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Title:
ASSORTMENT OF TEETH AND METHOD FOR PREPARING TEETH
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/2001/058378
Kind Code:
A1
Abstract:
The invention relates to an assortment of manufactured teeth which are fabricated according to their function and color. The inventive assortment of teeth is characterized in that the outer dimensions of the teeth, especially in the marginal area, are larger than those of a prepared tooth. The inventive assortment of teeth is preferably made of plastic, ceramic or of hybrid materials. Adjacent teeth can be interconnected in the manner of a bridge. The invention also relates to a method for preparing manufactured teeth of an assortment of teeth according to which the fabricated tooth is clamped in a device which virtually correlates the same to the situation of the prepared tooth. The inner fit to the prepared teeth is produced by milling out the lumen, and the outer fit is produced by milling down until the preparation limit is reached. To this end, a clearance fit with a marginal range of less than 100 $g(m)m is preferably provided. A clearance fit with a marginal range of less than 200 $g(m)m is preferably provided in the inner area.

Inventors:
Mönkmeyer, Ulrich (Oberdorfstrasse 28 Nierstein, 55283, DE)
Application Number:
PCT/DE2001/000493
Publication Date:
August 16, 2001
Filing Date:
February 08, 2001
Export Citation:
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Assignee:
Zahn, Spektrum Entwicklungsgesellschaft Für Dentalprodukte Mbh (Oberdorfstrasse 28 Nierstein, 55283, DE)
Mönkmeyer, Ulrich (Oberdorfstrasse 28 Nierstein, 55283, DE)
International Classes:
A61C5/77; A61C13/003; A61C13/08; A61C13/083; A61C13/113; A61C13/00; (IPC1-7): A61C13/08; A61C5/10
Domestic Patent References:
WO1999013796A11999-03-25
Foreign References:
DE19654055A11998-06-25
US3487544A1970-01-06
Attorney, Agent or Firm:
Hammonds (Thomas-Wimmer-Ring 17 München, 80539, DE)
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Claims:
Patentansprüche
1. Sortiment von funktionsund farbgerecht konfektionierten, fabrikatorisch herge stellten Zähnen, dadurch gekennzeichnet, daß deren Außenabmaße insbesondere im marginalen Bereich größer sind als ein präparierter Zahn.
2. Zahnsortiment nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne aus Kunststoff, Keramik oder Hybridmaterialen bestehen.
3. Zahnsortiment nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß benach barte Zähne im Sinne einer Brücke miteinander verbunden sind.
4. Zahnsortiment nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne in ihrer Längenund Umfangsdimension so bemessen sind, daß sie ohne Perforation der Außenflächen auf die präparierten Zähne aufgepaßt werden können.
5. Zahnsortiment nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Zahn des Sortiments durch einen natürlichen Zahn, ein natürliches Zahnteil oder ein natürliches Zahnfragment oder durch einen in vitro oder in vivo gezüchteten natürlichen Zahn respektive Zahnteil oder Zahnfragment, gebildet ist.
6. Zahnsortiment nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in einem, mehreren oder allen Zähnen des Zahnsortiments ein Kanal (A), vorzugs weise in palatinaler Anordnung, vorgesehen ist.
7. Verfahren zur Präparation von fabrikatorisch hergestellten Zähnen eines Zahn sortiments nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit folgenden Schritten : der konfektionierte Zahn wird in eine Vorrichtung gespannt, die ihn virtuell über die Situation des präparierten Zahns korreliert ; die Innenpassung zum präparierten Zahn wird durch Ausfräsung des Lumens hergestellt ; die Außenpassung wird durch Abfräsen bis auf die Präparationsgrenze hergestellt.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spielpassung im marginalen Bereich von unter 100 m erzeugt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spiel passung im inneren Bereich von unter 200 pm erzeugt wird.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die präparierte Hülsenkrone mittels eines dentalen Befestigungswerkstoffes, vorzugs weise nach der Adhäsivtechnik, befestigt wird.
Description:
Zahnsortiment und Verfahren zur Präparation von Zähnen Die Erfindung betrifft ein Sortiment von funktions-und farbgerecht konfektionierten, fabrikatorisch hergestellten Zähnen sowie ein Verfahren zur Präparation der Zähne des Zahnsortiments.

Die konventionelle Art, einen Zahn zu versorgen, besteht darin, den in der Mundhöhle präparierten, beschliffenen Zahn abzuformen, um ein Modell anzufertigen. Das Modell besteht üblicherweise aus Gips. Der beschliffene, präparierte Zahn wird bis zur Fertig- stellung des Zahnersatzes mit einem Kunststoffprovisorium, einer provisorischen Krone, versorgt. Hierzu wird unter anderem eine von Marxkors 1983 als "lmmediatprovisorium"beschriebene Methode angewandt. Dabei werden vorgefertigte Kronenhülsen, die nach Formen und Farben sortiert sind, durch Ausschleifen auf Spielpassung zum präparierten Zahn gebracht, mit selbstpolymerisierendem Kunststoff oder Komposite aufgefüllt und auf die isolierten Zähne aufgesetzt.

Nachdem der Kunststoff von der plastischen in die elastische Phase übergegangen ist, werden die Abformung und das Provisorium aus dem Mund genommen. Das über- flüssige Material wird zügig mit einer Kronenschere entfernt. Das Provisorium wird dann daraufhin mehrmals auf die Pfeilerzähne aufgesetzt und wieder entfernt. Sobald der Kunststoff warm und fester wird, wird das Kunststoffprovisorium abgenommen und in heißem Wasser endgehärtet. Die sich im Kunststoff abzeichnende Präparations- grenze kann mit einem dünnen Stift markiert werden. Anschließend werden die über die Präparationsgrenze reichenden Überstände mit einer Fräse entfernt, und das Provisorium wird anprobiert.

Nach dem Ausarbeiten und Polieren erfolgt die Eingliederung des Provisoriums mit eugenolfreiem provisorischen Zement. Die Eugenolfreiheit erlaubt ein späteres Unterfüttern mit Kunststoff.

Auf dem Gipsmodell wird dann vom Zahntechniker der Zahnersatz aus Legierungen, Titan, Keramik, Kunststoff oder der Kombination verschiedener Materialien hergestellt.

Verblendkronen besitzen eine metallische Basis, die ganz oder teilweise mit Keramik oder Kunststoff überzogen wird. Die Herstellung der verschiedenen Kronentypen erfolgt zumeist durch die Modellation der Krone in Wachs auf dem Gipsmodell.

Anschließend wird das Wachsobjekt nach der verlorenen Wachsmethode in Metall gegossen. Nach dem Entfernen der Gußform vom Rohling erfolgt das Zurücksetzen und Anpassen auf dem Modellstumpf des Zahns. Mit diesem aufwendigen Verfahren lassen sich im zahntechnischen Labor paßgenau Kronen anfertigen, sofern alle einzel- nen Arbeitsschritte mit hoher Präzision und fehlerfrei durchgeführt werden.

Nicht immer ist jedoch gewährleistet, daß sich die Krone auch in der Mundhöhle auf dem präparierten Zahnstumpf mit der erforderlichen Paßgenauigkeit fügen läßt.

Bereits kleinste Ungenauigkeiten bei der Abformung der Modellerstellung und zahntechnischen Fertigung der Krone können zu Paßungenauigkeiten und klinischen Problemen führen. Mangelnder Randschluß aufgrund ungenügender Passung der Krone hat ein beschleunigtes Auswaschen des Befestigungsmaterials aus dem Fügespalt zwischen Zahnstumpf und Krone zur Folge. Häufig sind daher kosten- intensive Neuanfertigungen erforderlich, um eine exakt passende Krone herzustellen, die sich durch einen ausreichend kleinen Fügespalt und eine präzise Passung auf den beschliffenen Zahnstumpf auszeichnet.

Um dieses Problem-speziell bei Vollkeramik-Zahnersatz-zu vermeiden, wurde die sogenannte Adhäsiv-Technik entwickelt. Hierbei wird eine exakte Formgebung der Innenseite der Zahnersatzhülse gefordert. Das hochpaßgenaue Anliegen an den Zahnstumpf bzw. die Präparation des Zahnes erfolgt durch ein Ergänzungsmaterial, nämlich einen pastösen, fließfähigen Dentalkunststoff, beispielsweise einen polymeren Werkstoff, vorzugsweise ein Kompositmaterial geeigneter Konsistenz und Viskosität, der in einer solchen Menge in die innere Ausnehmung der Zahnersatzhülse gefüllt wird, daß er den zwischen Zahnersatzhülse und geschliffenem Zahnstumpf vor- handenen Hohlraum schlüssig auffüllt. Überschüssiger Kunststoff quillt beim Aufsetzen und der Positionierung der Zahnersatzhülse auf dem Zahnstumpf an der Unterkante der Zahnersatzhülse heraus und kann dort entfernt werden. Auf diese Weise wird wenig von dem stark schrumpfenden, selbstpolymerisierenden Kunststoff bzw.

Komposit eingesetzt.

Diese Methoden setzen die Zusammenarbeit eines Zahnarztes und eines zahn- technischen Labors voraus. Sie haben darüber hinaus den Nachteil, daß der Patient, wie beschrieben, mit einem Provisorium versorgt werden muß, welches im Laufe der Behandlung-in manchen Fällen mehrmals-abgenommen und aufgesetzt werden muß. Aus ökonomischen oder logistischen Gründen kann diese Methode nicht immer

angewandt werden. Die beschriebene Methode der"lmmediatversorgung"kann für permanenten Zahnersatz nicht angewandt werden, da die Spielpassung zu groß ist und der im Mund aushärtende Kunststoff bzw. Kompositwerkstoff zu stark schrumpft.

Außerdem ist der Werkstoff aufgrund von Farbabweichungen ästhetisch nicht akzeptabel.

Die bisher beschriebenen CAD-CAM-Verfahren für die Herstellung von Zahnersatz stellen entweder nur eine Hülse aus hochfester Keramik her, die durch handwerkliche Tätigkeit zu einer anatomischen und morphologischen Krone ergänzt wird (z. B.

Procera), oder sie fräsen bzw. schleifen die Anatomie und Morphologie des Zahnes individuell nach Konstruktion durch ein digitales Design-Programm (z. B. Cerec).

Herkömmliche fabrikatorisch hergestellte Konfektionszähne eignen sich zwar als "lmmediatversorgung", nicht aber für einen definitiven Zahnersatz, da ihr Umfang im Bereich der Präparationsgrenze des beschliffenen Zahnes nicht groß genug ist und sie zusätzlich insbesondere palatinal zu kurz gestaltet sind, was zur Folge hat, daß die großvolumigen Ergänzungen in dem marginalen Passungsbereich wegen des Schrumpfungsfaktors des Kompositwerkstoffes nicht möglich sind.

Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Zahnersatz als Krone, Inlay oder Brücke zu schaffen, der für die Sofortversorgung von Patienten geeignet und dauerhaft einsetzbar ist.

Erfindungsgemäß wird ein Sortiment von funktions-und farbgerecht konfektionierten, fabrikatorisch hergestellten Zähnen vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Außenabmaße der Zähne insbesondere im marginalen Bereich größer sind als ein präparierter Zahn.

Die erfindungsgemäßen Zähne des Zahnsortiments können fabrikatorisch vorgefertigt werden. Ein vollständiges Sortiment aus solchen vorgefertigten Zähnen kann alle erfor- derlichen Farbgebungen und Zahnfunktionen repräsentieren. Die Außenabmaße sämt- licher Zähne sind insbesondere im marginalen Bereich größer als die Außenabmaße eines präparierten Zahns. Dadurch ist es möglich, jeden Zahn durch einen Fräs- vorgang so vorzubereiten, daß er zur Versorgung eines präparierten Zahnes einge- setzt werden kann, sei es als Inlay oder als Krone.

Die Zähne des Zahnsortiments bestehen vorzugsweise aus Kunststoff, Keramik oder Hybridmaterialien.

Benachbarte Zähne eines Zahnsortiments können auch im Sinne einer Brücke mitein- ander verbunden sein, um die Immediatversorgung von Zahnlücken zu ermöglichen.

Vorzugsweise sind die Zähne eines Zahnsortiments in ihrer Längen-und Umfangs- dimension so bemessen, daß sie ohne Perforation der Außenflächen auf die präpa- rierten Zähne aufgepaßt werden können. Bei der Präparation der Zähne des Zahn- sortiments bleibt die Außenfläche des fabrikatorisch hergestellten Werkstücks erhalten. Die Qualität der fabrikatorischen Außenfläche ist größer als die Qualität einer bearbeiteten Außenfläche, so daß eine längere Haltbarkeit gewährleistet ist und höhere ästhetische Ansprüche erfüllt werden.

Ein erfindungsgemäßes Zahnsortiment kann vorteilhaft so modifiziert werden, daß wenigstens ein Zahn des Sortiments oder mehrere Zähne aus einem natürlichen Zahn, einem natürlichen Zahnteil oder einem natürlichen Zahnfragment oder durch einen in vitro oder in vivo gezüchteten natürlichen Zahn, respektive Zahnteil oder Zahn- fragment, gebildet ist.

In einer vorteilhaften Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zahnersatzes verfügen die Zähne über einen Abflußkanal, der bevorzugt im palatinalen bzw. lingualen Bereich angeordnet ist. Damit kann ein Überschuß des Befestigungswerkstoffes aus dem Lumen ablaufen und wird nicht in den Zahnfleischbereich gepreßt.

Es ist eine weitere Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zu schaffen, das zur Präpa- ration der Zähne des erfindungsgemäßen Zahnsortiments geeignet ist.

Erfindungsgemäß wird ein Verfahren zur Präparation von fabrikatorisch hergestellten Zähnen eines Zahnsortiments vorgeschlagen, das folgende Schritte umfaßt : -der konfektionierte Zahn wird in eine Vorrichtung gespannt, die ihn virtuell über die Situation des präparierten Zahns korreliert ; -die Innenpassung zum präparierten Zahn wird durch Ausfräsung des Lumens hergestellt ;

-die Außenpassung wird durch Abfräsen bis auf die Präparationsgrenze her- gestellt.

Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird dem Zahnarzt ein erfin- dungsgemäßes Sortiment von Ober-und Unterkieferzähnen in verschiedenen Größen und Farben zur Verfügung gestellt. Mit einer Digitalisierungseinheit nimmt er die Ist- Situation im Mund des Patienten oder von einem Modell des Patientenmundes auf. Es wird ein passender Zahn ausgewählt. Die Auswahl kann computergestützt erfolgen.

Der ausgewählte Zahn wird in eine Fräsmaschine, vorzugsweise eine CNN- Fräsmaschine, eingesetzt, virtuell über die Situation des präparierten Zahns korreliert und achsengerecht mit einem Werkzeug so beigeschliffen, daß ein passendes Anliegen an den präparierten Zahn gewährleistet ist.

Schließlich wird die Krone mit ihrer inneren Ausnehmung auf den Zahnstumpf gesetzt, wobei der Raum zwischen der Zahnersatzhülse und dem Zahnstumpf beim- vorzugsweise adhäsiven-Befestigen durch einen plastisch verformbaren Dentalwerkstoff gefüllt wird, so daß schließlich ein individueller, paßgenauer Zahnersatz bereitgestellt wird, welcher mit üblichen Dentalmaterialien und Instrumenten in das Gebiß des Patienten eingegliedert werden kann.

Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es möglich, Zähne des erfindungsgemäßen Zahnsortiments mit minimalem Fügespalt und mit präzisem Randabschluß des Zahn- ersatzes auf den Zahnstumpf abzustimmen. Aufgrund des verfahrensbedingt mini- mierten Fügespaltes der intraoralen, angepaßten Zahnersatzhülse ist beim Einsetzen dieser Hülse mit einem dentalen Befestigungswerkstoff ein dichter, spaltfreier Rand- abschluß nach dem adhäsiven Verkleben/Zementieren auf dem zu restaurierenden Zahn gewährleistet.

Vorzugsweise wird eine Spielpassung im marginalen Bereich von unter 100 lm erzeugt. Die Spielpassung im inneren Bereich liegt vorzugsweise unter 200 pm.

Der Zahnstumpf selbst kann mit üblichen Mitteln zum Einsetzen des künstlichen Zahnersatzes vorbehandelt werden, wie zum Beispiel durch einen Schmelz-Dentin- Haftvermittler.

Gegenüber dem vorbekannten Stand der Technik stellt der erfindungsgemäße Zahn- ersatz eine entscheidende Verbesserung im Hinblick auf eine sofortige Versorgung dar. Gegenüber den bekannten Provisorien kann in einem Durchlauf ein definitiver Zahnersatz mit geringem ökonomischen Einsatz erreicht werden. Die Zahnrestauration erfolgt in einer Behandlungssitzung. Eine provisorische Versorgung des präparierten Zahnes bis zur zahntechnischen Fertigstellung des Zahnersatzes entfällt. Das Verfahren kann mit geringem technischen Aufwand, nämlich der Digitalisierung und einer Zwei-Achsen-CNN-Maschine verwirklicht werden. Ansonsten kommen nur bekannte zahnärztliche Prozeßabläufe zur Anwendung.

Die erfindungsgemäß hergestellte Krone kann auf den Zahnstumpf mit üblichen Mitteln in Analogie zum Befestigen einer Krone bzw. eines Inlays oder einer Brücke eingesetzt werden.

Die Erfindung wird im Folgenden anhand der beigefügten Abbildungen näher erläutert : Fig. 1 zeigt einen präparierten Zahn ; Fig. 2 zeigt einen üblichen Konfektionszahn ; Fig. 3 zeigt die Projektion von einem üblichen Konfektionszahn über einen präparierten Zahn ; Fig. 4 zeigt die Projektion eines modifizierten Konfektionszahnes über das Original ; Fig. 5 zeigt eine Projektion des erfindungsgemäßen Konfektionszahns über den präparierten Zahn ; Fig. 6 zeigt den Präparationsbereich ; Fig. 7 zeigt den präparierten Konfektionszahn über dem präparierten Zahn ; Fig. 8 projiziert den abgespanten Konfektionszahn über den präparierten Zahn.

In Fig. 1 ist der präparierte Zahn eines Patienten zu erkennen, der überkront werden soll.

Fig. 2 zeigt einen üblichen Konfektionszahn, der zur dauerhaften Versorgung nicht geeignet ist.

In Fig. 3 ist zu erkennen, daß der Konfektionszahn gemäß Fig. 2 insbesondere im marginalen Bereich zu geringe Abmessungen aufweist, um eine vollständige Über- kronung des präparierten Zahns zu ermöglichen. Zur Präparation muß auch die

Außenfläche des Konfektionszahns perforiert werden, was eine in diesem Bereich niedrigere Oberflächenqualität mit sich bringt.

Fig. 4 zeigt einen erfindungsgemäßen Zahn eines fabrikatorisch hergestellten Zahn- sortiments. In der Figur ist der erfindungsgemäße Zahn über einen herkömmlichen, fabrikatorisch hergestellten Zahn projiziert, wobei die geänderten Abmessungen im schraffierten Bereich deutlich sind.

In Fig. 5 wird ein erfindungsgemäßer Konfektionszahn über den präparierten Zahn des Patienten projiziert. Es ist deutlich, daß die Abmessungen des Konfektionszahns ausreichen, um eine dauerhafte Überkronung zu ermöglichen.

In Fig. 6 ist dargestellt, in welchem Bereich der fabrikatorisch hergestellte Zahn abgespant werden muß.

Fig. 7 zeigt das abgespante Ergebnis. Zusätzlich ist ein palatinaler Abzugskanal A erkennbar, der dazu dient, daß ein Adhäsiv-Werkstoff austreten kann und nicht in den Bereich des Zahnfleisches gedrückt wird.

In Fig. 8 ist das abgespante Ergebnis in der Projektion über den präparierten Zahn des Patienten dargestellt. Es ist zu erkennen, daß eine nahezu spielfreie Passung erreicht wird, die das Eindringen von Bakterien unterbindet. Der in einer Sitzung hergestellte Zahnersatz ist eine dauerhafte Lösung.