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Title:
APPARATUS AND METHOD FOR CONFIGURATION OF TELECOMMUNICATION TERMINALS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2008/014809
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an apparatus and a method for configuration of terminals, in which a service detection unit (1) detects a service (Sx) to be configured for that terminal, and a transmitting/receiving unit (2) transmits/receives at least configuration data (KDx) via a communication network (N). A control unit (3) drives the transmitting/receiving unit (2) such that configuration data (KDx) associated with the detected service (Sx) is loaded from a configuration server, with a configuration unit (4) configuring the terminal for the detected service (Sx) by means of the loaded configuration data (KDx). In this way, the configuration data that has been entered by a small number of users can be made available easily and at low cost to a multiplicity of other users.

Inventors:
TÖBBEN, Wilfried (Pfarrer-Becking-Str. 6, Bocholt, 46397, DE)
WIENAND, Jörg (Willingsweide 1, Bocholt, 46399, DE)
Application Number:
EP2006/007712
Publication Date:
February 07, 2008
Filing Date:
August 03, 2006
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS HOME AND OFFICE COMMUNICATION DEVICES GMBH & CO. KG (St.-Martin-Str. 47, München, 81541, DE)
TÖBBEN, Wilfried (Pfarrer-Becking-Str. 6, Bocholt, 46397, DE)
WIENAND, Jörg (Willingsweide 1, Bocholt, 46399, DE)
International Classes:
H04L29/08; G06F9/44; G06F9/445; H04L12/24; H04W4/00; H04W28/18; H04W88/02
Attorney, Agent or Firm:
BERG, Peter (Siemens AG, Postfach 22 16 34, München, 80506, DE)
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Claims:

Patentansprüche

1. Vorrichtung zur Konfiguration von Endgeraten mit: einer Dienst-Erfassungseinheit (1) zum Erfassen eines für das Endgerat (TE) zu konfigurierenden Dienstes (Sx); einer Sende-/Empfangseinheit (2) zum Senden/Empfangen von zumindest Konfigurationsdaten (KDx) über ein Telekommunikationsnetzwerk. (N) ; einer Steuereinheit (3) zum Ansteuern der Sende-/Empfangsein- heit (2) derart, dass von einem Konfigurationsserver (KS) im Telekommunikationsnetzwerk (N) zum erfassten Dienst (Sx) zugehörige Konfigurationsdaten (KDx) geladen und als aktuelle Konfigurationsdaten betrachtet werden; und einer Konfigurationseinheit (4) zum Konfigurieren des Endge- rats (TE) für den erfassten Dienst (Sx) mittels der aktuellen Konfigurationsdaten (KDx) .

2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Konfigurationsdaten-Eingabeeinheit (5) zum manuellen

Eingeben von Konfigurationsdaten (KDx) für den zu konfigurierenden Dienst (Sx), wobei die Steuereinheit (3) die manuell eingegebenen Konfigurationsdaten (KDx) der Konfigurationseinheit (4) als für den Dienst (Sx) aktuelle Konfigurationsdaten (KDx) zufuhrt und über die Sende-/Empfangseinheit (2) an den Konfigurations-Server (KS) im Netzwerk (N) sendet.

3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1 oder 2, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Konfigurations- Funktionsprufungseinheit (6) zum Durchführen einer Funktions- prufung des Dienstes (Sx) im Endgerat (TE) für die aktuellen Konfigurationsdaten (KDx) , wobei eine Funktionstest-Information (FI) ermittelt wird.

4. Vorrichtung nach Patentanspruch 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Sende- /Empfangseinheit (2) die Funktionstest-Information (FI) mit

zugehörigen aktuellen Konfigυrationsdaten (KDx) und zugehörigem Dienst (Sx) dem Konfigurations-Server (KS) sendet.

5. Vorrichtung nach Patentanspruch 3 oder 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Sende- /Empfangseinheit (2) die aktuellen Konfigurationsdaten (KDx) mit dem zugehörigen Dienst (Sx) nur dann an den Konfigurations-Server (KS) sendet, wenn die durchgeführte Funktionspru- fung erfolgreich ist.

6. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass sie in dem Endgerat (TE) implementiert ist.

7. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Endgerat (TE) ein mobiles Telekommunikationsendgerat; das Netzwerk (N) ein IP-basiertes Telekommunikationsnetzwerk; und der Dienst (Sx) einen VoIP-Dienst darstellt.

8. Verfahren zur Konfiguration von Endgeraten mit den

Schritten:

Erfassen (SEI) eines für das Endgerat (TE) zu konfigurieren- den Dienstes (Sx);

Laden (SE3) von Konfigurationsdaten (KDx) für den erfassten Dienst (Sx) von einem Konfigurations-Server (KS) über ein Telekommunikationsnetzwerk (N) als aktuelle Konfigurationsdaten (KDx) ; und Konfigurieren (SE4) des Endgerats (TE) für den erfassten

Dienst (Sx) mittels der aktuellen Konfigurationsdaten (KDx) .

9. Verfahren nach Patentanspruch 8, mit dem weiteren Schritt: Prüfen (SE2) einer Verfügbarkeit von Konfigurationsdaten

(KDx) für den erfassten Dienst (Sx) auf dem Konfigurations- Server (KS), wobei bei Verfügbarkeit das Laden (SE3) der Konfigurationsdaten durchgeführt wird.

10. Verfahren nach Patentanspruch 8 oder 9, mit dem weiteren Schritt:

Durchfuhren (SE5) einer Funktionsprufung des Endgerats (TE) mit den aktuellen Konfigurationsdaten (KDx) für den erfassten Dienst (Sx), wobei eine Funktionstest-Information (FI) ermittelt wird.

11. Verfahren nach Patentanspruch 10, mit dem weiteren Schritt:

Auswerten (SE6) der Funktionsprufung, wobei die Funktionspru- fungs-Information (FI) an den Konfigurations-Server (KS) gesendet wird (SE7), wenn die durchgeführte Funktionsprufung erfolgreich ist.

12. Verfahren nach einem der Patentansprüche 9 bis 10, mit dem weiteren Schritt: manuelles Erstellen (SE8) von Konfigurationsdaten als aktuelle Konfigurationsdaten (KDx) für den zu konfigurierenden Dienst (Sx) , wenn bei der Verfugbarkeitsprufung (SE2) festgestellt wird, dass für den Dienst (Sx) keine Konfigurationsdaten verfugbar sind, oder wenn bei der Funktionsprufungs-Auswertung (SE6) festgestellt wird, dass die durchgeführte Funktionsprufung nicht erfolgreich ist.

13. Verfahren nach Patentanspruch 12, mit dem weiteren Schritt: überprüfen (SE9) des Vorliegens einer manuellen Erstellung der Konfigurationsdaten (KDx) , wobei die aktuellen Konfigurationsdaten (KDx) mit dem zugehörigen erfassten Dienst (Sx) zum Konfigurations-Server (KS) gesendet werden (SElO) , wenn ein manuelles Erstellen der Konfigurationsdaten vorliegt.

14. Verfahren nach Patentanspruch 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das überprüfen (SE9) des Vorliegens einer manuellen Erstellung von

Konfigurationsdaten vor oder nach der Funktionsprufung (SE5) durchgeführt wird.

15. Verfahren nach einem der Patentansprüche 8 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass das Endgerat (TE) ein mobiles Telekommunikationsendgerat ; das Netzwerk (N) ein IP-basiertes Telekommunikationsnetzwerk; und der Dienst (Sx) einen VoIP-Dienst darstellt.

16. Verfahren zur server-seitigen Unterstützung einer Konfiguration von Endgeraten mit den Schritten:

Erfassen (SSl) von Endgerate-Nachrichten (L(Sx), KDx, Sx, FI), die über ein Telekommunikationsnetzwerk (N) übermittelt werden;

überprüfen (SS2, SS7) der erfassten Endgerate-Nachrichten, wobei geeignete Konfigurationsdaten (KDx) für den Dienst (Sx) aus einer Konfigurations-Liste (KL) ermittelt (SS3) und dem anfragenden Endgerat (TE) gesendet werden (SS4), wenn eine Konfigurationsdaten-Anfrage (L(Sx)) für einen zu konfigurierenden Dienst (Sx) vorliegt, und eine Konfigurationsdaten-Auswertung (SS8) durchgeführt wird, wenn Konfigurationsdaten (KDx) für einen zugehörigen Dienst (Sx) vorliegen; und Modifizieren (SSIl) einer Konfigurations-Liste (KL) des Konfigurations-Servers (KS) in Abhängigkeit von der Konfigurationsdaten-Auswertung (SS8).

17. Verfahren nach Patentanspruch 16, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass bei der Konfigurationsdaten-Auswertung (SS8) für einen bestimmten Dienst (Sx) ein Vergleich der aktuell gesendeten Konfigurationsdaten mit bereits vorhandenen Konfigurationsdaten durchgeführt wird, und für gleiche Konfigurationsdaten eine Anzahl oder Häufigkeit eines zugehörigen Konfigurationsdatensatzes (KSDx) ermittelt wird.

18. Verfahren nach Patentanspruch 17, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass bei der Konfigurationsdaten-Auswertung (SS8) für einen bestimmten Dienst (Sx) nur ein Vergleich von vorbestimmten Parametern der Konfigurationsdaten (KDx) durchgeführt wird, und für gleiche vorbestimmte Parameter eine Anzahl oder Häufigkeit der Parameter ermittelt wird.

19. Verfahren nach Patentanspruch 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass bei der

Konfigurationsdaten-Auswertung (SS8) die Anzahl oder Häufigkeit der Parameter zur Erzeugung eines zusammengesetzten Konfigurationsdatensatzes (KDSx) verwendet wird.

20. Verfahren nach einem der Patentansprüche 17 bis 19, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, dass die Anzahl oder Häufigkeit der Parameter oder Konfigurationsdatensatze (KDSx) überprüft wird (SS5) und eine Zusatzinformation , insbesondere ein Gewahrleistungsausschluss, für einen gesendeten Konfigurationsdatensatz (KDSx) übertragen wird (SS6) , wenn die Anzahl oder Häufigkeit kleiner als ein vorbestimmter Schwellwert ist.

21. Verfahren nach einem der Patentansprüche 16 bis 20, mit dem weiteren Schritt:

überprüfen (SS9) der erfassten Endgerate-Nachrichten, wobei eine Funktionsprufungs-Auswertung (SSlO) durchgeführt wird, wenn eine Funktionsprufungs-Information (FI) zu vorbestimmten Konfigurationsdaten (KDx) und einem zugehörigen Dienst (Sx) vorliegt, wobei das Modifizieren (Sil) der Konfigurations- Liste (KL) des Konfigurations-Servers (KS) ferner in Abhängigkeit von der Funktionsprufungs-Information (FI) durchgeführt wird.

Description:

Beschreibung

Vorrichtung und Verfahren zur Konfiguration von Telekommunikationsendgeraten

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Konfiguration von Telekommunikations- endgeraten und insbesondere auf eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Konfiguration von Endgeraten für IP-basierte Dienste (Internet Protokoll), wie beispielsweise VoIP (Voice over IP) .

Zur Konfiguration von Endgeraten werden üblicherweise Datenspeicher-Chips innerhalb des Endgerats ausgetauscht, modifi- ziert oder eine extensive Dateneingabe über eine Benutzerschnittstelle des Endgerats durchgeführt. Ferner kann das Endgerat an einen sogenannten Host-Computer oder ein entsprechendes Programmiergerat angeschaltet werden, um die Konfiguration durchzufuhren. Eine derartige Konfiguration fordert jedoch technische Kenntnisse und in einigen Fallen sogar speziell ausgebildetes Service-Personal.

Insbesondere die Konfigurationen von Telekommunikationsendge- raten für IP-basierte Dienste (Internet Protokoll) wie bei- spielsweise VoIP (Voice over IP) ist derzeit extrem komplex und darüber hinaus noch abhangig von den jeweiligen Dienst- Anbietern .

Da bisher die Konfiguration von derartigen Endgeraten durch manuelles Eingeben von Parametern unter Verwendung einer Eingabetastatur durchgeführt wurde, jedoch eine Vielzahl von Parametern eingegeben werden müssen und darüber hinaus eine Eingabetastatur insbesondere bei mobilen Endgeraten sehr klein und somir nicht benutzerfreundlich ist, besteht ein Be- durfnis, den Benutzer bei der Konfiguration seiner Endgerate zu unterstutzen.

Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass das Endgerat vom Hersteller oder vom Dienst-Anbieter bereits vorinstalliert ist und die jeweiligen Parameter bereits beim Hersteller oder beim Dienst-Anbieter eingestellt werden. Eine derar- tige Vor-Konfiguration ist jedoch außerordentlich aufwandig und somit kostenintensiv.

Ferner sind sogenannte „Remote Device Management"-Systeme bekannt, wobei von einem Server Konfigurationsdaten in ein zu konfigurierendes Endgerat geladen werden können.

Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Konfiguration von Endgeraten zu schaffen, welche einfach und kostengünstig ist.

Erfindungsgemaß wird diese Aufgabe hinsichtlich der Vorrichtung durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelost. Hinsichtlich eines endgerate-seitigen Verfahrens wird diese Aufgabe durch die Maßnahmen des Patentanspruchs 7 und hinsicht- lieh eines server-seitigen Verfahrens durch die Maßnahmen des Patentanspruchs 15 gelost.

Demzufolge besitzt die Vorrichtung zur Konfiguration von Endgeraten, die vorzugsweise in diesem implementiert ist, eine Dienst-Erfassungseinheit zum Erfassen eines für das Endgerat zu konfigurierenden Dienstes, eine Sende-/Empfangseinheit zum Senden/Empfangen von zumindest Konfigurationsdaten über ein Telekommunikationsnetzwerk, eine Steuereinheit zum Ansteuern der Sende-/Empfangseinheit derart, dass von einem Konfigura- tions-Server im Netzwerk zum erfassten Dienst zugehörige Konfigurationsdaten geladen und als aktuelle Konfigurationsdaten betrachtet werden, und eine Konfigurationseinheit das Endgerat für den erfassten Dienst mittels der aktuellen Konfigurationsdaten konfiguriert. Auf diese Weise können die zentral auf einem Konfigurations-Server abgelegten Konfigurationsdaten in ein jeweils neu zu konfigurierendes Endgerat geladen und das Endgerat sehr einfach konfiguriert werden.

Vorzugsweise weist die Vorrichtung ferner eine Konfigurationsdaten-Eingabeeinheit zum manuellen Eingeben von Konfigurationsdaten für den zu konfigurierenden Dienst auf, wobei die Steuereinheit die manuell eingegebenen Konfigurationsdaten der Konfigurationseinheit als für den Dienst aktuelle Konfi ¬ gurationsdaten zufuhrt und über die Sende-/Empfangseinheit an den Konfigurations-Server im Netzwerk sendet. Falls demzufolge auf dem Konfigurations-Server keine geeigneten Konfigurationsdaten zur Verfugung stehen, kann ein Benutzer die Konfi- gurationsdaten auch manuell eingeben, wobei sie automatisch an den Konfigurations-Server übertragen werden, der sie wiederum für nachfolgende Benutzer zur Verfugung stellen kann. Die Kosten für die Datenpflege der Konfigurationsdaten werden dadurch stark reduziert.

Ferner kann eine Konfigurations-Funktionsprufungseinheit zum Durchfuhren einer Funktionsprufung des Endgerats bei der aktuellen Konfiguration für den erfassten Dienst durchgeführt werden, wobei eine Funktionstest-Information ermittelt wird. Diese ermittelte Funktionstest-Information kann ferner mit den zugehörigen aktuellen Konfigurationsdaten und dem zugehörigen erfassten Dienst an den Konfigurations-Server gesendet werden. Auf diese Weise können die vom Endgerat gesendeten Konfigurationsdaten auch gualitativ bewertet werden, wodurch sich auf dem Konfigurations-Server eine Optimierung des Datenbestands realisieren lasst.

Vorzugsweise werden die Konfigurationsdaten mit dem zugehörigen Dienst nur dann an den Konfigurations-Server gesendet, wenn die durchgeführte Funktionsprufung des Endgerats auch erfolgreich war. Auf diese Weise kann das Entstehen von fehlerhaften Datensätzen auf dem Konfigurations-Server zuverlässig verhindert werden, wodurch sich ein Gesamt-Nutzen stark verbessert .

Hinsichtlich des Verfahrens zur Konfiguration des Endgerats werden zunächst ein für das Endgerat zu konfigurierender Dienst erfasst und anschließend für den erfassten Dienst von

einem Konfigurations-Server geeignete Konfigurationsdaten als aktuelle Konfigurationsdaten über ein Telekommunikationsnetz- werk geladen. Auf der Grundlage dieser aktuellen Konfigurationsdaten wird das Endgerat für den erfassten Dienst nachfol- gend konfiguriert. Der Benutzerkomfort wird dadurch stark erhöht, da lediglich ein zu konfigurierender Dienst eingegeben werden muss . Alle weiteren eventuell benotigten Daten sind endgeratespezifisch ohnehin festgelegt und können ohne weiteres Zutun des Benutzers bei Bedarf automatisch mitgeteilt oder ausgelesen werden.

Vorzugsweise wird eine überprüfung einer Verfügbarkeit der Konfigurationsdaten für den erfassten Dienst auf dem Konfigurations-Server durchgeführt, wobei bei einer Verfügbarkeit die Konfigurationsdaten geladen werden, wahrend bei einer fehlenden Verfügbarkeit ein manuelles Erstellen der Konfigurationsdaten durch den Benutzer erfolgt.

Vorzugsweise kann ein überprüfen des Vorliegens einer manuel- len Erstellung von Konfigurationsdaten für den erfassten

Dienst durchgeführt werden, wobei die aktuellen Konfigurationsdaten mit dem zugehörigen erfassten Dienst zum Konfigurations-Server gesendet werden, wenn eine manuelle Eingabe vorlag. Dadurch wird sichergestellt, dass jede noch nicht vor- handene Konfiguration für einen vorbestimmten Dienst und ein vorbestimmtes Endgerat auch dem Konfigurations-Server mitgeteilt wird und somit wiederum für spatere Benutzer zur Verfugung steht.

Hinsichtlich des serverseitigen Verfahrens zur Unterstützung einer Konfiguration werden zunächst Endgerate-Nachrichten, die über ein Telekommunikationsnetzwerk übermittelt werden, erfasst, und die erfassten Endgerate-Nachrichten überprüft, wobei geeignete Konfigurationsdaten für einen vorbestimmten Dienst aus einer Konfigurations-Liste ermittelt und anschließend dem anfragenden Endgerat gesendet werden, wenn eine Konfigurationsdaten-Anfrage für einen zu konfigurierenden Dienst vorliegt, und andererseits eine Konfigurationsdaten-Auswer-

tung durchgeführt wird, wenn als Endgerate-Nachrichten Konfigurationsdaten für einen zugehörigen Dienst vorliegen. Eine Konfigurations-Liste wird anschließend in Abhängigkeit von der Konfigurationsdaten-Auswertung modifiziert. Auf diese Weise können alle in einem Telekommunikationsnetzwerk vorhandenen Konfigurationsdaten zum Aufbau einer Konfigurationsdatenbank gesammelt und andererseits bei einer entsprechenden Anfrage ein geeigneter Datensatz gesendet werden.

Vorzugsweise wird bei der Konfigurationsdaten-Auswertung für einen bestimmten Dienst ein Vergleich der gesendeten Konfigurationsdaten mit den Konfigurationsdaten in der Konfigurations-Liste des Konfigurations-Servers durchgeführt und für gleiche Konfigurationsdaten eine Häufigkeit eines jeweiligen Konfigurationsdatensatzes ermittelt. Ferner kann auch nur ein Vergleich von vorbestimmten Parametern der Konfigurationsdaten durchgeführt werden und für gleiche vorbestimmte Parameter eine Häufigkeit der Parameter ermittelt werden. Auf diese Weise findet ein statistischer Optimierungsprozess statt, wo- bei die ermittelte Häufigkeit als Gradmesser für eine Zuverlässigkeit des Konfigurationsdatensatzes verwendet werden kann .

Die Häufigkeit der Parameter oder der Konfigurationsdatensat- ze kann darüber hinaus überprüft werden, wobei eine Zusatzinformation und insbesondere ein Gewahrleistungsausschluss für einen gesendeten Konfigurationsdatensatz übertragen wird, wenn die Häufigkeit kleiner als ein vorbestimmter Schwellwert ist. Falls demzufolge für einen vorbestimmten Konfigurations- datensatz bzw. eine bestimmte Konfiguration nur geringe Erfahrungswerte existieren, können diese einem jeweiligen neuen Benutzer auf seinem Endgerat als Zusatzinformation angezeigt werden .

Vorzugsweise wird bei der Konfigurationsdaten-Auswertung ferner die Häufigkeit der Parameter zur Erzeugung eines zusammengesetzten Konfigurationsdatensatzes verwendet, wodurch im Konfigurations-Server auch vollkommen neue Konfigurationsda-

tensatze erzeugt werden können, die die Konfigurationsdaten von unterschiedlichen Konfigurationen bzw. Konfigurationsda- tensatzen miteinander kombinieren. Auf diese Weise können optimierte Konfigurationsdatensatze sehr schnell und einfach erzeugt werden.

Ferner kann eine Auswertung einer Funktionsprufungs-Informa- tion durchgeführt werden, wenn als Endgerate-Nachricht eine Funktionsprufungs-Information zu vorbestimmten Konfigurati- onsdaten für einen bestimmten Dienst vorliegt, wobei das Modifizieren der Konfigurations-Liste ferner in Abhängigkeit von der Funktionsprufungs-Information durchgeführt wird. Auf diese Weise lassen sich die in der Konfigurations-Liste vorliegenden Konfigurationsdatensatze beispielsweise anhand von Qualitatsmerkmalen weiterhin neu ordnen oder bewerten. Die

Qualität der Konfigurations-Liste wird dadurch weiter verbessert .

Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausfuhrungsbei- spiels unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben.

Es zeigen

Figur 1 eine vereinfachte Blockdarstellung eines Telekommuni- kationssystems zur Veranschaulichung der erfindungsgemäßen Vorrichtung und des erfindungsgemaßen Verfahrens;

Figur 2 eine vereinfachte Blockdarstellung einer Vorrichtung zur Konfiguration von Endgeraten;

Figur 3 ein vereinfachtes Flussdiagramm zur Veranschaulichung von wesentlichen Schritten des endgerateseitigen Verfahrens zur Konfiguration von Endgeräten; und

Figur 4 ein vereinfachtes Flussdiagramm zur Veranschaulichung wesentlicher Schritte des serverseitigen Verfahrens zur Konfiguration von Endgeraten.

Die Erfindung wird nachfolgend anhand von mobilen Telekornrnu- nikationsendgeraten wie zum Beispiel „Handys" oder „Smart Phones" beschrieben, die für einen VoIP-Dienst (z.B. SIP- Dienst, Session Initiated Protocol) konfiguriert werden sol- len. Sie ist jedoch nicht darauf beschrankt und umfasst in gleicher Weise auch alternative Telekommunikationsendgerate und insbesondere auch drahtgebundene Endgerate sowie alternative Dienste.

Figur 1 zeigt eine vereinfachte Blockdarstellung eines sogenannten Client-Server-Systems zur Veranschaulichung der er- findungsgemaßen Vorrichtung und des erfindungsgemaßen Verfahrens .

Gemäß Figur 1 können bei einem Konfigurations-Server KS bereits Basisdaten in Form einer Konfigurations-Liste KL vorab gespeichert sein, um eine Konfiguration von Telekommunikati- onsendgeraten TEl bis TE3 zu vereinfachen. Die Telekommunikationsendgerate stellen hierbei Clients dar. Grundsatzlich können jedoch im Konfigurations-Server KS zu einem Anfangszeitpunkt auch keinerlei Konfigurationsdaten vorhanden sein.

Die ersten Benutzer eines Dienst-Anbieters bzw. Service Providers, für den somit noch keine Konfigurationsdatensatze auf dem Konfigurations-Server KS vorliegen, sind daher gezwungen, die Konfigurationsdaten KDx zunächst manuell über entsprechende Eingabevorrichtungen (Tastatur, Touch Screen, usw.) der Telekommunikationsendgerate TE 1 bis 3 einzugeben.

Gemäß Figur 1 besitzt beispielsweise der Konfigurations- Server KS zunächst noch keinen Konfigurationsdatensatz KDS2 für den zu konfigurierenden SIP-Dienst S2 des Dienst- Anbieters „Provl", weshalb die entsprechenden Konfigurationsdaten KD2 vom Benutzer des Telekommunikationsendgerats TEl zunächst manuell eingegeben werden müssen. Diese Konfigurationsdaten KD2 sind beispielsweise:

SIP-Server=sip. Provl . de SIP-Port=5060 STUN-Server=stun . Provl .de

Nach erfolgter Konfiguration meldet das Telekommunikations- endgerat TEl diesen neuen Konfigurationsdatensatz KDS2 bestehend aus dem zu konfigurierenden Dienst S2 und den zugehörigen Konfigurationsdaten KD2 über ein Netzwerk N an den Konfi- gurations-Server KS. Vorzugsweise wird ein paketvermittelndes Netzwerk N und insbesondere ein IP-basiertes Netzwerk wie z.B. das Internet verwendet. Der Konfigurations-Server KS sammelt nunmehr derartige Konfigurationsdatensatze KDSx (mit x = l bis n) und vergleicht sie mit bereits eingetroffenen Konfigurationsdatensatzen von weiteren Endgeraten. Genauer gesagt wird der eingehende Konfigurationsdatensatz KDS2 mit Konfigurationsdatensatzen KDSx verglichen, die bereits von anderen nicht dargestellten Endgeraten übermittelt wurden, oder bereits in einem Basisdatensatz vorkonfiguriert wurden, wobei eine Anzahl oder Häufigkeit von übereinstimmungen für jeden bekannten Konfigurationsdatensatz KDSx gespeichert wird .

Ab einer bestimmten Anzahl oder Häufigkeit von Ubereinstim- mungen zwischen den bereits bekannten Konfigurationsdatensatzen und dem gerade eingehenden Konfigurationsdatensatz kann der Konfigurations-Server KS diesen Konfigurationsdatensatz in seine Konfigurations-Liste KL aufnehmen, wodurch der Konfigurationsdatensatz freigegeben wird. Von diesem Zeitpunkt an profitieren alle nachfolgenden Benutzer von der Konfigurationsarbeit der ersten Benutzer. Insbesondere ein Betreiber des Konfigurations-Servers KS wird dadurch stark entlastet, da der Aufwand für die Datenpflege minimal ist.

Ist demzufolge gemäß Figur 1 der vom Telekommunikationsendge- rat TEl gesendete Konfigurationsdatensatz KDS2 bereits der dritte übereinstimmende Konfigurationsdatensatz (Ubereinstim- mungs-Schwellwert = 3) , so wird der Konfigurationsdatensatz

KDS2 der Konfigurations-Liste KL hinzugefugt und somit freigegeben .

Wenn z.B. ein Benutzer eines Telekommunikationsendgerats TE2 für einen zu konfigurierenden SIP-Dienst Sl des Dienst- Anbieters „Prov2" eine Konfiguration durchfuhren mochte, so kann das Endgerat TE2 beispielsweise eine Konfigurationsdaten-Anfrage für den zu konfigurierenden Dienst Sl über das Netzwerk N an den Konfigurations-Server KS senden, welcher diese Anfrage auswertet. Grundsatzlich kann neben einer derartigen Anfrage auch eine Liste aller Dienste von einem Server automatisch angeboten werden, aus der dann das Telekommu- nikationsendgerat einen Dienst auswählt. Sofern sich in der vom Konfigurations-Server KS freigegebenen Konfigurations- Liste KL ein Konfigurationsdatensatz für den zu konfigurierenden Dienst Sl finden lasst, wird dieser ausgewählt und u- ber das Netzwerk N dem Telekommunikationsendgerat TE2 übermittelt, um es dann automatisch oder durch Ruckbestatigung des Benutzers vor Ort zu konfigurieren. Ein derartiger Konfi- gurationsdatensatz KDSl für den Dienst Sl enthalt gemäß Figur 1 die Konfigurationsdaten KDl:

SIP-Server=sip. Prov2.de SIP-Port=5060 STUN-Server=stun. Prov2.de

Selbstverständlich können neben dem zu konfigurierenden Dienst Sx bzw. Dienstanbieter auch weitere Identifikations- merkmale z.B. des Telekommunikationsendgerats übertragen werden, sofern die Konfigurationsdaten ferner abhangig von einem jeweiligen Typ des Endgerats eingestellt werden müssen.

Gemäß Figur 1 kann ferner ein Benutzer eines Endgerats TE3 für den zu konfigurierenden Dienst S2 des Dienst-Anbieters „Provl" eine Konfiguration wünschen. Da ein entsprechender Konfigurationsdatensatz KDS2 bereits am Endgerat TEl eingegeben und zum Konfigurations-Server KS gesendet wurde und die-

ser Konfigurationsdatensatz KDS2 auch bereits durch Aufnahme in der Konfigurations-Liste KL freigegeben wurde, können nunmehr die vom Benutzer des Endgerats TEl eingegebenen Konfigurationsdaten KD2 automatisch in das Endgerat TE3 übertragen und dort abgelegt werden, wodurch sich die Konfiguration des Endgerats TE3 stark vereinfacht. Die Konfiguration von weiteren nicht dargestellten Endgeraten wird in analoger Form durchgeführt .

Um eine gewisse Qualität der vom Benutzer gelieferten Konfigurationsdatensatze KDSx zu gewahrleisten, kann eine gewisse Intelligenz im Endgerat vorliegen, welche z.B. eine Funkti- onsprufung durchfuhrt. Beispielsweise wäre es möglich, vom Endgerat nur solche Konfigurationsdatensatze KDSx von Dienst- Anbietern als OK zu kennzeichnen, die tatsachlich funktioniert haben. Ferner ist eine detaillierte Bewertung des Konfigurationsdatensatzes möglich, die in Form einer Funktionstest-Information FI zur Verfugung gestellt werden kann.

Figur 2 zeigt ein vereinfachtes Blockschaltbild einer Vorrichtung zur Konfiguration von Endgeraten, wie es beispielsweise im Telekommunikationsendgerat TE gemäß Figur 1 realisiert werden kann.

Gemäß Figur 2 kann das Endgerat eine Dienst-Erfassungseinheit 1 zum Erfassen eines für das Endgerat TE zu konfigurierenden Dienstes Sx aufweisen. Wenn beispielsweise am mobilen Telekommunikationsendgerat TE ein sogenannter VoIP-Dienst (Voice over IP) konfiguriert werden soll, so kann dieser zum Bei- spiel über eine Anzeige und eine Tastatur vom Benutzer ausgewählt werden. Eine Sende-/Empfangseinheit 2 dient dem Senden/Empfangen von zumindest Konfigurationsdaten KDx über das in Figur 1 dargestellte Netzwerk N. Bei Anbindung an ein paketvermittelndes Netzwerk wie beispielsweise ein IP-basiertes Netzwerk und insbesondere das Internet wird eine IP-basierte Sende-/Empfangseinheit verwendet. Obwohl grundsatzlich die eigentlichen Konfigurationsdaten KDx als zu übertragende Daten ausreichen, werden vorzugsweise die vorstehend beschrie-

benen Konfigurationsdatensatze KDSx über das Netzwerk N über ¬ tragen .

Gemäß Figur 2 ist ferner eine Steuereinheit 3 vorgesehen, welche die Sende-/Empfangseinheit 2 derart ansteuern kann, dass zum von der Diensterfassungseinheit 1 erfassten und zu konfigurierenden Dienst Sx nunmehr zugehörige Konfigurationsdaten KDx bzw. ein zugehöriger Konfigurationsdatensatz KDSx vom Konfigurations-Server KS über das Telekommunikationsnetz- werk N geladen wird. Wiederum kann der Konfigurationsserver auch automatisch eine Liste von Diensten bereitstellen, aus der dann im Endgerat ein jeweiliger Dienst ausgewählt wird. Die derart geladenen Konfigurationsdaten werden hierbei als aktuelle Konfigurationsdaten von der Steuereinheit 3 betrach- tet und einer Konfigurationseinheit 4 zugeführt. Die Konfigurationseinheit 4 konfiguriert daraufhin das Endgerat TE für den erfassten Dienst Sx mittels der aktuellen Konfigurationsdaten KDx, bzw. mittels des aktuellen Konfigurationsdatensatzes KDSx.

Optional kann das Endgerat ferner eine Konfigurations-Funk- tionsprufungseinheit 6 zum Durchfuhren einer Funktionsprufung der aktuellen Konfiguration des Endgerats TE für den erfassten Dienst Sx durchfuhren, wobei eine Funktionsprufungs- Information FI ermittelt wird und an die Steuereinheit 3 ausgegeben werden kann. Beispielsweise kann demzufolge als Funk- tionsprufungs-Information ein Inhalt ermittelt werden, aus dem hervorgeht, ob die für den erfassten Dienst Sx durchgeführte aktuelle Konfiguration erfolgreich war und der Dienst somit grundsatzlich ausgeführt werden kann. Neben einer derartigen JA/NEIN-Information kann ferner eine Qualität als Funktionsprufungs-Information ermittelt werden, wobei weitergehende Qualitatsmerkmale des geprüften Dienstes Sx unter der jeweiligen Konfiguration ermittelt werden.

Gemäß Figur 2 kann eine derartige Funktionsprufungs-Information FI anschließend von der Steuereinheit 3 an die Sende- /Empfangsemheit 2 weitergegeben werden, welche diese Infor-

mation FI z.B. mit dem aktuellen Konfigurationsdatensatz KDSx bzw. den aktuellen Konfigurationsdaten KDx und dem zugehörigen Dienst Sx dem Konfigurations-Server KS übermittelt.

Zum Initiieren des Ladevorgangs für die Konfigurationsdaten KDx bzw. den Konfigurationsdatensatz KDSx gibt die Steuereinheit 3 beispielsweise einen Konfigurationsdaten-Anfragebefehl L(Sx) an die Sende-/Empfangseinheit 2 aus, welche diese Konfigurationsdaten-Anfrage über das Netzwerk N an den Konfigu- rations-Server KS sendet. Ist für diese Konfigurationsdaten- Anfrage L(Sx) bzw. für den erfassten Dienst Sx ein entsprechender Konfigurationsdatensatz KDSx in der Konfigurations- Liste KL freigegeben und verfugbar, so wird dieser Datensatz KDSx wieder an die Sende-/Empfangseinheit 2 weitergeleitet und über die Steuereinheit 3 der Konfigurations-Einheit 4 zur Konfiguration zugeführt.

Ist ein derartiger Ladevorgang nicht möglich, weil beispielsweise ein geeigneter Konfigurationsdatensatz nicht vorliegt oder noch nicht freigegeben ist, so können die Konfigurationsdaten KDx auch über eine Konfigurationsdaten-Eingabeeinheit 5 manuell für den zu konfigurierenden Dienst Sx eingegeben werden. Diese Eingabe kann beispielsweise über eine Eingabeeinheit wie beispielsweise eine Tastatur oder einen drucksensitiven Bildschirm erfolgen. Diese manuell eingegebenen Konfigurationsdaten KDx werden gemäß Figur 2 wiederum der Konfigurationseinheit 4 als für den Dienst Sx aktuelle Konfigurationsdaten KDx zugeführt und über die Sende-/Empfangseinheit 2 an den Konfigurations-Server KS im Netzwerk N gesen- det . Sofern eine Konfigurations-Funktionsprufungseinheit 6 vorliegt, können diese manuell eingegebenen und aktuell verwendeten Konfigurationsdaten KDx mit dem zugehörigen Dienst Sx als Konfigurationsdatensatz KDSx nur dann an den Konfigurations-Server KS gesendet, wenn eine optional durchgeführte Funktionsprufung erfolgreich war und der Dienst Sx grundsatzlich realisiert werden konnte. Selbstverständlich können auch in diesem Falle die Funktionsprufungs-Informationen FI zu-

satzlich erzeugt und zum Konfigurations-Server KS übertragen werden .

Figur 3 zeigt ein vereinfachtes Flussdiagramm zur Veranschau- lichung wesentlicher Schritte, wie sie im endgerate-seitigen Konfigurationsverfahren durchgeführt werden.

Nach einem Start in Schritt SEO wird zunächst ein zu konfigurierender Dienst Sx in einem Schritt SEI erfasst, wobei bei- spielsweise über eine Auswahlfunktion in einem Pop-Up-Menu ein jeweiliger Dienst aus einer von dem Konfigurationsserver bereitgestellten Auswahlliste ausgewählt werden kann. Beispielsweise ist dies ein VoIP-Dienst (Voice over IP) und insbesondere ein SIP-Dienst, wobei grundsatzlich auch beliebige andere Dienste auf einem jeweiligen Endgerat konfiguriert werden können. Insbesondere VoIP-Dienste besitzen jedoch eine sehr komplexe Konfiguration, weshalb das vorliegende Verfahren äußerst hilfreich ist.

In einem Schritt SE2 wird eine Verfügbarkeit von Konfigurationsdaten KDx oder Konfigurationsdatensatzen KDSx für den er- fassten Dienst Sx auf dem Konfigurations-Server KS geprüft, wobei die den erfassten Dienst Sx entsprechenden Konfigurationsdaten oder -datensatze in einem Schritt SE3 geladen wer- den, sofern diese Daten auf dem Konfigurations-Server KS verfugbar, das heißt vorhanden und auch freigegeben sind. Gemäß Figur 1 sind freigegebene Konfigurationsdatensatze in einer jeweiligen Konfigurations-Liste KL abgelegt.

Ergibt dagegen die überprüfung der Verfügbarkeit im Schritt SE2, dass keine derartigen Konfigurationsdaten KDx bzw. Konfigurationsdatensatze KDSx auf dem Konfigurations-Server KS vorhanden oder freigegeben sind bzw. keine derartigen Konfigurationsdaten oder Konfigurationsdatensatze geladen werden konnten, so wird in einem Schritt SE8 ein manuelles Erstellen von Konfigurationsdaten KDx als aktuelle Konfigurationsdaten für den zu konfigurierenden Dienst Sx durchgeführt.

Nach diesem Laden oder manuellen Erstellen der Konfigurationsdaten KDx als aktuelle Konfigurationsdaten wird unter Verwendung der aktuellen Konfigurationsdaten das Endgerat TE für den erfassten Dienst Sx in einem Schritt SE4 konfiguriert. Beim Ausfuhrungsbeispiel gemäß Figur 1 wird beispielsweise für den VoIP-Dienst bzw. Dienstanbieter „Provl" die SIP- Serveradresse auf sip.Provl.de eingestellt und die SIP- Portadresse auf 5060 gesetzt. Die STUN-Serveradresse (STUN, Simple Traversal of User Datagram Protocol (UDP) Through Net- work Address Translators (NATs)) wird auf stun.Provl.de festgelegt, wobei ferner weitere Parameter oder Adressen gesetzt werden können.

Optional kann ferner in einem Schritt SE5 eine Funktionspru- fung des derart konfigurierten Endgerats TE für den erfassten Dienst Sx durchgeführt werden, wobei beispielsweise eine Funktionstest-Information FI ermittelt wird. Diese Funktionstest-Information FI kann im einfachsten Fall angeben, ob mit dem so konfigurierten Endgerat der erfasste Dienst grundsatz- lieh realisiert werden kann oder nicht. Darüber hinaus kann die Funktionstest-Information jedoch auch weitergehende Inhalte aufweisen, die beispielsweise eine Qualität des derart konfigurierten Dienstes beschreiben. Gemäß Figur 3 wird die Funktionsprufung im Schritt SE5 unmittelbar nach der Konfigu- ration des Dienstes in Schritt SE4 durchgeführt. Diese Funk- tionsprufung kann jedoch auch zu einem beliebigen anderen Zeitpunkt durchgeführt werden und insbesondere wahrend der normalen Benutzung des Endgerates erledigt werden.

In einem weiteren optionalen Schritt SE6 kann das Ergebnis der Funktionsprufung ausgewertet bzw. abgefragt werden, wobei die Funktionstest-Information FI in einem Schritt SE7 zusatzlich an den Konfigurations-Server KS gesendet werden kann, wenn die im Schritt SE5 durchgeführte Funktionsprufung grund- satzlich erfolgreich bzw. positiv war. Ergibt die Auswertung der Funktionsprufung im Schritt SE6 hingegen ein negatives Ergebnis bzw. war die Funktionsprufung nicht erfolgreich, so kann wiederum auf den Schritt SE8 zum manuellen Erstellen des

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Konfigurationsdatensatzes KDSx bzw. der Konfigurationsdaten KDx für den zugehörigen Dienst Sx verzweigt werden.

Ferner kann in einem Schritt SE9 das Vorliegen einer manuel- len Erstellung von Konfigurationsdaten KDx oder eines Konfigurationsdatensatzes KDSx überprüft werden, wobei die aktuel ¬ len Konfigurationsdaten KDx mit dem zugehörigen erfassten Dienst Sx bzw. der Konfigurationsdatensatz KDSx in einem Schritt SElO gesendet werden, wenn ein manuelles Erstellen von Konfigurationsdaten im Schritt SE9 ermittelt wurde. Das Verfahren endet in einem Schritt SEIl.

Obwohl gemäß Figur 3 der Schritt SE9 zum überprüfen des Vor- liegens einer manuellen Erstellung von Konfigurationsdaten nach dem optionalen Senden der Funktionstest-Information im

Schritt SE7 angeordnet ist, kann dieser Schritt jedoch grundsatzlich auch zu einem früheren Zeitpunkt durchgeführt werden und insbesondere vor der Funktionsprufung im Schritt SE5.

Das in Figur 3 vereinfacht dargestellte Verfahren ist darüber hinaus nicht auf eine Erstkonfiguration beschrankt, sondern umfasst auch Falle, in denen ein Benutzer zu einem spateren Zeitpunkt Konfigurationsdaten erstellt bzw. ändert. Genauer gesagt bedeutet dies, dass der Schritt SE8 auch bedingungslos angesprungen werden kann, wenn dies ein jeweiliger Benutzer wünscht (nicht dargestellt) .

Beispielsweise finden die auf die Funktionsprufung gerichteten Schritte SE5 bis SE7 in einem jeweiligen Endgerat statt. Sie können jedoch auch an zentraler Stelle durchgeführt werden, z.B. durch Simulation in einem Server oder durch spezielle „Test"-Endgerate .

Figur 4 zeigt ein vereinfachtes Flussdiagramm zur Veranschau- lichung wesentlicher Schritte, wie sie in einem server-seiti- gen Verfahren zur Unterstützung einer Konfiguration von Endgeraten realisiert werden können. Das Verfahren gemäß Figur 4

wird demzufolge vorzugsweise im Konfigυrations-Server KS realisiert .

Gemäß Figur 4 können nach einem Start im Schritt SSO zunächst Nachrichten auf einer Eingangs-Schnittstelle insbesondere des Konfigurations-Servers KS erfasst werden. Genauer gesagt werden hierbei die von den Endgeraten über das Netzwerk N gesendeten Endgerate-Nachrichten wie zum Beispiel eine Konfigurationsdaten-Anfrage L(Sx), ein Konfigurationsdatensatz KDSx, Konfigurationsdaten KDx, ein erfasster Dienst Sx oder Funkti- onsprufungs-Informationen FI empfangen und erfasst.

In einem Schritt SS2 können anschließend die erfassten Endgerate-Nachrichten ausgewertet und überprüft werden, wobei bei Vorliegen einer Konfigurationsdaten-Anfrage L(Sx) für einen zu konfigurierenden Dienst Sx ein geeigneter Konfigurationsdatensatz KDSx oder geeignete Konfigurationsdaten KDx für den Dienst Sx aus der Konfigurations-Liste KL in einem Schritt SS3 ermittelt werden. In einem Schritt SS4 wird überprüft, ob geeignete Konfigurationsdaten KDx oder ein geeigneter Konfigurationsdatensatz KDSx in Schritt SS3 ermittelt werden konnte. Bei einem negativen Ergebnis endet das Verfahren in Schritt SS13. Konnte jedoch z.B. ein geeigneter Konfigurationsdatensatz KDSx ermittelt werden, so werden in einem nach- folgenden Schritt SS5 diese als geeignete Konfigurationsdaten KDx oder als geeigneter Konfigurationsdatensatz KDSx dem anfragenden Telekommunikationsendgerat TE über das Telekommunikationsnetzwerk N gesendet bzw. übertragen.

Optional kann in einem nachfolgenden Schritt SS6 ferner eine überprüfung einer Anzahl oder Häufigkeit des gesendeten Konfigurationsdatensatzes KDSx durchgeführt werden, wobei in einem Schritt SS7 dem Telekommunikationsendgerat TE eine Zusatzinformation für den gesendeten Konfigurationsdatensatz KDSx übermittelt wird, der beispielsweise einen Gewahrleis- tungsausschluss darstellen kann, wenn die im Schritt SS6 überprüfte Anzahl oder Häufigkeit kleiner als ein vorbestimmter Schwellwert ist. Auf diese Weise kann sichergestellt wer-

den, dass Konfigurationsdatensatze, die lediglich von einer geringen Anzahl von Endgeraten verwendet werden, noch als unsicher bzw. mit Fehlern behaftet gelten.

Wird andererseits bei der überprüfung der erfassten Endgera- te-Nachrichten festgestellt, dass es sich um keine Konfigurationsdaten-Anfrage L(Sx) für einen Dienst handelt, so wird zu einer weiteren Abfrage im Schritt SS8 verzweigt, in dem die erfassten Endgerate-Nachrichten dahingehend überprüft werden, ob sie eventuell Konfigurationsdaten KDx oder einen Konfigurationsdatensatz KDSx enthalten oder darstellen. Wenn derartige Konfigurationsdaten KDx oder ein Konfigurationsdatensatz KDSx vorliegen, so wird in einem nachfolgenden Schritt SS9 eine Auswertung der Konfigurationsdaten KDx bzw. des Konfigu- rationsdatensatzes KDSx durchgeführt.

Im einfachsten Fall wird bei einer derartigen Konfigurationsdaten-Auswertung für den bestimmten Dienst Sx ein Vergleich der gesendeten Konfigurationsdaten mit den bereits empfange- nen Konfigurationsdaten oder Konfigurationsdatensatzen durchgeführt und für gleiche Konfigurationsdaten oder Konfigurationsdatensatze ein Zahler hochgezahlt bzw. eine Häufigkeit (Anzahl/Zeitdauer) für einen jeweiligen Konfigurationsdatensatz KSDx ermittelt. Dieser Zahlerstand bzw. diese Häufigkeit kann ferner dafür verwendet werden, dass ab einem bestimmten Schwellwert ein Konfigurationsdatensatz freigegeben wird, wobei er in der Konfigurations-Liste KL des Konfigurations- Servers KS abgelegt wird.

Darüber hinaus kann bei der Konfigurationsdaten-Auswertung

SS9 aber auch nur ein Vergleich von bestimmten Parametern des Konfigurationsdatensatzes bzw. der Konfigurationsdaten durchgeführt werden, wobei für gleiche vorbestimmte Parameter wiederum ein Zahler hochgezahlt bzw. eine Häufigkeit der Parame- ter ermittelt wird. Bei dieser speziellen Auswertung der Konfigurationsdaten besteht die Möglichkeit, dass die Häufigkeit der Parameter zur Erzeugung eines zusammengesetzten bzw. kombinierten Konfigurationsdatensatzes verwendet werden kann.

Genauer gesagt können für einen vorbestimmten Dienst Sx somit jeweils die Parameter mit der maximalen Häufigkeit derart kombiniert werden, wodurch sich ein neuer zusammengesetzter Konfigurationsdatensatz ergibt, der verbesserte Konfigurationseigenschaften aufweist.

Optional kann gemäß Figur 4 ferner in einem Schritt SSlO eine überprüfung der erfassten Endgerate-Nachrichten dahingehend durchgeführt werden, ob eine Funktionsprufungs-Information FI zu vorbestimmten Konfigurationsdaten KDx oder einem vorbestimmten Konfigurationsdatensatz KDSx vorliegt. Ist dies der Fall, so kann in einer optionalen Funktionsprufungs-Informa- tion-Auswertung im Schritt SSIl eine Auswertung dieser Funk- tionstest-Informationen FI durchgeführt werden.

Ein Modifizieren der Konfigurations-Liste KL und/oder der darin enthaltenen Konfigurationsdatensatze KDSx kann demzufolge nicht nur in Abhängigkeit von dem im Auswerteschritt SS9 erhaltenen Auswerteergebnis, sondern auch in Abhängigkeit von dem im Schritt SSIl optional erhaltenen Auswerteergebnis in einem Schritt S12 durchgeführt werden. Die Modifizierung kann hierbei eine Neuordnung der Konfigurationsdatensatze innerhalb der Konfigurations-Liste in Abhängigkeit von ihren Häufigkeiten und/oder in Abhängigkeit von der ausgewerteten Funktionsprufungs-Information darstellen. In gleicher Weise kann das Modifizieren im Schritt SS12 auch eine Abänderung der Konfigurationsdaten innerhalb eines Konfigurationsdatensatzes beinhalten, wobei jeweils optimale Parameter in Abhan- gigkeit von ihrer Anzahl oder Häufigkeit und/oder von der

Funktionsprufungs-Information FI miteinander kombiniert werden. Das Verfahren endet in einem Schritt S13.

Auf diese Weise können für eine Vielzahl von Benutzern auch bei sehr exotischen, d.h. seltenen Diensten von z.B. sehr kleinen Dienst-Anbietern entsprechende Konfigurationsdatensatze bereitgestellt werden, ohne dass ein Wartungsaufwand

auf einem Konfigυrations-Server von Bedeutung wird. Die Kosten sind dadurch sehr begrenzt.

Die Erfindung wurde vorstehend anhand von drahtlosen mobilen Telekommunikationsendgeraten wie beispielsweise Handys beschrieben, die über ein IP-basiertes Netzwerk einen Austausch von Konfigurationsdaten zu einem Konfigurations-Server betreiben. Sie ist jedoch nicht darauf beschrankt und umfasst in gleicher Weise auch drahtgebundene Telekommunikationsend- gerate, die auch über ein beliebiges anderes Netzwerk einen Austausch von Konfigurationsdaten mit einem Konfigurations- Server durchfuhren.

Ferner ist die Erfindung nicht auf den beschriebenen VoIP- Dienst und insbesondere SIP-Dienst mit zugehörigem Endgerat beschrankt, sondern umfasst in gleicher Weise auch beliebige andere Dienste von alternativen Dienst-Anbietern bzw. Service-Providern sowie die zugehörigen Endgerate, wie z.B. Internet-Radios, Internet-TVs, Set-Top-Boxen usw.

Bezugs zeichenliste

1 Diensterfassungseinheit

2 Sende-/Empfangseinheit 3 Steuereinheit

4 Konfigurationseinheit

5 Konfigurationsdaten-Eingabeeinheit

6 Konfigurations-Funktionsprufungseinheit N Netzwerk KS Konfigurations-Server

KL Konfigurations-Liste

KDSx Konfigurationsdatensatze

Sx zu konfigurierende Dienste

KDx Konfigurationsdaten TE Telekommunikationsendgerat

L (Sx) Konfigurationsdaten-Anfrage

FI Funktionsprufungs-Information

SEO bis SEIl endgeräte-seitige Verfahrensschritte

SSO bis SS13 server-seitige Verfahrensschritte