BECKER, Ursula (Buchenweg 18, Dieburg, 64807, DE)
BECKER, Ursula (Buchenweg 18, Dieburg, 64807, DE)
| P A T E N T A N S P R Ü C H E 1. Gepäckstück (1) mit einer das Gepäckstück (1) begrenzenden Gepäckstückhülle, dadurch gekennzeichnet, dass das Gepäckstück (1) mit einer Alarmanlage ausgestattet ist, die mindestens eine elektrische Energiequelle (5), eine einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtung (7, 8), eine Erkennungsvorrichtung (6) zur Erkennung einer Unterbrechung des geschlossenen Stromkreislaufs und einen Signalgeber zur Signalisierung einer detektierten Unterbrechung des geschlossenen Stromkreislaufs aufweist, wobei die einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtung (7, 8) mindestens teilweise an der das Gepäckstück (1) begrenzenden Gepäckstückhülle angebracht und/oder in dem Material der Gepäckstückhülle eingearbeitet ist. 2. Gepäckstück (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Alarmanlage mehrere jeweils einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtungen (7, 8) aufweist. 3. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtung (7, 8) mindestens abschnittsweise aus einer elektrisch leitenden Folie oder einem elektrisch leitenden Band oder einem elektrisch leitenden Draht bestehen. 4. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine zumindest teilweise elektrisch leitende Verschlussvorrichtung (4) des Gepäckstücks (1) ein Teil der einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichenden Verdrahtung (7, 8) bildet. 5. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Energiequelle (5) aus der Alarmanlage herausnehmbar ist. 6. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als elektrische Energiequelle (5) eine Batterie und/oder ein aufladbarer Akkumulator verwendbar ist. 7. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlossene Stromkreislauf mit einer elektrischen Spannung von maximal 24V betreibbar ist. 8. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass das Gepäckstück (1) mittels einer Sicherungsvorrichtung an geeigneten unbeweglichen Objekten anbringbar ist, wobei mindestens ein Teil der einen Stromkreislauf ermöglichenden Verdrahtung (7, 8) zumindest teilweise an der Sicherungsvorrichtung angebracht und/oder in dem Material der Sicherungsvorrichtung eingearbeitet ist. 9. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Alarmanlage eine Aktivierungsvorrichtung aufweist. 10. Gepäckstück (1) gemäß Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierungsvorrichtung eine Benutzerauthentifizierungsvorrichtung (10) aufweist. 11. Gepäckstück (1) gemäß einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Aktivierungsvorrichtung und/oder die Benutzerauthentifizierungsvorrichtung (9, 10) fernbedienbar sind. 12. Gepäckstück (1) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gepäckstück (1) eine Ortungsvorrichtung aufweist. |
Die Erfindung betrifft ein Gepäckstück mit einer das Gepäckstück begrenzenden Gepäckstückhülle. Gepäckstücke besitzen regelmäßig einen Gepäckstückkorpus, der das Packgut aufnimmt. Vereinfachend werden der
Gepäckstückkorpus sowie alle daran befestigten Trage- und Halteeinrichtungen, wie beispielsweise Riemen, Schlaufen, Gurte und Griffe, unter dem Begriff Gepäckstückhülle zusammengefasst , zumal beispielsweise die Trageriemen von Handtaschen häufig aus demselben Material wie der
Taschenkorpus gefertigt werden.
Bei den die Erfindung betreffenden Gepäckstücken kann es sich beispielsweise um Handtaschen, Rucksäcke, Ranzen, Geldbörsen oder Koffer handeln. Solche Gepäckstücke bestehen häufig aus einem einfach zu durchtrennenden
Material wie zum Beispiel Stoff oder Leder. Des Weiteren können solche Gepäckstücke üblicherweise mittels eines geeigneten Verschlusselements zugehalten oder verschlossen werden, um zu verhindern, dass der Inhalt des Gepäckstücks aus dem Gepäckstück herausfällt oder um den Inhalt des Gepäckstücks insbesondere auch vor dem unbefugten Zugriff Dritter zu schützen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Magnetverschlüsse handeln. Einem Dieb bieten sich verschiedene Möglichkeiten, um an den Inhalt eines solchen Gepäckstücks zu gelangen. Zum Beispiel hat er die Möglichkeit, den Verschluss des
Gepäckstücks heimlich zu öffnen und den Inhalt des
Gepäckstücks unbemerkt zu entnehmen. Eine weitere
Möglichkeit, unbemerkt an den Inhalt des Gepäckstücks zu gelangen, besteht für den Dieb darin, beispielsweise mittels eines Messers ein Loch in das Gepäckstück zu schneiden und durch dieses Loch den Inhalt zu entnehmen. Außerdem hat ein Dieb die Möglichkeit das gesamte
Gepäckstück dem Inhaber zu entreißen. Zu diesem Zweck können Diebe die Trageriemen einer Handtasche durchtrennen, um daraufhin mit der gestohlen Handtasche zu fliehen. Um den Inhalt eines Gepäckstücks vor dem Zugriff eines unbefugten Dritten zu schützen, können die Verschlüsse der Gepäckstücke beispielsweise durch Zahlenschlösser gesichert werden. Mittels eines solchen Schlosses wird das unbemerkte Öffnen des Verschlusses des Gepäckstücks verhindert.
Allerdings kann dadurch weder dem heimlichen gewaltsamen Öffnen der Tasche noch dem Durchschneiden des Trageriemens entgegengewirkt werden. Wenn das unbefugte Öffnen oder Entwenden des Gepäckstücks nicht bemerkt wird, kann der Besitzer des Gepäckstücks keine Maßnahmen ergreifen, um einen drohenden Diebstahl zu verhindern.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Gepäckstück der eingangs genannten Art so auszugestalten, dass ein
unbemerkter Zugriff eines unbefugten Dritten auf das
Gepäckstück wirksam angezeigt wird. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das Gepäckstück mit einer Alarmanlage ausgestattet ist, die mindestens eine elektrische Energiequelle, eine einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtung, eine Erkennungsvorrichtung zur Erkennung einer
Unterbrechung des geschlossenen Stromkreislaufs und einen Signalgeber zur Signalisierung einer detektierten
Unterbrechung des geschlossenen Stromkreislaufs aufweist, wobei die einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtung mindestens teilweise an der das Gepäckstück begrenzenden Gepäckstückhülle angebracht und/oder in dem Material der Gepäckstückhülle eingearbeitet ist. Solche einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende
Verdrahtungen werden auch als Leiterschleifen bezeichnet. Beispielsweise könnte der Trageriemen einer Handtasche mit einem elektrisch leitenden Draht versehen sein. Dieser Draht ist stromdurchflossen und der Stromfluss wird durch die Erkennungsvorrichtung zur Erkennung einer Unterbrechung des geschlossenen Stromkreislaufs überwacht. Bei der
Erkennungsvorrichtung handelt es sich also um einen Sensor, mit dem festgestellt werden kann, ob beispielsweise eine Leiterschleife intakt ist oder nicht. Dabei können auf unterschiedlichen Messprinzipien basierende Sensoren eingesetzt werden. In Frage kommen zum Beispiel in den geschlossenen Stromkreislauf integrierte
Differenzialschleifen oder aber auch induktive
beziehungsweise kapazitive Sensoren. Zur Erkennung eines unterbrochenen geschlossenen Stromkreislaufs wird an die zu überwachende Leiterschleife beispielsweise eine elektrische Spannung angelegt und überwacht, ob ein Strom durch die Leiterschleife fließt oder nicht. Bei einer intakten
Leiterschleife ist ein Stromfluss zu erwarten, wobei bei einer durchtrennten Leiterschleife kein Stromfluss
detektiert werden kann. Auf diese Weise kann die Integrität der einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichenden
Verdrahtung überwacht werden. Wird der Trageriemen der Handtasche durchschnitten, so wird gleichzeitig der
elektrisch leitende Draht durchtrennt. Die so unterbrochene Leiterschleife wird durch die Erkennungsvorrichtung
detektiert und durch den Signalgeber beispielweise mittels eines lauten Tons angezeigt.
Um auf einfache Weise unterschiedliche Komponenten eines Gepäckstücks überwachen zu können, ist vorgesehen, dass die Alarmanlage mehrere jeweils einen geschlossenen
Stromkreislauf ermöglichende Verdrahtungen aufweist. Auf diese Weise kann beispielsweise der Trageriemen einer
Handtasche mit einer ersten Leiterschleife überwacht werden und die eigentliche Handtasche mit einer zweiten
Leiterschleife. Dadurch vereinfacht sich die Anordnung der Verdrahtung in den zu überwachenden Bereichen des
Gepäckstücks.
Die einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichende
Verdrahtung kann mindestens abschnittsweise aus einer elektrisch leitenden Folie oder einem elektrisch leitenden Band oder einem elektrisch leitenden Draht bestehen. Der
Einsatz der verschiedenen elektrisch leitenden Materialien richtet sich nach der zu überwachenden Komponente des Gepäckstücks. Die Unversehrtheit des Trageriemens einer Handtasche kann beispielsweise mittels eines Drahts überwacht werden. Die Überwachung des die eigentliche Tasche umgebenden Materials kann zum Beispiel durch Einbringung einer elektrisch leitenden Folie in das
Material erfolgen.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass mindestens eine zumindest teilweise elektrisch leitende
Verschlussvorrichtung des Gepäckstücks ein Teil der einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichenden Verdrahtung bildet. Auf diese Weise kann auch eine nicht durch ein Schloss gesicherte Verschlussvorrichtung gegen eine
unberechtigte Öffnung gesichert werden. Sobald die
Verschlussvorrichtung geöffnet wird, wird der über die Verschlussvorrichtung führende geschlossene Stromkreislauf unterbrochen und diese Unterbrechung von der
Erkennungsvorrichtung detektiert .
Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, dass die elektrische Energiequelle aus der Alarmanlage herausnehmbar ist. Die elektrische Energiequelle bzw. die elektrischen
Energiequellen werden zur Versorgung der Alarmanlage mit elektrischer Energie benötigt. Beispielsweise wird eine elektrische Spannung benötigt, um die Unversehrtheit der einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichenden
Verdrahtungen zu überwachen. Elektrische Energie wird aber auch beispielsweise für die Erkennungsvorrichtung und den Signalgeber benötigt. Diese Elemente der Alarmanlage verbrauchen die von der elektrischen Energiequelle
bereitgestellte Energie. Um eine vollständig verbrauchte Energiequelle einfach austauschen zu können, ist daher vorgesehen, dass die elektrische Energiequelle einfach von der Alarmanlage getrennt werden kann. Vorteilhafterweise handelt es sich bei der elektrischen Energiequelle um eine Batterie und/oder um einen
aufladbaren Akkumulator. Handelsübliche Batterien
beziehungsweise Akkumulatoren sind in unterschiedlichen Ausführungsformen erhältlich. Durch die Verwendung einer solchen einfach zu erwerbenden Energiequelle ist es möglich, beispielsweise eine während der Benutzung des Gepäckstücks verbrauchte Energiequelle schnell und einfach zu ersetzen. Bei der Verwendung von Akkumulatoren ist es zudem möglich, die Akkumulatoren wieder aufzuladen. Neben der Entnahme und externen Aufladung der Akkumulatoren kommt auch eine Integration der Ladeeinheit in die Alarmanlage in Betracht. So können die Akkumulatoren beispielsweise mit Hilfe eines Netzteils oder einer am Gepäckstück befestigten Solaranlage aufgeladen werden.
Vorteilhafterweise ist weiter vorgesehen, dass der
geschlossene Stromkreislauf mit einer elektrischen Spannung von maximal 24 Volt betreibbar ist. Auf diese Weise wird die bei einer höheren Spannung nicht zuverlässig
vermeidbare Gefährdung eines Benutzers ausgeschlossen, die von den elektrisch leitenden Komponenten der Alarmanlage ausgehen könnte. In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des
Erfindungsgegenstands ist vorgesehen, dass das Gepäckstück mittels einer Sicherungsvorrichtung an geeigneten
unbeweglichen Objekten anbringbar ist, wobei mindestens ein Teil der einen Stromkreislauf ermöglichenden Verdrahtung zumindest teilweise an der Sicherungsvorrichtung angebracht und/oder in dem Material der Sicherungsvorrichtung
eingearbeitet ist. Bei der Sicherungsvorrichtung kann es sich beispielsweise um ein einfaches Drahtschloss handeln, mit dessen Hilfe das Gepäckstück beispielsweise an einem Tisch befestigbar ist. Die Sicherungsvorrichtung besteht dabei zumindest teilweise aus einem elektrisch leitenden Material, das zusammen mit der Erkennungsvorrichtung der Alarmanlage eine Leiterschleife bildet. Durch die
Erkennungsvorrichtung wird diese Leiterschleife auf eine Unterbrechung hin überwacht, so dass bei einer
Durchtrennung des Drahts des Drahtschlosses der Alarm ausgelöst wird.
Erfindungsgemäß ist weiter vorgesehen, dass die Alarmanlage eine Aktivierungsvorrichtung aufweist. Um das
alarmgesicherte Gepäckstück uneingeschränkt nutzen zu können, ist es erforderlich, die Alarmanlage zu
deaktivieren. Zu diesem Zweck ist eine dementsprechende Aktivierungsvorrichtung vorgesehen. Bei dieser
Aktivierungsvorrichtung kann es sich beispielsweise um einen elektrischen Schalter handeln, der die elektrische Energiequelle von den elektrischen Verbrauchern trennt.
Um einen unbefugten Zugriff auf das Gepäckstück weiter zu erschweren ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die
Aktivierungsvorrichtung eine
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung aufweist. Mit Hilfe dieser Benutzerauthentifizierungsvorrichtung wird ein zur Aktivierung bzw. Deaktivierung der Alarmanlage berechtigter Benutzer beispielsweise durch Eingabe eines Zahlencodes authentifiziert. Zu diesem Zweck können als
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung auch handelsübliche Zahlen- oder Buchstabenschlösser, wie sie üblicherweise als Verschlüsse bei Gepäckstücken Verwendung finden, eingesetzt werden. Zur Authentifizierung können aber auch biometrische Merkmale wie zum Beispiel ein Fingerabdruck von der
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung erfasst werden. Des Weiteren ist es möglich, eine Chipkarte zur
Authentifizierung zu verwenden, dessen Inhalt von einem entsprechenden Chipkartenlesegerät der
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung ausgelesen wird. Die Benutzerauthentifizierungsvorrichtung kann beispielsweise neben den zur Erfassung der zur Identifizierung eines Benutzers benötigten Vorrichtungen unter anderem auch eine Platine mit einem elektronischen Datenspeicher umfassen. Auf diesem Datenspeicher können die zur Identifizierung benötigten Vergleichsmerkmale gespeichert werden. Neben der bloßen Verhinderung der Aktivierung bzw. Deaktivierung der Alarmanlage durch einen unbefugten Benutzer, kann eine fehlgeschlagene Benutzerauthentifizierung auch durch den Signalgeber angezeigt werden. Auf diese Weise kann auch die unbefugte Verwendung der
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung von einem
berechtigten Benutzer des Gepäckstücks bemerkt werden.
Vorteilhafterweise ist weiter vorgesehen, dass die
Aktivierungsvorrichtung und/oder die
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung fernbedienbar sind. Auf diese Weise wird die Aktivierung, Deaktivierung bzw. Authentifizierung deutlich vereinfacht. Zudem ist es auf diese Weise nicht notwendig, die Aktivierungs- bzw.
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung an einem von außen zugänglichen Teil des Gepäckstücks anzubringen. Dadurch bleibt der ästhetische Gesamteindruck des Gepäckstücks unberührt. Mit Hilfe der Fernbedienung kann beispielsweise auch der Signalgeber direkt aktiviert werden. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass die Fernbedienung über eine Reichweitenüberwachung mit einem Empfänger innerhalb des Gepäckstücks automatisch einen Alarm auslöst, sobald das Gepäckstück über einen vorgegebenen Abstand von der
Fernbedienung entfernt wird. Dies ist unter anderem dann zweckmäßig, falls ein Gepäckstück ohne Auslösung des Alarms von einem Dieb entwendet werden konnte.
Erfindungsgemäß wird weiter vorgeschlagen, dass das
Gepäckstück eine Ortungsvorrichtung aufweist. Sollte es einem Dieb trotz Alarm gelingen ein Gepäckstück in seinen Besitz zu bringen, so kann das Gepäckstück mit Hilfe der Ortungsvorrichtung lokalisiert werden. Bei dieser
Ortungsvorrichtung kann es sich beispielsweise um einen GPS-Sender handeln.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden in den
Zeichnungen anhand der schematisch dargestellten
Ausführungsbeispiele beschrieben .
Es zeigt:
Fig. Ia eine schematische Darstellung einer
alarmgesicherten Handtasche mit zwei jeweils einen
geschlossenen Stromkreislauf ermöglichenden Verdrahtungen,
Fig. Ib eine Vorderansicht der in Fig. Ia schematisch dargestellten Handtasche, Fig. 2a eine Schnittansicht entlang der Linie A-A der in Fig. Ib dargestellten Handtasche mit geschlossener
VerschIussVorrichtung, Fig. 2b die in Fig. 2a dargestellte Schnittansicht bei geöffneter VerschlussVorrichtung, Fig. 3a eine schematische Darstellung eines Rucksacks mit einer einen geschlossenen Stromkreislauf ermöglichenden Verdrahtung, wobei zwei teilweise elektrisch leitende
Verschlussvorrichtungen jeweils einen Teil der einen geschlossenen Stromkreis ermöglichenden Verdrahtung bilden,
Fig. 3b eine Vorderansicht des in Fig. 3a schematisch dargestellten Rucksacks,
Fig. 4a eine Schnittansicht entlang der Linie B-B des in Fig. 3b dargestellten Rucksacks bei geschlossener
VerschIussVorrichtung,
Fig. 4b die in Fig. 4a dargestellte Schnittansicht bei geöffneter VerschlussVorrichtung,
Fig. 5 eine schematische Darstellung des in Fig. 3b
dargestellten Rucksacks mit einer alternativen Anordnung der einzelnen Komponenten der Alarmanlage, Fig. 6 eine schematische Darstellung des in Fig. 3b
gezeigten Rucksacks mit einer weiteren alternativen
Anordnung der einzelnen Komponenten der Alarmanlage,
Fig. 7a eine schematische Darstellung der für Gepäckstücke verwendeten Alarmanlage mit einer Leiterschleife, Fig. 7b eine schematische Darstellung der für Gepäckstücke verwendeten Alarmanlage mit einer Leiterschleife und einer fernbedienbaren BenutzerauthentifizierungsVorrichtung, Fig. 8 eine schematische Darstellung der für Gepäckstücke verwendeten Alarmanlage mit zwei überwachten
Leiterschleifen.
In Fig. Ia und Fig. Ib ist schematisch ein alarmgesichertes Gepäckstück 1 dargestellt. Bei dem alarmgesicherten
Gepäckstück 1 handelt es sich um eine Handtasche mit zwei Trageriemen 2 und einem Taschenkorpus 3, die die
Gepäckstückhülle bilden. Im oberen Bereich des
Taschenkorpus 3 befindet sich eine Verschlussvorrichtung 4. Bei der in diesem Ausführungsbeispiel dargestellten
Handtasche handelt es sich bei der Verschlussvorrichtung 4 um einen Magnetverschluss . Direkt unterhalb des
Magnetverschlusses ist eine elektrische Energiequelle 5 und die Erkennungsvorrichtung 6 dargestellt. In die
Erkennungsvorrichtung 6 ist ein nicht dargestellter
Signalgeber integriert. Die Integrität des Taschenkorpus 3 wird mittels einer in das Material des Taschenkorpus 3 eingebrachten Flächenverdrahtung 7 überwacht. Die
Flächenverdrahtung 7 besteht aus einem einzigen kreuzweise durch das Material geführten elektrisch leitenden und isolierten Draht und bildet so eine einzige Leiterschleife, die zusammen mit der elektrischen Energiequelle 5 und der Erkennungsvorrichtung 6 zu einem geschlossenen Stromkreis verschaltet ist. Die in die Trageriemen 2 eingebrachten elektrisch leitenden Drähte 8 bilden zusammen mit der elektrisch leitenden Verschlussvorrichtung 4, der
elektrischen Energiequelle 5 und der Erkennungsvorrichtung 6 eine weitere Leiterschleife 8. Die Integrität der
Handtasche wird in diesem Ausführungsbeispiel also durch zwei geschlossene Stromkreisläufe überwacht. Sobald die Flächenverdrahtung 7 des Taschenkorpus 3 beschädigt wird, wird dies durch die Erkennungsvorrichtung 6 detektiert. Ebenso wird ein Durchtrennen der in den Trageriemen 2 vorgesehenen Drähte 8 sowie das Öffnen der
Verschlussvorrichtung 4 durch die Erkennungsvorrichtung 6 erkannt. Sobald die Erkennungsvorrichtung 6 einen nicht geschlossenen Stromkreis detektiert, wird der in die Erkennungsvorrichtung 6 integrierte, jedoch nicht
dargestellte Signalgeber aktiviert. Die Alarmanlage kann mit Hilfe einer fernbedienbaren
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 9 aktiviert bzw. deaktiviert werden.
In Fig. 2a ist eine Schnittansicht entlang der in Fig. Ib dargestellten Linie A-A dargestellt. In dieser Darstellung ist der Magnetverschluss des gesicherten Gepäckstücks 1 geschlossen. Es ist zu erkennen, dass die
Flächenverdrahtung 7 auch im Boden des Taschenkorpus 3 angeordnet ist. Zudem sind die in den Trageriemen 2 angeordneten Drähte 8, die zusammen mit dem elektrisch leitenden Magnetverschluss eine Leiterschleife bilden, dargestellt. Da in dieser Darstellung die beiden
überwachten Stromkreise geschlossen sind, wird kein Alarm ausgelöst .
Fig. 2b zeigt die in Fig. 2a dargestellte Handtasche bei geöffneter Verschlussvorrichtung 4. In diese Situation ist die durch die in den Trageriemen 2 angeordneten Drähte 8 und die elektrisch leitende Verschlussvorrichtung 4 gebildete Leiterschleife unterbrochen, so dass auch der zu dieser Leiterschleife gehörende geschlossene Stromkreislauf unterbrochen ist. Bei aktivierter Alarmanlage wird diese Unterbrechung durch die Erkennungsvorrichtung 6 detektiert und der Signalgeber ausgelöst.
In Fig. 3a und Fig. 3b ist schematisch ein alarmgesicherter Rucksack, als Beispiel für ein Gepäckstück mit mehreren Trageriemen, dargestellt. Dieser Rucksack besteht aus zwei Trageriemen 2, zwei Verschlussvorrichtungen 4, einem Draht 8, einer elektrischen Energiequelle 5, einer
Erkennungsvorrichtung 6 mit nicht dargestelltem Signalgeber und einer Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 10. Der Draht 8 wird in diesem Ausführungsbeispiel ausgehend von der Batterie 5 durch einen der beiden Trageriemen 2 zur unteren Seite des Taschenkorpus 3, weiter durch den zweiten Trageriemen 2 zur oberen Seite des Taschenkorpus 3, von dort zu einer ersten Verschlussvorrichtung 4, weiter zu einer zweiten Verschlussvorrichtung 4 und von dort über die Erkennungsvorrichtung 6 zurück zur elektrischen
Energiequelle 5 geführt. Die Trageriemen 2 und der
Taschenkorpus 3 sind Teil der Gepäckstückhülle. In diesem Ausführungsbeispiel werden die Trageriemen 2 und die
Verschlussvorrichtungen 4 mit Hilfe eines einzigen
elektrisch leitenden Drahts 8 überwacht. Die
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 10 ist in diesem Beispiel direkt an der oberen Seite des Rucksacks
angebracht. Der Draht 8, die elektrischen Energiequelle 5, die Erkennungsvorrichtung 6 mit nicht dargestelltem
Signalgeber und die Benutzerauthentifizierungsvorrichtung
10 sind so in den Rucksack integriert, dass der ästhetische Gesamteindruck nicht beeinflusst wird. Bei der in diesem Ausführungsbeispiel gezeigten Anordnung handelt es sich um eine schematische Darstellung.
In Fig. 4a ist eine Schnittansicht des in Fig. 3b
dargestellten Rucksacks entlang der Linie B-B dargestellt. In dieser Darstellung ist der Rucksack geschlossen. Daher stellt auch die durch die elektrisch leitende
Verschlussvorrichtung 4, dem Draht 8, der elektrischen Energiequelle 5 und der Erkennungsvorrichtung 6 gebildete Leiterschleife bei aktivierter Alarmanlage einen
geschlossenen Stromkreislauf dar. In dieser Situation wird kein Alarm ausgelöst.
In Fig. 4b ist der in Fig. 4a schematisch dargestellte Rucksack bei geöffneter Verschlussvorrichtung 4
dargestellt. In diesem Ausführungsbeispiel ist also der durch den Draht 8 und die elektrisch leitende
Verschlussvorrichtung 4 sowie die elektrische Energiequelle 5 und die Erkennungsvorrichtung 6 gebildete Stromkreislauf nicht geschlossen, so dass auch kein Strom fließen kann. Bei aktivierter Alarmanlage wird diese Unterbrechung des Stromkreises von der Erkennungsvorrichtung 6 detektiert und daraufhin der Signalgeber aktiviert. Fig. 5 zeigt den in Fig. 3b dargestellten Rucksack mit einer alternativen Anordnung der einzelnen Komponenten der Alarmanlage. In diesem Ausführungsbeispiel sind die
elektrische Energiequelle 5, die Erkennungsvorrichtung 6 mit nicht dargestelltem Signalgeber und die
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 10 getrennt
voneinander in beziehungsweise an dem Gepäckstück
angeordnet. Durch die getrennte Anordnung der einzelnen Komponenten der Alarmanlage kann der für die Alarmanlage zur Verfügung stehende Bauraum optimal ausgenutzt werden. So können beispielsweise nur schwierig zugängliche Bereiche des Rucksacks für einzelne Komponenten der Alarmanlage verwendet werden. Auf diese Weise wird nur wenig des verwendbaren Stauraums für die Alarmanlage benötigt.
In Fig. 6 ist ebenfalls der in Fig. 3b dargestellte
Rucksack mit einer alternativen Anordnung der einzelnen Komponenten der Alarmanlage dargestellt. In diesem
Ausführungsbeispiel wird die Alarmanlage mit Hilfe der fernbedienbaren Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 9 aktiviert und deaktiviert. Die elektrische Energiequelle 5 befindet sich im oberen Teil des Rucksacks und die
Erkennungsvorrichtung mit Signalgeber 9 im mittleren
Bereich des Rucksacks. Bei dieser Ausführungsform wird der ästhetische Eindruck des Rucksacks nicht durch eine am Rucksack befestigte, außenliegende
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung beeinträchtigt .
In Fig. 7a ist der Aufbau einer für Gepäckstücke
verwendeten Alarmanlage mit einer überwachten
Leiterschleife 11 schematisch dargestellt. An die
elektrische Energiequelle 5 ist eine einen geschlossenen Stromkreis ermöglichende Verdrahtung 11 angeschlossen.
Diese Verdrahtung führt von der Energiequelle 5 über die Erkennungsvorrichtung 6 zurück zur elektrischen
Energiequelle 5. Ebenfalls dargestellt ist die
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 10, die über die nicht dargestellte Aktivierungsvorrichtung mit der
elektrischen Energiequelle 5 und der Erkennungsvorrichtung 6 in Verbindung steht . Fig. 7b zeigt den in Fig. 7a schematisch dargestellten Aufbau der Alarmanlage mit einer fernbedienbaren
Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 9.
In Fig. 8 ist der Aufbau einer für Gepäckstücke verwendeten Alarmanlage mit zwei überwachten Leiterschleifen 11, 12 schematisch dargestellt. An die elektrische Energiequelle 5 sind zwei einen geschlossenen Stromkreis ermöglichende Verdrahtungen 11, 12 angeschlossen. Diese beiden
Verdrahtungen 11, 12 führen über verschiedene Wege zu der Erkennungsvorrichtung 6 und von dort zurück zur
elektrischen Energiequelle 5. Ebenfalls dargestellt ist die Benutzerauthentifizierungsvorrichtung 10, die über die nicht dargestellte Aktivierungsvorrichtung mit der
elektrischen Energiequelle 5 und der Erkennungsvorrichtung 6 in Verbindung steht .
