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Patent Searching and Data


Title:
APPLICATOR WITH FLOCK AND COMB ON THE CIRCUMFERENTIAL SURFACE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2018/007622
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to a cosmetic unit comprising an applicator (1) consisting of an applicator element (2) which is connected to a handle via a shaft (3), comprising a cosmetic supply container which receives a supply of the cosmetic, and comprising a wiper. The applicator element (2) is immersed into the cosmetic supply in the ready position of the applicator element. In the process, the handle of the applicator (1) is held on the cosmetic supply container such that the handle tightly closes the cosmetic supply container, and the applicator (1) can be brought into the use position of the applicator by pulling the applicator element (2) out of the cosmetic supply container through the wiper. The applicator element (2) has a central region (6) which has a flocking, and the central region (6) which has the flocking is attached to the circumference of the applicator element (2) and surrounds the applicator element (2) preferably over a circumferential angle of less than 180°. The central region which has the flocking is curved outwards in a convex manner, and the central region (6) is bordered by at least one row (7) of brushes on at least three of the four edges of the central region, preferably completely.

Inventors:
HAMIDA, Jasmin (Untere Mühlbrücke 3, Bamberg, 96047, DE)
Application Number:
EP2017/067152
Publication Date:
January 11, 2018
Filing Date:
July 07, 2017
Export Citation:
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Assignee:
GEKA GMBH (Waizendorf 3, Bechhofen, 91572, DE)
International Classes:
A45D40/26; A45D19/02; A46B9/02; A46B9/06; A46B11/00
Attorney, Agent or Firm:
MISSELHORN, Martin (KANZLEI MISSELHORN, Donaustraße 6, Ingolstadt, 85049, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Kosmetikeinheit mit einem Applikator (1) bestehend aus

einem Applikatororgan (2), das über einen Stiel (3) mit einer Handhabe verbunden ist, und mit einem

Kosmetikvorratsbehälter, der einen Vorrat des Kosmetikums aufnimmt, sowie einem Abstreifer, wobei das Applikatororgan (2) in seiner Bereitschaftsstellung in den Kosmetikvorrat eintaucht und dabei die Handhabe des Applikators (1) so auf dem Kosmetikvorratsbehälter gehalten wird, dass sie diesen dicht verschließt und der Applikator (1) dadurch in seine Gebrauchsposition gebracht werden kann, dass das

Applikatororgan (2) durch den Abstreifer hindurch aus dem Kosmetikvorratsbehälter herausgezogen wird, dadurch

gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) einen

zentralen Bereich (6) besitzt, der eine Beflockung trägt, wobei der zentrale Bereich (6), der die Beflockung trägt, am Umfang des Applikatororgans (2) angebracht ist und das Applikatororgan (2) vorzugsweise über einen Umfangswinkel von weniger als 180° umgreift, wobei der zentrale Bereich, der die Beflockung trägt, konvex nach außen gewölbt ist und der zentrale Bereich (6) an mindestens dreien seiner vier Ränder durch mindestens eine Borstenreihe (7) berandet ist, vorzugsweise vollständig.

2. Kosmetikeinheit nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Borstenreihe (7) eine U- oder V- förmige Gestalt besitzt und die Borsten (8) vorzugsweise so gestaltet sind, dass sie zu den freien Enden des U oder des V hin kontinuierlich kürzer werden.

3. Kosmetikeinheit nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zentrale Bereich (6), der die Beflockung trägt, an allen vier Rändern von mindestens einer Borstenreihe (7) berandet ist.

4. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) eine stabförmige Gestalt hat.

5. Kosmetikeinheit nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Längsachse (L) des Applikatororgans (2), die fluchtend an die Längsachse (L) des Stiels (3) anschließt, gekrümmt ist.

6. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) an einer Flanke abgeflacht ist und dort den zentralen Bereich (6), der die Beflockung trägt, bildet und dort die

berandenden Borsten (8) trägt, während der dem zentralen Bereich (6) abgewandte Rücken des Applikatororgans (2) in Umfangsrichtung konvex ausgebildet ist.

7. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) an seinem distalen Ende eine Halbkalotte (12), vorzugsweise eine Halbkugelkalotte, bildet, die sich an den abgeflachten zentralen Bereich (6) anschließt und das distale Ende des Applikatororgans (2) bildet.

8. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (8) einen

Durchmesser zwischen 0,01 mm und 0,5 mm besitzen.

9. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (8) einstückig und vorzugsweise auch einstofflich an das Applikatororgan (2) angespritzt sind.

10. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (8) sich vom

Borstenfuß zum freien Borstenende hin verjüngen,

vorzugsweise konisch.

11. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Borsten (8) überwiegend eine Länge von mehr als 1,5 mm aufweisen.

12. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass unmittelbar benachbarte

Borsten (8) im Bereich ihres (ungestörten) Borstenfußes um mehr als den 1,5-fachen Borstenfußdurchmesser voneinander entfernt sind.

13. Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet dass der zentrale Bereich, in

Umfangsrichtung gesehen, an seiner freien Oberfläche einen Krümmungsradius gegenüber der Längsachse (L) aufweist, der kleiner ist als der Krümmungsradius derjenigen Oberflächen gegenüber der Längsachse (L) , die sich, in Umfangsrichtung gesehen, beidseitig an die freie Oberfläche des zentralen Bereichs anschließen.

14. Kosmetikeinheit nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass, in Umfangsrichtung gesehen, am Übergang zwischen der Oberfläche des zentralen Bereichs und der sich

anschließenden Oberfläche des nicht beflockten

Applikatorkörpers , entlang der Umfangsrichtung gesehen, eine Durchmesservergrößerung bzw. ein Durchmessersprung ausgebildet ist.

15. Kosmetikeinheit nach Anspruch 18 oder 19, dadurch

gekennzeichnet, dass, in Umfangsrichtung gesehen, am

Übergang zwischen der Oberfläche des zentralen Bereichs und der sich anschließenden Oberfläche des nicht beflockten Applikatorkörpers eine Stufe ausgebildet ist, wobei die Borsten (8) vorzugsweise alle auf dieser Stufe aufgestellt sind .

16. Kosmetikapplikator (1) zur Verwendung in einer

Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einem Applikatororgan (2), das über einen Stiel (3) mit einer Handhabe verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) einen zentralen Bereich (6) besitzt, der eine Beflockung trägt, und der zentrale

Bereich (6) zumindest teilweise von mindestens einer

Borstenreihe (7) berandet ist.

17. Kosmetikapplikator (1) nach Anspruch 19, dadurch

gekennzeichnet, dass der Kosmetikapplikator (1) weitere den Applikator (1) betreffende Merkmale aus einem der Ansprüche 2 bis 18 aufweist.

18. Kosmetikapplikator (1) nach einem der Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, dass der Kosmetikapplikator (1) zum Auftragen von Kosmetikum auf die Augenbrauen eingesetzt wird .

Description:
APPLIKATOR MIT FLOCK UND KAMM AN DER UMFANGSFLÄCHE

Die Erfindung betrifft einen Kosmetikapplikator nach dem

Oberbegriff des Anspruchs 1.

Das besondere Einsatzgebiet des erfindungsgemäßen Applikators ist der Auftrag von Kosmetikum auf die Augenbrauen und auf die Augenwimpern sowie die Lippen.

Zu diesem Zweck sind bereits die unterschiedlichsten

Applikatortypen vorgeschlagen worden.

Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe

Demgegenüber ist es die Aufgabe der Einfindung, einen

Applikator anzugeben, mit dem schnell große Mengen von

Kosmetikum aufgetragen werden können, der aber dennoch

konturenscharfen Auftrag ermöglicht.

Die erfindungsgemäße Lösung

Die Lösung dieser Aufgabe erfo Igt durch eine Kosmetikeinheit mit einem Applikator bestehend aus einem Applikatororgan, das über einen Stiel mit einer Handhabe verbunden ist, und mit einem Kosmetikvorratsbehälter, der einen Vorrat des

Kosmetikums aufnimmt, sowie einem Abstreifer.

Das Applikatororgan taucht in seiner Bereitschaftsstellung in den Kosmetikvorrat ein. Dabei wird die Handhabe des

Applikators in seiner Bereitschaftsstellung so auf dem

Kosmetikvorratsbehälter gehalten, dass sie diesen dicht verschließt. Der Applikator kann dadurch in seine

Gebrauchsposition gebracht werden, dass das Applikatororgan durch den Abstreifer hindurch aus dem Kosmetikvorratsbehälter herausgezogen wird. Der erfindungsgemäße Applikator zeichnet sich dadurch aus, dass das Applikatororgan einen zentralen Bereich besitzt, der eine Beflockung trägt. Dieser zentrale Bereich wird zumindest teilweise von mindestens einer

Borstenreihe berandet.

Die Beflockung kann eine beträchtliche Menge an Kosmetikum speichern, an die Augenbraue heranführen und dort wieder abgeben. Dennoch ist mit dem erfindungsgemäßen Applikator ein sehr konturenscharfer Auftrag von Kosmetikum möglich, da der zentrale Bereich mit der Beflockung durch eine Borstenreihe berandet wird, die als Abtrennung fungiert, die ein

unbeabsichtigtes seitliches Herausdrücken von in der

Beflockung gespeichertem Kosmetikum verhindert bzw. reduziert.

Dabei ist der zentrale Bereich, der die Beflockung trägt, am Umfang des Applikatororgans angebracht. Er umgreift das

Applikatororgan vorzugsweise über einen Umfangswinkel von weniger als 180°. Dabei ist der zentrale Bereich, der die Beflockung trägt, konvex nach außen gewölbt und er ist an mindestens dreien seiner vier Ränder durch mindestens eine Borstenreihe berandet, vorzugsweise vollständig. Die Borsten geben in diesem Stadium der gespeicherten Masse seitlichen Halt und wirken einem Abrutschen der gespeicherten Masse mit anschließendem unkontrolliertem Abtropfen entgegen. Die dritte Borstenreihe, quer zur Abstreifrichtung, verhindert ein übermäßiges Abgestreift-Werden .

Auf diese Art und Weise kann der zentrale Bereich eine

erhebliche Menge an Kosmetikmasse speichern, in leicht

verfügbarer Art und Weise: Um die aufgrund der besonderen Ausgestaltung des zentralen Bereichs die bereits dicht über der zu behandelnden Hauptpartie gespeicherte Masse so

abzurufen, dass sie im Bereich der Borsten zur Verfügung steht, reicht es, den Applikator noch etwas dichter an die zu behandelnde Hauptpartie heranzuführen, so dass die gespeicherte Masse Hautkontakt bekommt. Dann wird der Applikator etwas gedreht, so dass ein Teil der gespeicherten Masse in den mit Borsten besetzten Bereich gelangt.

Ausgesprochen günstig ist dabei, dass die Borstenreihe auch zusätzlich zum Kämmen verwendet werden kann und dass ggf. ein Auftragen und Kämmen in einem Schritt erfolgen kann.

Besonders bevorzugte Ausgestaltungsformen

Als besonders günstig hat es sich erwiesen, den zentralen Bereich mit der Beflockung rundum mit einer Borstenreihe zu beranden .

Im Idealfall ist die berandende Borstenreihe so ausgeführt, dass es sich um eine einzige Reihe von in einer Flucht hintereinander stehenden Borsten handelt.

Bevorzugt ist die Oberfläche des zentralen Bereichs, der die Beflockung trägt, konvex nach außen gewölbt. Der zentrale Bereich hat dann eine kissenartige Gestalt. Damit geht oft einher, dass der zentrale Bereich aus einem weicheren

Kunststoff besteht und die Borsten aus einem verglichen damit härteren Kunststoff.

Bei den Borsten handelt es sich im Regelfall um gespritzte Borsten, denn solche Borsten können Stück für Stück

wiederholbar genau positioniert werden und lassen sich dadurch besonders gut für ihre Aufgabe ertüchtigen.

Weitere Ausgestaltungsmöglichkeiten, Vorteile und

Wirkungsweisen der Erfindung ergeben sich aus der

nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele anhand der Figuren. Figurenliste

Die Fig. 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines

erfindungsgemäßen Applikators perspektivisch von der Seite her gesehen .

Die Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Applikators perspektivisch von der Seite her gesehen .

Die Fig. 2a zeigt einen der Fig. 2 entsprechenden Applikator mit einer Abwandlung im Bereich des Übergangs zum Stiel.

Die Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Applikators perspektivisch von der Seite her gesehen .

Die Fig. 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Applikators perspektivisch von der Seite her gesehen .

Die Fig. 5 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Applikators.

Figurenbeschreibung

Erstes Ausführungsbeispiel

Die Figur 1 zeigt ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Kosmetikapplikators 1, der zum Behandeln von Augenbrauen prädestiniert ist, aber ggf. auch zur Bartpflege oder zur Pflege des Haupthaares eingesetzt werden kann. Gut zu erkennen sind hier das Applikatororgan 2 und der Stiel 3, in den das Applikatororgan 2 übergeht.

Der Stiel 3 ist vorzugsweise geradlinig und besitzt eine

Längsachse L. An der dem Applikatororgan 2 abgewandten Seite geht der Stiel 3 in eine hier nicht gezeigte Handhabe über.

Das Applikatororgan 2 kann einstückig mit dem Stiel 3

verbunden sein und wird dann gleich zusammen mit diesem gespritzt .

Es kann aber auch eine hier nicht gezeigte Kupplung vorgesehen sein. Das Applikatororgan besitzt dann einen Stielansatz, der in die Kupplung übergeht, mit deren Hilfe das Applikatororgan 2 in dem restlichen Stiel 3 befestigt wird, vorzugsweise durch Hineinschieben und Verrasten.

Auffallend ist, dass sich das Applikatororgan 2 von dem

Bereich ausgehend, in dem es in den Stiel oder Stielansatz übergeht, in radialer Richtung nach außen erweitert.

Bei dem Ausführungsbeispiel gem. Fig. 1 ist diese Erweiterung besonders charakteristisch: Der kreisrunde Stiel bzw.

Stielansatz erweitert sich in radialer Richtung so, dass ihm vier flache Seitenwände 4 entspringen. Diese beranden distal eine freie Stirnfläche 5, die rautenförmig ist. Auf diese Art und Weise besitzt die freie distale Stirnfläche

unterschiedliche Spitzen, nämlich zwei breite Spitzen, die durch zwei sich unter einem stumpfen Winkel schneidende

Seitenwände gebildet werden, und zwei schmale Spitzen, die durch zwei sich unter einem spitzen Winkel schneidende

Seitenwände gebildet werden. Die Ränder dieser freien Stirnfläche spannen eine imaginäre Ebene E auf, wie sie in Fig. 1 gestrichelt dargestellt ist. Die imaginäre Ebene E verläuft vorzugsweise unter einem spitzen Winkel W zwischen 40° und 70° geneigt zur Längsachse L des Stiels oder Stielansatzes.

Die distale Stirnfläche 5 bildet die eigentliche

Auftragsfläche des Kosmetikapplikators. Ihr zentraler Bereich 6, der die Beflockung trägt, ist konvex nach außen gekrümmt, hin zum distalen freien Ende des Applikatororgans 2. Auf diese Art und Weise bildet der beflockte, zentrale Bereich 6 vorzugsweise eine kissenförmige Gestalt.

Gut zu erkennen ist ebenfalls, dass der zentrale Bereich 6, der die Beflockung trägt, an allen seinen vier Seiten jeweils durch eine Borstenreihe 7 berandet ist.

Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn die Borsten 8 hier alle gleich lang sind. Ihre Länge beträgt vorzugweise zwischen mindestens 1,5 mm bzw. mindestens 1,25 mm.

Die Borsten 8 haben vorzugsweise einen kreisförmigen

Querschnitt. Sie verjüngen sich hier kegelartig vom Borstenfuß ausgehend bis hin zum freien Borstenende, im Regelfall

kontinuierlich. Als Borstenfuß wird hier der Bereich

bezeichnet, der unmittelbar oberhalb der Stelle liegt, in dem die Borste mit einer Verrundung in das Applikatororgan 2 übergeht. Der Borstenfuß ist also der erstmal ungestörte

Bereich einer Borste.

Die Borsten 8 sind vorzugsweise einstückig zusammen mit dem Applikatororgan 2 gespritzt worden. Durch den Spritzguss erhalten die Borsten 8 ihre besondere Molekülstruktur, die ihnen ein sehr gutes Bend-Recovery-Vermögen verleiht. Denn durch das Einschießen der borstenformenden Masse in die engen borstenformenden Kanäle werden die die Borste bildenden

Kunststoffmoleküle in Richtung der Längsachse der Borste gestreckt und gerichtet. Diese Struktur erkennt man bei makroskopischer Betrachtung.

Die Borsten weisen hier vorzugsweise einen Durchmesser

zwischen 3/100 mm und 5/100 mm auf. Der Abstand zwischen zwei unmittelbar benachbarten Borsten beträgt hier vorzugsweise mindestens das 1,5-fache des jeweiligen Borstendurchmessers im Bereich des Borstenfußes. Allgemeiner gilt, dass der

Borstendurchmesser im Bereich des ungestörten Borstenfußes, d. h. unmittelbar im Anschluss an die Verrundung, mit der die Borste in den Borstenträger übergehen mag, einen Durchmesser zwischen 0,2 mm und 1 mm haben kann.

Dieses besonders gestaltete freie Stirnende des

Applikatororgans 2 hat den Vorzug, dass es unterschiedliche Spitzen aufweist, wie bereits oben angesprochen. Je nachdem, wie durch Verdrehstellung das Applikatororgan gehalten wird, lässt sich hiermit also gut ein flächiger Auftrag und ein flächiges Kämmen erzielen oder aber ein punktförmiger Auftrag und ein punktförmiges Kämmen. Auf diese Art und Weise kann rationell gearbeitet werden, es gelingt aber gleichzeitig, sobald der Applikator etwas gedreht wird, einen sehr

trennscharfen Auftrag herzustellen. Das Besondere dieses

Applikatortyps ist, dass mithilfe des beflockten zentralen Bereichs 6 sehr effektiv Kosmetikmasse aufgebracht und

verteilt werden kann, ohne allzu oft erneut eintauchen und wieder ansetzen zu müssen. Auf diese Art und Weise lassen sich die Augenbrauen gut mit der Kosmetikmasse versehen.

Die den zentralen Bereich mit der Beflockung berandenden

Borsten 8 erlauben ein sehr präzises Kämmen der Augenbraue während des Kosmetik-Auftrags. Theoretisch ist es denkbar, den zentralen Bereich an jeder Seite durch mehrere Borstenreihen zu beranden.

Besonders günstig ist es, wenn der zentrale Bereich 6, der die Beflockung trägt, rundum nur von einer einzigen, einreihigen Borstenreihe 7 berandet wird.

Dabei ist es bevorzugt so, dass die Borsten jeweils

unmittelbar entlang einer Kante der distalen Stirnfläche 5 in einer Flucht hintereinander aufgestellt sind. Der

Borstenverlauf folgt also dem Verlauf des Randes des

Applikatororgans 2.

Ebenfalls gut zu erkennen ist, dass die Längsachsen der

Borsten bevorzugt parallel oder zumindest im Wesentlichen parallel zur Längsachse L des Applikators verlaufen. Das bedeutet, dass die Borsten im Neuzustand alle im Wesentlichen parallel verlaufen.

Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn der beflockte zentrale Bereich 6 aus einem weicheren Kunststoff besteht als die Borsten 8. Das bedeutet, dass der Bereich des

Applikatororgans, der nachträglich mit der Beflockung versehen wird, von Haus aus aus einem weicheren Kunststoff besteht als die Borsten, also eine flexible Grundlage für die Beflockung bildet .

Für andere Anwendungsfälle kann es sinnvoll sein, die

Härteauswahl umgekehrt zu treffen. Dann sind die Borsten weicher als der Kunststoff, der die Grundlage des beflockten Bereichs bildet, d. h. auf den die Beflockung aufgebracht wird .

Auch durch die besagte Abschrägung des distalen Endes, das hier den zentralen Bereich des Applikatororgans 6 samt der ihn berandenden Borstenreihen 7 trägt, lässt sich eine gute

Variabilität im Auftrag erreichen.

Zweites Ausführungsbeispiel

Die Figur 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel des

erfindungsgemäßen Applikators.

Das im vorhergehenden Ausführungsbeispiel Gesagte gilt, insbesondere was die Borsten (Dimensionierung, Herstellung, Beabstandung, etc.) angeht, auch hier sinngemäß und wird daher hier nicht nochmals wiederholt.

Bei diesem Ausführungsbeispiel zeichnet sich das

Applikatororgan 2 dadurch aus, dass es eine stabförmige

Gestalt besitzt mit einer Längsachse L, die sich fluchtend an die Längsachse L des Stiels 3 anschließt.

Das Applikatororgan 2 besitzt hier vom Grundsatz her eine stabförmige Gestalt mit einem im Wesentlichen zylindrischen oder ovalen Querschnitt. Die stabförmige Gestalt des

Applikatororgans 2 besitzt vorzugsweise auf einer Umfangsseite eine abgeflachte Gestalt. An seinem distalen Ende bildet das stabförmige Applikatororgan vorzugsweise eine Teilkalotte bzw. eine Halbkugelkalotte 12 aus.

Der zentrale Bereich mit der Beflockung ist hier am Umfang bzw. an der Umfangsfläche des stabförmigen Applikatororgans ausgebildet. Der zentrale Bereich umgreift das stabförmige Applikatororgan vorzugsweise über einen Umfangswinkel von < 180° hinweg.

Vorzugsweise ist das stabförmige Applikatororgan 2, wie man sieht, hier so gestaltet, dass es einen im Wesentlichen ebenen Rand besitzt, der den zentralen Bereich 6 des Applikatororgans umrahmt. Im Übergang zum Stiel besitzt der proximale Rand 10 des Applikatororgans vorzugsweise eine gekrümmt U-förmige Gestalt, ohne dass das zunächst absolut zwingend ist, vgl. hierzu die alternative Ausführungsform gem. Fig. 2a. Am freien distalen Ende kann der Rand des Applikatororgans 2 enden oder es ist hier ein distaler Rand 11 mit einer U-förmigen Gestalt vorhanden, die die beiden in Richtung parallel zur Längsachse L verlaufenden Ränder 9 miteinander verbindet. Der Rand 9, 11 ist hier an mindestens zwei Seiten, bevorzugt auch an einer dritten Seite, nämlich dem distalen Ende des Applikatororgans 2, mit einer Reihe aus in einer Flucht hintereinanderstehenden Borsten 8 besetzt. Die Borsten 8 besitzen entweder alle die gleiche Länge oder, bevorzugt, die Länge der Borsten nimmt zum distalen Ende des Applikatororgans 2 hin kontinuierlich um bis zu 25 % ab.

Hier ist der zentrale Bereich 6 des Applikatororgans konvex in radialer Richtung nach außen gekrümmt. Dadurch bildet der zentrale Bereich 6 des Applikatororgans auch hier eine Art Kissen .

Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist es vorzugsweise so, dass der zentrale Bereich des Applikatororgans aus einem

Kunststoff besteht, der weicher ist als der Kunststoff, der die Borsten bildet. Dieser weichere Kunststoff ist dann mit einer Beflockung versehen.

Insgesamt ist das stabförmige Applikatororgan 2 vorzugsweise mit einer gekrümmten Längsachse ausgerüstet und bildet dann eine bananenförmige Gestalt.

Alternativ kann das Applikatororgan 2 aber auch geradlinig sein . Die Borsten sind vorzugsweise auch hier so weich gestaltet, dass sie keinen störenden, „piksenden" Effekt erzeugen, wenn der zentrale Bereich 6, d. h. dessen Beflockung, zum Auftragen der dort gespeicherten Kosmetikmasse mit der zur behandelnden Partie, im Regelfall einer Augenbraue, in Kontakt gebracht wird .

Besonders günstig ist es, wenn der zentrale Bereich 6 an der in Richtung der Längsachse L gesehen konvexen Umfangsseite des Applikatororgans 2 ausgebildet ist. Günstig ist es dabei, wenn sich das Applikatororgan 2 zu seinem distalen freien Ende hin verjüngt, d. h. schmaler wird.

Besonders günstig ist es, wenn der zentrale Bereich in

radialer Richtung gegenüber dem Stiel oder Stielansatz zurückgenommen ist. Das bedeutet, dass die Beflockung

verglichen mit der Umfangsoberfläche des sich in Richtung entlang der Längsachse anschließenden Stiels oder

Stielabschnitts auf einem kleineren Radius liegt. Auf diese Art und Weise wird der zentrale Bereich mit der Beflockung nur milde abgestreift und auch die berandenden Borsten 8 werden beim Durchgang durch den Abstreifer nicht übermäßig hart umgelegt und dadurch womöglich beschädigt.

Drittes Ausführungsbeispiel

Die Figur 3 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel des

erfindungsgemäßen Applikators, bei dem es sich um eine

Abwandlung des Ausführungsbeispiels gemäß Figur 2 handelt.

Aufgrund dessen gilt das für das Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 Gesagte für dieses weitere Ausführungsbeispiel in vollem Umfang entsprechend, soweit sich aus den nachfolgenden Ausführungen zum Borstenbesatz nicht etwas anderes ergibt. Wie man sieht, sind die berandenden Borsten bei diesem

Ausführungsbeispiel so ausgeführt, dass sie den zentralen Bereich 6 des Applikatororgans nur an zwei Seiten und auch lediglich über etwa 40 % bis 60 % der Länge des zentralen Bereichs, gemessen in Richtung entlang der gekrümmten

Längsachse L, beranden.

Das hat den Vorteil, dass ein Teil des zentralen Bereichs 6 mit der Beflockung, die die aufzutragende Kosmetikmasse speichert, überhaupt nicht von Borsten berandet ist. Mit diesem Bereich kann großzügig Kosmetikum aufgetragen werden, ohne dass es hierbei in irgendeiner Form zum Kontakt mit den Borsten kommt.

Im nachfolgenden Schritt kann dann der dem distalen Ende des Applikatororgans 2 zugewandte Bereich, der durch die Borsten berandet wird, zum Kämmen eingesetzt werden.

Dies erhöht die Variabilität des erfindungsgemäßen Applikators weiter .

Auffallend ist zudem, dass der Borstenbesatz aus Borsten besteht, deren Länge vom distalen Ende zu dem der Handhabe zugewandten Bereich hin kontinuierlich abnimmt. Vorzugsweise ist die Abnahme der Länge der Borsten ausgeprägt. Die Länge der Borsten nimmt um mehr als 60 % ab. Verallgemeinernd ist anzumerken, dass die Länge der Borsten bevorzugt im Bereich zwischen dem 15-fachen und dem 2-fachen des Durchmessers am ungestörten Borstenfuß liegen sollte.

Angemerkt sei noch, dass es nicht zwingend erforderlich ist, dass der zentrale Bereich 6 des Applikatororgans nur an zwei Umfangsseiten durch eine Borstenreihe berandet wird, wie das in Figur 3 gezeigt ist. Stattdessen kann auch der distale Rand 11 mit Borsten besetzt sein, was hier nicht figürlich dargestellt ist.

Viertes Ausführungsbeispiel

Ein weiteres Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen

Applikators ist in Figur 4 dargestellt.

Auch für dieses Ausführungsbeispiel gilt das zu den vorherigen Ausführungsbeispielen Gesagte sinngemäß, soweit sich aus den nachfolgenden Erläuterungen nicht etwas anderes ergibt.

Der Rand 9 dieser freien distalen Stirnfläche 5 spannt eine imaginäre Ebene E auf, wie sie in Fig. 4 wiederum gestrichelt dargestellt ist. Die imaginäre Ebene E verläuft vorzugsweise unter einem spitzen Winkel W zwischen 30° und 70° und

idealerweise zwischen 40° und 70° geneigt zur Längsachse L des Stiels oder Stielansatzes.

Die distale Stirnfläche 5 bildet die eigentliche

Auftragsfläche des Kosmetikapplikators. Ihr zentraler Bereich 6, der die Beflockung trägt, ist hier eben ausgeführt, bevorzugt konvex nach außen gekrümmt, hin zum distalen freien Ende des Applikatororgans 2. Auf diese Art und Weise bildet der beflockte, zentrale Bereich 6 vorzugsweise eine

kissenförmige Gestalt.

Gut zu erkennen ist ebenfalls, dass der zentrale Bereich 6, der die Beflockung trägt, rundum jeweils durch eine

Borstenreihe 7 berandet ist. Diese Borstenreihe kann so gestaltet sein, wie oben für das erste Ausführungsbespiel beschrieben . Bei diesem Ausführungsbeispiel ist es so, dass die freie distale Stirnseite, die das Ende des Applikatororgans 2 bildet, in erfindungsgemäßer Weise ausgebildet ist.

D. h. die freie distale Stirnfläche bildet hier einen

zentralen Bereich 6 des Applikatororgans 2 aus.

Fünftes Ausführungsbeispiel

Die Fig. 5 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel der

Erfindung. Auch für dieses Ausführungsbeispiel gilt das zu den vorherigen Ausführungsbeispielen Gesagte sinngemäß, soweit sich aus den nachfolgenden Erläuterungen nicht etwas anderes ergibt. Insbesondere gilt das zum zweiten Ausführungsbeispiel Gesagte sinngemäß, da das fünfte Ausführungsbeispiel dem zweiten Ausführungsbeispiel weitestgehend entspricht. Das Ausführungsbeispiel gem. Fig. 5 muss nicht zwingend gekrümmt sein, es kann auch eine gerade Längsachse L besitzen, so, wie auch das Ausführungsbeispiel gem. der Fig. 2 und 2a.

Der Unterschied liegt vor allem darin begründet, dass bei dem fünften Ausführungsbeispiel eine den zentralen Bereich 6 berandende Langseite keinen Borstenbesatz trägt. Es ist also nur entlang einer Langseite ein vorzugsweise einreihiger Borstenbesatz vorgesehen. Der Borstenbesatz kann sich bis in den Bereich des freien distalen Endes erstrecken, der hier vorzugsweise einen U-förmigen Verlauf aufweist und die beiden Langseiten miteinander verbindet. Vorzugsweise wird der

Borstenbesatz jedoch dort enden, wo die borstenbesetzte

Langseite in den eben beschriebenen Verbindungsbereich

übergeht .

Besonders günstig ist es, wenn alle Borsten, die die eine Langseite besetzen, gleich oder vorzugsweise im Wesentlichen gleich lang sind. Idealerweise sind die Borstenlängsachsen jeweils senkrecht zum örtlichen Verlauf der

Applikatorlängsachse L auf gleicher Höhe orientiert. Das gilt auch für die Ausführungsform gem. der Fig. 2 und 2a.

Allgemeine Bemerkungen

Schutz wird, unabhängig vom zuvor Geschilderten oder im bisherigen Hauptanspruch Festgehaltenen, auch beansprucht für:

Kosmetikeinheit mit einem Applikator (1) bestehend aus einem Applikatororgan (2), das über einen Stiel (3) mit einer

Handhabe verbunden ist, und mit einem Kosmetikvorratsbehälter, der einen Vorrat des Kosmetikums aufnimmt, sowie einem

Abstreifer, wobei das Applikatororgan (2) in seiner

Bereitschaftsstellung in den Kosmetikvorrat eintaucht und dabei die Handhabe des Applikators (1) so auf dem

Kosmetikvorratsbehälter gehalten wird, dass sie diesen dicht verschließt und der Applikator (1) dadurch in seine

Gebrauchsposition gebracht werden kann, dass das

Applikatororgan (2) durch den Abstreifer hindurch aus dem Kosmetikvorratsbehälter herausgezogen wird, dadurch

gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) einen zentralen Bereich (6) besitzt, der eine Beflockung trägt, und der zentrale Bereich (6) zumindest teilweise von mindestens einer Borstenreihe (7) berandet ist.

Kosmetikeinheit gemäß dem Absatz zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass der zentrale Bereich (6) mit der Beflockung an mindestens dreien seiner vier Ränder durch mindestens eine Borstenreihe (7) berandet ist, vorzugsweise vollständig.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die mindestens eine Borstenreihe (7) eine U- oder V-förmige Gestalt besitzt und die Borsten (8) vorzugsweise so gestaltet sind, dass sie zu den freien Enden des U oder des V hin kontinuierlich kürzer werden.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass der zentrale Bereich (6), der die Beflockung trägt, an allen vier Rändern von mindestens einer Borstenreihe (7) berandet ist.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass der zentrale Bereich (6), der die Beflockung trägt, konvex nach außen gewölbt ist.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass das Applikatororgan (2) eine stabförmige Gestalt hat.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die Längsachse (L) des Applikatororgans (2), die fluchtend an die Längsachse (L) des Stiels (3) anschließt, gekrümmt ist.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass der zentrale Bereich (6), der die Beflockung trägt, am Umfang des Applikatororgans (2) angebracht ist und das Applikatororgan (2) vorzugsweise über einen Umfangswinkel von weniger als 180° umgreift.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass das Applikatororgan (2) an einer Flanke abgeflacht ist und dort den zentralen Bereich (6), der die Beflockung trägt, bildet und dort die berandenden Borsten (8) trägt, während der dem zentralen Bereich (6) abgewandte Rücken des Applikatororgans (2) in Umfangsrichtung konvex ausgebildet ist . Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass das Applikatororgan (2) an seinem distalen Ende eine Halbkalotte (12), vorzugsweise eine

Halbkugelkalotte, bildet, die sich an den abgeflachten

zentralen Bereich (6) anschließt und das distale Ende des Applikatororgans (2) bildet.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass sich das Applikatororgan (2) vom Stiel (3) ausgehend nach außen erweitert, so dass es einen größeren Durchmesser aufweist als der Stiel (3) .

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass das Applikatororgan (2) an seinem distalen Ende eine freie Stirnfläche (5) besitzt, die den zentralen Bereich (6) bildet, der die Beflockung trägt, und an ihren Rändern die mindestens eine Borstenreihe (7) trägt, die den zentralen Bereich (6) berandet.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die freie Stirnfläche (5) mit ihren Rändern eine Ebene (E) aufspannt, die schräg zur Längsachse (L) des Applikators ausgerichtet ist, wobei es vorzugsweise so ist, das der spitze Winkel (W) , den die Ebene (E) zur

Applikatorlängsachse (L) einschließt, zwischen 40° und 60° beträgt .

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die Borsten (8) einen Durchmesser zwischen 0,01 mm und 0,5 mm besitzen.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die Borsten (8) einstückig und vorzugsweise auch einstofflich an das Applikatororgan (2) angespritzt sind. Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die Borsten (8) sich vom Borstenfuß zum freien Borstenende hin verjüngen, vorzugsweise konisch.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass die Borsten (8) überwiegend eine Länge von mehr als 1,5 mm aufweisen.

Kosmetikeinheit gemäß den Absätzen zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass unmittelbar benachbarte Borsten (8) im

Bereich ihres (ungestörten) Borstenfußes um mehr als den 1,5- fachen Borstenfußdurchmesser voneinander entfernt sind.

Kosmetikapplikator (1) zur Verwendung in einer Kosmetikeinheit nach einem der vorhergehenden Absätze, mit einem

Applikatororgan (2), das über einen Stiel (3) mit einer

Handhabe verbindbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Applikatororgan (2) einen zentralen Bereich (6) besitzt, der eine Beflockung trägt, und der zentrale Bereich (6) zumindest teilweise von mindestens einer Borstenreihe (7) berandet ist.

Kosmetikapplikator (1) gemäß dem Absatz unmittelbar zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass der Kosmetikapplikator (1) weitere den Applikator (1) betreffende Merkmale aus einem der Ansprüche 2 bis 18 aufweist.

Kosmetikapplikator (1) gemäß den Absätzen unmittelbar zuvor, die sich dadurch auszeichnet, dass der Kosmetikapplikator (1) zum Auftragen von Kosmetikum auf die Augenbrauen eingesetzt wird . Bezugszeichenliste

1 Kosmetikapplikator/ Applikator

2 Applikatororgan

3 Stiel

4 flache Seitenwand

5 distale Stirnfläche

6 zentraler Bereich

7 Borstenreihe

8 Borsten

9 ebener Rand des Applikatororgans

10 proximaler Rand

11 distaler Rand

12 Halbkalotte bzw. Halbkugelkalotte

L Längsachse des Stiels bzw. des Applikatororgans

W spitzer Winkel

E imaginäre Ebene