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Title:
ARRANGEMENT FOR CHARACTERISING OBJECTS ON TRANSPORT AND METHOD FOR TRANSPORTING OBJECTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2006/012939
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an arrangement for the transport of objects, in which said objects are transported in containers (10), provided with at least one electronic display means (20). The arrangement comprises generation means (30), for the generation of information for display on a display means (20), preparation means, for preparation of information for display in at least one device (50) and transmission means (40), for transmission of data from the device (50) to a display means (20) of a container. The electronic displays (20) are, for example, organic polymer displays or electronic inks of bistable elements. The applications of said displays for replacement of paper labels and displays with low material, cost and personnel requirements are numerously disclosed.

Inventors:
Fethke, Christoph (Saffron 11, Münster, 48061, DE)
Stönner, Gerhard (Im Johannesberg 2, Mainz, 55130, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/005995
Publication Date:
February 09, 2006
Filing Date:
June 03, 2005
Export Citation:
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Assignee:
DEUTSCHE POST AG (Charles-de-Gaulle-Str. 20, Bonn, 53113, DE)
Fethke, Christoph (Saffron 11, Münster, 48061, DE)
Stönner, Gerhard (Im Johannesberg 2, Mainz, 55130, DE)
International Classes:
G06K19/06; G06Q10/00; (IPC1-7): G06F17/60; G06K19/06
Attorney, Agent or Firm:
Jostarndt, Patentanwalts-ag (Brüsseler Ring 51, Aachen, 52074, DE)
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Claims:
Patentansprüche :
1. Anordnung zum Transportieren von Gegenständen, bei der die Gegenstände in Behältern (10) transportiert werden, welche mit wenigstens einem elektronischen Anzeigemittel (20) versehen sind, c.a.clu.:rch gekennzeichnet, dass die Anordnung folgende Merkmale aufweist: Erzeugungsmittel (30) zur Erzeugung von auf einem Anzeigemittel (20) anzuzeigenden Informationen; Bereitstellungsmittel zur Bereitstellung von anzuzeigenden Informationen in wenigstens einer Vorrichtung (50) ; Übertragungsmittel (40) zur Übertragung von Daten von der Vorrichtung (50) auf ein Anzeigemittel (20) eines Behälters.
2. Anordnung nach Anspruch 1, cl.GLcL"u._troh. gekennzeichnet , dass es sich bei dem elektronischen Anzeigemittel (20) um ein Bauteil auf der Basis eines monostabilen Flüssigkristalldisplays handelt.
3. Anordnung nach Anspruch 1, cla. du. ztrch gekennze i chnet , dass es sich bei dem elektronischen Anzeigemittel (20) um ein Bauteil auf der Basis eines bistabilen Flüssigkristalldisplays handelt.
4. Anordnung nach Anspruch 3, cLachitrclT. gekennzeichnet, dass es sich bei dem bistabilen Flüssigkristalldisplay um ein Display auf der Basis der FLCD, EASL, ZBD, BiNem od'er ChLCDTechnologie handelt.
5. Anordnung nach Anspruch 1, cLacLuitrch gekennzeichnet, dass es sich bei dem elektronischen Anzeigemittel (20) um ein Bauteil auf der Basis von elektronischer Tinte mit bistabilen Elementen handelt.
6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, cäacäuLtrcri gekennzeich.net, dass es sich bei den anzuzeigenden Informationen um Text und/oder um graphische Darstellungen handelt.
7. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den anzuzeigenden Informationen um verschlüsselte Informationen handelt, welche von einer Vorrichtung optisch erfassbar sind.
8. Anordnung nach Anspruch 7, cLa.cLu.trch gekennzeichnet, dass es sich bei den anzuzeigenden Informationen um einen Barcode handelt.
9. Anordnung nach einem oder beiden der Ansprüche 5 und 6, cLa.cLu.rch gekennzeichnet, dass die Anordnung Mittel zur optischen Erfassung von angezeigten verschlüsselten Informationen aufweist.
10. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9 , dacVuirch gekennze i chnet , dass es sich bei den transportierten Gegenständen um Post¬ sendungen handelt .
11. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10 , clacVutTch gekennze i chnet . dass die Behälter einen RFIDTransponder (60) aufweisen.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugungsmittel (30) , die Vorrichtung (50) und die Übertragungsmittel (40) Mittel zur Erzeugung und Übertragung von Daten auf den RFIDTransponder (60) aufweisen.
13. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, d.a.d.u.itrcri gekennzeichnet, dass wenigstens die Erzeugungsmittel (30) mit einer zentralen Datenverarbeitungseinheit (70) verbunden sind.
14. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, CIaIClTIIrCn gekennzeichnet, dass es sich bei der Vorrichtung (50) um eine Sortier¬ anlage handelt.
15. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 , dadurch gekennze ichnet , dass es sich bei der Vorrichtung (50) um ein Handheld handelt .
16. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, da.d"u._crch gekennzeichnet, dass es sich bei der Vorrichtung (50) um ein Gate handelt.
17. Verfahren zum Transportieren von Gegenständen, bei dem die Gegenstände in Behältern (10) transportiert werden, welche mit wenigstens einem elektronischen Anzeigemittel (20) versehen sind, gekennzeichnet durch folgende Schritte: Erzeugung von auf einem Anzeigemittel (20) anzuzeigenden Informationen in einem Erzeugungsmittel (30) ; Bereitstellung von anzuzeigenden Informationen in wenigstens einer Vorrichtung (50) ; Übertragung von Daten von der Vorrichtung (50) auf ein Anzeigemittel (20) eines Behälters über ein Übertragungsmittel (40) .
18. '.
19. Verfahren nach Anspruch 17, CLΞL dal je cli gekennz e i chnet , dass die Übertragung der anzuzeigenden Informationen automatisch erfolgt, wenn sich ein Behälter (10) im Bereich einer Vorrichtung (50) befindet.
20. Verfahren nach einem oder beiden der Ansprüche 17 und 18, " cia.cL"u.:r:ch gekennzeichnet, dass die Übertragung der anzuzeigenden Informationen durch manuelles Auslösen durch eine Personalkraft erfolgt.
Description:
Anordnung zum Kennzeichnen von Gegenständen beim Transport; Verfahren zum Transportieren von Gegenständen

Beschreibung:

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Transportieren von Gegenständen, bei dem die Gegenstände in Behältern transpor- tiert werden, welche mit wenigstens einem elektronischen Anzeigemittel versehen sind.

Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Transportieren von Gegenständen, bei dem die Gegenstände in Behältern transportiert werden, welche mit wenigstens einem elektronischen Anzeigemittel versehen sind.

Zur visuell erfassbaren Kennzeichnung von Gegenständen wie Waren, Behälter, Gebinde oder Paletten ist es bekannt, diese mit Etiketten zu versehen, welche beispielsweise Informationen über den Inhalt, das Transportziel oder den Preis einer Ware enthalten. Anhand dieser Kennzeichnung können Personen die für sie erforderlichen Informationen ablesen und entsprechende Handlungen wie beispielsweise den Transport eines Gegenstands zu einer angegebenen Zielposition durchführen. Handelt es sich um veränderliche Informationen, muss bei jeder Änderung eine neue Kennzeichnung auf dem betreffenden Gegenstand angebracht werden. Typischerweise werden die Informationen manuell von dem Etikett entfernt und durch neue Informationen ersetzt. Das alte Etikett kann auch vollständig durch ein neues ersetzt oder beispielsweise mit einem neuen Etikett überklebt werden.

Um die Nachteile herkömmlicher Etiketten zu beheben, werden verstärkt elektronische Label auf der Basis von elektronischer Tinte entwickelt. Ein derartiges Etikett ist beispielsweise in der internationalen Patentanmeldung WO 00/16189 Al beschrieben. Das Etikett ist aus mehreren Schichten wie Anzeige-, Aktivie¬ rungsgitter-, Prozessor- und Antennenschichten und einem Speicherelement aufgebaut, wobei die Anzeigeschichten eine auf einem Träger angeordnete elektronische Tinte aufweisen. Über die Antennenschicht können dem Etikett die anzuzeigenden Infor¬ mationen übermittelt werden.

Eine typische Verwendung elektronischer Etiketten ist in der internationalen Patentanmeldung WO 00/67110 Al beschrieben, welche elektronische Etiketten zur veränderlichen Preiskenn¬ zeichnung von Waren offenbart. Dabei wird ein elektronisches Label an einem Verkaufsregal angebracht, auf welchem sich Waren befinden, so dass die Anzeige mit veränderlichen Preisen oder weiteren Produktinformationen angesteuert werden kann.

Ferner ist es bekannt, die visuell erfassbare Kennzeichnung von Gegenständen in Transport- oder Logistiksystemen durch RFID- Technologien mit elektronisch mehrfach beschreibbaren und aus¬ lesbaren Transpondern zu ersetzen. Derartige Systeme haben den Vorteil, dass in einem Transponder eine Vielzahl von Informa¬ tionen elektronisch ein- und ausgelesen werden kann, wodurch automatische Transport-, Sortier-, Nachverfolgungs- oder Ver- teilvorgänge gesteuert werden können, ohne dass die visuelle Anzeige von Informationen erforderlich ist.

Ein Beispiel für die Verwendung von RFID-Transpondern im posta¬ lischen Bereich ist in der internationalen Patentanmeldung WO 03/098533 Al offenbart. Die RFID-Transponder werden an Post¬ sendungen angebracht und diese anhand der ein- und auslesbaren Informationen sortiert und zu einem Zustellort transportiert. Eine weitere Verwendung von RFID-Labeln ist in der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE 202 07 972 Ul offenbart, welche Last¬ träger wie Paletten mit Transpondern beschreibt. Dabei sind in dem Transponder Informationen wie der Eigentümer, der Inhalt oder die Lastträgeridentifikationsnummer eines gekennzeichneten Lastträgers gespeichert .

Insbesondere in Logistiksystemen wie Postversandsystemen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, übliche Papierlabel durch elek- tronische Etiketten zu ersetzen. Dadurch lässt sich der Material-, Personal-, Entsorgungs- und Kostenaufwand erheblich reduzieren, während die Zuverlässigkeit der Kennzeichnungen erhöht werden kann.

Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anordnung zum Transportieren von Gegenständen bereit zu stellen, in welcher die Gegenstände in Behältern transportiert werden, die bei geringem Material-, Personal-, Entsorgungs- und Kostenaufwand mit veränderlichen Kennzeichnungsinformationen versehen werden.

Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch den Gegenstand der unabhängigen Ansprüche 1 und 17 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen 2-16 und 18-19.

Die erfindungsgemäße Anordnung zum Transportieren von Gegen¬ ständen, bei der die Gegenstände in Behältern transportiert werden, sieht vor, dass die Behälter mit wenigstens einem elektronischen Anzeigemittel versehen sind. Die Anordnung weist ferner Erzeugungsmittel zur Erzeugung von auf einem Anzeige¬ mittel anzuzeigenden Informationen und Bereitstellungsmittel zur Bereitstellung der anzuzeigenden Informationen in wenig¬ stens einer Vorrichtung auf. Ferner umfasst die Anordnung Übertragungsmittel zur Übertragung von Daten von der Vorrich- tung auf ein Anzeigemittel eines Behälters. Die Erzeugungs¬ mittel, die Bereitstellungsmittel und die Übertragungsmittel können in einem Gerät zusammengefasst sein, welches die Vor¬ richtung zur Übertragung der Informationen auf das Anzeige- mittel darstellt. Die einzelnen Komponenten können jedoch auch getrennt voneinander angeordnet sein, wobei eine Datenüber¬ tragung zwischen den Mitteln erfolgt. In einem besonders bevor¬ zugten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind wenigstens die Erzeugungsmittel mit einer zentralen Datenverarbeitungseinheit verbunden, welche den Informationsfluss auf die elektronischen Etiketten steuert und abspeichert.

In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfin¬ dung handelt es sich bei den transportierten Gegenständen um Postsendungen, welche in einem Postversandsystem transportiert und/oder sortiert werden. Die Anordnung kann als Vorrichtung, über welche Daten auf das elektronische Etikett eines Behälters überspielt werden, eine Sortieranlage umfassen. An den Eingän¬ gen einer Sortieranlage werden durch Personalkräfte Behälter angeliefert, welche dazu mit dem Eingang der betreffenden Sor¬ tieranlage gekennzeichnet sind. Nach der Sortierung werden an den Ausgängen der Anlage jeweils Ansammlungen von Briefen erzeugt, welche in Behältern gesammelt werden, die mit dem nächsten Transportziel des Behälters gekennzeichnet werden. An den Ausgängen erfolgt eine automatische Übertragung der einem Behälter zugeordneten Zielinformation auf die elektronische Anzeige des positionierten Behälters. Die Anzeige kann von Personalkräften abgelesen und der Behälter zu einer nächsten Umschlagstation transportiert werden.

Bei dem elektronischen Anzeigemittel an einem Transportbehälter kann es sich beispielsweise um ein Bauteil auf der Basis eines monostabilen Flüssigkristalldisplays handeln. Einsetzbar ist ferner ein Bauteil auf der Basis eines bistabilen Flüssigkristalldisplays. Ein solches bistabiles Flüssigkristalldisplay kann auf einer FLCD-, EASL-, ZBD-, BiNem- oder ChLCD-Technologie basieren. In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sich bei dem elektronischen Anzeigemittel um ein Bauteil auf der Basis von elektronischer Tinte mit bistabilen Elementen. Auf dieser Anzeige können Informationen als Text und/oder graphische Darstellung angezeigt werden. In einem Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den anzuzeigenden Informationen um verschlüsselte Informationen beispielsweise in Form eines Barcodes, wie er typischerweise zur Kennzeichnung von Behältern eingesetzt wird. Zur Erfassung der Barcodeinfor¬ mationen weist die Anordnung Mittel wie Scanner zur optischen Erfassung von verschlüsselten Informationen auf.

In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfin¬ dung weist ein zu transportierender Behälter neben einer elek¬ tronischen Anzeige zusätzlich einen RFID-Transponder auf. Die Kennzeichnung des Behälters stellt somit eine Kombination aus einer Anzeige zur visuellen oder optischen Erfassung von Infor¬ mationen und einem Transponder dar, über welchen zusätzlich Informationen ein- und auslesbar sind. Bei den in den beiden Komponenten gespeicherten Daten kann es sich um die gleichen oder unterschiedliche Informationen handeln. Über die ausge- lesenen Informationen kann beispielsweise eine automatische Steuerung der Behälter in Bereichen erfolgen, in denen keine Personalkräfte eingesetzt werden. Zusätzlich kann der Transport der Behälter verfolgt und/oder Transportstatistiken erzeugt werden.

Um neben anzuzeigenden Informationen auch Transponderdaten zu erzeugen und zu übermitteln, weisen die Erzeugungsmittel, die Vorrichtungen und die Übertragungsmittel zusätzlich Mittel zur Übertragung von Daten auf den RFID-Transponder auf. Diese zu- sätzlichen Mittel befinden sich vorzugsweise innerhalb der Mittel zur Verarbeitung der Anzeigeinformationen.

Bei den verwendeten Vorrichtungen zur Übertragung von Informa- tionen kann es sich neben Sortieranlagen auch um Handhelds oder Gates handeln. Handhelds werden zur Übertragung von Informatio¬ nen manuell durch Personalkräfte in dem Empfangsbereich einer Behälterkennzeichnung positioniert, während Gates einen defi¬ nierten Bereich aufweisen, in dem Informationen automatisch übertragen werden, falls sich ein Behälter durch diesen Bereich bewegt.

Die Erfindung umfasst ferner ein Verfahren zum Transportieren von Gegenständen, bei dem die Gegenstände in Behältern transportiert werden, welche mit wenigstens einem elektronischen Anzeigemittel versehen sind. Das Verfahren sieht die Erzeugung von auf einem Anzeigemittel anzuzeigenden Informationen in einem Erzeugungsmittel vor. Anzuzeigende Informationen werden in wenigstens einer Vorrichtung bereitgestellt und Daten von der Vorrichtung auf ein Anzeigemittel eines Behälters über ein Übertragungsmittel übertragen.

Das Verfahren kann so ausgebildet sein, dass die Übertragung der anzuzeigenden Informationen automatisch erfolgt, wenn sich ein Behälter im Bereich einer Vorrichtung befindet. Eine weitere Möglichkeit des Verfahrensablaufes ist die Übertragung der anzuzeigenden Informationen durch manuelles Auslösen durch eine Personalkraft.

Die Verwendung eines elektronischen Etiketts zur Kennzeichnung eines Behälters hat den Vorteil, dass veränderliche Informa¬ tionen angezeigt werden können, ohne dass das Etikett ausge¬ tauscht werden muss. Dadurch reduziert sich der Material-, Personal-, Entsorgungs- und Kostenaufwand für die Kennzeichnung des Behälters. Ferner müssen keine Papierlabel erzeugt und manuell an einem Behälter befestigt werden, was fehlerbehaftet ist, da es zu Verwechslungen kommen kann. Vielmehr können die veränderlichen Informationen in der erfindungsgemäßen Anordnung nach einem Steuer- und überwachbaren System auf den Behälter übertragen werden, was die Zuverlässigkeit der Behälterkenn¬ zeichnung erhöht.

Die Anordnung ermöglicht es, in einem System verschiedene Vor¬ richtungen zur Erzeugung und Übertragung von Daten auf eine elektronische Anzeige einzusetzen. Dies hat den Vorteil, dass verschiedene Prozessabläufe eines Transport- und Sortier¬ systems, bei dem an unterschiedlichen Stationen Kennzeichnungen vergeben werden, abgebildet werden können. An einigen Stationen der Anordnung kann es beispielsweise vorteilhaft sein, mobile Handhelds einzusetzen, da die Gegebenheiten eine flexible Hand¬ habung von Behältern erfordern, während an anderen Stationen wie den Ausgängen einer Sortieranlage eine feststehende Vor- richtung zur automatischen Übertragung vorteilhaft sein kann. Gates können beispielsweise eingesetzt werden, wenn es zweck¬ mäßig ist, den Transport von Behältern nicht zu unterbrechen, sondern neue Kennzeichnungen während der Bewegung eines Behäl¬ ters zu übertragen.

Weitere Vorteile, Besonderheiten und zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Darstellung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Fig. 1.

Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Anordnung zum Trans¬ portieren von Gegenständen in Behältern 10. Besonders bevorzugt ist die Verwendung der erfindungsgemäßen Anordnung in einem postalischen Versandsystem, in dem Postsendungen in Behältern zwischen mehreren Umschlagstationen transportiert werden. Die Anordnung kann jedoch auch in anderen Systemen eingesetzt werden, in denen die veränderliche Kennzeichnung von Gegen¬ ständen mittels einer elektronischen Anzeige an diesem Gegen- stand erfolgt.

Behälter zum Transport von Postsendungen sind typischerweise so aufgebaut, dass sie ineinander und/oder aufeinander stapelbar und gegebenenfalls mit einem Deckel verschließbar sind. Die Behälter sind mit einem elektronischen Etikett versehen, das wenigstens eine elektronische Anzeige 20 aufweist.

Das elektronische Etikett weist wenigstens eine optisch oder visuell erfassbare elektronische Anzeige auf. Da bei monostabilen Anzeigesystemen bei einem Ausfall der Spannungsquelle die angezeigten Informationen nicht mehr sichtbar sind, werden auf dem elektronischen Informationsträger vorzugsweise bistabile Anzeigeeinheiten eingesetzt. Als Display können verschiedene Technologien beispielsweise auf Basis der Flüssigkeitskristalle verwendet werden. Bei der Auswahl einer geeigneten Displaytechologie sind je nach Anwendungsgebiet Kriterien wie Flexibilität, Stoßfestigkeit, Lebensdauer, Wartungsaufwand, Witterungsbeständigkeit, Arbeitstemperatur¬ bereich, Anzahl der Schreibzyklen und die Generierungsintervalle zu berücksichtigen.

Eine mögliche Displaytechnologie stellt die FLCD-Technologie (Ferroelectric Liquid Crystal Display) dar. Ferroelektrische Flüssigkristallphasen werden von chiralen oder chiral dotierten smektischen C-Phasen gebildet. Durch die Kippung der Moleküllängsachsen innerhalb der smektischen Schichten entsteht eine spontane Polarisation senkrecht zur Schichtnormalen. Durch Anlegen eines elektrischen Feldes entgegen dieser Polarisation wird die Kipprichtung der Moleküle und somit auch die Richtung der Polarisation umgekehrt. Beide Schaltzustände unterscheiden sich optisch und sind stabil . Ein reflektives FLCD besteht prinzipiell aus einem Polarisator, der flüssigkristallinen Phase und einem hinterlegten Spiegel . Je nach Kipprichtung der smektischen Phase relativ zum Polarisator werden Hell- und Dunkelzustände erzeugt.

Eine weitere Technologie stellen die Electrically Adressable Smectic Liquid Displays (EASL) dar. Dabei handelt es sich um ein Flüssigkristall-Display, welches auf elekrooptischen Effekten smektischer Flüssigkristalle beruht. Die nicht gekippten smektischen Schichten sind parallel zur Displayzelle ausgerichtet und in diesem Zustand unterliegt einfallendes Licht keiner Doppelbrechung. Das Display erscheint transparent oder bei Hinterlegung mit einer gefärbten Reflexionsschicht in der entsprechenden Farbe. Der zweite Zustand zeichnet sich durch zufällig angeordnete fokal-konische Domänen aus, an denen Streulicht erzeugt wird. Durch die dann vorliegende Doppelbrechung erscheint dieses Streulicht weiß und bei Zusatz von dichroitischen Farbstoffen in der entsprechenden Farbe. Beide Zustände können durch Anlegen einer elektrischen Spannung ineinander überführt werden.

Zenithai Bistable Devices (ZBD) sind Displays auf Basis nematischer Flüssigkristalle. Bei diesem besonderen Typ eines nematischen Displays werden auf einem Substrat durch eine Grabenstruktur im Mikrometerbereich Störungen der nematischen Ordnung derart induziert, dass je nach Einfluss eines elektrischen Gleichfeldes entweder eine planare oder eine homöotrope Orientierung eingestellt werden kann.

Die BiNem-Technologie beruht auf der Bistabilität zweier nematischer Zustände. Der Flüssigkristall liegt in planarer Orientierung vor und erfährt auf dem einen Substrat eine starke Randanbindung, während es auf dem anderen Substrat eine schwache Randanbindung erfährt. Mit dezidierten Stromimpulsen kann zwischen einer nicht verdrillten Bulk-Struktur und einer um 180° verdrillten Bulk-Struktur geschaltet werden. Wird eine mit parallel angeordneten Polarisatoren ausgestattete Flüssigkristallzelle mit einer Absorptionsfolie hinterlegt, erscheint der nicht verdrillte Zustand weiß, während der verdrillte Zustand schwarz erscheint .

Die Technologie der Cholesteric Liquid Crystal Displays (CHLCD) beruht auf verdrillt nematischen flüssigkristallinen Phasen. Chiral nematische Phasen oder mit chiralen Dotierstoffen versehene nematische Phasen bilden helikale Strukturen auf molekularer Ebene aus. Ist die Länge der Helix gleich der Wellenlänge sichtbaren Lichts wird dieses selektiv reflektiert (Helix senkrecht zur Displayfläche) oder transmittiert (zufällige Anordnung der Helices) . Beide Zustände sind langzeitstabil und können durch Anlegen einer Spannung ineinander überführt werden.

Bei den Anzeigen kann es sich ferner um ein Polymer-Display wie eine OLED (Organic Light Emitting Diode) handeln. Derartige Displays bestehen aus einem Mehrschichtensystem, bei dem ein sehr dünnes Polymer zwischen zwei Elektroden angeordnet ist . Dadurch lässt sich eine dünne Anzeige realisieren, welche als Papierersatz zur Kennzeichnung von Gegenständen verwendet werden kann. Dabei genügt es, schwarz-weiße Anzeigen einzusetzen, es können jedoch auch aufwändigere Anzeigen mit mehreren Farben verwendet werden. Derartige OLED-Anzeigen weisen den Vorteil auf, dass sie weniger Energie als LED- Anzeigen benötigen, so dass die Lebensdauer einer Batterie einer Behälterkennzeichnung erhöht werden kann. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die Displays durch elektronische Tinte gebildet. Dabei handelt es sich chemisch um Mikrokapseln, die zwei verschiedene Farbkomponenten unterschiedlicher Ladung enthalten, welche sich im elektrischen Feld ausrichten. Aufgrund der Partikelgrößen und der Viskosität des Systems erfolgt nach dem Abschalten des elektrischen Feldes keine sofortige Rückrelaxion in einen ungeordneten Ausgangszustand. Es erfolgt somit kein Verlust der eingeschriebenen Informationen, sondern es tritt gegebenenfalls lediglich eine Abnahme des Konstrastes ein.

Elektrophoretische Anzeigen weisen günstige Eigenschaften insbesondere bezüglich der mechanischen Anforderungen an Flexibilität, Stoßempfindlichkeit und Druckstabilität auf. Ferner bieten sie ein ausreichend bistabiles Verhalten und arbeiten innerhalb eines Temperaturbereiches, der den typischen Witterungsbedingungen für ein Transportbehältersystem entspricht . Ferner ist durch die vergleichsweise niedrige AnsteuerungsSpannung der schaltungstechnische Aufwand für die Energieversorgung begrenzt .

In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung umfasst ein elektronisches Label wenigstens eine drahtlose Schnittstelle für die vorzugsweise bidirektionale Übertragung von Daten und ein Display zur Visualisierung von optisch erfassbaren Informationen. Bei der Schnittstelle handelt es sich vorzugsweise um ein RFID-Bauteil wie einen Chip. Darüber hinaus ist eine logische Schaltung für das Datenmanagement integriert, welche den Transfer von Daten von der drahtlosen Schnittstelle zum Display durchführt . Ferner umfasst ein Label zweckmäßigerweise ein Schaltungsteil für die Bereitstellung der von den einzelnen Systemkomponenten benötigten Energie.

Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, die für den Betrieb des elektronischen Labels erforderliche Enerσie über die drahtlose Schnittstelle zu übertragen. Die Übertragung von über die drahtlose Schnittstelle empfangenen Daten an die Anzeige wird beispielsweise von einem MikroController in Verbindung mit einem geeigneten Displaytreiber übernommen. Je nach Art der Verknüpfung und der zusätzlichen Beschaltung dieser Grundelemente lassen sich verschiedene Konzeptvarianten des Gesamtsystems realisieren.

Kommen aktive (monostabile) LCDs zur Anwendung, ist eine permanente Energieversorgung des Displays erforderlich, was die Intergration eines Energiespeichers wie einer Batterie, eines Akkus oder eines Kondensators mit ausreichender Kapazität erfordert. Die zu übertragenden Daten werden über eine RF- Schnittstelle entgegengenommen und dort direkt gespeichert . Für die Anzeige relevante Daten werden an einen MikroController mit Displaytreiber übergeben, der die Ansteuerung des Displays übernimmt. Während der Datenübertragung wird aus dem RF-Signal durch einen separaten Schaltungsteil Energie gewonnen, die zum Auffüllen eines Energiespeichers dient, durch den die Versorgung von Controller und Display sichergestellt wird.

Die für das RF-Bauteil benötigte Energie wird von diesem direkt aus dem RF-Signal entnommen. Alle hierfür benötigten Komponenten sind vorzugsweise bereits in dem RFID-Chip enthalten. Der nötige Aufwand für die Schaltung zur zusätzlichen Energiegewinnung ist hingegen stark von der Versorgungsspannung der weiteren angeschlossenen Komponenten abhängig.

Beim Einsatz von passiven (bistabilen) Displays kann eine vereinfachte Variante des zuvor aufgeführten Konzepts zur Anwendung kommen. Dabei bleiben die Grundelemente des RF- Bauteils und des Mikrocontrollers mit Displayansteuerung erhalten. Durch den Einsatz eines passiven Displays kann jedoch auf den Energiespeicher verzichtet werden. Da bistabile herkömmliche LCDs arbeiten, ändert sich die Ansteuerung des Displays. Zur Gewinnung der Ansteuerspannung können zusätzliche (passive) Komponenten eingesetzt werden, was jedoch die Anzahl der Bauteile erhöht.

Für passive (bistabile) Displays können beispielsweise zwei separate RF-Bauteile zum Einsatz kommen. Bei einem Bauteil kann es sich um ein RFID-IC-Bauteil handeln, welches die zur Energiegewinnung aus dem RF-Signal notwendige Beschaltung enthält. Der Teil der Schaltung, welcher für die Ansteuerung des Displays vorgesehen ist, ist vorzugsweise entkoppelt von dem RFID-IC-Bauteil aufgebaut. Dies vereinfacht die Anpassung des zweiten RF-Bauteils sowie zusätzlich benötigter Komponenten an die höhere VersorgungsSpannung des passiven Displays. Die an das Display zu übertragenden Daten werden vom zweiten RF- Bauteil somit nur durchgeleitet und über den nachfolgenden Mikrocontroller mit Displayansteuerung zur Anzeige gebracht.

In einer weiteren Ausführungsform des elektronischen Labels wird die Anzahl der Systemkomponenten möglichst gering gehalten, indem alle Komponenten mit Ausnahme des Displays innerhalb eines anwendungsspezifischen ICs integriert werden. Das Ziel einer derartigen ASIC (Application Specific IC) beziehungsweise CSIC (Customer Specific IC) ist es es, möglichst alle benötigten Funktionalitäten für ein elektronisches Endprodukt in einen einzigen Halbleiter zu integrieren.

Zur Übertragung von Informationen auf eine elektronische An¬ zeige werden diese Informationen in einem Erzeugungsmittel 30 generiert. Die Generierung kann durch das Erzeugungsmittel 30 selbst oder durch Übermittlung von Daten durch eine zentrale Datenverarbeitungseinheit 70 erfolgen. Zur Generierung können ferner Daten von einer Personalkraft eingegeben werden. Die Erzeugungsmittel 30 stehen in Verbindung mit Bereitstellungs- mittein in einer Vorrichtung 50, welche Übertragungsmittel 40 zur Übertragung der Informationen aufweist.

Bei der Vorrichtung 50 kann es sich beispielsweise um ein Handheld handeln, welches von Personalkräften manuell in dem Empfangsbereich der Anzeige positioniert wird und welches die Informationen auf das Etikett überträgt. In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel handelt es sich bei den Vor¬ richtungen zur Übertragung um ein oder mehrere Gates, durch deren Wirkungsbereich der jeweilige Behälter bewegt wird. Bei Bewegung durch das Gate wird automatisch eine vorprogrammierte Information auf den Behälter übertragen.

Wird der Behälter in einem postalischen Sortier- und Transport¬ system eingesetzt, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, die Übertragung von Informationen wenigstens teilweise an festen Positionen vorzunehmen, an denen ein Behälter platziert wird. Beispielsweise werden Behälter in Postfilialen herkömmlicher¬ weise mit Infoträgern versehen, welche die von einem Bearbeiter in diesem Behälter zu sammelnde Briefart und das Transportziel des Behälters beinhalten. Diese weitestgehend gleich bleibende Information kann fest in einer Vorrichtung gespeichert werden, in deren Nähe der Behälter positioniert wird, so dass die Vorrichtung die Information auf die elektronische Anzeige übertragen kann. In einer weiteren Ausführungsform der Erfin¬ dung kann ein Bearbeiter die zu übertragenden Informationen frei programmieren oder um weitere Angaben ergänzen.

Die erfindungsgemäße Anordnung kann ferner vorteilhaft in postalischen Sortiersystemen eingesetzt werden, in denen Behälter mit Sendungen an verschiedenen Sortierstationen mit neuen Infoträgern versehen werden. Herkömmlicherweise sortiert eine Sortieranlage eingebrachte Sendungen nach einem bestimmten Sortierplan und erzeugt an mehreren Ausgängen der Vorrichtung Ansammlungen von Sendungen mit dem gleichen Ziel . Bei diesem Ziel kann es sich bereits um eine Zustellregion oder den Ein¬ gang einer weiteren Sortieranlage handeln.

Bei bekannten Sortieranlagen versieht ein Bearbeiter einen Behälter mit einem Papierlabel, auf welchen durch eine Steue- rung der Sortieranlage automatisch die entsprechende Zielinfor¬ mation gedruckt wird und positioniert diesen Behälter an dem richtigen Ausgangspunkt der Anlage. Bei der Verwendung der erfindungsgemäßen Anordnung könnte diese Zielinformation direkt zu dem betreffenden Ausgangsgangspunkt der sortierten Sendungen übermittelt werden. Der Bearbeiter muss somit nur noch einen Behälter platzieren und die Zielinformationen werden automa¬ tisch auf das elektronische Display gespielt. Dadurch können Verwechslungen und Fehler bei der Kennzeichnung von Behältern vollständig reduziert werden.

Die Anordnung kann somit mehrere verschiedene Vorrichtungen vorsehen, über welche Informationen auf Behälteretiketten übertragen werden. In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungs¬ beispiel wird ein Behälter 10 aufgrund einer entsprechenden Anzeige auf seinem Etikett zu einer Umschlagstation A bewegt. Dieses Transportziel wurde dazu von einer Personalkraft abge¬ lesen und der Transport von ihr durchgeführt oder zumindest eingeleitet. An der Umschlagstation A werden die transportier¬ ten Gegenstände beispielsweise unverändert zwischengelagert, entleert, sortiert und/oder in neue Behälter gefüllt.

Im Bereich der Station A befindet sich eine Vorrichtung 50 zur Übertragung einer neuen Kennzeichnung auf den Behälter. Die in den Erzeugungsmitteln 30 generierten und in der Vorrichtung 50 bereitgestellten Informationen werden auf die elektronische Anzeige des Etiketts übertragen, auf welcher in diesem Beispiel nun eine neue Umschlagstation B erscheint. Die neue Umschlag¬ station wird von einer Personalkraft abgelesen, welche anhand der Informationen den Transport zur Station B durchführt oder veranlasst . Zur Datenübertragung ist die Vorrichtung 50 mit einem Übertra¬ gungsmittel 40 ausgerüstet, welches Daten auf ein Empfangs- mittel der Anzeige überträgt. Bei dem Übertragungsmittel kann es sich beispielsweise um einen Sender handeln, welcher in Verbindung mit einer Antenne der elektronischen Anzeige 20 Daten überträgt. Die Übertragung von Daten auf die elektro¬ nische Anzeige 20 erfolgt vorzugsweise berührungslos. In einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung erfolgt die Über¬ tragung über direkten Kontakt der Behälteranzeige mit einem Kontaktmittel der Übertragungsvorrichtung. Beispielsweise kann eine Vorrichtung zur Aufnahme des Behälters vorgesehen sein, welche den Behälter in einer Position ausrichtet, in der das Kontaktmittel der Übertragungsvorrichtung 40 in ein Gegenstück der Anzeige 20 einrastet und so ein fester Kontakt hergestellt wird, über welchen Daten übertragen werden können.

In einem weiteren besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird die visuell erfassbare elektronische Anzeige eines Etiketts durch einen RFID-Transponder 60 ergänzt, welcher ebenfalls in das Etikett integriert ist. Dadurch lassen sich die gleichen oder unterschiedliche Informationen in dem RFID- Transponder speichern, wie sie auf der elektronischen Anzeige angezeigt werden. Typischerweise werden RFID-Transponder für die Nachverfolgung von Behältern und zur Erzeugung von Trans¬ portstatistiken verwendet, so dass auch Informationen gespei¬ chert sein können, welche über die angezeigten Kennzeichnungen hinausgehen.

Das Ein- und Auslesen von Daten über den Transponder 60 kann ebenfalls über Handhelds, Gates oder an einzelnen Positionen installierte Übertragungsvorrichtungen erfolgen. Die dazu erforderlichen Mittel sind vorzugsweise in die Mittel zur Übertragung von anzuzeigenden Informationen integriert. Bezugszeichenliste:

10 Behälter 20 Anzeigemittel 30 Erzeugungsmittel 40 Übertragungsmittel 50 Vorrichtung zur Bereitstellung von anzuzeigenden Informationen 60 RFID-Transponder 70 Zentrale Datenverarbeitungseinheit