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Patent Searching and Data


Title:
ARRANGEMENT FOR A TURBINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2017/001139
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an arrangement (1) for a turbine comprising a metallic support structure having at least one radial support strut (3, 4, 5) and a multiplicity of plate-shaped, fiber-reinforced ceramic segments (6) which are arranged one on top of the other on the support structure and together define the circumferential contour, the segments (6) being provided with through-openings (12) through which the at least one support strut (3, 4, 5) extends, wherein the at least one support strut (3, 4, 5) has outwardly-extending projections (9) that extend perpendicular to the radial direction and engage in corresponding recesses (13) formed in the segments (6).

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Inventors:
BURBAUM BERND (DE)
Application Number:
EP2016/062508
Publication Date:
January 05, 2017
Filing Date:
June 02, 2016
Export Citation:
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Assignee:
SIEMENS AG (80333, DE)
International Classes:
F01D5/14; F01D5/18; F01D5/28
Foreign References:
US20060120874A12006-06-08
US20060121265A12006-06-08
US20060120871A12006-06-08
US20060120874A12006-06-08
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Claims:
Patentansprüche

1. Anordnung (1) für eine Turbine,

umfassend eine metallische Stützstruktur,

die zumindest eine sich in einer radialen Richtung erstreckende Stützstrebe (3, 4, 5) aufweist, und

eine Vielzahl von an der Stützstruktur übereinander angeordneten,

plattenförmig ausgebildeten und

aus einem keramischen Faserverbundwerkstoff hergestellten

Segmenten ( 6) ,

die gemeinsam zumindest einen Teil einer Umfangskontur der Anordnung definieren,

wobei die Segmente (6) mit Durchgangsöffnungen (12)

versehen sind,

durch die sich die zumindest eine Stützstrebe (3, 4, 5) erstreckt,

dadurch gekennzeichnet, dass

die zumindest eine Stützstrebe (3, 4, 5) mindestens einen auswärts vorstehenden,

sich quer zur radialen Richtung erstreckenden Vorsprung (9) aufweist,

der in an mindestens einem der Segmente (6) mindestens eine korrespondierend ausgebildete Aussparung (13) greift.

2. Anordnung (1) nach Anspruch 1,

dadurch gekennzeichnet, dass

die Stützstruktur mehrere Stützstreben (3, 4, 5) aufweist, insbesondere drei Stützstreben ( 3 , 4, 5).

3. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die zumindest eine Stützstrebe (3, 4,5) einen unrunden Querschnitt aufweist,

insbesondere einen Querschnitt,

welcher der Umfangskontur der Anordnung folgt.

4. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die zumindest eine Stützstrebe (3, 4, 5) hohl ausgebildet ist .

5. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Stützstruktur eine sich im Wesentlichen parallel zu den Segmenten (6) erstreckende Plattform (2) aufweist,

von der die zumindest eine Stützstrebe (3, 4, 5) radial auswärts vorsteht,

wobei die Segmente (6) auf der Plattform (2) gestapelt sind . 6. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

zwischen der zumindest einen Stützstrebe (3, 4, 5) und den¬ jenigen Durchgangsöffnungen (12) der Segmente (6),

durch die sich diese erstreckt,

ein definierter Ringspalt ausgebildet ist.

7. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

sich die mindestens eine Aussparung (13) ausgehend von einer Oberseite des jeweiligen Segments (6) erstreckt.

8. Anordnung (1) nach Anspruch 7,

dadurch gekennzeichnet, dass

die mindestens eine Aussparung (13) in Form von Fasen ausgebildet ist.

9. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

der mindestens eine Vorsprung (9) im Wesentlichen

formschlüssig in der entsprechenden Aussparung (13) aufgenommen oder aufnehmbar ist.

10. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

jedes Segment mit zumindest einer Aussparung (13) versehen ist,

in die ein zugeordneter Vorsprung (12) greift.

11. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Außenflächen des mindestens einen Segments (6) mit einer Beschichtung versehen sind,

insbesondere mit einer Wärmebarrierebeschichtung .

12. Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass

die Anordnung (1) eine Anordnung für eine Turbinenschaufel, insbesondere ein Schaufelblatt, oder eine Anordnung für ein heißgasbeaufSchlagtes Teil, beispielsweise ein Ringsegment, für die Turbine ist.

13. Verfahren zur Herstellung einer Anordnung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche,

dadurch gekennzeichnet, dass

zumindest die Stützstreben (3, 4, 5) der Stützstruktur un- ter Verwendung eines generativen Verfahrens hergestellt werden .

14. Verfahren nach Anspruch 13,

dadurch gekennzeichnet, dass

ein Stapeln der Segmente (6) und eine schrittweise

Herstellung der zumindest einen Stützstrebe (3, 4, 5) einander derart abwechseln,

dass nach einem Anordnen eines mit einer Aussparung (13) versehenen Segments (6) ein Teilbereich der zumindest einen Stützstrebe (3, 4, 5) einschließlich eines in die

Aussparung (13) greifenden Vorsprungs (12) generiert wird.

15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass

das Stapeln der Segmente (6) unter Verwendung Roboters erfolgt.

Description:
Anordnung für eine Turbine

Die Erfindung betrifft eine Anordnung für eine Strömungs ¬ maschine, insbesondere eine Turbine, wie eine Gasturbine, umfassend eine metallische Stützstruktur, die zumindest eine sich in einer radialen Richtung erstreckende Stützstrebe aufweist, und eine Vielzahl von an der Stützstruktur

übereinander angeordneten, plattenförmig ausgebildeten und aus einem keramischen Faserverbundwerkstoff herstellten

Segmenten, die gemeinsam die Umfangskontur der Anordnung definieren, wobei die Segmente mit Durchgangsöffnungen versehen sind, durch die sich die zumindest eine Stützstrebe erstreckt. Ferner betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zum Herstellen einer solchen Anordnung.

Anordnungen der eingangs genannten Art sind im Stand der Technik in unterschiedlichsten Ausgestaltungen bekannt. So offenbart beispielsweise die US 2006/00120871 AI eine

Schaufelanordnung mit einem Schaufelblatt, das aus einer Vielzahl von in radialer Richtung übereinander angeordneten, plattenförmig ausgebildeten und aus einem keramischen Faserverbundwerkstoff hergestellten Schaufelblattsegmenten besteht. Die einzelnen Schaufelblattsegmente umfassen jeweils miteinander fluchtende Durchgangsöffnungen, durch die sich Stützstreben erstrecken, beispielsweise in Form von metallischen Zugankern, welche die Schaufelblattsegmente gegeneinan ¬ der drücken, wodurch zwischen den Schaufelblattsegmenten ein Kraftschluss erzeugt wird, der diese zusammenhält. Ein Prob ¬ lem eines derartigen Schaufelaufbaus besteht allerdings da- rin, dass sich die Schaufelblattsegmente trotz der auf diese einwirkenden radialen Druckkräfte in einer Richtung quer zur radialen Richtung relativ zueinander verschieben können. Entsprechend kann es erforderlich sein, ergänzende Mittel vorzu ¬ sehen, um derartige Relativbewegungen zu verhindern. So kön- nen beispielsweise an den Ober- und Unterseiten der einzelnen Schaufelblattsegmente ineinander greifende Vorsprünge und Aussparungen vorgesehen werden, was fertigungstechnisch allerdings mit einem sehr großen Aufwand verbunden ist. In diesem Zusammenhang sei beispielhaft auf die US 2006/0120874 AI verwiesen. Ein weiterer Nachteil, der mit der Verwendung von Zugankern einhergeht, besteht darin, dass diejenigen Durchgangsöffnungen, durch die sich ein Zuganker erstreckt, normalerweise nicht als Kühlkanäle verwendet werden können, was grundsätzlich wünschenswert wäre.

Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Anordnung der eingangs genannten Art mit alternativem Aufbau zu schaffen.

Zur Lösung dieser Aufgabe schafft die vorliegende Erfindung eine Anordnung der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, dass zumindest eine, beispielsweise einige, Stützstrebe mindestens einen auswärts vorstehenden, sich quer zur radialen Richtung erstreckenden Vorsprung aufweist, der in an mindestens einem der Segmente mindestens eine korrespondierend ausgebildete Aussparung greift oder greifen kann.

Vorzugsweise sind entsprechend sowohl eine Mehrzahl von

Vorsprüngen, beispielsweise einige Vorsprünge, an den

Stützstreben vorgesehen, als auch eine Mehrzahl von

Aussparungen, beispielsweise einige Aussparungen, in die die Vorsprünge zu greifen ausgebildet sind.

Zur Lösung dieser Aufgabe kann die vorliegende Erfindung eine Schaufelanordnung der eingangs genannten Art schaffen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die zumindest eine

Stützstrebe auswärts vorstehende, sich quer zur radialen Richtung erstreckende Vorsprünge aufweist, die in an den Schaufelblattsegmenten korrespondierend ausgebildete

Aussparungen greifen. Dank derartiger Vorsprünge und Aussparungen werden Segmente mit der zumindest einen Stützstrebe ohne den Einsatz geson ¬ derter Befestigungsmittel direkt verbunden, wodurch eine Relativbewegung der entsprechenden Segmente in einer Richtung quer zur radialen Richtung effektiv verhindert wird.

Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Stützstruktur mehrere Stützstreben auf, insbesondere drei Stützstreben, wobei natürlich auch eine hiervon abweichende Anzahl von Stützstreben vorgesehen sein kann. Insgesamt wird durch das Vorsehen mehrerer Stützstreben eine sehr stabile Anordnung erzielt.

Bevorzugt weist die zumindest eine Stützstrebe einen unrunden Querschnitt auf, insbesondere einen Querschnitt, welcher der Umfangskontur der Anordnung folgt. Eine derartige Wahl des Querschnittes ist der Stabilität der Anordnung ebenfalls sehr zuträglich.

Vorteilhaft ist die zumindest eine Stützstrebe hohl ausgebil ¬ det. In diesem Fall kann während der bestimmungsgemäßen Verwendung der Anordnung durch die Stützstrebe ein Kühlfluid geleitet werden, so dass die zumindest eine Stützstrebe einen Kühlkanal definiert.

Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung weist die Stützstruktur eine sich im Wesentlichen parallel zu den Segmenten erstreckende Plattform auf, von der die zumindest eine Stützstrebe radial auswärts hervorsteht, wobei die

Segmente auf der Plattform gestapelt sind. Eine solche

Plattform verbindet zum einen die Stützstreben miteinander, wenn mehrere Stützstreben vorgesehen sind. Zum anderen defi- niert die Plattform einen definierten Untergrund, auf den die Segmente gestapelt werden können. Darüber hinaus kann eine solche Plattform mit einem Schaufelfuß versehen oder eintei ¬ lig mit einem solchen ausgebildet werden, der zur Befestigung der Anordnung an einer Turbinenkomponente dient.

Bevorzugt ist zwischen der zumindest einen Stützstrebe und denjenigen Durchgangsöffnungen der Segmente, durch die sich diese erstreckt, ein definierter Ringspalt ausgebildet. Ein solcher Ringspalt stellt für den Fall, dass sich die Segmente während der bestimmungsgemäßen Verwendung der Anordnung thermisch ausdehnen, ausreichend Raum zur Verfügung, um die Entstehung schädlicher thermischer Spannungen zu vermeiden.

Gemäß einer Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung erstrecken sich die Aussparungen jeweils ausgehend von einer Oberseite des jeweiligen Segments. Dies hat zur Folge, dass sich die Vorsprünge einfach fertigen lassen, wie es nachfolgend noch näher erläutert ist.

Bevorzugt sind die mindestens eine Aussparung oder einige oder mehrere Aussparungen in Form von Fasen ausgebildet, die sich beispielsweise entlang des Umfangs einer Durch- gangsöffnung erstrecken.

Vorteilhaft ist der mindestens eine Vorsprung oder die

Mehrzahl der Vorsprünge im Wesentlichen formschlüssig in der entsprechenden Aussparung bzw. den Aussparungen aufgenommen. Auf diese Weise wird ein besonders guter Zusammenhalt zwischen der zumindest einen Stützstrebe und den Segmenten erzielt .

Bevorzugt ist jedes Segment mit zumindest einer Aussparung versehen, in die ein zugeordneter Vorsprung greift oder greifen kann. Mit anderen Worten ist bei dieser Ausgestaltung jedes Segment mit der zumindest einen Stützstrebe verbunden.

Gemäß einer Variante der vorliegenden Erfindung sind die Au- ßenflächen des mindestens einen Segments bzw. der Segmente mit einer Beschichtung versehen, insbesondere mit einer Wärmebarrierebeschichtung .

Gemäß einer Ausgestaltung ist die Anordnung eine Anordnung für eine Turbinenschaufel, insbesondere ein Schaufelblatt, oder eine Anordnung für ein heißgasbeaufSchlagtes Teil für die Turbine. Die Anordnung kann eine Schaufelblattanordnung für eine

Turbine, insbesondere eine Gasturbine, sein.

Die Anordnung kann weiterhin eine Ringsegment-Anordnung für eine Turbine, insbesondere eine Gasturbine, sein.

Die Anordnung kann weiterhin eine Anordnung für ein anderes Teil im Gas- und/oder Dampfpfad eine Turbine, beispielsweise ein heißgasbeaufSchlagtes Teil einer Gasturbine, sein.

Zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe schafft die vorlie ¬ gende Erfindung ferner ein Verfahren zur Herstellung einer erfindungsgemäßen Anordnung, wobei das Verfahren dadurch gekennzeichnet ist, dass zumindest die Stützstreben der

Stützstruktur unter Verwendung eines generativen Verfahrens hergestellt werden. Hierbei kann es sich beispielsweise um ein SLM-Verfahren ( Selective Laser Melting) , ein Flammspritzverfahren, ein Hochgeschwindigkeits-Flammspritzverfahren oder auch ein Auftragsschweißverfahren handeln, um nur einige Bei- spiele zu nennen.

Vorteilhaft wechseln ein Stapeln der Segmente und eine schrittweise Herstellung der zumindest einen Stützstrebe einander derart ab, dass nach einem Anordnung eines mit einer Aussparung versehenen Segments ein Teilbereich der zumindest einen Stützstrebe einschließlich eines in die Aussparung greifenden Vorsprungs generiert wird. Auf diese Weise lassen sich die in die Aussparungen greifenden Vorsprünge ohne weiteres fertigen. Auch die Realisierung eines Formschlusses zwischen den Vorsprüngen und den Aussparungen stellt

keinerlei Probleme dar.

Bevorzugt erfolgt das Stapeln der Segmente unter Verwendung eines Roboters. Auf diese Weise kann der gesamte

Herstellungsprozess der Anordnung mit hohem Automati ¬ sierungsgrad durchgeführt werden. Vorteilhaft werden die Außenflächen der Segmente mit einer Beschichtung versehen, insbesondere mit einer Wärmebarriere- beschichtung, wobei die Beschichtung vorteilhaft nachträglich vorgesehen wird.

Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der nachfolgenden Beschreibung einer Anordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung deutlich. Darin ist/sind: eine schematische perspektivische Ansicht einer Anordnung gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung; eine schematische Draufsicht eines

Segmentes der in Figur 1 gezeigten

Anordnung; Figur 3 eine schematische Draufsicht einer Platt ¬ form einer Stützstruktur der in Figur 1 gezeigten Anordnung und

Figuren 4 bis 7 schematische Schnittansichten, anhand derer die Herstellung der in Figur 1 gezeigten Anordnung unter Einsatz eines Verfahrens gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erläutert wird .

Die Figuren 1 bis 3 zeigen eine Anordnung 1 gemäß einer

Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bzw. Komponenten derselben. Bei der Anordnung 1 handelt es sich um eine solche für eine Turbine, insbesondere eine Gasturbine, wobei die Anordnung 1 grundsätzlich sowohl als Laufschaufei , als

Leitschaufel und/oder als ein Ringsegment oder ein anderes Teil im Gas- oder Dampfpfad einer Turbine ausgebildet sein kann, auch wenn dies vorliegend nicht näher dargestellt ist. Die Anordnung 1 umfasst als Hauptkomponenten eine metallische Stützstruktur mit einer Plattform 2 und drei Stützstreben 3,4 und 5, die sich ausgehend von der Plattform 2 in einer radialen Richtung R erstrecken, und eine Vielzahl von an der Stützstruktur übereinander angeordneten und plattenförmig ausgebildeten Segmenten 6, die gemeinsam die Umfangskontur der Anordnung definieren.

Die Stützstruktur, die in erster Linie dazu dient, während des bestimmungsgemäßen Einsatzes der Anordnung 1 die auf diese einwirkenden Kräfte aufzunehmen und abzuleiten, ist aus einem metallischen Werkstoff hergestellt, wie beispielsweise aus einer Nickel-Basis-Legierung, um nur ein Beispiel zu nennen. Die Plattform 2 weist eine im Wesentlichen konvex gewölbte Saugseite 7 und eine im Wesentlichen konkav gewölbte Druckseite 8 auf, wobei grundsätzlich andere Geometrien mög ¬ lich sind. Bei der Plattform 2 kann es sich um ein vorgefertigtes Bauteil handeln, das beispielsweise mittels Gießen und anschließender mechanischer Bearbeitung hergestellt wurde. Alternativ kann die Plattform 2 auch unter Einsatz eines generativen Fertigungsverfahrens hergestellt sein, wie bei ¬ spielsweise mittels eines SLM-Verfahrens , wobei natürlich auch andere generative Fertigungsverfahren möglich sind. Die Stützstreben 3,4 und 5 sind unter Einsatz eines generativen Fertigungsverfahrens hergestellt und fest mit der Plattform 2 verbunden, wie es nachfolgend noch näher erläutert ist. Sie erstrecken sich ausgehend von der Plattform 2 im Wesentlichen parallel zueinander, sind hohl ausgebildet und weisen vorlie ¬ gend jeweils einen unrunden Querschnitt auf, der vorliegend der Umfangskontur der Anordnung folgt. Auf Höhe der Oberkante jedes Segmentes 6 sind die Stützstreben 3,4 und 5 jeweils umfänglich mit auswärts vorstehenden, sich quer zur radialen Richtung erstreckenden Vorsprüngen 9 versehen. Die Segmente 6 sind jeweils aus einem keramischen Faser ¬ verbundwerkstoff hergestellt. Als keramischer Faserver ¬ bundwerkstoff kann beispielsweise AI 2 O 3 2O 3 /AI 2 O 3 , C/SiC,

SiC/SiC oder dergleichen verwendet werden, um nur einige Bei- spiele zu nennen. Analog zu der Plattform 2 umfassen die Segmente 6 eine Saugseite 10 und eine Druckseite 11, wobei die Außenkonturen benachbart angeordneter Segmente 6 bevorzugt miteinander fluchtend ausgebildet sind, ebenso wie vorliegend die Außenkontur der Plattform 2 mit der Außenkontur des benachbart angeordneten Segmentes 6 fluchten. Die Segmente 6 sind jeweils mit drei Durchgangsöffnungen 12 ver ¬ sehen, durch die sich die jeweiligen Stützstreben 3,4 und 5 erstrecken. Zwischen den Segmenten 6 und den Stützstreben 3,4 und 5 kann ein definierter Ringspalt belassen sein, der nur von den Vorsprüngen 9 unterbrochen wird. Ein solcher Ringspalt kann während des bestimmungsgemäßen Einsatzes der

Anordnung 1 dahingehend von Vorteil sein, dass im Fall thermischer Ausdehnungen der Stützstreben 3,4 und 5 und/oder der Segmente 6 ein angemessener Ausweichraum geschaffen wird, der das Auftreten thermischer Spannungen reduziert oder verhindert. Ausgehend von der Oberseite jedes Segmentes 6 sind umlaufende, fasenförmig ausgebildete Aussparungen 13 vorgesehen, die sich entlang der Randbereiche der jeweiligen Durchgangsöffnungen 12 erstrecken. In diese Aussparungen 13 greifen formschlüssig die von den Stützstreben 3,4 und 5 vorstehenden Vorsprünge 9 ein, so dass jedes Segment 6 fest mit den Stützstreben 3,4 und 5 verbunden ist. Zur Herstellung der in Figur 1 dargestellten Anordnung 1 wird in einem ersten Schritt, wie es in Figur 4 schematisch dargestellt ist, die Plattform 2 der Stützstruktur am Untergrund angeordnet. Daraufhin wird der Plattform 2 ein Segment 6 derart positio ¬ niert, dass die Außenkontur des Segmentes 6 mit der Außen ¬ kontur der Plattform 2 fluchtet. Die Positionierung des

Segmentes kann dabei unter Einsatz eines Roboters erfolgen, auch wenn dies vorliegend nicht dargestellt ist.

In einem weiteren Schritt werden entlang des Umfangs der jeweiligen Durchgangsöffnungen 12 auf der Plattform 2 unter Einsatz eines generativen Fertigungsverfahrens Teilbereiche der Stützstreben 3,4 und 5 bis zur Oberkante des Segmentes 6 schichtweise generiert, wobei auch die Aussparungen 13 unter Erzeugung der Vorsprünge 9 mit metallischem Material gefüllt werden, wie es in Figur 5 gezeigt ist. Figur 4 zeigt in diesem Zusammenhang schematisch eine Düsenanordnung 14, mit der pulvertörmiges metallisches Material in Richtung der Plattform 2 gerichtet und unter Einsatz eines Lasers aufge- schmolzen wird. Es sollte klar sein, dass grundsätzlich jedes generative LMD-Verfahren (Laser-Metal-Deposition) eingesetzt werden kann.

In einem sich anschließenden Schritt wird, wie es in Figur 6 dargestellt ist, ein weiteres Segment 6 auf dem bereits an der Plattform 2 befestigten Segment 6 positioniert, woraufhin erneut Teilbereiche der Stützstreben 3,4 und 5 schichtweise generiert werden, siehe Figur 7. Die zuvor beschriebenen Schritte werden wiederholt, bis die in Figur 1 dargestellte Anordnung 1 fertiggestellt ist. Mit anderen Worten wechseln sich ein Stapeln der Segmente 6 und eine schrittweise

Herstellung der Stützstreben 3,4 und 5 ab, wobei nach einem Anordnen eines mit einer Aussparung 13 versehenen Segments 6 jeweils ein Teilbereich der Stützstreben 3,4 und 5

einschließlich eines in die Aussparung 13 greifenden

Vorsprungs 9 generiert wird.

Nach Fertigstellung der in Figur 1 dargestellten Anordnung 1 kann zur Ausbildung einer Schaufelspitze eine oberste

metallische Decklage angeordnet werden, die mit Kühl- fluidauslassbohrungen versehen und beispielsweise mittels Auftragsschweißen hergestellt sein kann. Alternativ kann eine vorgefertigte Decklage aber auch mittels Hochtemperaturlöten oder dergleichen an der metallischen Stützstruktur fixiert werden. Ferner kann die in Figur 1 dargestellte Anordnung 1 mit einer Beschichtung versehen werden, beispielsweise mit einer Wärmebarrierebeschichtung, wenn dies gewünscht ist.

Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens be- steht darin, dass bei der Herstellung einer Hybrid-Anordnung 1 die einzelnen Segmente 6 in allen Raumrichtungen fest und sicher mit der Stützstruktur verbunden werden, ohne dass es hierzu gesonderter Befestigungsmittel bedarf. Obwohl in den Darstellungen der Figuren jedes Segment mit einer Aussparung versehen sein kann, reicht es für den

Erfindungsgedanken aus, wenn dies nur für mindestens eines oder einige der Segmente, beispielsweise zwei, drei oder vier Segmente der Fall ist. Dementsprechend muss gemäß der

vorliegenden Erfindung auch nur mindestens eine entsprechende Stützstrebe bzw. die genannte Mehrzahl einen entsprechenden Vorsprung aufweisen.

Beispielsweise kann die GreifVerbindung durch die Vorsprünge und die Aussparungen in der Mitte der Anordnung oder in jedem dritten oder vierten gestapelten Segment der Anordnung ausreichend sein, um die erfindungsgemäßen Vorteile zu nutzen.

Obwohl die Erfindung im Detail durch das bevorzugte Ausführungsbeispiel näher illustriert und beschrieben wurde, so ist die Erfindung nicht durch die offenbarten Beispiele einge- schränkt und andere Variationen können vom Fachmann hieraus abgeleitet werden, ohne den Schutzumfang der Erfindung zu verlassen .