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Patent Searching and Data


Title:
ANTIPERSPIRANT PREPARATION COMPRISING ALKALINE EARTH METAL SALTS AND CARBOXYLIC ACIDS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2019/206466
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a combination of one or more alkaline earth metal salts and one or more carboxylic acids in cosmetic or dermatological preparations, with a pH-value of less than 5, demonstrating a synergistic antiperspirant effect. The combination can consist of at least two preparations, one preparation containing the carboxylic acid and the other preparation containing the soluble alkaline earth metal salts.

Inventors:
SCHWEIGER, Dorothea (Blankenburger Weg 11H, Hamburg, 22459, DE)
RING, Annika Patricia (Breslauer Straße 9, Stelle, 21435, DE)
VICKERS, Clare (Kottwitzstraße 64, Hamburg, 20253, DE)
NEUMANN, Lätitia (Hogenbrook 32, Hamburg, 21149, DE)
KLAUCK, Robert (Krabbenkamp 8 b, Reinbek, 21465, DE)
LEHMBECK, Frank (Tannenhofstraße 73b, Norderstedt, 22848, DE)
GROTHEER, Elke (Bendloh 13, Bönningstedt, 25474, DE)
Application Number:
EP2019/051050
Publication Date:
October 31, 2019
Filing Date:
January 16, 2019
Export Citation:
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Assignee:
BEIERSDORF AG (Unnastraße 48, Hamburg, 20253, DE)
International Classes:
A61K8/34; A61K8/06; A61K8/20; A61K8/36; A61Q15/00
Domestic Patent References:
WO2013013999A22013-01-31
WO2015051805A12015-04-16
WO2009012925A22009-01-29
WO2007071474A12007-06-28
WO2013013999A22013-01-31
Foreign References:
DE102015011694A12017-03-16
FR2940062A12010-06-25
DE102014222270A12016-05-04
DE102015214143A12017-02-02
EP1070500A12001-01-24
US20050036968A12005-02-17
EP2857482A12015-04-08
EP3000459A12016-03-30
DE102014222270A12016-05-04
DE102005012476A12006-09-21
DE102015226630A12017-06-29
Other References:
INT J COSMET SCI, vol. 29, no. 3, June 2007 (2007-06-01), pages 169 - 79
SHELLEY WB; HURLEY HJ, ACTA. DERM. VENEREOL., vol. 55, 1975, pages 241 - 60
RELLER HH; LUEDDERS WL: "Hemisphere Publishing Company", vol. 4, 1977, article "Advances in Modern Toxicology, Dermatoxicology and Pharmocology", pages: 1 - 5
RELLER; LÜDDERS, PHARMACOLOGIC AND TOXICOLOGIC EFFECTS OF TOPICALLY APPLIED AGENTS ON THE ECCRINE SWEAT GLANDS, vol. 4, 1975, pages 18
"Final Monograph", vol. 68, 2003, article "Antiperspirants Drug Products for Over-the-Counter Human Use"
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Claims:
Patentansprüche

1. Kosmetische oder dermatologische antitranspirant wirksame Zubereitung umfassend

- Wasser und/oder Alkohol,

- ein oder mehrere wasserlösliche Erdalkalimetallsalze und

- ein oder mehrere Carbonsäuren

dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung einen pH-Wert kleiner 5 aufweist.

2. Zubereitung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert im Bereich von 3,5 bis 4,5, insbesondere im Bereich von 3,8 bis 4,2, gewählt wird.

3. Kombination bestehend aus mindestens zwei kosmetischen oder dermatologischen

Zubereitungen dadurch gekennzeichnet, dass eine Zubereitung ein oder mehrere

Carbonsäuren und eine andere Zubereitung ein oder mehrere wasserlösliche

Erdalkalimetallsalze umfassen.

4. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass als Erdalkalimetallsalze Magnesium-, Calcium- und/oder

Strontiumhalogenide und/oder Magnesiumphosphat gewählt werden.

5. Zubereitung oder Kombination nach Anspruch 4 dadurch gekennzeichnet, dass als

Erdalkalimetallsalze Calciumchlorid und/oder Magnesiumchlorid und/oder Hydrate des Magnesiumchlorid, insbesondere MgCl2*6H20, gewählt werden.

6. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass als Carbonsäure Adipinsäure, Arachinsäure, Bernsteinsäure, Laurinsäure, Maleinsäure, Malonsäure, Myristinsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Ölsäure, Palmitinsäure, Behensäure, Linolensäure, Stearinsäure und/oder Weinsäure gewählt werden.

7. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass als Carbonsäure Palmitinsäure, Stearinsäure, Myristinsäure, Ölsäure und/oder Arachinsäure, insbesondere Stearinsäure und/oder Palmitinsäure, gewählt werden.

8. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass der Anteil an einem oder mehreren Erdalkalimetallsalzen im Bereich von 5 bis 20 Gew.%, insbesondere im Bereich von 7 bis 10 Gew.% gewählt wird, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.

9. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an einer oder mehreren Carbonsäuren im Bereich von 1 bis 5 Gew.%, insbesondere im Bereich von 1 ,5 bis 4 Gew.% gewählt wird, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.

10. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass der Anteil an weiteren antitranspirant wirksamen Stoffe in der Zubereitung weniger als 0,1 Gew.%, insbesondere 0 Gew.% beträgt, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.

11. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass sie in Form einer Mikro-, Makroemulsionen, wässrig-alkoholischen Lösung oder alkoholischen Lösung vorliegen.

12. Zubereitung oder Kombination nach einem der vorstehenden Ansprüche dadurch

gekennzeichnet, dass zusätzlich ein oder mehrere desodorierenden Wirkstoffe enthalten sind.

13. Zubereitung oder Kombination nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass als

Deowirkstoff kationischen Polymeren, insbesondere Polyquaternium-16, Polyquaternium-7, Polyquaternium-6, Polyquaternium-1 1 , Polyquaternium 37, Polyaminopropylbiguanid und/oder epsilon-Polylysin, gewählt werden.

14. Verwendung einer Kombination gebildet aus ein oder mehreren wasserlöslichen

Erdalkalimetallsalzen und ein oder mehreren Carbonsäuren als schweißhemmende

Wirkstoffkombination in einer kosmetischen oder dermatologischen Zubereitung dadurch gekennzeichnet, dass die Zubereitung Wasser und/oder Alkohol umfasst und einen pH- Wert kleiner e aufweist.

15. Verwendung nach Anspruch 14 dadurch gekennzeichnet, dass der pH-Wert im Bereich von 3,5 bis 4,5, insbesondere im Bereich von 3,8 bis 4,2, gewählt wird.

16. Verwendung nach Anspruch 14 oder 15 dadurch gekennzeichnet, dass als

Erdalkalimetallsalze Magnesium-, Calcium- und/oder Strontiumhalogenide und/oder Magnesiumphosphat gewählt werden.

17. Verwendung nach einem der Ansprüche 14 bis 16 dadurch gekennzeichnet, dass als

Erdalkalimetallsalze Calciumchlorid und/oder Magnesiumchlorid und/oder Hydrate des Magnesiumchlorid, insbesondere MgCl2*6H20, gewählt werden.

18. Verwendung nach einem der Ansprüche 14 bis 17 dadurch gekennzeichnet, dass als

Carbonsäuren Adipinsäure, Arachinsäure, Bernsteinsäure, Laurinsäure, Maleinsäure, Malonsäure, Myristinsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Ölsäure, Plamitinsäure, Behensäure, Linolensäure, Stearinsäure und/oder Weinsäure, insbesondere Stearinsäure und/oder Palmitinsäure, gewählt werden.

19. Verwendung nach einem der Ansprüche 14 bis 18 dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil an weiteren antitranspirant wirksamen Stoffe in der Zubereitung weniger als 0,1 Gew.%, insbesondere 0 Gew.% beträgt, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.

20. Verfahren zur Bildung und/oder Ablagerung von Erdalkalimetallpräzipitaten auf der Haut gekennzeichnet durch die Auftragung einer Zubereitung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auf die Haut.

21. Nicht-therapeutisches schweißhemmendes Verfahren gekennzeichnet durch die

Auftragung einer Zubereitung nach einem der Ansprüche 1 bis 13 auf die Haut.

22. Nicht-therapeutisches schweißhemmendes Verfahren dadurch gekennzeichnet, dass eine Zubereitung umfassend Carbonsäure oder wasserlösliche Erdalkalimetallsalze auf die Haut aufgetragen wird und anschließend oder zeitgleich eine zweiten Zubereitung auf die gleiche Stelle der Haut aufgetragen wird, wobei diese zweite Zubereitung eine Carbonsäure umfasst, sofern die erste Zubereitung Erdalkalimetallsalze umfasst, oder

Erdalkalimetallsalze umfasst, sofern die erste Zubereitung Carbonsäuren umfasst.

Description:
Beschreibung

Antitranspirantwirksame Zubereitung umfassend Erdalkalimetallsalze und Carbonsäuren

Die Erfindung ist eine Kombination aus einem oder mehreren Erdalkalimetallsalzen und ein oder mehreren Carbonsäuren in kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen mit einem pH-Wert von weniger als 5.

Ebenso erfindungsgemäß ist eine Kombination aus mindestens zwei Zubereitungen, wobei eine Zubereitung die Carbonsäure und die andere Zubereitung die löslichen Erdalkalimetallsalze umfasst.

Als Schweiß wird ein von der Haut des Menschen über so genannte Schweißdrüsen

abgesondertes wässriges Sekret bezeichnet. Es gibt drei Arten von Schweißdrüsen in der Haut, nämlich apokrine, ekkrine und apoekkrine Schweißdrüsen (Int J Cosmet Sei. 2007 Jun;

29(3): 169-79).

Die ekkrinen Schweißdrüsen sind beim Menschen praktisch über den ganzen Körper verteilt und können beträchtliche Mengen eines klaren, geruchlosen Sekretes produzieren, das zu über 99% aus Wasser besteht. Im Gegensatz dazu kommen die apokrinen Schweißdrüsen nur in den behaarten Körperarealen der Achsel- und Genitalregion sowie an den Brustwarzen vor. Sie produzieren geringe Mengen eines milchigen Sekretes, das Proteine und Lipide enthält und chemisch neutral ist.

Das Schwitzen, auch als Transpiration bezeichnet, ist ein effektiver Mechanismus, um überschüssige Wärme abzugeben und damit die Körpertemperatur zu regulieren. Hierzu dient vor allem das volumenreiche wässrige Sekret der ekkrinen Drüsen, die beim Erwachsenen bis zu 2-4 Liter pro Stunde bzw. 10-14 Liter am Tag produzieren können.

Dem Schweiß - insbesondere dem Sekret der apokrinen Schweißdrüsen - wird darüber hinaus eine Signalwirkung über den Geruchssinn zugesprochen. Beim Menschen spielt der apokrine Schweiß insbesondere im Zusammenhang mit dem emotionalen oder stressbedingten

Schwitzen eine Rolle.

Kosmetische Antitranspirantien oder Desodorantien/Deodorantien dienen dazu, Körpergeruch zu beseitigen bzw. deren Entstehung zu vermindern. Körpergeruch entsteht, wenn der an sich geruchlose frische Schweiß durch Mikroorganismen wie z.B. Staphylokokken und

Corynebakterien zersetzt wird. Den üblichen kosmetischen Desodorantien liegen unterschiedliche Wirkprinzipien zugrunde.

Im allgemeinen Sprachgebrauch erfolgt nicht immer ein klare Trennung der Begriffe

„Deodorant“ und„Antitranspirant“. Vielmehr werden - insbesondere auch im deutschsprachigen Raum - Produkte zur Anwendung im Achselbereich pauschal als Desodorantien bzw.„Deos“ bezeichnet. Dies geschieht unbeachtlich der Frage, ob auch eine antitranspirante Wirkung vorliegt.

Antitranspirantien (AT) sind schweißhemmende bzw. -verhütende Mittel, die - im Gegensatz zu den Desodorantien, die im Allgemeinen eine mikrobielle Zersetzung von bereits gebildetem Schweiß verhindern - die Absonderung von Schweiß überhaupt verhindern sollen.

AT- Zubereitungen können neben den eigentlichen schweißhemmenden Wirkstoffen (AT- Wirker) zusätzlich auch Stoffe enthalten, die den mikrobiellen Abbau des Schweißes hemmen, wie z.B. Triclosan. Triclosan wirkt gegen gram-positive und gram-negative Keime sowie gegen Pilze und Hefen, woraus eine desodorierende, jedoch keine antitranspirante Wirkung resultiert, da aus der Beeinflussung der bakteriellen Hautflora keine Beeinflussung der Schweißsekretion abzuleiten ist.

Im Gegensatz zu den Antitranspirantien bewirken reine Desodorantien keine aktive

Beeinflussung der Schweißsekretion, sondern lediglich die Steuerung bzw. Beeinflussung des Körper- bzw. Achselgeruchs (Geruchsverbesserungsmittel). Gängige Wirkmechanismen hierzu sind antibakterielle Effekte, wie sie z.B. auch das nicht-kolloidale Silber zeigt,

Geruchsneutralisation (Maskierung), Beeinflussung von bakteriellen Metabolismen, die reine Parfümierung wie auch die Verwendung von Vorstufen bestimmter Parfümkomponenten, welche durch enzymatische Reaktionen zu wohlriechenden Stoffen umgesetzt werden.

Die Wirkung von Antitranspirantien auf Basis von Al-Salzen gegen thermisches Schwitzen unter normalen physiologischen Bedingungen ist sehr gut untersucht.

Es wird angenommen, dass die Schweißreduktion bei Aluminium-haltigen

Antitranspirantwirkstoffen u.a. durch eine„Verstopfung der Schweißdrüse“ erzielt wird. Sie wirken durch Verstopfung von Schweißdrüsenausfuhrgängen, indem sie vor Ort zusammen mit hauteigenen Proteinen ausfallen und so zu sogenannten Plugs führen.

Ob diese Verstopfung durch Denaturierung des Keratins oder durch Verklumpung von

Korneozyten im Schweißdrüsengang verursacht wird (Shelley WB and Hurley HJ, Acta. Derm. Venereol. (1975) 55: 241-60), oder durch die Entstehung eines ACH/AZG-Gels (Reller HH and Luedders WL, in: Advances in Modern Toxicology, Dermatoxicology and Pharmocology, F.N. Marzulli and H.l. Maibach, Eds. Hemisphere Publishing Company, Washington and London (1977) Vol. 4: 1-5), das durch Neutralisation im Schweißdrüsenausführgang gebildet wird, ist nach wie vor offen. Die so erzielte und bekannte Verstopfung ist allerdings nur kurzfristig wirksam. Starkes

Schwitzen oder die Reinigung der Achsel im Rahmen der normalen Körperreinigungsroutine heben die Verstopfung wieder auf und somit auch den Antitranspiranteffekt. Die daraus resultierende Notwendigkeit, Antitranspirant (AT)-Produkte mindestens einmal täglich aufzutragen führt aber ggf. zu Hautreizungen, speziell nach der Rasur oder in oder an vorgeschädigten Hautarealen.

In der WO 2007071474 A1 wird außerdem beschrieben, dass die axilläre Darreichung von Aluminium-haltigen Antitranspirantien, vorzugsweise ACH, in Deo/AT-Formulierungen durch Zugabe von geringen Mengen organischer Lösungsmittel zu einer stark erhöhten

Keratinisierungsrate der Zellen des Schweißdrüsenausführgangs führt. In der Folge entstehen vermehrt verhornte Korneozyten, die im Zuge der natürlichen Desquamation in den Dukt hinein abgegeben werden und so den Dukt von innen heraus verstopfen und den Schweißfluss verhindern. Dieser zusätzliche Verstopfungsmechanismus ist unempfindlich gegen vermehrtes Schwitzen und/oder Reinigung und stellt somit einen zusätzlichen Langzeit-Antitranspirant (AT)- Effekt dar.

In der Literatur wird berichtet, dass Calcium- und Magnesiumsalze keine effektiven

Antitranspirant Wirkstoffe seien (Reller, Lüdders, Pharmacologic and Toxicologic Effects of topically applied agents on the eccrine sweat glands, Vol 4, p 18, 1975).

In der WO 2013013999 A2 wird jedoch die antitranspirante Wirksamkeit (Schweißreduktion) von Erdalkalimetallsalzen beschrieben. Als AT- wirksam werden darin Verbindungen aus polyvalente Kationen, wie Beryllium, Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Titanium, Mangan, Zink, Hafnium und Aluminium, mit Anionen aus der Gruppe der Halogenide sowie Carbonsäuren aufgeführt und zwar nur die Salze Acetat, Propionat, Pyrrolidoncarboxylat,

Sorbat, Gluconat, Ascorbat, Pantothenat, Citrat, Lactat, Aspartat, Glutamat, Bicarbonat oder Nitrat.

In der DE 102014222270 A1 werden Aluminiumsalzfreie Antitranspirant-Zusammensetzungen beschrieben. Der AT-Effekt soll auf den Einsatz von Hydroxycarbonsäuren oder deren Salze beruhen. Als mögliche Hydroxysäuren werden u.a. Zitronensäure, Äpfelsäure, Gallussäure und Weinsäure offenbart.

DE 102005012476 A1 beschreibt die Verwendung von ausgewählten C2-C12 Carbonsäuren und deren Metallsalze als den an der Körpergeruchsbildung beteiligten Keime inhibierende Substanzen. Eine antitranspirante Wirkung wird erst durch den Zusatz üblicher Aluminiumsalze erreicht.

DE 102015226630 A1 offenbart Kieselsäure in einem 2-Kammerpackmittel zur

Schweißreduktion. Carbonsäuren, wie Weinsäure Zitronensäure oder Milchsäure werden hierin als Puffersubstanzen beschrieben. Der pH-Wert der Kieselsäurehaltigen Zubereitungen liegt bevorzugt bei 5,1 bis 6,9.

Wünschenswert ist es neue antitranspirant wirkende Zubereitungen zur Verfügung zu stellen, die die Nachteile der bekannten AT-wirksamen Zubereitungen nicht aufweisen. Insbesondere ist es wünschenswert alternative AT- Zubereitungen zur Verfügung zu stellen, die keine

Aluminiumsalze umfassen.

In einigen Untersuchungen des Standes der Technik zeigen die dort erwähnten kosmetisch einsetzbaren Alkali- und Erdalkalimetallsalze eine schweißreduzierende Wirkung. Die

Untersuchungen unter Laborbedingen spiegeln dabei nicht immer den Alltagsgebrauch kosmetischer Antitranspirantien wieder.

Zudem erwartet der Verbraucher eine Schweißhemmung, die mindestens einen Arbeitstag lang anhält.

Wünschenswert ist es daher, eine kosmetische Formulierung zur Verfügung zu stellen, die neben einer wirksamen Geruchsreduktion die Schweißmenge in der Achsel mindestens 24 Stunden lang reduziert und frei von Aluminiumsalzen ist.

Die Erfindung ist eine kosmetische oder dermatologische wasserhaltige und/oder alkoholische Zubereitung umfassend ein oder mehrere Erdalkalimetallsalze und ein oder mehrere

Carbonsäuren.

Die der Zubereitung zugesetzten Erdalkalimetallsalze sind wasserlöslich.

Der pH-Wert der Zubereitung wird dabei auf einen Wert von kleiner 5, insbesondere im Bereich von 4,5 und kleiner eingestellt.

Die erfindungsgemäße Zubereitung ist antitranspirant wirksam ohne dass weitere

schweißhemmende Substanzen, insbesondere Aluminiumsalze, vorhanden sind.

Die Verwendung der erfindungsgemäßen Zubereitungen zur Schweißhemmung und als Antitranspirantien ist ebenso Teil der vorliegenden Erfindung.

Die erfindungsgemäßen Zubereitungen dienen zur Schweißreduktion vornehmlich in der Achsel. Daneben können die Formulierungen ebenfalls eingesetzt werden um an anderen Körperarealen, an denen Verbraucher unerwünscht schwitzen, den Schweißfluss zu verringern. Das können, ohne sich darauf zu beschränken, die Füße, die Stirn, die Handinnenflächen oder der Rücken sein. Aufgrund der vorteilhaften Aluminiumfreiheit lassen sich die

erfindungsgemäßen Zubereitungen problemlos auch auf diesen zum Teil empfindlichen

Hautarealen anwenden. Appliziert werden die Formulierungen in einer Form, die für den Verbraucher akzeptabel ist, das können vorteilhaft beispielsweise Pumpsprays, Sprays mit Treibgas, Kugelapplikatoren, Stifte, Tuben, Soft-touch Applikatoren, Kapseln sein.

Wie eingehende Untersuchungen zeigen, beruht die erfindungsgemäße antitranspirante Wirkung der Kombination der Erdalkalisalze und Carbonsäuren auf folgenden näher erläuterten Mechanismen, ohne jedoch an diese Theorie gebunden zu sein.

Bekannt ist, dass zahlreiche Salze der erfindungsgemäßen Carbonsäuren in Wasser bzw. Alkohol (Ethanol) schwerlöslich sind und daher in einer wasserhaltigen, alkoholischen

Zubereitung ausfallen können, wie beispielsweise Erdalkalimetallseifen der Fettsäuren

Stearinsäure, Palmitinsäure oder Ölsäure. So sind Magnesium- oder Calciumstearat nahezu unlöslich in Wasser oder Ethanol. Problematisch scheint es daher zu sein, die Erdalkalisalze mit den Carbonsäuren in einer wasserhaltigen bzw. alkoholischen Zubereitung bereit zu stellen.

Eine häufige Zubereitungsform kosmetischer Zubereitungen sind Emulsionen.

Erdalkalimetallsalze wie Magnesiumstearat sind in kosmetischen Zubereitungen bekannt. So kann beispielsweise Magnesiumstearat zur Erhöhung der Konsistenz in Ölphasen von

Emulsionen eingesetzt werden. Ein typisches Beispiel ist die bekannte Nivea Creme.

Diese üblichen kosmetischen Formulierungen besitzen einen pH-Wert, der höher als der pKs- Wert von Fettsäuren liegt. Somit bildet sich aus Erdalkalimetallsalzen, wie den Chloriden, und dem Anion der Fettsäure das nur in der Ölphasen lösliche Erdalkalimetallsalz der Fettsäure, welches dann stark die Viskosität erhöht.

Es war daher das Ziel, dass sich die schwerlöslichen Erdalkalimetallsalze nicht schon in der Zubereitung bilden.

Erfindungsgemäß werden dazu zum Unterschied des Standes der Technik die schwerlöslichen Erdalkalimetallsalze der Carbonsäuren nicht direkt zugesetzt, sondern lösliche

Erdalkalimetallsalze, wie Magnesiumchlorid, werden in der Wasserphase und die Carbonsäuren in der Ölphase vorgelegt und der pH-Wert unter 5 eingestellt. In Emulsionen, die eine oder mehrere Wasser bzw. Ölphasen umfassen, liegen damit die wasserlöslichen Erdalkalisalze, wie Magnesiumchlorid, in der Wasserphase und die Carbonsäure, wie beispielsweise Stearinsäure, undissoziiert in der Ölphase vor.

Denn wird der pH-Wert der Formulierungen deutlich über den pKs-Wert der Fettsäure eingestellt bildet sich bereits in der Zubereitung das Salz der Fettsäure und so steigt die Viskosität stark an, was wiederum als starker Verdicker für Ölphasen bekannt ist, was zu vermeiden ist.

Daher wird der pH-Wert der Zubereitung im Bereich von weniger als 5, insbesondere weniger als 4,5 eingestellt, und es wird überraschenderweise keine Ausfällung des schwerlöslichen Magnesium-Fettsäuresalzes beobachtet. In einer Emulsion befinden sich die beiden

Komponenten erfindungsgemäß in unterschiedlichen Phasen und können so gemeinsam auf die Haut aufgebracht werden.

Wird die erfindungsgemäße Zubereitung dann auf die Haut aufgetragen, kommt es aufgrund des Haut pH-Bereiches von 5 bis 7 zu einer pH-Verschiebung der auf der Haut aufgetragenen Zubereitung in den Bereich von größer 4 bzw. größer 5. Aufgrund der pH-Verschiebung wird eine Ausfällung der schwerlöslichen Erdalkalimetallfettsäuresalze, wie z.B. Magnesiumstearat, beobachtet.

Durch die Auftragung der erfindungsgemäßen Zubereitung auf die Haut bilden sich

Erdalkalipräzipitate, die in den Schweißdrüsenausfuhrgängen ausfallen und so zu einer Verengung oder Verstopfung führen und so zu einer Hemmung der Schweißbildung beitragen.

Aufgrund der pH-Wert Erhöhung nach dem Verteilen auf der Haut erfolgt der Schritt der Deprotonierung der Säure, die die Präzipitatbildung bedingt. In der Formulierung befindet sich Stearinsäure, die, sobald das Produkt auf die Haut aufgetragen wird, dissoziiert und zusammen mit dem Magnesiumchlorid das unlösliche Magnesiumstearat bildet, was dann schließlich für die Schweißreduktion verantwortlich ist.

So zeigte eine bevorzugte Emulsionszubereitung mit Magnesiumchlorid und Stearinsäure und einem pH-Wert von 4,0 eine äußerst gute schweißhemmende Wirkung.

Vorteilhaft ist es daher, dass die erfindungsgemäße Zubereitung einen pH-Wert von kleiner 5 aufweist, bevorzugt zwischen 3,5 und 4,5, insbesondere im Bereich von 3,8 bis 4,2, so dass die Zubereitung ohne Ausfällungen gelagert und anwendungsbereit zur Verfügung steht.

Für die pH-Wert Einstellung von Zubereitungen sind dem Fachmann zahlreiche Möglichkeiten geläufig. Insbesondere der Zusatz der Carbonsäuren ermöglicht und erzeugt schon einen pH- Wert im bevorzugten Bereich.

Der erfindungsgemäß niedrige pH-Wert zeigte sich überraschenderweise auch vorteilhaft in Bezug auf die Konsistenz der Zubereitung.

Erfindungsgemäß ist es auch eine Kombination aus mindestens kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen zur Verfügung zu stellen, wobei in der einen Zubereitung die Carbonsäuren und in einer anderen Zubereitung die Erdalkalimetallsalze enthalten sind. Die Applikation und Verwendung dieser Zubereitungen erfolgt dann vorteilhaft in einer 2-Schritt Anwendung oder aus einer 2-Kammerverpackung.

Hierbei kann in einem ersten Schritt eine Zubereitung auf die Haut aufgetragen werden, die die Carbonsäure, wie beispielsweise Stearinsäure, umfasst.

Im 2. Schritt wird eine Zubereitung aufgetragen, die das Erdalkalimetallsalz, wie beispielsweise MgC umfasst.

Beim Zusammentreffen der beiden Zubereitungen auf der Haut fällt das sich bildende

Magnesiumstearat aus und führt zu der beschriebenen Schweißreduktion aufgrund der Porenverengung durch die sich bildende Präzipitate.

Die zuvor beschriebenen Applikationsschritte können auch in umgekehrter Reihenfolge oder mehrfach ausgeführt werden.

Ebenso ist es erfindungsgemäß, wenn die beiden Zubereitungen, bei denen die eine die Carbonsäure und die andere das Erdalkalisalz umfasst, aus einem 2-Kammerpackmittel appliziert werden. Damit ergibt sich eine Mischung der beiden Substanzen, Carbonsäure und Salz, direkt vor Applikation und kann so, wie ausgeführt, zu einer Schweißreduktion auf der Haut führen.

Erfindungsgemäß wird zwischen den beiden Erdalkalimetallsalzarten unterschieden. Die in Wasser löslichen Erdalkalimetallsalze, wie die bevorzugten Magnesium-, Calcium- und Strontiumhalogenide, werden der Zubereitung zugesetzt.

Erst nach der Auftragung auf der Haut bilden sich die schwerlöslichen Erdalkalimetallsalze der Fettsäuren, wie beispielsweise Magnesium-, Calcium oder Strontiumstearat, - palmitat,- myristat,- oder oleat. Letztere, die als schwerlösliche Erdalkalimetallsalze bezeichneten Salze, sind nicht als diejenigen Salze zu verstehen, die als lösliche Erdalkalimetallsalze der

Zubereitung von vornherein zugesetzt werden. Erst die letztgenannten schwerlöslichen Salze bilden die als Präzipitate bezeichneten Ausfällungen auf der Haut, die für die AT-wirkung verantwortlich sind. Zubereitungen umfassend wasserlösliche Salze alleine zeigen die AT- wirkung und Präzipitatbildung nicht. Zubereitungen umfassend allein die schwerlöslichen Erdalkalisalze wirken wiederum nicht schweißhemmend, da die schwerlöslichen Salze nicht zu einer Präzipatbildung auf der Haut zur Verfügung stehen.

Erfindungsgemäß ist daher auch ein Verfahren zur Bildung und/oder Ablagerung von

Erdalkalimetallpräzipitaten auf der Haut, die zu einer Blockierung oder Verengung von

Schweißdrüsen führen. Dies wird erreicht durch die Auftragung einer erfindungsgemäßen Zubereitung auf die Haut und einem dadurch eintretenden pH-Wert Shift der Zubereitung auf der Haut, der erst zur Bildung der Erdalkalimetallpräzipitate führt. Wie zuvor ausgeführt umfasst ein erfindungsgemäßes Verfahren auch die Abfolge der

Auftragung zunächst einer Zubereitung umfassend Carbonsäure oder lösliche

Erdalkalimetallsalze und anschließend oder zeitgleich die Auftragung einer zweiten Zubereitung auf die gleiche Stelle der Haut umfassend dann die jeweils in der vorherigen Zubereitung nicht vorhandene Carbonsäure bzw. lösliche Erdalkalimetallsalze.

Auch hier erfolgt die Bildung und/oder Ablagerung von Erdalkalimetallpräzipitaten auf der Haut, die zu einer Blockierung oder Verengung von Schweißdrüsen führt und damit eine

antitranspirante Wirkung verursacht.

Nachstehende Untersuchungen zeigen, dass ein Verfahren, gekennzeichnet durch die

Auftragung einer erfindungsgemäßen Zubereitung auf die Haut, schweißhemmend wirkt.

Ebenso ist damit ein bevorzugt nicht-therapeutisches schweißhemmendes Verfahren erfindungsgemäß, welches gekennzeichnet ist durch die Auftragung einer Zubereitung auf die Haut, sofern die Zubereitung zumindest Wasser, oder Alkohol, eine Carbonsäure und ein wasserlösliches Erdalkalimetallsalz umfasst und die Zubereitung dabei einen pH-Wert kleiner 5 aufweist.

Bevorzugte Verfahren sind nicht-therapeutische Verfahren, kosmetische Verfahren, die zur kosmetischen Schweißreduktion bzw. -hemmung führen.

Insbesondere sind die Verfahren bevorzugt, in denen als Erdalkalimetallsalze Magnesium- oder Calciumchloride und als Carbonsäuren ein oder mehrere Säuren gewählt aus der Gruppe Adipinsäure, Arachinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Ölsäure, Plamitinsäure, Behensäure, Linolensäure, Stearinsäure und/oder Weinsäure, insbesondere Stearinsäure und Palmitinsäure, gewählt werden.

Die erfindungsgemäßen Zubereitungen lassen sich beispielsweise wie folgt hersteilen.

Die Wasserphase und Fettphase werden erhitzt und unter Rühren vereinigt. Anschließend wird die Emulsion unter Rühren heruntergekühlt und die Wirkstoffphase, die die löslichen

Erdalkalimetallsalze, wie Magnesiumchlorid, umfassen, bei 30°C zur Emulsion gegeben. Zum Schluss wird der Ansatz homogenisiert.

Es wurden Vergleichsversuche durchgeführt, die unter Laborbedingungen die Ausfällung und Präzipitatbildung darstellen und die Schweißreduktion bestätigen.

Es wurden dazu Kombinationen aus Erdalkalimetallsalz und Carbonsäure gelöst in

verschiedenen Lösungsmittel bei einem pH-Wert von 3,5 vorgelegt. Weitere Bestandteile wurden zunächst weggelassen um eine Beeinflussung zu vermeiden.

Anschließend wurde der pH-Wert der Lösungen mit NaOH (1 mol/L) langsam erhöht. Bei pH-Bereichen von 4,2 bis zu 5 kam es dann zu Ausfällungen. Diese Laborversuche lassen den Effekt auf der Haut einfach darstellen, da die Haut einen pH-Wert von ca. 5 bis 7 hat, erfolgt so ebenfalls eine pH-Erhöhung bei Auftragung und Verteilung der Zubereitung auf der Haut und es kommt Ausfällungen und damit Präzipitatbildung in der Schweißdrüse.

Die nachstehende Tabelle zeigt die Versuchsergebnisse:

Als erfindungsgemäß bevorzugte Carbonsäuren werden ein oder mehrere Säuren aus der Gruppe gebildet aus Adipinsäure, Arachinsäure, Bernsteinsäure, Laurinsäure, Maleinsäure, Malonsäure, Myristinsäure, Ölsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und/oder Weinsäure gewählt. Bevorzugt ist eine Mischung aus mehreren dieser Säuren zu wählen, insbesondere eine Mischung umfassend Palmitinsäure, Stearinsäure, Myristinsäure, Ölsäure und Arachinsäure.

Als Erdalkalisalze werden bevorzugt eingesetzt Magnesium-, Calcium- und

Strontiumhalogenide, insbesondere Magnesiumchlorid und seine Hydrate, insbesondere Hydrate bis MgCl 2 * 6H 2 Ö, insbesondere MgCl 2 * 6H 2 Ö, und/oder Calciumchlorid, sowie

Magnesiumphosphat.

Die erfindungsgemäßen Zubereitungen unterscheiden sich von Zubereitungen des Standes der Technik, die Erdalkalimetallsalze der zitierten Carbonsäuren umfassen, wie beispielsweise Magnesiumstearat, allein dadurch, dass die beiden erfindungswesentlichen Substanzen, wasserlösliches Erdalkalisalz und Carbonsäure getrennt voneinander vorhanden sind.

Zubereitungen, die Erdalkalisalze der Säuren Adipinsäure, Arachinsäure, Bernsteinsäure, Laurinsäure, Maleinsäure, Malonsäure, Myristinsäure, Ölsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure und/oder Weinsäure umfassen sind daher nicht erfindungsgemäß.

Ebenso handelt es sich bei den erfindungsgemäßen Zubereitungen um antitranspirant wirksame, schweißhemmende Zubereitungen allein aus der erfindungsgemäßen Kombination aus wasserlöslichem Erdalkalisalz, Carbonsäure und pH-Wert unter 5. Auch hierin

unterscheiden sich die erfindungsgemäßen Zubereitungen von Zubereitungen des Standes der Technik, die einen anderen AT-wirkstoff enthalten.

Erfindungsgemäß bevorzugt sind antitranspirant wirksame kosmetische oder dermatologische Zubereitungen umfassend

ein oder mehrere Erdalkalisalze ausgewählt aus der Gruppe der Magnesium- und Calciumhalogenide, insbesondere Magnesium- und Calciumchlorid, bevorzugt

MgCI 2 * 6H 2 0,

ein oder mehrere Carbonsäuren ausgewählt aus der Gruppe Adipinsäure, Arachinsäure, Laurinsäure, Myristinsäure, Caprylsäure, Caprinsäure, Ölsäure, Plamitinsäure,

Behensäure, Linolensäure, Stearinsäure und/oder Weinsäure, insbesondere

Stearinsäure und Palmitinsäure, und

Wasser und/oder Ethanol wobei der pH-Wert der Zubereitung im Bereich von 3 bis 5, insbesondere im Bereich von 3,5 bis 4,5, bevorzugt im Bereich von 3,8 bis 4,2, gewählt wird.

Der Anteil an einem oder mehreren Erdalkalisalzen wird bevorzugt im Bereich von 5 bis 20 Gew.%, insbesondere im Bereich von 7 bis 10 Gew.% gewählt, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.

Der Anteil an einer oder mehreren Carbonsäuren wird vorteilhaft im Bereich von 1 bis 5 Gew.%, insbesondere Im Bereich von 2 bis 4 gewählt, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung.

Vorteilhaft werden neben den Erdalkalisalzen und Carbonsäuren keine weiteren

antitranspirantwirksamen Stoffe, insbesondere keine Aluminiumsalze wie

Aluminiumchlorohydrate, den erfindungsgemäßen Zubereitungen zugesetzt.

Der Zusatz an weiteren antitranspirant wirkenden, schweißhemmenden Stoffen liegt daher vorteilhaft unter 0,1 Gew.%, insbesondere bei 0 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, um durch Einschleppungen oder Verunreinigungen auch diese als frei von zusätzlichen AT-wirkstoffen zu bezeichnen.

Erfindungsgemäße Zubereitungen sind bevorzugt O/W-Emulsionen, W/O-Emulsionen, wässrig- alkoholische Zubereitungen, alkoholische (ethanolische) Lösungen, PIT-Emulsionen oder Hydrodispersionen.

Die dargestellten Ergebnisse zeigten sich insbesondere vorteilhaft sowohl für Mikro- und Makroemulsionen als auch für wässrig-alkoholische und rein alkoholische Formulierungen.

Als alkoholische Formulierungen werden erfindungsgemäß ethanolische Lösungen verwendet.

Vorteilhaft umfassen die erfindungsgemäßen Zubereitungen ein oder mehrere Lipide.

Bevorzugt einzusetzende Lipide werden gewählt aus der Gruppe der Capric/Caprylic

Triglycerid, Cocoglycerid, PPG-14 Butylether, PPG-9 Butylether, PPG-12 Butylether, PPG-14 Butylether, PPG-15 Butylether, PPG-16 Butylether, PPG-17 Butylether, PPG-18 Butylether, PPG-2 Butylether, PPG-20 Butylether, PPG-22 Butylether, PPG-24 Butylether, PPG-26

Butylether, PPG-30 Butylether, PPG-33 Butylether, PPG-40 Butylether, PPG-52 Butylether, PPG-53 Butylether, PPG-15 Stearylether, Coco-Caprylate/Caprate, Dicaprylyl Ether,

Octyldodecanol, Paraffinum Liquidum, Isododecane, Isopropyl Palmitate, Persea Gratissima, Caprylyl Carbonate, Helianthus Annuus, Ethylhexyl Cocoate, C12-15 Alkyl Benzoate,

Cyclomethicone und/oder Dimethicone, Phenyltrimethicon, Sonnenblumenöl, Rapsöl,

Capric/Caprylic Triglycerid, Isopropyl Myristate, Isopropylpalmitat, Isopropyl Stearate, Cetearyl Ethylhexanoate, Hydrogenated Polydecene, Glycine Soja (Soybean) Oil, Olivenöl außerdem Guerbet-Alkohole wie beispielsweise Hexyldecanol, Octyldodecanol und 2- Ethylhexylalkohol, ferner auch Guerbetalkoholester, sowie Mischungen aus Guerbetalkoholen und Guerbetalkoholestem, wie z.B. Hexyldecanol und Hexyldecyllaurat.

Als Emulsion sind den erfindungsgemäßen Zubereitungen vorteilhaft ein oder mehrere

Emulgatoren aus der Gruppe der nichtionische Emulgatoren, wie beispielsweise Propylene Glycol Isostearate (HLB 2.5), Glycol Stearate (HLB 2.9), Glyceryl Isostearate (HLB 3,5),

Sorbitan Sesquioleate (HLB 3.7), Glyceryl Stearate (HLB 3.8), Lecithin (HLB 4), Sorbitan Oleate (HLB 4.3), Sorbitan Monostearate NF (HLB 4.7), Sorbitan Stearate (HLB 4.7), Sorbitan

Isostearate (HLB 4.7), Steareth-2 (HLB 4.9), Oleth-2 (HLB 4.9), Glyceryl Laurate (HLB 5.2), Ceteth-2 (HLB 5.3), PEG-30 Dipolyhydroxystearate (HLB 5.5), Glyceryl Stearate SE (HLB 5.8), Sorbitan Stearate (and) Sucrose Cocoate (HLB 6), PEG-4 Dilaurate (HLB 6), PEG-8 Dioleate (HLB 8), Sorbitan Laurate (HLB 8.6), PEG-40 Sorbitan Peroleate (HLB 9), Laureth-4 (HLB 9.7), PEG-7 Glyceryl Cocoate (HLB 10), PEG-20 Almond Glycerides (HLB 10), PEG-25

Hydrogenated Castor Oil (HLB 10.8), Stearamide MEA (HLB 11 ), Glyceryl Stearate (and) PEG- 100 Stearate (HLB 11 ), Polysorbate 85 (HLB 11 ), PEG-7 Olivate (HLB 11 ), Cetearyl Glucoside (HLB 11 ), PEG-8 Oleate (HLB 11.6), Polyglyceryl-3 Methyglucose Distearate (HLB 12), PG-10 Stearate (HLB 12), Oleth-10 (HLB 12.4), Oleth-10 / Polyoxyl 10 Oleyl Ether NF (HLB 12.4), Ceteth-10 (HLB 12.9), PEG-8 Laurate (HLB 13), Ceteareth-12 (HLB 13,5), Cocamide MEA (HLB 13.5), Polysorbate 60 NF (HLB 14.9), Polysorbate 60 (HLB 14.9), PEG-40 Hydrogenated Castor Oil (HLB 15), Polysorbate 80 (HLB 15), lsosteareth-20 (HLB 15), PEG-60 Almond Glycerides (HLB 15), Polysorbate 80 NF (HLB 15), PEG-150 Laurate, PEG-20 Methyl Glucose Sesquistearate (HLB 15), Ceteareth-20 (HLB 15.2), Oleth-20 (HLB 15.3), Steareth-20 (HLB 15.3), Steareth-21 (HLB 15.5),Ceteth-20 (HLB 15.7), lsoceteth-20 (HLB 15.7), PEG-30 Glyceryl Laurate (HLB 16), Polysorbate 20 (HLB 16.7), Polysorbate 20 NF (HLB 16.7), Laureth-23 (HLB 16.9), PEG-100 Stearate (HLB 18.8), Steareth-100 (HLB 18.8), PEG-80 Sorbitan Laurate (HLB 19.1 ).

Die erfindungsgemäßen Emulsionen können ebenfalls anionische oder kationisch Emulgatoren enthalten. Bevorzugte geeignete kationische Emulgatoren sind zu wählen aus der Gruppe Cetrimonium Chloride, Palmitamidopropyltrimonium Chloride, Quaternium-87, Behentrimonium Chloride, Distearoylethyl Dimonium Chloride, Distearyldimonium Chloride, Stearamidopropyl Dimethylamin und/oder Behentrimonium Methosulfat.

Zur Stabilisierung der Emulsionen kann es förderlich sein, Strukturgeber oder Verdicker zuzusetzen.

Beispiele bevorzugter Rheologiemodifizierer sind natürliche organische Polymere und ihre Derivate, Gummi arabicum, Karaya, Tragant, Johannisbrotkernmehl, Guar, Pektin, Agar agar, Carrageen, Alginate, Xanthan, Stärke und Stärkederivate, Cellulose und Cellulosederivate, wie Microcristalline Cellulose, Methylcellulose, Cellulose Gum, Hydroxyethylcellulose, Hydroxylpropylcellulose, Methylhydroxypropylcellulose, desweiteren anorganische Gelbildner, wie Silikate, z.B. Bentonite, Hectorite, kolloidale Kieselsäure; darüber hinaus synthetische Verdicker z.B. Poylvinylalkohol und ebenso ethoxylierte Verbindungen wie Poloxamer, PEG- 150 Distearate, PEG-120 Methyl Glucose Dioleate, PEG-9 Dilaurate und Fettalkohole, wie Stearylalkolhol, Cetylalkohol und Cetearylalkohol.

Bevorzugt sind beispielsweise Hydroxyethylcellulosen, Hydroxypropylcellulose, Hydroxypropyl Methylcellulose, Ethylcellulose, Cellulose Gum, Xanthan-Gum, Guar Gum, Gellan Gum, Polyquaternium-37, Johannesbrotkernmehl, Hydroxyalkylstärkephosphate, und Carrageenan.

Die Wasserphase der erfindungsgemäßen Zubereitungen kann vorteilhaft übliche kosmetische Hilfsstoffe enthalten, wie beispielsweise Alkohole, insbesondere solche niedriger C-Zahl wie Isopropanol, Diole oder Polyole niedriger C-Zahl sowie deren Ether, vorzugsweise

Propylenglykol, 2-Methylpropan-1 ,3-diol, Pentan-1 ,2-diol, Hexan-1 ,2-diol, Octan-1 ,2-diol, Decan-1 ,2-diol, Glycerin, Ethylenglykol, Ethylenglykolmonoethyl- oder - monobutylether, Propylenglykolmonomethyl, -monoethyl- oder -monobutylether, Diethylenglykolmonomethyl- oder -monoethylether und analoge Produkte, Schaumstabilisatoren, Elektrolyte, etc..

Erfindungsgemäß bevorzugt ist es, wenn die erfindungsgemäße Zubereitung dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zubereitung Propylenglycol, Butylenglycol, 2-Methylpropan-1 ,3- diol, 1 ,2-Pentandiol, 1 ,2-Hexandiol, 1 ,2-Octandiol und/oder 1 ,2-Decandiol enthält.

Zur Stabilisierung der pH-Wertes der Formulierungen können weitere Säuren und deren Puffersysteme mit geeigneten Alkalisierungsmitteln eingesetzt werden. Geeignete Säuren können Citronensäure, Milchsäure, Maleinsäure, Malonsäure, Bernsteinsäure,

Hydroxybernsteinsäure (Äpfelsäure), Fumarsäure, Salicylsäure, Etidronsäure, Phosphorsäure, Salzsäure und Schwefelsäure sein.

Geeignete Alkalisierungsmittel zum Erstellen eines Puffersystems können beispielsweise Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid, Ammoniak, Mono-, Di- und Trialkylamine sowie der

Hydroxyalkylamine, Aminomethyl Propanol (2-Amino-2-methylpropan-1-ol), Ethanolamin (2- Aminoethanol), Triethanolamin (2,2',2"-Nitrilotriethanol) und Tetrahydroxypropyl ethylendiamin (1 , 1 ', 1 ", 1 '"-Ethylendinitrilotetrapropan-2-ol) sein.

Zum Beleg der überraschenden schweißhemmenden Wirkung der erfindungsgemäßen

Zubereitungen wurden folgende Untersuchungen durchgeführt.

Zur quantitativen Messung der AT-Leistung wurde die Reduktion der axillaren Schweißmenge gravimetrisch ermittelt. Die Studie (wurde in Anlehnung an die FDA-Kriterien (Antiperspirants Drug Products for Over-the-Counter Human Use; Final Monograph (2003) Federal Register Vol 68, No.1 10, Rules and Regulations, §350.60 Guidlines for effectiness testing of antiperspirant drug products) durchgeführt.

Der Schweiß reduzierende Effekt von MgCh/Strearinsäure (Bsp.: 9 in den Beispielrezepturen) wurde gegen ein unbehandeltes Kontrollareal ermittelt.

Vorkonditionierung

Vor Studienbeginn erfolgte eine 3-wöchige Vorkonditionierung zur Auswaschung evtl noch in der Achsel vorhandener antitranspiranter Produkte. Während dieses Zeitraumes durften sich die Probanden unter den Achseln ausschließlich mit parfumfreier Seife (Baktolin pH 5.5) reinigen und bis eine Woche vor Studienbeginn ein ACH-freies Deodorant verwenden. 3 Tage vor Studienbeginn erfolgte eine Rasur der Achsel.

Verhalten während der Studie

Die Achseln wurden vor der 2., 3. und 4. Applikation mit parfümfreier Seife (Baktolin pH 5.5) ca. 30 Sekunden pro Achsel gewaschen. Nach der tO-Messung durften die Probanden

ausschließlich die parfümfreie Seife zum Duschen verwenden, so dass kein weiteres Waschen vor der 1. Applikation nötig war. Die Prüfmuster wurden verbündet und randomisiert in einer definierten Menge einseitig aufgetragen. Nach jeder Applikation folgte eine 30-minütige

Einwirkzeit bei den Standardklimabedingungen.

Während der Messungen im Hotroom mussten die Probanden mit den Armen eng am Körper aufrecht sitzen, da für die Bestimmung der Schweißmenge Pads in die Achseln gelegt wurden.

Während der Studientage waren den Probanden schweißtreibender Sport, Saunagänge und Solarium- und Schwimmbad-besuche untersagt. Während der Akklimatisierung durfte kein Koffein konsumiert werden.

Messungen

Die Messungen bezogen sich auf die linke und rechte Achsel eines Probanden. Zu der 40- minütigen Phase des Anschwitzens wurden unausgewogene und zu den 2 Messphasen von je 20 Minuten wurden ausgewogene Pads in die Achseln gelegt, die den Schweiß während des Zeitraumes aufnahmen. Die Pads der Anschwitzphase wurden verworfen. Nach den

Messphasen erfolgte die Abgabe der Pads in die entsprechenden Plastik-Behälter. Durch eine gravimetrische Bestimmung wurden die Schweißmengen der Messphasen 1 und 2 für die linke und rechte Achsel ermittelt. Die Messungen im Hotroom fanden unter den klimatischen

Bedingungen von 38°C (□ 1.0°C) und 38% r. H. (□ 5%) statt.

Insgesamt wurden 29 Probanden ausgewertet. 25 davon zeigten eine signifikante

Schweißreduktion Im direkten Vergleich wurde die unbehandelten Achsel (100% Schweißmenge) mit dem behandelten Areal vergleichen.

Der Test wurde sowohl 8h als auch 24h nach der letzten Applikation durchgeführt.

Nach 8h zeigte sich nur eine Schweißmenge von 79.1%, so dass eine Schweißreduktion um 20.9% durch MgCI2/Stearinsäure gemessen wurde. Diese Schweißreduktion ist signifikant.

Nach 24h zeigte sich eine verbleibende Restschweißmenge von 86.5%, die einer

Schweißreduktion von 13,5% entspricht. Diese Scheißreduktion ist ebenfalls signifikant.

Dieser vor allem langfristige AT-Effekt war überraschend und erfüllt die gestellte Aufgabe, der Bereitstellung einer Zubereitung mit einer Schweißhemmung bis zu 24 Stunden.

Es ist daher erfindungsgemäß die Kombination gebildet aus ein oder mehreren wasserlöslichen Erdalkalimetallsalzen und ein oder mehreren Carbonsäuren als schweißhemmende

Wirkstoffkombination in einer kosmetischen oder dermatologischen Zubereitung zu verwenden.

Die Zubereitung umfasst dabei Wasser und/oder Alkohol und weist einen pH-Wert kleiner 5 auf.

Um neben einer antitranspiranten Wirkung zeitgleich desodorierende Effekte zu ermöglichen werden den erfindungsgemäßen Zubereitungen vorteilhaft ein oder mehrere desodorierende Wirkstoffe zugesetzt.

Diese desodorierenden Wirkstoffe können bevorzugt gewählt sein aus kationischen Polymeren, insbesondere Polyquaternium-16, Polyquaternium-7, Polyquaternium-6, Polyquaternium-11 und Polyquaternium 37, Polyaminopropylbiguanid und epsilon-Polylysin.

Als desodorierende Wirkstoffe können ebenfalls vorteilhaft Octenidinhydrochlorid,

Alexidindihydrochlorid, Benzylalkohol, Benzalkoniumchlorid, Cetyltrimethylamoniumchlorid, Silbercitrat, Triclosan, Ethylhexylglycerin, Triethylcitrat, 2-Butyloctansäure, Methylphenylbutanol, Phenoxyethanol, Zinkricinoleat und weitere Wirkstoffe, die die Anzahl an Bakterien auf der Haut reduzieren, eingesetzt werden.

Die erfindungsgemäßen Zubereitungen umfassen daher bevorzugt ferner ein oder mehrere Polyquaternium Polymere.

Erfindungsgemäß werden Polyquaternium Polymere aus der Gruppe der Polyquaternium-16 Polymere und Polyquaternium-6 Polymere ausgewählt. Diese sind in erfindungsgemäßen Zubereitungen in einem Anteil von 0, 1 bis 10 Gew.%, insbesondere in einem Anteil von 0, 15 bis 5 Gew.%, bezogen auf die Gesamtmasse der Zubereitung, enthalten.

Bevorzugt werden Polyquaternium-16 Polymere (3-Methyl-1 -Vinylimidazolium Chlorid-1 -Vinyl-2- Pyrrolidinon Chloride) ausgewählt. Erfindungsgemäß zeigen die eingesetzten Polyquaternium Polymere und insbesondere PQ-16 Polymere eine zusätzliche antimikrobielle Wirksamkeit.

In vorteilhaften Ausführungsformen der Erfindung können neben den eingesetzten

Polyquaternium Polymeren, ein oder mehrere weitere desodorierend wirkende Stoffe enthalten sein.

Die kosmetischen oder dermatologischen Zubereitungen gemäß der Erfindung können ferner kosmetische Hilfsstoffe und Wirkstoffe enthalten, wie sie üblicherweise in solchen

Zubereitungen verwendet werden, z. B. Wirkstoffe, Konservierungsmittel, Konservierungshelfer, Bakterizide, Lipide, Substanzen zum Verhindern des Schäumens, Farbstoffe und

Farbpigmente, Verdickungsmittel, anfeuchtende und/oder feuchthaltende Substanzen oder andere übliche Bestandteile einer kosmetischen oder dermatologischen Formulierung wie Poly- ole, Polymere, Schaumstabilisatoren, organische Lösungsmittel oder Silikonderivate, sofern der Zusatz die geforderten Eigenschaften hinsichtlich der Stabilität, pH-Werte und AT-wirkung nicht beeinträchtigen oder ausgeschlossen sind.

Nachfolgende Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeutlichen, ohne sie

einzuschränken. Alle Mengenangaben, Anteile und Prozentanteile sind, soweit nicht anders angegeben, auf das Gewicht und die Gesamtmenge bzw. auf das Gesamtgewicht der

Zubereitung bezogen.

Beispiele

Makroemulsion

Wässrig/alkoholische Lösung

Mikroemulsion