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Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR DEHUMIDIFYING MASONRY WORKS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1985/003732
Kind Code:
A1
Abstract:
Electric conductors wound in bobbins (4, 5) are arranged in a housing (1). The axes of the bobbins (4, 5) are perpendicular to the bottom of the housing. Each bobbin (4, 5) is connected to a capacitor (2, 3) so as to form oscillatory circuits. The longitudinal axes (10, 11) of the capacitors (2, 3) intersect at right angles the bobbin axes and are therefore parallel to the bottom of the housing. A permanent magnet (6) is housed into one (4) of the bobbins (4, 5). Each bobbin comprises a specific number of turns, a specific outer diameter (15, 16) and preferably a specific inner diameter (18, 19). The oscillatory circuits are closed or open by a switch (12). The oscillatory circuits are energized by interference fields and create in turn a counter-field. The process substantially corresponds to the Lenz law of physics according to which the reaction set off in the apparatus is antagonist to the action of the energization field which creates it and is in the ideal case eliminated. The water can not thus rise in the capillary conduits of the masonry work which naturally dries up.

Inventors:
WEHRLI WALTER (CH)
Application Number:
PCT/CH1984/000082
Publication Date:
August 29, 1985
Filing Date:
May 23, 1984
Export Citation:
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Assignee:
TERRAMUNDO LTD (GB)
International Classes:
E04B1/64; A61N1/16; E04B1/70; F26B23/04; H03H5/00; E04B; (IPC1-7): E04B1/70; A61N1/16
Foreign References:
US4418481A1983-12-06
GB1407151A1975-09-24
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e
1. Gerät zur Entfeuchtung von Mauerwerk, das Kondensatore und zu Spulen gewundene elektrische Leiter aufweist, wo¬ bei die beiden Pole eines jeweiligen Kondensators mit je einem Ende eines jeweiligen zur Spule gewundenen Leiters verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine erste und eine zweite Spule und min¬ destens ein erster und ein zweiter Kondensator vorhanden sind, dass der erste Kondensator mit der ersten Spule und der zweite Kondensator mit der zweiten Spule verbunden ist, die Achsen der Spulen parallel zueinander verlaufen und die Längsachsen der Kondensatoren die Achsen der mit ihnen verbundenen Spulen kreuzen, und dass die Spulen in ihrem Aussendurchmesser und ihrer Windungszahl verschieden sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Mitte mindestens einer der Spulen ein Permanentmagnet angeordnet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen in ihrem Kerndurchmesser verschieden sind.
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Spule mindestens drei Windungen aufweist.
5. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Spulen bildenden elektrischen Leiter isoliert sind.
6. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen von Wicklungen aus isoliertem Draht gebildet sind.
7. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Spule von einer gedruckten Schaltung ge¬ bildet ist.
8. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kondensatoren und Spulen in einem Gehäuse aus elektrisch nicht leitendem Stoff angeordnet sind, welches Gehäuse eine Auflage läche aufweist, und dass die Längsachse je¬ des Kondensators normal zur Achse der zugehörigen Spule und parallel zur Au lagefläche verläuft.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse mit einem die Spulen und Kondensatoren tragenden Kunstharz ausgefüllt sind.
10. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte, mit dem ersten Kondensator verbundene und pa¬ rallel zur zweiten geschaltete Spule vorhanden ist, und dass die Achsen der ersten und der dritten Spule zusam menfallen.
Description:
Gerät zur Entfeuchtung von Mauerwerk

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Entfeuch¬ tung von Mauerwerk bei im Mauerwerk aufsteigender Feuchtig¬ keit, welches Gerät Kondensatoren und zu Spulen gewundene elektrische Leiter aufweist, wobei die beiden Pole eines je- weiligen Kondensators mit je einem Ende eines jeweiligen zur Spule gewundenen elektrischen Leiters verbunden sind.

Im Mauerwerk von Gebäuden werden durch aufsteigende Feuchtigkeit, hervorgerufen z.B. durch Grundwasser, Stau¬ wasser, Sickerwasser oder unterirdisch fliessende Gewässer beträchtliche Schäden verursacht.

Da alle Baustoffe mehr oder weniger porös sind, saugen sie auf Grund ihrer Kapillarität das Wasser an, so dass dieses innerhalb der Mauern hochsteigen kann.

Der offene Kreislauf von Wasser in einer nassen Mauer, bedingt durch den osmotischen Druck, wird von unten nach oben und hier durch Verdunsten nach aussen geführt. Durch diesen Wassertransport wird ein elektrisches Feld in Rich¬ tung der steigenden F euchtigkeit aufgebaut, dieses Feld wirkt als Pumpe.

Feuchtes Mauerwerk führt nicht nur zu bautechnischen Schäden wie teilweisen Zerfall, kristallinen Ausblühungen, Krustenbildung etc., sondern kann auch zu Erkrankungen von Menschen führen, die sich in Bauten mit feuchtem Mauerwerk 5 aufhalten, z.B. Rheuma, Asthma, In ektionskrankheiten, etc., und vor allem entsteht auch ein sehr unwohnliches Raumklima in solchen Bauten»

Es ist bekannt, in Mauern aufsteigende Feuchtigkeit durch einlegen von Isolierlagen zu bekämpfen. Weiter sind lOverschiedene sogenannte Elektroosmoseverfahren bekannt, wel¬ che meistens beträchtlich bauliche Massnahmen bedingen, nicht an jeder Stelle und ohne Schwierigkeiten durchführbar ' sind (Bohren in Hauswänden), und in vielen Fällen in keinem Ver¬ hältnis zum erzielten Erfolg stehen.

15 Bewegen sich die Oberflächen zweier Stoffe aneinander vorbei (Reibung), laden sich die beiden Stoffe an ihren Grenzschichten entgegengesetzt elektrisch auf. Hat dabei der eine Stoff eine grössere elektrische Leitfähigkeit als der andere Stoff, so lädt sich der erste positiv, der zweite ne-

20gativ elektrisch auf.

Bewegt sich Wasser in kapillarem Mauerwerk, so ist seine elektrische Ladung jener des Mauerwerks entgegengesetzt. Es entsteht zwischen den beiden Grenzschichten eine elektrische Potentialdifferenz, das ZETA-POTENTIAL. Das Wasser wird da- 25bei durch die entgegengesetzten elektrischen Ladungen in den Kapillaren hochgezogen und benetzt somit weite Bereiche des Mauerwerkes. Es sind jedoch noch weitere Faktoren mitbestim-

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mend, unter anderem die im Wasser gelösten Salze, die Luftionisation, etc. In der Fachwelt wird angenommen, dass alle diese Faktoren von den Wasserverhältnissen im Erdbo¬ den beeinflusst werden, weil unterirdisch strömendes Wasser bekanntlich elektrische und magnetische Felder zur Folge hat, die in ihrer Stärke stark schwanken, wodurch die elek¬ trische Leit ähigkeit des Wassers verändert wird. Als wei¬ tere Ursachen wirken vor allem diese natürlichen Reizfel¬ der und vermehrt auch durch technische Anlagen (z.B. erd- verlegte Hochspannungsleitungen etc.) entstehende, so¬ genannte zivilisatorische Reizfelder.

Diese Reitfelder verlaufen je nach geophysikalischen Verhältnissen in weit ausgedehnten Bereichen, bzw. Reiz¬ zonen. Verläuft nun eine solche Zone durch ein Gebäude, wird das Reizfeld stark inhomogen. In elektrisch isolie¬ rendem Mauerwerk ist die Feldstärke grösser als in dem von ihm umschlossenen Innenraum, welche Tatsache auf Grund der stark dielektrischen Eigenschaften von Wasser zum Trans¬ port der Wasserraoleküle führt, entweder im Mauerwerk selbst kapillar aufsteigend oder durch Diffusion aus der Luft zum Mauerwerk. Dieses ist die Ursache der ^euchtigkeitsbildung.

Was die physikalische Natur der Reizfelder betrifft, hegt die Fachwelt nach neuesten Erkenntnissen die Vermutung, dass eine Reizzone eine Region darstellt, in der starke Aktivität von stillen atmosphärischen Entladungen herrscht, Diese Entladungen haben den Charakter von Ladungsfluktu¬ ationen beziehungsweise dipolartigen Anregungszuständen,

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deren Beschreibung in den Bereich der Quantenphysik fällt. Sie scheinen dem Mechanismus der Pause bei atmos¬ phärischen Blitzentladungen verwandt zu sein.

Es sind nun Geräte gemäss dem Oberbegriff des Patent- anspruches 1 bekannt geworden (US-A—_• 418 <_8l).

In diesen sind 1 - 2 Kondensatoren und 1 - 2 jeweils damit verbundene Spulen vorhanden. Dabei weicht die .Rich¬ tung der Achsen der Spulen voneinander ab, und diese Ge¬ räte beeinflussen nur das elektrische Erdfeld. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass durch solche Geräte das Aufsteigen von Feuchtigkeit in Mauerwerk verhindert wer¬ den kann. Eine genaue, abschliessende technische Erklä¬ rung für diesen Effekt kann noch nicht gemacht werden, es wird jedoch vermutet, dass diese Geräte auf Eigenhei- ten, bzw. Veränderungen des elektrischen bzw. magnetischen Erdfeldes ansprechen und ihrerseits einen beeinflussenden Faktor bilden, welcher der im Mauerwerk aufsteigenden Bo¬ denfeuchtigkeit entgegenwirkt. Diese bekannten Geräte benötigen keine Energiezufuhr ausser jener des Erdfeldes. Sie weisen jedoch einen wesentlichen Nachteil auf, indem sie in ihrer Aufstellung von örtlichen Gegebenheiten stark abhängig sind und meistens entweder nur die elektrischen oder nur die magnetischen Eigenschaften des Erdfeldes be¬ rücksichtigen, und dadurch noch zu viele Misserfolge oder Teilerfolge erzielt werden.

Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfin¬ dung, wie sie in den Ansprüchen gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, ein Gerät zur Entfeuchtung von Mauerwerk zu schaffen, bei dem die oben genannten Faktoren so berück- sichtigt sind, dass das Gerät in jedem Falle da, wo die vorliegenden Verhältnisse und Faktoren vorhanden sind, ein¬ wandfrei arbeitet und ohne Misserfolge einsetzbar ist.

Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen dadurch zu sehen, dass das Gerät absolut un- empfindlich auf die genaue Ausrichtung sowie Höhe seines Standortes in bezug auf den Ort des Störfeldmaximums ist. Es hat sich herausgestellt, dass das Gerät an den Orten einwandfrei und mit Erfolg eingesetzt werden konnte, an

* denen die eingangs erwähnten Geräte keinen Erfolg brach- ten, was den Einsatz des Gerätes überall dort erlaubt, wo nachweisbar aufsteigende Feuchtigkeit vorhanden ist, und zwar unabhängig von der Konstellation des vorhande¬ nen Störfeldes, d.h. das Störfeld kann magnetischer, e- lektromagnetischer oder elektrischer Natur sein oder als Wechselwirkung dieser Kräfte gebildet sein.

Im folgenden wird die Erfindung anhand mehrerer Ausfüh¬ rungswege darstellender Zeichnungen erläutert. Es zeigt:

Fig. 1 einen Schnitt entlang der Linie I-I der Fig. 2, wobei ein erster Ausführungsweg gezeichnet ist;

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II der Fig. 1 der Darstellung eines ersten Ausführungsweges;

Fig. 3 eine Darstellung gleich der Fig. 2 eines zwei¬ ten Ausführungsweges mit drei Spulen; und

Fig. 4 eine Darstellung gleich der Fig. 1 eines drit¬ ten Ausführungsweges mit gedruckten Schaltungen für die Spulen.

Das Gerät weist ein Gehäuse aus einem nicht elektrisch leitenden Stoff auf, welches Gehäuse in allen Figuren mit der Bezugsziffer 1 bezeichnet ist. Im Gehäuse 1 sind nach dem in der Figuren 1 und 2 gezeichneten Ausführungsweg ein erster Kondensator 2 und ein zweiter Kondensator 3 ange¬ ordnet. Weiter sind ein erster, zu einer ersten Spule 4 gewundener Leiter und ein zweiter, zu einer zweiten Spule 5 gewundener Leiter vorhanden. Der erste Kondensator 2 ist einerends mit dem einen Ende und andererends mit dem anderen Ende der ersten Spule 4 verbunden, und der zweite Kondensator 5 ist einerends mit dem einen Ende und ande¬ rerends mit dem anderen Ende der zweiten Spule 5 verbun¬ den. Damit ergeben sich zwei Schwingkreise begründende Schaltungen. In der Mitte der ersten Spule 4 ist neben dem ersten Kondensator 2 ein Permanentmagnet 6 angeordnet. Die Mittelachsen 7, 8 der Spulen 4, 5 verlaufen senkrecht zum die Au lagefläche des Gerätes bildenden Boden 9 des Gehäuses 1. Die Längsachsen 10,11 der Kondensatoren 2, 3 kreuzen die Mittelachsen 7, 8 der Spulen 4, 5 rechtwink- lig und verlaufen somit parallel zum Boden 9 des Gehäu¬ ses.

Um das Gerät in Betrieb zu setzen, bzw. ausser Betrieb nehmen zu können, ist jedem Schwingkreis ein Schalter 12 zugeordnet. Es kann hier ein mehrpoliger Schalter vorhan¬ den sein, so dass mittels Betätigung, z.B. eines Druck- knopfes beide Schwingkreise geschlossen, bzw. unterbrochen werden können.

Das Gerät nach der Fig. 3 unterscheidet sich von der in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführung, indem eine dritte Spule 13 vorhanden ist. Diese dritte Spule 13 ist mit dem ersten Kondensator 2 verbunden, ist also parallel zur ers¬ ten Spule 4 geschaltet. Die Achse der dritten Spule 13 fällt mit der Achse der ersten Spule 4 zusammen.

Die Spulen 2, 3 hzw. 13 der in den Figuren 1-3 ge¬ zeichneten Ausführungen sind durch gewundene Leiter ge- bildet. Ein solcher Leiter kann ein isolierter Draht, z.B β eine Kupferlitze oder ein lackierter Kupferdraht sein. Die Spulen können auch zum Teil durch eine gedruckte Schaltung gebildet sein, wobei eine Ausführung in der Fig. 4 ge¬ zeichnet ist. Es können alle Spulen 2, 3 und auch 13, falls eine Ausführung mit drei Spulen vorhanden ist, oder auch nur eine Spule als ebene gedruckte Schaltung gebil¬ det sein.

In der Ausführung, die in der Fig. 4 gezeichnet ist, sind die erste Spule 4 und die zweite Spule 5 als gedruk- kte Schaltung gebildet. Wieder ist in der ersten Spule 4 ein Permanentmagnet angeordnet. Die Längsachsen 10, 11 der

Kondensatoren 2, 3 kreuzen die Mittelachsen der Spulen 4, 5 auch hier rechtwinklig. Jedoch sind in der Ausführung nach Fig. 4 die Kondensatoren 2, 3 als auf der Spulen 4, 5 aufgelegt zu betrachten, und nicht von der Spulen 4, 5 umgeben, wie dies der Fall bei den Ausführungen gemäss der Fig. 1-3 ist.

Das Gehäuse 1 aller Ausführungen besteht aus elektrisch nicht leitendem Stoff, insbesondere aus Kunststoff, um Abschirmungen des auf das Gerät einwirkenden Erdfeldes, bzw. der Störfelder zu vermeiden. Ein Deckel 14 (siehe

Fig. 3) schliesst das Gehäuse 1 ab, wobei dieser Deckel 14 zur besseren Energieaufnahme und Energieabgabe mit Löchern oder Schlitzen versehen sein kann.

Der Ausdruck "Spule" ist im Sinne einer elektrischen Induktivität zu verstehen. Die jeweiligen Kondensatoren 2, 3 bilden mit den dazugehörigen Spulen 4, 5 . 13 einen praktisch dämpfungslosen elektrischen Parallelschwing¬ kreis, der im wesentlichen dem Lenz'sehen Gesetz der Phy¬ sik entspricht, wonach die im Gerät ausgelöste Reaktion der sie erzeugenden Reizfeldreaktion entgegenwirkt und im Idealfall eliminiert. Die Schwingfrequenz der jewei¬ ligen Schwingkreise liegt im allgemeinen im Bereich von 10 - 44 kHz bzw. 30 - 150 MHz. Die Grosse der Kondensa¬ toren liegt im allgemeinen zwischen 0,1 und 2,5 μF a Die Spulen weisen jeweils mehrere Windungen auf, zumindest drei Windungen.

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Die Aussendurchmesser 15, 16, 17 der Spulen 4, 5,13 (Siehe Fig. 1 und 3) sind jeweils verschieden gross. Bei Weiteren Ausführungen sind zudem die Innendurchmesser 18, 19, 20 ebenfalls verschieden gross.

Das Mass (Aussendurchmesser - Innendurchmesser = MD) des mittleren Durchmessers MD, siehe die rechts liegende Spule 5 der Fig. 1, die kleinste Spule, beträgt mindestens 5 cm.

Um zu vermeiden, dass z.B. bei Erschütterungen des Ge- rätes sich einzelne Bauteile im Gehäuse 1 verschieben kön¬ nen, ist das Gehäuse 1 vorteilhaft mit Kunstharz gefüllt. Ueberdies können auch das Gehäuse 1 und der Deckel 14 selbst aus Kunstharz hergestellt sein. Die Gehäusefüllung bildet eine Verstärkung der Wände des Gehäuses, wobei die einzelnen Bauteile im Kunstharz eingegossen sind.

Das Gerät ist auch dann funktionstüchtig, wenn der Kon¬ densator nicht mehr als den mittleren Durchmesser MD der jeweiligen Spule vom Zentrum derselben entfernt ist.

Zum Einsatz des Entfeuchtungsgerätes wird zuerst bei der Einsatzstelle mittels eines elektromagnetische Wellen anzeigenden Gerätes das Störfeld geortet, bzw. seine Feldstärke ermittelt. Das Gerät wird darauf nicht unmittel¬ bar auf die Reizstreifen eines Störfeldes oder der Stelle der höchsten Feldstärke, sondern neben einer solchen Stelle aufgestellt und durch Schliessen der Schaltkreise durch Betätigung der Schalter, bzw. des Schalters 12 in Betrieb gesetzt. Die Λ eichweite eines Gerätes kann bis zu

mehreren Hundert Metern betragen.

Die zentrische Anordnung der Kondensatoren relativ zu den ihnen zugeordneten Spulen macht das Gerät unabhängiger von seinem Aufstellungsort und seiner AufStellungsrichtung,

Durch die Energie der vorhandenen Störfelder werden die im Gerät angeordneten Schwingkreise erregt und erzeugen ihrerseits ein Gegen eld. Durch die Interferenz der .nun vorhandenen Felder werden diese zumindest im Bereiche der zurzeit bekannten Nachweisbarkeit so stark verringert, dass als Effekt eine messbare Verringerung der elektroki- netisch bedingten Potentialdifferenz sowie der Luftionen¬ konzentration eintritt, was zur Folge hat, dass das Was¬ ser im Mauerwerk nicht mehr aufsteigen kann und das Mauer¬ werk auf natürlichem Wege autrocknen kann.