REDLIN, Kathrin (Haeselerstr. 17 k, Berlin, 14050, DE)
FISCHER, Ina (Allee der Kosmonauten 20, Berlin, 10315, DE)
REDLIN, Kathrin (Haeselerstr. 17 k, Berlin, 14050, DE)
Patentansprüche
1. Vorrichtung (1 ) zur fixierenden Aufnahme mindestens eines Textilstücks (2), die ein flaches, reißfestes, elastisches, wasserdurchlässiges, hydrophobes Kunststoffmaterial umfasst und um eine Achse senkrecht zur längsten Ausdehnung (5) der Vorrichtung
(1 ) zu einer Rolle (8) zusammenrollbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1 ) eigenständig auseinanderrollbar ist und mindestens ein Halterungselement (2) aufweist, das über eine Verschlusseinrichtung (3) an der Vorrichtung (1 ) befestigt werden und das mindestens eine Textilstück (2) an der Vorrichtung (1 ) fixieren kann.
2. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das Material eine Elastizität aufweist, die die es ermöglicht, das Textilstück (7) in gerollter Form (8) in eine Trommel (9) mit einem Durchmesser von 30 bis 100 cm einzubringen und beim Zusammenrollen der Vorrichtung (1 ) in dieser eine Vorspannung zu erzeugen, die ausreicht, dass sich die Rolle (8) in der Trommel (9) eigenständig auseinanderrollen und an eine Trommelinnenwand (10) anlegen kann.
3. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Rolle (5) derart an die Trommelinnenwand (10) anlegen kann, dass sich das Textilstück (7) zwischen der Vorrichtung (1 ) und der Trommelinnenwand (10) befindet.
4. Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halterungselement (2) ein Halteband ist.
5. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei Haltebänder
(2) aufweist, die sich in Richtung der längsten Ausdehnung (5) der Vorrichtung erstrecken.
6. Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Material mindestens einen Kunststoff enthält, der ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Polyester, Polyamid, Polyphenylenoxid und Polyurethan besteht.
7. Vorrichtung (1 ) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Material Polyphenylenoxid enthält.
8. Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie Löcher (4) mit einer Lochfläche von jeweils mindestens 3 mm 2 enthält.
9. Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass sie 5 eine Breite (6) von 15 bis 35 cm und eine Länge (5) von 100 bis 160 cm aufweist.
10. Verfahren zur Behandlung von empfindlichen Textiistücken (7) in einer mit einer Trommel (9) ausgestatteten Wäschebehandlungsmaschine (11 ), wobei mindestens ein empfindliches Textilstück (7) an der Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9
10 fixiert wird, die das empfindliche Textilstück (7) fixiert enthaltende Vorrichtung (1 ) zusammengerollt und in die Trommel (9) der Wäschebehandlungsmaschine (11 ) platziert wird, danach deren Auseinanderrollen ermöglicht wird und anschließend ein Wäschebehandlungsverfahren durchgeführt wird.
15 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei dem
Wäschebehandlungsverfahren um ein Wasch- oder ein Trocknungsverfahren handelt.
12. Wäschebehandlungsmaschine (1 1 ) mit einer Trommel (9), die eine innere Trommelwand (10) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass sie die positionsstabile 0 Lagerung von empfindlichen Textiistücken zwischen der inneren Trommelwand (10) und der Vorrichtung (1 ) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 ermöglicht .
13. Wäschebehandlungsmaschine (1 1 ) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Trommelwaschmaschine oder ein Trommeltrockner ist. 5
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Vorrichtung und Verfahren zur Behandlung eines empfindlichen Textilstücks
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zur Behandlung eines empfindlichen Textilstücks. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur fixierenden Aufnahme mindestens eines Textilstücks, die ein flaches, reißfestes, elastisches, wasserdurchlässiges, hydrophobes Kunststoffmaterial umfasst und um eine Achse senkrecht zur einer längsten Ausdehnung zu einer Rolle zusammenrollbar ist, sowie ein diese Vorrichtung benutzendes Verfahren zur Behandlung von empfindlichen Textiistücken und eine hierfür geeignete Wäschebehandlungsmaschine.
Das Waschen und oder Trocknen von empfindlichen Textiistücken in Wäschebehandlungsmaschinen mit einer die Textilstücke aufnehmenden, sich während der Wäschebehandlung bewegenden Trommel verursacht häufig Beschädigungen oder unerwünschte Formänderungen an den Textiistücken.
Beispielsweise bereitet das Waschen von Hosen in einer Waschmaschine im Allgemeinen Schwierigkeiten. Selbst wenn aufgrund der Materialien der Hose ein Waschen in der Waschmaschine ohne Schaden für diese Materialien prinzipiell möglich ist, führt das Waschen in der Waschmaschine doch in der Regel zu zerknitterten Hosen. Allerdings sind Wolle aufweisende Hosen derzeit in einer üblicherweise in einem Haushalt verwendeten Waschmaschine meist nicht waschbar. Zum einen auf Grund des Oberstoffs, zum anderen würde der Aufwand zur Wiederherstellung der Form und der Bügelfalten unvertretbar hoch sein.
Um eine klassische Herrenhose im wässrigen Medium zu säubern, ist zurzeit die Durchführung einer professionellen Nassreinigung notwendig. Bei der professionellen Nassreinigung wird in einer Industriewaschmaschine mit einem schonenden Waschprogramm und Spezialwaschmittel gewaschen. Anschließend an einen solchen Waschvorgang werden die Bekleidungsstücke von geeignetem Personal mit industriellen Bügelmaschinen wieder in die richtige Form gebracht, wobei wieder eventuelle Bügelfalten erzeugt werden.
ähnliche Probleme gibt es auch beim Waschen anderer empfindlicher Kleidungsstücke wie Jacken, Kleidern und Röcken in einer Trommelwaschmaschine.
Analoge Probleme können auch beim Trocknen in einem Trommeltrockner auftreten.
Die DE 103 17 399 A1 beschreibt eine Vorrichtung zur Fixierung von Textilien, welche die maschinelle wässrige Reinigung von empfindlichen Textilien ermöglicht. Als Fixiervorrichtung in ihrer einfachsten Form kann danach eine biegbare Vorrichtung zur fixierenden Aufnahme wenigstens eines Textils, beispielsweise ein Gewebestück, eingesetzt werden. Die biegbare Vorrichtung kann das zu waschende empfindliche Textil im nicht gerollten Zustand teilweise oder vollständig bedecken oder umhüllen. Die biegbare Vorrichtung basiert bevorzugt auf einem glatten, reißfesten und/oder dehnbaren Material, wobei die biegbare Vorrichtung um eine Achse senkrecht zur längsten Ausdehnung gerollt werden kann. Das Material der biegbaren Vorrichtung sollte insbesondere wasserdurchlässig sein. Hierbei kann das Material als solches auch wasserundurchlässig aber so ausgebildet sein, dass es Poren, öffnungen, Kanäle und/oder dergleichen aufweist, durch die Wasser dringen kann. Die biegbare Vorrichtung kann mehrstückig oder vorzugsweise einstückig ausgebildet sein, wobei es vorteilhaft ist, wenn die biegbare Vorrichtung zu einer Rolle zusammenrollbar ist. Die Rolle wird vorzugsweise an die Wandung der Trommel angelegt und anschließend der Waschvorgang gestartet.
Aufgabe der Erfindung war es daher, eine verbesserte Vorrichtung und ein verbessertes Verfahren zur Behandlung von empfindlichen Textiistücken bereitzustellen. Form und Falten der Textilstücke sollten hierdurch möglichst bewahrt werden können und mögliche Beschädigungen der Textilien wie Knitter und Schrumpf sollten minimiert sein.
Erfindungsgemäß werden diese Aufgaben durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen von Anspruch 1 , ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 10 und eine Wäschebehandlungsmaschine mit den Merkmalen von Anspruch 12 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Die Erfindung betrifft somit eine Vorrichtung zur fixierenden Aufnahme mindestens eines Textilstücks, die ein flaches, reißfestes, elastisches, wasserdurchlässiges, hydrophobes Kunststoffmaterial umfasst und um eine Achse senkrecht zur längsten Ausdehnung der Vorrichtung zu einer Rolle zusammenrollbar ist, wobei die Vorrichtung eigenständig auseinanderrollbar ist und mindestens ein Halterungselement aufweist, das über eine Verschlusseinrichtung an der Vorrichtung befestigt werden und das mindestens eine Textilstück an der Vorrichtung fixieren kann.
Vorzugsweise weist das Material der erfindungsgemäßen Vorrichtung eine Elastizität auf, die es ermöglicht, das Textilstück in gerollter Form in eine Trommel mit einem Durchmesser von 25 bis 130 cm, besonders bevorzugt 30 bis 70 cm einzubringen und beim Zusammenrollen der Vorrichtung in dieser eine Vorspannung zu erzeugen, die ausreicht, dass sich die Rolle in der Trommel eigenständig auseinanderrollen und an eine
Trommelinnenwand anlegen kann. Hierbei ist es besonders bevorzugt, wenn sich die Rolle derart an die Trommelinnenwand anlegen kann, dass sich das Textilstück zwischen Vorrichtung und Trommelinnenwand befindet.
Das Halterungselement kann auf unterschiedliche Weise ausgestaltet sein und unterschiedliche Formen und Materialien aufweisen. Vorzugsweise ist das Halterungselement elastisch. Ein besonders bevorzugtes Halterungselement ist ein Halteband, wobei mindestens ein Halteband, vorzugsweise zwei oder mehr Haltebänder in der Richtung der längsten Ausdehnung der Vorrichtung oder einem Winkel hierzu angeordnet sind.
In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform weist die erfindungsgemäße Vorrichtung zwei Haltebänder auf, die sich in Richtung der längsten Ausdehnung der Vorrichtung erstrecken.
Das Halterungselement kann über eine Verschlusseinrichtung an der Vorrichtung befestigt werden. Halterungselement und Verschlusseinrichtung können hierbei beispielsweise einen Klettverschluss, Zip-O-Lock-Verschluss oder Druckknopf-Verschluss bilden. Das Halterungselement kann außerdem beispielsweise mit einem oder mehreren Haken versehen sein und in eine entsprechende öffnung am anderen Ende der Vorrichtung greifen. Andere Kombinationen von Halterungselement und Verschlusseinrichtung sind denkbar (beispielsweise eine Verbindung von Knöpfen und Knopflöchern), solange die Behandlung von empfindlichen Textiistücken in einer Wäschebehandlungsmaschine nicht beeinträchtigt wird.
Als Material für die erfindungsgemäße Vorrichtung eignen sich insbesondere Kunststoffe. Vorzugsweise enthält das Material mindestens einen Kunststoff, der ausgewählt ist aus der Gruppe, die aus Polyester, Polyamid, Polyphenylenoxid und Polyurethan besteht.
Besonders bevorzugt enthält das Material Polyphenylenoxid. Ganz besonders bevorzugt besteht das Material ausschließlich oder zu mehr als 80 Gew.-% aus Polyphenylenoxid.
Polyphenylenoxid ist aufgrund seiner Hitzebeständigkeit, Dimensionsstabilität und der geringen Wasserabsorption für die Einbringung in eine Trommel einer Wäschebehandlungsmaschine, insbesondere eine Waschtrommel, besonders geeignet. Ein geeignetes Polyphenylenoxid ist unter der Bezeichnung Noryl® von der der Firma General Electric zu erhalten.
Das Kunststoffmaterial der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist wasserdurchlässig. Hierbei kann das Kunststoffmaterial bereits aufgrund seiner chemischen oder physikalischen Struktur wasserdurchlässig sein. Bevorzugt enthält das Kunststoffmaterial allerdings Löcher mit einer Lochfläche von jeweils mindestens 3 mm 2 . Besonders bevorzugt ist es hierbei, wenn sich 5 bis 15 dieser Löcher pro 100 cm 2 des flachen Kunststoffmaterials befinden.
In einer ganz besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind die Löcher auf der Vorrichtung in parallelen Reihen, vorzugsweise 2 bis 5 Reihen von Löchern mit einer Lochfläche von jeweils mindestens 3 mm 2 , angeordnet.
Die Länge der erfindungsgemäßen Vorrichtung beträgt im Allgemeinen 100 bis 160, vorzugsweise 1 15 bis 145, besonders bevorzugt 125 bis 135 cm. Die Breite der erfindungsgemäßen Vorrichtung beträgt im Allgemeinen 15 bis 35, vorzugsweise 20 bis 30, besonders bevorzugt 22 bis 26 cm. In einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße Vorrichtung rechteckig mit einer Länge von 125 bis 135 cm, insbesondere 130 cm, und einer Breite von 22 bis 26, insbesondere 24 cm. Der Begriff „rechteckig" umfasst hierbei auch solche Rechtecke, deren Seiten von einer idealen Geraden abweisen. Beispielsweise können die Ecken der erfindungsgemäßen Vorrichtung abgerundet sein. Außerdem können Aussparungen an der Vorrichtung und/oder an der Trommel vorgesehen sein, um die Vorrichtung möglichst gut in die Trommel einzupassen.
Die Maße der vorzugsweise rechteckigen Vorrichtung werden im Allgemeinen zweckmäßig auf die Maße der Waschmaschine abgestimmt, in der sie verwendet werden soll. Dabei hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Länge der Vorrichtung mindestens dem Trommelumfang innerhalb der Mitnehmer entspricht und wenn die Breite maximal der Trommeltiefe im Mittelpunkt der Trommel entspricht.
Die Erfindung betrifft außerdem ein Verfahren zur Behandlung von empfindlichen Textiistücken in einer mit einer Trommel ausgestatteten Wäschebehandlungsmaschine, wobei mindestens ein empfindliches Textilstück an der erfindungsgemäßen Vorrichtung
fixiert wird, die das empfindliche Textilstück fixiert enthaltende Vorrichtung zusammengerollt und in die Trommel der Wäschebehandlungsmaschine platziert wird, danach deren Entrollen ermöglicht wird und anschließend ein Wäschebehandlungsverfahren durchgeführt wird.
Das Wäschebehandlungsverfahren ist vorzugsweise ein Wasch- oder ein Trocknungsverfahren.
Das Textilstück befindet sich beim erfindungsgemäßen Verfahren, beispielsweise bei einem Waschprozess, vorzugsweise zwischen einer Innenwand bzw. Mitnehmern der Trommel und der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Die Vorrichtung und mit ihr das Textilstück bewegen sich während der Durchführung des Wäschebehandlungsverfahrens in einer Trommel, z.B. Waschen oder Trocknen, somit im Allgemeinen nicht in Relation zur Trommel, sondern zusammen mit der Trommel.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Wäschebehandlungsmaschine mit einer Trommel, die eine innere Trommelwand (Trommelinnenwand) aufweist, wobei die Wäschebehandlungsmaschine die positionsstabile Lagerung von empfindlichen Textiistücken zwischen der inneren Trommelwand und der erfindungsgemäßen Vorrichtung ermöglicht.
Vorzugsweise handelt es sich bei der Wäschebehandlungsmaschine um eine Trommelwaschmaschine oder einen Trommeltrockner.
Die Erfindung ermöglicht das Waschen von kompletten Anzügen. Anzüge sollten immer komplett gewaschen werden, um ein unterschiedliches Warenbild von Sakko und Hose zu vermeiden. Während beispielsweise die Hose auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer Waschmaschine behandelt wird, können Sakko und Weste im Inneren der Waschmaschine gewaschen werden. Hierzu könnte die Vorrichtung auf der dem fixierten Textilstück gegenüberliegenden Seite mit Mitnehmern ausgestattet sein. Der Verzicht auf derartige Mitnehmer könnte dann von Vorteil sein, wenn durch das Herabfallen der Wäsche zuviel Mechanik auf die Textilien einwirken würde.
überdies ist mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung auch das Waschen von Turn- und Stoffschuhen möglich. Beim Waschen von Schuhen ist das Herabfallen in der Waschmaschine sehr laut und kann zu Beschädigungen von Schuhen und Waschmaschine führen. Die Schuhe können in einer Ausführungsform der Erfindung mit einer zusätzlichen
Befestigung auf der erfindungsgemäßen Vorrichtung befestigt werden. Wie beim Waschen von Hosen oder anderen Bekleidungsstücken kann die auf diese Weise bestückte Vorrichtung so in die Trommel eingebracht werden, dass die Schuhe zwischen der Trommelinnenwand und der Vorrichtung liegen.
Die Erfindung hat zahlreiche Vorteile. Da die Beschädigungen, die Textilstücke während eines Wasch- oder Trocknungsverfahrens erfahren, größtenteils durch die eingebrachte mechanische Energie verursacht sind, werden die mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung in eine Wäschebehandlungsmaschine eingebrachten Textilstücke besonders geschont. Beispielsweise ist es möglich, dass durch die besondere Befestigungs- und
Aufnahmetechnik für die Textilstücke die Bügelfalten bei Hosen erhalten bleiben. Durch die Erfindung werden zudem behandlungsbedingtes Knittern, Schrumpf, Pilling und sonstige durch die Wasch- oder Trockenmechanik bedingte Beschädigungen reduziert.
Häufig erübrigt sich bei Verwendung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bzw. bei
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens beim Waschen von empfindlichen Hosen die Verwendung eines Spezialwaschmittels, so dass handelsübliche Wollwaschmittel angewandet werden können.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiele näher illustriert.
Figur 1 zeigt eine Vorrichtung.
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung mit einem daran fixierten Textilstück (Hose).
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung mit einer daran fixierten Hose mit umgeschlagener Falte im Bundbereich.
Fig. 4 zeigt die zu einer Rolle zusammengerollte Vorrichtung mit einem daran fixierten Textilstück.
Fig. 5 zeigt schematisch den Querschnitt einer Trommel in einer Wäschebehandlungsmaschine, in der sich eine Vorrichtung mit einem daran fixierten Textilstück befindet.
Fig. 6 zeigt als Beispiel für eine Wäschebehandlungsmaschine eine Waschmaschine mit geöffneter Trommel, aus der die zu einer Rolle zusammengerollte Vorrichtung mit einem daran fixierten Textilstück herausragt.
Figur 1 zeigt eine Ausführungsform einer Vorrichtung 1. Die Vorrichtung 1 dieser
Ausführungsform ist eine mit Löchern 4 versehene rechteckige Kunststoffmatte bzw. flexible Kunststoff platte, die beispielsweise die folgenden Maße aufweisen kann: Länge (5) = 1200 mm; Breite (6) = 230 mm, Dicke = 1 mm. Als Material für die Kunststoffmatte wurde Polyphenylenoxid verwendet, das unter der Bezeichnung Noryl® von General Electric erhältlich ist. Das Textilstück (hier nicht gezeigt) wird bei dieser Ausführungsform mittels entlang der längsten Ausdehnung 5 der Vorrichtung 1 angeordneter Haltebänder als Halterungselemente 2 befestigt. Die Haltebänder 2 sind hierbei an einem Ende der Vorrichtung 1 fest angebracht und können auf der gegenüberliegenden Seite der Vorrichtung 1 an einer Verschlusseinrichtung 3 befestigt werden. In der Vorrichtung 1 der Fig. 1 sind sieben parallele Reihen mit Löchern 4 („Durchflutungslöcher") für die bessere Durchströmung (beispielsweise mit Waschlauge) vorhanden.
Die Größe der Vorrichtung 1 ist im Allgemeinen auf die inneren Abmessungen der Trommel 9 der Wäschebehandlungsmaschine 1 1 abgestimmt. Beispielsweise ist die Vorrichtung 1 von Fig.1 für eine Waschmaschine mit der Bezeichnung Maxx Advantage der BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH ausgelegt. Die Länge der Vorrichtung 1 entspricht hierbei etwa dem Trommelumfang innerhalb der Mitnehmer und reicht beispielsweise für die Hosenlängen normaler Herrengrößen aus. Die Breite entspricht im Allgemeinen der Trommeltiefe im Mittelpunkt der Trommel 9.
Fig. 2 zeigt eine Vorrichtung 1 mit einem daran fixierten Textilstück (Hose) 7. Die hier gezeigt Hose 7 wurde in Längsrichtung entsprechend ihrer Bügelfalten aufgelegt und mit elastischen Haltebändern 2 in Längsrichtung über die Verschlusseinrichtungen 3 an der Vorrichtung 1 fixiert.
Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung mit einer daran fixierten Hose 7 mit umgeschlagener Falte im Bundbereich. Da eine Hose 7 im Bundbereich häufig breiter ist als die innere Tiefe der Trommel 9 einer Wäschebehandlungsmaschine, wird sie in diesem Bereich auf der Vorrichtung 1 gefaltet. Zwar können hierbei zusätzliche Knitter entstehen, jedoch werden damit auch die Bügelfalten in diesem Bereich fixiert.
Fig. 4 zeigt die zu einer Rolle 8 zusammengerollte Vorrichtung 1 mit einem daran fixierten Textilstück 7.
Fig. 5 zeigt schematisch den Querschnitt einer Trommel 9 in einer Wäschebehandlungsmaschine 11 , in der sich eine Vorrichtung 1 mit einem daran fixierten Textilstück 7 befindet. 10 bedeutet die Trommelinnenwand.
Fig. 6 zeigt als Beispiel für eine Wäschebehandlungsmaschine eine Waschmaschine 11 mit geöffneter Trommel 9, aus der die zu einer Rolle 8 zusammengerollte Vorrichtung 1 mit einem daran fixierten Textilstück 7 herausragt.
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