Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
ANTI-THEFT DEVICE FOR SOLAR MODULES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/054840
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention preferably relates to an anti-theft device for solar modules (1), wherein the invention provides that at least two solar modules (1) are connected to one another via an anti-theft device (2), wherein the anti-theft device (2) which can only be released from the solar module (1) in a destructive fashion is arranged on each solar module (1), and the at least two anti-theft devices (2) are connected to one another via electric cables or optical waveguides.

Inventors:
REINECKE, Michael (Krokusweg 5, Halver, 58553, DE)
WIDMANN, Uwe (Ziegelstraße 4, Baltmansweiler, 73666, DE)
GAIDOSCH, Othmar (Uhlandstraße 70/1, Ostfildern, 73760, DE)
Application Number:
EP2009/008137
Publication Date:
May 20, 2010
Filing Date:
November 16, 2009
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
HIRSCHMANN AUTOMATION AND CONTROL GMBH (Stuttgarter Strasse 45-51, Neckartenzlingen, 72654, DE)
REINECKE, Michael (Krokusweg 5, Halver, 58553, DE)
WIDMANN, Uwe (Ziegelstraße 4, Baltmansweiler, 73666, DE)
GAIDOSCH, Othmar (Uhlandstraße 70/1, Ostfildern, 73760, DE)
International Classes:
G08B13/14; F24J2/52; H01L31/042
Attorney, Agent or Firm:
GREIF, Thomas (Thul Patentanwaltsgesellschaft mbH, Rheinmetall Platz 1, Düsseldorf, 40476, DE)
Download PDF:
Claims:
Patentansprüche

1. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Solarmodule (1) über mechanisch wirkende Mittel, die unverlierbar und nur zerstörerisch von dem Solarmodul (1) lösbar an dem Solarmodul (1) angeordnet sind.

2. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die mechanisch wirkenden Mittel ein Stahldraht, eine Kette oder dergleichen sind.

3. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1), dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Solarmodule (1) über eine Diebstahsicherung (2) miteinander verbunden sind, wobei an jedem Solarmodul (1) die nur zerstörerisch von dem Solarmodul (1) lösbare Diebstahsicherung (2) angeordnet ist und die zumindest zwei Diebstahsi- cherungen (2) über elektrische Kabel oder Lichtwellenleiter miteinander verbunden sind.

4. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Diebstahlsicherung (2) ein Gehäuse (4) aufweist, wobei das Gehäuse (4) mittels eines Klebepads (5) auf dem Solarmodul (1) aufgeklebt ist und in dem Gehäuse (4) ein bewegbares Sicherungsstück (6) angeordnet ist, wobei die En- den des elektrischen Kabels über das Sicherungsstück (6) elektrisch miteinander kontaktiert sind.

5. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Diebstahlsicherung (2) ein Gehäuse (4) aufweist, wobei das Gehäuse (4) mittels eines Klebepads (5) auf dem Solarmodul (1) aufgeklebt ist und in dem Gehäuse (4) ein bewegbares Sicherungsstück (6) angeordnet ist, wobei die Enden des Lichtwellenleiters über das Sicherungsstück (6), welches einen Lichtleiter aufweist, miteinander verbunden sind.

6. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsstück (6) ein sich gegenüber dem Gehäuse (4) abstützendes Federelement (11) aufweist.

7. Diebstahlsicherung für Solarmodule (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (4) ein einstückiger Bestandteil des Gehäuses einer Anschlussdose (12) ist.

8. Verfahren zur Diebstahlsicherung für Solarmodule (1), insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei Solarmodule (1) über eine Diebstahsicherung (2) miteinander verbunden sind, wobei an jedem Solarmodul (1) die nur zerstörerisch von dem Solarmodul (1) lösbare Diebstahsicherung (2) angeordnet ist und die zumindest zwei Diebstahsicherungen (2) über elektrische Kabel oder Lichtwellenleiter miteinander verbunden sind, wobei dann eine Manipulation an zumindest einem Solarmodul (1) festgestellt wird, wenn der von dem elektrischen Kabel gebildete Stromkreis oder der von dem Lichtwellenleiter gebildete Lichtfluß unterbrochen wird.

Description:
Diebstahlsicherung für Solarmodule

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Diebstahlsicherung (= Einrichtung bzw. Anordnung für eine Diebstahlsicherung) sowie ein Verfahren zur Diebstahlsicherung für Solarmodule, auch Solarpanele genannt.

Üblicherweise werden einzelne Solarzellen auf einem Träger zu einem Solarmodul (Solarpanel) zusammengefasst, wobei eine Vielzahl solcher Solarmodule untereinander elektrisch verschaltet werden, nachdem sie auf einer geeigneten Fläche angeordnet worden sind. Eine solche Anordnung wird auch als Solaranlage oder Solarkraftwerk bezeichnet, wobei es bekannt ist, dass einige zig Solarmodule bis hin zu einigen hunderttausend Solarmodulen zusammengeschaltet werden, um ein leistungsfähiges Solarkraftwerk zu realisieren.

Die Kosten solcher Solarmodule sind heutzutage noch relativ hoch, so dass es erforderlich ist, diese Solarkraftanlagen zu schützen. Wirksame Diebstahlsicherungen, die verhindern, dass Solarmodule auf einer Solaranlage entwendet werden, sind nicht bekannt.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, eine wirksame Diebstahlsicherung sowie ein wirksames Verfahren zur Diebstahlsicherung für Solarmodule anzugeben.

BESTATIGUNGSKOPIE Die Erfindung schafft daher grundsätzlich die Möglichkeit, ein Solarmodul vor Diebstahl zu schützen.

Der erste Vorteil einer Diebstahlsicherung von Solarmodulen ist darin zu sehen, dass Maßnahmen entfallen können, um die gesamte Solarkraftanlage vor einem äußeren Zugang zum Beispiel durch einen Zaun, eine Mauer oder dergleichen zu schützen. Solche äußeren Diebstahlschutzmaßnahmen sind einerseits bekannt und andererseits äußerst aufwändig. Außerdem kann nicht verhindert werden, wenn zum Beispiel ein Zaun überwunden worden ist, dass die dann doch ungesicherten Solarmodule entwendet werden.

In einer ersten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Solarmodule, insbesondere deren Träger, auf dem üblicherweise die Solarzellen angeordnet sind, untereinander mechanisch miteinander verbunden werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die einzelnen Solarmodule untereinander mit einem Stahldraht, einer Kette oder dergleichen verbunden werden. Dies kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass die einzelnen Solarmodule untereinander derart mit dem Stahldraht verbunden werden, dass er auf geeignete Art und Weise (zum Beispiel durch einen unlösbaren Kleber) mit dem Solarmodul beziehungsweise dessen Träger verbunden wird. Dadurch ist ein wirksamer Diebstahlschutz gegeben. Außerdem kann ein Solarmodul, wenn die Befestigungsstelle des Stahldrahtes entfernt und das Solarmodul beschädigt worden ist, nicht ohne die Beschädigung des Solarmodules weiter verwendet werden, so dass sich aus diesem Grund schon ein wirksamer Schutz gegen Diebstahl einstellt, da das dennoch entwendete Solarmodul in seiner Wirkungsweise beeinträchtigt ist und gar keinen oder nur noch einen geringen Wert für einen Weiterverkauf darstellen würde. In weiteren Ausgestaltungen ist vorgesehen, dass zumindest zwei Solarmodule über eine Diebstahsicherung miteinander verbunden sind, wobei an jedem Solarmodul die nur zerstörerisch von dem Solarmodul lösbare Diebstahsicherung angeordnet ist und die zumindest zwei Diebstahsicherungen über elektrische Kabel oder Lichtwellenleiter miteinander verbunden sind.

Die zweite mögliche Maßnahme zur Diebstahlsicherung ist also darin zu sehen, dass die Solarmodule untereinander elektrisch (unabhängig von den an sich bekannten Sammelleitungen zwecks Energieübertragung) zusammengeschaltet werden. Auch hierbei ist es denkbar, dass ein ein-, zwei- oder mehrpoliger Draht (Kabel) unlösbar (zum Beispiel wieder durch einen unlösbaren Kleber) mit dem jeweiligen Solarmodul verbunden wird. Diese Art und Weise der Diebstahlsicherung hat darüber hinaus den Vorteil, dass von einer Leitwarte aus ein Diebstahl erkannt werden kann, wenn das elektrische Kabel unterbrochen wird. Durch geeignete Auswertemaßnahmen kann bei Unterbrechung des elektrischen Stromkreises im Fall eines Diebstahles der Ort, an dem sich die entwendete Solarmodul befindet, auch lokalisiert werden, so dass schnelle Gegenmaßnahmen möglich sind.

Die dritte denkbare Variante zum Diebstahlschutz eines Solarmodules ist darin zu sehen, dass wiederum zumindest zwei oder mehrere Solarmodule untereinander ü- ber Lichtwellenleiter miteinander verbunden werden. Dabei kann wiederum bei Unterbrechung des Lichtstrahles ein Diebstahl eines Solarmodules detektiert werden und Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Der besondere Vorteil des Einsatzes von Lichtwellenleitern zur Diebstahlsicherung für Solarmodule ist darin zu sehen, dass diese Überwachungsmethode manipulationssicher ist. Wird nämlich der Lichtstrahl an nur einer Stelle (zum Beispiel durch Entfernen des Solarmodules unterbrochen), deutet dies sofort auf eine ungewöhnliche Aktion, im Regelfall einen Diebstahl des Solarmodules, hin.

Eine mögliche Variante einer Diebstahlsicherung für Solarmodule, auf die die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist, ist in den Figuren 1 bis 6 dargestellt.

Figur 1 zeigt den grundsätzlichen Aufbau, wobei ein Solarpanel 1 in grau flächenmäßig angedeutet ist, auf dem in dieser Ausführung die erfindungsgemäße Diebstahlsicherung 2 mittels Lichtwellenleiter angeordnet ist. Diese Anordnung kann beispielsweise unterhalb der Oberfläche des Solarmodules 1 angeordnet werden, wobei die bei Betrachtung der Figur 1 nach rechts und links weisenden Lichtwellenleiter 3 zu jeweils weiteren Solarmodulen und letztendlich zu einer Leitwarte führen. Durch diese entsprechende Verschaltung von Lichtwellenleitern 3 kann durch Einspeisung von Licht und dessen Auswertung bei Austritt aus den Lichtwellenleitern 3 in einer Leitwarte die gesamte Solaranlage überwacht werden.

Figur 2 zeigt die Einrichtung zur Diebstahlsicherung 2 im Querschnitt, wobei in den Figuren 3 bis 6 weitere Details des Ausführungsbeispiels gezeigt sind.

Der wesentliche Aufbau der Sicherungseinheit liegt darin, dass ein Gehäuse 4 der Diebstahlsicherung 2 über eine Klebeschicht (Klebepad 5) auf dem Solarpanel 1 unlösbar bzw. nur zerstörerisch lösbar (was die Zerstörung und damit die Wertlosigkeit des Solarpanels 2 für einen Dieb zur Folge hätte) angeordnet wird. Diese grundsätzliche Ausgestaltung ist in Figur 4 gezeigt. In dem Gehäuse 4 der Sicherungseinheit ist ein Sicherungsstück 6 (Figur 5) verschiebbar angeordnet, wobei in dem Sicherungsstück 6 ein Abschnitt eines Lichtleiters 7 angeordnet ist. Dieser Lichtleiter 7 verbindet die Lichtleiter der zu- und abführenden Lichtwellenleiterkabel 3, die mittels einen Kontaktträger 8 und eine Umspritzung 9 aufweisenden Stecker 10 an dem Gehäuse 4 rastend verbunden werden. Sind die beiden Stecker 10 an dem Gehäuse 4 festgelegt, entsteht ein durchgehender Lichtstrahl. In diesem ordnungsgemäßen Zustand ist das Sicherungsstück 6 zwar verschiebbar, zunächst aber ortsfest in dem Gehäuse 4 der Sicherungseinheit 2 festgelegt, da sein Schiebeweg sowohl nach o- ben durch das Gehäuse 4 als auch nach unten durch die Oberfläche des Solarpane- les 1 begrenzt ist. In diesem ordnungsgemäßen Zustand steht das Sicherungsstück 6 aufgrund seines Federelementes 11 (Figur 5) jedoch unter einer Vorspannung, da das Federelement 11 gegenüber dem Gehäuse 4 vorgespannt abgestützt ist. Für den Fall, dass von einem Dieb versucht wird, das Gehäuse 4 von dem Solarpanel zu lösen, kommt es zu einer axialen Verschiebung des Sicherungsstückes 6 aus dem Gehäuse 4 nach unten heraus, da der Weg durch einen für die Funktion der Diebstahlsicherung wichtigen Ausschnitt A, durch den das Sicherungsstück 6 durchführbar ist, in dem Klebepad 5 (Figur 4, rechts) freigegeben wird. Dadurch wird der Lichtweg zwischen den beiden Lichtwellenleitern 3 unterbrochen, da sich das Lichtleiterstück 7 des Sicherungsstückes 6 nicht mehr zwischen den beiden Lichtwellenleitersteckern 10 befindet. Somit kann diese Unterbrechung von der Leitwarte erfasst und es können entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden, da die Unterbrechung im Regelfall ein Hinweis auf eine unerlaubte Aktion (Manipulation, Diebstahl) ist. Dabei ist die Vorspannung des Federelementes 11 und die axiale Verschiebung des Sicherungsstückes 6 in dem Gehäuse 4 so gewählt, dass schon bei geringfügigen Manipulationen an der Sicherungseinheit 2 das Lichtleiterstück 7 des Sicherungsstückes 2 aus dem Lichtweg heraus bewegt wird.

Zur Montage der Sicherungseinheit 2 ist vorgesehen, dass sich das Sicherungsstück 6 innerhalb des Gehäuses 4 befindet und zunächst durch eine Schutzschicht auf dem Klebepad 5 in seiner Lage gehalten wird. Nach der Montage (Aufkleben) der Sicherungseinheit 2 auf dem Solarpanel 1 wird das Sicherungsstück 6 vorgespannt, so dass es seine vorstehend genannte Aufgabe erfüllen kann.

In den Figuren 2 und 6 sind die Steckverbinder (Lichtwellenleiter-Stecker 10) gezeigt, mit denen die Lichtwellenleiter rastend und dichtend an dem Gehäuse 4 der Sicherungseinheit 2 zwecks Montage festgelegt werden können. Hierbei ist es denkbar, dass auch andere Bauformen von Steckern verwendet werden.

Eine alternative Ausführungsform der Sicherungseinheit ist darin zu sehen, dass das Gehäuse, ähnlich wie es in Figur 2 gezeigt ist, einen Aufnahmeschacht für das Sicherungselement aufweist. Dieses Gehäuse weist außerdem einen nahezu quer zu dem Aufnahmeschacht ausgerichteten Aufnahmekanal für einen durchgehenden Lichtwellenleiter auf, der dort angeordnet und befestigt wird. Anschließend wird das Sicherungsstück, ähnlich wie es in Figur 5 gezeigt ist, in den Aufnahmeschacht eingesetzt, wobei es an seiner Unterseite eine Schneide aufweist, mit der es den bis dahin durchgehenden Lichtleiter auftrennt. Bei Erreichen der endgültigen Lage des Sicherungsstückes in dem Gehäuse erfolgt die Verbindung des Lichtleiters in dem Sicherungsstück mit den Lichtwellenleiternenden, so dass wiederum eine durchgehende Lichtleitung realisiert ist.

Sämtliche vorstehend beschriebenen Varianten bieten also einen wirksamen Diebstahlschutz von Solarmodulen, der nicht nur den Vorteil hat, dass im Falle eines Diebstahles rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergriffen werden können, sondern der auch vorteilhaft sich auswirkt auf die Versicherbarkeit solcher Solarkraftanlagen, da wirksam Diebstahl von Solarpanelen verhindert werden kann. Die Detailansichten in Figur 7 zeigen eine weitere Ausgestaltung, wie die Diebstahlsicherung eines Solarpanels realisiert und verhindert werden kann.

Ein beispielhafter Aufbau einer Anschlussdose 12 für ein Solarpanel ist in Figur 7 in der untersten Darstellung (rechts und links) und in der Darstellung darüber gezeigt. Diese Anschlussdose 12 weist zwecks elektrischer Verbindung von Solarpanelen untereinander Steckverbinder auf, die mit zugehörigen Gegensteckverbindern

12.1.4.1 und 12.1.4.2 und deren Verkabelungen zu der Solaranlage verschaltet werden. 12.1.3 bezeichnet eine Rastverbindung, mit der die Steckverbinder 12.1.4.1 und

12.1.4.2 an der Anschlussdose 12 im gesteckten Zustand festgelegt werden.

Zur Diebstahlsicherung ist an der Anschlussdose 12 als Anschlusselement die Diebstahsicherung 2 zum Beispiel seitig, vor allen Dingen fest und unlösbar angeordnet. Dieses Anschlusselement nimmt wiederum zwei Kontaktpartner mit den Enden eines Lichtwellenleiters auf, wodurch im ordnungsgemäßen Zustand das Licht durch die Lichtwellenleiter, die im Bereich der Anschlussdose miteinander gekoppelt sind, strahlen kann. Erst wenn durch Beschädigung in Folge von Diebstahl der Licht- leitfluss durch das Sicherungselement an der Anschlussdose 12 unterbrochen wird, ist dies ein entsprechendes Signal für einen Diebstahl.

Im Gegensatz zu der Ausführungsform, die in den Figuren 1 bis 6 gezeigt und beschrieben ist, bei der das Sicherungselement unabhängig von einer Anschlussdose auf dem Solarpanel angebracht ist, ist das in Figur 7 gezeigte Sicherungselement 2 zur Aufnahme eines Lichtwellenleiters fest mit der Anschlussdose verbunden (sie bilden ein einstückiges Bauteil), wobei die Anschlussdose ihrerseits durch einen Klebevorgang mittels unlösbarem Kleber auf dem Solarpanel angeordnet und befestigt ist. Die Befestigung der Anschlussdose beziehungsweise des Sicherungselementes, wie sie in den Figuren 1 bis 7 gezeigt sind, erfolgt in besonders vorteilhafter Ausgestaltung durch ein Klebepad (zweiseitige Klebefolie), wobei deren Klebekraft so hoch ist, dass die Grundplatte des Sicherungselementes (Figuren 1 bis 6) beziehungsweise der Anschlussdose (Figur 7) nicht ohne Zerstörung von dem Solarpanel abgelöst werden kann.

Anstelle der Ende zweier Lichtwellenleiter, die am Sicherungselement beziehungsweise an der Anschlussdose zusammengeführt werden, ist es auch denkbar, an dem Solarpanel oder an der Anschlussdose unlösbar ein Stück eines durchgehenden Lichtwellenleiters zu befestigen, und zwar in derart, dass bei einem Versuch, den Lichtwellenleiter im Befestigungspunkt an dem Solarpanel beziehungsweise an der Anschlussdose zu lösen, der Lichtwellenleiter beschädigt oder zerstört wird in einer Art und Weise, dass der Lichtstrahl nennenswert gestört beziehungsweise unterbrochen wird, was von der Leitwarte aus wieder detektiert werden kann und auf eine unsachgemäße Behandlung, insbesondere Diebstahl, hinweist.

Bezugszeichenliste:

1. Solarpanel

2. Diebstahlsicherung

3. Lichtwellenleiter

4. Gehäuse

5. Klebepad

6. Sicherungsstück

7. Lichtleiter

8. Kontaktträger

9. Um spritzung

10. Stecker

11. Federelement

12. Anschlussdose