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Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR ILLUMINATING ROOMS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/107261
Kind Code:
A1
Abstract:
In an apparatus for illuminating rooms, with a light shaft (2; 2') having reflecting inner walls (3), an inlet opening (5; 45) for daylight is provided at one end of said light shaft. Subsections (11, 12, 13; 41, 42, 43) of the light shaft walls are transparent or translucent. Light deflection modules (21, 22, 23; 57) for deflecting the light in different directions are arranged in the region of these transparent or translucent subsections (11, 12, 13; 41, 42, 43), said light deflection modules (21, 22, 23; 57) each comprising a number of laminations (25, 26, 27), which have, at least partially, a reflecting surface. The quantity of light determined for the individual rooms can therefore be regulated in a simple manner, as desired.

Inventors:
TOMPKINS, Ken (Schachen 801, Stein, CH-9063, CH)
ZELLWEGER, Roland (Lindenstrasse, Stein AR, CH-9063, CH)
SIGNER, Rudolf (Alpensteinstrasse 12, Abtwil, CH-9030, CH)
Application Number:
EP2011/001005
Publication Date:
September 09, 2011
Filing Date:
March 02, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HELIOBUS AG (Sittertalstrasse 34, St. Gallen, CH-9014, CH)
TOMPKINS, Ken (Schachen 801, Stein, CH-9063, CH)
ZELLWEGER, Roland (Lindenstrasse, Stein AR, CH-9063, CH)
SIGNER, Rudolf (Alpensteinstrasse 12, Abtwil, CH-9030, CH)
International Classes:
F21S11/00; F21S19/00
Attorney, Agent or Firm:
LUCHS, Willi (Schulhausstrasse 12, Zürich, CH-8002, CH)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE

1. Vorrichtung zur Beleuchtung von Räumen, mit einem reflektierende Innenwände (3) aufweisenden Lichtschacht (2; 2'), an dessen einem Ende eine Eintrittsöffnung (5; 45) für Tageslicht vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, dass

Teilabschnitte (11 , 12, 13; 41 , 42, 43) der Lichtschachtwände transparent oder transluzent ausgebildet sind, wobei im Bereich dieser transparenten oder transluzenten Teilabschnitte (11 , 12, 13; 41 , 42, 43) Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23; 57) zur Auslenkung des Lichtes in verschiedene Richtungen angeordnet sind, wobei diese Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23; 57) jeweils eine Anzahl von Lamellen (25, 26, 27) umfassen, die zumindest teilweise eine reflektierende Oberfläche aufweisen.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (25, 26, 27) einzelner Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23;-57) manuell oder mittels eines Antriebs verstellbar bzw. verschwenkbar sind und somit die Auslenkungsrichtung einstellbar ist.

3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (25, 26, 27) innerhalb des jeweiligen Lichtauslenkungsnnoduls (21 , 22, 23; 57) relativ zueinander verstellbar sind.

4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (25, 26, 27) einzelner Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23; 57) in eine Stellung bringbar sind, in welcher das Licht innerhalb des Lichtschachtes (2; 2') an den Teilabschnitten (11 , 12, 13; 41 , 42, 43) vorbei weitergeleitet bzw. gelenkt ist.

5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl, Anordnung, Querschnitt und/oder die gegenseitige Winkeleinstellung der Lamellen (25, 26, 27) einzelner Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23; 57) variabel ist.

6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (25, 26, 27) einzelner Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23; 57) gesteuert verstellbar sind.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtauslenkungsmodule (21 , 22, 23; 57) den transparenten oder transluzenten Teilabschnitten (1 1 , 12, 13; 41 , 42, 43) vorgeschaltet sind, d.h. sich auf der Innenseite des Lichtschachtes (2; 2') befinden.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtschacht horizontal angeordnet und die transparenten oder transluzenten Teilabschnitte mit entsprechenden Lichtaus- lenkungsmodulen in Serie nebeneinander angeordnet sind.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtschacht (2; 2') vertikal angeordnet und die transparenten oder transluzenten Teilabschnitte (1 1 , 12, 13; 41 , 42, 43) mit entsprechenden Lichtauslenkungsmodulen (21 , 22, 23; 57) in Serie übereinander angeordnet sind.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Lichtschacht (2) durch eine Verglasung in verschiedene Brandabschnitte unterteilt oder mit einer Schallschutzverglasung (36, 37) versehen ist.

1 1. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Liftschacht als vertikaler Lichtschacht (2') ausgebildet und mit den transparenten oder transluzenten Teilabschnitten (41 , 42, 43) sowie mit den Lichtauslenkungsmodulen (51 , 52, 53) ausgerüstet ist.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass einer in einem Liftschacht beweglichen Liftkabine (56) mindestens ein sich vorzugsweise mit der Liftkabine mitbewegendes Lichtauslenkungsmodul (57) zugeordnet ist.

13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der das Tageslicht führende Lichtschacht (2; 2') mit zusätzlichem Kunstlicht beleuchtbar ist.

Description:
Vorrichtung zur Beleuchtung von Räumen

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beleuchtung von Räumen mit einem reflektierende Innenwände aufweisenden Lichtschacht, an dessen einem Ende eine Eintrittsöffnung für Tageslicht vorhanden ist.

Vorrichtungen dieser Art, mit einem reflektierende Innenwände aufweisenden Lichtschacht, an dessen einem Ende eine Eintrittsöffnung für Tageslicht vorhanden ist, mit dem beispielsweise Gebäude-Innenräume beleuchtet werden, sind bekannt (vgl. beispielsweise EP 1 146 283).

BESTÄTIGUNGSKOPIE Der vorliegenden Erfindung wurde die Aufgabe zugrundegelegt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die in einer einfachen Weise eine optimale, individuelle Beleuchtung von mehreren Räumen ermöglicht.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäss durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.

Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der erfindungsgemässen Vorrichtung bilden den Gegenstand der abhängigen Ansprüche.

Mit dieser erfindungsgemässen Vorrichtung kann die für die einzelnen Räume bestimmte Lichtmenge in einfacher Weise wie gewünscht reguliert werden.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen rein schematisch:

Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Beleuchtung von Räumen;

Fig. 2 eine Ausführungsform eines erfindungsgemässen Lichtauslen- kungsmoduls, das einen Teil der Vorrichtung nach Fig. 1 bildet, in einer ersten Stellung;

Fig. 3 das Lichtauslenkungsmodul nach Fig. 2 in einer zweiten Stellung; und

Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Beleuchtung von Räumen.

Gemäss Fig.1 umfasst die erfindungsgemässe Vorrichtung 1 zur Beleuchtung von Räumen einen Lichtschacht 2, der reflektierende Innenwände 3 aufweist. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen vertikalen Lichtschacht 2, der freistehend oder selbst tra- gend, aber auch in eine Umhüllung oder einen Gebäudeteil eingeschoben sein kann.

Der Lichtschacht 2 weist am oberen Ende eine mit einer Isoliervergla- sung 5a versehene und von einer Wärmedämmung 6 umgebene Eintrittsöffnung 5 wärmegedämmt für Tageslicht auf, das mit einem Lichtstrahl 10 angedeutet ist. Ferner weist der Lichtschacht 2 mehrere transparente oder transluzente Teilabschnitte 1 1 , 12, 13 auf, über welche die einzelnen Räume mit dem Tageslicht (allenfalls mit zusätzlicher Kunstlicht unterstützt, vgl. Lichtquellen 15 im oberen Schachtbereich) beleuchtet werden können. Den transparenten oder transluzenten Teilabschnitten 1 1 , 12, 13 sind Lichtauslenkungsmodule 21 , 22, 23 zugeordnet, die zur Auslenkung der Licht in verschiedene Richtungen vorgesehen sind. Wie in Fig. 2 am Beispiel des Lichtauslenkungsmoduls 23 angedeutet, umfassen die Lichtauslenkungsmodule 21 , 22, 23 jeweils eine Anzahl von Lamellen 25, 26, 27, die zumindest teilweise eine reflektierende Oberfläche aufweisen (sie können auch z.B. zur Hälfte eine weisse Oberfläche besitzen). Dabei kann die Anzahl, Anordnung, Querschnitt und/oder die gegenseitige Winkeleinstellung der Lamellen 25, 26, 27 einzelner Lichtauslenkungsmodule 21 , 22, 23 variabel sein. Die Lichtauslenkungsmodule 21 , 22, 23 sind den transparenten oder transluzenten Teilabschnitten 1 1 , 12, 13 vorgeschaltet, d.h. sie befinden sich auf der Innenseite des Lichtschachtes 2.

In einer besonders bevorzugten Weise lassen sich die Lamellen 25, 26, 27 einzelner Lichtauslenkungsmodule 21 , 22, 23 verstellen bzw. um Achsen 28, 29, 30 verschwenken und somit die Auslenkungsrichtung der Lichtstrahlen in gewünschter Weise einstellen. Mit Vorteil können auch die Lamellen innerhalb des jeweiligen Lichtauslenkungsmoduls 21 , 22, 23 relativ zueinander verstellt werden, wie aus Fig. 2 und 3 am Beispiel der Lamellen 25, 26, 27 des Lichtauslenkungsmoduls 23 ersichtlich. So können die Lamellen einzelner Lichtauslenkungsmodule 21 , 22, 23 auch in eine Stellung gebracht werden, in welcher das Licht innerhalb des Lichtschachtes 2 an den Teilabschnitten 11 , 12, 13 vorbei weitergeleitet bzw. gelenkt wird (vgl. die Stellung der Lamellen 25, 26, 27 nach Fig. 3).

Die Verstellung bzw. Verschwenkung der Lamellen 25, 26, 27 kann manuell oder mit Hilfe von kleinen Elektromotoren mit Präzisionsgetrieben bewerkstelligt werden. Vorzugsweise erfolgt die Verstellung bzw. Verschwenkung gesteuert, beispielsweise computergesteuert.

Auf diese Art und Weise kann die für die einzelnen Räume bestimmte Lichtmenge wie gewünscht optimal reguliert werden.

Wie in Fig. 1 angedeutet, kann der Lichtschacht 2 durch eine Verglasung 35 in verschiedene Brandabschnitte unterteilt oder mit einer Schall- schutzverglasung 36, 37 in der Wand oder im Boden versehen sein.

Anstelle eines vertikalen Lichtschachtes 2 mit in Serie übereinander angeordneten transparenten oder transluzenten Teilabschnitten 1 1 , 12 13 und den entsprechenden Lichtauslenkungsmodulen 21 , 22, 23 könnte die erfindungsgemässe Vorrichtung zur Beleuchtung von Räumen auch einen horizontal angeordneten Lichtschacht mit in Serie nebeneinander angeordneten transparenten oder transluzenten Teilabschnitten und entsprechenden Lichtauslenkungsmodulen umfassen.

Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung 1 ' zur Beleuchtung von Räumen, bei der ein Liftschacht als der erfindungsgemässe verspiegelte Lichtschacht 2' mit mehreren übereinander angeordneten transparenten oder transluzenten Teilabschnitten 41 , 42, 43 ausgebildet ist. Die im Liftschacht bewegliche Liftkabine 56 ist mit mindestens einem Lichtauslenkungsmodul 57 ausgestattet. Die Optimierung der gewünschten Lichtmenge erfolgt in gleicher Art und Weise wie anhand von Fig. 1 bis Fig. 3 beschrieben. Die Lamellen könnten im Prinzip in Längsrichtung des Schachtes bewegbar angeordnet sein, beispielsweise gekoppelt mit der Liftkabine. Zweckmässigerweise wäre dann die Lifttüre verglast und oberhalb dieser eine Verglasung vorgesehen, damit das Tageslicht von oben durch die Lifttüre geleitet würde.