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Title:
ALL-GLASS DOOR ASSEMBLY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/112138
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an all-glass door assembly having an all-glass door (4) mounted by means of an upper (2) and a lower (3) carousel fitting (3) forming a vertical axis of rotation (1), and at least one side part (5), wherein a vertical edge (6) of the side part (5) is arranged in a region between the carousel fittings (2, 3), adjacent to the axis of rotation (1).

Inventors:
WALHORN, Oliver (Schlossstrasse 30, Werther, 33824, DE)
SUNDERBRINK, Jörg (Auf dem Keile 8, Bad Oeynhausen, 32547, DE)
KREYENBORG, Ralf (Nordstrasse 14, Bad Salzuflen, 32107, DE)
Application Number:
EP2010/001657
Publication Date:
October 07, 2010
Filing Date:
March 17, 2010
Export Citation:
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Assignee:
DORMA GMBH + CO. KG (Dorma Platz 1, Ennepetal, 58256, DE)
WALHORN, Oliver (Schlossstrasse 30, Werther, 33824, DE)
SUNDERBRINK, Jörg (Auf dem Keile 8, Bad Oeynhausen, 32547, DE)
KREYENBORG, Ralf (Nordstrasse 14, Bad Salzuflen, 32107, DE)
International Classes:
E06B3/02; E05D5/02; E06B7/36
Attorney, Agent or Firm:
DORMA GMBH + CO. KG (Dorma Platz 1, Ennepetal, 58256, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Ganzglastüranordnung mit einer mittels eines oberen (2) und eines unteren, eine vertikale Drehachse (1 ) bildenden Drehbeschlags (3) gelagerten Ganzglastür (4), und zumindest einem Seitenteil (5), wobei eine vertikale Kante (6) des Seitenteils (5) in einem Bereich zwischen den Drehbeschlägen (2, 3) angrenzend an die Drehachse (1 ) angeordnet ist.

2. Ganzglastüranordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (5) zwischen den Drehbeschlägen (2, 3) mit einem sich in Richtung der Ganzglastür (4) erstreckenden Bereich (7) versehen ist.

3. Ganzglastüranordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehbeschläge (2, 3) über die vertikale Kante der Ganzglastür (4) vorstehend angeordnet sind.

4. Ganzglastüranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (5) im Bereich der Drehbeschläge (2, 3) mit einer Ausnehmung (8) versehen ist.

Description:
Titel: Ganzglastüranordnung Beschreibung

Die Erfindung bezieht sich auf eine Ganzglastüranordnung mit einer Ganzglastür, welche durch einen oberen und einen unteren Drehbeschlag gelagert ist, sowie mit einem an die Ganzglastür im Bereich der Drehachse angrenzenden Seitenteil.

Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, bei Ganzglastüren einen Drehbeschlag einzusetzen, bei welchem sich das Türblatt der Ganzglastür um eine vertikale Achse dreht. Bedingt durch die Bauart des Drehbeschlags, insbesondere im Bodenbereich und insbesondere auch bei Verwendung eines Bodentürschließers, kann die Drehachse des Türblatts nicht exakt an der vertikalen Kante des Türblatts angeordnet werden. Dies bedeutet, dass die Drehachse in Richtung auf die Mitte des Türblatts versetzt ist. Somit ergibt sich bei der Verschwenkung der Tür eine Neben- schließkante. Beim Öffnen der Tür wird somit zwischen der Tür und den Seitenteilen ein Freiraum gebildet, welcher die Gefahr bietet, dass insbe- sondere spielende Kinder mit der Hand in diesen Freiraum greifen und das Seitenteil oder das Türblatt umfassen. Bei einem Schließen der Tür besteht dann eine ganz erhebliche Verletzungsgefahr durch Quetschungen der Hände oder Finger.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Ganzglastüranordnung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche betriebssicher ist und eine Verletzungsgefahr ausschließt.

BESTÄTIGUNGSKOPSE Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmalskombination des Anspruchs 1 gelöst, die Unteransprüche zeigen weitere vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung.

Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, dass die vertikale Kante des Seitenteils in einem Bereich zwischen den Drehbeschlägen, angrenzend an die Drehachse angeordnet ist.

Erfindungsgemäß steht somit das Seitenteil in einen Bereich zwischen den beiden Drehbeschlägen vor. Das Seitenteil weist somit einen vorspringenden Bereich auf, der, verglichen mit den Lösungen des Standes der Technik, durch das Türblatt der Ganzglastür abgedeckt worden wäre. Da sich nunmehr die Kante des Seitenteils angrenzend oder auf der Drehachse befindet, ergibt sich beim Öffnen der Ganzglastür kein Spalt, in den hineingegriffen werden könnte. Es wird somit keine Nebenschließkante gebildet, so dass die gesamte Konstruktion, abgesehen von den Drehbeschlägen selbst, klemmfrei ist. Da sich die Drehbeschläge nur am obersten und am untersten Bereich der Tür befinden und nur eine jeweils geringe vertikale Höhe aufweisen, ist auszuschließen, dass Personen in diese Bereiche hineingreifen, da sie hinsichtlich des oberen Drehbeschlages nicht weit genug hinauflangen können und dass sie hinsichtlich des unteren Drehbeschlages sich zunächst auf den Boden legen oder knien müssten. Somit ist die gesamte Ganzglastüranordnung klemmfrei und sicher ausgebildet.

Die erfindungsgemäße Lösung ist einfach und kostengünstig realisierbar. Dabei ist es, abhängig von der Konstruktion, lediglich erforderlich, das Türglas auf voller Länge um ein definiertes Maß an der Beschlagseite zu kürzen und/oder das Seitenteilglas zwischen den oberen Drehbeschlägen um einen definierten Betrag zu erweitern. Erfindungsgemäß liegt die Nebenschließkante somit auf der Drehachse oder direkt an diese angrenzend, abhängig von den Dicken des Türblatts der Ganzglastür.

Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.

Dabei zeigen:

" Figur 1 : " eine schematische Seifenansicht der erfindungsgemäßen Ganzglastüranordnung,

Figur 2: eine Ansicht, analog Fig. 1 , ohne Drehbeschläge, und

Figur 3: eine Draufsicht auf die Anordnung gemäß den Fig. 1 und 2 im teilweise geöffneten Zustand der Ganzglastür.

Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Ganzglastüranordnung ist eine Ganzglastür 4 vorgesehen, welche mittels eines oberen Drehbeschlags 2 und eines unteren Drehbeschlags 3 gelagert ist. Mit dem Bezugszeichen 9 ist schematisch ein Bodentürschließer dargestellt, mit welchem der untere Drehbeschlag 3 betriebsverbunden ist. Der obere Drehbeschlag 2 ist mit einem Seitenteil 5 und einem Oberlicht 10 verbunden.

Wie sich insbesondere aus Fig. 2 ergibt, weist das Seitenteil 5 an seiner der Ganzglastür 4 zugewandten vertikalen Kante 6 einen vorspringenden oder vorstehenden Bereich 7 auf, welcher (siehe Fig. 1 ) zwischen die beiden Drehbeschläge 2, 3 ragt. Somit befindet sich die vertikale Drehachse 1 auf oder direkt angrenzend an der vertikalen Kante 6, so dass sich die in Fig. 3 gezeigte Konfiguration ergibt, bei welcher die Nebenschließkante des Türblattes der Ganzglastür 4 klemmfrei ist.

Insbesondere die Fig. 2 zeigt weiterhin, dass das Seitenteil 5 eine obere und eine untere Ausnehmung 8 aufweist, um die entsprechenden Teile der Drehbeschläge 2 bzw. 3 aufzunehmen.

Es versteht sich, dass insbesondere die Ausgestaltung des Seitenteils 5 sowie der Drehbeschläge 2, 3 den jeweiligen Einbaubedingungen ange- passt werden können. Die erfindungsgemäße Lösung kann mit odefohne Oberlicht vorgesehen werden.

Bezugszeichenliste

1 vertikale Drehachse

2 oberer Drehbeschlag

3 unterer Drehbeschlag

4 Ganzglastür

5 Seitenteil

6 vertikale Kante

7 Bereich

8 Ausnehmung

9 Bodentürschließer

10 Oberlicht