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Title:
ARRANGEMENT AND METHOD FOR AUTOMATICALLY TAKING SAMPLES FROM MILK COLLECTING VEHICLES AND MILKING PLANTS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2005/114133
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an arrangement and to a method for automatically taking samples from milk collecting installations and milking plants, comprising a transport container (3) for accommodating sample bottles (4), an identification device (5) for identifying the sample bottles, and a filling station (7) for filling the sample bottles with the aid of a filling element (8) of a sample taking device. For a simple, cost-effective, space-saving and easily manageable arrangement with individual identification of the milk samples, a transport container (3), which is used as an issuing magazine and, at the same time, as an intake magazine, is placed in the vicinity of a filling station (7) of a conveying device (10) in a manner that enables it to be horizontally displaced. With the aid of a pushing device (11), a predeterminable number of empty sample bottles are pushed out in succession from the transport container and into the conveying device, are identified, filled and temporarily held in the vicinity of the conveying device. After the pushed-out sample bottles are filled, they are pushed back once again into the transport container by means of another pushing device (12).

Inventors:
Böhm, Alfred (Waldfrieden 12, Viechtach, 94234, DE)
Fröhlich, Peter (Brammersberg 9, Kollnburg, 94262, DE)
Grünert, Rudolf (Stromstr. 19, Straubing, 94315, DE)
Völkl, Franz (Lackerbauerstrasse 14, Viechtach, 94234, DE)
Application Number:
PCT/EP2005/003065
Publication Date:
December 01, 2005
Filing Date:
March 22, 2005
Export Citation:
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Assignee:
BARTEC GMBH (Max-Eyth-Strasse 16, Bad Mergentheim, 97980, DE)
Böhm, Alfred (Waldfrieden 12, Viechtach, 94234, DE)
Fröhlich, Peter (Brammersberg 9, Kollnburg, 94262, DE)
Grünert, Rudolf (Stromstr. 19, Straubing, 94315, DE)
Völkl, Franz (Lackerbauerstrasse 14, Viechtach, 94234, DE)
International Classes:
A01J5/04; G01N1/10; A01J5/00; G01N1/10; (IPC1-7): G01N1/10; A01J5/04
Attorney, Agent or Firm:
Heim, Hans-karl (Weber & Heim, Irmgardstr. 3, München, 81479, DE)
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Claims:
PATENTANSPRÜCHE
1. Anordnung zur automatischen Probenahme an Milch¬ sammelwagen und Melkanlagen mit einem Transportbehälter (3) zur Anordnung von Probenflaschen (4), welche zur automatischen Iden¬ tifizierung mit einem Kennzeichnungscode (6) ver¬ sehen sind, einer Identifikationseinrichtung (5) zur automa¬ tischen Identifizierung der Probenflaschen (4) und einer Befüllstation (7) zum Befüllen der Proben flaschen (4) mit Hilfe eines Abfüllelementes (8) einer Probenahmeeinrichtung, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) als horizontal ver¬ stellbares Auslauf und Einlaufmagazin angeordnet ist und eine frontseitige Wand (9) aufweist, wel¬ che aus einer geschlossenen Transportstellung in eine Öffnungsstellung verstellbar ist, dass eine Fördereinrichtung (10) vorgesehen ist, welche im Bereich der frontseitigen Wand ( 9 ) des Transportbehälters (3) angeordnet ist, die Befüll station (7) aufweist und zur temporären Aufnahme einer vorgebbaren Anzahl von Probenflaschen (4) ausgebildet ist, und dass eine Schiebeeinrichtung (11) zum Ausschieben der vorgebbaren Anzahl leerer Probenflaschen (4) aus dem Transportbehälter (3) zur Befüllstation (7) und eine Schiebeeinrichtung (12) zum Einschieben der befüllten, temporär in der Fördereinrichtung (10) angeordneten Probenflaschen (4) von der Befüllstation (7) in den Transportbehälter (3) vor¬ gesehen sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) zur reihenweise Anord¬ nung der Probenflaschen (4) ausgebildet und derart verstellbar ist, dass jede Reihe (A bis E) der Pro¬ benflaschen (4) in den Bereich der Fördereinrichtung (10) und der Befüllstation (7) bringbar ist, so dass die Probenflaschen (4) der jeweiligen Reihe (A bis E) in Öffnungsstellung der frontseitigen Wand (9) des Transportbehälters (3) nacheinander mit Hilfe der Schiebeeinrichtung (11) aus dem Transportbehälter (3) ausschiebbar, in der Befüllstation (7) nach Identifi¬ zierung befüllbar sowie in der Fördereinrichtung (10) temporär aufnehmbar sind und nach dem Befüllen der letzten Probenflasche (4) der jeweiligen Reihe (A bis E) nacheinander der Befüllstation (7) wieder zuführbar und mittels der Schiebeeinrichtung (12) wieder in den Transportbehälter (3) zurückschiebbar und wie ur¬ sprünglich positionbar sind.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) einen rechteckigen Be¬ hälterboden (15) und an diesen angrenzend die front¬ seitige Wand ( 9 ) sowie eine rückseitige Wand ( 17 ) und Seitenwände (16, 18) aufweist.
4. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die in eine Öffnungsstellung verstellbare frontseitige Wand (9) verschiebbar, klappbar oder verschwenkbar ausgebildet und in Öffnungsstellung beispielsweise oberhalb der Probenflaschen (4) ange¬ ordnet ist.
5. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die frontseitige Wand (9) manuell oder automa¬ tisch in die Öffnungsstellung und Transportstellung bringbar ist.
6. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass zur Führung der Probenflaschen (4) beim Aus und Einschieben Führungsstege (19) in Schieberichtung S auf dem Behälterboden (15) und/oder an einer Abde¬ ckung (14) des Transportbehälters (3) angeordnet sind.
7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) wenigstens eine Schie¬ beöffnung (20) in der rückseitigen Wand (17) und/oder wenigstens eine Schiebeöffnung (21) in wenigstens ei¬ ner Seitenwand (16, 18) aufweist und dass die Schie¬ beöffnungen (20, 21) zum Einführen der Schiebeein¬ richtung (11) und Ausschieben der Probenflaschen (4) einer Reihe (A bis E) Fördereinrichtung (10) und Befüllstation (7) Fördereinrichtung (10) ausgebildet sind.
8. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) im Behälterboden (15) Aussparungen (22) für den Eingriff einer Schiebeein¬ richtung (11) aufweist.
9. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Schiebeeinrichtung (12) zum Zurückschieben wenigstens einer befüllten Probenflasche (4) in den Transportbehälter (3) ausgebildet und im Bereich der Befüllstation (7) angeordnet ist.
10. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Schiebeeinrichtungen (11, 12) jeweils manu¬ ell betätigbar oder mit einem Antrieb versehen sind.
11. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass als Fördereinrichtung (10) ein Schneckenförderer (25), ein Linearförderer (26) oder ein Sternförderer (27) vorgesehen ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Fördereinrichtung (10) zur temporären Aufnahme der Probenflaschen (4) jeweils einer Reihe (A bis E) der Probenflaschen (4) des Transport¬ behälters (3) ausgebildet ist.
13. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Identifikationseinrichtung (5) im Bereich der Befüllstation ( 7 ) angeordnet ist und dass die Befüllstation (7) eine Einrichtung (28) zum Anheben und/oder Drehen einer Probenflasche (4) auf¬ weist oder das Abfüllelement (8) der Probennahmeein richtung absenkbar angeordnet ist.
14. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Fördereinrichtung (10) einen Antrieb (23) aufweist und dass der Antrieb (23) vom Befüllvorgang an der Befüllstation (8) steuerbar, insbesondere ge¬ taktet, ist.
15. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der horizontal verstellbare Transportbehälter (3) auf einer Unterlage (29) verfahrbar angeordnet ist und eine Antriebseinrichtung (30) zum Verfahren des Transportbehälters (3) vorgesehen ist.
16. Anordnung nach Anspruch 15, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) zum Verfahren in x Koordinatenrichtung auf einem Transporter (32) ange¬ ordnet ist.
17. Anordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass zum Verfahren des Transporters (32) mit dem dar¬ auf angeordneten Transportbehälter (3) eine Antriebs einrichtung (30) mit Magnetkupplung oder eine elek¬ tromotorische oder pneumatische Antriebseinrichtung vorgesehen ist.
18. Anordnung nach Anspruch 17, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) bei einer Antriebsein¬ richtung (30) mit Magnetkupplung auf einem Schlitten (32) als Transporter angeordnet ist, welcher zum Ver¬ fahren auf der horizontalen Unterlage (29) Rollen (31) sowie Magnete (36) aufweist, und dass unter der horizontalen Unterlage (29) ein Verfahrmechanismus (37) mit Magneten (38) zur Fixierung des Schlittens (32) und des Transportbehälters (3) in einer vorgeb¬ baren Position angeordnet ist.
19. Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Schlitten (32) eine Aufnahme und Arretie¬ rungseinrichtung (35) für den Transportbehälter (3) aufweist.
20. Anordnung nach einem der Ansprüche 15 bis 19, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die horizontale Unterlage (29) zur Führung des Schlittens (32) ausgebildet ist und beispielsweise Leitbleche (39, 40) frontseitig und rückseitig auf¬ weist, wobei das frontseitige Leitblech (39) im Be¬ reich der Befüllstation (7) zum Ein und Ausschieben der Probenflaschen (4) unterbrochen ist.
21. Anordnung nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass an dem Transporter (32) ein SchreibLeseModul (34) angeordnet und mit dem Transporter (32) verfahr¬ bar ist, und dass das SchreibLeseModul (34) draht¬ los oder über ein flexibles Kabel (41) mit einem Con¬ troller kommuniziert, so dass Identifikationsdaten aus einem Identifikationsetikett (33) an dem Trans¬ portbehälter (3) ausgelesen oder Daten hineinge¬ schrieben werden können.
22. Verfahren zur automatischen Probenahme an Milch¬ sammelwagen und Melkanlagen, bei welchem leere Pro¬ benflaschen (4) aus einem Auslaufmagazin einer Be füllstation einer Probenahmeeinrichtung zugeführt, identifiziert und befüllt werden und danach einem Einlaufmagazin zugeführt werden, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass als Auslaufmagazin und Einlaufmagazin ein Trans¬ portbehälter (3) verwendet wird, dass jeweils eine vorgebbare Anzahl von Probeflaschen (4) nacheinander der Befüllstation (7) im Bereich ei¬ ner Fördereinrichtung (10) zugeführt, identifiziert, befüllt und danach in der Fördereinrichtung (10) tem¬ porär aufgenommen werden und dass nach dem Befüllen der letzten Probenflasche (4) der vorgebbaren Anzahl diese Probenflaschen (4) nach¬ einander aus der Fördereinrichtung (10) wieder in den Transportbehälter (3) zurückgeführt werden.
23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Probenflaschen (4) in dem Transportbehälter (3) in Reihen (A bis E) angeordnet werden, als vorgeb bare Anzahl die Probenflaschen (4) einer Reihe (A bis E) aus dem Transportbehälter (3) zur Befüllstation (7) ausgeschoben und nach dem Identifizieren, Befül len und der temporären Aufnahme in der Fördereinrich¬ tung (10) wieder in den Transportbehälter (3) zurück¬ geschoben und in die ursprüngliche Position positio¬ niert werden.
24. Verfahren nach Anspruch 22 oder 23, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Transportbehälter (3) nach dem Befüllen der Probenflaschen (4) der Reihe (A) verstellt wird, so dass die Probenflaschen (4) der Reihe (B) in den Be¬ reich der Befüllstation ( 7 ) und der Fördereinrichtung ( 10) angeordnet werden und wie die Probenflaschen (4) der Reihe (A) nacheinander ausgeschoben, identifi¬ ziert, befüllt, temporär aufgenommen und zurückge¬ schoben werden, und dass bezüglich der Probenflaschen (4) der weiteren Reihen (C bis E) analog verfahren wird, bis alle Probenflaschen (4) des Transportbehäl¬ ters (3) befüllt sind.
25. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Probenflaschen (4) einer Reihe (A bis E) nacheinander mit Hilfe einer Schiebeeinrichtung (11) aus dem Transportbehälter (3 ) ausgeschoben und nach dem Befüllen und der temporären Aufnahme in der För¬ dereinrichtung (10) mit Hilfe einer Schiebeeinrich¬ tung (12) nacheinander wieder in den Transportbehäl¬ ter (3) zurückgeschoben werden. Tl .
26. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 25, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass in der Fördereinrichtung (10) mit Befüllstation (7) Aufnahmen für die Probenflaschen (4) einer Reihe (A bis E) ausgebildet werden.
27. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass die Probenflaschen (4) beim Ein und Ausschieben durch Führungsstege (19) im Bereich des Behälterbo¬ dens (15) und/oder der Abdeckung (14) des Transport¬ behälters (3) und/oder am Übergang von dem Transport¬ behälter (3) zur Befüllstation (7) durch ein unter¬ brochenes Leitblech (39) an einem Transporter (32) geführt werden.
28. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 27, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass das Ein und 'Ausschieben der Probenflaschen (4) aus dem Transportbehälter (3) sowie das Befördern in der Fördereinrichtung (10) zur temporären Aufnahme der Probenflaschen (4) einer Reihe (A bis E) in Ab¬ hängigkeit vom Befüllvorgang an der Befüllstation (7) gesteuert, insbesondere getaktet, wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 22 bis 28, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass eine Einzelidentifikation der Probenflaschen (4) und eine Identifikation und/oder ein Datenabgleich mittels eines Identifikationsetiketts (33) am Trans¬ portbehälter (3) und einem Controller durchgeführt wird.
Description:
Anordnung und Verfahren zur automatischen Probenahme an Milchsβmmelwagen und Melkanlagen

Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur automatischen Probenahme an Milchsammelwagen und Melkanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur automa¬ tischen Probenahme an Milchsammelwagen und Melkanlagen gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 22.

Bei der Milchentnahme an Sammelwagen und beim Melkvorgang mittels Melkautomaten werden täglich eine große Anzahl an Milchproben vollautomatisch genommen und einer Qualitäts¬ kontrolle in einem Laboratorium unterzogen. Bei der auto¬ matischen Probenahme wird ein repräsentatives Teilvolumen in eine Probenflasche während der Übernahme der Milch in den Sammelwagen bzw. beim Melkvorgang abgezweigt. Verfahren zur Entnahme einer repräsentativen Milchprobe sind in EP 0 460 359 Bl und in EP 0 617 789 Bl beschrieben.

Um eine eindeutige Zuordnung der Milchprobe zum Lieferan¬ ten bzw. zur gemolkenen Kuh zu gewährleisten, sind die Pro¬ benflaschen mit einem Kennzeichnungscode, beispielsweise einem Barcode-Etikett oder einem TAG, einem elektronischen, berührungslos arbeitenden Schreib-Lese-Speicher, versehen.

Eine Anordnung für eine automatische Probenahme mit einem x,y-Magazin ist aus der EP 0 183 097 Al bekannt. Die Zu- Ordnung der Probenflaschen erfolgt durch fixe Positionen. Das Befüllen der Probenflasche wird mit Hilfe einer Injek¬ tionskanüle, welche in die entsprechende Position verfahren wird, durchgeführt.

Ein Nachteil dieser bekannten Anordnung besteht darin, dass die Probenflaschen nicht mehr einzeln identifiziert werden können und dass es aufgrund des relativ langen Verfahrweges der Injektionskanüle zu Verschleppungen kommt. Restmilch, welche im Schlauch verbleibt, kann die nächste Probe konta¬ minieren und verfälschen.

Aus der DE 34 15 873 C2 ist eine Anordnung zur automati¬ schen Probenahme bekannt, welche zwei Rundmagazine als Einlauf- und Auslaufmagazin aufweist. Mit Hilfe einer Vor¬ schubeinrichtung werden die Probenflaschen aus dem Auslauf¬ magazin einer Befüllstation mit einer Kodiereinrichtung, welche zwischen den zwei Rundmagazinen angeordnet ist, zu¬ geführt, befüllt und in das Einlaufmagazin befördert. Eine getriebliche Verbindung ist zwischen der Vorschubeinrich¬ tung und einer Antriebseinrichtung für die drehbaren Böden der Rundmagazine vorgesehen. An Stelle der Vorschubeinrich¬ tung kann ein Drehstern angeordnet werden.

Die bekannten Anordnungen sind relativ aufwändig konstru¬ iert und auch störanfällig. Außerdem ist die bekannte An¬ ordnung mit zwei Rundmagazinen mit einem entsprechenden Platzbedarf verbunden, und es muss jeweils ein Leermagazin bereitgestellt werden.

Der Erfindung liegt die A u f g a b e zugrunde, eine Anordnung und ein Verfahren zur automatischen Probenahme zu schaffen, welche bei Gewährleistung einer Einzelproben- identifikation und einer minimalen Verschleppung relativ einfach aufgebaut und kostengünstig sind sowie mit einer einfachen Handhabung und relativ geringem Platzbedarf ver¬ bunden sind.

In Bezug auf die Anordnung wird die Aufgabe durch die Merk¬ male des Anspruchs 1 und in Bezug auf das Verfahren durch die Merkmale des Anspruchs 22 gelöst. Zweckmäßige und vor¬ teilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen und in der Figurenbeschreibung enthalten.

Ein Grundgedanke der Erfindung kann darin gesehen werden, einen definiert ausgebildeten Transportbehälter derart im Bereich einer Probenahmeeinrichtung bzw. einer Befüllsta- tion und einer Fördereinrichtung anzuordnen, dass jeweils eine vorgebbare Anzahl leerer Probenflaschen aus dem Trans¬ portbehälter ausgeführt, nach dem Identifizieren befüllt und in der Fördereinrichtung temporär aufgenommen und wie¬ der in den Transportbehälter zurückbefördert werden können und dann insbesondere in derselben Position angeordnet sind.

Erfindungsgemäß dient der Transportbehälter damit sowohl als Auslaufmagazin als auch Einlaufmagazin, so dass sowohl der Platzbedarf als auch der Materialaufwand für die Anord¬ nung verringert sind.

Erfindungsgemäß ist der Transportbehälter horizontal ver¬ stellbar angeordnet und weist eine frontseitige Wand auf, welche aus einer geschlossenen Transportstellung in eine Öffnungsstellung verstellt werden kann. Im Bereich der frontseitigen Wand ist eine Fördereinrichtung angeordnet, welche eine Befüllstation einer Probenahmeeinrichtung auf- weist und welche außerdem zur temporären Aufnahme bzw. Zwi¬ schenlagerung einer vorgebbaren Anzahl von Probenflaschen ausgebildet ist.

Bevorzugt sind die Probenflaschen in dem Transportbehälter reihenweise angeordent, und die Reihen entsprechen der Ein- und Ausschieberichtung, welche rechtwinklig zur frontseiti¬ gen Wand und zur Verstellrichtung des Transportbehälters verläuft. Die vorgebbare Anzahl der Probenflaschen kann zweckmäßigerweise jeweils eine Reihe umfassen. Gemäß der Erfindung werden die einzelnen Probenflaschen einer Reihe mit Hilfe einer Schiebeeinrichtung nacheinander aus dem Transportbehälter ausgeschoben und gelangen in die Befüll- station der Fördereinrichtung.

Nach Identifizierung und nach dem Befüllen einer Probenfla¬ sche wird diese in der Fördereinrichtung "zwischengeparkt", d.h. temporär aufgenommen, bis alle Probenflaschen der je¬ weiligen Reihe befüiit bzw. aufgenommen sind. Danach werden die Probenflaschen sukzessive und insbesondere über die Befüllstation mit Hilfe einer Schiebeeinrichtung wieder in den Transportbehälter zurückgeschoben und nehmen vorteil- hafterweise dieselbe Position wie vor dem Ausschieben ein.

Für eine reihenweise Anordnung mit in jeder Reihe hinter¬ einander angeordneten und sich nahezu berührenden Proben¬ flaschen ist es vorteilhaft, dass der Transportbehälter ei¬ nen rechteckigen Behälterboden und daran angrenzend die frontseitige, zu öffnende Wand sowie eine rückseitige Wand und parallele Seitenwände aufweist.

Die Öffnungsstellung der frontseitigen Wand kann mit rela¬ tiv einfachen Mitteln manuell oder auch mit Hilfe eines An¬ triebes erfolgen. Die frontseitige Wand kann beispielsweise verschiebbar, klappbar oder verschwenkbar angeordnet sein. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die frontseitige Wand oberhalb der Probenflaschen, beispielsweise im Bereich ei¬ ner Abdeckung aufliegen und/oder formschlüssig und/oder ar¬ retiert werden kann.

Das Ausschieben der leeren Probenflaschen und das Ein¬ schieben der befüllten Probenflaschen kann grundsätzlich manuell erfolgen. Bevorzugt werden automatische Schiebe'- einrichtungen vorgesehen, welche insbesondere vom Befüll- vorgang gesteuert werden, wobei auch der Transport der befüllten Probenflaschen in der Fördereinrichtung für die temporäre Aufnahme der Probenflaschen einer Reihe von der Probenahme bzw. der Befüllstation gesteuert werden kann.

Vorteilhaft sind zur Führung der Probenflaschen beim Aus- und Einschieben Führungsstege in Schieberichtung auf dem Behälterboden und/oder an der Abdeckung des Transportbe¬ hälters vorgesehen.

Zweckmäßigerweise weisen die Befüllstation und die Aufnah¬ men der Fördereinrichtung nahezu das gleiche Niveau wie der Behälterboden auf, so dass der Transport der einzelnen Pro¬ benflaschen am Übergang Transportbehälter zur Befüllstation und Fördereinrichtung sicher erfolgen kann.

Die Befüllstation kann zweckmäßigerweise mit einer Dreh-/ Hubeinrichtung zum Anheben und/oder Drehen der Proben¬ flaschen versehen sein. Alternativ ist es auch möglich, ein Abfüllelement der Probenahmeeinrichtung absenkbar anzuordnen, so dass ein Verschluss der Probenflasche durchdrungen und der Befüllvorgang durchgeführt werden kann. Zweckmäßigerweise ist die Dreh- und/oder Hubein¬ richtung wenigstens bereichsweise magnetisch ausgebildet und wirkt mit einem magnetischen Sockel der Probenflasche im Interesse einer hohen Standsicherheit zusammen. Im Bereich der Befüllstation ist eine Identifikationsein¬ richtung zum Auslesen des Kennzeichnungscodes der jeweili¬ gen Probenflasche vorgesehen. Die Identifikationseinrich¬ tung ist derart angeordnet, dass ein Lesen und/oder Ein¬ schreiben von Daten auf dem entsprechend angeordneten Kenn¬ zeichnungscode gewährleistet ist.

Zum Ausschieben in einer Reihe hintereinander angeordneter Probenflaschen sind zweckmäßigerweise in der rückseitigen Wand und/oder in einer der Seitenwände Schiebeöffnungen ausgebildet, so dass eine Schiebeeinrichtung eingeführt und entsprechend bewegt werden kann. Alternativ können auch im Behälterboden Aussparungen für den Eingriff einer Schiebe¬ einrichtung vorgesehen werden. Die Schiebeeinrichtungen zum Ausschieben und zum Einschieben können manuell betätigbar oder mit einem Antrieb versehen sein.

Als Fördereinrichtung für die vorübergehend aufgenommenen, befüllten Probenflaschen einer Reihe kann ein Schnecken¬ förderer, ein Linearförderer oder ein Sternförderer verwen¬ det werden. Zweckmäßigerweise sind zum temporären Anordnen der Probenflaschen einer Reihe entsprechende Aufnahmen in der Fördereinrichtung vorgesehen. Ein Schneckenförderer kann eine entsprechende Anzahl Wendeln aufweisen, um die entsprechende Anzahl der Probenflaschen vorübergehend zu "parken".

Der Transportbehälter ist zweckmäßigerweise auf einer hori¬ zontalen Unterlage verfahrbar angeordnet. Die Unterlage ist derart dimensioniert, dass jede Reihe der Probenflaschen nach einem entsprechenden Verfahren des Transportbehälters durch Ausschieben in den Bereich der Befüllstation bzw. des Abfüllelementes gelangen kann. Die Verfahrbarkeit des Transportbehälters kann durch unter¬ schiedliche Antriebseinrichtungen bzw. Bewegungsmechanismen erreicht werden. Außerordentlich vorteilhaft ist ein An¬ trieb über eine Magnetkupplung. Es sind keine Durchbrüche im Bereich der horizontalen Unterlage erforderlich, weshalb eine gute Reinigung der Anordnung gegeben ist. Die An¬ triebseinrichtung mit Magnetkupplung wird in der Figurenbe¬ schreibung weiter erläutert.

Alternativ kann die horizontale Verstellbarkeit des Trans¬ portbehälters auch durch Schieben oder Ziehen mittels Schrittmotoren oder pneumatischer Antriebe erfolgen.

Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren zur automatischen Pro¬ benahme an Milchsammelwagen und Melkanlagen werden leere Probenflaschen in einem Transportbehälter angeordnet, zur Probenahme in einer vorgebbaren Anzahl und nacheinander aus dem Transportbehälter mittels einer Schubkraft ausge¬ schoben, einer Befüllstation, welche im Bereich einer För¬ dereinrichtung angeordnet ist, zugeführt, identifiziert und befüllt und danach in der Fördereinrichtung temporär aufgenommen. Wenn die letzte Probenflasche der vorgegebe¬ nen Anzahl befüllt ist, werden die befüllten Probenflaschen nacheinander wieder in den Transportbehälter zurückgeführt, insbesondere zurückgeschoben, und gelangen vorteilhafter¬ weise wieder auf den Platz, welchen sie vorher innegehabt haben.

Die Erfindung wird nachstehend anhand einer Zeichnung weiter erläutert. In dieser zeigen stark schematisiert

Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Transport¬ behälters der erfindungsgemäßen Anordnung mit alternativen Schiebeeinrichtungen; Fig. 2 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Anord¬ nung;

Fig. 3 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Anord¬ nung im Bereich des horizontal verfahrbaren Transportbehälters gemäß Fig. 1;

Fig. 4 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Anord¬ nung nach Fig. 3;

Fig. 5 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Anord¬ nung mit einer alternativen Fördereinrichtung;

Fig. 6 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Anord¬ nung mit einer weiteren alternativen Förderein¬ richtung und

Fig. 7 einen vergrößerten Ausschnitt einer erfindungs¬ gemäßen Anordnung im Bereich der Befüllstation.

Die in den Fig. 2, 5 und 6 beispielhaft gezeigten erfin¬ dungsgemäßen Anordnungen 2 bedienen sich eines Transport¬ behälters 3, welcher in Fig. 1 einzeln dargestellt ist. Der Transportbehälter 3 ist kastenförmig ausgebildet und weist einen rechteckigen Behälterboden 15, eine frontseitige Wand 9, eine rückseitige Wand 17 und Seitehwände 16, 18 auf.

In Fig. 1 ist die frontseitige Wand 9 hochgeklappt und oberhalb der Probenflaschen 4 formschlüssig in einer Abdek- kung 14 des Transportbehälters 3 aufgenommen. Durch die derart gebildete Öffnung in der Frontseite können die hin¬ ter- und nebeneinander angeordneten Probenflaschen 4 mit Hilfe einer Schiebeeinrichtung 11 aus dem Transportbehälter 3 ausgeschoben werden und gelangen, wie in Fig. 2 darge¬ stellt, zu einer Befüllstation 7 einer Fördereinrichtung 10.

Fig. 1 und 2 verdeutlichen die Anordnung der Probenflaschen in Reihen, wobei beim Transportbehälter der Fig. 1 und 2 in Schieberichtung S gesehen, jeweils fünf Reihen vorgesehen sind, welche beim Transportbehälter 3 der Fig. 2 mit A, B, C, D, E bezeichnet sind. Die stabförmig ausgebildeten Schiebeeinrichtungen 11 gemäß Fig. 1 können alternativ ein¬ gesetzt werden. So besteht die Möglichkeit, mit einer Schiebeeinrichtung 11 in eine Schiebeöffnung 20 in der rück¬ seitigen Wand 17 einzugreifen und die Probenflaschen 4 der linken Reihe nacheinander durch die frontseitige Öffnung herauszuschieben. Alternativ kann eine Schiebeeinrichtung 11 auch im Bereich einer Schiebeöffnung 21 in der Seitenwand 16 eingeführt (siehe Pfeil E) und zum Ausschieben der Proben¬ flaschen 4 der linken Reihe in Schieberichtung S bewegt wer¬ den. Außerdem kann eine Schiebeeinrichtung (nicht darge¬ stellt) verwendet werden, welche in Aussparungen 22 des Be¬ hälterbodens 15, die jeweils einer Flaschenreihe zugeordnet sind, eingreifen.

Der Doppelpfeil S und S (Fig. 1) gibt an, dass die befüllten Probenflaschen 4 aus der Fördereinrichtung 10 (siehe Fig. 2) wieder in gleicher Weise zurückgeführt und auf dieselbe Position gebracht werden können. Führungsstege 19 auf dem Behälterboden 15 und/oder an der Abdeckung 14 gehen aus Fig. 3 hervor und sind in Fig. 2 angedeutet.

Das Befüllen und "Zwischenparken" der befüllten Probenfla¬ schen 4 im Bereich der Fördereinrichtung 10 und die Ver¬ stellbarkeit des Transportbehälters 3 gemäß Doppelpfeil V sind in Fig. 2 gezeigt. Der Transportbehälter 3 ist auf ei¬ ner horizontalen Unterlage 29 verfahrbar angeordnet. Der Verfahrmechanismus wird im Zusammenhang mit den Fig. 3 und 4 beschrieben. Im Bereich der frontseitigen Wand 9, welche zur Probenahme in die Öffnungsstellung gemäß Fig. 1 ge¬ bracht wird, ist als Fördereinrichtung 10 ein Schneckenför¬ derer 25 angeordnet. Im Bereich dieses Schneckenförderers 25 ist die Befüllstation 7 ausgebildet, in deren Bereich die nicht dargestellte Probenahmeeinrichtung ein Abfüllele¬ ment 8 (siehe Fig. 7) aufweist. Außerdem ist eine Identifi¬ kationseinrichtung 5 derart angeordnet, dass die in der Be¬ füllstation 7 angeordnete Probenflasche 4 ausgelesen und gegebenenfalls auch beschrieben werden kann.

In Fig. 2 befindet sich der Transportbehälter 3 in der äußersten rechten Position, so dass die Probenflaschen 4 der Reihe A durch Ausschieben im Bereich der sich in Öff¬ nungsstellung befindenden frontseitigen Wand 9 nacheinan¬ der in die Befülistation 7 gebracht werden können. Nach Identifikation und Befüllen wird die befüllte Probenflasche 4 entsprechend der Förderrichtung F zunächst nach rechts transportiert, so dass in die nunmehr freie Befüllstation 7 die nächste leere Probenflasche 4 der Reihe A geschoben werden kann. Wenn alle vorgesehenen Probenflaschen 4 der Reihe A befüllt sind und sich z.B. die letzte Probenflasche noch in der Befüllstation 7 befindet, wird die Förderricht¬ ung F geändert, so dass die temporär in der Fördereinrich¬ tung 10 aufgenommenen fünf Probenflaschen 4 nacheinander mit Hilfe einer Schiebeeinrichtung 12 wieder in den Trans¬ portbehälter 3 und insbesondere in die vorhergehende Posi¬ tion geschoben werden können.

Danach wird der Transportbehälter 3 auf der horizontalen Unterlage 29 gemäß Doppelpfeil V nach links, d.h. in x-Ko- ordinatenrichtung verschoben, bis die Probenflaschen der Reihe B im Bereich der Befüllstation 7 angeordnet sind. Zum Befüllen dieser Probenflaschen wiederholt sich der Vorgang gemäß Reihe A und nach Wiederholung für die Probenflaschen der Reihe C, D und E befindet sich der Transportbehälter in der äußersten linken Position, welche strichliert wiederge¬ geben ist. Es sind dann alle Probenflaschen 4 des Trans¬ portbehälters 3 befüllt.

Zum Verstellen und temporären Aufnehmen der Probenflasche 4 einer Reihe A bis E ist die Fördereinrichtung 10, gemäß Fig. 2 der Schneckenförderer 25, mit einem Antrieb 23 ver¬ sehen.

Fig. 5 zeigt im Wesentlichen die gleiche Anordnung 2 wie Fig. 2. Als Fördereinrichtung 10 ist ein Linearförderer 26 vorgesehen. Dieser Linearförderer 26 nimmt jeweils die be¬ füllten Probenflaschen 4 der Reihen A bis E in Förderrich- tung F auf, wobei diese Förderrichtung F der Schieberich¬ tung S entspricht. In Fig. 5 ist außerdem ein frontseiti¬ ges Leitblech 39 stark schematisiert gezeigt, welches zu¬ sammen mit einem rückseitigen Leitblech 40 zur Führung des horizontal verstellbaren Transportbehälters 3 gemäß Doppel¬ pfeil V an der horizontalen Unterlage 29 ausgebildet ist. Im Bereich der Befüllstation 7 ist ein Durchbruch in dem frontseitigen Leitblech 39 vorgesehen, welcher gleichzeitig den Übergang der jeweiligen Probenflasche 4 vom Transport¬ behälter 3 zur Fördereinrichtung 10 bzw. zur Befüllstation 7 sicher macht. Für identische Merkmale wurden wieder glei¬ che Bezugszeichen verwendet.

Fig. 6 zeigt als Fördereinrichtung 10 einen Sternförderer 27, in welchem die befüllten Probenflaschen 4 kreisförmig aufgenommen werden. Zur besseren Anordnung ist die Befüll- station 7 nicht unmittelbar im Bereich der frontseitigen Wand 9 des Transportbehälters 3 angeordnet. Ansonsten kann auch bei dieser Anordnung 2 das sukzessive Ausschieben der Probenflaschen 4 der einzelnen Reihen aus dem Transportbe¬ hälter 3 und das Identifizieren, Befüllen und temporäre Aufbewahren in dem Sternförderer 27 wie bei den Anordnun¬ gen 2 der Fig. 2 und 5 durchgeführt werden.

Die horizontale Verfahrbarkeit des Transportbehälters 3 mit einem magnetgekoppelten Antrieb wird nun anhand der Fig. 3 und 4 beschrieben. Die Verstellung in x-Koordinatenrichtung erfolgt mit Hilfe eines Transporters 32, in oder auf wel¬ chem der Transportbehälter 3 aufgenommen ist. Der Transpor¬ ter 32 und der darauf angeordnete Transportbehälter 3 wer¬ den auf der horizontalen Unterlage 29 verfahren, um die in Reihen A bis E angeordneten Probenflaschen 4 in den Bereich der Befüllstation 7 zu bringen. Der Transporter 32, welcher auch als Schlitten bezeichnet werden kann, weist Aufnahnie- und Arretierungseinrichtungen 35 (siehe Fig. 4) auf, welche den Transportbehälter 3 sicher fixieren und arretieren.

Der Schlitten 32 ist zum Verfahren auf der Unterlage 29 mit Rollen 31 versehen, welche die Reibung minimieren. Der Schlitten 32 fixiert sich durch Magnete 36 auf die Posi¬ tion, welche durch einen Verfahrmechanismus 37 mit Magneten 38 unterhalb der Unterlage 29 vorgegeben ist.

Fig. 3 zeigt, dass an dem Transporter bzw. Schlitten 32 ein Schreib-Lese-Modul 34 angeordnet ist und mit dem Schlitten 32 verfahren wird. Über ein flexibles Kabel 41 oder auch über eine drahtlose Verbindung, beispielsweise über Funk, IR, usw. kommuniziert das Schreib-Lese-Modul 34 mit einem Controller und kann somit Daten aus einem Identifikations¬ etikett 33 (siehe Fig. 1), beispielsweise einem Bar-Code, TAG, usw. lesen oder in dieses Daten hineinschreiben.

Fig. 7 zeigt ausschnittsweise die Befüllstation 7 der An¬ ordnung 2. Eine Probenflasche 4 wurde mit Hilfe einer Ein¬ richtung 28 zum Anheben und Drehen in Befüllposition ge¬ bracht, in welcher das Abfüllelement 8 den Flaschenver- schluss 13 durchsticht. Ein Kennzeichnungscode 6 an der Probenflasche 4 befindet sich in Höhe der Identifika¬ tionseinrichtung 5.




 
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