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Title:
ALUMINUM ALLOY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/100204
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an aluminum alloy having good electrical conductivity and good thermal conductivity for producing die-cast components, containing: 8.0 to 9.0 wt % silicon, 0.5 to 0.7 wt % iron, max. 0.010 wt % copper, max. 0.010 wt % magnesium, max. 0.010 wt % manganese, max. 0.001 wt % chromium, max. 0.020 wt % titanium, max. 0.020 wt % vanadium, max. 0.05 wt % zinc, 0.010 to 0.030 wt % strontium, and aluminum as the rest, with further elements and manufacturing-caused impurities individually max. 0.05 wt %, in total max. 0.2 wt %. The alloy is suited in particular for producing components having good electrical conductivity and good thermal conductivity in the die casting process.

Inventors:
KOHLMANN, Peter (Höhenweg 43, Limbach/Baden, 74838, DE)
Application Number:
EP2010/052715
Publication Date:
September 10, 2010
Filing Date:
March 03, 2010
Export Citation:
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Assignee:
RHEINFELDEN ALLOYS GMBH & CO. KG (Friedrichstrasse 80, Rheinfelden, 79618, DE)
KOHLMANN, Peter (Höhenweg 43, Limbach/Baden, 74838, DE)
International Classes:
C22C21/02; B22D17/00; B22D21/04; C22C21/04; C22F1/043
Attorney, Agent or Firm:
WIEDMER, Edwin (Isler & Pedrazzini AG, Postfach 1772, Zürich, CH-8027, CH)
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Claims:
Patentansprüche

1. Aluminiumlegierung mit guter elektrischer Leitfähigkeit und guter Wärmeleitfähigkeit zur Herstellung von Druckgussbauteilen, dadurch ge¬ kennzeichnet, dass die Legierung

8,0 bis 9,0 Gew.-% Silizium 0,5 bis 0,7 Gew.-% Eisen max. 0,010 Gew.-% Kupfer max. 0,010 Gew.-% Magnesium max. 0,010 Gew.-% Mangan max. 0,001 Gew.-% Chrom max. 0,020 Gew.-% Titan max. 0,020 Gew.-% Vanadium 0,010 bis 0,030 Gew.-% Strontium

und Aluminium als Rest mit weitere Elementen und herstellungsbedingten Verunreinigungen einzeln max. 0,05 Gew.-%, insgesamt max. 0,2 Gew.-% enthält.

2. Aluminiumlegierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Summe der Elemente Mangan, Titan, Vanadium und Chrom < 0,02 Gew.-% beträgt.

3. Verwendung einer Aluminiumlegierung nach Anspruch 1 oder 2 für im Druckgiessverfahren hergestellte Bauteile mit guter elektrischer Leitfähigkeit und guter Wärmeleitfähigkeit, insbesondere Kühlkörper für elektronische Bauteile.

4. Druckgussbauteil aus einer Aluminiumlegierung mit guter Warmfestigkeit nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit guter elektrischer Leitfähigkeit und guter Wärmeleitfähigkeit.

Description:
Aluminiumlegierung

Die Erfindung betrifft eine Aluminiumlegierung mit guter elektrischer Leitfähigkeit und guter Wärmeleitfähigkeit zur Herstellung von Druckgussbauteilen.

Für im Druckgiessverfahren hergestellte Bauteile mit guter elektrischer Leitfähigkeit und guter Wärmeleitfähigkeit, wie zum Beispiel als Abdeckung der Elektronik in Automobilen eingesetzte Kühlkörper, wird standardmässig die genormte Legierung LM 6 nach BS 1490 (AC 47000, AISiI 2(Cu)) verwendet.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine für den Druckguss geeignete Aluminiumlegierung mit gegenüber den aus dem Stand der Technik bekannten Legierungen verbesserter elektrischer Leitfähigkeit und Wärmeleitfähigkeit bereitzustellen.

Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass die Legierung

8,0 bis 9,0 Gew.-% Silizium

0,5 bis 0,7 Gew.-% Eisen max. 0,010 Gew.-% Kupfer max. 0,010 Gew.-% Magnesium max. 0,010 Gew.-% Mangan max. 0,001 Gew.-% Chrom max. 0,020 Gew.-% Titan max. 0,020 Gew.-% Vanadium max. 0,05 Gew.-% Zink

0,010 bis 0,030 Gew.-% Strontium und Aluminium als Rest mit weitere Elementen und herstellungsbedingten Ver ¬ unreinigungen einzeln max. 0,05 Gew.-%, insgesamt max. 0,2 Gew.-% enthält.

Bei einer bevorzugten Variante der erfind ungsgemässen Legierung beträgt die Summe der Elemente Mangan, Titan, Vanadium und Chrom < 0,02 Gew.-%.

Ein bevorzugter Anwendungsbereich der erfindungsgemässen Aluminiumlegierung ist die Herstellung von Bauteilen mit guter elektrischer Leitfähigkeit und guter Wärmeleitfähigkeit, beispielsweise Kühlkörper für elektronische Bauteile, im Druckgiessverfahren.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels sowie anhand von zwei Vergleichsbeispielen.

Die erfindungsgemässe Legierung A und zwei Vergleichslegierungen B und C mit den in Tabelle 1 angegebenen Zusammensetzungen wurden ausgehend von einer Schmelzetemperatur von 660 0 C im Druckgiessverfahren bei einer Formtemperatur von 15O 0 C zu Kühlkörpern für elektronische Bauteile mit einem Gewicht von 2,2 kg vergossen. Nach der Entnahme aus der Druckgiessform wurden die Proben in ruhiger Luft abgekühlt.

An den Druckgussbauteilen wurde an zwei verschiedenen Messstellen M1 und M2 die elektrische Leitfähigkeit gemessen. Die in Tabelle 2 zusammengestell- ten Ergebnisse zeigen die Überlegenheit der erfindungsgemässen Legierung A gegenüber den Vergleichslegierungen B und der registrierten Standardlegierung C (LM6 nach BS 1490, AC 47000, AISiI 2(Cu)). Die Vergleichslegierung B unterscheidet sich von der erfindungsgemässen Legierung A im Wesentlichen durch einen erhöhten Siliziumgehalt.

In Tabelle 3 sind die Ergebnisse von Wärmeleitfähigkeitsmessungen an den Druckgussbauteilen aus der erfindungsgemässen Legierung A und der Vergleichslegierung C zusammengestellt. Die erfind ungsgemässe Legierung A zeigt gegenüber der Vergleichslegierung C eine um 30 bis 40% höhere Wärmleitfähigkeit.

Tabelle 1 : chemische Zusammensetzung der Legierungen in Gew.-%

Tabelle 2: Elektrische Leitfähigkeit

Tabelle 3: Wärmeleitfähigkeit