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Patent Searching and Data


Title:
APPARATUS FOR STAMPING, CUTTING AND BENDING SHEET METAL PARTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/105591
Kind Code:
A2
Abstract:
An apparatus (10) for stamping, cutting and bending sheet metal parts comprises a frame (12) having an implement which can be fastened to the upper mount (22) of said frame and which can be adjusted back and forth between an upper idle position and a lower working position with the upper mount (22) by way of an actuating device (40). A workpiece holder is fastened in a replaceable manner on a lower support structure (20) of the frame (12). Each implement can be attached to the bottom and/or front of the upper mount (22). Devices for replaceably fastening a workpiece holder comprise an upper fastening plate (18, 19), a collar member (70, 72) fastened to the workpiece holder, a face-side opening in the support structure through which the collar member (70, 72) can be inserted into the support structure, and an adjusting device (38, 40, 42) by which a workpiece holder that is inserted in the support structure can be moved into press contact with the support structure and the fastening plate (19) thereof.

Inventors:
SEXTON, Anthony (Rathausstrasse 16, Jagsthausen-Olnhausen, 74249, DE)
Application Number:
DE2010/000231
Publication Date:
September 23, 2010
Filing Date:
March 02, 2010
Export Citation:
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Assignee:
BLAIN HYDRAULICS GMBH (Pfaffenstrasse 1, Heilbronn, 74078, DE)
SEXTON, Anthony (Rathausstrasse 16, Jagsthausen-Olnhausen, 74249, DE)
International Classes:
B23D31/00; B21D37/04; B23D35/00; B23Q1/00
Foreign References:
US3834217A1974-09-10
US3332308A1967-07-25
US3982458A1976-09-28
US3881343A1975-05-06
GB2192822A1988-01-27
US2658574A1953-11-10
DE202006012863U12006-10-19
DE1182024B1964-11-19
Attorney, Agent or Firm:
MÜLLER, Hans et al. (Lerchenstrasse 56, Heilbronn, 74074, DE)
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Claims:
Ansprüche

01. Vorrichtung (10) zum Stanzen, Schneiden und Kanten von Blechteilen,

- mit einem Gestell (12),

- mit an einer oberen Halterung (22) des Gestells (12) befestigbarem Arbeitswerkzeug, das mit der oberen Halterung (22) zwischen einer oberen Ruhelage und einer unteren Arbeitslage hin und her verstellbar ist,

- mit einer Betätigungseinrichtung (40) am Gestell (12), zum Verstellen der oberen Halterung (22),

- mit an einer unteren Stützkonstruktion (20) des Gestells (12) austauschbar befestigbarer Werkstückaufnahme,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- Einrichtungen zum austauschbaren Befestigen eines Arbeitswerkzeuges an der oberen Halterung (22) so vorhanden sind, dass jeweils ein Werkzeug an der Unterseite (130) und/oder an der Frontseite (96) der oberen Halterung (22) anbringbar ist,

- Einrichtungen zum austauschbaren Befestigen einer Werkstückaufnahme enthalten

- - eine obere Befestigungsplatte (18, 19),

- - ein an der Werkstückaufnahme befestigtes Kragglied (70, 72),

- - eine stirnseitige Öffnung in der Stützkonstruktion, durch die hindurch das Kragglied (70, 72) in die Stützkonstruktion einführbar ist,

- - eine Verstelleinrichtung (38, 40, 42), durch die eine in die Stützkonstruktion eingeführte Werkstückaufnahme in pressende Anlage an die Stützkonstruktion und ihre Befestigungsplatte (19) bringbar ist.

02. Vorrichtung nach Anspruch 1,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- ein Schwenkglied (42) in der Stützkonstruktion vorhanden ist,

- das obere Ende (44) des Schwenkgliedes (42) an der Stützkonstruktion oder ihrer Befestigungsplatte (18) abstützbar lagerbar ist, - ein Schraubglied (40) so an dem Schwenkglied (42) drückend anpressbar ist, dass das Schwenkglied (42) um sein oberes Ende (44) verschwenkbar ist,

- eine Werkstückaufnahme so an dem Schwenkglied (42) ankoppelbar ist, dass die Werkstückaufnahme mit dem Schwenkglied zusammen verschwenkbar ist.

03. Vorrichtung nach Anspruch 2,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- das Kragglied einer Werkstückaufnahme mehrere parallel zueinander ausgerichtete Kragplatten (70, 72) besitzt,

- das Schwenkglied (42) zwischen zwei Kragplatten (30, 32) bringbar und in seiner Lage lagefixierbar ist.

04. Vorrichtung nach Anspruch 3,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- Löcher (64, 66) in zwei Kragplatten (70, 72) so vorhanden sind, dass

- ein Querstab (56) durch dieselben hindurchführbar und das Schwenkglied (42) drückend an dem Querstab (56) anlegbar ist.

05. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- die Oberseiten (86) der Kragglieder (70, 72), wie insbesondere der Kragplatten, in ihrem dem Gestell zugewandten Bereich eine satteldachförmige, stumpfwinklige Form aufweisen,

- zwei Befestigungsplatten (18, 19) vorhanden sind, die in gleicher satteldachförmiger Ausrichtung angeordnet sind wie die Kragglieder (70, 72) beziehungsweise Kragplatten,

- die hinteren (19) der beiden satteldachförmigen Befestigungsplatten (18, 19) nach hinten geneigt vorhanden ist.

06. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- ein Arbeitswerkzeug eine Befestigungsplatte (140) besitzt, die an der Stirnseite (96) der oberen Halterung (22) befestigbar, wie insbesondere anschraubbar ist.

07. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass

- in der unteren Stirnseite (130) der oberen Halterung (22) eine Einformung (132) vorhanden ist,

- von der Befestigungsplatte eines Werkzeuges ein Kragglied (150) winklig absteht,

- an dem Kragglied (150) ein Bolzenglied (152) wegsteht, welches in an der oberen Halterung (22) befestigtem Zustand des Werkzeuges in die Einformung (132) eintaucht.

08. Vorrichtung nach Anspruch 7,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- die Längsachse des Bolzengliedes etwa parallel zur Verstellrichtung (24) der oberen Halterung (22) ausgerichtet ist.

09. Vorrichtung (10) nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- die Betätigungseinrichtung (240) an dem einen Ende (260) eines Wippengliedes (228) angebracht ist,

- das Arbeitswerkzeug an dem anderen Ende (226) des Wippengliedes (228) angebracht ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 9,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- das Wippenglied (228) um jeweils unterschiedliche Wippenachsen (264, 274) verschwenkbar ist, so dass unterschiedliche Hebelarme zwischen der jeweiligen wirksamen Wippenachse (264, 274) und dem Arbeitswerkzeug herstellbar sind.

11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- zwei Wippenachsen vorhanden und als Kragglieder (264, 274) ausgebildet sind,

- die beiden Kragglieder (264, 274) wechselweise aus jeweils entgegengesetzten Richtungen in das Wippenglied (228) eintauchbar sind.

12. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- in der unteren Arbeitslage des Arbeitswerkzeuges, und damit auch in der unteren Lage des am Arbeitswerkzeug angebrachten Endes (226) des Wippengliedes (228), die eine (264) gegen die andere Wippenachse (274) austauschbar ist, so dass die untere Arbeitslage immer in gleicher Position vorhanden ist, unabhängig davon, um welche Wippenachse das Wippenglied (228) verschwenkbar ist.

13. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- das Arbeitswerkzeug an einer Halterung (22) befestigbar ist, die in einer linearen Bewegungsrichtung (24) verstellbar ist.

14. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- unterschiedliche Arbeitswerkzeuge an der Halterung (22) austauschbar befestigbar sind.

15. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- ein erster Gelenkstab (242) mit einer ersten ortsfesten Drehachse (244) drehfest verbunden ist,

- ein zweiter Gelenkstab (246) gelenkig am ersten Gelenkstab (242) befestigt ist,

- ein dritter Gelenkstab (252) gelenkig am zweiten Gelenkstab (246) befestigt ist, - der dritte Gelenkstab (252) mit einer zweiten ortsfesten Drehachse (254) drehfest verbunden ist,

- ein vierter Gelenkstab (258) gelenkig am dritten Gelenkstab (252) befestigt ist,

- der vierte Gelenkstab (258) an dem einen Ende (260) des Wippengliedes gelenkig befestigt ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 15,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- der erste (242) und dritte Gelenkstab (252) aus jeweils zwei Platten, der zweite (246) und vierte Gelenkstab (258) aus jeweils einer Platte und das Wippenglied (228) aus zwei Platten (230, 232) zusammengesetzt sind, oder umgekehrt, der erste und dritte Gelenkstab aus jeweils einer Platte, der zweite und vierte Gelenkstab aus jeweils zwei Platten und das Wippenglied aus einer Platte zusammengesetzt ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- das Wippenglied (228) durch Verdrehen der ersten ortsfesten Drehachse (244) oder der zweiten ortsfesten Drehachse (254) verschwenkbar ist.

18. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- die Betätigungseinrichtung (240) einen hin- und herverstellbaren Schlitten (330) zum Verschwenken des Wippengliedes (228) besitzt,

- der Schlitten (330) durch eine im Wesentlichen lineare Fußbewegung aus seiner Ruheposition in seine Arbeitsposition (330a) und wieder zurück in seine Ruheposition bringbar ist.

19. Vorrichtung nach Anspruch 18,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- der Schlitten (330) längs einer insbesondere linearen Führung (332) hin- und herverstellbar ist.

20. Vorrichtung nach Anspruch 18 oder 19,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- eine Zug- oder Druckfeder (344) so an dem Schlitten (330) - direkt oder indirekt - befestigt ist, dass durch Federkraft der Schlitten (330) in seine Ruheposition zurückbringbar ist.

21. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 20,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- der Schlitten (330) an einer ortsfesten Drehachse (244, 254), insbesondere an der unteren ortsfesten Drehachse (244) so befestigt ist, dass durch seine Hin- und Herverstellung diese ortsfeste Drehachse (244) in die eine und die dazu entgegengesetzte Drehrichtung verdrehbar ist.

22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 21,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- die Betätigungseinrichtung (240) zumindest einen Schwenkhebel (310, 312) zum Verschwenken des Wippengliedes (228) besitzt,

- der Schwenkhebel (310, 312) an einer ortsfesten Achse (244, 254), insbesondere an der zweiten ortsfesten Drehachse (254), an der der dritte Gelenkstab (252) drehfest verbunden ist, drehfest befestigbar ist.

23. Vorrichtung nach Anspruch 22,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- die Betätigungseinrichtung (240) so einstellbar ist, dass wahlweise der verstellbare Schlitten (330) oder der Schwenkhebel (310, 312) jeweils zum Verschwenken des Wippengliedes (228) wirksam betätigbar ist.

24. Vorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- in Verstellrichtung (24) des Arbeitswerkzeuges und unterhalb desselben eine Werkstückaufnahme lösbar befestigbar ist.

25. Vorrichtung nach Anspruch 24,

- dadurch gekennzeichnet, dass

- mehrere Werkstückaufnahmen austauschbar vorhanden und jeweils einzeln lösbar befestigbar sind.

26. Vorrichtung (10) zum Stanzen, Schneiden und Kanten von Blechteilen,

- mit einem Gestell (12),

- mit an einer oberen Halterung (22) des Gestells (12) austauschbar befestigtem Arbeitswerkzeug, das mit der oberen Halterung (22) zwischen einer oberen Ruhelage und einer unteren Arbeitslage hin und her verstellbar ist,

- mit einer Betätigungseinrichtung (40) am Gestell (12) zum Verstellen der oberen Halterung (22),

- mit einer unteren Werkstückaufnahme am Gestell (12),

- dadurch gekennzeichnet, dass

- das Gestell (12) aus winklig aneinander befestigten Platten zusammengesetzt ist,

- von jeweils zwei derartigen Platten an beiden Platten Zapfen (178, 180) und Löcher (174, 176) so vorhanden sind, dass ein Zapfen mit höchstens geringem Spiel in ein Loch einführbar ist,

- die Länge des Zapfens kleiner ist als die Tiefe des Loches, das heißt, als die Dicke der Platte,

- der Zapfen im Loch so angeschweißt befestigt ist, dass der im Loch von dem Zapfen nicht ausgefüllte Lochraum (186) mit Schweißmaterial (188) ausfüllbar ist.

Description:
BESCHREIBUNG

Vorrichtung zum Stanzen, Schneiden und Kanten von Blechteilen

TECHNISCHES GEBIET

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mit der Blechteile bearbeitet werden können. Die Vorrichtung betrifft damit eine Blechbearbeitungsmaschine mit der insbesondere Stanzen, Schneiden, Kanten von Blechteilen wahlweise durchgeführt werden kann, darüber hinaus können solche Bearbeitungsvorgänge auch leichte Einpress- und Einsetzarbeiten, wie das Einpressen beziehungsweise Einsetzen von Teilen in ein anderes Teil, Nietarbeiten oder Formen von beispielsweise metallischen Stangen umfassen. Auch für Kabelkonfektionierarbeiten wie beispielsweise zum Ablängen, Crimpen und Abisolieren können solche Vorrichtungen sinnvoll eingesetzt werden.

STAND DER TECHNIK

Aus der DE 20 2006 012 863 Ul ist eine Vorrichtung der gattungsgemäßen Art bekannt. Diese Vorrichtung besitzt ein Wippenglied, an dem einerseits das Arbeitswerkzeug und andererseits die Einrichtung zum Betätigen desselben angebracht ist. Mit Hilfe dieses Wippengliedes kann von der Vorrichtung die auf sie einwirkende maximale Belastung eingestellt und konstruktiv sehr günstig aufgenommen werden. Dadurch ist es möglich, die Vorrichtung konstruktiv vergleichsweise leicht und damit für mobile Einsätze bestens geeignet auszubilden.

DARSTELLUNG DER ERFINDUNG

Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vorrichtung der eingangs genannten Art anzugeben, deren Einsatzmöglichkeiten möglichst groß sind und für die die dazu erforderlichen Umbaumaßnahmen möglichst gering sind. Auch soll die erfindungsgemäße Vorrichtung möglichst wirtschaftlich hergestellt werden können, so dass sich die Vorrichtung insgesamt sehr wirtschaftlich betreiben lässt. Diese Erfindung ist durch die nebengeordneten Ansprüche 1 und 26 gegeben. Sinnvolle Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand von sich daran anschließenden weiteren Ansprüchen.

Die erfindungsgemäße Vorrichtung zeichnet sich dadurch aus, dass Arbeitswerkzeuge sowohl an der Frontseite der oberen Werkzeughalterung als auch an der Unterseite derselben angebracht werden können. In Abhängigkeit von dem jeweiligen Arbeitswerkzeug lassen sich jeweils dazu passende Werkstückaufnahmen an der erfindungsgemäßen Vorrichtung sehr schnell und einfach anbringen. Dazu muss die jeweilige Werkstückaufnahme lediglich in die Vorrichtung hineingeschoben und mittels einer Verstelleinrichtung in pressende Anlage an der Vorrichtung gebracht werden. Umgekehrt lässt sich durch das Lösen der Verstelleinrichtung die betreffende Werkstückaufnahme einfach und schnell wieder aus der Stützkonstruktion der Vorrichtung herausziehen. Die jeweilige Werkstückaufnahme kann dadurch problemlos schnell und einfach ausgewechselt werden. Die große Vielfalt an Werkstückaufnahmen korrespondiert mit der großen Auswahl von Werkzeugen, die in vielfältigster Weise verwendet werden können. Durch die Möglichkeit, ein Werkzeug sowohl an der Frontseite als auch an der Unterseite der Halterung anzubringen, wird darüber hinaus verhindert, dass das konstruktiv relativ leicht ausgebildete Gestell der - erfindungsgemäßen Vorrichtung durch auf sie einwirkende Kräfte aufgebogen werden könnte und dadurch die obere Halterung und damit das Werkzeug nicht in der planmäßigen Verschieberichtung ausgerichtet bleiben würde. Trotz seiner leichten konstruktiven Auslegung sind daher präzise Blechbearbeitungen möglich.

Die Verstelleinrichtung kann, wie in der Zeichnung beispielhaft dargestellt, mittels eines Schraubgliedes verwirklicht werden, die über ein Schwenkglied so auf die jeweilige in die Stützkonstruktion eingeschobene Werkstückaufnahme einwirken kann, dass die Werkstückaufnahme in pressender Anlage an die Stützkonstruktion gelangt. Zum Einsetzen einer Werkstückaufnahme ist also lediglich dieselbe in die Stützkonstruktion von vorne hineinzuschieben und dann mittels des Verstellgliedes, wie insbesondere des vorstehend genannten Schraubgliedes, an der Stützkonstruktion pressend anzulegen. Zum Austauschen der Werkstückaufnahme ist die pressende Anlage derselben durch entsprechendes Verdrehen des Schraubgliedes zu lockern, so dass dann anschließend die Werkstückaufnahme aus der Stützkonstruktion herausgezogen werden kann. Nähere Einzelheiten zu der Ausbildung und den Vorteilen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und ihrer erfindungsgemäßen unteren Halterung für verschiedene Werkstückaufnahmen sowie oberen Halterung zur Aufnahme von verschiedenen Werkzeugen sind den in den Ansprüchen ferner angegebenen Merkmalen sowie den nachstehenden Ausführungsbeispielen zu entnehmen.

Eine einfache Möglichkeit, eine solche Vorrichtung mit einfachen Mitteln konstruktiv leicht auszubilden, kann dadurch verwirklicht werden, dass das Gestell der Vorrichtung aus Platten zusammengesetzt wird, die über eine Zapfenverbindung aneinander geschweißt werden. Dazu sind in den Platten entsprechende Zapfen und Löcher vorhanden. Die Zapfen sind dabei kürzer als die Platten dick sind, so dass der von einem in ein Loch eingeführte Zapfen nicht ausgefüllte Lochraum mit Schweißmaterial ausgefüllt und damit eine feste Verbindung zwischen den so miteinander verbundenen Platten hergestellt werden kann.

KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNG

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:

Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung,

Fig. 2 eine perspektivische Teilansicht der Stützkonstruktion zum Befestigen der für ein Biegewerkzeug vorgesehenen Werkstückaufnahme,

Fig. 3 das zu der Werkstückaufnahme der Fig. 2 passende Biegewerkzeug mit schematisierter Darstellung seiner Befestigung an der oberen Halterung der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 1,

Fig. 4 eine perspektivische Ansicht von Einzelteilen der Stützkonstruktion zum Befestigen einer Werkstückaufnahme in derselben,

Fig. 5 eine perspektivische Darstellung der oberen Halterung der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 1 mit einem anderen Werkzeug mit Darstellung der zugehörigen Werkstückaufnahme, Fig. 6 eine perspektivische Ansicht von Einzelteilen der in Fig. 2 dargestellten Werkstückaufnahme,

Fig. 7 einen Schnitt durch die Zapfenverbindung von miteinander verbundenen Einzelteilen der Fig. 6,

Fig. 8 eine perspektivische Darstellung des Bewegungsmechanismus bei der Vorrichtung nach Fig. 1,

Fig. 9 eine aufgeschnittene Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung nach Fig. 1 mit einer Werkzeughalterung, die für einen kurzen Hub mit einer Werkzeughalterung in ihrer oberen Arbeitslage ausgelegt ist,

Fig. 10 eine Darstellung ähnlich der von Fig. 9 mit der Werkzeughalterung in ihrer unteren Arbeitslage,

Fig. 11 eine Darstellung ähnlich der von Fig. 9 für eine Werkzeughalterung, die für einen großen Hub ausgelegt ist, in ihrer oberen Arbeitslage,

Fig. 12 eine Darstellung ähnlich der von Fig. 11 für die Werkzeughalterung in ihrer unteren Arbeitslage,

Fig. 13 eine teilweise Seitenansicht der mit einer Handbetätigung ausgestatteten Vorrichtung nach der Erfindung,

Fig. 14 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, die mit einem Fußbetätigungs-Schlitten ausgerüstet ist.

WEGE ZUM AUSFÜHREN DER ERFINDUNG

Eine Blechteil-Bearbeitungsvorrichtung 10 besitzt ein etwa C-förmiges Pressengestell 12 . Das Gestell 12 ruht auf einer Fußplatte 14, mit der es auf einer geeigneten Arbeitsfläche aufgestellt und - gegebenenfalls auch wieder lösbar - festgeschraubt werden kann. In der Zeichnung sind drei Festschraubachsen 16 erkennbar.

Im unteren Bereich des Gestells 12 sind eine vordere und hintere Befestigungsplatte 18 , 19 auf einer Stützkonstruktion 20 fest angebracht. An diesen Befestigungsplatten 18, 19 und der Stützkonstruktion 20 können unterschiedliche Werkstückaufnahmen, die auf der Bearbeitungs Vorrichtung 10 mit dem jeweils vorhandenen Werkzeug zusammenarbeiten, austauschbar befestigt werden.

Die vordere Befestigungsplatte 18 ist parallel zur Fußplatte 14 und damit in aller Regel horizontal ausgerichtet. Die sich daran anschließende hintere Befestigungsplatte 19 ist nach hinten, zu der im Bereich der Einwölbstelle 21 vorhandenen gebogenen Platte 23 geneigt vorhanden. Die beiden Befestigungsplatten 18, 19 schließen damit einen stumpfen Winkel 25 von im vorliegenden Beispielsfall etwa 173 Grad ein. Dadurch liegt das hintere Ende der hinteren Befestigungsplatte 19 in einem etwa rechten Winkel 27 von unten an der Unterseite der in der Einwölbstelle 21 vorhandenen Platte 23 an. Von unten auf die hintere Befestigungsplatte 19 einwirkende Kräfte wirken also etwa in normaler Richtung auf die Unterseite dieser gewölbten Platte 23. Solche Kräfte treten beim Betrieb der Vorrichtung 10 auf, wenn eine Werkstückaufnahme in der Stützkonstruktion 20 eingeschoben befestigt ist, wie noch nachstehend näher beschrieben wird.

Oberhalb der Befestigungsplatten 18, 19 ist eine allgemein als Pressenbär bezeichnete Halterung 22 in linearer Richtung (Verstellrichtung) 24 verstellbar an dem Pressengestell 12 gelagert.

Die Stützkonstruktion 20 besitzt eine linke und rechte Widerlagerplatte 30, 32. Die beiden Platten 30, 32 sind senkrecht auf der Fußplatte 14 angeschweißt. Sie sind parallel zueinander angeordnet, mit einem lichten Abstand 34. Im unteren Bereich des durch den lichten Abstand 34 zwischen den beiden Platten 30, 32 definierten Schlitzes 36 ist eine Widerlagerplatte 38 fest mit den beiden Platten 30, 32 verschweißt. Durch diese Widerlagerplatte 38 greift ein Schraubglied 40 hindurch.

Hinter dem Schraubglied 40 sitzt auf der Fußplatte 14 in dem Schlitz 36 ein Schwenkglied 42 (Fig. 4). Dieses Schwenkglied 42 ist in etwa stab förmig ausgebildet und ragt mit seinem oberen Bereich 44 in ein in der vorderen Befestigungsplatte 18 mittig angeordnetes Loch 46 hinein. An dem unteren Bereich 50 des Schwenkgliedes 42 liegt das Schraubglied 40 mehr oder weniger drückend an. Durch mehr oder weniger Eindrehen des Schraubgliedes 40 in die Widerlagerplatte 38 verschwenkt sein vorderes Ende durch seine drückende Anlage am unteren Bereich 50 des Schwenkgliedes 42 letzteres um seinen oberen Bereich 44 im Gegenuhrzeigersinn (Pfeil 52). Ein in einer - bezogen auf die Fig. - rechten Einwölbung 54 des Schwenkgliedes 42 quer anliegender Querstab 56 wird bei dieser Schwenkbewegung 52 nach - in Fig. 4 - rechts, in Richtung des Pfeils 58 verschoben.

Bei dieser Schwenkbewegung des Schwenkgliedes 42 sitzt der Querstab 56 im oberen Bereich eines normal zur Fußplatte 14 ausgerichteten Längsschlitzes 60 , der - fluchtend miteinander - in beiden Widerlagerplatten 30, 32 in gleicher Weise vorhanden ist. Bei der Schwenkbewegung wird nun der Querstab 56 in die seitliche Ausbuchtung 62 hineingeschoben, die sich am oberen Ende des Schlitzes 60 in Richtung des Pfeils 58 anschließt.

Bei dieser Schwenkbewegung des Schwenkgliedes 42 ist der Querstab 56 durch zwei Löcher 64, 66 hindurchgeschoben, die in einer linken und rechten Kragplatte 70, 72 vorhanden sind. Mittels dieser beiden Kragplatten 70, 72 kann im vorliegenden Fall der untere Teil 76 eines Biegewerkzeuges in der Stützkonstruktion 20 austauschbar befestigt werden.

Die beiden Kragplatten 70, 72, die rechtwinklig auskragend an dem unteren Teil 76 des Biegewerkzeuges befestigt sind, sind parallel zueinander angeordnet und haben einen gegenseitigen lichten Abstand 80, der im vorliegenden Beispielsfall größer ist als der Außenabstand 82 der beiden Widerlagerplatten 30, 32 der Stützkonstruktion 20. Die beiden Kragplatten 70, 72 können also von der Stirnseite des Gestells aus auf dasselbe geschoben werden, wobei die linken und rechten Kragplatten 70, 72 auf der jeweiligen Außenseite der beiden Widerlagerplatten 30, 32 vorhanden sind.

Die beiden Kragplatten 70, 72 werden so auf die Stützkonstruktion 20 geschoben, dass die in ihren beiden Platten 70, 72 vorhandenen Löcher 64, 66 mit dem oberen Bereich des Schlitzes 60 fluchten. Nach Durchschieben des Querstabes 56 von außen durch das eine Loch 66 in der Platte 72, durch den in der rechten Widerlagerplatte 32 vorhandenen Schlitz 60 hindurch, an der Einwölbung 54 des Schwenkgliedes 42 vorbei und dann durch den in der linken Widerlagerplatte 30 vorhandenen Schlitz 60 und durch das Loch 64 der linken Platte 70 hindurch, sind die beiden Platten 70, 72 in der Stützkonstruktion 20 provisorisch gehalten, insoweit, als sie nicht mehr rückwärts aus dem Gestell 12 wieder herausgezogen werden können. Nun kann durch Eindrehen des Schraubgliedes 40 durch die Widerlagerplatte 38 hindurch das Schwenkglied 42 im Gegenuhrzeigersinn 52 verschwenkt werden und dadurch der Querstab 56 in Richtung des Pfeils 58, in Richtung zur Einwölbstelle 21 hin, verschoben werden. Beim Verschieben des Querstabes 56 nimmt dieser die beiden Kragplatten 70, 72 mit.

Die Oberseiten 86 der beiden Kragplatten 70, 72 sind ebenso wie die beiden Befestigungsplatten 18, 19 dachförmig, mit dem gleichen stumpfen Winkel 25, wie er zwischen den beiden Befestigungsplatten 18, 19 vorhanden ist, zwischen sich ausgebildet, so dass die beiden Kragplatten 70, 72 im vollständig in die Stützkonstruktion 20 eingesetzten Zustand von unten press an den beiden Befestigungsplatten 18, 19 anliegen. Dazu überragen die beiden Befestigungsplatten 18, 19 die beiden Widerlagerplatten 30, 32 jeweils in seitlicher Richtung ein Stück weit. Durch den stumpfen Winkel 25 und die dadurch sich ergebende geneigte Ausrichtung der Oberseiten 86 der beiden Kragplatten 70, 72 und der in gleicher geneigter Ausrichtung vorhandenen hinteren Befestigungsplatte 19 wird erreicht, dass durch eine ganz geringe Drehbewegung des Schraubgliedes 40 die beiden Kragplatten 70, 72 sowohl pressend von unten an der unteren Befestigungsplatte 19 angelegt werden können als auch umgekehrt sie ihre pressende Anlage an dieser Befestigungsplatte 19 verlieren können. Dies gilt in vergleichbarer Weise für jedes an der Stützkonstruktion 20 befestigte Werkzeugteil.

Zum Lösen und Herausziehen der beiden Platten 70, 72 aus der Stützkonstruktion 20 wird das Schraubglied 40 in entsprechend anderer Drehrichtung ein Stück weit aus der Widerlagerplatte 38 nach vorne herausgezogen. Dadurch verliert das Schraubglied 40 seine pressende Anlage an dem Schwenkglied 42. Dadurch kann das Schwenkglied 42 wieder in Gegenrichtung zurückgeschwenkt und anschließend der Querstab 56 aus der Stützkonstruktion und damit auch aus den beiden Platten 70, 72 des jeweiligen Werkzeuges herausgezogen werden. Anschließend kann dann - bezogen auf die Fig. 2 - der untere Teil 76 des Biegewerkzeuges aus der Stützkonstruktion 20 nach links herausgezogen werden.

Der obere Teil 77 eines Biegewerkzeuges 75, von dem in Fig. 2 der untere Teil 76 dargestellt ist, kann wie in Fig. 3 dargestellt ausgebildet sein.

In Fig. 3 ist ein Biegewerkzeug 75 dargestellt, dessen unteres Teil 76.3 prinzipiell dem unteren Teil 76 (Fig. 2) entspricht, mit dem Unterschied, dass jeweils seitliche, nach oben ragende Begrenzungsschienen 87, 88 angebracht sind. Die Begrenzungsschienen 87, 88 dienen als eine Art Blende als jeweils seitliche Schutzeinrichtung. Das obere Teil 77 ist mit Abstand 89 zum unteren Werkzeugteil 76.3 dargestellt und ist an einem nach oben halsartig auskragenden Befestigungsteil 90 austauschbar in an sich bekannter Weise angebracht. Das Befestigungsteil 90 kann mittels im vorliegenden Beispielsfall vierer Schrauben (Löcher 105) seinerseits von vorne an einer Halteplatte 92 fest angeschraubt werden. In der Halteplatte 92 ist ein in Verstellrichtung 24 ausgerichteter länglicher Schlitz 94 vorhanden, in den der quaderförmige Vorsprung 96 der Halterung 22 von hinten eintaucht. Der Schlitz 94 ist in einer Ausrichtplatte 98 vorhanden, die mittels seitlicher zweier Schraublöcher 100, 102 in zwei Langlöchern 101, 103 des Befestigungsteils 90 mit geringeren Verschwenkmöglichkeiten fest angeschraubt ist. Die Ausrichtplatte 98 liegt an ihrem in der Zeichnung oberen und unteren Ende 104, 106 an der Halteplatte 92 an, so dass in diesem Bereich Druckkräfte zwischen der Ausrichtplatte 98 und der Halteplatte 92 übertragen werden können. Um Platz für das leichte Verschwenken der Halteplatte 92 und des an ihr fest angebrachten Befestigungsteils 90 relativ zu der Ausrichtplatte 98 zu ermöglichen, ist ein seitlicher Freiraum 108 zwischen der Ausrichtplatte 98 und der Halteplatte 92 vorhanden.

Oberhalb und unterhalb des länglichen Schlitzes 94 ist ein oberes Loch 110 und ein unteres Loch 112 in der Ausrichtplatte 98 vorhanden. Diese beiden Löcher 110, 112 korrespondieren mit einem oberen und einem unteren Schraub loch 114, 116, die oberhalb beziehungsweise unterhalb des Vorsprunges 96 der Halterung 22 vorhanden sind. Über die beiden Löcher 110, 114 beziehungsweise 112, 116 kann die Ausrichtplatte 98 und damit die Halteplatte 92 an der Stirnseite der Halterung 22 mittels zweier Befestigungsschrauben 118 angeschraubt werden. Beim Verstellen des Vorsprunges 98 in Verstellrichtung 24 wird die Halteplatte 92 entsprechend mit verstellt. Auf diese Weise kann das an der Halteplatte 92 befestigte obere Teil 77 mit in Verstellrichtung 24 hin und her bewegt werden.

Die zum Befestigen der Ausrichtplatte 98 an dem Vorsprung 96 vorhandenen beiden Löcher 110, 112 fluchten mit zwei Löchern 120, 122 am Befestigungsteil 90, so dass das Befestigen über die beiden Befestigungsschrauben 118 erfolgen kann. Im aneinander per Schraubverbindung befestigten Zustand des Befestigungsteils 90 an der Halteplatte 92 sitzt das Befestigungsteil 90 von vorne an der Halteplatte 92 und damit auch von vorne an der Ausrichtplatte 98.

In Fig. 5 ist ein Werkzeug 75.5 gezeigt, dessen oberes Teil 77.5 sowohl an der Stirnseite des Vorsprunges 96, in vergleichbarer Weise wie das obere Teil 77, befestigt werden kann und das dabei gleichzeitig in eine in der unteren Stirnseite 130 vorhandene Einformung 132 von unten nach oben eingreift. Ein solches Werkzeug kann beispielsweise zum Einpressen von Teilen in ein Werkstück verwendet werden. So ist an dem oberen Teil 77.5 ein nach unten ausgerichteter Stempel 134 vorhanden, der in Verstellrichtung 24 mit einer in diesem Falle stabförmigen Matrize 136 fluchtet. Die Matrize besitzt eine zentrale Ausnehmung 138 , in der der Stempel 134 von oben eintauchen kann. Die in der unteren Stirnseite 130 vorhandene Einformung kann auch als alleinige Befestigungseinrichtung für ein Werkzeug dienen.

Der obere Teil 77.5 besitzt eine Befestigungsplatte 140, die ein zentrales Befestigungsloch 142 aufweist, durch die hindurch diese Befestigungsplatte 140 an beispielsweise dem unteren Loch 116 befestigt werden kann. Oberhalb des Befestigungsloches 142 besitzt die Befestigungsplatte 140 einen zentralen nach oben offenen Schlitz 144, dessen lichte Breite 146 der Breite 148 des Vorsprunges 96 entspricht. Im befestigten Zustand kann die Befestigungsplatte 140 sich daher nicht an der Halterung 22 verschwenken.

An der Befestigungsplatte 140 ist unten, rechtwinklig zu derselben, eine Kragplatte 150 fest angebracht. Auf dieser Kragplatte 150 ist ein Bolzenglied 152 befestigt, das nach oben hin, in Verstellrichtung 24, auskragend an der Kragplatte 150 befestigt ist.

Beim Befestigen des oberen Teils 77.5 an der oberen Halterung 22 wird die Befestigungsplatte 140 von unten her auf den Vorsprung 96 aufgeschoben. Dabei taucht das Bolzenglied 152 in die in der unteren Stirnseite 130 vorhandene Einwölbung hinein. Anschließend wird dann durch das Befestigungsloch 142 hindurch die Befestigungsplatte 140 beispielsweise an dem unteren Loch 116 der Halterung 22 befestigt. Das obere Teil 77.5 eines entsprechenden Werkzeuges ist also nicht nur auf der vorderen Stirnseite der Halterung 22, sondern auch von unten in der oberen Halterung 22 fest und unverrückbar angeordnet. Beim Betätigen des Einpresswerkzeuges kann sich also der Stempel 134 nicht aus seiner mit der Verstellrichtung 24 fluchtenden Ausrichtung heraus schwenken, da sich das obere Teil 77.5 nicht von der oberen Halterung 22 in Folge der auf das obere Teil 77.5 einwirkenden Belastung seitlich oder nach vorn oder nach hinten aus der Richtung 24 verschwenken kann; letzteres wird durch den Sitz des Bolzengliedes 152 in seinem Eintauchen in die untere Stirnseite 130 verhindert. Fluchtend mit dem Stempel 134 ist an dem unteren Teil 76.5 die Matrize 136 über einen entsprechenden Einsatz 160 an einer linken und rechten Kragplatte 70.5 und 72.5 austauschbar befestigt. Die Kragplatten 70.5 und 72.5 entsprechen den in Fig. 2 dargestellten beiden Kragplatten 70, 72. Auf diese Weise kann auch das untere Teil 76.5 in gleicher Weise wie das untere Teil 76 in der Stützkonstruktion 20 (Fig. 2) anmontiert und wieder gelöst werden.

In Fig. 6 sind die beiden Kragplatten 70, 72 des unteren Teils 76 des entsprechenden Biegewerkzeuges auseinander gezogen dargestellt. Die beiden Platten 70, 72 sind durch eine vertikale Querplatte 170 und eine horizontale Querplatte 172 im zusammengebauten Zustand als stabiler Körper ausgebildet. Zum Befestigen der einzelnen Platten aneinander, und Vergleichbares gilt für alle Platten des Gestells 12 der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10, werden diese miteinander verzapft und im verzapften Bereich miteinander verschweißt.

Im vorliegenden Beispielsfall sind in den beiden Platten 70, 72 schlitzartige Löcher 174, 176 vorhanden, die mit den Zapfen 178, 180 querschnittsmäßig korrespondieren, die in den beiden Querplatten 170, 172 auskragend vorhanden sind.

Zum Zusammenbauen der beiden Platten 70, 72 mit den beiden Querplatten 170, 172 tauchen die Zapfen 178 der horizontalen Querplatte 172 in die jeweiligen schlitzartigen Löcher 174 der beiden Platten 70, 72 ein. In entsprechender Weise tauchen auch die Zapfen 180 der vertikalen Querplatte 170 in die schlitzartigen Löcher 176 der beiden Platten 70, 72 ein. Querschnittsmäßig sind die jeweiligen Zapfen so den lichten Abmessungen der schlitzartigen Löcher angepasst, dass sie mit wenig Spiel in die schlitzartigen Löcher eingeführt werden können. Dabei ist die Kraglänge 182 jedes Zapfens 178, 180 kleiner, im vorliegenden Fall etwa halb so groß wie die Dicke 184 der betreffenden Platte ist.

Der von dem schlitzartigen Loch 174 beziehungsweise 176 nicht durch den Zapfen 178 beziehungsweise 180 ausgefüllte Lochraum 186 wird nach Zusammenstecken der Platten mit Schweißmaterial 188 ausgefüllt. Auf diese Weise wird jeder Zapfen im jeweiligen schlitzartigen Loch, in das er eingesteckt ist, im vorliegenden Beispielsfall im schlitzartigen Loch 176, mit Schweißmaterial ausgefüllt. Die ineinander gesteckten jeweiligen Platten sind festgeschweißt. Die Platten und damit das Gestell 12 können damit zusammengebaut werden, ohne dass dazu aufwändige Haltevorrichtungen hergestellt und benutzt werden müssten; die ineinander gesteckten Gestellteile schaffen ein zum Anschweißen ausreichend stabiles räumliches Gestell, das ohne Probleme zu einem biegesteifen räumlichen Gebilde verschweißt werden kann. Durch lagenweises, portionsweises Verschweißen und dabei auch durch aufeinander folgendes nacheinander Verschweißen an verschiedenen Stellen können die beim Schweißvorgang an sich auftretenden Verformungen wünschenswert klein gehalten werden.

Einzelheiten des Gestells 12 und seiner Betätigungseinrichtung sind nachstehend noch näher beschrieben.

Die Halterung 22 ist an dem vorderen Ende 226 eines Wippengliedes 228 so befestigt, dass beim Rauf- und Runterschaukeln des Wippengliedes 228 die Halterung 22 in Verstellrichtung 24 linear hin- und herbewegt wird.

Das Wippenglied 228 besteht aus zwei parallel zueinander angeordneten Wippenplatten 230, 232. Zwischen den Wippenplatten 230 ist im Bereich des vorderen Endes 226 ein kreisscheibenförmiges Druckglied 234 befestigt, das in einer sichel- oder mondförmigen Aufnahme 236 der Halterung 22 drückend einsitzt (Fig. 9). Die gegenseitige Anlage vom Druckglied 234 und der Aufnahme 236 ermöglicht es, dass die längs eines Kreisbogens folgende Schaukelbewegung des vorderen Endes 226 und die linienförmige Verstellung der Halterung 22 zusammenpassen.

Die Schaukelbewegung des Wippengliedes 228 und damit die Linearverstellung der Halterung 22 wird durch eine per Hand oder per Fuß einer Bedienperson betätigte Betätigungseinrichtung 240 bewirkt. Die Betätigungseinrichtung 240 besitzt einen ersten Gelenkstab 242, der um eine erste am Pressengestell 12 ortsfest gelagerte Drehachse 244 aus seiner in Fig. 9 gezeichneten Stellung in seine in Fig. 10 gezeichnete Stellung und wieder zurück hin- und herverschwenkbar ist. Der erste Gelenkstab 242 ist an einem zweiten Gelenkstab 46 mittels eines Gelenkes 248 gelenkig verbunden. Das andere Ende des zweiten Gelenkstabes 246 ist über ein Gelenk 50 mit einem dritten Gelenkstab 252 gelenkig verbunden. Dieser dritte Gelenkstab 252 ist um eine am Pressengestell 12 ortsfest gelagerte zweite Drehachse 254 hin- und herverschwenkbar. Die beiden Schwenk-Endlagen dieses dritten Gelenkstabes sind in den Fig.9 und 10 dargestellt. An dem dritten Gelenkstab 252 ist über ein Gelenk 256 ein vierter Gelenkstab 258 gelenkig befestigt. Dieser vierte Gelenkstab 258 ist an dem hinteren Ende 260 des Wippengliedes 228 mittels eines Gelenkes 262 gelenkig befestigt.

Der dritte Gelenkstab 252 ist nun so ausgebildet, dass das Gelenk 250 (Befestigungsort des zweiten Gelenkstabes 246) einen wesentlich größeren Abstand zu der zweiten ortsfesten Drehachse 254 hat als das Gelenk 256 (Befestigungsort des vierten Gelenkstabes 258). Aufgrund der Kreisbewegungen der Gelenke 250, 256 um die zweite Drehachse 254 ist die vertikale Bewegungskomponente des Gelenkes 256 im Vergleich zu der des Gelenkes 250 in der letzten Hubbewegung des vierten Gelenkstabes 258 sehr gering. Das bedeutet, dass bei dieser letzten Hubbewegung eine vergleichsweise große Kraft auf das hintere Ende 260 des Wippengliedes 228 einwirkt.

Die Gelenkstäbe und ihre ortsfeste Drehlagerung an der ersten und zweiten ortsfesten Drehachse 244, 254 sind derart, dass in der in Fig. 9 gezeichneten Verstellung der Betätigungseinrichtung 240 die Halterung 22 sich in ihrer oberen Arbeitslage befindet. Das bedeutet, dass das vordere Ende 226 des Wippengliedes 228 sich maximal nach oben und das hintere Ende 260 des Wippengliedes 228 sich maximal nach unten verschwenkt hat.

Die Wippenachse für das Wippenglied 228 wird durch ein wellenförmiges Kragglied 264 dargestellt, dass in eine eine Wellenlage aufweisende Durchbohrung 266 im Wippenglied 228 hineingreift. Dieses Kragglied 264 ist an einer in Fig. 9 aus Übersichtsgründen nicht erkennbaren, dagegen in Fig. 8 erkennbaren hinteren Halteplatte 268 auskragend befestigt. Die Halteplatte 268 ist außen seitlich neben der hinteren Wippenplatte 232 vorhanden. Seitlich neben der anderen, in Fig. 8 vorderen Wippenplatte 230 ist ebenfalls eine Halteplatte 270 vorhanden, an der ein zum Kragglied 24 vergleichbares Kragglied 274 auskragend befestigt ist. Die beiden Kragglieder 264, 274 sind parallel mit gegenseitigem Abstand zueinander an der jeweiligen Halteplatte 268 bzw. 270 befestigt. Sie kragen in zueinander gegenseitigen Richtungen jeweils in Richtung des Wippengliedes 228 aus. Die beiden Halteplatten 268, 270 haben einen derartigen gegenseitigen Abstand voneinander, dass durch Hin- und Herbewegen der durch einen Befestigungsstab 276 fest miteinander verbundenen beiden Halteplatten 268, 270 in Bewegungsrichtung 278 immer nur eines der beiden Kragglieder 264 und 274 in das Wippenglied 228 quer hinein taucht. Bei der in Fig. 9 und 10 dargestellten Lage taucht das in Fig. 8 rechte Kragglied 264 in die Durchbohrung 266 des Wippengliedes 228 hinein. In dieser Stellung der beiden Halteplatten 268, 270 greift dagegen das in Fig. 8 linke Kragglied 274 nicht in eine in den beiden Halteplatten 268, 270 vorhandene gemeinsame Durchbohrung 275 hinein. Daher ist nur das rechte Kragglied 264 als Wippenachse für das Wippenglied 228 wirksam.

In Fig. 10 ist die maximal untere Arbeits läge der Halterung 22 dargestellt. Das obere Ende 279 der Halterung 22 liegt dabei von oben an einem in der Höhe verstellbaren Anschlag 280 an (Fig. 8). Die Anlage erfolgt an einer verstellbaren Schraube 282, die an dem oberen Ende des Pressengestells 12 zusammen mit einer Halteöse 284 befestigt ist. An der Halteöse 284 kann das Pressengestell 12 und damit die Bearbeitungsvorrichtung 10 angehängt und ortsveränderlich hin- und herbewegt werden.

Bei der in Fig. 11 und 12 dargestellten Arbeitssituation wirkt das hintere, linke Kragglied 274 als Wippenachse für das Wippenglied 228. Das bedeutet, dass das vordere Kragglied 264 nicht in Eingriff mit dem Wippenglied 228 steht. Letzteres ist dadurch erreicht, dass die beiden Halteplatten 268, 270, an denen die beiden Kragglieder 264, 274 auskragend befestigt sind, nach - bezogen auf die Fig. 8 - links verschoben sind. Die Verschiebung wird im vorliegenden Beispielsfall mittels eines Schwenkhebels 286 bewirkt, der mittels eines angeformten Griffes 288 hin- und herverschwenkt (Bogenpfeil 920) wird und dabei mittels seiner vorderen gabelartigen Zinken 292 die beiden Halteplatten 268, 270 in die eine und in die andere Bewegungsrichtung 278 verschiebt. Die Bewegungsrichtung 278 verläuft dabei parallel zur jeweiligen Wippenachse, das heißt parallel zur Kragachse der beiden Kragglieder 264, 274. Die beiden Zinken 292, beziehungsweise die beiden Halteplatten 268, 270, könnten auch direkt per Hand oder gegebenenfalls auch motorisch hin- und herverstellt werden.

Die Verstellung des Wippengliedes 228 um das hintere Kragglied 274 hat zur Folge, dass das vordere Ende 226 des Wippengliedes 228 weiter von dem Kragglied 274 entfernt ist, als es bei Fig. 9 und 10 der Fall ist. In die Durchbohrung 266 greift nämlich das Kragglied 264 bei der Wippenlagerung gemäß den Fig. 11 und 12 nicht hinein; in die hintere Durchbohrung 275 ragt dagegen das andere Kragglied 274 hinein. Dies hat zur Folge, dass der Hubweg der Halterung 22 gegenüber der in Fig.9 und 10 dargestellten Wippenlagerung vergleichsweise größer ist. Die beiden Durchbohrungen 266, 275 liegen auf einer Linie 292, die das Gelenk 262, mit der das hintere Ende 260 des Wippengliedes 228 an dem vierten Gelenkstab 258 gelenkig befestigt ist, durchkreuzt. Diese beiden Durchbohrungen 266, 275 fluchten mit den beiden Kraggliedern 264, 274 in der unteren Arbeitslage der Halterung 22, das heißt in den in Fig. 10 und 12 dargestellten Positionen der Halterung 22, in der die Halterung 22 an dem Anschlag 280 von oben aufschlägt. Die Halterung 22 befindet sich jeweils in ihrer unteren Arbeitslage. In dieser unteren Arbeitslage kann das eine oder das andere Kragglied 264, 274 in das Wippenglied 228 - jeweils aus unterschiedlichen, entgegengesetzten Richtungen - hineingeschoben werden. In der oberen Arbeitslage fluchtet entweder die Durchbohrung 275 nicht mit dem Kragglied 274 (Fig. 9) oder die Durchbohrung 266 nicht mit dem Kragglied 264 (Fig. 11). Dies wird durch den Vergleich der Fig. 9 und 11 deutlich. Durch Umstellen von der einen auf die andere Wippenachse jeweils in der unteren Arbeitslage der Vorrichtung 10 kann ein größerer oder kleinerer Hub der Halterung 22 und damit des an der Halterung jeweils vorhandenen Werkzeuges eingestellt werden.

Unabhängig davon, ob die Halterung 22 einen größeren oder kleineren Hub durchführt, ist ihre untere Arbeitslage jeweils die gleiche.

Wie in der Zeichnung näher ausgeführt ist, ist der erste und der dritte Gelenkstab ebenso wie das Wippenglied 228 zweiteilig, mit zwei parallel zueinander angeordneten Platten, ausgebildet. Die jeweils dazwischen liegenden zweiten und vierten Gelenkstäbe sind einteilig, mit jeweils einem plattenförmigen Stab, ausgebildet.

Die Betätigungseinrichtung 240 kann über einen Handhebel 310 betätigt werden. Gemäß dem in Fig. 13 dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein solcher Handhebel an einer Kopplungsstange 312 in seiner Ausrichtung zu derselben verstellbar aber fest angebracht. So kann mittels mehrerer Verschraubungsmöglichkeiten, von denen Schraublöcher 313, 314, 315, 316 dargestellt sind, der Handhebel 310 in seiner Ausrichtung zur Kopplungsstange 312 unterschiedlich ausgerichtet werden. In der Fig. 13 ist der Handhebel 310 außer durch das Schraubloch 313 noch durch das mittlere Schraubloch 315 hindurch an der Kopplungsstange 312 befestigt. Statt durch das untere Schraubloch 315 hindurch kann der Handhebel 310 auch durch die zum Schraubloch 315 benachbarten Schraublöcher 314 oder 316 befestigt werden. Die Kopplungsstange 312 ist ihrerseits an der zweiten ortsfesten Achse 254 drehfest befestigt. Durch Ziehen des Handhebels 310 längs des Pfeils 320 verschwenkt sich die Kopplungsstange 312 längs des Pfeils 322 und damit ebenfalls im Uhrzeigersinn. Dadurch wird der dritte Gelenkstab 252 ebenfalls um die zweite ortsfeste Achse 254 im Uhrzeigersinn (Pfeil 324) bewegt. Das verschwenkbare Wippenglied 228 bewegt sich dabei mit seinem hinteren Ende 260 nach oben. Das vordere Ende 226 des Wippengliedes 228 bewegt sich nach unten und gelangt dadurch in seine in Fig. 10 dargestellte untere Arbeitslage. In Fig. 13 ist die obere, in Fig. 9 dargestellte andere extreme Arbeitslage dargestellt.

Statt mit dem Handhebel 310 kann die Betätigungseinrichtung auch durch eine Fußbetätigung bewirkt werden. In Fig. 14 ist ein Schlitten 330 schematisch dargestellt, der längs einer Schlittenführung 332 durch mehr oder weniger kräftige Fußbewegung in Richtung des Pfeils 334 aus seiner in Fig. 14 dargestellten Ruheposition weggeschoben werden kann. Der Schlitten ist über einen geradlinigen Gelenkstab 336, der an einem Winkelstab 338 angelenkt ist, befestigt.

Der Winkelstab 338 ist mit seinem anderen Ende an einem Kopplungsstab 340 drehfest befestigt. Dieser Kopplungsstab 340 ist mit seinem anderen Ende an der ersten ortsfesten Achse 244 drehfest befestigt. Durch Wegbewegen des Schlittens 330 aus seiner in der Fig. 14 dargestellten Ruheposition wird die erste ortsfeste Achse 244 im Uhrzeigersinn (Pfeil 342) verdreht. Damit wird die Betätigungseinrichtung 240 und ihre Gelenkstäbe ebenfalls entsprechend mit verdreht, so dass je nach wirksamer Wippenachse die Halterung 22 aus ihrer oberen Lage in ihre untere Lage gemäß Fig. 10 oder Fig. 12 verstellt wird. Das Zurückbewegen des Schlittens 330 aus seiner in Fig. 14 gestrichelt dargestellten Arbeitsposition 330a erfolgt im Regelfall durch Zurückziehen des den Schlitten bewegenden Fußes der die Vorrichtung bedienenden Person. Im vorliegenden Beispiel wird diese Bewegung durch ein elastisch verformbares Federglied 344 unterstützt. Beim Bewegen des Schlittens 330 in seine Position 330a wird das Federglied 344 auseinandergedrückt, so dass anschließend durch das Federglied 344 der Schlitten 330 wieder von seiner Arbeitsposition 330a in seine Ruheposition 330 zurückbewegt wird. Der Schlitten 330 kann von einer stehenden Bedienperson betätigt werden. Die Person muss sich also nicht setzen, um per Fuß die im Stand der Technik bekannten Schwenkhebel zu bedienen und wieder aufstehen, um die Bearbeitungsmaschine zu bedienen.

Der Schlitten 330 ist um das Maß 326 oberhalb einer Standfläche 328 vorhanden. Dies ermöglicht einer Bedienperson, mit einem Fuß auf dem Schlitten während dessen gesamter Hin- und Herbewegung und mit dem anderen Fuß dabei auf der Standfläche 328 zu stehen.

Das C-förmige Pressengestell 12 wird durch die Lagerkraft des Wippengliedes 228 belastet. Diese Lagerkraft wirkt in der Achse des jeweiligen Kraggliedes 264 oder 274. Während im Stand der Technik eine entsprechende Lagerkraft in der Wirkungslinie der Halterung 22 wirkt, ist die Wirkungslinie 346 dieser Lagerkraft bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung 10 nach - bezogen auf Fig. 9 - links verschoben. Die Wirkungslinie 346 hat dadurch einen vergleichsweise geringeren Abstand Dl von der Einwölbungsstelle 21 beziehungsweise geringeren Abstand D2 von der Auswölbungsstelle 350. Die die Seitenwände bei der Stelle 21 auseinanderdrückenden und bei der Stelle 350 zusammendrückenden Kräfte sind also gegenüber dem Stand der Technik geringer. Das Pressengestell 12 kann dadurch vergleichsweise leichter konstruktiv ausgebildet werden.