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Title:
ALIGNABLE HOUSING
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/063593
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an alignable housing (1), particularly an alignable electronics housing, which comprises an actuation element, preferably an actuation lever (2), for locking and/or releasing a component that can be placed on the electronics housing, particularly a relay module, and at least one marker, wherein the marker (3) is formed or arranged on the actuation lever.

Inventors:
BUSCH, Gerald (Gluckstr. 12, Lage, 32791, DE)
WEDLER, Andreas (Am Palaisgarten Nr. 3, Detmold, 32756, DE)
SCHARLIBBE, Heinz (Demminerstr. 2, Porta Westfalica, 32457, DE)
VAN GIESEN, Bernd (Bruchstr. 7, Detmold, 32756, DE)
POLLEY, Frank (Hörster Bruch 81F, Lage, 32791, DE)
Application Number:
EP2009/065544
Publication Date:
June 10, 2010
Filing Date:
November 20, 2009
Export Citation:
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Assignee:
Weidmüller Interface GmbH & Co. KG (Klingenbergstraße 16, Detmold, 32758, DE)
BUSCH, Gerald (Gluckstr. 12, Lage, 32791, DE)
WEDLER, Andreas (Am Palaisgarten Nr. 3, Detmold, 32756, DE)
SCHARLIBBE, Heinz (Demminerstr. 2, Porta Westfalica, 32457, DE)
VAN GIESEN, Bernd (Bruchstr. 7, Detmold, 32756, DE)
POLLEY, Frank (Hörster Bruch 81F, Lage, 32791, DE)
International Classes:
H01H50/04; H01R9/26; H02B1/052; H05K7/14
Attorney, Agent or Firm:
DANTZ, Jan et al. (Am Zwinger 2, Bielefeld, 33602, DE)
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Claims:
Ansprüche

1. Anreihbares Gehäuse (1), insbesondere anreihbares Elektronikgehäuse, welches ein Betätigungselement, vorzugsweise einen Betätigungshebel (2), zum Verrasten und/oder Lösen eines auf das Elektronikgehäuse aufsetzbaren Bauelementes, insbesondere eines Relaisbausteins, aufweist sowie wenigstens einen Markierer, dadurch gekennzeichnet, dass der Markierer (3) an dem Betätigungshebel ausgebildet oder angeordnet ist.

2. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der

Markierer als Markierungsplatte (3) ausgebildet ist, die am Betätigungshebel (3) rastend festgelegt ist.

3. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsplatte (3) einen Rastfuß (14) aufweist, der in eine Rastnut (15) des

Gehäuses eingerastet ist.

4. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein Betätigungsansatz (11) des Betätigungshebels (2) eine Durchbrechung (8) der Markierungsplatte (3) durchtritt.

5. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsplatte (3) an dem der Durchbrechung (8) abgewandten Längskantenbereich eine hinterschnittene Rastnut (5) aufweist, die eine Rastkante (6) des Gehäuses hintergreift.

6. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (8) derart gestaltet ist, dass zwischen dem Endbereich des Betätigungshebels (2) und der Durchbrechung (8) eine formschlüssige Verbindung gebildet ist.

7. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrechung (8) als Aussparung gebildet und in der Projektion gesehen, derart T-förmig gestaltet ist, dass die größere Breite der Rastnut (5) zugewandt liegt.

8. Anreihbares Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Durchbrechung (8) als Schlitz ausgebildet ist.

9. Anreihbares Gehäuse nach einem der vorstehenden Ansprüche oder Anreihbares Gehäuse (1), insbesondere anreihbares Elektronikgehäuse, welches ein Betätigung selement, vorzugsweise einen Betätigungshebel (2), zum Verrasten und/oder Lösen eines auf das Elektronikgehäuse aufsetzbaren Bauelementes, insbesondere eines Relaisbausteins, aufweist sowie eine optische Anzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (2) aus einem lichtleitenden und/oder transparentem Material besteht und dass die Anzeigevorrichtung dem Betätigungshebel (2) innerhalb des Gehäuses derart zugeord- net ist, dass ihr Licht durch den Betätigungshebel (2) hindurch sichtbar ist.

10. Anreihbares Gehäuse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Markierungsplatte aus einem lichtleitenden und/oder transparenten Material besteht.

Description:
Anreihbares Gehäuse

Die Erfindung bezieht sich auf ein anreihbares Gehäuse, insbesondere ein anreihbares Elektronikgehäuse, welches ein Betätigungselement, vorzugsweise einen Betätigungshebel, zum Verrasten und/oder Lösen eines auf das Elektronikgehäuse aufsetzbaren Bauelementes, insbesondere eines Relaisbausteins, aufweist.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein anreihbares Gehäuse der eingangs näher beschriebenen Art so zu gestalten, dass an ihm platzsparend Funktionselemente wie insbesondere ein Markierer oder eine Anzeigevorrichtung untergebracht werden können .

Die gestellte Aufgabe wird durch die Gegenstände der Ansprüche 1 und/oder 9 gelöst.

Die Anordnung der Markierung nach Anspruch 1 am Betätigungshebel ist platzsparend und einfach.

Nach der bevorzugten Variante des Anspruchs 9 - die auch als eigenständige Erfindung betrachtet werden kann - besteht der Betätigungshebel aus einem lichtlei- tenden und/oder transparentem Material und die Anzeigevorrichtung ist dem Betätigungshebel innerhalb des Gehäuses derart zugeordnet, dass ihr Licht durch den Betätigungshebel hindurch außen sichtbar ist. Durch diese Ausgestaltung kann in einfacher Weise ebenfalls bzw. weiterer Bauraum am anreihbaren Gehäuse eingespart werden. Eine anzuzeigende Information - z.B. der Hinweis auf einen Fehler- fall - ist einfach am Leuchten des Betätigungshebels zu erkennen.

Besonders bevorzugt werden die beiden vorstehend beschriebenen Maßnahmen kombiniert, wobei es dann vorteilhaft ist, wenn auch die Markierungsplatte aus einem transparenten und/oder lichtleitenden Material besteht.

Anhand der beiliegenden Zeichnungen wird die Erfindung noch näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 einen Abschnitt eines Gehäuses in perspektivischer Darstellung ohne aufgesetzte Markierungsplatte; Figur 2 eine der Figur 1 entsprechende Darstellung, jedoch mit der Markierungsplatte in einer Zwischenstellung;

Figur 3 den Gehäusebereich der Fig. 2 mit der verrasteten Markierungsplatte;

Figur 4 eine der Figur 3 entsprechende Draufsicht in vierpoliger Ausführung;

Figur 5 einen Abschnitt eines Gehäuses in Draufsicht in dreipoliger Ausführung; Figur 6 einen Abschnitt eines Gehäuses in Draufsicht in zweipoliger Ausführung;

Figur 7 eine Seitenansicht eines Teilbereichs eines weiteren Gehäuses; und

Figur 8 eine schematische Ansicht eines dritten Gehäuses.

Fig. 8 zeigt eine schematische Ansicht eines (Elektronik-)Gehäuses 1 in anreihbarer Bauform, das vorzugsweise als ein auf eine Tragschiene aufrastbares, anreihbares Reihenklemmengehäuse 1 ausgebildet ist.

Das Gehäuse 1 der Fig. 8 weist eine Ausnehmung 9 zur Aufnahme eines Bauele- mentes, insbesondere eines Relaisbausteins 10, auf.

Am Gehäuse ist ein Betätigungselement, insbesondere ein schwenkbarer Betätigungshebel 2 gelagert, der hier zum Lösen des Bauelementes ausgebildet ist. Bei dem Betätigungselement könnte es sich alternativ aber auch um einen Rasthebel zum Festrasten eines derartigen Bauelementes an dem Gehäuse 1 handeln.

Aus Gründen der vereinfachten Darstellung ist in den Figuren 1 bis 6 nur ein Teilbereich eines Gehäuses 1 perspektivisch dargestellt.

An/In dem Gehäuse 1 sind Anschlussvorrichtungen für externe Leiter ausgebildet, die hier beispielhaft als Schraubanschlüsse mit Schrauben 4 zum Festklemmen der angeschlossenen Leiter ausgebildet sind. An den in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Bereich des Gehäuses 1 können beispielhaft vier Leiter angeschlossen werden. An der sichtbaren Oberseite des Betätigungselementes 2, hier des Betätigungshebels 2, ist ein vorzugsweise mit einer Beschriftung versehener Markierer, hier eine Markierungsplatte 3, angeordnet.

Vorzugsweise ist der Markierer durch korrespondierende Rastmittel 5, 6 (Fig. 1 -

6) bzw. 14, 15 (Fig. 7) am Betätigungselement 2 und an der Markierungsplatte 3 form- und/oder kraftschlüssig festgelegt.

Nach Fig. 1 bis 6 ist die Markierungsplatte 3 an der von den Schrauben 4 zur Fest- legung der anzuschließenden Leiter abgewandten Seite mit einer hinterschnittenen

Rastnut 5 versehen. Im aufgesetzten Zustand hintergreift diese Rastnut 5 eine Rastkante 6 am Gehäuse 1.

Nach Fig. 7 werden die Rastmittel 14, 15 dagegen in an sich bekannter Weise von einem Rastfuß 14 an der Markierungsplatte gebildet, die in eine Nut 15 am Betätigungshebel 2 eingreift.

An der den Schrauben 4 zugewandten Seite ist die Markierungsplatte 3 der Fig. 2 mit einer Durchbrechung 8 versehen, die besonders in der Figur 2 erkennbar ist. Diese Durchbrechung 8 ist bei der dargestellten Ausführung eine Aussparung, die zu einer Seite hin offen ist. In der Projektion gesehen, ist diese Durchbrechung 8 T- förmig gestaltet, wobei die größte Breite der Rastnut 5 zugewandt liegt. Dadurch ist im aufgesetzten Zustand der Markierungsplatte 3 eine formschlüssige Verbindung zwischen der Markierungsplatte 3 und dem Endbereich des Betätigungshe- bels 2 gebildet.

Die Durchbrechung 8 durchsetzt hier zudem ein Betätigungsansatz 11 des Betätigungshebels 2, so dass dieser betätigt werden kann, ohne Druck auf die Markierungsplatte 3 auszuüben.

Im Gegensatz zu der dargestellten Ausführung könnte die Markierungsplatte 3 auch mit einem Schlitz versehen sein, dessen Breite jedoch so groß sein soll, dass die Markierungsplatte 3 - wie nachfolgend beschrieben -schwenkbar ist. Wie insbesondere die Figuren 1 bis 3 zeigen, wird die Markierungsplatte 3 zunächst mit der Durchbrechung 8 über den Endbereich des Betätigungshebels 2 gestülpt, so dass gemäß der Figur 2 noch keine formschlüssige Verbindung zwischen der Rastnut 5 und den Rastnasen 6 erfolgt. Durch Krafteinwirkung wird dann die Markierungsplatte 3 geschwenkt, so dass die Rastnut 5 die Rastnasen 6 hintergreift

(Fig. 3).

Damit die Markierungsplatte 3 genügend groß ausgelegt werden kann, ist gemäß der Figur 6 bei einer zweipoligen Ausführung vorgesehen, dass sie auf Seitenwän- den 7 des Betätigungshebels 2 aufliegt.

Es ist auch denkbar, dass die Markierungsplatte 3 seitlich (in Anreihrichtung) von Endbereichen 12 der Seitenwände 7 des Betätigungshebels 2 eingefasst ist, was sie zusätzlich gegen ein Lösen sichert (Fig. 2).

Die Anordnung der Markierungsplatte 3 direkt am Betätigungshebel 2 sichert eine kompakte Ausgestaltung, da am Gehäuse 1 kein zusätzlicher Platzbedarf für die Markierungsplatte 3 erforderlich ist.

Unterhalb des Betätigungshebels 2 ist nach der Variante der Fig. 7 eine Anzeigevorrichtung - hier eine LED 13 - angeordnet. Wenn der Betätigungshebel 2 aus einem transparenten und/oder lichtleitenden Material besteht, ist es dennoch außen am Gehäuse 1 erkennbar, wenn die LED 13 leuchtet. Derart kann auf eine optische Anzeigevorrichtung - wenn denn eine solche erforderlich ist - neben dem Betäti- gungshebel 2 außen am Gehäuse 1 verzichtet werden, was weiteren Bauraum einspart.

Besonders vorteilhaft und platzsparend ist es insofern, wenn auch die Markierungsplatte 3 aus einem solchen transparenten und/oder lichtleitenden Material be- steht, um durch die Markierungsplatte 3 hindurch die LED 13 zu sehen bzw. derart, dass die Markierungsplatte 3 beleuchtet wird. Bezugszeichen

Gehäuse 1

Betätigungshebel 2 Markierungsplatte 3

Schrauben 4

Rastnut 5

Rastkante 6

Seitenwände 7 Durchbrechung 8

Ausnehmung 9

Relaisbaustein 10

Betätigungsansatz 11

Endbereiche 12 LED 13