Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS AND METHOD FOR PRODUCING OUTER PACKAGING FILLED WITH SEED, FERTILIZER OR SIMILAR FILLING MATERIAL FOR THE AGRICULTURAL INDUSTRY
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/010364
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an apparatus (10) for producing outer packaging (5) filled with seed, fertilizer or similar filling material (1) for the agricultural industry, comprising a first device (21) for forming a first web-like product carpet (6), which forms a first part (3) of the outer package (5) enclosing the filling material (1), a transport belt (12) having a conveying run (16; 17), by means of which the first product carpet (6) is fed at least to a metering device (30, 34 to 36) for discharging the filling material (1) on the first product carpet (6), comprising a second device (45) which, viewed in the conveying direction (25) of the transport belt (12), follows the at least one metering device (30; 34 to 36), wherein the second device (45) forms a second web-like product carpet (7), which forms a second part (4) of the outer packaging (5), wherein the second device (45) lays the second product carpet (7) on the first product carpet (6) so as to cover the former, comprising a device (50) for joining the two product carpets (6, 7) to form an interconnected assembly and for forming the outer packaging (5), and comprising a separating device (60) for separating packs (5) from the assembly.

Inventors:
WOELK, Steffen (Habernusstr. 86A, Neuss, 41472, DE)
COMANNS, Udo (Im Brunnengarten 15, Remshalden, 73630, DE)
FRANCK, Thomas (Grabenstr. 2, Lorch-Weitmars, 73547, DE)
EISTERT, Olaf (Kirchlesfeld 26/1, Birenbach, 73102, DE)
Application Number:
EP2011/059089
Publication Date:
January 26, 2012
Filing Date:
June 01, 2011
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
WOELK, Steffen (Habernusstr. 86A, Neuss, 41472, DE)
COMANNS, Udo (Im Brunnengarten 15, Remshalden, 73630, DE)
FRANCK, Thomas (Grabenstr. 2, Lorch-Weitmars, 73547, DE)
EISTERT, Olaf (Kirchlesfeld 26/1, Birenbach, 73102, DE)
International Classes:
A01C1/04; B65B9/04
Attorney, Agent or Firm:
ROBERT BOSCH GMBH (Postfach 30 02 20, Stuttgart, 70442, DE)
Download PDF:
Claims:
Ansprüche

Vorrichtung (10) zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut (1 ) befüllten Umverpackungen (5) für die Agrarwirtschaft, mit einer ersten Einrichtung (21 ) zum Formen eines ersten bahnartigen Produktteppichs (6), der einen ersten Teil (3) der das Füllgut (1 ) umgebenden Umverpackung (5) ausbildet, ein ein Fördertrum (16; 17) aufweisendes Transportband (12), mittels dem der erste Produktteppich (6) wenigstens einer Dosiereinrichtung (30, 34 bis 36) zum Abgeben des Füllguts (1 ) auf dem ersten Produktteppich (6) zugeführt wird, mit einer zweiten Einrichtung (45), die sich in Förderrichtung (25) des Transportbandes (12) betrachtet an die wenigstens eine Dosiereinrichtung (30; 34 bis 36) anschließt, wobei die zweite Einrichtung (45) einen zweiten bahnartigen Produktteppichs (7) formt, der einen zweiten Teil (4) der Umverpackung (5) ausbildet, wobei die zweite Einrichtung (45) den zweiten Produktteppich (7) in Überdeckung auf den ersten Produktteppich (6) auflegt, mit einer Einrichtung (50) zum Verbinden der beiden Produktteppiche (6, 7) zu einem Verbund und zur Formung der Umverpackungen (5) und mit einer Vereinzelungseinrichtung (60) zum Austrennen von Umverpackungen (5) aus dem Verbund.

Vorrichtung nach Anspruch 1 ,

dadurch gekennzeichnet,

dass die erste bzw. die zweite Einrichtung (21 ) jeweils Teil einer Herstelleinrichtung (20, 45) für das Material der Umverpackung (5) ist, wobei die Herstelleinrichtung (20, 45) mittel- oder unmittelbar mit der ersten bzw. der zweiten Einrichtung (21 ) gekoppelt ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,

dadurch gekennzeichnet,

dass zumindest der ersten Einrichtung (21 ) eine Kalibriereinrichtung (26) für den ersten Produktteppich (6) nachgeordnet ist, wobei die Kalibriereinrich- tung (26) wenigstens eine Walze (27, 28) zur Anlage an dem ersten Produktteppich (6) aufweist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,

dadurch gekennzeichnet,

dass mehrere Dosiereinrichtungen (30, 34 bis 36) vorgesehen sind, die in Förderrichtung (25) aufeinanderfolgend angeordnet sind und die unterschiedliche Teile des Füllguts (1 ) auf den ersten Produktteppich (6) abgeben.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Fördertrum (16) des Transportbands (12) eine ebene Oberfläche zur Auflage des ersten Produktteppichs (6) aufweist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,

dadurch gekennzeichnet,

dass das Fördertrum (17) des Transportbands (12) Aufnahmen (19) zur Auflage des ersten Produktteppichs (6) aufweist, wobei das Füllgut (1 ) im Bereich der Aufnahmen (19) angeordnet ist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Einrichtung (50) zum Verbinden der beiden Produktteppiche (6, 7) zwei miteinander zusammenwirkende Formwalzen (51 , 52) aufweist.

Vorrichtung nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet,

dass wenigstens eine der Formwalzen (51 , 52) Aufnahmen (53, 54) zur Aufnahme der das Füllgut (1 ) aufnehmenden Bereiche des Verbunds aufweist.

Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,

dadurch gekennzeichnet,

dass die Umverpackungen (5) nach dem Austrennen aus dem Verbund einer Einrichtung (70) zum Aufbringen einer Schutzschicht (9) um die Umverpackungen (5) zugeführt werden.

10. Verfahren zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut (1 ) befüllten Umverpackungen (5) für die Agrarwirtschaft, wobei in einem ersten Schritt ein erster bahnartiger Produktteppich (6) erzeugt wird, der einen ersten Teil (3) der das Füllgut (1 ) umgebenden Umverpackung (5) ausbildet, dass in einem zweiten Schritt mittels wenigstens einer Dosiereinrichtung (30, 34 bis 36) das Füllgut (1 ) auf den ersten Produktteppich (6) abgelegt wird, dass in einem dritten Schritt ein zweiter bahnartiger Produktteppichs (7), der einen zweiten Teil (4) der Umverpackung (5) ausbildet, in Überdeckung mit dem ersten Produktteppich (6) auf den ersten Produktteppich (6) unter Zwischenlage des Füllguts (1 ) aufgelegt wird, dass in einem vierten Schritt die beiden Produktteppiche (6, 7) zu einem Verbund geformt werden und dass in einem fünften Schritt einzelne Umverpackungen (5) aus dem Verbund herausgetrennt werden .

Description:
Beschreibung Titel

Vorrichtung und Verfahren zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut befüllten Umverpackungen für die Agrarwirtschaft

Beschreibung

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung sowie eine Verfahren zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut befüllten Umverpackungen für die Agrarwirtschaft.

Aus der DE 10 2005 059 371 A1 sind als Kapseln ausgebildete Umverpackungen zum Einsatz insbesondere in der Landwirtschaft bekannt, welche mit einem Saatgut sowie anderen Füllgütern befüllt sind, um ein optimales Wachstum oder sonstige Eigenschaften des Saatgutes zu bewirken. Derartige Kapseln weisen je nach Verwendung bzw. Füllgut und Füllgutmenge eine größere Größe bzw. ein größeres Volumen auf als zum Beispiel die aus dem Arzneimittelbereich bekannten Kapseln. Die Handhabung derartiger Umverpackungen auf aus der Pharmaindustrie bekannten Vorrichtungen ist daher aufgrund der Größe der Kapseln und der erforderlichen Leistung für eine wirtschaftliche Herstellung nicht möglich.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut befüllten Umverpackungen für die Agrarwirtschaft vorzuschlagen, das anstelle von Kapseln alternative Umverpackungen vorsieht, die sich großtechnisch wirtschaftlich herstellen lassen. Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung bzw. einem Verfahren mit den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst.

Der Erfindung liegt dabei die Idee zugrunde, die Umverpackung aus Produktteppichen auszubilden, zwischen denen das Füllgut aufgenommen ist. Anschließend werden die einzelne Umverpackungen aus dem so geformten Verbund herausgetrennt.

Vorteilhafte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut befüllten Umverpackungen für die Agrarwirt- schaft sind in den Unteransprüchen angegeben. In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen aus zumindest zwei von in den Ansprüchen, der Beschreibung und/oder den Figuren offenbarten Merkmalen. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass die erste bzw. die zweite Einrichtung jeweils Teil einer Herstelleinrichtung für das Material der Umverpackung ist, wobei die Herstelleinrichtung mittel- oder unmittelbar mit der ersten bzw. der zweiten Einrichtung gekoppelt ist. Mit anderen Worten gesagt bedeutet dies, dass die Umverpackungen vollständig im Bereich der Vorrichtung hergestellt werden.

Um die Vorrichtung unterschiedlichen Füllgütern anzupassen ist es weiterhin vorgesehen, dass mehrere Dosiereinrichtungen vorgesehen sind, die in Förderrichtung aufeinanderfolgend angeordnet sind und die unterschiedliche Teile des Füllguts auf den ersten Produktteppich abgeben.

Um auf relativ einfache Art und Weise die einzelnen Umverpackungen in dem Verbund zu Formen ist es vorgesehen, dass die Einrichtung zum Verbinden der beiden Produktteppiche zwei miteinander zusammenwirkende Formwalzen auf- weist.

Besonders bevorzugt ist dabei eine konstruktive Ausführung, bei der wenigstens eine der Formwalzen Aufnahmen zur Aufnahme der das Füllgut aufnehmenden Bereiche des Verbunds aufweist.

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung.

Diese zeigt in: Fig. 1 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut befüllten Umverpackungen,

Fig. 2 bis 7 jeweils vereinfachte Längsschnitte während verschiedener Prozessschritte bei Herstellen der Umverpackungen und

Fig. 2a bis 7a die Prozessschritte gemäß den Fig. 2 und 3 unter Verwendung einer modifizierten Fördereinrichtung.

Gleiche Bauteile bzw. Bauteile mit gleicher Funktion sind in der Zeichnung mit identischen Bezugsziffern versehen.

In der Fig. 1 ist eine Vorrichtung 10 zum Herstellen von mit Saatgut, Dünger o.ä. Füllgut 1 befüllten Umverpackungen 5 für die Agrarwirtschaft dargestellt. Hierbei bestehen die Umverpackungen 5 aus einem biologisch abbaubaren, insbesondere verrottbaren Trägermaterial mit Einmischungen (z.B. in Form von Erden, Mineralien, Zusätzen, Bindemittel usw.).

Die Vorrichtung 10 weist eine Transporteinrichtung 1 1 auf, die in Form eines endlos umlaufenden Transportbandes 12 ausgebildet ist. Das Transportband 12 läuft um zwei Umlenkräder 13, 14 um, von denen wenigstens eines der Umlenkräder 13, 14 vorzugsweise taktweise angetrieben ist. Das Transportband 12 weist entweder entsprechend der Fig. 2 ein ebenes Fördertrum 16, oder aber entsprechend der Fig. 2a ein Fördertrum 17 mit napf- oder halbkugelförmigen Ausnehmungen bzw. Aufnahmen 19 auf. Hierbei ist jede Aufnahme 19 einem Füllgut 1 sowie einer Umverpackung 5 zugeordnet.

Oberhalb des Transportbandes 12 ist eine Einrichtung 20 für einen ersten Teil 3 der Umverpackung 5 angeordnet. Die Einrichtung 20 dient hierbei z.B. dem Herstellen, insbesondere dem Mischen und Vorbereiten des teigförmigen Trägermaterials für die Umverpackung 5 und weist eine Abzugseinrichtung 21 in Form zweier Abzugswalzen 22, 23 auf, die das Trägermaterial bzw. den ersten Teil 3 der Umverpackung 5 in Form eines Produktteppichs 6 auf die Oberseite des Transportbandes 12 ablegt. An die Einrichtung 20 schließt sich in Förderrichtung 25 der Transporteinrichtung 1 1 betrachtet eine Kalibriereinrichtung 26 mit zwei, unter Zwischenlage des Produktteppichs 6 zusammenwirkenden Walzen 27, 28 an. Mittels der beiden Walzen 27, 28 wird die Dicke des ersten Teils 3 bzw. die Dicke des Produktteppichs 6 auf ein definiertes Maß gebracht.

An die Kalibriereinrichtung 26 schließt sich eine erste Dosiereinrichtung 30 mit einem pneumatisch betriebenen Zellenrad 31 an, dessen Aufnahmen mit Saatgut als Füllgut 1 aus einem Produktbehälter 32 befüllt werden. Bei einer Drehung des Zellenrades 31 im Gegenuhrzeigersinn wird hierbei eine bestimmte Menge von Saatgut entsprechend der Fig. 2, 2a auf dem Produktteppich 6 abgelegt.

An die erste Dosiereinrichtung 30 schließen sich im Ausführungsbeispiel drei weitere Dosiereinrichtungen 34 bis 36 an, wovon die erste Dosiereinrichtung 34 ebenfalls ein pneumatisch betriebenes Zellenrad 37 aufweist und zur Abgabe z.B. von Mikrotabletten o.ä. als Füllgut 1 ausgebildet ist. Die dritte Dosiereinrichtung 35 weist hingegen eine Sprüheinrichtung 39 auf, die dazu geeignet ist, Flüssigkeiten auf den Produktteppich 6 im Bereich der späteren Umverpackungen 5 zu dosieren. Demgegenüber ist die vierte Dosiereinrichtung 36 zur Abgabe von pulverförmigem Füllgut 1 z.B. als Mikrodosierer 38 o.ä. ausgebildet. In den Fig. 3, 3a ist jeweils der Bereich des Produktteppichs 6 im Bereich des Füllguts 1 nach der Dosiereinrichtung 36 dargestellt.

Ergänzend wird erwähnt, dass es anstelle der vier Dosiereinrichtungen 30, 34 bis 36 selbstverständlich im Rahmen der Erfindung auch möglich ist, eine geringere oder größere Anzahl von Dosiereinrichtungen vorzusehen.

An die Dosiereinrichtung 36 schließt sich in Förderrichtung 25 betrachtet eine Kontrolleinrichtung 40 mit einer Kamera 41 an, die den Produktteppich 6 insbesondere im Bereich der Umverpackungen 5 auf die Anwesenheit des Füllguts 1 hin überprüft. Nachdem das Füllgut 1 somit auf den (unteren) Produktteppich 6 abgegeben wurde, ist es erforderlich, die Umverpackung 5 durch Aufbringen eines oberen Produktteppichs 7 in Überdeckung mit dem unteren Produktteppich 6 zu verschließen. Hierzu schließt sich an die Kontrolleinrichtung 40 eine weitere Einrichtung 45 zum Herstellen eines zweiten Teils 4 der Umverpackung 5 an. Insbesondere ist es dabei vorgesehen, dass die weitere Einrichtung 45 identisch zur Einrichtung 20 ausgebildet ist, d.h. dasselbe Trägermaterial herstellt bzw. verwendet. Auch die weitere Einrichtung 45 weist somit zwei Abzugswalzen 47, 48 auf, mit denen der obere Produktteppich 7 auf den unteren Produktteppich 6 abgelegt wird, wobei das Füllgut 1 zwischen den beiden Produktteppichen 6, 7 5 angeordnet bzw. von diesen umschlossen ist. Dieser Zustand ist in den Fig. 4, 4a dargestellt.

Um aus dem somit gebildeten Verbund aus unterem Produktteppich 6, Füllgut 1 und oberem Produktteppich 7 einzelne Umverpackungen 5 zu formen, in denen 10 jeweils das Füllgut 1 angeordnet ist, und das von der Umverpackung 5 geschützt ist, schließt sich an die Transporteinrichtung 1 1 eine Formeinrichtung 50 an. Die Formeinrichtung 50 weist im Ausführungsbeispiel zwei Formwalzen 51 , 52 auf, die jeweils z.B. halbkugelförmig ausgebildete Aufnahmen 53, 54 aufweisen. Der aus den beiden Produktteppichen 6 und 7 und dem Füllgut 1 ausgebildete Verl s bund wird zwischen den beiden Formwalzen 51 , 52, die jeweils angetrieben sind und derart ausgerichtet sind, dass deren Aufnahmen 53, 54 beim gegeneinander Bewegen zueinander ausgerichtet sind, hindurchgefördert. Dabei findet ein Prägen der Umverpackungen 5 in dem Verbund statt, so dass das Füllgut 1 jeweils von der Umverpackung 2 kugelförmig umschlossen ist, wie dies in den Fig. 5, 5a 20 dargestellt ist.

An die Formeinrichtung 50 schließt sich eine Förderstrecke 56 an, die zum Trocknen der Umverpackungen 5 dient. Hierbei ist es vorgesehen, dass die Förderstrecke 56 eine derartige Länge aufweist, dass durch die Förderung entlang 25 der Förderstrecke 56 eine genügend lange Trockenzeit für die Umverpackung 5 zur Verfügung steht, damit sich diese zumindest in ihrem äußeren Bereich verfestigt bzw. eine bestimmte Festigkeit aufweist. Alternativ kann es auch möglich sein, entlang der Förderstrecke 56 (nicht dargestellte) Trocknungseinrichtungen anzuordnen bzw. vorzusehen.

30

Im Anschluss an das Trocknen der Umverpackungen 5 ist es erforderlich, die Umverpackungen 5 aus dem Verbund auszutrennen bzw. zu vereinzeln. Hierzu dient eine Trenneinrichtung 60, mit deren Hilfe jeweils einzelne Umverpackungen 5 ausgetrennt bzw. vereinzelt werden. Die soweit ausgetrennten Umverpackun- 35 gen 5 (siehe Fig. 6, 6a) gelangen anschließend in den Bereich einer weiteren

Fördereinrichtung 61 , wo zunächst eine Trennung der Umverpackungen 5 von dem nicht benötigten Trägermaterial der Produktteppiche 6, 7 erfolgt. Hierzu ist z.B. eine Einrichtung 62 vorgesehen, mit deren Hilfe durch Sieben, Abblasen usw. nicht benötigtes Restmaterial der Produktteppiche 6, 7 von den Umverpa- ckungen 5 abgetrennt wird.

Anschließend gelangen die Umverpackungen 5 in den Auslaufbereich der Fördereinrichtung 61 , wo mittels eines Gebläseabscheiders 65„Gut"- Umverpackungen 5 von„Schlecht"- Umverpackungen 5 separiert werden. Die„Guf- Umverpackungen 5 gelangen anschließend in eine Dragier- bzw. Beschich- tungseinrichtung 70, wo die Umverpackungen 5 mit einer Schutzschicht 9 versehen werden. Die Schutzschicht 9 ist hierbei als mechanische Schutzschicht 9 mit Gällmittel gegen Tierfraß, Schimmel, usw. ausgebildet, wobei durch die Dragier- und Beschichtungseinrichtung 70 gleichzeitig eine Kugelform der Umverpackungen 5 hergestellt wird (Fig.7, 7a).

Anschließend gelangen die somit fertiggestellten und vereinzelten Umverpackungen 5 in den Bereich einer Zähleinrichtung 72, die entweder jeweils eine bestimmte Anzahl von Umverpackungen 5 abzählt oder aber jeweils eine bestimmte Masse an Umverpackungen 5 abwägt, so dass eine bestimmte Anzahl von Umverpackungen 5 anschließend mittels einer nachgeordneten Verpackungsmaschine 75, z.B. in Form einer Schlauchbeutelmaschine, abgepackt und für den Versand fertiggemacht werden kann.

Die soweit beschriebene Vorrichtung 10 kann in vielfältiger Art und Weise modifiziert bzw. abgewandelt werden, ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen. Dieser besteht in der Formung zweier Produktteppiche 6, 7 und dem Dosieren von Füllgut 1 zwischen den beiden Produktteppichen 6, 7.