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Patent Searching and Data


Title:
ANTISLIPPING DEVICE COMPRISING A SECTION FOR CONNECTING TWO PARALLEL CHAINS FOR VEHICLE WHEELS RUNNING ON PNEUMATICS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/100055
Kind Code:
A1
Abstract:
The sections (9) that hold the two parts of a ladder-type antislipping chain (1) at a pre-determined distance have a symmetrical profile containing two cross-shaped holes through which the chain links (13) can be guided. When the section (9) is located in a pre-determined region of the chain (1), the cross-shaped opening can be reduced by means of a force exerted on dents on the outside of the cross-shaped holes, and the section (9) can thus be fixed in such a way that it cannot be displaced in relation to the chain (1). The wave-like shape of the sections (9) prevents tilting when the vehicle is driven, thus preventing the sharp edges on the sections (9) required for the effective operation of the chain from wearing.

Inventors:
Preusker, Werner (Roth 2, Sauldorf, 88605, DE)
Application Number:
PCT/CH2005/000047
Publication Date:
October 27, 2005
Filing Date:
January 31, 2005
Export Citation:
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Assignee:
CONFON AG (Langenhag 31, Rheineck, CH-9424, CH)
Preusker, Werner (Roth 2, Sauldorf, 88605, DE)
International Classes:
B60C27/08; (IPC1-7): B60C27/08
Foreign References:
US1481232A
US1448347A
US1614873A
US2437031A
US2559425A
US1330480A
Attorney, Agent or Firm:
Gachnang, Hans-rudolf (Badstrasse 5, Postfach 323, Frauenfeld, CH-8501, CH)
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Claims:
Patentansprüche
1. Gleitschutzkette (1) mit zwei mindestens abschnittweise parallel verlaufenden Gliederketten, welche durch rechtwinklig zu den Ketten liegende, mit diesen verbundenen Stegen (9) in einem vorgegebenen Abstand gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (9) mindestens im Bereich zwischen den Ketten eine Wellen, ZickZack oder Mäanderform aufweisen.
2. Gleitschutzkette (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9) vor der Verbindung mit den Kettengliedern (13) der Kette zwei kreuzförmige Löcher (15) umfasst, durch welche die Kettenglieder (13) hindurchführbar sind.
3. Gleitschutzkette (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (9) aus einem Profilstab besteht, der im Bereich der Löcher (15) die Längskanten überragende Ausbuchtungen (17) aufweist.
4. Gleitschutzkette (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das die Ausbuchtungen (17) bildende Material des Steges (9) nach dem Einlegen der Kettenglieder (13) in Richtung auf das eingelegte Kettenglied (13) in die Löcher (15) verdrängbar ist, derart, dass die kreuzförmigen Löcher (15) in schlitzförmige umgeformt sind.
5. Gleitschutzkette (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Steg (9) vor der Verbindung mit den Kettengliedern (13) der Kette zwei rechteckige Löcher (15) umfasst, die einseitig durch einen Schlitz aufweitbar ausgebildet sind.
6. Gleitschutzkette (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in den Längskanten der Stege (9) Einschnitte (19) ausgebildet sind.
7. Gleitschutzkette (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite (B) des Steges (9) grösser als die halbe Höhe (H) des Steges (9) ist.
Description:
Gleitschutzvorrichtung mit einem Steg zum Verbinden zweier parallel laufender Ketten für luftbereifte Fahrzeugräder

Gegenstand der Erfindung ist eine Gleitschutzvorrichtung mit einem Steg zum Verbinden zweier parallel laufender Ketten für luftbereifte Fahrzeugräder gemäss Oberbegriff des Patentanspruchs 1.

Gleitschutzvorrichtungen der genannten Gattung sind bekannt und werden in vielen Ausführungsformen hergestellt. Bei der erfindungsgemässen Gleitschutzvorrichtung, auch Schneekette genannt, handelt es sich um eine solche, welche einen ringförmigen Kettenpanzer umfasst, der axial auf den Fahrzeugreifen aufschiebbar ist und durch eine geeignete Vorrichtung im Bereich des Drehzentrum des Rades mit diesem verbunden wird. Eine solche Schneekette ist beispielsweise aus der EP-A2 189505 bekannt. Die erfindungsgegenständliche Gleitschutzvorrichtung kann aber auch auf herkömmlichen, nicht stirnseitig des Rades gehaltenen Schneeketten eingesetzt werden. Die Verbindung des Kettenpanzers solcher meist als Leiterketten ausgeführten Schneeketten mit dem am Rad befestigten Haltestern erfolgt über eine Anzahl, beispielsweise drei oder mehr Tragarme, welche bogenförmig von der Reifenflanke in die Lauffläche hineinragen und auf der Flankenseite gelenkig mit dem Haltestern verbunden sind. Bei den als Leiterketten bekannten Gleitschutzvorrichtungen werden die beiden ringförmigen, parallel laufenden Ketten durch Metallplatten in vorgegebenem Abstand gehalten. Die streifenförmigen Metallplatten sind aus zwei identischen Teilen wie Stege, in welche die Schneeketten eingelegt werden, hergestellt. Durch Verschweissen der beiden Steghälften wird die Kette darin gehalten, bzw. werden die Stege auf der Kette gehalten (vgl. Figur 5) . Diese bekannten Stege haben verschiedene Nachteile. Der Aufwand für das Verbinden mit den beiden darin geführten Ketten ist sehr gross, denn die beiden Stege müssen einerseits an der richtigen Stelle beidseits an die Kette angelegt werden und danach hat eine Verschweissung der beiden Stege an mehreren Stellen, mindestens an drei Stellen zu erfolgen. Im weiteren erweisen sich solche stabförmigen Stege als wenig wirksam, sobald sie einige Zeit benutzt worden sind, insbesondere wenn Fahrten auf trockener Strasse haben durchgeführt werden müssen. Die Stege kippen nämlich um deren Längsachse, wenn das Fahrzeug beschleunigt oder verzögert. Dadurch werden die Längskanten nach kürzester Zeit abgerundet und können dann auf Eis und hartgefahrenem Schnee nicht mehr entsprechend in Eingriff mit der Unterlage gelangen.

Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Gleitschutzvorrichtung mit die parallel verlaufenden Kettenstränge verbindenden Stegen, welche die Nachteile der bekannten Stege vermeiden. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dass die Stege einfach mit den Ketten verbindbar sind. Eine weitere Aufgabe besteht darin, dass die Stege bei Verzögerungen und Beschleunigungen des Fahrzeuges nicht kippen, sondern deren rechtwinklige Hochkantlage zu. Boden aufrecht erhalten.

Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Gleitschutzvorrichtung mit einem Steg gemäss den Merkmalen des Patentanspruchs 1. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen umschrieben.

Die gewellte Querschnittsform verleiht dem Steg eine grossere, breit abgestützte Auflage auf der Fahrbahnoberfläche und verhindert ein Abkippen. Dadurch bleiben die Längskanten der Stege stets scharfkantig auch dann, wenn grossere Strecken auf trockener Strasse gefahren werden müssen. Die erfindungsgemässe Formgebung des Steges erlaubt es, diesen mit geringem technischen Aufwand mit den beiden parallel laufenden Ketten zu verbinden. Die Ketten können mühelos durch kreuzförmige Öffnungen an den Enden der Stege hindurchgeführt werden und sobald sie an der richtigen Stelle angelangt sind, kann mit einer Presse oder mit einem entsprechenden Hammerschlag der Steg im Bereich der Kette gequetscht werden, so dass der Steg nur noch auf dem horizontal liegenden, den Steg durchdringenden Kettenglied bis zu den benachbarten, vertikal liegenden Kettengliedern gleiten kann. Bei der Ausführung mit an den Enden geschweissten Stegen kann das Einbringen der Ketten mit einer einfachen Press- und Schweissvorrichtung durchgeführt werden. Die nicht-geraden Kontaktflächen der Stege bewirken zudem auch eine optimale Seitenführung der mit den Ketten bestückten Räder.

Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen

Figur 1 einen Teilabschnitt einer Abwicklung einer Leiterkette mit vier Stegen, Figur 2 eine Aufsicht auf einen Steg mit kreuzförmigen Kettenaufnahmen, Figur 3 eine Aufsicht auf den Steg gemäss Figur 1, mit einer durch die linke Ausnehmung geführten Kette, Figur 4 eine Querschnitt längs Linie IV-IV in Figur 3 nach dem Zusammenpressen des Steges und Figur 5 eine Aufsicht auf einen herkömmlichen Steg, Figur 6 eine weitere Ausgestaltung des Steges mit seitlich aufgeschlitzten Öffnungen.

Der in Figur 1 als Leiterkette aufgebaute Kettenpanzer der erfindungsgemässen Gleitschutzkette 1 umfasst eine aussenliegende Kette 3 und eine innenliegende Kette 5 sowie Haltebügel 7, welche an den Enden von Haltearmen an einem Haltestern gelenkig verbunden sind. Anstelle der in Figur 1 dargestellten Haltebügel 7 können auch anders ausgebildete Haltemittel eingesetzt sein. Bei Gleitschutzketten 1 ohne Haltestern entfallen die Haltebügel 7 ersatzlos. Innenliegende Kette 5 bedeutet, dass diese auf der Radinnenseite zu liegen kommt. Weiter umfasst der Kettenpanzer Stege 9, welche die äussere Kette 3 und die innere Kette 5 in einem vorgegebenen gegenseitigen Abstand halten und zugleich auf der Lauffläche eines Reifens aufliegen. Die am Reifen aussen zu liegen kommenden Kanten der Stege 9 gelangen beim Fahren in Kontakt mit der Fahrbahnoberfläche. Die einzelnen Abschnitte der Gleitschutzkette 1 können beispielsweise durch Verbindungsglieder 11 miteinander verbunden sein. Die dargestellten Verbindungsglieder 11 ermöglichen es, den Abstand a der beiden letzten Kettenglieder 13 zu verkürzen, wenn durch Abnutzung infolge Reibung zwischen den einzelnen Kettengliedern 13 die Gleitschutzkette 1 verkürzt werden muss.

Vorzugsweise ist der Abstand C der beiden Stege 29 zwischen denen der Haltebügel 15 liegt, sofern ein solcher eingesetzt ist, etwas grösser als die Abstände B und D zwischen den benachbarten Stegen sowie die Abstände A und E zwischen den zuäusserst liegenden Stegen und den Verbindungsgliedern 31.

Ein besonders vorteilhafter Steg 9 umfasst ein längliches Metallprofil, in welches in der Nähe der beiden Enden kreuzförmige Löcher 15 ausgestanzt sind. Die Breite bzw. Höhe der das Kreuz bildenden Balken sind etwas grösser als die Höhe und die Breite eines Kettengliedes 13. Oberhalb und unterhalb der vertikalen Balken sind am Steg 9 Ausbuchtungen 17 ausgebildet. Im weiteren können an der Oberkante und der Unterkante des Stegs 9 Einschnitte 19 vorgesehen sein. Aus Figur 3 ist ersichtlich, dass der Steg 9 nicht geradlinig verläuft, sondern im dargestellten Beispiel im zentralen Teil wellen-, mäander- oder s-förmig ist. Anstelle von zwei Wellentälern 21 und zwei Wellenbergen können auch eine grossere Zahl Täler 21 oder Berge 23 vorgesehen sein. Alternativ zur Wellenform kann der Steg 9 zwischen den Ketten auch mäander- oder zick-zackförmig verlaufend ausgebildet sein. Der in Figur 5 dargestellte bekannte Steg 9 aus dem Stand der Technik umfasst zwei identische Stegteile 9' , die durch Schweissungen 10 nach dem Auflegen auf die Kette miteinander verbunden werden. Auch solche Stege 9 können durch die erfindungsgemässe Formgebung vor der Abrundung der Kanten geschützt werden.

Nachfolgend wird vorerst die Befestigung der Stege 9 mit kreuzförmigen Löchern 15 auf den beiden Kettensträngen näher erläutert. Durch die kreuzförmige Ausbildung der Löcher 15 kann der Steg 9 über die Kettenglieder 13 gezogen werden, bis er sich an der vorgesehenen Stelle A bzw. dem vorgesehenen Kettenglied 13 befindet. Wichtig dabei ist, dass der Steg 9 zwischen zwei vertikal liegende Kettenglieder 13 zu liegen kommt, d.h. dass ein horizontal liegendes Kettenglied 13 den Steg 9 durchdringt. Nun kann mit einem Hammer oder mit einer Presse der Steg 9 soweit zusammengepresst werden, dass die Ausbuchtungen 17' im wesentlichen in die Ebene der oberen und der unteren Kante des Steges 9 zu liegen kommen (vergleiche Figur 4) . Nun ist der Steg 9 zwischen den benachbarten Kettengliedern 13 gefangen. Das liegende Kettenglied 13 bleibt jedoch in der Ebene beweglich, so dass beim Fahren keine das Kettenglied 13 selbst verbiegende Kräfte auf diesem wirken. In der Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 6 ist der Steg 9 nicht mit kreuzförmigen Löchern 15 versehen, sondern mit einer rechteckigen Öffnung. Zudem ist der Steg stirnseitig geschlitzt und die beiden Hälften sind v- förmig auseinander gebogen, um ein Kettenglied 13 einlegen zu können. Sobald dieses in der Öffnung 15 liegt, können die Enden der Stege zusairraiengepresst oder -geschlagen und, falls notwendig, durch Anbringen einer Schweissung 25 (siehe linke Seite des Steges, die bereits geschlossen und geschweisst ist) unlösbar miteinander verbunden werden.

Die Breite B des Steges 9 im Verhältnis zu dessen Höhe H ist vorzugsweise grösser als H/2.




 
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