YAGCI, Burhan (Musikantenstr. 10, Sulzbach, 66280, DE)
EVEN, Rainer (Scheidterstr. 147, Saarbrücken, 66123, DE)
YAGCI, Burhan (Musikantenstr. 10, Sulzbach, 66280, DE)
| P a t e n t a n s p r ü c h e Befestigungssystem für Leitungen, umfassend: einen an einer Tragstruktur festlegbaren Grundkörper (1), der an seiner Unterseite ein Bodenteil (3) und mindestens eine zu der dem Bodenteil (3) entgegengesetzten Oberseite hin offene Leitungsdurchführung (5) zur Ausbildung eines jeweiligen Aufnahmeraums (23) für eine oder mehrere Leitungen aufweist, ein Deckteil (7), das als oberer Abschluss des Grundkörpers (1 ) mit diesem verbindbar ist und durch welches die mindestens eine Leitungsdurchführung (5) an der Oberseite verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Federanordnung (27, 43) vorgesehen ist, die jeweils eine Federkraft auf eine an mindestens einer Leitung im jeweiligen Aufnahmeraum (23) anliegende Anlagefläche (29) derart aufbringt, dass die eine oder mehrere Leitungen im jeweiligen Aufnahmeraum (23) unter Vorspannung fixierbar sind. Befestigungssystem nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Federanordnung (27, 43) am Deckteil (7) und/oder am Bodenteil (3) angeordnet ist. Befestigungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Anlagefläche (29) an einem bewegbaren Druckkörper (41 ) ausgebildet ist, der durch mindestens eine Druckfeder (43) in Richtung des Bodenteils (3) bzw. des Deckteils (7) zum jeweiligen Aufnahmeraum (23) hin vorgespannt ist. Befestigungssystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Druckkörper (41 ) jeweils in einem Federgehäuse (51 ) in einer einen begrenzten Federweg in Richtung auf den jeweiligen Aufnahmeraum (23) ermöglichenden Führung (53) bewegbar ist. 5. Befestigungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Druckkörper (41 ) jeweils durch ein im Federgehäuse (51 ) befindliches, aus mehreren Druckfedern (43) gebildetes Federpaket vorgespannt ist. 6. Befestigungssystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in mindestens eine Leitungsdurchführung (5) ein Aufnahmeelement (9) einsetzbar ist, das einen der jeweils aufzunehmenden Leitung oder Leitungen angepassten Aufnahmeraum (23) bildet. 7. Befestigungssystem nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das jeweilige Aufnahmeelement (9) im Grundkörper (1 ) bewegbar gelagert und durch die jeweilige Federkraft für eine Bewegung gegen das Deckteil (7) oder das Bodenteil (3) hin vorgespannt ist. 8. Befestigungssystem nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Bodenteil (3) oder dem Deckteil (7) und dem jeweiligen Aufnahmeelement (9) eine Druckfeder (25, 43) eingespannt ist, die das jeweilige Aufnahmeelement (9) gegen das Deckteil (7) bzw. das Bodenteil (3) hin vorspannt. 9. Befestigungssystem nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1 ) entlang einer Längsachse mehr als eine Leitungsdurchführung (5) bildet, und dass die Aufnahmeelemente (9) eine sich entlang der Längsachse erstreckende Tragplatte (1 1 ) aufweisen, deren dem Deckteil (7) zugewandter Rand (21 ) den jeweiligen Aufnahmeraum (23) begrenzt. 10. Befestigungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeelemente (9) beidseits der Tragplatte (1 1 ) Führungsleisten (13) aufweisen, die in seitlich der Leitungsdurchführungen (5) senkrecht zum Bodenteil (3) im Grundkörper (1 ) verlaufenden Führungsnuten (1 5) bewegbar geführt sind. 1 1. Befestigungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass in den Führungsnuten (15) jeweils eine Vertiefung eine Arretierkante (1 9) bildet, die in Zusammenwirkung mit einer Rastnase (1 7) der betreffenden Führungsleiste (13) ein Herausbewegen des jeweiligen Aufnahmeelementes (9) aus dem Grundkörper (1 ) verhindert. 12. Befestigungssystem nach Anspruch 10 oder 1 1 , dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (1) seitlich der Leitungsdurchführun gen (5) Säulenkörper (31) bildet, die sich vom Bodenteil (3) bis zur Öffnung der Leitungsdurchführungen (5) erstrecken und an denen die Führungsnuten (1 5) für die Führungsleisten (1 3) der Aufnahmeelemente (9) ausgebildet sind. 13. Befestigungssystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass in den Säulenkörpern (31) des Grundkörpers (1 ) Durchgangsbohrungen (33) vorhanden sind, in denen zur Bildung der Ver- schraubung Bohrungen (35) im Deckteil (7) zugeordnet sind. 14. Befestigungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für eine Anordnung in Etagenbauweise am Bodenteil (3) des Grundkörpers (1 ) und an der dem Bodenteil (3) entgegengesetzten Außenseite des Deckteiles (7) Ausrichtmittel (37, 39), die miteinander in Eingriff bringbar sind, vorgesehen sind. |
Die Erfindung betrifft ein Befestigungssystem für Leitungen, insbesondere für Kabel bei Windkraftanlagen, umfassend einen an einer Tragstruktur festlegbaren Grundkörper, der an seiner Unterseite ein Bodenteil und mindestens eine zu der dem Bodenteil entgegengesetzten Oberseite hin offene Leitungsdurchführung zur Ausbildung eines jeweiligen Aufnahmeraums für eine oder mehrere Leitungen aufweist, ein Deckteil, das als oberer Ab- schluss des Grundkörpers mit diesem verbindbar ist und durch welches die mindestens eine Leitungsdurchführung an der Oberseite verschließbar ist. Um die in Windkraftanlagen erzeugten Energien abzuführen sowie für andere betriebliche Zwecke wie Steuerung, Überwachung und dergleichen, sind Leitungen erforderlich, die an Turmsegmenten befestigt werden müssen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Kabel, wobei unterschiedliche Systeme in Frage kommen, je nachdem ob es sich um eine Gleichstrom- oder Wechselstromanlage handelt. So werden bei Wechselstromanlagen die Kabel häufig in Dreier-Bündeln befestigt (entsprechend den Phasen RST), während bei Gleichstromanlagen Einzelkabel verlegt werden. Die Verlegung erfolgt im Regelfall in mehreren Befestigungsetagen. Die Außen- durchmessertoleranzen der Kabel führen bei der Kabelverlegung zu Prob- lernen. Bei paralleler Führung von Kabelbündeln kann das zu Verspannun- gen im Befestigungssystem führen. Bei einer Übereinanderbefestigung führt das dann zum Schiefstand der Systemteile. Um dem entgegenzuwirken, wird beim Stand der Technik mit Ausgleichsscheiben gearbeitet. Dies ist in verschiedener Hinsicht unvorteilhaft, insbesondere weil sich die Montage kompliziert und zeitaufwendig gestaltet.
Ein Befestigungssystem der eingangs genannten Art ist beispielsweise aus EP 0 681 133 A2 bekannt. Das bekannte Befestigungssystem ist rohrschellenartig aufgebaut, wobei Aufnahmeräume für jeweils eine Leitung durch an einem oberen Schellenteil und an einem unteren Schellenteil ausgebildete Halbräume mit halbkreisförmigem Querschnitt festgelegt werden. Beide
Schellenteile sind gelenkartig miteinander verbunden und durch ein Rastteil miteinander fest verbindbar. Bei dem bekannten Befestigungssystem wird durch im oberen Schellenteil ausgebildete Hohlräume eine gewisse Anpresskraft auf in der Schelle angeordnete Leitungen ausgeübt, hinsichtlich einer Verwendbarkeit für Leitungen unterschiedlicher Querschnittsgrößen und -formen lässt die bekannte Lösung noch Wünsche offen.
Im Hinblick auf diese Problematik stellt sich die Erfindung die Aufgabe, ein Befestigungssystem zur Verfügung zu stellen, das in einfacher und sicherer Weise eine Fixierung von einer oder mehrerer im jeweiligen Aufnahmeraum angeordneten Leitungen auch bei unterschiedlichen Leitungsquerschnitten ermöglicht und des Weiteren sich durch eine besondere Montagefreundlichkeit auszeichnet. Erfindungsgemäß ist diese Aufgabe durch ein Befestigungssystem gelöst, das die Merkmale des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit aufweist. Demgemäß besteht eine wesentliche Besonderheit der Erfindung darin, dass mindestens eine Federanordnung vorgesehen ist, die jeweils eine Federkraft auf eine an mindestens einer Leitung im jeweiligen Aufnahmeraum anlie- gende Anlagefläche derart aufbringt, dass die eine oder mehrere Leitungen im jeweiligen Aufnahmeraum unter Vorspannung fixierbar sind. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Befestigungssystems sind Gegenstände der Unteransprüche. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist innerhalb der betreffenden Leitungsdurchführung des Grundkörpers ein Aufnahmeelement vorhanden, das einen der jeweils festzulegenden Leitung oder Leitungen angepassten Aufnahmeraum bildet. So können für die Kabelverlegung in den Grundkörper Aufnahmeelemente eingesetzt werden, deren Aufnahmeraum jeweils dem Kabelbedarf angepasst ist, indem der Aufnahmeraum beispielsweise für die Aufnahme eines Einzelkabels, einer Zweier-Gruppe, einer Dreier- Gruppe oder eines Blindstopfens geformt ist. In Verbindung mit der federunterstützten Klemmung der Leitungen, die aus der Vorspannung zwischen Aufnahmeelement und Anlagefläche des Deckteiles resultiert, ist dadurch für unterschiedliche Leitungs- oder Kabelbündel und ungeachtet etwaiger Durchmessertoleranzen, bündige, verspannungsfreie Anlage des Deckteils am Grundkörper sichergestellt.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass gleichartige Grundkörper zur Befes- tigung unterschiedlicher Kabel oder -Bündel benutzbar sind. Durch Einsetzen jeweils bedarfsangepasster Aufnahmeelemente in den Grundkörper kann das Befestigungssystem kundenindividuell vorkonfektioniert werden.
Mit besonderem Vorteil kann hierbei die Anordnung so getroffen sein, dass das jeweilige Aufnahmeelement im Grundkörper bewegbar gelagert und durch die Federkraft für eine Bewegung gegen das Deckteil hin vorgespannt ist.
Vorzugsweise weist der Grundkörper entlang einer Längsachse mehr als eine Leitungsdurchführung auf, wobei die Aufnahmeelemente eine sich entlang der Längsachse erstreckende Tragplatte aufweisen, deren dem Deckteil zugewandter Rand den Aufnahmeraum begrenzt. Dabei kann der Rand in der Tragplatte eine Vertiefung bilden, deren Formgebung und Tiefe dem jeweils aufzunehmenden Kabel oder Bündel angepasst ist. Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen weist der Grundkörper ein sich unterhalb der Leitungsdurchführungen erstreckendes Bodenteil auf, wobei zwischen diesem und den Aufnahmeelementen jeweils eine Druckfeder eingespannt ist, die die Aufnahmeelemente gegen das Deckteil hin vorspannt.
Hinsichtlich der Anordnung der Aufnahmeelemente im Grundkörper kann die Anordnung vorteilhafterweise so getroffen sein, dass die Aufnahmeelemente beidseits der Tragplatte Führungsleisten aufweisen, die in seitlich der Leitungsdurchführungen senkrecht zum Bodenteil im Grundkörper verlau- fenden Führungsnuten bewegbar geführt sind.
Mit besonderem Vorteil kann hierbei in den Führungsnuten eine Vertiefung eine Arretierkante bilden, die in Zusammenwirken mit einer Rastnase der betreffenden Führungsleiste ein Herausbewegen des Aufnahmeelementes aus dem Grundkörper verhindert. Die verliersichere Anordnung der Aufnahmeelemente im Grundkörper erleichtert sowohl die Vorkonfektionie- rung als auch die Montage.
Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel bildet der Grundkörper seitlich der Leitungsdurchführungen Säulenkörper, die sich vom Bodenteil bis zur Öffnung der Leitungsdurchführungen erstrecken und an denen die Führungsnuten für die Führungsleisten der Aufnahmeelemente ausgebildet sind. Dabei kann die Anordnung so getroffen sein, dass in den Säulenkörpern des Grundkörpers Durchgangsbohrungen vorhanden sind, denen zur Bildung der Verschraubung Bohrungen im Deckteil zugeordnet sind. Für eine Anordnung in Etagenbauweise können am Bodenteil des Grundkörpers und an der der Anlagefläche entgegengesetzten Außenseite des Deckteiles Ausrichtmittel vorgesehen sein, die miteinander in Eingriff bringbar sind, so dass die betreffenden Einheiten bei der Montage auf einfache Weise miteinander fluchtend übereinander angeordnet werden können.
Bei besonders vorteilhaften Ausführungsbeispielen kann zusätzlich zu oder an Stelle der Federunterstützung der Aufnahmeelemente vom Bodenteil her eine Federunterstützung seitens des Deckteiles vorgesehen sein, indem die Anlageflächen am Deckteil durch bewegbare Druckkörper gebildet sind, die durch Federkraft in Richtung auf den Aufnahmeraum des zugeordneten, im Grundkörper befindlichen Aufnahmeelementes vorgespannt sind.
Dadurch eröffnet sich die vorteilhafte Möglichkeit, größere Form- und/oder Abmessungstoleranzen der festzulegenden Kabel- oder Bündel zu kompensieren.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen im Einzelnen erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt eines Ausführungsbeispieles des Befesti- gungssystems;
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 in kleinerem Maßstab gezeichnete Vorderansicht lediglich des Grundkörpers des Ausführungsbeispieles;
Fig. 3 eine perspektivische Schrägansicht lediglich des Deckteiles des
Ausführungsbeispieles; Fig. 4A bis 4D Vorderansichten von Aufnahmeelementen des Ausfüh- rungsbeispieles, die unterschiedlichen Kabelanwendungen an- gepasst sind;
Fig. 5 eine vergrößert und abgebrochen gezeichnete, perspektivische
Schrägansicht eines Teiles des Grundkörpers des Ausführungsbeispieles;
Fig. 6 einen Teillängsschnitt des Grundkörpers von Fig. 5;
Fig. 7 eine Vorderansicht, in der das Ausführungsbeispiel in Etagenbauweise dargestellt ist;
Fig. 8 einen gegenüber Fig. 1 in größerem Maßstab und abgebrochen gezeichneten Längsschnitt eines abgewandelten Ausführungsbeispieles des Befestigungssystems;
Fig. 9 eine gegenüber Fig. 8 vergrößert und abgebrochen gezeichnete
Vorderansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels und Fig. 10 eine demgegenüber weiter vergrößert und aufgeschnitten ge- zeichnete, perspektivische Schrägansicht eines Federgehäuses mit einem federbelasteten Druckkörper für das weitere Ausführungsbeispiel. Anhand der Figuren 1 bis 7 ist nachstehend ein erstes Ausführungsbeispiel des Befestigungssystemes erläutert. Bei dem gezeigten Beispiel bildet ein Grundkörper 1 , der in Fig. 2 gesondert dargestellt ist, einen leisten- oder balkenförmigen Körper, der an seiner Unterseite ein geschlossenes Bodenteil 3 sowie entlang der Längsachse des Grundkörpers 1 in regelmäßigen Abständen angeordnete Leitungsdurchführungen 5 bildet, die zu der dem Bodenteil 3 entgegengesetzten Oberseite hin offen sind. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel sind drei Leitungsdurchführungen 5 vorgesehen. Die Fig. 3 zeigt in gesonderter Darstellung ein Deckteil 7, das als oberer Ab- schluss des Grundkörpers 1 mit diesem verschraubbar ist, wobei die Ver- schraubung in der Zeichnung nicht dargestellt ist. Die Leitungsdurchführungen 5 sind, wie am besten aus Figuren 5 und 6 ersichtlich ist, so ge formt, dass jeweils ein Aufnahmeelement 9 in die jeweilige Leitungsdurchführung 5 einsetzbar ist. Die Figuren 4A bis 4D zeigen Beispiele von den jeweiligen Bedürfnissen angepassten Aufnahmeelementen 9, wobei Fig. 4A die Formgebung für einen Blindstopfen, Fig. 4B die Formgebung für ein Einzelkabel verhältnismäßigen großen Querschnittes, Fig. 4C die Formgebung für zwei Einzelkabel und Fig. 4D die Formgebung für ein Bündel aus drei Kabeln zeigen. Die Aufnahmeelemente 9 bilden zur Abstützung der jeweiligen Kabel eine sich entlang der Längsachse erstreckende Tragplatte 1 1 , an die sich beidseits Führungsleisten 13 anschließen, die in Führungs- nuten 1 5 einschiebbar sind, die, wie Figuren 5 und 6 zeigen, im Grundkörper 1 innerhalb der Leitungsdurchführungen 5 ausgebildet sind. Die Führungsleisten 13 weisen endseits Rastnasen 1 7 auf, die nach dem Einschieben in den Grundkörper 1 in Zusammenwirkung mit einer Arretierkante 19 in den Führungsnuten 1 5 (siehe insbesondere Fig. 6), ein Herausnehmen der Aufnahmeelemente 9 aus dem Grundkörper 1 erschweren, so dass die Aufnahmeelemente 9 verliersicher gehalten sind.
Wie den Figuren 4A bis 4D deutlich entnehmbar ist, bildet der obere, d. h. bei in den Grundkörper 1 eingesetztem Zustand der dem Deckteil 7 zuge- wandte Rand 21 der Tragp1ätte ~ T1n±er7\afna^ ^
zung des jeweiligen Aufnahmeraumes 23 (Figuren 4B bis 4D), wobei in der Tragplatte 1 1 eine mehr oder weniger große oder tiefe Vertiefung gebildet ist, die bei dem Beispiel von Fig. 4D einen etwa V-förmigen Querschnitt für die Aufnahme eines Dreier-Bündels besitzt. Im Zentralbereich jeder Lei- tungsdurchführung 5 bildet der Grundkörper 1 am Bodenteil 3 einen Sitz 25 (Figuren 5 und 6) für eine Druckfeder 27, die sich an der Unterseite der Tragplatte 1 1 des betreffenden Aufnahmeelementes 9 abstützt, um dieses für eine Bewegung längs der Führungsnuten 1 5 gegen das Deckteil 7 hin vorzuspannen. Wie Fig. 1 zeigt, werden dadurch die im Aufnahmeraum 23 der Aufnahmeelemente 9 befindlichen Kabel gegen eine Anlagefläche 29 des mit dem Grundkörper 1 verschraubten Deckteiles 7 gespannt. Für die Verschraubung von Deckteil 7 und Grundkörper 1 weist der Grundkörper 1 seitlich der Leitungsdurchführungen 5 Säulenkörper 31 auf, die an ihrer den Leitungsdurchführungen 5 zugewandten Seiten die Füh- rungsnuten 15 bilden und Durchgangsbohrungen 33 enthalten, denen im Deckteil 7 zur Bildung der Verschraubung entsprechende Bohrungen 35 zugeordnet sind. Um bei der Montage, insbesondere bei einer Etagenbauweise, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist, die genaue Fluchtung der Grundkörper 1 und Deckteile 7 zu gewährleisten, sind Ausrichtmittel vorgesehen. Beim gezeigten Beispiel handelt es sich hierbei um vorspringende Führungsdome 37, die am Grundkörper 1 konzentrisch zu Durchgangsbohrungen 33 vorspringen, sowie um am Deckteil 7 für die Dome 37 vorgesehene Aufnahmen, die durch Erweiterungen 39 der Bohrungen 35 des Deckteiles 7 gebildet sind.
Das in Fig. 8 gezeigte, abgewandelte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel lediglich durch eine andere Bauweise des Deckteiles 7. Anders als beim ersten Ausführungsbeispiel erfolgt die Festlegung der in den Leitungsdurchführungen 5 befindlichen Bauelemente nicht nur durch eine Federunterstützung vom Bodenteil 3 des Grundkörpers 1 her, sondern es ist auch eine Federunterstützung vom Deckteil 7 her vorgesehen. Hierfür sind am Deckteil 7 bewegbare Druckkörper 41 vorgesehen, die die Anlageflächen 29 bilden. Die Druckkörper 41 sind durch Druckfedern 43 für eine Bewegung gegen das Innere der Aufnahmeräume 23 der Leitungsdurchführungen 5 hin vorgespannt. Die Federunterstützung vom Deckteil 7 her könnte auch die Federunterstützung vom Bodenteil 3 her ersetzen.
Letzteres ist bei dem in Fig. 9 und 10 gezeigten weiteren Ausführungsbei- spiel der Fall, wo am Grundkörper 1 keine vom Bodenteil 3 her federbelasteten, bewegbaren Aufnahmeelemente 9 vorgesehen sind, sondern der Grundkörper 1 selbst die von den Rändern 21 begrenzten Aufnahmeräume 23 bildet. Als Ersatz für die fehlende Federwirkung vom Bodenteil 3 her ist beim Beispiel von Fig. 9 und 10 die vom oberen Deckteil 7 her wirkende Federkraft dadurch verstärkt, dass anstelle einer Einzelfeder 43 jeweils ein aus mehreren, nebeneinander angeordneten Druckfedern 43 gebildetes
Federpaket vorhanden ist, das sich innerhalb eines in Fig. 10 als Ganzes mit 51 bezeichneten Federgehäuses befindet. Dieses weist Führungsbahnen 53 auf, in denen Führungsleisten 55, die sich in den Eckbereichen des Druckkörpers 41 ins Federgehäuse 51 erstrecken, für einen Hubweg geführt sind, der einem verhältnismäßigen langen Federweg entspricht, der, um den Austritt des gespannten Druckkörpers 41 aus dem Federgehäuse 51 zu verhindern, durch Anschlagnasen 57 und 59 begrenzt ist. Wie am deutlichsten aus Fig. 9 ersichtlich ist, befinden sich an den Eckbereichen des Federgehäuses 51 Sicherungsleisten 61 mit Rastnasen 63, die in Zusammenwirkung mit Rastnasen 65 am Grundkörper 1 die Federgehäuse 51 unverlierbar am Grundkörper 1 sichern und dadurch ermöglichen, dass bei noch nicht angebrachtem Deckteil 7 Kabel in die Aufnahmeräume 23 eingelegt werden können und, bevor das Deckteil eingebracht wird, durch Anbringen der Federgehäuse 51 vorläufig gegen Herausfallen gesichert werden können.
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