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Title:
APPARATUS FOR HEAT RECOVERY IN A HEAT EXCHANGER SYSTEM HAVING ENERGY COUPLING IN VENTILATION DEVICES
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/102606
Kind Code:
A1
Abstract:
A circulation system, comprising a unit for energy coupling, has two heat exchangers (LWT ZU1, LWT ZU2) in an air inlet volume flow (ZU) and one heat exchanger (LWT AB1) in an air outlet volume flow (AB) in an air treatment system. In order to improve the energy yield, units for forming two heat carrier circuits (WK1, WK2) are provided, which can be variably interconnected for the heat exchangers (LWT ZU1, LWT ZU2, LWT AB1). In one case, all heat exchangers (LWT ZU1, LWT ZU2, LWT AB1) are connected as a circulation system (KVS). As an alternative, only one air inflow heat exchanger (LWT ZU1) and one air outflow heat exchanger (LWT AB1) are connected to the heat exchanger circuit (WK1), and a further air inflow heat exchanger (LWT ZU2) in the air inflow volume flow (ZU) is operated in a separate heat exchanger circuit (WK2).

Inventors:
HOMBÜCHER, Heinz-Dieter (Heusenstammer Str. 31, Obertshausen, 63179, DE)
Application Number:
DE2010/000252
Publication Date:
September 16, 2010
Filing Date:
March 09, 2010
Export Citation:
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Assignee:
HOMBÜCHER, Heinz-Dieter (Heusenstammer Str. 31, Obertshausen, 63179, DE)
International Classes:
F24F12/00; F24F12/00
Attorney, Agent or Firm:
STAHL, Dietmar (Dreieichstr. 4, Obertshausen, 63179, DE)
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Claims:
Patentansprüche:

1. Kreislaufverbundsystem mit einer Einrichtung zur Energieeinkopplung und mindestens zwei Wärmeaustauschern (LWT ZU1 , LWT ZU2) in einem Zuluft- volumenstrom (ZU) und mindestens einem Wärmeaustauscher (LWT AB1) in einem Abluftvolumenstrom (AB) eines Luftbehandlungssystems, wobei Einrichtung zur Bildung von Wärmeträgerkreisläufen (WK1 , WK2) so vorgesehen sind, dass der Wärmeträgerstrom für die Wärmeaustauscher (LWT ZU1, LWT ZU2, LWT AB1) variabel verschaltet werden kann, derart dass entweder alle Wärmeaustauscher (LWT ZLM1 LWT ZU2, LWT AB1) als ein Kreislaufverbundsystem (KVS) geschaltet werden oder dass mindestens ein Zuluftwärmeaustauscher (LWT ZLM) und mindestens ein Abluftwärmeaustauscher (LWT AB1) zu einem Kreislaufverbundsystem (KVS) in einem Wärmeträgerkreislauf (WK1) ausgebildet werden und mindes- tens ein weiterer Zuluftwärmeaustauscher (LWT ZU2) für die weitere Erwärmung oder Kühlung der Zuluft im Zuluftvolumenstrom (ZU) mit einem separaten Wärmeträgerkreislauf (WK2) angeordnet ist und betrieben werden kann.

2. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 mit einer integrierten WÄRME- PUMPE für die zusätzliche Wärmerückgewinnung und zur weiteren Erwärmung bzw. Kühlung der Zuluft im Zuluftvolumenstrom (ZU).

3. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass die integrierter WÄRMEPUMPE für zusätzliche Wärmerückgewinnung zur weite- ren Erwärmung bzw. Kühlung der Zuluft an der Stelle der Einrichtung zur E- nergieeinkoppelung angeordnet ist.

4. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 3 mit mindestens einem weiteren Wärmeaustauscher im Zuluftvolumenstrom (ZU) für die ENTFEUCH- TUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG.

5. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 4 mit mindestens einem weiteren Wärmeaustauscher im Zuluftvolumenstrom (ZU) als DEFROSTER.

6. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 5 mit mindestens einem weite- ren Wärmeaustauscher im Zuluftvolumenstrom (ZU) als Nacherwärmer oder

Kondensator.

7. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 6 mit einer Einspritzschaltung für mindestens einen Wärmeaustauscher zur Vermeidung von Temperatur- oder Feuchteschichtungen im Zuluftvolumenstrom (ZU).

8. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 7 für den gemeinsamen Betrieb mehre Lüftungsgeräte oder Einzelbetrieb verschiedener Lüftungsgeräte.

9. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 8 mit Einrichtungen zur Ein- kopplung von Energie vor dem Eintritt des Wärmeträgers in einen oder mehrere der Wärmeaustauscher.

10. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 9 mit einem oder mehreren Wärmeaustauschern als Lamellenwärmeaustauscher, die in einem Luft- oder

Gasvolumenstrom angeordnet sind und deren Lamellenwärmeaustauscher- rohre und Sammler so geschaltet werden, dass der Wärmeaustauscher mindestens zwei autarke Wärmeträgerkreisläufe ausbildet.

11. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 10 mit wenigstens einem geschichteten Wärmeaustauscher (LWT ZU1-2) in einem Luft- oder Gasvolumenstrom, wobei jeder der in dem Wärmeaustauscher (LWT ZU 1-2) vorgesehenen Wärmeaustauscher (LWTZU 1 / LWT ZU2) für sich einen einzelnen Wärmeaustauscher bilden, die mit leicht lösbaren Verbindungen zu einem Wärmeaustauscherblock zusammengefasst werden, deren Lamellenwärme- austauscherrohre und Sammler so geschaltet werden, dass der Wärmeaustauscherblock mindestens zwei autarke Wärmeträgerkreisläufe ausbildet.

12. Kreislaufverbundsystem nach Anspruch 1 bis 11 mit einem adiabatischen oder hybriden Befeuchtungssystem, geregelt oder ungeregelt zwischen dem FORTLUFTWÄRMEAUSTAUSCHER und dem Abluftwärmeaustauscher (LWT AB1), wobei beide Wärmeaustauscher parallel mit der Kondensations- wärme einer Wärmepumpe beaufschlagt werden.

Description:
Vorrichtung zur Wärmerückgewinnung in einer Wärmeaustauscheranlage mit Energieeinkoppelung in Lüftungsgeräten

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur mehrstufigen Wärmerückgewinnung mit Steuerung der Heiz- und Kühlleistung einer Lüftungsanlage gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1

Die Vorrichtung zur mehrstufigen Wärmerückgewinnung mit Steuerung der Heiz- und Kühlleistung einer Lüftungsanlage enthält eine spezielle Hydraulikeinheit, Wärmeaustauscher und alternativ eine zusätzliche Wärmepumpe.

Weiterhin ist ein Verbundsystem für mehrere Lüftungsanlagen mit Kreislaufver- bundsystemen zur mehrstufigen Wärmerückgewinnung und Kälte-Wärme- Verschiebung innerhalb Verbundsystem für Lüftungsanlagen vorgesehen, alternative mit zusätzlicher integrierter Wärmepumpe.

Wärmepumpen und Kreislaufverbundsysteme mit Energieeinkopplung werden in der Lüftungstechnik zur Wärmerückgewinnung eingesetzt. Hierbei kann kalte Außenluft als Zuluft durch gezielten Wärmetransport aus der warmen Abluft vorgeheizt und ggf. auch getrocknet werden. Weiterhin kann warme Außenluft als Zuluft durch Wärmeübertragung an die Abluft gekühlt werden. Dabei wird häufig ein Wärmeträger (Wasser, Sole usw.) zur Übertragung der Energie eingesetzt.

Weiterhin sind auch Kreislaufverbundsysteme mit darin integrierten Wärmepumpen bekannt. Beispielhaft sind solche Systeme in der DE 44 08 087 C2 und dem Buch: Wärme- und Kälterückgewinnung in raumlufttechnischen Anlagen; 5., überarbeitete Auflage 2001 ; ISBN 3-8041-2233-7 beschrieben. Mit einer derartigen Kombination aus Kreislaufverbundsystem und Wärmepumpe lässt sich der Wirkungsgrad der Wärmerückgewinnung steigern. Ebenfalls werden Wärmepumpen zur Verbindung mehrerer Lüftungsgeräte mit unterschiedlichen Luftvolumenströmen und Lufttemperaturen eingesetzt, wie dies in der WO 2005/072560 A1 beschrieben ist.

In herkömmlichen Lüftungsanlagen wird sehr häufig im Kühlfall Kälte und im Heizfall Wärme direkt oder indirekt in den Wärmeträgerkreislauf eingekoppelt. Dabei kommt es durch Temperaturverschiebung des Wärmeträgerniveaus je nach Anlage zu mehr oder weniger Verlust des Wirkungsgrades im Heizfall. Zu einem erheblichen Wirkungsgradverlust eines Kreislaufverbundsystems kommt es im Kühlfall durch die Absenkung der Temperatur des Wärmeträgers vor dessen Eintritt in den Zuluftwärmeaustauscher. Dies wird ausgeführt, um die gewünschten Zulufttempe- ratur zu erreichen. Dabei tritt aber der Wärmeträger mit zu niedriger Temperatur aus dem Zuluftwärmeaustauscher aus.

In DE 44 08 087 C2 ist eine Unterteilung des Wärmeträgerstromes zur Erhöhung des Massenstroms für den thermisch behandelten Wärmeträger vorgesehen. Dabei wird allerdings wiederum der Wärmeträger vor dem Eintritt in den Zuluftwärmeaustauscher zunächst gekühlt und damit mit einem zu niedrigen Temperaturniveau in den Abluftwärmeaustauscher gefördert. Diese Vorgehensweise wirkt sich wiederum nachteilig für eine Kälterückgewinnung aus der Abluft aus. Die optimalen Temperaturdifferenzen zwischen Wärmeträger und Luftstrom werden sogar in intensiver Weise negativ beeinflusst.

Mit den Lösungen nach dem beschriebenen Stand der Technik ist folglich eine Kühlung der Zulufttemperatur eines Zuluftvolumenstromes durch ein Kreislaufverbundsystem mit Kälteeinkopplung nur mit erheblicher Minderung der Leistung des Abluftwärmeaustauschers im zugehörigen Abluftvolumenstrom möglich.

Aufgabe der Erfindung ist es daher, in einem Verfahren nach dem Oberbegriff von Anspruch 1 , die genannten Nachteile zu vermeiden und die Ausbeute der Kälterückgewinnung aus der Abluft bei guter Regelbarkeit der Zulufttemperatur bedeutend zu steigern, wobei der Wärmeträger direkt mit dem Verdampfer thermodyna- misch behandelt werden kann oder die Kühlung des Wärmeträgers indirekt über einen Wärmeaustauscher und dem Kühlkreislauf eines Kälteerzeugers erfolgt. Dabei soll die Vorrichtung aus preiswerten handelsüblichen Komponenten gebaut werden.

Die Lösung dieser Aufgabe gestaltet sich in einem Kreislaufverbundsystem mit den Merkmalen von Anspruch 1 und wird erweitert durch eine integrierte Wärmepumpe mit den Merkmalen nach Anspruch 2

Das erfindungsgemäße Kreislaufverbundsystem besteht aus einer Wärmeaustau- scheranlage, die ein Hydraulikmodul aufweist, wobei das Kreislaufverbundsystem als Paar von Wärmetauschern mit Rohrleitungsverbindung ausgebildet ist. In dem Kreislaufverbundsystem wird ein Zuluftwärmeaustauscher, der in einem Zuluftvolumenstrom angeordnet ist, mit einem Abluftwärmeaustauscher, der in einem Abluftvolumenstrom angeordnet ist, in einem Wärmeträgerkreislauf gekoppelt. Erfindungsgemäß ist in dem Kreislaufverbundsystem der genannten Wärmeaustauscheranlage wenigstens eine weitere Wärmetransfereinrichtung als Hydraulikmodul zugeordnet, mit deren Hilfe Wärme- oder Kälteenergie in die Wärmeaustauscheranlage eingekoppelt werden kann.

Die zusätzliche Wärmetransfereinrichtung, die zur Einkoppelung von Kälte- oder Wärmeenergie dient, ist als eigenständiger Wärmeträgerkreislauf oder in Verbindung mit dem Kreislaufverbundsystem schaltbar.

Weitere vorteilhafte Ausbildungen des erfindungsgemäßen Kreislaufverbundsys- tems ergeben sich in Verbindung mit den Unteransprüchen.

Im Folgenden wird die Erfindung in Verbindung mit zeichnerischen Darstellungen anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben.

Dabei zeigen

Figur 1 eine prinzipielle Schaltung des erfindungsgemäßen Kreislaufverbundsystems, Figur 2 eine Schaltung des Kreislautverbundsystems nach Fig. 1 in Verbindung mit einer Wärmepumpe, Figur 3 das Kreislaufverbundsystem nach Figur 1 in Verbindung mit einer

Schichtwärmeaustauscheranordnung, und Figur 3A eine Detailzeichnung eines geschichteten Wärmeaustauschers zur Verwendung in der Anordnung nach Figur 3, Figur 4 das erfindungsgemäße Kreislaufverbundsystem in Verbindung mit einem Vollklimagerät und Figur 4-1 eine Schaltung nach Figur 4 mit einer Wärmepumpe..

Gemäß Figur 1 besteht das erfindungsgemäße Kreislaufverbundsystem KVS aus einer Wärmeaustauscheranlage mit einem Paar von Wärmeaustauschern. Im Kreislaufverbundsystem KVS ist ein Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 in einem ZULUFTGERÄT angeordnet, wird von einem Außenluftvolumenstrom AU durch- strömt und gibt einen Zuluftvolumenstrom ZU ab. Weiterhin ist ein einem dem ZULUFTGERÄT parallel zugeordneten ABLUFTGERÄT ein Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 angeordnet, wobei diesem ein Abluftvolumenstrom AB zuströmt und er einen Fortluftvolumenstrom FO abgibt. Der Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 und der Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 sind mittels einer Rohrleitungsverbindung RV1 miteinander verbunden. In der Rohrleitungsverbindung RV1 ist eine Umwälzpumpe P1 zum Fördern des Wärmeträgers in der Rohrleitungsverbindung RV1 in der durch Pfeile gekennzeichneten Richtung angeordnet.

Die Rohrleitungsverbindung RV1 weist eine ventilgesteuerte Querverbindung RV2 auf. Mittels der Querverbindung RV2 kann die Umwälzung des Wärmeträgers durch die Wärmeaustauscher LWT ZU1 und LWT AB1 reguliert werden.

Der Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 in dem ZULUFTGERÄT und der Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 in dem ABLUFTGERÄT sind also in einem Wärmeträgerkreislauf WK1 über die Rohrleitungsverbindung RV1 gekoppelt.

Erfindungsgemäß ist dem Kreislaufverbundsystem KVS wenigstens eine Energietransfereinrichtung zugeordnet, mittels mit deren Hilfe Wärme- oder Kälteenergie in die Wärmeaustauscheranlage eingekoppelt werden kann. Hierzu ist im ZU- LUFTGERÄT ein weiterer Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU2 vorgesehen, der dem ersten Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 zwischen Außenluftvolumenstrom und Zuluftvolumenstrom ZU in Strömungsrichtung der Luft nachgeordnet ist mit dem weiteren Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU2 ist eine Anordnung aus einer WÄRMEEINKOPPLUNG und einer KÄLTEEINKOPPLUNG verbunden.

Die WÄRMEEINKOPPLUNG und die KÄLTEEINKOPPLUNG sind mittels hier angedeuteter Wärmeaustauscher ventilgesteuert über eine Rohrleitungsverbindung RV3 in einem Wärmeträgerkreislauf WK2 mit dem weiteren Zuluftwärmeaustau- scher LWT ZU2 verbunden. In der Rohrleitungsverbindung RV3 ist eine Umwälzpumpe P2 zur Förderung des Wärmeträgers in der durch Pfeile angedeuteten Richtung angeordnet.

Weiterhin ist eine ventilgesteuerte Rohrleitungsvenbindung RV4 zwischen der Rohrleitungsverbindung RV1 des Wärmeträgerkreislaufes WK1 und der Rohrleitungsverbindung RV3 des Wärmeträgerkreislaufes WK2 vorgesehen. Damit also kann der Wärmeträgerkreislauf WK2 sowohl in Verbindung mit dem Wärmeträgerkreislauf WK1 als auch unabhängig und völlig selbständig betrieben werden.

Die Betriebsweisen des erfindungsgemäßen Kreislaufverbundsystems KVS sind im Folgenden näher erläutert.

Dabei werden im Heizfall in Reihe geschaltete Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU 1 und LWT ZU2 im Zuluftvolumenstrom ZU zum Erwärmen der Zuluft genutzt, der Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 im Abluftvolumenstrom AB wird genutzt, um der Abluft die Energie zu entziehen.

Im Kühlfall hingegen wird der Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 im Abluftvolumenstrom AB zur Kälterückgewinnung aus der Abluft genutzt. Die Kälterückgewin- nung wird dann durchgeführt, wenn eine Temperatur T-AB der Abluft im Ablaufvolumenstrom AB am Eintritt in den Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 niedriger ist als eine Temperatur T-ZU der Zuluft im Zuluftvolumenstroms ZU am Eintritt in den Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1. Im Zuluftvolumenstrom ZU sind also zwei Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 und LWT ZU2 vorgesehen. Wenigstens einer der Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 wird dem Kreislaufverbundsystem KVS zugeordnet, während der zweite Zuluft- Wärmeaustauscher LWT ZU2 mit dem separaten Wärmeträgerkreislauf WK2 verbunden ist und von dessen Wärmeträger durchströmt wird. Dabei überträgt der zweite Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU2 extern eingebrachte Kälteenergie an den Zuluftvolumenstrom ZU, um die Zuluft weiter herabzukühlen.

Wenn keine Kälterückgewinnung im Abluftvolumenstrom AB aus der Abluft möglich ist, weil die Temperaturverhältnisse zwischen T-ZU und T-AB dies nicht erlauben, wird der Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 nicht mehr mit Wärmeträger durchströmt. Dies wird mittels der ventilgesteuerten Querverbindung RV2 in der Rohrleitungsverbindung RV1 realisiert. Gleichzeitig werden die Zuluftwär- meaustauscher LWT ZU1 und LWT ZU 2 im Zuluftvolumenstrom ZU in Reihe geschaltet, so dass die Wärmeträgerkreisläufe WK1 und WK2 einen gemeinsamen Wärmeträgerkreislauf WK1 + WK2 bilden.

Dies wird über die ventilgesteuerte Rohrleitungsverbindung RV4 zwischen der Rohrleitungsverbindung RV1 und der Rohrleitungsverbindung RV3 realisiert Durch den kombinierten Wärmeträgerkreislauf WK1 + WK2 wird der Wärmeträger nun insgesamt mittels der Umwälzpumpen P1 und P2 gefördert wird.

Auf diese Weise wird die Wärmeaustauscheroberfläche im Zuluftvolumenstrom ZU vergrößert. Damit wird erreicht, dass Wärmeträger in dem kombinierten Wärme- trägerkreislauf WK1 , WK2 die Zuluft im Zuluftvolumenstrom ZU auf einem niedrigeren Temperaturniveau kühlen kann. Dadurch kann weiterhin die extern eingebrachte Kälteenergie mit höherer Verdampfungstemperatur erzeugt werden, was wiederum die Leistungsziffer der Kältemaschine verbessert.

In der Ausgestaltung der Erfindung nach Figur 2 ist vorgesehen, dass einer Wärmetauscheranlage mit Kreislaufverbundsystem KVS nach Figur 1 eine in den Wärmeträgerkreislauf WK2 integrierte WÄRMEPUMPE zugeordnet ist. Die WÄRMEPUMPE ersetzt die in Figur 1 gezeigten Einrichtungen WÄRMEEINKOPPELUNG und KÄLTEEINKOPPELUNG und ist an den Wärmekreislauf WK2 mittels einer ventilgesteuerten Rohrleitungsverbindung RV5 angekoppelt. Der Wärmeträgerkreislauf WK2 ist wie in Figur 1 mit dem Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU2 verbunden, der dem Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 des Hydraulikmoduls HM im ZULUFTGERÄT in Strömungsrichtung des Zuluftvolumenstroms ZU nachgeordnet ist.

In der Rohrleitungsverbindung RV5 ist eine Umwälzpumpe P3 angeordnet, die die Wärmeträgerumwälzung in Verbindung mit dem Wärmeträgerkreislauf WK2 er- möglicht. Die Umwälzpumpe P3 kann in Kombination mit der/den Pumpen der WÄRMEPUMPE betrieben oder auch durch die Pumpe/-n der WÄRMEPUMPE ersetzt werden.

Weiterhin ist die WÄRMEPUMPE mittels einer Rohrleitungsverbindung RV6 mit einem FORTLUFTWÄRMEAUSTAUSCHER verbunden, der im ABLUFTGERÄT dem Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 in Strömungsrichtung des Abluftvolumenstroms AB nachgeordnet ist. Im ABLUFTGERÄT sind weiterhin eine Einrichtung AK1 zur adiabatischen Kühlung in Strömungsrichtung vor dem Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 und eine Einrichtung AK2 zur adiabatischen Kühlung zwischen dem Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 und dem FORTLUFTWÄRMEAUSTAU- SCHER angeordnet.

In Figur 3 ist ein Kreislaufverbundsystem KVS mit einem Hydraulikmodul gemäß Figur 1 dargestellt, wobei der Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 und der Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU2 durch einen kombinierten Blockwärmeaustauscher LWT ZU 1 -2 ersetzt wurde.

In Figur 3A ist eine detailliertere Darstellung einer solchen als Schichtwärmeaustauscher ausgebildeten Einheit dargestellt.

Der Blockwärmeaustauscher LWT ZU 1-2 ist aus miteinander verbundenen Wärmetauscherschichten LW S1-3 gebildet, die dabei über gemeinsame Kühlrippen einen gemeinsamen Stfömungskanal bilden. Weiterhin sind auch die Wärmetauscherschichten LW S1-3 der beiden Teilwärmeaustauscher LWT ZU1 und LWT ZU2 gekoppelt, so dass die Strömungskanäle der beiden Teilwärmeaustauscher in Richtung des Außenluftvolumenstroms AU zum Zuluftvolumenstrom ZU hinterein- ander angeordnet sind. Auf diese Weise ist die gesamte Anordnung wesentlich kompakter anzuordnen, ohne dass Bauraum beanspruchende Inspektions- und Reinigungsräume zwischen den Wärmeaustauscherteilen vorzusehen wären.

Schließlich ist in der Figur 4 das erfindungsgemäße Kreislaufverbundsystem KVS nach Figur 1 zu einem Vollklimagerät ergänzt dargestellt.

Dabei ist zunächst im ZULUFTGERÄT dem Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 ein über eine Rohrleitungsverbindung RV7 mit der Rohrleitungsverbindung RV1 gekoppelter DEFROSTER ventilgesteuert vorgeordnet. Der Wärmeträger wird hier mittels der Umwälzpumpe P1 des Wärmeträgerkreislaufes WK1 gefördert.

Weiterhin ist zwischen dem DEFROSTER und dem Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1 ein FILTER im Strömungskanal des ZULUFTGERÄTES angeordnet.

In Strömungskanal des ZULUFTGERÄTES ist weiterhin dem Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU2 nachgeordnet eine Einrichtung AK3 zur adiabatischen Befeuchtung vorgesehen.

Dieser Einrichtung AK3 zur adiabatischen Befeuchtung nachgeordnet ist weiterhin im Strömungskanal des ZULUFTGERÄTES in Strömungsrichtung eine ENTFEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG vorgesehen. Die ENTFEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG ist mittels einer Rohrleitungsverbindung RV8 ventilgesteuert mit dem Wärmeträgerkreislauf WK2 gekoppelt. An der Rohrleitungsverbindung RV 8 ist weiterhin eine WÄRMEEINKOPPLUNG zur Nacherwär- mung des Wärmeträgers angeordnet. Der Wärmeträger wird hier mittels der Umwälzpumpe P2 des Wärmeträgerkreislaufes WK2 gefördert.

Im ABLUFTGERÄT ist der Abluftwärmeaustauscher LWTAB1 durch einen in Strömungsrichtung des Abluftvolumenstroms AB vorgeordneten weiteren Abluftwär- meaustauscher LWT AB2 ergänzt. Die Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 und LWT AB2 sind miteinander in Reihenschaltung im Wärmeträgerkreislauf WK1 gekoppelt, wobei der Abluftwärmeaustauscher LWT AB1 zuerst vom Wärmeträger durchströmt wird. Damit wird die abluftseitige Wärmeaustauscheroberfläche in dem Kreislaufverbundsystem KVS vergrößert und die übertragbare Energiemenge gesteigert.

Schließlich ist im ABLUFTGERÄT in Strömungsrichtung vor den Abluftwärmeaustauschern LWT AB1 und LWT AB 2 noch eine Einrichtung AK4 zur adiabatischen Kühlung des Abluftvolumenstroms AB vorgesehen

In den Figuren 3 und 4 kann die Anordnung aus WÄRMEEINKOPPLUNG und KALTEEINKOPPLUNG jeweils gemäß Figur 2 durch die entsprechende Anordnung einer WÄRMEPUMPE ersetzt werden.

Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Kreislaufverbundsystems KVS eröffnen verschiedene Möglichkeiten. Im Kühlfall gibt es zwei Betriebszustände.

Betriebsfall 1 Es ist keine Kälterückgewinnung aus der Abluft möglich, zum Beispiel weil die

Lufteintrittstemperatur T2 am Abluftwärmeaustauscher LWT AB 1 (wie in Fig. 1 bis 3 oder aber It. Figur 4 LWT AB2) höher ist als die Lufteintrittstemperatur T1 am Zuluftwärmeaustauscher LWT ZU1: Alle Wärmeaustauscher in der Zuluft (zum Beispiel LWT ZU1 und LWT ZU 2) wer- den für die Kühlung der Zuluft eingesetzt. Sollte eine Entfeuchtung der Zuluft erforderlich sein, so wird ein weiterer Wärmeaustauscher für die ENTFEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG dann wieder für die Erwärmung der Zuluft genutzt. Wenn ein zusätzlicher Wärmeaustauscher als DEFROSTER die Außenluft vor dem FILTER zu weit herabkühlt, wird dieser nicht mehr mit Wärmeträger durchströmt. In diesem Betriebsfall kann beim Einsatz einer Wärmepumpe im Kreislaufverbundsystem KVS die Kondensationswärme über einen oder mehrere Wärmeaustauscher an die Fortluft übertragen werden.

Betriebsfall 2 Es ist Kälterückgewinnung aus der unbehandelten oder der behandelten Abluft, z.B. adiabatische Befeuchtung, möglich:

In diesem Fall wird die Zuluft mit einem Kreislaufverbundsystem KVS, gebildet aus einem (zum Beispiel LWT AB 1) oder mehreren Wärmeaustauschern in der Abluft und einem (zum Beispiel LWT ZU1) oder mehreren Wärmeaustauschern in der Zuluft vorgekühlt. Ein Wärmeaustauscher (zum Beispiel LWT ZU2) mit separatem Wärmeträgerkreislauf WK2 und eigener Umwälzpumpe P2 kühlt die Zuluft auf die erforderliche Temperatur. Bei einer Zuluftfeuchteregelung wird die Zuluft mit einem zusätzlichen Wärmeaustauscher als Entfeuchtungsruckgewinnungswarmeaust.au- scher oder Nacherwärmer auf die gewünschte Zulufttemperatur erwärmt. Bei einer integrierten WÄRMEPUMPE überträgt ein zusätzlicher FORTLUFTWÄRMEAUSTAUSCHER die Kondensationsenergie an den Fortluftvolumenstrom FO. Zur Ll- bertragung der Kondensationswärme kann auch ein Wärmeaustauscher (zum Bei- spiel LWT AB 1) aus dem Kreislaufverbundsystem KVS ausgegliedert werden.

Durch den Anschluss von mehreren Lüftungsanlagen an ein einziges Kreislaufverbundsystem KVS mit Hydraulikmodul gelingt es weiterhin erfindungsgemäß die Energie von einem zum anderen Lüftungssystem zu verschieben.

Eine wirtschaftliche Lösung beim Einsatz von mehreren Lüftungsanlagen mit Kreislaufverbundsystem KVS wird erreicht, wenn auch die Kälte-Wärme-Verschiebung von mehreren Lüftungsgeräten mit dem Verbundsystem mit integrierter WÄRMEPUMPE eingesetzt wird. In diesem Fall wird die Energie, die einem Lüftungsgerät entzogen wird (die Zuluft im Lüftungsgerät wird gekühlt) einem anderen Lüftungsgerät zugeführt (die Zuluft im anderen Lüftungsgerät wird erwärmt). Der Verdichter verbraucht in diesem Fall nur einmal Strom, aber der Energieeinsatz hat dabei einen zweifachen Nutzen. In diesem Fall Können auch Lüftungsgeräte eingebunden werden, die ein anders regeneratives oder rekuperatives Wärmerückgewinnungs- System als erste Stufe der Wärmerückgewinnung haben.

Ein weiterer Vorteil stellt sich ein, wenn die Wärmeaustauscher einen einzelnen Block ausbilden, wie in Figur 3 dargestellt, der mit zwei verschiedenen Wärmeträgerkreisen betrieben werden kann. Damit kann zum Beispiel der Platzbedarf für die Baulänge reduziert werden und die Reinigbarkeit wird erleichtert. Ebenfalls gibt es nur einmal den Anströmdruckverlust gegenüber zweimal Anströmdruckverlust bei zwei in Reihe geschalteten Wärmeaustauschern. Beim Betrieb der Anlage können im Folgenden genannte Betriebsarten gewählt werden, um mit kleinstem Aufwand die gewünschte Zulufttemperatur zu erreichen:

1. Betrieb als Kreislaufverbundsystem ohne Energieeinkopplung: Dabei sind die Wärmeaustauscher LWT AB 1 / LWT AB 2 im Abluftvolumenstrom AB in Reihe geschaltet und die Wärmeaustauscher LWT ZU 1 / LWT ZU 2im Zuluftvolumenstrom ZU ebenfalls in Reihe geschaltet. Die Wärmeübertragung erfolgt über den im Kreislaufverbundsystem KVS zirkulierenden Wärmeträger sowohl für den Heiz- auch für den Kühlfall.

2. Betrieb mit integrierter Kälteerzeugung für die Zuluft aber keine Kälterückgewinnung aus der Abluft:

Dabei durchströmt der von der WÄRMEPUMPE gekühlte Wärmeträger die in Reihe geschalteten Wärmeaustauscher LWT ZU1 / LWT ZU2 in der Zuluft, die Kondensatorabwärme wird über den Wärmeträger und den Wärmeaustauscher

LWT AB1 in der Abluft an den Abluftvolumenstrom AB übertragen.

3. Betrieb mit integrierter Kälteerzeugung für die Zuluft:

Es findet keine Kälterückgewinnung aus der Abluft statt, aber es wird mit ENT- FEUCHTUNGSKÄLTERÜCKGEWINNUNG gearbeitet. Dabei durchströmt der

Wärmeträger die in Reihe geschalteten Wärmeaustauscher LWT ZU1 / LWT ZU2, oder auch noch weitere hier nicht dargestellte Wärmeaustauscher, in der Zuluft. Zwischen dem in Strömungsrichtung letzten Wärmeaustauscher (hier dargestellt LWT ZU2) und einem nachfolgenden Wärmeaustauscher (ENT- FEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG) wird der Wärmeträger von der

WÄRMEPUMPE gekühlt, bis zum Erreichen der gewünschten Zuluftfeuchte. Mit dem in Strömungsrichtung letzten Wärmeaustauscher (ENTFEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG) wird die Zuluft wieder auf die gewünschte Temperatur erwärmt, dabei wird der Wärmeträger vorgekühlt (ENTFEUCH- TUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG). Die Kondensatorabwärme wird über die

Wärmeaustauscher an den Abluftvolumenstrom übertragen. 4. Betrieb als Kreislaufverbundsystem mit Kälteeinkopplung für die Zuluft: Hierbei wird mit dem im Abluftvolumenstrom AB ersten Wärmeaustauscher LWT AB1 und dem ersten Wärmeaustauscher LWT ZU1 im Zuluftvolumenstrom ZU ein Kreislaufverbundsystem KVS ausgebildet mit welchem die Zuluft vorgekühlt wird. Wird das Lüftungsgerät um ZULUFTGERÄT mit einem

DEFROSTER betrieben, wird beim Überschreiten der zulässigen Feuchte vor dem FILTER der DEFROSTER vom System getrennt, indem dieser nicht mehr mit Wärmeträger durchströmt wird. Mit einem dem Kreislaufverbundsystem KVS folgendem Wärmeaustauscher LWT ZU2 im Zuluftvolumenstrom ZU wird die Zuluft auf die erforderliche Temperatur gekühlt und bei eventuell erforderlicher Zuluftfeuchteregelung mit einem weiteren Wärmeaustauscher als ENTFEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG auf die gewünschte Zulufttempe- ratur erwärmt.

5. Betrieb als Kreislaufverbundsystem mit externer Wärmeeinkopplung:

Es werden die in der Abluft befindlichen Wärmeaustauscher LWT AB1 / LWT AB2 in Reihe geschaltet, ebenso die Wärmeaustauscher LWT ZU1 / LWT ZU2 in der Zuluft. Die Wärmeeinkopplung in den Wärmeträger erfolgt dabei vor den in Luftrichtung letzten Wärmeaustauscher, aber z.B. bei adiabatischer Befeuch- tung der Zuluft, auch zusätzlich zwischen zwei Zuluftwärmeaustauscher.

Durch das erfindungsgemäße Zusammenwirken der Vorrichtungsbestandteile ist es möglich, die Zulufttemperatur konstant zu halten oder entsprechend einer Vorgabe bei maximaler Energieausbeute und minimalem Einsatz von Primärenergie nachzuregeln.

In bevorzugter Ausführungsform wird eine Schaltung gemäß Figur 1 gewählt, die zum Beispiel bei einem Vollklimagerät ergänzt werden kann, wenn sie um eine DEFROSTER und eine ENTFEUCHTUNGSKÄLTE-RÜCKGEWINNUNG ergänzt wird, wie dies in Figur 4 dargestellt ist. In Figur 2 ist die bevorzugte Ausführungsform mit einer integrierten WÄRMEPUMPE dargestellt. Ein aus Wärmetauscherschichten LW S1-3 aufgebauter Wärmeaustauscherblock LWT ZU 1-2 wird in einer bevorzugter Bauweise wird in Figur 3 und 3A dargestellt. Mit Bezug auf Figur 2 ist noch folgende Verbesserung aus der Erfindung ableitbar: Zum Zweck der Kühlung der Zuluft ZU kann besonders viel Energie mittels der WÄRMEPUMPE über die Befeuchtungseinheit AK2 abgeführt werden, wenn der Wärmeaustauscher LWT AB1 und der FORTLUFTWÄRMEAUSTAUSCHER paral- IeI mit der Kondensationswärme der WÄRMEPUMPE beaufschlagt werden. Der Wärmeaustauscher LWT AB1 und der FORTLUFTWÄRMETAUSCHER werden dazu in den Kreuzungen der Rohrverbindungen im Vorlauf der WÄRMEPUMPE zu den Wärmetauschern und im Rücklauf von den Wärmetauschern zur WÄRMEPUMPE mittels Dreiwegeventilen (in Fig. 2 nicht gezeigt) gekoppelt, so dass die WÄRMEPUMPE steuerbar mit beiden Wärmeaustauschereinheiten verbunden werden kann.

Weiterhin ist eine Figur 4-2 ergänzt um eine WÄRMEPUMPE mit Umwälzpumpen. Diese sind mit einem FORTLUFTWÄRMEAUSTAUSCHER und in einer Parallelschaltung dazu mit dem Wärmeaustauscher LWT AB1 über Dreiwegeventile ge- koppelt. Zwischen dem FORTLUFTWÄRMEAUSTAUSCHER und dem Wärmeaustauscher LWT AB1 ist eine zusätzliche Befeuchtungseinheit AK2 angeordnet. Dies entspricht der Anordnung von Fig. 2. Dabei kann in dieser Schaltung der dem Wärmeaustauscher LWT AB1 zugeordnete Wärmeaustauscher LWT AB2 weiterhin in einem Kreislaufverbundsystem KVS geschaltet bleiben. Auch mit der Schal- tung nach Fig. 4-2 wird eine starke Verbesserung der Energieübertragung im Bereich der Fortluft zum Zweck der Kühlung der Zuluft erreicht werden.

Kern der Erfindung ist also ein Kreislaufverbundsystem KVS zum Betrieb einer Wärmeaustauscheranordnung mit Energieeinkopplung im Heiz- und Kühlfall, wo- bei der größtmögliche Wirkungsgrad eines aus der Wärmeaustauscheranordnung gebildeten Kreislaufverbundsystems KVS erzielt wird. Dies gilt insbesondere für den Betrieb im Kühlfall. Zum Erreichen dieses Zieles im Kühlfallbetrieb kann die Energieeinkopplung soweit aus dem Kreislaufverbundsystem KVS ausgegrenzt werden, bis keine Energieeinkopplung in das Kreislaufverbundsystem KVS mehr erfolgt und die Kälteenergie in einem ausgegliederten weiteren Wärmeaustauscher (siehe LWT ZU2) mit eigenem Wärmeträgerkreislauf WK2 an die Zuluft im Zuluftvolumenstrom ZU übertragen wird. Hierbei kann besonders effektiv eine integrierte WÄRMEPUMPE eingesetzt werden.