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Patent Searching and Data


Title:
ASSEMBLY SYSTEM FOR SCREW CONNECTIONS
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2011/144339
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an assembly system for screw connections, in particular in pipe, hose and/or cable attachments, comprising at least one threaded screw (11) by means of which retaining parts (7, 9) can be clamped against each other, a threaded insert (25; 45; 650 that is associated with the respective screw (11) and that is provided on one of the retaining parts (9) and that has flexible lugs (31; 51) that have edges (33) at the ends for engagement in thread turns of the respective screw (11), and further comprising a seat (13; 63), which is located on the respective retaining part (9) for the respective threaded insert (25; 45; 65) and has an opening (21; 63) for the threaded screw (11) and which forms an anti-turn mechanism for the threaded insert (25; 45; 65) and a safeguard against lift-off from the retaining part (9), characterised in that parts (39; 57) of the threaded insert (25; 45; 65) cooperate with the inner face (41) of the edge of the opening (21; 63) to prevent lift-off.

Inventors:
GEIMER, Gisbert (Staadterweg 10, Merzig, 66663, DE)
Application Number:
EP2011/002492
Publication Date:
November 24, 2011
Filing Date:
May 18, 2011
Export Citation:
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Assignee:
HYDAC ACCESSORIES GMBH (Hirschbachstrasse 2, Sulzbach/Saar, 66280, DE)
GEIMER, Gisbert (Staadterweg 10, Merzig, 66663, DE)
International Classes:
F16B37/04; F16L3/10
Foreign References:
EP0908637A2
US5249901A
US6375499B1
FR1444248A
DE3212160A1
EP1845295A1
Attorney, Agent or Firm:
BARTELS & PARTNER (Lange Strasse 51, Stuttgart, 70174, DE)
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Claims:
P a t e n t a n s p r ü c h e

Montagesystem für Verschraubungen, insbesondere bei Rohr-,

Schlauch- und/oder Kabelbefestigungen, mit mindestens einer Gewindeschraube (1 1 ), mittels deren Halteteile (7, 9) gegeneinander spannbar sind, mit einem der jeweiligen Schraube (1 1 ) zugeordneten, an einem der Halteteile (9) vorgesehenen Gewindeeinsatz (25; 45; 65) mit biegeelastischen Lappen (31 ; 51), die endseitige Kanten (33) für den Eingriff in Gewindegänge der betreffenden Schraube (1 1 ) aufweisen, und mit einer am betreffenden Halteteil (9) befindlichen Aufnahme (13; 63) für den jeweiligen Gewindeeinsatz (25; 45; 65), die eine Öffnung (21 ; 63) für die Gewindeschraube (1 1) aufweist und für den Gewindeeinsatz (25; 45; 65) eine Verdrehsicherung und eine Sicherung gegen Abheben vom Halteteil (9) bildet, dadurch gekennzeichnet, dass als Sicherung gegen das Abheben Teile (39; 57) des Gewindeeinsatzes (25; 45; 65) mit der Innenseite (41) des Randes der Öffnung (21 , 63) zusammenwirken.

Montagesystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme (13) die Form eines Topfes (15) besitzt, der mit seinem offenen Ende (1 7) an das betreffende Halteteil (9) angrenzt und in seinem vom Halteteil (9) beabstandeten Topfboden (19) die Öffnung (21 ) für das Einsetzen des Gewindeeinsatzes (25; 45) aufweist, und dass die Verdrehsicherung für diesen durch eine Gestaltsunregelmäßigkeit (23; 53) des Randes der Öffnung (21) gebildet ist.

Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeeinsatz (25) die Form einer Kreisringscheibe (27) hat und dass die Gestaltsunregelmäßigkeit am Rand der Öffnung (21) des Topfbodens (19) durch mindestens eine Kerbe (23) gebildet ist, die für den Eingriff eines aus der Ebene der Kreisringscheibe (27) ausgestellten Haltezapfens (35) vorgesehen ist.

Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Umfangsbereiche (39) der Kreisringscheibe (27) zur Sicherung gegen Abheben vom Halteteil (9) mit der Innenseite (41) des Randes der Öffnung (21) des Topfbodens (19) zusammenwirken.

Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass diametral einander gegenüberliegende Lappen (33), die im unverformten Zustand in der Ebene der Kreisringscheibe (27) liegen, in den inneren Durchgang (29) der Kreisringscheibe (27) ragen.

Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeeinsatz (45) die Form einer Kreisringscheibe (47) mit einem sich daran anschließenden geschlitzten Korb hat, der durch die Öffnung (21) des Bodens (19) in den Topf (15) einsetzbar ist, und dass die Gestaltsunregelmäßigkeit am Rand der Öffnung (21) durch mindestens eine Rippe (53) gebildet ist, die durch Eingriff in einen Schlitz des Korbes die Verdrehsicherung bildet.

Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der geschlitzte Korb durch die Schlitze zwischen sich freilassende Lappen (51) gebildet ist, die sich für den Durchtritt durch die Öffnung (21 ) des Topfbodens (19) mit einem Anfangsabschnitt (55) im Wesentlichen rechtwinklig von der Kreisringscheibe (47) weg erstrecken, sodann in einen radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitt (57) übergehen und in einem sich daran anschließenden Endabschnitt (59) enden, der sich für den Eingriff seiner Endkante (33) in Gewindegänge der Schraube (1 1) in einer den Abstand von der Kreisringscheibe (47) vergrößernden Schräge erstreckt.

8. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der abgekröpfte Mittenabschnitt (57) der Lappen

(51 ) durch Anlage an der Innenseite (41 ) des Randes der Öffnung (21) des Topfbodens (19) die Sicherung gegen Abheben vom Halteteil (9) bildet. 9. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme durch einen unrunden, vorzugsweise rechteckigen, Durchbruch (63) im einen Halteteil (9) gebildet ist, der von den Lappen (51 ) des Gewindeeinsatzes (65) durchgreifbar ist, und dass die Lappen (51) in Zusammenwirkung mit den unrunden Ab- schnitten des Durchbruches (63) die Verdrehsicherung bilden.

10. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeeinsatz die Form einer Ringscheibe (67) aufweist, von der sich die Lappen (51 ) in Form zweier, sich jeweils diametral gegenüberliegender Paare vom Rand der inneren Öffnung der

Ringscheibe (67) weg erstrecken.

1 1. Montagesystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Lappen (51) für den Durchtritt durch den Durchbruch (63) des Halteteiles (9) mit einem Anfangsabschnitt (55) im

Wesentlichen senkrecht von der Ringscheibe (67) weg erstrecken, sodann in einen radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitt (57) übergehen und in einem sich darin anschließenden Endabschnitt (59) enden, der sich für den Eingriff der Endkante (33) in Gewindegänge der Schraube (1 1 ) in einer den Abstand von der Kreisringscheibe (67) vergrößernden Schräge erstreckt.

Description:
Montagesystem für Verschraubungen

Die Erfindung betrifft ein Montagesystem für Verschraubungen, insbesondere bei Rohr-, Schlauch- und/oder Kabelbefestigungen, mit mindestens einer Gewindeschraube, mittels deren Halteteile gegeneinander spannbar sind, mit einem der jeweiligen Schraube zugeordneten, an einem der Halteteile vorgesehenen Gewindeeinsatz mit biegeelastischen Lappen, die endseitige Kanten für den Eingriff in Gewindegänge der betreffenden Schraube aufweisen, und mit einer am betreffenden Halteteil befindlichen Aufnahme für den jeweiligen Gewindeeinsatz, die eine Öffnung für die Gewindeschraube aufweist und für den Gewindeeinsatz eine Verdrehsicherung und eine Si- cherung gegen Abheben vom Halteteil bildet.

Montagevorgänge für Verschraubungen gestalten sich vor allem dann verhältnismäßig umständlich und zeitraubend, wenn durch Verschrauben Bauteile befestigt oder zusammengehalten werden müssen, deren Abmessun- gen, in Achsrichtung der Gewindeschraube oder Gewindeschrauben gemessen, von Einsatzfall zu Einsatzfall unterschiedlich sein kann, so dass für das betreffende Montagesystem Gewindeschrauben entsprechend großer Gewindelänge zur Verfügung zu stellen sind, um unterschiedlichen Abmessungen entsprechen zu können. Dies gilt insbesondere für Verschraubun- gen bei schellenartigen Befestigungen für strangförmige Gegenstände, wobei entsprechend unterschiedlicher Durchmesser der in Frage kommenden Stränge Gewindeschrauben ausreichender Länge zum Einsatz kommen. In der praktischen Anwendung ist dementsprechend für das Festziehen ein längerer Schraubvorgang über relativ große Gewindelängen durchzuführen.

Um eine weniger zeitraubende Montage zu ermöglichen, ist in EP

1 845 295 A1 ein Montagesystem der eingangs genannten Art offenbart, das bei Band-Rohrschellen das Spannen von Halteteilen ermöglicht, die durch die abgebogenen Enden des betreffenden Bandes der Band-Rohrschelle gebildet sind. Dadurch, dass bei einem derartigen Montagesystem der Gewindeeingriff durch biegeelastische Lappen eines Gewindeeinsatzes erfolgt, eröffnet sich die Möglichkeit, die betreffende Schraube beim Montagevorgang zunächst ohne Drehbewegung in den Gewindeeinsatz einzudrücken, wobei die Lappen elastisch ausgelenkt werden und die Schraube vorpositioniert werden kann. Nach Beendigen des Eindrückens greifen die endseiti- gen Kanten der Lappen in den betreffenden Gewindegang ein, und die Schraube kann nunmehr wie in einer normalen Mutter bewegt werden, um die Verschraubung mit nur noch geringem Aufwand festzuziehen.

Für die Sicherung des Gewindeeinsatzes gegen Abheben vom Halteteil und als Verdrehsicherung sieht die bekannte Lösung einen nasenartigen Vor- sprung vor, der vom Basisteil des Gewindeeinsatzes schräg auskragend abgebogen ist und in einen Sicherungsschlitz eingreift, der im Band der Rohrschelle am Übergang zum abgewinkelten Halteteil ausgespart ist. Dieser Vorsprung bildet auch die Verdrehsicherung für den Gewindeeinsatz. Abgesehen davon, dass wegen der Möglichkeit des Herausrutschens der Nase aus dem Sicherungsschlitz keine wirksame Sicherung gegen das Absondern des Gewindeeinsatzes vom Halteteil gebildet ist, besteht ein wesentlicher Nachteil des bekannten Systems darin, dass es nur speziell für Band- Rohrschellen benutzbar ist. Im Hinblick hierauf stellt sich die Erfindung die Aufgabe, ein Montagesystem zur Verfügung zu stellen, das für einen universelleren Einsatz geeignet ist. Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch ein Montagesystem gelöst, das die Merkmale des Patentanspruchs 1 in seiner Gesamtheit aufweist.

Eine wesentliche Besonderheit der Erfindung besteht demgemäß darin, dass als Sicherung gegen das Abheben Teile des Gewindeeinsatzes mit der In- nenseite des Randes der für die Gewindeschraube vorgesehenen Öffnung zusammenwirken. Dadurch, dass der Öffnungsrand der jeweiligen Öffnung, die am Halteteil die Aufnahme für den Gewindeeinsatz bildet, gleichzeitig als Verankerungsstelle für einen den Öffnungsrand hintergreifenden Teil des Gewindeeinsatzes bildet, eröffnet sich die Möglichkeit, das erfindungsge- mäße Montagesystem beliebig zum Einsatz zu bringen, also ungeachtet dessen, wie das jeweilige Halteteil gestaltet ist. Mit anderen Worten gesagt, muss es sich beim betreffenden Halteteil nicht um ein abgewinkeltes Endteil eines Bandes handeln, sondern es können beliebige Bauteile als Halteteil fungieren, beispielsweise auch Flächenbauteile, wie großflächige Plat- ten oder dergleichen.

Bei bevorzugten Ausführungsbeispielen besitzt die Aufnahme die Form eines Topfes, der mit seinem offenen Ende an das betreffende Halteteil angrenzt und in seinem vom Halteteil beabstandeten Topfboden die Öffnung für das Einsetzen des Gewindeeinsatzes aufweist, wobei die Verdrehsicherung für diesen durch eine Gestaltsunregelmäßigkeit des Randes der Öffnung gebildet ist.

Mit besonderem Vorteil kann die Anordnung hierbei so getroffen sein, dass der Gewindeeinsatz die Form einer Kreisringscheibe hat und dass die Gestaltsunregelmäßigkeit am Rand der Öffnung des Topfbodens durch mindestens eine Kerbe gebildet ist, die für den Eingriff eines aus der Ebene der Kreisringscheibe ausgestellten Haltezapfens vorgesehen ist.

Der Durchmesser der Kreisringscheibe im Vergleich zum Durchmesser der Öffnung des Topfbodens kann mit Vorteil so gewählt sein, dass Umfangsbe- reiche der Kreisringscheibe zur Sicherung gegen Abheben vom Halteteil mit der Innenseite des Randes der Öffnung des Topfbodens zusammenwirken.

Hinsichtlich der Gestaltung der biegeelastischen Lappen kann die Anord- nung so getroffen sein, dass diametral einander gegenüberliegende Lappen, die im unverformten Zustand in der Ebene der Kreisringscheibe liegen, in den inneren Durchgang der Kreisringscheibe ragen.

Bei einer alternativen Ausführungsform kann der Gewindeeinsatz die Form einer Kreisringscheibe mit einem sich daran anschließenden geschlitzten Korb haben, der, anders als der Gewindeeinsatz des zuvor erwähnten Beispieles, durch die Öffnung des Bodens in den Topf einsetzbar ist, wobei die Gestaltsunregelmäßigkeit am Rand der Öffnung durch mindestens eine Rippe gebildet ist, die durch Eingriff in einen Schlitz des Korbes die Ver- drehsicherung bildet.

Mit besonderem Vorteil kann bei einer derartigen Ausführungsform der geschlitzte Korb durch die Schlitze zwischen sich freilassende Lappen gebildet sein, die sich für den Durchtritt durch die Öffnung des Topfbodens mit einem Anfangsabschnitt im wesentlichen rechtwinklig von der Kreisringscheibe weg erstrecken, sodann in einen radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitt übergehen und in einem sich daran anschließenden Endabschnitt enden, der sich für den Eingriff seiner Endkante in Gewindegänge der Schraube in einer den Abstand von der Kreisringscheibe vergrößernden Schräge erstreckt. In vorteilhafter Weise dienen bei diesem Beispiel die den Korb bildenden Lappen nicht nur dem Gewindeeingriff, sondern bilden mit dem radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitt durch Hintergreifen des inneren Öffnungsrandes des Topfbodens gleichzeitig die Sicherung gegen Abheben vom Halteteil. Bei einem weiter abgewandelten Ausführungsbeispiel ist die Aufnahme durch einen unrunden, vorzugsweise rechteckigen, Durchbruch im einen Halteteil gebildet, der von den Lappen des Gewindeeinsatzes durchgreifbar ist, wobei die Lappen in Zusammenwirkung mit den unrunden Abschnitten des Durchbruches die Verdrehsicherung bilden.

Auch bei einem derartigen Ausführungsbeispiel kann der Gewindeeinsatz die Form einer Ringscheibe aufweisen, von der sich die Lappen in Form zweier, sich jeweils diametral gegenüberliegender Paare vom Rand der inneren Öffnung der Ringscheibe weg erstrecken.

In ähnlicher Weise wie beim zuvor angesprochenen Beispiel können sich auch hier die Lappen für den Durchtritt durch den Durchbruch des Halteteiles mit einem Anfangsabschnitt im wesentlichen senkrecht von der Ringscheibe weg erstrecken, sodann in einen radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitt übergehen und in einem sich darin anschließenden Endabschnitt enden, der sich für den Eingriff der Endkante in Gewindegänge der Schraube in einer den Abstand von der Kreisringscheibe vergrößernden Schräge erstreckt. Auch bei diesen Ausführungsbeispielen bilden die Lappen mit den radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitten durch Hin- tergreifen des Innenrandes des Durchbruches die Sicherung gegen Abheben vom Halteteil.

Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im Einzelnen erläutert. Es zeigen: eine auseinandergezogen gezeichnete perspektivische Schrägansicht einer Schelle für Rohr-, Schlauch- oder Kabelbefestigungen, wobei die Verschraubung der Schelle mit einem Montagesystem gemäß einem Ausführungsbeispiel der Erfindung versehen ist;

eine gegenüber Fig. 1 stark vergrößerte, perspektivische Schrägansicht lediglich einer an einem platten- förmigen Halteteil befindlichen Aufnahme für ein erstes Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Montagesystems;

eine gegenüber Fig. 2 weiter vergrößert gezeichnete perspektivische Schrägansicht lediglich des Gewindeeinsatzes des ersten Ausführungsbeispieles;

eine der Fig. 2 ähnliche Schrägansicht, jedoch mit in die Aufnahme eingesetztem Gewindeeinsatz des ersten Ausführungsbeispiels;

eine Schnittdarstellung entsprechend der Schnittlinie V-V von Fig. 4;

eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung lediglich der Aufnahme für ein zweites Ausführungsbeispiel des Montagesystems;

eine Seitenansicht lediglich des Gewindeeinsatzes für das Montagesystem gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel;

eine perspektivische Schrägansicht des in Fig. 7 gezeigten Gewindeeinsatzes;

eine der Fig. 5 ähnliche Schnittdarstellung des Montagesystems gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel; eine der Fig. 4 ähnliche perspektivische Schrägansicht des Montagesystems gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel; Fig. 1 1 eine auseinandergezogene gezeichente perspektivische Schrägansicht eines dritten Ausführungsbeispieles des erfindungsgemäßen Montagesystems mit einem im betreffenden, plattenartigen Halteteil als Aufnahme vorgesehenen Durchbruch;

Fig. 12 und 13 perspektivische Schrägansichten lediglich des Gewindeeinsatzes für das dritte Ausführungsbeispiel des Montagesystems und

Fig. 14 eine abgebrochen gezeichnete Schnittdarstellung des dritten Ausführungsbeispieles, wobei der Gewindeeinsatz in die Aufnahme eingesetzt ist.

Die Fig. 1 verdeutlicht die Anwendung des erfindungsgemäßen Montage- Systems bei einer Verschraubung für eine Schelle 1 , deren Schellenkörper 3 und 5 zwischen plattenförmigen Halteteilen 7 und 9 mittels der Verschraubung spannbar und am in der Zeichnung untenliegenden Halteteil 9 festlegbar sind. Dabei ist die Verschraubung mittels zweier Gewindeschrauben 1 1 gebildet, die in Aufnahmen 13 eingreifen, die an dem in der Zeichnung untenliegenden Halteteil 9 vorgesehen sind. Bei der Darstellung von Fig. 1 sind die Aufnahmen 13 ohne darin befindliche Gewindeeinsätze gezeigt. Nähere Einzelheiten sind diesbezüglich jedoch in den weiteren Figuren gezeigt, von denen Fig. 2 bis 5 ein erstes Ausführungsbeispiel des Montagesystems zeigen.

Wie am deutlichsten den Fig. 2 und 5 entnehmbar ist, hat die jeweilige Aufnahme 13 die Form eines kreisrunden Topfes 15, der mit seinem offenen Ende 1 7 an das Halteteil 9 angrenzt und zum Topfboden 19 hin aus der Ebene des Halteteiles 9 vorspringt. Im Topfboden 19 befindet sich eine zentrale Öffnung 21 , die an zwei diametral gegenüberliegenden Seiten durch je eine Kerbe 23 in Form einer axialen Nut erweitert ist. Diese Ker- ben 23 bilden, wie unten erläutert, eine Verdrehsicherung für einen in Fig. 3 gesondert dargestellten, in der Öffnung 21 aufnehmbaren Gewindeeinsatz 25. Dieser hat die Form einer metallischen Kreisringscheibe 27, in deren inneren Durchgang 29 Lappen 31 vorspringen, die mit dem umfängli- chen Ringteil einstückig sind und einander diametral gegenüberliegen. Mit ihren Endkanten 33 bilden die Lappen 31 , deren radiale Abmessung dem Kerndurchmesser des Gewindes der betreffenden Schraube 1 1 angepasst ist, Verschraubungselemente für den Eingriff in Gewindegänge der betreffenden Schraube 1 1 .

Um 90° gegenüber den Lappen 31 versetzt sind aus der Ebene der Kreisringscheibe 27 Haltenasen 35 hochgestellt, die durch Aufnahme in den Kerben 33 am Rand der Öffnung 21 des Topfes 1 5 die Verdrehsicherung des Gewindeeinsatzes 25 bilden. In den Fig. 3 bis 5 sind die Haltenasen 35 jeweils mit radial nach außen abgebogenen Endabschnitten 37 dargestellt. Dies entspricht einem Zustand, der erst nach dem Einsetzen des Gewindeeinsatzes 25 in die Öffnung 21 des Topfes 15 hergestellt wird. Für das Einsetzen des Gewindeeinsatzes 25 durch das offene Ende 1 7 des betreffenden Topfes 15 befinden sich die Haltenasen 35 zunächst in gestrecktem Zu- stand, wonach die Endabschnitte 37 nach außen abgebogen werden. Im eingesetzten Zustand liegt der Gewindeeinsatz 25 mit seinen nicht hochgestellten Umfangsbereichen 39 an der Innenseite 41 (Fig. 5) des Randes der Öffnung 21 an, um den Gewindeeinsatz 25 gegen Abheben vom Halteteil 9 zu sichern.

Die Fig. 4 zeigt den vollständigen Einbau des Gewindeeinsatzes in den die Aufnahme bildenden Topf 15. Zur Bildung der Verschraubung kann die jeweilige Schraube 1 1 ohne Drehbewegung eingesteckt werden, wobei durch Zusammenwirkung mit den Endkanten 33 die Lappen 31 elastisch ausgelenkt werden. Nach Beendigung des Eindrückens des Schraube 1 1 treten die Endkanten 33 in einen Gewindegang der Schraube 1 1 ein und bilden ein mutterartiges Gewindeelement, so dass die Verschraubung nunmehr mit geringem Aufwand festzuziehen ist.

Die Fig. 6 bis 10 verdeutlichen ein zweites Ausführungsbeispiel, bei dem die Aufnahme 13, ebenso wie beim ersten Ausführungsbeispiel, durch einen Topf 15 gebildet ist. Anders als beim ersten Ausführungsbeispiel hat der Gewindeeinsatz 45 die Form einer Kreisringscheibe 47 mit einem sich daran anschließenden, geschlitzten Korb aus mit der Kreisringscheibe 47 einstückigen, biegeelastischen Lappen 51 , die aus der Ebene der Kreisring- scheibe 47 derart vorspringen, dass sie durch die Öffnung 21 im Topfboden 19 in den Topf 1 5 einsetzbar sind. Anders als beim ersten Ausführungsbeispiel weist die Öffnung keine diametral gegenüberliegenden Kerben 23 auf, sondern zwei einander diametral gegenüberliegende Rippen 53, die radial vorspringen. Wenn die von der Kreisringscheibe 47 vorspringenden Lappen 51 in die Öffnung 21 des Topfes 15 angesetzt sind, bilden die Rippen 53 durch Eingriff in den Schlitz zwischen zwei Lappen 51 die Verdrehsicherung.

Die Lappen 51 sind so geformt, dass sie sich in einem zur Kreisringscheibe 47 senkrecht verlaufenden Anfangsabschnitt 55 bis zu einem radial nach außen abgekröpften Mittenabschnitt 57 und von dort in einen Endabschnitt 59 übergehen, der sich schräg radial nach innen erstreckt, wobei die Endkante 33 wiederum, wie beim ersten Ausführungsbeispiel, mit einem entsprechenden Gewindegang der Schraube 1 1 zusammenwirkt. Insofern ist die Funktionsweise die gleiche wie beim ersten Ausführungsbeispiel. Die Sicherung gegen Abheben vom Halteteil 9 erfolgt bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel durch Zusammenwirkung der Abkröpfung der Mittenabschnitte 57 der Lappen 51 mit der Innenseite 41 des Randes der Öffnung 21 im Topfboden 19. Diese Anlage der Mittenabschnitte 57 an der Innenseite 41 verstärkt zudem den Biegewiderstand der Lappen 51 beim endgültigen Festziehen der Verschraubung, wobei in den Lappen 51 eine in Richtung der Endabschnitte 59 gerichtete Kraftkomponente entsteht, gegen die die Endabschnitte 59 durch Anlage der Mittenabschnitte 57 an der Innenseite 41 am Rand der Öffnung 21 des Topfes 15 abgestützt sind. Der wesentliche Unterschied des weiteren dritten Ausführungsbeispieles gemäß Fig. 1 1 bis 14 besteht darin, dass die Aufnahme im betreffenden Halteteil 9 nicht durch einen Topf 15, sondern durch einen unrunden Durchbruch gebildet ist, der beim gezeigten Ausführungsbeispiel als quadratischer Durchbruch 63 gestaltet ist. Wiederum weist der Gewindeeinsatz 65 eine Ringscheibe 67 auf, die in diesem Beispiel jedoch eine abgerundete Quadratform besitzt, wobei biegeelastische Lappen 51 , die in der Formgebung den Lappen 51 des zweiten Ausführungsbeispieles entsprechen, für den Durchtritt durch den Durchbruch 63 aus der Ebene der Ringscheibe 67 ausgestellt sind. Die Lappen 51 bilden keinen Korb, wie dies beim vorheri- gen Beispiel der Fall ist, sondern sind in zwei Paaren einander gegenüberliegend angeordnet, wobei jeder Lappen 51 einem Seitenrand des quadratischen Durchbruchs 63 zugeordnet ist, so dass die Lappen 51 durch Anlage ihres Anfangsabschnittes 55 an den geraden Seiten des Quadrats des Durchbruchs 63 die Verdrehsicherung bilden, während die abgekröpften Mittenabschnitte 57 wiederum den Rand des Durchbruches 63 hintergreifen und so die Sicherung gegen Abheben vom Halteteil 9 bilden. Insofern ist die Funktionsweise dieses dritten Ausführungsbeispiels die gleiche wie beim zweiten Ausführungsbeispiel.