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Title:
APPARATUS, SYSTEM AND METHOD FOR CLEANING FORMWORK PANELS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/192781
Kind Code:
A1
Abstract:
A cleaning portion, through which the panels can be conveyed along a defined transporting path by means of a motor-driven conveying system, comprises a retaining and/or system device, by means of which the panel which is to be conveyed through the cleaning portion is, or can be, retained in an operating position, in which it is inclined in relation to the horizontal plane, over the entire, or at least part of the, transporting path leading through the cleaning portion, and also comprises at least one cleaning tool, which is arranged on one side of the transporting path and is, or is intended to be, directed onto the movement path followed by a first side of the panel. A system comprises a modular construction having at least one cleaning portion, a feeding portion and a removal portion. During operation, the panel is conveyed by motor through a cleaning portion, along a defined transporting path, wherein it runs through the entire cleaning portion, or at least part of the cleaning portion which comprises the at least one cleaning tool, in an operating position, in which it is inclined in relation to the horizontal plane and, in the process, it is cleaned on at least a first side by at least a first cleaning tool, which is arranged in the cleaning portion, on one side of the transporting path.

Inventors:
BAHNMÜLLER, Andreas (Max-Slevogt-Str. 12c, Frankenthal, 67227, DE)
RAHN, Helmut (Meisenweg 4, Lustadt, 67363, DE)
RAUDASCH, Gerhard (Rieslingstr. 14, Flörsheim-Dalsheim, 67592, DE)
SAUER, Hans-Joachim (Eschenweg 20, Frankenthal, 67227, DE)
Application Number:
EP2018/058808
Publication Date:
October 25, 2018
Filing Date:
April 06, 2018
Export Citation:
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Assignee:
KOENIG & BAUER AG (Friedrich-Koenig-Str. 4, Würzburg, 97080, DE)
International Classes:
E04G19/00; B28B7/38; E06B3/673
Foreign References:
US2835909A1958-05-27
FR1401814A1965-06-04
US1448062A1923-03-13
GB2045229A1980-10-29
US3178745A1965-04-20
CN105863266A2016-08-17
EP2277670A22011-01-26
EP1046370A12000-10-25
DE102009024714A12011-01-05
DE3539516A11987-05-21
DE102008027217A12009-12-10
DE102013226637A12015-06-25
DE102011004853A12012-08-30
Attorney, Agent or Firm:
KOENIG & BAUER AG (Lizenzen - Patente, Friedrich-Koenig-Str. 4, Würzburg, 97080, DE)
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Claims:
Ansprüche

1 . Vorrichtung zur Reinigung von Schalungsplatten (06) mittels eines oder mehrerer Reinigungswerkzeuge (1 1 ;12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) mit

einem Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'), durch welchen hindurch die Schalungsplatten (06) mittels eines motorisch betriebenen Fördersystems (23; 23.2; 23.3) entlang eines definierten Transortpfades hindurchförderbar sind, einer Halte- und/oder Anlageeinrichtung (33), durch welche die durch den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) zu fördernde Schalungsplatte (06) auf dem gesamten oder zumindest einem Teil des durch den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') führenden Transportpfades in einer Arbeitslage gehalten und in dieser Lage gefördert wird oder werden kann, wenigstens einem auf einer Seite des Transportpfades angeordneten, auf den Bewegungspfad einer ersten Plattenseite (31 ; 32) gerichteten oder zu richtenden, automatisiert betreibbaren und/oder bewegbaren

Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12),

dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- und/oder Anlageeinrichtung (33) und das die Schalungsplatte (06) fördernde Fördersystems (23; 23.2; 23.3) so ausgeführt und zueinander angeordnet sind, sodass sich die Schalungsplatte (06) im

Transportpfad des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) oder zumindest eines das erste Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) umfassenden Teils in einer überwiegend stehenden Arbeitslage, d. h. mit der Plattenseite (31 ; 32) gegenüber der Horizontalen um mehr als 45° geneigt, befindet und in dieser Arbeitslage mit in oder parallel zur Transportrichtung (T) verlaufender unterer und oberer Plattenkante (29; 28) gefördert wird oder werden kann.

2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- und/oder Anlageeinrichtung (33) und das die Schalungsplatte (06) fördernde Fördersystems (23; 23.2; 23.3) so ausgeführt und zueinander angeordnet sind, sodass sich die Schalungsplatte (06) im Transportpfad des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) oder zumindest eines das erste Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12)

umfassenden Teils in Arbeitslage mit der ersten Plattenseite (31 ) gegenüber der Horizontalen um einen Winkel (a) von 3° bis 30° gegen die Vertikale geneigt befindet.

3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf den Bewegungspfad der ersten Plattenseite (31 ; 32) gerichtete Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) als Wasserwerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) ausgebildet ist.

4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der

anderen Seite des Transportpfades ein weiteres, auf den Transportpfad der zweiten Plattenseite (32; 31 ) gerichtetes oder zu richtendes Reinigungswerkzeug (12; 1 1 ) vorgesehen ist.

5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das auf den

Bewegungspfad der zweiten Plattenseite (32; 31 ) gerichtete Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) als Wasserwerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) ausgebildet ist.

6. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) derart im Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) angeordnet und/oder bewegbar gelagert ist, sodass es mit der betreffenden Plattenseite (31 ; 32) einer durch den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) hindurch zu fördernden Schalungsplatte (06) in Wirkkontakt tritt bzw. treten kann oder verbringbar ist.

7. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der betreffenden Plattenseite (31 ; 32) in Wirkkontakt tretende oder verbringbare Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) entlang eines mechanisch definierten Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung derart bewegbar in oder an einem Gestell (36, 37) des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"') gelagert ist, sodass dessen in der Ebene der zu reinigenden Plattenoberfläche wirksame Wirkquerschnitt (WT) auf einer im Transportpfad auf Höhe des betreffenden Reinigungswerkzeuges (1 1 ; 12) befindliche Schalungsplatte (06) entlang des definierten Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung verfahrbar ist.

Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') ein weiteres, auf den Bewegungspfad der unteren Plattenkante (29; 28) gerichtetes oder zu richtendes

Reinigungswerkzeug (13) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der oberen Plattenkante (28; 29) gerichtetes oder zu richtendes und in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung bewegbares Reinigungswerkzeug (14) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der vorlaufenden Plattenkante (26) gerichtetes oder zu richtendes und in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung bewegbares Reinigungswerkzeug (16) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der nachlaufenden Plattenkante (27) gerichtetes oder zu richtendes und in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung bewegbares Reinigungswerkzeug (17) umfasst.

Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das weitere

Reinigungswerkzeug (13; 14; 16; 17) als, insbesondere mit Hochdruck betriebene bzw. betreibbares, Wasserwerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) und/oder als rotierender Düsenbalken (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) ausgeführt ist.

10. Vorrichtung nach Anspruch 7, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung

bewegbare Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 14; 16; 17) an einem Schlitten (57; 58) angeordnet ist, der durch ein Antriebsmittel (41 ; 42; 43; 44; 46) in einer zur Neigung der Schalungsplatte (06) parallel und/oder geneigt, insbesondere senkrecht zur Transportrichtung (T) verlaufenden Führung bewegbar ist.

1 1 . Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass je Seite des Transportpfades wenigstens ein weiteres Reinigungswerkzeug (18; 19; 21 ; 22) im Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') derart angeordnet ist, sodass es in aktivem Zustand mit der betreffenden Plattenseite (31 ; 32) einer durch den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') hindurch zu fördernden Schalungsplatte (06) in Wirkkontakt tritt und/oder treten kann.

12. Vorrichtung nach Anspruch 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass das weitere

Reinigungswerkzeug (18; 19) als, insbesondere mit Hochdruck betriebene bzw. betreibbares, Wasserwerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) und/oder als rotierender Düsenbalken (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) ausgeführt ist.

13. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsabschnitt (08*) einen auf einer Seite des Transportpfades angeordneten Roboter (162) umfasst, welchem zur wechselweisen Anwendung wenigstens zwei sich in Art und/oder Wirkquerschnitt (WT) unterscheidende Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17) zugeordnet sind.

14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der

Reinigungsabschnitt (08*) auf der anderen Seite des Transportpfades ein

Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) gemäß Anspruch 7 aufweist.

15. Vorrichtung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Roboter (162) derart angeordnet und ausgeführt ist, dass er über seinen Arm wahlweise mit einem der Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17) in reinigenden Wirkkontakt mit einer Plattenseite (31 ; 32) und mit einem anderen der Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17) in reinigendem Wirkkontakt mit wenigstens einer Plattenkante (26; 27; 28; 29) verbringbar ist.

16. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 1 1 , 12, 13, 14 oder 15,

dadurch gekennzeichnet, dass die Halte- und/oder Anlageeinrichtung (33) des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) bezüglich des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"') ortsfest vorgesehenen und in Art einer Führung wirksam ist.

17. Vorrichtung nach Anspruch 1 , 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 1 1 , 12, 13, 14, 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass dem Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) zumindest ein dem Zuführen einer zu reinigenden Schalungsplatte (06) in eine den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) umfassende Reinigungssektion (03) dienender Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 152; 153) vor- und ein der Entnahme der gereinigten Schalungsplatte (06) aus der den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) umfassende Reinigungssektion (03) dienender Funktionsabschnitt (09; 99; 159; 161 ) nachgeordnet ist.

18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der betreffende

Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 09; 99; 152; 153; 159; 161 ) eine die Schalungsplatte (06) stützende Halte- und/oder Anlageeinrichtung (63; 72; 85; 93; 102) umfasst, durch welcher eine zuzuführende zu reinigende Schalungsplatte (06) und/oder eine in Empfang zu nehmende gereinigte Schalungsplatte (06) in der gegen die horizontale Ebene geneigten Arbeitslage gehalten ist bzw. werden kann, und/oder der betreffende Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 09; 99) Fördermittel (24; 24.1 ; 24.4; 24.5; 24.6) eines dem betreffenden Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 09; 99; 152; 153; 159; 161 ) und zumindest dem Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) gemeinsam zuzurechnenden Fördersystems (23) oder eines dem betreffenden Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 09; 99; 152; 153; 159; 161 ) zuzurechnenden Förderteilsystems (23.1 ; 23.4; 23.5; 23.6) umfasst, durch welches die

Schalungsplatte (06) motorisch vom vorgeordneten Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 152; 153) herunter in Richtung Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) bzw. aus der Richtung des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) her kommend in den stromabwartigen Funktionsabschnitt (09; 99; 159; 161 ) hinein förderbar ist.

19. Anlage zur Reinigung von Schalungsplatten (06) mittels mindestens einem

Reinigungswerkzeuge (1 1 ;12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22), umfassend

eine Reinigungssektion (03) mit einem als Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) ausgeführten und wenigstens ein automatisiert betreibbares und/oder bewegbares Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) aufweisenden Funktionsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*), durch welche die zu reinigenden Schalungsplatten (06) entlang eines definierten Transortpfades motorisch und/oder automatisiert hindurchförderbar sind, eine der Reinigungssektion (03) vorgeordnete Zuführsektion (02) mit wenigstens einem Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 152; 153), welcher einem motorischen und/oder automatisierten Zuführen einer zu reinigenden Schalungsplatte (06) in die Reinigungssektion (03) dient,

eine der Reinigungssektion (03) nachgeordnete Ausgabesektion (04) mit wenigstens einem Funktionsabschnitt (09; 99; 159; 161 ), der der motorischen und/oder automatisierten Übernahme der aus der Reinigungssektion (03) kommenden Schalungsplatten (06) dient,

und ein Fördersystem (23; 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4; 23.5; 23.6), durch welches die Schalungsplatten (06) motorisch aus dem der Zuführung dienenden Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84) in die Reinigungssektion (03), auf dem definierten Transportpfad durch diese hindurch und in den der Übernahme dienenden Funktionsabschnitt (09; 99) der Ausgabesektion (04) hinein förderbar sind,

wobei der Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08""; 08*) der Reinigungssektion (03) und der der Reinigungssektion (03) zur Zuführung der Schalungsplatten (06) vorgeordnete Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 152; 153) und der der Reinigungssektion (03) zur Abnahme der Schalungsplatten (06)

nachgeordnete Funktionsabschnitt (09; 99; 159; 161 ) modular als Funktionsmodule (08; 08'; 08"; 08""; 08*; 07; 71 ; 82; 152; 153; 159; 161 ) ausgeführt sind und/oder jeweils wenigstens ein für sich funktionsfähiges und/oder unabhängig betreibares Förderteilsystem (23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4; 23.5; 23.6) aufweisen.

20. Anlage nach Anspruch 19, gekennzeichnet durch die Ausführung des

Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08""; 08*) gemäß einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18.

21 . Anlage nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der

Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08""; 08*) eine Halte- und/oder Anlageeinrichtung (33) umfasst, durch welche die durch den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08""; 08*) zu fördernden Schalungsplatten (06) auf dem gesamten oder zumindest einem Teil des durch den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08""; 08*) führenden

Transportpfades in einer gegen die horizontale Ebene geneigten Arbeitslage gehalten werden oder werden können, der dem Zuführen einer zu reinigenden Schalungsplatte (06) in die Reinigungssektion (03) dienende Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 84; 152; 153) eine Halte- und/oder Anlageeinrichtung (63; 72; 85) umfasst, durch welche die Schalungsplatten (06) zumindest bei Übergabe in die

Reinigungssektion (03) in der geneigten Arbeitslage gehalten sind oder werden können, und der der Übernahme der aus der Reinigungssektion (03) kommenden Schalungsplatten (06) dienende Funktionsabschnitt (09; 99; 159; 161 ) eine Halte- und/oder Anlageeinrichtung (93; 102) umfasst, durch welche die Schalungsplatten (06) zumindest bei Übernahme aus der Reinigungssektion (03) in der geneigten Arbeitslage gehalten sind oder werden können.

22. Anlage nach Anspruch 19, 20 oder 21 , dadurch gekennzeichnet, dass der dem

Zuführen einer zu reinigenden Schalungsplatte (06) dienende Funktionsabschnitt (71 ; 82) als Kipptisches (71 ; 82) mit einer zwischen einer Beladelage und einer Zuführlage verschwenkbaren Halte- und/oder Anlageeinrichtung (72; 93) ausgeführt ist.

23. Anlage nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kipptisch (71 ; 82) ein als Transfertisch (88) ausgeführter Funktionsabschnitt (88) vorgeordnet ist, welcher in der Auflageebene erste Fördermittel (89) umfasst, durch welche eine aufliegende Schalungsplatte (06) motorisch auf den Kipptisch (71 ; 82) zu bewegbar ist.

24. Anlage nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Transfertisch (88) in Wirkkontakt mit einer aufliegenden Schalungsplatte (06) verbringbare zweite Fördermittel (91 ) umfasst, durch welche eine aufliegende Schalungsplatte (06) quer zur Förderrichtung der ersten Fördermittel (89) ausrichtbar ist.

25. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der der Übernahme der aus der Reinigungssektion (03) kommenden Schalungsplatten (06) dienende Funktionsabschnitt (99) als Kipptisches (99) mit einer zwischen einer Abnahmelage und einer Entladelage verschwenkbaren Halte- und/oder

Anlageeinrichtung (102) ausgeführt ist.

26. Anlage nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass dem Kipptisch (95) ein als Transfertisch (95) ausgeführter Funktionsabschnitt (95) nachgeordnet ist, welcher in der Auflageebene Fördermittel (142) umfasst, durch welche eine aufliegende Schalungsplatte (06) motorisch auf den Kipptisch (71 ; 82) zu bewegbar ist.

27. Anlage nach Anspruch 22, 23, 24, 25 oder 26, dadurch gekennzeichnet, dass die verschwenkbare Halte- und/oder Anlageeinrichtung (72; 93; 102) in der

Auflageebene Fördermittel (134; 136) umfasst, durch welche eine aufliegende Schalungsplatte (06) motorisch in Richtung Reinigungssektion (03) und/oder hierzu entgegengesetzt bewegbar ist.

28. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 25, 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Roboter (75) ausgebildeter Funktionsabschnitt (75) vorgesehen ist, durch welchen eine Schalungsplatte (06) aufnehmbar, in die geneigte Arbeitslage verschwenkbar und direkt an den dem Zuführen in die Reinigungssektion (03) dienenden Funktionsabschnitt (07; 152) oder einem diesem vorgeordneten, als Auflegeabschnitt (152) wirksamen Funktionsabschnitt (07; 152; 153) abgebbar ist.

29. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 25, 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Greif- und Schwenkeinrichtung (77) ausgebildeter Funktionsabschnitt (77) mit einem verschwenkbaren Greifarm (156) vorgesehen ist, durch welchen eine Schalungsplatte (06) aufnehmbar, in die geneigte Arbeitslage verschwenkbar und direkt an den dem Zuführen in die Reinigungssektion (03) dienenden

Funktionsabschnitt (07; 152) oder einem diesem vorgeordneten, als

Auflegeabschnitt (152) wirksamen Funktionsabschnitt (07; 152; 153) abgebbar ist.

30. Anlage nach Anspruch 28 oder 29, dadurch gekennzeichnet, dass ein einen

Plattenstapel aufnehmender Hubtisch (78) vorgesehen ist, von welchem die Schalungsplatte (06) durch den die Schalungsplatte (06) auf den Auflegeabschnitt (152) abgebenden Funktionsabschnitt (75;77) aufnehmbar ist.

31 . Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 22, 23, 24, 28, 29 oder 30, dadurch

gekennzeichnet, dass ein als Greif- und Schwenkeinrichtung (158) ausgebildeter Funktionsabschnitt (158) mit einem verschwenkbaren Greifarm (156) vorgesehen ist, durch welchen eine in geneigter Arbeitslage befindliche Schalungsplatte (06) von dem der Abnahme dienenden Funktionsabschnitt (07; 152) oder einem diesem nachgeordneten, als Entnahmeabschnitt (159) wirksamen Funktionsabschnitt (07; 152; 153) abnehmbar, in eine horizontale Lage verschwenkbar und in dieser Lage abgebbar ist.

32. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30 oder 31 , dadurch gekennzeichnet, dass die der Zuführung und die der Abnahme dienenden

Funktionsabschnitte (07; 71 ; 82; 09; 99) als vom Fördersystem (23.1 ; 23.4; 23.5; 23.6) umfasste Fördermittel (24.1 ; 24.4; 24.5; 24.6) motorisch antreibbare Rollen (24.1 ; 24.4; 24.5; 24.6) aufweist, auf denen die zu fördernde und beim Transport gegen die Horizontale geneigte Schalungsplatte (06) mit ihrer unteren Plattenkante (29) aufsitzt.

33. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 oder 32„

dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) als Wasserwerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) ausgebildet ist.

34. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 , 32 oder 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08""; 08*) ein auf einer Seite des Transportpfades angeordnetes, auf den Bewegungspfad einer ersten Plattenseite (31 ; 32) gerichtetes oder zu richtendes Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22) und/oder ein weiteres, auf der anderen Seite des

Transportpfades angeordnetes, auf den Bewegungspfad der anderen Plattenseite (32; 31 ) gerichtetes oder zu richtendes Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der unteren Plattenkante (29; 28) gerichtetes oder zu richtendes Reinigungswerkzeug (13) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der oberen Plattenkante (28; 29) gerichtetes oder zu richtendes und vorzugsweise in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung bewegbares Reinigungswerkzeug (14) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der vorlaufenden Plattenkante (26) gerichtetes oder zu richtendes und in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung bewegbares Reinigungswerkzeug (16) und/oder ein weiteres, auf den Bewegungspfad der nachlaufenden Plattenkante (27) gerichtetes oder zu richtendes und in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung bewegbares Reinigungswerkzeug (17) umfasst.

35. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 , 32, 33 oder 34, dadurch gekennzeichnet, dass das mit der Plattenseite (31 ; 32) in Wirkkontakt tretende oder verbringbar Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22) entlang eines mechanisch definierten Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung derart bewegbar in oder an einem Gestell des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"') gelagert ist, sodass dessen in der Ebene der zu reinigenden Plattenoberfläche wirksame Wirkquerschnitt (WT) auf einer im Transportpfad auf Höhe des betreffenden Reinigungswerkzeuges (1 1 ; 12) befindliche Schalungsplatte (06) entlang des definierten Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung verfahrbar ist.

36. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 , 32, 33, 34 oder 35, dadurch gekennzeichnet, dass der Reinigungsabschnitt (08*) einen auf einer Seite des Transportpfades angeordneten Roboter (162) umfasst, welchem zur wechselweisen Anwendung wenigstens zwei sich in Art und/oder Wirkquerschnitt (WT) unterscheidende Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17) zugeordnet sind.

37. Anlage nach Anspruch 36, dadurch gekennzeichnet, dass der Roboter (162) derart angeordnet und ausgeführt ist, dass er über seinen Arm wahlweise mit einem der Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17) in reinigenden Wirkkontakt mit einer Plattenseite (31 ; 32) und mit einem anderen der Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17) in reinigenden Wirkkontakt mit wenigstens einer Plattenkante (26; 27; 28; 29) verbringbar ist.

38. Anlage nach Anspruch 19, 20, 21 , 23, 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30, 31 , 32, 33, 34, 35, 36 oder 37, dadurch gekennzeichnet, dass die betreffende Halte- und/oder Anlageeinrichtung (33; 63; 72; 85) und das die Schalungsplatte (06) fördernde Fördersystems (23; 23; 23.2, 23.3) so ausgeführt und zueinander angeordnet sind, sodass sich die Schalungsplatte (06) auf dem Weg vom zuführenden

Funktionsabschnitt (07; 71 ; 82; 152; 153) in die Reinigungssektion (03), im

Transportpfad der Reinigungssektion (03) sowie auf dem Weg aus der

Reinigungssektion (03) in den nachgeordneten Funktionsabschnitt (09; 99; 159;

161 ) in einer überwiegend stehenden Arbeitslage, d. h. mit der flächigen

Plattenseite gegenüber der Horizontalen um mehr als 45° geneigt, bevorzugt um einen Winkel (a) von 3° bis 30° gegen die Vertikale geneigt, befindet.

39. Verfahren zur Reinigung von Schalungsplatten (06), insbesondere unter

Verwendung einer Vorrichtung gemäß einem der Ansprüche 1 bis 18 oder einer Anlage gemäß einem der Ansprüche 19 bis 38, mittels wenigstens einem

Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22), wobei die

Schalungsplatte (06)

entlang eines definierten Transortpfades motorisch durch einen

Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) hindurch gefördert wird, den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) insgesamt oder zumindest in einem das wenigstens eine Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) umfassenden Teil in einer Arbeitslage durchläuft, auf zumindest einer ersten Plattenseite (31 ; 32) durch wenigstens ein erstes, auf einer Seite des Transportpfades im Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08'"; 08*) angeordnetes, als Wasserwerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) ausgebildetes Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22) automatisch gereinigt wird,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Schalungsplatte (06) den Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) insgesamt oder zumindest in einem das wenigstens eine Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) umfassenden Teil in einer überwiegend stehenden

Arbeitslage, d. h. mit der Plattenseite (31 ; 32) gegenüber der Horizontalen um mehr als 45° geneigt, und mit in oder parallel zur Transportrichtung (T) verlaufender unterer und oberer Plattenkante (29; 28) durchläuft.

Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsplatten (06) im Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') durch ein oder mehrere

Reinigungswerkzeuge (12; 1 1 ) auch auf ihrer anderen Plattenseite (32; 31 ) gereinigt werden.

41 . Verfahren nach Anspruch 39 oder 40, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigen der Plattenseite (31 ; 32) durch das Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) in in

Transportrichtung (T) zueinander versetzten, bevorzugt einander überlappenden, Spuren erfolgt.

42. Verfahren nach Anspruch 41 , dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigen in den Spuren erfolgt, indem in einem Zyklus bei zunächst stehender Schalungsplatte (06) eine erste Spur auf der Schalungsplatte (06) in einer zur Transportrichtung (T) geneigten, insbesondere senkrechten Richtung durch entsprechendes Bewegen des Reinigungswerkzeuges (1 1 ; 12) erfolgt, danach ein Vorschub mit einer Taktlänge (Δτ) von höchstens der in Transportrichtung (T) wirksamen Wirkbreite des Reinigungswerkzeuges (1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22) erfolgt, das Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12) in umgekehrter Richtung eine zweite Spur reinigt, erneut ein Vorschub der Schalungsplatte (06) mit Taktlänge (Δτ) erfolgt, und der Zyklus sooft durchlaufen wird, bis mit der zuletzt gereinigte Spur das nachlaufende Ende der Schalungsplatte (06) erreicht oder teilweise überlappt ist.

43. Verfahren nach Anspruch 39, dadurch gekennzeichnet, dass die Plattenseite (31 ;

32) durch das erste und wenigstens ein weiteres im Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') auf der selben Seite des Transportpfades vorgesehenes

Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22) in wenigstens zwei in

Transportrichtung (T) verlaufenden, jedoch senkrecht zur Transportrichtung (T) betrachtet zueinander versetzten Spuren gereinigt wird.

44. Verfahren nach Anspruch 43, dadurch gekennzeichnet, dass durch den

Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') in einer ersten Betriebsweise

Schalungsplatten (06) auf der Plattenvorderseite (31 ; 32) nach einem Verfahren gemäß Anspruch 14, und in einer anderen Betriebsweise Schalungsplatten (06) auf der ersten Plattenseite (31 ; 32) gemäß einem der Ansprüche 14 oder 15, bevorzugt bei deaktiviertem weiteren Reinigungswerkzeug (1 1 ; 12 18; 19; 21 ; 22), gereinigt werden .

45. Verfahren nach Anspruch 39, 40, 41 , 42, 43 oder 44, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalungsplatten (06) im Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') durch ein oder mehrere Reinigungswerkzeuge (13; 14; 16; 17) auch an ihrer unteren Plattenkante (29) und/oder an ihrer oberen Plattenkante (28; 29) und/oder an ihrer vorlaufenden Plattenkante (26) und/oder an ihrer nachlaufenden Plattenkante (27) gereinigt werden.

46. Verfahren nach Anspruch 39, 40, 41 , 42, 43, 44 oder 45, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigen einer der Plattenseiten (31 ; 32) und zumindest einer Plattenkante (26; 27; 28; 29) durch einen auf einer Seite des Transportpfades angeordneten Roboter (162), insbesondere unter Verwendung zweier sich in Art und/oder Wirkquerschnitt (WT) unterscheidende Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17), erfolgt.

47. Verfahren nach Anspruch 46, dadurch gekennzeichnet, dass das Reinigen der ersten Plattenseite (31 ; 32) und zumindest einer Plattenkante (26; 27; 28; 29) durch einen auf einer Seite des Transportpfades angeordneten Roboter (162),

insbesondere unter Verwendung zweier sich in Art und/oder Wirkquerschnitt (WT) unterscheidende Reinigungswerkzeuge (1 1 ; 12; 14; 16; 17), erfolgt, und das Reinigen der zweiten Plattenseite (32; 33) durch ein entlang eines definierten Bewegungspfades linerar bewegten Wasserwerkzeuges (1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22) erfolgt.

48. Verfahren nach Anspruch 39, 40, 41 , 42, 43, 44, 45, 46 oder 47, dadurch

gekennzeichnet, dass die zu reinigende Schalungsplatte (06) dem

Reinigungsabschnitt (08; 08'; 08"; 08"') eingangsseitig bereits in geneigter

Arbeitslage zugeführt und/oder die gereinigte Schalungsplatte (06) ausgangsseitig des Reinigungsabschnittes (08; 08'; 08"; 08"'; 08*) in geneigter Arbeitslage ausgegeben wird.

Description:
Beschreibung

Vorrichtung, Anlage sowie Verfahren zur Reinigung von Schalungsplatten

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, eine Anlage sowie ein Verfahren zur Reinigung von Schalungsplatten gemäß Anspruch 1 , 19 bzw. 39.

Durch einen Internetauftritt der Fa. Falch GmbH ist unter der Adresse„www.falch.com/ de/anwendungen/details/application/reinigung-schalungen.html " bekannt, gebrauchte Schalungen durch Wasserstrahlen zu reinigen. Zum Einsatz kommen dort

lanzengeführten Flachstrahldüsen sowie für liegende Schalungen auch sog. Scater, welche bei der Bodenreinigung üblich sind und eine rotierende Bürste mit

Wasserbedüsung umfassen.

Aus der EP 2 277 670 A2 ist eine Vorrichtung zum Säubern der Seitenkanten von Schaltafeln und Kanthölzern bekannt, wobei ein manuell über die zu reinigende

Seitenkante zu bewegende Vorrichtung auf der der Kante zugewandten Innenseite Zähne umfasst, durch welche anhaftende Betonreste entfernt werden. In einer Ausführung kann die Schaltafel dabei durch eine entsprechend ausgebildete Rahmenkonstruktion gehalten und um eine vertikale Achse verschwenkt werden.

Die EP 1 046 370 A1 offenbart eine Bandspülmaschine. Sie transportiert quer zur Transportrichtung in einer bewegten Halteeinrichtung orientierte Teller durch

verschiedene Zonen.

Durch die DE 10 2009 024 714 A1 ist eine Reinigungsvorrichtung für Platten,

insbesondere Rahmenschalungen bekannt, wobei die Platten auf einem horizontalen Rollentisch beim Reinigen hin und her verfahren wird, während darüber eine Reinigungseinrichtung mit einem Propellerarm schrittweise quer zur Plattenbewegung versetzt wird.

In der DE 35 39 516 A1 ist eine Reinigungsvorrichtung für Schalungselemente offenbart, wobei diese horizontal durch die Vorrichtung geführt und an der Unterseite und den umlaufenden Kanten durch Schaber von Rückständen befreit werden. Nach dem

Reinigen werden sie auf der Unterseite noch durch eine Tauchwalze imprägniert.

Die DE 10 2008 027 217 A1 betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen der Schmalseiten von Schalungsplatten mit C0 2 -T rockeneis, wobei die Schalungsplatten dabei auf einem horizontalen Auflagetisch transportiert werde.

Durch die DE 10 2013 226 637 A1 und die DE 10 201 1 004 853 A1 sind

Transportspülmaschinen offenbart.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung eine Anlage sowie ein Verfahren zur Reinigung von Schalungsplatten zu schaffen.

Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Anspruchs 1 , 19 bzw. 39 gelöst.

Die mit der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass ein effektives Reinigen von Platten, insbesondere Schalungsplatten, möglich ist. Die Platten bzw. Schalungsplatten weisen dabei insbesondere eine gegenüber ihrer Länge und Breite wesentlich geringere, z. B. um mindestens den Faktor 50 kleinere, Stärke auf und/oder bilden bevorzugt mit ihrer Länge und Breite ein Rechteck aus. Derartige Schalungsplatten finden im Betonbau zur Verschalung von mit Beton auszugießenden Formen

Verwendung. In besonders vorteilhafter Ausführung umfasst ein Reinigungsabschnitt, durch welchen die Platten mittels eines motorisch betriebenen Fördersystems entlang eines definierten Transortpfades hindurchförderbar sind, eine Halte- und/oder Anlageeinrichtung, durch welche die durch den Reinigungsabschnitt zu fördernde Platte auf dem gesamten oder zumindest einem Teil des durch den Reinigungsabschnitt führenden Transportpfades in einer gegen der horizontale Ebene geneigten Arbeitslage gehalten wird oder werden kann, und wenigstens ein auf einer Seite, d. h. seitlich bzw. neben, z. B. in

Transportrichtung betrachtet links oder rechts, des Transportpfades angeordnetes, auf den Bewegungspfad einer ersten Plattenseite, z. B. der bei der Schalung wirksame Plattenvorderseite oder der auf der abgewandten Plattenhinterseite, gerichtetes oder zu richtendes Reinigungswerkzeug. Als Plattenseite sollen hier die beiden flächigen Plattenseiten, also Vorder- und Rückseite der Platte bezeichnet sein, nicht jedoch die kantenseitigen Stirnflächen.

In einer besonders vorteilhaften Ausführung erfolgt das Reinigen der Plattenseite durch Bewegen eines Reinigungswerkzeug entlang eines mechanisch definierten

Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung der Platten geneigten, insbesondere senkrechten Richtung. In einer ebenfalls sehr vorteilhaften Alternative erfolgt die

Reinigung der Plattenseite und wenigstens einer Plattenkante durch einen Roboter, bevorzugt unter Verwendung wenigstens zweier sich in Art und/oder Wirkquerschnitt unterscheidender Reinigungswerkzeuge.

Durch die geneigte Plattenlage kann die gelöste Verunreinigung der Platte, vorzugsweise zusammen mit Wasser als Betriebsmittel des Reinigungswerkzeuge, besonders einfach von der Platte entfernt werden, bevorzugt von alleine ablaufen. Indem die Platten motorisch gefördert werden, kann z. B. ein Sicherheitsabstand gewahrt und das

Werkzeug mit maximal für die Anwendung zulässiger Wirkung betrieben werden. Des Weiteren lässt sich der gesamte Reinigungsvorgang hierdurch automatisieren. Eine zu bevorzugende Ausführung einer Reinigungsanlage umfasst eine Reinigungssektion mit einem als Reinigungsabschnitt ausgeführten und wenigstens ein Reinigungswerkzeug aufweisenden Funktionsabschnitt, durch welche die zu reinigende Platten mittels eines Fördersystems entlang eines definierten Transortpfades in einer gegen die Horizontale geneigten Arbeitslage motorisch hindurchförderbar ist. Dieser kann entsprechend der obigen bevorzugten Ausführung ausgebildet sein. Daneben umfasst sie eine der Reinigungssektion vorgeordnete Zuführsektion mit wenigstens einem

Funktionsabschnitt, welcher dem Zuführen einer zu reinigenden Platte in die

Reinigungssektion dient und eine Halte- und/oder Anlageeinrichtung umfasst, durch welche die Platten zumindest bei Übergabe in die Reinigungssektion in der geneigten Arbeitslage gehalten sind, sowie eine der Reinigungssektion nachgeordnete

Ausgabesektion mit wenigstens einem Funktionsabschnitt, der der Übernahme der aus der Reinigungssektion kommenden Platten dient und eine Halte- und/oder

Anlageeinrichtung umfasst, durch welche die Platten zumindest bei Übernahme aus dem Reinigungssektion in der geneigten Arbeitslage gehalten sind. Durch ein von der Anlage umfasstes Fördersystem sind die Platten motorisch vom der Zuführung dienenden Funktionsabschnitt über die Reinigungssektion bis in den der Übernahme dienenden Funktionsabschnitt Ausgabesektion förderbar.

Durch die Vor- und Nachordnung der der Zuführung bzw. der Übernahme dienenden Funktionsabschnitte mit den dort ebenfalls die geneigte Plattenlage bewirkenden Halte- und/oder Anlageeinrichtungen ist ein homogenes und möglichst störungsfreies

Durchfahren der Reinigungssektion gewährleistet, ohne dort die Platten in komplizierter Weise handhaben zu müssen. Damit entfällt auch das Erfordernisses eines

betriebsmäßigen Betretens der Reinigungssektion. Durch das motorische Fördern sind auch hier die o. g. Vorteile erreichbar.

Die bevorzugte Ausführung für den Reinigungsabschnitt und die Reinigungsanlage sind in vorteilhaften Ausführungen miteinander und/der mit einem oder mehreren Merkmalen aus den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiele und/oder den Merkmalen der abhängigen Ansprüche kombinierbar.

Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im Folgenden näher beschrieben.

Es zeigen:

Fig. 1 eine schematische Darstellung einer ersten Ausführung für die Vorrichtung zur

Reinigung von plattenförmigem Gut a) in Draufsicht und b) in Seitenansicht mit jeweils transparent angedeuteter Kabine;

Fig. 2 einen vergrößerten Ausschnitt eines Reinigungsabschnittes aus Fig. 1 ;

Fig. 3 ein Schnitt durch einen Reinigungsabschnitt;

Fig. 4 Ausführungsbeispiele und -Varianten für einen Reinigungsabschnitt a) mit zwei sich gegenüberliegenden, auf die Plattenseiten wirkenden

Reinigungswerkzeugen, b) mit zwei versetzten, auf die Plattenseiten wirkenden Reinigungswerkzeugen, c) mit insgesamt vier, auf die Plattenseiten wirkenden Reinigungswerkzeugen, d) mit insgesamt sechs, auf die Plattenseiten wirkenden Reinigungswerkzeugen und e) mit weiteren, auf die Plattenseiten wirkenden Reinigungswerkzeugen;

Fig. 5 eine schematische Darstellung einer Reinigungssequenz auf einer Plattenseite;

Fig. 6 eine Ausführungsvariante für den Betrieb zweier sich gegenüberliegender rotierender Düsenbalken; Fig. 7 eine Schnittansicht in einem Reinigungsabschnitt;

Fig. 8 eine Schrägansicht eines Ausschnittes aus einem Reinigungsabschnitt;

Fig. 9 eine Schrägansicht einer ersten Ausführung des Reinigungsabschnittes in

zweiter Variante;

Fig. 10 eine Schrägansicht eines Ausschnittes aus einem Reinigungsabschnitt mit einem als Seilzugantrieb ausgeführten Hubabtrieb;

Fig. 1 1 Ausführungsbeispiele und Varianten zur Konfigurierung einer Zufuhrsektion;

Fig. 12 Ausführungsbeispiele und Varianten zur Konfigurierung einer Ausgabesektion;

Fig. 13 Ausführungsbeispiele und Varianten zur Konfigurierung einer Speichersektion;

Fig. 14 Ausführungsbeispiele und Varianten zur Konfigurierung einer

Nachbearbeitungssektion;

Fig. 15 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine zweite Ausführung für die Vorrichtung zur Reinigung von Platten a) in einer Seitenansicht, b) einer Draufsicht sowie c) und d) den Schnitten durch die Kipptische;

Fig. 16 eine detailliertere Darstellung eines als Kipptisch ausgeführten

Funktionsabschnittes a) in Seitenansicht in Beladelage, b) in Querschnittansicht in Zuführlage und c) in Seitenansicht in Zuführlage;

Fig. 17 eine detailliertere Darstellung eines als Transfertisch ausgeführten

Funktionsabschnittes mit quer zur Transportrichtung wirksamen Fördermitteln; Fig. 18 eine detailliertere Darstellung eines als Transfertisch ausgeführten

Funktionsabschnittes ohne querwirksame Fördermittel;

Fig. 19 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine dritte Ausführung für die

Vorrichtung zur Reinigung von Platten;

Fig. 20 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine vierte Ausführung für die

Vorrichtung zur Reinigung von Platten;

Fig. 21 eine detailliertere Darstellung einer Zufuhrsektion bzw. einer Ausgabesektion bzw. eines Teils davon mit einer Greif- und Schwenkeinrichtung a) in Schnittansicht, b) in Seitenansicht und c) in Draufsicht;

Fig. 22 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine fünfte Ausführung für die

Vorrichtung zur Reinigung von Platten;

Fig. 23 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine sechste Ausführung für die Vorrichtung zur Reinigung von Platten;

Fig. 24 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine siebte Ausführung für die Vorrichtung zur Reinigung von Platten;

Fig. 25 eine schematische Darstellung eines Beispiels für eine achte Ausführung für die

Vorrichtung zur Reinigung von Platten.

Eine Vorrichtung 01 zur Reinigung von plattenformigem Gut 06, beispielsweise zur Reinigung von Platten 06, insbesondere von Schalungsplatten 06 umfasst wenigstens drei Sektionen 02; 03; 04, nämlich eine Reinigungssektion 03, eine der Reinigungssektion 03 im Transportpfad der zu reinigenden Platten 06 vorgeordnete Zufuhrsektion 02 sowie eine der Reinigungssektion 03 nachvorgeordnete Ausgabesektion 04. In der

Reinigungssektion 03 erfolgt ein automatisiertes Reinigen der Platten 06.

Jede der Sektionen 02; 03; 04 umfasst wenigstens ein oder mehrere Funktionsabschnitte 07; 08; 09; 61 ; 62; 71 ; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 95; 99, welche jeweils in definierter und für die betroffene Sektion 02; 03; 04 bezeichnender weise der Behandlung oder

Handhabung der Platten 06 dienen.

In einer ersten - insbesondere im Hinblick auf Raumbedarf und/oder Investitionshöhe vorteilhaften - Basisausführung (siehe z. B. Fig. 1 ) umfasst die Reinigungssektion 03 lediglich einen Funktionsabschnitt 08, z. B. Reinigungsabschnitt 08, in welchem das zu reinigende Gut 06 mittels mindestens zwei Reinigungswerkzeugen 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 automatisiert oder zumindest teilautomatisiert gereinigt werden bzw.

werden können. Die Platten 06 können grundsätzlich mittels jeglicher Art motorisch betriebener Fördersysteme, z. B. auf als Förderbänder bzw. Förderketten, Schlepp-, Zugketten, Rollen oder Walzen ausgebildeten Fördermitteln basierende Fördersysteme 23, durch den Reinigungsabschnitt 08 gefördert werden. Es können grundsätzlich auch unterschiedliche Fördersysteme als Teilsysteme zum Transport der Platten 06 von der Zufuhrsektion 02 zur Ausgabesektion 04 vorgesehen sein. Vorzugsweise ist jedoch ein die Platten 06 transportierendes Fördersystem 23 vom einzigen oder zumindest einem stromaufwärts letzten Funktionsabschnitt 07 der Zufuhrsektion 02 bis in den einzigen oder zumindest eine stromaufwärts ersten Funktionsabschnitt 09 der Ausgabesektion 04 als auf dem selben Förderprinzip beruhendes Fördersystems 23 (23.1 , 23.2, 23.3; 23.4 etc.) ausgeführt und bilden somit ein homogenes, wenn ggf. auch in Teilen mechanisch unabhängig betreibbares Fördersystems 23 (23.1 ; 23.2, 23.3, 23.4 etc.).

In vorteilhafter Ausführung ist der die Platten 06 in einer Arbeitslage, d. h. einer Lage der Platten 06, in welcher die Reinigung erfolgt, durch die Reinigungssektion 03 fördernde Teil des Fördersystems 23; 23.2; 23.3, bevorzugt jedoch das gesamte die Platten 06 in einer Arbeitslage durch die Vorrichtung 01 , insbesondere durch die Reinigungsanlage 01 transportierende Fördersystem 23 (23.1 ; 23.2, 23.3, 23.4 etc.), als einteilige oder sich - z. B. bei modularer Bauweise der Reinigungsanlage 01 - mehrteilig fortsetzende

Förderteilsysteme 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4, z. B. als Teilrollenbahnen 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4, ausgeführt, welche als Fördermittel 24 (24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 etc.) z. B.

zwangsgetriebenen Rollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 umfasst. Stattdessen oder zusätzlich hierzu können auch als getriebene Umlaufförderer, z. B. Umlaufbänder, ausgeführte Fördermittel vorgesehen sein, auf weichen sich die Platten 06 mit ihrer Unterkante abstützen. Dabei können sämtliche oder nur ein Teil der Rollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 zwangsgetrieben sein. Vorzugsweise ist je Sektion 02; 03, 04 und/oder je

Förderteilsystem 23.1 ; 23.2, 23.3, 23.4 jeweils mindestens eine der Rollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 oder ein Umlaufband zwangsgetrieben, insbesondere unabhängig von den zwangsangetriebenen Rollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 oder Umlaufbändern der jeweils anderen Sektion 02; 03, 04 zwangsantreibbar. In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Fördergeschwindigkeit insgesamt und bevorzugt in jeder der Sektion 02; 03, 04 einstellbar und kann innerhalb der jeweiligen Sektion 02; 03; 04 bei Bedarf variiert werden.

Die Rollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 sind bevorzugt beschichtet und/oder als Doppel- Transportrollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 mit Zwischenlagerblock ausgeführt.

Grundsätzlich können die Platten 06 beim Reinigen jede definierte Lage als Arbeitslage einnehmen, z. B. horizontal liegend, vertikal stehend oder mit ihrer Erstreckung in

Transportrichtung T entlang und/oder quer zur Transportrichtung T geneigt.

In einer ersten vorteilhaften Ausführung kann der Transport der Platten 06 durch den Reinigungsabschnitt 08 gegen die horizontale und die vertikale Ebene geneigt, jedoch überwiegend liegend und insbesondere in einer gegen die Transportrichtung T um 3° bis 30°, insbesondere 10°±5°, ansteigend oder abfallend geneigten Arbeitslage mit waagrechten vor- und nachlaufenden Plattenkanten 26; 27 erfolgen. Beim Reinigen eingesetztes Wasser kann gegenüber einer insgesamt waagrechten Arbeitslage besser nach vorn bzw. hinten abfließen Eine Reinigung einer ersten und zweiten Plattenseite 31 ; 32, z. B. der Plattenvorder- und -rückseite 31 ; 32, durch entsprechende

Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 erfolgt dabei z. B. von oberhalb bzw.

unterhalb des Transportpfades her.

In einer hier bevorzugten Ausführung erfolgt der Transport der Platten 06 beim Reinigen ebenfalls geneigt gegen die horizontale und gegen die vertikale Ebene, jedoch überwiegend stehend, d. h. um weniger als 45° gegen die Vertikale geneigt, mit z. B. waagrecht verlaufender oberen und unteren Plattenkante 28; 29. Insbesondere werden sie in einer Arbeitslage behandelt, in welcher die Fläche der Plattenvorder- bzw.

-rückseite 31 ; 32 beispielsweise lediglich um einen Winkel α von 3° bis 30°, insbesondere 10°±5°, gegen die Vertikale geneigt ist. Eine Reinigung der ersten und zweiten

Plattenseite 31 ; 32, z. B. der Plattenvorder- und -rückseite 31 ; 32, durch entsprechende Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 erfolgt dabei von - in Transportrichtung T betrachtet - links und rechts des Transportpfades her. Obgleich die Platte 06

grundsätzlich zwar auch auf der Kante ihrer kleineren Seitenlänge durch die

Reinigungssektion 03, insbesondere den Reinigungsabschnitt 08, transportiert werden könnte, wird sie bevorzugt jedoch auf der Kante ihrer größeren Seitenlänge transportiert. In Arbeitslage der Platte 06 verlaufen deren untere und obere Plattenkante 29; 28 - unabhängig davon, ob sie auf der kürzeren oder längeren Kante transportiert wird - in bzw. parallel zur Transportrichtung T. Wie z. B. in Fig. 2 erkennbar ist, werden als „Plattenkanten" die schmalen Seitenflächen der umlaufenden Stirnseiten der Platte 06 bezeichnet, während als erste bzw. zweite Plattenseite 31 ; 32 die Vorder- bzw. Rückseite der Platte 06 bezeichnet sind.

Bei geneigter, in obigem Sinne überwiegend stehender Arbeitslage ist vorzugsweise eine sich entlang des Transportpfades durch den Reinigungsabschnitt 08 erstreckende seitliche Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 vorgesehen, welche die Platte 06 hält, indem sie diese beispielsweise abstützt. Dabei ist die Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 derart angeordnet und ausgeführt, sodass die betriebsmäßig durch das Fördersystem 23 geförderte und sich gegen die Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 abstützende Platte 06 eine in obiger Weise geneigte, z. B. um einen Winkel α von 3° bis 30°, insbesondere 10°±5°, gegen die Vertikale geneigte, Arbeitslage einnimmt.

Die die Platte 06 in der geneigten Lage haltende Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 kann grundsätzlich durch das Fördersystem 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 in Art eines Ständers mitbewegt oder aber wie im Folgenden beschrieben bezüglich der Reinigungssektion 03 bzw. des Reinigungsabschnittes 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ortsfest vorgesehen und in Art einer Führung wirksam sein.

Die Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 kann hierbei grundsätzlich durch eine Art starres Führungselement gegeben sein, welches zumindest auf wenigstens einer halben Höhe der schmälsten zu transportierenden Platten 06 und z. B. die Neigung

berücksichtigend entsprechend geneigt und/oder seitlich zum Transportpfad der unteren Plattenkante 29 versetzt vorgesehen ist, und an welchem die Platten 06 betriebsmäßig entlanggeführt sind. Vorzugsweise umfasst die die Platten 06 seitlich abstützende Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 jedoch sich in zur Arbeitslage entsprechend geneigt, z. B. um einen Winkel a von 3° bis 30°, insbesondere 10°±5°, gegen die Vertikale geneigt, erstreckende Walzen 34 oder Gruppen 34 von koaxial um eine derartig geneigte

Rotationsachse rotierbare und in Richtung Rotationsachse voneinander beabstandete Rollen. In einer Ausführungsvariante können sämtliche oder ein Teil der Walzen 34 oder Gruppen 34 der Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 im Reinigungsabschnitt 08 zwangsgetrieben sein. Die Walzen 34 oder Gruppen 34 von Rollen sind beispielsweise in einer ein- oder mehrteiligen Rahmenkonstruktion 36, z. B. einem oder mehreren

Stahlständern 36, gelagert, welche beispielsweise auf einem auch die Fördermittel 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 des Fördersystems 23 (23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4) tragenden Grundgestell 37, beispielsweise eine Unterbaukonstruktion 37 aus Stahl, insbesondere V2A-Stahl, z. B. eine Stahlunterkonstruktion 37 aufgenommen ist. Grundgestell 37 und Rahmenkonstruktion 36 bilden zusammen im Wesentlichen ein tragendes Gestell 36, 37 des Reinigungsabschnittes 08 aus.

Als Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 sind bevorzugt

Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22, insbesondere mit Hochdruck betriebene bzw. betreibbare Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 vorgesehen. Als derartige Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 können eine oder mehrere flächenhaft wirksame Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 oder linienhaft wirksame Wasserwerkzeuge 13; 14; 16; 17 oder eine Kombination hieraus vorgesehen sein. Es können jedoch auch gemischte Ausführungen für die

Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 finden. So können

beispielsweise ein oder mehrere auf die Plattenseiten 31 ; 32 gerichtete

Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 als Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22, z. B. in einer der unten näher dargelegten Ausgestaltungen, ausgeführt sein, während ein oder mehrere auf eine Plattenkante 26; 27; 28; 29 gerichteten Reinigungswerkzeuge 13; 14; 16; 17 mechanisch wirkend, z. B. als Schaber, eine Klinge oder eine Bürste, ausgeführt sein kann bzw. können.

Als flächenhaft wirksame Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 sind solche zu verstehen, deren Wirkquerschnitt W T in der Ebene der zu reinigenden Plattenoberfläche in Transportrichtung T sowie quer hierzu vorzugsweise eine selbe Ausdehnung aufweisen, zumindest jedoch um höchsten ± 50% des kleineren Wertes voneinander abweichen.

Dabei können ein oder mehrere der Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 feststehend am Gestell 36, 37 des Reinigungsabschnittes 08, beispielsweise an dessen Rahmenkonstruktion 36, angeordnet und/oder ein oder mehrere der

Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 entlang eines definierten Bewegungspfades bewegbar am Gestell 36, 37 bewegbar gelagert sein. Die oder ein Teil der feststehenden oder bewegbaren Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 können in sich um eine feststehende oder bewegbare Achse rotierend ausgebildet sein. Die oder ein Teil der Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22, insbesondere zumindest die flächenhaft wirksame Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 können als beispielsweise rotierende Düsenbalken 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 oder als Bürstendüsenkombination 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 ausgeführt sein.

Der Reinigungsabschnitt 08 umfasst zumindest auf einer Seite des Transportpfades der zu reinigenden Platten 06 zumindest ein - insbesondere flächig wirksames erstes

Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12, z. B. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12, welches entlang eines definierten Bewegungspfades - insbesondere automatisiert - bewegbar im oder am Gestell 36, 37 des Reinigungsabschnitt 08 gelagert ist, sodass dessen in der Ebene der zu reinigenden Plattenoberfläche wirksame Wirkquerschnitt W T auf einer im Transportpfad auf Höhe des Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuges 1 1 ; 12 befindliche Platte 06 entlang des definierten Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung T geneigten,

insbesondere senkrechten Richtung verfahrbar ist. Durch Bewegen eines solchen Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 ist somit ein Reinigen einer Platte 06 in einer zur Transportrichtung T geneigten, insbesondere senkrechten Richtung in einer gegenüber der Breite des Wirkquerschnittes W T größeren Spurbreite möglich.

In einer vorteilhaften Ausführung ist das flächig wirksame erste Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12, insbesondere durch einen eigenen Antrieb, entlang eines mechanisch durch beispielsweise eine Führung oder einen Stellweg vorgegebenen Bewegungspfades in einer zur Transportrichtung T geneigten, insbesondere senkrechten Richtung derart, bevorzugt geradlinig, bewegbar. In einer unten dargelegten Variante ist das flächig wirksame Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12 nicht mechanisch durch eine Führung auf eine Bewegungsbahn gezwungen, sondern steuerungstechnisch durch beispielsweise einen Algorithmus auf einem festgelegten Bewegungspfad bewegbar.

Vorzugsweise umfasst der Reinigungsabschnitt 08 auch auf der anderen Seite des Transportpfades der zu reinigenden Platten 06 ein wie das erste Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12 ausgeführtes, jedoch auf die andere Plattenseite 32; 31 gerichtetes zweites

Reinigungswerkzeug 12; 1 1 , z. B. Wasserwerkzeug 12; 1 1 . Obgleich die beispielsweise mechanisch vorgegebene Bewegung in einer zur Transportrichtung T senkrechten Richtung hinsichtlich der einfacheren Steuerung von besonderem Vorteil ist, ist auch eine gegenüber der Transportrichtung T um beispielsweise eine zwischen 45° und 90° geneigte Bewegungsrichtung denkbar, wobei dann beim Reinigen ein korreliertes

Bewegen der Platte 06 entlang des Transportpfades und des Reinigungs- bzw.

Wasserwerkzeuges 1 1 ; 12 entlang seines Bewegungspfades erfolgen kann.

Obgleich als erstes und/oder zweites, auf die Plattenseiten 31 ; 32 gerichtetes Reinigungsbzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 grundsätzlich auch andere Ausführungen, wie z. B.

nichtbewegbare oder bewegbare nichtrotierende Düsenbalken, rotierende Bürsten oder Kombinationen hieraus, zur Anwendung kommen können, sind sie in einer ersten besonders vorteilhaften Ausführung als ein- oder mehrarmige rotierende Düsenbalken 1 1 ; 12 ausgeführt und in einer zweiten besonders vorteilhaften Ausführung als rotierende Bürsten 1 1 ; 12, insbesondere als Bürstendüsenkombination 1 1 ; 12 mit rotierender Bürsten ausgeführt. In der ersten Ausführung wird die Platte 06 beispielsweise mit unter einem Überdruck von mehr als 600 bar, insbesondere mindestens 800 bar stehendem Wasser beaufschlagt, in der zweiten Ausführung beispielsweise mit unter einem

Überdruck von höchstens 400 bar, insbesondere höchstens 300 bar stehendem Wasser. In einer vorteilhaften Variante der ersten Ausführung können auf die beiden Plattenseiten 31 ; 32 voneinander verschiedene Drücke anwendbar sein bzw. angewandt werden.

Beispielsweise wird auf die beispielsweise bei der Schalung wirksame Plattenvorderseite 31 Wasser eines geringeren Überdruckes, z. B. höchstens 900 bar, aufgebracht als auf der Plattenhinterseite 32 mit beispielsweise mindestens 1.200 bar. Für den o. g. Fall einer überwiegend liegenden Arbeitslage verläuft der Bewegungspfad des Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuges 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 beispielsweise in etwa, d. h. mit maximaler Abweichung von ± 10°, horizontal und senkrecht zur Transportrichtung T.

Für den bevorzugten Fall einer geneigten, jedoch überwiegend stehenden Arbeitslage ist das (jeweilige) erste bzw. zweite Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 durch mindestens ein gemeinsames, bevorzugt durch jeweilige Antriebsmittel 41 ; 42, z. B. Elektromotoren 41 ; 42, hohenverfahrbar. Der Bewegungspfad des ersten bzw. des ersten und zweiten Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeugs 1 1 ; 12 verläuft dabei vorzugsweise entlang einer - insbesondere geraden - Linie, die vorzugsweise parallel zur Neigung der durch die Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33 gegebenen Anlageebene und/oder parallel zur geneigten Arbeitslage und/oder um einen Winkel α von 3° bis 30°, insbesondere 10°±5°, geneigt gegen die Vertikale verläuft. Grundsätzlich ist es wegen ggf. baulicher umstände auch denkbar, dass die Linie des Bewegungspfad zumindest in einem Winkelsegment liegt, welches vom zur Anlageebene und/oder Arbeitslage parallelen geneigten Verlauf bis hin zum vertikalen Verlauf reicht. In bevorzugter

Ausführung verläuft die Line des Bewegungspfades senkrecht zur Transportrichtung T.

Zusätzlich zum ersten bzw. vorzugsweise dem ersten und zweiten, gegen die jeweilige Plattenseite 31 ; 32 gerichteten Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 umfasst der Reinigungsabschnitt 08 vorzugsweise ein weiteres, auf den Transportpfad der unteren Plattenkante 29 gerichtetes oder zu richtendes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 13, z. B. unteres oder drittes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 13, und/oder ein weiteres, auf den Transportpfad der oberen Plattenkante 28 gerichtetes oder zu richtendes, vorzugsweise durch ein Antriebsmittel 43 z. B. einen Elektromotor 43, hohenverfahrbares Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 14, z. B. oberes oder viertes Reinigungs- bzw.

Wasserwerkzeug 14, und/oder ein weiteres, auf den Transportpfad der vorlaufenden Plattenkante 26 gerichtetes oder zu richtendes, vorzugsweise durch ein Antriebsmittel 44 z. B. ein Elektromotor 44, höhenverfahrbares Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 16, z. B. vorderkantenseitiges oder fünftes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 16, und/oder ein weiteres auf den Transportpfad der nachlaufenden Plattenkante 27 gerichtetes oder zu richtendes, vorzugsweise durch ein Antriebsmittel 46, z. B. Elektromotor 46,

höhenverfahrbares Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 17, z. B. hinterkantenseitiges oder sechstes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 17.

In der Ausführung mit mechanisch vorgegebenen Bewegungspfaden für jedes einzelne der bewegbaren Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 ist also ein Antriebsmittel 41 ; 42; 43; 44; 46 für dessen Bewegung entlang des jeweiligen Bewegungspfades

vorgesehen.

Des Weiteren umfasst der Reinigungsabschnitt 08 in einem dem vierten Wasserwerkzeug 14 vorgeordneten Bereich einen Sensor 38, der beim Transport der Platte 06 in den Eingangsabschnitt die Höhe der Palette 06 erfasst sowie einen Sensor 39, der beim Transport der Platte 06 in den Eingangsabschnitt die Länge der Platte 06 erfasst. Unter Verwendung dieser Ergebnisse wird beispielsweise das vierte Wasserwerkzeug 14 in der Höhe vorpositioniert und/oder die Verfahrwege der beteiligten verfahrbaren

Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 festgelegt. Um bei einer Fehlfunktion der

Höhenerkennung eine Kollision der Platte 06 mit dem vierten Wasserwerkzeug 14 zu verhindern, ist beispielsweise ein zusätzlicher, hier nicht dargestellter Sensor vorgesehen, der bei Kontakt den Antrieb des Fördersystems 23 oder betroffenen Förderteilsystems 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 stillsetzt.

Zusätzlich können weitere jeweiligen Wasserwerkzeugen 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 vorgeordnete Sensoren vorgesehen sein, durch welche die Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 und/oder die Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 bewegende Antriebe, insbesondere Rotations- und/oder Hubantriebe, aktivierbar sind. Damit lässt sich erreichen, dass beim Passieren der Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22, insbesondere rotierender Düsen 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22, diese mit der richtigen Drehzahl rotieren und sich bereits der vollständige Reinigungsdruck aufgebaut hat.

Die Aktivierung und/oder Bewegung der Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 und der Vorschub der Platten 06 erfolgt vorzugsweise derart korreliert zueinander, dass bei aktivierten Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeugen 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 stets eine Relativbewegung zwischen Platte 06 und aktiviertem Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17; 18; 19; 21 ; 22 stattfindet. Dies schont die Oberflächen der Platten 06 und vermeidet ansonsten mögliche Beschädigungen. Bevorzugt ist die Geschwindigkeit der die Antriebsmittel 41 ; 42; 43; 44; 46 (siehe z. B. schematisch in Fig. 2) umfassenden Hubantriebe der in einer zur

Transportrichtung T senkrechten Richtung bewegbaren Reinigungs- bzw.

Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 einstellbar. Für den bevorzugten Fall der Ausführung der ersten Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 als ein- oder mehrarmige rotierende Düsenbalken 1 1 ; 12 ist bevorzugt auch deren Solldrehzahl einstellbar.

Als durch die Antriebsmittel 41 ; 42; 43; 44; 46 angetriebene Hubantriebe sind

grundsätzlich verschiedenste Lösungen denkbar, wie z. B. Winden mit gesteuertem Antrieb, Gewindespindeln mit Schlitten, Linearachsen, Spindelhubgetrieben. Bevorzugt ist eine Lösung mit an Führungselementen, insbesondere Prismenführungen, laufenden Schlitten 55; 56; 57; 58; 59, z. B. Hubschlitten 55; 56; 57; 58; 59, welche die jeweiligen bewegbaren Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 tragen. Die

Führungen sind am Gestell 36, 37, insbesondere jeweils an einem Tragelement 45, insbesondere einem Stahlträger 45, vorgesehen. Für den Fall rotierender Reinigungsbzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 tragen sie beispielsweise auch deren

Rotationsantriebe, die als Antriebsmittel 35 z. B. einen Elektromotor 35 umfassen. Die Schlitten 55; 56; 57; 58; 59 werden beispielsweise über ein entsprechendes Getriebe, beispielsweise einen Zahnstangentrieb, einen Gewindetrieb oder eine ein Zugmittel 65, z. B. Seil 65, umfassende Winde, z. B. Seilwinde, durch das betreffende, in Fig. 2 z. B. lediglich schematisch angedeutete Antriebsmittel 41 ; 42; 43; 44; 46 bewegt. In der Ausführung des Antriebes mit einer Winde greift das Zugmittel 65 am Schlitten 55; 56; 57; 58; 59 an und ist beispielsweise umlaufend und/oder endlos ausgeführt.

Beim Reinigungsbetrieb mittels des automatisch betriebenen bzw. betreibbaren

Reinigungsabschnittes 08 werden mit dem dritten und vierten Reinigungswerkzeug 13; 14, beispielsweise als Düsen 13; 14, insbesondere Hochdruckdüse 13; 14 ausgebildeten Wasserwerkzeug 13, 14 die obere und untere Plattenkante 28; 29 gereinigt. Wenn die nachlaufende Plattenkante 27 diese beiden Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 13; 14 passiert hat, werden diese deaktiviert. Die Platte 06 fährt währenddessen weiter bis zu einem Haltepunkt, nämlich einem Haltepunkt für die Reinigung der vorlaufenden

Plattenkante 26. Dort stoppt der durch wenigstens ein lediglich schematisch angedeutetes Antriebsmittel 51 ; 52; 53; 54, z. B. Elektromotor 51 ; 52; 53; 54, getriebene Antrieb des Fördersystems 23 oder betroffenen Förderteilsystems 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4.

Das zuvor im inaktiven Zustand beispielsweise unterhalb des Transportpfades der Platte 06 angeordnete fünfte Reinigungswerkzeug 16, vorteilhaft als Düse 16, insbesondere Hochdruckdüse 16 ausgebildete fünfte Wasserwerkzeug 16 fährt nun nach oben und reinigt die vorlaufende Plattenkante 26. Das Wasserwerkzeug 16 verbleibt dann zunächst deaktiviert oberhalb der Platte 06, während der Antrieb des Fördersystems 23 oder betroffenen Förderteilsystems 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 die Platte 06 bis zu einem nächsten Haltepunkt, nämlich einem Haltepunkt für den Start der Reinigung von Plattenvorder- und -rückseite 31 ; 32, fördert. Bevorzugt erfolgt der Stopp am Haltepunkt derart, dass der Wirkquerschnitt W T des zur Reinigung einer Plattenseite 31 ; 32 vorgesehenen

Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeugs 1 1 ; 12 in Transportrichtung T betrachtet noch über die vorlaufende Plattenkante 26 übersteht (siehe z. B. Fig. 5a)). Ein derartiger Überstand Δ1 kann lediglich einige Zentimeter breit sein, erhöht jedoch insbesondere bei runder Wirkquerschnittsfläche erheblich die Reinigungssicherheit im Kantenbereich. Wenn die nachlaufende Plattenkante 27 während des Weiterförderns das fünfte Wasserwerkzeug 16 passiert hat fährt dieses vorzugsweise - unabhängig vom weiteren Verlauf der Reinigung der Platte 06 - wieder auf ihre Ausgangsstellung zurück.

Die beispielsweise als rotierende Düsenbalken 1 1 ; 12 oder Bürstendüsenkombination 1 1 ; 12 mit rotierender Bürste ausgebildeten ersten Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 sind

beispielsweise in ihrer Parkposition unterhalb des Transportpfades der Platte 06 positioniert. Dort wird z. B. der Wasserhochdruck aktiviert und ggf. die Düse 1 1 ; 12 (z. B. als Düsenbalken 1 1 ; 12 oder Bürste 1 1 ; 12) in Rotation versetzt. Dies kann beispielsweise durch einen o. g., vorgeordneten Sensor 38; 39, ggf. zeitversetzt, ausgelöst sein bzw. werden. Die beiden ersten Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 können sich einander

gegenüberliegen oder aber vorzugsweise in Transportrichtung T versetzt zueinander am Transportpfad angeordnet sein. Bei letzterem kann obiges Auslösen versetzt zueinander durch zwei Sensoren erfolgen. Sind die beiden ersten Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 einander gegenüberliegend angeordnet, so sollte ein gegenseitiges Beaufschlagen mit unter hohem Druck austretendem Wasser verhindert werden, was insbesondere im Bereich einer letzten Reinigungsspur am nachlaufenden Plattenendes 27 wegen eines ggf.

demgegenüber schmaleren Restplattenstreifens vorkommen kann. Um dies zu vermeiden können diese entweder mit Spritzschutzen voreinander geschützt sein oder,

beispielsweise in Ausführung der Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 als rotierende Düsenbalken 1 1 ; 12, diese einander gegenüberliegenden Düsenbalken 1 1 ; 12- mechanisch oder insbesondere elektronisch erzwungen - mit zueinander verdrehter Winkellage betrieben sein. bzw. werden (siehe z. B. Fig. 6).

Um die jeweilige Plattenseite 31 ; 32 vollständig durch die ersten Reinigungs- bzw.

Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 reinigen zu können, ist das jeweilige Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 selbst und/oder mit seinem Wirkquerschnitt W T in seiner Startposition beispielsweise geringfügig unterhalb des Transportpfades der Platte 06 angeordnet oder überlappt zumindest diesen unterhalb des Transportpfades der Platte 06 liegenden Bereich. Noch in Starposition wird der Wasserdruck aufgebaut und das z. B. als rotierender Düsenbalken 1 1 ; 12 oder wasserbedüste Bürste 1 1 ; 12 ausgebildete erste Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 durch ein Antriebsmittel 35, insbesondere einen Elektromotor 35, auf Solldrehzahl beschleunigt. Im Folgenden wird die betreffende Plattenseite 31 ; 32 vorzugsweise durch ein abwechselndes Auf- und Ab-Bewegen des Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 und sukzessivem Vortrieb in - vorzugsweise einander überlappenden - Spuren gereinigt. Eine

Überlappung Δ2 kann lediglich einige Zentimeter breit sein, erhöht jedoch insbesondere bei runder Wirkquerschnittsfläche erheblich die Reinigungssicherheit im Kantenbereich.

Hierzu fördert der betreffende Hubantrieb das Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 mit definierter Geschwindigkeit nach oben bis zur oder bevorzugt knapp über die obere Plattenkante 28; 29 hinaus. Dort stoppt der Hubantrieb. Jetzt fördert der Antrieb des Fördersystems 23 oder des betroffenen Förderteilsystems 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 die Platte 06 um eine Taktbzw. Vorschublänge Δ τ weiter in Transportrichtung T, die gleich oder bevorzugt kleiner ist als die Breite des Wirkquerschnittes W T des Wasserwerkzeuges 1 1 ; 12 in

Transportrichtung T. Vorzugsweise überlappen sich die Reinigungsspuren auf der Platte 06 und die Platte 06 wird sicher vollständig gereinigt. Die Taktlänge A T wird beispielsweise über weitere, am Transportpfad beabstandet voneinander angeordnete Sensoren gesteuert. In einer vorteilhaften Variante wird die Taktlänge Δ τ und Taktung jedoch über den Antrieb des Fördersystems 23 oder des betroffenen Förderteilsystems 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 selbst gesteuert, wobei beispielsweise vom Antrieb ein Schrittmotor, ein winkellageregelbarer Motor oder im Antriebsstrang eine Winkellagesensorik umfasst ist und hierüber ein kontrollierter Vorschub möglich ist.

Das jeweilige Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 reinigt somit - bei Versatz in Transportrichtung T z. B. entsprechend zeitlich versetzt - zunächst eine erste Spur, beispielsweise von oben nach unten oder wie hier bevorzugt von unten nach oben, dann erfolgt ein Vorschub mit Taktlänge Δ τ , bevor das jeweilige Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 in umgekehrter Richtung - also von unten nach oben oder bevorzugt von oben nach unten - eine zweite Spur reinigt, bis es die Startposition wieder erreicht hat. Daraufhin erfolgt wieder ein Vorschub mit Taktlänge Δ τ , woraufhin der Zyklus erneut beginnt bis durch das jeweilige Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 das Ende der Platte 06 erreicht und die jeweilige Plattenseite 31 ; 32 vollständig gereinigt ist. Danach wird das jeweilige Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 deaktiviert und in die Parkposition verbracht, während die Platte 06 bis zum nächsten Haltepunkt, nämlich einem Haltepunkt für die Reinigung der nachlaufenden Plattenkante 27 weiterfährt, dort stoppt und mittels des sechsten Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuges 17, beispielsweise eines als Düse 17, insbesondere Hochdruckdüse 17 ausgebildeten sechsten Wasserwerkzeuges 17, schließlich die nachlaufende Plattenkante 27 gereinigt wird.

Nachdem auch die nachlaufende Plattenkante 27 gereinigt ist, wird die Platte 06 stromabwärts in Richtung Ausgabesektion 04 bzw. einen von dieser umfassten

Funktionsabschnitt 04 gefördert.

Grundsätzlich können im Reinigungsabschnitt 08 zusätzlich zu den beschriebenen Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeugen 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17 weitere Bearbeitungsschritte mit entsprechenden Mitteln vorgesehen sein, beispielsweise ein Schleifen durch

Schleifeinrichtungen zur Glättung der Oberfläche und/oder ein Trocknen durch

Trocknereinrichtungen wie z. B. Düsenbalken oder Luftschwertern. Es können auch weitere Sensoren zur Qualitätserfassung der Reinigung selbst vorgesehen sein.

Der hinsichtlich der Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeugen 1 1 ; 12; 13; 14; 16; 17 also in erster Ausführung beschriebene Reinigungsabschnitt 08 kann - wie dargelegt - in einer ersten Variation einander gegenüber liegende erste Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 und in zweiter Variante zueinander in Transportrichtung T versetzte erste

Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeugen 1 1 ; 12 aufweisen (siehe z. B. Fig. 4a) und 4b)). Das für die erste Ausführung des Reinigungsabschnittes 08 offenbarte ist, soweit nicht offensichtlich nicht anwendbar oder explizit ausgeschlossen, auf die folgenden

weiterbildenden Ausführungen in Entsprechung anzuwenden.

In einer zweiten Ausführung des Reinigungsabschnittes 08' kann dieser - in gegenüber der ersten Ausführung höherer Ausbaustufe - zusätzlich zwei weitere, auf die jeweiligen Plattenseiten 31 ; 32 gerichtete Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 18; 19, z. B.

plattenseitiges oder siebtes bzw. achtes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 18; 19 insbesondere flächig wirksame Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 18; 19, umfassen (siehe z. B. Fig. 4c)). Diese sind beispielsweise in Art des bzw. der beiden ersten plattenseitigen Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 ausgebildet, jedoch im

Gegensatz hierzu vorzugsweise gestellfest angeordnet. Sie befinden sich bevorzugt auf einer Höhe, sodass deren Wirkquerschnitt W T mit der unteren Plattenkante 29 abschließt oder dieser geringfügig nach unten übersteht. Erstes und siebtes bzw. zweites und achtes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 18, 12; 19 der selben Plattenseite 31 ; 32 sind bevorzugt in Transportrichtung T zueinander versetzt, sodass das jeweilige erste

Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 bedarfsweise in die vorbeschriebene

Parkposition verfahrbar und/oder in oben genannter Weise betrieben, d. h. bei getaktetem Vorschub zur Reinigung in Spuren nach oben und unten verfahren werden kann.

Durch die beiden zusätzlichen plattenseitigen Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19 können kleinere Plattenformate, also aufliegende Platten 06 mit einer zur

Transportrichtung T senkrecht verlaufenden Breite, die höchstens der Summe der sich in einer senkrecht zur Transportrichtung T verlaufenden Richtung erstreckenden

Wirkdurchmesser der beiden Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19 entspricht, im Durchlauf, also ohne taktbedingte Förderunterbrechungen, gereinigt werden. Die Platten 06 können jetzt ohne Taktung direkt durchgefahren werden, was zu einer erheblichen Reduzierung der Reinigungszeit und einem größeren Ausstoß bei weniger breiten Platten 06 führt. Je nach Breite der Platten 06 wird das bewegbare erste Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12; 18; 19 in die für die Plattenbreite erforderliche Position verbracht, sodass sich die Wirkungsquerschnitte zumindest direkt fortsetzen oder überschneiden. In dieser Position werden derartige Platten 06 dann im Durchlauf gereinigt.

Sollen in einer Betriebssituation mit dieser zweiten Ausführung des Reinigungsabschnittes 08' jedoch breitere Platten 06 gereinigt werden, so bleibt das siebte und ggf. achte Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 18; 19 beispielsweise inaktiv während das erste und ggf. zweite Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12 wie für die erste Ausführung beschrieben betrieben wird.

In einer dritten Ausführung des Reinigungsabschnittes 08" können beidseitig des

Transportpfades jeweils ein weiteres, auf die jeweilige Plattenseite 31 ; 32 wirkendes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 21 ; 22, z. B. plattenseitiges oder neuntes bzw.

zehntes Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeug 21 ; 22 vorgesehen sein, welche

beispielsweise wiederum in der Art des ersten bzw. der ersten beiden Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 sind. Die drei flächig wirksamen Reinigungs- bzw.

Wasserwerkzeuge 1 1 ; 18; 21 , 12; 19; 22 einer selben Plattenseite 31 ; 32 sind

beispielsweise derart in der Höhe und/oder in Transportrichtung T versetzt angeordnet, sodass durch deren Wirkquerschnitt W T auf einer vorbeigeförderten Platte 06 drei sich jeweils paarweise unmittelbar übereinander anschließende oder zumindest geringfügig überschneidende in Transportrichtung T verlaufende Reinigungsspuren beaufschlagbar sind. Die drei Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 können jeweils ortsfest sein. In einer Variante ist beispielsweise das in einer zur Transportrichtung T senkrechten Richtung gesehen mittlere der drei Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 in Transportrichtung T versetzt zu den beiden anderen und in der zur ersten Ausführung beschriebenen Art getaktet nach oben und unten bewegbar (siehe z. B. Fig. 4 d)). In einer z. B. in Fig. 4e) für sechs flächig wirksame Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge exemplarisch angedeutet, können in einer weiteren Ausführung im Reinigungsabschnitt 08"' je Plattenseite 31 ; 32 vier und mehr derartige Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge, sich in einer zur Transportrichtung T senkrechten Richtung direkt in ihrem Wirkquerschnitt W T einander anschließend oder vorzugweise überschneidend, vorgesehen sein. Derartige Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge sind dann beispielsweise wie für die ersten

Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12 der ersten Ausführung beschrieben ausgeführt. Durch derartige Anordnungen können Platten 06 bis zu großen Breiten im Durchlauf ohne Taktung gereinigt werden.

Wie bereits angedeutet, ist das Fördersystem 23 nicht durchgehend angetrieben, sondern abschnittsweise in sich einander anschließenden Förderteilsystemen 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4. Dabei umfassen zumindest die Sektionen 02; 03; 04 bzw. die hiervon umfassten Funktionsabschnitte 07; 08; 09 eigens steuerbare Förderteilsystemen 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4. Vorzugsweise umfasst der Reinigungsabschnitt 08 mehrere, z. B. getrennt voneinander steuerbare Förderteilsystemen 23.2; 23.3. Damit lässt sich beispielsweise folgender Betrieb der Reinigungsanlage 01 realisieren:

Nachdem eine zu reinigende Platte 06 im einzigen oder stromabwärtig letzten

Funktionsabschnitt 07 der Zufuhrsektion 02 ordnungsgemäß und bevorzugt in Arbeitslage bereitgestellt ist, wird diese in den Reinigungsabschnitt 08 eingefahren. Dabei sind beispielsweise die dem Förderteilsystem 23.2; 23.3 der betroffenen benachbarten Funktionsabschnitte 07; 08 aktiv. Jeweils nach dem Verlassen einer Sektion 02; 03; 04 bzw. eines Funktionsabschnittes 07; 08; 09 oder eines Teils eines Funktionsabschnittes 07; 08; 09 mit eigenem Förderteilsystem 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 kann das Förderteilsystem 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 des verlassenen Teils deaktiviert werden.

An in Fig. 1 beispielhaft dargelegter Ausführung kann nach dem Auflegen der Platte 06 im Funktionsabschnitt 07 der Zuführsektion 02 ein Einfahren und beispielsweise Reinigen der oberen und unteren Plattenkante 28; 29 erfolgen. Dabei sind die Antriebe der Förderteilsysteme 23.1 und 23.2 aktiv. Am die Reinigung der vorlaufenden Plattenkante 26 betreffenden Haltepunkt sind die Antriebe der Förderteilsysteme 23.1 und 23.2 inaktiv. Während der Reinigung der Plattenseiten 31 ; 32 durch die flächig wirksamen Reinigungsbzw. Wasserwerkzeugen 1 1 ; 12; 18; 19; 21 ; 22 werden die Antriebe der

Förderteilsysteme 23.2 und 23.3 getaktet oder im Durchlauf kontinuierlich betrieben. Der Antrieb des Förderteilsystems 23.1 im Funktionsabschnitt 07 der Zuführsektion 02 ist „frei", d. h. unabhängig von den folgenden Förderteilsystemen 23.2; 23.3; 23.4 betreibbar. Am die Reinigung der nachlaufenden Plattenkante 27 betreffenden Haltepunkt sind nun die Antriebe der Förderteilsysteme 23.2 und 23.3 inaktiv, wobei der Antrieb des ersten Förderteilsystems 23.2 im Reinigungsabschnitt 08 bereits frei, d. h. im oben genannten Sinne unabhängig verfügbar ist. Damit kann durch die Antriebe der Förderteilsysteme 23.1 und 23.2 wieder eine neu aufliegende Platte 06 wie oben dargelegt Richtung Reinigungssektion 03 gefördert werden. Nach dem Reinigen der nachlaufenden

Plattenkante 27 der vorherigen Platte 06 kann diese durch die Antriebe der

Förderteilsysteme 23.3 und 23.4 aus dem Reinigungsabschnitt 08 in einen

Funktionsabschnitt 09 der Ausgabesektion 04 gefördert werden, wo die Platte 06 entnommen oder ggf. weitergefördert werden kann. Das Muster ist auch auf

Ausführungen entsprechend anzuwenden, in welchen in der Zufuhrsektion 02 und/oder in der Ausgabesektion 04 mehrere Funktionsabschnitte mit jeweils eigenem

Förderteilsystem vorgesehen ist.

Neben den bereits genannten Teilen umfasst der dargelegte Reinigungsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * z. B. noch eine Auffangwanne 47, in welcher das von der Platte 06 ablaufende und das Spritzwasser gesammelt wird. Neben den geneigten Walzen 34 bzw. Gruppen 34 von Rollen sind ggf. auf der gegenüberliegenden Seite des Transportpfades mehrere Gegendruck-Rolleinheiten zur Plattenstabilisierung vorgesehen. Zur

Höhenverstellung der Hubschlitten 55; 56; 57; 58; 59 kann eine Sensorik vorgesehen sein. Des Weiteren kann ein Spritzschutzvorhang mit Befestigung vorgesehen sein. Schließlich ist dem z. B. als Reinigungsmodul 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ausgebildeten Funktionsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * wenigstens eine Bedienungstafel zugeordnet, über welche ein Taster-Tippbetrieb für das Bewegen der oder eines Teils der bewegbaren Reinigungs- bzw. Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 möglich ist. In einer vorteilhaften Weiterbildung ist eine Einhausung des Arbeitsraumes im Reinigungsabschnitt 08 durch beispielsweise eine Kabine 48 vorgesehen, welche im Bereich des Ein- und Austrittes vorzugsweise eine Bürstenabdichtung aufweist. Außerhalb einer derartigen Kabine 48 ist z. B. eine Bedienschnittstelle 49, insbesondere ein Bedienpanel 49, zur Bedienung und Steuerung der gesamten Reinigungsanlage 01 vorgesehen.

In einer besonders vorteilhaften Ausführung ist der Reinigungsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * als Reinigungsmodul 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ausgeführt und als solches ein- und ausgangsseitig über definierte mechanische und/oder elektrische Schnittstellen mit anderen, als Funktionsmodule 07; 09 ausgebildeten Funktionsabschnitten 07; 09 koppelbar (siehe auch unten).

Für den Fall mehrere unabhängiger Förderteilsysteme 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 ist je

Förderteilsystem 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 wenigstens ein Antriebsmittel 51 ; 52; 53; 54 vorgesehen. Vorteilhafter Weise umfasst der Reinigungsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * wie oben dargelegt selbst mehrere, z. B. zwei, Förderteilsysteme 23.2; 23.3. In der Ausführung als Rollenbahn 23; 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 erflogt der Antrieb der Rollen 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 beispielsweise vom Antriebsmittel 51 ; 52; 53; 54 über einen

Riementrieb, beispielsweise einen Zahnriemen.

Die Reinigungssektion 03 kann zusätzlich zu dem in einer der oben dargelegten

Ausführungen ausgebildete Reinigungsabschnitt 08 einen weiteren Funktionsabschnitt 61 ; 62 aufweisen. Dies kann beispielsweise eine mechanische und/oder manuelle

Vorreinigung 61 sein, welche dem Reinigungsabschnitt 08 vorgeordnet ist, und/oder eine dem Reinigungsabschnitt 08 nachgeordnete Nachbearbeitung 62, in welcher ggf. noch verbliebene Verunreinigungen entfernt und/oder die Oberfläche noch geglättet werden kann.

Der Reinigungssektion 03 mit einem Reinigungsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * in einer der oben oder unten dargelegten Ausführung mit ggf. einer oder mehreren weiteren Funktionsabschnitten 61 ; 62 können Zufuhr- und Ausgabesektionen 02; 04 in

unterschiedlicher Ausbaustufe und Ausführung vor- bzw. nachgeordnet sein.

In einer ersten - insbesondere im Hinblick auf Raumbedarf und/oder Investitionshöhe vorteilhaften - Basisausführung (siehe z. B. Fig. 1 sowie Fig. 1 1 a) und Fig. 1 1 b)) für die Zufuhrsektion 02 umfasst diese beispielsweise lediglich einen der Aufnahme einer eingangsseitig aufzulegender Platten 06 dienenden Funktionsabschnitt 07, der hier gleichzeitig auch dem Zuführen der zu reinigenden Platte 06 in die Reinigungssektion 03dient. Durch diesen Funktionsabschnitt 07, z. B. hier Auflege- und Zuführabschnitt 07, wird die zu reinigende Platte 06 in den Wirkbereich eines die Platte 06 durch die

Reinigungsanlage 01 fördernden Fördersystems 23 bzw. -teilsysteme 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4, z. B. einer angetriebenen Rollenbahn 23; 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4, und/der in die für die Reinigung erforderliche Lage, insbesondere Arbeitslage, verbracht bzw. ist dort in diese verbringbar. Dieser Auflege- und Zuführabschnitt 07 kann in einfachster

Ausführungsvariante mit in Art der o. g. Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33

ausgebildeten Halte- und/oder Anlageeinrichtung 63, welche z. B. in einer

Rahmenkonstruktion 66 getragene Walzen 64 bzw. Gruppe 64 von Rollen trägt und auf einem Grundgestell 67 angeordnet ist (siehe z. B. Fig. 1 ). Die Halte- und/oder

Anlageeinrichtung 63 eines derartigen Auflege- und Zuführabschnittes 07 ist

vorzugsweise in der zum Reinigungsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * beschriebener Weise geneigt, wobei im die untere Plattenkante 29 aufnehmenden Fußbereich Fördermittel 24; 24.1 des Förder- bzw. Förderteilsystems 23; 23.1 vorgesehen sind. Vorzugsweise sind diese in Art der oben dargelegten Rollen 24; 24.1 ausgebildet und können grundsätzlich ungetrieben, oder zumindest zum Teil oder sämtlich durch das oder ein Antriebsmittel 51 angetrieben sein. Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die Schalungsseite im Plattenstapel vorzugsweise jeweils nach unten.

Dem dem Zuführen einer zu reinigenden Platte 06 in die Reinigungssektion 03 dienenden Funktionsabschnitt 07 kann als weiterer Funktionsabschnitt 68; 74; 75; 77 ein

Beladeabschnitt 68; 74; 75; 77 in unterschiedlicher Ausgestaltung vorgeordnet sein.

In einer ersten Variante für die erste bzw. Basisausführung der Zuführsektion 02 mit dem Auflegeabschnitt 07 wird letzterer manuell mit einem z. B. in Fig. 1 1 a) lediglich angedeuteten Kran 68 als Beladeabschnitt 68 beladen. Die Verhebung der Platten 06 kann dabei unter Verwendung eines an die Erfordernisse einer anzuhebenden und/oder zu handhabenden Platte 06 angepassten Kranhakens und/oder Geschirr erfolgen. Die Platten 06 werden in den Auflegeabschnitt 07 mit geneigter Anlage eingehoben und können nachfolgend - manuell oder vorzugsweise motorisch - ohne weiteres Kippen oder Anheben in das Reinigungsmodul 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * einfahren.

In zweiter Variante (siehe z. B. schematisch in Fig. 1 1 b)) erfolgt das Positionieren und Greifen der Platte 06 mit einem an einem Kran 68 als Beladeabschnitt 68 befestigten Greifersystem 69 manuell. Hierbei erfolgt das Greifen der Platte 06 über Klemmung oder Vakuum. Das Drehen der Platte 06 in eine zur Halte- und/oder Anlageeinrichtung 63 parallele geneigte Lage sowie der Transport zur und das Absetzen im Auflegeabschnitt 07 erfolgt beispielsweise automatisiert.

Die dritte Variante für die erste bzw. Basisausführung der Zuführsektion 02 mit dem starr ausgeführten Auflegeabschnitt 07 entspricht der zweiten Variante mit dem Unterschied, dass hier auch das Positionieren und Greifen der Platten 06 durch den Kran 68 vollautomatisiert erfolgt. Der Ablauf sämtlicher Schritte erfolgt beispielsweise

automatisiert. In einer vierten Variante (siehe z. B. Fig. 1 1 c)) erfolgen - wie in dritter Variante - sämtliche Schritte des Greifens und Beiadens der Halte- und/oder Anlageeinrichtung 63 durch eine zu reinigende Platte 06 automatisiert, hier jedoch durch den Manipulator eines als ein Handhabungsgerät 75, insbesondere Roboter 75 ausgeführten Funktionsabschnitt 75, Beladeabschnittes 75. Dieser umfasst beispielsweise zwischen Fuß und kopfseitigem Greifwerkzeug mindestens drei Bewegungsfreiheitsgraden, z. B. Dreh- und/oder

Schubachsen, durch welche er innerhalb seiner Bewegungshüllfläche mit seinem kopfseitigen Werkzeug nahezu jeden freien Ort erreichen kann.

In einer zweiten - insbesondere im Hinblick die Anforderungen an das erforderliche Beladesystem vorteilhaften - Ausführung für die Zufuhrsektion 02 umfasst diese beispielsweise lediglich einen gegenüber dem Auflege- und Zuführabschnitt 07 modifizierte, insbesondere auch als Kipptisch 71 bezeichneten Auflege- und

Zuführabschnitt 71 als Funktionsabschnitt 71 der Zuführsektion 02. Er umfasst beispielsweise wie der oben beschriebene Auflege- und Zuführabschnitt 07 eine auf oder in einem Grundgestell 73 gelagerte Halte- und/oder Anlageeinrichtung 72, insbesondere Anlageeinrichtung 72, jedoch mit dem Unterschied, dass die Anlageeinrichtung 72 zumindest aus einer horizontalen Lage, einer Beladelage um einen Winkel von

90°abzüglich der Neigung der Arbeitslage gegen die Vertikale, also um 90° - a, in die Zuführlage verschwenkbar ist (siehe z. B. Fig. 1 1 d) und Fig. 1 1 e)). Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die

Schalungsseite im Plattenstapel vorzugsweise jeweils nach oben.

In einer ersten Variante für die zweite, den modifizierten Auflege- und Zuführabschnitt 71 umfassende Ausführung der Zuführsektion 02 (siehe z. B. Fig. 1 1 d)) erfolgt das Auflegen der Platten 06 auf den modifizierten Auflege- und Zuführabschnitt 71 manuell mit einem als Kran 74 ausgeführten Beladeabschnitt 74 unter Verwendung eines an die

Erfordernisse einer anzuhebenden und/oder zu handhabenden Platte 06 angepassten Kranhakens und/oder Geschirr. Gegenüber obiger Ausführung werden die Platten 06 waagrecht auf die in Beladelage befindliche Anlageeinrichtung 72 aufgelegt. Das Drehen der Platte 06 in die für die Zuführung in die Reinigungssektion 03 einzunehmende geneigte Arbeitslage durch Verschwenken der zunächst als Auflagetisch wirksamen Anlageeinrichtung 72 erfolgt motorisch und beispielsweise automatisch.

In zweiter Variante für die den modifizierten Auflege- und Zuführabschnitt 71 umfassende zweite Ausführung der Zuführsektion 02 (siehe z. B. Fig. 1 1 e)) erfolgt das Positionieren und Greifen der Platten 06 mittels eines am Kran 74 befestigten Greifersystems 76 manuell (siehe z. B. schematisch in Fig. 1 1 e)). Hierbei erfolgt das Greifen der Platten 06 z. B. über Klemmung oder Vakuum. Die weitere Zuführung der Platten 06 zum

"modifizierten" Auflege- und Zuführabschnitt 71 , ggf. inkl. dem Ablegen und der

Rückführung des Krans 74, kann dann sowohl automatisch wie auch manuell erfolgen. Das Drehen der Platten 06 in die Zuführ- bzw. Arbeitslage erfolgt automatisch.

Eine dritte Variante für die den modifizierten Auflege- und Zuführabschnitt 71 umfassende zweite Ausführung der Zuführsektion 02 entspricht derjenigen aus der zweiten Variante, jedoch mit dem Unterschied, dass hier auch das Positionieren des Krans 74 sowie das Ergreifen der Platte 06 automatisch erfolgen.

In einer dritten - insbesondere im Hinblick auf das automatisierbare Beladen vorteilhaften - Ausführung für die Zufuhrsektion 02 umfasst diese als Funktionsabschnitte 07; 77; 78 einen z. B. wie oben ausgeführten, ggf. bezüglich der Anordnung der Walzen 34 bzw. Gruppen 34 von Rollen modifizierten Auflege- und Zuführabschnitt 07, einen als Greif- und Schwenkeinrichtung 77 ausgeführten Beladeabschnitt 77 sowie einen Hubtisch 78. Die Greif- und Schwenkeinrichtung 77 umfasst beispielsweise ein Greifersystem 81 , welches auf einer Aufnahmelage, in welcher sie sich über einem auf dem Hubtisch 78 befindlichen Stapel befindet, um 90°+a in eine Zuführlage verschwenkbar ist, in welcher sie derart in den Auflege- und Zuführabschnitt 07 eintaucht, sodass die Platte 06 an letztere abgebbar und durch dessen Fördersystem 23; 23.1 Richtung Reinigungssektion 03 förderbar ist. Der Hubtisch 78 fährt den Plattenstapel so auf Position, dass die oberste Platte 06 immer auf einer gleichen gewünschten Höhe liegt. Die Greif- und

Schwenkeinrichtung 77 schwenkt über den Plattenstapel. Das Greifersystem 81 nimmt die oberste Platte 06 auf, schwenkt mit der Platte 06 um 90°+a und gibt die Platte 06 schließlich an den Auflege- und Zuführabschnitt 07 ab (siehe z. B. Fig. 1 1 f)). Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die

Schalungsseite im Plattenstapel vorzugsweise nach unten.

In einer vierten - insbesondere im Hinblick auf Entfallen eines eigens vorzusehenden Beladesystems vorteilhaften Ausführung für die Zufuhrsektion 02 umfasst diese beispielsweise einen gegenüber dem bereits zu einem Kipptisch 71 modifizierten Auflege- und Zuführabschnitt 71 weiter modifizierten, insbesondere auch als Kipp- und Hubtisch 82 bezeichneten Aufnahmeabschnitt 82 sowie den Hubtisch 78 als Funktionsabschnitte 78; 82 der Zuführsektion 02. Der Kipp- und Hubtisch 82 ist beispielsweise entsprechend dem oben dargelegten Kipptisch 71 ausgebildet, umfasst jedoch im Bereich der Anlageseite seiner verschwenkbaren Anlage- und/oder Halteeinrichtung 85 als integrierte

Beladeeinrichtung ein in den Kipptisch integriertes Greifersystem 83, durch welches über Kopf eine Platte 06 aufnehmbar ist (siehe z. B. Fig. 1 1 g)) und ist im Unterschied zum oben beschriebenen Kipptisch 71 um 90° zuzüglich des Winkel a, insbesondere des Neigungswinkels a, also um 90°+ α zwischen einer Aufnahmelage und der Zuführlage verschwenkbar. Im Gegensatz zur vorhergehenden dritten Ausführung muss hier die Platte 06 nicht an ein Auflege- und Zuführabschnitt 07 übergeben werden, sondern wird bereits durch einen entsprechend modifizierten Abschnitt aufgenommen. Die Funktionen zum Weitertransport der Platten 06 zur Reinigungssektion 03 sind im Kipp- und Hubtisch 82 bereits integriert. Alle Schritte erfolgen beispielsweise vollautomatisiert. Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die

Schalungsseite im Plattenstapel vorzugsweise nach unten.

In einer fünften - insbesondere im Hinblick auf das automatisierbare Beladen vorteilhaften - Ausführung für die Zufuhrsektion 02 umfasst diese als Funktionsabschnitte 84; 86; 07 einen mit einem Plattenstapel beladbaren Kipptisch 84, der aus einer im Wesentlichen horizontalen Beladelage um 90° abzüglich des Neigungswinkels a, also um 90°- α in eine zur Zuführlage parallele Entnahme verschwenkbar ist, sowie eine

Linearführungseinheit 86 mit integriertem Greifersystem 87 und den Auflege- und Zuführabschnitt 07 (siehe z. B. Fig. 1 1 h)). Der Kipptisch 84 wird zunächst mit einem Plattenstapel beladen und wird nachfolgend mit allen Platten 06 um 90°- α in die

Entladelage vor die Linearführungseinheit 86 mit dem integrierten Greifersystem 87 verschwenkt. Letztere nimmt die vorderste Platte 06 auf, woraufhin die

Linearführungseinheit 86 mit der aufgenommenen Platte 06 vor den Auflege- und Zuführabschnitt 07 fährt und die Platte 06 dort absetzt. Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die Schalungsseite im

Plattenstapel vorzugsweise nach oben.

In einer sechsten - insbesondere im Hinblick auf das automatisierbare Beladen vorteilhaften - Ausführung für die Zufuhrsektion 02 (siehe z. B. Fig. 1 1 i)) umfasst diese als Funktionsabschnitte 71 ; 88 einen beispielsweise wie oben ausgeführten Kipptisch 71 (für Einzelplatten), der aus einer im Wesentlichen horizontalen Beladelage um 90° abzüglich des Neigungswinkels a, also um 90°- α in eine Zuführlage verschwenkbar ist und vorzugsweise in der Auflageebene integrierte Fördermittel 134 für das Bewegen der Platten 06 in Transportrichtung T umfasst (siehe unten z. B. zu Fig. 16), sowie einen zum Kipptisch 71 stromaufwärts benachbart angeordneten Transfertisch 88, welcher in seiner Auflageebene integrierte Fördermittel 89, z. B. Walzen 89, (z. B. Fig. 17) umfasst, durch welche eine aufliegende Platte 06 in Förderrichtung auf den in Aufnahmelage befindlichen Kipptisch 71 förderbar ist. Der Transfertisch 88 kann des Weiteren in Wirkkontakt mit der Platte 06 verbringbare Fördermittel 91 , z. B. Transportketten 91 , (siehe z. B. Fig. 17) umfassen, durch welche eine aufliegende Platte 06 quer zur Förderrichtung ausrichtbar ist. Zur Beladung werden die Platten 06 beispielsweise manuell mit einem Kran 68 und einem passenden Geschirr waagrecht auf den Transfertisch 88 aufgelegt. Die anschließende, waagrechte, Zuführung der Platten 06 zum Kipptisch 71 erfolgt dann z. B. automatisch. Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die Schalungsseite im Plattenstapel vorzugsweise nach oben.

Die dargelegten Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Zuführsektion 02 ist mit den zuvor genannten Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Reinigungssektion 03 grundsätzlich in beliebiger Weise zu kombinieren. Besonders zu bevorzugende Kombinationen sind unten dargelegten vorteilhaften Ausführungsbeispielen für die Reinigungsanlage 01 entnehmbar.

Grundsätzlich unabhängig von der Ausgestaltung der Zuführsektion 02 und

Reinigungssektion 03 können ausgangsseitig der Reinigungssektion 03 für die

Ausgabesektion 04 unterschiedliche Ausführungen vorteilhaft sein.

In einer ersten - insbesondere im Hinblick auf Raumbedarf und/oder Investitionshöhe vorteilhaften - Basisausführung (siehe z. B. Fig. 1 sowie Fig. 12 a) und Fig. 12 b)) für die Ausgabesektion 04 umfasst diese beispielsweise lediglich einen der Abnahme aus der Reinigungssektion 03 dienenden Funktionsabschnitt 09, der jedoch auch als Auflage bei dem nachfolgenden Entladen der Platte 06 dient. In dieser hier z. B. als Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 wirksamen Funktionsabschnitt 09 wird die gereinigte Platte 06 von der Reinigungssektion 03 durch ein Fördersystems 23 bzw. -teilsysteme 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4, z. B. einer angetriebenen Rollenbahn 23; 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 bis zu einer Entnahmeposition gefördert wird. Dieser Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 kann in einfachster Ausführungsvariante mit in Art der o. g. Halte- und/oder Anlageeinrichtung 33; 63 ausgebildeten Halte- und/oder Anlageeinrichtung 93, welche z. B. in einer

Rahmenkonstruktion 92 getragene Walzen 94 bzw. Gruppe 94 von Rollen trägt und auf einem Grundgestell 96 angeordnet ist (siehe z. B. Fig. 1 ). Die Halte- und/oder

Anlageeinrichtung 93 eines derartigen Abnahme- und Entnahmeabschnittes 09 ist vorzugsweise in der zum Reinigungsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'beschriebener Weise geneigt, wobei im die untere Plattenkante 29 aufnehmenden Fußbereich Fördermittel 24; 24.4 des Förder- bzw. Förderteilsystems 23; 23.4 vorgesehen sind. Vorzugsweise sind diese in Art der oben dargelegten Rollen 24; 24.4 ausgebildet und können grundsätzlich ungetrieben, oder zumindest zum Teil oder sämtlich durch das oder ein Antriebsmittel 54 angetrieben sein.

In einer ersten Variante für die erste bzw. Basisausführung der Zuführsektion 02 mit dem Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 wird letzterer manuell mit einem z. B. in Fig. 12 a) lediglich angedeuteten Kran 97 abgenommen nachdem die Platte 06 geneigt in den Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 gefördert wurde. Die Verhebung der Platten 06 kann dabei unter Verwendung eines an die Erfordernisse einer anzuhebenden und/oder zu handhabenden Platte 06 angepassten Kranhakens und/oder Geschirr erfolgen. Die Platten 06 werden unter obigem Winkel α gegen die Vertikale geneigt entnommen und nachfolgend z. B. flach liegen aufeinander gestapelt.

In zweiter Variante (siehe z. B. schematisch in Fig. 12 b)) erfolgt das Positionieren und Greifen der Platte 06 mit einem an einem Kran befestigten Greifersystem 98 manuell. Hierbei erfolgt das Greifen der Platte 06 über Klemmung oder Vakuum. Danach erfolgt ein Drehen der Platte 06 in die Horizontale und eine Ablage auf einem Stapel. Das Drehen und Ablegen kann ggf. automatisiert erfolgen.

Die dritte Variante für die erste bzw. Basisausführung der Ausgabesektion 04 mit dem starr ausgeführten Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 entspricht der zweiten Variante mit dem Unterschied, dass hier auch das Positionieren und Greifen der Platten 06 vollautomatisiert erfolgt. Der Ablauf sämtlicher Schritte erfolgt beispielsweise

automatisiert.

In einer vierten Variante (siehe z. B. Fig. 12 c)) erfolgen - wie in dritter Variante - sämtliche Schritte des Greifens und Entladens der Halte- und/oder Anlageeinrichtung 93 durch eine zu reinigende Platte 06 automatisiert, hier jedoch durch den Manipulator eines als Handhabungsgerät 105, insbesondere Roboter 105 ausgeführten

Funktionsabschnittes 105, insbesondere Entladeabschnittes 105. Dieser umfasst beispielsweise zwischen Fuß und kopfseitigem Greifwerkzeug mindestens drei Gelenke, durch welche er innerhalb seiner Bewegungshüllfläche mit seinem kopfseitigen Werkzeug nahezu jeden freien Ort erreichen kann.

In einer zweiten - insbesondere im Hinblick die Anforderungen an das erforderliche Beladesystem vorteilhaften Ausführung für die Ausgabesektion 04 umfasst diese beispielsweise lediglich einen gegenüber dem Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 modifizierte, insbesondere auch als Kipptisch 99 bezeichneten Abnahme- und

Entnahmeabschnitt 99 als Funktionsabschnitt 99 der Ausgabesektion 04. Er umfasst beispielsweise wie der oben beschriebene Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 eine auf oder in einem Grundgestell 101 gelagerte Halte- und/oder Anlageeinrichtung 102, jedoch mit dem Unterschied, dass die Halte- und/oder Anlageeinrichtung 102 zumindest aus der um den Neigungswinkel α gegen die Vertikale geneigten Empfangslage z. B. um 90°-a in eine horizontalen Lage, z. B. Entladelage oder eine zum horizontalen Weitertransport geeignete Lage, verschwenkbar ist (siehe z. B. Fig. 12 d) und Fig. 12 e)). Wird die Platte 06 direkt vom verschwenkten Kipptisch 99 entnommen, so ist dieser Funktionsabschnitt 99 als Abnahme- und Entnahmeabschnitt 99 wirksam.

In einer ersten Variante für die zweite, den modifizierten Entnahmeabschnitt 09 umfassende Ausführung der Ausgabesektion 04 (siehe z. B. Fig. 12 d)) erfolgt das Verschwenken der Halte- und/oder Anlageeinrichtung 102 bzw. Platte 06 austomatisiert, während die anschließende Abnahme der Platten 06 manuell mit einem Kran 103 unter Verwendung eines an die Erfordernisse einer aufzunehmenden und/oder zu

handhabenden Platte 06 angepassten Kranhakens und/oder Geschirrs erfolgt.

In zweiter Variante für die den Abnahme- und Entnahmeabschnitt 99 umfassende zweite Ausführung der Ausgabesektion 04 (siehe z. B. Fig. 12 e)) erfolgt im Gegensatz zur ersten Variante das manuelle Positionieren des Krans 103 und Abnahme der Platten 06 mittels einer Greifeinrichtung 104, z. B. über Klemmung oder Vakuum. Das vorangehende Verschwenken erfolgt wieder automatisiert.

Eine dritte Variante für die den Abnahme- und Entnahmeabschnitt 99 umfassende zweite Ausführung der Ausgabesektion 04 entspricht derjenigen aus der zweiten Variante, jedoch mit dem Unterschied, dass hier auch das Positionieren des Krans 103 sowie das Abnehmen der Platte 06 automatisiert erfolgen.

In einer dritten- insbesondere im Hinblick auf das automatisierbare Beladen vorteilhaften - Ausführung für die Ausgabesektion 04 (siehe z. B. Fig. 12 f)) umfasst diese als

Funktionsabschnitte 99; 95 einen beispielsweise wie oben ausgeführten Kipptisch 99 (für Einzelplatten), der aus der der Arbeitslage entsprechenden Übernahmelage um 90° abzüglich des Neigungswinkels a, also um 90°- α in eine im Wesentlichen horizontalen Entladelage verschwenkbar ist, sowie einen zum Kipptisch 99 stromabwärts benachbart angeordneten Transfertisch 95, welcher Fördermittel 89, z. B. antreibbare Walzen, Gruppen von Rollen, Ketten oder Bänder, umfasst, durch welche eine vom in Entladelage befindlichen Kipptisch 99 kommende Platte 06 übernehmbar ist. Die waagrechte

Zuführung der Platten 06 vom Kipptisch 99 auf den Transfertisch 95 erfolgt z. B.

automatisch. Zum Entladen des Transfertischs 95 werden die Platten 06 beispielsweise manuell mit einem Kran und einem passenden Geschirr oder vorzugsweise einem

Vakuumhebesystem waagrecht abgenommen und beispielsweise gestapelt oder einer anderweitigen Speicherung (siehe z. B. unten) zugeführt. Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die Schalungsseite im

Plattenstapel vorzugsweise nach oben.

Die dargelegten Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Ausgabesektion 04 ist mit den zuvor genannten Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Reinigungssektion 03 grundsätzlich und den zuvor genannten Ausführungen und

Varianten für die Ausgestaltung der Zuführsektion 02 in beliebiger Weise zu kombinieren. Besonders zu bevorzugende Kombinationen sind unten dargelegten vorteilhaften

Ausführungsbeispielen für die Reinigungsanlage 01 entnehmbar.

Die obigen Beispiele für die Zuführsektion 02 sind exemplarisch mit einem Plattenstapel als Quelle zuzuführender Platten 06 beschrieben. In einer besonders vorteilhaften Weiterbildung ist der Zuführsektion 02 jedoch eingangsseitig eine Speichersektion 106 mit einem oder mehreren Funktionsabschnitten 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19 vorgeordnet.

In einer ersten Ausführung für die eingangsseitige Speichersektion 106 umfasst diese einen Funktionsabschnitt 107, welcher als eigens vorgesehener Speicherabschnitt 107 dem Auflege- und Zuführabschnitt 07 vorgeordnet ist oder als Teil einer kombinierten Speicher-Zuführsektion 02, 107 durch einen stromaufwärtigen Teil eines um diesen Teil verlängerten Speicher- und Auflegeabschnittes 107; 07 gebildet, (siehe z. B. Fig. 13 a)). Für die Ausführung des eigens vorgesehene oder durch eine Verlängerung um

mindestens eine Plattenlänge gebildeten Speicherabschnittes 107 ist ansonsten das oben zum Auflege- und Zuführabschnittes 07 dargelegte anzuwenden. Die Speicherung der Platten 06 erfolgt hierbei im obigen Sinne stehend auf dem Speicher- bzw. Speicher- und Auflegeabschnitt 107„in Linie".

In einer die erste Ausführung weiterbildenden Ausführung für die eingangsseitige

Speichersektion 106 umfasst diese mehrere Speicherabschnitte 107 und ein als

Drehscheibenabschnitt 108, kurz Drehscheibe, ausgebildeten Funktionsabschnitt 108, über welchen sich um diesen herum angeordnete Speicherabschnitte 107 als

"Speicherlinien" befüllen und/oder entladen lassen (siehe z. B. Fig. 13 b)).

In einer dritten Ausführung für die Speichersektion 106 erfolgt die Speicherung der Platten 06 in einem ein oder mehrere Transportmittel 1 1 1 , z. B. Shuttle 1 1 1 , umfassenden Funktionsabschnitt 109, z. B. Speicherabschnitt 109 (siehe z. B. Fig. 13 c)). Die

Speicherung der Platten 06 erfolgt hierbei stehend hintereinander auf einem Shuttle 1 1 1. Jede Platte 06 steht dabei separat in einem Speicherfach. Die Aufnahme der Platten 06 erfolgt im Neigungswinkel a für die spätere Arbeitslage. Der Bewegungspfad des Shuttles 1 1 1 verläuft 90° zur in der Reinigungssektion 03 vorliegenden Transportrichtung T. Zur Entladung fährt das Shuttle 1 1 1 die einzelnen Speicherfächer vor und zurück in die Flucht des Transportpfades der Reinigungssektion 03. Die Speicherung der Platten 06 erfolgt in paralleler Ausrichtung zur Transportrichtung T der Reinigungssektion 03.

In einer die dritte Ausführung weiterbildenden vierten Ausführung (siehe z. B. Fig. 13 d)) ist ein ein oder mehrere Shuttle 1 1 1 umfassender Funktionsabschnitt 109 sowie ein oder mehrere diesem vorgeordnete Speicherabschnitte 107.

In einer fünften Ausführung für die Speichersektion 106 (siehe z. B. Fig. 13 e)) umfasst diese einen Funktionsabschnitt 1 12, z. B. Speicherabschnitt 1 12 mit einer

Hängebahnanlage 1 13. Die Speicherung der Platten 06 erfolgt hängend hintereinander in der Hängebahnanlage 1 13. Je Platte 06 ist z. B. ein an die Erfordernisse einer anzuhebenden und/oder zu handhabenden Platte 06 angepasster Kranhaken und/oder ein entsprechend angepasstes Geschirr vorgesehen. Schienengeführte Kettenzüge sorgen beispielsweise für den Transport. Dabei kann das Bewegen der beispielsweise in einer Beladestation 1 14 angehängten Platten 06 über den Kettenzug in der Hängebahn sowohl manuell wie auch motorisch erfolgen. Mithilfe von Weichen in der

Hängebahnanlage 1 13 lassen sich mehrere Speicherplätze realisieren. Die Speicherung der Platten 06 erfolgt individuell unter Beachtung der "Bewegungs-Hüllkurven".

In einer sechsten Ausführung für die Speichersektion 106 erfolgt die Speicherung der Platten 06 in einem eine Hängebahnanlage 1 17 umfassenden als Funktionsabschnitt 1 16 ausgebildeten Speicherabschnitt 1 16 hängend hintereinander (siehe z. B. Fig. 13 f)). Die Speicherbefüllung und -entnähme erfolgt beispielsweise durch ein Zuführmittel 1 18, z. B einen Lifter 1 18 und/oder vollautomatisiert. In automatisierter Ausführung wird das Zuführmittel 1 18 mit einer Platte 06 beladen, die Platte 06 fährt nach oben zu einer Übergabeposition an die Hängebahnanlage 1 17, eine Hängebahn geführte Greifereinheit übernimmt die Platte 06 und fährt diese in einen Speicherbereich ein. Ein Entladung des Speicherbereichs erfolgt analog in umgekehrter Reihenfolge. Die Speicherung der Platten 06 ist wiederum individuell unter Beachtung der "Bewegungs-Hüllkurven" (siehe z. B. Fig. 13 e) i) und ii)).

In siebter Ausführung für die Speichersektion 106 (siehe z. B. Fig. 13 g)) umfasst diese einen Funktionsabschnitt 1 19, welcher als eigens vorgesehener Speicherabschnitt 1 19 dem Auflege- und Zuführabschnitt 07 vorgeordnet ist oder als Teil einer kombinierten Speicher-Zuführsektion 02, 1 19 durch eine Erweiterung eines um diesen Teil

modifizierten, insbesondere erweiterten Speicher- und Auflegeabschnittes 07, 1 19 gebildet ist. Im Gegensatz zu dem oben beschriebenen Auflege- und Zuführabschnitt 07 umfasst der eigens vorgesehene Speicherabschnitt 1 19 oder der erweiterten Speicherund Auflegeabschnittes 07, 1 19 übereinander mehrere Auflageplätze zur Aufnahme von Platten 06 übereinander. Die Plätze sind bevorzugt übereinander an einer Halte- und/oder Anlageeinrichtung 121 vorgesehen, welche vorzugsweise parallel zur Arbeitslage und/oder in obiger Weise geneigt verläuft. Die Platten 06 aufnehmende Halterungen können beispielsweise an der Halte- und/oder Anlageeinrichtung 121 vertikal bewegbar sein. Beispielsweise werden die Platten 06 über ein Transportmittel, z. B. einen

Liftmechanismus, im Speicherabschnitt 1 19 nach oben bzw. nach unten gefahren.

Die dargelegten Ausführungen und Varianten für eine ggf. vorgesehene Speichersektion 106 ist mit den Ausführungen und Varianten der Ausgabesektion 04, den Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Reinigungssektion 03 und den Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Zuführsektion 02 in beliebiger Weise zu kombinieren.

In einer vorteilhaften Weiterbildung stromabwärts der Reinigungssektion 03 eine Nachbearbeitungssektion 122 vorgesehen sein. Diese kann ein oder mehrere

Funktionsabschnitte 123; 126; 129 umfassen. Sie kann im Transportpfad zwischen Reinigungssektion 03 und einem ausgangsseitigen Speicher für gereinigte Platten 06 vorgesehen sein, in einem Bypass, in welchen lediglich nachzuarbeitende Platten 06 eingefahren werden oder in einem Stichpfad, in welchen nachzureinigende Platten 06 eingefahren und zur selben Seite wieder ausgefahren werden.

In einer ersten Ausführung (siehe z. B. Fig. 14 a)) für die Nachbearbeitungssektion 122 umfasst diese eine oder mehrere als Nachbearbeitungsabschnitte 123, z. B.

Nachbearbeitungsplätze 123 ausgeführte Funktionsabschnitte 123. Dieser ist

beispielsweise in Art des oben beschriebenen Auflege- und Zuführabschnittes 07 ausgeführt und beispielsweise um eine Arbeitsbühne 124 erweitert, die in vorteilhafter Ausführung als Hubbühne 124 ausgeführt ist. Dabei können in einer Variante mehrere derartiger Nachbearbeitungsplätze 123 neben - und/oder hintereinander angeordnet sein (siehe z. B. Fig. 14 a) ii)), welche über beispielsweise in Art o. g. Shuttle 1 1 1 ausgebildete Transportmittel 1 1 1 be- und/oder entladbar sind. Ggf. können es auch mehrere Linien ein oder mehrerer Nachbearbeitungsplätze 123 vorgesehen sein, die in Weiterbildung über einen beispielsweise in o. g. Weise ausgebildeten Drehscheibenabschnitt 108 erreichbar sind (siehe z. B. Fig. 14 a) iii)).

In einer zweiten Ausführung (siehe z. B. Fig. 14 b)) für die Nachbearbeitungssektion 122 umfasst diese als Funktionsabschnitt 126 bzw. Funktionsabschnitte 126 eine oder mehrere Nachbearbeitungssektionen 126 bzw. Nachbearbeitungsabschnitte 126, z. B. Nachbearbeitungsplätze 126 in Art des oben beschriebenen, Auflege- und

Zuführabschnittes 07, jedoch um eine Grube 127 erweitert. Die an einer entsprechend geneigten Halte- und/oder Anlageeinrichtung 128 anliegende Platte 06 ist parallel Neigungsrichtung durch eine Verschiebeeinrichtung in die Grube 127 absenkbar und aus dieser wieder auszuheben. Für die Bearbeitung kann sich das Personal somit auf dem Boden vor der Platte 06 bewegen. Für vorteilhafte Varianten und Weiterbildungen ist das zur ersten Ausführung dargelegte entsprechend anzuwenden.

In einer dritten Ausführung (siehe z. B. Fig. 14 c) i) und ii)) für die

Nachbearbeitungssektion 122 erfolgt die Bearbeitung von Platten 06 in einem oder mehreren als Nachbearbeitungsabschnitt 129 ausgebildetem Funktionsabschnitt 129 bzw. Funktionsabschnitten 129 in vertikaler Lage. Die Platte 06 hängt an einem Kettenzug 131 und wird über die Hängebahn an den Nachbearbeitungsabschnitt 129 herangefahren. Über den Kettenzug 131 lässt sich die Platte 06 in der Höhe auf Arbeitsposition verstellen. Bei großen Plattenhöhen erfordert dies eine Bodengrube 132. Über eine seitliche

Haltevorrichtung 133 wird die Schalungsplatte 06 beispielsweise für die Bearbeitung fixiert

Die dargelegten Ausführungen und Varianten für eine ggf. vorgesehene

Nachbearbeitungssektion 122 ist mit den Ausführungen und Varianten der

Ausgabesektion 04, den Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der

Reinigungssektion 03, den Ausführungen und Varianten für die Ausgestaltung der Zuführsektion 02 und den Ausführungen und Varianten einer ggf. vorgesehenen

Speichersektion 106 in beliebiger Weise zu kombinieren.

Um die Reinigungsanlage 01 einfach an voneinander verschiedene Anforderungen angepasst konfigurieren zu können, sind die oder zumindest ein Teil der o. g.

Funktionsabschnitte 07; 08; 08'; 08"; 08'"; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129, zumindest jedoch die ggf.

vorgesehenen Funktionsabschnitte 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 61 ; 62 der Reinigungssektion 03 sowie wenigstens die sich stromaufseitig und stromabseitig direkt anschließenden Funktionsabschnitte 07; 09; 71 ; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99 einer Reinigungsanlage 01 als Module 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129, also als entsprechende Funktionsmodule 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 ausgebildet. Dabei soll als Modul 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 ein derart ausgebildeter Funktionsabschnitt 07; 08; 08'; 08"; 08'"; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 verstanden sein, welcher auf zumindest einer stromauf- und/oder stromabwärtigen Seite in normierter Weise, d. h. an definierten mechanischen und/oder förderungstechnischen Schnitt- bzw. Anschlussstellen, mit einem anderen, die komplementäre Anordnung von Schnittstellen umfassenden Funktionsabschnitt 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 zu einem größeren Abschnitt oder einem Ganzen zusammengesetzt werden kann. Kennzeichnend für eine derartig modulare Ausführung ist beispielsweise die Ausbildung der Schnitt- bzw. Anschlussstellen auf zumindest einer stromauf- oder -abwärtigen Seiter derart, dass die Gestelle bzw. Grundgestelle 37; 67; 73; 96; 101 und/oder Transportbahnen zweier voneinander verschiedener modulartiger Funktionsabschnitte 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 im Bereich dieser Seite ohne Anpassung einer Anschluss- bzw. Schnittstelle anschließbar wären. Bei einem modulartig ausgebildeten Funktionsabschnitt 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 ist beispielsweise zumindest das Grundgestell 37; 67; 73; 96; 101 , vorzugsweise mitsamt des von diesem umfassten Abschnitt der Transportbahn, insbesondere der Fördermittel 24; 24.1 ; 24.2; 24.3; 24.4 des betreffenden

Förderteilsystems 23; 23.1 ; 23.2; 23.3; 23.4 als vormontierte Baueinheit in die zu erstellende Reinigungsanlage 01 einbringbar. Jeder modulartig ausgebildete

Funktionsabschnitte 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 umfasst beispielsweise sein „eigenes" Grundgestell 37; 67; 73; 96; 101 und/oder Fußbereich, auf welchem es grundsätzlich unabhängig von benachbarten Funktionsabschnitten 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129 - unabhängig anheb- und auf diesem absetzbar ist. Wie bereits angemerkt, sind oben genannte Ausführungen und Varianten für die Zuführ-, Reinigungs-, Ausgabe-, Speicher- und/oder Nachbearbeitungssektion 02; 03; 04; 106; 122 zu unterschiedlichen Ausgestaltungen Reinigungsanlage 01 in unterschiedlichster Weise kombinierbar, wobei eine Speicher- und/oder eine Nachbearbeitungssektion 106; 122 auch gänzlich entfallen kann.

In einer im Hinblick auf den Aufwandes besonders vorteilhaften Basisausführung (siehe z. B. Fig. 1 ) umfasst die Reinigungsanlage 01 eingangsseitig eine Zuführsektion 02 mit lediglich einem Funktionsabschnitt 07, nämlich dem oben dargelegten Auflege- und Zuführabschnitt 07 in z. B. einer seiner genannten Varianten, eine Reinigungssektion 03 mit lediglich einem Funktionsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * , insbesondere dem

Reinigungsabschnitt 08 in seiner Basisausführung oder ggf. in Weiterbildung in seiner ersten, o. g. Variante als Reinigungsabschnitt 08' mit je Seite einem zusätzlichen flächig wirksamen Reinigungswerkzeug 18; 19, und eine ausgangsseitige Ausgabesektion 04 mit lediglich einem Funktionsabschnitt 09 in Basisausführung, nämlich dem oben dargelegten Abnahme- und Entnahmeabschnitt 09 in z. B. einer seiner genannten Varianten. In dieser ersten Ausführung sind beispielsweise keine weiteren als die genannten

Funktionsabschnitte 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09 vorgesehen.

In einer bezüglich der vereinfachten Handhabung beim Auflegen und/oder Entnehmen der Platten 06 vorteilhaften zweiten Ausführung der Reinigungsanlage 01 (siehe z. B. Fig. 15) umfasst diese eingangsseitig eine Zuführsektion 02 mit einem als Kipptisch 71

ausgeführten Funktionsabschnitt 71 in z. B. einer seiner genannten Varianten und mit einer dem Kipptisch 71 vorgeordneten, als Transfertisch 88 ausgebildeten

Funktionsabschnitt 88, eine Reinigungssektion 03 mit z. B. lediglich einem

Funktionsabschnitt 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * , insbesondere dem Reinigungsabschnitt 08 in seiner Basisausführung oder ggf. in Weiterbildung in seiner o. g. Variante als

Reinigungsabschnitt 08' mit je Seite einem zusätzlichen flächig wirksamen

Reinigungswerkzeug 18; 19, und eine ausgangsseitige Ausgabesektion 04 mit einem als Kipptisch 99 ausgeführten Funktionsabschnitt 99 in z. B. einer seiner genannten

Varianten. In dieser Ausführung sind beispielsweise keine weiteren als die genannten Funktionsabschnitte 71 ; 88; 08; 08'; 08"; 08'"; 08 * ; 99 vorgesehen.

Der betreffende eingangs- und/oder ausgangsseitige Kipptisch 71 ; 99 umfasst beispielsweise im Bereich seiner auch als Auflagetisch wirksamen Halte- und/oder Anlageeinrichtung 72; 102 in der Auflageebene integrierte Fördermittel 134; 136 für das Bewegen der Platten 06 in Transportrichtung T (siehe z. B. Fig. 16) , welche grundsätzlich beliebig als antreibbare Walzen, Rollen, Ketten oder Bänder ausgeführt sein können. Bevorzugt sind die Fördermittel 134; 136 jedoch als Walzen 134; 136 oder Gruppe 134; 136 von Rollen der jeweiligen verschwenkbaren Halte- und/oder Anlageeinrichtung 72; 102 ausgeführt, wie sie bereits oben in Verbindung mit den anderen geneigten Halte- und/oder Anlageeinrichtungen 63; 93 beschrieben, hier jedoch - zumindest zum Teil - durch ein Antriebmittel 139; 141 , z. B. Antriebsmotor 137; 138, zwangsgetrieben sind. Das Verschwenken zwischen beispielsweise horizontaler Aufnahmelage und der z. B. um 90°- α hierzu geneigten Zuführlage erfolgt beispielsweise um eine zur Transportrichtung T parallele Schwenkachse S72; S102 durch ein Antriebsmittel 137; 138, z. B. Antriebsmotor 137; 138. Der Antrieb der Walzen 134; 136 oder Gruppe 134; 136 von Rollen kann dabei grundsätzlich durch eigens vorgesehene Antriebsmittel, z. B. getrennt von Fördermitteln 24.5; 24.6, z. B. Rollen 24.5; 24.6, insbesondere Transportrollen 24.5; 24.6 eines der Funktionseinheit 71 ; 99 zugeordneten Förderteilsystems 23.5; 23.6, insbesondere Teilrollenbahnen 23.5; 23.6 vorgesehen sein. Bevorzugt werden bzw. sind jedoch die den Transport in Aufnahmelege bewirkende Fördermittel 134; 136 und die den Transport in Förderlage bewirkenden Fördermittel 24.5; 24.6 über entsprechende Kopplung durch ein gemeinsames Antriebsmittel 139; 141 angetrieben.

In einer bezüglich der weiteren Vereinfachung beim Entnehmen der Platten 06

vorteilhaften dritten Ausführung der Reinigungsanlage 01 umfasst diese zusätzlich zu den Funktionsabschnitten 71 ; 88; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 99 der zweiten Ausführung noch einen ausgangsseitigen Transfertisch 95 als weiteren Funktionsabschnitt 95 (siehe z. B. Fig. 19).

Der betreffende eingangs- und/oder ausgangsseitige Transfertisch 88; 95 umfasst beispielsweise im Bereich seiner auch als Auflagetisch wirksamen Halte- und/oder Anlageeinrichtung 72; 102 in der Auflageebene integrierte Fördermittel 89; 146 für das Bewegen der Platten 06 in Transportrichtung T (siehe z. B. Fig. 17 und Fig. 18) , welche grundsätzlich beliebig als antreibbare Walzen, Rollen, Ketten oder Bänder ausgeführt sein können. Bevorzugt sind diese Fördermittel 89; 146 jedoch als - zumindest zum Teil - durch ein Antriebsmittel 143; 144, z. B. Antriebsmotor 143; 144, zwangsangetriebene Walzen 89; 142 oder Gruppen 89; 142 von Rollen ausgeführt, auf weichen die

aufzulegenden bzw. abzunehmenden Platten 06 zu liegen kommen.

Zumindest in der Ausführung als eingangsseitiger Transfertisch 88 kann dieser zusätzlich in Wirkkontakt mit der Platte 06 verbringbare Fördermittel 91 ; 146, z. B. antreibbare Walzen, Rollen, Ketten oder Bänder umfassen, durch welche eine aufliegende Platte 06 quer zur Transportrichtung T bzw. Förderrichtung ausrichtbar ist. In einer vorteilhaften Ausführung sind diese Fördermittel 91 ; 146 als Transportketten 91 ; 146 von

Ketteneinheiten mit Kettenrädern, Synchronwellen und ggf. Kettenspannern ausgeführt, welche durch ein Antriebsmittel 147; 148, z. B. Antriebsmotor 147; 148 antreibbar sind. Des Weiteren können zur Begrenzung der seitlichen Bewegung Anschlagmittel 149; 151 vorgesehen sein, die durch beispielsweise ungetriebene Rollen und/oder durch eine Anschlagleiste gebildet sein kann. In der dargelegten dritten vorteilhaften Ausführung der Reinigungsanlage 01 ist der ausgangsseitige Transfertisch 95 bevorzugt ohne die Querbewegung bewirkende Fördermittel ausgeführt.

In einer bezüglich der vereinfachten Handhabung beim Beladen der Platten 06 vorteilhaften vierten Ausführung der Reinigungsanlage 01 (siehe z. B. Fig. 20) umfasst diese eingangsseitig eine Zuführsektion 02 mit eine oben angedeutete Greif- und Schwenkeinrichtung 77 als Beladeabschnitt 77, welche die Platten 06 auf einen der Aufnahme einer eingangsseitig aufzulegender Platten 06 dienenden Funktionsabschnitt 07; 152 befördert, der bevorzugt entsprechend des o. g. Auflege- und Zuführabschnittes 07 ausgeführt ist und in einer Ausführungsform ebenfalls als Auflege- und Zuführabschnitt 152wirksam ist und auch dem Zuführen der zu reinigenden Platte 06 in die

Reinigungssektion 03 dient. In hier dargestellter Ausführung ist dieser Funktionsabschnitt 152 jedoch lediglich als Auflegeabschnitt 152 wirksam, da zwischen diesem und der Reinigungssektion 03 ein weiterer Funktionsabschnitt 153 vorgesehen ist, welches als reiner Transferabschnitt 153 bzw. Transfer- und/oder Zufuhrabschnitt 153 wirksam ist und bevorzugt ebenfalls entsprechend des o. g. Auflege- und Zuführabschnittes 07 ausgeführt ist. In bevorzugter Ausführung ist der Funktionsabschnitt 152 als Funktionsmodul 152 bzw. kurz Modul 152, insbesondere als Auflegemodul 152 ausgeführt und/oder der Funktionsabschnitt 153 als Funktionsmodul 153 bzw. kurz Modul 153, insbesondere als Transfermodul 153 bzw. Transfer- und/oder Zufuhrmodul 153. Der Auflege- und ggf. Zuführabschnittes 07; 152 kann zusammen mit dem Beladeabschnitt 77 ein bevorzugt seinerseits modular zusammen gesetztes Modul ausgeführt sein und ein

Plattenauflagemodul ausbilden.

Wie oben bereits angedeutet umfasst die Greif- und Schwenkeinrichtung 77 in oder an einem als Greifarm 156 wirksamen Gestell 156 ein Greifersystem 81 (siehe z. B. auch Fig. 21 ), welches von einer Aufnahmelage, in welcher es sich über einem auf dem

Hubtisch 78 befindlichen Stapel befindet, um 90°+a in eine Zuführlage verschwenkbar ist, in welcher das Greifersystem 81 bzw. der Greifarm 156 derart in die Halte- und/oder Anlageeinrichtung 63 des Auflege- und Zuführabschnitt 07; 152 oder des lediglich als Auflegeabschnitt 152 wirksamen Funktionsabschnittes 152 eintaucht, sodass die Platte 06 an letztere abgebbar und durch dessen Fördersystem 23; 23.1 Richtung

Reinigungssektion 03 förderbar ist. Für den Fall, dass ein Hubtisch 78 vorgesehen ist, fährt dieser den Plattenstapel so auf Position, dass die oberste Platte 06 immer auf einer gleichen gewünschten Höhe liegt. Der Greifarm 156 schwenkt über den Plattenstapel. Das Greifersystem 81 nimmt die oberste Platte 06 auf, schwenkt mit der Platte 06 um 90°+a und gibt die Platte 06 schließlich an den Auflege- und Zuführabschnitt 07 oder Auflegeabschnitt 152 ab (siehe z. B. Fig. 1 1 f)) oder Fig. 1 1 f)). Für den hier bevorzugten Fall von als Schalungsplatten 06 ausgeführten Platten 06 zeigt die Schalungsseite im Plattenstapel vorzugsweise nach unten.

Das Greifersystem 81 ist umfasst als Greifer 157 beispielsweise linearbewegbare

Spannelemente, die in der Ebene der aufzunehmenden Platte 06 auf gegenüberliegende, gestellfeste oder ggf. ebenfalls bewegbare, Spannelemente zu und von diesen weg bewegbar sind. Das Verschwenken erfolgt durch ein Antriebsmittel 154, insbesondere einen Antriebsmotor 154. Der Hubtisch 78 ist bevorzugt als Scherenhubtisch ausgeführt. Vorzugsweise ist eine Schutzeinzäunung vorgesehen, welche während des

Automatikbetriebes beim Beladen den Bereich absichert, jedoch beispielsweise bei inaktivem Beladeabschnitt 77 für den Zutritt freigebbar ist und ein manuelles Beladen erlaubt.

In einer bezüglich der vereinfachten Handhabung beim Entladen der gereinigten Platten 06 vorteilhaften fünften Ausführung der Reinigungsanlage 01 (siehe z. B. Fig. 22) umfasst diese ausgangsseitig eine Ausgabesektion 04 mit einem als Greif- und

Schwenkeinrichtung 158 ausgeführten Funktionsabschnitt 158, insbesondere

Entladeabschnitt 158, welche die Platten 06 von einem die zu entnehmenden Platten 06 dienenden Funktionsabschnitt 09; 159 aufnimmt, der bevorzugt entsprechend des o. g. Abnahme- und Entnahmeabschnittes 09 ausgeführt ist und in einer Ausführungsform ebenfalls als Abnahme- und Entnahmeabschnitt 159 wirksam ist und auch der Abnahme der zu reinigenden Platte 06 aus der Reinigungssektion 03 dient. In hier dargestellter Ausführung ist dieser Funktionsabschnitt 159 jedoch lediglich als Entnahmeabschnitt 159 wirksam, da zwischen diesem und der Reinigungssektion 03 ein weiterer

Funktionsabschnitt 161 vorgesehen ist, welches als reiner Transferabschnitt 161 bzw. Abnahme- und/oder Transferabschnitt 161 wirksam ist und bevorzugt ebenfalls entsprechend des o. g. Auflege- und Zuführabschnittes 07 ausgeführt ist. In bevorzugter Ausführung ist der Funktionsabschnitt 159 als Funktionsmodul 159 bzw. kurz Modul 159, insbesondere als Entnahmemodul 159 ausgeführt und/oder der Funktionsabschnitt 161 als Funktionsmodul 161 bzw. kurz Modul 161 , insbesondere als Transfermodul 161 bzw. Abnahme- und/oder Transfermodul 161. Der Entladeabschnitt 158 kann zusammen mit dem (Abnahme- und) Entnahmeabschnitt (09) 159 ein bevorzugt seinerseits modular zusammen gesetztes Modul ausgeführt sein und ein Plattenentnahmemodul ausbilden.

Der Entladeabschnitt 158 ist bevorzugt als Greif- und Schwenkeinrichtung 158

entsprechend der oben genannten Greif- und Schwenkeinrichtung 77 ausgeführt.

Es kann - wie z. B. in Fig. 22 dargestellt - von der Zufuhrsektion 02 und der

Ausgabesektion 04 je eine Greif- und Schwenkeinrichtung 77; 158 umfasst sein oder aber je nach gefordertem Automatisierungsgrad lediglich in der Zufuhrsektion 02 oder der Ausgabesektion 04.

In einer bezüglich der Handhabung beim Entladen der der Platten 06 noch freieren sechsten Ausführung der Reinigungsanlage 01 (siehe z. B. Fig. 23) umfasst diese eingangsseitig eine Zuführsektion 02 mit einem oben bereits angedeuteten Manipulator eines als Roboter 75 ausgeführten Funktions- bzw. Beladeabschnittes 75, welcher die Platten 06 auf einen der Aufnahme einer eingangsseitig aufzulegender Platten 06 dienenden, in obigen dargelegter Weise ausgebildeten Funktionsabschnitt 07; 152 befördert. Dieser ist in dargestellter Ausführungsform gleichzeitig als Auflege- und Zuführabschnitt 152 wirksam und dient auch dem Zuführen der zu reinigenden Platte 06 in die Reinigungssektion 03. In anderer Ausführung kann dieser Funktionsabschnitt 152 jedoch lediglich als Auflegeabschnitt 152 wirksam sein, wenn zwischen diesem und der Reinigungssektion 03 ein weiterer Funktionsabschnitt 153 in oben dargelegter Weise als Transferabschnitt 153 vorgesehen ist. Zur Ausführung und bevorzugten Modularität der Funktionsabschnitte 152; 153 ist obiges anzuwenden. In bevorzugter Ausführung ist auch der Roboter 75 als Modul 75 bzw. Funktions- oder Belademodul 75 zur Erweiterung der Zufuhrsektion 02 ausgebildet.

Stattdessen oder bevorzugt zusätzlich zum beladeseitigen Roboter 75 kann in einer bezüglich der Handhabung beim Entladen der der Platten 06 noch freieren sechsten Ausführung der Reinigungsanlage 01 (siehe z. B. Fig. 23) diese eingangsseitig eine Zuführsektion 02 mit einem oben bereits angedeuteten Manipulator eines als Roboter 105 ausgeführten Funktions- bzw. Entladeabschnittes 105 umfassen, welcher die Platten 06 von einem die zu entnehmenden Platten 06 dienenden, in obigen dargelegter Weise ausgebildeten Funktionsabschnitt 09; 159 aufnimmt. Dieser ist in dargestellter

Ausführungsform gleichzeitig als Abnahme- und Entnahmeabschnitt 159 wirksam und dient auch der Abnahme der zu reinigenden Platte 06 aus der Reinigungssektion 03. In anderer Ausführung kann dieser Funktionsabschnitt 159 jedoch lediglich als

Entnahmeabschnitt 159 wirksam sein, wenn zwischen diesem und der Reinigungssektion 03 ein weiterer Funktionsabschnitt 161 in oben dargelegter Weise als Transferabschnitt 161 vorgesehen ist. Zur Ausführung und bevorzugten Modularität der Funktionsabschnitte 159; 161 ist obiges anzuwenden. In bevorzugter Ausführung ist auch der Roboter 105 als Modul 105 bzw. Funktions- oder Entnahmemodul 105 zur Erweiterung der

Ausgabesektion 04 ausgebildet.

In einer zu oben genannten Ausführungen des Reinigungsabschnittes 08; 08'; 08"; 08"' alternativen Ausführung eines Reinigungsabschnittes 08 * umfasst dieser - ggf. zusätzlich zu einem oder mehreren durch einen eigenen Antrieb entlang eines mechanisch durch beispielsweise eine Führung oder einen Stellweg vorgegebenen Bewegungspfad bewegbaren Reinigungswerkzeugen 1 1 ; 12; 14; 16; 17 - auf zumindest einer Seite des Transportpfades oder gar beidseitig, ein Handhabungsgerät 162, insbesondere einen Roboter 162, welcher mit einem o. g. Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12; 14; 16; 17 bestückt oder bestückbar ist und durch welches bzw. welchen ein getragenes oder

aufgenommenes Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12; 14; 16; 17 z. B. in Wirkkontakt mit sowohl der dem Handhabungsgerät 162 zugewandte Plattenseite 31 ; 32 einer den Reinigungsabschnittes 08 * durchlaufenden Platte 06 als auch zusätzlich hierzu mit mindestens einer, vorzugsweise mit mindestens zwei der Plattenkanten 26; 27; 28; 29 zu deren Reinigung verbringbar ist. Im Übrigen ist der Reinigungsabschnitt 08 * in oben zu den Reinigungsabschnitten 08; 08'; 08"; 08"' dargelegter Weise, beispielsweise mit dem Fördersystem 23; 23.2; 23.3 und/oder dem oder den Halte- bzw. Anlageeinrichtungen 33 und/oder dem Grundgestell 37 und der Rahmenkonstruktion 36 und/oder der

Auffangwanne 47, ausgeführt. In Fig. 24 und Fig.25 ist exemplarisch eine

Ausführungsvariante erkennbar, wonach auf der der Plattenvorderseite 31 zugeordneten Seite des Transportpfades ein o. g. Handhabungsgerät 162 und auch der anderen, der Plattenrückseite zugeordneten Seite ein o. g., auf einem vorgegebenen Bewegungspfad bewegbares Reinigungswerkzeugen 12 (19; 21 ) vorgesehen ist.

Grundsätzlich kann das Handhabungsgerät 162 ein Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12; 14; 16; 17 tragen oder damit bestückbar sein, welches sowohl der Reinigung der Plattenseite 31 ; 32 als auch der Plattenkante 26; 27; 28; 29 bzw. der Plattenkanten 26; 27; 28; 29 dient. Vorzugsweise sind jedoch zwei zueinander verschieden ausgeführte, insbesondere unterschiedliche Wirkquerschnitte W T aufweisende Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 vorgesehen. Diese können in einer ersten Ausführung gleichzeitig am Arm des Handhabungsgerätes 162 aufgenommen, jedoch wahlweise aktivierbar sein. In zweiter Ausführung ist der Arm des Handhabungsgerät 162 wahlweise mit sich unterscheidenden Reinigungswerkzeugen 1 1 ; 12; 14; 16; 17 bestückbar, wobei vorzugsweise ein

Werkzeughalter vorgesehen ist, aus welchem sich das Handhabungsgerät 162 abwechselnd mit den sich unterscheidenden Reinigungswerkzeugen 1 1 ; 12; 14; 16; 17 selbst versorgt bzw. versorgen kann.

In bevorzugter Ausführung sind dem Handhabungsgerät 162 ein flächig wirksames erstes Reinigungswerkzeug 1 1 ; 12, z. B. Wasserwerkzeug 1 1 ; 12, insbesondere in einer der oben dargelegten Ausführungen, zugeordnet und ein hiervon verschiedenes Reinigungswerkzeug 14; 16; 17 mit z. B. kleinerem Wirkquerschnitt W T in einer der oben dargelegten Ausführungen.

Bevorzugter Weise sind am Roboterarm jedoch zwei Reinigungswerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17, insbesondere Wasserwerkzeuge 1 1 ; 12; 14; 16; 17 angeordnet, z. B. ein kleineres mit einem Wirkquerschnitt W T bzw. Durchmesser von beispielsweise 120 - 160 mm, insbesondere in ca. 140 mm und ein größeres für die flächige Reinigung mit

beispielsweise einem Wickquerschnitt W T bzw. Durchmesser von 400 bis 600 mm, z. B. ca. 500 mm, angeordnet, welche wechselweise eingesetzt werden bzw. werden können. Das Handhabungsgerät 162 bzw. der Roboter 162 ersetzt auf der betreffenden

Transportpfadseite somit vier Schlitten 55; 56; 58; 59 und hilft insgesamt zwei der vier auf die Plattenkanten 26; 27; 28; 29 wirkende Wasserwerkzeuge 13; 14; 16; 17 einzusparen. Zur Reinigung der unteren Plattenkante 29 kann zusätzlich zum Handhabungsgerät 162 ein gestellfestes Reinigungswerkzeug 13 in oben dargelegter Ausführung vorgesehen sein.

Um die Reichweite und damit die Armlänge des Roboters 162 begrenzen zu können, kann beim Reinigen der Platte 06 zeitweise auch ein Rückfahren der Platte 06 entgegen der Transportrichtung T erfolgen.

Obgleich der modifizierte Reinigungsabschnitt 08 * bzw. die den modifizierten

Reinigungsabschnitt 08 * umfassende Reinigungssektion 03 exemplarisch in einer vorteilhaften Ausführung mit einer Zufuhrsektion 02 und einer Ausgabesektion 02 mit jeweils einem ebenfalls als Roboter 75; 105 ausgebildeten Belade- bzw. Entladeabschnitt 75; 105 dargelegt ist (siehe z. B. Fig. 24), kann sie in jeder beliebigen Kombination der zuvor für die Zufuhrsektion 02, die Ausgabesektion 05, ggf. eine Speichersektion 106 und ggf. einer Nachbearbeitungssektion 122 dargelegten Funktionsabschnitte 07; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129; 152; 153; 158; 159; 161 ausgeführt sein. In einer explizit dargelegten Ausführung (siehe z. B. Fig. 25) ist eingangsseitig wieder eine einen Roboter 75 umfassende Zufuhrsektion 02 vorgesehen, jedoch ausgangsseitig der den Reinigungsabschnitt 08 * umfassenden Reinigungssektion 03 eine einen Kipptisch 99 umfassende Ausgabesektion 04, von welchem die Platten 06 beispielsweise durch einen Kran 103 oder eine Greifeinrichtung 104 entnommen wird.

Vorzugsweise sind ein Teil oder sämtliche der in der Reinigungsanlage 01 vorgesehenen Funktionsabschnitte 07; 08; 08'; 08"; 08'"; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129; 152; 153; 158; 159; 161 , zumindest diejenigen der Zufuhr-, Reinigungs- und Ausgabesektion 02; 03; 04, in oben dargelegtem Sinne als Module 07; 08; 08'; 08"; 08"'; 08 * ; 09; 61 ; 62; 71 ; 75; 77; 78; 82; 84; 86; 88; 99; 105; 107; 108; 109; 1 12; 1 16; 1 19; 123; 126; 129; 152; 153; 158; 159; 161 ausgeführt.

Bezugszeichenliste

01 Vorrichtung zur Reinigung von plattenförmigem Gut, Reinigungsanlage

02 Sektion, Zufuhrsektion

03 Sektion, Reinigungssektion

04 Sektion, Ausgabesektion

05

06 plattenförmiges Gut, Platte, Schalungsplatte

07 Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Auflege- und Zuführabschnitt

08 Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Reinigungsabschnitt,

Reinigungsmodul

09 Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Abnahme- und Entnahmeabschnitt 10

1 1 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Bürste,

Bürstendüsenkombination, erstes (31 )

12 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Bürste,

Bürstendüsenkombination, zweites (32)

13 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Hochdruckdüse, Bürstendüsenkombination, drittes (29)

14 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Hochdruckdüse, Bürstendüsenkombination, viertes (28)

15

16 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Hochdruckdüse, Bürstendüsenkombination, fünftes (26)

17 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düste, Hochdruckdüse, Düsenbalken, Bürstendüsenkombination, sechstes, (27)

18 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste,

Bürstendüsenkombination, siebtes

19 Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Bürstendüsenkombination, achtes Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Bürstendüsenkombination, neuntes

Reinigungswerkzeug, Wasserwerkzeug, Düsenbalken, Düste, Bürstendüsenkombination, zehntes

Fördersystem, Rollenbahn

Fördersystem, Förderteilsystem, Rollenbahn, Teilrollenbahn Fördersystem, Förderteilsystem, Rollenbahn, Teilrollenbahn Fördersystem, Förderteilsystem, Rollenbahn, Teilrollenbahn Fördersystem, Förderteilsystem, Rollenbahn, Teilrollenbahn Fördersystem, Förderteilsystem, Teilrollenbahn

Fördersystem, Förderteilsystem, Teilrollenbahn

Fördermittel, Rolle, Doppel-Transportrolle

Fördermittel, Rolle, Doppel-Transportrolle

Fördermittel, Rolle, Doppel-Transportrolle

Fördermittel, Rolle, Doppel-Transportrolle

Fördermittel, Rolle, Doppel-Transportrolle

Fördermittel, Rolle, Transportrolle

Fördermittel, Rolle, Transportrolle Plattenkante, vorlaufend

Plattenkante, nachlaufend

Plattenkante (obere)

Plattenkante (untere) erste Plattenseite, Plattenvorderseite

zweite Plattenseite, Plattenrückseite

Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung Walze, Gruppe von Rollen

Antriebsmittel, Elektromotor

Rahmenkonstruktion, Stahlständer

Grundgestell, Unterbaukonstruktion, Stahlunterkonstruktion Sensor

Sensor Antriebsmittel, Elektromotor

Antriebsmittel, Elektromotor

Antriebsmittel, Elektromotor

Antriebsmittel, Elektromotor

Tragelement, Stahlträger

Antriebsmittel, Elektromotor

Auffangwanne

Kabine

Bedienschnittstelle, Bedienpanel Antriebsmittel, Elektromotor

Antriebsmittel, Elektromotor

Antriebsmittel, Elektromotor

Antriebsmittel, Elektromotor

Schlitten, Hubschlitten

Schlitten, Hubschlitten

Schlitten, Hubschlitten

Schlitten, Hubschlitten

Schlitten, Hubschlitten Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Vorreinigung Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Nachbearbeitung Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung

Walze, Gruppe von Rollen

Zugmittel, Seil

Rahmenkonstruktion

Grundgestell

Funktionsabschnitt, Beladeabschnitt, Kran

Greifersystem Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Auflege- und Zuführabschnitt, Kipptisch

Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung

Grundgestell

Funktionsabschnitt, Beladeabschnitt, Kran

Funktionsabschnitt, Beladeabschnitt, Handhabungsgerät, Roboter, Modul, Funktionsmodul, Belademodul

Greifersystem

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Beladeabschnitt; Greif- und Schwenkeinrichtung,

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Hubtisch

Aufnahme- und Anlageeinrichtung Greifersystem

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Aufnahmeabschnitt, Kipp- und Hubtisch

Greifersystem

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Kipptisch

Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Linearführungseinheit Greifersystem Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Transfertisch

Fördermittel, Walze, Gruppe von Rollen Fördermittel, Transportkette

Rahmenkonstruktion

Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung

Walze, Gruppe von Rollen

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Transfertisch

Grundgestell

Funktionsabschnitt, Beladeabschnitt, Kran

Greifersystem

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Abnahmeabschnitt, Abnahme- und Entnahmeabschnitt, Kipptisch Grundgestell

Halte- und/oder Anlageeinrichtung

Funktionsabschnitt, Beladeabschnitt, Kran

Greifeinrichtung

Funktionsabschnitt, Entladeabschnitt, Handhabungsgerät, Roboter, Modul, Funktionsmodul, Entnahmemodul

Speichersektion

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Speicherabschnitt

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Drehscheibenabschnitt

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Speicherabschnitt Transportmittel, Shuttle

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Speicherabschnitt

Hängebahnanlage

Beladestation Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Speicherabschnitt

Hängebahnanlage

Zuführmittel, Lifter

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Speicherabschnitt Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung

Nachbearbeitungssektion

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Nachbearbeitungssektion, Nachbearbeitungsabschnitt, Nachbearbeitungsplatz

Arbeitsbühne, Hubbühne Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Nachbearbeitungssektion, Nachbearbeitungsabschnitt, Nachbearbeitungsplatz

Grube

Halteeinrichtung, Anlageeinrichtung

Funktionsabschnitt, Modul, Funktionsmodul, Nachbearbeitungsabschnitte Kettenzug

Bodengrube

Haltevorrichtung

Fördermittel, Walze, Gruppe von Rollen (72) Fördermittel, Walze, Gruppe von Rollen (102)

Antriebsmittel, Antriebsmotor

Antriebsmittel, Antriebsmotor

Antriebsmittel, Antriebsmotor Antriebsmittel, Antriebsmotor 2 Fördermittel, Walze, Gruppe von Rollen

3 Antriebsmittel, Antriebsmotor

4 Antriebsmittel, Antriebsmotor

5

6 Fördermittel, Transportkette

7 Antriebsmittel, Antriebsmotor

8 Antriebsmittel, Antriebsmotor

9 Anschlagmittel

0

1 Anschlagmittel

2 Funktionsabschnitt, Auflege- und Zuführabschnitt, Auflegeabschnitt,

Funktionsmodul, Modul, Auflegemodul

3 Funktionsabschnitt, Transferabschnitt, Transfer- und/oder Zufuhrabschnitt, Funktionsmodul, Modul, Transfermodul, Transfer- und/oder Zufuhrmodul4 Antriebsmittel, Antriebsmotor

5

6 Greifarm, Gestell

7 Greifer

8 Funktionsabschnitt, Entladeabschnitt, Greif- und Schwenkeinrichtung

9 Funktionsabschnitt, Abnahme- und Entnahmeabschnitt, Entnahmeabschnitt Funktionsmodul, Modul, Entnahmemodul

0

1 Funktionsabschnitt, Abnahme- und/oder Transferabschnitt, Transferabschnitt, Funktionsmodul, Modul, Transfermodul, Abnahme- und/oder Transfermodul2 Handhabungsgerät, Roboter ' Reinigungsabschnitt, Reinigungsmodul

" Reinigungsabschnitt, Reinigungsmodul

"' Reinigungsabschnitt, Reinigungsmodul 08 * Reinigungsabschnitt, Reinigungsmodul

S72 Schwenkachse

S102 Schwenkachse

T Transportrichtung α Winkel (gegen die Vertikale bzw. Senkrechte), Neigungswinkel

Δ1 Überstand

Δ2 Überlappung

Δ τ Vorschublänge, Taktlänge

W T Wirkquerschnitt