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Title:
APPARATUS FOR MONITORING THE STATUS OF AN OBJECT
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2012/045457
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an apparatus for monitoring the state of an object, having a monitoring device (1), which is fixable to the object and comprises a position sensor (7), and having a mobile capturing device (2). The mobile capturing device (2) is connected to the monitoring device (1) via a radio connection (4). While the monitoring device (1) is being fixed to the object, which is located in its normal position, the position sensor (7) automatically captures the coordinates of a point of the object and stores them in an internal memory (8) of the monitoring device (1) together with reference data which are manually input into the monitoring device (1) by a user. The position sensor (7) captures the change in coordinates of the point in dependence of time and stores them in the internal memory (8). The data stored in the internal memory (8) are transmitted at predetermined time intervals to the capturing apparatus (2) via the radio connection (4) and stored in a memory (10) of the capturing apparatus (2). The movement of the object in space out of its normal position is calculated from the time-dependent change in coordinates of the point.

Inventors:
WERNER, Herrmann (Arnsdorfer Str. 7b, Obergurig, 02692, DE)
Application Number:
EP2011/004991
Publication Date:
April 12, 2012
Filing Date:
October 06, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HERMANN DATENSYSTEME GMBH (Gewerbepark 10, Ebendörfel, 02692, DE)
WERNER, Herrmann (Arnsdorfer Str. 7b, Obergurig, 02692, DE)
International Classes:
G08B13/14
Attorney, Agent or Firm:
VON PUTTKAMER · BERNGRUBER (Türkenstrasse 9, München, 80333, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Einrichtung zur Überwachung des Zustandes eines

Objektes, mit einem an dem Objekt fixierbaren

Überwachungsgerät (1), das einen Lagesensor (7) umfasst, sowie mit einer Erfassungseinrichtung (2), dadurch

gekennzeichnet, dass die Erfassungseinrichtung (2) über, eine Funkverbindung (4) mit dem Überwachungsgerät (1) verbunden ist, dass der Lagesensor ( 7 ) bei der Fixierung des Überwachungsgerätes (1) an dem sich in seiner Normallage befindlichen Objekt automatisch die Koordinaten eines

Punktes des Objektes erfasst und in einem internen Speicher (8) des Überwachungsgerätes (1) zusammen mit in das

Überwachungsgerät (1) manuell von einem Benutzer

eingegebenen Referenzdaten speichert, dass der Lagesensor (7) die Veränderung der Koordinaten des Punktes

zeitabhängig erfasst und in dem internen Speicher (8) speichert, dass die in dem internen Speicher (8)

gespeicherten Daten zu vorbestimmten Zeitintervallen oder automatisch an die Erfassungseinrichtung (2) über die

Funkverbindung (4) übertragen und in einem Speicher (10) der Erfassungseinrichtung (2) gespeichert werden, und dass die Bewegung des Objektes aus der Normallage heraus aus der zeitabhängigen Veränderung der Koordinaten des Punktes berechen- und anzeigbar ist, wobei die Berechnung und/oder Anzeige ausschließlich durch eine Recheneinheit (11) der Erfassungseinrichtung (2) erfolgt.

2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Erfassungseinrichtung (2) wenigstens ein weiteres Überwachungsgerät (1') über eine weitere

Funkverbindung (4') in Verbindung steht und dass das weitere Überwachungsgerät (1' ) an einem weiteren zu

überwachenden Objekt (3') fixierbar ist.

3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch

gekennzeichnet, dass das Objekt eine um eine Achse (9) verschwenkbare Tür (3) oder ein eigenständiges Objekt ist und dass der Winkel (a) der Öffnung der Tür (3) aus ihrer Normallage heraus bestimmt wird. 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzdaten eine

Identifikationsnummer (ID) des Überwachungsgerätes (1) und eine Objektnummer (OB) des zu überwachenden Objektes umfassen .

5. Einrichtung nach. einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Referenzdaten die Zeit (T)

umfassen, zu der das Überwachungsgerät (1) aktiviert wird.

6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Überwachungsgerät (1) in

regelmäßigen Abständen ein Signal an die

Erfassungseinrichtung (2) übermittelt, das der

Erfassungseinrichtung (2) die vollständige

Funktionsfähigkeit des Überwachungsgeräts (1) signalisiert.

Description:
Beschreibung

Einrichtung zur Überwachung des Zustandes eines Objektes

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Überwachung des Zustandes eines Objektes nach dem

Oberbegriff des Patentanspruches 1.

Aus der DE 60 2004 011 587 T2 ist ein aus der Ferne

aktivierbares Überwachungsgerät bekannt, das einen

bewegungsempfindlichen Sensor aufweist, der so gestaltet ist, dass er ein Signal als eine Ausgangsgröße liefert, wenn das zu überwachende Ziel bewegt wird. Dabei ist das Überwachungsgerät mittels drahtloser Datenübertragung aktivier- und deaktivierbar. Das Überwachungsgerät ist so gestaltet, dass es den Ortungsvorgang beim Empfang eines Signales vom bewegungsempfindlichen Sensor starten kann. Eine Steuereinheit des Überwachungsgerätes ist so

beschaffen, dass es die Ausgabe von dem

bewegungsempfindlichen Sensor mit definierten Parametern vergleichen kann, um einen Alarm auszulösen, wenn die

Ausgabe von dem bewegungsempfindlichen Sensor einen

Alarmempfindlichkeitsschwellenwert überschreitet. Das

Überwachungsgerät ist an einem zu überwachenden Ziel, bei dem es sich beispielsweise um ein Fahrrad, ein Motorrad, oder einen Werkzeug- oder Sprengmittelbehälter handeln kann, fixierbar.

Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Einrichtung zur Überwachung des Zustandes eines Objektes z\ schaffen, die eine automatische Erkennung, Speicherung und Übertragung von Lageänderungen an beweglichen Objekten ermöglicht . Diese Aufgabe wird durch eine Einrichtung zur Überwachung des Zustandes eines Objektes gelöst, die ein an dem Objekt fixierbares Überwachungsgerät, das einen Lagesensor

aufweist.

Die Einrichtung weist eine Erfassungseinrichtung auf, die über eine Funkverbindung mit dem an dem Objekt fixierbaren Überwachungsgerät verbunden ist. Der Lagesensor erfasst bei der Fixierung des Überwachungsgerätes an dem sich in seiner Normallage befindlichen Objekt automatisch die Koordinaten eines Punktes des Objektes und speichert diese zusammen mit in das Überwachungsgerät manuell von einem Benutzer

eingegebenen Referenzdaten in einem internen Speicher des Überwachungsgerätes. Der Lagesensor erfasst zeitabhängig die Veränderung der Koordinaten des Punktes und speichert diese in dem internen Speicher. Die in dem internen

Speicher gespeicherten Daten werden zu vorbestimmten

Zeitintervallen bzw. automatisch an die

Erfassungseinrichtung über die Funkverbindung übertragen und in einem Speicher der Erfassungseinrichtung

gespeichert. Die Bewegung des Objektes aus der Normallage heraus ist aus der zeitabhängigen Veränderung der

Koordinaten des Punktes berechen- und anzeigbar. Die

Berechnung und/oder Anzeige erfolgt ausschließlich durch Recheneinheit der Erfassungseinrichtung. Die

Erfassungseinrichtung ist in einer bevorzugten

Ausführungsform mobil ausgebildet. Die

Erfassungseinrichtung kann jedoch auch stationär

ausgebildet sein.

Der wesentliche Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass die vorliegende Einrichtung bei ihrer Befestigung an einem zu überwachenden Objekt die Koordinaten eines Punktes des zu überwachenden Objektes speichert. Beispielsweise speichert die vorliegende

Einrichtung die Koordinaten eines Punktes einer

geschlossenen Tür, wenn ihr Überwachungsgerät an dieser Tür befestigt wird. Wenn die Tür aus ihrer Ursprungslage in Bezug auf den vorgegebenen Punkt bewegt wird und die

Koordinaten des Punktes dabei im Vergleich zu den

gespeicherten Koordinaten verändert werden, wird die

Änderung der Koordinaten zeitabhängig gespeichert. Dadurch ist an einem vom Objekt entfernten Ort gemäß einem Vorteil der vorliegenden Erfindung eine exakte Aussage über die Bewegung des Objektes aus seiner Ursprungslage heraus möglich .

Das Überwachungsgerät der vorliegenden Einrichtung kann zum Beispiel vorteilhafter Weise auch an einem vor Diebstahl zu sichernden Gemälde befestigt werden. Dabei wird durch das am Gemälde befestigte Überwachungsgerät der vorliegenden Einrichtung ein Anheben oder ein Absenken des Bildes erfasst. Es ist dabei denkbar, einen Alarm erst dann auszulösen, wenn ein vorbestimmter Grad der Bewegung des Gemäldes aus seiner Normallage heraus überschritten wird. Ein besonderer Vorteil der vorliegenden Erfindung besteht auch darin, dass das Überwachungsgerät der vorliegenden Einrichtung nach seiner Entfernung von einem Objekt zur Überwachung eines anderen Objektes wieder verwendet werden kann .

Vorteilhafterweise wird durch die sichere und solide

Identifizierung des jeweiligen Überwachungsgerätes der erfindungsgemäßen Einrichtung per Funk eine bei bisher bekannten implementierte RFID-Schnittstelle nicht mehr benötigt .

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Einrichtung steht mit der Erfassungseinrichtung wenigstens ein weiteres Überwachungsgerät über eine weitere

Funkverbindung in Verbindung steht, wobei das weitere

Überwachungsgerät an einem weiteren zu überwachenden Objekt fixierbar ist.

Bei der gleichzeitigen Erfassung der Daten von mehreren mit der Erfassungseinrichtung verbundenen Überwachungsgeräten können beispielsweise Lageänderungen, die an einem

einzelnen Objekt zu einer Störungsmeldung führen würden, bei Auswertung der empfangenen Lageänderungen von allen

Überwachungsgeräten als Fehlalarm identifiziert werden, da alle überwachten Objekte die annähernd gleiche Lageänderung aufweisen. Erst durch die Bewertung aller empfangenen

Lageänderungen in der Erfassungseinrichtung, wird erkannt, dass es sich hierbei um einen Fehler in der Erfassung aller Überwachungsgeräte oder um einen Fehler in der, eigentlich korrekt detektierten, Ursache handelt.

Um u.a. eine nachträgliche genauere Analyse von

Alarmmeldungen bzw. sonstigen Fehlermeldungen zu

ermöglichen, werden unabhängig von dem Übertragungsmodus des Überwachungsgeräts (aktiv/passiv) , alle an die

Erfassungseinrichtung übermittelten Daten abgespeichert. Eine Speicherung der übermittelten Daten erfolgt unabhängig davon, ob die Auswertung der empfangenen Daten zu einer Alarmmeldung geführt hat oder nicht. Die erfassten Daten werden generell nur durch einen definierten Befehlt

gelöscht und/oder zurückgesetzt. Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Überwachungsgerät in regelmäßigen Abständen ein Signal an die

Erfassungseinrichtung übermittelt. Durch die regelmäßige Übermittlung dieses zusätzlichen Signals wird der

Erfassungseinrichtung die vollständige Funktionsfähigkeit des Überwachungsgeräts signalisiert (Heartbeat-System) . Das Intervall, in dem das Überwachungsgerät ein Signal an die Erfassungseinrichtung aussendet, lässt sich vorzugsweise individuell, bevorzugt an dem Überwachungsgerät selbst einstellen .

Die Übermittlung des regelmäßigen Signals kann abhängig von dem Modus, in dem das Überwachungsgerät eingestellt ist (aktiv/passiv), zusätzlich aktiviert werden.

Bei einem Ausbleiben des Signals über einen bestimmten Zeitraum, bewertet die Erfassungseinrichtung das Ausbleiben des Signals, unabhängig von möglichen erfassten

Lageänderungen, als Ausfall des Überwachungsgeräts und generiert demzufolge eine Alarmmittelung.

Bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist das Objekt eine um eine Achse verschwenkbare Tür, wobei der Winkel der Öffnung der Tür aus ihrer Normallage heraus durch die Koordinatenänderungen bestimmt wird. Bei dem Objekt kann es sich bei einer Ausgestaltung der Erfindung auch um eine geradlinige verschiebbare Tür handeln, wobei aus den Koordinatenänderungen die Strecke der Verschiebung der Tür aus ihrer Normallage heraus bestimmt wird. Besonders bevorzugt umfassen die Referenzdaten eine

Identifikationsnummer des Überwachungsgerätes und eine Objektnummer des zu überwachenden Objektes. Die

Referenzdaten umfassen bevorzugt auch die Zeit, zu der das Überwachungsgerät aktiviert wird.

Im Folgenden werden die Erfindung und deren Ausgestaltungen im Zusammenhang mit den Figuren näher erläutert. Es zeigen:

Figur 1 ein Blockschaltbild der vorliegenden Einrichtung zur Überwachung des Zustandes eines zu überwachenden Objektes,

Figur 2 die Befestigung des Überwachungsgerätes der

vorliegenden Einrichtung an einer um eine Achse verschwenkbaren Tür und Figur 3 die Befestigung des Überwachungsgerätes der

vorliegenden Einrichtung an einer geradlinig bewegbaren Tür.

Gemäß Figur 1 umfasst die vorliegende Einrichtung zur

Überwachung der Veränderung der Ursprungskoordinaten eines zu überwachenden Objektes im Wesentlichen ein

Überwachungsgerät 1 und eine beispielweise mobile

Erfassungseinrichtung 2. Bei dem zu überwachenden Objekt handelt es sich beispielsweise um eine Tür 3. Das

Überwachungsgerät 1 wird dabei in der Gebrauchsstellung an der Tür 3, beispielsweise magnetisch fixiert, wie dies in den Figuren 2 und 3 schematisch dargestellt ist. Das Überwachungsgerät 1 steht über eine Funkverbindung 4 mit der Erfassungseinrichtung 2 in Verbindung. Dabei sind, wie dies durch die Linien 5 und 6 dargestellt ist, Daten über eine Verbindung (Linie 5) vom Überwachungsgerät 1 zur Erfassungseinrichtung 2 und über eine weitere Verbindung (Linie 6) von der Erfassungseinrichtung 2 zum

Überwachungsgerät 1 übertragbar.

Wie dies in der Figur 1 dargestellt ist, können mit der Erfassungseinrichtung 2 mehrere, beispielsweise ein oder mehrere weitere Überwachungsgeräte 1 Λ über eine oder mehrere weitere Funkverbindungen 4 λ zusammenwirken, wobei das bzw. die weiteren Überwachungsgeräte 1 λ an einem oder mehreren weiteren zu überwachenden Objekten, beispielsweise an einer oder mehreren weiteren Türen 3 fixiert wird.

Bei der gleichzeitigen Erfassung der Daten von mehreren mit der Erfassungseinrichtung 2 verbundenen Überwachungsgeräten 1, 1 Λ können beispielsweise Lageänderungen, die an einem einzelnen Objekt 3, 3 X zu einer Störungsmeldung führen würden, bei Auswertung der empfangenen Lageänderungen von allen Überwachungsgeräten 1, 1 λ als Fehlalarm identifiziert werden, da alle überwachten Objekte 3, 3 die annähernd gleiche Lageänderung aufweisen. Hier liegt beispielsweise eine „harmlose" Erschütterung aller Objekte 3, 3' durch ein vorbeifahrendes schweres Fahrzeug vor.

Erst durch die Bewertung aller empfangenen Lageänderungen in der Erfassungseinrichtung 2, wird erkannt, dass es sich hierbei um einen Fehler in der Erfassung aller

Überwachungsgeräte 1, 1 Λ oder um einen Fehler in der, eigentlich korrekt detektierten, Ursache handelt. In einem ersten Schritt wird das Überwachungsgerät 1 manuell aktiviert und werden dem Überwachungsgerät 1 die Referenzdaten eingegeben, die die Identifizierungsnummer ID des Überwachungsgerätes 1, die Objektnummer OB der zu überwachenden Tür 3, die Aktivierungszeit T etc. betreffen. Insbesondere werden dabei die Objektnummer OB und die

Identifikationsnummer ID einander fest zugeordnet. Die Referenzdaten werden in einem internen Speicher 7 des

Überwachungsgerätes 1 gespeichert.

Das Überwachungsgerät 1 wird dann an dem zu überwachenden Objekt, das sich in der Normallage befindet, die überwacht werden soll, manuell fixiert (Pfeil 14) . Beispielsweise wird das Überwachungsgerät 1 an der geschlossenen Tür 3 fixiert. Das Überwachungsgerät 1 erfasst dann automatisch die Koordinaten eines festen Punktes, vorzugsweise die Lagekoordinaten x, y, z eines Lagesensors 8, der im

Überwachungsgerät angeordnet ist. Diese Lagekoordinaten x, y, z werden in dem internen Speicher 7 des

Überwachungsgerätes 1 gespeichert.

Die Lagekoordinaten x, y, z sowie die Referenzdaten ID, OB, T werden in dem internen Speicher 7 auch dann gespeichert, wenn keine Funkverbindung 4 zwischen dem Überwachungsgerät 1 und dem mobilen Erfassungsgerät 2 besteht.

Über die Funkverbindung 4 werden die Referenzdaten x, y, z, ID, OB, T des Speichers 7 des Überwachungsgerätes 1 in bestimmten Zeit Intervallen abgefragt und in einem Speicher 10 der Erfassungseinrichtung 2 gespeichert. Dabei wird von der Erfassungseinrichtung 2 über die Verbindung 6 ein

Abfragesignal A an das Überwachungsgerät 1 gesendet und werden die genannten Referenzdaten vom Überwachungsgerät 1 über die Verbindung 5 zu der Erfassungseinrichtung 2 übertragen .

Wenn nun eine Bewegung der Tür 3 aus ihrer Normallage

(geschlossener Zustand) heraus erfolgt, ermittelt der

Lagesensor 8 die Änderung der Koordinaten x, y, z und speichert die geänderten Koordinaten zeitabhängig im internen Speicher 7. Da diese geänderten Koordinaten zu den vorbestimmten Intervallen zum Erfassungsgerät 2 übertragen und in dem Speicher 10 desselben gespeichert werden, kann durch eine Recheneinheit 11 im Erfassungsgerät 2 genau berechnet werden, in welcher Weise die Tür 3 aus ihrer Normallage herausbewegt wurde. Im Falle der überwachten Tür 3 kann, dann, wenn diese um eine feste Achse 9 verschwenkt (Pfeil 13) wird, aus den zeitabhängig ermittelten Koordinatenänderungen genau berechnet werden, um welchen Winkel die Tür 3 jeweils aus der Normallage heraus im Raum bewegt wurde (Figur 2).

Wenn es sich bei dem zu überwachenden Objekt z. B. gemäß Figur 3 um eine Schiebetür handelt, die nicht um eine Achse gedreht, sondern geradlinig (Pfeil 12) bewegt wird, kann aus den vom Lagesensor 8 ermittelten, geänderten

Koordinaten der Weg W berechnet werden, um den die Tür bewegt wird.

Allgemein ausgedrückt, besteht ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung darin, dass beim Fixieren des

Überwachungsgerätes 1 an einer Tür 3 die Koordinaten eines Punktes der Tür 3 bzw. des Lagesensors 8 des

Überwachungsgerätes 1 automatisch erfasst und mit der

Identifikationsnummer ID des Überwachungsgerätes 1 sowie mit der Objektnummer OB der zu überwachenden Tür 3 und der Zeit T der Aktivierung des Überwachungsgerätes 1 verknüpft wird. Es kann daher eine Veränderung der Koordinaten des genannten Punktes durch den Lagesensor 8 ermittelt und zeitabhängig gespeichert werden. Aus diesen ermittelten Werten kann dann nach der Übertragung dieser Daten an das Erfassungsgerät 2 aufgrund einer Vektorberechnung die Bewegung des Punktes im Raum, im Falle einer um eine Achse 9 verschwenkbaren Tür 3 bzw. eines Objektes der Winkel α der Öffnung der Tür 3 aus der Normallage heraus bestimmt werden .

Bezugs zeichenliste

I Überwachungsgerät 1' Überwachungsgerät 2 Erfassungseinrichtung

3 Tür

3' Tür

4 Funkverbindung

4 ' Funkverbindung

5 Linie

6 Linie

7 interner Speicher

8 Lagesensor

9 Achse

10 Speicher

II Recheneinheit

12 Pfeil

13 Pfeil

14 Pfeil