Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR CLEANING DOORMATS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/055276
Kind Code:
A1
Abstract:
Disclosed is an apparatus for cleaning planar structures such as doormats (18). Said apparatus comprises a device (40, 42) for conveying the doormat (18). The conveying device is formed by several pairs of conveyor chains (44, 46), for example. A nozzle head (24) which can be displaced transversal to the direction of travel of the doormat (18) and encompasses at least one nozzle (26) for discharging cleaning liquid (water) and at least one nozzle (28) for discharging (heated) compressed air for drying the doormat (18) is provided for cleaning purposes. During operation of the apparatus, the nozzle head (34) is moved back and forth across the entire width of the doormat (18) that is to be cleaned while the doormat (18) is advanced. In order to securely guide the doormat (18), guiding metal sheets (16, 60, 62) are provided while a supporting surface (34) in the form of a sheet metal plate or similar is disposed across from the nozzle head (24).

Inventors:
SCHILLING, Franz (Ausstellungsstrasse 6, Hollabrunn, A-2020, AT)
Application Number:
AT2007/000499
Publication Date:
May 15, 2008
Filing Date:
November 05, 2007
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
SCHILLING, Franz (Ausstellungsstrasse 6, Hollabrunn, A-2020, AT)
International Classes:
D06G1/00; D06G1/00
Attorney, Agent or Firm:
BEER, Manfred et al. (Lindengasse 8, Wien, A-1070, AT)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche :

1. Vorrichtung zum Reinigen von Flachengebilden, wie Fußmatten (18), gekennzeichnet durch eine Fordereinrichtung (20, 30, 40, 42) zum

Bewegen des zu reinigenden Flachengebildes (18) durch die Vorrichtung und durch wenigstens einen Dusenkopf (24) mit wenigstens einer Düse (26), für die das Aufbringen von Reimgungsflussigkeit und wenigstens einer Düse (28) für das Anblasen des Flachengebildes (18) mit Gas.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fordereinrichtung wenigstens zwei Transportwalzen (30, 32) umfasst.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine Forderwalze (20) im Bereich des Einzuges und eine Forderwalze (30) im Bereich des Auswurfes für das zu reinigende Flachengebilde (18) vorgesehen ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Forderwalze (20, 30) Andruckrollen (22, 32) zugeordnet sind.

5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fordereinrichtung Paare (40, 42) von Forderketten (44, 46) aufweist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass eine Forderkette (44) jedes Paares (40, 42) im Gestell (10) ortsfest und die andere Forderkette (46) im Gestell (10) beweglich gelagert ist.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fordereinrichtung (20, 40) unterhalb des Dusenkopfes (24) und eine Fordereinrichtung (30, 42) oberhalb des Dusenkopfes (24) vorgesehen ist.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass vor der Fordereinrichtung und nach der Fordereinrichtung Fuhrungsbleche (16, 38, 62, 64) für das Führen der zu reinigenden Flachengebilde (18) vorgesehen sind.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen den Fordereinrichtungen (20, 30, 40, 42) eine Anlageflache (34) für das zu reinigende Flachengebilde (18) dem Dusenkopf (24) gegenüberliegend vorgesehen ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dusenkopf (24) an einem im Grundgestell (10) quer zur Vorschubrichtung des zu reinigenden Flachengebildes (18) verstellbaren Rahmen (50) gefuhrt ist.

11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Dusenkopf (24) auf einer am Hilfsrahmen (50) montierten Führungsschiene (52) geführt ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (50), an dem der Dusenkopf (24) gefuhrt ist, auch die beweglich angeordneten Forderketten (46) tragt.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass ein Sensor zum Erfassen der Breite des zu reinigenden Flachengebildes (18) vorgesehen ist.

14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass im Dusenkopf (24) zwei zur Ebene des Flachengebildes (18) unter einem spitzen Winkel geneigt angeordnete Düsen (24) für Reinigungsmittel und zwei unter spitzem Winkel zum zu reinigenden FIa- chengebilde ausgerichtete Düsen (28) für Trocknungsgas vorgesehen sind.

15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (26) für den Austritt von Reinigungsflussig- keit, insbesondere Wasser, ausgebildet sind.

16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (28) für das Trocknungsgas als Facherdusen ausgebildet sind.

17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsen (28) für das Trocknungsgas mit beheiztem Gas, insbesondere beheizter Druckluft, beaufschlagt sind.

18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass die von den Forderketten (44, 46) definierte Forderbahn für das Flachengebilde (18) im Rahmen (10) schräg eingebaut ist.

19. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Dusenkopf (24) oberhalb der schräg ausgerichteten Forderbahn angeordnet ist.

Description:

Vorrichtung zum Reinigen von Fußmatten

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von Flachengebilden, insbesondere Fußmatten und dgl .

Im Eingangsbereich von Gebäuden kommen zunehmend großdimensionierte Fußabstreifer (Fußmatten) zum Einsatz. Das Reinigen solcher Fußmatten ist problematisch. Derzeit erfolgt das Reinigen durch Reinigungskräfte mit Hilfe von Staubsaugern. Eine grundliche Reinigung setzt bislang voraus, dass die Fußmatten in einen Betrieb gebracht werden, in dem das Reinigen ausgeführt wird.

Vorgeschlagen worden ist auch schon das Reinigen von Fußmatten mit Hilfe von Trockeneis. Dieses Verfahren beansprucht die Materialien der Fußmatten aber sehr stark und ist überdies mit einer starken Gerauschentwicklung verbunden.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde eine Vorrichtung zum

Reinigen von Flachengebilden, wie Fußmatten u. a., zur Verfugung zu stellen, welche das Reinigen und Trocknen in einem Arbeitsgang erlaubt.

Gelost wird diese Aufgabe erfindungsgemaß mit einer Vorrichtung, welche die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.

Bevorzugte und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteranspruche .

Da bei dem erfindungsgemaßen Gerat eine Fordereinrichtung für das zu reinigende Flachengebilde, wie eine Fußmatte und dgl., vorgesehen ist und im Gerat wenigstens eine Düse für das Aufbringen eines Reinigungsmittelstrahls, insbesondere Wasserstrahls, und wenigstens eine weitere Düse für das Trocknen durch Anblasen des Flachengebildes mit einem Gas, insbesondere Luft, vorgesehen ist, können beispielsweise Fußmatten problemlos gereinigt werden, wobei es möglich ist, die erfindungsgemaße Vorrichtung transportabel auszugestalten, sodass das Reinigen vor Ort erfolgen kann und die Fußmatten nicht mühsam für das Reinigen transportiert werden müssen.

Das erfindungsgemaße Gerat halt in einer bevorzugten Ausfuhrungsform auch extremen Bedingungen stand und erlaubt es Fußmatten verschiedenster Hersteller, die beispielsweise bei Banken, Versicherungen und öffentlichen Gebäuden, Supermarkten usw. im Eingangsbereich vorgesehen sind, beispielsweise außerhalb der Geschäftszeiten zu reinigen. Dies erlaubt die erfindungsgemaße Vorrichtung, da sie larmarm ausgebildet werden kann.

Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von Ausfuhrungsbeispielen an Hand der

Zeichnungen .

Es zeigt :

Fig. 1 bis 7 eine ersten Ausfuhrungsform einer erfindungsgemaßen Vorrichtung (schematisiert) in verschiedenen Arbeitsschritten beim Reinigen einer Fußmatte, Fig. 8 im lotrechten Schnitt eine weitere Ausfuhrungsform einer erfindungemaßen Vorrichtung zum Reinigen von Fußmatten, Fig. 9 den Rahmen mit dem Schlitten für den Dusenkopf, Fig. 10 eine Ausfuhrungsform des Dusenkopfs mit Düsen für Reinigungsmittel und Düsen für Luft zum Trocknen, Fig. 11 eine weitere Ausfuhrungsform der erfindungemaßen Vorrichtung im Schnitt und Fig. 12 die Ausfuhrungsform der erfindungsgemaßen Vorrichtung von Fig. 11 m einem anderen Schnitt .

Die erfmdungsgemaße Vorrichtung ist insbesondere transportabel ausgebildet und besitzt einen Rahmen 10, in dem die wichtigen Anlagenteile integriert sind. Der Rahmen 10 ist formstabil ausgebildet und ist beispielsweise quaderförmig mit zwei seitlichen, z. B. quadratischen, Endteilen 12 und vier Langsstreben 14, welche die Endteile 12 miteinander zu dem Grundrahmen 10 verbinden (vgl. Fig. 11).

Bei der in den Fig. 1 bis 7 schematisch gezeigten Ausfuhrungsform besitzt die erfindungsgemäße Vorrichtung ein teilweise gebogenes Auflageblech 16 für das Auflegen einer zusammengerollten zu reinigenden Fußmatte 18, eine erste Forderwalze 20 mit Andruckrollen 22 zum Transportieren der Fußmatte 18, einen Dusenkopf 24 mit wenigstens einer Düse 26 für das Aufbringen eines Strahls aus Reinigungsmittel (Wasser) und mit wenigstens einer weiteren Düse 28 für das Aufbringen eines Gasstrahls (Luftstrahls) zum Trocknen, eine weitere Forderwalze 30 mit Andruckrollen 32, dem Dusenkopf 24 gegenüberliegend eine Anlageflache 34 für die zu reinigende Fußmatte 18 und am oberen Ende in der Nahe des Ausgabeschlitzes 36 ein weiteres gebogenes Fuhrungsblech 38 für die Aufnahme der gereinigten Fußmatte 18 in gerollter Form (Fig. 7) . Die Düse 28 für das zum Trocknen bestimmte Gas (Luft) ist oberhalb (also bezogen auf die Forderrichtung der Fußmatte 18 nach) der Düse 26 für das Reinigungsmittel angeordnet.

Die in diesen Figuren 1 bis 7 gezeigte Vorrichtung arbeitet beispielsweise wie folgt :

Eine zu reinigende Fußmatte 18 wird auf das untere Auflageblech 16 aufgelegt und ein Ende derselben durch den Schlitz 17 m den Bereich der unteren Forderwalze 20 gefuhrt. Von dieser Forderwalze 20 wird die Fußmatte 18 unterstutzt durch die Andruckrollen 22 eingezogen und entlang der Anlageflache 34 nach oben bewegt. Sobald die Fußmatte 18 im

Bereich des Dusenkopfes 24 gelangt werden aus der wenigstens einen Düse 26 für Reinigungsmittel Strahlen auf die Matte 18 gerichtet, um sie zu reinigen und von Steinen, Staub, Feinstaub und dgl . zu befreien. Knapp oberhalb der (Wasser-) Düse 26 ist an dem Dusenkopf 24 wenigstens eine Düse 28 vorgesehen, aus welcher ein Strahl (gegebenenfalls erhitzter) Luft austritt, um die Fußmatte 18 wieder zu trocknen.

Der Dusenkopf 24 wird zum Ausfuhren der Reinigungsarbeit und der Trocknungsarbeit quer zur Fortbewegungsrichtung der Fußmatte 18 hin und her bewegt, um die gesamte Breite der Fußmatte 18 zu erfassen. Dabei kann der Hub des Dusenkopfes 24 quer zur Fortbewegungsrichtung der Fußmatte 18 auf die beispielsweise durch Sensoren erfasste Breite der Fußmatte 18 abgestimmt werden.

Wie in Fig. 3 gezeigt wird das vordere Ende der zu reinigenden Fußmatte 18, also ihr bereits gereinigter Bereich von der oberen Transportwalze 30 erfasst und unterstutzt durch die Andruckrollen 32, die dieser Forderwalze 30 zugeordnet sind, aus dem oberen Schlitz 36 des Gehäuses heraus bewegt und gelangt (Fig. 4 bis 7) auf das obere Fuh- rungsblech 38 und wird dort wieder zusammengerollt abgelegt. Von dort kann die gereinigte Fußmatte 18 entnommen und wieder an der dafür vorgesehenen Stelle, beispielsweise im Bereich des Einganges zu einem Gebäude, aufgelegt werden.

In Fig. 8 ist eine Ausfuhrungsform einer erfindungsgemaßen Vorrichtung gezeigt, bei welcher anstelle der Transportwalzen 20, 30 und Andruckrollen 22, 32 Paare 40, 42 einander gegenüberliegender Forderketten 44, 46 (Raupenketten) vorgesehen sind. Dabei ist es so, dass jeweils eine Forderkette 44 jedes Paares 40, 42 von Forderketten im Rahmen 10 fix montiert ist und die anderen Forderketten 46 im Rahmen 10 quer verstellbar sind, sodass der Abstand der Forderketten 44, 46 voneinander auf die Dicke des zu reinigenden Flachengebildes (Fußmatte 18) eingestellt werden kann.

Es ist noch darauf hinzuweisen, dass insbesondere bei größeren Breiten der erfindungsgemaßen Vorrichtung und größeren Breiten von zu reinigenden Fußmatten 18 zwei oder mehrere Paare 40, 42 von Forderketten nebeneinander angeordnet sein können.

In Fig. 9 ist der Rahmen 50 gezeigt, der in den Rahmen 10 der Vorrichtung verstellbar eingebaut ist und an welchem eine Führungsschiene 52 für den Dusenkopf 24 vorgesehen ist. Es ist ersichtlich, dass der Dusenkopf 24 über einen Schlitten 54 an der horizontalen Führungsschiene 52 durch beliebige Antriebsmittel, beispielswiese einen Endlosriemen 56 von einem Elektromotor 58 angetrieben, hm und her bewegt

werden kann .

An dem im Grundrahmen 10 verstellbar gelagerten Hilfsrahmen 50 können auch die verstellbaren Forderketten 46 der Paare 40, 42 angebracht sein. Für das Verstellen des Hilfsrahmens 50 sind Lxnearmotore 59 (hydraulische oder pneumatische Zylinder) vorgesehen.

Die in Fig. 8 und 9 gezeigte Vorrichtung kann wie folgt benutzt werden. Eine zu reinigende Fußmatte 18 wird auf das unter Fuhrungsblech 16 aufgelegt und von Hand aus bis zu den Forderketten 44, 46 des unteres Forderkettenpaares 40 vorgeschoben. Durch Betätigung eines Schalters wird der bewegliche Rahmen 50, an dem die Forderketten 46 der Forderkettenpaare 40, 42 angeordnet sind, durch ein hydropneumatisches System 59 vorgeschoben, sodass ein Kraftschluss zwischen der Matte 18 und den Forderketten 44, 46 erfolgt.

Durch kontinuierliches Bewegen der Forderketten 44, 46 wird die Matte 18 weiterbewegt. Dadurch ergibt sich, dass die Matte 18 nicht Schritt für Schritt gereinigt wird, sondern der Wasserstrahl bewegt sich schräg zur Matte 18, sodass eine Reduzierung der Belastung der Bauteile der Matte 18 erreicht wird.

Der in der Vorrichtung gemäß Fig. 8 und 9 gezeigte Dusenkopf 24 ist m Fig. 10 gezeigt. Es ist ersichtlich, dass der Düsenkopf 24 über einen Schlitten 54 mit Laufrollen 55 an der Führungsschiene 52, die an dem in Fig. 9 gezeigten beweglichen Rahmen 50 montiert ist, hin und her verschiebbar ist. Im Düsenkopf 24 sind unten zwei Düsen 26 für den Austritt von Wasserstrahlen und darüber zwei Facherdusen 28 für den Austritt von Luftstrahlen zum Trocknen der gereinigten Fußmatte 18 von Reinigungsmittel vorgesehen. Die Düsen 26 für den Austritt der Wasserstrahlen sind unter einem Winkel von etwa 45° zur Matte 18 bzw. der Fuhrungsflache 34 schraggestellt . Auch die Düsen 28 für den Austritt von Trocknungsluft sind zur Ebene der Matte 18 beispielsweise um etwa 45° schräg gestellt. Um Wasser zu sparen, kann in der erfindungsgemaßen Vorrichtung eine Wasseraufbereitungsanlage (nicht gezeigt) vorgesehen sein, sodass mit einem geringen Wasservorrat das Auslangen gefunden wird, was insbesondere bei mobil ausgebildeten Anlagen gemäß der Erfindung von Vorteil ist. Um die Wirkung der Luft, die zum Trocknen der Matte 18 aus den Luftdusen 28 austritt, zu erhohen, kann die Luft auch aufgewärmt werden, also mit erhöhter Temperatur auf die Matte 18 auftreffen.

Die Fig. 11 und 12 zeigen in etwas anderer Darstellung die Ausfuhrungsform der Fig. 8 und 9 noch einmal, wobei der Antrieb 58 für den verstellbaren Rahmen 50, an dem der Schlitten 54 für den Dusenkopf 24 gefuhrt ist, und an welchen eine Forderkette 46 der Paare 40, 42 der

Forderketten für den Vorschub der zu reinigenden Matte 18 angeordnet sind, gezeigt ist.

Es ist auch gezeigt, dass zwischen den gestellfest vorgesehenen Forderketten 44, 46 die Auflageflache 34 für die zu reinigende Matte 18 vorgesehen ist, welche der Bewegungsbahn des Dusenkopfes 24 im Wesentlichen gegenüberliegend angeordnet ist.

Für das sichere Fuhren der zu reinigenden Fußmatte 18 sind unten das Zufuhrblech 16 und im oberen Bereich Auslaufbleche 60, 62 vorgesehen, die einen Kanal 64 begrenzen, durch welchen die gereinigte Fußmatte 18 aus der Vorrichtung ausgeschoben wird.

Grundsätzlich ist es auch denkbar, die Flachengebilde, z.B. Fußmatten, nicht vertikal oder geneigt durch die Vorrichtung zu fuhren und diese vor und nach dem Reinigungs- und Trocknungsbereich über Fuhrungs- bleche in ihrer Bewegungsrichtung umzulenken, sondern den gesamten Bereich im Wesentlichen horizontal anzuordnen und auf Fuhrungsbleche und dergleichen zu verzichten.

Des Weiteren ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich Forderketten auf der einen Seite der zu reinigenden Fußmatte 18 und Andruckrollen oder Andruckwalzen auf der gegenüberliegenden Seite einzusetzen.

Zusammenfassend kann ein Ausfuhrungsbeispiel der Erfindung wie folgt dargestellt werden:

Eine Vorrichtung zum Reinigen von Flachengebilden, wie Fußmatten 18, besitzt eine Einrichtung 40, 42 zum Fordern der Fußmatte 18, welche Fordereinrichtung beispielsweise aus mehreren Paaren von Transportketten 44, 46 gebildet ist. Zum Reinigen ist ein quer zur Vorschubvorrichtung der Fußmatte 18 verfahrbarer Dusenkopf 24 mit wenigstens einer Düse 26 für den Austritt von Reinigungsflussigkeit (Wasser) und mit wenigstens einer Düse 28 für den Austritt von (beheizter) Druckluft zum Trocknen der Fußmatte 18 vorgesehen. Bei Benutzen der Vorrichtung wird der Dusenkopf 24 über die gesamte Breite der zu reinigenden Fußmatte 18 hin und her bewegt wahrend diese vorgeschoben wird. Um eine sicheres Fuhren der Fußmatte 18 zu erreichen sind Fuhrungsbleche 16, 60, 62 vorgesehen und es ist dem Dusenkopf 24 gegenüberliegend eine Auflageflache 34 in Form einer Blechplatte od. dgl . angeordnet.