Login| Sign Up| Help| Contact|

Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS AND METHOD FOR TRANSILLUMINATING A FILM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/118870
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an apparatus for transilluminating a film by way of a light source from which a light beam is emitted, which can be used for transilluminating the film, a film guide, which can be used to guide the film such that the light beam is able to transilluminate a section of the film, a film infeed, which can be used to feed the film to the film guide, and a film outfeed, which can be used to remove the film from the film guide, wherein the film guide has a support which is designed so as to rotate about a rotation axis running through the center of the support, and which has a circumferential surface designed in a rotationally symmetric manner with respect to the rotation axis, wherein the film can be supported on the circumferential surface at least with part of the width thereof over a section of the circumferential surface, and wherein the light source is arranged such that the light beam generated by the light source penetrates the film if the film is supported on the circumferential surface at least with part of the width thereof over a section of the circumferential surface.

Inventors:
KAUS, Rainer (Flörsheimerstrasse 29A, Hochheim, 65239, DE)
ANDERLE, Klaus (Gutenbergstrasse 29, Darmstadt, 64289, DE)
HASENZAHL, Markus (Poppenheimerstrasse 7A, Riedstadt, 64560, DE)
Application Number:
EP2010/002314
Publication Date:
October 21, 2010
Filing Date:
April 15, 2010
Export Citation:
Click for automatic bibliography generation   Help
Assignee:
DFT DIGITAL FILM TECHNOLOGY HOLDING GMBH (Rudolf-Diesel-Strasse 16, Weiterstadt, 64331, DE)
KAUS, Rainer (Flörsheimerstrasse 29A, Hochheim, 65239, DE)
ANDERLE, Klaus (Gutenbergstrasse 29, Darmstadt, 64289, DE)
HASENZAHL, Markus (Poppenheimerstrasse 7A, Riedstadt, 64560, DE)
International Classes:
G03B1/48; G03D13/08; H04N1/12; H04N3/38
Attorney, Agent or Firm:
KÖNIG, Reimar et al. (Lohengrinstr. 11, Düsseldorf, 40549, DE)
Download PDF:
Claims:
"Patentansprüche:"

1. Vorrichtung zum Durchleuchten eines Films mit

- einer Lichtquelle (1) aus der ein Lichtstrahl austritt, mit dem der Film (2) durch- leuchtet werden kann,

- einer Filmführung (3), mit der der Film (2) so geführt werden kann, dass der Lichtstrahl einen Abschnitt des Films (2) durchleuchten kann,

- einer Filmzufuhr, mit der der Film (2) der Filmführung (3) zugeführt werden kann und - einer Filmabfuhr, mit der der Film (2) von der Filmführung (3) fortgeführt werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Filmführung (3) eine Auflage (12, 13) aufweist, die um eine durch den Mittelpunkt (M) der Auflage (12, 13) laufende Rotationsachse rotierbar ausgebildet ist und die eine zu der Rotationsachse rotationssymmetrisch ausgebildete

Umfangsfläche (14, 15) aufweist, wobei der Film (2) zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der Umfangsfläche (14, 15) auf der Umfangsfläche (14, 15) aufliegen kann, und

- die Lichtquelle (1) derart angeordnet ist, dass der von ihr erzeugte Lichtstrahl den Film (2) durchdringt, wenn der Film (2) zumindest mit einem Teil seiner

Breitenerstreckung über einem Abschnitt der Umfangsfläche (14, 15) auf der Umfangsfläche (14, 15) aufliegt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung (3) zwei Auflagen (12, 13) aufweist, die um eine durch die beiden Mittelpunkte der

Auflagen (12, 13) laufende Rotationsachse rotierbar ausgebildet sind und die jeweils eine zu der Rotationsachse rotationssymmetrisch ausgebildete Umfangsfläche (14, 15) aufweisen, wobei der Film (2) zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der jeweiligen Umfangsfläche (14, 15) auf der jeweiligen Umfangsfläche (14, 15) aufliegen kann.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Umfangsfläche (14, 15) ausbildende Seitenfläche (17, 18) der Auflage einen Vorsprung oder eine Schrägfläche (19, 20) aufweist, die die Umfangsfläche (14, 15) begrenzt.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmführung (3) mindestens eine vorgespannte Führungsrolle aufweist, die derart angeordnet ist, dass sie einen Film (2) einer vorbestimmten Größe seitlich führt.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsrolle an der Auflage vorgesehen ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder einem der Ansprüche 3, 4 oder 5 soweit auf

Anspruch 2 zurückbezogen, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Auflagen (12, 13) einander gegenüberliegend und derart angeordnet sind, dass ein Film (2) mit einer vorbestimmten Breite mit seinem rechten Rand auf der Umfangsfläche (15) der ersten Auflage (12) und mit seinem linken Rand auf der Umfangsfläche (14) der zweiten Auflage (13) aufliegen kann.

7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (12, 13) einen Radius (R) aufweist, der mindestens um das 1 ,5-fache größer ist, als die Breite (B) eines vorbestimmten Films.

8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage (12, 13) rotierbar gelagert ist.

9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Lichtquelle (1) und dem Ort, an dem ein aus der Lichtquelle (1) austretender Lichtstrahl den auf der Auflage liegenden Film (2) durchleuchtet, eine Blende (11) vorgesehen ist.

10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch mindes- tens eine Linse (9) und/oder einen Strahlteiler (10), durch die ein Lichtstrahl hindurchtritt, der von der Lichtquelle abgestrahlt wird und den auf der Auflage liegenden Film (2) durchleuchtet.

11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Filmzufuhr und/oder die Filmabfuhr mindestens ein Bauelement aufweist, das den von der Filmzufuhr zugeführten, über die Filmführung (3) geführten und von der Filmabfuhr abgeführten Film (2) mit einer Zugspannung beaufschlagen kann.

12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11 , gekennzeichnet durch einen Antrieb (8), der den Film (2) in Richtung seiner Längserstreckung (Filmlaufrichtung

(F)) bewegen kann.

13. Verfahren zum Durchleuchten eines Films bei dem

- ein Lichtstrahl aus einem Lichtauslass (1) austritt und einen Film (2) durch- leuchtet, - der Film (2) durch eine Filmführung (3) so geführt wird, dass der Lichtstrahl einen Abschnitt des Films (2) durchleuchtet,

- der Film (2) mittels einer Filmzufuhr der Filmführung zugeführt wird und

- der Film (2) mittels einer Filmabfuhr von der Filmführung fortgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass

- die Filmführung (3) eine Auflage (12, 13) aufweist, die um eine durch den Mittelpunkt (M) der Auflage (12, 13) laufende Rotationsachse rotierbar ausgebildet ist und die eine zu der Rotationsachse rotationssymmetrisch ausgebildete Umfangsfläche (14, 15) aufweist, wobei der Film (2) zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der Umfangsfläche (14, 15) auf der Umfangsfläche (14, 15) aufliegt, und

- die Lichtquelle (1) derart angeordnet ist, dass der von ihr erzeugte Lichtstrahl den Film (2) durchdringt, wenn der Film (2) zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der Umfangsfläche (14, 15) auf der Umfangsfläche (14, 15) aufliegt.

14. Verfahren nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch den Einsatz einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12.

Description:
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUM DURCHLEUCHTEN EINES FILMS

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Durchleuchten eines Films.

Aus der Praxis ist es bekannt, Filme zu durchleuchten und das beim Durchleuchten durch den Film durchtretende Licht weiterzuverarbeiten, beispielsweise aufzunehmen und zu digitalisieren. Beispielsweise wird dieses Verfahren angewendet, um die sich aus der Abfolge der Bilder auf dem Film ergebende Filmsequenz zu digitalisieren, sodass eine Nachbearbeitung der Filmsequenz möglich wird. Ebenso werden derartige Verfahren zum Archivieren von Filmmaterial eingesetzt, wobei die durch das Durch- leuchten entstehenden Lichtsignale in elektrische Signale umgewandelt und diese elektrischen Signale, gegebenenfalls nach einer Digitalisierung gespeichert werden. Ebenso bietet das Durchleuchten eines Films die Möglichkeit, ein durch eine optische Darstellung auf den Film aufgebrachtes Tonsignal auszulesen, indem die optische Wiedergabe des Tonsignals durchleuchtet wird und das dadurch entstehende Licht- signal durch geeignete Mittel in ein Tonsignal umgewandelt wird. Das Durchleuchten eines Films kann ferner dazu dienen, die Lage des Films zu erkennen. Zur Erkennung der Lage des Films können beispielsweise - soweit vorhanden - Perforationslöcher eines Films verwendet werden. In der Praxis sind verschiedene Methoden bekannt, um mit dem Durchleuchten der Perforationslöcher die Lage eines Films in einer Vor- richtung zu bestimmen.

Bei dem Durchleuchten eines durch eine Vorrichtung bewegten Films besteht das grundsätzliche Problem, dass die dem Film aufgeprägte Bewegung zu Schwingungen des Films führen kann. Diese Schwingungen des Films erschweren die Verarbeitung der bei dem Durchleuchten des Films entstehenden Lichtsignale. Häufig treten die beim Durchleuchten entstehenden Lichtsignale anschließend durch eine Optik, die auch Linsen aufweisen können. Diese Optik wird häufig so eingestellt, dass der Fokus der Linse an einem bestimmten Punkt relativ zum Film liegt. Wenn der Film nun eine Schwingungsbewegung durchführt, ändert sich das Verhältnis zwischen der Lage des Fokus und der Lage des Films. Diese Unterschiede müssen entweder dadurch korrigiert werden, dass der Fokus der Linse geändert wird oder bei einer möglicherweise stattfindenden anschließenden Datenverarbeitung der Änderung der relativen Lage des Fokus zum Film Rechnung getragen wird.

Aus DE 195 40 005 A1 ist es bekannt, einen Film in Filmlaufrichtung durch eine gekrümmte Führung zu führen, deren seitliche, hochgezogenen Kufen zur Auflage der Filmränder dienen. Bei der dort beschriebenen Vorrichtung wird der Film zumindest in dem zwischen den Kufen ausgebildeten Spaltbereich durch ein einer unerwünschten Durchbiegung entgegenwirkendes Luftpolster unterstützt. Auf diese Weise kann die unerwünschte Durchbiegung des Films beseitigt, beziehungsweise auf ein nicht mehr störendes Maß reduziert werden. Durch ein derartiges Luftpolster kann eine berührungslose Anhebung des Films erfolgen, sodass Kratzer vermieden werden und eine gute Filmabtastung beziehungsweise Abbildung möglich wird. Nachteilig an dem aus DE 195 40 005 A1 beschrieben Vorgehen ist, dass besondere Bauelemente vor- gesehen werden müssen, um das Luftpolster zu erzeugen. Dies macht den Aufbau einer derart ausgebildeten Vorrichtung aufwendig.

Vor diesem Hintergrund liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Durchleuchten eines Films mit einer verbesserten Führung des Films zu schaffen.

Diese Aufgabe wird durch die Vorrichtung gemäß Anspruch 1 sowie das Verfahren gemäß Anspruch 13 gelöst. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und in der hiernach folgenden Beschreibung wiedergegeben.

Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, zumindest Teile des Films, beispielsweise die Ränder des Films, auf einem Oberflächenabschnitt einer Filmführung abzulegen, wobei dieser Oberflächenabschnitt bewegt wird, vorzugsweise mit der Geschwindigkeit, mit der der Film in diesem Bereich der erfindungsgemäßen Vorrichtung bewegt wird. Mit dem Reduzieren der Relativgeschwindigkeit zwischen Film und Filmführung, beziehungsweise besonders vorzugsweise mit dem Vermeiden einer

Relativgeschwindigkeit zwischen Film und Filmführung können Beschädigungen des Films vermieden werden.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Durchleuchten eines Films weist eine Licht- quelle auf, aus der ein Lichtstrahl austritt, mit dem der Film durchleuchtet werden kann. Ferner weist die erfindungsgemäße Vorrichtung eine Filmführung auf, mit der der Film so geführt werden kann, dass der Lichtstrahl einen Abschnitt des Films durchleuchten kann. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Filmzufuhr auf, mit der der Film der Filmführung zugeführt, und eine Filmabfuhr auf, mit der der Film von der FiIm- führung fortgeführt werden kann.

Die erfindungsgemäß vorgesehene Filmführung weist eine Auflage auf, die um eine durch den Mittelpunkt der Auflage laufende Rotationsachse rotierbar ausgebildet ist und die eine zu der Rotationsachse rotationssymmetrisch ausgebildete Umfangsfläche aufweist, wobei der Film zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der Umfangsfläche auf der Umfangsfläche aufliegen kann. Der Umschlingungswinkel, der den Abschnitt der Umfangsfläche definiert, über den der Film zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung auf der Umfangsfläche aufliegen kann, kann je nach Einsatzgebiet gewählt werden. In einer bevorzugten Aus- führungsform ist der Umschlingungswinkel größer als 90°, insbesondere bevorzugt größer als 145° und ganz besonders bevorzugt größer als 180°.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Lichtquelle auf, die derart angeordnet ist, dass der aus ihr austretende Lichtstrahl den Film durchdringt, wenn der Film zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der Umfangsfläche auf der Umfangsfläche aufliegt.

Der bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung eingesetzte Aufbau der Filmführung führt zu dem vorteilhaften Ergebnis, dass der von der Filmführung geführte Film zum Zeit- punkt des Durchtritts des Lichtstrahls durch den Film zumindest mit Teilen seiner Breitenerstreckung auf einer rotierbaren, vorzugsweise mit der gleichen Geschwindigkeit rotierenden Umfangsfläche der Auflage aufliegt, sodass nur eine geringe, vorzugsweise keine Relativgeschwindigkeit zwischen der Filmführung und dem Film besteht. Dies reduziert, beziehungsweise vermeidet das Reiben des Films an der Filmführung und damit die beim Reiben entstehenden, unerwünschten Effekte. Das

Verkratzen des Films wird reduziert, beziehungsweise vollständig vermieden. Ungewünschte Filmbewegungen werden reduziert, beziehungsweise vermieden, beispielsweise das Springen eines Films, wie es beispielsweise beim Übergang von Haftreibung zu Gleitreibung auftreten kann.

Die Auflage der Filmführung kann durch ein ring- oder scheibenförmiges Bauelement ausgebildet werden. Es ist beispielsweise möglich, die Umfangsfläche, auf der der Film zumindest teilweise aufliegen kann, derart auszubilden und die Auflage derart relativ zur Filmzufuhr und Filmabfuhr anzuordnen, dass der Film im Wesentlichen mit seiner vollen Breitenerstreckung auf der Umfangsfläche aufliegt. Hierfür ist zumindest der die - A -

Umfangsfläche bildende Teil der Auflage, beziehungsweise der Teil der Umfangs- fläche, auf der der zu durchleuchtende Teil des Films zu liegen kommt, aus lichtdurchlässigem Material ausgebildet.

In einer bevorzugten Ausführungsform liegt der Film jedoch nicht im Wesentlichen vollflächig auf der Umfangsfläche auf. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die Filmführung zwei Auflagen auf, die einander derart gegenüberliegend angeordnet sind, dass ein Film mit einer vorbestimmten Breite mit seinem rechten Rand auf der Umfangsfläche der ersten Auflage und mit seinem linken Rand auf der Umfangs- fläche der zweiten Auflage aufliegen kann. Unter einem Film mit einer vorbestimmten

Breite wird ein Film verstanden, der nach einem in der Filmbranche gängigen Format ausgeführt ist. Insbesondere bevorzugt ist ein Film mit einer vorbestimmten Breite ein Film mit einem der folgenden Filmformate: Normal 8; Super 8; Single 8; 9,5 mm; 16 mm; Super 16; 35 mm-Stummfilm; 35 mm; 35 mm-Academy; 35 mm (1 ,66); 35 mm (1 ,85); CinemaScope; Techniscope; Super 35 (3-perf); Super 35 (4-perf); Maxivision;

Vistavision; Technirama; Cinerama; Cinemiracle; 55 mm; Panavision Super 70; Todd- AO; DEFA 70; Ultra Panavision 70 (MGM Camera 65); Dimension 150; Showscan; IMAX; IMAX HD.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind die zwei einander gegenüberliegend angeordneten Auflagen ring- oder scheibenförmig ausgebildet.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Auflage derart ausgebildet, dass sie den rechten und/oder linken Rand des Films seitlich führt. Beispielsweise kann die die Umfangsfläche ausbildende Seitenfläche der Auflage einen Vorsprung oder eine

Schräge ausweisen, die die Umfangsfläche begrenzt. Der auf der Umfangsfläche mit einem Teil seiner Breitenerstreckung aufliegende Film liegt dann vorzugsweise mit seinem Rand an diesem Vorsprung oder an dem Beginn der Schrägfläche an. Alternativ oder ergänzend kann die Filmführung mindestens eine vorgespannte Führungsrolle aufweisen, die derart angeordnet ist, dass sie einen Film einer vorbestimmten Größe seitlich führt. Derartige Führungsrollen sind beispielsweise aus DE 196 12 880 A1 bekannt, auf die hinsichtlich des Aufbaus eines Führungselements mit federbelasteten Führungsrollen vollumfänglich verwiesen wird. In einer bevorzugten Ausführungsform ist mindestens eine solche Führungsrolle an der Auflage vorgesehen. Vorzugsweise weist die Auflage über ihren Umfang verteilt mehrere derartige vorgespannte Führungsrollen auf. Alternativ oder ergänzend kann eine Andrückscheibe vorgesehen sein, die den Film entweder seitlich andrückt und dazu insbesondere ringförmig ausgebildet ist, oder die den Film von oben an die Auflage andrückt. In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Auflage einen Abstand der Umfangsfläche zu dem Mittelpunkt (Radius) auf, der mindestens um das 1 ,5-fache größer ist, als die Breite eines vorbestimmten Films. Je größer der Radius gewählt wird, desto weniger wird der Film auf der Filmführung gebogen.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Auflage, beziehungsweise sind die Auflagen rotierbar gelagert. In dieser bevorzugten Ausführungsform wird die Auflage, beziehungsweise werden die Auflagen von einem in Richtung seiner Längserstreckung (Filmlaufrichtung) bewegten Film geschleppt. Dies reduziert den Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung und führt zugleich zu dem vorteilhaften Effekt, dass die Auflage im Wesentlichen mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt wird, wie der Film. Gemäß einer alternativen Ausführungsform ist es denkbar, dass die Auflage, beziehungsweise die Auflagen mit einem separaten Antrieb angetrieben werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist zwischen der Lichtquelle und dem Ort, an dem ein von der Lichtquelle abgestrahlter Lichtstrahl den auf der Auflage liegenden Film durchleuchtet, eine Blende vorgesehen. Die Größe des die Blende bildenden Spalts kann auf die zu verwendende Durchleuchtungsmethode angepasst sein. Vorzugsweise wird eine Durchleuchtungsmethode angewendet, bei der der Film zeilenweise durchleuchtet wird. Die Breite der Blende (Erstreckung in Filmlaufrichtung) ist hierfür auf die Form einer in Richtung des Strahlengangs angeordneten Zeilenkamera angepasst. Alternativ kann die Breite der Blende derart gewählt werden, dass ein vollständiges Bild der Bildsequenz auf dem Film durchleuchtet wird. Die Länge der Blende (senkrecht zur Filmlaufrichtung) kann beispielsweise darauf abgestimmt sein, nur die Breite eines Bilds auf dem Film zu beleuchten. Alternativ kann die Blende so lang ausgeführt sein, dass auch eine gegebenenfalls vorhandene optische Tonspur oder aber auch die Perforationslöcher durchleuchtet werden.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung eine Linse und /oder einen Strahlteiler auf, durch die ein Lichtstrahl hindurch tritt, der von der Lichtquelle abgestrahlt wird und den auf der Auflage liegenden Film durchleuchtet. Der Strahlteiler kann beispielsweise dazu ausgebildet sein, den Lichtstrahl nach Farben aufzuteilen.

Beispielsweise kann ein Drei-Wege-Strahlteiler eingesetzt werden, der den Lichtstrahl in die Farben rot, grün, blau zerlegt. Die erfindungemäße Vorrichtung kann Lichtaufnehmer, beispielsweise Zeilenkameras aufweisen, die das optische Lichtsignal in ein elektrisches Signal umwandeln.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Filmzufuhr und/oder die Filmabfuhr mindestens ein Bauelement auf, das den von der Filmzufuhr zugeführten, über die Filmführung geführten und von der Filmabfuhr abgeführten Film mit einer Zugspannung beaufschlagen kann. Wird der Film im gespannten Zustand über die Filmführung geführt, so werden hierdurch die Schwingungen des Films reduziert.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung einen Antrieb auf, der den Film in Richtung seiner Längserstreckung (Filmlaufrichtung) bewegen kann.

In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lichtquelle zum Erzeugen eines Lichtstrahls in dem räumlichen Bereich angeordnet, der hinsichtlich seiner Erstreckung in Radialrichtung vom Mittelpunkt der Auflage aus gesehen, durch die rotationssymmetrisch ausgebildete Umfangsfläche begrenzt wird.

In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Vorrichtung eine zweite Lichtquelle auf, aus der ein zweiter Lichtstrahl austritt, der den Film durchleuchtet, wenn der Film zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung auf einem Abschnitt der

Umfangsfläche aufliegt. Dieser zweite Lichtstrahl kann beispielsweise dazu genutzt werden, die Lage der Perforationslöcher des auf der Auflage liegenden Films festzustellen. Ebenso kann die weitere Lichtquelle dazu genutzt werden, weitere Informationen, die auf dem Film aufgeprägt sind, auszulesen. In einer bevorzugten Ausführungsform ist auch bei der zweiten Lichtquelle zwischen der Lichtquelle und dem Ort, an dem ein aus der zweiten Lichtquelle austretender Lichtstrahl den auf der Auflage liegenden Film durchleuchtet, eine Blende vorgesehen. Diese Blende ist insbesondere bevorzugt speziell auf die mit dem zweiten Lichtstrahl zu durchleuchtenden Bereiche des Films angepasst, beispielsweise auf die zu erwartende Lage der Perforationslöcher oder die zu erwartende Lage der zusätzlich auf den Film aufgeprägten Informationen.

In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Filmführung und/oder die Lichtquelle austauschbar an der Vorrichtung angebracht. Das Austauschen der Filmführung kann beispielsweise dann notwendig werden, wenn die erfindungsgemäße Vorrichtung auf das Durchleuchten eines Films eines bestimmten ersten Formats umgebaut werden soll auf das Durchleuchten eines Films eines bestimmten zweiten Formats. Zwar ist es denkbar, die erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer universellen Filmführung auszugestalten, die für das Durchleuchten jedweder Filmformate geeignet ist. Der Film wird jedoch besser geführt, wenn die Filmführung auf das jeweilige Format des Films abgestimmt ist. Als Lichtquelle kommen eine oder mehrere Leuchtdioden oder ein anderes Leuchtmittel, wie beispielsweise Xenon-Lampen oder Laser, in Betracht. Als Lichtquelle wird aber auch das Ende eines Strahlenleiters verstanden, der Lichtstrahlen eines entfernt angeordneten Leuchtmittels an den gewünschten Ort des Abstrahlens führt. In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Vorrichtung einen Lichtleiter aufweisen, der zwischen einer Lichtquelle und einem Ort angeordnet ist, an dem das Licht abgestrahlt werden soll, so dass es den Film durchleuchtet. Dies ermöglicht es, die Lichtquelle an einem anderen Ort anzuordnen und das Licht mittels des Lichtleiters an den Ort zu leiten, an dem es zum Durchleuchten des Films austreten soll. Bei der Verwendung eine Lichtleiters kann in einer bevorzugten Ausführungsform eine Blende vorgesehen sein, die zwischen dem Ende des Lichtleiters und dem Film angeordnet ist. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird jedoch auf eine Blende ver- ziehtet und das Licht durch die Form und Anordnung des Lichtleiters so abgestrahlt, dass es den Film in der gewünschten Art und Weise durchstrahlt, beispielsweise als schmaler Lichtstreifen.

In einer bevorzugten Ausführungsform wird die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abtasten eines Films, insbesondere zum Erzeugen von elektrischen, insbesondere bevorzugten digitalen Signalen verwendet, die die auf dem Film vorhandene optische Information beinhalten.

Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines lediglich ein Ausführungsbeispiel dar- stellenden Beispiels näher erläutert. Darin zeigen:

Figur 1 eine schematische Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, und

Figur 2 eine geschnittene Ansicht eines Details der erfindungsgemäße Vorrichtung entlang der Linie A-A der Figur 1.

Die Figur 1 zeigt eine Vorrichtung zum Durchleuchten eines Films mit einer Lichtquelle 1 , aus der ein Lichtstrahl austritt, mit dem der Film 2 durchleuchtet wird. Der Film 2 wird durch eine Filmführung 3 so geführt, dass der Lichtstrahl einen Abschnitt des Films 2 durchleuchtet. Die Vorrichtung weist eine Filmzufuhr auf, die eine Filmspule 4 und eine vorgespannte Spannungsrolle 5 aufweist. Ferner weist die Vorrichtung eine Filmabfuhr auf, die eine Filmspule 6, eine federbelastete Spannungsrolle 7 und eine Antriebsrolle (Capstan) 8 aufweist. Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist eine Linse 9 und einen Strahlteiler 10 auf. Der aus der Lichtquelle 1 austretende Lichtstrahl tritt durch den Film 2 durch und anschließend durch die Linse 9 und den Strahlteiler 10.

Zwischen der Lichtquelle 1 und dem Ort, an dem ein von der Lichtquelle 1 abgestrahlter Lichtstrahl den auf der Auflage liegenden Film 2 durchleuchtet ist eine Blende 11 vorgesehen. Durch die Antriebsrolle 8 (Capstan) wird der Film in Richtung seiner Längserstreckung Filmlaufrichtung bewegt.

Durch die mit Federn vorgespannten Rollen 5 und 7 wird der von der Filmzufuhr zuge- führte, über die Filmführung 3 geführte und von der Filmabfuhr abgeführte Film 2 mit einer Zugspannung beaufschlagt.

Der Ansicht der Figur 2 ist zu entnehmen, dass die Filmführung 3 zwei Auflagen 12, 13 aufweist, die um eine durch den Mittelpunkt M der Auflage 12, 13 laufende Rotations- achse in Rotationsrichtung R rotierbar ausgebildet sind. Die Auflagen 12, 13 weisen jeweils zu der Rotationsachse rotationssymmetrisch ausgebildete Umfangsflächen 14,

15 auf, wobei der Film 2 zumindest mit einem Teil seiner Breitenerstreckung über einen Abschnitt der Umfangsfläche 14, 15 auf der Umfangsfläche 14, 15 aufliegt. In der Figur 2 ist dargestellt, dass der Film 2 mit seinem rechten Randbereich und seinem linken Randbereich auf den jeweiligen Umfangsflächen aufliegt. Die Perforationslöcher

16 des Films kommen außerhalb der Umfangsflächen 14, 15 zu liegen. Die die Umfangsfläche 14, 15 bildende Seitenfläche 17, 18 der jeweiligen Auflage 12, 13 weist eine Schrägfläche 19, 20 auf, die die Umfangsfläche 15, 14 seitlich begrenzt.