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Title:
ANTIFOULING FILM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/098266
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an antifouling film for protecting parts that are in contact with sea water, wherein the film (1) made of thermoplastic synthetic material has a breaking elongation in the range of 100 to 200%, a 2% modulus in the range of 15 to 25 N/15mm and a tensile force in the range of 25 to 40 N/15mm. The film comprises a ridge structure that is formed by ridges, wherein a ridge has a width (b) of 1 to 15 μm and a height (h) of 30 to 60 μm. The distance (a) of adjoining ridges ranges from 40 to 80 μm and the opening angle (w) of the ridge flanks ranges from 30 to 45°.

Inventors:
EISER, Wolfgang (Sophie-Scholl-Strasse 22, Rimbach, 64668, DE)
MASANEK, Frank (Schulstrasse 24, Reichenbach, 66879, DE)
BRÜGGEMANN, Jürgen (Kapuzinerstrasse 30, Worms, 67547, DE)
KESEL, Antonia (Feldmannstrasse 86, Saarbrücken, 66119, DE)
LIEDERT, Ralph (Havupolku 5 B 5, Jääli, FI-90940, FI)
Application Number:
EP2011/000609
Publication Date:
August 18, 2011
Filing Date:
February 09, 2011
Export Citation:
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Assignee:
RENOLIT SE (Horchheimer Strasse 50, Worms, 67547, DE)
EISER, Wolfgang (Sophie-Scholl-Strasse 22, Rimbach, 64668, DE)
MASANEK, Frank (Schulstrasse 24, Reichenbach, 66879, DE)
BRÜGGEMANN, Jürgen (Kapuzinerstrasse 30, Worms, 67547, DE)
KESEL, Antonia (Feldmannstrasse 86, Saarbrücken, 66119, DE)
LIEDERT, Ralph (Havupolku 5 B 5, Jääli, FI-90940, FI)
International Classes:
B08B17/04; B08B17/06
Attorney, Agent or Firm:
WAGNER, Jutta (Zellentin & Partner, Rubensstraße 30, Ludwigshafen/Rhein, 67061, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Folie aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Bruchdehnung im Bereich von 100 bis 200 %, einem 2 % Modul im Bereich von 15 bis 25 N/15mm sowie einer Streckkraft im Bereich von 25 bis 40 N/15mm,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Folie eine Rillenstruktur aufweist, die von Rippen gebildet wird, wobei eine Rippe eine Breite (b) von 1 bis 15 pm und eine Höhe (h) von 20 bis 40 pm aufweist, der Abstand (a) benachbarter Rippen von 40 bis 80 pm und der Öffnungswinkel (w) der Rippenflanken von 30 bis 45 ° beträgt.

2. Folie gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff Polyvinylchlorid, gegebenenfalls unter Zusatz üblicher Additive, ist.

3. Folie gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der thermoplastische Kunststoff Polyvinylchlorid oder ein Gemisch von Polyvinylchlorid und Ethylenvinylacetat, gegebenenfalls unter Zusatz üblicher Additive, ist.

4. Folie gemäß Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Folie eine Mehrschichtfolie ist, vorzugsweise auf Basis von Polyvinylchlorid oder einem Gemisch von Polyvinylchlorid und Ethylenvinylacetat mit einer oberen Schicht aus Polyvinylidenfluorid oder Acrylat/Polyvinylidenfluorid.

5. Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (b) einer Rippe von 3 bis 8 pm, insbesondere etwa 5 pm beträgt.

6. Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe (h) etwa 30 pm beträgt.

7. Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (a) benachbarter Rippen, gemessen von Mitte zu Mitte, von 50 bis 70 m und insbesondere etwa 60 μιτι beträgt.

8. Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungswinkel (w) der Rippenflanken 30 ° oder 45 ° beträgt.

9. Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke im Bereich von 100 pm bis 300 pm, insbesondere von 150 μητι bis 200 μιτι liegt.

10. Verwendung einer Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9, zur Beschichtung von Teilen, die mit Meerwasser in Kontakt stehen, vorzugsweise zur Beschichtung von Schiffen oder Off-Shore Anlagen zur Öl- oder Gasförderung oder Windenergieerzeugung.

11. Verfahren zum Schutz von Teilen, die mit Meerwasser in Kontakt stehen, dadurch gekennzeichnet, dass eine Folie gemäß mindestens einem der Ansprüche 1 bis 9 auf das Teil aufgebracht, vorzugsweise aufgeklebt wird.

Description:
Antifouling Folie

[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Folie zum Schutz von Oberflächen, die Meerwasserkontakt haben.

[0002] Teile, welche über längere Zeit mit Meerwasser Kontakt haben, besonders die äußere Oberfläche von Schiffen aber auch Off-Shore Anlagen zur Öl- bzw. Gasförderung oder Windenergieerzeugung, werden von einer Vielzahl maritimer Lebewesen besiedelt. Vor allem Algen, Muscheln und Seepocken stellen ein großes Problem dar, der Bewuchs mit diesen Organismen ist nicht nur schwierig zu entfernen sondern bremst im Falle von sich bewegenden Objekten auch die Fortbewegung. Schiffe, deren äußere Oberfläche einen starken Bewuchs aufweist, werden merklich gebremst, was einen erhöhten Treibstoffverbrauch bedingt. Aus diesem Grund werden Schiffe derzeit spätestens etwa alle 2 Jahre im Trockendock gereinigt. Die Reinigung ist sehr aufwändig, da besonders Muscheln und Seepocken äußerst fest anhaften.

[0003] Die bisher am häufigsten bei Schiffen praktizierte Maßnahme gegen den Bewuchs besteht in einem Anstrich mit bioziden Beschichtungen. Diese Anstriche sind aber ökologisch bedenklich, da ein Herauslösen in das Meerwasser stattfindet und die toxischen Substanzen so in die Meere gelangen.

[0004] Als Alternative ist auch versucht worden, möglichst glatte Oberflächen zu schaffen, die eine Anhaftung erschweren sollen. Der Erfolg war aber

unbefriedigend.

[0005] Aus WO 2008/025538 A1 ist eine Antifouling-Beschichtung bekannt geworden, bei der ein Siliconpolymer mit einer mikrostrukturierten Oberfläche auf die zu schützenden Teile aufgebracht wird. Entweder wird die Mikrostruktur durch Härten an einer korrespondierenden Oberfläche erzeugt, oder es werden Partikel geeigneter Größe in das Polymer eingebracht. Die Antifouling Wirkung soll auf der Kombination von Mikrostruktur, Oberflächenenergie des Siliconpolymers und der Elastizität des Materials beruhen. Siliconpolymere neigen dazu, verbliebene Monomere und Polymere mit zu geringer Molmasse abzugeben und sind daher nicht als optimal anzusehen.

[0006] Es besteht daher weiterhin Bedarf an einer ökonomisch und ökologisch befriedigenden Lösung des Problems.

[0007] Überraschend wurde nun gefunden, dass eine Beschichtung von mit Meerwasser berührten Teilen mit einer PVC-Folie, die eine Rillenstruktur aufweist und sowohl meerwasserbeständig als auch elastisch ist, die Probleme lösen kann.

[0008] Die Erfindung betrifft daher eine Folie aus thermoplastischem Kunststoff mit einer Bruchdehnung im Bereich von 100 bis 200 %, einem 2 % Modul im Bereich von 15 bis 25 N/15mm sowie einer Streckkraft im Bereich von 25 bis 40 N/15mm (alle gemessen nach DIN EN ISO 527-3/2/200) wobei die Folie eine Rillenstruktur aufweist, die von Rippen gebildet wird und eine Rippe eine Breite von 1 bis 40 pm und eine Höhe von 10 bis 60 pm aufweist, der Abstand

benachbarter Rippen von 40 bis 80 pm und der Öffnungswinkel der Rippenflanken von 30 bis 45 ° beträgt.

[0009] Die Rillenstruktur ist so dimensioniert, dass Organismen keine oder nur eine geringe Haftung entwickeln, so dass der Bewuchs vermindert wird und etwaiger Bewuchs leicht entfernt werden kann.

[00010] Die Rillenstruktur wird bei bewegten Objekten so orientiert, dass die Rippen zumindest im wesentlichen in Richtung des strömenden Wassers ausgerichtet sind. Bei Schiffen sollen sie so z.B. im wesentlichen waagerecht und parallel zur Länge des Schiffes verlaufen.

[00011] Vorzugsweise beträgt die Breite einer Rippe von 3 bis 8 pm, insbesondere etwa 5 pm. Die Höhe beträgt vorzugsweise von 20 bis 40 pm, insbesondere etwa 30 pm. Der Abstand benachbarter Rippen, gemessen von Mitte zu Mitte, beträgt vorzugsweise 50 bis 70 μηη und insbesondere etwa 60 μηι.

Bevorzugte Öffnungswinkel der Rippenflanken sind 30 ° und 45 °.

[00012] Als Material eignen sich alle ausreichend abriebbeständigen, salzwasserfesten und UV-stabilen Kunststoffe, besonders bevorzugt sind Polymere auf Basis von Vinylmonomeren, insbesondere Polyvinylchlorid (PVC). Es ist im Hinblick auf die Abrieb- und UV-beständigkeit vorteilhaft, an der Oberfläche fluorierte Polymere einzusetzen. Besonders bevorzugt wird daher eine mehrlagige Folie mit einer Trägerschicht auf Basis von PVC und einer Deckschicht aus einem Fluorpolymer, insbesondere aus Polyvinylidenfluorid (PVDF). Der PVC-Gehalt der mehrschichtigen Folie beträgt bevorzugt mindestens 65 Gew.-%. Ebenfalls gut geeignet sind Folien auf Basis von PVC und oder Ethylenvinylacetat (EVA), insbesondere mehrschichtige Folien mit einer Trägerschicht auf Basis von PVC oder PVC-EVA und einer Deckschicht in Form einer Verbundfolie aus Acrylat und PVDF. Die Verbundfolie der Deckschicht weist dabei vorzugsweise zwei Schichten, nämlich eine Acrylat- und eine PVDF-Schicht auf oder drei Schichten, nämlich eine Acrylat-, eine Acrylat-PVDF- und eine PVDF-Schicht. Als Acrylat eignet sich besonders Polymethylmethacrylat (PMMA). Die mehrlagigen Folien können in an sich bekannter Weise durch Coextrusion oder durch Laminierung von getrennt hergestellten Folien erzeugt werden.

[00013] Die Folie kann in an sich bekannter Weise Additive und Zusatzstoffe aufweisen, die in den üblichen Mengen verwendet werden. Bevorzugt sind im Falle von PVC-Folien beispielsweise Weichmacher, Stabilisatoren und gewünschten- falls Pigmente und/oder Farbstoffe enthalten. Bei einem Suspensions-PVC

(S-PVC) sind z.B. 60 - 70 Gew.-% PVC; 5 - 10 Gew.-% EVA; 15 - 25 Gew.-% Polymerweichmacher, 2,0 - 3,0 Gew.-% Barium/Zink Stabilisator; 5 - 10 Gew.-% Modifier und 0,5 - 1 ,0 Gew.-% Lichtschutzmittel typisch. Die Menge der

Pigmente/Farbstoffe hängt von der gewünschten Farbe ab. [00014] Foliendicken im Bereich von 100 pm bis 300 pm, insbesondere von 150 pm bis 200 pm haben sich bewährt.

[00015] Die Herstellung der erfindungsgemäßen Folien erfolgt in an sich bekannter weise z.B. auf Kalandern. Mehrschichtige Folien, die zwei, drei oder noch mehr Schichten aufweisen können, werden durch Coextrusion, Direkt- extrusion oder Laminierung erhalten. Diese Verfahren sind dem Fachmann bekannt.

[00016] Typischerweise wird die Folie extrudiert und auf einem Prägekalander bei einer Geschwindigkeit von 6-12 m/min bei einer Zugkraft von 50 bis 150 N geprägt. Die Heizwalzen sollten vorzugsweise eine Temperatur von 50 bis 160 °C, die Prägewalze eine Temperatur von 20 bis 150 °C haben. Der Prägedruck beträgt üblicherweise von 40 bis 80 bar. Die Kühlung erfolgt in der Regel bei 20 bis 70 °C.

[00017] Die erfindungsgemäße Rillenstruktur wird vorzugsweise durch eine Prägung erzeugt. Dazu wird die noch warme bzw. wieder erwärmte Folie durch ein Prägewerk geführt, wobei die Prägewalze ein Negativ der gewünschten Rillenstruktur aufweist.

[00018] Die erfindungsgemäße Folie eignet sich in besonderer Weise zum

Schutz von Meerwasser kontaktierenden Teilen wie Schiffen, Off-Shore Anlagen etc. Sie kann besonders günstig mittels Klebstoff aufgebracht werden. Geeignet sind im Prinzip alle Klebstoffe, die eine ausreichende Beständigkeit gegen Meerwasser zeigen. Besonders geeignet kann ein Klebstoff auf die Folie aufgebracht werden. Ein Auftrag auf die zu beschichtenden Teile ist auch möglich.

[00019] Die Erfindung soll anhand der Figuren und der folgenden Beispiele erläutert werden, ohne jedoch auf die speziell beschriebenen Ausführungsformen beschränkt zu sein. Soweit nichts anderes angegeben ist oder sich aus dem Zusammenhang zwingend anders ergibt, beziehen sich Prozentangaben auf das Gewicht, im Zweifel auf das Gesamtgewicht der Mischung.

[00020] Die Erfindung bezieht sich auch auf sämtliche Kombinationen von bevorzugten Ausgestaltungen, soweit diese sich nicht gegenseitig ausschließen. Die Angaben "etwa" oder "ca." in Verbindung mit einer Zahlenangabe bedeuten, dass zumindest um 10 % höhere oder niedrigere Werte oder um 5 % höhere oder niedrigere Werte und in jedem Fall um 1 % höhere oder niedrigere Werte eingeschlossen sind.

[00021] Es zeigt

Figur 1a eine erste bevorzugte Rillenstruktur im Querschnitt

Figur 1b eine Walzenoberfläche zur Prägung der Struktur von Figur 1a

Figur 2a eine zweite bevorzugte Rillenstruktur im Querschnitt

Figur 2b eine Walzenoberfläche zur Prägung der Struktur von Figur 2a

[00022] Die Struktur in Figur 1a wird durch Prägen einer Folie 1 mit einer Walze 2 erzeugt, welche eine Oberfläche wie in Figur 1b gezeigt aufweist. Beide Figuren stellen einen schematischen Querschnitt dar. In Figur 1a beträgt die Breite b einer Rippe 5 pm, der Abstand a zweier Rippen 60 pm, die Höhe h beträgt 35 pm und der Öffnungswinkel w der Rippenflanken beträgt 30 °. Um diese Abmessungen zu erreichen wird mit einer Walze wie uin Figur 1b gezeigt geprägt. Die Tiefe der Walze ist etwas größer als die gewünschte Höhe der Rippe. Die Radien R betragen etwa 1 pm, eingezeichnet ist nur einer. Die Prägung erfolgt in

Maschinenrichtung, d.h. parallel zur Länge, der längsten Ausdehnung, der Folie.

[00023] Die Struktur in Figur 2a wird durch Prägen einer Folie mit einer Walze erzeugt, welche eine Oberfläche wie in Figur 2b gezeigt aufweist. Die Breite b · einer Rippe beträgt 5 pm, der Abstand a zweier Rippen 60 pm, die Höhe h beträgt 35 pm und der Öffnungswinkel w der Rippenflanken beträgt 45 °. [00024] Beispiel 1

Es wurde eine Folie aus PVC mit einer erfindungsgemäßen Rillenstruktur wie in Figur 1a hergestellt. Die Folienrezeptur umfasste: 54,7 Gew.-% PVC mit einem K- Wert von 80; 8,5 Gew.-% Ethylen-Vinylacetat Copolymer; 1 ,8 Gew.-% Acrylat- Modifier; 21 ,5 Gew.-% Polymerweichmacher; 2,5 Gew.-% Stabilisator; 1 ,7 Gew.-% Costabilisator; 8,5 Gew.-% Titandioxid; 0,7 Gew.-% Lichtschutzmittel und 0,1 Gew.-% Gleitmittel.

[00025] Die Folie wurde extrudiert und auf einem Prägekalander bei einer

Geschwindigkeit von 6 m/min bei einer Zugkraft von 80 N mit der Rillenstruktur geprägt. Die Heizwalzen hatten eine Temperatur von 160 °C, die Prägewalze hatte eine Temperatur von 135 °C. Der Prägedruck wurde auf 60 bar eingestellt. Die Kühlung erfolgte bei 25 °C.

[00026] Vergleichsbeispiel 1

Eine Folie wurde analog zu Beispiel 1 hergestellt, jedoch ohne Prägung. [00027] Beispiel 2

Eine Folie wurde analog zu Beispiel 1 hergestellt, jedoch mit einer coextrudierten Deckschicht aus PVDF und einer Struktur wie in Figur 2a.

[00028] Beispiel 3

Die Folien von Beispiel 1 , 2 und Vergleichsbeispiel 1 wurden mittels Transferkleber und einer Gummiwalze auf Aluminiumplatten geklebt. Die Platten wurden 3 Monate in der Nordsee versenkt. Nach der Herausnahme aus dem Meerwasser wurden die Platten mit einem Neigungswinkel von 45° aufgestellt und ca. 3 min mit einem Wasserstrahl, Druck ca. 3 bar, abgespült. Die visuelle Begutachtung ergab, dass bei Beispiel 1 30 % der Oberfläche gesäubert werden konnten und bei Beispiel 2 90 %. Bei der Vergleichsfolie wurde jedoch nur eine Säuberung von 5 % der Oberfläche erreicht. [00029] Beispiel 4

Der Einfluss der erfindungsgemäßen Folie auf den Strömungswiderstand wurde bestimmt. Dazu wurden wie in Beispiel 1 und Vergleichsbeispiel 1 Folien hergestellt und jeweils auf den Probekörper eines Rotationsviskosimeters geklebt. Der Probekörper wurde dann in Thermoöl getaucht und der Reibungswiderstand bei einer Rotation mit Drehzahlen von 20, 50, 60 und 100 Umdrehungen/Minute bestimmt. Wie sich aus den Ergebnissen in Tabelle 1 ersehen lässt, ergibt sich für die erfindungsgemäße Struktur ein Vorteil hinsichtlich des Strömungswiderstandes. Der geringere Reibungswiderstand zeigt einen geringeren

Strömungswiderstand bei der erfindungsgemäßen Folie als bei einer glatten Folie an.

[00030] Tabelle 1

Reibungswiderstand in mPas bei

20 U/min 50 U/min 60 U/min 100 U/min

Vergleichsfolie 49 64 70 92

erfindungsgemäß 47 57 64 86

Bezuqszeichenliste

1 Folie

2 Prägewalze

a Abstand der Rippen

b Breite der Rippen

h Höhe der Rippen

w Öffnungswinkel der Rippen

R Radius