Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR MEASURING THE BLOOD CLOTTING TIME AND METHOD FOR TAKING AND MEASURING THE TIME
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1983/000228
Kind Code:
A1
Abstract:
The apparatus comprises a measuring cup which is part of a measuring unit which may be kept at a moderate temperature, an agitation device, an optical measuring device for measuring the turbidity. It has the following combined characteristics: the agitation device (16) is of the magnetic type known per se; it is arranged in the measuring unit (11), under the reception channel (8) of the measuring cup (17). An agitator, comprised by a metal bore (23), is arranged in the measuring cup (17). It is set in motion by magnetic effect by means of the agitation device (16). The measuring cup (17) is maintained in the measuring channel (8) by means of a blocking device (18). The cup is arranged in the light beam pass (32) of an optical detection device (13) of which the light source (15) is supplied by an operating voltage which is at least equal to half of the rated voltage. The light receiver (14) is connected to an indicator for indicating the measured value (27). The measuring block at a moderate temperature may also be comprised of a removable block (39) provided with a plurality of channels (8, 8a) for a plurality of measuring cups (17). To each measuring cup (17) arranged in its channel (8a) there is associated a detector particular of the optical detection device (13). The latter is connected to a microprocessor (43) or similar, which may be actuated by means of a control member (44) and which is connected to a data output device. Said data output device may be a printer (31) and/or a display screen (46).

Inventors:
Jochimsen, Siegfried
Application Number:
PCT/DE1982/000137
Publication Date:
January 20, 1983
Filing Date:
July 02, 1982
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
Jochimsen, Siegfried
International Classes:
G01N33/86; B01F13/08; B01F15/00; G01N33/49; (IPC1-7): G01N33/48
Download PDF:
Claims:
P A T E N A S P R Ü C H E
1. Blutgerinnungszeitmeßgerät mit einεm zur Aufnahme der Meßküvette dienεndεn tεmpεrierbaren Meßblock aus Metall, einer Rühreinrichtung und einer licht¬ optischen Trübungsεinrichtung, gεkennzeichnet durch 5 die Kombination folgender Merkmale a) Die Rühreinrichtung ist in an sich bekannter Weise als Magnetrühreinrichtung (16, 16a) aus¬ gebildet, die sich unterhalb des zur Aufnahme von Meßküvetten (17) dienendεn Meßkanals (8, 0 8a) in dem Meßblock (11, 11a) bεfindet. b) In der Meßküvette (17) befindet sich als Rühr¬ glied einε mit der Magnetrühreinrichtung (16, 16a) in magnetische Wirkverbindung bringbare Metallkugel (23) . 5 c) Jede __εßküvetτ_ε (17) ist mittels einer Klemm¬ einrichtung (18) in dem Meßkanal (8, 8a) gehalten d) Jede 2_e£küvette (17) befindet sich im licht¬ optischen Strahlengang (32) einεr an sich G bekannten lichtcptischen Abtasteinrichtung (13), deren Lichtquelle (15) mit einer Be¬ triebsspannung beaufschlagt ist, die minde¬ stens halb so gro£ wie die ist und deren Lich εmr änger (14) mit einer I.eß 5 werteinheit {27} mit zwei Schwellwertbegren zεrn verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle (15) eine derartige Kεr.nlir.iε auf¬ weist, daß die Verstärkung im unteren Ξetriebεspan ύ nungsjDere cn greier ist, als im onεren Spann gsώ« "eichr A .
3. Gerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekεnnzεichnet, daß der Lichtεmpfängεr (14) mit einem Transmissions abglέicher (26) vεrbundεn ist.
4. Gεrät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwerteinheit (27) mit einer Rechner und Verarbεitungsεinhεit (29) verbunden ist.
5. Gerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gεkennzeichnet, daß die Klemmεinrichtung (18) ein Klemmglied (19) aufweist, das mittels einer Druckfedεr (20) gegen die Wandung dεr Mεßküvette (17) preßbar ist.
6. Gerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzεichnet, daß die Vorspannkraft dεr Druckfeder (20) mittels einεr Stellschraube (21) einstellbar ist, die als Halte¬ glied für die Druckfeder (20) und das Klemmglied (19) ausgebildet ist.
7. Gerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mεßflächε (5) des Xeßteils (4) in den Meßblock (11) geführte, als Vorwärmer (6, 7) dienεn de Ausneh ungen ausgebildet sind, in die 2lεßküvet ten (17) mit Plasma bzw. ein Aufnahmebehälter für das Reagenzmittel steckbar ist.
8. Gerät nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der Aggregation der Lichtempf nger (14) mit einem einstellbaren Min/MaxVerstärker (36) verbunden ist, an dessen Ausgang ein Liniensch εiber (37) angeschlossen ist.
9. Gerät nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Gehäuse (2) eine mir der Verbindungεieirung (28) zwischen Lichtempfänger (14) und Vε stärker (25) verbundene Anschlußbuchse (34) für den Stecker (35) des Anschlußkabels (35a) des IU kers (36) ausgebildet ist.
10. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gεkennzeichnet, daß der Min/MaxVerstärker (36) mittels eines mit der Verbindungsleitung (28) zwischen Lichtempfänger 5 (14) und Verstärker (25) verbundenen Umschalters mit dem Lichtempfänger (14) in Wirkverbindung bring¬ bar ist.
11. Gerät nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekεnnzeichnet daß die Iϊeßwertεinheit (27) und/oder die Rechner 0 und Verarbεitungseinheit (29) mit einεm Anzeigefeld (10) verbunden ist.
12. Gerät nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeich nεt, daß mehrere Meßküvεtten (17) in einem Küvet tenblock (39) mit Meδkanälen (8a) lagerbar sind, 5 der in eine Ausnehmung (40) dBS tεmperiεrbarεn Mεßblockε (11a) derart einschiebbar ist, daß die in den Meßkanälen (8a) des Küvettenblocks (39) ge¬ lagerten Meßküvetten (17) mit der Magnetrühr in¬ richtung (16a) und dεr lichtoptischen Abtastein 0 richtung (13) in Wirkeingriff sind.
13. Gerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der mit den Lichtempfängern (14) der lichtopti¬ schen Abtastεinrichtung (13) verbundenen Au≤gangs leitung (41) ein Analog/Digitaiwandler (42) ange 5 schlössen ist, der mit εine 2_ikroprozessor (43) od. cgi. verbunden ist, der mitreis eines Sreuer σlieds (44) über eine Steuereinheit (45) beräticbar und mit einer Datenausgabeeinrichrung verbundεn ist.
14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch geλer.r.zεichr.et, daß C die Datenau≤gabaeinrichtung als Drucker (31) und/ oder Monitor (46) ausgebildet isr. BAD ORIGINAL .
15. Gerät nach Anspruch 13 und 14, dadurch gekennzeich¬ net, daß die Schwellwertbegrenzer von dem Mikropro¬ zessor (43) steuerbar sind.
16. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Mikroprozessor (43) mittels des als Tasten wählεinrichtung (47) od.dgl. ausgebildeten Steuεr glieds (44) programmierbar ist.
17. Gerät nach Anspruch 12 bis 16, dadurch gekεnnzeich net, daß die jewεils einer _>_eßküvette (17) in dε Küvettenblock (39) zugeordneten lichtoptischen Ab¬ tastglieder der lichtoptischen Abtasteinrichtung (13) durch Wirkεingriff des Mikroprozessors (43) selεktiv ansteuerbar und betätigbar sind.
18. Gerät nach Anspruch 12 bis 17, dadurch gekennzeich net, daß in dεr Mεßflache (5) des Meßteils (4) als Vorwärmer dienεnde Ausnehmungen (48) zur Halterung von Küvεttεnblöckεn (39) ausgεbildεt sind.
19. Gεrät nach Anspruch 12 bis 18, dadurch gekennzεich net, daß jedεr Lichtempf nger (141 bis 146) dεr Lichtabtasteinrichtung (13a) über einεn Verstärker (251 bis 256) und einen Transmissionsabgleicher (261 bis 266) mit einem an dem Mikroprozessor (43) angeschlossenen Analog/Digitalwandler (421 bis 426) verbunden ist und jeder Verstärker (251 bis 266) mit der seinem Lichte pfängεr (141 bis 146) zugeord¬ neten Lichtquelle (151 bis 156) und dem :_ikrcprc zεssor (43) in vrirkvεrbindung steht.
20. Vεrfahren zum Erfassen und Messen der Blutgerin¬ nungszeit mit einem zur Aufnahme einer o er mehrerer Meßküvetten dienenden Xetallblcck, einer Rührein¬ richtung, einer lichtcptischer. Trübungsreßεinrich BADORIGINAL ^jRE I! tung und einer Meßwεrtanzeigevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß zu Beginn der Messung diε . Schaltwεllεn soweit auseinander liegen, daß ein Meßvorgang durch Störgrößen verhindert wird, daß dann nach Beginn der Messung das 2_eßsignal auf ei¬ nen Nullwert abgeglichεn und diε obεre und untere Schaltschwelle an den maximalen von dεr Unruhε der jewεiligen Messung abhängigen Mεßwεrt angepaßt wird, daß dann über einen vorbestimmtεn Zεiträum die ma ximalen Impulsε des Meßsignals gespeichert und nach Ablauf der Iϊeßzeit die Schaltschwellen über εinεn bεstimmten Wert des maximalen Impulses positiv und negativ heruntergεzogen werden.
Description:
Blutgerinnungszeitmeßgerät und Verfahren zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit

Die Erfindung betrifft ein Blutgerinnungszeitmeßgerät und ein Verfahren zum Erfassen und Messen der Blutgerin¬ nungszeit mit einem zur Aufnahme der Meßküvette dienen¬ den temperierbaren Metallblock, einer Rühreinrichtung 5 und einer lichtoptischen Trübungsmeßeinrichtung.

Zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit, die von den jeweils im Blut vorhandenen Blutfaktoren abhängt, sind bereits verschiedene Verfahren und Geräte bekannt geworden. Nach der Häkchenmethode nach Schnittger Gross 0 werden während der Messung kleine Häkchen gegensätzlich bewegt. Bei Eintritt der Blutgerinnung kommt es zu einer Leitfähigkeitsänderung, die gemessen wird und zum auto¬ matischen Abschalten des Gerätes führt. Nach diesem Ver¬ fahren arbeitende Geräte sind zwar sowohl für Plasma 5 wie auch für Vollblut anwendbar, ermöglichen aber kei¬ nen automatischen Start. Darüberhinaus können die Häk¬ chen brechen oder verbiegen sowie durch Kontamination falsche Zeiten bestimmt werden.

• - Es ist auch bekannt, die Blutgerinnungszeit durch Mes- 0 sung der sich bei der Gerinnung verändernden Viskosität zu ermitteln. Bei einem nach diesem Verfahren arbeiten¬ den Gerät schwingt ein unststoffplättchen mit konstan¬ ter Frequenz im Plasma. Bei Gerinnung ergibt sich eine Frequenzverschiebung, die eine Abschaltung des Gerätes 5 bewirkt- Von Vorteil ist hierbei, daß das Gerät sowohl für Plasma und Vollblut anwendbar ist und einen automa¬ tischen Start ermöglicht. Nachteilig ist jedoch die gro¬ ße Empfindlichkeit des Gerätes gegenüber Erschütterungen sowie der Umstand, daß im pathologischen Bereich die Un- 0 empfindlichkeit des Gerätes zu groß ist.

Bei den am häufigsten verwendeten Geräten erfolgt die Ermittlung der Blutgerinnungszeit jedoch durch Messung der bei einer Blutgerinnung einsetzenden Trübung der Probe, wobei meist lichtoptische Systeme mit einer kon-

stanten Lampenspannung und einem Fotoverstärker mit Abschaltlogik Anwendung finden. Diese Geräte ermögli¬ chen einen automatischen Start, verhindern eine Konta¬ mination und weisen darüberhinaus keine beweglichen Teile auf. Von Nachteil ist jedoch, daß wegen der bei einer Gerinnung einsetzenden geringen Trübungsänderung eine hohe Verstärkung realisiert werden muß. Diese hohe Verstärkung führt zwangsläufig zu verschiedenen Stör¬ einflüssen, so zum Beispiel zu einer hohen Empfindlich- keit gegen Fremdlicht. Messungen mit Caolin-stabilisier- ten Reagenzien sind nicht möglich, weil das Caolin sich während der Messung absetzt und dieses Sedimentieren zur Abschaltung des Gerätes führt. Messungen mit einem Oxalat-Plasma sind ebenfalls nicht möglich, weil es hierbei zu Zwischentrübungen kommt, die ebenfalls ein frühzeitiges Abschalten bewirken. Darüberhinaus sind ^ diese Geräte stark erschütterungsempfindlich. Um mit¬ tels Geräten mit lichtoptischen Systemen verschieden trübe Reagenzien oder Plasma verarbeiten zu können, sind Umschalter erforderlich, mit denen die Verstär- kung nachgestellt werden kann. Bei zu trüben Reagen¬ zien oder Plasma sind diese Geräte oft nicht mehr an¬ wendbar, da der optimale Arbeitspunkt des Lichtaufneh¬ mers durch den zu stark abgedunkelten Lichtweg nicht mehr erreicht werden kann. Darüberhinaus reicht die Empfindlichkeit der Geräte im pathologischen Bereich im allgemeinen nur bis etwa 25 % Quick.

Um diese Nachteile der lichtoptischen Systeme zu ver¬ meiden, ist bereits vorgeschlagen worden, zusätzlich ein magnetisches Mischsystem sowie eine automatische Lampenspannungsregelung einzuführen. Der Vorteil des magnetischen MeSsyste s besteht darin, daß bei Ein¬ tritt der Gerinnung die Fibrinfäden aktiviert werden und sich zusammenziehen. Dieses bewirkt eine große Trübungsänderung, die keine hohe Verstärkung erfordert.

_ ** - _

Durch das während der Messung anhaltende ständige Mi¬ schen der Probe wird darüberhinaus die Messung ver¬ gleichmäßigt. Aber auch diese Geräte weisen verschiede¬ ne Nachteile auf. So beansprucht der Mischstab bei ei- nigen Meßmethoden die Probe so stark, daß es zu großen Zeitverschiebungen kommen kann. Bei Zugabe von Plasma in eine Meßküvette mit Mischstab kommt es häufig zu Lufteinschlüssen, da der Mischstab an der Küvettenwan- dung einen Hohlraum bildet. Dieser Luftraum kann wäh- rend der Messung als aufsteigende Luftblase eine Stö¬ rung des Meßvorgangs bewirken und zur Abschaltung des Gerätes führen. Aufgrund der geometrisch kleinen For¬ men sind Mischstäbe auch schwer zu vereinzeln, so daß deren Verwendung eine besondere manuelle Tätigkeit der die Messung durchführenden Person erfordert.

Eine Lampenspannungsregelung hat grundsätzlich. den Vor¬ teil, daß der Arbeitspunkt des Fotoaufnehmers über ei¬ nen großen Trübungsbereich relativ konstant bleibt. Aus diesem Grunde wird im allgemeinen kein Umschalter für die Empfindlichkeit benötigt. Bei den bekannten

Geräten ist aber von Nachteil, daß die Betriebsspannung bei klaren Reagenzien allgemein bei ca. 20 % der Nenn¬ spannung liegt. Dies bedeutet, daß die Lichtquelle fast dunkel ist. Trotz geringer Verstärkung sind daher die Fremdlichteinflüsse sehr hoch, so daß mit einer Licht¬ schutzkappe gearbeitet werden muß, um Fehlmessungen zu vermeiden. Da bei verschieden trüben Proben die Ver¬ stärkung gleich groß ist, kommt es bei klaren Reagen¬ zien leicht zu Fehlmessungen, da die Differenz der Trü- bungsänderung nicht zum Abschalten des Gerätes aus¬ reicht. Alle bekannten lichtoptischen Systeme arbeiten mit einer Standardküvette, von ca. 10 mm 0. Bei Ein¬ füllen von 100 bzw. 200 μl besteht ferner ein großer Nachteil darin, daß der Flüssigkeitsspiegel sich bei vielen Geräten entweder im unteren oder im oberen Be-

-

reich des Lichtweges befindet. Hierdurch werden defi¬ nierte optische Werte verhindert, so daß es bei klein¬ sten Schwankungen auf dem FlüssigkeitsSpiegel zu Selbststarts kommen kann.

Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein gattungs- gemäßes Blutgerinnungszeitmeßgerät zu schaffen, das bei einfacher Handhabung der 2-_eßküvetten eine sichere Er¬ mittlung der Blutgerinnungszeit gestattet, ohne daß die Gefahr von Fehlmessungen durch unkontrollierte Verwir- belungen in der Probe oder durch die Küvettenöff ung eintretendes Fremdlicht besteht. Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, das Blutgerinnungszeitme߬ gerät so auszubilden, daß die Meßkurven der Gerinnung optisch darstellbar sind.

Erfindungsgemäß erfolgt die Lösung der Aufgabe durch die Kombination folgender Merkmale

a) Die Rühreinrichtung ist in an sich bekannter Weise als Z-lagr.etrühreir-richtung ausgebildet, die sich unterhalb des zur Aufnahme von MeBkü- vetten dienenden XeSkanals in dem Meßblock be¬ findet.

b) In der Xef vette befindet sich als Rührglied eine mit der Magnetrühreinrichtung in magneti¬ sche Wirkverbi ung bringbare Metallkugel.

c) Jede Meßküve te ist mittels einer Kier einrich- t ng in dei:. M f ar.al ehalten.

d) Jede MeEküvette befindet sich im _ ichtop ischen Strahler;gar.:: i an sich bekannten lichtcpti- schen Abtas-.einrir t' r.g, deren Lichtquelle mit einer 3etr. ' b_=p .-.-'_r. b-?=ufschlagt ist, die rin estens alb =o grc£ wie die Nennspannung

8AD ORIGINAL

ist und deren Lichtempfänger mit einer Meßwerteinheit mit zwei Schwellwertbegrenzern verbunden ist.

Weitere Merkmale der Erfindung werden in den Unteran¬ sprüchen beschrieben und im folgenden anhand des in den Zeichnungen beispielsweise dargestellten Gerätes erläu¬ tert. Es zeigt

Fig. 1 eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gerätes in einer perspektivischen Darstel¬ lung

Fig. 2 das Gerät nach Fig. 1 im Schnitt A-A

Fig. 3 die Halterung der Meßküvette als Einzelheit in einer vergrößerten Darstellung

Y

Fig. 4 das Blockschaltbild eines weiteren Gerätes nach der Erfindung

Fig. 5 eine weitere Ausführungsform äeε erfind ngs- gemä ' Sen Gerätes in einer perspektivischen Darstellung

Fig. 6 eine Teilansicht des Gerätes nach Fig. 5 im

Fig. 7 ein schεmatisches Blockschaltbild des Gerätes nach Fig. 5

Fig. 7a je ein schematisches Bloc schaltbild des und 7b Geräts nach Fig. 5

Fig. 8 ein schematisches 2-:~£vr£rtdiacrar~.

e ne _r.-_.-r._iehe anzeige . - •* "• " *-.-T c

BAD ORIGtNAL *

Das in Fig. 1 perspektivisch dargestellte Gerät 1 zum Erfassen und Messen der Blutgerinnungszeit weist ein in einem Gehäuse 2 zusammengefaßtes Bedienteil 3 und Me߬ teil 4 auf. An dem Bedienteil 3 ist ein Bedienfeld 9 ausgebildet, das beispielsweise Druck- oder Wipptasten aufweisen kann. Ferner ist in der Sichtebene des Bedien¬ teils 3 ein Anzeigefeld 10 vorgesehen, das vorzugsweise als alphanumerische Anzeige ausgebildet wird. In der Meßfläche 5 des Meßteils 4 sind verschiedene Ausnehmun- gen ausgebildet,, die bis in den temperierbaren Meßblock

11 aus Metall oder einem anderen geeigneten Werkstoff ge¬ führt sind. Diese Ausnehmungen dienen als Vorwärmer 6 für Meßküvetten 17 mit Plasma sowie als Vorwärmer 7 für ein Glas mit Reagenzien. Ferner ist in der Meßfläche 5 er Meßkanal 8 für die jeweils zu untersuchende Meßkü- vette 17 vorgesehen. Für die Energieversorgung des Ge¬ rätes 1 ist ferner ein Anschlußteil 33 ausgebildet, durch das ein Netzanschluß möglich ist. Das Gerät 1 kann auch mit einem nicht näher dargestellten Akku betrieben wer- den.

In Fig. 2 ist verdeutlicht, daß in dem Metallbioc 11 eine Heizung 12 angeordnet ist, die vorzugsweise als elektrische Heizung ausgebildet ist. Durch diese Heizung

12 wird der Meßblock 11 gleichmäßig temperiert, so daß ≤ie in den Vorwärmern 6, 7 ≤cwie dem MeΞ anal 8 befind¬ lichen üvetten gleichmäßig temperiert werden. Ξeidseitig des I-ϊeSkanals 8 ist jeweils ein Lichtem änger 14 und eine Lichtquelle 15 einer lichicpzis her. Abtasteinrich- tung 13 vorgesehen. Unterhalb des Ξ: _.-.Ξ des Mef ar.als δ, in der. eine I'eEküvatte 17 eingeführt ist, befindet sich eine Magnetrühreinri ht ng '£ rir einem in bekannter Weise ein magnetisches - hreld erzeugenden oder mit ei¬ nem ei en horizontal roti r-.-.der. 5a-err._r-.ete. * . e_.f i≤en-

24 (Fi g _. _'-_. '_: _ _ _ ΪI

durch Wirkeing i f ~ - c - - riehecli; d 5 _ in 5 : __ l - .. ^ -_. - setzt werde D '- -

erfolgt dann die Durchmischung der in der Mεßküvette 17 befindlichen Probe.

Zur Halterung der Meßküvette 17 in dem Meßkanal 8 ist eine besondere Klemmeinrichtung 18 vorgesehen. Diese besteht aus einem Klemmglied 19, das beispielsweise ku¬ gelförmig ausgebildet sein kann. Das Klemmglied 19 ist mit einer Druckfeder 20 verbunden, die wiederum mit einer Stellschraube 21 in Verbindung steht. Die Stell¬ schraube 21 mit der Druckfeder 20 und dem Klemmglied 19 ist in eine horizontale in dem Meßblock 11 ausgebildete Gewindebohrung 22 eingeschraubt, wobei das Klemmglied 19 unter der Spannung der Druckfeder 20 an der Wandung der Meßküvette 17 anliegt. Diese ist hierdurch fest in dem Meßkanal 8 gehalten, ohne daß das Einführen und Her- ausziehen der Mεßküvette 17 aus dem Meßkanal 8 beein¬ trächtigt wird. Die Klemmeinrichtung 8 ist so angeord¬ net, daß der lichtoptische Strahlengang 32 der lichtop¬ tischen Einrichtung 13 nicht beeinträchtigt wird.

Der zum Beispiεl als Fotozelle ausgebildete Lichtem- pfänger 14 ist über einen Verstärker 25 und einen Trans- issionsabgleicher 2£ mit der Meßwerteinheit 27 verbun¬ den, die gleichzeitig mir der Lichtquelle 15 in Wirk¬ verbindung steht. Die _>_e£werteir_hεit 27 regelt die Lam¬ penspannung und ist zur Anpassung des Geräts 1 an die jeweils zu messende Frcbe über das Bedienfeld 9 einstell¬ bar. Ausgangsseitig ist die Meßwerteinheit 27 mit dem Anzεicefeld 19 verb n en. Die Meßwerteinheit 27 kann auch mit einer Rechner- und Vεrarbeitungseinhεit 29 ver¬ bunden sein. Diese Rechner- und Verarbeitungseinheit 29 besteht aus einem Rechner 30, der ausgangsseitig mit dem Anzεigefeid 10 sowie ggf. zusätzlich einem Trucker 31 verbunden ist. Der Rechner 30 ermöglicht es, ausgehend von den durch die Messung ermittelten aten, die jewei¬ ligen Blutkennwerte auszurechnen, zu speichern und ggf. mit weiteren Diacnose≤aten zu mischen und zu

BAD ORI

Es ist auch möglich, das Gerät 1 so zu ergänzen, daß eine Messung der Aggregation möglich ist, so daß aus den Meßwerten der Probe in der Meßküvette 17 einen Rück¬ schluß auf eine Trombosegefahr zulassende Daten ermit- telt werden können. Hierzu muß der Lichtempfänger mit ei¬ nem einstellbaren Min/ _ax-Verstärker 36 verbundεn werden, an dεrren Ausgang ein Linienschreiber 37 angeschlossen ist. W 7 ie in Fig. 4 dargestellt, ist es möglich, an die Verbindungsleitung 28 zwischen dem Lichtempfänger 14 und dem Verstärker 25 eine Anschlußbuchse 34 anzuschlie¬ ßen, die sich an der Außenwandung des Gehäuses 2 befin¬ den kann. In die Anschlußbuchse 34 kann der Stecker 35 eines Anschlußkabels 35a gesteckt werden, das mit dem Min/Max-Verstärker 36 verbunden ist. Für die Einstellung des Min/Max-Verstärkεrs 36 ist ein besondεres Stellglied 38 vorgesehen. Ξs ist aber auch möglich, den in/Ma -Ver¬ stärker 36 mit Linienschrεiber 37 in das Gerät 1 zu in- tegriεren. Hierzu ist es lediglich erforderlich, in der Verbindungslεitung 2S einen Umschalter vorzusehen, durch dessen Betätigung der Lichtempfänger 14 mit dem Min/Max- Verstärker 36 in Wirkverbindung gebracht "wird. Der An¬ schluß des Verstärkers 25 ist bei diesem Ξetriebsz stand gesperr .

Durch das bei dem Gerät 1 verwirklichte besondere Mag- netmischsyεtem sowie den geregelten Lichtweg wird eine außerordentlich zuverlässige nd genaue Ermittlung der Blutgerinnungszeit möglich. Die bei anderen Magnεtmisch- systeren vcrhandεnen ..achteilε werden durch die Verwen¬ dung einer Metallkugel 23 varrzie e . Diese Metallkugel 23 beansprucht die zu messen5e Probe so wenig, daß Zeit- verschiebun en bei dem Trübungsvorgang nicht entstehen. Da die Metallkugel 23 keinen " rhlrau in der MeSküvetre

und zu Meßfehlern führen. Zarüh-arhinaus ist die Metall- " -ugεl 23 sehr leicht zu vereinzeln, was die Handhabung des Gerätes 1 erheblich -.----=- - - ^ <--. - vrc den *~er*-*--_5--n D ORIGINAL

Lichtweg, bei dem die LampenSpannung nicht unter 50 % der Nennspannung absinken kann, gibt die Lichtquelle 15 so viel Licht ab, daß der Fremdlichtanteil prozentual zu gering ist, um zu Störungen führen zu können. Darüber- hinaus ist diε Kεnnlinie der Lampenspannungsänderung so gelegt, daß im unteren Spannungsbereich, also etwa bei 50 % der Nennspannung die Verstärkung größer ist, als im oberεn Bεreich. Dieses hat zur Folge, daß klare Proben wesεntlich sichεrer erfaßt werden. Da der lineare Bereich der La penspannungsändεrung zur Lichthelligkeit wie auch der lineare Berεich dεs Lichtempfängers 14 voll genutzt werden können, ist der zu messende Bereich zwischen kla¬ ren und trüben Proben gegεnübεr bekannten Größen wesent¬ lich größer. Durch Verwendung einer speziellen Meßküvette 17 mit um z.B. 25 % verminderter Banddicke können auch extreme Messungen mit verdünntem Vollblut mit dem Gerät 1 durchgeführt werden. Hierbei wird vorzugsweise die Meßküvette 17 so ausgebildεt, daß bei Zugabe von 100 μl der lichtoptische Strahlengang 32 nicht berührt, bei Zu- gäbe von 200 μl jedoch überschritten wird. Hierdurch sind stets definierte optische Randbedingungen vorhanden, die einen Selbststart des Gerätes 1 verhindern. Durch zweck¬ mäßige Ausbildung des Öffnungsabschnittes der Xεßküvεtre 17 wird fernεr verhindert, daß Fremdlicht durch die Kü- vetter andung in den Bereich des lichtoptischen Strahlen- ganges 32 geleitet wird. Durch die in der Mεßwertεinheit 27 ergesehenen zwei Schwellwertbegrenzungen wird ferner die Gerinnselbildung bεi zunehmender Transmission so¬ gleich erkannt. Der Transmissionsabgleicher 26 bewirkt einen automatischen Transmissionsabgleich. Durch diese

Ausgestaltungen ist das Gerät 1 für alle Plasmen und Re¬ agenzien für alle Gerinnungsbesti mungen verwendbar.

In Fig. 5 ist ein Gerät 1a dargestellt, das als Xehrka- nalgerinnungszeitmeßgerät mir einer Xeßwεrtanzeige auf einem Monitor 46 ausgebildet ist. Es besteht ebenfalls aus einem Ξedientεil 3a und einem Xεßteil 4a. An dem Xa£teil

BADORIGINAL .^gJSI

1 0

4a ist der Monitor 46 ausgebildet.

Jeweils sechs Meßküvetten 17 sind in Meßkanälen 8a eines Küvettenblocks 39 lagerbar. Jeweils ein Küvettenblock 39 kann in eine Ausnehmung 40 des temperierbaren Meßblocks 11a derart eingeschoben werden, daß die in den Meßkanälen 8a des Küvettenblocks 39 gelagerten Meßküvetten 17 mit der Magnetrühreinrichtung 16a und der lichtoptischen Abtast- einrichtung 13 in Wirkeingriff sind. In der Meßfläche 5 des Meßteils 4 sind femer als Vorwärmer dienende Ausneh- mungen 48 vorgesehen, die zur vorbereitenden Halterung von zwei Küvettenblöcken 39 ausgebildet ist. Ferner sind drei als Vorwärmer 7 dienende Ausnehmungen vorgesehen, die zur Aufnahme von Aufnahmebehältern für das Reagεnz- ittεl dienen. Seitlich der Ausnehmungen 40, 48 und der Vorwärmer 17 ist eine Tastεnwähleinrichtung 47 angeord¬ net, die zur Bedienung des Gerätes 1 a dient.

Wie in Fig. 6 dargestellt, besteht ein Küvettenblock 39 aus einer Metallschiene, in der die Meßkanäle 8a ange¬ ordnet sind. Der Küvettenblock 39 kann auf eine Te pera- tur von 37° vortemperiεrt werden, was für die Inkubation von Vorteil ist. Unterhalb der Meßküvette 39 in der Aus¬ nehmung 40 ist die Magnetrühreinrichtung 16a angeordnet, die aus mehreren unabhängig voneinander steuerbaren Rühr- εlementen besteht. Jedes Rühreiement ist einem Meßkanal o und damit einer Meßküvette 17 zugεordnεt. Dies trifft ebenso für die Abtastglieder der lichtoptisehen Abtast¬ einrichtung 13 a zu. Jeder Meßküvette 17 ist eine Licht¬ quelle 15 und ein Lich erpfan εr 14 zugeordnet, die je¬ weils zusammen getrennt ven den anderen Lichtquellen 15 und Lichtεmpf n ern 14 ansteuerbar sind.

Die gleichmäßige Erwärmung des Küvettenblocks 39 erfolgt mti rels zweier r_eιze__eτzenre 12a.

Die mit den Lichtempfängern 14 der lichtoptischen Ab- tasteinrichtung 13a verbundene Ausgangsleitung 41 ist an εinen Analog/Digitalwandler 42 angeschlossen, der mit einem Mikroprozessor 43 verbunden ist (Fig. 7a) . Der Mikroprozessor 43 ist über ein Steuerglied 44 mit dem als Tastenwähleinrichtung 47 ausgebildeten Steuer- gliεd 44 und mit εinem Monitor 46 als Datenausgabeein¬ richtung verbunden. Es ist auch möglich, an den Mikro¬ prozessor 43 einen Drucker 31 anzuschließen. Der Mikro- prozessor 43 ist mittels der Tastenwählεinrichtung 47 programmierbar. Entsprechend seines Programms steuert der Mikroprozεssor 43 sεlektiv die jeweils einer Me߬ küvette 17 in dem Küvettεnblock 39 zugeordneten licht¬ optischen Abtastglieder der lichtoptischen Abtastein- richtung 13a an. Fεrner dient der Mikroprozessor 43 da¬ zu, die Schwellwertbegrεnzer zu stεuern.

In Fig. 7b ist eine anderε Ausführungsform dεs Gεräts 1a in εinεm Blockschaltbild dargestellt. Jedεr Licht¬ empfänger 141 bis 146 der Lichtabtasteinrichtung 13a ist über einεn Verstärker 251 bis 256 und einεn Trans- missionsabgleicher 261 bis 266 mit einem Analog/Digital- wandlεr 421 bis 426 verbunden. Jedεr Analog-Digitalwand- ler 421 bis 426 steht mit dem Mikroprozessor 43 in W τ irk- verbindung. Hierzu besteht zw τ ischen jedem Analog/Digi- 421 bis 426 und• dem Mikroprozessor 43 eine

Datenleitung 65. Jedεr Verstärker 251 bis 256 ist fernεr mittεls einer Datenleitung 66 mit dem Mikroprozessor 43 verbunden und steht mittels einer Stεuerleitung 67 mit der jeweils zugehörigen Lichtquelle 151 bis 155 in Wirk- Verbindung. Steuerimpulse dεs Mikroprozessors 43 zur

Einstellung des jeweiligen Spannungskreises der Licht- abtaεteinrichtung 13a werden somit über den e..tsprechen¬ den Verstärker 251 bis 256 der Lichtquelle 151 bis 156 zugeführt. Zur Steuerung der Lichtquelle 151 bis 156 ist diesen jeweils ein Srellglied 64 zugeordnet, an das je¬ weils einε Steuerleitung 67 angeschlossen ist. Bei einer

BADORIGIN

Ausbildung des Gerätεs 1a gεmäß des Blockschaltbildes nach Fig. 7b kann somit der jedem Meßkanal 8a zugeord¬ nete Lichtabtastkreis individuell angesteuert und gere¬ gelt werden.

Die Anzahl der Meßkanäle 8a ist abhängig vo Auflösungs- vεrmögεn dεs Monitors 46- Es können z.B. sechs Meßkanä¬ le 8a gewählt werdεn. Die Verwendung eines Geräts 1a mit Monitor 46 mit einer analogen Datenerfassung und einem rechnergesteuerten Prozeßablauf ermöglicht es, die Schaltschwellen 49, 49a, 50, 50a von dem Mikroprozessor 43 zu steuern und an die Unruhe der jeweiligen Messung anzupassen. In der Ausgangsstellung liegen die Schalt- schwellen 49, 50 soweit auseinander, daß in jedem Fall ein Start durch Ξinpipettierεn von Rεagenz in die Meßkü- vette 17 εrreicht wird. Durch die großen Schaltschwellen 49, 50 sollen Störungen wie automatische Starts unter¬ bunden werden. Nach dem Start wird das Mεßsignal 50 au¬ tomatisch auf den Nullwert 52 abgeglichen. Nach dem Ab¬ gleich werden über einen bestimmten Zeitraum die maxi- malen Impulse 58, 59 des 2-_e5signals 50 gεspeichert.

Nach Abiauf der Keßzeit wird dann die cbεre und untere angepaßte Schaltschwεl-lε 49a, 50a über einen bestimmren Wert des maximalen Impulses 58, 59 positiv wie auch ne¬ gativ heruntergezogen. Durch diesen Prozeßablauf wird das Gerät 1a mittels des 2-likroprozessors 43 automatisch in Bezug auf alle Reagenzien und Bestimmungen optimiert (Fig. S) .

In Fig. 9 ist eine beispielsweise Anzeige auf einem Ko- nitor 46 dargestellt. Die gestrichelten Kurven lassen die Phasen Start 61, Nuiiabgleich 62, Scha schwellen- anpassung 63 sowie Gerinnungsbilcung Ξ-4 erkennen. Der Monitor 46 informiert scrϊt über den Ablauf aller sechs Gerinnu gsabiäufe in den 2_e£küvetten 17 gleichzeitig in Form von Meßkurven 55. Der Beginn der Gerinnungsbildung ist als Gerinnungsabschaltpunkt in Form eines vertikalen

Strichεs 56 dargestellt, der durch jeweils eine Meßkur¬ ve 55 geht. Der Fortgang der Gerinnung wird durch eine NachlaufSteuerung 57 von z.B. drei Sεkundεn nach dem Stoppsignal zum Beginn der Gεrinnungsbildung angεzeigt. Fernεr informiert dεr 24onitor 46 über die Gerinnungs- zeiten in Sekunden, die aus der Gerinnungszeit errech¬ neten Prozentwεrte, den Mittelwεrt bei Doppelbestimmung, die ' jeweils zur Zeit laufende Bestimmung, die eingegεbεne Patientenkennziffer, die fortlaufende Probεnnummεr, diε Temperatur des Meßblocks 11a, die Inkubationszeit sowie die εingestellte Auflösung der Meßkurven 55.

Über die Tastenwählεinrichtung 47 kann diε Patienten- kεnnziffεr εingegebεn, dεr Abschaltpunkt 53 der automa¬ tischen Gerinnungsεrkennung verschoben, die Auflösung der Meßkurven 55 gewählt, der Ausdruck über εinen Drucker

31 gesteuert, die jewεiligε Bestimmung eingegeben sowie die Inkubation gεstartεt wεrden.

Fernεr können die jedem einzelnen Meßkanal 8a zugeordne¬ ten Abtastgliεder der lichtoptischen AbuaΞreinrichtung 13a und Rührgliεder der Magnetrühreinrichtung 16a ge¬ startet und gestoppt werden. Durch entsprechende Betä¬ tigung der Tastenwähleinrichtung 47 können ebenfalls alle f-.eßkanäle Sa gleichzeitig zurückgesetzt werden. Das Gerät 1a ermöglicht somit die Durchführung einer Mehr- zahl von Messungen von Blutgerinnungszεiten und ist daher insbesondere dort geεignet, wo in kurzer Zeit einε großε Anzahl dεrartiσεr Messuncen d rchσeführτ. werden muß .

OMPI