstens einer ersten

Flugzeugsitzreihe, die zumindest zwei nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze umfasst, und mit zumindest einer, unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe

angeordneten, zweiten Flugzeugsitzreihe, die zumindest einen Flugzeugsitz umfasst, wobei die Flugzeugsitze der ersten und zweiten Flugzeugsitzreihe eine im Wesentlichen gleiche Sitzrichtung aufweisen, vorgeschlagen worden.

Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer Variabilität und einem Komfort bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des

Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.

Vorteile der Erfindung

Die Erfindung geht aus von einer Flugzeugkabinenvorrichtung mit wenigstens einer ersten Flugzeugsitzreihe, die zumindest zwei nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze umfasst, und mit zumindest einer, unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe

angeordneten, zweiten Flugzeugsitzreihe, die zumindest einen Flugzeugsitz umfasst, wobei die Flugzeugsitze der ersten und zweiten Flugzeugsitzreihe eine im Wesentlichen gleiche Sitzrichtung aufweisen.

Es wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Teilbereich der zweiten vorderen

Flugzeugsitzreihe dazu vorgesehen ist, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz der hinteren, ersten Flugzeugsitzreihe eine gemeinsame Nutzfläche auszubilden. Unter einer„Flugzeugkabinenvorrichtung“ soll vorzugsweise insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest in einem Teil einer Flugzeugkabine angeordnet ist und/oder einen Teil einer Flugzeugkabine ausbildet. Unter einer „Flugzeugsitzreihe“ soll vorzugsweise eine Reihe aus vorzugsweise zumindest zwei unmittelbar nebeneinander angeordneten Flugzeugsitzen, die vorzugsweise insbesondere parallel zueinander ausgerichtet sind, also deren Sitzrichtungen parallel zueinander ausgerichtet sind, verstanden werden. Unter einem„Flugzeugsitz“ soll insbesondere ein Sitz verstanden werden, der dazu vorgesehen ist, in einer Flugzeugkabine eines

Flugzeugs auf einem Kabinenboden aufgeständert zu werden, und auf dem ein Passagier während eines Flugs sitzen kann. Dabei weist der Flugzeugsitz zumindest einen

Sitzboden und eine mit dem Sitzboden gekoppelte Rückenlehne auf. Unter einer „Sitzrichtung“ soll insbesondere eine Richtung verstanden werden, welche parallel zu dem Kabinenboden und zumindest im Wesentlichen senkrecht zu einer von der Rückenlehne gebildeten Rückenlehnenfläche ausgerichtet ist. Vorzugsweise weisen die Flugzeugsitze der beiden Flugzeugsitzreihen die gleiche Sitzrichtung auf, bzw. ihre Sitzrichtungen verlaufen parallel zueinander. Unter einem„Teilbereich der Flugzeugsitzreihe“ soll insbesondere ein Bereich einer Flugzeugsitzreihe verstanden werden, der zwischen den beiden seitlichen Enden der Flugzeugsitzreihe angeordnet ist. Vorzugsweise ist ein Teilbereich der Flugzeugsitzreihe insbesondere als ein Flugzeugsitz oder als ein

Bankelement der Flugzeugsitzreihe ausgebildet. Der Teilbereich der Flugzeugsitzreihe, der zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche vorgesehen ist, ist vorzugsweise als ein Flugzeugsitz mit zumindest einem Sitzboden und einer Rückenlehne ausgebildet.

Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass der Teilbereich der Flugzeugsitzreihe, der zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche vorgesehen ist, als ein Bankelement ausgebildet ist, das eine Bankoberfläche aufweist, die dazu vorgesehen ist, dass ein Passagier in einem Flug zumindest teilweise darauf sitzen kann, wobei das Bankelement zumindest keine vollwertige oder vorzugsweise gar keine Rückenlehne aufweist.

Vorzugsweise ist es möglich, auf dem Bankelement in einer Sitzrichtung zu sitzen, die den Sitzrichtungen der anderen Flugzeugsitze der Flugzeugsitzreihe entgegengerichtet ist. Grundsätzlich ist es ebenso denkbar, dass der Teilbereich der Flugzeugsitzreihe, der zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche vorgesehen ist, zumindest teilweise als ein Ablagebereich ausgebildet ist. Vorzugsweise ist es insbesondere denkbar, dass der Ablagebereich zumindest einen vertieften Verstaubereich, ein verschließbares Verstaufach und/oder elektronische Anschlüsse, beispielsweise zum Laden eines

Smartphones oder Tablets aufweist. Vorzugsweise ist der Teilbereich der

Flugzeugsitzreihe, der zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche vorgesehen ist, in einem Zustand, in dem er nicht als Teil einer gemeinsamen Nutzfläche ausgebildet ist, von dem seitlich daneben angeordneten Flugzeugsitz der gleichen Flugzeugsitzreihe als auch von dem unmittelbar dahinter angeordneten Flugzeugsitz der dahinter angeordneten Flugzeugsitzreihe nutzbar. Vorzugsweise ist der Teilbereich der Flugzeugsitzreihe, der zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche vorgesehen ist, sowohl von Passagieren der vorderen, als auch der hinteren Flugzeugsitzreihe nutzbar und entsprechend zubuchbar. Unter einer„gemeinsamen Nutzfläche“ soll vorzugsweise insbesondere eine Fläche verstanden werden, die sich vorzugsweise über zumindest zwei Flugzeugsitzreihen erstreckt und die zu einer flugzeugsitzreihenübergreifenden Nutzung durch zumindest einen Passagier, vorzugsweise insbesondere einem Kind vorgesehen ist. Vorzugsweise ist die gemeinsame Nutzfläche insbesondere als eine Liegefläche ausgebildet, die dazu vorgesehen ist, dass zumindest ein Kind oder auch ein erwachsener Passagier darauf liegen kann. Vorzugsweise ist die gemeinsame Nutzfläche so groß ausgebildet, dass auch ein erwachsener Passagier darauf ausgestreckt liegen kann. Unter„vorgesehen“ soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt. Durch eine

erfindungsgemäße Ausgestaltung kann vorteilhaft insbesondere eine

Flugzeugkabinenvorrichtung bereitgestellt werden, die ein besonders vorteilhaftes, insbesondere für Familien mit Kindern nutzbares Raumkonzept für Flugzeugsitze von zwei unmittelbar hintereinander angeordneten Flugzeugsitzen bereitstellt. Vorzugsweise kann der Teilbereich der vorderen Flugzeugsitzreihe durch ein entsprechendes

Buchungssystem sowohl von einem Passagier der vorderen als auch der hinteren

Flugzeugsitzreihe zu dem eigenen Sitzplatz hinzugebucht werden, insbesondere auch unabhängig davon, ob eine gemeinsame Nutzfläche in Form einer Liegefläche gebildet werden soll oder ob der Teilbereich, der beispielsweise als Ablagebereich oder

Bankbereich ausgebildet ist, separat genutzt wird. Vorzugsweise kann der Teilbereich der vorderen Flugzeugsitzreihe insbesondere von einem Passagier des direkt daneben angeordneten zweiten Flugzeugsitzes der vorderen Flugzeugsitzreihe oder von einem Passagier des unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitzes der hinteren Flugzeugsitzreihe mittels des Buchungssystems dazu gebucht werden. Durch die

Bereitstellung einer gemeinsamen Nutzfläche kann insbesondere ein Komfort für

Passagiere, insbesondere für Familien mit Kindern bereitgestellt werden.

Weiter wird vorgeschlagen, dass der erste Flugzeugsitz der zweiten, vorderen

Flugzeugsitzreihe eine Rückenlehne umfasst, die zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche zumindest dazu vorgesehen ist, aus einer Nutzflächenhöhe herausbewegt zu werden. Unter einer„Nutzflächenhöhe“ soll insbesondere eine Flöhe verstanden werden, in der die gemeinsame Nutzfläche angeordnet ist und insbesondere auf Elemente, die zur Bereitstellung der Nutzfläche vorgesehen sind, wie insbesondere eine Polstereinheit zur Ausbildung der Nutzfläche angeordnet sind. Unter der Wendung„aus einer

Nutzflächenhöhe herausbewegt“ soll insbesondere verstanden werden, dass durch eine Verstellung ein Element, wie insbesondere die Rückenlehne nicht mehr in dem Bereich der Nutzflächenhöhe angeordnet ist. Dadurch kann eine gemeinsame und

zusammenhängende Nutzfläche besonders einfach bereitgestellt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die Rückenlehne zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche dazu vorgesehen ist, so nach hinten verschwenkt zu werden, dass sie zumindest teilweise zumindest im Wesentlichen parallel zu einem Sitzboden des

Flugzeugsitzes ausgerichtet ist. Unter„nach hinten verschwenkt“ soll insbesondere um eine Rotationsachse entgegen der Sitzrichtung rotiert oder verschwenkt verstanden werden. Unter„zumindest im Wesentlichen parallel“ soll insbesondere von einer parallelen Ausführung um maximal 10 Grad, vorzugsweise maximal 5 Grad und besonders bevorzugt um weniger als 1 Grad abweichend verstanden werden. Dadurch kann die Rückenlehne besonders einfach aus der Nutzflächenhöhe herausbewegt werden.

Es wird weiterhin vorgeschlagen, dass die Rückenlehne aus zumindest zwei über eine Gelenkvorrichtung zueinander beweglich gelagerten Rückenlehnenelementen gebildet ist. Unter einem„Rückenlehnenelement“ soll insbesondere ein Teilelement der Rückenlehne verstanden werden, das in zumindest einer Normalbetriebskonfiguration dazu vorgesehen ist, mit zumindest einem weiteren Rückenlehnenelement die gesamte Rückenlehne auszubilden. Unter einer„Gelenkvorrichtung“ soll insbesondere eine Vorrichtung verstanden werden, die zumindest ein Gelenk, vorzugsweise insbesondere ein

Rotationsgelenk umfasst, und mittels der zumindest zwei Elemente, wie insbesondere die zwei Rückenlehnenelemente beweglich zueinander gelagert sind und vorzugsweise insbesondere relativ zueinander verschwenkt werden können. Dadurch kann die

Rückenlehne besonders vorteilhaft in eine Erweiterungskonfiguration gebracht werden.

Des Weiteren wird vorgeschlagen, dass die Rückenlehne des ersten Flugzeugsitzes der zweiten Flugzeugsitzreihe eine geringere Flöhe aufweist als eine benachbarte

Rückenlehne, wobei die geringere Flöhe der Rückenlehne so ausgebildet ist, dass die Rückenlehne in einer nach hinten umgeklappten Stellung mit einem oberen Ende an einem Sitzboden des ersten Flugzeugsitzes der ersten Flugzeugsitzreihe anschließt. Dadurch kann die Rückenlehne besonders einfach so ausgebildet werden, damit sie besonders vorteilhaft in eine Erweiterungskonfiguration gebracht werden kann.

Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Rückenlehne des ersten Flugzeugsitzes der zweiten Flugzeugsitzreihe zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche dazu vorgesehen ist, von dem Flugzeugsitz abgenommen zu werden. Unter„vom Flugzeugsitz

abgenommen zu werden“ soll insbesondere von dem Flugzeugsitz, insbesondere von der Aufständereinheit des Flugzeugsitzes demontiert verstanden werden. Dadurch kann die Nutzfläche besonders einfach durch einen Flugzeugsitz mit einer Standardrückenlehne bereitgestellt werden.

Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Flugzeugkabinenvorrichtung zumindest eine Polstereinheit umfasst, die zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche zumindest einen zwischen einem Sitzbereich des ersten Flugzeugsitzes der ersten hinteren

Flugzeugsitzreihe und dem Teilbereich der vorderen zweiten Flugzeugsitzreihe

angeordneten Zwischenbereich überspannt. Unter einer„Polstereinheit“ soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die dazu vorgesehen ist, eine komfortable, vorzugsweise weiche Oberfläche auszubilden und dazu vorzugsweise zumindest ein Polsterelement umfasst. Unter einem„Polsterelement“ soll insbesondere ein vorzugsweise flächiges Element aus einem weichen Material, wie insbesondere einem Schaumstoff, verstanden werden, das vorzugsweise eine Erstreckung aufweist, die der Abstützfläche im

Wesentlichen entspricht. Das Polsterelement ist vorzugsweise von einem Schaumkern mit einem abnehmbaren Bezug ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Polsterelement von einem aufblasbaren Element gebildet ist, wie insbesondere einer Luftmatratze. Vorzugsweise ist es ebenso denkbar, dass das Polsterelement von einer selbstfüllenden Luftmatratze gebildet ist, die dazu beispielsweise einen von einer Hülle aus einem luftdichten Material umgebenden Schaumkern umfasst. Grundsätzlich ist es ebenso denkbar, dass das Polsterelement zumindest teilweise von einer Bespannung gebildet ist, die einen Rahmen und ein in dem Rahmen aufgespanntes Textil aufweist. Grundsätzlich ist es denkbar, dass auf der Bespannung zusätzlich ein dünnes Polster angebracht ist. Die als Bespannung ausgebildete Polstereinheit ist vorzugsweise insbesondere dazu vorgesehen, in einen Bereich zwischen dem Teilbereich der vorderen Flugzeugsitzreihe und zumindest dem einen Flugzeugsitz der hinteren Flugzeugsitzreihe eingesetzt zu werden, um in diesem Zwischenbereich eine Abstützung auszubilden. Das Polsterelement kann als ein separates Bauteil ausgebildet sein, das getrennt verstaut werden kann. Das Polsterelement kann beispielsweise dazu vorgesehen sein, in einem über dem Flugzeugsitz angeordneten Verstaufach (Overheadbin) angeordnet zu werden. Insbesondere ist es dabei denkbar, dass das Polsterelement für eine besonders platzsparende Verstauung gefaltet und/oder komprimiert werden kann. Unter

„überspannen“ soll insbesondere verstanden werden, dass ein Element, wie insbesondere die Polstereinheit einen definierten Bereich überbrückt. Dadurch kann eine besonders vorteilhafte gemeinsame Nutzfläche bereitgestellt werden.

Es wird weiter vorgeschlagen, dass die Polstereinheit zusätzlich einen Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes der ersten hinteren Flugzeugsitzreihe überspannt. Dadurch kann der gemeinsame Nutzbereich besonders vorteilhaft groß ausgebildet werden.

Zudem wird vorgeschlagen, dass die Polstereinheit zusätzlich einen Bereich zwischen dem Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes und der davor angeordneten Rückenlehne des zweiten Flugzeugsitzes der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe überspannt. Dadurch kann der gemeinsame Nutzbereich besonders vorteilhaft groß ausgebildet werden.

Weiter wird vorgeschlagen, dass die Flugzeugkabinenvorrichtung wenigstens ein

Abtrennelement umfasst, das den gemeinsamen Nutzbereich von einem Sitzbereich eines benachbarten Flugzeugsitzes und/oder von einem Flugzeugkabinenbereich zumindest teilweise abtrennt. Unter einem„Abtrennelement“ soll insbesondere ein Element, vorzugsweise ein flächiges Element verstanden werden, das dazu vorgesehen ist, in zumindest einem Teilbereich zwei Bereiche voneinander abzutrennen. Vorteilhaft ist ein Abtrennelement von einem starren flächigen Körper gebildet, der vorzugsweise eine gepolsterte Oberfläche aufweist, um einen Komfort zu erhöhen. Unter„zumindest teilweise abtrennen“ soll insbesondere verstanden werden, dass zwei Teilbereichen, wie insbesondere der Nutzbereich und ein weiterer Bereich, zumindest in einem Teilbereich, insbesondere bis zu einer definierten Höhe voneinander abgetrennt sind. Dadurch kann der gemeinsame Nutzbereich vorteilhaft von einer Umgebung abgegrenzt werden.

Ferner wird vorgeschlagen, dass die ersten Flugzeugsitze der ersten und zweiten Flugzeugsitzreihe kabinenwandseitig angeordnet sind. Unter„kabinenwandseitig“ soll insbesondere einer seitlichen Bordwand der Flugzeugkabine mit zumindest einer Seite zugewandt verstanden werden. Dadurch kann die Flugzeugkabinenvorrichtung besonders vorteilhaft in der Flugzeugkabine angeordnet werden.

Es wird weiterhin vorgeschlagen, dass die ersten Flugzeugsitze der ersten und zweiten Flugzeugsitzreihe in einem Centerbereich einer Flugzeugkabine angeordnet sind. Unter einem„Centerbereich einer Flugzeugkabine“ soll insbesondere ein Bereich der

Flugzeugkabine verstanden werden, der seitlich jeweils von einem Kabinengang begrenzt ist. Der Centerbereich weist vorzugsweise insbesondere keinen Zugang zu einer seitlichen Bordwand der Flugzeugkabine auf. Dadurch kann die

Flugzeugkabinenvorrichtung besonders vorteilhaft in der Flugzeugkabine angeordnet werden.

Die erfindungsgemäße Flugzeugkabinenvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die erfindungsgemäße Flugzeugkabinenvorrichtung zu einer Erfüllung einer hierin

beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.

Zeichnungen

Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In den Zeichnungen sind acht Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnungen, die Beschreibung und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren Kombinationen zusammenfassen. Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem ersten Ausführungsbeispiel mit zwei Flugzeugsitzreihen, die in einem Teilbereich eine gemeinsame Nutzfläche ausbilden,

Fig. 2 eine Draufsicht auf die beiden Flugzeugsitzreihen mit der gemeinsamen

Nutzfläche,

Fig. 3 eine schematische Seitenansicht der beiden Flugzeugsitzreihen, mit einer Rückenlehne eines vorderen Flugzeugsitzes, die nach hinten in eine Erweiterungskonfiguration verstellt wird,

Fig. 4 eine schematische Seitenansicht mit der Rückenlehne in der

Erweiterungskonfiguration,

Fig. 5 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem zweiten Ausführungsbeispiel,

Fig. 6 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem dritten Ausführungsbeispiel,

Fig. 7 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem vierten Ausführungsbeispiel,

Fig. 8 eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem fünften Ausführungsbeispiel,

Fig. 9 eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem sechsten Ausführungsbeispiel, Fig. 10 eine schematische Draufsicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem siebten Ausführungsbeispiel und Fig. 1 1 eine schematische Seitenansicht einer erfindungsgemäßen

Flugzeugkabinenvorrichtung in einem achten Ausführungsbeispiel

Beschreibung der Ausführungsbeispiele

Die Figuren 1 bis 4 zeigen eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem ersten

Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10a ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12a auf. Die Flugzeugsitzreihe 12a ist als Teil einer Kolonne 14a von hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen ausgebildet. Die erste Flugzeugsitzreihe 12a umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a. Die

nebeneinander angeordneten Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a sind parallel zueinander ausgerichtet. Die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a weisen jeweils eine Sitzrichtung auf, die parallel zueinander verlaufen. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Flugzeugsitzreihe 12a lediglich zwei Flugzeugsitze 16a, 20a oder mehr als drei Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a umfasst. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine zweite Flugzeugsitzreihe 26a auf. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26a ist als Teil der Kolonne 14a ausgebildet. Die zweite

Flugzeugsitzreihe 26a ist unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe 12a angeordnet.

Die zweite Flugzeugsitzreihe 26a ist beabstandet zu der ersten Flugzeugsitzreihe 12a angeordnet. Ein Abstand zwischen der ersten Flugzeugsitzreihe 12a und der zweiten Flugzeugsitzreihe beträgt vorzugsweise 76 cm. Vorzugsweise ist es insbesondere denkbar, dass ein Abstand zwischen der ersten Flugzeugsitzreihe 12a und der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a zwischen 68 cm und 92 cm liegt. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26a umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 28a, 30a, 32a. Die nebeneinander angeordneten Flugzeugsitze 28a, 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a sind, zumindest im Wesentlichen, vorzugsweise genau parallel zueinander ausgerichtet. Die Flugzeugsitze 28a, 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a weisen jeweils eine Sitzrichtung auf, die jeweils zumindest im Wesentlichen, vorzugsweise genau parallel zueinander verlaufen. Die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a der ersten

Flugzeugsitzreihe 12a und die Flugzeugsitze 28a, 30a, 34a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a weisen im Wesentlichen gleiche Sitzrichtungen auf. Vorzugsweise verlaufen die Sitzrichtungen der Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a und die Sitzrichtungen der Flugzeugsitze 28a, 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe parallel zueinander. Vorzugsweise verlaufen die Sitzrichtungen von direkt hintereinander angeordneten Flugzeugsitzen 16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a der beiden Flugzeugsitzreihen 12a, 24a fluchtend zueinander. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die direkt hintereinander angeordneten Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a der beiden Flugzeugsitzreihen 12a, 24a einen kleinen Versatz zueinander aufweisen. Die

Flugzeugsitze 28a, 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a sind vorzugsweise fluchtend zu den Flugzeugsitzen 16a, 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a ausgerichtet. Vorzugsweise ist der erste Flugzeugsitz 16a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a hinter dem ersten Flugzeugsitz 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a, der zweite Flugzeugsitz 18a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a hinter dem zweiten Flugzeugsitz 30a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a und der dritte Flugzeugsitz 20a der ersten

Flugzeugsitzreihe 12a hinter dem dritten Flugzeugsitz 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a angeordnet. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26a ist hier beispielhaft als eine vorderste Reihe der Kolonne 14a ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die zweite Flugzeugsitzreihe 26a als eine beliebige Reihe in der Kolonne 14a ausgebildet ist. Die Flugzeugsitzreihen12, 26 sind hier beispielhaft bordwandseitig ausgebildet. Die

Flugzeugsitzreihen 12a, 26a sind zwischen einer seitlichen Bordwand 22a und einem Kabinengang 24a der Flugzeugkabine 10a angeordnet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Flugzeugsitzreihen 12a, 26a als eine Mittelsitzreihe ausgebildet sind, die zwischen zwei Kabinengängen 24a angeordnet sind. Die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a sind als Economy-Class Flugzeugsitze ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a als Premium- Economy-Class Flugzeugsitze ausgebildet sind.

Die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a sind vorzugsweise im Wesentlichen gleich ausgebildet. Der erste Flugzeugsitz 16a ist bordwandseitig angeordnet. Der zweite Flugzeugsitz 18a ist als ein Mittelsitz der ersten Flugzeugsitzreihe 12a ausgebildet. Der dritte Flugzeugsitz 20a ist als ein gangseitiger Sitz ausgebildet, der dem Kabinengang 24a zugewandt ist. Die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a sind über eine Aufständereinheit 34a gemeinsam auf dem Kabinenboden aufgeständert. Da die

Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a im Wesentlichen gleich ausgebildet sind, soll im Folgenden lediglich der Flugzeugsitz 16a kurz näher beschrieben werden. Eine Ausgestaltung der Flugzeugsitze 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe kann der Beschreibung des einen Flugzeugsitzes 16a entnommen werden. Der Flugzeugsitz 16a weist einen Sitzboden 36a auf. Der Sitzboden 36a ist mit der Aufständereinheit 34a gekoppelt. Der Sitzboden 36a bildet eine Sitzfläche des Flugzeugsitzes 16a aus. Der Flugzeugsitz umfasst eine

Rückenlehne 38a. Die Rückenlehne 38a ist mit der Aufständereinheit 34a gekoppelt. Die Rückenlehne 38a ist an einem hinteren Ende des Sitzbodens 36a des Flugzeugsitzes 16a angeordnet. Der Flugzeugsitz 16a ist dazu vorgesehen, zwischen einer im Wesentlichen aufrechten Sitzstellung und einer Komfortstellung verstellt zu werden. Die Rückenlehne 38a ist vorzugsweise schwenkbar mit der Aufständereinheit 24a verbunden. In der Komfortstellung ist die Rückenlehne 38a des Flugzeugsitzes 16a aus der Sitzstellung heraus mit einem oberen Ende nach hinten verschwenkt. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass der Sitzboden bei einer Verstellung zwischen der Sitzstellung und der Komfortstellung ebenfalls verstellt wird. Der Flugzeugsitz 16a ist in der aufrechten Sitzstellung, der Komfortstellung und möglichen dazwischenliegenden Stellungen arretierbar.

Die Flugzeugsitze 28a, 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a sind über eine Aufständereinheit 56a gemeinsam auf dem Kabinenboden aufgeständert. Die zwei Flugzeugsitze 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a sind im Wesentlichen gleich ausgebildet. Der zweite Flugzeugsitz 30a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a ist als ein Mittelsitz ausgebildet. Der dritte Flugzeugsitz 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a ist als ein gangseitiger Sitz ausgebildet, der dem Kabinengang 24a zugewandt ist. Der zweite Flugzeugsitz 30a und der dritte Flugzeugsitz 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a sind vorzugsweise gleich ausgebildet, wie die unmittelbar dahinter angeordneten Flugzeugsitze 18a, 20a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a, also insbesondere wie der oben beschriebene Flugzeugsitz 16a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a. Grundsätzlich ist es denkbar, dass der zweite und dritte Flugzeugsitz 30a, 32a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a anders ausgebildet sind als die Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a der ersten Flugzeugreihe 12a, insbesondere kleinere Unterschiede aufweisen, beispielsweise wenn die zweite Flugzeugsitzreihe 26a als eine vorderste Reihe der Kolonne 14a ausgebildet ist. Der erste Flugzeugsitz 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a ist vorzugsweise unterschiedlich zu den beiden anderen Flugzeugsitzen 30a, 32a ausgebildet. Der erste Flugzeugsitz 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a ist insbesondere dazu vorgesehen, zwischen einer Normalbetriebskonfiguration und einer Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden. In der Normalbetriebskonfiguration ist der erste Flugzeugsitz 28a der zweiten

Flugzeugsitzreihe 26a vorzugsweise genau gleich verwendbar wie die anderen

Flugzeugsitze 30a, 32a. Vorzugsweise ist der erste Flugzeugsitz 28a in der

Normalbetriebskonfiguration insbesondere dazu vorgesehen, zwischen einer aufrechten Sitzstellung und einer nach hinten geneigten Komfortstellung verstellt zu werden. In der Normalbetriebskonfiguration ist der erste Flugzeugsitz 26a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a dazu vorgesehen, dass ein Passagier ganz normal darauf sitzen kann. Der erste Flugzeugsitz 28a ist bordwandseitig angeordnet. Der erste Flugzeugsitz 30a weist ebenfalls einen Sitzboden 40a auf. Der Sitzboden 40a ist in der

Normalbetriebskonfiguration des Flugzeugsitzes 28a dazu vorgesehen, eine Sitzfläche des Flugzeugsitzes 28a auszubilden. Der Flugzeugsitz 28a umfasst eine Rückenlehne 42a. Die Rückenlehne 40a ist in der Normalbetriebskonfiguration des Flugzeugsitzes 28a dazu vorgesehen, eine Rückenabstützfläche für einen auf dem Flugzeugsitz 28a sitzenden Passagier bereitzustellen. Die Rückenlehne 42a ist in der

Normalbetriebskonfiguration zwischen einer aufrechten Sitzstellung und der

Komfortstellung versch wenkbar.

Ein Teilbereich 44a der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26a ist dazu vorgesehen, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz 16a der ersten

Flugzeugsitzreihe 12a eine gemeinsame Nutzfläche 46a auszubilden. Der Teilbereich 44a der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26a ist vorzugsweise insbesondere von dem ersten Flugzeugsitz 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a ausgebildet. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass die zweite Flugzeugsitzreihe 26a anstelle des ersten Flugzeugsitzes 26a ein Bankelement ausbildet, das den Teilbereich 44a der zweiten Flugzeugsitzreihe ausbildet. Die gemeinsame Nutzfläche 46a bildet insbesondere einen zusammenhängenden Bereich aus, der sich über Teilbereiche beider hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen 12a, 26a erstreckt. Die gemeinsame Nutzfläche 46a erstreckt sich insbesondere von einem hinteren Ende des Sitzbereichs des ersten Flugzeugsitzes 16a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a bis zu einem vorderen Ende des Sitzbereichs des ersten Flugzeugsitzes 28a der zweiten Flugzugsitzreihe 26a. Die gemeinsame Nutzfläche 46a ist insbesondere durchgängig von dem Sitzbereich des ersten Flugzeugsitzes 16a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a bis zu dem Sitzbereich des ersten Flugzeugsitzes 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a ausgebildet. Im Bereich direkt oberhalb der Nutzfläche 46a sind vorzugsweise keine Elemente der Flugzeugsitze 16a, 28a angeordnet. Grundsätzlich ist es natürlich denkbar, dass Elemente des

Flugzeugsitzes 16a, 28a , wie beispielsweise etwa ein Sitzteiler oder eine Armlehne, oberhalb der Nutzfläche 46a angeordnet sein können, jedoch nicht direkt oberhalb, sondern in einem Bereich seitlich daneben. Die Nutzfläche 46a ist insbesondere als eine im Wesentlichen ebene Liegefläche ausgebildet. Die Nutzfläche 46a weist eine

Nutzflächenhöhe auf, in der sie angeordnet ist. Die Nutzflächenhöhe entspricht in etwa einer Sitzhöhe der Flugzeugsitze 16a, 18a, 20a, 28a, 30a, 32a, die durch eine Oberseite der Sitzböden 36a, 40a gebildet ist. Vorzugsweise ist die Nutzflächenhöhe insbesondere unmittelbar oberhalb der Sitzhöhe der Flugzeugsitze 16a, 28a angeordnet. Die Nutzfläche 46a ist vorzugsweise insbesondere dazu vorgesehen, von einem Passagier,

insbesondere einem Kind während eines Flugs belegt zu werden. Vorzugsweise ist die gemeinsame Nutzfläche 46a dazu vorgesehen, dass ein Liegebereich für ein Kind bereitgestellt wird, während ein weiterer Passagier, beispielsweise ein Elternteil, auf dem unmittelbar daneben angeordneten Flugzeugsitz 18a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a sitzen kann und zumindest seine Beine auf der Nutzfläche 46a ausstrecken kann. Die gemeinsame Nutzfläche 46a ist insbesondere dazu vorgesehen, den Bereich des ersten Flugzeugsitzes 16a der hinteren ersten Flugzeugsitzreihe 12a bis auf den Sitzbereich des ersten Flugzeugsitzes 28a der zweiten, vorderen Flugzeugsitzreihe 26a zu erweitern.

Zur Bildung der gemeinsamen Nutzfläche 46a ist der erste Flugzeugsitz 28a der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe 26a dazu vorgesehen, in seine Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden. In der Erweiterungskonfiguration ist der ersten Flugzeugsitz 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a vorzugsweise so konfiguriert, dass in der Nutzflächenhöhe ein durchgängiger Bereich zwischen der Rückenlehne 38a des hinteren Flugzeugsitzes 16a der ersten Flugzeugsitzreihe 12a und einem vorderen Ende des Sitzbodens 40a des ersten Flugzeugsitzes 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a geschaffen wird. In der Erweiterungskonfiguration des Flugzeugsitzes 28a wird vorzugsweise insbesondere seine Rückenlehne 42a verstellt. Die Rückenlehne 42a des ersten Flugzeugsitzes 28a der zweiten, vorderen Flugzeugsitzreihe 26a ist zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche 46a dazu vorgesehen, aus der Nutzflächenhöhe herausbewegt zu werden. Die

Rückenlehne 42a ist insbesondere dazu vorgesehen, aus einem Bereich oberhalb der Sitzböden 36a, 40a der ersten Flugzeugsitze 16a, 28a der beiden Flugzeugsitzreihen 12a, 16a herausbewegt zu werden. Die Rückenlehne 38a ist insbesondere dazu vorgesehen, in einer Erweiterungskonfiguration aus der Nutzflächenhöhe herausbewegt zu werden. Insbesondere ist die Rückenlehne 42a zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche insbesondere dazu vorgesehen, so nach hinten verschwenkt zu werden, dass sie zumindest teilweise im Wesentlichen parallel zu dem Sitzboden 40a des Flugzeugsitzes 28a ausgerichtet ist. Die Rückenlehne 42a ist zur Ausbildung der

Erweiterungskonfiguration dazu vorgesehen, nach hinten verschwenkt zu werden.

Die Rückenlehne 42a des ersten Flugzeugsitzes 28a der zweiten Flugzeugsitzreihe 26a weist zwei über eine Gelenkvorrichtung 48a zueinander beweglich gelagerte

Rückenlehnenelemente 50a, 52a auf. Die Rückenlehnenelemente 50a, 52a bilden zusammen die gesamte Rückenlehne 42a aus. Das erste Rückenlehnenelement 50a bildet einen unteren Teil der Rückenlehne 42a aus. Das zweite Rückenlehnenelement 52a bildet einen oberen Teil der Rückenlehne 42a aus. Vorzugsweise bildet jedes der Rückenlehnenelemente 50a, 52a jeweils eine Hälfte der Rückenlehnen 42a aus. Die beiden Rückenlehnenelemente 50a, 52a sind über die Gelenkvorrichtung 48a miteinander verbunden. Die Gelenkvorrichtung 48a bildet eine Rotations- oder Schwenkachse aus, um die die beiden Rückenlehnenelemente 50a, 52a zueinander bewegbar, insbesondere zueinander verschwenkbar sind. Die Gelenkvorrichtung 48a umfasst dazu vorzugsweise zumindest ein nicht näher dargestelltes Rotationslager. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Gelenkvorrichtung 48a ein Koppelgetriebe umfasst, das die beiden Rückenlehnenelemente 50a, 52a miteinander beweglich koppelt. Mittels der

Gelenkvorrichtung lässt sich das obere zweite Rückenlehnenelement 52a vorzugsweise um zumindest 90 Grad zu dem unteren, ersten Rückenlehnenelement 50a verschwenken. Das untere Rückenlehnenelement 50a ist mit der Aufständereinheit 56a gekoppelt. Zur Kopplung des unteren Rückenlehnenelements 50a mit der Aufständereinheit 56a weist der Flugzeugsitz 28a eine Lagereinheit 54a auf. Mittels der Lagereinheit 54a ist das untere Rückenlehnenelement 50a verschwenkbar mit der Aufständereinheit 56a verbunden. Mittels der Lagereinheit 54a kann das Rückenlehnenelement vorzugsweise aus einer aufrechten Sitzstellung um zumindest 90 Grad nach hinten rotiert werden.

Mittels der Lagereinheit 54a kann das Rückenlehnenelement 50a vorzugsweise zumindest in eine Stellung gebracht werden, in der das Rückenlehnenelement 50a im Wesentlichen parallel zu dem Kabinenboden ausgerichtet ist. In der

Erweiterungskonfiguration ist das Rückenlehnenelement 50a vorzugsweise im

Wesentlichen parallel zu dem Kabinenboden ausgerichtet. Zur Verstellung der

Rückenlehne 42a aus der Normalbetriebskonfiguration in die Erweiterungskonfiguration wird vorzugsweise zunächst das obere zweite Rückenlehnenelement 52a relativ zu dem ersten Rückenlehnenelement 50a nach hinten verschwenkt. Weiter werden die beiden Rückenlehnenelemente 50a, 52a über die Lagereinheit 54a relativ zu der

Aufständereinheit 56a so verschwenkt, dass das erste Rückenlehnenelement 50a parallel zu dem Kabinenboden ausgerichtet ist. Das erste Rückenlehnenelement 50a erstreckt sich in der Erweiterungskonfiguration vorzugsweise von dem Sitzboden 40a des vorderen Flugzeugsitzes 38a bis zu einem vorderen Ende des Sitzbodens 36a des hinteren Flugzeugsitzes 16a der hinteren Flugzeugsitzreihe 12a. Die Rückenlehnen 42a des ersten Flugzeugsitzes 28a ist in der Erweiterungskonfiguration in einem Zwischenraum zwischen den beiden ersten Flugzeugsitzen 16a, 28a der beiden Flugzeugsitzreihen 12a, 26a angeordnet. Vorzugsweise überspannt die Rückenlehne 42a insbesondere das erste, untere Rückenlehnenelement 50a in der Erweiterungskonfiguration den Zwischenraum zwischen dem Sitzboden 40a des vorderen ersten Flugzeugsitzes 28a und des

Sitzbodens des hinteren ersten Flugzeugsitzes 16a. Vorzugsweise steht die Rückenlehne 42a in der Erweiterungskonfiguration an dem hinteren ersten Flugzeugsitz 16a, insbesondere dessen Sitzboden 36a an. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass die Rückenlehne 42a in der Erweiterungskonfiguration mit dem hinteren ersten Flugzeugsitz 16a gekoppelt wird. Das zweite Rückenlehnenelement 52a erstreckt sich dabei vorzugsweise in Richtung des Kabinenbodens oder ist an das erste

Rückenlehnenelement 50a angeklappt und an diesem arretiert. Grundsätzlich ist es denkbar, dass das zweite Rückenlehnenelement 52a in der Erweiterungskonfiguration ein Abstützelement für die Rückenlehne 42a ausbildet und auf dem Kabinenboden aufsteht. Grundsätzlich ist es ebenso denkbar, dass die Rückenlehne 42a in der

Erweiterungskonfiguration nicht direkt an dem ersten hinteren Flugzeugsitz 16a ansteht, sondern dass ein Spalt zwischen der Rückenlehne 42a und dem Sitzboden 36a vorhanden ist, wodurch vorzugsweise insbesondere eine Überführung in die

Erweiterungskonfiguration erleichtert werden kann.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine Polstereinheit 58a. Die Polstereinheit 58a ist zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche 46a ausgebildet. Die Polstereinheit 58a ist insbesondere dazu vorgesehen, eine Oberfläche, insbesondere eine Liegefläche der gemeinsamen Nutzfläche auszubilden. Die Polstereinheit 58a ist vorzugsweise aus einem Polsterelement 60a gebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Polstereinheit 58a aus mehreren Polsterelementen 60a gebildet ist. Das Polsterelement 60a ist vorzugsweise aus einem Schaumstoff gebildet. Vorzugsweise weist das Polsterelement 60a einen nicht näher dargestellten Überzug auf, der einen Schaumstoffkern des

Polsterelements 60a umschließt. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das

Polsterelement 60a aus einem anderen, dem Fachmann als sinnvoll erscheinenden dMaterial gebildet ist. Das Polsterelement 60a bildet in dieser Ausführungsform die komplette Polstereinheit 58a aus. Die Polstereinheit 58a ist insbesondere so ausgebildet, dass sie die gemeinsame Nutzfläche 46a zumindest im Wesentlichen, vorzugsweise komplett ausfüllt. Die Polstereinheit 58a erstreckt sich in einem montierten Zustand vorzugsweise von der Rückenlehne 38a des hinteren ersten Flugzeugsitzes 16a bis zu einem vorderen Ende des Sitzbodens 40a des vorderen ersten Flugzeugsitzes 28a. Die Polstereinheit 58a weist vorzugsweise eine Breite auf, die einer Breite der Sitzböden 36a, 40a entspricht. Die Polstereinheit überspannt in einem montierten Zustand die Sitzbereiche beider Sitzböden und den zwischen dem Sitzbereich des ersten

Flugzeugsitzes 16a der ersten hinteren Flugzeugsitzreihe 12a und dem Sitzbereich des ersten Flugzeugsitzes 28a der vorderen zweiten Flugzeugsitzreihe 26a angeordneten Zwischenbereich. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die

Flugzeugkabinenvorrichtung keine Polstereinheit 58a aufweist, sondern lediglich eine Decke, die über die Sitzböden 36a, 40a der beiden Flugzeugsitze 16a, 28a und der umgeklappten Rückenlehne 42a gelegt wird. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass gar kein Element zur Bildung der gemeinsamen Nutzfläche 46a ausgelegt wird, sondern die gemeinsame Nutzfläche 46a direkt von den Oberflächen der Sitzböden 36a, 40a der beiden Flugzeugsitze 16a, 28a und der umgeklappten Rückenlehne 42a gebildet wird. In Figur 4 ist beispielhaft eine Ausführung ohne Polstereinheit 58a dargestellt.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst ein erstes Abtrennelement 62a. Das

Abtrennelement 62a ist insbesondere dazu vorgesehen, die gemeinsame Nutzfläche 46a zumindest teilweise zu begrenzen. Das erste Abtrennelement 62a begrenzt die Nutzfläche 46a insbesondere seitlich und an einer Vorderseite. Das Abtrennelement 62a erstreckt sich seitlich der ersten Flugzeugsitze 16a, 28a. Das Abtrennelement 62a trennt die Nutzfläche zu der Bordwand 22a hin ab. Das Abtrennelement 62a erstreckt sich von der Rückenlehne 38a des hinteren ersten Flugzeugsitzes 16a bis an das vordere Ende des Sitzbodens 40a des vorderen ersten Flugzeugsitzes 28a. Das Abtrennelement 62a erstreckt sich über eine gesamte Länge der gemeinsamen Nutzfläche 46a. Das

Abtrennelement 62a erstreckt sich vorzugsweise an dem vorderen Ende des Sitzbodens 40a des vorderen ersten Flugzeugsitzes 28a quer zu der Sitzrichtung und trennt die gemeinsame Nutzfläche 46a nach vorne hin ab. Das Abtrennelement 62a ist

vorzugsweise insbesondere L-förmig ausgebildet. Das Abtrennelement 62a weist vorzugsweise eine Flöhe auf, die einer Armlehnenhöhe entspricht. Das Abtrennelement ist fest mit den ersten Flugzeugsitzen 16a, 28a der beiden Flugzeugsitzreihen 12a, 26a verbunden. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass das Abtrennelement 62a insbesondere im Bereich des Sitzbodens 40a des vorderen ersten Flugzeugsitzes 28a U- förmig ausgebildet ist und dadurch die gemeinsame Nutzfläche 46a insbesondere von dem mittleren Flugzeugsitz 30a der vorderen Flugzeugsitzreihe 26a abtrennt, das die gemeinsame Nutzfläche 46a von einem Sitzbereich eines benachbarten Flugzeugsitzes und/oder von einem Flugzeugkabinenbereich zumindest teilweise abtrennt. Grundsätzlich ist es denkbar, dass das Abtrennelement 62a einstückig mit der Polstereinheit 58a ausgebildet ist.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung kann vorzugsweise ein zweites Abtrennelement 76a umfassen. Das zweite Abtrennelement 76a ist schematisch in Figur 1 und in Figur 2 dargestellt. Das zweite Abtrennelement 76a ist dazu vorgesehen, die gemeinsame Nutzfläche 46a im Bereich des Teilbereichs 44a der vorderen Flugzeugsitzreihe 26a und dem zweiten Flugzeugsitz 30a der vorderen Flugzeugsitzreihe 26a abzutrennen. Das zweite Abtrennelement 76a ist dazu vorgesehen, die gemeinsame Nutzfläche 46a von einem Rest der vorderen Flugzeugsitzreihe 26a, insbesondere dem direkt benachbarten Flugzeugsitz 30a, abzutrennen. Das zweite Abtrennelement 76a erstreckt sich vorzugsweise von dem vorderen Ende des Sitzbodens 40a des vorderen ersten

Flugzeugsitzes 28a entgegen der Sitzrichtung bis zu der Rückenlehne des benachbarten Flugzeugsitzes 30a und trennt die gemeinsame Nutzfläche 46a seitlich zu dem benachbarten Flugzeugsitz 30a ab. Das zweite Abtrennelement 76a kann vorzugsweise eine Flöhe aufweisen, die der Flöhe einer Armlehne entspricht. Vorzugsweise kann das Abtrennelement 76a auch eine Flöhe aufweisen, die einer Rückenlehnenhöhe entspricht, sodass sich das zweite Abtrennelement 76a in einem montierten Zustand bis an eine Oberkante der Rückenlehne des zweiten Flugzeugsitzes 30a der vorderen

Flugzeugsitzreihe 26a erstreckt. Das zweite Abtrennelement 76a ist vorzugsweise von einer gepolsterten Platte ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das zweite Abtrennelement 76a von einer Bespannung gebildet ist. Vorzugsweise bildet das zweite Abtrennelement 76a einen Privatsphäreschutz aus. Das zweite Abtrennelement 76a ist in der Figur 1 vorzugsweise schematisch dargestellt, wobei zumindest zwei unterschiedliche Flöhen des zweiten Abtrennelements 76a angedeutet sind. Grundsätzlich ist es natürlich auch denkbar, dass das zweite Abtrennelement 76a eine andere Flöhe aufweist.

In den Figuren 5 bis 10 sind fünf weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden Beschreibungen und die Zeichnungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bezeichneter Bauteile, insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, grundsätzlich auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung der anderen

Ausführungsbeispiele, insbesondere der Fig. 1 bis 4, verwiesen werden kann. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a den Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in Fig. 1 bis 4 nachgestellt. In den Ausführungsbeispielen der Fig. 5 bis 10 ist der Buchstabe a durch die Buchstaben b bis g ersetzt.

Fig 5 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem zweiten Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10b ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12b auf. Die

Flugzeugsitzreihe 12b ist als Teil einer Kolonne 14b von hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen ausgebildet. Die erste Flugzeugsitzreihe 12b umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 16b. Die nebeneinander angeordneten Flugzeugsitze 16b der ersten Flugzeugsitzreihe 12b sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die Flugzeugsitze der ersten Flugzeugsitzreihe des ersten

Ausführungsbeispiels und sollen hier deshalb nicht näher beschrieben werden. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine zweite Flugzeugsitzreihe 26b auf. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26b ist als Teil der Kolonne 14b ausgebildet. Die zweite

Flugzeugsitzreihe 26b ist unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe 12b angeordnet.

Die zweite Flugzeugsitzreihe 26b ist beabstandet zu der ersten Flugzeugsitzreihe 12b angeordnet. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26b umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 28b, 30b. Die zweiten und dritten Flugzeugsitze 30b der zweiten Flugzeugsitzreihe 26b sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die zweiten und dritten Flugzeugsitze der zweiten Flugzeugsitzreihe des ersten Ausführungsbeispiels und sollen deshalb hier nicht näher beschrieben werden. Der erste Flugzeugsitz 28b der zweiten Flugzeugsitzreihe 26b ist insbesondere dazu vorgesehen, zwischen einer Normalbetriebskonfiguration und einer Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden.

Ein Teilbereich 44b der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26b ist dazu vorgesehen, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz 16b der ersten

Flugzeugsitzreihe 12b eine gemeinsame Nutzfläche 46b auszubilden. Der Teilbereich 44b der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26b ist vorzugsweise insbesondere von dem ersten Flugzeugsitz 28b der zweiten Flugzeugsitzreihe 26b ausgebildet. Die gemeinsame Nutzfläche 46b bildet insbesondere einen zusammenhängenden Bereich aus, der sich über Teilbereiche beider hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen 12b, 26b erstreckt. Die Nutzfläche 46b entspricht im Wesentlichen der in dem ersten

Ausführungsbeispiel offenbarten Nutzfläche und soll deshalb hier nicht weiter beschreiben werden. Zur Bildung der gemeinsamen Nutzfläche 46b ist der erste Flugzeugsitz 28b der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe 26b dazu vorgesehen, in seine

Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden.

Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist der erste Flugzeugsitz 28b der zweiten Flugzeugsitzreihe 26b anders ausgebildet, um die Erweiterungskonfiguration auszubilden. Der Flugzeugsitz 28b weist eine Rückenlehne 42b auf. Insbesondere die Rückenlehne 42b ist anders ausgebildet als die Rückenlehne des ersten

Ausführungsbeispiels. Die Rückenlehne 42b des ersten Flugzeugsitzes 28b der zweiten Flugzeugsitzreihe 26b ist zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche 46b dazu vorgesehen, von dem Flugzeugsitz 28b abgenommen zu werden. Die Rückenlehne 42b ist insbesondere im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die Rückenlehnen der restlichen Flugzeugsitze 16b, 30b der Flugzeugsitzreihen 12b, 26b. Die Rückenlehne 42b des ersten vorderen Flugzeugsitzes 42b ist insbesondere manuell von einer Aufständereinheit 56b der Flugzeugsitzreihe 26b trennbar ausgebildet. Vorzugsweise ist die Rückenlehne 42b mittels eines nicht näher dargestellten Schnellverschlusses mit der Aufständereinheit 56b verbunden. Zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche 46b kann die Rückenlehne 42b einfach von der Aufständereinheit 56b gelöst werden und so aus einer

Nutzflächenhöhe zwischen den beiden Flugzeugsitzen 16b, 28b entfernt werden. Es ist insbesondere denkbar, dass die Rückenlehne 42b in einem Frachtbereich des Flugzeugs verstaut werden kann. Grundsätzlich ist es vorzugsweise auch denkbar, dass der erste Flugzeugsitz 28b gar keine Rückenlehne 42b aufweist und der Flugzeugsitz 28b grundsätzlich als ein Bankelement ausgebildet ist, das lediglich eine Sitzfläche ohne eine Rückenabstützfläche aufweist. Der Flugzeugsitz 28b könnte als ein Bankelement verwendet werden, auf dem zumindest ein Passagier sowohl in Sitzrichtung der anderen Flugzeugsitze als auch entgegen einer Sitzrichtung der anderen Flugzeugsitze sitzen kann.

Der erste Flugzeugsitz 16b der ersten hinteren Flugzeugsitzreihe 12b umfasst eine Erweiterungsvorrichtung 78b. Die Erweiterungsvorrichtung 78b ist zur Erweiterung einer Sitzfläche eines Sitzbodens des hinteren Flugzeugsitzes 16b vorgesehen. Die

Erweiterungsvorrichtung 78b ist als eine Sitzbodenverlängerung ausgebildet. Die

Erweiterungsvorrichtung 78b weist ein Sitzbodenverlängerungselement 80b auf, das zwischen einer Verstaustellung und einer Gebrauchsstellung verstellbar ist. Das Sitzbodenverlängerungselement 80b ist vorzugsweise an einem vorderen Ende eines Sitzbodens 36b des hinteren Flugzeugsitzes 16b angeordnet. Das

Sitzbodenverlängerungselement 80b ist vorzugsweise an einer Aufständereinheit des Flugzeugsitzes 16b angebracht. Das Sitzbodenverlängerungselement 80b ist vorzugsweise verschwenkbar an dem Flugzeugsitz 16b angebunden. In der

Verstaustellung ist das Sitzbodenverlängerungselement 80b vorzugsweise im

Wesentlichen senkrecht nach unten ausgerichtet. In der Gebrauchsstellung ist das Sitzbodenverlängerungselement 80b vorzugsweise horizontal ausgerichtet und erweitert die Sitzfläche des Sitzbodens 36b. In der Gebrauchsstellung ist das

Sitzbodenverlängerungselement 80b vorzugsweise im Wesentlichen parallel zu dem Sitzboden 36b des Flugzeugsitzes 16b ausgerichtet. In der Gebrauchsstellung erstreckt sich das Sitzbodenverlängerungselement 80b vorzugsweise über einen Teilbereich des Abstandes zwischen dem Sitzboden 36b des hinteren Flugzeugsitzes 16b und dem vorderen Flugzeugsitz 28b. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass das

Sitzbodenverlängerungselement 80b der Erweiterungsvorrichtung 78b in der

Gebrauchsstellung sich bis an den vorderen Flugzeugsitz 28b erstreckt und einen Zwischenraum zwischen dem hinteren Flugzeugsitz 16b und dem vorderen Flugzeugsitz 28b vollständig überbrückt.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine Polstereinheit 58b zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche 46b. Die Polstereinheit 58b kann insbesondere äquivalent zu dem ersten Ausführungsbeispiel ein Polsterelement 60b aufweisen. Vorzugsweise ist es insbesondere denkbar, dass die Polstereinheit ein integriertes Versteifungselement aufweist, das dazu vorgesehen ist, das Polsterelement 60b insbesondere in einem Zwischenbereich zwischen den beiden ersten Flugzeugsitzen 16b, 28b zu stützten. Dadurch könnte insbesondere auf ein zusätzliches Abstützmittel verzichtet werden, das den Zwischenbereich zwischen den ersten Flugzeugsitzen 16b, 28b überbrückt.

Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass die Polstereinheit 58b eine Bespannung aufweist, die in einen Zwischenraum zwischen dem vorderen Flugzeugsitz 28b und dem hinteren Flugzeugsitz 16b gespannt ist. Grundsätzlich ist dabei denkbar, dass auf ein Polsterelement 60 verzichtet werden kann.

Fig 6 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem dritten Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10c ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12c auf. Die

Flugzeugsitzreihe 12c ist als Teil einer Kolonne 14c von hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen ausgebildet. Die erste Flugzeugsitzreihe 12c umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 16c. Die nebeneinander angeordneten Flugzeugsitze 16c der ersten Flugzeugsitzreihe 12c sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die Flugzeugsitze der ersten Flugzeugsitzreihe des ersten

Ausführungsbeispiels und sollen hier deshalb nicht näher beschrieben werden. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine zweite Flugzeugsitzreihe 26c auf. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26c ist als Teil der Kolonne 14c ausgebildet. Die zweite

Flugzeugsitzreihe 26c ist unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe 12c angeordnet.

Die zweite Flugzeugsitzreihe 26c ist beabstandet zu der ersten Flugzeugsitzreihe 12c angeordnet. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26c umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 28c, 30c. Die zweiten und dritten Flugzeugsitze 30c der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die zweiten und dritten Flugzeugsitze der zweiten Flugzeugsitzreihe des ersten Ausführungsbeispiels und sollen deshalb hier nicht näher beschrieben werden. Der erste Flugzeugsitz 28c der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c ist insbesondere dazu vorgesehen, zwischen einer Normalbetriebskonfiguration und einer Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden.

Ein Teilbereich 44c der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26c ist dazu vorgesehen, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz 16c der ersten

Flugzeugsitzreihe 12c eine gemeinsame Nutzfläche 46c auszubilden. Der Teilbereich 44c der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26c ist vorzugsweise insbesondere von dem ersten Flugzeugsitz 28c der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c ausgebildet. Die gemeinsame Nutzfläche 46c bildet insbesondere einen zusammenhängenden Bereich aus, der sich über Teilbereiche beider hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen 12c, 26c erstreckt. Die Nutzfläche 46c entspricht im Wesentlichen der in dem ersten

Ausführungsbeispiel offenbarten Nutzfläche und soll deshalb hier nicht weiter beschrieben werden. Zur Bildung der gemeinsamen Nutzfläche 46c ist der erste Flugzeugsitz 28c der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe 26c dazu vorgesehen, in seine

Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden. Im Unterschied zu dem ersten

Ausführungsbeispiel ist der erste Flugzeugsitz 28c der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c anders ausgebildet, um die Erweiterungskonfiguration auszubilden. Der Flugzeugsitz 28c weist eine Rückenlehne 42c auf. Insbesondere die Rückenlehne 42c ist anders ausgebildet als die Rückenlehne des ersten Ausführungsbeispiels. Die Rückenlehne 42c des ersten Flugzeugsitzes 28c der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c weist eine geringere Flöhe auf als eine benachbarte Rückenlehne 64c des zweiten Flugzeugsitzes 30c der vorderen zweiten Flugzeugsitzreihe 26c. Der Flugzeugsitz 28c mit der Rückenlehne 42c, die eine geringere Flöhe aufweist, ist insbesondere als ein Sitz für kleinere Passagiere bis zu einer gewissen Größe und einem gewissen Gewicht ausgebildet und entsprechend zugelassen. Die geringere Flöhe der Rückenlehne 42c ist vorzugsweise so ausgebildet, dass die Rückenlehne 42c in einer nach hinten umgeklappten Stellung mit einem oberen Ende an einem Sitzboden 36c des ersten Flugzeugsitzes 16c der ersten

Flugzeugsitzreihe 12c anschließt. Die Rückenlehne 42c weist vorzugsweise insbesondere eine Flöhe auf, die einem Abstand zwischen den beiden Flugzeugsitzreihen 12c, 26c entspricht. Die Rückenlehne 42c weist insbesondere eine Flöhe von ca. 300 cm bis 400 cm auf. Die Rückenlehne 42c ist über einer Lagereinheit 54c schwenkbar zu einer Aufständereinheit 56c der zweiten Flugzeugsitzreihe 26c gelagert. Die

Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine Polstereinheit 58c. Die Polstereinheit 58c ist zur Ausbildung der gemeinsamen Nutzfläche 46c ausgebildet. Die Polstereinheit 58c ist vorzugsweise äquivalent zu einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele

ausgebildet.

Fig 7 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem vierten Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10d ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12d auf. Die

Flugzeugsitzreihe 12d ist als Teil einer Kolonne 14d von hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen ausgebildet. Die erste Flugzeugsitzreihe 12d umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 16d. Die nebeneinander angeordneten Flugzeugsitze 16d der ersten Flugzeugsitzreihe 12d sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die Flugzeugsitze der ersten Flugzeugsitzreihe des ersten

Ausführungsbeispiels und sollen hier deshalb nicht näher beschrieben werden. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine zweite Flugzeugsitzreihe 26d auf. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26d ist als Teil der Kolonne 14d ausgebildet. Die zweite

Flugzeugsitzreihe 26d ist unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe 12d angeordnet.

Die zweite Flugzeugsitzreihe 26d ist beabstandet zu der ersten Flugzeugsitzreihe 12d angeordnet. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26d umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 28d, 30d. Die zweiten und dritten Flugzeugsitze 30d der zweiten Flugzeugsitzreihe 26d sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die zweiten und dritten Flugzeugsitze der zweiten Flugzeugsitzreihe des ersten Ausführungsbeispiels und sollen deshalb hier nicht näher beschrieben werden. Der erste Flugzeugsitz 28d der zweiten Flugzeugsitzreihe 26d ist insbesondere dazu vorgesehen, zwischen einer Normalbetriebskonfiguration und einer Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden.

Ein Teilbereich 44d der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26d ist dazu vorgesehen, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz 16d der ersten

Flugzeugsitzreihe 12d eine gemeinsame Nutzfläche 46d auszubilden. Der Teilbereich 44d der zweiten vorderen Flugzeugsitzreihe 26d ist vorzugsweise insbesondere von dem ersten Flugzeugsitz 28d der zweiten Flugzeugsitzreihe 26d ausgebildet. Die gemeinsame Nutzfläche 46d bildet insbesondere einen zusammenhängenden Bereich aus, der sich über Teilbereiche beider hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen 12d, 26d erstreckt. Die Nutzfläche 46d entspricht im Wesentlichen der in dem ersten

Ausführungsbeispiel offenbarten Nutzfläche und soll deshalb hier nicht weiter beschrieben werden. Zur Bildung der gemeinsamen Nutzfläche 46d ist der erste Flugzeugsitz 28d der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe 26d dazu vorgesehen, in seine

Erweiterungskonfiguration verstellt zu werden.

Im Unterschied zu dem ersten Ausführungsbeispiel ist der erste Flugzeugsitz 28d der zweiten Flugzeugsitzreihe 26d anders ausgebildet, um die Erweiterungskonfiguration auszubilden. Der Flugzeugsitz 28d weist eine Rückenlehne 42d auf. Insbesondere die Rückenlehne 42d ist anders ausgebildet als die Rückenlehne des ersten

Ausführungsbeispiels. Die Rückenlehne 42d des ersten Flugzeugsitzes 28d der zweiten Flugzeugsitzreihe 26d weist zwei über eine Lagervorrichtung 66d zueinander beweglich gelagerte Rückenlehnelemente 50d, 52d auf. Die Rückenlehnenelemente 50d, 52d bilden zusammen die gesamte Rückenlehne 42d aus. Das erste Rückenlehnenelement 50d bildet einen unteren Teil der Rückenlehne 42d aus. Das zweite Rückenlehnenelement 52d bildet einen oberen Teil der Rückenlehne 42d aus. Die beiden

Rückenlehnenelemente 50d, 52d sind mittels der Lagervorrichtung 66d linear zueinander verfahrbar. Vorzugsweise ist das obere Rückenlehnenelement 52d in das untere

Rückenlehnenelement 50d einfahrbar. Die Rückenlehne 42d ist teleskopartig ein- bzw. ausfahrbar ausgebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das zweite obere Rückenlehnenelement linear vor oder hinter das untere Rückenlehnenelement 50d verfahren wird. Zur Verstellung des zweiten Rückenlehnenelements 52d zu dem ersten Rückenlehnenelement 50d weist die Lagervorrichtung 66d vorzugsweise wenigstens ein nicht näher dargestelltes Linearlager auf. Das zweite Rückenlehnenelement 52d ist vorzugsweise sowohl in einer eingefahrenen Stellung als auch in einer ausgefahrenen Stellung an dem ersten Rückenlehnenelement arretierbar. Zur Kopplung des unteren Rückenlehnenelements 50d mit der Aufständereinheit 56d weist der Flugzeugsitz 28d eine Lagereinheit 54d auf. Mittels der Lagereinheit 54d ist das untere

Rückenlehnenelement 50d verschwenkbar mit der Aufständereinheit 56d verbunden. Mittels der Lagereinheit 54d kann das Rückenlehnenelement vorzugsweise aus einer aufrechten Sitzstellung um zumindest 90 Grad nach hinten rotiert werden. Mittels der Lagereinheit 54d kann das Rückenlehnenelement 50d vorzugsweise zumindest in eine Stellung gebracht werden, in der das Rückenlehnenelement 50d im Wesentlichen parallel zu dem Kabinenboden ausgerichtet ist.

Figur 8 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem fünften Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10e ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12e und eine zweite Flugzeugsitzreihe 26e auf. Die Flugzeugsitzreihen 12e, 26e sind entsprechend einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist äquivalent zu einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele dazu vorgesehen, eine gemeinsame Nutzfläche 46e auszubilden. Die gemeinsame Nutzfläche 46e erstreckt sich wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen insbesondere im Bereich von zwei ersten Flugzeugsitzen 16e, 28e der beiden hintereinander angeordneten

Flugzeugsitzreihen 12e, 26e. Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine Polstereinheit 58e. Die Polstereinheit 58e überspannt wie in dem ersten Ausführungsbeispiel die Sitzfläche der ersten beiden Flugzeugsitze 16e, 28e der beiden Flugzeugsitzreihen 12e, 26e. Zusätzlich überspannt die Polstereinheit 58e zusätzlich einen Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes 18e der ersten, hinteren Flugzeugsitzreihe 12e. Die Polstereinheit 58e ist insbesondere L-förmig ausgebildet. Zusätzlich weist der erste vordere

Flugzeugsitz 28e der zweiten, vorderen Flugzeugsitzreihe 26e eine

Erweiterungsvorrichtung 68e auf, die an einem vorderen Ende eines Sitzbodens 40e des Flugzeugsitzes 28e angebracht ist. Die Erweiterungsvorrichtung 68e ist dazu vorgesehen, den Sitzbereich des Sitzbodens 40e nach vorn, vorzugsweise bis kurz vor einen weiteren nicht näher dargestellten Flugzeugsitz zu erweitern. Die Erweiterungsvorrichtung 68e kann beispielsweise von einem schwenkbar an dem vorderen Ende des Sitzbodens 40e angeordneten Zusatzelement gebildet sein, das zwischen einer Verstaustellung und einer im Wesentlichen parallel zu dem Sitzboden verlaufenden Gebrauchsstellung verschwenkt werden kann. Die Polstereinheit 58e erstreckt sich vorzugsweise bis an ein vorderes Ende der Erweiterungsvorrichtung 68e. Die Polstereinheit 58e erstreckt sich bis über ein vorderes Ende des Sitzbodens 40e des vorderen Flugzeugsitzes 28e der zweiten

Flugzeugsitzreihe 26e. Dadurch kann die gemeinsame Nutzfläche im Gegensatz zu dem ersten Ausführungsbeispiel vorteilhaft größer ausgebildet werden.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine erste Gurtvorrichtung 84e. Die

Gurtvorrichtung 84e ist zur Sicherung eines im Bereich des Flugzeugsitzes 16e auf der Polstereinheit 58e sitzenden Passagiers vorgesehen. Die Gurtvorrichtung 84e weist einen als Zweipunktgurt ausgebildeten Gurt 86e auf. Vorzugsweise ist der Gurt 86e als ein Beckengurt ausgebildet. Besonders bevorzugst ist der Gurt 86e als der Gurt des

Flugzeugsitzes 16e ausgebildet. Grundsätzlich ist es denkbar, dass die Gurtvorrichtung 84e ein nicht näher dargestelltes Gurtverlängerungselement aufweist, das an die

Gurtzunge des Gurtes 86e des Flugzeugsitzes 16e angebunden ist und eine Gurtzunge aufweist, die in einen Bereich über die Polstereinheit 58e angeordnet ist. Der Gurt 86e der Gurtvorrichtung 84e, der der Gurt 86e des Flugzeugsitzes 16e ist, ist mit einer

Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 16e verbunden. Durch die Verbindung mit der

Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 16e können auf den Gurt 86e wirkende Kräfte vorteilhaft in eine steife und tragende Struktur des Flugzeugsitzes 16e eingeleitet werden. Dadurch kann ein in dem Bereich des Flugzeugsitzes 16e auf der Polstereinheit 58e sitzender Passagier vorteilhaft auch während einer TTL-Phase eines Fluges, also insbesondere auch während einer Start- oder Landephase, zulassungsgerecht angeschnallt sitzen. Dadurch kann die Polstereinheit 58e vorteilhaft während eines gesamten Aufenthalts in der Flugzeugkabine von einem Passagier genutzt werden.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine zweite Gurtvorrichtung 88e. Die

Gurtvorrichtung 88e ist zur Sicherung eines im Bereich des vor dem Flugzeugsitz 16e angeordneten Flugzeugsitzes 28e der vorderen Flugzeugsitzreihe 26e auf der

Polstereinheit 58e sitzenden Passagiers vorgesehen. Die Gurtvorrichtung 88e ist als Dreipunktgurt ausgebildet. Die Gurtvorrichtung 88e weist einen Schultergurt 90e auf. Der Schultergurt 90e ist vorzugsweise über eine Befestigungsvorrichtung an einer Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 28e angebunden. Der Schultergurt 90e ist mittels der Befestigungsvorrichtung vorzugsweise trennbar mit der Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 28e verbunden. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass der Schultergurt 90e an einer Trägerstruktur des davor angeordneten weiteren Flugzeugsitzes 92e mittels einer Befestigungsvorrichtung fixiert ist. Grundsätzlich ist es dazu insbesondere denkbar, dass Teile der Gurtvorrichtung 88e fest in den davor angeordneten Flugzeugsitz 92e integriert sind. Vorzugsweise ist es denkbar, dass Teile der Gurtvorrichtung 88e in die Rückenlehne 70e des Flugzeugsitzes 92e integriert sind. Dabei sind sowohl eine Integration in eine Seite, als auch in eine Rückseite der Rückenlehne 70e denkbar. Beispielsweise ist es denkbar, dass eine Umlenkrolle oder der kompletter Schultergurt 90e samt einer

Aufrollvorrichtung fest in die Rückenlehne 70e des Flugzeugsitzes 92e integriert ist. Die Teile der Gurtvorrichtung 88e sind dabei vorzugsweise mit einer tragenden Struktur des Flugzeugsitzes 92e gekoppelt. Die zweite Gurtvorrichtung 88e umfasst einen Beckengurt 94e. Der Beckengurt 94e ist mit einem ersten Ende an einer Trägerstruktur des

Flugzeugsitzes 28e angebunden. Grundsätzlich wäre es auch denkbar, dass der

Beckengurt 94e über eine Gurtverlängerung 96e direkt an einen Gurt des Flugzeugsitzes 28e angebunden ist. Durch die Verbindung mit der Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 28e können auf die Gurte 90e, 94e der zweiten Gurtvorrichtung wirkende Kräfte vorteilhaft in eine steife und tragende Struktur des Flugzeugsitzes 28e bzw. des Flugzeugsitzes 92e eingeleitet werden. Dadurch kann ein in dem Bereich des Flugzeugsitzes 16e auf der Polstereinheit 58e sitzender Passagier vorteilhaft auch während einer TTL-Phase eines Fluges, also insbesondere auch während einer Start- oder Landephase,

zulassungsgerecht angeschnallt sitzen. Dadurch kann die Polstereinheit 58e vorteilhaft während eines gesamten Aufenthalts in der Flugzeugkabine 10e von einem Passagier genutzt werden.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst ein Abtrennelement 98e. Das Abtrennelement 98e ist dazu vorgesehen, die Nutzfläche 46e zumindest von Flugzeugsitzen 30e, 32e der vorderen Flugzeugsitzreihe 26e abzutrennen. Das Abtrennelement 98e erstreckt sich vorzugsweise auf einer Rückseite der vorderen Flugzeugsitze 30e, 32e der

Flugzeugsitzreihe 26e und seitlich zwischen dem Flugzeugsitz 30e und dem Bereich des Sitzbodens 40e des Flugzeugsitzes 28e, der von der Polstereinheit 58e überdeckt ist. Das Abtrennelement 98e weist in einem montierten Zustand einen U-förmigen Verlauf auf. Das Abtrennelement 98e ist vorzugsweise aus einem dünnen, steifen Material gebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Abtrennelement 98e von einem Stoffelement gebildet ist, das entlang eines Rahmens geführt ist. Mittels des Abtrennelements 98e kann vorzugsweise eine Privatsphäre für Personen auf der Nutzfläche 46e und entsprechend für die Personen auf den angrenzenden Flugzeugsitzen 30e, 32e erhöht werden.

Figur 9 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem sechsten Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10f ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12f und eine zweite Flugzeugsitzreihe 26f auf. Die Flugzeugsitzreihen 12f, 26f sind entsprechend einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist äquivalent zu einem der vorhergehenden Ausführungsbeispiele dazu vorgesehen, eine gemeinsame Nutzfläche 46f auszubilden. Die gemeinsame Nutzfläche 46f erstreckt sich wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen insbesondere im Bereich von zwei ersten Flugzeugsitzen 16f, 28f der beiden hintereinander angeordneten

Flugzeugsitzreihen 12f, 26f. Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine Polstereinheit 58f. Die Polstereinheit 58f überspannt wie in dem ersten Ausführungsbeispiel die

Sitzfläche der ersten beiden Flugzeugsitze 16f, 28f der beiden Flugzeugsitzreihen 12f,

26f. Zusätzlich überspannt die Polstereinheit 58f zusätzlich einen Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes 18f der ersten, hinteren Flugzeugsitzreihe 12f. Die Polstereinheit 58f ist insbesondere L-förmig ausgebildet. Im Unterscheid zu der Polstereinheit des fünften Ausführungsbeispiels erstreckt sich die Polstereinheit 58f zusätzlich in einen Bereich zwischen einem Sitzbereich des zweiten Flugzeugsitzes 18f und einer davor

angeordneten Rückenlehne 70f des eines Flugzeugsitzes 30f der vorderen, zweiten Flugzeugsitzreihe 26f. Dadurch kann die gemeinsame Nutzfläche 46f im Unterschied zu den anderen Ausführungsbeispielen vorteilhaft weiter vergrößert werden.

Fig 10 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem siebten Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10g ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12g und eine zweite Flugzeugsitzreihe 26g auf. Im Unterschied zu den anderen Ausführungsbeispielen sind die zwei Flugzeugsitzreihen 12g, 26g in einem Centerbereich der Flugzeugkabine 10g angeordnet. Die zwei Flugzeugsitzreihen 12g, 26g sind seitlich jeweils von einem

Kabinengang 24g begrenzt. Die Flugzeugsitzreihen 12g, 26g weisen dazu jeweils vier Flugzeugsitze 16g, 18g, 20g, 28g, 30g, 32g, 72g, 74g auf. Eine Ausgestaltung einer gemeinsamen Nutzfläche 46g kann entsprechend einem der vorhergehenden

Ausführungsbeispiele entsprechen.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst eine Gurtvorrichtung 88g. Die Gurtvorrichtung 88g ist zur Sicherung eines im Bereich des vor dem Flugzeugsitz 16g angeordneten Flugzeugsitzes 28g, der vorderen Flugzeugsitzreihe 26g auf der Polstereinheit 58g sitzenden Passagiers vorgesehen. Die Gurtvorrichtung 88g ist als Mehrpunktgurt ausgebildet. Vorzugsweise ist die Gurtvorrichtung 88g als ein Dreipunktgurt oder ein Fünfpunktgurt ausgebildet. Die Gurtvorrichtung 88g weist einen ersten Schultergurt 90g und einen zweiten Schultergurt 100g auf. Die Schultergurte 90g, 100g sind vorzugsweise über eine Befestigungsvorrichtung an einer Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 28g angebunden. Die Schultergurte 90g, 100g sind mittels der Befestigungsvorrichtung vorzugsweise trennbar mit der Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 28g verbunden. Die Gurtvorrichtung 88g weist vorzugsweise ein oder drei nicht näher dargestellte

Beckengurte auf, die über ein Gurtschloss mit den Schultergurten 90g, 100g verbunden werden können. Die Beckengurte sind vorzugsweise fest mit einer Trägerstruktur des Flugzeugsitzes 28g gekoppelt. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass die Beckengurte mit dem Gurt 86g des Flugzeugsitzes 28g gekoppelt sind. Durch die Schultergurte 90g, 100g und die Beckengurte kann ein Passagier, insbesondere ein Kind, besonders sicher auf der Polstereinheit 58g der Nutzfläche 46g gesichert werden.

Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst ein erstes Abtrennelement 98g. Das

Abtrennelement 98g ist dazu vorgesehen, die Nutzfläche 46g zumindest von einem Flugzeugsitz 30g der vorderen Flugzeugsitzreihe 26g abzutrennen. Das Abtrennelement 98g erstreckt sich vorzugsweise auf einer Rückseite des vorderen Flugzeugsitzes 30g der Flugzeugsitzreihe 26g und seitlich zwischen dem Flugzeugsitz 30g und dem Bereich des Flugzeugsitzes 28g, der von der Polstereinheit 58g überdeckt ist. Das Abtrennelement 98g ist vorzugsweise aus einem dünnen, steifen Material gebildet. Grundsätzlich ist es auch denkbar, dass das Abtrennelement 98g von einem Stoffelement gebildet ist, das entlang eines Rahmens geführt ist. Die Flugzeugkabinenvorrichtung umfasst ein zweites Abtrennelement 102g. Das Abtrennelement 102g ist dazu vorgesehen, die Nutzfläche 46g zumindest von den Flugzeugsitzen 72g, 74g der beiden Flugzeugsitzreihen 12g, 26g abzutrennen. Das Abtrennelement 102g kann dabei ebenfalls aus einem dünnen, steifen Material gebildet sein. Durch die Abtrennelemente 98g, 102g kann vorzugsweise eine Privatsphäre der Nutzfläche 46g erhöht werden.

Fig 1 1 zeigt eine Flugzeugkabinenvorrichtung in einem achten Ausführungsbeispiel. Die Flugzeugkabinenvorrichtung ist als Teil einer Flugzeugkabine 10h ausgebildet. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine erste Flugzeugsitzreihe 12h auf. Die

Flugzeugsitzreihe 12h ist als Teil einer Kolonne 14h von hintereinander angeordneten Flugzeugsitzreihen ausgebildet. Die erste Flugzeugsitzreihe 12h umfasst drei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 16h. Die nebeneinander angeordneten Flugzeugsitze 16h der ersten Flugzeugsitzreihe 12h sind im Wesentlichen gleich ausgebildet wie die Flugzeugsitze der ersten Flugzeugsitzreihe des ersten

Ausführungsbeispiels und sollen hier deshalb nicht näher beschrieben werden. Die Flugzeugkabinenvorrichtung weist eine zweite Flugzeugsitzreihe 26h auf. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26h ist als Teil der Kolonne 14h ausgebildet. Die zweite

Flugzeugsitzreihe 26h ist unmittelbar vor der ersten Flugzeugsitzreihe 12h angeordnet.

Die zweite Flugzeugsitzreihe 26h ist beabstandet zu der ersten Flugzeugsitzreihe 12h angeordnet. Die zweite Flugzeugsitzreihe 26h umfasst zwei unmittelbar nebeneinander angeordnete Flugzeugsitze 30h. Die zwei Flugzeugsitze 30h entsprechen den zweiten und dritten Flugzeugsitzen der zweiten Flugzeugsitzreihe des ersten

Ausführungsbeispiels und sollen deshalb hier nicht näher beschrieben werden.

Die zweite Flugzeugsitzreihe 26h weist einen Teilbereich 44h auf, der dazu vorgesehen ist, mit dem unmittelbar dahinter angeordneten ersten Flugzeugsitz 16h der ersten Flugzeugsitzreihe 12h eine gemeinsame Nutzfläche 46h auszubilden. Im Gegensatz zu den anderen Ausführungsbeispielen ist der Teilbereich 44h nicht von einem ersten Flugzeugsitz der vorderen zweiten Flugzeugsitzreihe 26h gebildet. Die zweite, vordere Flugzeugsitzreihe 26h weist keinen ersten Flugzeugsitz auf. Anstatt des ersten

Flugzeugsitzes weist die vordere zweite Flugzeugsitzreihe 26h einen Nutzbereich 82h auf. Der Nutzbereich 82a kann beispielsweise als ein Bankelement ausgebildet sein, das eine Bankoberfläche zum Sitzen, vorzugsweise in unterschiedlichen Richtungen, ausbildet. Vorzugsweise kann der Nutzbereich 82h auch als ein Ablagebereich ausgebildet sein, der zumindest eine Ablagefläche und/oder ein verschließbares Aufbewahrungsfach aufweist, in dem ein Passagier persönliche Gegenstände während eines Fluges aufbewahren kann. Bezugszeichen

10 Flugzeugkabine 12 Flugzeugsitzreihe 14 Kolonne

16 Flugzeugsitz

18 Flugzeugsitz

20 Flugzeugsitz

22 Bordwand

24 Kabinengang

26 Flugzeugsitzreihe 28 Flugzeugsitz

30 Flugzeugsitz

32 Flugzeugsitz

34 Aufständereinheit 36 Sitzboden

38 Rückenlehne

40 Sitzboden

42 Rückenlehne

44 Teilbereich

46 Nutzfläche

48 Gelenkvorrichtung 50 Rückenlehnenelement 52 Rückenlehnenelement 54 Lagereinheit

56 Aufständereinheit 58 Polstereinheit 60 Polsterelement 62 Abtrennelement 64 Rückenlehne

66 Lagervorrichtung Erweiterungsvorrichtung Rückenlehne

Flugzeugsitz

Flugzeugsitz

Abtrennelement

Erweiterungsvorrichtung Sitzbodenverlängerungselement Nutzbereich

Gurtvorrichtung

Gurt

Gurtvorrichtung

Schultergurt

Flugzeugsitz

Becken gurt

Gurtverlängerung

Abtrennelement

Schultergurt

Abtrennelement