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Title:
ANTENNA COVER, USE OF AN ANTENNA COVER, ADAPTER FOR CONNECTING TWO ANTENNA COVERS, AND METHOD FOR PRODUCING A LENS-SHAPED ANTENNA COVER
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/091313
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an antenna cover (100) having a first base body (101) and at least two first webs (102a, 102b) which are arranged on the base body (101). The first base body (101) has a curved surface (104). The two first webs (102a, 102b) are arranged symmetrically to a longitudinal symmetry axis (105) of the antenna cover and extend substantially parallel to the longitudinal symmetry axis (105). At least two first webs (102a, 102b) have a width (d) which narrows with increasing distance from the first base body (101), and the at least two first webs are arranged at a distance (a, 107, 107a, 107b) which substantially corresponds to the width (d) of the at least two webs (102a, 102b).

Inventors:
LENK, Fritz (Hans-Grohe-Straße 19, Schiltach, 77761, DE)
Application Number:
EP2014/077388
Publication Date:
June 16, 2016
Filing Date:
December 11, 2014
Export Citation:
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Assignee:
VEGA GRIESHABER KG (Hauptstr. 1 - 5, Wolfach, 77709, DE)
International Classes:
H01Q1/22; H01Q13/02; H01Q15/08; H01Q19/06
Foreign References:
US20060202909A12006-09-14
EP2031700A12009-03-04
US5262743A1993-11-16
DE102006030965A12008-01-10
Attorney, Agent or Firm:
MAIWALD PATENTANWALTS GMBH (Elisenhof, Elisenstr. 3, München, 80335, DE)
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Claims:
P atentansprüche

1. Eine Antennenabdeckung ( 100), aufweisend:

einen ersten Grundkörper (101);

zumindest zwei erste Stege (102a, 102b), die an dem Grundkörper (101) angeordnet sind;

wobei der erste Grundkörper (101) eine gekrümmte Fläche (104) aufweist;

wobei die zwei ersten Stege (102a, 102b) symmetrisch zu einer Längssymmetrieachse (105) der Antennenabdeckung angeordnet sind und sich im Wesentlichen parallel zu der Längssymmetrieachse (105) erstrecken;

wobei die zumindest zwei ersten Stege (102a, 102b) eine Breite (d) aufweisen, die sich mit zunehmender Entfernung von dem ersten Grundkörper (101) verjüngt, und

wobei die zumindest zwei ersten Stege in einem Abstand (a, 107, 107a, 107b) angeordnet sind, der im Wesentlichen der Breite (d) der zumindest zwei Stege (102a, 102b) entspricht.

2. Antennenabdeckung (100) nach Anspruch 1, wobei es sich bei der gekrümmten Fläche (104) um eine gekrümmte Fläche mit asphärischer Krümmung handelt.

3. Antennenabdeckung (100) nach Anspruch 1 oder 2, weiter aufweisend:

eine geradzahlige Anzahl von zumindest zwei ersten Stegen.

4. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die

Längssymmetrieachse (105) in einer Symmetrieebene liegt;

wobei der erste Grundkörper (101) und die zumindest zwei ersten Stege (102a, 102b) spiegelsymmetrisch zu der Symmetrieebene angeordnet sind.

5. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei die zumindest zwei ersten Stege kammformig entlang einer Breite (B) des ersten Grundkörpers angeordnet sind.

6. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Abstand (a, 107, 107a, 107b) zwischen den zumindest zwei ersten Stegen (102a, 102b) einen Talbereich (106, 106a, 106b) aufweist,

wobei der Talbereich (106, 106a, 106b) auf einer Parallelfläche zu der gekrümmten Fläche (104) liegt.

7. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die zumindest zwei Stege (102a, 102b) je einen Scheitelbereich (109a, 109b) aufweisen, wobei jeder der Scheitelbereiche (109a, 109b) einer virtuellen gespiegelten gekrümmte Fläche (111) des Grundkörpers (101) abzüglich einer Dicke (D) des Grundkörpers (101) folgt; und

wobei die gespiegelte gekrümmte Fläche (111) des Grundkörpers und die gekrümmte Fläche (104) des Grundkörpers (101) eine Spiegelachse (112) und/oder Spiegelebene aufweist, die senkrecht zur Längssymmetrieachse (105) verläuft.

8. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, weiter aufweisend: eine zweite Antennenabdeckung (200), aufweisend:

einen zweiten Grundkörper (201);

eine Vielzahl von zweiten Stegen (203, 203a, 203b),

wobei sich die Anzahl der Vielzahl von zweiten Stegen (203, 203a, 203b) um den Wert lvon der Anzahl der zumindest zwei ersten Stege (102a, 02b) unterscheidet;

wobei die Vielzahl von zweiten Stegen (203, 203a, 203b) eine Breite aufweist, die dem Abstand (a, 107, 107a, 107b) der zumindest zwei ersten Stege im Wesentlichen entspricht und die sich mit zunehmender Entfernung von dem zweiten Grundkörper (201) verjüngt; wobei die Vielzahl von zweiten Stegen (203, 203a, 203b) der zweiten Antennenabdeckung (200) in einem Abstand angeordnet sind, der im Wesentlichen der Breite (d) der zumindest zwei ersten Stege (102a, 102b) entspricht;

wobei die Vielzahl von zweiten Stegen (203, 203a, 203b) der zweiten

Antennenabdeckung (200) entsprechend ihrer Anzahl in jeweils einen Abstand (a, 107, 107a, 107b) der Antennenabdeckung (100) eingreifen.

9. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die zumindest zwei ersten Stege (102a, 102b) als konzentrische Kreise und/oder als parallele Stege angeordnet sind.

10. Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei die Breite (d) der zumindest zwei ersten Stege (102a, 102b) im Wesentlichen der Dicke (D) des Grundkörpers im Bereich eines Talbereichs (106, 106a, 106b) des Abstandes (a, 107, 107a, 107b) entspricht.

11. Verwendung einer Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 zum Aufbau einer Linse (300, 400, 500"', 600).

12. Antenne (603) für ein Messgerät mit einer Antennenabdeckung (100, 200) nach einem der Ansprüche 1 bis 11.

13. Adapter (700, 800) zum Verbinden zweier Antennenabdeckungen (100, 200), aufweisend:

einen Adapter-Grundkörper (104"");

eine Vielzahl von Stegen (102a"", 102b"", 102c"", 102d"");

wobei die Vielzahl von Stegen (102a"", 102b"", 102c"", 102d"") symmetrisch zu dem Adapter-Grundkörper (104"") angeordnet sind; und

wobei die Vielzahl von Stegen (102a"", 102b"", 102c"", 102d"") eine Breite (d) aufweisen, die sich mit zunehmender Entfernung von dem Grundkörper (104"") verjüngt.

14. Spritzgussform, zum Herstellen einer Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 oder eines Adapters nach Anspruch 13, wobei die Spritzgussform ein negatives Abbild der Antennenabdeckung oder des Adapters ist.

15. Verfahren zum Herstellen einer linsenförmigen Antennenabdeckung, aufweisend:

Bereitstellen einer ersten Antennenabdeckung (100) nach einem der Ansprüche 1 bis

10 mit einer geradezahligen Anzahl von Stegen (102a, 102b);

Bereitstellen einer zweiten Antennenabdeckung (200) nach einem der Ansprüche 1 bis 10 mit einer ungeradezahligen Anzahl von Stegen (203, 203a, 203b);

Zusammenfügen der ersten Antennenabdeckung (100) und der zweiten

Antennenabdeckung (200), so dass die zumindest zwei ersten Stege (102a. 102b) der ersten Antennenabdeckung (100) in den Abständen der zweiten Antennenabdeckung zu liegen kommen; und so, dass

die zumindest zwei ersten Stege (203, 203a, 203b) der zweiten Antennenabdeckung (200) in den Abständen (a, 107, 107a, 107b) der ersten Antennenabdeckung (100) zu liegen kommen.

Description:
Antennenabdeckung, Verwendung einer Antennenabdeckung, Adapter zum Verbinden Antennenabdeckungen und Verfahren zum Herstellen einer linsenförmigen

Antennenabdeckung

Feld der Erfindung

Die vorliegende Erfindung betrifft das technische Gebiet der Füllstandmessung. Insbesondere betrifft die vorliegende Erfindung eine Antennenabdeckung, das Verwenden einer

Antennenabdeckung zum Aufbau einer Linse, einen Adapter und ein Verfahren zum

Herstellen einer linsenförmigen Antennenabdeckung.

Technologischer Hintergrund

Füllstandmessgeräte verwenden oftmals Antennen, um elektromagnetische Strahlen zu bündeln und eine Ausbreitungsrichtung der elektromagnetischen Strahlen vorzugeben, welche in Richtung eines Füllguts gesendet werden. Die Reflexionen der elektromagnetischen Strahlen an einer Füllgutoberfläche werden genutzt, um einen Füllstand oder die Höhe eines Schüttguts zu bestimmen. Bei einem Füllgut kann es sich somit um ein Material handeln, welches in einen Behälter gefüllt ist oder um ein Material, welches als Schüttgut auf einer freien Fläche liegt. Da die Antennen oftmals als Hornantennen ausgeführt sind und auch öfters in schmutzigen Umgebungen verwendet werden, nutzt man Abdeckungen für die Hornantennen, um zu verhindern, dass Schmutzpartikel in das Innere der Hornantenne gelangen. Die Abdeckungen können neben der Schutzwirkung vor eindringenden Partikeln auch für die Strahlformung genutzt werden, insbesondere wenn sie aus Kunststoff gefertigt sind und eine entsprechende Linsenform aufweisen.

Aus der Druckschrift GB 1 410 699 ist eine dielektrische Linse bekannt, welche geeignet ist, Funkstrahlung zu bündeln.

Die Druckschrift EP 2 515 376 AI betrifft eine Antennenabdeckung für ein

Füllstandmessgerät.

Wegen der unterschiedlichen Dicken einer Linse ist die Herstellung mittels Spritzgusstechnik jedoch schwierig und daher werden Linsen als Drehteile hergestellt.

Zusammenfassung der Erfindung

Es mag als ein Bedarf angesehen werden, einen effektiven Schutz für Füllstandmessgeräte zu ermöglichen.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Antennenabdeckung, eine Verwendung einer Antennenabdeckung zum Aufbau einer Linse, ein Adapter, eine

Spritzgussform und ein Verfahren zum Herstellen einer Antennenabdeckung beschrieben.

Der Gegenstand der Erfindung ergibt sich aus den Merkmalen der unabhängigen

Patentansprüche. Beispielhafte Ausführungsformen ergeben sich aus den Gegenständen der abhängigen Patentansprüche und der nachfolgenden Beschreibung.

Gemäß einem Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Antennenabdeckung beschrieben, die einen ersten Grundkörper und zumindest zwei erste Stege aufweist, die an dem Grundkörper angeordnet sind. Der erste Grundkörper weist eine gekrümmte Fläche auf. Die gekrümmte Fläche ist beispielsweise zum Verändern der Ausbreitungsrichtung einer elektromagnetischen Welle oder Strahlung ausgebildet, die durch sie hindurch tritt. In einem Beispiel mag die gekrümmte Fläche einen oder eine Vielzahl von vorgebbaren

Krümmungsradien aufweisen dessen/deren Mittelpunkt/Mittelpunkte auf einer

Längssymmetrieachse der Antennenabdeckung liegt/liegen.

Die zumindest zwei ersten Stege sind symmetrisch zu der Längssymmetrieachse der

Antennenabdeckung angeordnet und erstrecken sich im Wesentlichen parallel zu der

Längssymmetrieachse. Die Stege weisen im Wesentlichen von der gekrümmten Oberfläche weg. In anderen Worten mag die Ausrichtung der Stege mit einem Normalenvektor auf die gekrümmte Oberfläche einen Winkel aufweisen, der im Bereich zwischen+90° und -90°, einschließlich 0° und ausschließlich ± 90° liegt oder der im Bereich zwischen +90° und -90° einschließlich 180° und ausschließlich ± 90° liegt. Die zumindest zwei ersten Stege weisen eine Breite auf, die sich mit zunehmender Entfernung von dem Grundkörper verjüngt. In anderen Worten mögen die Stege konisch ausgebildet sein. Die verjüngende Form mag dafür sorgen, dass die Stege im Wesentlichen spitz zulaufend sind und einen Entformungswinkel ausbilden, der ein leichtes Entfernen der Antennenabdeckung aus einer Spritzgussform ermöglicht. Der Entformungswinkel mag zwischen einer Stegwand und der

Längssymmetrieachse oder einer Parallelen zu der Längssymmetrieachse ausgebildet werden. Der Entformungswinkel mag im Bereich 0° bis 5° liegen, im Bereich 0,5° bis 5° oder in einem Bereich von 0° bis 10°, ohne, dass 0° eingeschlossen wird. Der Entformungswinkel mag dafür sorgen, dass sich bei einer Entnahme der Antennenabdeckung aus einer

Spritzgussform die Wände der Spritzgussform und der Stege frühzeitig voneinander trennen, um für eine geringe Reibung entlang eines überwiegenden Teils des Entnahmeweges zu sorgen. Der Entnahmeweg mag im Wesentlichen der Länge der jeweiligen Stege entsprechen.

Die zumindest zwei ersten Stege sind in einem Abstand angeordnet, der im Wesentlichen der Breite der zumindest zwei Stege (102 a, 102b) entspricht.

In einem Beispiel wird eine Antennenabdeckung angegeben, die einen ersten Grundkörper und eine geradzahlige Anzahl von zumindest zwei ersten Stegen aufweist. Der Grundkörper weist eine gekrümmte Fläche mit einem vorgebbaren Krümmungsradius auf. Der

Krümmungsradius mag beispielsweise von einer Antennenbreite, dem Material der

Antennenabdeckung und/oder einer Frequenz einer elektromagnetischen Welle abhängen, die durch die Antennenabdeckung gesendet werden soll.

Der Krümmungsradius der gekrümmten Fläche des ersten Grundkörpers befindet sich auf einer Längssymmetrieachse der Antennenabdeckung. Die Längssymmetrieachse mag auch eine Längsachse einer zugehörigen Antenne sein und insbesondere mag die

Längssymmetrieachse an einer Ausbreitungsrichtung einer elektromagnetischer Welle orientiert sein, die durch die Antennenabdeckung hindurchtritt. Die zumindest zwei ersten Stege sind symmetrisch zu der Längssymmetrieachse angeordnet und erstrecken sich im Wesentlichen parallel zu der Längssymmetrieachse. Die zumindest zwei ersten Stege weisen im Wesentlichen eine Breite auf, die einem Abstand entspricht, in dem die zumindest zwei ersten Stege zueinander angeordnet sind. Wird die Grundfläche des Grundkörpers als ein Raster aufgefasst, so mag sich aufgrund der gleichen Breite der Abstände und Stege ein regelmäßiges Raster ergeben, wobei Rasterpositionen periodisch belegt und frei sind. Bei dem Raster kann es sich um ein gitterförmiges Raster, ein schachbrettartiges Raster, ein

kreisförmiges Raster mit konzentrischen Kreisen und/oder um ein längliches Raster handeln. Die freien Rasterpositionen können auch als Lücken oder Abstände bezeichnet werden. Die beiden am nächsten beieinander liegenden symmetrischen Stege mögen von genau einem Abstand beanstandet werden. Die Längssymmetrieachse mag durch diesen Abstand verlaufen.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung wird die Verwendung einer erfindungsgemäßen Antennenabdeckung zum Aufbau einer Linse beschrieben. Die Antennenabdeckung mag die zumindest zwei Stege als Befestigungseinrichtung oder als Fügeeinrichtung nutzen. Diese Befestigungseinrichtung kann mit einer entsprechenden Befestigungseinrichtung einer weiteren Antennenabdeckung so in Eingriff gebracht werden, dass die gekrümmte Fläche des ersten Grundkörpers der Brechung von elektromagnetischen Wellen oder Strahlen dienen kann, die auf die gekrümmte Fläche auftreffen. Durch das Zusammenwirken mit der weiteren Antennenabdeckung, die eine weitere gekrümmte Fläche bereitstellt, kann durch das Ineinandergreifen der Befestigungseinrichtungen eine Linse mit zwei symmetrischen brechenden Flächen hergestellt werden. Bei der Herstellung der Linse kommen die Stege der Antennenabdeckung innerhalb der entsprechenden Abstände der weiteren Antennenabdeckung zu liegen und umgekehrt. Da die Abstände nicht mit Material gefüllt sind, werden sie jeweils durch die entsprechend angepassten Stege der anderen Befestigungseinrichtung mit Material gefüllt. Durch das Zusammenstecken oder

Zusammenfügen bildet sich ein linsenförmiger Vollkörper aus. Durch die verjüngende Form der Stege bilden sich Entformungswinkel aus. Die vorhandenen Entformungswinkel mögen für ein einfaches Zusammenfügen und leichtes Entweichen von Luft zwischen den

Bestandteilen der fertigen Linse sorgen. In einem Beispiel kann ein Kleber genutzt werden, um ein luftfreies Zusammenfügen der Linsenhälften zu ermöglichen.

Um mit der entsprechenden Anzahl von zumindest zwei ersten Stegen zusammenwirken zu können, mag die andere Antennenabdeckung eine um den Wert 1 unterschiedliche Anzahl von ersten Stegen aufweisen. Insbesondere mag im Falle einer ungeradzahligen Anzahl von zumindest zwei ersten Stegen die andere Antennenabdeckung eine Erhebung in einem Mittelpunkt oder in der Längssymmetrieachse aufweisen, die gegenüber einer gekrümmten Fläche der weiteren Antennenabdeckung liegt. Diese Erhebung oder dieser Mittelsteg kann in den Abstand der Antennenabdeckung mit der geradzahligen Anzahl von zumindest zwei ersten Stegen eingepasst werden, der um die Längssymmetrieachse herum ausgebildet ist, und diesen Abstand oder diese Lücke ausfüllen. Der Abstand mag sich mit zunehmender

Entfernung von dem Grundkörper erweitern. Der Abstand, durch den die Längssymmetriachse verläuft, kann zum Ausrichten der Antennenabdeckungen zueinander genutzt werden, um eine symmetrische Linsenform zu bilden. Zum Ausrichten können in einem Randbereich der Antennenabdeckung und/oder der weiteren Antennenabdeckung Flansche oder Führungen vorgesehen sein, die einen genauen Zusammenbau der Linse unterstützen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird eine Antenne für ein Messgerät, insbesondere für ein Füllstandmessgerät, für ein Durchflussmessgerät, für ein Temperaturmessgerät oder für ein Druckmessgerät angegeben. Die Antenne mag als eine Hornantenne ausgebildet sein.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung wird ein Adapter beschrieben, welcher dem Verbinden von zumindest zwei Antennenabdeckungen dient. Dieser Adapter weist einen Adaptergrundkörper und eine Vielzahl von Stegen auf, wobei die Vielzahl von Stegen symmetrisch an dem Adaptergrundkörper angeordnet ist. Der Adapterkörper kann als eine Spiegelfläche oder Symmetriebene für die Stege aufgefasst werden. Die Vielzahl von Stegen weist eine Breite auf, die sich mit zunehmender Entfernung von dem Grundkörper verjüngt. In einem Beispiel sind die Vielzahl von Stegen nicht nur zu dem

Adaptergrundkörper und/oder einer Spiegelachse des Adaptergrundkörpers symmetrisch angeordnet, sondern auch zu einer Längssymmetrieachse der Antennenabdeckung. Die Längssymmetrieachse mag in einem zusammengebauten Zustand der Linse senkrecht auf der Spiegelachse des Adaptergrundkörpers stehen. Die Längssymmetrieachse des Adapters mag in einem eingebauten Zustand mit der Längssymmetrieachse der Antennenabdeckung zusammenfallen. Mittels eines solchen symmetrisch aufgebauten Adapters mag es möglich sein, gleichartige Antennenabdeckungen zu einer Linse zu kombinieren.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung mag eine Spritzgussform beschrieben sein, welche zum Herstellen der erfindungsgemäßen Antennenabdeckung und/oder zum Herstellen des erfindungsgemäßen Adapters eingerichtet ist. Insbesondere ist die Spritzgussform dazu eingerichtet, mittels eines Spritzgussverfahrens die

Antennenabdeckung und/oder den Adapter aus einem Kunststoff im Spritzgussverfahren herzustellen und weist dazu ein negatives Abbild der Antennenabdeckung und/oder des Adapters auf. Die Spritzgussform mag entsprechend der Entformungswinkel der

Antennenabdeckung Entformungswinkel für eine leichte Entnahme aufweisen. Die

Spritzgussform mag im Bereich der Abstände oder Lücken sich verjüngende Stege aufweisen. Die Spritzgussform kann die Negativform der Antennenabdeckung und des Adapters aufweisen, so dass die Antennenabdeckung und der Adapter gleichzeitig hergestellt werden können.

Im Wesentlichen mag der Begriff„negatives Abbild" bedeuten, dass an Stellen, an denen Material vorhanden ist, in der Spritzgussform eine Ausnehmung vorhanden ist, während an Stellen, an denen in dem fertiggestellten Teil kein Material vorhanden ist oder Material fehlt, in der Spritzgussform Material vorhanden ist. Folglich mag die Spritzgussform so ausgestaltet sein, dass die Spritzgussform an Stellen der Abstände Material aufweist, das der Form der Abstände entspricht, während die Spritzgussform an Stellen der Stege entsprechend kein Material aufweist. Die Stellen ohne Material oder die Lücken der Spritzgussform mögen der Form der zumindest zwei Stege entsprechen. Außerdem mag die gekrümmte Fläche in der Spritzgussform als eine entgegengesetzt gekrümmte Fläche ausgeführt sein. Beispielsweise mag eine konvexe Fläche als eine konkave Fläche in der Spritzgussform ausgebildet sein.

In einem Beispiel mag ein Verfahren zum Herstellen der Antennenabdeckung mittels eines Spritzgussverfahrens beschrieben werden. Zum Herstellen der Antennenabdeckung wird eine Spritzgussmaschine und die erfindungsgemäße Spritzgussform bereitgestellt, ebenso wie das Granulat, aus dem die Antennenabdeckung bestehen soll. Beispiele für das zu verwendende Material, das sich mittels Spritzguss verarbeiten lässt und elektromagnetische Wellen passieren lässt sind PP (Polypropylen), PEEK (Polyetheretherketon) oder PTFE (Polytetrafluorethylen). Ferner kommt auch PFA (Perfluoroalkoxy), PVDF (Polyvinylidene Fluoride), POM (Polyoxymethylene), PPS (Polyphenylensulfid), PP (Polypropylene) und/oder PTFE (Polytetrafluoroethylene) in Frage..Die Antennenabdeckung oder die

Linsenhälften können auch aus einer Kombination aus zumindest zwei unterschiedlichen Werkstoffen hergestellt werden. Hierbei mag als Auswahlkriterium der Preis des Materials, die Beständigkeit und die HF-Eigenschaften hergenommen werden.

Durch das Ausbilden von Stegen und des Grundkörpers mit im Wesentlichen gleichen Materialdicken kann nach dem Formen der Gegenstände mittels einer Spritzgussform ein gleichmäßiges Abkühlen erfolgen. In einem Beispiel mag ein Steg eine Breite von 60% bis 80% oder von 70% der Dicke des Grundkörpers betragen. In einem Beispiel mag die Breite eines Steges 4mm betragen.

Die Antennenabdeckung kann als eine Teilantennenabdeckung angesehen werden. Und somit als ein Teil einer Linse für eine Antenne, welche mehrteilig hergestellt wird. Auf die beschriebene Art und Weise kann eine Linse derart gestaltet werden, dass sie einfach spritztechnisch hergestellt werden kann.

Bei der Gestaltung der Teillinse oder der erfindungsgemäßen Antennenabdeckung und insbesondere der zugehörigen Spritzgussform mag darauf geachtet werden, dass die

Antennenabdeckung ohne Einfall oder ohne Fehlstellen aus dem Spritzgusswerkzeug geformt werden kann. Bei einer einteiligen Linse mag es aufwendig sein, diese so auszulegen, dass ein einfaches Herstellen mittels Spritzguss möglich ist. Das zwei- oder mehrteilige Herstellen der Linse kann eine kostengünstige Herstellung mittels Spritztechnik ermöglichen und kann verhindern, dass Linsen aufwendig als Drehteile auf einer Drehbank hergestellt werden müssen.

Die Antennenabdeckung, die Teillinse und insbesondere die gefertigten Linsenteile sowie der Adapter können zu einer Linse zusammengefügt werden, die im Wesentlichen die gleichen Eigenschaften aufweist wie eine aus Vollmaterial hergestellte Linse. Durch das

Ineinandergreifen von Stegen und Abständen oder Lücken zwischen den Stegen können die Abstände beim Zusammenfügen der Linsenteile wieder zu einem Vollkörper gefüllt werden und die Kombination aus Abständen und Stegen kann sich zu einem Vollkörper ergänzen. Kleine Spalte können vernachlässigt werden, insbesondere bei den für Füllstandmessgeräte genutzten Frequenzbereichen der elektromagnetischen Wellen, welche außerhalb des optisch sichtbaren Bereichs liegen mögen, beispielsweise im Bereich zwischen 1 GHz und 100 GHz, zwischen 24 GHz und 27 GHz und insbesondere bei 23,5 GHz, 50 GHz oder 100 GHz. Durch das gegenseitige Ergänzen der Linsenteile kann sich trotz Herstellung mittels

Spritzgusstechnik eine mit Material gefüllte Linse realisieren lassen.

Die Abständen oder Lücken zwischen den Stegen und die Stege selbst mögen zum

Zusammenfügen der Linsenteile genutzt werden und daher als Fügekontur bezeichnet werden. Beim Zusammenfügen mag insbesondere ein Toleranzbereich so eingestellt sein, dass die Stege mittels einer Presspassung in die Abstände oder Lücken der jeweils anderen

Antennenabdeckung eingreifen und somit gegen Verschieben gesichert sind. Beim Fügen mögen die Scheitelbereiche der einen Antennenabdeckung mit den Talbereichen der anderen Antennenabdeckung in Kontakt treten und umgekehrt, so dass sich im Wesentlichen einander entsprechende Wände, Scheitelbereiche und Talbereiche berühren.

Die Wandungsstärke des Grundkörpers und/oder der Stege mag sich an den Vorgaben für die jeweils eingesetzte Spritztechnik orientieren. Insgesamt mag der Grundkörper und die zumindest zwei ersten Stege so ausgebildet sein, dass Materialarihäufungen und Einfallstellen minimal sind. Einfallstellen sind Störungen der Oberfläche, welche aufgrund der

Materialschwindung des Abkühlungsprozesses, nicht der gewünschten Formgebung folgen. Diese Einfallstellen können bei stark unterschiedlichen Wandungsstärken entstehen. Stege können beim Spritzgussverfahren zum Stützen vorgesehen sein. Je länger Stege ausgebildet sind desto leichter können sie beschädigt werden. Durch das im Wesentlichen vollständige Aneinanderfügen und das Bilden eines Vollkörpers können sich Stege der zusammengefügten Antennenabdeckungen bei der vorgestellten Konstruktion gegenseitig stabilisieren, so dass sie trotz dem Einsatz eines Spritzgussverfahrens lang ausgebildet sein können. So mag es auch möglich sein, dass die Scheitelbereiche der Stege im Wesentlichen symmetrisch zu der gekrümmten Fläche auch eine Linsenform bilden. Die Stege werden möglichst homogen ausgebildet, so dass sie mit dem Grundkörper eine Einheit bilden.

Für Linsen oder Antennenabdeckungen, die im Bereich zwischen 2 GHz und 79 GHz eingesetzt werden, können Wandstärken von 4 mm genutzt werden. So können beispielsweise die Stege und/oder der Grundkörper eine Wanddicke zwischen 0 bis 4 mm, zwischen 2 mm und 4 mm oder zwischen 3 mm bis 6 mm aufweisen. In einem Beispiel kann die Dicke eines Steges das 0,7-fache der Dicke des Grundkörpers an der dünnsten Stelle aufweisen. Um ein einfaches Herstellen mittels Spritzgusstechnik zu ermöglichen, mögen in einem Beispiel die Wände der Abstände und/oder der Stege in Richtung der Längsachse nicht gerade verlaufen, sondern sich verjüngen. In anderen Worten mag das bedeuten, dass Abstände in Richtung von dem Fügebereich zu dem Grundkörper geringer werden. Die Stege mögen sich in einer von dem Grundkörper weg weisenden Richtung verjüngen. Die Verjüngung der Stege und Abstände erfolgt somit in entgegengesetzter Richtung.

Die Fügekontur kann so ausgestaltet werden, dass unterschiedliche Fügeverfahren eingesetzt werden können, um die Linsenhälften oder die Antennenabdeckungen zusammenzufügen. Zum Fügen können die Linsen durch Schrauben, Klemmen über konische Flächen, Pressen, Kleben und Klemmen im Einbau zusammengehalten werden. Beim Klemmen mag das enge Beieinanderliegen der Seitenflächen der Stege im eingebauten Zustand für eine hohe Reibung sorgen, die das Auseinanderfallen erschwert. In dem Fall, dass ein Kleber zum

Zusammensetzen der Linsenhälften oder Linsenteile genutzt wird, mag in einem

Qualitätskontroll schritt darauf geachtet werden, dass Lufteinschlüsse reduziert werden, indem sie mit Material oder Kleber aufgefüllt werden. Das Fügen kann aber auch unter einem Vakuum oder in einem Vakuum bei gleichzeitiger Anwendung von Wärme erfolgen. In einem Beispiel mögen sich die Antennenabdeckungen oder die Linsenteile erwärmen und sich durch das Abkühlen zusammenfügen. Es mag somit eine gesamte Antenne für ein

Füllstandmessgerät mittels eines spritztechnischen Verfahrens herstellbar sein.

Bei Sackstellen oder bei Talbereiche, wie sie beispielsweise in den Abständen zwischen den Stegen entstehen, mag darauf zu achten sein, dass große Kreise oder Radien verwendet werden, um ein gleichmäßiges Abkühlen ohne Einfallstellen zu ermöglichen. Das mag bedeuten, dass ein gedachter virtueller Kreis, der zwischen die gekrümmte Oberfläche und zwei benachbarter Talbereiche von zwei Abständen gelegt wird, einen großen Durchmesser aufweist. Durch das Verwenden von möglichst gleichen, konstanten oder homogenen Wandstärken sowohl für den Grundkörper als auch für die Stege mag ein gleichmäßiges Abkühlen und Aushärten des Spritzmaterials unterstützt werden.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung mag es sich bei der gekrümmten Fläche um eine gekrümmte Fläche mit asphärischer Krümmung handeln.

Eine asphärisch gekrümmte Fläche mag nicht nur einen einzigen Krümmungsradius sondern eine Vielzahl von Krümmungsradien aufweisen. Die jeweiligen Mittelpunkte der

Krümmungsradien können in einem Beispiel auf der Längssymmetrieebene liegen. Die gekrümmte Fläche mag in Bereiche unterschiedlicher Krümmung aufgeteilt sein.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Antennenabdeckung eine geradzahlige Anzahl von zumindest zwei Stegen auf. Die Anzahl der zumindest zwei ersten Stege ist somit eine gerade Zahl.

Die geradzahlige Anzahl von zumindest zwei Stegen mag es ermöglichen mit einer Abdeckung mit einer ungeradzahligen Anzahl von Stegen zusammenzuwirken und eine Volllinse zu bilden. Insbesondere kann so für zwei symmetrisch verlaufende Brechnungs- flächen gesorgt werden. Ein Mittelsteg kann in einer Lücke zwischen zumindest zwei symmetrisch angeordneten Stegen zum Liegen kommen und einen Vollkörper bilden.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung mag die Längssymmetrieachse in einer Symmetrieebene liegen, wobei der erste Grundkörper und die zumindest zwei ersten Stege spiegelsymmetrisch zu der Symmetrieebene angeordnet sind.

Die Stege können an dem ersten Grundkörper als konzentrische Kreise, aber auch als parallel verlaufende Stege oder linear verlaufende Stege ausgebildet sein. Insbesondere bei der Herstellung von Zylinderlinsen mögen parallel verlaufende Stege über die Länge der Linse als Fügekonturen eingesetzt werden. Das Verwenden von parallel verlaufenden Stegen kann das Zusammenfügen der Linsenhälften bei begrenzten Höhen ermöglichen, indem die Linsenteile aufeinander geschoben werden, während zum Montieren von Linsenteilen mit

kreissymmetrisch angeordneten Stegen ein Anheben der Linsenteile notwendig ist.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung mögen die Stege kammförmig entlang der Breite des ersten Grundkörpers angeordnet sein. Insbesondere bei kreisförmig angeordneten Stegen mag ein Querschnitt durch die Fügekontur eine kammförmige Form aufweisen. Die kammförmige Form kann es ermöglichen, dass konstante Wandstärken eingehalten werden.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist der Abstand einen Talbereich oder Sockelbereich auf, wobei der Talbereich auf einer Parallelfläche zu der gekrümmten Fläche liegt.

Beispielsweise weist der Abstand oder die Lücke zwischen zwei benachbarten Stegen einen Talbereich auf, der auf einem zweiten Radius eines Kreises liegt, der den gleichen Ursprung wie der Krümmungsradius oder Krümmungskreis hat, jedoch kleiner als der

Krümmungsradius ist. Der Unterschied zwischen zweitem Radius und Krümmungsradius mag der Dicke des Grundkörpers an der dünnsten Stelle entsprechen und somit vom eingesetzten Spritzgussverfahren, von der verwendeten Wandstärke der Stege und/oder von den Abständen abhängen. Somit sind die Talbereiche so an der gekrümmten Form ausgerichtet, dass die spritztechnisch einfach herstellbaren Wandstärken eingehalten werden können. In einem anderen Beispiel mag die Fläche, auf denen die Talbereiche liegt, im Wesentlichen parallel zu der gekrümmten Fläche verlaufen und ggf. auch asphärisch ausgebildet sein. Es können Entlüftungsöffnungen vorgesehen sein, die beim Fügen für ein leichtes Entweichen von Luft sorgen. Alternativ mag das Fügen in einer Vakuumkammer erfolgen, so dass für das

Entweichen von Luft gesorgt werden kann.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung weisen die zumindest zwei Stege je einen Scheitelbereich auf, wobei jeder der Scheitelbereiche einer virtuellen gespiegelten gekrümmten Fläche des Grundkörpers abzüglich einer Dicke des Grundkörpers folgt. Die gespiegelte gekrümmte Fläche des Grundkörpers und die gekrümmte Fläche des

Grundkörpers weisen eine Spiegelachse und/oder eine Spiegelebene auf, die senkrecht zur Längssymmetrieachse der Antennenabdeckung liegt.

In anderen Worten kann der Talbereich der Abstände und der Scheitelbereich der Stege als Stützstelle einer Hüllkurve oder Hüllfläche angesehen werden. Die entsprechende Hüllkurve oder Hüllfläche mag parallel zu der gekrümmten Fläche des Grundkörpers verlaufen. Die Hüllkurve der Talbereiche und die Hüllkurve der Scheitelbereiche mögen symmetrisch bezüglich der Spiegelachse und/oder der Spiegelebene sein. Ausgehend von einer Volllinse mag die Hüllkurve der Talbereiche und die Hüllkurve der Scheitelbereich jeweils parallel zu der zugehörigen Brechungsfläche der Volllinse verlaufen, reduziert um die Wanddicke des Grundkörpers an der dünnsten Stelle. Auf diese Art und Weise mögen beim Zusammenfügen entsprechende Talbereiche und Scheitelbereiche der beiden Antennenabdeckungshälften aneinander zu liegen kommen, dass im Wesentlichen Lufteinschlüsse vermieden werden und ein homogener Vollkörper gebildet wird.

Gemäß einem anderen Aspekt der vorliegenden Erfindung weist die Antennenabdeckung eine zweite Antennenabdeckung auf, welche einen zweiten Grundkörper und eine Vielzahl von zweiten Stegen aufweist. Die Anzahl der Vielzahl von zweiten Stegen der weiteren

Antennenabdeckung unterscheidet sich von der Anzahl der zumindest zwei ersten Stege um den Wert 1. Die Vielzahl von zweiten Stegen weist eine Breite und/oder Form auf, die dem Abstand der zumindest zwei ersten Stege im Wesentlichen entspricht und die sich mit zunehmender Entfernung von dem zweiten Grundkörper verjüngt. Die Vielzahl von zweiten Stegen der zweiten Antennenabdeckung ist in einem Abstand zueinander angeordnet, der im Wesentlichen der Breite der zumindest zwei ersten Stege entspricht. Die Vielzahl von zweiten Stegen der zweiten Antennenabdeckung greift entsprechend ihrer Anzahl jeweils in einen Abstand oder in eine Lücke der Antennenabdeckung ein.

So mag es möglich sein, einen homogenen Vollkörper für eine Linse auszubilden mit einem minimalen Volumen der Lufteinschlüsse.

In einem Beispiel weist die Antennenabdeckung eine weitere Antennenabdeckung auf, welche einen zweiten Grundkörper und eine ungeradzahlige Anzahl von zweiten Stegen aufweist. Die ungeradzahlige Anzahl von zweiten Stegen der weiteren Antennenabdeckung kommt beim Zusammenbau zu einer Linse in den Abständen der Antennenabdeckung zu liegen. Die Antennenabdeckung und die weitere Antennenabdeckung mögen als Teile einer Linse ausgebildet sein und sich durch das Zusammenfügen zu einer Linse als Vollkörper ergänzen.

Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung mögen die zumindest zwei ersten Stege als konzentrische Kreise und/oder als parallele Stege angeordnet sein. Gemäß einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung entspricht die Breite eines jeden der zumindest zwei ersten Stege im Wesentlichen der Dicke des Grundkörpers im Bereich eines Talbereichs des Abstandes. Der Talbereich eines Abstandes kann auch als

Scheitelbereich des Abstandes bezeichnet werden und mag die Stelle bezeichnen, an der die Wandstärke des Grundkörpers am dünnsten ist

Es soll angemerkt werden, dass unterschiedliche Aspekte der Erfindung mit Bezug auf unterschiedliche Gegenstände beschrieben wurden. Insbesondere wurden einige Aspekte mit Bezug auf Vorrichtungsansprüche beschrieben, wohingegen andere Aspekte mit Bezug auf Verfahrensansprüche beschrieben wurden. Ein Fachmann kann jedoch der vorangehenden Beschreibung und der folgenden Beschreibung entnehmen, dass, außer es wird anders beschrieben, zusätzlich zu jeder Kombination von Merkmalen, die zu einer Kategorie von Gegenständen gehört, auch jede Kombination zwischen Merkmalen als von dem Text offenbart angesehen wird, die sich auf unterschiedliche Kategorien von Gegenständen bezieht. Insbesondere soll auch eine Kombination zwischen Merkmalen von

Vorrichtungsansprüchen und Merkmalen von Verfahrensansprüchen offenbart sein.

Kurze Beschreibung der Figuren

Im Folgenden werden weitere exemplarische Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung mit Verweis auf die Figuren beschrieben.

Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Antennenabdeckung gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 2 zeigt einen Querschnitt einer Linse im getrennten Zustand gemäß einem

exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 3 zeigt einen Querschnitt einer zusammengesetzten Linse gemäß einem exemplarischen Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 4 zeigt einen Querschnitt einer alternativen Linse gemäß einem exemplarischen

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 5 zeigt einen Querschnitt einer Linse, die für die Verwendung eines horizontalen Abdichtung vorbereitet ist gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung

Fig. 6 zeigt einen Querschnitt einer Linse, eingebaut in einer Hornantenne eines

Füllstandmessgeräts, gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 7 zeigt einen Querschnitt eines Adapters und zweier Antennenabdeckungen gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 8 zeigt einen Querschnitt eines weiteren Adapters gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.

Fig. 9 zeigt ein Flussdiagramm für ein Verfahren zum Herstellen einer Abdeckung aus zwei Antenennenabdeckungshälften gemäß einem exemplarischen Ausführangsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Detaillierte Beschreibung von Ausführungsbeispielen

Die Darstellungen in den Figuren sind schematisch und nicht maßstäblich. In der folgenden Beschreibung der Fig. 1 bis 9 werden die gleichen Bezugsziffern für gleiche oder sich entsprechende Elemente verwendet.

Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch eine Antennenabdeckung gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Antennenabdeckung 100 weist einen ersten Grundkörper 101 und eine geradzahlige Anzahl von zumindest zwei ersten Stegen 102a, 102b auf. Die geradzahlige Anzahl von zumindest zwei Stegen bildet die Fügekontur

103, Fügeeinrichtung 103 oder die Befestigungseinrichtung 103. Der Grundkörper 101 weist die gekrümmte Fläche 104 auf, die in einem zusammengebauten Zustand eine der

Brechungsflächen der fertigen Linse ist. Die Brechungsfläche 104 kann für eine Ablenkung einer Strahlung 110 sorgen, die durch die Antennenabdeckung 100 hindurchtritt. Grundkörper 101 und Stege 102a, 102b sind einstückig oder monolithisch, da sie mittels Spritzgusstechnik hergestellt sind und formen einen gemeinsamen Körper der Antennenabdeckung 100.

In dem Beispiel der Fig. 1 ist die gekrümmte Fläche 104 konvex ausgebildet und kann einen einzigen Krümmungsradius oder eine Vielzahl von Krümmungsradien aufweisen. Im Falle einer Vielzahl von Krümmungsradien handelt es sich um eine asphärisch gekrümmte Fläche

104, die verschieden gekrümmte Bereiche aufweisen kann. Die gekrümmte Fläche 104 kann konvexe und/oder konkave Bereiche aufweisen. Bezogen auf eine Längssymmetrieachse 105 ist die Antennenabdeckung 100 symmetrisch ausgebildet. Im Falle von konzentrisch angeordneten Stegen kann die Antennenabdeckung rotationssymmetrisch bezogen auf die Symmetrieachse sein. Im Falle von parallel verlaufenden Stegen ist die Antennenabdeckung 100 spiegelsymmetrisch bezogen auf eine Spiegelebene ausgebildet, in der die Symmetrieachse 105 liegt, und die aus der Zeichenebene herausragt. Die Linse mag sich entsprechend in die Zeichenebene hinein oder aus der Zeichenebene heraus ausdehnen.

In Fig. 1 ist eine Antennenabdeckung mit nur einem einzigen Krümmungsradius dargestellt. Die Krümmung der gekrümmten Fläche 104 weist einen Krümmungsradius +rl auf. Der Mittelpunkt Ml des Krümmungsradius +rl liegt auf der Längssymmetrieachse 105. Im Falle einer optischen Linse kann die Längssymmetrieachse 105 auch als optische Achse 105 bezeichnet werden.

Die zumindest zwei Stege 102a, 102b sind symmetrisch zu der Längssymmetrieachse 105 angeordnet und weisen im Wesentlichen eine Breite d oder Dicke d auf. Hierbei bezeichnet die Breite d die Breite in einem Talbereich 106b, 106a, 106 der Spalte 107, 107b, 107a, Lücken 107, 107b, 107a oder Abstände 107, 107b, 107a. Die Spalte 107, 107b, 107a weisen im Wesentlichen eine Breite a auf, wobei die Breite a im Wesentlichen der Dicke d der Stege entspricht. Die Form der Stege 102a, 102b ist so ausgebildet, dass diese Stege im

Wesentlichen ohne Lufteinschlüsse in die Spalte 107, 107a, 107b passen. Somit bilden die Stege 102a, 102b eine kammförmige Fügekontur. Die Stege weisen gegenüber der

Längssymmetrieachse 105 oder gegenüber einer Parallelen zur Längssymmetriachse 105 einen Entformungswinkel ε auf, der beispielsweise 0,5° betragen kann oder im Bereich zwischen 0,5° und 10° liegen kann. In einem Beispiel mag eine möglichst geringe Dicke D des Grundkörpers 101 gewählt werden, um ein gutes Auskühlen des Grundkörpers 101 bei einem Spritzprozess zu ermöglichen. Eine geringe Dicke D des Grundkörpers 101 kann realisiert werden, da das Volumen der zu erstellenden Vollkörperlinse von den Stegen bereitgestellt wird, die in die Abstände a, 107, 107a, 107b eintauchen. Der Abstand a mag geringer als D gewählt werden. Ebenso mag die Breite d eines Steges geringer als D gewählt werden. Wegen des Entformungswinkels ε ist die Breite d eines Steges im Talbereich 106, 106a, 106b breiter als in einem Scheitelbereich 109a, 109b. Die Breite d der Stege nimmt also mit zunehmender Entfernung von der gekrümmten Fläche 104 oder vom Grundkörper 101 ab. Entsprechend nimmt der Abstand a zweier benachbarter Stege mit zunehmender Entfernung vom Grundkörper 101 oder von der gekrümmten Fläche 104 zu.

Die gekrümmte Fläche 104 weist einen Normalenvektor n 1} n 2 auf, der mit einem Vektror si, S2, der sich in die Erstreckungsrichtung der Stege 102a, 102b orientiert, einen Winkel 130a, 130b einschliesst. Der Winkel 130a, 130b zwischen dem Normalenvektor nl, n2 und

Stegvektor sl, s2 liegt im Bereich ]-90°; +90°[. Der Winkel 130b mag in Fig. 1

beispielsweise + 178° betragen, während der Winkel 130a -177° beträgt.

Im Talbereich 106, 106a, 106b reichen die Abstände 107, 107a, 107b oder die Lücken 107, 107a, 107b am nächsten an die Oberfläche der gekrümmten Fläche 104 heran und geben somit die Dicke D des Grundkörpers 101 an. In anderen Worten ist die Distanz der

Talbereiche 106, 106a, 106b zu der Oberfläche der gekrümmten Fläche 104 am geringsten.

Die Stege 102a, 102b weisen die Scheitelbereiche 109a, 109b auf, die zumindest teilweise den jeweils größten Abstand eines Bestandteils der einstückigen Antennenabdeckung zu der gekrümmten Fläche 104 haben.

Die Talbereiche 106, 106a, 106b liegen ausgehend von dem Mittelpunkt Ml, der ebenfalls den Mittelpunkt des Radius +rl der gekrümmten Fläche 104 darstellt, auf dem Radius +rl '. Die Länge oder der Betrag des Radius +rl ' ist kleiner als der Betrag des Radius +rl . Im Wesentlichen beträgt der Unterschied zwischen dem Radius +rl ', auf dem die Talbereiche 106, 106a, 106b der Abstände 107, 107a, 107b liegen, und dem Radius +rl der gekrümmten Fläche 104 die Wandstärke des Grundkörpers D.

Ausgehend von der Ausbreitungsrichtung einer elektromagnetischen Strahlung, die durch den Pfeil 110 in Fig. 1 dargestellt ist, und parallel zu der Längsachse 105 und einer Längsachse der Stege 102 a, 102b verläuft, trifft die Strahlung zunächst auf die gekrümmte Oberfläche 104 und dann auf den angenommenen Mittelpunkt Ml des Krümmungsradius. Daher handelt es sich bei der gekrümmten Oberfläche 104 um eine konvexe Oberfläche und die Radien +rl, +rl ' sind als positive Werte angenommen.

Mit einem entsprechenden Gegenstück oder einer entsprechenden weiteren

Antennenabdeckung lässt sich mittels der Antennenabdeckung 100 eine Linse aufbauen. Eine Linse weist zwei gekrümmte Flächen auf. Da die Antennenabdeckung jedoch nur einen Teil der Linse bildet, wird der Verlauf der gekrümmten Fläche der weiteren Antennenabdeckung als virtuelle Linie 111 oder virtuelle gekrümmte Fläche 111 angenommen. Die gekrümmten Flächen 104 und 111 sind symmetrisch zu der Symmetrieachse 112 angeordnet. Bezogen auf die Symmetrieachse 1 12, die Spiegelachse 112 oder die Spiegelebene 112, die senkrecht zu der Symmetrieachse 105 verläuft, lässt sich ein Mittelpunkt M2 konstruieren, von dem ausgehend ein Krümmungsradius -r2 den Verlauf der virtuellen gekrümmten zweiten Seite 111 der mittels der Antennenabdeckung 100 gebildeten Linse formt. Ml und M2 sind spiegelbildlich zu der Symmetriachse 112 angeordnet. Im Falle einer asphärisch gekrümmten Fläche 104 ist die Symmetriachse 112 die Symmetriachse der asphärischen Bögen. Bezogen auf diese virtuelle gespiegelte und gekrümmte Fläche 111 verlaufen die Scheitelbereiche 109a, 109b der Stege 102a, 102b dieser Fläche 111 folgend, abzüglich der Wandstärke D der weiteren Antennenabdeckung, die der Wandstärke D des Grundkörpers der

Antennenabdeckung entspricht. Die Wandstärke einer zweiten Antennenabdeckung, die in Fig. 1 nicht dargestellt ist, wird als gleich der Wandstärke D der Antennenabdeckung 100 angenommen. Der Verlauf der Scheitelbereiche 109a, 109b der Stege 102a, 102b wird von dem Radius -r2' beschrieben, der denselben Mittelpunkt M2 wie der Krümmungsradius -r2 aufweist. Im Falle von kreisförmig angeordneten Stegen gehören die mit Index a und b bezeichneten Stege 102a, 102b jeweils zu demselben Steg 102a, 102b. Im Falle linear verlaufender Stege, handelt es sich bei den Stegen 102a, 102b um unterschiedliche Stege. Die Talbereiche 106, 106a, 106b können als Stützpunkte einer„Hüllfläche" oder„Hüllkurve" aufgefasst werden. Die Hüllfläche der Talbereiche 106, 106a, 106 verläuft parallel zu der gekrümmten Oberfläche 104 in einem Abstand von im Wesentlichen D. Bezogen auf die Symmetrieachse 112 oder Symmetrieebene 112 verlaufen die Scheitelbereiche 109a, 109b symmetrisch auf einer Hüllfläche, die parallel zu der virtuellen Linsenoberfläche 111 verläuft. Die Hüllkurve oder Hüllfläche der Scheitelbereiche oder Scheitelpunkte 109a, 109b verläuft symmetrisch zu der Hüllkurve der Talbereiche 106, 106a, 106b. Die Hüllkurve der

Talbereiche 106, 106a, 106b wird von dem Radius +rl ' beschrieben, während die Hüllkurve der Scheitelbereiche 109a, 109b durch den Radius -r2' beschrieben wird. Entsprechendes gilt für eine asphärisch geformte gekrümmte Fläche 104, 111. In anderen Worten, bilden die Scheitelbereiche 109a, 109b Stützstellen, die einen ähnlichen Verlauf wie die gekrümmte Fläche 104 haben. In einem anderen Beispiel können die Talbereiche 106, 106a, 106b oder die Scheitelbereiche 109a, 109b auf kreisförmigen Radien +rl ', -r2' liegen, während die gekrümmten Flächen 104, 111 asphärisch geformt sind.

Über die Breite B hinausgehend weist die Antennenabdeckung 100 die

Befestigungseinrichtungen 113a, 113b auf, die als Befestigungsflansche 113a, 113b oder Antennenbefestigungen 113a, 113b ausgeführt sind. Die Befestigungsbereiche 113a, 113b können zum Anbringen von Dichtringen oder O-Ringen genutzt werden sowie zum

Befestigen der Antennenabdeckung 100 an einer in Fig. 1 nicht dargestellten Hornantenne oder jedem anderen Horn. Die Befestigungseinrichtungen 113a, 113b können auch zum Ausrichten der Teile der Linse beim Zusammensetzen der Linse genutzt werden.

Beispielsweise kann eine becherförmige Wandung an der Befestigungseinrichtung 213a, 213b genutzt werden, um als Führung für die Befestigungseinrichtung 113a, 113b zu dienen.

Fig. 2 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer Linse im getrennten Zustand gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Fig. 2 zeigt die

Antennenabdeckung 100 und die weitere Antennenabdeckung 200. Die weitere Antennenabdeckung 200 weist einen zweiten Grundkörper 201 auf sowie eine Fügeeinrichtung 202 oder Fügekontur 202, welche eine ungeradzahlige Anzahl von zweiten Stegen 203, 203 a, 203b aufweist. Im Gegensatz zu dem bezogen auf die

Längssymmetrieachse 105 in der Antennenabdeckung 100 vorhandenen Abstand 107 weist die weitere Antennenabdeckung 200 den entsprechenden Steg 203 oder Mittelsteg 203 auf. Der Steg 203 kann beim Zusammenfügen der Linsenteile 100, 200 mit dem Abstand 107 oder der Lücke 107 in Eingriff gehen. So kann eine Volllinse gebildet werden, deren gekrümmten Flächen 104, 204 von der gekrümmten Oberfläche 104 des ersten Grundkörpers 101 gebildet wird und von der gekrümmten Fläche 204, die von dem zweiten Grundkörper 201 der weiteren Antennenabdeckung 200 bereit gestellt wird. Die Befestigungseinrichtungen 113a, 113b können mit entsprechenden Befestigungseinrichtungen 213a, 213b des zweiten

Grundkörpers 201 in Eingriff gehen und zum Ausrichten der Linsenteile zueinander genutzt werden. Freiräume in welchen sich Kondensat ablagern könnte werden möglichst

verschlossen.

Die Fig. 3 zeigt einen Querschnitt der zusammengesetzten Linse 300 oder Volllinse 300 gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Linse 300 ist durch das Zusammenfügen einer Antennenabdeckung 100' mit dem Grundkörper 10Γ und der weiteren Antennenabdeckung 200' mit dem Grundkörper 201 ' gebildet worden. Die gekrümmten Oberflächen 104', 204' bilden die Brechungsflächen der Linse 300. In Fig. 3 weist die verwendete Antennenabdeckung 100' keine zusätzlichen Befestigungsbereiche 113a, 113b auf. Somit wird die Breite B der Antennenabdeckung 100' von der Breite der Stege sowie der Abstände oder Lücken zwischen den Stegen gebildet. Es werden die äußersten Stege 102a', 102b' zum Ausrichten und Befestigen genutzt. Die äußersten Stege 102b', 102a' kommen in den Befestigungseinrichtungen 213b' und 213a' der weiteren Antennenabdeckung 200' zum Liegen. Die weitere Antennenabdeckung 200' weist in den Befestigungseinrichtungen 213a', 213b' Öffnungen 301a', 301b' auf, die zum Anschließen eines Gebläses zum Reinigen der Linse 300 genutzt werden können. Durch das Zusammenfügen der Stege 102a', 102b' mit den Stegen 203', 203a', 203b' wird eine Linse 300 als Vollkörper gebildet. Die im Wesentlichen sinusförmig verlaufende Fügeschnittstelle 302, die von den Oberflächen der Stege gebildet wird, mag nach dem Zusammensetzen im Wesentlichen frei von Lufteinschlüssen sein, so dass die Linse im Wesentlichen die gleichen Eigenschaften wie eine einstückig hergestellte Linse aufweist. Die Fügeschnittstelle 302 wird aus der Oberfläche der

Befestigungseinrichtung 103, 202 gebildet. Zum einstückigen Herstellen der Linse werden Stege 102a, 102b, 201 zweier entsprechender Linsenhälften als Füllmaterial genutzt. In Fig. 3 ist ebenfalls zu sehen, dass die Scheitelbereiche der jeweiligen Stege 102a', 102b', 203', 203a', 203b' im Wesentlichen der Kontur der Flächen 104', 204' folgen. In einem Beispiel folgen die die Scheitelbereiche kugeligen Radien. Die Radien liegen im Bereich der

Wandungsstärke. Die Scheitelbereiche sind mit 109a', 109b' bezeichnet, die Talbereiche sind mit 106', 106a', 106b' bezeichnet. Die Scheitelbereiche der Stege entsprechen dem Verlauf der jeweiligen gekrümmten Fläche in jedem Raumbereich oder in jede Raumrichtung, also sowohl in der Zeichenebene als auch in die Zeichenebene hinein oder aus ihr heraus. So kann für ein gutes Anliegen beim Bilden der Volllinse in allen Raumrichtungen gesorgt werden.

Fig. 4 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer weiteren zusammengesetzten Linse gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Linse 400 wird hierbei von der Antennenabdeckung 100" und 200" gebildet. Im Gegensatz zu den

Scheitelbereichen der Stege 203', 203a', 203b' und den Talbereichen 106a', 106b' der Stege 203', 203a', 203b', welche in Fig. 3 als abgerundete Scheitelbereiche bzw. Talbereiche dargestellt sind, weisen die Stege 102a", 102b", 203", 203b", 203a" im Wesentlichen Oberflächen auf, die parallel zu den Oberflächen 104", 204" verlaufen und damit den Oberflächen 104", 204" folgen. Sie folgen den Oberflächen in allen Raumbereichen oder Raumrichtungen, um für möglichst wenige Lufteinschlüsse zu sorgen. In einem Bereich folgen die Scheitelbereiche 109a", 109b" und Talbereiche 106", 106a", 106b" den Radien +rl ', -rl'. Folglich folgt der gesamte Oberflächenverlauf 109a", 109b" bzw. der

Flächen verlauf 106", 106a", 106b"den Radien +rl ', -r2' und nicht nur ein Scheitelbereich oder ein Talbereich. Entsprechendes gilt für die andere Linsenhälfte 200". Die Stege 102a", 102b", 203', 203a', 203b' verjüngen sich mit zunehmendem Abstand von dem jeweiligen Grundkörper der Antennenabdeckungen 100", 200".

Fig. 5 zeigt eine Linse 500'", die für die Verwendung mittels einer horizontalen Abdichtung vorbereitet ist, gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden

Erfindung. Als Grundlage für den Aufbau der Linse 500"' dienen die Linsenteile 100, 200, welche der Fig. 2 als Antennenabdeckung 100 und der weiteren Antennenabdeckung 200 zu entnehmen sind. Bei der Linse 500"' sind durch das Zusammenwirken der

Befestigungseinrichtungen 113a'", 113b'", 213a'", 213b'" Ausnehmungen 501, 502 vorhanden, an denen ein horizontaler O-Ring oder ein horizontaler Dichtring zum Abdichten angebracht werden kann, wenn die Linse 500"' in einer Hornantenneeingebaut ist. Bei den Ausnehmungen 501, 502 handelt es sich um eine einzige Ausnehmung oder Nut, die als umlaufender Ring um die gesamte linsenförmige Antennenabdeckung 500'" ausgebildet ist. Die Ausnehmung wird zwischen den beiden Antennenabdeckungen gebildet.

Fig. 6 zeigt eine Querschnittsdarstellung einer Linse 600 eingebaut in einer Hornantenne oder Linsenantenne eines Füllstandmessgeräts gemäß einem exemplarischen Ausfuhrungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Die Linse 600 ist eine durch Zusammensetzen der

Antennenabdeckung 100 und der weiteren Antennenabdeckung 200 aus Fig. 2 gebildete Linse. Die Befestigungsvorrichtungen 113a, 213a und 113b, 213b wirken so zusammen, dass Ausnehmungen 601a, 601b und 602a und 602b entstehen, in welche Dichtringe eingebracht werden können. Die Ausnehmungen 601a, 601b und 602a und 602b können auch umlaufend sein. Die Antenne 603 weist die hornf ' rmige Antennenöffnung 604 oder den aufgeweiteten Antennenbereich 604 auf, die/der sich in Richtung der Linse 600 erweitert. Die

zusammengesetzte Linse 600 ist in der Befestigungseinrichtung 605a, 605b der

Antennenöffnung 604 mittels der an der Linse 600 vorgesehenen Befestigungseinrichtung 113a, 213a, 113b, 213b befestigt, so dass der Hohlraum 606 vor eindringenden Partikeln geschützt ist. Die Befestigungseinrichtung 605a, 605b der Antennenöffnung 604 ist als ein umlaufender Flansch ausgebildet. Die Befestigungseinrichtung 113a, 213a, 113b, 213b der Linse ist rechteckig oder quadratisch ausgebildet, um die gekrümmte Linsenoberfläche gut in der Antennenöffnung 604 befestigen zu können. Der Pfeil 110 gibt die Richtung einer sich in Richtung eines Füllgutes ausbreitenden elektromagnetischen Welle an, die von einer in Fig. 6 nicht dargestellten Hochfrequenzeinrichtung erzeugt worden ist und zum Messen der

Entfernung eines Füllstandes genutzt wird. Die elektromagnetische Welle trifft zunächst auf die Oberfläche 104 der Antennenabdeckung, passiert dann den aus den Stegen 102a, 102b der Antennenabdeckung 100 und den Stegen 203, 203a, 203b der weiteren Antennenabdeckung 200 gebildeten Vollkörper der Linse 600. Die elektromagnetische Welle verlässt den

Linsenkörper über die gekrümmte Fläche der weiteren Antennenabdeckung 200. In Fig. 6 ist ebenfalls der Verlauf der Fügestelle 302' zu sehen. Die Breite der Öffnung 607 des

Hohlleiters 603 entspricht im Wesentlichen der Breite B der Antennenabdeckung 100, 200. Die Befestigungsvorrichtungen 113a, 213a und 113b, 213b können genutzt werden, um die Breite der Linse 600 an die Antennenaustrittsöffnung 607 oder Apertur 607 anzupassen.

Fig. 7 zeigt eine Querschnittsdarstellung eines Adapters 700 und zweier weiterer

Antennenabdeckungen 200, 200" "gemäß einem exemplarischen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Der Adapter 700 weist eine Vielzahl von Stegen 102a"", 102b"", 102c"", 102d"" auf, welche auf dem Grundkörper 104"" angeordnet sind. In einer Annäherung handelt es sich bei dem Adapter 700 um zwei symmetrisch zusammengefügte Antennenabdeckungen 100, so dass der Verlauf der Scheitelbereiche bzw. der Talbereiche des Adapters 700 im Wesentlichen der in Fig. 1 beschriebenen Verläufe entspricht. Gleiches gilt für die Bemaßung. Der Adapter 700 kann genutzt werden, um mittels einer weiteren

Antennenabdeckung 200, 200"" eine Linse in zusammengefügter Form zu bilden. Die Kombination der Stege 102a"", 102b"", 102c"", 102d"" und 203"", 203a"", 203b"" und 203c"", 203d"" und 203e"" und der Grundkörper 104"" bilden den Vollkörpers der Linse 700. Um gute Voraussetzungen für das Spritzverfahren zu schaffen, ist auch der Adapter mit einer möglichst konstanten Wandungsstärke ausgebildet. Durch den

gleichmäßigen Aufbau kann ein homogener Körper gebildet werden. Der keilförmige Verlauf des Grundkörpers des Adapters ist möglich, wenn das Granulat bei dem Spritzgussverfahren von der Seite eingespritzt wird.

Fig. 8 zeigt einen Querschnitt eines weiteren Adapters gemäß einem exemplarischen

Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung. Bei dem Adapter 800 verlaufen die Talbereiche 106'"", 106a'"", 106b'"", 106c'"", 106d""', 106e""' nicht entlang einer gekrümmten Fläche, sondern im Wesentlichen auf einer Ebene. Die Scheitelbereiche der Stege verlaufen jedoch ebenfalls auf gekrümmten Hüllkurven, die den gekrümmten Flächen der Linsen entsprechen.

Beim Herstellen einer Abdeckung mit einem Spritzgussverfahren wird zu Beginn eine Spritzgussform bereitgestellt, welche die Herstellung der Antennenabdeckeinrichtung 100 und/oder eines Adapters 800, 700 ermöglicht. Bei einer Spritzgussform handelt es sich um eine Negativform der Antennenabdeckung und/oder des jeweiligen Adapters. Außerdem wird das Granulat bereitgestellt, aus dem die Antennenabdeckung 100 und/oder der Adapter 700, 800 hergestellt werden soll. Das Granulat wird geschmolzen und in die Spritzgussform eingespritzt, wodurch sich die Antennenabdeckung und/oder der Adapter ausformt. Nach dem Abkühlen und kann die Antennenabdeckung und/oder der Adapter aus der Spritzgussform entnommen werden. Fig. 9 zeigt ein Flussdiagramm für ein Herstellverfahren einer Volllinse aus Linsenhälften. Beim Herstellen der Voll-Linse aus den Linsenteilen 100, 200 werden in einem Schritt S900 eine erste Antennenabdeckung 100 mit einer geraden Anzahl an Stegen bereitgestellt. Im Schritt S901 wir eine zweite Antennenabdeckung 200 mit einer ungeraden Anzahl an Stegen bereitgestellt. Im Schritt S902 erfolgt das Fügen der beiden Antennenabdeckungen, indem die kammförmigen Befestigungseinrichtungen 103, 202 so aneinander gebracht werden, dass der mittlere Steg 203 der Antennenhälfte 200 mit ungerader Anzahl an Stegen in den Abstand 107 der Antennenhälfte 100 mit gerader Anzahl von Stegen eintaucht. Zum besseren Halt und zur Vermeidung von Lufteinschlüssen kann ein Kleber zwischen den Fügestrukturen 103, 202 eingesetzt werden.

Ergänzend ist daraufhinzuweisen, dass„umfassend" und„aufweisend" keine anderen Elemente oder Schritte ausschließt und„eine" oder„ein" keine Vielzahl ausschließt. Ferner sei daraufhingewiesen, dass Merkmale oder Schritte, die mit Verweis auf eines der obigen Ausführungsbeispiele beschrieben worden sind, auch in Kombination mit anderen Merkmalen oder Schritten anderer oben beschriebener Ausführungsbeispiele verwendet werden können. Bezugszeichen in den Ansprüchen sind nicht als Einschränkung anzusehen.