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Patent Searching and Data


Title:
ASSEMBLY FOR A VEHICLE ROOF
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2016/083268
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an assembly for a vehicle roof (101) comprising: a guide rail (103), a slide (104), which is guided in the guide rail (103) in such a way that the slide can be moved in relation to the guide rail (103), a cover carrier (105), a lever (106), which extends along a longitudinal axis (107) and which is coupled to the cover carrier (105) at a first end (108) and to the slide (104) at a second end (109), a support (110), which is arranged on the lever (106) along the longitudinal axis (107) between the first (108) and the second (109) end and which is arranged in the guide rail (103), wherein the support (110) defines an axis of rotation (111) for pivoting of the lever (106) about the axis of rotation (111) in relation to the guide rail (103).

Inventors:
RADMANIC, Stjepan (Kraillinger Str. 5, Stockdorf, 82131, DE)
HAUSSMANN, Jochen (Von-der-Tann-Str. 17b, Andechs, 82346, DE)
HÖLZEL, Dominik (Wittelsbacher Allee 62, Olching, 82140, DE)
Application Number:
EP2015/077261
Publication Date:
June 02, 2016
Filing Date:
November 20, 2015
Export Citation:
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Assignee:
WEBASTO SE (Kraillinger Straße 5, Stockdorf, 82131, DE)
International Classes:
B60J7/02; B60J7/043; B60J7/05
Domestic Patent References:
WO2014133237A12014-09-04
WO2014082920A22014-06-05
Foreign References:
DE102010034566A12012-02-23
US20070114817A12007-05-24
DE19943769C12001-02-01
EP2554415A12013-02-06
Attorney, Agent or Firm:
EPPING HERMANN FISCHER PATENTANWALTSGESELLSCHAFT MBH (Schloßschmidstr. 5, München, 80639, DE)
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Claims:
Patentansprüche

1. Anordnung für ein Fahrzeugdach (101), aufweisend:

- eine Führungsschiene (103),

- einen Schlitten (104), der relativ zu der Führungsschiene (103) beweglich in der Führungsschiene (103) geführt ist,

- einen Deckelträger (105),

- einen Hebel (106), der sich entlang einer Längsachse (107) erstreckt und der an einem ersten Ende (108) mit dem

Deckelträger (105) gekoppelt ist und an einem zweiten Ende (109) mit dem Schlitten (104) gekoppelt ist,

- eine Lagerung (110), die entlang der Längsachse (107) zwischen dem ersten (108) und dem zweiten (109) Ende an dem Hebel (106) angeordnet ist und die in der Führungsschiene (103) angeordnet ist, wobei die Lagerung (110) eine Drehachse (111) vorgibt für ein Verschwenken des Hebels (106) um die Drehachse (111) relativ zu der Führungsschiene (103).

2. Anordnung nach Anspruch 1, bei der die Drehachse (111) die Führungsschiene (103) schneidet.

3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die Drehachse

(111) quer zu der Längsachse (107) durch die Lagerung (110) hindurch verläuft.

4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei der der Hebel (106) aufweist:

- einen ersten Bereich (112), der sich entlang der Längsachse (107) erstreckt,

- einen Kopplungsbereich (113), der über den ersten Bereich

(112) vorspringt und an dem die Lagerung (110) angeordnet ist, wobei der erste Bereich (112) und der Kopplungsbereich

(113) relativ zueinander starr ausgebildet sind.

5. Anordnung nach Anspruch 4, bei der der erste Bereich (112) und der Kopplungsbereich (113) einstückig miteinander

ausgebildet sind.

6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, bei der der

Kopplungsbereich (113) einen Haltebereich (114) aufweist, der quer zu der Längsachse (107) in Richtung zu der

Führungsschiene (103) vorspringt und an dem die Lagerung (110) angeordnet ist.

7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei dem der Hebel (106) an dem zweiten Ende (109) eine Kulissenbahn (115) aufweist, mit der der Schlitten (104) in Kontakt ist, um bei einem verschieben des Schlittens (104) relativ zu dem Hebel (106) in eine erste Richtung (121) das zweite Ende (109) in Richtung der Führungsschiene (103) zu bewegen, wodurch das erste Ende (108) von der Führungsschiene (103) weg bewegt wird .

8. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der die Lagerung (110) so eine äußere Form (116) aufweist, dass die Lagerung (110) relativ zu der Führungsschiene (103) um die Drehachse (111) verdrehbar ist.

9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Lagerung (110) ein Gelenk aufweist, mit dem der Hebel (106) verbunden ist, sodass der Hebel (106) relativ zu der Lagerung (110) um das Gelenk (117) verdrehbar ist.

10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der Hebel (106) ein Stanzbiegeteil ist.

11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei der die Lagerung (110) ein Gleiter ist, der relativ zu der

Führungsschiene (103) in der Führungsschiene (103)

verschiebbar ist.

Description:
Beschreibung

ANORDNUNG FÜR EIN FAHRZEUGDACH Die Erfindung betrifft eine Anordnung für ein Fahrzeugdach, insbesondere um einen Deckel relativ zu dem übrigen

Fahrzeugdach zu bewegen.

Dächer von Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, können mit einem Schiebedach oder einem Schiebehebedach versehen sein. Ein Deckel kann dabei eine Dachöffnung entweder in einer Schließstellung des Deckels verschließen oder in weiteren Stellungen mindestens teilweise freigeben. Zudem ist häufig eine sogenannte Lüfterstellung vorgesehen, in der der Deckel schräg gestellt wird. Dazu wird die der Heckscheibe zugewandte Hinterkante des Deckels angehoben. Dabei senkt sich herkömmlich die Deckelvorderkante in Z-Richtung ab. Der Deckel dreht sich um die vordere Lagerstelle am Deckelträger, die bei der Bewegung des Deckels aus der Schließstellung in die Lüfterstellung im Wesentlichen stillsteht. Insbesondere bei gewölbtem Deckel kann die Bewegung der Deckelvorderkante nach unten bis zu 6 mm betragen. Zudem können unerwünschte Geräusche entstehen. Es ist wünschenswert, eine Anordnung für ein Fahrzeugdach anzugeben, die einen verlässlichen Betrieb ermöglicht.

Gemäß zumindest einer Ausführungsform der Erfindung weist eine Anordnung für ein Fahrzeugdach eine Führungsschiene auf. Die Anordnung weist einen Schlitten auf. Der Schlitten ist relativ zu der Führungsschiene beweglich in der

Führungsschiene geführt. Die Anordnung weist einen

Deckelträger auf. Die Anordnung weist einen Hebel auf, der sich entlang einer Längsachse erstreckt und der an einem ersten Ende mit dem Deckelträger gekoppelt ist. An einem zweiten Ende ist der Hebel mit dem Schlitten gekoppelt. Die Anordnung weist eine Lagerung auf, die entlang der Längsachse zwischen dem ersten und dem zweiten Ende an dem Hebel

angeordnet ist und die in der Führungsschiene angeordnet ist. Die Lagerung gibt eine Drehachse für ein Verschwenken des Hebels um die Drehachse relativ zu der Führungsschiene vor. Der Hebel ist somit beispielsweise ein zweiarmiger Hebel mit der Wirkungsweise einer Wippe. Die Lagerung entspricht dem Angelpunkt um den die beiden Hebelarme drehbar sind, die dem ersten und den zweiten Ende entsprechen. Entlang der

Längsachse ist die Lagerung insbesondere näher am ersten Ende als am zweiten Ende. Das erste Ende entspricht somit einem kürzeren Hebelarm als das zweite Ende. Die Drehachse wird durch die Lagerung vorgegeben, die in einem Gleitkanal der Führungsschiene angeordnet ist. Die Lagerung ist insbesondere vollständig in dem Gleitkanal angeordnet. Beispielsweise ist die Lagerung ein Gleiter. Der Gleiter ist insbesondere ein Kunststoffelement und wird auch als Gleitbacke bezeichnet.

Die Lagerung ist beispielsweise auf den Hebel aufgesteckt. Die Lagerstelle zum Verschwenken des Hebels relativ zur

Führungsstelle ist direkt in die Lagerung gelegt. Somit ist es möglich auf einen Schlitten, der Bolzen und Lagerbuchsen aufweist, für den Hebel zu verzichten. Somit ist eine geringe Teileanzahl notwendig und damit können geringe Kosten

realisiert werden.

Durch die Kopplung des Hebels am ersten Ende mit dem

Deckelträger ist es möglich die Vorderkante des Deckelträgers bei einer Längsverschiebung des Schlittens entlang der Führungsschiene anzuheben. Somit wird eine Absenkbewegung einer Vorderkante eines Deckels ausgeglichen, der im Betrieb mit dem Deckelträger gekoppelt ist. Der Hebel ist insbesondere einstückig ausgebildet. Der Hebel weist insbesondere nicht mehrere Bauteile auf, die relativ zueinander beweglich miteinander gekoppelt sind. Der Hebel ist insbesondere ein starres Bauteil. Die Bewegung des Hebels relativ zu der Führungsschiene ist insbesondere durch die Lagerung realisiert. Gemäß Ausführungsformen weist die

Lagerung eine äußere Form auf. Die äußere Form ist derart ausgebildet, dass die Lagerung relativ zu der Führungsschiene um die Drehachse verdrehbar ist. Die Lagerung ist in der Führungsschiene entlang der Längsrichtung verschiebbar und um die Drehachse verschwenkbar. Beispielsweise sind die Lagerung und der Hebel relativ zueinander unbeweglich miteinander verbunden. Die Verdrehung des Hebels relativ zu der

Führungsschiene wird beispielsweise mittels der äußeren Form der Lagerung ermöglicht.

Gemäß weiteren Ausführungsformen alternativ oder zusätzlich zu der äußeren Form ist ein Gelenk in der Lagerung

vorgesehen. Der Hebel ist mit dem Gelenk verbunden, so dass der Hebel relativ zu der Lagerung um das Gelenk verdrehbar ist. Beispielsweise ist die Lagerung in der Führungsschiene entlang der Längsrichtung verschiebbar und nicht verdrehbar. Die Drehbewegung des Hebels relativ zu der Führungsschiene wird durch das Gelenk zwischen dem Hebel und der Lagerung ermöglicht .

Gemäß Ausführungsformen ist der Hebel ein Stanzbiegeteil. Der Hebel weist verhältnismäßig dünne Blechstärken auf und hat dennoch eine ausreichend hohe Steifigkeit. Somit können Gewicht und Kosten eingespart werden. Zudem wird wenig

Bauraum benötigt.

Weitere Vorteile, Merkmale und Weiterbildungen ergeben sich aus den nachfolgenden in Verbindung mit den Figuren

erläuterten Beispielen. Gleiche, gleichartige und gleich wirkende Elemente können dabei mit den gleichen Bezugszeichen versehen sein. Es zeigen:

Figur 1 eine schematische Darstellung des Fahrzeugs gemäß

Ausführungsformen, Figur 2 eine schematische Darstellung einer Anordnung gemäß

Ausführungsformen,

Figur 3 eine schematische Darstellung der Anordnung gemäß

Ausführungsformen, und

Figur 4 eine schematische Darstellung der Anordnung gemäß

Ausführungsformen .

Figur 1 zeigt eine schematische Darstellung eines Fahrzeugs 100, insbesondere eines Fahrzeugdachs 101 des Fahrzeugs 100. Das Fahrzeugdach 101 weist eine Dachöffnung 122 auf, die durch einen Deckel 102 verschlossen und zumindest teilweise freigegeben werden kann. Dazu ist der Deckel 102 relativ zu dem übrigen Fahrzeugdach 101 bewegbar. Der Deckel 102 ist relativ zu dem übrigen Fahrzeugdach 101 beispielsweise anhebbar, absenkbar sowie verschiebbar. Der Deckel 102 ist beispielsweise Teil eines Panoramadachs, eines Spoilerdachs, eines Schiebedachs, beispielsweise eines außengeführten Schiebedachs und/oder eines Schiebehebedachs , eines von oben montierbaren Daches (Top Load) oder eines von unten

montierbaren Daches (Bottom Load) . Der Deckel 102 weist in Längsrichtung des Fahrzeugs 100 eine Vorderkante 123 auf, die der Frontscheibe des Fahrzeugs 100 zugewandt ist. Der Deckel weist eine in Längsrichtung der Vorderkante 123 gegenüberliegende Hinterkante 124 auf, die der Heckscheibe des Fahrzeugs 100 zugewandt ist. Die

Längsrichtung des Fahrzeugs 100 entspricht insbesondere der

X-Richtung der Figur 1. Der Deckel 102 ist über eine Mechanik mit Führungsschienen 103 gekoppelt, die beidseitig der

Dachöffnung 122 angeordnet sind. Figur 2 zeigt schematisch eine Anordnung 200. Die Anordnung 200 wird nachfolgend anhand einer Seite der Dachöffnung 101 erläutert. Die Anordnung ist auf der gegenüberliegenden Seite der Dachöffnung 101 entsprechend ausgebildet. Der Deckel 102 ist mit einem Deckelträger 105 verbunden. Der Deckelträger weist im dargestellten Ausführungsbeispiel eine Kulisse 119 auf. Die Kulisse 119 ist im Eingriff mit einem Schlitten 104. Der Schlitten 104 ist in der Führungsschiene 103 geführt und in der Längsrichtung entlang der

Führungsschiene 103 bewegbar. Durch die Bewegung des

Schlittens 104 bewegt sich der Schlitten 104 relativ zu dem Deckelträger 105. Durch den Eingriff des Schlittens 104 in die Kulisse 119 wird der Deckel 102 durch die Bewegung des Schlittens 104 beispielsweise in einer Lüfterstellung

verschwenkt und/oder in X-Richtung verschoben zum Öffnen der Dachöffnung 122. Der Deckelträger 105 ist mit einem Hebel 106 gekoppelt. Ein Gelenk 120 verbindet den Hebel 106 und den Deckelträger 105 an einem der Frontscheibe des Fahrzeugs 100 zugewandten ersten Ende 108 des Hebels 106. Der Hebel 106 und der

Deckelträger 105 sind relativ zueinander um eine Drehachse verschwenkbar, die durch das Gelenk 120 vorgegeben ist. Der Deckel 102 wird ausgehend von der Schließposition um das Gelenk 120 verschwenkt, um in die Lüfterposition (Figur 3) bewegt zu werden. Der Hebel 106 erstreckt sich entlang einer Längsachse 107. Entlang der Längsachse 107 hat der Hebel 106 auf einer dem ersten Ende 108 abgewandten Seite ein zweites Ende 109. Das zweite Ende 109 ist in Kontakt mit dem

Schlitten 104. Am zweiten Ende 109 ist eine Kulissenbahn 115 ausgebildet. Ein Gleitelement 125 des Schlittens 104 ist in Kontakt mit der Kulissenbahn 115. Die Kulissenbahn 115 ist so ausgeformt, dass das zweite Ende 109 des Hebels 106 durch eine Bewegung des Schlittens 104 in eine erste Richtung 121, die der X-Richtung der Figur 2 entgegengerichtet ist, in negativer Z-Richtung auf die Führungsschiene 103 zubewegt wird.

Der Hebel 106 ist mit einer Lagerung 110 und einem zweiten Gleiter 118 ausgestattet. Die Lagerung 110 ist in den

gezeigten Ausführungsbeispielen ein Gleiter. Gemäß weiteren Ausführungsbeispielen ist die Lagerung fest mit der

Führungsschiene 113 verbunden und relativ zu der

Führungsschiene 113 unbeweglich.

Die beiden Gleiter 110 und 118 sind in der Führungsschiene 113 geführt. Die Gleiter 110 und 118 sind beispielsweise aus einem Kunststoff, so dass sie möglichst reibungsarm in der Führungsschiene 103 entlang der Längsrichtung der

Führungsschiene verschiebbar sind. Zudem sind die Gleiter 110 und 118 relativ zu der Führungsschiene 103 verdrehbar. Die Gleiter 110 und 118 sind so ausgebildet, dass sie um eine Drehachse 111 relativ zur Führungsschiene 103 verschwenkbar sind .

Gemäß Ausführungsformen sind die Gleiter 110 und 118 so an dem Hebel 106 angebracht, dass der Hebel 106 und die Gleiter 110 und 118 relativ zueinander unbeweglich sind. Dadurch, dass die Gleiter 110 und 118 relativ zu der Führungsschiene 103 verdrehbar sind, ist auch der Hebel 106 relativ zu der Führungsschiene 103 um die Drehachse 111 verschwenkbar. Die Drehachse 111 schneidet die Führungsschiene 103. Die

Drehachse 111 ist nicht in Z-Richtung oberhalb oder unterhalb der Führungsschiene 103 angeordnet. Die Drehachse 111

verläuft insbesondere quer zu der Längsachse 107 durch die

Gleiter 110 und 118. Die Drehachse verläuft beispielsweise im Wesentlichen entlang der Y-Richtung durch die Gleiter 110 und 118. Die Gleiter 110 und 118 sind beispielsweise auf den Hebel 106 aufgesteckt.

Der Hebel 106 weist beispielsweise einen ersten Bereich 112 auf, an dem das erste Ende 108 und das zweite Ende 109 ausgebildet sind. Der erste Bereich 112 verläuft im

Wesentlichen entlang der Längsachse 107. In negativer Z- Richtung springt über den ersten Bereich 112 ein

Kopplungsbereich 113 vor. Der Kopplungsbereich 113 gibt die Länge des ersten Endes 108 und des zweiten Endes 109 vor. Somit gibt der Kopplungsbereich 113 die Hebelarme des Hebels 106 vor. Der Kopplungsbereich 113 ist näher an dem Gelenk 120 angeordnet als an einem hinteren Abschluss 126 des Hebels 106. Der Hebelarm, der dem Gelenk 120 zugeordnet ist, ist kürzer als der Hebelarm, an dem die Kulissenbahn 115 und die Kopplung mit dem Schlitten 104 vorgesehen ist. In Y-Richtung beziehungsweise in negativer Y-Richtung springt über den Kopplungsbereich 113 ein Haltebereich 114 vor. dieser dient zur Verbindung der Gleiter 110 und 118 mit dem Hebel 106. Die Drehachse 111 verläuft insbesondere durch den Haltebereich 114.

Wenn beim Verschieben des Schlittens 104 entlang der

Führungsschiene 103 das zweite Ende 109 des Hebels 106 auf die Führungsschiene 103 zubewegt wird, dreht sich der Hebel 106 um die Drehachse 111. Dadurch wird das erste Ende 108 und insbesondere das Gelenk 120 von der Führungsschiene 106 wegbewegt, insbesondere in Z-Richtung. Somit wird ein

Absenken der Vorderkante 123 des Deckels 102 ausgeglichen. Die Vorderkante 123 steht in negativer X-Richtung über den Deckelträger 105 vor. Ohne Anheben des Gelenks 120 würde somit bei einem Ausstellen des Deckels 102 um die Drehachse des Gelenks 120 die Vorderkante 123 abgesenkt werden. Diese Absenkung wird durch das Verschwenken des Hebels 106 um die Drehachse 111 verhindert beziehungsweise verringert.

Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der Hebel 106 und die Gleiter 110 und 118 starr miteinander gekoppelt. Das Verschwenken des Hebels 106 relativ zu der Führungsschiene 103 wird insbesondere durch eine äußere Form 116 der Gleiter 110 und 118 realisiert. Dazu weisen die Gleiter

beispielsweise eine ovale Form oder eine Trapezform oder eine weitere Form auf, die ein Verdrehen der Gleiter 110 und 118 um die Drehachse 111 ermöglicht. Gemäß weiteren Ausführungsbeispielen sind die Gleiter 110 und 118 in der Führungsschiene 103 so gehalten, dass sie relativ zu der Führungsschiene 103 nicht verdrehbar sind. Das

Verschwenken des Hebels 106 wird dann beispielsweise durch ein nicht dargestelltes Gelenk ermöglicht, das den Hebel 106 insbesondere den Haltebereich 114 mit den jeweiligen Gleitern 110 und 118 verbindet. Der Hebel 106 ist relativ zu den

Gleitern 110 und 118 verschwenkbar.

Gemäß weiteren Ausführungsformen ist auch eine Kombination verschiedener Ausgestaltungen möglich, die ein Verdrehen des Hebels 106 relativ zu der Führungsschiene 103 ermöglichen. Figur 3 zeigt die Anordnung 200 in der sogenannten

Lüfterposition. Die Hinterkante 124 des Deckels 102 ist in Z- Richtung angehoben worden. Dazu ist der Schlitten 104 in negativer X-Richtung in Richtung der Frontscheibe bewegt worden. Durch den Eingriff mit der Kulisse 119 des

Deckelträgers 105 ist die Hinterkante 124 angehoben worden.

Das zweite Ende 109 des Hebels 106, das in dem Gleitelement 125 geführt ist, ist durch die Bewegung des Schlittens 104 beziehungsweise des Gleitelements 125 entlang der

Kulissenbahn 115 näher an die Führungsschiene 103 heranbewegt worden als in der Schließposition, die in Figur 2 dargestellt ist. Dadurch ist das erste Ende 108 von der Kulissenbahn 103 wegbewegt worden. Figur 4 zeigt die Anordnung 200 in einer abgesenkten Position des Deckels 102. In dieser Position ist es möglich, die

Anordnung 200 in X-Richtung nach hinten zu verfahren, um die Dachöffnung 122 freizugeben. Der Schlitten 104 ist in Bezug auf die Position der Figur 2 in X-Richtung nach hinten verschoben worden. Dabei wurde die Deckelhinterkante 124 nach unten in Richtung der Führungsschiene 103 bewegt. Durch die Ausgestaltung der Kulissenbahn 115 ist es möglich, während dem Verfahren des Schlittens 104 in X-Richtung in die dargestellte Position den Hebel 106 in einer vorgegebenen Art und Weiser um die Drehachse 111 zu verdrehen.

Der Hebel 106 ist insbesondere einstückig ausgeformt. Der Hebel 106 ist beispielsweise durch ein Stanzbiegeverfahren hergestellt. Der Hebel 106 ist beispielsweise aus

vergleichsweise dünnen Blechstärken hergestellt und weist dennoch eine vorgegebene Steifigkeit auf. Die Bereiche des Hebels, insbesondere der erste Bereich 112, der

Kopplungsbereich 113 und der Haltebereich 114 sind relativ zueinander unbeweglich ausgebildet. Die Verdrehung des Hebels 106 wird nicht durch eine Kopplung mit einem separaten

Schlitten ermöglicht, wobei der Hebel und der Schlitten mittels eines Lagers gekoppelt wären, da der Schlitten relativ zu der Führungsschiene nicht verschwenkbar wäre und der Hebel dann relativ zu dem Schlitten verschwenkbar wäre. Der Hebel 106 mit den Gleitern 110 und 118, die das

Verschwenken des Hebels 106 relativ zu der Führungsschiene 103 ermöglichen, ist auch mit anderen Mechaniken als in den Figuren 2 bis 4 dargestellt anwendbar.

Durch das Drehen des Deckels 106 um die Drehachse 111, die auf Höhe der Führungsschiene 103 verläuft, ist es möglich, die Deckelvorderkante 123 während des Ausstellvorgangs des Deckels 102 anzuheben. Das vordere Ende 108 des Hebels 106 ist drehbar mit dem Deckelträger 105 verbunden. Das hintere Ende 109, das länger als das vordere Ende 108 ist, wird in dem Gleitelement 125 geführt, das mit dem Schlitten 104 verbunden ist. Beim Verfahren des Schlittens 104 wird durch die Ausformung des zweiten Endes 109 beziehungsweise der Kulissenbahn 115 die Anhebung der Deckelvorderkante 123 bewerkstelligt, da der Hebel 106 um die Drehachse 111 gedreht wird, die zwischen dem ersten Ende 108 und dem zweiten Ende 109 liegt. Die Lagerung des Hebels 106, um die der Hebel 106 verschwenkt wird, ist direkt in den Gleitern 110 und 118 realisiert. Die Teileanzahl ist gering und somit können die Kosten gering gehalten werden. Zudem ist die Montage einfach. Insbesondere umfasst die Mechanik zum Anheben der

Deckelvorderkante 123 nur die Elemente 106 und 110 und 118, die relativ zueinander unbeweglich sind. Dadurch ist auch ein geringer Abstimmungsbedarf einzelner Komponenten aufeinander realisierbar. Eine Geräuschemission beispielsweise durch eine Klapperanfälligkeit kann reduziert werden. Die Qualität der Anordnung ist durch das robuste Design hoch. In Y-Richtung ist ein geringer Bauraum notwendig, da der Hebel 106

insbesondere in Y-Richtung schlank ausgeführt werden kann.