| JP10160560 | MOUNT COMING-OFF PREVENTING DEVICE FOR PLATFORM SCALE |
| JP58120126 | PLATFORM SCALE |
| JP3594893 | LOAD CONVERSION MECHANISM |
ASCHKE, Walter (Wulmstorfer Ring 16, Hamburg, 21149, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Vorrichtung zum Wiegen, die eine Auflagefläche für das zu wiegende Objekt aufweist und bei der die Auflagefläche von einem Auflageelement bereitgestellt ist, das von mindestens zwei Tragelementen gegenüber einer AufStellfläche abstützbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragelemente (6) relativ zueinander identisch ausgebildet sind und daß jedes der Tragelemente (6) mindestens eine Wägezelle (17) zur Gewichtserfassung sowie eine Nivelliereinrichtung zur Hohenjustage aufweist. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (6) ein Basiselement (11) sowie ein relativ zum Basiselement (11) positionierbares Distanzelement (12) aufweist. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement (9) mit einem Fuß (13) versehen ist. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement (12) relativ zum Basiselement (11) verschwenkbar gelagert ist . 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines das Distanzelement (12) mit dem Basiselement (11) verbindenden Schwenkgelenkes (14) ein elastisches Element (21) angeordnet ist. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Distanzelement von einem Stellelement (15) relativ zum Basiselement (11) positionierbar ist. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellelement (15) relativ zum Fuß (13) gegenüberliegend zum Schwenkgelenk ( 14 ) angeordnet ist . 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (6) mit einem Rahmen (10) verbunden ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8 , dadurch gekennzeichnet, daß das Tragelement (6) von einem Distanzarm (9) mit dem Rahmen (10) verbunden ist. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß vier Tragelemente (6) mit dem Rahmen (10) verbunden sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche l bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Distanzarme (9) relativ zum Rahmen (10) positionierbar angeordnet sind. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß (13) im Bereich seiner dem Distanzelement (12) abgewandten Ausdehnung eine Kontur (24) derart aufweist, daß in einer Mehrzahl von Schwenkpositionierungen des Distanzelementes (12) relativ zum Basiselement (11) eine Wirklinie (19), die einer Kraftübertragungsrichtung vom Auflageelement (2) zum Basiselement (11) entspricht und einer Wirklinie (20) , die einer Kraftübertragung vom Fuß (13) zu einer Aufsteilfläche (23) entspricht, im Wesentlichen gleichgerichtet und ineinander fallend angeordnet sind. |
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wiegen, die eine Auflagefläche für das zu wiegende Objekt aufweist und bei der die Auflagefläche von einem Auflageelement bereitgestellt ist, das von mindestens zwei Tragelementen gegenüber einer AufStellfläche abstützbar ist.
Typischerweise werden gemäß dem Stand der Technik vier Tragelemente im Bereich eines massiven Rahmens angeordnet und das Auflageelement wird dann auf diesen Rahmen aufgesetzt . Der Rahmen und die Tragelemente werden individuell an die jeweils vorliegende konstruktive Realisierung der konkreten Waage angepaßt. Im Bereich der Tragelemente können Wägezellen zur Gewichtsaufnahme angeordnet sein, die über elektrische Anschlußleitungen mit einer Auswertungseinrichtung verbunden werden.
Für die Produktion von unterschiedlich gestalteten Waagen müssen gemäß dem Stand der Technik eine entsprechende Anzahl von Rahmen mit Tragelementen produziert und bereitgestellt werden. Hieraus resultiert ein entsprechender Aufwand.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Vorrichtung der einleitend genannten Art derart zu konstruieren, daß ein modularer Aufbau unterstützt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Tragelemente relativ zueinander identisch ausgebildet sind und daß jedes der Tragelemente mindestens eine Wägezelle zur Gewichtserfassung sowie eine Nivelliereinrichtung zur Höhenjustage aufweist.
Die relativ zueinander identische Ausbildung der Tragelemente ermöglicht eine universelle Herstellung der Tragelemente mit einer vereinfachten Lagerhaltung und durch die größere Stückzahl verringerten Herstellungskosten. Die Tragelemente können mit einer leichten Rahmenkonstruktion verbunden werden und relativ zum Rahmen in Abhängigkeit von der jeweils vorliegenden konstruktiven Gestaltung der Waage positioniert und fixiert werden.
Für die Durchführung der Höhenjustage wird vorgeschlagen, daß das Tragelement ein Basiselement sowie ein relativ zum Basiselement positionierbares Distanzelement aufweist.
Ein sicheres Aufstellen wird dadurch unterstützt, daß das Distanzelement mit einem Fuß versehen ist.
Eine einfache und zugleich genaue Höhenjustage kann dadurch erfolgen, daß das Distanzelement relativ zum Basiselement verschwenkbar gelagert ist.
Zur Bereitstellung eines Schwenkgelenkes wird vorgeschlagen, daß im Bereich eines das Distanzelement mit dem Basiselement verbindenden Schwenkgelenkes ein elastisches Element angeordnet ist .
Eine jeweilige Schwenkpositionierung kann dadurch vorgegeben werden, daß das Distanzelement von einem Stellelement relativ zum Basiselement positionierbar ist.
Geringe Stellkräfte bei der Durchführung der Schwenkbewegung werden dadurch unterstützt, daß das Stellelement relativ zum Fuß gegenüberliegend zum Schwenkgelenk angeordnet ist.
Zur Festlegung einer Positionierung einer Mehrzahl von Tragelementen relativ zueinander wird vorgeschlagen, daß das Tragelement mit einem Rahmen verbunden ist.
Eine geometrische Anpassung an eine konkrete räumliche Dimensionierung der Waage kann dadurch erfolgen, daß das Tragelement von einem Distanzarm mit dem Rahmen verbunden ist .
Eine hohe Standsicherheit wird dadurch erreicht, daß vier Tragelemente mit dem Rahmen verbunden sind.
Eine Anpaßbarkeit an unterschiedliche Geometrien von unterschiedlichen Waagen wird dadurch unterstützt, daß die Distanzarme relativ zum Rahmen positionierbar angeordnet sind.
Eine Einleitung von Kräften und/oder Momenten in den Rahmen kann dadurch minimiert werden, daß der Fuß im Bereich seiner dem Distanzelement abgewandten Ausdehnung eine Kontur derart aufweist, daß in einer Mehrzahl von Schwenkpositionierungen des Distanzelementes relativ zum Basiselement eine Wirklinie, die einer Kraftübertragungsrichtung vom Auflageelement zum Basiselement entspricht und einer Wirklinie, die einer Kraftübertragung vom Fuß zu einer Aufsteilfläche entspricht, im Wesentlichen gleichgerichtet und ineinander fallend angeordnet sind.
In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen: eine perspektivische Seitenansicht einer Bodenwaage mit auf einer Säule angeordneter Anzeige- und
Bedieneinrichtung, eine perspektivische Darstellung von vier Tragelementen, die über Distanzarme mit einem Rahmen verbunden sind, eine perspektivische Darstellung eines Tragelementes , eine Seitenansicht des Tragelementes gemäß Fig. 3 und ein Tragelement gemäß Fig. 4 mit einer veränderten Höhenjustierung.
Fig. 1 zeigt eine perspektivische Darstellung einer Waage (1), die als eine Bodenwaage ausgebildet ist. Im Bereich eines Auflageelementes (2) ist eine Auflagefläche (3) vorgesehen, auf die sich die zu wiegende Person bei der Durchführung des Wiegevorgangs stellt. Eine Bedienbarkeit der Waage (1) wird durch ein Display (4) sowie Einstellelemente (5) unterstützt, die im Bereich einer Konsole (7) angeordnet sind. Die Konsole (7) ist auf einer für einen Benutzer angenehmen Höhe angeordnet und wird von einer Säule (8) getragen. Das Auflägeelernent (2) wird von Tragelementen (6) relativ zu einer nicht dargestellten AufStellfläche abgestützt.
Fig. 2 zeigt eine perspektivische Darstellung von vier Tragelementen (6) , die jeweils über Distanzarme (9) mit einem Rahmen (10) verbunden sind. Der Rahmen (10) kann aufgrund der nachstehend noch näher erläuterten Konstruktion der Tragelemente (6) in einer Leichtbauweise konstruiert werden, da keine größeren Kräfte aufgenommen werden müssen. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen der Rahmen
(10) sowie die Distanzarme (9) aus einfachen Winkelblechen, die miteinander verschraubt sind.
Die perspektivische Seitenansicht in Fig. 3 veranschaulicht den Aufbau der Tragelemente (6) . Das Tragelement (6) besitzt ein Basiselement (11) sowie ein relativ zum Basiselement
(11) verstellbares Distanzelement (12) . Im Bereich der in lotrechter Richtung unteren Ausdehnung des Distanzelementes
(12) ist ein Fuß (13) angeordnet. Das Distanzelement (12) ist einerseits über ein Schwenkgelenk (14) und andererseits über ein Stellelement (15) mit dem Basiselement (11) verbunden.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel besteht das Schwenkgelenk (14) aus einem mit dem Basiselement (11) verschraubten Bolzen (16) , auf dem das Distanzelement (12) beweglich aufsitzt.
Unterhalb des Basiselementes (11) ist eine Wägezelle (17) angeordnet, die mit einem Auflager (18) für das Auflageelement (2) gekoppelt ist, um die zu messende Gewichtskraft zu übertragen. Gemäß einer anderen Ausführungsform kann die Wägezelle (17) auch oberhalb des Basiselementes (11) angeordnet sein. Eingezeichnet sind in Fig. 3 auch eine Wirklinie (19) , die die Richtung der vom Auflageelement (2) auf das Auflager (18) übertragenen Gewichtskraft anzeigt und eine Wirklinie (20) , die die Richtung der vom Fuß (13) auf die AufStellfläche übertragene Kraft veranschaulicht. Es ist zu erkennen, daß gemäß der Ausführungsform in Fig. 3 die Wirklinien (19, 20) im Wesentlichen die gleiche Richtung aufweisen und entlang einer gemeinsamen Wirkachse angeordnet sind. Durch diese Anordnung der Wirklinie (19, 20) erfolgt nahezu keine Kraftübertragung vom Tragelement (6) zum Rahmen (10) .
Fig. 4 veranschaulicht weitere Einzelheiten des Tragelementes (6) . Zu erkennen ist beispielsweise, daß im Bereich des Schwenkgelenkes (14) auf dem Bolzen (16) ein elastisches Element (21) angeordnet ist, das einerseits eine Verschwenkbarkeit des Distanzelementes (12) relativ zum Basiselement (1) und andererseits eine spielfreie Halterung des Distanzelementes (12) unterstützt. Das Distanzelement (12) besitzt im Bereich des Schwenkgelenkes (14) im Bereich seiner dem Basiselement (11) zugewandten Oberfläche eine gewölbte Außenkontur (22) , die ein Abrollen auf dem Basiselement (11) unterstützt.
Ebenfalls ist aus Fig. 4 zu erkennen, daß der Fuß (13) im Bereich seiner der Aufstellfläche (23) zugewandten Ausdehnung eine nach außen gewölbte Kontur (24) aufweist. Diese Kontur sorgt dafür, daß ein in Fig. 4 gekennzeichneter Auflagepunkt (25) bei einer Verschwenkung des Distanzelementes (12) derart entlang der Kontur (24) wandert, daß die Wirklinien (19, 20) immer im Wesentlichen zusammenfallen .
Das Stellelement (15) kann beispielsweise als ein Verstellrad ausgebildet sein, durch das ein Bolzen (26) mit einem Außengewinde in einem Innengewinde des Basiselementes (11) verdreht wird. Hierdurch erfolgt ein vorgebbares Herausdrehen des Bolzens (26) aus dem Basiselement (11) und hierdurch ein Verschwenken des Distanzelementes (12) . Relativ zum Bolzen (26) ist das Distanzelement (12) durch ein Auflager (27) und ein Gegenlager (28) derart beweglich geführt, daß die vorgesehenen Schwenkbewegungen durchgeführt werden können.
Fig. 5 zeigt die Anordnung gemäß Fig. 4 nach einem Verdrehen des Bolzens (26) derart, daß der Bolzen (26) weiter nach unten aus dem Basiselement (11) heraussteht. Das Distanzelement (12) wurde hierdurch relativ zum Basiselement (11) verschwenkt. Zu erkennen ist insbesondere, daß aufgrund der Kontur (24) des Fußes (13) der Auflagepunkt (25) auch bei dieser Schwenkpositionierung in einer Verlängerung der Wirklinien (19, 20) angeordnet ist. Eine Einleitung von Momenten oder Biegekräften in den Distanzarm (9) wird hierdurch vermieden.
Next Patent: INTELLIGENT CHARGING CABLE FOR ELECTRIC VEHICLES
