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Title:
APPARATUS FOR MOVING A WORKING MEDIUM
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2007/088028
Kind Code:
A1
Abstract:
In an apparatus for moving a working medium in the food or chemical industry, in particular for use during production and/or modification of mass-produced items of confectionery, for example in a chocolate-moulding or make-up machine, the working medium (3) should be moved in at least one direction (X, Y, Z) by means of a linear drive (5, 8, 15).

Inventors:
KNOBEL, Guido (19 Vogelhalde, Warth, Warth, CH-8532, CH)
Application Number:
EP2007/000798
Publication Date:
August 09, 2007
Filing Date:
January 31, 2007
Export Citation:
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Assignee:
KMB PRODUKTIONS AG (5 Marksteinstrasse, Felben, Felben, CH-8552, CH)
KNOBEL, Guido (19 Vogelhalde, Warth, Warth, CH-8532, CH)
International Classes:
A23G1/20; A23G1/26; A23G3/02; A23G3/20; A23G7/00
Foreign References:
DE29706282U1
US4852545A
DD278024A3
DE19811403A1
DE29911504U1
US5655436A
US4627335A
DE19811403A1
Attorney, Agent or Firm:
WEISS, Peter (4 Zeppelinstrasse, Engen, Engen, 78234, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Vorrichtung zum Bewegen eines Arbeitsmittels in der Lebensmittel- oder Chemieindustrie, insbesondere zum Einsetzen beim Herstellen und/oder Verändern von Confiserieprodukten, wie beispielsweise in einer Schokoladengiess- oder Schminkmaschine,

dadurch gekennzeichnet,

uass die üewegung des Arbeitsmittels (3) in zumindest eine Richtung (X, Y, Z) mittels einem Linearantrieb (5, 8, 15) erfolgt.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Arbeitsmittels (3) in die X-, Y- oder Z- Richtung mittels jeweils einem Linearantrieb (5, 8, 15) erfolgt.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearantrieb (5, 8, 15) zumindest eine Laufschiene (7.1 , 7.2; 10.1 ; 10.2; 14.1 , 14.2) aufweist, entlang der eine Laufwagen (13.01 , 13.2) oder die entlang einem Laufwagen (6, 11) bewegbar ist.

4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Linearantrieb (5, 8, 15) induktiv mit einem Magnetfeld arbeitet, das auf eine Magnetplatte (9) wirkt.

Description:

Vorrichtung zum Bewegen eines Arbeitsmitteis

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bewegen eines Arbeitsmittels in der Lebensmittel- oder Chemieindustrie, insbesondere zum Einsetzen beim Herstellen und/oder Verändern von Confiserieprodukten, wie bspw. in einer Schokoladengiess- oder Schminkmaschine.

Stand der Technik

In vielen Bereichen der Lebensmittel- bzw. Chemieindustrie müssen beliebige Arbeitsmittel im Raum bewegt werden, wobei es wünschenswert ist, dass mit dem Arbeitsmittel jede beliebige Position im Raum angefahren werden kann. Nur bspw. wird auf die DE 198 11 403 A1 verwiesen, in der eine Vorrichtung zum Herstellen eines Confiserieverzehrgutes aufgezeigt ist. Dort werden Ausbringeinheiten für eine giessfähige Masse entlang einer X-, Y- und Z-

Richtung bewegt, wobei dies pneumatisch, hydraulisch oder über Elektromotoren erfolgen kann.

Ein anderes Arbeitsmittel ist in der DE 297 06 282 U gezeigt, wobei dort in einem Pumpenträger eine Reihe von Pumpen angeordnet sind, mittels denen eine Füllung für eine Praline aus einem Zuführtrichter über eine Düse in eine entsprechende Form eingegeben werden kann.

Aufgabe

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der o.g. Art zu schaffen, bei der das Bewegen des Arbeitsmittels wesentlich verbessert ist.

Lösung der Aufgabe

Zur Lösung der Aufgabe führt, dass die Bewegung des Arbeitsmittels in zumindest eine Richtung mittels eines Linearantriebs erfolgt.

Bei diesem Linearantrieb handelt es sich bevorzugt um einen speziellen Antrieb, der bislang in der Lebensmittel- oder Chemieindustrie noch keinen

Eingang gefunden hat. Der Linearantrieb arbeitet induktiv mit einem

Magnetfeld, das auf eine Magnetplatte an dem zu bewegenden Arbeitsmittel oder umgedreht einwirkt und diese und damit das Arbeitsmittel bewegt. Mit der

Steuerung des Magnetfeldes ist ein sehr genaues und wiederholbares Anfahren einer gewünschten Position möglich. Da der Antrieb berührungslos erfolgt, gibt es keinen Abrieb, keine Schmierung od. dgl., so dass eine

Verschmutzung der Umgebung ausgeschlossen ist. Dies erweist sich vor allem beim Einsatz eines derartigen Linearantriebs in der Herstellung von

Confiserieprodukten als äussert vorteilhaft.

Bevorzugt sollen drei Linearantriebe vorgesehen sein, damit das Arbeitsmittel in X-, Y- und Z-Richtung bewegbar ist, so dass jede beliebige gewünschte Position im Raum angefahren werden kann.

Die Führung des Arbeitsmittels erfolgt bevorzugt über Laufschienen in Laufwagen, wobei entweder die Laufwagen entlang den Laufschienen fahren können oder aber die Laufschienen in Laufwagen kugelgelagert gleiten.

Figurenbeschreibung

Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in

Figur 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Bewegen eines Arbeitsmittels;

Figur 2 eine Frontansicht der erfindungsgemässen Vorrichtung nach Figur 1 ;

Figur 3 eine Querschnitt durch die Vorrichtung gemäss Figur 2 entlang Linie A- A Schnittlinie;

Figur 4 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Vorrichtung nach Figur 1.

Eine erfindungsgemässe Vorrichtung zum Bewegen eines Arbeitsmittels, wie bspw. eines Pumpenträgers 3, der in Y-Richtung verschiebbar ist, weist gemäss Figur 1 ein Gehäuse 1 auf. Dabei ist der Pumpenträger 3 gegenüber einer Hubsäule 2 in die Richtung Y verschiebbar, was durch einen Linearantrieb 5 erfolgt. Dieser Linearantrieb 5 erzeugt induktiv ein Magnetfeld und wirkt mit einer auf der Unterseite des Pumpenträgers 3 vorhandenen Magnetplatte zusammen, so dass der Pumpenträger 3 in Richtung des Doppelpfeils Y hin und her bewegt werden kann. Dabei ist der Pumpenträger 3 mit Laufschienen 7.1 und 7.2 verbunden, über die er in Laufwagen 6 gleitet, in denen er entsprechend kugelgelagert ist.

Der Hubsäule 2 ist wiederum ein eigener Linearantrieb 8 in dem Gehäuse 1 zugeordnet, wobei hier in Figur 1 auch eine Magnetplatte 9 an der Hupsäule 2 erkennbar ist. Diese Magnetplatte 9 liegt an der Hubsäule 2 fest.

Die Hubsäule 2 wird in Richtung des Doppelpfeils Z durch Laufschienen 10.1. und 10.2 geführt, die wiederum in Laufwagen 11 gleiten.

Die Hubsäule 2 sitzt an einem Schlitten 12, der wiederum Laufwagen 13.1. und 13.2 aufweist, die diesmal Laufschienen 14.1 und 14.2 ablaufen. Die Bewegung des Schlittens 12 in Richtung des Doppelpfeils X erfolgt wiederum durch einen Linearantrieb 15, der wie der Linearantrieb 5 bzw. der Linearantrieb 8 ausgestaltet ist.

Durch die drei Linearantriebe 5, 8 und 15 ist eine Bewegung des Pumpenträgers 3 zu jeder gewünschten Position im Raum möglich.

Bezugszeichenliste