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Patent Searching and Data


Title:
AUTOMATIC STOCKING TURNING DEVICE FOR A LOOPING MACHINE
Document Type and Number:
WIPO Patent Application WO/1991/007540
Kind Code:
A1
Abstract:
A working cycle of the stocking turning device begins when a stocking (44), the toe of which has been sewn on a looping machine (41), is taken to its discharge region (40) and is fed there in a centred position into a gripping device (26). Here there is a photocell (43) which delivers a pulse for the start of the cycle once the stocking has reached the exact position. The stocking is thereby taken by the gripping device (26) which is pushed by a carriage (33) travelling on longitudinal guides (34, 35) between two separable belts (7) while the stocking (44) suspended on the gripping device (26) projects between two also separable, endless belts (8) arranged beneath the upper pair of belts (7). The lower end of the stocking hangs beneath the two lower belts (8) in a space between two spread-apart combs (46). When the carriage (33) has reached the end position just described it actuates a magnetic sensor (38) via which the two lower belts (8) and the combs (46) are closed, while the gripping device (26) opens and is taken back via the carriage (33) into its initial position in the discharge region (40) of the looping machine (41). The stocking is held by the closed belts (8). The return of the gripping device (26) actuates another magnetic sensor (39) which causes the upper belts (7) to close and sets both belts (7, 8) rotating in such a direction that their immediately opposite strips go upwards. In addition, a guide rod (3) is abruptly moved downwards and a second photocell (58) fitted between the combs (46) and the lower belts (8) is activated. The guide rod (3) stops shortly above the height at which the second photocell (58) is located. As soon as the free edge of the leg of the turned stocking (44) no longer darkens the photocell (58), the latter spreads the two combs (46) apart and with a slight delay the upper belts (7) are opened, while the guide rod (3) is again retracted upwards and the direction of rotation of the lower belts (8) is reversed. After the turned stocking has been removed from the guide rod (3), the photocell (58) is free once again and causes the lower belts (8) to stop, whereby at the same time the belts of both pairs are opened so that a new turning cycle for the next stocking can begin.

Inventors:
Rosso, Pietro
Application Number:
PCT/EP1990/001941
Publication Date:
May 30, 1991
Filing Date:
November 14, 1990
Export Citation:
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Assignee:
Rosso, Industrie S.
Rosso, Pietro
International Classes:
D06G3/02; (IPC1-7): D05B33/00; D06G3/02
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Claims:
Patentansprüche
1. Automatisches Strumpfwendegerät, das mit einer Kettelmaschi¬ ne kombinierbar ist, gekennzeichnet durch: ein festes Gehäuse (1), Wendeorgane (3, 7, 8), die von dem Gehäuse (1) getragen wer¬ den und umfassen: einen vertikalen Wendestab (3), dessen freies Ende nach unten weist und der in dem Gehäuse (1) in Längsrichtung zwischen einer untersten und einer obersten Endstellung verschiebbar gelagert ist, Antriebsmittel (6) für die Längsverschiebung des Wendesta¬ bes (3) zwischen den beiden Endstellungen ein erstes Paar oberer (7) und ein zweites Paar unterer (8), geschlossener, in Längsrichtung umlaufender Bänder, deren ebene Trume parallel zur vertikalen Arbeits und Ver¬ schiebeebene des Wendestabes (3) verlaufen, symmetrisch zu den einander gegenüberliegenden Seiten dieser Ebene ange¬ ordnet sind und normalerweise zu dieser einen Abstand auf¬ weisen, wenn das Gerät nicht in Aktion ist, wobei sich das erste Bandpaar (7) über dem zweiten Bandpaar (8) befindet und zwischen seinen einander unmittelbar ge¬ genüberliegenden Trumen das freie Ende des Wendestabes (3) aufnimmt, wenn sich dieser in seiner oberen Endstellung be¬ findet , wobei ferner jedes Band (7, 8) über zwei Rollen (9, 10) läuft, von denen wenigstens eine angetrieben ist und beide in einer Tragstruktur (11, 12; 11', 12') gelagert sind, wobei die jedem Bandpaar zugeordneten beiden Tragstrukturen simultan in Richtung auf die vertikale Arbeitsebene des Wendestabes (3) verstellt und von dieser wegbewegt werden können, eine Übergabeeinrichtung zur Abnahme der zu wendenden Strümp¬ fe (44) von der Kettelmaschine (41) und zur Übergabe an die Wen¬ deorgane (2), wobei die Übergabeeinrichtung einen Greifer (26) mit zwei Backen (27, 28) aufweist, deren einander gegenüberliegende Greif¬ ränder (27', 28' ) aneinander angepaßt sind und in einer im wesentlichen horizontalen Ebene liegen, Mittel (30, 31) zum Öffnen und Schließen der Backen (27,28) vorgesehen sind und Mittel (37) zum Verschieben des Greifers (26) auf einer vorbestimmten Bahn zwischen zwei Endstellungen vorgesehen sind, nämlich einer bezüglich der Wendeorgane (3, 7, 8) äußeren Stellung und einer inneren Stellung zwischen den Bändern (7) des oberen Bandpaares, wobei die einander gegenüberliegenden Greifränder (27' , 28' ) der Backen (27, 28) des Greifers (26) parallel zur vertikalen Ver¬ schiebeebene des Wendestabes (3) verlaufen, eine Stabilisierungseinrichtung (46, 48) zur Kontrolle der ausgerichteten Lage des Strumpfes (44) während des Wendevor¬ gangs, die am Gehäuse (1) gelagert und unter dem unteren Band¬ paar (8) angeordnet ist, eine Photozelle (43) in der Abgabezone (40) der mit dem Strumpfwendegerät gekoppelten Kettelmaschine (41), welche Photo¬ zelle (43) einen Impuls abgibt, wenn der vom Greifer (26) zu er¬ fassende Strumpf eine zu den Backen (27, 28) zentrierte Stel¬ lung erreicht hat, einen ersten und einen zweiten Magnetsensor (38, 39) zur Abga¬ be von Impulsen, wenn der Greifer (26) seine bezüglich der Wen¬ deorgane (3, 7, 8) äußere bzw. innere Stellung erreicht hat, und eine programmierbare Steuereinheit (49) für die Betätigung der Antriebsmittel für die Übergabeeinrichtung mit dem zugehöri¬ gen Greifer (26), für die Antriebsrollen der beiden Bandpaarε (7, 8), für die Tragstrukturen (11, 12; 11' , 12') der Bandpaare sowie für die Stabilisierungseinrichtung für den zu wendenden Strumpf, wobei diese Betätigung erfolgt aufgrund der Steuerbe fehle, die die Steuereinheit (59) von der Photozelle (43) und den Magnetsensoren (38, 39) erhält, so daß ein automatischer Zyklus für die Zufuhr und den Wendevorgang der Strümpfe ab¬ läuft, welche von der Kettelmaschine (41) in das Strumpfwendege¬ rät gelangen.
2. Strumpfwendegerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegungsbahn des Greifers (26) so vorgegeben ist, daß die Berührungszone zwischen den einander gegenüberliegenden Greifrändern (27', 28') der Backen (27, 28) des Greifers (26) bezüglich der vertikalen Bewegungsebene des Wendestabes (3) seitlich so versetzt ist, daß gegen das untere Ende des Wende¬ stabes (3) der Sack (S) ausgerichtet ist, der auf der Seite der genähten Spitze des Strumpfes ausgebildet ist, welcher vom Grei¬ fer (26) erfaßt ist, sobald sich dieser in der inneren Stellung zwischen den beiden oberen Bändern (7) befindet.
3. Strumpfwendegerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Greifer (26) an einem Schlitten (33) gehalten ist, der an Längsführungselementen (34, 35) verschiebbar gela¬ gert ist, welche von dem Gehäuse (1) in Richtung auf die Abgabe¬ zone (40) der mit dem Strumpfwendegerät gekoppelten Kettelma¬ schine (41) abstehen.
4. Strumpfwendegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel für die Verschiebebewegung des Greifers (26) entlang der vorbestimmten Bahn einen Pneumatikzylinder (37) zur Verschiebung des Schlittens (33) auf den Längsführungs¬ elementen (34, 35) zwischen zwei Endstellungen aufweisen, näm¬ lich einer Endstellung, in der sich der Greifer (26) in einer bezüglich der Abgabezone (40) der Kettelmaschine (41) äußeren Stellung befindet, und einer inneren Stellung, in der sich der Greifer (26) zwischen den beiden oberen Bändern (7) befindet.
5. Strumpfwendegerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekenn¬ zeichnet, daß der Greifer (26) eine mit dem Schlitten (32, 33) verbundene, erste Backe (27) sowie eine zweite Backe (28) hat, die 'über einen Drehzapfen (29) an der ersten Backe (27) ange¬ lenkt ist, welcher parallel zu der vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) verläuft, wenn sich der Greifer (26) zwi¬ schen den beiden oberen Bändern (7) befindet.
6. Strumpfwendegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Kombination mit einer geradlinig ausgebildeten Kettelmaschine (41) die erste Backe (27) fest mit dem Schlitten (32, 33) so verbunden ist, daß sie ständig parallel zu der ver¬ tikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) verläuft.
7. Strumpfwendegerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Kombination mit einer kreisförmig ausgebildeten Kettelmaschine (41') die erste Backe (27') des Greifers (26) um eine vertikale Drehachse (60) schwenkbar mit dem Schlitten (32, 33) verbunden ist derart, daß sie zwischen einer im wesentli¬ chen tangential zur Umfangslinie des Drehkranzes (62) der Ket¬ telmaschine (41') verlaufenden Stellung und einer parallel zur vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) verlaufenden Stellung schwenkbar ist.
8. Strumpfwendegerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schwenken der am Schlitten (32, 33) angelenkten Backe (27' ) ein Pneumatikzylinder (61) vorgesehen ist, der zwischen dem Schlitten und der schwenkbaren Backe (27') angeordnet ist.
9. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Öffnen und Schließen des Greifers (26) einen Pneumatikzylinder (31) aufweisen, der zwischen den beiden Backen (27, 28) des Greifers (26) unterhalb des gemeinsamen Drehzapfens (29) angebracht ist, wobei über dem Drehzapfen (29) zwischen die beiden Backen (27, 28) eine Feder (30) eingesetzt ist.
10. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stabilisierungseinrichtung ein Paar untereinander gleicher, geradlinig verlaufender Kämme (46) hat, welche symmetrisch zu beiden Seiten der vertikalen Ver¬ schiebeebene des Wendestabes (3) angeordnet und am oberen Ende von Tragarmen (47) befestigt sind, die ebenfalls untereinander gleich ausgebildet und zu beiden Seiten der vertikalen Verschie¬ beebene des Wendestabes (3) liegen und zu dieser schräg nach un¬ ten verlaufen, wobei die unteren Enden an Drehachsen (48) ange¬ bracht sind.
11. Strumpfwendegerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkel, die die beiden Tragarme (47) mit der vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) einschließen, gleich den Winkeln sind, welche die beiden Kämme (46) mit der Horizontalen bilden.
12. Strumpfwendegerät nach Anspruch 10 oder 11, gekennzeichnet durch Mittel zur gleichzeitigen Annäherung und Entfernung der beiden Kämme (46) zu der bzw. von der vertikalen Verschiebeebe¬ ne des Wendestabes (3), welche die Tragarme (47) mit den daran befestigten Kämmen (46) um die jeweilige Drehachse (48) in ent¬ gegengesetzter Richtung drehen.
13. 5trumpfwendegerät nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel aus einem Pneumatikzylinder (50) bestehen, der mit den Tragarmen (47) verbunden ist.
14. Strumpfwendegerät nach Anspruch 13, gekennzeichnet durch Mittel (51, 52, 56) zum Einstellen eines Mindestabstandes zwi¬ schen den beiden der vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) gegenüberliegenden Arbeitskanten der beiden Kämme (47).
15. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstrukturen für jedes Band (7, 8) jedes Bandpaares aus platten oder quaderför igen Lager¬ blöcken (11, 12; 11', 12') bestehen, die auf horizontalen Füh¬ rungen verschiebbar gelagert und paarweise mit einem Pantogra phenHebelsystem (25) verbunden sind, welches über Pneumatikzy¬ linder (15, 15' ) derart antreibbar ist, daß die Lagerblöcke (11, 12; 11' , 12') bei ihrer Verstellbewegung bezüglich der ver¬ tikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) immer gleiche Ab¬ stände zu dieser Ebene haben.
16. Strumpfwendegerät nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch Mittel (14a, 16) zum Einstellen des Mindestabstandes zwischen den Lagerblöcken (11, 12; 11', 12'), an denen die jeweiligen Bandpaare gelagert sind.
17. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zweite Photozelle (58), die zwischen dem unteren Bandpaar (8) und der darunter angeordneten Stabili¬ sierungseinrichtung (46, 47, 48, 50) auf einer Seite der verti¬ kalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) so angebracht ist, daß sie der Bewegungsbahn des Strumpfes gegenüberliegt, welcher diese vor dem Wendevorgang und während seiner Abgabe durch¬ läuft, wobei die untere Endstellung des Wendestabes (3) dadurch bestimmt ist, daß dessen unteres Ende unterhalb der unteren Bän¬ der (8) und oberhalb der zweiten Photozelle (58) liegt.
18. Strumpfwendegerät nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Photozelle (58) derart mit der programmierbaren Steuereinheit (59) gekoppelt ist, daß sie dann, wenn sie durch die Aufwärtsbewegung eines zu wendenden Strumpfes nicht mehr verdunkelt wird, die Öffnung der Kämme (46) der Stabilisierungs¬ einheit, mit geringer Verzögerung die Unterbrechung der Bewe¬ gung der beiden oberen Bänder (7), den Beginn der Aufwärtsbewe¬ gung des Wendestabes (3) sowie die Drehrichtungsumkehr der bei¬ den unteren Bänder (8) steuert, wobei sich die beiden unteren Bänder (8) weiterdrehen, wenn die zweite Photozelle (58) erneut durch den nach unten abgezogenen Strumpf (44) verdunkelt wird, wobei ferner die Drehung der beiden oberen Bänder (7) angehal¬ ten wird, sobald die Photozelle (58) durch den vom Wendestab (3) herunterfallenden und von den Bändern freigegebenen Strumpf (44) erneut verdunkelt wird, und wobei schließlich die abschlie¬ ßende Öffnung der Bänder (7 und 8) beider Bandpaare das Strumpf¬ wendegerät in die Ausgangsstellung zurückführt, in der es für den Beginn eines neuen Wendezyklus bereit ist, sobald die erste Photozelle (43) die Ankunft eines folgenden Strumpfes am Grei¬ fer (26) und dessen zentrierte Stellung zu diesem erfaßt.
19. Strumpfwendevorrichtung nach einem der vorhergehenden An¬ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die erst Photozelle (43) mit der programmierbaren Steuereinheit (59) in der Weise verbun¬ den ist, daß sie bei Ankunft eines Strumpfes von der Kettelma¬ schine (41) in der zum Greifer (26) zentrierten Stellung den Greifer (26) schließt, den Schlitten (42a) von dem Transport¬ band (42) entfernt und den den Greifer (26) tragenden Schlitten (33) in Richtung auf die Wendeorgane (3, 7, 8) verschiebt, wo¬ durch ein Wendezyklus des Gerätes in Gang gesetzt wird.
20. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Magnetsensor (38) akti¬ viert wird, wenn der Greifer (26) seine Stellung zwischen den beiden oberen Bändern (7) erreicht hat, und daß der Magnetsen¬ sor (38) dabei mit der Steuereinheit (59) so verbunden ist, daß die beiden unteren Bänder (8) geschlossen, die Kämme (46) der Stabilisierungseinrichtung geschlossen und der Greifer (26) ge¬ öffnet und in die Abgabezone (40) der Kettelmaschine (41) zu¬ rückgefahren wird.
21. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetsensor (39) aktiviert wird, wenn der Greifer (26) in die Abgabezone (40) der Kettelma¬ schine (41) zurückgekehrt ist, wobei dieser Magnetsensor (39) mit der Steuereinheit (59) so gekoppelt ist, daß dann die bei¬ den oberen Bänder (7) geschlossen, die Bänder (7, 8) beider Bandpaare in einer solchen Richtung gedreht werden, daß ihre der vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes (3) unmittelbar gegenüberliegenden Trume nach oben bewegt werden, daß die zwei¬ te Photozelle (58) aktiviert und die Abwärtsbewegung des Wende¬ stabes (3) in Richtung auf die untere Endstellung eingeleitet wird.
22. Strumpfwendegerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens die unteren Bänder (8) aus einem ElastomerKunststoff bestehen, der durch in Längsrich¬ tung verlaufende, innere Stahlfasern verstärkt ist, wobei die an ihrer das Gewebe der Strümpfe erfassende Außenseite in Quer¬ richtung verlaufende, Vförmigen Nuten haben, die sich über die gesamte Breite der Bänder (8) erstrecken.
Description:
Automatisches Strumpfwendegerät für eine Kettelmaschine

Beschreibung

Die Erfindung betrifft ein automatisches Strumpfwendegerät , das mit einer Kettelmaschine kombiniert werden kann.

Es sind bereits derartige Strumpfwendegeräte bekannt, bei denen ein Stab oder eine Schiene vorgesehen ist, auf die das schlauch- förmige Gewirke eines durch Nähen an seiner Spitze bereits ge¬ schlossenen Strumpfes aufgezogen und gleichzeitig, ausgehend von der Spitze, mit Hilfe eines Paares gegenläufig rotierender, paralleler Rollen gewendet wird, die elastisch gegen die gegen¬ überliegenden Seiten des Stabes gedrückt werden.

Bei einer bekannten Bauart dieser Geräte ist ein oberes Rollen¬ paar zum Wenden vorgesehen, unter welchem ein unteres Rollen¬ paar zum Abziehen angeordnet ist, dessen Rollen normalerweise einen Abstand zueinander aufweisen oder "geöffnet" sind, damit zwischen diese ein Strumpf eingeführt werden kann, der an einer Greifzange hängt, die oberhalb der Wenderollen angeordnet ist. Auch der Stab befindet sich oberhalb dieser Rollen und bewegt sich abwärts, nachdem die Rollen "geschlossen" und in Drehung versetzt worden sind, so daß der Strumpf auf den Stab bis zu ei¬ nem ersten Haltepunkt aufgezogen werden kann, welcher zwischen den beiden Rollenpaaren liegt. Danach wird der Stab weiter nach unten bewegt, während die Abzugsrollen "sich schließen" und in

einer solchen Richtung drehen, daß der Strumpf nach unten von dem Stab abgezogen werden kann.

Ein ' schwerwiegender Nachteil dieses Systems besteht darin, daß die Berührungszone zwischen den Rollen auf deren Erzeugende be¬ grenzt ist, die in einer horizontalen Ebene liegt, die durch die Rollenachsen verläuft. Das hat zur Folge, daß der Druck, den die Rollen auf den Strumpf ausüben, verhältnismäßig hoch sein muß. Damit ist die Gefahr verbunden, daß das Maschengewebe des Strumpfes beschädigt wird, insbesondere bei Strümpfen aus sehr dünnem Garn, bei bestickten Strümpfen, die links sehr lose Fäden haben, oder bei Frotteestrümpfen für Tennis oder Basket, d.h. aus einem sehr lose gewirkten Gewebe.

Ähnliches gilt für die Beschichtung der Rollen, insbesondere der Wenderollen. Die Beschichtungen unterliegen einem erhebli¬ chen Verschleiß, der um so rascher eintritt, je empfindlicher das Strumpfgewirke ist, da dieses einen größeren Klemmdruck er¬ fordert.

Ein weiterer Nachteil besteht in der Schwierigkeit, den Stab in den "Sack" einzuführen, der von der Strumpfspitze gebildet wird. Das liegt daran, daß die Spitze leicht gegen eine der bei¬ den Wenderollen abkippt, sobald sie von der Greiferzange freige¬ geben worden ist.

Weitere Nachteile sind darin zu sehen, daß aufgrund des Zwi¬ schenhaltes des Stabes der Wendezyklus verhältnismäßig lang ist und daß es praktisch unmöglich ist, sehr kurze Strümpfe zu wen¬ den, beispielsweise Kinderstrümpfe mit einer Länge von 12 bis 15 Zentimeter oder weniger.

Es sind ferner Strumpfwendegeräte bekannt, bei denen zwei verti¬ kal übereinander angeordnete Paare v.on Bändern den Strumpf wen¬ den, welche elastisch gegen die gegenüberliegenden Seiten eines Stabes wirken, der vertikal nicht beweglich ist. Die beiden un¬ teren Bänder ziehen dabei den Strumpf ab, wozu sie an einer be¬ stimmten Stelle des Zyklus ihre Drehrichtung umkehren und gegen das untere Ende des Stabes drücken.

Bei diesem System wird weder der Strumpf beschädigt noch ist ein rascher Verschleiß der Bänder zu verzeichnen, da die spezi¬ fische Anpressung zwischen dem Strumpfgewirke, das gewendet wird, dem Stab und den Bändern verhältnismäßig gering gehalten werden kann. Nachteilig bei diesem bekannten System ist jedoch die Tatsache, daß die Zuführung der Strümpfe zu den Wendeorga¬ nen problematisch ist, da diese verhältnismäßig kompliziert aus¬ gebildet sein müssen.

Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Strumpfwendegerät zur Verfügung zu stellen, das im Verbund mit einer Kettelmaschi¬ ne automatisch arbeitet und die erwähnten Nachteile der bekann¬ ten Systeme vermeidet, wobei wirksame Maßnahmen vorgesehen sein sollen, um die richtige Lage des Strumpfes während des Wedevor¬ ganges auf dem Stab zu kontrollieren.

Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch das Kennzeichen des Patentanspruchs 1 gelöst.

In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist die Bewegungs¬ bahn des Greifers so vorgegeben, daß die Berührungszone zwi¬ schen den einander gegenüberliegenden Greifrändern der Backen des Greifers bezüglich der vertikalen Bewegungsebene des Wende¬ stabes seitlich so versetzt ist, daß gegen das untere Ende des Wendestabes der Sack ausgerichtet ist, der auf der Seite der ge¬ nähten Spitze des 5trumpfes ausgebildet ist, welcher vom Grei¬ fer erfaßt ist, sobald sich dieser in der inneren Stellung zwi¬ schen den beiden oberen Bändern befindet.

Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Greifer an ei¬ nem Schlitten gehalten, der an Längsführungselementen verschieb¬ bar gelagert ist, welche von dem Gehäuse in Richtung auf die Ab¬ gabezone der mit dem Strumpfwendegerät gekoppelten Kettelmaschi¬ ne abstehen, wobei die Verschiebung des Schlittens auf den Längsführungselementen von einem Pneumatikzylinder gesteuert wird .

Es ist vorteilhaft, wenn der Greifer eine mit dem Schlitten ver¬ bundene, erste Backe sowie eine zweite Backe hat, die über ei¬ nen Drehzapfen an der ersten Backe angelenkt ist, welcher paral¬ lel zu der vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes verläuft, wenn sich der Greifer zwischen den beiden oberen Bändern befin¬ det. Auch hier kann zur Bewegung der zweiten Backe relativ zur ersten Backe ein Pneumatikzylinder eingesetzt werden.

Wenn das Strumpfwendegerät bei einer Kettelmaschine runder Bau¬ art verwendet wird, ist die erste Backe des Greifers um eine vertikale Drehachse schwenkbar mit dem Schlitten so verbunden, daß sie zwischen einer im wesentlichen tangential zur Umfangsli- nie des Drehkranzes der Kettelmaschine verlaufenden Stellung und einer parallel zur vertikalen Verschiebeebene des Wendesta¬ bes verlaufenden Stellung schwenkbar ist. Die Drehung der er¬ sten Backe relativ zu dem Schlitten wird dabei vorzugsweise von einem Pneumatikzylinder gesteuert.

Nach einem anderen Merkmal der Erfindung ist vorgesehen, daß die Stabilisierungseinrichtufig ein Paar untereinander gleicher, geradlinig verlaufender Kämme hat, welche symmetrisch zu beiden Seiten der vertikalen Verschiebeebene des Wendestabes angeord¬ net und am oberen Ende von Tragarmen befestigt sind, die eben¬ falls untereinander gleich ausgebildet und zu beiden Seiten der vertikalen Verschiebeebene liegen und zu dieser schräg nach un¬ ten verlaufen, wobei die unteren Enden an Drehachsen angebracht sind. Um die beiden Kämme relativ zu der vertikalen Arbeitsebe-

ne zu bewegen, werden die Tragarme von einem Pneumatikzylinder angetrieben.

Ein ' wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Tragstrukturen für jedes Band jedes Bandpaares aus platten- oder quaderförmigen Lagerblöcken bestehen, die auf horizontalen Führungen verschiebbar gelagert und paarweise mit einem Paπto- graphen-Hebelsystem verbunden sind, welches über Pneumatikzylin¬ der derart antreibbar ist, daß die Lagerblöcke bei ihrer Ver¬ stellbewegung bezüglich der vertikalen Verschiebeebene des Wen¬ destabes immer gleiche Abstände zu dieser Ebene haben. Dabei sind Mittel zum Einstellen des Mindestabstandes zwischen den La¬ gerblöcken vorgesehen, an denen die jeweiligen Bandpaare gela¬ gert sind.

Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Patentansprüchen und aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels, das in der Zeichnung dargestellt ist.

Es zeigen :

Figur 1 eine perspektivische Vorderansicht eines Strumpf ende- gerätes gemäß der Erfindung zu Beginn eines Arbeits¬ zyklus, das mit einer Kettelmaschine geradliniger Bau¬ art gekoppelt ist,

Figur 2 die vergrößerte Ansicht eines Greifers für die Übergabe der Strümpfe,

Figur 3 eine vergrößerte Ausschnittsdarstellung der Figur 1 bei einem weiteren Arbeitsschritt ,

Figur 4 die perspektivische Darstellung des Lagerungs- und Be¬ wegungssystems für die oberen und unteren Bandpaare,

Figur 5 die Seitenansicht zur Darstellung des Antriebssystems für die Tragarme der Kämme der Stabilisierungseinrich¬ tung, welches die genaue Lage des Strumpfes beim Wen¬ den sichert,

Figuren 6 bis 10 schematische Darstellungen der Bearbeitungs-

folge beim Wenden eines Strumpfes mit Hilfe der oberen und unteren Bandpaare sowie des höhenverstellbaren Stabes und Figur 11 eine Draufsicht auf einen Teil des Strumpfwendegerätes gemäß der Erfindung, das mit einer kreisförmigen Ket¬ telmaschine kombiniert ist.

In allen Figuren sind einander entsprechende Bauteile mit den¬ selben Bezugsziffern versehen.

Wie sich vor allem aus den Figuren 1, 3 und 6 bis 10 ergibt, ist ein festes Gehäuse 1 vorgesehen, das zur Aufnahme und Lage¬ rung der Wendeeinrichtung dient, deren Wendeorgane mit 2 be¬ zeichnet sind.

Die Wendeorgane 2 haben einen länglichen Wendestab 3, dessen freies Ende nach unten weist und der mittels einer kastenförmi¬ gen Führung 5 vor der Vorderwand 4 des Gehäuses 1 so gelagert ist, daß er zwischen einer oberen Endstellung (Figuren 1 und 6) einer unteren Endstellung (Figur 9) bewegt werden kann.

Zur Längsverschiebung des Wendestabes 3 dient ein Pneumatikzy¬ linder 6, der auf der kastenförmigen Führung 5 befestigt ist.

Zur Gruppe der Wendeorgane 2 gehören zwei Paare endloser Bänder 7 und 8, die sich in vertikaler Richtung erstrecken, wobei das obere Paar mit 7 und das untere Paar mit 8 bezeichnet sind. Die ebenen Trume der Bänder laufen parallel zu der vertikalen Ar¬ beitsebene, in der sich der Wendestab 3 bewegt. Zu beiden Sei¬ ten dieser Ebene sind die Bänder symmetrisch angeordnet und ha¬ ben im "geöffneten" Zustand einen Abstand zu dieser Ebene, wenn das Gerät keine Funktion ausübt. Das obere Bandpaar 7 ist in ei¬ ner solchen Höhe angeordnet, daß es zwischen seinen ebenen, ein¬ ander gegenüberliegenden Trumen das untere Ende des Wendestabs 3 aufnimmt, wenn sich dieser in seiner obersten Stellung befin¬ det.

Die Bänder 7 und 8 sind vorzugsweise aus einem Elastomer-Kunst¬ stoff hergestellt, der mit in Längsrichtung verlaufenden, inne¬ ren ' 5tahlfasern verstärkt ist. An ihrer Außenseite, die mit dem Strumpfgewebe in Berührung kommt, haben die Bänder V-förmige Quernuten, die sich über die gesamte Breite der Bänder er¬ strecken. Jedes Band 7 und 8 ist über zwei Rollen 9 und 10 ge¬ führt, die insbesondere in den Figuren 6 bis 10 gut zu erkennen sind und von denen eine Rolle angetrieben ist. Im Ausführungs¬ beispiel werden die oberen Rollen 9 für die oberen Bänder 7 so¬ wie die unteren Rollen 8 für die unteren Bänder 10 angetrieben. Die Rollenpaare 9, 10, über welche die oberen Bänder 7 laufen, sind in je einem Lagerblock 11 bzw. 12 gelagert, der quader- oder plattenförmig ausgebildet ist. Die Lagerblöcke 11, 12 sind auf Querachsen 13 und 14 verschiebbar gelagert, die rechtwink¬ lig zur vertikalen Arbeitsebene des Wendestabes 3 verlaufen, wobei die Lagerblöcke 11 und 12 von dieser Ebene gleiche Abstän¬ de haben und mittels eines Pneumatikzylinders 15 dieser Ebene gleichzeitig angenähert bzw. von dieser entfernt werden können. Der jeweils gewünschte Minimalabstand zwischen den beiden Lager¬ blöcken 11 und 12 und folglich auch zwischen den unmittelbar ge¬ genüberliegenden Trumen der Bänder 7 kann über einen Stellknopf 16 mit Skalenring eingestellt werden. Hierzu wird auf Figur 4 hingewiesen, in der der Abstand zwischen dem oberen und dem un¬ teren Bandpaar übermäßig groß eingezeichnet ist, um die Deut¬ lichkeit der Darstellung zu erhöhen.

Zum Antrieb der beiden oberen Rollen 9, über welche die beiden Bänder 7 geführt sind, dient ein Motor 17, welcher im oberen Teil des Gehäuses 1 untergebracht ist. Dieser treibt über Rie¬ men 18, 19 und 20 sowie Zahnräder 21 und 22 die Rollen 9 an. Der entsprechende Antrieb für die Rollen 10, über welche die beiden unteren Bänder 8 laufen, ist in analoger Weise aufge¬ baut. Der einzige Unterschied besteht darin, daß die Anordnung spiegelsymmetrisch zu einer horizontalen Ebene ist. Aus diesen Gründen wird auf eine nochmalige Beschreibung verzichtet, wobei

der Hinweis genügt, daß die entsprechenden Bauteile dieselben Bezugsziffern mit Hinzufügung eines hochgestellten Striches ha¬ ben .

Die Querachsen 13, 14 sowie 13', 14' sind im Gehäuse 1 über C-förmige Profilkörper 23, 24 bzw. 23', 24' fixiert. Um sicher¬ zustellen, daß sich die Lagerblöcke 11 und 12 bzw. 11' und 12' unter dem Antrieb des jeweiligen Pneumatikzylinders 15 bzw. 15' im gleichen Maß einander annähern bzw. sich voneinander entfer¬ nen, ist jeweils ein Hebelsystem 25 bzw. 25' vorgesehen, das im wesentlichen als Parallelogrammlenker wirkt und mit den zugehö¬ rigen Lagerblöcken 11 und 12 bzw. 11' und 12' verbunden ist. Fi¬ gur 4 zeigt das den oberen Lagerblöcken 11 und 12 zugeordnete Hebelsystem 25, das an einer festen Tragkonsole 25a angelenkt ist .

Der Stellknopf 16 hat eine nockenförmige Stirnfläche 16a mit Einkerbungen, in die ein Finger 24a einrasten kann, der am Pro¬ filkörper 24 befestigt ist, welcher seinerseits im Gehäuse 1 fest angebracht ist. Wenn der Stellknopf 16 im Uhrzeigersinn ge¬ mäß Pfeil 16b gedreht wird, kann die Querachse 14 gegen die Wir¬ kung einer Feder 23a verstellt werden, die ihrerseits versucht, die Querachse 14 nach rechts zu verschieben (vgl. Figur 4). Die¬ se Bewegung wird über eine Nutmutter 14 (in Figur 4 ist die Nut¬ mutter 14'a für das untere System zum seitlichen Verschieben der Bänder 8 dargestellt) auf den Lagerblock 11 übertragen.

Die Übergabeeinrichtung zur Abnahme eines zu wendenden Strump¬ fes von der Kettelmaschine und zur Weiterleitung an die Wendeor¬ gane ist insbesondere in den Figuren 1, 2, 3 und 11 gezeigt.

Diese Übergabeeinrichtung hat einen zangenförmigen Greifer 26 mit zwei Backen 27 und 28, die über einen Drehzapfen 29 schwenk¬ bar zueinander gelagert sind. Der Drehzapfen 29 liegt in einer horizontalen Ebene und erstreckt sich in Längsrichtung des Grei¬ fers 26, so daß auch die einander gegenüberliegenden Greifrän-

der 27' und 28' der Backen in einer horizontalen Ebene liegen.

Der Greifer 26 wird normalerweise durch eine Feder 30 in seiner geschlossenen Stellung gehalten. Diese Feder 30 ist in einem Be¬ reich oberhalb des Drehzapfens 29 zwischen die beiden Backen 27 und 28 eingesetzt. Unterhalb der beiden Backen 27 und 28 befin¬ det sich ein Pneumatikzylinder 31, der zum Öffnen des Greifers 26 dient.

In der in den Figuren 1 bis 10 gezeigten Ausführungsform ist die Backe 27 des Greifers 26 fest an einem Tragarm 32 ange¬ bracht, der seitlich vom unteren Ende eines Schlittens 33 ab¬ steht. Der Schlitten 33 ist auf zwei horizontalen Längsführungs¬ elementen 34 und 35 verschiebbar gelagert, die parallel zu der vertikalen Arbeitsebene verlaufen, in der sich der Wendestab 3 bewegt. Die Längsführungselemente 34 und 35 sind in einer Konso¬ le 36 angebracht, die seitlich von den Bandpaaren 7 und 8 an der Vorderwand 4 des Gehäuses 1 befestigt ist. Im Gehäuse 1 ist ein Pneumatikzylinder 37 untergebracht, der den Schlitten 33 auf den Längsführungselementen 34 und 35 so verschiebt, daß der Greifer 26 auf einer vorbestimmten, geradlinigen Bahn zwischen einer bezüglich der Wendeorgane 3, 7, 8 äußeren Stellung und ei¬ ner inneren Stellung verschoben wird, in der er sich zwischen den oberen Bändern 7 befindet, wobei die einander gegenüberlie¬ genden, zusammenwirkenden Greifränder 27' und 28' der beiden Backen 27 und 28 parallel zur vertikalen Arbeitsebene des Wende¬ stabes 3 liegen. Die Teile sind so dimensioniert, daß in der zu¬ letzt genannten Stellung der Greifrand 27' der am Tragarm 32 be¬ festigten Backe 27 etwas über diese vertikale Arbeitsebene hin¬ ausragt, und zwar in eine von der Konsole 36 wegweisenden Rich¬ tung .

Mit 38 und 39 sind Magnetsensoren bezeichnet, die aktiviert wer¬ den, wenn der Kolben des Pneumatikzylinders 37 und mit diesem der Schlitten 33 in der jeweiligen Endstellung sind, in der der Greifer 26 die zuvor genannte innere bzw. äußere Stellung ein¬ nimmt .

Wenn sich der Greifer 26 in der äußeren Stellung befindet, steht er über der Abgabezone 40 der geradlinig ausgebildeten Kettelmaschine 41 (vgl. Figuren 1 und 3). Die Strümpfe mit den bereits angenähten Spitzen, die fertig beschnitten bzw. vernäht sind, werden in die Abgabezone 40 durch ein Transportband 42 ge¬ bracht, das mit einem Schlitten 42a zusammenarbeitet, der durch zwei nicht gezeigte Federn gegen das Transportband 42 gedrückt wird. Um den Schlitten 42a von dem Transportband 42 zu entfer¬ nen, ist ein Pneumatikzylinder 42b vorgesehen. Der Greifer 26 kommt geöffnet in dieser Position an, und der vom Transportband 42 in Richtung auf das Wendegerät zugeführte Strumpf bleibt ste¬ hen, sobald er bezüglich des Greifers 26 die richtige Stellung erreicht hat.

Unter "richtiger Stellung" wird diejenige Lage verstanden, in der sichergestellt ist, daß nach dem Schließen des Greifers 26 und dessen Verschiebung in Richtung der "inneren Stellung" sich der in Figur 2 gezeigte Sack S, der in der Spitze des Strumpfes neben dem Nahtbereich gebildet ist und vom Greifer noch ge¬ schlossen gehalten wird, bezüglich des unteren Endes des Wende¬ stabes 3 zentriert ist (die vertikale Längsmittelebene des Wen¬ destabes 3 fällt mit der vertikalen Längsmittelebene der beiden Bandpaare 7 und 8 zusammen). Diese Bedingung muß erfüllt sein, um anschließend den Strumpf fehler- und störungsfrei wenden zu können.

Mit Hilfe der Photozelle 43, die in der Abgabezone 40 der Ket¬ telmaschine 41 unter dem Schlitten 42a angebracht ist, wird die¬ se "richtige Stellung" beistimmt. Die Photozelle 43 wird nämlich aktiviert, sobald sie vom Gewebe des Strumpfes 44 verdunkelt wird (vgl. Figuren 1 und 3). Um die Einrichtung an Strümpfe un¬ terschiedlicher Größen anpassen zu können, ist die Photozelle 43 an einer Platte 45 angebracht, deren Stellung in Richtung der Verschiebung des Greifers 26 bezüglich der Abgabezone 40 der Kettelmaschine 41 eingestellt werden kann.

Vor der Vorderwand 4 des Gehäuses 1 befindet sich mit einem Ab¬ stand unterhalb der beiden unteren Bänder 7 eine Stabilisierein¬ richtung, die die Aufgabe hat, die ausgerichtete Lage des Strumpfes während des Wendevorganges zu kontrollieren. Sie hat zwei Kämme 46, die untereinander gleich ausgebildet und symme¬ trisch zu beiden Seiten der vertikalen Arbeitsebene des Wende¬ stabes 3 angeordnet sind. Sie erstrecken sich rechtwinklig zur Vorderwand 4 des Gehäuses 1 und sind am oberen Ende zweier Trag¬ arme 47 befestigt, die ebenfalls untereinander gleich und zu der genannten, vertikalen Arbeitsebene symmetrisch angeordnet sind. Die beiden Tragarme 47 sind nach oben hin etwas ge¬ spreizt, und ihre unteren Enden sind um je eine Drehachse 48 schwenkbar gelagert, die rechtwinklig zur Vorderwand 4 ver¬ läuft. Um die Kämme 46 auf die genannte, vertikale Arbeitsebene hin zu bewegen, wird ein in Figur 5 gezeigter Pneumatikzylinder 49, 50 betätigt, der im Gehäuse 1 untergebracht ist und die bei¬ den Tragarme 47 in der gewünschten Richtung um ihre jeweilige Drehachse 48 schwenkt.

Der kleinste Abstand zwischen den beiden Kämmen 46 kann über eine Einrichtung eingestellt werden, die ähnlich aufgebaut ist wie diejenige, mit deren Hilfe der Minimalabstand zwischen den Bändern 7 und 8 eingestellt wird. Figur 5 zeigt, daß diese Ein¬ richtung eine Stange 51 aufweist, an der ein Stellknopf 52 ange¬ bracht ist, der außerhalb des Gehäuses 1 liegt und stirnseitig als Nocken 53 mit Einkerbungen ausgebildet ist, in die ein Fin-

ger 54 einrasten kann, der am Gehäuse 1 befestigt ist. Eine Fe¬ der 55 drückt die Stange 51 in Richtung des linken Randes der Figur 5. Eine auf der Stange 51 befestigte Nutmutter 56 wirkt auf ' den rechten Tragarm 47 in dem Sinn ein, daß sie versucht, ihn vom linken Tragarm 47 zu entfernen. Auf diesen wird die Schwenkbewegung über Zahnsektoren 57 übertragen, die auf den Drehachsen 48 gelagert sind.

Zwischen den Kämmen 46 und den beiden unteren Bändern 8 befin¬ det sich eine weitere Photozelle 58, die auf einer Seite der vertikalen Längsmittelebene des Wendestabes 3 so angebracht ist, daß ihr horizontaler Lichtstrahl parallel zur Vorderwand 4 des Gehäuses 1 ausgerichtet ist.

Schließlich ist das Strumpfwendegerät mit einer programmierba¬ ren Steuereinheit 59 ausgerüstet, welche mit den Magnetsensoren 38 und 39, mit den Photozellen 43 und 58, mit den Motoren 17 und 17' sowie mit allen zuvor erläuterten Pneumatikzylindern verbunden ist. Mit Hilfe des Programms dieser Steuereinheit 59 können die Funktionen dieser Elemente koordiniert werden, um die Wendezyklen für die Strümpfe, die von der Kettelmaschine kommen, reibungslos durchführen zu können.

Nachstehend wird die Betriebsweise des Strumpfwendegerätes an¬ hand der Figuren 6 bis 10 erläutert.

Bevor ein Wendezyklus beginnt, befindet sich das Strumpfwendege¬ rät gemäß der Erfindung in der Stellung der Figur 1. Die Spitze bzw. das Fußende des Strumpfes 44, der durch das angenähnte Fu߬ teil bereits geschlossen ist, wird zwischen die beiden Backen 27, 28 des Greifers 26 gebracht. Sobald das obere Ende des Strumpfes 44 seine zentrierte Stellung bezüglich der Breite der Backen des Greifers 46 eireicht hat, verdunkelt der Strumpf 44 die Photozelle 43, wodurch über die Steuereinheit 59 die folgen¬ den Arbeitsgänge in der angegebenen Reihenfolge ablaufen: Schließen des Greifers 26, Entfernung des Schlittens 42a vom

Transportband 42 und schließlich Verschiebung des Schlittens 33 mit dem Greifer 26 in Richtung auf die Wendeorgane 2. Die Ver¬ schiebung des Schlittens 33 ist beendet, sobald sich der Grei¬ fer 26 zwischen den beiden oberen Bändern 7 befindet, wobei der Strumpf 44 zwischen den beiden unteren Bändern 8 hängt und die Kämme 46 eine geöffnete Stellung einnehmen (vgl. Figur 6). Auf¬ grund der Tatsache, daß der Sack S, der neben der vom Greifer 26 erfaßten Spitze des Strumpfes 44 liegt, d.h. seitlich neben der vertikalen Arbeitsebene des Wendestabs 3, und aufgrund der zentrierten Stellung der Spitze bezüglich der Backen 27 und 28 befindet sich der Sack S genau unter dem unteren Ende des Wende¬ stabes 3. Der Strumpf 44 verdunkelt die Photozelle 58, die in dieser Phase inaktiv ist.

In dieser Stellung befindet sich der Kolben des Pneumatikzylin¬ ders 37 zur Verschiebung des Schlittens 33 dicht neben dem Ma¬ gnetsensor 38, der dadurch aktiviert wird und einen Steuerbe¬ fehl an die Steuereinheit 59 leitet. Dadurch werden die beiden unteren Bänder 8 sowie die Kämme 46 der Stabilisierungseinrich¬ tung "geschlossen", während sich der Greifer 26 öffnet und der Schlitten 33 in seine Ausgangsstellung zurückgefahren wird, in der der jetzt wieder geöffnete Greifer 26 die oben erläuterte, äußere Stellung einnimmt. In dieser Stellung ist der Greifer be¬ reit, den nächsten Strumpf aufzunehmen, dessen Spitze auf der Kettelmaschine 41 zugenäht worden ist. Die nun erreichte Stel¬ lung der Wendeorgane (Wendestab 3, Bandpaar 7 und 8 sowie Kämme 46) ist in Figur 7 dargestellt. Durch die Rückführung des Schlittens 33 zur Kettelmaschine 41 hin gibt der Magnetsensor 39 einen Impuls an die Steuereinheit 59 ab, was zur Folge hat, daß die beiden oberen Bänder 7 "geschlossen" und sowohl die obe¬ ren Bänder 7 als auch die unteren Bänder 8 in einer solchen Drehrichtung angetrieben werden, daß ihre unmittelbar einander gegenüberliegenden Trume nach oben laufen. Durch den Steuerbe¬ fehl wird außerdem die Photozelle 58 aktiviert und der Wende¬ stab 3 nach unten verschoben. Dabei wird der zwischen den Käm¬ men 46 gehaltene Strumpf nach oben und auf den Wendestab 3 ge-

schoben, wobei er gemäß Figur 8 gewendet wird.

In dieser Phase sorgt die Stabilisierungseinrichtung mit den Kämmen 46 dafür, daß der Strumpf während seiner nach oben ge¬ richteten Bewegung gespannt bleibt, so daß er gestreckt wird, falls er sich drehen oder abknicken würde, so daß auf diese Wei¬ se ein Verklemmen oder Verkanten des Wendestabes 3 im Hohlraum der Ferse oder im verdoppelten, elastischen, freien Rand des Be¬ inteils des Strumpfes verhindert wird.

Wenn der Wendestab 3 seine in Figur 9 gezeigte, unterste Stel¬ lung erreicht hat, drehen sich die Bänder 7 und 8 weiter in Richtung der eingezeichneten Pfeile, so daß der Strumpf auf dem Weπdestab 3 nach oben geschoben wird. Sobald jedoch der obere Rand des Beinteils des Strumpfes die Photozelle 58 nicht mehr verdunkelt, gibt diese an die Steuereinheit 59 einen Befehl ab, wodurch die folgenden Funktionen in Gang gesetzt werden.

Nachdem die Kämme 46 geöffnet worden sind, wird mit einer gerin¬ gen Verzögerung die Drehbewegung der oberen Bänder 7 angehal¬ ten, damit der obere Rand des Beinteils des Strumpfes über die oberen Bänder 7 hinausgeschoben wird. Durch den Steuerbefehl wird außerdem der Wendestab 3 nach oben bewegt, während die Drehrichtung der unteren Bänder 8 umgekehrt wird, um den Strumpf nach unten abzuziehen.

Während der Strumpf vom Wendestab 3 abgezogen wird, der sich da¬ bei nach oben bewegt, wird die Photozelle 58 erneut durch den sich nach unten bewegenden Strumpf 44 verdunkelt (vgl. Figur 10), ohne daß dadurch jedoch die unteren Bänder 8 angehalten werden, bis die Verdunklung der Photozelle 58 erneut unterbro¬ chen wird.

Das hat zur Folge, daß die Bewegung der unteren Bänder 8 ange¬ halten wird, wobei sich diese und die oberen Bänder 7 gleichzei¬ tig in ihre geöffnete Stellung bewegen, so daß ein neuer Strumpf für den Beginn eines folgenden Wendezyklus eingeführt werden kann.

Es ist festzustellen, daß während der beschriebenen Arbeitsab¬ läufe die Drehung der oberen Bänder 7 die unteren Bänder 8 da¬ bei unterstützt, den Strumpf auf den Wendestab 3 aufzuziehen, und daß der nachfolgende Stillstand der Bänder 7 dazu dient, den doppelt gelegten Teil des Strumpfes zu halten, der sich über den beiden oberen Bändern 7 befindet, wodurch das Abziehen des fehlerfrei gewendeten Strumpfes erleichtert wird.

Die Vorteile des Strumpfwendegerätes gemäß der Erfindung sind aufgrund der besonderen Eigenschaften zahlreich und von besonde¬ rer, praktischer Bedeutung. Da der Durchmesser der Rollen, über welche die Bänder laufen, verhältnismäßig klein sein kann (z.B. 34 mm), steht der zwischen den unteren Bändern 8 eingeklemmte Strumpf nur wenig über den oberen Rand der Klemmzone hervor (in der Praxis etwa 22 mm), so daß keine Gefahr besteht, daß er sich zur Seite neigen kann, weshalb der nach unten vorrückende Wendestab 3 sicher in den Sack eintritt, der sich auf einer Sei¬ te der angenähten Spitze des Strumpfes befindet.

Aufgrund der Tatsache, daß sich die Berührungszone zwischen den beiden Greifrändern 27' , 28' der Backen des geschlossenen Grei¬ fers 26 auf einer Seite der vertikalen Arbeitsebene des Wende¬ stabes 3 befindet (im allgemeinen 5 mm seitlich versetzt zu die¬ ser Ebene), ist sichergestellt, daß der Wendestab 3 immer exakt in diesen Sack eintritt, auch dann, wenn das Wendegerät mit ei¬ ner geradlinigen Kettelmaschine kombiniert ist, wobei dann der Sack von dem Bandförderer gehalten wird, bis der Greifer die ge¬ nähte Spitze des Strumpfes erfaßt.

Durch den Einsatz von Bändern wird deren Schließkraft über eine große Fläche verteilt, so daß der auf den Strumpf ausgeübte Druck verhältnismäßig niedrig ist, was zur Folge hat, daß selbst sehr empfindliche, feine Strümpfe durch die Bänder nicht beschädigt werden können, welche ihrerseits eine vernachlässig¬ bare Abnutzung erfahren.

Von besonderem Vorteil ist auch die Tatsache, daß die Bänder über die gesamte Breite verlaufende, V-förmige Querrillen ha¬ ben, so daß auch Strümpfe mit sehr losen Maschen beim Wenden nicht beschädigt werden, da die durchlaufenden Quernuten die lose gewirkten Fäden weder erfassen noch ausziehen können.

Die für einen Wendevorgang erforderliche Zeit ist verhältnismä¬ ßig kurz, weil der Wendestab 3 während seiner Bewegung zwischen der oberen und der unteren Endstellung nicht stehenbleibt. Da¬ durch, daß die unteren Bänder 8, die am Wendevorgang beteiligt sind, auch dazu dienen, den Strumpf nach unten abzuziehen und dazu ihre Drehrichtung umkehren, wird sichergestellt, daß keine Reibung auf den Strumpf einwirkt, was vor allem Beschädigungen von Frotteestrümpfen ausschließt.

Bei seiner Abwärtsbewegung hält der Wendestab 3 in einer sol¬ chen Stellung an, daß sich sein unteres Ende unterhalb der unte¬ ren Bänder 8 befindet. Das hat den Vorteil, daß die unteren Bän¬ der 8 nicht auf den Bereich der genähten Spitze des Strumpfes einwirken, sondern lediglich auf den Fußbereich. In diesem ist nämlich die Richtung der Maschen entgegengesetzt zu derjenigen in der Spitze des Strumpfes, so daß im darunterliegenden Teil die Gefahr vermieden wird, daß die Maschen eines aus Frottee be¬ stehenden Strumpfes aufgezogen werden.

Von besonderem Vorteil ist es, daß beide Bänder jedes Paares an¬ getrieben werden, weil dadurch jede relative Höhenverschiebung der Strumpfteile vermieden wird, die sich zu beiden Seiten des Wendestabes 3 befinden.

Die feste Verbindung zwischen den Kämmen 46 und ihren Tragarmen 47 gestattet es, den Strumpf immer gut gespannt und während des Wendevorganges exakt ausgerichtet zu halten, wobei die Gefahr vermieden wird, daß sich der Wendestab 3 in der Ferse oder im oberen Rand des Beinteils des Strumpfes verkantet oder ver¬ klemmt, wenn die Strümpfe doppelt elastisch sind bzw. der obere Rand doppelt ist. Gleichzeitig erleichtert der Antrieb der die Kämme tragenden Tragarme 47 mittels eines Pneumatikzylinders die Anpassung des Strumpfwendegerätes an Strümpfe unterschiedli¬ cher Dicken.

Das Strumpfwendegerät gemäß der Erfindung kann auch zum Wenden von Kinderstrümpfen eingesetzt werden, sofern diese eine Länge haben, die von den Kämmen 46 gehalten werden kann. Das Gerät kann jedoch leicht an Strümpfe kleiner Größen bis zu einer Min¬ destlänge von 18 cm angepaßt werden. Hierzu genügt es nämlich, die Photozelle 58 abzunehmen und die Steuereinheit so zu pro¬ grammieren, daß die Zeit für einen Wendevorgang fest vorgegeben wird, wozu der Abwärtshub des Wendestabes 3 entsprechend verrin¬ gert und die Kämme 46 den unteren Bändern 8 angenähert werden.

Das Abziehen des bereits gewendeten Strumpfes nach unten wird dadurch begünstigt, daß die oberen Bänder 7, die sich zu Beginn des Zyklus in derselben Richtung drehen wie die unteren Bänder 8, während der Abzugsphase angehalten werden und dadurch die Ab¬ wärtsbewegung des Strumpfes leicht bremsen.

Die oberen Bänder 7 und die unteren Bänder 8 werden simultan in Richtung auf die vertikale Arbeitsebe ; ne des Wendestabes 3 be¬ wegt und von dieser Ebene zurückgezogen, wofür jedes Bandpaar mit ' einem Pneumatikzylinder verbunden ist. Mit dieser Maßnahme kann der Mindestabstand der Bänder von der genannten Ebene leicht und sehr genau eingestellt werden, so daß das Strumpfwen¬ degerät einfach und exakt an die Behandlung von Strümpfen unter¬ schiedlicher Dicken angepaßt werden kann, ohne daß hierzu beson¬ ders ausgebildetes Personal erforderlich ist. Der für diese Ein¬ stellung erforderliche Arbeitsvorgang ist so einfach, daß er von jeder Bedienungsperson ausgeführt werden kann, die an der Kettelmaschine und dem Strumpfwendegerät tätig ist. Es genügt nämlich, für jedes Bandpaar lediglich den entsprechenden Stell¬ knopf zu verdrehen, der mit Skaleneinteilung versehen und leicht zugänglich ist. Auf diese Weise kann der kleinste Ab¬ stand der Bänder von der vertikalen Arbeitsebene des Wendesta¬ bes 3 mikrometergenau eingestellt werden.

Das Strumpfwendegerät mit den erläuterten Merkmalen und Vortei¬ len ist äußerst zuverlässig, sehr anpassungsfähig und einfach im Betrieb, so daß selbst nicht besonders geschultes Personal eingesetzt werden kann.

Selbstverständlich können Einzelheiten der Erfindung im Rahmen des Erfindungsgedankens abgeändert werden.

Wenn das Strumpfwendegerät beispielsweise mit einer Kettelma¬ schine 41' runder Bauart kombiniert wird (vgl. Figur 11), ist die Backe 27' des Greifers 26' nicht starr am Tragarm 32 des Schlittens 33 befestigt, sondern um eine vertikale Drehachse 60 schwenkbar. Bevor sich der Greifer 26' in Richtung der Wendeor¬ gane bewegt, wird er von einem Pneumatikzylinder 61 aus einer in Figur 11 gestrichelt eingezeichneten Stellung, in der er den Strumpf von den Nadeln 62 des Drehkranzes der Kettelmaschine 41' übernimmt, in eine Stellung gedreht, die im wesentlichen parallel zur vertikalen Arbeitsebene des Wendestabes 3 verläuft

und in Figur 11 mit durchgehenden Linien eingezeichnet ist.

Die den Strumpf erfassenden Greifränder der beiden Backen 27' und 28' sind in diesem Fall gekrümmt ausgebildet, wobei die Krümmung an die Kreisbogenform des Drehkranzes der Nadeln 62 an¬ gepaßt ist. In gleicher Weise ist auch die Platte 45, welche die Photozelle 43 trägt, gekrümmt in Figur 11 nicht dargestellt), so daß die Anpassung der Stellung der Photozelle 43 an die Strumpfbreite dadurch erfolgt, daß die Platte 45 mit der Photozelle in Umfangsrichtung des Drehkranzes 62 verstellt wird .

Wie bereits erwähnt, kann eine weitere Abänderung darin beste¬ hen, daß die Photozelle 58 weggelassen wird, die im Raum zwi¬ schen den Kämmen 46 und den unteren Bändern 8 vorgesehen ist. Dies ist dann vorteilhaft, wenn kleine Strümpfe gewendet werden sollen, und ist dann möglich, wenn die Steuereinheit 59 so pro¬ grammiert wird, daß die Zykluszeit für einen Wendevorgang fest vorgegeben wird.

Eine weitere Variante kann darin bestehen, daß der Pneumatikzy¬ linder 6, der für den Antrieb des Wendestabes 3 vorgesehen ist, mit Magnetsensoren 63, 64 und 65 ausgerüstet ist (vgl. Figur 1), welche der Steuereinheit 59 melden, wenn der Wendestab 3 seine oberste, seine unterste und eine mittlere Stellung er¬ reicht hat.

In entsprechender Weise kann auch der den Schlitten 33 steuern¬ de Pneumatikzylinder 37 einen mittleren Magnetsensor 66 aufwei¬ sen.

Die jeweils im mittleren Bereich vorgesehenen Magnetsensoren 65 und 66 haben den Vorteil, daß sie über die Steuereinheit 59 be¬ stimmte Funktionen in Gang setzen, bevor der Greifer 26 und/oder der Wendestab 3 die jeweilige Endstellung erreicht hat .