YAGCI, Burhan (Musikantenstr. 10, Sulzbach, 66280, DE)
MARYNIOK, Peter (Hasbornweg 3, Mettlach, 66693, DE)
HISS, Helmut (Turnstr. 15, Ispringen, 75228, DE)
EVEN, Rainer (Scheidterstr. 147, Saarbrücken, 66123, DE)
YAGCI, Burhan (Musikantenstr. 10, Sulzbach, 66280, DE)
MARYNIOK, Peter (Hasbornweg 3, Mettlach, 66693, DE)
HISS, Helmut (Turnstr. 15, Ispringen, 75228, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e Befestigungssystem für Kabel (7), insbesondere bei Windkraftanlagen, mit einem Grundkörper (1 , 3, 51 ), der an einer Tragstruktur (55) festlegbar ist und Kabeldurchführungen (5) bildet, die zum Einlegen von Kabeln (7) jeweils eine Öffnung aufweisen, die durch eine Abdeckeinrichtung (1 5, 1 7) verschließbar sind, mittels deren eine Haltekraft auf die Kabel (7) ausübbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabeldurchführungen (5) am Grundkörper (1 , 3) in einer sich zumindest über einen Teil eines Ringes erstreckenden Anordnung mit jeweils radial außenliegender Öffnung angeordnet sind, und dass die Abdeckeinrichtung (1 5, 1 7) Haltekörper (15), die zur Vorfixierung von in die Kabeldurchführungen (5) eingelegten Kabeln (7) mit dem Grundkörper (1 , 3) verrastbar sind, sowie ein den Grundkörper (1 , 3) umfassendes, über die Haltekörper (1 5) die Haltekraft auf die Kabel (7) ausübendes Spannband (17) aufweist. Befestigungssystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1 , 3) die Form eines kreisrunden Ringkörpers mit einem auf einem vorzugsweise runden Tragteil anbringbaren Innenring (1 ) und einem diesen in einem Abstand umgebenden Außenring (3) hat, der die Kabeldurchführungen (5) bildet. Befestigungssystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper ein die Kabeldurchführungen (5) bildendes und sich über einen Teil einer Kreislinie erstreckendes Ringteil (51 ) aufweist, dessen Enden durch eine damit einstückige Traverse in Form eines geraden Balkens (53) verbunden sind, der mit einem Tragteil in Form einer Konsole (55) verbunden ist, deren Enden (57, 59) über das jeweilige Ende des Balkens (53) überstehen, und dass an den überstehenden Enden (57, 59) die Enden des Spannbandes (1 7) verankert sind. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1, 3, 51) die Kabeldurchführungen (5) in Form von trogartigen Muldenkörpern (1 1 ) aufweist, die durch sich in Umfangsrichtung erstreckende Wandteile (13, 41 ) miteinander verbunden sind. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltekörper (1 5) ein in der Funktionsstellung in die Öffnung der Muldenkörper (1 1) ragendes Klemmteil (21) aufweisen, das eine die Haltekraft auf die jeweiligen Kabel (7) aufbringende Anlagefläche (23) bildet. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die der Anlagefläche (23) entgegengesetzte Deckfläche (25) der Haltekörper (25) als Auflagefläche des Spannbandes (1 7) eine Wölbung aufweist, die der umfänglichen Kreislinie des Außenringes (3) angepasst ist. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (3) zwischen den Muldenkörpern (1 1) jeweils zwei Wandteile (13) aufweist, die die axialen Außenseiten des Außenringes (3) begrenzen und in denen sich beidseits der Muldenkörper (1 1 ) radial außenseitig offene Ausnehmungen (31 ) befinden, in denen Rasten (33) derart ausgebildet sind, dass die Haltekörper (1 5) mit Rastnasen (29), die an den die Muldenkörper (1 1 ) übergreifenden Teilen (27) der Haltekörper (1 5) vorgesehen sind, gegen eine radial nach außen gerichtete Bewegung sicherbar sind. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Wandteile (1 3) beidseits der an der Deckflä- che (25) der Haltekörper (15) befindlichen Auflagefläche innenseitig Führungsflächen (35) für die seitliche Führung des Spannbandes (1 7) bi lden. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Muldenkörper (1 1 ) an ihren von Teilen (27) der Haltekörper (1 5) übergreifbaren Außenseiten (43) Rasten (33) aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass die Haltekörper (1 5) mit daran befindlichen Rastnasen (29) gegen eine radial nach außen gerichtete Bewegung sicherbar sind. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckfläche (25) der Haltekörper (15) radial vorspringende Führungsnasen (47) aufweist, die Führungsflächen (35) für die seitliche Führung des Spannbandes (1 7) bilden. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltekörper (15) aus zwei gleich ausgebildeten, miteinander verbindbaren Teilen gebildet sind, von denen jedes Teil vorspringende Führungsnasen (47) mit Führungsflächen (35) für jeweils eine Seite des Spannbandes (1 7) aufweist. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltekörper (1 5) ein Federgehäuse (71 ) aufweisen, in dem das die Anlagefläche (23) bildende Klemmteil (21 ) verschiebbar geführt und durch eine Federanordnung (63) in Richtung auf die zu klemmenden Kabel (7) vorgespannt ist. |
Befestigungssystem für Kabel, insbesondere bei Windkraftanlagen
Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für Kabel, insbesondere bei Windkraftanlagen, mit einem Grundkörper, der an einer Tragstruktur festlegbar ist und Kabeldurchführungen bildet, die zum Einlegen von Kabeln jeweils eine Öffnung aufweisen, die durch eine Abdeckeinrichtung ver- schließbar sind, mittels deren eine Haltekraft auf die Kabel ausübbar ist.
Um die in Windkraftanlagen erzeugten Energien abzuführen sowie für andere betriebliche Zwecke, wie Steuerung, Überwachung und dergleichen, sind Kabel, die durch den Turm ins Maschinenhaus führen an den entspre- chenden Tragstrukturen, insbesondere den Turmsegmenten, zuverlässig festzulegen. Üblicherweise werden hierfür Befestigungen mit schellenartigen Grundkörpern benutzt, in denen darin eingelegte Kabel sicherbar sind. Derartige Befestigungssysteme, bei denen auch eine entsprechende Anzahl von Schraubvorgängen durchzuführen sind, erfordern einen hohen Monta- geaufwand. Dies gilt insbesondere für die Befestigung von Kabeln, die von unten durch den Turm zum Maschinenhaus geführt und an die Generatoreinheit anzuschließen sind. Bei üblichen Windkraftanlagen kann diese Generatoreinheit zusammen mit dem Maschinenhaus bis zu drei Umdrehungen ausführen, bevor das Maschinenhaus zurückgesteuert wird. Damit die Kabel die Bewegung mitmachen können, werden sie über eine in den Turm hängende Kabelschlaufe geführt. Damit die Kabel bei Drehbewegungen nicht aneinander scheuern, müssen die Kabel hierbei auf Distanz gehal- ten werden. Üblicherweise werden hierfür die Kabel über eine runde Tragstruktur gehalten, beispielsweise in Form eines Rohrstückes, um das die Kabel verteilt und daran mit einfachen Schellen befestigt werden. Eine derartige, in beträchtlicher Höhe stattfindende Montage gestaltet sich sehr auf- wendig.
Ein Befestigungssystem der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus EP 0 681 133 A2 bekannt. Das bekannte Befestigungssystem ist rohrschellenartig aufgebaut, wobei Aufnahmeräume für jeweils eine Leitung durch an ei- nem oberen Schellenteil und an einem unteren Schellenteil ausgebildete Halbräume mit halbkreisförmigem Querschnitt festgelegt werden. Beide Schellenteile sind gelenkartig miteinander verbunden und durch ein Rastteil miteinander fest verbindbar. Bei dem bekannten Befestigungssystem wird durch im oberen Schellenteil ausgebildete Hohlräume eine gewisse An- presskraft auf in der Schelle angeordnete Leitungen ausgeübt, hinsichtlich einer bei vertikal verlaufenden Leitungen erforderlichen Haltekraft lässt die bekannte Lösung noch Wünsche offen.
Im Hinblick hierauf liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein für das fragliche Einsatzgebiet besonders geeignetes Befestigungssystem zur Verfügung zu stellen.
Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch ein Befestigungssystem gelöst, das die Merkmale des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist.
Demgemäß besteht eine wesentliche Besonderheit der Erfindung darin, dass zur Bildung einer vom Maschinenhaus in den Turm hängenden Kabelschlaufe die Kabeldurchführungen am Grundkörper in einer zumindest einen Teil eines Ringes erstreckenden Anordnung mit jeweils radial außenlie- gender Öffnung angeordnet sind. Dadurch, dass erfindungsgemäß außerdem als Bestandteil der Abdeckeinrichtung Haltekörper vorhanden sind, die zur Vorfixierung von in die Kabeldurchführungen eingelegten Kabeln mit dem Grundkörper verrastbar sind, lassen sich die Kabel, da sie gegen Herausfallen gesichert sind, nacheinander bequem in die Kabeldurchführungen einlegen. Da die Abdeckeinrichtung ferner ein Spannband aufweist, das über die Haltekörper die Haltekraft auf die Kabel ausübt, ist für die Sicherung der gesamten Anzahl der in Ringanordnung gehaltenen Kabel lediglich ein einziger Schraubvorgang für das Spannen des Spannbandes erforderlich.
Als bevorzugte Ausführungsform kann der Grundkörper die Form eines kreisrunden Ringkörpers mit einem auf einem vorzugsweise runden Tragteil anbringbaren Innenring und einem diesen in einem Abstand umgebenden Außenring haben, der die Kabeldurchführungen bildet. Die daran festgelegten Kabel bilden somit einen Kabelring mit einem entsprechenden radialen Abstand zum Tragteil, so dass ein Kabelbündel verhältnismäßig großen Durchmessers mit einer entsprechend großen Anzahl von Einzelkabeln gebildet werden kann.
Für eine Anbringung des Grundkörpers an einer flachen Tragstruktur kann die Anordnung in vorteilhafterweise so getroffen sein, dass der Grundkörper ein die Kabeldurchführungen bildendes und sich über einen Teil einer Kreislinie erstreckendes Ringteil aufweist, dessen Enden durch eine damit einstückige Traverse in Form eines geraden Balkens verbunden sind, der mit einem Tragteil in Form einer Konsole verbunden ist, deren Enden über das jeweilige Ende des Balkens überstehend, und dass an den überstehen- den Enden die Enden des Spannbandes verankert sind.
Während vorzugsweise der Ringkörper oder das Ringteil einen runden Kreis bzw. Teilkreis bilden, versteht sich, dass auch eine unrunde, etwa polygonale Ringform möglich ist. Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen kann der Grundkörper die Kabeldurchführungen in Form von trogartigen Muldenkörpern aufweisen, die durch sich in Umfangsrichtung erstreckende Wandteile miteinander verbunden sind. Bei einer derartigen Gestaltung kann die Anordnung so getroffen sein, dass die Haltekörper ein in der Funktionsstellung in die Öffnung der Muldenkörper ragendes Klemmteil aufweisen, das eine die Haltekraft auf die jeweiligen Kabel aufbringende Anlagefläche bildet.
Mit besonderem Vorteil kann die Anordnung so getroffen sein, dass die der Anlagefläche entgegengesetzte Deckfläche der Haltekörper als Auflagefläche des Spannbandes eine Wölbung aufweist, die der umfänglichen Kreislinie des Außenringes angepasst ist. Die so geformte Deckfläche der Haltekörper bildet nicht nur einen Schutz gegen das Spannband, sondern bildet auch jeweils einen Teil einer gedachten, umfänglichen Zylinderfläche des Außenringes für eine optimale flächige Anlage des Spannbandes.
Hinsichtlich der Gestaltung des Außenringes kann die Anordnung mit Vorteil so getroffen sein, dass der Außenring zwischen den Muldenkörpern jeweils zwei Wandteile aufweist, die die axialen Außenseiten des Außen- ringes begrenzen und in denen sich beidseits der Muldenkörper radial außenseitig offene Ausnehmungen befinden, in denen Rasten derart ausgebildet sind, dass die Haltekörper mit Rastnasen, die an den die Muldenkörper übergreifenden Teilen der Haltekörper vorgesehen sind, gegen eine radial nach außen gerichtete Bewegung sicherbar sind. In vorteilhafter Weise können bei einem derartigen Ausführungsbeispiel die Wandteile beidseits der an der Deckfläche der Haltekörper befindlichen Anlagefläche Führungsflächen für die seitliche Führung des Spannbandes bilden.
Bei weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispielen kann die Anordnung auch so getroffen sein, dass die Muldenkörper an ihren von Teilen der Haltekörper übergreifbaren Außenseiten Rasten aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass die Haltekörper mit daran befindlichen Rastnasen gegen eine radial nach außen gerichtete Bewegung sicherbar sind.
Bei derartigen Ausführungsbeispielen kann die Deckfläche der Halteteile radial vorspringende Führungsnasen aufweisen, die Führungsflächen für die seitliche Führung des Spannbandes bilden.
Die Haltekörper können als einstückige Spritzgussteile ausgebildet sein, können alternativ jedoch aus zwei gleich ausgebildeten, miteinander ver- bindbaren Teilen gebildet sein, von denen jedes Teil vorspringende Führungsnasen als Führungsflächen für jeweils eine Seite des Spannbandes aufweist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Schrägansicht eines Ausführungsbeispie- les des erfindungsgemäßen Befestigungssystems, wobei die Befestigung von lediglich drei Kabeln beispielhaft angedeutet ist;
Fig. 2 einen vergrößert gezeichneten Ausschnitt lediglich eines Um- fangsabschnittes von Fig. 2;
Fig. 3 eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung, wobei ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung gezeigt ist;
Fig. 4 eine vergrößert gezeichnete perspektivische Schrägansicht lediglich eines Haltekörpers als Bestandteil des ersten Ausführungsbeispieles;
Fig. 5 eine perspektivische Schrägansicht eines Haltekörpers für das zweite Ausführungsbeispiel;
Fig. 6 eine perspektivische Schrägansicht, die den Haltekörper von
Fig. 5 in auseinandergenommenem Zustand zeigt; Fig. 7 und 8 eine Seitenansicht bzw. perspektivische Schrägansicht eines dritten Ausführungsbeispieles und
Fig. 9 eine vergrößert und aufgeschnitten gezeichnete perspektivische Schrägansicht eines Haltekörpers für das dritte Ausfüh- rungsbeispiel.
In Fig. 1 , die ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung zur Gänze zeigt, ist ein Grundkörper in Form eines kreisrunden Ringkörpers mit einem In- nenring 1 und einem Außenring 3 vorgesehen. Rings um den gesamten Umfang des Außenringes 3 verteilt, ist eine Reihe von Kabeldurchführungen 5 vorgesehen, die in Fig. 1 nicht sämtlich beziffert sind. In Fig. 1 sind beispielhaft lediglich in drei der Kabeldurchführungen 5 Kabel 7 eingelegt. Die übrigen Kabeldurchführungen 5 sind der Übersichtlichkeit der Zeich- nung halber ohne eingelegte Kabel dargestellt. Innenring 1 und Außenring 3 sind über radial verlaufende Streben 9 (in Fig. 1 lediglich teilweise beziffert) in einem Abstand voneinander gehalten. Der aus Innenring 1 und Außenring 3 gebildete Befestigungsstern ist als einstückiges Spritzgussteil ausgeführt. Nähere Einzelheiten der Gestaltung der Kabeldurchführungen 5 und der Abdeckeinrichtung, die mit den Kabeldurchführungen 5 an deren Öffnung zusammenwirken, sind in Fig. 2 und 4 dargestellt.
Wie Fig. 2 zeigt, sind die Kabeldurchführungen 5 durch Muldenkörper 1 1 (in Fig. 1 nicht sämtliche beziffert) in Form von radial nach außen offenen Trögen gestaltet, die durch Wandteile 1 3 miteinander verbunden sind, die die axial außenliegende Begrenzung des Außenringes 3 bilden. Die Abdeckeinrichtung für die Kabeldurchführungen 5 besteht aus je einem Haltekörper 1 5 für jede Kabeldurchführung 5 sowie ein für sämtliche Kabeldurchführungen 5 vorgesehenes Spannband 1 7, das sich über den gesamten Außenumfang des Außenringes 3 erstreckt und in der bei Spannbändern üblichen Weise durch eine mittels einer Spannschraube betätigbare Span- neinrichtung 19 spannbar ist. Die Fig. 4 zeigt in gesonderter Darstellung einen der Haltekörper 15 für das erste Ausführungsbeispiel, in Form eines einteiligen Spritzgussteiles mit einem zentralen Klemmteil 21, das, wenn der Haltekörper 1 5 zur Vorfixierung von in eine betreffende Kabeldurchfüh- rung 5 eingelegtem Kabel 7 in die Funktionsstellung gebracht ist, mit einer Anlagefläche 23 in die betreffende Kabeldurchführung 5 eingreift und am betreffenden Kabel 7 anliegt. Die der Anlagefläche 23 entgegengesetzte Oberseite der Haltekörper 15 bildet eine gewölbte Deckfläche 25 für die Anlage des Spannbandes 1 7, wobei die Wölbung der umfänglichen Kreis- form des Außenringes 3 angepasst ist. Seitlich des Klemmteiles 21 befinden sich gegenüber der Deckfläche 25 abgewinkelte Fixierteile 27, an deren freien Enden einander zugewandte Rastnasen 29 gebildet sind. In den zwischen den Muldenkörpern 1 1 verlaufenden Wandtei len 1 3 befinden sich beidseits der Muldenkörper 1 1 radial außenseitig offene Ausnehmungen 31 , in die beim Anbringen der Haltekörper 15 deren Fixierteile 27 eingreifen. In den Ausnehmungen 31 befinden sich Rasten 33, mit denen die Rastnasen 29 der Haltekörper 15 so verrastbar sind, dass eine radial nach innen gerichtete Bewegung, als Spannbewegung zur Übertragung der Haltekraft von der Anlagefläche 23 auf das betreffende Kabel 7 möglich ist, die Halte- körper jedoch vor dem Anlegen des Spannbandes 1 7 gegen Herausfallen aus den Kabeldurchführungen 5 gesichert und die betreffenden Kabel 7 daher vorfixiert sind. Als seitliche Führung für das Spannband 1 7 bilden die zwischen den Muldenkörpern 1 1 verlaufenden Wandteile 13 innenseitig Führungsflächen 35 zur seitlichen Führung des Spannbandes 1 7.
Das in Fig. 3, 5 und 6 gezeigte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Verbindung zwischen den Muldenkörpern 1 1 nicht durch seitliche, axial außenliegende Wandteile 13 gebildet ist, sondern durch zentral gelegene Wandteile 41 , die in einem radialen Abstand von der Öffnung der Muldenkörper 1 1 enden, so dass die Außenseiten 43 am Öffnungsrand der Muldenkörper 1 1 freiliegen. Wie Fig. 3 deutlich zeigt, befinden sich an diesen Außenseiten 43 die Rasten 33 für die Verrastung mit den Haltekörpern 1 5. Bei diesem Ausführungsbeispiel übergreifen die Haltekörper 1 5, deren Form in Fig. 5 und 6 näher dargestellt ist, mit ihren Fixierteilen 27 somit oberhalb des Randes der Wandteile 41 die Außenseiten 43 der Muldenkörper 1 1 für den Rasteingriff der Rastnasen 29 in die Rasten 33. Wie Fig. 5 und 6 zeigen, ist der Haltekörper 1 5 bei diesem Beispiel zweiteilig ausgeführt, und zwar aus baugleichen Teilen, die mittels Rastleisten 45 miteinander verrastbar sind. Bei Fehlen der axial außenliegenden Wandteile 13, die beim ersten Ausführungsbeispiel die Führung des Spannbandes 1 7 bilden, sind an der Deckfläche 25 der in Fig. 5 und 6 gesondert dargestellten Haltekörper 1 5 radial vorspringende Führungsnasen 47 zur Bildung der seitlichen Führungsflächen 35 für das Spannband 1 7 vorgesehen.
Um zwischen den aufeinanderfolgenden Muldenkörpern 1 1 ein Knicken des Spannbandes 1 7 zu verhindern, befinden sich auf dem oberen Rand der Wandteile 41 in den Lückenbereichen zwischen aufeinanderfolgenden Muldenkörpern 1 1 Auflagestücke 49.
Das in Fig. 7 bis 9 gezeigte weitere Ausführungsbeispiel ist für eine Anbringung an einer flächigen Tragstruktur besonders geeignet. Anstelle des zuvor gezeigten Grundkörpers 1 , der einen vollständigen, geschlossenen Kreisring bildet, ist bei diesem Ausführungsbeispiel ein Grundkörper in Form eines Ringteiles 51 vorgesehen, der sich lediglich über einen Teil einer Kreislinie erstreckt. Die Enden des Ringteiles 51 sind über eine mit dem Ringteil 51 einstückige Traverse in Form eines geraden Balkens 53 verbunden, der wiederum mit einer Konsole 55 verschraubt ist, die in Form eines flachen Stahlbandes an der Unterseite des Balkens 53 vollflächig anliegt, wobei sich die Enden 57 und 59 der Konsole 55 über die Enden des Ringteiles 51 hinaus erstrecken und an ihren jeweiligen Endabschnitten eine Abkröpfung 61 für die Abstützung und Anbringung an einer Tragstruktur aufweisen. In der Nähe der Abkröpfungen 71 befinden sich in der Konsole 55 Längsschlitze 65, die als Verankerungsstellen für die Spanneinrichtung 19 des Spannbandes 1 7 dienen, das, wie bei dem vorstehenden Ausführungsbeispielen über die Halteteile 1 5 geführt ist.
Ein weiterer Unterschied gegenüber den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen besteht darin, dass die zur Klemmung der Kabel 7 vorgesehenen Klemmteile 21 der Haltekörper 1 5 an diesen nicht starr angeordnet sind, sondern dass die Klemmteile 21 in einem Federgehäuse 71 verschiebbar geführt und durch ein Federpaket aus mehreren Druckfedern 63 in Richtung auf die zu klemmenden Kabel 7 vorgespannt sind. Wie Fig. 9 zeigt, hat das Klemmteil 21 die Form einer rechteckförmigen Platte, von deren Eckbereichen sich Führungsleisten 65 ins Federgehäuse 71 erstrecken und darin in Führungsbahnen 67 verschiebbar geführt sind. Für die Begrenzung des Federweges und um den Austritt des durch das Federpaket belasteten Klemmteiles 21 aus dem Federgehäuse 71 zu verhindern, sind an der Führung 67 des Gehäuses und den Führungsleisten 65 des Klemmteiles 21 Anschlagnasen 73 bzw. 75 vorgesehen. Wie bei den zuvor beschriebenen Ausführungsspielen sind die Haltekörper 1 5 an dem den Grundkörper bildenden Ringteil 51 zur Vorfixierung der Haltekörper 1 5 sicherbar. Zu diesem Zweck befinden sich an den Eckbereichen des Federgehäuses 71 Sicherungsleisten 77, die den Fixierteilen 27 der zuvor beschriebenen Beispiele entsprechen und Rastnasen 79 bilden, die den Rastnasen 29 der zu- vor beschriebenen Beispiele entsprechen.
