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Title:
ANTI-SKID DEVICE FOR VEHICLE WHEELS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/032155
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an anti-skid device, for vehicle tyres, whereby the chain cover runs with a regular separation of two chain lengths (9) of chain links (11), by means of a spacer (15). Guide chain bodies (23) engage with the spacers (15), which connect the chain cover to star-shaped retainer loops (29), arranged on the vehicle wheel. The connection between the retainer loops (29) and the chain cover is achieved by a single guide chain body (23) and results in an even usage of all elements over the entire circumference. The chain cover can be turned by undoing the guide chain bodies (23).

Inventors:
Preusker, Werner (Roth 2, Sauldorf, 88605, DE)
Application Number:
PCT/CH2005/000514
Publication Date:
March 30, 2006
Filing Date:
September 01, 2005
Export Citation:
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Assignee:
CONFON AG (Langenhag 31, Rheineck, CH-9424, CH)
Preusker, Werner (Roth 2, Sauldorf, 88605, DE)
International Classes:
B60C27/06; B60C27/20; (IPC1-7): B60C27/20; B60C27/06
Foreign References:
US4799522A
EP0911193A2
Attorney, Agent or Firm:
Gachnang, Hans Rudolf (Badstrasse 5, Postfach 323, Frauenfeld, CH-8501, CH)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder, umfassend einen Kettenpanzer mit zwei ringförmigen, im wesentlichen in Reifenumfangsrichtung (L) auf der Reifenlauffläche (5) aufzuliegen bestimmten und den Reifen (1) umschlingende Kettenstränge (9) , welche durch Distanzelemente (13) in einem gegenseitigen Abstand gehalten werden, sowie sternförmig auf einem drehbaren Stützring am Fahrzeugrad befestigte Haltebügel (29) , deren freie Enden (27) mit einem Kettenstrang (9) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (27) der Haltebügel (29) über Führungskettenglieder (23) gelenkig mit einem die beiden Kettenstränge (9) verbindenden Zwischenglied (15) verbunden sind.
2. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder (15) die Kettenstränge (9) kreuzförmig zusammenhalten.
3. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwischenglieder (15) eine Platte mit zwei beabstandet angebrachten Bohrungen (19) umfassen, in welche jeweils die letzten Kettenglieder (11) der beiden Kettenstränge (9) gehalten sind.
4. Gleitschutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskettenglieder (23) in einer an der Platte angebrachten Ausnehmung (17) und einem Loch (25) am Ende (27) der Haltebügel (29) gehalten werden.
5. Gleitschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis4 dadurch gekennzeichnet, dass die Führungskettenglieder (23) in sich geschlossen oder offen sind.
6. Gleitschutzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis5 dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h) der Führungskettenglieder (23) der Höhe (h) der Kettenglieder (11) der Kettenstränge (9) einspricht.
Description:
Gleitschutzvorrichtung für Pahrzeugräder

Gegenstand der Erfindung ist eine Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder gemäss Oberbegriff des Patenanspruchs 1. Gleitschutzvorrichtungen für Fahrzeugräder dienen einerseits im Winter als Schneeketten und andererseits können auch die Reifen von Arbeitsfahrzeugen mit Ketten ausgerüstet werden, um beispielsweise bei einer Benutzung in Steinbrüchen die Reifen vor vorzeitiger Zerstörung durch scharfkantige Steine zu schützen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich insbesondere auf Gleitschutzvorrichtungen für die Benutzung im Schnee und/oder auf Eis. Bei der hier zur Diskussion stehenden Gleitschutzvorrichtung handelt es sich um eine solche, die mit sternförmig an einem Stützring angeordneten Armen, welcher an der Felge des Fahrzeugrades drehbar gehalten wird.

Gleitschutzvorrichtungen der genannten Gattung sind

bekannt. Beispielsweise wird in der EP-Bl 0 911 193 eine Gleitschutzvorrichtung für Fahrzeugräder mit einer am Fahrzeugrad befestigbaren und in montiertem Zustand gegenüber diesem drehbaren Halterung beschrieben. Bei dieser bekannten Gleitschutzvorrichtung, die einen leiterartigen Kettenpanzer umfasst, der auf der Reifenlauffläche aufliegt, sind die Haltebügel lediglich mit dem der Aussenseite des Fahrzeugrades zugewandten Kettenstrang verbunden. Zu diesem Zweck sind an den Enden der Haltebügel schwenkbare und um begrenzte Beträge auf- und abbewegbare Mittel angeordnet, an deren Vorderkante in einer schlitzförmigen Ausnehmung Kettenglieder des aussen liegenden Kettenstranges mittels Bolzen starr befestigt sind. Zudem ist ein Distanzstück, welches die beiden Kettenstränge verbindet, in einem Schlitz an den Haltebügeln derart geführt, dass letzteres stets parallel zum Haltebügel verläuft und damit die beiden Kettenstränge in Reifenlaufrichtung festhält. Diese bekannte Gleitschutzvorrichtung hat den Nachteil, dass einerseits im Bereich des aussen liegenden Stranges ein Kopfstück am Haltebügel befestigt sein muss, welches die Kettenglieder beidseitig umgreift und folglich eine gegenüber den Kettensträngen radial grossere Abmessung aufweist, die sich beim Fahren negativ auswirkt. Zudem wird dieses Kopfstück bei jedem Auftreffen auf die Fahrbahn aufschlagen und unterliegt daher einem grossen Verschleiss. Die im Kopfstück befestigten Kettenglieder

werden durch separate Bolzen gehalten, die ihrerseits im Kopfstück arretiert, bzw. gesichert werden müssen. Auch diese Elemente werden beim Aufschlagen auf die Fahrbahn einem hohen Verschleiss unterworfen und stellen daher eine Gefahr für die Fahrsicherheit dar.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Gleitschutzvorrichtung der genannten Gattung, welche die Nachteile der bekannten meidet und einen sehr einfachen, kostengünstig herstellbaren und weniger dem Verschleiss unterworfenen Aufbau aufweist.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Gleitschutzvorrichtung gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Besonders vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.

Überraschenderweise gelingt es, durch eine frei bewegliche Verbindung zwischen einem Distanzstück, das die beiden Kettenstränge verbindet, und dem freien Ende des Haltebügels ohne radiale Vergrösserung des Durchmessers der Gleitschutzvorrichtung den Kettenpanzer exakt auf der Reifenlauffläche zu positionieren und zu führen.

Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 eine Aufsicht auf eine auf einem Fahrzeugreifen aufgelegte Gleitschutzvorrichtung,

Figur 2 eine vergrösserte Darstellung der Verbindung zwischen Haltebügel und Kettenpanzer und

Figur 3 einen Schnitt längs Linie III-III in Figur 2 durch die Verbindung.

In Figur 1 ist in strichpunktierten Linien ein Reifen 1 mit seinen beiden Flanken 3 schematisch angedeutet. Auf der Lauffläche 5 des Reifens 1 liegt eine Gleitschutzvorrichtung 7, umfassend zwei jeweils abschnittsweise parallel verlaufende Kettenstränge 9 aus miteinander verbundenen Kettengliedern 11. Die beiden Kettenstränge 9 werden durch Distanzelemente 13 in gegenseitigem Abstand gehalten.

In regelmässigen Abständen, beispielsweise nach jeweils vier Distanzelementen werden die beiden Kettenstränge 9 auf ein Zwischenglied 15 zusammengeführt. Das Zwischenglied 15 umfasst eine längliche Ausnehmung 17, an deren seitlichen Enden jeweils eine vorzugsweise runde Bohrung 19 und in deren Mitte zwischen den Bohrungen 19 ein erweiterter Abschnitt 21 ausgebildet sind. In den beiden Bohrungen 19 werden jeweils die letzten Kettenglieder 11 der beiden Kettenstränge 9 gehalten. Im Abschnitt 21 greift ein Führungskettenglied 23 ein, welches zudem in einem Loch 25 am freien Ende 27 eines Haltebügels 29 angebracht ist (vergleiche insbesondere

Figur 2) . Das Führungskettenglied 23 liegt etwa lotrecht zur Laufrichtung L des Reifens. Die Höhe h des Führungskettenglieds, welches mit seiner einen Flanke auf der Lauffläche 5 des Reifens 1 aufliegt, ist im wesentlichen gleich wie die Höhe h der Kettenglieder 11 der Kettenstränge 9, welche ebenfalls am Zwischenglied 15 angreifen. Der besseren Übersichtlichkeit halber sind in Figur 3 die vom Zwischenglied 15 weglaufenden und mit dem Zwischenglied 15 verbundenen Kettenglieder 11 nicht dargestellt.

Der Haltebügel 29 ist in bekannter Weise mit seinem dem freien Ende 27 gegenüber liegenden Ende, das nicht dargestellt ist, mit dem am Rad drehbar befestigten Stützring verbunden.

Zwischen dem Haltebügel 29 und dem aus den beiden Kettensträngen 9 und den Distanzelementen 13 gebildeten Kettenpanzer entsteht durch das Führungskettenglied 23 eine gelenkige Verbindung. Dadurch dass das Zwischenglied 15 jeweils die beiden Kettenstränge 9 zusammenfasst, wird der Kettenpanzer, obwohl gelenkig mit dem Haltebügel 29 verbunden, präzise geführt. D.h. die beiden Kettenstränge 9 können sich in Laufrichtung L relativ zueinander nicht verschieben. Die Verbindung des Haltebügels 29 mit beiden Kettensträngen 9 bewirkt auch, dass nur geringe Kräfte vom Kettenpanzer auf die Haltebügel 29 ausgeübt werden. Im

weiteren ist durch die jeweils gleiche Höhe h des Führungskettenglieds 23 sowie der Kettenglieder 11 des Kettenpanzers über der Reifenlauffläche 5 gewährleistet, dass auch an der Verbindungsstelle zwischen Haltebügel 29 und dem Kettenpanzer eine gleichmässige Auflage des Kettenpanzers und des Führungskettenglieds 23 auf der Fahrbahn erfolgt. Die Abnützung aller Kettenglieder 11,15 ist demzufolge stets gleich. Durch Verwendung eines offenen Führungskettenglieds 23, wie in gebrochenen Linien in Figur 3 angedeutet, kann der Kettenpanzer von den Haltebügeln 29 gelöst und gewendet werden, sobald ein entsprechender Verschleiss eingetreten ist.