Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ANTI-SKID CHAIN
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2004/022364
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an anti-skid chain (GKE) comprising a chain mesh (LAU), which when fitted runs between an interior retaining element (HAL) that lies on an interior lateral side (ISE) of a tyre (REI) and a lateral chain (SST) that lies essentially on an exterior lateral side (ASE) of the tyre (REI). The anti-skid chain is secured on the exterior (AUS) of the tyre (REI) by at least one tensioning strand (SPS) that is connected to a tensioning element (SPE) and the tensioning strand (SPS) is deflected by a deflection element (UME) through an angle (a) of at least 90°. A deflected end region (END) of the tensioning strand (SPS), facing away from the tensioning element (SPE), is connected to the lateral chain (STS) and/or the chain mesh (LAU), whereby a section of the tensioning strand, running between the tensioning element(s) (SPE) and the deflection element (UME) is guided in at least one guide element (FUE) that is connected to the lateral chain (SST).

Inventors:
Pengg, Ägyd (Rosenweg 2, Velden, A-9220, AT)
Application Number:
PCT/AT2003/000236
Publication Date:
March 18, 2004
Filing Date:
August 13, 2003
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
PEWAG AUSTRIA GMBH (Theodor-Körner-Strasse 59, Graz, A-8010, AT)
International Classes:
B60C1/00; B60C27/10; (IPC1-7): B60C27/10
Foreign References:
DE8902454U1
EP1174292A2
EP1024035A1
EP1072448A2
Attorney, Agent or Firm:
Matschnig, Franz (Siebensterngasse 54, Wien, A-1071, AT)
Download PDF:
Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Gleitschutzkette (GKE) mit einem Laufnetz (LAU), welches zwischen einer in einem montierten Zustand an einer inneren Seitenflanke (ISE) eines Reifens (REI) anliegenden inneren Halterung (HAL) und einem in einem montierten Zustand im wesentlichen an einer äußeren Seitenflanke (ASE) des Reifens (REI) anliegenden Seitenstrang (SST) ver läuft, wobei die Gleitschutzkette an der Außenseite (AUS) des Reifens (REI) durch zu mindest einen mit zumindest einem Spannelement (SPE, SPE') verbundenen Spann strang (SPS, SPS') gespannt ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Spannstrang (SPS, SPS') durch zumindest ein Umlenkelement (UME, UME') um einen Winkel (a), der zumindest 90 ° beträgt, umgelenkt ist, wobei ein dem zumindest einen Spannelement (SPE, SPE') abgewandter, umgelenkter Endbereich (END, END') des zumindest einen Spannstrangs (SPS, SPS') mit dem Seitenstrang (STS) und/oder dem Laufnetz (LAU) verbunden ist, wobei ein zwischen dem zumindest einen Spannele ment (SPE, SPE') und dem zumindest einen Umlenkelement (UME) verlaufender Ab schnitt des Spannstrangs (SPS, SPS') in zumindest einem mit dem Seitenstrang (SST) verbundenen Führungselement (FUE, FUE') geführt ist.
2. Gleitschutzkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannstrang (SPS, SPS') abschnittsweise als Kette ausgebildet ist.
3. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannstrang (SPS, SPS') abschnittsweise als Seil ausgebildet ist.
4. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannstrang (SPS, SPS') abschnittsweise als Drahtseil ausgebildet ist.
5. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannstrang (SPS, SPS') über ein Verbindungsglied (VGL, VGL') mit dem Seitenstrang (SST) und dem Laufnetz (LAU) verbunden ist.
6. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Umlenkelement (UME, UME') als Rolle ausgebildet ist.
7. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenstrang (STS) zumindest abschnittsweise als Kette ausgebildet ist.
8. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenstrang (STS) zumindest abschnittsweise als Seil ausgebildet ist.
9. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Seitenstrang (STS) zumindest abschnittsweise als Drahtseil ausgebildet ist.
10. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Spannstrang (SPS, SPS') und der Seitenstrang (SST) einstückig ausge bildet sind.
11. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Spannelement (SPE, SPE') ein Verbindungselement (VES, VES') auf weist, welches mit einem korrespondierenden Verbindungselement (VEU, VEU') zu mindest eines Umlenkelements (UME, UME') lösbar in Eingriff bringbar ist.
12. Gleitschutzkette nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Halterung (HAL) in einem montierten Zustand im wesentlichen zu einem an einer inneren Seitenflanke eines Reifens anliegenden Ring geschlossen ist, wobei an beiden Enden der Haltevorrichtung je ein Verschlussteil (VE1, VE2) angeordnet ist, und die beiden Verschlussteile (VE1, VE2) miteinander verbindbar sind.
Description:
GLEITSCHUTZKETTE Die Erfindung betrifft eine Gleitschutzkette mit einem Laufnetz, welches zwischen einer in einem montierten Zustand an einer inneren Seitenflanke eines Reifens anliegenden inneren Halterung und einem in einem montierten Zustand im wesentlichen an einer äußeren Seiten- flanke des Reifens anliegenden Seitenstrang verläuft, wobei die Gleitschutzkette an der Außenseite des Reifens durch zumindest einen mit zumindest einem Spannelement verbun- denen Spannstrang gespannt ist.

Bei Gleitschutzketten der eingangs genannten Art wird üblicherweise nach Montieren der inneren Halterung, beispielsweise eines ringförmigen Halteelements aus Draht, die Gleit- schutzkette durch Spannen eines mit dem Seitenstrang verbundenen Spannstranges mittels eines sogenannten"Spannschlosses"auf dem Reifen fixiert.

Eine derartige Spannvorrichtung bzw. Spannschloss ist beispielsweise aus der AT 408 635 der Anmelderin bekannt geworden.

Üblicherweise ist der an der äußeren Seitenflanke anliegende Seitenstrang als Kette ausge- bildet. In diesem Fall wird für den hier verwendeten Begriff"Seitenstrang"üblicherweise die Bezeichnung"Seitenkette"verwendet.

Nachteilig an den bekannten Gleitschutzketten ist vor allem, dass es zu einem Verrutschen der montierten Kette kommen kann.

Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung, den oben genannten Nachteil der bekannten Gleitschutzketten zu überwinden.

Diese Aufgabe wird mit einer Gleitschutzkette der eingangs genannten Art erfindungsge- mäß dadurch gelöst, dass der zumindest eine Spannstrang durch zumindest ein Umlenk- element um einen Winkel, der zumindest 90 ° beträgt, umgelenkt ist, wobei ein dem zumin- dest einen Spannelement abgewandter, umgelenkter Endbereich des zumindest einen Spannstanges mit dem Seitenstrang und/oder dem Laufnetz verbunden ist, wobei ein zwischen dem zumindest einen Spannelement und dem zumindest einen Umlenkelement verlaufender Abschnitt des Spannstrangs in zumindest einem mit dem Seitenstrang verbun- denen Führungselement geführt ist.

Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht durch die Umlenkung der Spannkraft bzw. das zumindest eine Umlenkelement eine hohe und symmetrische Krafteinleitung in den Seiten- strang bzw. in das Laufnetz, wodurch sich die Fixierung der Gleitschutzkette an dem Reifen gegenüber bekannten Lösungen wesentlich verbessern lässt. Weiters kann durch die erfin- dungsgemäße Ausführungsform ein Lockern der Kette während der Fahrt sehr effizient verhindert werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung kann der Spannstrang abschnittswei- se als Kette und/oder abschnittsweise als Seil ausgebildet sein. Bei dieser Ausführungsform kann beispielsweise ein in das Spannelement führender Abschnitt des Spannstranges als Seil ausgeführt sein während ein mit der Seitenkette verbundener Abschnitt des Spannstranges als Kette ausgebildet sein kann. Die beiden unterschiedlichen Abschnitte des Spannstranges können über ein Verbindungselement-im einfachsten Fall beispielsweise einem Haken- miteinander verbunden sein.

Weiters kann der Spannstrang über ein Verbindungsglied mit dem Seitenstrang und dem Laufnetz verbunden sein.

Günstigerweise kann das Umlenkelement als Rolle ausgebildet sein.

Der Seitenstrang kann zumindest abschnittsweise als Kette, als Seil und/oder als Drahtseil ausgebildet sein, wobei der Spannstrang und der Seitenstrang auch einstückig ausgebildet sein können bzw. der Seitenstrang in den Spannstrang übergeht.

Vorteilhafterweise kann zumindest ein Spannelement ein Verbindungselement aufweisen, welches mit einem korrespondierenden Verbindungselement zumindest eines Umlenkele- ments lösbar in Eingriff bringbar ist.

Weitere Vorteile, insbesondere eine einfache Montage der Gleitschutzkette, lassen sich dadurch erzielen, dass die innere Halterung in einem montierten Zustand im wesentlichen zu einem an einer inneren Seitenflanke eines Reifens anliegenden Ring geschlossen ist, wobei an beiden Enden der Haltevorrichtung je ein Verschlussteil angeordnet ist, und die beiden Verschlussteile miteinander verbindbar sind.

Die Erfindung samt weiteren Vorteilen ist im Folgenden anhand einiger nicht einschränken- der Ausführungsbeispiele, welche in der Zeichnung näher erläutert sind, dargestellt, in dieser zeigen schematisch : Fig. 1 eine Seitenansicht der Außenseite eines Reifen eines Kraftfahrzeuges mit einer erfindungsgemäßen Gleitschutzkette in einem montierten Zustand und Fig. 2 eine Seitenansicht der Innenseite des Reifens aus Fig. 1 mit einer erfindungsgemä- ßen Gleitschutzkette in einem montierten Zustand ; Fig. 3 den Reifen aus Fig. 1 mit einer weiteren Variante einer erfindungsgemäßen Gleit- schutzkette in einem montierten Zustand.

Gemäß Fig. 1-3 weist eine erfindungsgemäße Gleitschutzkette GKE ein Laufnetz LAU auf, welches zwischen einer in einem montierten Zustand an einer inneren Seitenflanke ISE eines Reifens REI anliegenden inneren Halterung HAL und einem in einem montierten Zustand im wesentlichen an einer äußeren Seitenflanke SEI des Reifens REI anliegenden Seitenstrang SST verläuft.

Die Haltevorrichtung HAL kann gemäß Fig. 2 je einen Verschlussteil VE1, VE2 an ihren freien Enden aufweisen. Durch Verbinden der beiden Verschlussteile VE1, VE2 kann die Haltevorrichtung HAL zu einem Ring geschlossen werden. In einem montierten Zustand liegt die Haltevorrichtung HAL an einer inneren, d. h. einem Fahrzeug zugewandten, Flanke ISE eines Reifens REI an. Die Haltevorrichtung HAL kann beispielsweise ein Drahtseil, ein federelastischer Bügel etc. sein. An der Haltevorrichtung HAL ist das aus einer Verbindung von einzelnen Kettensträngen bzw. -gliedern gebildetes Laufnetz LAU der Gleitschutzkette befestigt.

Die Gleitschutzkette kann gemäß Fig. 1 durch ein oder mehrere an der Außenseite ASE des Reifens REI angeordnete Spannelemente SPE, SPE', beispielsweise einem Spannschloss der eingangs zitierten Art, gespannt werden. Hierzu kann pro Spannelement SPE, SPE'je ein mit diesem verbundener Spannstrang SPS, SPS'vorgesehen sein.

Der Spannstrang SPS, SPS'ist erfindungsgemäß durch mindestens ein Umlenkelement UME, UME'geführt und um einen Winkel a, der mindestens 90 ° beträgt, umgelenkt. In der hier dargestellten Ausführungsform der Erfindung ist das Umlenkelement UME, UME', bei- spielsweise eine Rolle, mit einem Spannelement SPE, SPE', welches einem zweiten Spann- strang SPS, SPS'zugeordnet ist, verbunden. Das Umlenkelement UME, UME'kann aber auch mit dem Laufnetz LAU oder dem Seitenstrang SST derart verbunden sein, dass eine Umlenkung des Spannstrangs SPS um mindestens 90 ° gewährleistet ist.

Ein dem jeweiligen Spannelement SPE, SPE'abgewandter, umgelenkter Endbereich END, END'des von diesem Spannelement SPE, SPE'gespannten Spannstanges SPS, SPS'ist mit dem Seitenstrang STS und/oder dem Laufnetz LAU verbunden. Weiters ist ein zwischen dem Spannelement SPE, SPE'und dem Umlenkelement UME, UME', durch welches der von diesem Spannelement SPE, SPE'gespannte Spannstrang SPS, SPS'umgelenkt wird, verlau- fender Abschnitt des Spannstrang SPE, SPE'in mindestens einem mit dem Seitenstrang SST verbundenen Führungselement FUE, FUE'geführt.

Weiters kann jedes Spannelement SPE, SPE'je ein Verbindungselement VES, VES', bei- spielsweise einen Haken, aufweisen, über welches sie jeweils mit einem korrespondierenden Verbindungselement VEU, VEU', beispielsweise eine Öse, des Umlenkelements UME, UME', durch welches der von dem jeweils anderen Spannelement SPE, SPE'gespannte Spannstrang SPS, SPS'umgelenkt wird, lösbar in Eingriff bringbar ist. Mit den Haken bzw. Verbindungs- elementen VES, VES'der Spannelemente SPE, SPE'kann jeweils ein Kettenstrang des Lauf- netzes LAU verbunden sein.

Auf diese Weise lässt sich eine optimale Krafteinleitung in den Seitenstrang SST bzw. die Seitenkette erreichen wodurch eine sehr gute Fixierung und Spannung der Gleitschutzkette GKE auf dem Reifen REI gewährleistet werden kann.

Prinzipiell kann die erfindungsgemäße Lösung auch mit einem einzigen Spannstrang SPS, SPS'und einem einzigen Spannschloss SPE, SPE'realisiert werden. Hierbei kann beispiels- weise der in Fig. 1 und 3 als SPS'Spannstrang bezeichnete Spannstrang durch die Führungs- ösen FUE bis zu dem als UME bezeichneten Umlenkelement geführt und von diesem umge- lenkt werden, wobei der umgelenkte Endbereich END'des Spanstranges SPS'mit dem Laufnetz LAU bzw. dem Seitenstrang STS verbunden ist, beispielsweise über das Verbin- dungselement VGL. Das Umlenkelement UME kann bei der soeben beschriebenen Variante der Erfindung mit dem Spannelement SPE'verbunden sein.

Wie aus Fig. 1 zu entnehmen ist kann der Spannstrang SPS, SPS'abschnittsweise als Seil, beispielsweise als Drahtseil oder synthetisches Seil, ausgeführt sein, wobei ein weiterer Abschnitt, im Folgenden als Spannkette bezeichnet-als Kette ausgebildet sein kann. Die Spannkette und der seilförmige Abschnitt des Spannstranges SPS, SPS'können über ein Verbindungselement VER, VER'-beispielsweise einen Haken-miteinander verbunden sein.

Die Spannkette ist in der hier dargestellte Ausführungsform über die Führungsösen FUE, welche an der Seitenkette angeordnet sind, der hier ebenfalls als Kette ausgebildet ist, ge- führt sein. Nach dem Umlenkelement UME, UME'-von dem Spannelement SPE, SPE'aus gesehen-kann der Spannstrang SPS, SPS'mit dem Seitenstrang STS bzw. mit dem Laufnetz LAU über ein Verbindungsglied VGL, VGL', beispielsweise einen Ring oder einen Haken, verbunden sein. Die einzelnen Spannstränge SPS, SPS'bzw. Spannketten können aber auch direkt, d. h. ohne jeweils zwischengeschaltetes Verbindungsglied VGL, VGL'in den Seiten- strang STS übergehen bzw. einstückig mit diesem ausgebildet sein.

Bei einer einstückigen Ausbildung des Spannstrangs SPS, SPS'und des Seitenstrangs STS kann der Seitenstrang in Ringen verschiebbar geführt sein, welche im wesentlichen den in Fig. 1 und 3 dargestellten ringförmigen Verbindungsgliedern VGL, VGL'entsprechen können.

Der Seitenstrang STS und die Spannstränge SPS, SPS'bilden gemäß der Erfindung gemein- sam mit den Spannelementen SPE, SPE'und den Umlenkelementen UME, UME'ein zu- sammenwirkendes System, mit dem ein Verrutschen der Gleitschutzkette GKE auf dem Reifen REI verhindert werden kann.

Prinzipiell kann der Spannstrang SPS, SPS'auch durchgehend als synthetisches oder als Drahtseil ausgebildet sein, gleiches gilt für den Seitenstrang STS, der hier durchgehend als Kette dargestellt ist.

In der Variante nach Fig. 3 können die Führungsösen FUE so angeordnet sein, dass der Spannstrang SPS, SPS'in einem montierten Zustand ein annähernd regelmäßiges Polygon bildet. Auf diese Weise lässt sich verhindern, dass der Spannstrang mit einer Reifenfelge in Berührung kommt und diese beschädigt.