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Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR SEL-MASSAGE OF THE BACK
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1979/000865
Kind Code:
A1
Abstract:
The apparatus for self-massage of the back, with brushing effect by rigid hair, comprises a bearing surface (1) including projections (17, 18) which function it to exert a pressure locally limited onto the skin, when the back is in relative movement with respect to the surface provided with the projections. The projections are provided, by electrostatic means, with springing forward fibres further, the surface provided with projections has a curved shape so as to adapt to the anatomical shape of the back. The massage apparatus can be appropriately fixed against the wall next to the bath tub.

Inventors:
Engel F.
Application Number:
PCT/DE1979/000035
Publication Date:
November 01, 1979
Filing Date:
April 02, 1979
Export Citation:
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Assignee:
Engel, Engel H. F.
International Classes:
A47K7/02; A61H7/00; (IPC1-7): A61H7/00
Foreign References:
DE2606811A11977-09-01
US4047259A1977-09-13
US1605959A1926-11-09
US3612044A1971-10-12
US3750226A1973-08-07
DE645391C1937-05-26
GB237121A1925-07-23
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Claims:
Ansprüche
1. Massagegerät zur SelbstMassage des Rückens mit sich • aus einer Tragfläche erhebenden, in Abständen angeord¬ neten Kuppen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Kuppen (17,18) be setzte Tragläche (1) der anatomischen Gestalt des Rük kens angepasst gewölbt ist und die Kuppen mit einem auf elektrostatischem Wege aufgeschossenen Faserflor (19) versehen sind.
2. Massagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragfläche (40) elastisch ausgebildet ist.
3. Massagegerät nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die mit Kuppen (17,18) besetzte Tragfläche (1) aus korrespondierenden Teilstücken (2 bis 13) besteht, die als Einsätze in entsprechend ausgebildete einseitig offene Zellen einer Grundplatte (14) eingelegt und dort gehalten sind.
4. Massagegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Kuppen (17,18) besetzte Tragfläche (40) eine Mehrzahl von einzeln aufblasbaren Kissen (20 bis 38) überspannt, die in eine Grundplatte (14) mit um¬ laufendem Rand (14c) eingesetzt sind.
5. Massagegerät nach Anspruch 1 bis , gekennzeichnet durch seitliche,den Umriss der mit Kuppen (17,18) besetzten Tragfläche (1,40) übersteigende Ränder (14a,14b) mit Durchbrüchen (15,16) für Befestigungsschrauben.
6. Massagegerät nach Anspruch 1 , gekennzeichnet durch eine im wesentlichen quer zum Rücken verlaufen.de Unterteilung (Fig.5 bis 7) der Tragfläche in Verbindung mit den Teil¬ flächen angepassten miederartigen Bandagen (Fig.8 bis 10 zum Tragen mindestens einer Teilfläche am Körper.
Description:
Massagegerät zur Selbst-Massage des Rückens

Die Erfindung betrifft ein Massagegerät zur Selbst-Massage des Rückens mit sich aus einer Tragfläche erhebenden, in Ab¬ ständen angeordneten Kuppen.

Die Massageräte dieser Art ermöglichen es, die aus gesundheit¬ lichen Gründen wichtige Massage insbesondere der oberen Par¬ tien des Rückens und des Halsansatzes selbst und ohne große Mühe in der gewünschten Stärke durchzuführen. Die Massage kann liegend, aber auch stehend durchgeführt werden, wenn das Massagegerät an der Wand befestigt ist (DE-PS 645 391).

Mit den bekannten Stielbürsten für Reinigungszwecke, die mit starken Borsten versehen sind, ist ebenfalls eine Selbst- Massage möglich, wobei jedoch insbesondere die Massage oberer Rückenpastien älteren Menschen Schwierigkeiten bereitet. Der zur Selbst-Massage erforderliche Druck, der auf die Bürste ausgeübt werden uss, um eine intensive Massage zu erzielen, ist für in ihrer Beweglichkeit behinderte Menschen nicht mehr aufzubringen. Andererseits ist die Massage mit Borsten wirkungs- voller als diejenige, die mit einem Massageschutzkissen nach der DE-PS 645 391 ausgeführt wird, das praktisch eine Art Gummi¬ bürste als Grundelement darstellt.

Der Erfindung liegt die Aufgabe __. zugrunde, ein Mässagegerät zur Selbst-Massage des Rückens -mit vereinzelten Kuppen zur örtlichen Einwirkung auf die Haut zu kombinleren mit dem von den bekannten

Stielbürsten her als Vorteilhaf .empfundenen Bürsteffekt über steife Borsten.

Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst worden, daß die mit Kuppen besetzte Tragfläche der anatomischen Gestalt des Rückens einschließlich des Halsansatzes angepasst gewölbt ist und die Kuppen mit einem auf elektrostatischem Wege aufgeschos¬ senen Faserfior versehen sind. Ein solches Gerät eignet sich vorzüglich dazu, an der Wand neben der Badewanne aufgehängt zu werden. Der auf die Kuppen aufgeschossene Faserflor besteht aus relativ kurzen Fasern, die sich bei der Massage nicht umlegen," sondern mit der Borstenspitze auf die Haut treffen. Wegen der weiträumischen Verteilung der beflockten Kuppen können auch be¬ hinderte Menschen einen hohen spezifischen Druck der Kuppen auf die Haut ausüben, da es lediglich einer Relativbewegung des Rückens gegenüber dem Massagegerät bedarf, und zwar sowohl seit¬ lich als auch auf und ab. Durch die ', gewölbte Form der mit Küpper., besetzten Tragfläche werden dabei alle Bereiche des Rückens ein¬ schließlich des Halsansatzes erreicht.

Die mit Kuppen besetzte Tragfläche kann auch elastisch ausgebil¬ det sein, sodaß auch bei Personen mit kleinen Anomalien des Rük- kens eine wirkungsvolle Selbs€-Massage des gesamten Rückens mög¬ lich ist. , '

Um das erfindungsgemäße Selbst-Massagegerät noch besser der in¬ dividuellen Gestalt des Rückens des jeweiligen Benutzers anpas¬ sen zu können oder um einzelne Partien des Rückens einer beson¬ ders intensiven Massage auszusetzen besteht nach e.iner weiteren Ausbildung der Erfindung die mit Kuppen besetzte Tragfläche aus korrespondierenden Teilstücken, die als Einsätze in entsprechend ausgebildete, einseitig offene Zellen einer Grundplatte einge¬ legt und dort gehalten sind. Durch unterschiedliches Unterlegen der Teilstücke kann die gewünschte Anpassung leicht durchgeführt werden.

Der gleichen Zielsetzung dient eine weitere mögliche Ausführungs¬ form der Erfindung, bei der die mit Kuppen besetzte Tragfläche eine Mehrzahl von einzeln aufblasbaren Kissen überspannt, die in eine Grundplatte mit umlaufendem Rand eingesetzt sind.

Alle bisher bekannten Ausführungsformen der Erfindung sind vor¬ rangig zum Aufhängen an der Wand neben einer Badewanne gedacht, indem das Massagegerät mit seitlichen, den-Umriss der mit Kuppen besetzten Tragfläche übersteigenden Rändern versehen wird, die mit Durchbrüchen für Befestigungsschrauben versehen sind. Mit dieser bevorzugten Anordnung des Selbst-Massagegerätes gemäß der Erfindung ist wegen des Vorhandenseins der aufgeschossenen Borsten eines Faserflors auch die Reinigung des Rückens möglich.

Die Erfindung umfasst auch.die Variante,, die mit Kuppen besetzte Tragfläche im wesentlichen quer zum Rücken verlaufend zu unter¬ teilen, in Verbindung mit den Teilflächen angepassten miederar¬ tigen Bandagen zu Tragen mindestens einer Teilfläche am Körper.

In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen

Fig.1 eine Draufsicht auf die mit Kuppen besetzte Tragfläche mit '" Unterteilung in korrespondierende Teilsücke, Fig.2 einen senkrechten Teilschnitt durch die Tragfläche und zwei benachbarte Kuppen, in vergrößertem Maßstab,

Fig.3 ein Massagegerät mit einzeln aufblasbaren Kissen, die die Kissen überspannende Tragfläche weggelassen, Fig.4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig.3, mit mit Kuppen besetzter Tragfläche, Fig.5, 6 und 7 verschiedene Einzel-Teilstücke der mit Kup¬ pen besetzten Tragfläche zur Selbst-Massage einzelner Rückenpartien, und Fig.8, 9 und 10 verschiedene miederartige Bandagen in An¬ passung an die Teilflächen nach Fig.5,6 und 7. Fig. 1 zeigt eine Tragfläche 1 mit den Konturen einer gesamten Rückenpartie Einschließlich des Halsansatzes, die in zwölf Teil¬ stücke 2 bis 13 aufgeteilt ist. Im übrigen ist die Tragfläche 1 der anatomischen Gestalt des Rückens entsprechend gewölbt. Die

Teilstücke 2 bis 13 sind in einseitig offene Zellen einer Grundplatte 14 eingesetzt, dies-,von Wandungen entsprechend den Umrissen der korrespondierenden Teilstücke gebildet sind.

Die Grundplatte hat seitlich .überstehende Ränder 14a und 14b, die mit schlitzartigen Durchbrüchen 15,16 versehen sind. Hier¬ durch kann das Massagegerät nach Fig;4 mittels Befestigungs¬ schrauben an der Wand befestigt werden, und zwar mit einstell¬ barer Höhenlage.

Die Tragfläche 1 bezw. die Einzelteile 2 bis 13 sind mit sich aus der Tragfläche erhebenden Kuppen 17 kreisförmiger Gestalt oder Kuppen 18 länglicher Gestalt besetzt. Diese Kuppen sind mit einem auf elektrostatischem Wege aufgeschossenen Faserflor 19 versehen, wie Fig.2 zeigt. Dieses Verfahren ist im anderen Zusammenhang zum Beflocken von Flächen an sich bekannt. Im vorliegenden Falle werden nur die Kuppen 17, 18 mit Klebstoff bestrichen, sodaß im hochgespannten elektrostatischen Feld die eingestreuten Borsten nur auf die Oberflächen der Kuppen aufgeschossen werden. Die Bereiche zwischen den Kuppen 17,18 sind frei von Faserflor.

Das Ausführungsbeispiel eines Massagegerätes nach Fig.3 und 4 besteht ebenfalls aus einer Grundplatte 14 mit seitlich vorstehenden Rändern 14a und 14b, die mit Durchbrüchen 15 und 16 für Befestigungsschrauben versehen sind. Der Aussenkon- tur der mit Kuppen besetzten Tragfläche folgend hat die Grund¬ platte 14 einen umlaufenden Rand 14c. In den durch den umlau¬ fenden Rand 14c umschlossenen Raum sind aufblasbare Kissen 20 bis 38 eingesetzt, die von einer elastischen Tragfläche 40 aus Gummi überpannt sind, indem der Rand der Tragfläche 40 mit dem umlaufenden Rand 14c der Grundplatte 14 durch nicht dar¬ gestellt Kiemmittel verbunden ist. Die Tragfläche 40 ist ana- "" log zum Ausführungsbeispiel nach Fig.1 mit Kuppen 17,18 besetzt, auf die ein Faserflor 19 aufgeschossen ist.

*

Jedes der Kissen 20 bis 38 über Rorleitungen 41 bezw. 42, die mit Rückschlagventilen versehen und durch Öffnungen in dem um-

> laufenden Rand 14c nach aussen geführt sind, einzeln aufblas-

bar. Hierdurch kann auf den Verlauf der elastischen Trag¬ fläche 40 Einfluss genommen werden, um irgendwelchen Anoma¬ lien des jeweiligen Benutzers Rechnung zu tragen. Es ist zu erwähnen, daß die aus Fig.4 ersichtliche Krümmung der Trag¬ fläche 40 anders verläuft als die Wölbung bei einer starren Tragfläche 1 nach Fig.1. Bei der Benutzung des Massagegerätes nach Fig.3 und 4 jedoch stellt sich aufgrund der Nachgiebig¬ keit der Kissen 20 bis 38 eine ebensolche Wölbung in Anpas¬ sung an die anatomische Gestalt des Rückens ein.

Die Aufteilung der mit Kuppen besetzten Tragfläche nach Fig.5, .6 und 7 dient dazu, eine Massagewirkung durch Tragen mindest¬ ens eines dieser Teile am Köeper zu erzielen. Zum Anlegen r eines Teilsückes nach Fig.5 dient eine miederartige Bandage nach Fig.8, und zum Teilstück nach Fig.6. gehört die Bandage αach Fig.9, wogegen die Bandage nach Fig.10 zum Anlegen eines Teilstückes nach Fig.7 dient. Alle.miederähnlichen Bandagen sind mit Ösen 43 für Bindeschnüre versehen.