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Patent Searching and Data


Title:
ARRANGEMENT AND METHOD FOR DETECTING AND CONTROLLING PIECE GOODS HAVING A CODE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2010/099874
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an arrangement and to a method for detecting and controlling piece goods (2) having a code, preferably of piece goods commissioned in a commissioning system for a complete commissioning order, wherein the piece goods of a quantity, preferably a commissioning order, are singulated and centered on a transport route (3) and fed through a scanning device (15), and are identified as actual data in the scanning device (15) by reading the code of the piece goods (2), and are compared or captured to target data of the piece goods quantity, wherein the piece goods are separated out if the target data do not match the actual data. A first transport route (3) having a V-shaped cross-section is proposed, the one V-arm thereof being a driven piece goods transport element (5) preferably a drive recirculating conveyor belt, and the other V-arm thereof being a stationary piece goods sliding element (6), preferably a sheet metal slide.

Inventors:
FREUDELSPERGER, Karl (Günter-Knapp-Str. 5-7, Hart bei Graz, A-8075, AT)
Application Number:
EP2010/001015
Publication Date:
September 10, 2010
Filing Date:
February 18, 2010
Export Citation:
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Assignee:
KNAPP AG (Günter-Knapp-Str. 5-7, Hart bei Graz, A-8075, AT)
FREUDELSPERGER, Karl (Günter-Knapp-Str. 5-7, Hart bei Graz, A-8075, AT)
International Classes:
B65G1/137; B07C7/00
Attorney, Agent or Firm:
HANKE, Hilmar (Postfach 80 09 08, München, 81609, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1) Anordnung (1) zum Erkennen und Steuern von mit einem Code versehenen Stückgütern (2) , vorzugsweise von in einer Kommissionieranlage kommissionierten Stückgütern eines kompletten Kommissionieraufträges, wobei die Stückgüter einer Menge, vorzugsweise eines Kommissionieraufträges, vereinzelt und zentriert auf einer im Querschnitt V- förmigen Förderstrecke (3) durch eine Scan-Einrichtung (15) mit mehreren Einzelscannern (16, 17, 18) geleitet und in der Scan-Einrichtung (15) durch Lesen des Codes des Stückgutes (2) als Ist-Daten identifiziert und mit den in einem Zentralrechner gespeicherten Soll -Daten der Stückgüter-Menge verglichen oder erfasst werden, und bei Nicht -Übereinstimmung der Soll -Daten mit den Ist -Daten das Stückgut ausgesondert wird, gekennzeichnet durch eine im Querschnitt V-förmige erste Förderstrecke (3) , deren einer V-Schenkel ein angetriebenes Stückgut -Förderelement (5) , vorzugsweise ein angetriebenes Umlauf -Förderband, ist, auf dem das geförderte Stückgut (2) rutschfest aufliegt, und deren anderer V- Schenkel ein stationäres Stückgut -Gleitelement (6), vorzugsweise ein Gleitblech, ist, auf dem das geförderte Stückgut (2) rutscht.

2 ) Anordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die erste Förderstrecke (3) horizontal angeordnet ist .

3 ) Anordnung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, dass die beiden V-Schenkel einen Winkel von mindestens 90 Grad einschließen, vorzugsweise exakt einen rechten Winkel bilden.

4) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der V-Schenkel, vorzugsweise beide V-Schenkel, zur Horizontalen einen Winkel von 45 Grad bildet bzw. bilden.

5) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Förderstrecke (3) in Längsrichtung aus zwei zueinander fluchtenden (ersten und zweiten) Förderabschnitten zusammengesetzt ist, bestehend jeweils aus einem Stückgut -Förderelement (5) und einem Stückgut - Gleitelement (6) , wobei sich dem Stückgut-Förderelement

(5) des ersten Förderabschnitts das Stückgut-Gleitelement (6) des zweiten Förderabschnitts fluchtend anschließt, und umgekehrt sich dem Stückgut-Gleitelement

(6) des ersten Förderabschnitts das Stückgut-Förderelement (5) des zweiten Förderabschnitts fluchtend anschließt .

6) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dem nicht licht-transparenten Stückgut-Gleitelement (6) ein stationärer licht-transparenter Abschnitt (10) , insbesondere ein Glasfenster, fluchtend unmittelbar nachgeordnet ist, wobei die Länge des Stückgut -Förderelements (5) in etwa der Summe der Einzellängen des Stückgut-Gleitelements (6) und des licht-transparenten Abschnitts (10) entspricht.

7) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des licht-transparenten Abschnitts (10) , insbesondere des Glasfensters, eine dreidimensionale Scan-Einrichtung (15) mit vorzugsweise drei Einzelscannern (16, 17, 18) vorgesehen ist, deren erster Einzelscanner (16) durch den licht-transparenten Abschnitt

(10) den möglichen Code auf der Gleitfläche eines gefördertes Stückgut liest, und deren andere Einzelscanner

(17, 18) mögliche Codes anderer Seitenflächen des geförderten Stückguts lesen, jedoch nicht die Seitenfläche des Stückguts liest, welche auf dem Stückgut -Förderelement (5) rutschfest aufliegt.

8 ) Anordnung nach Anspruch 7 , dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden Förderabschnitte eine (erste bzw. zweite) Scan-Einrichtung (15) mit vorzugsweise jeweils drei Einzelscannern (16, 17, 18) sowie einen (ersten bzw. zweiten) licht-transparenten Abschnitt (10) , insbesondere ein (erstes und zweites) Glasfenster, aufweist, wobei ein Einzelscanner (16) des zweiten Förderabschnitts durch den zugeordneten zweiten licht-transparenten Abschnitts (10) einen möglichen Code der bislang ungelesenen Seitenfläche des Stückguts liest, welche zuvor auf dem Stückgut -Förderelement (5) des ersten Förderabschnitts rutschfest auflag.

9) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Scan-Einrichtung (en) (15) in einem Scantunnel

(14) angeordnet ist bzw. sind.

10) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Längsendes der ersten Förderstrecke (3) eine Aussteuer-Einrichtung (13) für einen seitlichen oder unteren Auswurf von durch die Scan-Einrichtung (en)

(15) nicht -erkannten oder auszusortierenden Stückgütern (2') vorgesehen ist.

11) Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ausgeworfene nicht -erkannte Stückgüter (2') auf einer zweiten Förderstrecke (19) für ein manuelles Scannen durch einen Handscanner (7) und gegebenenfalls für ein Aussortieren in den Bereich des Eingangs der ersten Förderstrecke (3) rückförderbar und in einem bereitgestellten Behältnis aufnehmbar sind.

12) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein leerer oder mit handgescannten Stückgütern be- füllter Behälter (12) auf einer dritten Förderstrecke (20) aus dem Bereich des Eingangs der ersten Förderstrecke (3) unter das Längsende der ersten Förderstrecke in eine Bereitstellungsposition förderbar ist.

13) Anordnung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Scan-Einrichtung (en) (15) erkannte Stückgüter am Längsende der ersten Förderstrecke (3) in den bereitgestellten Behälter (12) abgegeben werden.

14) Anordnung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass am Längsende der ersten Förderstrecke (3) ein Zwischenpuffer (23) mit bodenseitig offenbarer Klappe für eine gesteuerte Abgabe von gepufferten gescannten Stückgütern (2) in den bereitgestellten Behälter (12) vorgesehen ist .

15) Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 14 , dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Zentralrechner ansteuerbare Aussteuer-Einrichtung (13) zumindest einen Querschieber, zumindest eine Weiche oder zumindest eine Schwenkklappe (21) aufweist, die eine AuswurfÖffnung freigibt.

16) Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkklappe (21) eine gegenläufig angesteuerte Doppelklappe mit zwei Schwenkachsen (22) ist.

17) Anordnung nach einem der Ansprüche 11 bis 16, gekennzeichnet durch ein Terminal mit Tastatur (8) , Bildschirm (9) und einer bidirektionalen Leitungsverbindung zu den Einzelscannern (16, 17, 18) der Scan-Einrichtung (en) (15) sowie zu dem Handscanner (7) für einen Anschluss an den Zentralrechner zur Erkennung der Soll -Daten bzw. Identifizierung der Stückgüter, insbesondere der Stückgüter eines kompletten Kommissionieraufträges, sowie für einen Vergleich der Ist-Daten mit den Soll-Daten der Stückgüter- Menge .

18) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass ein Distanzhalter für ein zeitgleiches manuelles Eingeben von zwei voneinander beabstandeten Stückgütern (2) auf die erste Förderstrecke (3) vorgesehen ist, wobei der Distanzhalter vorzugsweise die Tastatur (8) des Terminals ist.

19) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, gekennzeichnet durch einen Zuführtisch (4) für die Stückgüter (2) etwa in Höhe des Eingangs der ersten Förderstrecke (3) .

20) Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, gekennzeichnet durch eine Abstandserkennungseinrichtung, insbesondere eine Abstandslichtschranke, zwecks automatischer Abschaltung des Antriebs des Stückgut -Förderelements (5) bei Unterschreitung eines Mindestabstands von zwei aufeinanderfolgenden zu scannenden Stückgütern.

21) Verfahren zum Erkennen und Steuern von mit einem Code versehenen Stückgütern mittels einer Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die Stückgüter (2) eines Kommissionieraufträges durch eine Bedienungsperson (24) aus einem die Stückgüter des Kommissionieraufträges enthaltenen Behälter (12) auf einen der erstem Förderstrecke (3) vorgeordneten Zuführtisch (4) gelegt und vereinzelt, vorzugsweise zeit- gleich, paarweise und voneinander beabstandet, der ersten Förderstrecke zugeführt werden.

22) Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, dass gleichzeitig zwei aufeinanderfolgende voneinander beabstandete Stückgüter (2) gescannt werden.

23) Verfahren nach Anspruch 21 und 22, dadurch gekennzeichnet, dass großvolumige, schwere, empfindliche, unförmige und/oder runde Stückgüter aus dem Behälter (12) oder vom Zuführtisch (4) von der Bedienungsperson (24) ausgesondert und in einem Handscanner (7) oder durch Eingabe der Ist-Daten in eine Tastatur (8) eines Terminals des Zentralrechners identifiziert werden.

24) Verfahren nach Anspruch 21 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass der entleerte Behälter (12) oder der mit über einen Handscanner (7) oder per Tastatur (8) identifizierten Stückgütern wieder befüllte Behälter (12) auf die dritte Förderstrecke (6) gestellt und von dort unter den Ausgang der ersten Förderstrecke (3) in eine Bereitstellungsposition gefördert wird.

25) Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass ausgesonderte Stückgüter (2') über die zweite Förderstrecke (11) in den Bereich des Anfangs der ersten Förderstrecke (3) zurückgefördert werden. 26) Verfahren nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die rückgeführten Stückgüter (2') von der Bedienungsperson (24) durch den Handscanner (7) oder durch Eingabe der Ist-Daten in die Tastatur (8) des Zentralrechners identifiziert werden, und dass die Stückgüter bei Erkennung des Kommissionieraufträges wieder über die erste Förderstrecke (3) dem Behälter (12) unter dem Ausgang der ersten Förderstrecke (3) zugeleitet oder andernfalls zu einem Aussonderplatz überstellt oder in ein Kommissionierlager zurückgeleitet werden.

27) Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 26, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest bei Übereinstimmung der Soll -Daten mit den Ist-Daten das Stückgut einer Bedienungsperson (24) akustisch oder visuell kenntlich gemacht wird.

28) Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 27, dadurch gekennzeichnet, dass ein Erkennungs- Protokoll über einen korrekten Kommissionierauftrag erstellt wird.

29) Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß ein Protokoll über eine Fehlkommissionierung erstellt wird.

30) Verfahren nach einem der Ansprüche 21 bis 29, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere hintereinander angeordnete Aussteuer- Einrichtungen (13) für ein seitliches oder unteres Aus- werfen von durch die Scan-Einrichtung (en) (15) erkannten Stückgütern in zugeordnete Einzel-Auftragsbehälter (25) verwendet werden, während das Längsende der ersten Förderstrecke (3) als Auswurf (26) von nicht -erkannten Stückgütern dient.

Description:
Anordnung und Verfahren zum Erkennen und Steuern von mit einem Code versehenen Stückgütern

Die Erfindung betrifft eine Anordnung und ein Verfahren zum Erkennen und Steuern von mit einem Code versehenen Stückgütern, vorzugsweise von in einer Kommissionieranlage kommis- sionierten Stückgütern eines kompletten Kommissionierauf - träges, wobei die Stückgüter einer Menge, vorzugsweise eines Kommissionieraufträges, vereinzelt und zentriert auf einer im Querschnitt V-förmigen Förderstrecke durch eine Scan-Einrichtung mit mehreren Einzelscannern geleitet und in der Scan-Einrichtung durch Lesen des Codes des Stückgutes als Ist-Daten identifiziert und mit den in einem Zentralrechner gespeicherten Soll -Daten der Stückgüter-Menge verglichen oder erfasst werden, und bei Nicht-Übereinstimmung der Soll-Daten mit den Ist-Daten das Stückgut ausgesondert wird.

Nach dem Stand der Technik werden unterschiedliche Stückgüter sortiert nach Sorten in einem Lager in Regalen an einem bestimmten Ort gelagert. Bei Erteilung eines Kommissionieraufträges eines Kunden werden die gewünschten Waren bzw. Stückgüter manuell durch eine Bedienungsperson oder beispielsweise bei einem Großhändler automatisch in einer Kommissionieranlage dem Bestimmungsort im Lager entnommen und einem Transportbehälter, beispielsweise einer Wanne, zugeführt . Die Wanne enthält vorzugsweise die Produkte eines kompletten Kommissionieraufträges , wird zu einem Versandbereich geleitet und von dort schließlich zum Kunden transportiert . Die Schwierigkeit besteht nun darin, sicherzustellen, dass jedem Kommissionierauftrag die richtigen Produkte zugeordnet wurden. Um dies zu gewährleisten, muß jeder Auftrag kontrolliert werden.

Eine Möglichkeit der Kontrolle ist beispielsweise das Wiegen eines leeren und eines gefüllten Behälters bei einem Kommissionierauftrag und die Errechnung des Gesamtgewichts des gefüllten Behälters aus den bekannten Einzelgewichten der Stückgüter nebst dem bekannten Leergewicht des Behälters. Viele unterschiedliche Stückgüter besitzen jedoch vielfach ein in etwa gleiches Gewicht, so dass die Wiegemethode nur bedingt zuverlässig ist. Ergibt sich beim Wiegen keine Differenz zwischen dem Sollgewicht und dem Istgewicht eines Kommissionierauftrags, so kann also nicht unbedingt auf die korrekte Zusammenstellung eines gewünschten Kommissionierauftrags geschlossen werden. Ergibt sich eine Differenz zwischen dem Sollgewicht und dem Istgewicht, so ist der Fehler großenteils unbekannt und kann nur mühevoll vielfach dadurch behoben, dass sämtliche Einzelprodukte des Behälters nochmals aus dem Behälter genommen und manuell kontrolliert werden müssen, um definitiv festzustellen, welches Produkt fehlt oder zu viel vorhanden ist. Das bedeutet nicht nur einen enormen Zeitaufwand, sondern auch einen hohen Kostenfaktor, der sich nicht zuletzt im Preis des Produkts niederschlägt.

Um Kosten und Aufwand herabzusenken, werden nach dem Stand der Technik die Produkte bzw. Stückgüter vorab, d.h. noch vor Einlagerung der Stückgüter in das Lager, mit einem eigenen Barcode versehen. Die so gekennzeichneten Stückgüter werden für eine Kontrolle aus dem Behälter entnommen und manuell einer Leseeinrichtung bzw. einem Handscanner zugeführt, die bzw. der in der Lage ist, das Produkt über den Barcode zu identifizieren. Es versteht sich, dass ein derartiges Identifizierungsverfahren gleichwohl aufwändig ist.

Um eine Vielzahl von Stückgütern vergleichsweise schnell zwecks Einleitung gegebenenfalls von Korrekturmaßnahmen zu erkennen, ist aus DE 102 09 864 Al die eingangs genannte „Checkstation" bekannt, deren im Querschnitt V-förmige Förderstrecke eine schräge Rutsche ist, auf der die vereinzelt manuell zugeführten Stückgüter aufgrund ihrer Schwerkraft durch einen Scan-Tunnel rutschen und hierbei gelesen und kontrolliert und gegebenenfalls anschließend aussortiert werden. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Rutschgeschwindigkeit Undefiniert und begrenzt ist und ein zuverlässiges Zentrieren im V-Winkel der Rutsche und zuverlässiges mehrdimensionales Scannen bei hohem Durchsatz an Stückgütern nur bedingt möglich ist.

Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung einer Anordnung und eines Verfahrens der eingangs genannten Art, welche bzw. welches in der Lage ist, eine Vielzahl von Stückgütern mit einfachen Mitteln bei schnellem Durchsatz an Stückgütern und gleichwohl großer Zuverlässigkeit eines dreidimensionalen Scannens zu erkennen, um gegebenenfalls sehr schnell und sehr zuverlässig Korrekturmaßnahmen einleiten zu können.

Gelöst wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch eine Anordnung der im Patentanspruch 1 angegebenen Art, vorteilhaft weitergebildet durch die Merkmale der Ansprüche 2 bis 20. Ein erfindungsgemäßes Verfahren kennzeichnet sich durch die Merkmale des Patentanspruchs 21, vorteilhaft weitergebildet durch die Merkmale der Patentansprüche 22 bis 30.

Wesen der erfindungsgemäßen Anordnung zum Erkennen und Steuern von mit einem Code versehenen Stückgütern, vorzugsweise von in einer Kommissionieranlage kommissionierten Stückgütern eines kompletten Kommissionieraufträges, ist die Ausbildung einer besonderen im Querschnitt V-förmigen ersten Förderstrecke, deren einer V-Schenkel ein angetriebenes Stückgut - Förderelement , vorzugsweise ein angetriebenes Umlauf -Förderband, ist, auf dem das geförderte Stückgut rutschfest aufliegt, und deren anderer V-Schenkel ein stationäres Stückgut-Gleitelement, vorzugsweise ein Gleitblech, ist, auf dem das geförderte Stückgut rutscht.

Die erste Förderstrecke verläuft hierbei vorzugsweise horizontal, wobei die beiden V-Schenkel einen Winkel von mindestens 90 Grad einschließen, vorzugsweise exakt einen rechten Winkel bilden, und zumindest einer der V-Schenkel, vorzugsweise beide V-Schenkel, zur Horizontalen einen Winkel von 45 Grad bilden.

Im besonderen ist die erste Förderstrecke in Längsrichtung aus zwei zueinander fluchtenden (ersten und zweiten) Förderabschnitten zusammengesetzt, bestehend jeweils aus einem Stückgut -Förderelement und einem Stückgut -Gleitelement , wobei sich dem Stückgut -Förderelement des ersten Förderabschnitts das Stückgut -Gleitelement des zweiten Förderabschnitts fluchtend anschließt, und umgekehrt sich dem Stückgut-Gleitelement des ersten Förderabschnitts das Stückgut-Förderelement des zweiten Förderabschnitts fluchtend anschließt.

Das Stückgut -Gleitelement kann lichtdurchlässig ausgebildet sein, um auch die gleitende Unterseite eines geförderten Stückguts scannen zu können. Bevorzugt ist jedoch vorgesehen, dass dem nicht licht-transparenten Stückgut-Gleitelement ein stationärer licht-transparenter Abschnitt, insbesondere ein Glasfenster, fluchtend unmittelbar nachgeordnet ist, wobei die Länge des Stückgut -Förderelements in etwa der Summe der Einzellängen des Stückgut-Gleitelements und des licht-transparenten Abschnitts entspricht.

Im Bereich des licht -transparenten Abschnitts, insbesondere des Glasfensters, ist eine dreidimensionale Scan-Einrichtung mit vorzugsweise drei Einzelscannern vorgesehen ist, deren erster Einzelscanner durch den licht-transparenten Abschnitt den möglichen Code auf der Gleitfläche eines gefördertes Stückgut liest, und deren andere Einzelscanner mögliche Codes anderer Seitenflächen des geförderten Stückguts lesen, jedoch nicht die Seitenfläche des Stückguts liest, welche auf dem Stückgut -Förderelement rutschfest aufliegt .

Eine besonders effektiv arbeitende Anordnung mit hoher Durchsatzleistung an Stückgütern sieht vor, dass jeder der beiden Förderabschnitte eine (erste bzw. zweite) Scan- Einrichtung mit vorzugsweise jeweils drei Einzelscannern sowie einen (ersten bzw. zweiten) licht-transparenten Abschnitt, insbesondere ein (erstes bzw. zweites) Glasfenster, aufweist, wobei ein Einzelscanner des zweiten Förderabschnitts durch den zugeordneten zweiten licht-transpa- renten Abschnitts einen möglichen Code der bislang ungele- senen Seitenfläche des Stückguts liest, welche zuvor auf dem Stückgut -Förderelement des ersten Förderabschnitts rutschfest auflag. Im Betrieb zieht also das erste Band ein Stückgut über das erste Glasfenster. Hier wird die erste unbekannte Seite gescannt. Danach wechselt das (zweite) Band auf die andere Seite, um die zweite unbekannte Seite über das zweite Glasfenster ziehen zu können.

Im Bereich des Längsendes der ersten Förderstrecke ist eine Aussteuer-Einrichtung für einen seitlichen oder unteren Auswurf von durch die Scan-Einrichtung (en) nicht -erkannten oder auszusortierenden Stückgütern vorgesehen, wobei die durch den Zentralrechner ansteuerbare Aussteuer-Einrichtung zumindest einen Querschieber, zumindest eine Weiche oder zumindest eine Schwenkklappe aufweist, die eine Auswurföffnung freigibt .

Es kann auch umgekehrt die Aussteuereinrichtung für ein seitliches Aussteuern von erkannten Stückgütern und das Längsende der ersten Förderstrecke für einen Auswurf von nicht -erkannten oder auszusortierenden Stückgütern verwendet werden.

Im besonderen kennzeichnet sich ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Erkennen und Steuern von mit einem Code versehenen Stückgütern dadurch, dass die Stückgüter eines Kommis- sionieraufträges durch eine Bedienungsperson vorzugsweise zeitgleich, paarweise und voneinander beabstandet der ersten Förderstrecke manuell zugeführt werden. Ist der von der Bedienungsperson gewählte Abstand zweier gleichzeitig zugeführter Stückgüter zu gering, um bei der eingestellten in der Regel hohen Fördergeschwindigkeit der ersten Förderstrecke im Bereich von 1 m/sec ein zuverlässiges Scannen von zwei voneinander beabstandeten Stückgütern und ein zuverlässiges Ausschleusen bei der Aussteuer- Einrichtung zu ermöglichen, besorgt eine Abstandserken- nungseinrichtung, insbesondere eine Abstandslichtschranke, eine automatische Abschaltung des Antriebs der ersten Förderstrecke bzw. des Antriebs des Stückgut -Förderelements der ersten Förderstrecke. Die Bedienungsperson kann dann die zu dicht beabstandeten Stückgüter mit neuem größeren Abstand wieder neu in die Förderstrecke einlegen und den Antrieb durch Knopfdruck an einem Terminal neu starten.

Es ist angestrebt, den Abstand zwischen den zu scannenden Stückgütern möglichst gering zu halten, insbesondere im Bereich von 200mm. Durch den möglichen geringen Stückgüter- Abstand können gleichzeitig zwei Stückgüter in zwei voneinander beabstandeten Scan-Einrichtungen gelesen werden, was angestrebt ist, um eine hohe Durchsatzrate zu erzielen. Durch Taktverfolgung kombiniert mit der Identifikation der Kameras bzw. Scanner und der Messung der Stückgut -Länge durch die Abstandslichtschranke weiß man, welcher Code zu welchem Stückgut gehört bzw. welches Stückgut keinen Code besitzt .

Erfindungsgemäß ist also bei der ersten Förderstrecke nur die eine Seite des „V-Bandes" ein angetriebenes Band. Die andere Seite ist ein fixes Gleitblech. Nur durch diese Kombination richten sich die Stückgüter automatisch im V- Winkel aus, und nur dieses Ausrichten ermöglicht den Scan- nern bzw. Kameras eine optimale Bilderfassung. Wären beide Seiten des „V-Bandes" angetrieben, würde die Ausrichtung nicht zuverlässig erfolgen, insbesondere nicht bei der erfindungsgemäßen hohen Fördergeschwindigkeit, vorzugsweise im Bereich von 1 m/sec. Es kommt auf die „Relativgeschwindigkeit" zwischen den beiden Seiten des „V-Bandes" an, die ein örtliches Verdrehen eines zugeführten Stückguts solange ermöglicht, bis das Stückgut seine stabile Lage im V-Winkel gefunden hat. Es wäre also auch theoretisch denkbar, statt des fixen Gleitblechs ein weiteres angetriebenes Umlaufband mit anderer Geschwindigkeit zu verwenden, ist jedoch in der Praxis aufgrund des größeren Aufwands unzweckmäßig.

Es wird mithin erfindungsgemäß eine Checkstation vorgeschlagen, die sich aufgrund der hohen definierten einstellbaren Fördergeschwindigkeit der ersten Förderstrecke (im Gegensatz zur bekannten eingangs genannten „Rutsche" des Stands der Technik) und aufgrund des geringen Mindestab- stands zwischen zwei zu scannenden Stückgütern mit hoher Durchsatzrate bei hoher Zuverlässigkeit betreiben lässt, insbesondere dann, wenn zwei voneinander beabstandete Scan- Einrichtungen mit jeweils drei Einzelscannern vorgesehen sind.

Wenn hier von Behältern die Rede ist, versteht es sich, dass es sich bei der Erfindung auch um eine andere Aufnahme für Stückgüter handeln kann, beispielsweise Paletten oder Tabletts .

Im folgenden werden die erfindungsgemäße Anordnung und das erfindungsgemäße Verfahren anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Figur 1 die erfindungsgemäße Anordnung zur Erkennung und

Steuerung von mit einem Code versehenen Stückgütern in einer schematischen perspektivischen Seitenansicht ,

Figur 2 die Einzelheit des Eingangsbereichs der Anordnung nach Figur 1 schematisch perspektivisch, mit Arbeitsfläche, Terminal, sowie erster, zweiter und dritter Förderstrecke, insbesondere den Arbeitsplatz einer Bedienungsperson,

Figur 3 die erste Förderstrecke bestehend aus zwei Förderabschnitten nebst Einzelscannern gesehen von vorne,

Figur 4 eine schematische Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 1 im Bereich der Einzelscanner,

Figur 5 eine Anordnung ähnlich Figur 3 mit einem Scan- Tunnel,

Figur 6 eine schematische Draufsicht auf die Anordnung nach Figur 1 im Bereich der Aussteuer-Einrichtung,

Figur 7 eine Prinzipskizze der erfindungsgemäßen Anordnung in schematischer Draufsicht, und

Figur 8 eine Prinzipskizze einer alternativen erfindungsgemäßen Anordnung in schematischer Draufsicht ähnlich Figur 7. Die in den Figuren 1 bis 7 gezeigte Anordnung 1 zum Erkennen und Steuern von mit Codes versehenen Stückgütern ist Teil einer Kommissionieranlage, bei der Stückgüter in hier nicht näher interessierender Weise kommissioniert werden. Die kommissionierten Stückgüter eines Kommissionieraufträges werden in einem (Auftrags- ) Behälter 12 gesammelt. Es gilt, den Inhalt des Behälters 12 nach Stückzahl und Art der Stückgüter, d.h. den Kommissionierauftrag, zu überprüfen.

Die Codes sind Data-Matrix-Codes, in dem folgende Dateninhalte codiert sind: Produktidentifikation, Chargeninformation, Ablaufdatum, Seriennummer.

Die Kommissionieranlage besitzt einen nicht veranschaulichten Zentralrechner, an den die nachfolgend beschriebene Anordnung über ein Terminal angeschlossen ist.

Die Anordnung 1 zum Erkennen und Steuern einer Menge von mit einem Code versehenen Stückgütern 2 besitzt eine im Querschnitt V-förmige erste Förderstrecke 3, wobei die Stückgüter eines Kommissionieraufträges vereinzelt und zentriert auf einer durch eine Scan-Einrichtung 15 mit mehreren Einzelscannern 16, 17, 18 geleitet und in der Scan- Einrichtung 15 durch Lesen des Codes des Stückgutes 2 als Ist-Daten identifiziert und mit den in dem Zentralrechner gespeicherten Soll-Daten der Stückgüter-Menge verglichen werden, und bei Nicht -Übereinstimmung der Soll -Daten mit den Ist-Daten das Stückgut ausgesondert wird.

Im besonderen ist der eine V-Schenkel der im Querschnitt V- förmigen ersten Förderstrecke 3 ein angetriebenes Stückgut- Förderelement 5, insbesondere ein angetriebenes Umlauf - Förderband, auf dem das geförderte Stückgut 2 rutschfest aufliegt .

Der andere V-Schenkel der ersten Förderstrecke 3 ist hingegen ein stationäres Stückgut-Gleitelement 6, insbesondere ein Gleitblech, auf dem das geförderte Stückgut 2 rutscht.

Die erste Förderstrecke 3 ist horizontal angeordnet.

Die beiden V-Schenkel schließen einen Winkel von mindestens 90 Grad ein und bilden im Ausführungsbeispiel der Zeichnungen exakt einen rechten Winkel .

Zumindest einer der V-Schenkel bildet zur Horizontalen einen Winkel von 45 Grad, im Ausführungsbeispiel der Zeichnungen beide V-Schenkel.

Insbesondere ist die erste Förderstrecke 3 in Längsrichtung aus zwei zueinander fluchtenden (ersten und zweiten) Förderabschnitten zusammengesetzt, bestehend jeweils aus einem Stückgut -Förderelement 5 und einem Stückgut -Gleitelement 6, wobei sich dem Stückgut -Förderelement 5 des ersten Förderabschnitts das Stückgut-Gleitelement 6 des zweiten Förderabschnitts fluchtend anschließt, und umgekehrt sich dem Stückgut-Gleitelement 6 des ersten Förderabschnitts das Stückgut -Förderelement 5 des zweiten Förderabschnitts fluchtend anschließt.

Dem nicht licht-transparenten Stückgut-Gleitelement 6 ist ein stationärer licht -transparenter Abschnitt 10, insbesondere ein Glasfenster, fluchtend unmittelbar nachgeordnet, wobei die Länge des Stückgut -Förderelements 5 in etwa der Summe der Einzellängen des Stückgut-Gleitelements 6 und des licht -transparenten Abschnitts 10 entspricht.

Im Bereich des licht-transparenten Abschnitts 10 bzw. des Glasfensters ist eine dreidimensionale Scan-Einrichtung 15 mit vorzugsweise drei Einzelscannern 16, 17, 18 vorgesehen, deren erster Einzelscanner 16 durch den licht-transparenten Abschnitt 10 den möglichen Code auf der Gleitfläche eines gefördertes Stückgut liest, und deren andere Einzelscanner 17, 18 mögliche Codes anderer Seitenflächen des geförderten Stückguts lesen, jedoch nicht die Seitenfläche des Stückguts liest, welche auf dem Stückgut -Förderelement 5 rutschfest aufliegt.

Jeder der beiden Förderabschnitte weist eine (erste bzw. zweite) Scan-Einrichtung 15 mit vorzugsweise jeweils drei Einzelscannern 16, 17, 18 sowie einen (ersten bzw. zweiten) licht-transparenten Abschnitt 10 bzw. ein (erstes bzw. zweites) Glasfenster auf, wobei ein Einzelscanner 16 des zweiten Förderabschnitts durch den zugeordneten zweiten licht-transparenten Abschnitts 10 einen möglichen Code der bislang ungelesenen Seitenfläche des Stückguts liest, welche zuvor auf dem Stückgut -Förderelement 5 des ersten Förderabschnitts rutschfest auflag.

Die Scan-Einrichtungen 15 sind gegebenenfalls in einem Scantunnel 14 gemäß Figur 5 angeordnet .

Im Bereich des Längsendes der ersten Förderstrecke 3 ist eine Aussteuer-Einrichtung 13 für einen seitlichen oder unteren Auswurf von durch die Scan-Einrichtungen 15 nicht- erkannten oder auszusortierenden Stückgütern 2' vorgesehen.

Ausgeworfene nicht -erkannte Stückgüter 2' können auf einer zweiten Förderstrecke 19 für ein manuelles Scannen durch einen Handscanner 7 und gegebenenfalls für ein Aussortieren in den Bereich des Eingangs der ersten Förderstrecke 3 zurück gefördert und gegebenenfalls in einem bereitgestellten Behältnis aufgenommen werden.

Ein leerer oder mit handgescannten Stückgütern befüllter Behälter 12 ist auf einer dritten Förderstrecke 20 aus dem Bereich des Eingangs der ersten Förderstrecke 3 unter das Längsende der ersten Förderstrecke in eine Bereitstellungsposition förderbar.

Durch die Scan-Einrichtungen 15 erkannte Stückgüter können am Längsende der ersten Förderstrecke 3 in den bereitgestellten Behälter 12 abgegeben werden.

Am Längsende der ersten Förderstrecke 3 ist ein Zwischenpuffer 23 mit bodenseitig offenbarer Klappe für eine gesteuerte Abgabe von gepufferten gescannten Stückgütern 2 in den bereitgestellten Behälter 12 vorgesehen.

Die durch den Zentralrechner ansteuerbare Aussteuer- Einrichtung 13 weist zumindest einen Querschieber, zumindest eine Weiche oder zumindest eine Schwenkklappe 21 auf, die eine AuswurfÖffnung freigibt .

Die Schwenkklappe 21 kann als eine gegenläufig angesteuerte Doppelklappe mit zwei Schwenkachsen 22 gemäß Figur 6 ausge- bildet sein.

Das Terminal umfasst eine Tastatur 8, einen Bildschirm 9 und eine bidirektionale Leitungsverbindung zu den Einzel - Scannern 16, 17, 18 der Scan-Einrichtungen 15 sowie zum Handscanner 7 für einen Anschluss an den Zentralrechner zur Erkennung der Soll -Daten bzw. Identifizierung der Stückgüter, insbesondere der Stückgüter eines kompletten Kommissi- onieraufträges , sowie für einen Vergleich der Ist-Daten mit den Soll -Daten der Stückgüter-Menge.

Ferner ist ein Distanzhalter für ein zeitgleiches manuelles Eingeben von zwei voneinander beabstandeten Stückgütern 2 auf die erste Förderstrecke 3 vorgesehen. Im Ausführungs- beispiel der Zeichnungen ist der Distanzhalter die Tastatur 8 des Terminals, wie dies beispielsweise den Figuren 1 bis 3 zu entnehmen ist .

Eingangsseitig befindet sich ein Zuführtisch 4 für die Stückgüter 2 etwa in Höhe des Eingangs der ersten Förderstrecke 3.

Schließlich ist eine (nicht veranschaulichte) Abstandslichtschranke zwecks automatischer Abschaltung des Antriebs des Stückgut -Förderelements 5 bei Unterschreitung eines Mindestabstands von zwei aufeinanderfolgenden zu scannenden Stückgütern vorgesehen. Ähnlich dem ersten Einzelscanner 16 hinter dem Glasfenster, befindet sich die Abstandslichtschranke hinter dem Stückgut-Gleitelement 6 bzw. Gleitblech und erkennt durch eine Öffnung im Gleitblech ein vorbeigefördertes Stückgut, insbesondere dessen Länge, sowie den Abstand zwischen zwei geförderten Stückgütern durch Zeit- messung. Aufgrund der bekannten Fördergeschwindigkeit der ersten Förderstrecke 3 ergibt sich der (Mindest- ) Abstand zwischen zwei geförderten Stückgütern, den es zu kontrollieren gilt. Wird der Mindestabstand unterschritten, stoppt automatisch das Stückgut -Förderelement 5 bzw. das Umlaufband. Eine Bedienungsperson positioniert dann die zu eng gesetzten Stückgüter auf der ersten Förderstrecke 3 neu und startet erneut das Umlaufband durch Knopfdruck an der Tastatur 8.

Im Betrieb werden die Stückgüter 2 eines Kommissionierauf - träges durch eine Bedienungsperson 24 aus einem die Stückgüter des Kommissionieraufträges enthaltenen Behälter 12 auf den der ersten Förderstrecke 3 vorgeordneten Zuführtisch 4 gelegt oder geschüttet und vereinzelt, und zwar zeitgleich, paarweise und voneinander beabstandet, der ersten Förderstrecke 3 zugeführt. Die Bedienungsperson 24 zieht dabei mit beiden Händen jeweils ein Stückgut zum Körper in das V-Band. Die Stückgüter werden vom V-Band übernommen und ausgerichtet dem Scanbereich zugeführt . Es können gleichzeitig zwei aufeinanderfolgende voneinander beabstandete Stückgüter 2 gescannt werden. Gescannte und hierbei erkannte Stückgüter gelangen zum Längsende der ersten Förderstrecke 3 und von dort in den Zwischenpuffer 23 oder Sammeltrichter.

Vor einem Ausschütten oder Legen der Stückgüter auf den Zuführtisch 4 werden jedoch großvolumige, schwere, empfindliche, unförmige und/oder runde Stückgüter aus dem Behälter 12 oder vom Zuführtisch 4 von der Bedienungsperson 24 ausgesondert und in einem Handscanner 7 oder durch Eingabe der Ist-Daten in die Tastatur 8 eines Terminals des Zentral- rechners identifiziert und anschließend die identifizierten Stückgüter in den Behälter wieder zurückgelegt .

Der Behälter 12 wird auf die dritte Förderstrecke 20 gestellt und von dort unter den Ausgang der ersten Förderstrecke 3 in eine Bereitstellungsposition gefördert, der dann die gescannten und erkannten Stückgüter 2 des Zwischenpuffers 23 übernimmt.

Gescannte und nicht erkannte Stückgüter 2' werden durch die Aussteuereinrichtung 13 ausgesondert und über die zweite Förderstrecke 11 in den Bereich des Anfangs der ersten Förderstrecke 3 zurückgefördert.

Die rückgeführten Stückgüter 2' werden von der Bedienungsperson 24 durch den Handscanner 7 oder durch Eingabe der Ist-Daten in die Tastatur 8 des Zentralrechners identifiziert .

Hierbei erkannte Stückgüter des Kommissionieraufträges werden wieder über die erste Förderstrecke 3 dem Behälter 12 unter dem Ausgang der ersten Förderstrecke 3 zugeleitet .

Nicht erkannte Stückgüter werden zu einem Aussonderplatz überstellt oder in ein Kommissionierlager zurückgeleitet.

Zumindest bei Übereinstimmung der Soll -Daten mit den Ist- Daten wird das Stückgut einer Bedienungsperson 24 akustisch oder visuell kenntlich gemacht.

Auch wird ein Erkennungs- Protokoll über einen korrekten Kommissionierauftrag erstellt. Ein Protokoll über eine Fehlkommissionierung kann ebenfalls erstellt werden.

In alternativer Ausgestaltung kann die erfindungsgemäße „Checkstation" gemäß der Prinzipskizze nach Figur 7 in eine Befüllstation für Einzelaufträge gemäß der Prinzipskizze nach Figur 8 umgewandelt werden. Hierbei werden insbesondere mehrere hintereinander angeordnete Aussteuer-Einrichtungen 13 dann für ein seitliches oder unteres Auswerfen von durch die Scan-Einrichtungen 15 erkannten Stückgütern in zugeordnete Einzel-Auftragsbehälter 25 verwendet, während das Längsende der ersten Förderstrecke 3 als Auswurf 26 von nicht -erkannten Stückgütern dient.

Durch die Erfindung kann also auf einfache Weise, sehr zuverlässig und sehr schnell eine Vielzahl von Stückgütern bzw. Produkten großenteils halb-automatisch durch die Anordnung 1 bei einfacher ergonomischer Bedienung erkannt und so der Kommissionierauftrag überprüft werden. Nur atypische Stückgüter werden wie bisher hand-gescannt .